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Verfaren zur Vermittlung von Information für Aufzugsbenutzer - Dokument EP1241125
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP1241125 24.10.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1241125
Titel Verfaren zur Vermittlung von Information für Aufzugsbenutzer
Anmelder Inventio AG, Hergiswil, Nidwalden, CH
Erfinder Friedli, Dr. sc. tech., Paul, 5453 Rememtschwil, CH;
Schuster, El.-Ing. ETH, Kilian, 6275 Ballwil, CH;
Svensson-Hilford, Dipl.-Ing., Lennart, 12247 Berlin, DE
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 04.03.2002
EP-Aktenzeichen 020048443
EP-Offenlegungsdatum 18.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.10.2002
IPC-Hauptklasse B66B 3/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vermittlung von Information für Aufzugsbenutzer.

Aus der Schrift WO 00/59818 is eine Einrichtung bekannt geworden, die Aufzugsbenutzern in einer Aufzugskabine Information vermittelt. Zur Vermittlung von Bild- und/oder Toninformation ist die Aufzugskabine mit einem Bildschirm und einem Lautsprecher ausgerüstet. Ausserdem sind Sensoren vorgesehen, die die Anwesenheit von Aufzugsbenutzern, die Fahrtrichtung der Aufzugskabine, die aktuelle Position der Aufzugskabine bzw. das aktuelle Stockwerk auf dem die Aufzugskabine steht, die Last in der Aufzugskabine und die Stockwerkwahl erfassen. Die zu vermittelnde Information wird aufgrund der oben genannten Betriebsparameter zur Verfügung gestellt. Die Information kann bestehen aus Inseraten, Werbung, Nachrichten, Bildern, bewegten Bildern, Photos, aktuellen Ereignissen, Hinweise auf Stockwerkbelegungen und Ereignisse auf bestimmten Stockwerken, Daten des Aufzuges, usw. und kann abhängig sein vom Stockwerk auf dem die Aufzugskabine steht, vom anzufahrenden Stockwerk, von der Fahrtrichtung usw..

Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass bei gut besetzter Aufzugskabine nicht jeder Aufzugsbenutzer die Information mitkriegen kann, weil beispielsweise die Sicht auf den Bildschirm verdeckt ist oder weil sich mehrere Aufzugsbenutzer unterhalten und den Ton überstimmen. Ausserdem ist es schwierig, bei gut besetzter Aufzugskabine die für die Mehrheit der Aufzugsbenutzer optimale Auswahl an Information zu treffen.

Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden und ein Verfahren anzugeben, das Rücksicht nimmt auf die Informationswünsche der Aufzugsbenutzer.

Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass die Information wirksamer eingesetzt werden kann, indem jeder Aufzugsbenutzer individuell bedient werden kann. Ausserdem können Einrichtungen einer Aufzugsanlage mit Zielrufsteuerung für die Informationsvermittlung verwendet werden. Die Information kann dem Aufzugsbenutzer bereits vor dem Betreten der Aufzugskabine vermittelt werden. Durch die frühzeitige Vermittlung von die Aufzugsbenutzung betreffender Information kann der Aufzugsbenutzer bei der Aufzugsbedienung bzw. der Aufzugsbenutzung unterstützt werden und die Aufzugsanlage effizienter genutzt werden. Mit der persönlichen Informationsvermittlung kann den Bedürfnissen eines jeden Aufzugsbenutzers Rechnung getragen werden.

Anhand der beiliegenden Figur wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.

Es zeigt:

Fig. 1

den strukturellen Aufbau einer individuellen Vermittlung von Information für Aufzugsbenutzer.

Untersuchungen haben ergeben, dass nicht die Aufzugskabine der bestgeeignete Ort zur Informationsvermittlung ist, sondern die Umgebung eines Aufzugseinganges. Bei Zielrufsteuerungen wird das Fahrziel auf dem Stockwerk der Aufzugssteuerung mitgeteilt. Der Fahrauftrag wird einer Aufzugskabine mit den günstigsten Fahrbedingungen zugeteilt und die den Fahrauftrag ausführende Aufzugskabine dem Aufzugsbenutzer mitgeteilt. Bis zum Betreten der Aufzugskabine bleibt genügend Zeit zur Informationsvermittlung.

Fig. 1 zeigt schematisch die Struktur einer individuellen bzw. benutzerspezifischen Vermittlung von Information für Aufzugsbenutzer. Im Zentrum steht ein Gebäudeserver BUILDING SERVER, der als Datenverwalter agiert und an den unterschiedliche Datenquellen angeschlossen sind. Eine Identifikationseinheit IDENTIFICATION erfasst die persönlichen Daten eines Aufzugsbenutzer, die beispielsweise den Namen, Vornamen, Adresse, Stockwerk der Wohnung, Beruf, Status, Freizeitbeschäftigungen, Vorlieben oder andere persönliche Daten umfassen. Falls die Daten bereits bekannt sind, genügt der Name oder ein Identifikationscode des Aufzugsbenutzers. Der Aufzugsbenutzer kann berührungslos BY MEDIA oder interaktiv BY LEARNING identifiziert werden. Zur berührungslosen Identifikation ist beispielsweise ein Chip mit den persönlichen Daten notwendig, der vom Aufzugsbenutzer mitgeführt wird. Falls der Aufzugsbenutzer keinen Chip mit sich führt, werden ihm interaktiv auf einer Anzeigeeinheit beispielsweise mittels eines touch screen Fragen zu seiner Person nach obigem Muster gestellt, die er mittels des touch screen beantworten kann. Die Antworten werden laufend geprüft und mit bestehenden Daten verglichen. Falls Aufzugsbenutzer nicht vollständig identifiziert werden können, werden sie als Benutzer mit beschränktem Informationszugang registriert. Bei der Identifikation kann auch ein persönliches Informationsprofil erfasst werden, das Angaben über den Umfang der gewünschten Information umfasst, auf die der Aufzugsbenutzer zugreifen möchte. Wie weiter unten erläutert, kann der Aufzugsbenutzer sein Informationsprofil auch via Internet bekannt geben. Nicht vollständig identifizierte Aufzugsbenutzer erhalten ein Informationsprofil, das allgemeine Information umfasst. Die Identifikation des Aufzugsbenutzers und die Vermittlung der Information erfolgt auf einem Rechner mit selbständigem Programm, wobei der Rechner mit der Anzeigeeinrichtung (touch screen) in der Umgebung eines Aufzugseinganges angeordnet ist. Beim Hauptzugang oder bei Aufzugsgruppen sind je Stockwerk mehrere Rechner mit touch screen vorgesehen. Rechner mit Bildschirmen können auch in den Aufzugskabinen angeordnet sein. Auf diese Weise ist es möglich, eine vor dem Aufzug angefangene "Geschichte" während der Aufzugsfahrt fortzusetzen. Sobald ein Aufzugsbenuzter identifiziert ist, nimmt der Rechner Verbindung auf mit dem Gebäudeserver und erhält aufgrund des persönlichen Informationsprofils die entsprechende Information.

Je nach Informationsprofil kann der jeweilige Aufzugsbenutzer via touch screen DISPLAY auf seine gewünschte Information zugreifen, wobei die Information Bild- und/oder Toninformation umfassen kann. Das Informationsangebot kann abhängig sein vom Stockwerk, von der Stockwerkbelegung, usw.. Gesamthaft steht beispielsweise folgende Information zur Verfügung: Elektronischer Briefkasten: Der Aufzugsbenutzer kann emails empfangen oder senden. Persönliche Verkehrsinformation: Der Wohnort des jeweiligen Aufzugsbenutzers ist dem System bekannt. Dementsprechend kann die Verkehrsinformation Angaben beispielsweise über Verkehrsstaus auf dem Weg zum Wohnort machen. Persönliche Geschäftsinformation: Einem Geschäftsmann können Daten über seine Firma zur Verfügung gestellt werden. Benutzerspezifische Werbung: Werbeinformation kann beispielsweise nach Kaufinteressen eines Aufzugsbenutzers vermittelt werden. Persönliche Interessen und Vorlieben: Dem Aufzugsbenutzer kann je nach persönlichem Interesse beispielsweise Nachrichten, Wetter, Sportresultate, Sportveranstaltungen, Börsendaten, Unterhaltung, Comics, usw. zur Verfügung gestellt werden. Aufzugsvertrauten Personen wie beispielsweise der Hausmeister kann aufzugsspezifische Information wie beispielsweise Störungsmeldungen zur Verfügung gestellt werden. Aufzugs-Fachpersonal kann mit dem Aufzug ELEVATOR kommunizieren und beispielsweise statistische Information STATISTICS und/oder Betriebsdaten OPERATING DATA abfragen oder bestimmte Aufzugsbefehle absetzen. Sicherheitspersonal kann beispielsweise Bilder einer oder mehrerer Überwachungskameras CAMERA einsehen. Falls der Aufzugsbenutzer weitere Informationswünsche hat, kann er sein Informationsprofil über die Schnittstelle PASSENGER FEEDBACK ergänzen oder verändern. Als Schnittstelle PASSENGER FEEDBACK kann der als Anzeigeeinheit dienende touch screen DISPLAY dienen. Der Aufzugsbenutzer kann auch interaktiv mit Information bedient werden, wobei weitere Information aufgrund eines Frage/Antwort Ergebnisses zur Verfügung gestellt wird.

Falls mehrere Aufzugsbenutzer auf eine Aufzugskabine warten oder in einer Aufzugskabine unterwegs sind, wird das momentane Informationsbedürfnis eines jeden Aufzugsbenutzers analysiert und die am häufigsten gewünschte Information zur Verfügung gestellt.

Das oben genannte Informationsangebot bezieht sich auf die Interessen des Aufzugsbenutzers. Die Information bezieht sich nicht direkt auf Personen und umfasst beispielsweise die Kabinenzuteilung mit Namensaufruf (Herr A. Mayer, Aufzugskabine A) nicht. Die vermittelte Information ist abhängig von benutzerspezifischen Daten, persönlich adressierte Angaben zur Benutzung des Aufzuges sind in der Information jedoch nicht vorgesehen.

Zur Informationsbeschaffung stehen dem Gebäudebetreiber mehrere Datenquellen zur Verfügung: Videoinformation VIDEO oder Filme MOVIE können auf den Gebäudeserver BUILDING SERVER geladen werden. Bilder einer oder mehrerer Überwachungskameras CAMERA können auch auf den Gebäudeserver geladen werden. Im weiteren steht der Gebäudeserver in Verbindung mit dem Internet INTERNET. Der Gebäudeserver aktualisiert seine Datenbank (Nachrichten, Börse, Bilder, usw.) bei Internet "Besuchen". Werbeagenturen können Werbung ADVERTISEMENT via Internet auf den Gebäudeserver laden, wobei der Gebäudeserver weiss, wie oft eine bestimmte Werbung von den Aufzugsbenutzern konsumiert wurde. Auch andere Internet-Teilnehmer können ihre Information dem Gebäudeserver vermitteln. Beispielsweise kann ein Kinobetreiber sein Kinoprogramm oder ein Restaurant seine Menukarte auf den Gebäudeserver laden. Buchungen bzw. Reservationen des Aufzugsbenutzers werden mit einem Bonus belohnt. Die Aufzugsbenutzer können ihr persönliches Informationsprofil PERSONAL PROFILE auch via Internet dem Gebäudeserver mitteilen oder via Internet ändern. Der Gebäudebetreiber kann beispielsweise eine Datenbank im Gebäudeserver anlegen, die eine benutzerspezifische Begrüssung bei der Identifikation mit Gratulationen zum Geburtstag oder zum geschäftlichen Erfolg oder Hinweise auf besondere Termine usw. umfasst.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Vermittlung von Information für Aufzugsbenutzer

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Information aufgrund von benutzerspezifischen Daten dem jeweiligen Aufzugsbenutzer vermittelt wird, wobei persönlich adressierte Information nicht vorgesehen ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Aufzugsbenutzer identifiziert wird und die zu vermittelnde Information abhängig von der Identifikation zur Verfügung gestellt wird.
  3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Zugriff auf Information aufgrund eines persönlichen Informationsprofils erfolgt.
  4. Verfahren nach Anspruch 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Aufzugsbenutzer sein persönliches Informationsprofil selbst definieren oder ändern kann.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Aufzugsbenutzer die Information auf einer in der Aufzugsumgebung angeordneten Anzeigeeinrichtung entgegennehmen kann, wobei die Anzeigeeinrichtung in Verbindung steht mit einem Gebäudeserver.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass im Gebäudeserver Information unterschiedlicher Datenquellen vorhanden ist, wobei die Information aufgrund des persönlichen Informatinsprofils des jeweiligen Aufzugsbenutzers zur Verfügung gestellt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass das momentane Informationsbedürfnis mehrerer Aufzugsbenutzer analysiert wird und die am häufigsten gewünschte Information zur Verfügung gestellt wird.






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