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Dokumentenidentifikation DE69901016T2 07.11.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0992352
Titel Verfahren und Gerät zum Drucken auf eine durchlaufende Materialbahn
Anmelder Gerber Technology, Inc., Tolland, Conn., US
Erfinder Plumley, Bruce A., Middletown, US;
Stein, Darryl Colburn, Andover, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69901016
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.10.1999
EP-Aktenzeichen 991196338
EP-Offenlegungsdatum 12.04.2000
EP date of grant 13.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.11.2002
IPC-Hauptklasse B41J 19/14
IPC-Nebenklasse B41J 19/20   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Drucken auf blattförmiges Arbeitsmaterial unter Verwendung von Tintenstrahl-, Punktmatrix-, Thermodruccköpfen oder dergleichen und beschreibt insbesondere ein Gerät und ein Verfahren zum Drucken auf eine kontinuierlich transportierte Bahn Arbeitsmaterial, wobei der Druckkopf die Breite des Arbeitsmaterials entlang einer Bahn überquert, die wahlweise derart in einem Winkel relativ zur Längsachse des Arbeitsmaterials ausgerichtet ist, daß die Komponente der Druckkopfgeschwindigkeit in der durch die Längsachse des Arbeitsmaterials definierten Richtung gleich der Geschwindigkeit ist mit der das Arbeitsmaterial in diese Richtung transportiert wird. Dies erlaubt es, das Arbeitsmaterial entlang Zeilen zu bedrucken, die im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Materials sind.

Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist auf ein Gerät und ein Verfahren zum Drucken einer Grafik auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial gerichtet und wird im folgenden als für eine derartige Anwendung eingesetzt beschrieben.

Bei bekannten Drucken ist gewöhnlich ein einziger Druckkopf so an einen Rahmen montiert, daß der sich quer über ein Stück eines blattförmigen Arbeitsmaterial bewegen kann. Oftmals enthält der Druckkopf eine Druckpatrone mit einem Tintenbehälter und einer Anzahl diskreter Tintendüsen, die in einem matrixartigen Muster angrenzend an das zu bedruckende Medium angeordnet sind. Dieses matrixartige Muster der Tintendüsen wird in dem Fachgebiet gewöhnlich als Array bezeichnet.

Typischerweise wird eine Zeile einer Grafik auf das Arbeitsmaterial gedruckt, indem der Druckkopf veranlaßt wird, das Arbeitsmaterial zu überqueren, während das Arbeitsmaterial sich nicht bewegt. Während der Druckkopf sich bewegt, spritzen die Tintendüsen Tinte geeigneter Farbe auf das Arbeitsmaterial, in Abhängigkeit von Befehlen, die von einer Steuerung ausgegeben werden. Das Arbeitsmaterial wird dann schrittweise weitertransportiert, und zwar um einen Betrag, der vorzugsweise gleich der Höhe des Tintandüsenarrays ist, und der Druckkopf überquert das Arbeitsmaterial in weiteres Mal. Dieser Vorgang des schrittweisen Transportierens des Arbeitsmaterials und Druckens wird fortgeführt, bis die gesamte Grafik auf das Arbeitsmaterial gedruckt ist.

Ein Problem, das beim derartigen Drucken einer Grafik auftritt, liegt darin, daß bedingt durch das schrittweise Indexieren und Anhalten des Blattmaterialvorschubs das Drucken einer großen Grafik sehr zeitaufwendig und kostspielig wird. Zudem müssen bei großen Druckanwendungen häufig große Rollen von Blattmaterial beschleunigt und abgebremst werden.

Außerdem kann die diskrete Bewegung des Blattmaterials während seines Transports leichte Fehlausrichtungen bewirken, die wiederum Ungenauigkeiten in der gedruckten Grafik verursachen. Zudem muß das Arbeitsmaterial, sobald eine Zeile gedruckt ist, um einen Betrag weitertransportiert werden, der gleich der Höhe des Tintendüsenarrays ist, die von der Druckpatrone definiert wird. Jegliche Abweichung führt entweder zu Überlagerungen von oder Leerräumen zwischen aufeinanderfolgenden Druckzeilen, je nachdem, ob das Arbeitsmaterial zu viel oder zu wenig vorgeschoben wurde.

Das Dokument US-A-3 742 846 offenbart ein Gerät zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial, mit einem Rahmen, der eine Arbeitsauflagefläche definiert, einem Mittel zum kontinuierlichen Transportieren einer Bahn Arbeitsmaterial mit einer bekannten Geschwindigkeit über die Arbeitsauflagefläche in einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden ersten Koordinatenrichtung und einem Druckkopf, der so an seinem Träger befestigt ist, daß er sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende bewegt. Das Gerät hat ferner Mittel zum wahlweisen und kontinuierlichen Bewegen des Druckkopfs in einer Richtung quer zur ersten Koordinatenrichtung zwischen einer ersten und einer zweiten Endstellung, Mittel zum progressiven Bewegen des Druckkopf zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung in einer Richtung nahezu parallel zu der ersten Koordinatenrichtung, während sich der Druckkopf zwischen der ersten und der zweiten Endstellung bewegt, derart, daß die Bewegung des Druckkopfs eine Geschwindigkeitskomponente in der ersten Koordinatenrichtung hat, die ungefähr gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird, und mit einer Steuerung, die die Positionsbeziehung des Druckkopfs relativ zu dem Träger und dem Arbeitsmaterial derart steuert, daß die kombinierte Bewegung des Druckkopfs und des Arbeitsmaterials bewirkt, daß der Druckkopf aufeinanderfolgende lineare Abschnitte der Grafik einer Breite und nahezu senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ausgerichtet druckt.

Ausgehend davon besteht die allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Plotter anzugeben, der die oben beschriebenen Probleme und Nachteile des Stands der Technik überwindet.

Eine speziellere Aufgabe der vorliegenden Aufgabe liegt darin, einen Drucker anzugeben, der in der Lage ist, eine Grafik auf ein Stück blattförmiges Arbeitsmaterial zu drucken, das kontinuierlich durch den Drucker transportiert wird, ohne den Transport des Arbeitsmaterials anhalten zu müssen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung richtet sich auf ein Gerät zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial, mit einem Rahmen, der eine Arbeitsauflagefläche definiert, sowie Mitteln zum kontinuierlichen Transportieren des Arbeitsmaterials in einer in seiner Längsrichtung verlaufenden ersten Koordinatenrichtung über die Arbeitsauflagefläche. Ein länglicher Träger mit einem ersten und einem zweiten Ende ist an den Rahmen gekoppelt und verläuft quer über die Arbeitsauflagefläche. Zumindest ein Druckkopf ist derart an den Träger gekoppelt, daß er zwischen dem ersten und dem zweiten Ende bewegbar ist.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung enthält Mittel zum wahlweisen und kontinuierlichen Bewegen des Druckkopfs über den länglichen Träger zwischen dem ersten und dem zweiten Ende sowie Mittel zum progressiven Bewegen des Druckkopf zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung, während sich der Druckkopf zwischen dem ersten und dem zweiten Ende an dem Träger entlang bewegt. Eine Steuerung, in der grafische Daten in maschinenlesbarer Form gespeichert sind und die mit dem Gerät kommuniziert, ist ebenfalls vorgesehen. In Abhängigkeit der gespeicherten Daten gibt die Steuerung Befehle an das Gerät, um die Positionsbeziehung des Druckers relativ zu dem Träger und dem durch das Gerät transportierten Arbeitsmaterial zu steuern. Beim Betrieb bewirkt die kombinierte Bewegung des Druckkopfs und des Arbeitsmaterial gemäß den von der Steuerung ausgegebenen Befehlen, daß der Druckkopf aufeinanderfolgende lineare Abschnitte der Grafik druckt, die nahezu senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ausgerichtet sind.

Vorzugsweise enthält der Druckkopf mehrere voneinander beabstandete Reihen diskreter Druckelemente, wie beispielsweise Tintendüsen, die in einem matrixartigen Array einer bestimmten Höhe angeordnet sind und jeweils eine Reihe von Punkten oder Pixeln einer bestimmten Höhe auf das Arbeitsmaterial drucken. Wenn der Druckkopf beim Betrieb das erste oder das zweite Ende des länglichen Trägers erreicht, bewirkt das oben beschriebene Mittel zum progressiven Bewegen des Druckkopfs, daß dieser sich in eine Richtung entgegensetzt der erste Koordinatenrichtung bewegt, und zwar um eine Strecke, die gleich der Breite der gedruckten Zeile ist, abzüglich der von dem Arbeitsmaterial während der Druckkopfbewegung zurückgelegten Strecke.

Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die Abschnitte des Druckelementarrays wahlweise aktiviert und der Druckkopf bewegt sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Trägers. Während des Druckvorgangs verschiebt sich daher der aktive Abschnitt des Druckelementarrays entlang der ersten Koordinatenrichtung, während der Druckkopf das sich bewegende Arbeitsmaterial überquert. Folglich bewirken die sich verschiebenden aktiven Abschnitte des Druckelementarrays, zusammen mit der Bewegung des Arbeitsmaterials in der ersten Koordinatenrichtung, daß der Druckkopf in Abhängigkeit der von der Steuerung ausgegebenen Befehle einen linearen Abschnitt einer Grafik auf das Arbeitsmaterial druckt.

Die Mittel zum wahlweisen und kontinuierlichen Bewegen des Druckkopfs zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des länglichen Trägers können in Form eines Riemens realisiert sein, der auf einem Paar Transporträder montiert ist, die wiederum drehbar an dem Träger montiert sind. Eines der beiden Transporträder ist angrenzend an das erste Ende des Trägers angeordnet, während das andere Transportrad angrenzend an das zweite Ende des Trägers angeordnet ist. Zudem können die Mittel zum progressiven Bewegen des Druckkopfs zwischen einer zurückgezogenen und einer vorgeschobenen Stellung die Form eines Bügels haben, der an dem Riemen angebracht ist, wobei der Druckkopf verschiebbar an dem Bügel montiert ist.

Ferner ist ein Betätiger an dem Bügel befestigt und steht mit dem Druckkopf in Eingriff. Eine Drehung der Transporträder bewirkt also, daß der Riemen den Bügel zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Trägers bewegt, während der Betätiger den Druckkopf zwischen der vorderen und der hinteren Stellung bewegt, und zwar in Abhängigkeit von Befehlen, die von der Steuerung ausgeben werden. Alternativ kann der Riemen in einem Winkel relativ zu dem Arbeitsmaterial montiert sein, wodurch die Notwendigkeit entfällt, daß sich der Druckkopf zwischen der oben beschriebenen zurückgezogenen und vorgeschobenen Stellung bewegt.

Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist der längliche Träger schwenkbar an den Rahmen gekoppelt, so daß er wahlweise zwischen einem ersten und einem zweiten Winkel bewegbar ist. Der zweite Winkel ist vorzugsweise gleich und entgegengesetzt zu dem ersten Winkel. Beim Betrieb ist der Druckkopf verschiebbar an den Träger gekoppelt und bewegt sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende an dem Träger entlang in Abhängigkeit der Befehle von der Steuerung schwingt der Träger zwischen dem ersten und dem zweiten Winkel, wodurch der Druckkopf in die Lage versetzt wird, aufeinanderfolgende lineare Abschnitt einer Grafik zu drucken, die nahezu senkrecht zu der ersten Koordinatenrichtung ausgerichtet sind.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschreibt der Pfad, den der Druckkopf durchläuft, eine 8 und ist durch eine Bahn definiert, die an die Unterseite des länglichen Trägers gekoppelt ist. Die Bahn enthält ein erstes Segment, das in einem ersten Winkel ausgerichtet ist, und ein zweites Segment, das in einem zweiten Winkel ausgerichtet, der nahezu gleich dem ersten und diesem entgegengesetzt ist. Vorzugsweise kreuzt das zweite Segment das erste Segment in einem Punkt ungefähr in der Mitte über dem durch das Gerät transportierten Arbeitsmaterial.

Neben dem vorstehend Beschriebenen kann die vorliegende Erfindung auch mehrere versetzt angeordnete Druckköpfe enthalten, die verschiebbar an den länglichen Träger gekoppelt und um eine vorbestimmte Strecke von dem jeweils folgenden Druckkopf entfernt angeordnet sind. Beim Betrieb druckt jeder der Druccköpfe einen linearen Abschnitt der Grafik entlang einer Zeile, die im wesentlichen senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ist, während der Druckkopf das erste bzw. das zweite Segment durchläuft, wodurch er mehrere Zeilen in einem einzigen Durchgang druckt.

Die vorliegende Erfindung liegt auch in einem Verfahren zum Drucken einer Grafik auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial, wobei ein Gerät wie oben beschrieben sowie das blattförmige Arbeitsmaterial vorgesehen sind. Das Arbeitsmaterial wird mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit in einer ersten Koordinatenrichtung durch das Gerät transportiert. Der Druckkopf überquert den länglichen Träger zwischen dem ersten und dem zweiten Ende in Abhängigkeit von Befehlen von der Steuerung. Gleichzeitig mit dieser Bewegung wird der Druckkopf auch zwischen der vorderen und der hinteren Stellung bewegt, so daß die Bewegung des Druckkopfs eine Geschwindigkeitskomponente in der ersten Koordinatenrichtung hat, die nahezu gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird. Während der Druckkopf bewegt wird, wird ein linearer Abschnitt einer Grafik auf das Arbeitsmaterial gedruckt, der nahezu senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ausgerichtet ist.

Nach Erreichen des ersten oder des zweiten Endes wird der Druckkopf in eine Richtung bewegt, die entgegensetzt der ersten Koordinatenrichtung ist, und zwar um eine Strecke, die annähernd gleich der Breite der gedruckten Zeile ist, abzüglich der Strecke, um die das Arbeitsmaterial während der Druckkopfbewegung vorgeschoben wurde.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine schematische Darstellung des Geräts nach der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Druckkopfs, in der mehrere in einem Array angeordnete diskrete Tintendüsen zu sehen sind;

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des Geräts der Fig. 1, die einen schwenkbar an den Rahmen gekoppelten Träger zum Führen des Druckkopfs zeigt;

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des Geräts der Fig. 1, die einen Träger zum Führen des Druckkopfs zeigt, der eine 8-förmige Bahn definiert; und

Fig. 5 ist eine Teilansicht eines anderen Ausführungsbeispiels des Geräts der Fig. 1, die einen nockenbetätigten Druckkopf zeigt.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Wie in Fig. 1 gezeigt, ist ein Plotter, der das Gerät der vorliegenden Erfindung einsetzt, allgemein mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet und hat einen Rahmen 12, der eine Arbeitsauflagefläche 14 definiert, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als eine drehbar an dem Rahmen befestigte Walze dargestellt ist. Eine Bahn Arbeitsmaterial 15 liegt auf der Arbeitsauflagefläche 14 und wird kontinuierlich in einer ersten Koordinatenrichtung, die in ihrer Längsrichtung verläuft, transportiert. Dies erfolgt durch geeignete (nicht dargestellte) Mittel, wie beispielsweise einen Reibungsantrieb oder einen Stachelradantrieb, ohne darauf beschränkt zu sein. Ein länglicher Träger 16 verläuft quer über die Arbeitsauflagefläche 14 und ist an dem Rahmen 12 befestigt. Zwei Transporträder 22 sind drehbar an dem Rahmen 12 montiert und ein Riemen 24 ist an auf Transporträdern angeordnet. Zumindest eines der Transporträder wird durch einen geeigneten Antrieb angetrieben, wie beispielsweise ein Servomotor oder ein Schrittmotor (nicht dargestellt), ohne jedoch in dieser Hinsicht eingeschränkt zu sein. Ein Befe­stigungsbügel 26 ist angrenzend an die Arbeitsauflagefläche 14 an dem Riemen-24 angebracht. Ein Druckkopf 28, der unten ausführlicher beschrieben wird, ist verschiebbar an dem über dem Arbeitsmaterial 15 angeordneten Befestigungsbügel 26 angebracht.

Ein Betätiger 30, wie beispielsweise ein Schritt- oder ein Servomotor ist ebenfalls an dem Befestigungsbügel 26 angebracht und steht mit dem Druckkopf 28 in Eingriff. Zudem ist eine Steuerung 32 vorgesehen, in der Daten entsprechend einer auf das Arbeitsmaterial 15 zu druckenden Grafik in maschinenlesbarer Form gespeichert sind und die Befehle an das Gerät 10 abgibt. Zwar wurde der Betätiger 30 als Schritt- oder Servomotor beschrieben, doch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht keinesfalls eingeschränkt, da andere dem Fachmann bekannte Betätiger stattdessen verwendet werden können. Beispielsweise kann ein mechanischer Nocken, ein Hydraulik- oder ein Pneumatikzylinder, gekoppelt mit einem Servoventil eingesetzt werden, ohne von den breiteren Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweicheichen.

Wie in Fig. 2 dargestellt, enthält der Druckkopf 28 einen Tintenbehälter 34 und mehrere Reihen diskreter Druckelemente, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Tintendüsen 36 gezeigt sind, welche um einen Abstand "A" beabstandet und in einem matrixartigen Array 38 angeordnet sind, das eine Höhe definiert, die in Fig. 2 mit "h" bezeichnet ist. Die Tintendüsen 36 stehen mit dem Behälter 34 in Strömungsverbindung und können in Abhängigkeit von Befehlen, die von der Steuerung abgegeben werden, wahlweise aktiviert werden, um auf das Arbeitsmaterial 15 (Fig. 1) zu drucken. Zwar ist das in Fig. 2 dargestellte Array rechteckig, jedoch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht keinesfalls eingeschränkt, da andere geometrische Arraykonfigurationen, wie beispielsweise versetzte Arrays gleichermaßen eingesetzt werden können, ohne von den breiteren Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Beim Betrieb wird das Arbeitsmaterial 15 in seiner Längsrichtung kontinuierlich in die erste Koordinatenrichtung durch das Gerät 10 transportiert. Der Riemen 24 wird von den Transporträdern 22 in Abhängigkeit von Befehlen der Steuerung 32 angetrieben, wodurch er den Druckkopf veranlaßt, das Arbeitsmaterial 15 zwischen dem ersten und dem zweiten Ende 18 bzw. 20 des länglichen Trägers 16 zu überqueren. Gleichzeitig bewegt der Betätiger 30 den Druckkopf 28 zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung, so daß die Bewegung des Druckkopfs eine Geschwindigkeitskomponente in der ersten Koordinatenrichtung hat, die annähernd gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial 15 durch das Gerät 10 transportiert wird. Während der Druckkopf 28 das Arbeitsmaterial 15 überquert, druckt er in Abhängigkeit von Befehlen, die von der Steuerung 32 ausgegeben werden, einen linearen Abschnitt einer Grafik auf das Arbeitsmaterial. Die kombinierte Bewegung des Druckkopfs 28 und des Arbeitsmaterials 15 bewirkt, daß der Druckkopf einer im wesentlichen senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung liegenden Zeile folgt und diese druckt.

Wenn der Druckkopf 28 das erste oder das zweite Ende 18 bzw. 20 des Trägers 16 erreicht, veranlaßt der Betätiger 30 auf Befehle der Steuerung 32 hin den Druckkopf, sich in einer Richtung entgegengesetzt zur ersten Koordinatenrichtung um eine Strecke, die nahezu gleich der Breite der gerade gedruckten Zeile ist, von der vorderen in die hintere Stellung, oder umgekehrt, zu bewegen. Folglich ist die von dem Druckkopf zurückgelegte Strecke gleich der Breite der gerade gedruckten Zeile, abzüglich der Strecke, um die das Arbeitsmaterial während der Drucckopfbewegung transportiert wurde. Auf diese Weise kann der Druckkopf 28 aufeinanderfolgende lineare Abschnitte einer Grafik ohne unerwünschte Leerräume dazwischen drucken, während das Arbeitsmaterial kontinuierlich transportiert wird.

Die vorliegende Erfindung kann auch einen Rückkopplungssensor 39 enthalten, der an das Gerät 10 gekoppelt ist, um die Geschwindigkeit zu erfassen, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird. Beim Betrieb erzeugt der Rückkopplungssensor 39 Signale entsprechend der Geschwindigkeit, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird, und sendet diese an die Steuerung. Die Geschwindigkeit, mit der der Druckkopf 28 druckt oder den länglichen Träger und damit das Arbeitsmaterial überquert, wird dann in Abhängigkeit von Befehlen der Steuerung eingestellt, um jegliche Variationen der Transportgeschwindigkeit des Arbeitsmaterials zu kompensieren. Zusätzlich kann auch die Geschwindigkeit verstellt werden, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird, um Verzögerungen in der Kommunikation zwischen Steuerung und Druckkopf zu kompensieren.

Ein in Fig. 3 gezeigtes Ausführungsbeispiel des Geräts der vorliegenden Erfindung ist allgemein mit dem Bezugszeichen 110 bezeichnet. Das Gerät 110 ist in vielen Aspekten dem oben beschriebenen Gerät 10 ähnlich; daher werden gleiche Bezugszeichen unter Voranstellung der Ziffer 1 verwendet, um ähnliche Elemente zu bezeichnen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der längliche Träger 116 schwenkbar an den Rahmen 112 montiert, so daß er sich zwischen einem ersten Winkel θ&sub1;&sub1;&sub0;, der relativ zur ersten Koordinatenrichtung gemessen ist, die in Fig. 3 mit X bezeichnet ist, und einem zweiten (in gestrichelten Linien dargstellten) Winkel θ&sub1;&sub0;&sub2;, dessen Größenordnung ungefähr gleich der des ersten Winkels und diesem entgegengesetzt ist. Der Träger 116 wird in Abhängigkeit von Befehlen von der Steuerung durch geeignete Mittel (nicht dargestellt) bewegt, wie beispielsweise durch einen Schritt oder einen Servomotor.

Der Druckkopf 128 ist verschiebbar und schwenkbar derart an dem Träger montiert, daß er sich in eine erste, durch den Pfeil B angedeutete Richtung bewegt, wenn der Träger 116 in dem ersten Winkel θ&sub1;&sub0;&sub1; ausgerichtet ist, und sich in eine zweite, durch den Pfeil C angedeutete Richtung bewegt, wenn der Träger (gestrichelt dargestellt) in dem zweiten Winkel θ&sub1;&sub0;&sub2; ausgerichtet ist. Zwar wurde der Pfad hier als 8-förmig dargestellt und beschrieben, doch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da andere Pfadformen, wie zum Beispiel, doch nicht ausschließlich, oval stattdessen verwendet werden können, ohne von den breiteren Aspekten der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Beim Betrieb wird der Träger 116 in Abhängigkeit von Befehlen von der Steuerung in die Stellung entlang dem Winkel θ&sub1;&sub0;&sub2; geschwenkt, während das Arbeitsmaterial kontinuierlich in der ersten Koordinatenrichtung X transportiert wird. Dann dreht sich auch der Druckkopf 128 relativ zu dem Träger 116, um den Druckkopf korrekt auszurichen, und wird in die erste Richtung B quer über das Arbeitsmaterial 115 bewegt. Von der Steuerung 132 ausgebene Befehle regeln die Geschwindigkeit des Druckkopfs 128 derart, daß die Geschwindigkeitskomponente des Druckkopf in der ersten Koordinatenrichtung X ungefähr gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial 115 über die Arbeitsauflagefläche 114 transportiert wird. Dies wiederum veranlaßt den Druckkopf 128, einen linearen Abschnitt der Grafik entlang einer ersten Zeile zu drucken, die im wesentlichen senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ist.

Sobald die erste Zeile gedruckt ist, wird der Träger 116 auf Befehle der Steuerung hin in die Stellung entlang dem Winkel θ&sub1;&sub0;&sub2; geschwenkt. Der Druckkopf 128 dreht sich relativ zu dem Träger 116 und bewegt sich in der zweiten Richtung C, die im wesentlichen entgegengesetzt zur ersten Richtung ist, über das Arbeitsmaterial 115. Ähnlich wie bei der Bewegung des Druckkopfs 128 in die erste Richtung, regeln Befehle von der Steuerung die Geschwindigkeit des Druckkopfs derart, daß die Geschwindigkeitskomponente des Druckkopfs in der ersten Koordinatenrichtung X ungefähr gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial 115 über die Arbeitsauflagefläche 114 transportiert wird. Dies veranlaßt den Druckkopf 128, einen linearen Abschnitt der Grafik entlang einer zweiten Zeile zu drucken, die nahezu parallel zur ersten Zeile ist. Befehle von der Steuerung steuern nicht nur die Geschwindkeit des Druckkopfs 128, während er das Arbeitsmaterial 115 in der ersten Richtung B und der zweiten Richtung C überquert, sondern stellen auch die Winkel θ&sub1;&sub0;&sub1; und θ&sub1;&sub0;&sub2; ein, um zu gewährleisten, daß die Grafik nahezu senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung X gedruckt wird. Zwar wurde das Gerät 110 hier als nur einen Druckkopf 128 umfassend dargestellt und beschrieben, doch ist die Erfindung in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt, da mehrere Druccköpfe beweglich an den Träger gekoppelt sein können, wobei jeder Druckkopf um einen vorbestimmten Abstand versetzt zu dem jeweils nachfolgenden Druckkopf angeordnet ist.

Ein in Fig. 4 gezeigtes weiteres Ausführungsbeispiel des Geräts der vorliegenden Erfindung ist allgemein mit dem Bezugszeichen 210 bezeichnet. Das Gerät 210 ist in vielen Aspekten dem oben beschriebenen Gerät 10 ähnlich; daher werden gleiche Bezugszeichen unter Voranstellung der Ziffer 2 verwendet, um ähnliche Elemente zu bezeichnen. Bei diesem Ausführungsbeispiel enthält der Träger 216 eine 8-förmige Bahn (in gestrichelten Linien dargestellt), die allgemein mit dem Bezugszeichen 220 bezeichnet und an einer Unterseite des Trägers montiert ist. Die 8-förmige Bahn 220 enthält ein erstes Segment 222, das quer über das Arbeitsmaterial 215 verläuft und in einem Winkel θ&sub2;&sub2;&sub0; relativ zur ersten Koordinatenrichtung X ausgerichtet ist, sowie ein zweites Segment 224, das ebenfalls quer über das Arbeitsmaterial 215 verläuft und in einem zweiten Winkel θ&sub2;&sub0;&sub2; relativ zur ersten Koordinatenrichtung verläuft. Das zweite Segment 224 kreuzt das erste Segment 222 in einem Punkt nahezu in der Mitte über dem Arbeitsmaterial 215. Wie in Fig. 4 dargestellt, sind das erste und das zweite Segment 222 bzw. 224 an ihren Endpunkten jeweils durch bogenförmige Segmente 226 und 227 verbunden, um die 8 zu vervollständigen. Der Druckkopf 228 ist an die 8-förmige Bahn 220 gekoppelt und durchläuft diese kontinuierlich.

Wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung, durchläuft der Druckkopf 228 beim Betrieb die 8-förmige Bahn, während das Arbeitsmaterial 215 in der ersten Koordinatenrichtung transportiert wird. Die Geschwindigkeit, mit der sich der Druckkopf 228 entlang dem ersten und dem zweiten Segment 222 bzw. 224 bewegt, wird durch die Steuerung derart geregelt, daß die Geschwindigkeitskomponente des Druckkopfs in der ersten Koordinatenrichtung X gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial 215 über die Arbeitsauflagefläche 214 transportiert wird. Folglich druckt der Druckkopf 228 aufeinanderfolgende lineare Abschnitte einer Grafik, die nahezu senkrecht zur ersten Koordinatenrichtung ausgerichtet sind, in Abhängigkeit von Befehle, die von der Steuerung 232 ausgegeben werden.

Die bogenförmigen Segemente 226 und 227 erstrecken sich jeweils um eine Strecke, die ungefähr gleich der in Fig. 2 gezeigten Höhe "h" des Arrays über den Träger 216. Um Lücken in der gedruckten Grafik zu vermeiden, muß der Drucckopf die bogenförmigen Segmente 226 und 227 in der Zeit durchlaufen, die das Arbeitsmaterial 215 benötigt, um eine Strecke vorzurücken, die ungefähr gleich dem in Fig. 2 dargestellten Abstand "a" zwischen benachbarten Reihen von Tintendüsen 36 in dem Array 38 ist.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Geräts der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 5 beschrieben und allgemein mit dem Bezugszeichen 310 bezeichnet. Das Gerät 310 ist in vielen Aspekten dem oben beschriebenen Gerät 10 ähnlich; daher werden gleiche Bezugszeichen unter Voranstellung der Ziffer 3 verwendet, um ähnliche Elemente zu bezeichnen. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Druckkopf 328 durch einen Nocken 312 zwischen der vorderen und der hinteren Stellung bewegt, der drehbar an einem Haltebügel 326 befestigt ist. Der Haltebügel 326 seinerseits ist an einem länglichen Träger 316 befestigt, der den Haltebügel quer über eine Bahn Arbeitsmaterial 315 bewegt. Der Druckkopf 328 ist an einem Druckkopfträger 330 befestigt, der verschiebbar an dem Haltebügel 326 montiert ist, so daß er in eine vordere und eine hintere Stellung bewegbar ist. Der Drucckopfträger 330 enthält eine Kurvenrolle 332, die drehbar daran befestigt ist und mit einem von dem Nocken definierten Umfang 334 in Kontakt steht. Der Nocken wird von einem geeigneten Mittel angetrieben, wie beispielsweise einem (gestrichelt dargestellten) Schrittmotor 336 mit einer drehbaren Welle 338, die davon hervorsteht, und einem daran befestigten Ritzel 340, das mit einem Zahnrad 342 in Eingriff steht, welches den Nocken 312 antreibt. Eine Feder 344 ist mit einem Ende 346 an dem Haltebügel 326 und mit einem anderen Ende 348 an dem Druckkopfträger 330 befestigt. Ein Führungselement 350 ist ebenfalls an dem Haltebügel 326 befestigt, um die Bewegung des Druckkopfträgers 330 zwischen seiner vorderen und seiner hinteren Stellung zu dirigieren.

Wenn der Haltebügel 326 beim Betrieb das Blattmaterial 315 überquert, das sich seinerseits kontinuierlich in seiner Längsrichtung bewegt, wie durch den Pfeil X angedeutet, wird der Nocken 312 über den Schrittmotor 336 gedreht, wodurch der Druckkopf 328 veranlaßt wird, sich zwischen der vorderen und der hinteren Stellung zu bewegen, in Abhängigkeit von Befehlen einer Steuerung. Der Nocken ist so konfiguriert und der Schrittmotor wird mit einer derartigen Geschwindigkeit gedreht, daß eine Geschwindigkeitskompontene in der mit dem Pfeil X bezeichneten Richtung übertragen wird, die gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Blattmaterial 315 transportiert wird. Wenn der Druckkopf 328 das Blattmaterial 315 überquert hat, wirkt die Feder 344, um den Druckkopf 328 in die hintere Stellung zurückzustellen, so daß die nächste Zeile gedruckt werden kann. Auf diese Weise werden nacheinander lineare Abschnitt einer Grafik senkrecht zur der Bewegungsrichtung des Blattmaterials gedruckt, bis die gewünschte Grafik auf das Blattmaterial übertragen ist.


Anspruch[de]

1. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315), mit einem Rahmen (12, 112), der eine Arbeitsauflagefläche (14, 114, 214) definiert,

einem Mittel zum kontinuierlichen Transportieren einer Bahn Arbeitsmaterial über die Arbeitsauflagefläche in einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden ersten Koordinatenrichtung mit einer bekannten Geschwindigkeit,

einem länglichen Träger (16, 116, 216, 316) mit einem ersten (18, 226) und einem zweiten (20, 227) Ende, der an den Rahmen gekoppelt ist und quer über und angrenzend an die Arbeitsauflagefläche verläuft,

zumindest einem Druckkopf (28, 128, 228, 328), der zwecks Bewegung zwischen dem ersten und dem zweiten Ende an den Träger gekoppelt ist, Mitteln (22) zum wahlweisen und kontinuierlichen Bewegen des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) über den länglichen Träger (16, 116, 216, 316) zwischen dem ersten (18, 226) und dem zweiten (20, 227) Ende;

Mitteln (30, 336) zum progressiven Bewegen des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung in einer Richtung nahezu parallel zu der ersten Koordinatenrichtung, während sich der Drucckopf zwischen dem ersten (18, 226) und dem zweiten (20, 227) Ende bewegt, derart, daß die Bewegung des Druckkopfs eine Geschwindigkeitskomponente in der ersten Koordinatenrichtung hat, die ungefähr gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) transportiert wird,

einer Steuerung (32, 132, 232) zum Ausgeben von Befehlen an das Gerät (10, 110, 210, 310) in Abhängigkeit maschinenlesbarer Daten, die entsprechend einer zu druckenden Grafik in der Steuerung gespeichert sind, wobei die Befehle die Positionsbeziehung des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) relativ zu dem Träger (16, 116, 216, 316) und dem Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) derart steuern, daß die kombinierte Bewegung des Druckkopfs und des Arbeitsmaterials bewirkt, daß der Druckkopf aufeinanderfolgende lineare Abschnitte der Grafik einer Breite und nahezu senkrecht zu der ersten Koordinatenrichtung ausgerichtet druckt, wobei die Mittel (30, 336) zum progressiven Bewegen des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung bewirken, daß der Druckkopfs beim Erreichen des ersten (18, 226) und des zweiten (20, 227) Ende des Trägers (16, 116, 216, 316) sich um eine Strecke ungefähr gleich der Breite des linearen Abschnitts in einer Richtung bewegt, die ungefähr entgegengesetzt zu der ersten Koordinatenrichtung ist, abzüglich der von dem Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) während der Druckkopfbewegung zurückgelegten Strecke.

2. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 1, wobei: der Druckkopf (28, 128, 228, 328) mehrere voneinander beabstandete Reihen diskreter Druckelemente (36) hat, die in einem matrixartigen Array (38) angeordnet sind, welches eine Höhe definiert, und jedes der Druckelemente (36) Pixel auf das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) druckt.

3. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Mittel (22) zum wahlweisen und kontinuierlichen Bewegen des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) über den länglichen Träger (16, 116, 216, 316) enthalten:

ein Paar beabstandete Transporträder (22), von denen eines drehbar mit dem Träger (16, 116, 216, 316) gekoppelt ist, an dem ersten (18) und an dem zweiten (20) Ende;

einen Riemen (24), der zum Drehen auf dem Paar Transporträder (22) befestigt ist;

Mittel zum Antreiben zumindest eines der Transporträder (22) und damit des Riemens (24) in Abhängigkeit von Befehlen, die von der Steuerung (32, 132, 232) ausgegeben werden; und wobei

der Druckkopf (28, 128, 228, 328) an den Riemen (24) gekoppelt ist und das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) zwischen dem ersten (18) und dem zweiten (20) Ende überquert.

4. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Mittel (30, 336) zum progressiven Bewegen des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) zwischen der vorderen und der hinteren Stellung enthalten:

einen an den Träger (16, 116, 216, 316) gekoppelten Befestigungsbügel (26, 326);

wobei der Druckkopf (28, 128, 228, 328) verschiebbar an den Befestigungsbügel (26, 326) gekoppelt ist; und

einen Betätiger (30, 312), der an den Befestigungsbügel (26, 326) gekoppelt ist und mit dem Druckkopf (28, 128, 228, 328) in Eingriff steht, um den Druckkopf in Abhängigkeit von von der Steuerung (32, 132, 232) ausgegebenen Befehlen zwischen der vorderen und der hinteren Stellung zu bewegen.

5. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 4, wobei der Betätiger (30, 312) ein Schrittmotor ist.

6. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 4, wobei der Betätiger (30, 312) ein Servomotor ist,

7. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierliche durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 4, wobei der Betätiger (30, 312) einen Hydraulikzylinder und ein servo-gesteuertes Ventil zum Betätigen des Zylinders enthält.

8. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 4, wobei der Betätiger (30, 312) einen Pneumatikzylinder und ein servo-gesteuertes Ventil zum Betätigen des Zylinders enthält,

9. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierliche durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 4, wobei der Betätiger (30, 312) einen mechanischen Nocken enthält.

10. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei:

der Träger (16, 116, 216, 316) schwenkbar an den Rahmen (12, 112) gekoppelt ist, zwecks Bewegung zwischen einem ersten und einem zweiten Winkel; und wobei

der Druckkopf (28, 128, 228, 328) verschiebbar an den Träger (16, 116, 216, 316) gekoppelt ist, zwecks Bewegung quer über das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) von dem ersten (18, 226) zu dem zweiten (20, 227) Ende, wenn der Träger (16, 116, 216, 316) entlang dem ersten Winkel ausgerichtet ist, und von dem zweiten zu dem ersten Ende, wenn der Träger entlang dem zweiten Winkel ausgerichtet ist.

11. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei:

der längliche Träger (16, 116, 216, 316) eine nahezu 8-förmige Bahn (220) enthält, die an den Träger gekoppelt ist und ein erstes Segment (222), das quer über das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) verläuft und in einem Winkel ausgerichtet ist, und ein zweites Segment (224), das quer über das Arbeitsmaterial verläuft und in einem zweiten Winkel ausgerichtet ist, enthält, wobei der zweite Winkel ungefähr gleich dem ersten und diesem entgegengesetzt ist, und das zweite Segment das erste Segment in einem Punkt ungefähr in der Mitte über dem Arbeitsmaterial kreuzt, und

wobei der Druckkopf (28, 128, 228, 328) verschiebbar an die Bahn (220) gekoppelt ist und kontinuierlich die 8-förmige Bahn verfolgt, während das Blattmaterial (115, 115, 215, 315) kontinuierlich in der ersten Koordinatenrichtung transportiert wird.

12. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner gekennzeichnet durch: mehrere verschiebbar an den länglichen Träger (16, 116, 216, 316) gekoppelte Druckköpfe (28, 128, 228, 328), von denen jeder einen bekannten Abstand zu dem folgenden nächsten Druckkopf hat und zu diesem versetzt ist, um jedes Mal, wenn der Druckkopf sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende bewegt, mehrere Linien der Grafik zu drucken.

13. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierliche durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der zumindest eine Druckkopf (28, 128, 228, 328) ein Tintenstrahldruckkopf ist.

14. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der zumindest eine Druckkopf (28, 128, 228, 328) ein Thermodruckkopf ist.

15. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der zumindest eine Druckkopf (28, 128, 228, 328) ein Punktmatrixdruckkopf ist.

16. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Arbeitsauflagefläche (14, 114, 214) im wesentlichen eben ist.

17. Gerät (10, 110, 210, 310) zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Arbeitsauflagefläche (14, 114, 214) im wesentlichen zylindrisch ist.

18. Verfahren zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) mit den folgenden Schritten:

(a) Bereitstellen eines Druckgeräts (10, 110, 210, 310) mit einem eine Arbeitsauflagefläche (14, 114, 214) definierenden Rahmen (12, 112), Mitteln (22) zum kontinuierlichen Bewegen einer Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) über die Arbeitsauflagefläche mit einer bekannten Geschwindigkeit in einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden ersten Koordinatenrichtung, einem länglichen Träger (16, 116, 216, 316) mit einem ersten (18, 226) und einem zweiten (20, 227) Ende, der an den Rahmen gekoppelt ist und quer über und angrenzend an die Arbeitsauflagefläche verläuft, zumindest einem Druckkopf (28, 128, 228, 328), der bewegbar an den länglichen Träger gekoppelt ist und mehrere beabstandete Reihen diskreter Druckelemente (36) bildet, die in einem matrixartigen Array (38) angeordnet sind, Mitteln (22) zum wahlweisen und kontinuierlichen Bewegen des Druckkopfs über den länglichen Träger zwischen dem ersten (18, 226) und dem zweiten (20, 227) Ende, Mitteln (30, 336) zum progressiven Bewegen des Druckkopf zwischen einer vorderen und einer hinteren Stellung in einer Richtung nahezu senkrecht zu dem Träger, während der Druckkopf sich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende bewegt, und einer Steuerung (32, 132, 232) zum Ausgeben von Befehlen an das Gerät in Abhängigkeit von entsprechend einer zu druckenden Grafik in der Steuerung gespeicherten maschinenlesbaren Daten

(b) Bereitstellen eines blattförmigen Arbeitsmaterials (15, 115, 215, 315);

(c) Transportieren des Arbeitsmaterials (15, 115, 215, 315) durch das Gerät (10, 110, 210, 310) in der ersten Koordinatenrichtung;

(d) Bewegen des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) über den länglichen Träger (16, 116, 26, 316) zwischen dem ersten (18, 226) und dem zweiten (20, 227) Ende mit einer ersten Geschwindigkeit, bei gleichzeitigem Bewegen des Druckkopfs zwischen der vorderen und der hinteren Stellung mit einer zweiten Geschwindigkeit, derart, daß die Bewegung des Druckkopfs eine Geschwindigkeitskomponente in der ersten Koordinatenrichtung hat, die nahezu gleich der Geschwindigkeit ist, mit der das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) durch das Gerät (10, 110, 210, 310) bewegt wird;

(e) Drucken eines linearen Abschnitts einer Darstellung, welcher eine bekannte Breite hat, auf das Arbeitsmaterial (15, 115, 25, 315) entlang einer Linie, die nahezu senkrecht zu der ersten Koordinatenrichtung ist, in Abhängigkeit von von der Steuerung (32, 132, 232) ausgegebenen Befehlen gemäß den darin gespeicherten grafischen Daten;

(f) Bewegen des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) nach Erreichen des ersten (18, 226) und des zweiten (20, 227) Endes in eine Richtung nahezu entgegengesetzt zu der ersten Koordinatenrichtung um eine Strecke, die gleich der Breite des linearen Abschnitts ist, abzüglich einer Strecke, die das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) zurücklegt, während sich der Druckkopf bewegt;

(g) Wiederholen der Schritte (c) - (f) bis eine gewünschte Grafik auf das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) gedruckt ist.

19. Verfahren zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 18, wobei:

das Druckgerät (10, 110, 210, 310) einen Rückkopplungssensor (39) zum Erfassen der Geschwindigkeit hat, mit der das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) transportiert wird, und wobei das Verfahren ferner durch folgende Schritte gekennzeichnet ist:

Erfassen der Geschwindigkeit, mit der das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) transportiert wird, unter Verwendung des Rückkopplungssensors (39);

Senden eines Signals von dem Rückkopplungssensor (39) an die Steuerung (32, 132, 232); und

Einstellen der Geschwindigkeit, mit der der Druckkopf (28, 128, 228, 328) auf das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) druckt, in Abhängigkeit von von der Steuerung (32, 132, 232) ausgegebenen Befehlen, um Änderungen der Geschwindigkeit zu kompensieren, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird.

20. Verfahren zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach Anspruch 18 oder 19, wobei:

die Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) teilweise über die Arbeitsauflagefläche (14, 114, 214) verläuft; und wobei

der Schritt des Bewegens des Druckkopfs (28, 128, 228, 328) das Bewegen des Druckkopfs über das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) und teilweise über den länglichen Träger (113, 116, 216, 316) enthält.

21. Verfahren zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115; 215, 315) nach Anspruch 18, 19 oder 20, wobei:

das Druckgerät (10, 110, 210, 310) einen Rückkopplungssensor (39) zum Erfassen der Geschwindigkeit hat, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird; und wobei das Verfahren ferner durch folgende Schritte gekennzeichnet ist:

Erfassen der Geschwindigkeit, mit der das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) transportiert wird, unter Verwendung des Rückkopplungssensors;

Senden eines Signals von dem Rückkopplungssensor (39) an die Steuerung (32, 132, 232); und

Einstellen der Geschwindigkeit, mit der der Druckkopf (28, 128, 228, 328) über den länglichen Träger (16, 116, 216, 316) bewegt wird, in Abhängigkeit von von der Steuerung (32, 132, 232) ausgegebenen Befehlen, um Änderungen der Geschwindigkeit zu kompensieren, mit der das Arbeitsmaterial transportiert wird.

22. Verfahren zum Drucken auf eine kontinuierlich durchlaufende Bahn Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) nach einem der Ansprüche 18 bis 21, ferner gekennzeichnet durch folgenden Schritt: Einstellen der Geschwindigkeit, mit der das Arbeitsmaterial (15, 115, 215, 315) transportiert wird, in Abhängigkeit von von der Steuerung (32, 132, 232) ausgegebenen Befehlen, um Verzögerungen beim Ausgeben von Befehlen an den Druckkopf (28, 128, 228, 328) zu kompensieren.







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