PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10142682A1 14.11.2002
Titel Modul mit Speicherbausteinen und einer zentralen Schaltung zur Erzeugung von Spannungen
Anmelder Infineon Technologies AG, 81669 München, DE
Erfinder Ohlhoff, Carsten, 81737 München, DE;
Beer, Peter, 80539 München, DE
Vertreter Wilhelm & Beck, 80636 München
DE-Anmeldedatum 31.08.2001
DE-Aktenzeichen 10142682
Offenlegungstag 14.11.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.11.2002
IPC-Hauptklasse G11C 5/14
Zusammenfassung Es wird ein Modul beschrieben, das Speicherbausteine und eine externe Schaltung zum Erzeugen von Spannungen aufweist. Die externe Schaltung generiert aus der Versorgungsspannung verschiedene interne Spannungen, die den Speicherbausteinen zur Verfügung gestellt werden. Da die Spannungserzeugung außerhalb der Speicherbausteine erfolgt, wird im Speicherbaustein keine Verlustleistung erzeugt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Modul mit Speicherbausteinen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Module mit Speicherbausteinen werden in verschiedensten Ausführungsformen eingesetzt, um beispielsweise bei einem Computer über ein einziges Modul eine Vielzahl von Speicherbausteinen betreiben zu können. Dazu weist das Modul Anschlüsse für die Versorgungsspannung, die Masse, Datenanschlüsse und Steueranschlüsse auf. Das Modul wird in einen entsprechenden Steckplatz beispielsweise eines Computers oder Mobiltelefons eingesetzt. Damit wird eine kompakte und einfach zu handhabende Bauform bereitgestellt, mit der mehrere Speicherbausteine verbaut werden können.

Ein Speicherbaustein benötigt für seinen Betrieb verschiedene interne Spannungen. Die Spannungen werden im Speicherbaustein mit Hilfe von Spannungsgeneratoren aus extern angelegten Spannungen wie der Versorgungsspannung und dem Massepotenzial erzeugt. Die fortschreitende Erhöhung der Speicherdichte bei Speicherbausteinen führt insgesamt zu einer Erhöhung der abgegebenen Verlustleistung, die beispielsweise auch durch die Spannungsgeneratoren erzeugt wird.

Zur Reduzierung der Verlustleistung ist es bekannt, den Speicherbaustein mit geringeren Spannungen zu betreiben, verlustärmere Bauteile einzusetzen und die Spannungsversorgung in einem Betriebszustand, in dem die Funktionsfähigkeit des Speicherbausteins nicht erforderlich ist, weitgehend abzuschalten. Damit wird insgesamt die Verlustleistung im Speicherbaustein reduziert.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Weiterentwicklung des Speicherbausteins bereitzustellen, so dass die Verlustleistung auf dem Speicherbaustein weiter reduziert wird.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine externe Schaltung zur Erzeugung von Spannungen vorgesehen ist, die den Speicherbaustein mit wenigstens einer Spannung versorgt. Damit kann das Betreiben von Spannungsgeneratoren oder die Anordnung von Spannungsgeneratoren auf dem Speicherbaustein vermieden werden. Somit wird die Erzeugung von Verlustleistung auf dem Speicherbaustein reduziert. Zudem wird Fläche auf dem Speicherbaustein eingespart. Somit wird der Speicherbaustein zudem kostengünstiger.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. In einer bevorzugten Ausführungsform sind mehrere Speicherbausteine vorgesehen, die über eine zentrale, externe Schaltung zur Erzeugung von Spannungen mit verschiedenen Spannungen versorgt werden. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine Schaltung für mehrere Speicherbausteine verwendet werden kann. Damit wird die Anordnung insgesamt kostengünstiger und benötigt weniger Bauraum.

Vorzugsweise wird von der externen Schaltung neben den aus der Versorgungsspannung generierten Spannungen zusätzlich die Versorgungsspannung selbst und ein Massepotenzial an die Speicherbausteine weitergeleitet. Somit ist es je nach Ausführungsform des Speicherbausteins möglich, dass auf dem Speicherbaustein wiederum ein Spannungsgenerator vorgesehen ist, der aus der Versorgungsspannung in Abhängigkeit von der Anwendung des Speicherbausteins oder dem Betriebszustand des Speicherbausteins eine benötigte Spannung erzeugt.

Je nach Ausführungsform des Speicherbausteins ist es vorteilhaft, weniger Spannungsgeneratoren, vorzugsweise keine Spannungsgeneratoren auf dem Speicherbaustein zur Erzeugung interner Spannungen vorzusehen. Damit wird der Aufbau des Speicherbausteins vereinfacht, Kosten werden eingespart und die Erzeugung von Verlustleistung auf dem Speicherbaustein reduziert.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, Speicherbausteine, die beispielsweise in mobilen Geräten wie z. B. einem Laptop eingesetzt werden, in einen Low-Power-Modus zu schalten, wenn die Funktionsweise des Speicherbausteins nicht oder nur in reduzierter Funktion benötigt wird. Der Speicherbaustein wird im Low-Power-Modus über die externe Schaltung mit den noch benötigten internen Spannungen versorgt.

Eine erhöhte Flexibilität beim Einsatz von Spannungsgeneratoren wird dadurch erreicht, dass der Speicherbaustein Spannungsgeneratoren aufweist, die über Schalter aktivierbar sind. Als Schalter können beispielsweise Bond-Drahtverbindungen verwendet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird von der Spannungsquelle eine Spannung für den Speicherbaustein bereitgestellt, die einen niedrigeren Wert als die Versorgungsspannung aufweist. In dieser Ausführungsform kann vorzugsweise eine direkte Versorgung des Speicherbausteins mit der Versorgungsspannung vorgesehen sein.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein Modul mit mehreren Speicherbausteinen,

Fig. 2 einen Speicherbaustein mit einem aktivierbaren Spannungsgenerator,

Fig. 3 eine zweite Ausführungsform eines Speicherbausteins und

Fig. 4 eine dritte Ausführungsform eines Speicherbausteins.

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Speichermoduls 1, das mehrere Speicherbausteine 2 aufweist. Das Speichermodul ist auf einer Leiterplatte 3 aufgebaut. Die Leiterplatte weist Steckanschlüsse 4, 5, 16, 15 auf, mit denen die Leiterplatte in eine entsprechend ausgebildete Steckleiste zum elektrischen Kontaktieren eingesteckt werden kann. Die Leiterplatte 3 weist einen ersten Steckanschluss 4 zum Anschluss der Versorgungsspannung VCC und einen zweiten Steckanschluss 5 zum Anschluss eines Massepotenzials VSS auf. Der erste und der zweite Steckanschluss 4, 5 sind über Leiterbahnen mit einer externen Schaltung 6 zur Erzeugung von Spannungen verbunden. Die Schaltung 6 weist wiederum Ausgangsleitungen 7, 8, 9, 10 auf, die parallel zueinander entlang einer Längskante der Leiterplatte geführt sind. Vorzugsweise ist das Ende einer ersten Ausgangsleitung 7 mit dem Ende einer zweiten Ausgangsleitung 8 über einen Kondensator 11 verbunden. Ebenso ist vorzugsweise das Ende einer dritten Ausgangsleitung 9 mit einem Ende einer vierten Ausgangsleitung 10 über einen weiteren Kondensator 11 verbunden. Mit den Kapazitäten der Kondensatoren 11 werden die auf den Ausgangsleitungen 7, 8, 9, 10 anliegenden Spannungen stabilisiert und größere Spannungsschwankungen ausgeglichen.

In dem gewählten Ausführungsbeispiel sind vier Speicherbausteine angeordnet, die vorzugsweise an jeweils ein Paar der Ausgangsleitungen 7, 8, 9, 10 angeschlossen sind. Eine Leitung 7, 9 eines Paares ist dabei mit einer positiven Spannung und die zweite Leitung 8, 10 des Paares mit einem Massepotenzial beaufschlagt. Je nach Ausführungsform können die Speicherbausteine 2 mit einer unterschiedlichen Anzahl der Ausgangsleitungen 7 bis 10 verbunden sein.

Die Speicherbausteine 2 weisen zudem Steuerleitungen 12 auf, die an entsprechende Kontaktanschlüsse zum Zuführen von Steuersignalen angeschlossen sind. Weiterhin weisen die Speicherbausteine 2 Datenleitungen 13 auf, die zum Austausch von Daten verwendet werden und an entsprechende Steckanschlüsse geführt sind. Die Steuerleitungen 12 und die Datenleitungen 13 sind mit weiteren Steckanschlüssen 16 der Leiterplatte 3 verbunden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle Speicherbausteine 2 über die gleichen Steuerleitungen 12 an die Kontaktanschlüsse angeschlossen. Je nach Ausführungsform des Speicherbausteins 2 kann es jedoch auch erforderlich sein, dass für jeden Speicherbaustein 2 separate Steuerleitungen vorgesehen sind.

Abhängig von der Ausführungsform des Speicherbausteins 2 kann es vorteilhaft sein, zusätzlich einen Versorgungsanschluss 15 an der Leiterplatte 3 vorzusehen, über den der Speicherbaustein 2 direkt über eine Spannungsleitung 14 mit der Versorgungsspannung VCC über den Kontaktanschluss versorgt wird. In diesem Fall wird die Versorgungsspannung nicht über Schaltung 6 geleitet. Diese Ausführungsform ist im Speicherbaustein 2 dargestellt, der im rechten Randbereich des Speichermoduls 1 angeordnet ist. Entsprechend wird in diesen Ausführungen auch das Massepotenzial VSS über einen Massekontakt 20 und eine Masseleitung 19 direkt an den Speicherbaustein 2 geführt werden.

Die Schaltung 6 generiert aus der zugeführten Versorgungsspannung VCC und dem Massepotenzial VSS je nach Ausführungsform verschiedene Ausgangsspannungen, die über die Ausgangsleitungen 7, 8, 9, 10 ausgegeben werden. Dabei kann auch die Versorgungsspannung VCC und das Massepotenzial VSS über die Schaltung 6 an Ausgangsleitungen 7, 8, 9, 10 weitergeleitet werden. Die Anzahl der Ausgangsleitungen hängt von der Anzahl der Spannungen ab, die die Schaltung 6 den Speicherbausteinen 2 zur Verfügung stellen soll.

Ein Vorteil des beschriebenen Speichermoduls besteht darin, dass verschiedene interne Spannungen nicht in den Speicherbausteinen 2, sondern extern in der Schaltung 6 erzeugt werden und einem oder mehreren Speicherbausteinen 2 zur Verfügung gestellt werden. Vorzugsweise wird neben den generierten internen Spannungen auch die Versorgungsspannung VCC und das Massepotenzial VSS von der Schaltung 6 den Speicherbausteinen 2 über die Ausgangsleitungen 7 bis 10 zur Verfügung gestellt.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird in der ersten Ausgangsleitung 7 eine erste interne Versorgungsspannung V1 und über die zweite Ausgangsleitung 8 ein zur ersten internen Versorgungsspannung V1 komplementäres Massepotenzial VSS-1 zur Verfügung gestellt. Über die dritte Ausgangsleitung 9 wird eine zweite interne Versorgungsspannung V2 und über die vierte Ausgangsleitung 10 ein zur zweiten internen Versorgungsspannung V2 komplementäres Massepotenzial VSS-2 bereitgestellt.

In manchen Anwendungsfällen kann es vorteilhaft sein, den Speicherbaustein 2 zusätzlich oder nur über eine separate Spannungsleitung 14 über den Versorgungsanschluss 15 mit der Versorgungsspannung VCC und/oder mit dem Massepotenzial VSS zu versorgen. Damit ist eine von der Schaltung 6 unabhängige Versorgung des Speicherbausteins 2 mit der Versorgungsspannung gegeben.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird von der Schaltung 6 die Versorgungsspannung VCC und das Massepotenzial VSS durchgeschleift an zwei Ausgangsleitungen 7, 8. Über die dritte und die vierte Ausgangsleitung 9, 10 wird eine zweite, z. B. gegenüber der Versorgungsspannung deutlich niedrigere Spannung an die Speicherbausteine 2 weitergeleitet. In dieser Ausführungsform weisen die Speicherbausteine 2 Spannungsgeneratoren auf, die aus der zugeführten zweiten Spannung weitere interne Spannungen generieren, die deutlich unter der Versorgungsspannung VCC liegen.

Somit wird wenigstens ein Teil der Verlustleistung im Speicherbaustein 2 reduziert, da von der Schaltung 6 wenigstens eine zweite Spannung bereitgestellt wird. Folglich sind zur weiteren Verarbeitung der zweiten Spannung Spannungsgeneratoren mit geringerer Leistung ausreichend. Damit wird eine geringere Verlustleistung auf dem Speicherbaustein erzeugt.

Fig. 2 zeigt schematisch eine Anordnung eines Speicherbausteins 2, der neben den üblichen Schaltungsanordnungen eines DRAM-Speicherbausteins einen Spannungsgenerator 17 aufweist, der über zwei Leitungen und zwei Schalter 18 an eine Spannungsleitung 14 des Speicherbausteins 2 angeschlossen werden kann. Der in Fig. 2 dargestellte Speicherbaustein weist den Vorteil auf, dass ein Spannungsgenerator 17 über die Schalter 18 an eine Spannungsleitung 14 schaltbar ist, wenn es der Einsatz und/oder die Betriebsweise des Speicherbausteins 2 als vorteilhaft erscheinen lässt. Die Schalter 18 sind entweder in Form eines Transistors oder einer Fuse-Schaltung ausgebildet. Zudem können die Schalter 18 in einer einfachen Ausführungsform als Bond-Drahtverbindung ausgebildet werden, so dass über eine Verdrahtung ein Anschluss des Spannungsgenerators 17 an die Spannungsleitung 14 ermöglicht wird.

Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Speicherbausteins 2, der Anschlusspins 21 aufweist. Die Anschlusspins 21 dienen zum Zuführen verschiedenster Signale, wie z. B. Datensignale, Steuersignale und Versorgungsspannungen. In dem gewählten Ausführungsbeispiel weist der Speicherbaustein 2 eine erste Schaltung 22 und eine zweite Schaltung 23 auf. Die erste und die zweite Schaltung 22, 23 können beliebige Schaltungen darstellen und beispielsweise in Form eines Adressdecoders oder Auswahldecoders für eine redundante Ersatzleitung ausgebildet sein. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die erste und die zweite Schaltung 22, 23 nur über externe Spannungen, V1, V2, V3 versorgt, die über Anschlusspins 21 und über entsprechende Spannungsleitungen 14 die erste und die zweite Schaltung 22, 23 geführt werden. Des weiteren werden die erste und die zweite Schaltung 22, 23 über einen weiteren Anschlusspin 21 und eine entsprechende Masseleitung mit dem Massepotenzial VSS versorgt.

Fig. 4 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Speicherbausteins, der eine erste und eine zweite Schaltung 22, 23 aufweist. Neben der ersten und zweiten Schaltung 22, 23 ist ein Spannungsgenerator 17 vorgesehen, der über eine erste Leitung 25 mit einem ersten Bondpad 26 verbunden ist, das auf dem Speicherbaustein 2 ausgebildet ist. Dem ersten Bondpad 26 ist ein erster Anschlusspin 27 zugeordnet.

Zudem steht der Spannungsgenerator 17 über weitere Spannungsleitungen 28 mit der ersten und der zweiten Schaltung 22, 23 in Verbindung. Jede weitere Spannungsleitung 28 ist mit einem weiteren Bondpad 29 verbunden. Dem weiteren Bondpad 29 sind weitere Anschlusspins 30 zugeordnet.

Der Speicherbaustein 2 gemäß Fig. 4 bietet den Vorteil, dass die erste und die zweite Schaltung 22, 23 sowohl von dem Spannungsgenerator 17 und/oder über externe Spannungen über die weiteren Anschlusspins 30 mit festgelegten Spannungen V1, V2, V3 versorgt werden können. Je nach Anwendungsfall werden das erste Bondpad 26 über einen Bonddraht 35 mit dem ersten Anschlusspin 27 und/oder die weiteren Bondpads 29 über Bonddrähte mit den weiteren Anschlusspins 30 elektrisch leitend verbunden.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein Auswahlschalter 31 auf dem Speicherbaustein 2 angeordnet, der mit einem zweiten Bondpad 32 elektrisch leitend verbunden ist. Dem zweiten Bondpad 32 ist ein zweiter Anschlusspin 33 zugeordnet. Das zweite Bondpad 32 und der zweite Anschlusspin 33 sind über einen Bonddraht elektrisch leitend miteinander verbunden. Der Auswahlschalter 31 ist über eine elektrische Leitung mit dem Spannungsgenerator 17 verbunden. Der Auswahlschalter 31 gibt in Abhängigkeit von dem über das zweite Bondpad 32 zugeführten Signal ein Aktiv- oder Passivsignal an den Spannungsgenerator 17. Beim Aktivsignal generiert der Spannungsgenerator 17 die Spannungen V1, V2, V3 für die erste und zweite Schaltung 22, 23. Beim Passivsignal ist der Spannungsgenerator 17 abgeschaltet. In diesem Ausführungsbeispiel werden die Spannungen V1, V2, V3 von extern über die weiteren Anschlusspins 30 zugeführt.

In Abhängigkeit von einem über den zweiten Anschlusspin 33 zugeführten Steuersignales gibt der Auswahlschalter 31 ein Aktiv- oder Passivsignal an den Spannungsgenerator 17 ab. Beispielsweise wird bei einem High-Pegel am zweiten Anschlusspin 33 und damit am Eingang des Auswahlschalters 31 vom Auswahlschalter 31 ein Aktivsignal an den Spannungsgenerator 17 weitergegeben. Erhält der Auswahlschalter 31 kein High-Signal, sondern ein Low-Signal über seinen Eingang, so gibt der Auswahlschalter 31 ein Passivsignal an den Spannungsgenerator 17.

Die Ausführungsform der Fig. 4 weist den Vorteil auf, dass je nach Ausführungsformen alle Spannungen von extern über die weiteren Anschlusspins 30 dem Speicherbaustein 2 und insbesondere der ersten und/oder der zweiten Schaltung 22, 23 zur Verfügung gestellt werden. Dazu sind entsprechende Bondverbindungen zwischen den weiteren Bondpads 29 und den weiteren Anschlusspins 30 notwendig. In einer weiteren Ausbildungsform werden vorzugsweise alle Spannungen vom Spannungsgenerator 17 erzeugt und über die weiteren Leitungen 28 dem Speicherbaustein 2, insbesondere der ersten und/oder der zweiten Schaltung 22, 23 zur Verfügung gestellt.

Der Spannungsgenerator 17 steht über eine Leitung 36 mit einem Massepin 34 in Verbindung, über den das Massepotenzial am Speicherbaustein 2 angelegt wird. Mit dem Massepin 34 sind auch die erste und die zweite Schaltung 22, 23 elektrisch leitend verbunden.

Je nach Ausführungsform des Speicherbausteins kann es vorteilhaft sein, einen Teil der Spannungen von extern über die weiteren Anschlusspins 30 und einen anderen Teil der Spannungen von intern über den Spannungsgenerator 17 bereitzustellen. Beispielsweise wird die dritte Spannung V3 vom Spannungsgenerator 17 erzeugt und die erste und die zweite Spannung V1, V2 über zwei weitere Anschlusspins 30 zugeführt.

Die Verwendung des Auswahlschalters 31 bietet den Vorteil, dass der Spannungsgenerator 17 abschaltbar ist und somit je nach Ausführungsform des Speicherbausteins 2 oder abhängig von der Betriebsweise des Speicherbausteins 2 der Spannungsgenerator 17 zur Erzeugung von Spannungen verwendet wird oder nicht. Beispielsweise kann der Spannungsgenerator 17 in einem Low-Power-Modus, in dem wenig oder nur geringe Spannungen zum Betreiben der ersten oder zweiten Schaltung 22, 23 benötigt werden, vom Auswahlschalter 31 abgeschaltet werden. Dazu muss über den zweiten Anschlusspin 33 ein entsprechendes Abschaltsignal an die Auswahlschaltung 31 geführt werden. Bezugszeichenliste 1 Speichermodul

2 Speicherbaustein

3 Leiterplatte

4 erster Steckanschluss

5 zweiter Steckanschluss

6 Schaltung zur Erzeugung von Spannungen

7 erste Ausgangsleitung

8 zweite Ausgangsleitung

9 dritte Ausgangsleitung

10 vierte Ausgangsleitung

11 Kondensator

12 Steuerleitung

13 Datenleitung

14 Spannungsleitung

15 Versorgungsanschluss

16 weitere Steckanschlüsse

17 Spannungsgenerator

18 Schalter

19 Masseleitung

20 Massekontakt

21 Anschlusspin

22 erste Schaltung

23 zweite Schaltung

25 erste Leitung

26 erstes Bondpad

27 erster Anschlusspin

28 weitere Spannungsleitungen

29 weiteres Bondpad

30 weitere Anschlusspins

31 Auswahlschalter

32 zweites Bondpad

33 zweiter Anschlusspin

34 Massepin

35 Bonddraht

36 Leitung


Anspruch[de]
  1. 1. Modul (1) mit einem Speicherbaustein (2), mit einem Kontaktanschluss (4, 5, 15, 16) zur Zuführung einer Spannung, dadurch gekennzeichnet,

    dass eine Schaltung (6) zum Erzeugen mindestens einer Spannung auf dem Modul angeordnet ist,

    dass die Schaltung (6) über wenigstens einen Kontaktanschluss (4, 5) mit einer Spannung versorgt wird,

    dass die Schaltung wenigstens eine Ausgangsleitung (7, 8, 9, 10) aufweist,

    dass die Ausgangsleitung (7, 8, 9, 10) mit einem Spannungseingang des Speicherbausteins (2) verbunden ist, und

    dass die Schaltung (6) aus der zugeführten Spannung eine interne Spannung erzeugt und über die Ausgangsleitung dem Speicherbaustein zuführt.
  2. 2. Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    dass mehrere Speicherbausteine (2) auf dem Modul (1) angeordnet sind, und

    dass die Speicherbausteine (2) über Ausgangsleitungen (7, 8, 9, 10) von der Schaltung (6) mit internen Spannungen versorgt werden.
  3. 3. Modul nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (6) über zwei getrennte Ausgangsleitungen (7, 8) eine positive Spannung und ein der positiven Spannung zugeordnetes Massepotenzial bereitstellt.
  4. 4. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Speicherbaustein keinen Spannungsgenerator (17) zur Erzeugung einer internen Spannung aufweist.
  5. 5. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Betriebszustand, in dem der Speicherbaustein weniger Strom benötigt, die Schaltung (6) dem Speicherbaustein eine interne Spannung zur Verfügung stellt.
  6. 6. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,

    dass der Speicherbaustein (2) einen Spannungsgenerator (17) aufweist,

    dass der Spannungsgenerator (17) zusätzlich zu den von der Schaltung (6) abgegebenen Spannung zur Versorgung des Speicherbausteins (2) mit Spannungen verwendet wird.
  7. 7. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherbaustein (2) über eine Spannungsleitung (14) mit einem Anschluss (15) verbunden ist, über den die Versorgungsspannung zuführbar ist.
  8. 8. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,

    dass der Speicherbaustein (2) mindestens einen Spannungsanschluss (27) aufweist, über den eine Spannung zuführbar ist, die deutlich niedriger als die Versorgungsspannung ist,

    dass der Spannungsanschluss mit einem Spannungsgenerator (17) verbunden ist, und

    dass der Spannungsgenerator (17) zum Erzeugen verschiedener Spannungen vorgesehen ist.
  9. 9. Speicherbaustein zum Einsatz in einem Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,

    dass der Speicherbaustein (2) an eine Spannungsleitung (14, 28) angeschlossen ist, die interne Schaltungen (22, 23) mit Spannungen versorgt,

    dass über eine Schalteinheit (18, 31) ein Spannungsgenerator (17) aktivierbar ist, der anstelle der Schaltung (6) die interne Spannung bereitstellt.
  10. 10. Speicherbaustein nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (18) durch einen irreversibel zu schaltenden Schalter, insbesondere durch einen gebondeten Draht (35), dargestellt ist.
  11. 11. Speicherbaustein (2) für ein Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einem Spannungsgenerator (17) zur Erzeugung einer internen Spannung für den Speicherbaustein (2), dadurch gekennzeichnet,

    dass der Spannungsgenerator (17) mit einem Schalter (18, 31) verbunden ist,

    dass abhängig von der Schaltposition des Schalters (18, 31) der Spannungsgenerator (17) aktiviert oder wenigstens teilweise abgeschaltet ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com