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Kühlungsanlage für eine Brennkraftmaschine - Dokument DE69620286T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69620286T2 21.11.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0735252
Titel Kühlungsanlage für eine Brennkraftmaschine
Anmelder Caterpillar Inc., Peoria, Ill., US
Erfinder Emond, Jean P., 1380 Plancenoit, BE;
Saville, Robert G., Lacon, Illinois 61520, US
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69620286
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.02.1996
EP-Aktenzeichen 963009907
EP-Offenlegungsdatum 02.10.1996
EP date of grant 03.04.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.11.2002
IPC-Hauptklasse F01P 5/02
IPC-Nebenklasse F01P 11/10   F04D 17/16   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Motorkühlsystemanordnung zur Anwendung bei Baumaschinen zur Verringerung von Geräuschen und insbesondere auf eine Kühlventilatoranordnung in einem Kühlsystemabteil, die den Luftfluß von mehreren Einlässen in das Kühlsystemabteil einleitet.

Gesetzgebungen, die die Verringerung von Geräuschen fordern, haben Hersteller von Baumaschinen dazu gezwungen, das Geräuschniveau, das sowohl durch das Kühlsystem als auch den Motor der Baumaschinen erzeugt wird, zu verringern oder abzuschirmen. Motorgeräusche können gedämpft werden durch Vorsehen einer Kühlsystemummantelung getrennt von der Motorummantelung. Siehe hier beispielsweise US-A-3 866 580. Da die Motorummantelung von dem Kühlsystem bei Whitehurst und anderen getrennt ist, wird eine Auswurfvorrichtung (ejector) vorgesehen, um Umgebungskühlluft durch einen Einlaß in das Motorabteil und heraus durch einen Auslaß des Motorabteils zu ziehen. Die Auswurfvorrichtung verwendet den Fluß von Abgasen aus dem Auspuff, um einen geringen Druck im Auslaß zu erzeugen, um die Kühlluft dorthin durchzuziehen.

Was benötigt wird, ist ein verbessertes Motorkühlsystem. Ein solches Motorkühlsystem weist vorzugsweise eine Kühlsystemummantelung auf, die von der Motorummantelung durch eine Geräuschbarriere getrennt ist. Die Schrift US-A-4 382 481 offenbart eine Bauart eines solchen Systems.

US-A-4 382 481 (Figuren und Ansprüche) offenbart eine Motorkühlsystemanordnung bei einer Baumaschine zu Verringerung von Geräuschen, die ein Motorabteil aufweist, das einen Motor umschließt, und ein Kühlsystemabteil, das benachbart zum Motorabteil angeordnet ist; eine Geräuschbarriere, die zwischen dem Motor und dem Kühlsystemabteil angeordnet ist; wobei das Kühlsystemabteil einen ersten Einlaß in Verbindung mit einer Quelle für Kühlluft aufweist, weiter einen zweiten Einlaß in Verbindung mit dem Motorabteil, der Luft vom Motorabteil zieht, und einen Auslaß, der die Kühlluft und die Motorabteilluft aus dem Kühlsystemabteil ausstößt; einen Wärmetauscher, der in dem Kühlsystemabteil angeordnet ist, und einen Ventilator, der zwischen dem Wärmetauscher und der Geräuschbarriere angeordnet ist;

wobei der Ventilator einen Kühlluftfluß vom ersten Einlaß durch den Wärmetauscher und über den Ventilator einleitet, und zwar zwischen den Ventilator und die Geräuschbarriere, und wobei der Luftfluß vom Motorabteil vom zweiten Einlaß zwischen den Ventilator und die Geräuschbarriere eingeleitet wird, wobei die Kühlluft und die Motorabteilluft zwischen den Ventilator und der Geräuschbarriere radial durch den erwähnten Auslaß nach außen ausgestoßen wird.

Ein solches Motorkühlsystem weist vorzugsweise einen Kühlventilator auf, der einen Kühlfluß durch die Kühlsystemummantelung und die Motorummantelung einleiten kann. Auch sollte ein solches Motorkühlsystem leicht an herkömmliche Motorkühlsysteme anzupassen sein.

Gemäß eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wird eine Motorkühlsystemanordnung zur Anwendung bei Baumaschinen offenbart, um Geräusche zu verringern, wobei dieses ein Motorabteil aufweist, das einen Motor umschließt; ein Kühlabteil, das einen Wärmetauscher umschließt und benachbart zu dem Motorabteil und dorthin offen angeordnet ist, wobei das Kühlabteil einen ersten Einlaß in Verbindung mit einer Quelle für Kühlluft aufweist, einen zweiten Einlaß in Verbindung mit Luft vom Motorabteil und einen Auslaß zum Ausstoß der Kühlluft und der Motorabteilluft aus dem Kühlabteil; eine Geräuschbarriere, die zwischen dem Motorabteil und dem Kühlabteil angeordnet ist; und einen Ventilator, der zwischen dem Wärmetauscher und der Geräuschbarriere angeordnet ist, wobei der Ventilator angeordnet ist, um einen Kühlluftfluß vom ersten Einlaß durch den Wärmetauscher und über den Ventilator zwischen den Ventilator und die Geräuschbarriere einzuleiten, und um einen Fluß von Motorabteilluft vom zweiten Einlaß zwischen den Ventilator und die Geräuschbarriere einzuleiten, wobei die Kühlluft und die Motorabteilluft von einer Stelle zwischen dem Ventilator und der Geräuschbarriere radial nach außen durch den Auslaß ausgestoßen wird; wobei der Ventilator eine Vielzahl von Schaufeln besitzt, die sich von einem Mittelteil radial nach außen erstrecken, und eine Drehachse, die sich durch den mittleren Teil der Geräuschbarriere erstreckt; wobei das System dadurch gekennzeichnet wird, dass: die Geräuschbarriere einen Mittelteil besitzt, der mit einer Vielzahl von Löchern versehen ist, die in dem zweiten Einlaß ausgebildet sind, und mit einem konischen Umfangsteil; und dadurch, dass ein Diffusor (Verteiler), der einen sich radial von einem Mittelteil nach außen erstreckenden Umfangsteil besitzt, an dem Mittelteil des Diffusors bzw. Verteilers an den Ventilator angeschlossen ist und zwischen dem Ventilator und der Geräuschbarriere gelegen ist, wobei der Umfangsteil des Diffusors konisch ist und sich von dem Mittelteil des Diffusors in einem Winkel zu der Geräuschbarriere hin nach außen erstreckt, wodurch der Ventilator Kühlluft durch den Wärmetauscher zieht, und wobei der Diffusor bzw. Verteiler die Motorabteilluft durch die Löcher, den Diffusor bzw. Verteiler und die Umfangsteile der Geräuschbarriere zieht, was die angezogene Luft radial nach außen zum Auslaß aus dem Kühlabteil leitet.

Die Erfindung sieht weiter ein System vor, bei dem der Diffusor eine Vielzahl von beabstandeten Diffusorschaufeln aufweist, die mit dem Umfangsteil des Diffusors verbunden sind, wobei die Diffusorschaufeln sich radial nach außen relativ zur Achse erstrecken, und zwar in Axialrichtung zu der Geräuschbarriere, um ein Laufspiel zum Mittelteil des Diffusors vorzusehen. Weiterhin kann der Diffusor eine ringförmige Stützplatte aufweisen, die von dem Umfangsteil des Diffusors beabstandet ist, und mit den radialen Flußschaufeln verbunden ist.

Die Vielzahl von Löchern kann benachbart zum Diffusor und innerhalb eines Gebietes gelegen sein, das vom Umfang des Diffusors definiert wird.

Der Umfangsteil der Geräuschbarriere kann sich in einem Winkel vom Mittelteil der Geräuschbarriere nach außen und in einer Richtung weg vom Ventilator erstrecken.

In den beigefügten Zeichnungen stellen die Figuren folgendes dar:

Fig. 1 eine Seitenansicht des Antriebsteils einer Baumaschine gemäß eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2 eine Querschnittsansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 1.

Fig. 3 eine Vorderansicht eines Diffusors des Ausführungsbeispiels der Fig. 1.

Fig. 4 eine Seitenansicht des Diffusors der Fig. 3.

Fig. 5 eine Vorderansicht eines alternativen Diffusors für das Ausführungsbeispiel der Fig. 1.

Fig. 6 eine Seitenansicht des Diffusors der Fig. 5.

Zum Zwecke der Verbesserung eines Verständnisses der Prinzipien der Erfindung wird nun auf die in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiele Bezug genommen, und eine spezielle Bezeichnungsweise wird verwendet werden, um diese zu beschreiben. Es wird trotzdem klar sein, dass keine Einschränkung des Umfangs der Erfindung dadurch beabsichtigt wird, sowie Veränderungen und weitere Modifikationen an der veranschaulichten Vorrichtung, und weitere solche Anwendungen der Prinzipien der Erfindung, wie sie hier veranschaulicht wird, in Betracht gezogen werden, wie sie normalerweise dem Fachmann der erfindungsgemäßen Technik klar sein werden.

Mit Bezug auf Fig. 1 ist der hintere Teil einer Baumaschine 20 gezeigt. Die Maschine 20 weist eine Kühlsystemummantelung 22 auf, die benachbart zu einem Motorabteil 24 angeordnet ist. Durch Trennung der Kühlummantelung von der Motorummantelung ist die Kühlummantelung zur Umgebungsluft hin geöffnet, während die Motorummantelung im wesentlichen geschlossen ist, um das Motorgeräusch zu dämpfen. Die Kühlsystemummantelung 22 weist einen ersten Einlaß 26 in Verbindung mit einer Kühlluftquelle auf. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Kühlluftquelle die Umgebungsluft, und die Ummantelung 22 nimmt die Umgebungsluft durch herkömmliche Kühlergrille 28 auf, die bewegbar am hinteren Ende 30 der Maschine 20 angeordnet sind. Die Kühlsystemummantelung 22 weist einen Auslaß 29 auf, um Auslaßluft aus der Ummantelung 22 auszustoßen. Im bevorzugten Ausfühlaßluft aus der Ummantelung 22 auszustoßen. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel gibt die Ummantelung 22 Luft durch den herkömmlichen Kühlergrill 32 aus, der fest über einem Teil der Seiten 34 und des Oberteils 36 der Ummantelung 22 angeordnet ist.

Die Motorummantelung 24 ist von der Kühlsystemummantelung 22 getrennt und hat als solches einen (nicht gezeigten) getrennten Einlaß in Verbindung mit einer Kühlluftquelle. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Kühlluftquelle Umgebungsluft, die in der Ummantelung 24 durch die Beabstandung zwischen der Ummantelung 24 und dem Maschinengetriebegehäuse aufgenommen wird.

Mit Bezug auf Fig. 2 sind die Kühlsystemummantelung 22 und die Motorummantelung 24 genauer gezeigt. Die Motorummantelung 24 ist bemessen, um einen Dieselmotor 44 und seine assoziierten Zusatzgeräte darin aufzunehmen. Die Ummantelung 24 ist von der Ummantelung 22 durch eine Geräuschbarriere 46 getrennt.

Die Kühlsystemummantelung 22 weist einen Kühlventilator 48 auf, der unabhängig vom Motor 44 drehbar stromabwärts eines Kühlers 52 und eines Ölkühlers 54 oder irgendeines anderen gleichartigen Wärmetauschers montiert ist. Die Anordnung des Ventilators 48 zwischen einem oder mehreren Wärmetauschern und einer Geräuschbarriere dient zur weiteren Dämpfung des Kühlventilatorgeräusches.

Der Ventilator 48 wird hydraulisch von einem Motor 50 mit einer Drehzahl angetrieben, die proportional zur Motorbelastung ist, wodurch eine gleichförmige Motorummantelungstemperatur beibehalten wird. Der Motor 50 ist an einer Geräuschbarriere 46 montiert und leitet Hydraulikleistung von einem Motor 44 zum Antriebsventilator 48 ab. Der Ventilator 48 leitet einen Umgebungsluftfluß durch den Einlaßkühlergrill 28, durch die Wärmetauscher 52 und 54 und über den Ventilator 48. Der Fluß tritt aus dem Ventilator 48 zwischen dem Ventilator 48 und der Geräuschbarriere 46 aus und wird durch den Kühlergrill 32 des Auslasses 29 ausgelassen.

Eine Anzahl von Durchgangslöchern 55 ist in der Geräuschbarriere 46 vorgesehen und definiert einen zweiten Einlaß für die Ummantelung 22. Wie später genauer besprochen wird, übermitteln die Löcher 55 Luft von der Motorummantelung 24 zur Ummantelung 22, um zusammen mit der Kühlluft ausgestoßen zu werden, die vom Ventilator 48 vom ersten Einlaß 26 eingeleitet wird, wie von den Pfeilen angezeigt. Als eine Folge wird Luft durch die Motorummantelung 24 ohne die zusätzlichen Kosten einer Auswurfvorrichtung, wie der im US-Patent 3866580 gezeigten oder eines zusätzlichen Ventilators und Ventilatorantriebs im Motorabteil zirkuliert.

Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Ventilatorabdeckung 56 um den Ventilator 48 herum angeordnet, um die Geräusche zu verringern, die vom Ventilator 48 erzeugt werden. Die Ventilatorabdeckung 56 weist einen radial zusammenlaufenden Einlaßteil 58 auf, einen zylindrischen Übergangsteil 60 und einen radial auseinanderlaufenden Auslaßteil 62. Der Einlaßteil 58 und der Auslaßteil 62 sind jeweils achsensymmetrisch zur Mittelachse 64 des Ventilators 48 ausgebildet. Die radial zusammenlaufende achsensymmetrische Form des Einlaßteils 58 beschleunigt gleichförmig den Fluß in den Ventilator zur Verringerung der Einlaßverzerrung und zur Minimierung der Intensität von Turbulenzen. Der zylindrische Übergangsteil 60 gestattet, dass der Ventilator mit geringem Laufspiel zur Ventilatorabdeckung montiert wird, wodurch die Rückzirkulation und Turbulenz an der Vorderkante der Ventilatorschaufeln verringert wird. Die radial auseinanderlaufende achsensymmetrische Form des Auslaßteils 62 bremst gleichförmig den Fluß, der aus dem Ventilator austritt, oder verteilt diesen, um eine minimale Rückzirkulation und Turbulenz an den Turbinenschaufeln beizubehalten.

Der Ventilator 48 ist ein Axialflußventilator, der primär eine axiale Geschwindigkeitskomponente auf den Fluß der Kühlluft aufprägt. Ein Diffusor 65 ist drehbar stromabwärts zum Ventilator 48 montiert und prägt eine Radialgeschwindigkeitskomponente auf den Fluß der Kühlluft auf, die aus dem Ventilator 48 austritt. Alternativ wird in Betracht gezogen, dass der Ventilator 48 ein Ventilator für einen Mischfluß ist, und zwar anstelle des zuvor erwähnten Axialflußventilators und Radialflußdiffusors. In einer solchen Mischflußkonfiguration sind die Schaufeln des Ventilators 48 konfiguriert, um sowohl axiale als auch radiale Geschwindigkeitskomponenten auf den Kühlluftfluss aufzuprägen.

In jedem Fall wird durch Aufprägen einer radialen Geschwindigkeitskomponente auf den Luftfluß, der aus dem Ventilator 48 austritt, eine Niederdruckregion benachbart zum Auslaß des Ventilators 48 erzeugt, um den Fluß der Motorabteilluft durch die Löcher 55 von der Motorummantelung 24 einzuleiten. Die Geräuschbarriere 46 ist weiter stromabwärts des Diffusors 65 angeordnet und ist konfiguriert, um dabei zu helfen, den aus dem Ventilator 48 austretenden Luftfluss radial durch den Auslaß 29 nach außen zu leiten. Der Diffusor 65 und die Geräuschbarriere 46 sind konfiguriert, um effektiv die Ableitung des Kühlluftflusses von axial nach radial zu verändern, und den Kühllufffluß mit einer minimalen Turbulenz und mit minimalem Geräusch auszustoßen, der von dem Luftfluß durch das Kühlsystem erzeugt wird.

In dem gezeigten speziellen bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der Ventilator 48 einen zylindrischen Nabenteil 66 auf, der an den Ventilatorantrieb 50 montiert ist. Eine Anzahl von Axialflußventilatorschaufeln 68 ist an den Nabenteil 66 über einen kreisförmigen ebenen Teil 70 angebracht. Ebenfalls mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 weist der Diffusor 65 einen kreisförmigen Montageflansch 72 auf, der zur Montage über dem Nabenteil 66 geeignet ist. Insbesondere definiert der Flansch 72 eine kreisförmige Bohrung 74, die bemessen ist, um den Nabenteil 66 dort hindurch aufzunehmen. Als solches ist der Diffusor 65 am Ventilator 48 montiert, um eine Ventilatoranordnung zu definieren, die sowohl axiale als auch radiale Geschwindigkeitskomponenten ähnlich einem Ventliator mit gemischtem Fluß aufprägt, jedoch mit wesentlich reduzierten Kosten. Weiterhin wird ein solcher Diffusor leicht zu einem existierenden Axialflußventilator bei einem herkömmlichen Kühlsystem hinzugefügt, um einen Radialfluß zu erreichen, der aus einem Axialflußventilator austritt.

Um dem aus dem Ventilator 48 austretenden Luftfluß eine radiale Geschwindigkeitskomponente aufzuprägen, weist der Diffusor 65 einen Umfangsteil 76 auf, der zur Aufnahme benachbart zur Nabe der Ventilatorschaufeln 68 geeignet ist. Als solches hat der Diffusor 65 einen kleineren Durchmesser als den Durchmesser des Ventilators zur Verringerung der Spitzengeschwindigkeit und des assoziierten Geräusches, das durch den Diffusor erzeugt wird. Der Umfangsteil 76 erstreckt sich radial nach außen und axial nach hinten vom Flansch 72 und definiert eine Außenfläche 78, die konfiguriert ist, um einen Teil des Luftflusses, der von den Ventilatorschaufeln 48 eingeleitet wird, radial zum Äußeren des Kühlventilators zu leiten. Zur Vereinfachung der Herstellung ist der Umfangsteil 76 konisch geformt und erstreckt sich in einem vorbestimmten Winkel vom Flansch 72 nach außen, wobei der vorbestimmte Winkel durch die Konfiguration des Nabenteils der Ventilatorschaufeln 68 bestimmt wird. Die konische Form dient weiter dazu, Geräusche abzuschirmen und zu dämpfen, die aus der Motorumhüllung durch die Löcher 55 austreten.

Ähnlich wie der Diffusor 65 weist die Geräuschbarriere 46 einen kreisförmigen Montageflansch 86 auf, der geeignet ist, um den Motor 50 daran zu montieren. Insbesondere definiert der Flansch 86 eine kreisförmige Bohrung 88, die bemessen ist, um den Motor 50 darin montiert aufzunehmen. Um dem Luftfluß, der aus dem Ventilator 48 austritt, eine radiale Geschwindigkeitskomponente aufzuprägen, weist die Geräuschbarriere 46 einen Umfangsteil 90 auf, der sich radial nach außen und axial nach hinten zum Flansch 86 erstreckt. Vorzugsweise ist der Umfangsteil 90 konisch geformt.

Der Umfangsteil 76 definiert eine Innenseite 80, die zur Montage der Diffusorschaufeln 82 geeignet ist. Die Schaufeln 82 sind zwischen der Innenseite 80 und einer Stützplatte 84 angebracht. Die Schaufeln 82 pumpen aktiv Luft von einer Stelle zwischen dem Ventilator 48 und der Geräuschbarriere 46, um weiter den Fluß der Motorabteilluft durch die Löcher 55 von der Motorummantelung 24 einzuleiten. Zur Vereinfachung der Herstellung sind die Schaufeln 82 ebene Glieder, die im allgemeinen dreieckig geformt sind, und zwar entsprechend dem vorbestimmten Winkel der konischen Form des Umfangsteils 76, und sie erstrecken sich radial zum Inneren des Umfangsteils 76. Um die zusätzliche Pumpwirkung durch die Schaufeln 82 zu maximieren, erstreckt sich die dreieckige Form der Schaufeln 82 über den axialen Raum, der zwischen dem Ventilator 48 und dem Flansch 86 der Geräuschbarriere 46 definiert ist, und zwar auf ein vorbestimmtes kleines Laufspiel zur Geräuschbarriere 46 hin, und zwar in der Größe von ungefähr 3 bis 5 Millimeter.

Alternativ wird bei Anwendungen, die keine zusätzliche Pumpwirkung erzeugen, die von den Diffusorschaufeln 82 vorgesehen wird, ein Diffusor 92 in Betracht gezogen, wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt. Der Diffusor 92 weist einen kreisförmigen Montageflansch 94 auf, der zur Montage über dem Nabenteil 66 geeignet ist. Der Flansch 94 definiert eine kreisförmige Bohrung 96, die bemessen ist, um den Nabenteil 66 dort hindurch aufzunehmen. Um dem aus dem Ventilator 48 austretenden Luftfluß eine radiale Geschwindigkeitskomponente aufzuprägen, weist der Diffusor 92 einen Umfangsteil 98 auf, der zur Aufnahme benachbart zu der Nabe der Ventilatorschaufeln 68 geeignet ist. Der Umfangsteil 98 erstreckt sich radial nach außen und axial zum hinteren Teil des Flansches 94 und definiert eine Außenfläche 100, die konfiguriert ist, um einen Teil des von den Ventilatorschaufeln 48 eingeleiteten Luftflusses radial zum Äußeren des Kühlventilators zu leiten. Ähnlich wie der Umfangsteil 76 ist der Umfangsteil 98 konisch geformt und erstreckt sich in einem vorbestimmten Winkel vom Flansch 94 nach außen, wobei der vorbestimmte Winkel durch die Konfiguration des Nabenteils der Ventilatorschaufeln 68 bestimmt wird.

Beispielsweise sind andere Ausführungsbeispiele möglich, wenn sie die Kühlummantelung von der Motorummantelung durch eine im wesentlichen geschlossene Geräuschbarriere trennen, jedoch immer noch einen Fluß vom Motorabteil durch das Kühlsystemabteil einleiten, wodurch die Kühlummantelung zur Umgebungsluft hin geöffnet wird, während die telung zur Umgebungsluft hin geöffnet wird, während die Motorummantelung im wesentlichen geschlossen bleibt, um die Motorgeräusche zu dämpfen.

Noch andere Ausführungsbeispiele sind möglich, wenn sie eine achsensymmetrische Ventilatorabdeckung um einen Ventilator vorsehen, der zwischen einem oder mehreren Wärmetauschern und einer Geräuschbarriere angeordnet ist, um das Kühlventilatorgeräusch zu dämpfen.

Noch andere Ausführungsbeispiele sind möglich, wenn sie einen Diffusor und eine Geräuschbarriere vorsehen, die konfiguriert sind, um wirkungsvoll die Richtung des Kühlluftflusses von axial auf radial umzuleiten und den Kühlluftfluss mit minimaler Turbulenz und minimalem Geräusch auszustoßen.

Noch andere Ausführungsbeispiele als das spezielle hier gezeigte bevorzugte Ausführungsbeispiel können in den Umfang der Erfindung fallen, wenn sie einen Diffusor vorsehen, der die Motorummantelung über Durchgangslöcher in der Geräuschbarriere ventiliert, und wenn sie weiter den Diffusor so konfigurieren, dass er Geräusche abschirmt und dämpft, die aus der Motorummantelung durch Löcher austreten.

Noch weitere Ausführungsbeispiele als das spezielle hier gezeigte bevorzugte Ausführungsbeispiel können in den Umfang der Erfindung fallen, wenn sie die Drehzahl des Ventilators und den Diffusor proportional zur Motorbelastung antreiben, wie beispielsweise durch einen Hydraulikmotor vorgesehen, wodurch sie eine gleichförmigere Motorummantelungstemperatur halten.

Noch andere Ausführungsbeispiele als das spezielle hier gezeigte bevorzugte Ausführungsbeispiel können in den Umfang der Erfindung fallen, wenn sie einen Diffusor mit einem kleineren Durchmesser als den Durchmesser des Ventilators vorsehen, um die Spitzengeschwindigkeit und das assoziierte Geräusch zu verringern, das von dem Diffusor erzeugt wird. (18 678)


Anspruch[de]

1. Motorkühlsystem einer Baumaschine, wobei das System ein Motorabteil (24) aufweist, das den Motor (44) umschließt; ein Kühlabteil (22), das einen Wärmetauscher (52, 54) umschließt und benachbart zu und offen zu dem Motorabteil ist, wobei das Kühlabteil einen ersten Einlaß (26) in Verbindung mit einer Kühlluftquelle umfaßt, einen zweiten Einlaß (55) in Verbindung mit Luft vom Motorabteil und einen Auslaß (29) zum Ausstoßen der Kühlluft und der Motorabteilluft aus dem Kühlabteil; eine Geräuschbarriere (46), die zwischen dem Motorabteil und dem Kühlabteil angeordnet ist; und einen Ventilator (48), der zwischen dem Wärmetauscher und der Geräuschbarriere angeordnet ist, wobei der Ventilator angeordnet ist, um ein Kühlluftstrom vom ersten Einlaß zu erzeugen, durch den Wärmetauscher und über den Ventilator zu einer Stelle zwischen dem Ventilator und der Geräuschbarriere, und um einen Motorabteilluftstrom vom zweiten Einlaß zu einer Stelle zwischen dem Ventilator und der Geräuschbarriere zu erzeugen, wobei die Kühlluft und die Motorabteilluft von einer Stelle zwischen dem Ventilator und der Geräuschbarriere radial nach außen durch den Auslaß ausgestoßen werden; wobei der Ventilator eine Vielzahl von Schaufeln besitzt, die sich radial nach außen von einem Mittelteil erstrecken, und eine Rotationsachse, die sich durch den Mittelteil der Geräuschbarriere erstreckt; wobei das System dadurch gekennzeichnet ist, daß

die Geräuschbarriere einen Mittelteil besitzt, der mit einer Vielzahl von Löchern versehen ist, die den zweiten Einlaß bilden, und mit einem kegelförmigen Umfangsteil (90); und daß

ein Diffusor (65) mit einem Umfangsteil (76), der sich radial von einem Mittelteil nach außen erstreckt, an dem Diffusormittelteil mit dem Ventilator verbunden ist und zwischen dem Ventilator und der Geräuschbarriere gelegen ist, wobei der Diffusorumfangsteil kegelförmig ist und sich von dem Diffusormittelteil in einem Winkel nach außen erstreckt, auf die Geräuschbarriere zu, wodurch der Ventilator Kühlluft durch den Wärmetauscher zieht, und wobei der Diffusor Motorabteilluft durch die Löcher zieht, wobei Umfangsteile des Diffusors und der Geräuschbarriere die eingezogene Luft radial nach außen zum Auslaß vom Kühlabteil leiten.

2. Kühlsystem gemäß Anspruch 1, wobei der Diffusor (65) eine Vielzahl beabstandeter Diffusorschaufeln (82) umfaßt, die mit dem Diffusorumfangsteil (76) verbunden sind, wobei sich die Diffusorschaufeln radial nach außen relativ zur Achse (64) und axial auf die Geräuschbarriere (46) zu erstrecken, um einen Lauffreiraum zu dem Diffusormittelteil vorzusehen.

3. Kühlsystem gemäß Anspruch 2, wobei der Diffusor (65) eine ringförmige Stützplatte (84) umfaßt, die von dem Diffusormittelteil (76) beabstandet ist und mit den Radialstromschaufeln verbunden ist.

4. Kühlsystem gemäß Anspruch 2 oder Anspruch 3, wobei die Vielzahl von Löchern benachbart zum Diffusor (65) und in einem Bereich gelegen ist, der vom Umfang des Diffusors definiert wird.

5. Kühlsystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Umfangsteil (90) der Geräuschbarriere sich in einem Winkel nach außen vom Mittelteil der Geräuschbarriere und in einer Richtung weg vom Ventilator (48) erstreckt.







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