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Dokumentenidentifikation DE19833163C2 28.11.2002
Titel Tragbarer Trimmer mit Bremsvorrichtung
Anmelder Kioritz Corp., Ohme, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Akaike, Junichi, Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Kirschner & Partner, 81479 München
DE-Anmeldedatum 21.07.1998
DE-Aktenzeichen 19833163
Offenlegungstag 11.02.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.11.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.11.2002
IPC-Hauptklasse A01D 34/84
IPC-Nebenklasse A01G 3/053   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen tragbaren Trimmer gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.

Bei tragbaren Trimmern, wie beispielsweise einem hängenden Trimmer, einem Rucksacktrimmer, einem Hammertrimmer oder etwas ähnlichem, wird im allgemeinen ein Antriebsmechanismus verwendet, der die durch eine Verbrennungskraftmaschine erzeugte Energie über eine Zentrifugalkupplung an ein rotierendes Schneidgerät überträgt. Bei dieser Art von tragbaren Trimmern ist es bekannt, eine Bremseneinrichtung einzusetzen, durch die die Rotation einer Kupplungstrommel zwangsweise begrenzt wird, wenn der Trimmer beispielsweise auf der Erde oder einem ebenen Boden abgelegt wird. Auf diese Weise wird das Starten des Trimmers beschränkt oder der Trimmbetrieb wird zeitweilig gestoppt. Die unerwartete Rotation des rotierenden Schneidgeräts, das mechanisch mit der Kupplungstrommel verbunden ist, wird durch eine Bandbremse begrenzt, die um die Zentrifugalkupplung gewickelt ist (siehe JP 40-28526 B).

Die oben genannte herkömmliche Bremseinrichtung hat einen Ständer, der in der Umgebung der Zentrifugalkupplung vorgesehen ist. Der Ständer bewegt sich durch sein eigenes Gewicht über eine vorbestimmte Strecke in einer Aufwärtsrichtung der Verbrennungskraftmaschine, wenn der tragbare Trimmer auf der Erde angeordnet wird. Er hat auch einen Betriebsstab, mit dem ein freies Ende der Bandbremse verbunden ist. Der Betriebsstab steht in Eingriff mit einem Stift, der an dem Ständer befestigt ist, wodurch er schwingt, wenn sich der Ständer in die Aufwärtsrichtung bewegt. Er veranlaßt die Bandbremse dazu, sich zusammenzuziehen, um die Kupplung daran zu hindern, sich zu drehen. Diese Art der Bremseinrichtung ist effektiv, um eine unerwartete Rotation des rotierenden Schneidgerätes zu verhindern, während der Trimmer auf dem Boden liegt. Die Sicherheit zur Zeit des Startens wird hierdurch effektiv verbessert.

Bei der oben genannten herkömmlichen Bremseinrichtung hängt das Bremsen und das Lösen der Kupplung jedoch von Bewegungen, wie der Anordnung des tragbaren Trimmers auf der Erde oder des Anhebens von derselben, ab. Es besteht daher die Möglichkeit, daß das rotierende Schneidgerät plötzlich anfängt zu rotieren, wenn der Trimmer angehoben wird, speziell bei einem Kaltstart, bei dem der Gashebel weit offen eingestellt ist, um eine relativ hohe Motordrehzahl zu erreichen.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen tragbaren Trimmer vorzusehen, mit einer Bremseneinrichtung, die das herkömmliche Sicherheitsniveau des rotierenden Schneidgerätes erhöht und verbessert.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, wobei zweckmäßige Ausführungsformen durch die Unteransprüche definiert sind. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, wie oben beschrieben, wird gelöst durch einen tragbaren Trimmer, wie einen hängenden Trimmer, einen Hammertrimmer oder etwas ähnliches, wobei die durch eine Verbrennungskraftmaschine erzeugte Energie über eine Zentrifugalkupplung mit einer Kupplungstrommel auf ein rotierendes Schneidgerät übertragen wird, und insbesondere durch einen tragbaren Trimmer, der mit einer Bremseinrichtung ausgerüstet ist, um einen unerwarteten Betrieb des rotierenden Schneidgerätes zu verhindern. Daneben weist der Trimmer einen Ständer auf, der um eine vorbestimmte Strecke in Aufwärtsrichtung beweglich ist, wenn der tragbare Trimmer auf einer Ebene abgelegt wird; ein Nockenelement mit einer ersten Nockenfläche und einer zweiten Nockenfläche angrenzend an die erste Nockenfläche, welches um eine Achse zwischen einer rotierenden Bremsposition und einer rotierenden Bremsenlösungsposition, verursacht durch eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Ständers, drehbar ist; eine Blattfeder, mit einem freien Ende, welches im gleitenden Eingriff mit einer äußeren Oberfläche des Nockenelementes steht, erste Preßeinrichtungen für das Anpressen des freien Endes der Blattfeder gegen die Nockenoberflächen des Nockenelementes; und ein Reibelement, welches gegenüber der Kupplungstrommel der Zentrifugalkupplung angeordnet ist und zwischen einer Bremsposition, in der das Reibelement in gleitendem Eingriff mit der Kupplungstrommel steht und in einer Bremsenlösungsposition bewegt wird, in der das Reibelement, veranlaßt durch die Bewegung des freien Endes der Blattfeder, von der Kupplungstrommel entfernt ist; wobei das Nockenelement die Bremsposition einnimmt, wenn sich der Ständer nach oben bewegt, so daß die erste Nockenoberfläche an das freie Ende der Blattfeder stößt und die Bremsenlösposition einnimmt, wenn sich der Ständer abwärts bewegt, so daß die zweite Nockenoberfläche an die Blattfeder stößt und wobei das Reibelement die Bremsenlösposition einnimmt.

Gemäß dem tragbaren Trimmer der vorliegenden Erfindung kann ein Betrieb des Reibelementes durch die gezielte Manipulation eines Bedieners zusätzlich zu einer Aktion der einfachen Anordnung der Trimmaschine auf einer Ebene oder Anheben derselben von der Ebene eingeleitet werden, da das Nockenelement und die Blattfeder zwischen dem Ständer und dem Reibelement angeordnet sind, um das Reibelement zu steuern. Die vorliegende Erfindung vermeidet ein unerwartetes Starten des rotierenden Schneidgerätes und bleibt unter der Kontrolle der gewollten Bedienung des Betreibers. Die vorliegende Erfindung verbessert das Sicherheitsniveau des Trimmers mehr als vorher. Um den gewollten Betrieb durch den Betreiber zu erreichen, kann der Ständer beispielsweise heruntergedrückt oder herausgezogen werden oder kann ein Betriebshebel in Abhängigkeit von der Rotation der Nocke schwingen.

Im Nachfolgenden wird die Erfindung an Hand einer bevorzugten Ausführungsform mit Hilfe der Zeichnungen näher erläutert; darin zeigen:

Fig. 1 eine teilweise Schnittansicht eines hängenden Trimmers der vorliegenden Ausführungsform;

Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht einer Bremseneinrichtung, integriert in einen Trimmer der vorliegenden Ausführungsform;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht, die einige Elemente illustriert, die aus der Bremseneinrichtung nach Fig. 2 herausgenommen wurden;

Fig. 4 eine Querschnittsansicht des Hauptteiles der Bremseneinrichtung nach Fig. 2, die ihre Bremsposition darstellt; und

Fig. 5 eine Querschnittsansicht des Hauptteiles der Bremseinrichtung entsprechend der nach Fig. 4, die die Bremsenlösungsposition illustriert.

Wie in Fig. 1 gezeigt, hat der hängende Trimmer eine typische luftgekühlte Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine 4. Die durch diese Verbrennungskraftmaschine 4 erzeugte Energie wird auf eine rotierende Klingenschneideinrichtung C oder ein rotierendes Schneidgerät über eine Zentrifugalkupplung 6 und eine Übertragungswelle 8 übertragen. Eine Bremseinrichtung 12 ist in der Nähe einer Kupplungstrommel 10 in der Zentrifugalkupplung 6 angeordnet. Die Verbrennungskraftmaschine 4 schließt die Bremseinrichtung 12 ein und die Zentrifugalkupplung 6 wird durch ein Abdeckelement 14 abgedeckt. Darüber hinaus wird die Übertragungswelle 8 in eine zylindrische Röhre 16 eingeführt, und die zylindrische Röhre 16 wird mit dem Abdeckelement 14 an einem Ende verbunden und an dem anderen Ende mit der rotierenden Klingenschneideinrichtung C verbunden.

Wie sich aus Fig. 2 ergibt, hat die Bremseinrichtung 12 eine Blattfeder 18, die in der Nähe der Kupplungstrommel 10 angeordnet ist. Die Blattfeder 18 ist unter der Kupplungstrommel 10 angeordnet, so daß eine Seitenfläche derselben einem Teil einer äußeren Oberfläche 10a der Kupplungstrommel 10 gegenüberliegt. Ein Ende der Blattfeder 18 ist schwenkbar auf dem Abdeckelement 14 durch einen Stift 20 befestigt. Ein Bremskissen 22 oder ein Reibelement ist an einem mittleren Teil in Längsrichtung der Blattfeder 18 befestigt, so daß es einem Teil der äußeren Oberfläche 10a der Kupplungsfläche 10 gegenüberliegt. Ein Nockenelement 24 ist in der Nähe der unteren Seite des unteren Endes 18a der Blattfeder 18 angeordnet, d. h. an einem freien Ende der Blattfeder 18.

Eine erste Kompressionsspiralfeder ist mit 26 in Fig. 2 bezeichnet. Sie ist über dem Nockenelement 24 gegenüber demselben angeordnet und die Blattfeder 18 ist dazwischen angeordnet. Ein oberes Ende der Kompressionsspiralfeder 26 ist in einem Federaufnehmer 29 aufgenommen, der an dem Abdeckelement 14 (siehe Fig. 4 und 5) befestigt ist. Und ein unteres Ende derselben wird durch eine obere Fläche des freien Endes 18a der Blattfeder 18 gehalten. Auf diese Weise wird das freie Ende 18a der Blattfeder 18 gegen das Nockenelement 24 gepreßt, durch die Kompressionsspiralfeder 26, so daß es in Kontakt mit derselben gehalten wird.

Das Nockenelement 24 ist an einer rotierenden Welle 30 befestigt, deren Achse parallel zu einer Abtriebswelle 28 der Kupplungstrommel 10 angeordnet ist, die über Stifte mit der Übertragungswelle 8 verbunden ist. Die rotierende Welle 30 wird durch das Abdeckelement 14 drehbar gehalten. Ein sektorenförmiges Ritzelgetriebe 32 und ein Betriebshebel 34 sind ebenfalls an der rotierenden Welle 30 neben und auf jeder Seite des Nockenelements 24 angeordnet. Eine Zahnstange 36, die in Eingriff mit dem Ritzelgetriebe 32 steht, ist an einem Ständet 38 angeordnet, der sich bezüglich des Abdeckelementes 14 aufwärts bewegt, wenn der Trimmer 2 auf einer Ebene E auf der Erde oder am Boden angeordnet wird. Der Ständer 38 hat einen Stab 40 mit kreisförmigem Querschnitt. Ein unteres Ende des Stabes 40 ist als Flansch 42 ausgebildet, um eine vergrößere Kontaktfläche vorzusehen. Eine Hülse 44 ist im mittleren Teil des Stabes 40 bezüglich der Axialordnung befestigt. Darüber hinaus ist die Zahnstange 36 an einer äußeren Oberfläche der Hülse 44 angeordnet, so daß ihre verlängerte Achse in eine Längsrichtung parallel zur Längsrichtung des Stabes 40 orientiert ist. Der obere Endbereich des Stabes 40 wird gleitend in eine Gleitröhre 46 aufgenommen, die innerhalb des Abdeckelementes 10 (siehe Fig. 4 und 5) ausgebildet ist. Die untere Endfläche 46a der Führungsröhre 46 (siehe Fig. 5) dient als Stopper, um ein oberes Limit einer Aufwärtsbewegung des Ständers 38 zu definieren, um den Hub des Ständers 38 zu bestimmen.

Der Ständer 38, wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, ist in einer Weise vorgesehen, daß sein unterer Endbereich nach unten durch eine Bodenöffnung 14b des Abdeckelementes 14 vorsteht. Dieser Ständer 38 wird durch eine zweite Konpressionsspiralfeder 48 leicht nach oben gedrückt, die zwischen einer unteren Endfläche der Hülse 44 peripheren Kante der Bodenöffnung 14b des Abdeckelementes 14 angeordnet ist. Das Bezugszeichen 50 in den Fig. 2 und 4 bezeichnet einen die Feder zurückhaltenden Ring, zur Halterung eines unteren Endes der Kompressionsspiralfeder 48. Der die Feder zurückhaltende Ring 50 ist mit einem gewissen Spiel an dem Stab 40 vorgesehen.

Die Bremseneinrichtung 12, welche die oben genannte Konstruktion aufweist, arbeitet wie folgt: Wenn der Trimmer 2 auf der Erde oder dem Boden E angeordnet wird, wird zunächst der Ständer 38 aufwärts in die durch die untere Endfläche 46a der Führungsröhre 46 bestimmte Grenzposition bewegt. Das Ritzel 32 wird, wie in Fig. 4 gezeigt, durch die Zahnstange im Uhrzeigersinn gedreht, die zusammen mit dem Ständer 38 sich nach oben bewegt. Die Rotation des Ritzels 32 wird auf das Nockenelement 24 übertragen sowie über die drehbare Welle 30 auf den Betriebshebel 34, und diese Elemente 24 und 34 werden als eine Einheit im Uhrzeigersinn gedreht, wobei sie in eine in Fig. 4 gezeigte Position bewegt werden. Zur selben Zeit wird die Blattfeder 18 durch das Nockenelement 24 in die in Fig. 4 dargestellte Position bewegt, wobei das Bremskissen 22 gegen die äußere Oberfläche 10a der Kupplungstrommel 10 gepreßt wird. Das heißt, Fig. 4 zeigt die Kupplungstrommel 10, auf die eine Bremswirkung durch das Bremskissen 22 ausgeübt wird. Zum Zwecke der einfachen Erklärung wird die Rotationsposition des Nockenelementes 24 unter der Bremswirkung, wie in Fig. 4 gezeigt, als "rotierende Bremsposition B" bezeichnet und die Position des Bremskissens wird als "Bremsposition B" bezeichnet.

Wie sich darüber hinaus aus Fig. 4 ergibt, ist ein Teil des Abdeckelementes 14 in der Nähe des Betriebshebels 34 so geformt, daß er sich vertikal erstreckt, wenn der Trimmer 2 auf der Erde E angeordnet wird. Darüber hinaus ist ein vertikallängliches Fenster 14a in einem Teil des Abdeckelementes 14 angrenzend an den Betriebshebel 34 ausgebildet. Der Betriebshebel 34 ist so konstruiert, daß die Betriebsposition 34a desselben so geneigt ist, daß er aus dem Fenster 14a hervorsteht, wenn das Bremskissen 22 sich in der Bremsposition B befindet. Zum Zwecke der Erklärung wird die in Fig. 4 dargestellte Position des Betriebshebels 34 im folgenden als "Bremsposition B" bezeichnet.

Im allgemeinen startet ein Betreiber die Verbrennungskraftmaschine 4, während der Trimmer 2, wie in Fig. 4 dargestellt, auf der Erde E angeordnet ist. Bei dem Trimmer 2 gemäß der vorliegenden Erfindung kann die unerwartete Rotation der rotierenden Schneideinrichtung C verhindert werden, sogar wenn die Verbrennungskraftmaschine 4 gestartet ist, da die Rotation der Kupplungstrommel 10 durch das Bremskissen 22 verhindert wird. Entsprechend kann die unerwartete Rotation der rotierenden Schneideinrichtung C durch das Bremskissen 22 verhindert werden, welches durch den oben beschriebenen Mechanismus in die Bremsposition B bewegt ist, wenn der Trimmer 2 auf der Erde E angeordnet ist, während die Verbrennungskraftmaschine 4 inmitten des Trimmbetriebes läuft.

Darüber hinaus wird nach Maßgabe der Bremseinrichtung 12 das Bremskissen in die Bremsposition B gehalten, sogar wenn der Betreiber den Trimmer 2 für den Beginn des Trimmbetriebes nach dem Start der Verbrennungskraftmaschine 4 anhebt. Um die Bremswirkung des Bremskissens 22 zu lösen, ist es notwendig, daß der Betrieber den Betriebshebel 34 in die in Fig. 5 gezeigte Position schaltet. Der Betriebshebel 34 ist so konstruiert, daß er eine aufrechte Position innerhalb des Abdeckelementes 14 annimmt, wenn der Betreiber den Betriebshebel 34 in die Bremsenlöseposition F, wie in Fig. 5 ersichtlich, schaltet. Das Nockenelement 24 und das Ritzel 32 werden entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, veranlaßt durch die Bewegung des Betriebshebels 34, wodurch der Ständer 38 abwärts bewegt wird. Aufgrund der Rotation des Nockenelementes 24 gegen den Uhrzeigersinn nimmt die Blattfeder 18 die in Fig. 5 dargestellte Position ein und das Bremskissen 22 bewegt sich von der äußeren Oberfläche 10a der Kupplungstrommel 10 weg und nimmt die Bremsenlöseposition F ein.

Das heißt, die Fig. 5 zeigt die Bremse in einer gelösten Position, in der das Bremsenkissen 32 von der äußeren Oberfläche 10a der Kupplungstrommel 10 beabstandet ist. Für die Einfachheit der Erklärung wird die Bremsposition des Ständers 38, die Rotationsposition des Nockenelementes 24 und die Position des Bremskissens 24, wie in Fig. 5 gezeigt, als "Bremsenlösposition F" und "rotierende Bremsenlösposition F" und als "Bremsenlösposition F" jeweils bezeichnet. Darüber hinaus wird die Position des Betriebshebels 24, wie in Fig. 5 gezeigt, im folgenden als "Bremsenlöseposition F" bezeichnet. Durch den oben beschriebenen Mechanismus wird es der Zentrifugalkupplung 6 ermöglicht, die Energie von der Verbrennungskraftmaschine 4 auf das rotierende Schneidgerät C zu übertragen.

Der Schwenkwinkel des Betriebshebels 34 zwischen der Bremsenlösepositon F und der Bremsposition B ist in dieser Ausführungsform auf ca. 60° gesetzt. Dieser Winkel kann durch eine Nockenoberfläche, ausgebildet auf dem Nockenelement 24, selektiv verändert werden. Auf dem Nockenelement 24, wie in Fig. 3 gezeigt, sind eine erste Nockenoberfläche 52 und eine zweite Nockenoberfläche 54 angrenzend aneinander ausgebildet. Die ersten und zweiten Nockenoberflächen 52, 54 sind flach und die Grenzposition 56 zwischen diesen ist als Winkel ausgebildet, um in der rotierenden Winkelposition gehalten zu werden. Der Abstand zwischen der ersten Nockenoberfläche 52 und der zweiten Nockenoberfläche 54 von der rotierenden Welle 30 unterscheiden sich voneinander. Der Abstand zwischen der ersten Nockenoberfläche 52 und der rotierenden Welle 30 ist größer gewählt, als derjenige zwischen der zweiten Nockenoberfläche 54 und der rotierenden Welle 30. Wenn das Nockenelement 24 in die rotierende Bremsposition B gedreht wird, kommt die erste Nockenoberfläche 52 in Kontakt mit der Blattfeder 18, um diese aufwärts zu drücken. Wenn das Nockenelement 24 in die rotierende Bremslöseposition F gedreht wird, löst die zweite Nockenoberfläche 54 gleich gegen die Blattfeder 18, die elastisch ihre ursprüngliche Position einnimmt.

Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, kann das Lösen der Bremseinrichtung 12 in Übereinstimmung mit dem Trimmer 2 durch die gezielte Aktion des Betreibers eingeleitet werden, nämlich die Bedienung des Betriebshebels 34. In anderen Worten, wird in Übereinstimmung mit dem Trimmer 2 beispielsweise die Bremseinrichtung 12 vor dem Starten automatisch gesetzt, wenn der Trimmer 2 auf der Erde E angeordnet wird. Das Lösen der Bremswirkung wird jedoch durch die gezielte Aktion des Betreibers erreicht. Darüber hinaus kann die Zentrifugalkupplung 6 durch Bedienung des Betriebshebels 34 aus der "Bremsenlöseposition F" in die "Bremsenwirkposition B", wie während des Trimmbetriebes gewünscht, in die Bremsposition bewegt werden. Um derartige Wirkungen zu erzielen, muß der Betreiber den Betriebshebel 34 gezielt durch das Fenster 14a, welches in dem Abdeckelement 14 ausgebildet ist, ziehen. Auf diese Weise wird eine fehlerhafte Bedienung einschließlich des unnötigen Setzens oder Lösens der Bremseinrichtung vermieden.

Darüber hinaus kann die Rotation des Nockenelementes 24 selektiv entweder in die rotierende Bremsposition B oder die rotierende Bremsenlösposition F positioniert werden, und der Konfigurationen der ersten flachen Nockenoberfläche 52, der zweiten flachen Nockenoberfläche 54 und des abgewinkelten Grenzbereiches 56 dazwischen. Diese rotierende Positionierung des Nockenelementes 24 ermöglicht es auch dem Betriebshebel 34, selektiv entweder die rotierende Bremsenlösposition F oder die Bremsenwirkposition B einzunehmen. Darüber hinaus kann die Preßkraft durch die zweite Kompressionsspiralfeder 48, die auf den Ständer 38 wirkt, den Ständer 38 effektiv daran hindern, während des Betriebes zu klappern. Zusätzlich hindert der Flansch 52, der an dem unteren Ende 38 ausgebildet ist, durch das Vorsehen einer großen Kontaktfläche den Ständer 38 an einem Eindringen in den Boden E.

Obwohl vorhergehend eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wurde, ist es offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt ist und derartige modifizierten Ausführungsformen, wie in der Folge beschrieben, einschließen kann.

So wird bei dem oben beschriebenen Trimmer 2 der Ständer 38 durch das Gewicht des Trimmers 2 automatisch in die angehobene Position bewegt, wenn der Trimmer 2 einfach auf der Erde oder dem Boden E angeordnet wird. Der Ständer 38 kann jedoch derart konstruiert sein, daß er sich nicht in die angehobene Position bewegt, wenn der Trimmer 2 einfach auf der Erde E angeordnet ist, sondern nur dann in diese bewegt wird, wenn der Bediener gewollt eine abwärts gerichtete Kraft auf das Abdeckelement 14 aufbringt, die größer ist als ein vorbestimmter Wert. Dies kann beispielsweise durch die geeignete Auswahl der Federkraft der ersten Kompressionsspiralfeder 26 erreicht werden.

Bei dem oben beschriebenen Trimmer 2 wurde das Bremskissen 22 als Reibelement der Bremseinrichtung 12 eingesetzt, wobei ein Bremsband, wie in der oben genannten japanischen Patentveröffentlichung Nr. Sho 40-28528, anstelle dieser Art des Bremskissens eingesetzt werden kann. In dem Fall, in dem ein derartiges Bremsband eingesetzt wird, kann das freie Ende des Bremsbandes beispielsweise mit dem freien Ende 18a der Blattfeder 18 verbunden werden.

Die vorliegende Erfindung soll nicht auf den hängenden Trimmer 2, wie oben beschrieben, beschränkt sein, und kann auf andere Arten von tragbaren Trimmern, beispielsweise einen Rucksacktrimmer, einen Heckentrimmer oder ähnliches angewendet werden, die eine Zentrifugalkupplung verwenden.


Anspruch[de]
  1. 1. Tragbarer Trimmer (2) mit einem Schneidgerät (C), einer Bremseinrichtung (12) für das Schneidgerät (C), einem Motor (4) für den Antrieb des Schneidgerätes (C), einer Kupplung (6) für die Übertragung einer durch den Motor (4) erzeugten Energie an das Schneidgerät (C) und einer durch das auf den Boden Setzen des Trimmers (2) die Bremseinrichtung (12) betätigenden Einrichtung (38), dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine durch die gezielte Manipulation eines Bedieners, unabhängig von einer Aktion der einfachen Anordnung des Trimmers (2) auf einer Ebene oder Anheben derselben von der Ebene, die Bremseinrichtung betätigende Einrichtung vorgesehen ist.
  2. 2. Tragbarer Trimmer (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (6) eine Zentrifugalkupplung mit einer Kupplungstrommel (10) ist.
  3. 3. Tragbarer Trimmer (2) nach Anspruch 1 oder, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (12) aus einem auf die Kupplungstrommel (10) wirkenden Reibelement (22) besteht.
  4. 4. Tragbarer Trimmer (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das auf den Boden Setzen des Trimmers (2) die Bremseinrichtung (12) betätigende Einrichtung aufweisst:

    einen Ständer (38), der um eine vorbestimmte Strecke in eine Aufwärtsrichtung beweglich ist, wenn der tragbare Trimmer (2) auf einer im wesentlichen ebenen Oberfläche angeordnet wird;

    ein durch eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Ständers (38), um eine Achse zwischen einer Bremsposition und einer Bremsenlösposition drehbaren Nockenelement (24) mit einer ersten Nockenoberfläche (52) und einer an die erste Nockenoberfläche (52) angrenzende zweiten Nockenoberfläche (54);

    eine Blattfeder (18), die ein freies Ende (18a) aufweist, welches in gleitendem Eingriff mit einer peripheren Oberfläche des Nockenelementes (24) steht; und

    ein gegenüber der Kupplungstrommel (10) der Zentrifugalkupplung angeordneten Reibelement (22),

    wobei sich das Reibelement (22) durch die Bewegung des freien Endes (18a) der Blattfeder (18) zwischen einer Bremsposition, in der das Reibelement (22) in gleitendem Eingriff mit der Kupplungstrommel (10) steht, und einer Bremsenlöseposition, in der das Reibelement (22) von der Kupplungstrommel (10) beabstandet ist, bewegt;

    wobei das Nockenelement (24) eine Bremsposition einnimmt, wenn sich der Ständer (38) aufwärts bewegt, so daß die erste Nockenoberfläche (52) in Kontakt mit dem freien Ende (18a) der Blattfeder (18) steht, und eine Bremsenlösposition einnimmt, wenn sich der Ständer abwärts bewegt, so daß die zweite Nockenoberfläche in Kontakt mit der Blattfeder steht.
  5. 5. Tragbarer Trimmer (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß darüber hinaus eine erste Preßeinrichtung (26) für das Anpressen des freien Endes (18a) der Blattfeder (18) gegen die Nockenoberflächen des Nockenelementes (24) vorgesehen ist.
  6. 6. Tragbarer Trimmer (2) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibelement ein Bremskissen (22) aufweist, welches in gleitendem Eingriff mit einem Teil der äußeren Oberfläche der Kupplungstrommel (10) steht und an einem Mittelbereich der Blattfeder (18) befestigt ist.
  7. 7. Tragbarer Trimmer (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die gezielte Manipulation eines Bedieners, unabhängig von einer Aktion der einfachen Anordnung des Trimmers (2) auf einer Ebene oder Anheben derselben von der Ebene, die Bremseinrichtungen (12) betätigende Einrichtung durch einen Betriebshebel (34) gebildet ist, der mit dem Nockenelement (24) verbunden ist und in Abhängigkeit von der Rotation des Nockenelementes (24) schwenkt.
  8. 8. Tragbarer Trimmer (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Oberflächen (52, 54) des Nockenelementes (24) flach sind und ein Grenzbereich zwischen der ersten Nockenoberfläche und der zweiten Nockenoberfläche in der Form eines Winkels ausgebildet ist.
  9. 9. Tragbarer Trimmer (2) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (38) eine zweite Antriebseinrichtung (48) aufweist, um den Ständer (38) abwärts zu drücken.
  10. 10. Tragbarer Trimmer (2) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er darüber hinaus ein Abdeckelement (14) umfaßt, für die Aufnahme der Verbrennungskraftmaschine (4), der Zentrifugalkupplung (6), des Nockenelementes (24), der Blattfeder (18) und des Betriebshebels (34) und wobei das Abdeckelement (14) ein Fenster (14a) aufweist, durch die der Betriebshebel (34) nach außen vorstehen kann.
  11. 11. Tragbarer Trimmer (2) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebshebel (34) innerhalb des Abdeckelementes (14) aufgenommen ist, wenn das Reibelement (22) die Bremsenlöseposition einnimmt, und sich durch das Fenster (14) nach außen erstreckt, wenn das Reibelement (22) die Bremsposition einnimmt.






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