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Dokumentenidentifikation DE69805388T2 14.11.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0921051
Titel Ausbildung des vorderen Längsträgers eines Kraftfahrzeuges
Anmelder Isuzu Motors Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Iyanagi, Yoshitaka, Fujisawa-shi, Kanagawa, JP;
Nagano, Katsumasa, Fujisawa-shi, Kanagawa, JP;
Oda, Akira, Fujisawa-shi, Kanagawa, JP;
Nagae, Hiroyuki, Fujisawa-shi, Kanagawa, JP;
Sakamoto, Masafumi, Fujisawa-shi, Kanagawa, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, Isenbruck, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69805388
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.11.1998
EP-Aktenzeichen 981221997
EP-Offenlegungsdatum 09.06.1999
EP date of grant 15.05.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.11.2002
IPC-Hauptklasse B62D 21/15

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betriff eine Struktur eines vorderen Bereichs eines Seitenrahmens, der in der Nähe eines Vorderrads eines Fahrzeugs angeordnet ist, und insbesondere eine vordere Bereichsstruktur eines Fahrzeugrahmens oder eine vordere Bereichsstruktur, die das Eindringen des Vorderrads in den Fahrzeugkörper zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs begrenzt und dadurch einen Fahrgastraum sichert.

Verbundener Stand der Technik

Um ein Problem zu lösen, dass ein Reifen in einen Körper zu dem Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs eindringt und dadurch einen Fahrgastraum verringert, wurden bis jetzt unterschiedliche Lösungsmittel vorgeschlagen. Beispiele eines solchen Lösungsmittels in einem Fahrzeug mit einem selbsttragenden Körper sind in den ungeprüften Japanischen Patentveröffentlichungen, 5-116647 und 5-85414 offenbart.

"Front Portion Structure of Car Body", offenbart in der ungeprüften Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-116647, bezieht sich auf eine vordere Bereichsstruktur eines Rahmens, der ein vorderes Seitenelement, einen Bodenrahmen, der mit dem vorderen Seitenelement integral verbunden ist, und mit Schwinghebeln verbunden ist, und einen Bodenrahmen in einer gegabelten Weise, und einen Unterrahmen, der mit dem vorderen Seitenelement und dem Bodenrahmen verbunden ist, aufweist, und wobei diese vordere Bereichsstruktur so vorgesehen ist, dass der hintere von zwei Verbindungsabschnitten eines Aufhängearms, der jeweils mit dem vorderen Seitenelement und dem Bodenrahmen verbunden ist, zwischen dem Abschnitt des Unterrahmens, der mit dem vorderen Seitenelement verbunden ist, und dem Abschnitt des Unterrahmens, der mit dem Bodenrahmen verbunden ist, angeordnet ist. Mit dieser Verbindungskonstruktion des Aufhängearms kann dieser Abschnitt des Aufhängearms inklusive des hinteren Verbindungsabschnitts stark deformiert werden, ohne dass er zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs nach außen steht, so dass ein Vorderrad seitlich nach innen verschoben wird und dadurch der Kontaktbereich zwischen einem Reifen und den Elementen des Fahrzeugkörpers groß ist, und die Menge der Aufnahme einer Aufprallenergie groß ist, wodurch das Eindringen des Vorderrads in den Fahrzeugkörper begrenzt wird.

In "Front Body Portion Structure of Automobile", offenbart in der ungeprüften Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 5-85414, ist ein Vorderrad-Wendemittel zum winkeligen Bewegen eines Vorderrads nach rechts oder links zu dem Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs vorgesehen, so dass der Quetschhub zwischen dem Vorderrad und dem Fahrzeugkörper erhöht werden kann, wodurch das Eindringen des Vorderrads in den Fahrzeugkörper begrenzt wird. Darin ist ebenso ein Mittel offenbart, bei welchem eine geneigte Oberfläche an demjenigen Abschnitt einer Seitenschwelle ausgebildet ist, gegen welchen das Vorderrad anstoßen kann, so dass es das Vorderrad sicher schräg nach außen bewegt.

Obwohl die vorherigen herkömmlichen Techniken wirkungsvoll sind, das Eindringen des Reifens in den Fahrzeugkörper zu begrenzen, sind diese auf einen selbsttragenden Fahrzeugkörper, wie oben beschrieben, angewandt und können nicht geeignet angewendet werden auf ein Freizeitfahrzeug (RV) mit einem Rahmen. Nämlich, für den Fall eines Freizeitfahrzeugs ist es schwierig in dem vorderen Bereich eine große Energieabsorptionszone bereit zu stellen, wie diese in einem selbsttragenden Fahrzeugkörper erhalten ist. Und darüber hinaus ist die Struktur dieses Abschnitts des Freizeitfahrzeugs, das um eine vordere Aufhängung angeordnet ist, steif und ein Zustand einer Deformation davon ist unterschiedlich von demjenigen eines selbsttragenden Fahrzeugkörpers, und es ist schwierig, die vorherigen herkömmlichen Techniken auf das Freizeitfahrzeug anzuwenden.

In einem Freizeitfahrzeug können Mittel vorgeschlagen werden, bei welchem ein Anschlag und dergleichen in einem Bewegungspfad eines Vorderrads zu dem Zeitpunkt einer Kollision vorgesehen ist, um so mechanisch die Bewegung des Vorderrads zu begrenzen.

Beispielsweise ist aus der US 3,881,742, die eine vordere Bereichsstruktur eines Fahrzeugrahmens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart, bekannt, ein keilförmiges Ablenkungselement an der hinteren Wand des Radkastens zu montieren, wobei die Neigung des Elements von dem Radkasten weg zeigt. Der Winkel der Neigung des Ablenkelements hinsichtlich der Radebene ist derart, dass es bestimmte Kraftkomponenten in einer Querrichtung entwickelt, die die Räder nach außen ablenken, wenn sie in Kontakt kommen mit und in Eingriff bewegt werden mit diesem Ablenkelement während eines Frontalzusammenstoßes. Da der Radkasten nicht Teil des Fahrzeugrahmens ist, der großenteils die kinetische Energie während einer Kollision absorbiert und auf Grund der Tatsache, dass solch ein Radkasten nicht verstärkt ist, obwohl die Räder abgelenkt werden, können diese immer noch in den Fahrzeugkörper während eines heftigen Frontalzusammenstoßes eindringen und dadurch den Raum begrenzen, der die Kräfte zur Sicherheit der Fahrgäste absorbieren soll. In einer weiteren Ausführung, die in diesem Dokument offenbart ist, ist der Fahrzeugrahmen mit einer schiefen Oberfläche vorgesehen, um das Rad von der Fahrgastzelle weg abzulenken.

Jedoch sind eine seitliche Schwelle, eine Torsionsbox, ein Schwinghebelpaneel und dergleichen hinter dem Vorderrad vorgesehen, und in einigen Fällen ist es nicht möglich, den Anschlag vor diesen Teilen vorzusehen, um die Bewegung des Vorderrads zu begrenzen, und darüber hinaus, wenn die Steifigkeit des Anschlags und die Steifigkeit des Bereichs um den Anschlag inadäquat sind, wird leicht einem Problem begegnet, dass der Bereich um den Anschlag deformiert wird, so dass der Eingriff zwischen dem Vorderrad und dem Anschlag freigegeben wird, was folglich ein Begrenzen der Bewegung des Vorderrads verhindert.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wurde unter den vorherigen Umständen gemacht und eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine vordere Bereichsstruktur eines Fahrzeugrahmens oder eine vordere Bereichsstruktur vorzusehen, die auf ein Freizeitfahrzeug mit einem Rahmen angewandt werden kann, und die das Ausmaß der Rückbewegung eines Vorderrads zu dem Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs begrenzt, um so das Ausmaß des Eindringens des Vorderrads in einen Fahrzeugkörper zu verringern, um dadurch einen Fahrgastraum zu sichern.

Die vorherige Aufgabe wurde durch die Merkmale des Anspruchs 1 erzielt. Ansprüche 2 bis 6 beziehen sich auf weitere Ausgestaltungen der Erfindung. Eine vordere Bereichsstruktur eines Fahrzeugrahmens der Erfindung ist an dem Abschnitt eines Seitenrahmens vorgesehen, der in der Nähe eines Vorderrads angeordnet ist, und der die Bewegung des Vorderrads zu dem Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs begrenzt, unter der Voraussetzung, dass die vordere Bereichsstruktur einen Anschlag aufweist, der an einer äußeren Oberfläche des Seitenrahmens montiert ist und von dieser herausragt, und eine Verstärkung ausweist, die fest an einer inneren Oberfläche dieses Abschnitts des Seitenrahmens befestigt ist, auf dem der Anschlag montiert ist; der Anschlag weist eine solche Ausgestaltung auf und ist in einer solchen Position angeordnet, dass der Anschlag gegen eine Rückseite einer äußeren Peripherie des Vorderrads zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs anstoßen kann; und die Verstärkung weist eine ausreichende Steifigkeit auf, um diesen Abschnitt des Seitenrahmens, an dem die Verstärkung befestigt ist, daran zu hindern, durch eine Aufprallkraft deformiert zu werden.

Die vordere Bereichsstruktur ist fest an einer äußeren Oberfläche dieses Abschnitts eines Seitenrahmens angeordnet und ragt von diesem hervor, der in der Nähe einer Rückseite einer äußeren Peripherie eines Vorderrads angeordnet ist, das auf dem Seitenrahmen durch einen Aufhängearm und dergleichen getragen wird; und der Anschlag weist eine solche Ausgestaltung auf, dass der Anschlag gegen die Rückseite der äußeren Peripherie des Vorderrads zu dem Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs anschlagen kann; und der Anschlag weist eine ausreichende Steifigkeit auf, um das Vorderrad daran zu hindern, in Kontakt mit dem Seitenrahmen zu kommen. Insbesondere sind ein Querträger und/oder ein vorderer Befestigungsträger auf dem Bereich des in der Nähe des Anschlags angeordneten Seitenrahmens fest montiert.

Zu dem Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs stößt bei den herkömmlichen Techniken das Vorderrad direkt gegen den Seitenrahmen, um den Seitenrahmen stark zu deformieren. Als ein Ergebnis bewegt sich das Vorderrad in Richtung des Fahrzeugkörpers, wodurch sich der Fahrgastraum reduziert. In der vorderen Bereichsstruktur des Fahrzeugrahmens gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch sind der Anschlag und die Verstärkung vorgesehen, und mit dieser Konstruktion stößt zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs das Vorderrad gegen den Anschlag und ebenso ist der Anschlag durch die Verstärkung verstärkt, und dadurch wird die Bewegung des Vorderrads sicher durch den Anschlag begrenzt, und der Seitenrahmen und dergleichen werden nur in den Bereichen davon deformiert, die vor dem Anschlag angeordnet sind, und die Bewegung des Vorderrads in Richtung des Fahrzeugkörpers ist weitgehend reduziert.

Zu dem Zeitpunkt einer Kollision eines Fahrzeugs stößt in den herkömmlichen Techniken das Vorderrad direkt gegen den Seitenrahmen, um den Seitenrahmen stark zu deformieren. Als ein Ergebnis bewegt sich das Vorderrad in Richtung des Fahrzeugkörpers, wodurch der Fahrgastraum reduziert wird.

Jedoch, wenn der Anschlag der vorliegenden Erfindung an dem vorbestimmten Abschnitt des Seitenrahmens vorgesehen ist, stößt die Rückseite der äußeren Peripherie des Vorderrads gegen den Anschlag zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs, und darüber hinaus, da der Anschlag eine hohe Steifigkeit aufweist, ist der Kontakt des Vorderrads mit dem Seitenrahmen verhindert. Als ein Ergebnis ist das Ausmaß des Eindringens des Vorderrads in den Fahrzeugkörper reduziert. Des Weiteren sind der Querträger und der vordere Befestigungsträger an dem Abschnitt des Seitenrahmens, der in der Nähe des Anschlags angeordnet ist, montiert, und mit dieser Konstruktion wird die Steifigkeit dieses Abschnitts um den Anschlag weiter verbessert, wodurch die Bewegung des Vorderrads begrenzt wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 (a) ist eine perspektivische Ansicht, die eine detaillierte Konstruktion einer vorderen Bereichsstruktur eines Fahrzeugrahmens einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 1 (b) ist eine perspektivische Ansicht, die eine detaillierte Konstruktion einer vorderen Bereichsstruktur eines Fahrzeugsrahmens einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 (a) ist eine Draufsicht, die eine vordere Bereichsstruktur des Fahrzeugrahmens der ersten Ausführungsform inklusive der Seitenrahmen, auf welchen Anschläge und Verstärkungen gemäß der Erfindung montiert sind, und Vorderräder zeigt;

Fig. 2 (b) ist eine Draufsicht, die eine Struktur zeigt, die Seitenrahmen zweiten Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet, auf welchen die Anschläge gemäß der Erfindung montiert sind, sowie Vorderräder;

Fig. 3(a) ist eine Draufsicht, die die Bewegung des Vorderrads und die Deformation des Seitenrahmens und dergleichen zeigt, wenn eine Aufprallkraft auf die vordere Bereichsstruktur des Fahrzeugrahmens der ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung wirkt;

Fig. 3 (b) ist eine Draufsicht, die die Bewegung des Vorderrads und die Deformation des Seitenrahmens und dergleichen zeigt, wenn eine Aufprallkraft auf die Struktur der zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung wirkt;

Fig. 4 ist eine Draufsicht, die einen vorderen Abschnitts eines herkömmlichen Rahmens zeigt; und

Fig. 5 ist eine Draufsicht, die die Bewegung eines Vorderrads und die Deformation eines Seitenrahmens und dergleichen zeigt, wenn eine Aufprallkraft auf den herkömmlichen Rahmen wirkt.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Fig. 4 ist eine Ansicht, die eine Struktur inklusive Seitenrahmen und benachbarter Abschnitte davon zeigt, in welcher die Struktur gemäß der vorliegenden Erfindung nicht bereitgestellt ist, und Fig. 5 zeigt einen Zustand, bei dem ein Hauptabschnitt davon zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs deformiert ist. Wie in Fig. 4 gezeigt, ist ein Vorderrad 14 normalerweise beträchtlich von den Seitenrahmen 7 und einem vorderen Befestigungsträger 8 beabstandet. Zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs wird das Vorderrad 14 nach hinten gezwungen und wird schräg in solch einer Richtung bewegt, dass eine Rückseite 17 der äußern Peripherie des Vorderrads 14 sich dem Seitenrahmen 7 nähert, wie in den Zeichnungen gezeigt ist. Kein Element, das diese Bewegung verhindert, ist hinter dem Vorderrad 14 vorgesehen, und deshalb bewegt sich das Vorderrad 14 um einen Abstand (Hub a) nach hinten, bis es in Eingriff mit dem Seitenrahmen 7 und dem vorderen Befestigungsträger 8 gelangt, und das Vorderrad 14 den Seitenrahmen 7 und dergleichen weiter drückt, um diese Abschnitte, wie in den Zeichnungen gezeigt, zu deformieren. Deshalb dringt die Rückseite 17 der äußeren Peripherie des Vorderrads 14 in das Innere des Fahrzeugs ein. Als ein Ergebnis wird dem Problem begegnet, dass das Vorderrad 14 und dergleichen in einen Fahrgastraum eindringt, um den Fahrgastraum zu verringern.

Erste Ausführungsform

Eine vordere Bereichsstruktur eines Fahrzeugrahmens gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung soll nun im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Zuerst wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 eine Struktur in der Nähe des Abschnitts jedes Seitenrahmens, auf dem ein Anschlag gemäß der vorliegenden Erfindung fest montiert ist, ebenso wie eine Vorderradträgerstruktur beschrieben werden. Fig. 2 ist eine Ansicht eines Fahrzeugs, wie es von seiner Unterseite gesehen wird. Querträger 9, 10 und 11 sind auf den Seitenrahmen 7 montiert. Vordere Befestigungsträger 8 sind jeweils fest an äußeren Oberflächen dieser Abschnitte der Seitenrahmen 7 montiert, auf welchen der Querträger 9 montiert ist. Nächst gelegene Endabschnitte der Aufhängearme 12 sind auf den Querträgern 10 und 11 montiert. Ein Vorderrad 14 ist auf dem Aufhängearm 12 durch einen Gelenkarm 13 und dergleichen montiert. Ein Torsionsstab 15 ist mit dem Aufhängearm 12 verbunden und ein Stabilisator 16 ist mit dem Gelenkarmen 13 verbunden. Eine Seitenschwelle 18 ist hinter dem Vorderrad 14 vorgesehen.

Fig. 1 (a) zeigt den Anschlag 1, eine Verstärkung 2 und eine Verstärkung 21 gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung im Detail. Wie in den Fig. 1 (a) und 2 (a) gezeigt, ist der Anschlag 1 vor dem vorderen Befestigungsträger 8 angrenzend dazu angeordnet und ist fest mit der äußeren Oberfläche des Seitenrahmens 7 verbunden und steht von dieser ab. Diese Position entspricht einem Abschnitt, gegen den eine Rückseite 17 der äußeren Peripherie des Vorderrads 14 zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs anstößt. Wie in Fig. 1 (a) gezeigt, weist der Anschlag 1 einen Anschlagskörper 3, der in eine allgemein L- förmige Rahmenkonfiguration geformt ist, Verstärkungsglieder 4 und weitere Verstärkungsglieder (nicht gezeigt) auf, die fest an der Innenseite und der Außenseite des Anschlagskörpers befestigt sind. Der Anschlagskörper 3 ist mit seinem nächst gelegenen Ende an der äußeren Oberfläche des Seitenrahmens 7 durch Schweißen befestigt und ragt von dieser äußeren Oberfläche, wie vorhergehend beschrieben, ab.

Wie in den Fig. 1 (a) und 2 (a) gezeigt ist, sind die Verstärkung 2 und die Verstärkung 21 fest an der inneren Oberfläche des Abschnitts des Seitenrahmens 7 befestigt, an welchem der Anschlag 1 und der vordere Befestigungsträger 8 fest montiert sind. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist die Verstärkung 2 ein inneres Element 5 mit einem U-förmigen Querschnitt auf, das an dem Seitenrahmen 7 fest befestigt ist, und ein äußeres Element 6 mit einem U-förmigen Querschnitt, das fest an dem inneren Element 5 befestigt ist, und wobei die zwei Elemente gemeinsam einen schachtelartigen Körper mit hoher Steifigkeit ausbilden. Das innere Element 5 und das äußere Element 6 sind so in der Längsrichtung ausgestaltet, dass die zwei Elemente in unmittelbaren Kontakt mit der gebogenen inneren Oberfläche des Seitenrahmens 7 gehalten werden können. Hintere Abschnitte der zwei Elemente sind fest an einem Träger 19 befestigt, der an einem Träger 20 montiert ist, der den Querträger 9 an dem Seitenrahmen 7 fixiert.

Fig. 3 (a) zeigt Änderungen der unterschiedlichen Abschnitte der vorderen Bereichsstruktur des Fahrzeugsrahmens gemäß der Erfindung, wie sie zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs erhalten werden. Als ein Ergebnis der Kollision bewegt sich das Vorderrad 14 nach hinten, während es schräg in solch einer Richtung bewegt wird, dass die Rückseite 17 der äußeren Peripherie des Vorderrads 14 sich dem Seitenrahmen 7 nähert. Als ein Ergebnis stößt das Vorderrad 14 gegen das vorstehende Ende des Anschlags 1 und wird dadurch an einer weiteren Rückwärtsbewegung gehindert. Der Anschlag 1 ist verstärkt und durch eine Verstärkung 2 unterstützt, die an der Rückseite des Anschlags 1 angrenzend vorgesehen ist, und dadurch wird, selbst wenn eine große Aufprallkraft von dem Vorderrad 14 auf den Anschlag 1 wirkt, der Anschlag 1 kaum verschoben und verändert, so dass der Anschlag 1 an seiner ursprünglichen Position gehalten wird. Deshalb werden der Seitenrahmen 7 und dergleichen nur an denjenigen Abschnitten davon deformiert, die vor dem Anschlag 1 und der Verstärkung 2 angeordnet sind. Deshalb bewegt sich das Vorderrad 14 nur um einen Hub b (< a), und das Ausmaß der Veränderung des Seitenrahmens 7 und dergleichen ist weitaus geringer als diejenige in Fig. 4. Deshalb ist das Ausmaß des Eindringens der Rückseite 17 der äußeren Peripherie des Rads in den Fahrgastraum, ebenso wie das Ausmaß des Eindringens des Seitenrahmens 7 und dergleichen in den Fahrgastraum erheblich reduziert.

Die Verstärkung 2 ist durch den Querträger 9 und dergleichen verstärkt und daher ist die Gesamtsteifigkeit des Abschnitts um diese Verstärkung extrem hoch, so dass das Ausmaß der Bewegung des Vorderrads 14, des Seitenrahmens 7 und dergleichen, wie vorhergehend beschrieben, reduziert werden kann.

Zweite Ausführungsform

Eine zweite Ausführungsform einer vorderen Bereichsstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung soll nun im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Zuerst werden unter Bezugnahme auf Fig. 2 (b) eine Struktur in der Nähe des Abschnitts jedes Seitenrahmens, auf welchem ein Anschlag gemäß der vorliegenden Erfindung fest montiert ist, ebenso wie eine Vorderradträgerstruktur beschrieben. Fig. 2 (b) ist eine Ansicht eines Fahrzeugs, wie es von seiner Unterseite gesehen wird. Querträger 109, 110 und 111 sind auf den Seitenrahmen 107 montiert. Vordere Befestigungsträger 108 sind jeweils fest an äußeren Oberflächen der Abschnitte der Seitenrahmen 107 montiert, auf welchen der Querträger 109 montiert ist. Freie Endabschnitte von Trägerarmen 112 sind auf den Querträgern 110 und 111 montiert. Ein Vorderrad 114 ist auf dem Aufhängearm 112 durch einen Gelenkarm 113 und dergleichen montiert. Ein Torsionsstab 115 ist mit dem Aufhängearm 112 verbunden, und ein Stabilisator 116 ist mit dem Gelenkarm 113 verbunden.

Fig. 1 (b) zeigt die detaillierte Konstruktion des Anschlags 101 gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 1 (b) und 2 (b) gezeigt ist, ist der Anschlag 101 vor dem vorderen Befestigungsträger 108 angrenzend dazu angeordnet, und ist fest an der äußeren Oberfläche des Seitenrahmens 107 befestigt und ragt von dieser ab.

Diese Position entspricht einem Abschnitt, gegen welchen eine Rückseite 117 der äußeren Peripherie des Vorderrads 114 zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs anstößt.

Wie in Fig. 1 (b) gezeigt, weist der Anschlag 101 einen Anschlagskörper 102, der in einer allgemein L-förmigen Rahmenkonfiguration ausgebildet ist, Verstärkungsglieder 103, 104, 105 und 106 auf, die fest an der Innenseite und Außenseite des Anschlagskörpers befestig sind. Der Anschlagskörper 102 ist mit seinem nächst gelegenen Ende an der äußeren Oberfläche des Seitenrahmens 107 durch Schweißen befestigt und ragt von dieser äußeren Oberfläche, wie vorhergehend beschrieben, ab. Der Anschlag 101, der durch das Verstärkungsglied 103 und die anderen Verstärkungsglieder verstärkt ist, weist eine ausreichende Steifigkeit auf, um das Vorderrad 114 daran zu hindern, in Kontakt mit der äußeren Oberfläche des Seitenrahmens 107 zu kommen, selbst wenn eine hohe Druckkraft auf den Anschlag 101 durch das Vorderrad 114 zu dem Zeitpunkt einer Kollision ausgeübt wird.

Wie in Fig. 2 (b) gezeigt, ist der Anschlag 101 normalerweise in einem geeigneten Abstand von dem Vorderrad 114 beabstandet, und gegenüber dem Verhältnis zwischen dem Anschlag 101 und dem Vorderrad 114 ist der Anschlag 101 in einer Position lokalisiert, in der der Anschlag 101 am nächsten zu der Rückseite 117 der äußeren Peripherie des Vorderrads 114 ist. Wie vorhergehend beschrieben, ist der vordere Befestigungsträger 108 fest in der Nähe des Anschlags 101 montiert und der Abschnitt des Seitenrahmens 107 in der Nähe des vorderen Befestigungsträgers ist durch den Querträger 109 verstärkt.

Fig. 3 (b) zeigt Änderungen der Struktur aus Fig. 2 (b), die zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs erhalten werden. Das Vorderrad 114 wird nach hinten bewegt, wobei es schräg in solch einer Richtung bewegt wird, dass die Rückseite 117 der äußeren Peripherie des Vorderrads 114 sich dem Seitenrahmen 107 nähert. Als ein Ergebnis stößt die Rückseite 117 der äußeren Peripherie des Vorderrads 114 gegen das vorstehende Ende des Anschlags 101, so dass das Vorderrad 114 an einer weiteren Rückwärtsbewegung gehindert wird. Der Anschlag 101 weist die hohe Steifigkeit, wie oben beschrieben, auf, und das Vorderrad 114 bewegt sich nur um ein Hub b (< a).

Wenn das Vorderrad 114 gegen den Anschlag 101 stößt, werden, wie in Fig. 3 (b) gezeigt, der Seitenrahmen 107, ebenso wie der Querträger 110 und der Aufhängearm 112, die mit dem Seitenrahmen 107 verbunden sind, deformiert. Jedoch werden diese Elemente an denjenigen Abschnitten davon deformiert, die vor dem Anschlag 101 angeordnet sind, und der Seitenrahmen 107 und dergleichen werden nicht über einen Bereich hinaus bis zu der Position deformiert, in der der Querträger 109 mit dem Seitenrahmen 107 verbunden ist. Deshalb ist das Ausmaß des Eindringens des Seitenrahmens 107 und dergleichen in den Fahrgastraum in dem Fahrzeug erheblich reduziert.

Wie vorhergehend beschrieben, sind der vordere Befestigungsträger 108 und der Querträger 109 in der Nähe des Anschlags 101 montiert, und diese Elemente verstärken den Anschlag 101, und deshalb ist die Gesamtsteifigkeit dieses Abschnitts um den Anschlag 101 weiter verstärkt, wodurch das Ausmaß der Bewegung des Vorderrads 114 weiter verringert wird.

In der vorderen Bereichsstruktur des Fahrzeugrahmens gemäß der vorliegenden Erfindung sind der Anschlag und die den Anschlag verstärkende Verstärkung auf dem Seitenrahmen montiert, und mit dieser Konstruktion wird die Bewegung des Vorderrads und die Deformation des Seitenrahmens erheblich reduziert, und das Ausmaß des Eindringens des Seitenrahmens in den Fahrzeugkörper wird reduziert, wodurch der Fahrgastraum gesichert wird.

Die vordere Bereichsstruktur, wie gemäß der vorliegenden Erfindung definiert, begrenzt die Bewegung des Vorderrads, und dadurch wird das Ausmaß des Eindringens des Seitenrahmens und dergleichen in den Fahrgastraum verringert, wodurch verhindert wird, dass sich der Fahrgastraum reduziert.

In der vorderen Bereichsstruktur, wie gemäß der Erfindung definiert, sind die Verstärkungsglieder, wie beispielsweise der vordere Befestigungsträger und der Querträger, in der Nähe des Anschlags montiert, und deshalb die Gesamtsteifigkeit des Abschnitts um den Anschlag verbessert, wodurch die Deformation des Seitenrahmens und dergleichen weiter verringert wird.


Anspruch[de]

1. Vordere Bereichsstruktur eines Fahrzeugrahmens, der in diesem Bereich mit einem Seitenrahmen (7) versehen ist, der innere und äußere seitliche Oberflächen aufweist, wobei der Seitenrahmen (7) in der Nähe eines Vorderrads (14) angeordnet ist und die Bewegung des Vorderrads (14) zudem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs einschränkt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (1) auf dem Seitenrahmen (7) an einer vorbestimmten Position montiert ist derart, dass er von der äußeren seitlichen Oberfläche des Seitenrahmens (7) zu der hinteren Seite (17) einer äußeren Peripherie des Vorderrades (14), hervorgeht wo der Anschlag zu dem Zeitpunkt einer Kollision des Fahrzeugs anstößt.

2. Vordere Bereichsstruktur nach Anspruch 1, wobei eine Verstärkung (2) mit einer ausreichenden Steifigkeit fest an der inneren seitlichen Oberfläche des Seitenrahmens (7) befestigt ist, um dem Anschlag (1) durch den Seitenrahmen (7) gegenüber zu liegen, um dadurch zu verhindern, dass der Anschlag (1) tragende Bereich durch eine Aufschlagskraft deformiert wird.

3. Vordere Bereichsstruktur nach Anspruch 1, wobei der Anschlag (1) eine ausreichende Steifigkeit aufweist, um zu verhindern, dass das Vorderrad (14) in Kontakt mit dem Seitenrahmen (7) kommt.

4. Vordere Bereichsstruktur nach Anspruch 1, wobei zumindest entweder ein Querglied (9) oder ein vorderer Befestigungsträger (8) auf dem Bereich des in der Nähe des Anschlags (1) angeordneten Seitenrahmens (7) fest montiert ist.

5. Vordere Bereichsstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Anschlag (I) einen Anschlagskörper (3) und zumindest ein Verstärkungsglied (4) aufweist, das an der Innenseite und Außenseite des Anschlagskörpers (3) befestigt ist.

6. Vordere Bereichsstruktur nach Anspruch 5, wobei der Anschlagskörper (3) im Allgemeinen eine L-geformte Rahmenkonfiguration aufweist.







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