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Dokumentenidentifikation DE10118330A1 24.10.2002
Titel Schutzhülle für ein Vorhängeschloss
Anmelder Chen, Waterson, Taichung, TW
Erfinder Chen, Waterson, Taichung, TW
Vertreter Kahlhöfer - Neumann - Herzog - Fiesser, Patentanwälte, 40210 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 12.04.2001
DE-Aktenzeichen 10118330
Offenlegungstag 24.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.10.2002
IPC-Hauptklasse E05B 67/38
IPC-Nebenklasse E05B 67/02   
Zusammenfassung Eine Schutzhülle (10) für ein Vorhängeschloss (20) umfasst einen Hüllenkörper (100) mit einem offenen Einführende (101) zum Einführen eines Schließkörpers (22) eines Vorhängeschlosses (20) in den Hüllenkörper (100), mit einem Begrenzungsende (102) gegenüber von dem Einführende (101) zur Anlage an den Schließkörper (22) und mit einer Umgebungswand (105), die sich zwischen dem Einführende (101) und dem Begrenzungsende (102) erstreckt, um den Schließkörper (22) passgenau zu umhüllen. Der Hüllenkörper (100) ist mit einer Schlüsselöffnung (12) ausgebildet, um sich an das Schlüsselloch (231) des Schließkörpers (22) anfzupassen. Eine Abdeckklappe (16) ist an dem Hüllenkörper (10) an der Schlüsselöffnung angelenkt und ist schwenkbar beweglich zwischen einer offenen Position, in der der Zugang zu dem Schlüsselloch (231) ermöglicht wird und einer geschlossenen Position zum Schließen des Schlüssellochs (231). Die Abdeckklappe (16) ist mit einem Steckelement (18) ausgebildet, das in das Schlüsselloch (231) eingeführt wird, wenn die Abdeckklappe (16) in die geschlossene Position bewegt wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzhülle für ein Vorhängeschloss, insbesondere eine Schutzhülle zum Schützen eines Schließkörpers eines Vorhängeschlosses sowohl vor Stoßeinwirkung als auch vor Staub.

Ein Vorhängeschloss umfasst im allgemeinen einen Schließkörper und einen Bügel, der auf den Schließkörper montiert ist. Der Schließkörper ist mit einem Schlüsselloch ausgebildet, um zur Betätigung des Bügels das Einführen eines entsprechenden Schlüssels dahinein zu ermöglichen. Da sich das Schlüsselloch jedoch typischerweise ungeschützt auf dem Schließkörper befindet, können Staub, Feuchtigkeit und Schmutzwasser in den Schließkörper eindringen, um den Betrieb des Schließkörpers ungünstig zu beeinflussen, insbesondere, wenn das Vorhängeschloss lange Zeit in Gebrauch war. Zudem ist der Schließkörper typischerweise mit sich darin befindlichen kleinen Komponenten, wie Federn und Stahlkugeln, ausgestattet. Wenn das Vorhängeschloss versehentlich auf den Boden fällt, ist es möglich, dass der resultierende Schlag die Komponenten im Inneren des Schließkörpers beschädigen kann und somit das Vorhängeschloss außer Betrieb setzt.

Daher ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schutzhülle zum Schützen eines Schließkörpers eines Vorhängeschlosses sowohl vor Stoßeinwirkung als auch vor Staub bereitzustellen.

Dementsprechend umfasst die erfindungsgemäße Schutzhülle einen Hüllenkörper und eine Abdeckklappe. Der Hüllenkörper weist ein offenes Einführende auf, das dazu geeignet ist, das Einführen des Schließkörpers dahinein zu ermöglichen, ein gegenüber dem Einführende sich befindendes Begrenzungsende, das dazu geeignet ist, an den Schließkörper zur Anlage zu kommen, wenn der Schließkörper in den Hüllenkörper eingeführt wird, upd eine Umgebungswand, die sich zwischen dem Einführende und dem Begrenzungsende erstreckt und die dazu geeignet ist, den Schließkörper passgenau zu umhüllen. Der Hüllenkörper ist mit einer Schlüsselöffnung geformt, die dazu geeignet ist, zu dem Schlüsselloch des Schließkörpers zu passen. Die Abdeckklappe ist an der Schlüsselöffnung gelenkig mit dem Hüllenkörper verbunden. Die Abdeckklappe ist zwischen einer geöffneten Position, die den Zugang zu dem Schlüsselloch des Schließkörpers ermöglicht und einer geschlossenen Position, die dazu geeignet ist, das Schlüsselloch des Schließkörpers zu schließen, schwenkbar beweglich. Die Abdeckklappe ist mit einem Steckelement ausgebildet, das dazu geeignet ist, in das Schlüsselloch eingeführt zu werden, wenn die Abdeckklappe in die geschlossene Position bewegt wird.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen deutlich. Es zeigen:

Fig. 1 eine Perspektivansicht in Explosionsdarstellung, die eine erste bevorzugte Ausführungsform einer Schutzhülle der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, wenn diese bei einer ersten Bauart von Vorhängeschloss mit einem U-förmigen Bügel eingesetzt wird;

Fig. 2 eine Perspektivansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform, wenn diese bei der ersten Bauart von Vorhängeschloss eingesetzt wird;

Fig. 3 eine Ansicht im Querschnitt der ersten bevorzugten Ausführungsform mit einer Abdeckklappe, die in einer geschlossenen Position angeordnet ist;

Fig. 4 eine weitere Ansicht im Querschnitt der ersten bevorzugten Ausführungsform mit der Abdeckklappe, die in einer geöffneten Position angeordnet ist;

Fig. 5 eine Perspektivansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform, wenn sie bei einer zweiten Bauart von Vorhängeschloss eingesetzt wird, das ein Paar Bügelschützer aufweist;

Fig. 6 eine Perspektivansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle, wenn sie bei der ersten Bauart von Vorhängeschloss eingesetzt wird;

Fig. 7 eine Perspektivansicht einer dritten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle, wenn sie bei einer dritten Bauart von Vorhängeschloss eingesetzt wird, das einen L-förmigen Bügel aufweist;

Fig. 8 eine Perspektivansicht in Explosionsdarstellung, die eine vierte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle veranschaulicht, wenn sie bei einer vierten Bauart von Vorhängeschloss eingesetzt wird, das einen U-förmigen Schließkörper aufweist;

Fig. 9 eine Perspektivansicht der vierten bevorzugten Ausführungsform, wenn sie bei der vierten Bauart von Vorhängeschloss eingesetzt wird;

Fig. 10 eine Perspektivansicht einer fünften bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle, wenn sie bei einer fünften Bauart von Vorhängeschloss eingesetzt wird, das einen zylindrischen Schließkörper aufweist; und

Fig. 11 eine Perspektivansicht einer, sechsten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle.

Bevor die vorliegende Erfindung ausführlicher beschrieben wird, wird darauf hingewiesen, dass in der gesamten Offenbarung gleiche Elemente gleiche Bezugszeichen haben.

Mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 ist die erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle 10 dazu geeignet, bei einem Vorhängeschloss 20 einer ersten Bauart eingesetzt zu werden, das einen Schließkörper 22 aufweist, der mit einem Schlüsselloch 231 an einem unteren Ende ausgebildet ist und auf dem ein U-förmiger Bügel 21 an einem oberen Ende montiert ist. Die Schutzhülle 10 umfasst einen Hüllenkörper 100 und eine Abdeckklappe 16, die aus einem Stück zusammen mit dem Hüllenkörper 100 aus einem dehnungsfähigen Material, wie Kunststoff, geformt ist.

Der Hüllenkörper 100 ist als hohler rechteckiger Körper geformt und begrenzt einen Aufnahmeraum 11, der dazu geeignet ist, den Schließkörper 22 des Vorhängeschlosses 20 darin aufzunehmen. Der Hüllenkörper 100 weist ein offenes Einführende 101, das zur Aufnahme eines Vorhängeschlosses 20 in den Hüllenkörper 100 geeignet ist, so dass das Schlüsselloch 231 des Schließkörpers 22 benachbart zu dem Einführende 101 positioniert ist, ein Begrenzungsende 102 gegenüber von dem Einführende 101 und eine Umgebungswand 105 auf, die sich zwischen dem Einführende 101 und dem Begrenzungsende 102 erstreckt. Das Einführende 101 ist mit einer Schlüsselöffnung 12 (siehe Fig. 3) ausgebildet, die dazu geeignet ist, benachbart zu dem Schlüsselloch 231 des Schließkörpers 22 positioniert und passend zu demselben angeordnet zu werden. In dieser Ausführungsform ist das Begrenzungsende 102 ein offenes Ende und ist mit einer Anlagewand 13 ausgebildet, die dazu geeignet ist, an dem Schließkörper 22 anzuliegen, wenn das Vorhängeschloss 20 in den Hüllenkörper 100 eingeführt ist. Die Anlagewand 13 dient auch als Trennwand, um ein Paar rechtwinkliger Bügellöcher 14 am Begrenzungsende 102 und an gegenüberliegenden Seiten der Anlagefläche 13 zu definieren, um die Ausdehnung des U-förmigen Bügels 21 aus dem Hüllenkörper 100 heraus und das Eingreifen des Bügels 21 in den Schließkörper 22 zu ermöglichen. Die Umgebungswand 105 weist eine äußere Oberfläche auf, die mit einem Pufferstreifen 15 um den Hüllenkörper 100 herum in der Nähe des Einführendes 101 ausgebildet ist.

Mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 ist die Abdeckklappe 16 einstückig mit dem Hüllenkörper 100 verbunden und an diesem an der Schlüsselöffnung 12 angelenkt. Die Abdeckklappe 16 ist schwenkbar beweglich zwischen einer offenen Position, die dazu geeignet ist, den Zugang zu dem Schlüsselloch 231, wie in Fig. 4 gezeigt, zu ermöglichen, und einer geschlossenen Position, die dazu geeignet ist, das Schlüsselloch 231 abzudecken, wie in Fig. 3 gezeigt. Die Abdeckklappe 16 ist aus einem Stück zusammen mit einem Steckelement 18 geformt, das einen zylindrischen Grundabschnitt, der mit der Abdeckklappe 16 verbunden ist und einen begrenzten entfernten Endabschnitt 181 aufweist, der einen Querschnitt hat, der als ein Dreiviertel eines Kreises ausgebildet ist. Das Steckelement 18 ist dazu geeignet, in das Schlüsselloch 231 im Schließkörper 22 eingeführt zu werden, wenn die Abdeckklappe 16 in die geschlossene Position bewegt wird. Die Abmessung der Schlüsselöffnung 12 ist größer als die der Abdeckklappe 16, so dass ein Fingerlochabschnitt 17 benachbart zu der Abdeckklappe 16 ausgebildet wird, wenn die Abdeckklappe 16 in die geschlossene Stellung gebracht ist. Der Fingerlochabschnitt 17 ermöglicht das Hineinstecken eines Fingers einer Person dahinein, um die Abdeckklappe 16 in die geöffnete Position zu bewegen.

Nun wieder mit Bezug auf Fig. 1: Wenn die erfindungsgemäße Schutzhülle 10 und das Vorhängeschloss 20 zusammengesetzt werden sollen, wird der Bügel 21 in einen nicht schließenden Zustand positioniert und erstreckt sich in den Hüllenkörper 100 über das Einführende 101 und aus dem Hüllenkörper 100 heraus über eins der Bügellöcher 14. Die Schutzhülle 10 wird während des Einführens des Vorhängeschlosses 20 dahinein gedehnt.

Da die Abdeckklappe 16 dazu geeignet ist, das Schlüsselloch 231 abzudecken und da das Steckelement 18 auf der Abdeckklappe 16 dazu geeignet ist, in das Schlüsselloch 231 eingeführt zu werden, wenn die Abdeckklappe 16 in die geschlossene Position bewegt wird, kann, um den Schließkörper 22 vor Beschädigung zu schützen, verhindert werden, dass Staub, Feuchtigkeit und Schmutzwasser in das Innere des Schließkörpers 22 eindringen können. Ferner schützt der Pufferstreifen 15 den Schließkörper 22 vor äußerer Schlageinwirkung, wenn das Vorhängeschloss versehentlich auf den Boden fällt.

Mit Bezug auf Fig. 5 ist die erfindungsgemäße Schutzhülle 10 dazu geeignet, bei einer zweiten Bauart von Vorhängeschloss 20' eingesetzt zu werden, das ein Paar Bügelschützer 25 aufweist zum Umschließen des U-förmigen Bügels 21, wenn der Bügel 21 in einen geschlossenen Zustand gebracht ist. Die Bügelschützer 25 können sich aus dem Hüllenkörper 100 heraus über die Bügellöcher 14 erstrecken.

Fig. 6 veranschaulicht die zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle 80, wenn sie bei der ersten Bauart des Vorhängeschlosses 20 eingesetzt wird. Die Schutzhülle 80 gleicht im allgemeinen der Schutzhülle 10 in der vorherigen Ausführungsform, außer, dass das Begrenzungsende 83 des Hüllenkörpers 85 von einer Endwand 84 bedeckt ist, die mit einem Paar kreisförmiger Bügellöcher 81 ausgebildet ist, um das Erstrecken des U-förmigen Bügels 21 aus dem Hüllenkörper 85 heraus zu ermöglichen. Jedes der Bügellöcher 81 weist eine Abmessung auf, die etwas größer als der Querschnitt des U-förmigen Bügels 21 ist. Um den Bügel 21 passgenauer darin aufzunehmen schrumpfen bei kaltem Wetter die Bügellöcher 81, so dass das Eindringen von Schnee in das Innere des Schließkörpers verhindert wird.

Fig. 7 veranschaulicht eine dritte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle 30, wenn sie bei einer dritten Bauart von Vorhängeschloss 2 eingesetzt wird, das einen im wesentlichen L-förmigen Bügel 201 mit einem gebogenen Ende 202 aufweist. Die Schutzhülle 30 gleicht im wesentlichen der Schutzhülle 80 von Fig. 6, außer dass die Endwand 34 auf dem Begrenzungsende 33 des Hüllenkörpers 35 mit nur einem kreisförmigen Bügelloch 31 geformt ist, um das Hinausragen des L-förmigen Bügels 201 aus dem Hüllenkörper 35 heraus zu ermöglichen.

Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine vierte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle 40, wenn sie bei einer vierten Bauart von Vorhängeschloss 4 eingesetzt wird. Das Vorhängeschloss 4 weist einen U- förmigen Schließkörper 400, der mit einem Schlüsselloch 403 an einer Seitenendfläche ausgebildet ist und einen Bügel 402 auf, der auf einem oberen Endabschnitt zwischen einem Paar oberer Körperteile 401 des U-förmigen Schließkörpers 400 montiert ist. Die Schutzhülle 40 umfasst auch einen Hüllenkörper 45 und eine Abdeckklappe 42, die aus einem Stück zusammen mit dem Hüllenkörper 45 aus einem dehnungsfähigen Material, wie Kunststoff, geformt ist.

Der Hüllenkörper 45 ist als ein hohler U-förmiger Körper ausgebildet, der dazu geeignet ist, einen unteren Körperteil des U-förmigen Schließkörpers 400 darin aufzunehmen. Der Hüllenkörper 45 hat ein offenes Einführende 46, das dazu geeignet ist, das Einführen des Vorhängeschlosses 4 in den Hüllenkörper 45 zu ermöglichen, ein Begrenzungsende 47 gegenüber von dem Einführende 46 und eine Umgebungswand 49, die sich zwischen dem Einführende 46 und dem Begrenzungsende 47 erstreckt und dazu geeignet ist, den unteren Körperteil des Schließkörpers 400 passgenau zu umhüllen. In dieser Ausführungsform ist das Begrenzungsende 47 ein offenes Ende und mit einer Anlagewand 48 ausgebildet, die die Öffnung überbrückt, die in dem Begrenzungsende 47 gebildet ist und die dazu geeignet ist, an dem unteren Körperteil des Schließkörpers 400 anzuliegen, wenn das Vorhängeschloss 4 in den Hüllenkörper 45 eingeführt wird. Die Anlagewand 48 dient auch als Unterteilung, um ein Paar rechtwinkliger oberer Öffnungen 41 an dem Begrenzungsende 47 und an gegenüberliegenden Seiten der Anlagewand 48 festzulegen, um das Hinausragen der oberen Körperteile 401 aus dem Hüllenkörper 45 heraus zu ermöglichen. Die Umgebungswand 49 ist mit einer Schlüsselöffnung 421 ausgebildet, die dazu geeignet ist, benachbart zu dem Schlüsselloch 403 des Schlüsselkörpers 400 positioniert zu werden und zu diesem zu passen. Die Umgebungswand 49 weist eine äußere Oberfläche auf, die mit einem Pufferstreifen 44 ausgebildet ist, der sich in der Nähe von dem Einführende 46 befindet. Die Abdeckklappe 42 ist einstückig mit der Umgebungswand 49 verbunden und an dieser an der Schlüsselöffnung 421 angelenkt. Die Abdeckklappe ist schwenkbar beweglich zwischen einer geöffneten Position, die dazu geeignet ist, den Zugang zu dem Schlüsselloch 403 zu ermöglichen und einer geschlossenen Position, die dazu geeignet ist, das Schlüsselloch 403 abzudecken. Wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen ist die Abdeckklappe 42 aus einem Stück zusammen mit einem Steckelement 43 ausgebildet, das dazu geeignet ist, in das Schlüsselloch 403 in dem Schließkörper 300 eingeführt zu werden, wenn die Abdeckklappe 42 in die geschlossene Position bewegt wird.

Beim Zusammensetzen der erfindungsgemäßen Schutzhülle 40 der vorliegenden Ausführungsform und des Vorhängeschlosses 4 wird der Bügel 402 in einen nicht schließenden Zustand positioniert, in dem der Bügel 402 in einen der oberen Körperteile 401 eingezogen ist. Der Schließkörper 400 wird dann in den Hüllenkörper 45 über das Einführende 46 in der Weise eingeführt, dass das Schlüsselloch 403 sich an die Schlüsselöffnung 421 anpasst und so, dass der untere Körperteil des Schließkörpers 400 an der Anlagewand 48 anliegt, wobei sich die oberen Körperteile 401 jeweils aus dem Hüllenkörper 45 heraus über die oberen Öffnungen 41 erstrecken können.

Fig. 10 veranschaulicht eine fünfte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle 60, wenn sie bei einer fünften Bauart von Vorhängeschloss 5 eingesetzt wird, das einen zylindrischen Schließkörper 501 und einen langgestreckten Bügel 502 umfasst, der auf den Schließkörper 501 montiert ist. Der Schließkörper 501 weist ein erstes mit einem Schlüsselloch 503 ausgebildetes Ende und ein gegenüberliegendes zweites Ende auf, das auf den Bügel 502 montiert ist. Die Schutzhülle 60 umfasst einen Hüllenkörper 65 und eine Abdeckklappe 61, die aus einem Stück zusammen mit dem Hüllenkörper 65 aus einem dehnungsfähigen Material, wie Kunststoff, geformt ist. Der Hüllenkörper 65 ist als ein hohler zylindrischer Körper mit einem offenen Einführende 651 geformt, das dazu geeignet ist, das Einführen des Schließkörpers 501 des Vorhängeschlosses 5 in den Hüllenkörper 65 hinein zu ermöglichen, ein Begrenzungsende 652 gegenüber von dem Einführende 651 und eine ringförmige Umgebungswand 653, die sich zwischen dem Einführende 651 und dem Begrenzungsende 652 erstreckt und die dazu geeignet ist, den Schließkörper 501 passgenau zu umhüllen. Das Begrenzungsende 652 weist eine Endwand auf, die dazu geeignet ist, an den Schließkörper 501 anzuliegen und die mit einer Schlüsselöffnung 654 ausgebildet ist, die dazu geeignet ist, zu dem Schlüsselloch 503 in dem Schließkörper 501 zu passen. Die Umgebungswand 653 weist eine äußere Oberfläche auf, die mit einem ringförmigen Pufferstreifen 62 um den Hüllenkörper 65 herum ausgebildet ist. Die Abdeckklappe 61 ist einstückig mit der Endwand des Begrenzungsendes 652 verbunden und an dieser an der Schlüsselöffnung 654 angelenkt. Wie bei den vorherigen Ausführungsformen ist die Abdeckklappe 61 aus einem Stück mit einem Steckelement 63 geformt, das dazu geeignet ist, in das Schlüsselloch 503 im Schließkörper 501 eingeführt zu werden, wenn die Abdeckklappe 61 zum Schließen der Schlüsselöffnung 654 in ihre geschlossene Position bewegt wird.

Mit Bezug auf Fig. 11 wird eine sechste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schutzhülle 70 gezeigt, die einen Hüllenkörper 75 umfasst, der als ein hohler rechteckiger Körper mit einem offenen Einführende 751geformt ist, ein Begrenzungsende 752 gegenüber von dem Einführende 751 und eine Umgebungswand 753, die sich zwischen dem Einführende 751 und dem Begrenzungsende 752 erstreckt. Das Begrenzungsende 752 weist eine mit einem kreisförmigen Bügelloch 71 ausgebildete Endwand auf. Die Umgebungswand 753 umfasst einen Seitenwandabschnitt, der mit einem rechteckigen Fensterabschnitt 72 ausgebildet ist und einen vorderen Wandabschnitt, der mit einem Paar erster Pufferstreifen 73 auf einer äußeren Oberfläche davon ausgebildet ist. Die Umgebungswand 753 ist weiterhin mit jeweils vier zweiten Pufferstreifen 74 an ihren vier Eckkanten ausgebildet. Die zweiten Pufferstreifen 74 verlaufen quer zu den ersten Pufferstreifen 73 und erstrecken sich zwischen dem Einführende 751 und dem Begrenzungsende 752. Eine Abdeckklappe 76 ist an dem Hüllenkörper 75 an dem offenen Einführende 751 angelenkt und ist aus einem Stück zusammen mit einem Steckelement 761 ausgebildet.


Anspruch[de]
  1. 1. Schutzhülle (10, 80, 30, 40, 60, 70) für einen Schließkörper (22, 400) eines Vorhängeschlosses (20, 4), der Schließkörper (22, 400) umfassend ein erstes Ende, das mit einem Schlüsselloch (231) ausgebildet ist und ein zweites Ende mit einem Bügel (21, 402), der darauf montiert ist, wobei die Schutzhülle (10, 80, 30, 40, 60, 70) gekennzeichnet ist durch:

    einen Hüllenkörper (100, 85, 35, 45), umfassend ein offenes Einführende (101, 46), das dazu geeignet ist, das Einführen des Schließkörpers (22, 400) dahinein zu ermöglichen, ein Begrenzungsende (102; 83, 33, 47) gegenüber von dem Einführende (101, 46) und dazu geeignet, an dem Schließkörper (22, 400) anzuliegen, wenn das Vorhängeschloss (20, 4) in den Hüllenkörper (100, 85, 35, 45) eingeführt ist, und eine Umgebungswand (105, 49), die sich zwischen dem Einführende (101, 46) und dem Begrenzungsende (102, 83, 33, 47) erstreckt und dazu geeignet ist, passgenau den Schließkörper (22, 400) zu umhüllen, wobei der Hüllenkörper (100, 85, 35, 45) mit einer Schlüsselöffnung (12, 421) ausgebildet ist, die dazu geeignet ist, sich an das Schlüsselloch (231) des Schließkörpers anzupassen; und

    eine Abdeckklappe (16, 42), die an dem Hüllenkörper (100, 85, 35, 45) an der Schlüsselöffnung (12, 421) angelenkt ist, wobei die Abdeckklappe (16, 42) schwenkbar beweglich ist zwischen einer offenen Position, die dazu geeignet ist, den Zugang zu dem Schlüsselloch (231) des Schließkörpers (22) zu ermöglichen und einer geschlossenen Position, die dazu geeignet ist, das Schlüsselloch (231) des Schließkörpers (22) zu schließen, wobei die Abdeckklappe (16, 42) mit einem Steckelement (18, 43) ausgebildet ist, das dazu geeignet ist, in das Schlüsselloch (231) eingeführt zu werden, wenn die Abdeckklappe (16, 42) in die geschlossene Position bewegt wird.
  2. 2. Schutzhülle (10, 80, 30, 40, 60, 70) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllenkörper (100, 85, 35, 45) und die Abdeckklappe (16, 42) zusammen aus einem Stück aus einem dehnungsfähigen Material geformt sind.
  3. 3. Schutzhülle (10, 80, 30, 40, 60, 70) nach Anspruch 2, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass das dehnungsfähige Material Kunststoff ist.
  4. 4. Schutzhülle (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselöffnung (12) an dem offenen Einführende (12) positioniert ist, das Begrenzungsende (102) mit einer Anlagewand (13) ausgebildet ist, die dazu geeignet ist, an dem Schließkörper (22) anzuliegen und ein Paar Bügellöcher (14) auf gegenüberliegenden Seiten der Anlagewand (13), die dazu geeignet sind, dass der Bügel (21) des Vorhängeschlosses (20) aus dem Hüllenkörper (100) herausragen kann.
  5. 5. Schutzhülle (10) nach Anspruch 4, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselöffnung (12) eine Abmessung aufweist, die größer ist als die der Abdeckklappe (16) in der Weise, dass die Schlüsselöffnung (12) einen Fingerlochabschnitt (17) aufweist, der benachbart zu der Abdeckklappe (16) ausgebildet ist, wenn sich die Abdeckklappe (16) in geschlossener Position befindet, wobei der Fingerlochabschnitt (17) dazu geeignet ist, zur Bewegung der Abdeckklappe (16) in die offene Position das Hineinstecken eines Fingers dahinein zu ermöglichen.
  6. 6. Schutzhülle (10) nach Anspruch 4, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllenkörper (100) als ein hohler rechteckiger Körper ausgebildet ist.
  7. 7. Schutzhülle (80, 30, 70) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselöffnung sich an dem offenen Einführende befindet, wobei das Begrenzungsende (83, 33, 752) eine Endwand (84, 34) aufweist, die dazu geeignet ist, an dem Schließkörper anzuliegen, wobei die Endwand (84, 34) mit einem Bügelloch (81, 31, 71) ausgebildet ist, das dazu geeignet ist, dass der Bügel (21, 201) des Vorhängeschlosses (20, 2) aus dem Hüllenkörper (85, 35, 75) herausragt.
  8. 8. Schutzhülle (80, 30, 70) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllenkörper (85, 35, 75) als hohler rechteckiger Körper geformt ist.
  9. 9. Schutzhülle (40) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselöffnung (421) in der Umgebungswand (49) ausgebildet ist, wobei das Begrenzungsende (47) des Hüllenkörpers (45) mit einer Anlagewand (48) ausgebildet ist, die dazu geeignet ist, an den Schließkörper (400) anzuliegen und ein Paar Öffnungen (41) auf gegenüberliegenden Seiten der Anlagewand (48), die dazu geeignet sind, Teilen (401) des Schließkörpers (400) das Herausragen aus dem Hüllenkörper (45) heraus zu ermöglichen.
  10. 10. Schutzhülle (60) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselöffnung (654) an dem Begrenzungsende (652) positioniert ist.
  11. 11. Schutzhülle (60) nach Anspruch 10, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllenkörper (65) als ein hohler zylindrischer Körper ausgebildet ist.
  12. 12. Schutzhülle (10, 40, 60, 70) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckelement (18, 43, 63, 761) der Abdeckklappe (76) einen Querschnitt aufweist, der als ein Dreiviertel eines Kreises ausgebildet ist.
  13. 13. Schutzhülle (10, 80, 30, 40, 60, 70) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgebungswand eine äußere Oberfläche aufweist, die mit mindestens einem Pufferstreifen (15, 44, 62, 73, 74) ausgebildet ist.
  14. 14. Schutzhülle (10, 80, 30, 60) nach Anspruch 13, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass sich der Pufferstreifen (15, 62) um die Umgebungswand herum erstreckt.
  15. 15. Schutzhülle nach Anspruch 13, weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass sich der Pufferstreifen (74) zwischen dem Einführende (751) und dem Begrenzungsende (752) erstreckt.






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