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Dokumentenidentifikation DE69710492T2 24.10.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0948270
Titel SCHUHWERK MIT LUFTUNWÄLZUNG UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG
Anmelder JALLATTE, Saint-Hippolyte-du-Fort, FR
Erfinder PARADIS, Michel, F-30380 Saint Christol lès Alès, FR;
SISTRE, Jean-Louis, F-30100 Alès, FR
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER, 40237 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69710492
Vertragsstaaten BE, DE, DK, ES, FR, GB, IT, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 07.11.1997
EP-Aktenzeichen 979132818
WO-Anmeldetag 07.11.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/FR97/02009
WO-Veröffentlichungsnummer 0009820764
WO-Veröffentlichungsdatum 22.05.1998
EP-Offenlegungsdatum 13.10.1999
EP date of grant 13.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.10.2002
IPC-Hauptklasse A43B 7/06

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schuhwerk mit Luftzirkulation und sein Herstellungsverfahren.

Bei längerem Stehen, beim Auf-der-Stelle-Treten und/oder bei mehr oder weniger langen Fußmärschen führt das Tragen von Schuhwerk häufig zu unangenehmen Empfindungen mit einem Gefühl von Unbequemlichkeit und Brennen im Zusammenhang mit der Absonderung von Fußschweiß und einem Anschwellen des Fußes.

Um dieses Problem zu lösen, sind Schuhe mit Luftzirkulation vorgeschlagen worden, wie etwa die in den Druckschriften FR-A-2 594 305, FR-A-2 052 268, FR-A-2 695 303, FR-A-2 684 525, EP-A-0 319 968, WO-A-8910073 und WO-A-9513714 beschriebenen Schuhe. Die in diesen Druckschriften vorgeschlagenen Schuhe sind insofern nicht völlig zufriedenstellend, als entweder nur die Oberseite des Fußgewölbes belüftet wird oder die Luft nicht vollständig aus dem Schuh herausgelassen wird und lediglich vom Absatz zum Fußgewölbe in der Sohle zirkuliert.

Darüber hinaus erweisen sich einige dieser Vorrichtungen als kostenaufwendig, da sie externe Elemente verwenden, wie eine Pumpe, die in einen in die Laufsohle eingearbeiteten Hohlraum eingesetzt (GB-A-2 247 391) oder in die Masse der Laufsohle integriert ist (EP-A-0 594 518).

In der FR-A-2 723 822 ist ein Schuhwerk vorgeschlagen worden, das eine Luftzirkulationsvorrichtung umfaßt, um die Luft aus dem Innern des Schuhwerks nach außen, das heißt aus dem Schuhwerk heraus, auszulassen. Dieses Schuhwerk umfaßt eine Laufsohle, in der ein komprimierbarer Hohlraum vorn und hinten vorgesehen ist. Die komprimierbaren Hohlräume werden in die Laufsohle beispielsweise bei deren Formung eingearbeitet. Der komprimierbare Hohlraum im vorderen Teil ist zum Innern des Schuhs hin offen ausgeführt, während der komprimierbare Hohlraum im Absatz geschlossen ist, so daß nur ein vom vorderen Teil der Sohle kommender Lufteinlaß und ein Luftauslaß nach außen vorhanden sind. Dieser komprimierbare Hohlraum ist in der Regel durch Aufkleben einer Decksohle im Schuhwerk verschlossen. Mit dieser Vorrichtung läßt sich eine gute Luftzirkulation im Schuhwerk erzielen. Wie bereits erwähnt, erfolgt der Verschluß des komprimierbaren Hohlraums des Absatzes durch die Anbringung der Decksohle an der Laufsohle. Das kann nach einer gewissen Benutzungszeit des Schuhwerks zu einem Dichtigkeitsverlust im Bereich des komprimierbaren Hohlraums des Absatzes führen, wodurch wiederum die Effizienz der Luftzirkulationsvorrichtung, beispielsweise durch einen Verschleiß der Decksohle, beeinträchtigt wird.

Um diese Nachteile zu beseitigen, schlägt die vorliegende Erfindung einen Schuh mit Luftzirkulation vor, bei dem die Luftzirkulationsvorrichtung vollständig und auf wirtschaftliche Weise in die Sohle integriert ist, wobei die Anzahl der Elemente, aus denen die besagte Luftzirkulationsvorrichtung besteht, verringert werden soll.

Aus der WO 87/03789 ist außerdem ein Schuhwerk bekannt, bei dem im Absatz und/oder in der Sohle wenigstens ein Hohlraum eingearbeitet ist, der durch ein veränderliches Drosselventil mit der Außenluft verbunden ist, so daß der Hohlraum als Luftkissen, Feder und/oder verstellbarer Dämpfer wirkt.

Diese Vorrichtung ist nicht vorgesehen, um eine Luftzirkulation auszuführen, sondern nur, um einen Dämpfungseffekt zu erzeugen.

Die vorliegende Erfindung hat daher einen Schuh zum Gegenstand, der eine geformte Laufsohle, eine in ihrem vorderen Teil mit Lochungen versehene Decksohle und einen Schaft aufweist, wobei die besagte Laufsohle wenigstens eine komprimierbare Kammer in ihrem zum Innern des Schuhs offenen vorderen Teil und wenigstens eine komprimierbare Kammer im Absatz umfaßt, die mit wenigstens einem ersten Rückschlagventil versehen ist, das den Luftdurchlaß nur zum Außenbereich des Schuhs ermöglicht, wobei die komprimierbare Kammer im vorderen Teil mit der komprimierbaren Kammer des Absatzes über einen Kanal verbunden ist, der ein zweites Rückschlagventil enthält, das die Luftzirkulation nur von vorn nach hinten in der Laufsohle ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle so geformt ist, daß sie wenigstens einen vorderen Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer (5) im vorderen Teil und wenigstens einen hinteren Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer (4) im Absatz enthält, wobei die besagten Hohlräume an der Oberseite der Laufsohle (2) offen sind, und daß die Laufsohle (2) eine auf der besagten Laufsohle aufgeformte Komforteinlage umfaßt, wobei die Laufsohle und die Komforteinlage zwischen ihnen liegend die komprimierbaren Kammern definieren, wobei die Komforteinlage den hinteren Hohlraum der Laufsohle bedeckt, während der vordere Hohlraum der Laufsohle offen gehalten wird, und wobei die Laufsohle und die Komforteinlage den Kanal, der die besagten Kammern verbindet und mit dem zweiten Rückschlagventil versehen ist, sowie wenigstens eine Öffnung und/oder einen Kanal bilden oder umschließen, die bzw. der die komprimierbare Kammer des Absatzes mit dem Außenbereich verbindet und mit dem ersten Rückschlagventil versehen ist.

Dadurch wird eine Sohle eines Schuhs definiert, die aus einer Laufsohle in ihrem unteren Teil mit einer Komforteinlage in ihrem oberen Teil besteht, wobei die Laufsohle und die Komforteinlage zwischen ihnen liegend die komprimierbaren Kammern der Luftzirkulationsvorrichtung definieren, während die einzigen angefügten Elemente der besagten Vorrichtung der Kanal mit seinem Rückschlagventil für den Luftdurchlaß vom vorderen Teil zum hinteren Teil der Laufsohle sowie das Rückschlagventil sind, das in der komprimierbaren Kammer des Absatzes eingesetzt ist, um den Auslaß der Luft aus der besagten Kammer aus dem Schuh heraus zu ermöglichen.

Dementsprechend ergibt sich eine komprimierbare Kammer im Absatzbereich, die im Innern der Sohle des Schuhs praktisch vollständig verschlossen ist, wobei nur ein Lufteinlaß im Bereich des zwischen der besagten Kammer des Absatzes und der komprimierbaren Kammer des vorderen Teils zugelassen ist, während ein Luftauslaß nach außen über das erste Rückschlagventil möglich ist. Dadurch wird jedes Risiko von Luftaustritten in das Innere des Schuhs im Bereich der besagten komprimierbaren Kammer im Absatz ausgeschlossen, wodurch die Effizienz der Luftzirkulation beeinträchtigt werden könnte.

Jeder Hohlraum der Laufsohle weist vorzugsweise eine Öffnung auf, die in den besagten Hohlraum mündet und ein Ende des die beiden Hohlräume verbindenden Kanals aufnehmen kann, wobei der hintere Hohlraum außerdem eine Öffnung enthält, die außerhalb der Sohle mündet und das erste Rückschlagventil aufnehmen kann.

Vorteilhafterweise enthält die Laufsohle auf ihrer äußeren Unterseite Einschnitte mit einer geometrischen Form, um Rasten zu bilden, die im Verhältnis zur Oberfläche ihrer äußeren Unterseite vorstehend ausgeführt sind.

Zur Ausführung der Laufsohle wird vorzugsweise Polyurethan verwendet, und die Komforteinlage wird aus Polyurethanschaum ausgeführt.

Ein erfindungsgemäßer Schuh bietet außerdem eine verbesserte Luftzirkulation, insofern im Bereich der komprimierbaren Kammer im Absatz sowohl die obere Wand als auch die untere Wand der komprimierbaren Kammer eine Verformung erfahren und einen Druck auf die in der besagten Kammer eingeschlossene Luft ausüben können.

Der Lufteinlaß in den erfindungsgemäßen Schuh kann im Bereich des oberen Rands des Schafts oder durch Lufteinlaßöffnungen erfolgen, die im Schaft, insbesondere im Bereich des Spanns, vorgesehen sind. Im übrigen ist das Innere des Schafts vorzugsweise mit einem luftdurchlässigen, aber feuchtigkeitsundurchlässigen Material bezogen, das mit einem vollständig offenzelligen Schaumstoff verbunden ist.

Die vom oberen Rand des Schafts her eindringende Luft kann daher entlang der gesamten Innenseite des Schafts zur Belüftung des Fußes zirkulieren.

Im Innern des Schuhs wird eine Decksohle eingelegt, die auf der Komforteinlage der Laufsohle aufliegt. Diese Decksohle umfaßt an ihrem vorderen Teil Lochungen, die eine Verbindung zwischen dem Innern des Schuhs und der komprimierbaren Kammer des vorderen Teils der Laufsohle herstellen.

Beim Gehen wird daher die in die komprimierbare Kammer des vorderen Teils einströmende Abluft in dieser Kammer isoliert, wenn der Benutzer den vorderen Teil des Schuhs aufsetzt und dadurch den Lufteinlaß vom Innern des Schuhs durch die Lochungen der Decksohle hindurch sperrt. Die diesem Druck in der besagten Kammer des vorderen Teils ausgesetzte Luft wird durch den Kanal und das Rückschlagventil zum Absatz hin ausgelassen. Anschließend wird der Absatz aufgesetzt, woraufhin die komprimierbare Kammer des Absatzes einer durch den Boden ausgeübten Beanspruchung und einer durch den Fuß des Schuhbenutzers ausgeübten Beanspruchung ausgesetzt wird. Insoweit der Kanal ein Rückschlagventil enthält, das die Luftzirkulation vom Absatz zur Vorderseite der Sohle verhindert, wird die Luft durch das Rückschlagventil ausgelassen, das in der komprimierbaren Kammer des Absatzes vorgesehen ist und den Luftdurchlaß aus der Sohle nach außen ermöglicht.

Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Schuhs, der eine Laufsohle, eine in ihrem vorderen Teil mit Lochungen versehene Decksohle und einen Schaft aufweist, wobei die besagte Laufsohle wenigstens eine komprimierbare Kammer in ihrem zum Innern des Schuhs offenen vorderen Teil und wenigstens eine komprimierbare Kammer im Absatz umfaßt, die mit wenigstens einem ersten Rückschlagventil versehen ist, das den Luftdurchlaß nur zum Außenbereich des Schuhs ermöglicht, wobei die komprimierbare Kammer im vorderen Teil mit der komprimierbaren Kammer des Absatzes über einen Kanal verbunden ist, der ein zweites Rückschlagventil enthält, das die Luftzirkulation nur von vorn nach hinten in der Laufsohle ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Laufsohle geformt wird, die wenigstens einen vorderen Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer im vorderen Teil und wenigstens einen hinteren Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer im Absatz aufweist, wobei die besagten Hohlräume zur Oberseite der besagten Laufsohle offen sind, wobei der Hohlraum des Absatzes wenigstens eine Öffnung und/oder einen Kanal enthält, die bzw. der außerhalb der Laufsohle mündet, wobei jeder Hohlraum eine Öffnung aufweist, die das Ende eines Kanals aufnimmt, der die besagten Hohlräume verbindet und mit einem Rückschlagventil versehen ist, das den Luftdurchlaß nur vom vorderen Teil der Laufsohle zum Absatz ermöglicht, und auf die besagte Laufsohle eine Komforteinlage aufgeformt wird, die zusammen mit der Laufsohle eine geschlossene komprimierbare Kammer im Absatz und eine offene komprimierbare Kammer im vorderen Teil der Sohle des Schuhs definiert und den Kanal umschließt, der die beiden komprimierbaren Kammern verbindet, wobei ein Rückschlagventil in der Öffnung und/oder im Kanal der komprimierbaren Kammer des Absatzes eingesetzt wird, um den Luftdurchlaß nur von der Kammer nach außen zu ermöglichen.

Dieses Rückschlagventil kann in der Öffnung und/oder im Kanal des hinteren Hohlraums vor oder nach dem Aufformen der Komforteinlage auf der Laufsohle eingesetzt werden.

Der mit einem Rückschlagventil versehene Kanal, der die komprimierbaren Kammern der Laufsohle verbindet, kann im Verlauf des Aufformens der Komforteinlage gebildet werden, wobei das Rückschlagventil vor dem Aufformen eingesetzt wird.

Für den Fall, daß die komprimierbare Kammer des vorderen Teils aus mehreren Aussparungen besteht, wird die Komforteinlage aufgeformt, wobei sie Lochungen gegenüber den besagten Aussparungen der komprimierbaren Kammer aufweist.

Es folgt nun eine eingehendere Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung, in der die einzige Figur eine Längsschnittansicht einer Sohle eines erfindungsgemäßen Schuhs darstellt.

Eine Sohle 1 eines erfindungsgemäßen Schuhs umfaßt eine Laufsohle 2, die eine Komforteinlage 3 aufweist.

Die Laufsohle 2 wird vorzugsweise durch Formen von Polyurethan hergestellt. Diese Laufsohle 2 umfaßt einen hinteren Hohlraum als Vorstufe einer komprimierbaren Kammer 4 im Bereich des Absatzes und einen vorderen Hohlraum als Vorstufe einer komprimierbaren Kammer 5 im Bereich ihres vorderen Teils. Die beiden Hohlräume werden im Verlauf des Formvorgangs so hergestellt, daß sie an der Oberseite der Laufsohle 2 offen sind.

Jeder Hohlraum umfaßt eine Öffnung, die in dem besagten Hohlraum mündet, wobei jede Öffnung ein Ende eines Kanals 6 aufnimmt, der die besagten Hohlräume und später die Kammern 4, 5 verbindet.

Im Verlauf des Formens der Laufsohle 2 wird eine Öffnung 7 eingearbeitet, die im hinteren Hohlraum als Vorstufe der Kammer 4 mündet. Diese Öffnung 7 nimmt anschließend ein (nicht dargestelltes) Rückschlagventil oder aber einen mit dem besagten Rückschlagventil versehenen Kanal auf.

Danach wird die Komforteinlage 3 durch Aufformen auf der Laufsohle 2 ausgeführt. Dazu wird vorzugsweise Polyurethanschaum verwendet.

Im Verlauf des Aufformens bedeckt die Komforteinlage 3 den hinteren Hohlraum als Vorstufe der Kammer 4, so daß die geschlossene komprimierbare Kammer 4 im Absatz gebildet wird, während die komprimierbare Kammer 5 des vorderen Teils zur Oberseite der Sohle 1 hin offen gehalten wird.

Die komprimierbare Kammer 4 des Absatzes weist folglich nur einen Lufteinlaß durch den Kanal 6 und einen Luftauslaß durch das in der Öffnung 7 eingesetzte Rückschlagventil auf. Alle Wände der komprimierbaren Kammer 4 bestehen aus einem elastisch verformbaren Werkstoff, der eine gute Verformung bei der Komprimierung gewährleistet, die beim Aufsetzen des Absatzes während des Gehens auf die besagte Kammer 4 ausgeübt wird. Diese Verformung ist demzufolge geeignet, die in der Kammer 4 enthaltene Luft entsprechend auszulassen.

Die Laufsohle 2 umfaßt vorzugsweise auf ihrer Unterseite Einschnitte mit geometrischer Form, die Rasten 9 bilden, die für eine gute Haftung der Sohlen insbesondere auf schlammigem oder feuchtem Boden sorgen. Außerdem sind einige dieser Rasten (nicht dargestellt) im Verhältnis zur Unterseite der Sohle 2 vorstehend ausgeführt, so daß sie beim Gehen nach innen eingedrückt werden und einen Druck auf die in den komprimierbaren Kammern 4 und 5 enthaltene Luft ausüben, wodurch der Auslaß der Luft aus den besagten Kammern 4 und 5 ermöglicht wird.

Um die Luftzirkulation im Schuh zu fördern, umfaßt der Kanal 6 ein Rückschlagventil 8, das die Luftzirkulation von der komprimierbaren Kammer 5 zur komprimierbaren Kammer 4 ermöglicht und eine Zirkulation in entgegengesetzter Richtung verhindert.

Auf diese Weise wird ein Schuh ausgeführt, in dem die Luftzirkulation anhand einer Vorrichtung einwandfrei gewährleistet wird, die vollständig in die aus einer Verschleißsohle mit einer Komforteinlage bestehenden Schuhsohle integriert ist, bei der eine minimale Anzahl von Bestandteilen zum Einsatz kommt und die dementsprechend einfach herzustellen und wirtschaftlich vorteilhaft ist.


Anspruch[de]

1. Schuh, der eine geformte Laufsohle (2), eine in ihrem vorderen Teil mit Lochungen versehene Decksohle und einen Schaft aufweist, wobei die besagte Laufsohle (2) wenigstens eine komprimierbare Kammer (5) in ihrem zum Innern des Schuhs offenen vorderen Teil und wenigstens eine komprimierbare Kammer (4) im Absatz umfaßt, die mit wenigstens einem ersten Rückschlagventil versehen ist, das den Luftdurchlaß nur zum Außenbereich des Schuhs ermöglicht, wobei die komprimierbare Kammer (5) im vorderen Teil mit der komprimierbaren Kammer (4) des Absatzes über einen Kanal (6) verbunden ist, der ein zweites Rückschlagventil (8) enthält, das die Luftzirkulation nur von vorn nach hinten in der Laufsohle (2) ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle (2) so geformt ist, daß sie wenigstens einen vorderen Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer (5) im vorderen Teil und wenigstens einen hinteren Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer (4) im Absatz enthält, wobei die besagten Hohlräume an der Oberseite der Laufsohle (2) offen sind, und daß die Laufsohle (2) eine auf der besagten Laufsohle (2) aufgeformte Komforteinlage (3) umfaßt, wobei die Laufsohle (2) und die Komforteinlage (3) zwischen ihnen liegend die komprimierbaren Kammern (4, 5) definieren, wobei die Komforteinlage (3) den hinteren Hohlraum der Laufsohle (2) bedeckt, während der vordere Hohlraum der Laufsohle (2) offen gehalten wird, und wobei die Laufsohle (2) und die Komforteinlage (3) den Kanal (6), der die besagten Kammern (4, 5) verbindet und mit dem zweiten Rückschlagventil (8) versehen ist, sowie wenigstens eine Öffnung (7) und/oder einen Kanal bilden oder umschließen, die bzw. der die komprimierbare Kammer (4) des Absatzes mit dem Außenbereich verbindet und mit dem ersten Rückschlagventil versehen ist.

2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlraum der Laufsohle eine Öffnung aufweist, die in den besagten Hohlraum mündet und ein Ende des die beiden Hohlräume verbindenden Kanals (6) aufnehmen kann, wobei der hintere Hohlraum außerdem eine Öffnung (7) enthält, die außerhalb der Sohle (1) mündet und das erste Rückschlagventil aufnehmen kann.

3. Schuh nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle (2) auf ihrer äußeren Unterseite Einschnitte mit einer geometrischen Form enthält, um Rasten zu bilden, die im Verhältnis zur Oberfläche ihrer äußeren Unterseite vorstehend ausgeführt sind.

4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle (2) aus Polyurethan besteht.

5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Komforteinlage (3) aus Polyurethanschaum besteht.

6. Verfahren zur Herstellung eines Schuhs, der eine Laufsohle (2), eine in ihrem vorderen Teil mit Lochungen versehene Decksohle und einen Schaft aufweist, wobei die besagte Laufsohle (2) wenigstens eine komprimierbare Kammer (5) in ihrem zum Innern des Schuhs offenen vorderen Teil und wenigstens eine komprimierbare Kammer (4) im Absatz umfaßt, die mit wenigstens einem ersten Rückschlagventil versehen ist, das den Luftdurchlaß nur zum Außenbereich des Schuhs ermöglicht, wobei die komprimierbare Kammer (5) im vorderen Teil mit der komprimierbaren Kammer (4) des Absatzes über einen Kanal (6) verbunden ist, der ein zweites Rückschlagventil (8) enthält, das die Luftzirkulation nur von vorn nach hinten in der Laufsohle (2) ermöglicht, nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, daß eine Laufsohle (2) geformt wird, die wenigstens einen vorderen Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer (5) im vorderen Teil und wenigstens einen hinteren Hohlraum als Vorstufe der komprimierbaren Kammer (4) im Absatz aufweist, wobei die besagten Kammern zur Oberseite der besagten Laufsohle (2) offen sind, wobei der hintere Hohlraum des Absatzes wenigstens eine Öffnung (7) und/oder einen Kanal enthält, die bzw. der außerhalb der Laufsohle (2) mündet, wobei jeder Hohlraum eine Öffnung aufweist, die das Ende eines Kanals (6) aufnimmt, der die besagten Hohlräume verbindet und mit einem Rückschlagventil (8) versehen ist, das den Luftdurchlaß nur vom vorderen Teil der Laufsohle (2) zum Absatz ermöglicht, und

auf die besagte Laufsohle (2) eine Komforteinlage (3) aufgeformt wird, die zusammen mit der Laufsohle (2) eine geschlossene komprimierbare Kammer (4) im Absatz und eine offene komprimierbare Kammer (5) im vorderen Teil der Sohle (1) des Schuhs definiert und den Kanal (6) umschließt, wobei ein Rückschlagventil in der Öffnung (7) und/oder im Kanal der Kammer (4) des Absatzes eingesetzt wird, um den Luftdurchlaß nur von der Kammer (4) nach außen zu ermöglichen.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil in der Öffnung oder im Kanal des hinteren Hohlraums als Vorstufe der komprimierbaren Kammer (4) des Absatzes vor dem Aufformen der Komforteinlage eingesetzt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil in der Öffnung oder im Kanal der komprimierbaren Kammer nach dem Aufformen der Komforteinlage eingesetzt wird.







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