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Dokumentenidentifikation DE69804369T2 28.11.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0878337
Titel Klappverdeckeinrichtung und Vorrichtung zu deren Herstellung
Anmelder Mazda Motor Corp., Hiroshima, JP;
Hashimoto Forming Industry Co. Ltd., Yokohama, Kanagawa, JP
Erfinder Odoi, Kozo, Aki-Gun, JP;
Tamura, Tatsuya, Yokohama City, JP;
Akatsu, Akira, Yokohama City, JP;
Sekimoto, Shoji, Yokohama City, JP;
Mimura, Hirotoshi, Yokohama City, JP;
Yoshinari, Tsutomu, Yokohama City, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69804369
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.05.1998
EP-Aktenzeichen 981086283
EP-Offenlegungsdatum 18.11.1998
EP date of grant 27.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.11.2002
IPC-Hauptklasse B60J 1/18

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Klappverdeckeinrichtung bzw. -anordnung bzw. Cabrioverdeckanordnung für ein Cabrio bzw. Cabriolet, welche an der oberen Rückseite eines Kraftfahrzeugs bzw. Automobils installiert ist, und auf ein Herstellungsverfahren und eine Vorrichtung für dieselbe.

Ein Cabrio ist definiert als ein Kraftfahrzeug, welches mit einem abnehmbaren Hardtop oder einem faltbaren Dach oberhalb des Kraftfahrzeugs anstelle eines festen Daches versehen ist. Eine Cabrioverdeckanordnung bzw. Klappverdeckeinrichtung ist mit einer transparenten Fensterplatte in einem faltbaren Blatt versehen, welches ein Verdeck ist. Bei einer Verwendung bildet es ein Verdeckdach oberhalb der Fahrzeugkarosserie, um den vorderen und/oder rückwärtigen Sitz mit einem Dach abzudecken, und wenn es nicht verwendet wird, ist das Blatt bzw. die Verkleidung zu der Rückseite gefaltet, um das Dach zu öffnen.

Der Stand der Technik, welcher sich auf eine derartige Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung bezieht, wurde beispielsweise im US-Patent Nr. 4,799,727, US- Patent Nr. 5,061,332, US-Patent Nr. 5,464,265 und der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 3-26010 geoffenbart.

Im US-Patent Nr. 4,799,727 werden, wenn ein Cabrioverdeck in der Fahrzeugkarosserie verstaut wird, zwei Fensterplatten durch ein aus einem Harz hergestelltes, flexibles Gelenk verbunden und sind fähig, gefaltet zu werden, so daß die Fensterplatte, welche in dem Blatt vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt ist, kein Hindernis für ein Falten des Verdecks darstellt. In diesem Patent gemäß dem Stand der Technik wird jedoch ein Verbindungselement, welches die zwei Fensterplatten und den äußeren Umfangsendabschnitt einer Fensterplatte verbindet, in einen Bereich bzw. Abschnitt eines U-förmigen Querschnitts eingesetzt und fixiert, so daß es nicht für eine Fensterplatte oder ein Blatt mit unterschiedlichen Dicken verwendet werden kann.

Als nächstes sind im US-Patent Nr. 5,464,265 und im korrespondierenden US-Patent Nr. 5,558,390 eine Fensterplatte und ein Blatt miteinander verbunden und integriert. Die Klappverdeckanordnung umfaßt eine Fensterplatte, welche mit ersten Festlegungsmitteln bzw. -einrichtungen versehen ist, eine Verkleidung bzw. ein Blatt, welche(s) mit zweiten Festlegungsmitteln versehen ist, und ein Verbindungselement aus einer Kunstharzextrusion, welches in ein langes Material geformt bzw. gegossen ist, welches eine vorbestimmte Querschnittsform aufweist, und das Verbindungselement und das Blatt sind aneinander durch ein Hochfrequenzschweißen festgelegt. In diesem Patent gemäß dem Stand der Technik ist jedoch die Arbeit, welche mit einem Verbinden des Verbindungselements mit der Fensterplatte oder dem Blatt anfällt, aufwendig bzw. mühsam und es ist auch die Bindekraft zwischen dem Verbindungselement und dem Blatt schwach, da der Endabschnitt des Verbindungselements und der Endabschnitt bzw. -bereich des Blatts hochfrequenzverschweißt werden, wobei sich diese Endabschnitte teilweise überlappen.

Weiters wird ein Hochfrequenzschweißen durch ein Halten des Verbindungselements und des Blatts zwischen einem Paar von Elektroden und ein Anwenden bzw. Aufbringen von Druck durchgeführt, so daß eine Spur einer Elektrode auf der Oberfläche des Blatts oder des Verbindungselements verbleibt und das Aussehen manchmal beeinträchtigt wird. Wenn das Verbindungselement in der Form einer flachen Platte vorliegt, besteht kaum ein technisches Problem. Wenn das Verbindungselement eine deformierte Querschnittsform einer dicken Wand aufweist, ist es jedoch schwierig, es mit einer ausreichenden Stärke bzw. Festigkeit zu fixieren bzw. festzulegen. Darüber hinaus erfordert das Herstellungsverfahren relativ viele Schritte.

Im US-Patent Nr. 5,061,332 werden, wenn eine Fensterplatte ersetzt wird, eine Fensterplatte und ein Blatt miteinander verbunden und integriert. Ein Verbindungsrahmen, welcher einen Thermowiderstandsdraht aufweist, wird zur Verfügung gestellt, und durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen des Thermowiderstandsdrahts, welcher in dem Verbindungsrahmen vorgesehen ist, werden ein Blatt und der Verbindungsrahmen durch ein Erweichen eines Heißmetallkleber zwischen diesen verbunden. Dieser Stand der Technik weist jedoch dasselbe Problem wie in dem Fall des US-Patents Nr. 5,464,265 (nächstliegender Stand der Technik) auf.

Die japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 3-26010 offenbart ein Cabrioverdeck einer ähnlichen Konstruktion. In diesem Stand der Technik werden eine Fensterplatte und ein Blatt bzw. eine Verkleidung über ein Dichtmaterial verbunden, um die Abdichteigenschaft zu verbessern.

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die obige Situation gemacht und es ist dementsprechend ein Ziel bzw. Gegenstand davon, eine Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung, in welcher eine Fensterplatte oder ein Blatt bzw. eine Verkleidung über ein Verbindungselement mit einer ausreichenden Festlegungsstärke festgelegt werden und die Verbindungsstärke bzw. -festigkeit nicht nur durch die Querschnittsform des Verbindungselements beeinflußt bzw. beeinträchtigt wird, und ein Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen, welches zu einer leichten Herstellung der Anordnung bzw. Einrichtung fähig ist.

Dieses Ziel wird durch eine Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung, welche die in Anspruch 1 definierten Merkmale aufweist, und durch ein Herstellungsverfahren erzielt, welches die in Anspruch 23 definierten Merkmale aufweist. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen definiert.

Um dieses Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung, wie sie in den beigeschlossenen Ansprüchen dargelegt ist und nicht durch diese Beschreibung beschränkt ist, eine Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung zur Verfügung, welche eine Fensterplatte aufweist, welche aus einem transparenten Material hergestellt ist, welche obere und rückwärtige Oberflächen und eine vorbestimmte Außenumfangsrandform aufweist. Das Verdeck beinhaltet ein faltbares Verkleidungs- bzw. Blattmaterial, welches einen offenen Rand bzw. Öffnungsrand bzw. eine offene Kante von im wesentlichen derselben oder ähnlicher Form zu der Außenumfangsrandform der Fensterplatte aufweist und aus einem Material hergestellt ist, welches weicher ist als die Fensterplatte. Ein Verbindungselement, welches aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, ist in eine längliche Form entlang des Außenumfangsrands bzw. der Außenumfangskante mit einem vorbestimmten Querschnittsprofil zwischen der Umgebung bzw. Nähe des Außenumfangsrands der Fensterplatte und der Umgebung bzw. Nähe des Öffnungsrands des Blattmaterials ausgebildet, um die Fensterplatte und das Blattmaterial zu integrieren.

Das Verdeck beinhaltet auch erste Befestigungsmittel bzw. -einrichtungen zum Festlegen bzw. Fixieren der Umgebung bzw. Nähe des Außenumfangsrands der Fensterplatte und des Verbindungselements miteinander, sowie zweite Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen zum Festlegen der Umgebung bzw. Nähe des Öffnungsrands des Blattmatarials und des Verbindungselements miteinander. Das Verbindungselement ist aus einem synthetischen Harz gebildet, welches in einem Hohlraum eines Stempels bzw. einer Form bzw. Ziehring in einem komprimierten Zustand angeordnet und dann verfestigt wird, und wird in der Umgebung bzw. Nähe des Außenumfangsrands der Fensterplatte in dem Hohlraum durch die ersten Festlegungsmittel befestigt.

In dieser Anmeldung beinhaltet der Ausdruck "Verfestigung" nicht nur eine Verfestigung, welche durch ein Kühlen eines thermoplastischen, synthetischen Harzes bewirkt wird, sondern kann auch eine Verfestigung (Härtung), welche durch eine chemische Reaktion in dem sogenannten Reaktionsspritzgießverfahren (RIM) bewirkt wird, als auch eine Verfestigung (Härtung) eines Sol-förmigen, flüssigen Harzes durch Energie, wie beispielsweise Wärme bzw. Hitze, beinhalten.

In dieser Anmeldung ist in einer Ausführungsform das Verbindungselement durch ein synthetisches Harz gebildet, welches den Hohlraum der Form bzw. des Stempels in einem komprimierten Zustand ausfüllt und dann verfestigt wird, und wird in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands der Fensterplatte durch die ersten Befestigungs- bzw. Festlegungsmittel festgelegt. Daher kann die Stärke bzw. Festigkeit der Verbindung oder der Festlegungskraft zwischen der Fensterplatte und dem Verbindungselement erhöht werden und die Dichteigenschaft oder Abdichtung, welche zwischen der Fensterplatte und dem Verbindungselement erzeugt wird, wird verbessert. Darüber hinaus kann, da das Verbindungselement in dem Hohlraum in einem komprimierten Zustand angeordnet oder gefüllt wird, selbst wenn das Verbindungselement einen asymmetrischen Querschnitt einer komplizierten Form aufweist, es sicher an der Fensterplatte mit einer ausreichenden Festigkeit angeordnet oder festgelegt werden. Zusätzlich kann, da das Verbindungselement ein verfestigtes, synthetisches Harz ist, der Formungsbereich der ersten Festlegungsmittel unter Berücksichtigung der Zugkraft, welche auf das Verbindungselement angewandt bzw. aufgebracht werden wird, und die Stärke der Verbindung ausgewählt werden, welche erforderlich ist, um dieser Kraft zu widerstehen.

In einer seiner gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen ist das Verbindungselement integral mit oder in der Nähe eines Öffnungsrands des Blattmaterials in dem Hohlraum durch die zweiten Festlegungsmittel fixiert. Die Nähe des Öffnungsrands des Blatt- bzw. Verkleidungsmaterials kann integral mit dem Verbindungselement durch die zweiten Festlegungsmittel in einer Serie von Laminierungen über dem Kontaktabschnitt bzw. -bereich festgelegt werden. Alternativ kann die Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials in dem Verbindungselement eingebettet bzw. versenkt und integriert werden.

In einer anderen Ausführungsform ist das Verbindungselement an der Umgebung bzw. Nähe eines Öffnungsrands des Blattmaterials außerhalb des Hohlraums durch die zweiten Festlegungsmittel festgelegt und das Festlegen wird über den Kontaktabschnitt mit dem Verbindungselement vorgenommen bzw. erzielt. Auf diese Weise ist der Effekt eines Festlegens des Blattmaterials an dem Verbindungselement besser bzw. höher als derjenige gemäß dem Stand der Technik, in welchem das Blattmaterial an der Oberfläche des Verbindungselements an einem Teil eines Kontaktabschnitts mit dem Verbindungselement festgelegt ist. Weiters ist diese Konfiguration effektiv bzw. wirksam, wenn das Blattmaterial schwierig integral mit einem synthetischen Harz zu formen ist.

Die Fensterplatte ist vorzugsweise aus einem transparenten Material hergestellt und weist obere und rückwärtige Oberflächen und eine vorbestimmte Außenumfangsrandform auf. Das Verdeck beinhaltet ein faltbares Blattmaterial, welches einen Öffnungsrand bzw. eine Öffnungskante von im wesentlichen derselben oder ähnlichen Form zu der Außenumfangsrandform der Fensterplatte aufweist, und ist aus einem Material hergestellt, welches weicher ist als die Fensterplatte. Ein Verbindungselement, welches aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, ist in einer länglichen Form entlang des Außenumfangsrands der Fensterplatte mit einem vorbestimmten Querschnittsprofil zwischen der Nähe des Außenumfangsrands der Fensterplatte und der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands des Blattmaterials ausgebildet, um die Fensterplatte und das Blattmaterial zu integrieren.

Erste Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen sichern oder legen fixiert die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands der Fensterplatte und des Verbindungselements aneinander fest. Zweite Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen sichern oder legen die Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials und des Verbindungselements aneinander fest. Das Verbindungselement wird durch ein synthetisches Harz geformt bzw. gebildet, welches in einem Hohlraum einer Form bzw. eines Stempels zum Ausbilden des Verbindungselements in einem komprimierten Zustand angeordnet wird und dann verfestigt wird. Das Verbindungselement ist an der Umgebung bzw. Nähe eines Außenumfangsrands der Fensterplatte in dem Hohlraum durch die ersten Festlegungsmittel und auch in der Nähe bzw. Umgebung eines Außenumfangsrands der Fensterplatte außerhalb des Hohlraums durch die ersten Festlegungsmittel fixiert.

In dieser Ausführungsform ist das Verbindungselement an der Umgebung bzw. Nähe eines Außenumfangsrands der Fensterplatte außerhalb des Hohlraums durch die ersten Festlegungsmittel festgelegt. Diese Konfiguration ist wirksam, wenn die Fensterplatte schwierig integral mit einem synthetischen Harz auszubilden ist.

Die Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials kann in einen Spalt gefaltet werden, welcher zwischen dem Verbindungselement und der Nähe eines Außenumfangsrands der Fensterplatte ausgebildet ist. Dementsprechend trennt sich der Öffnungsrand des Blattmaterials nicht von dem Verbindungselement.

Das Verbindungselement kann durch das Blattmaterial abgedeckt sein, so daß es von der Fahrzeugaußenseite sichtbar ist, jedoch von der Fahrzeuginnenseite unsichtbar ist, wobei dies für spezielle Stile von Fahrzeugen wünschenswert ist. Alternativ kann das Verbindungselement durch das Blattmaterial abgedeckt sein, so daß es von der Fahrzeugaußenseite unsichtbar ist, wobei dies ein Freilegen an die Fahrzeugaußenseite vermeidet. Daher kann ein Material mit einer schlechten bzw. geringen Witterungs- bzw. Wetterbeständigkeit, wie ein Polyurethanharz, als ein Material für das Verbindungselement verwendet werden.

In einer anderen Ausführungsform kann eine Ausbildung erzielt bzw. durchgeführt werden, indem ein Abschnitt bzw. Teil des Verbindungselements in ein Loch fließt, welches in der Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials ausgebildet ist. Dritte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen sind für ein zusätzliches bzw. unterstützendes Festlegen des Blattmaterials und des Verbindungselements aneinander vorgesehen. Derart kann der Festlegungsabschnitt zwischen dem Blattmaterial und dem Verbindungselement durch das Verbindungselement verstärkt werden, so daß das Festlegen zwischen dem Blattmaterial und dem Verbindungselement stabiler oder sicherer gemacht wird. Zusätzlich können vierte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen für ein zusätzliches bzw. unterstützendes Festlegen der Fensterplatte und des Verbindungselements aneinander vorgesehen sein, wobei dies die Verbindung sicherer macht. Fünfte Festlegungsmittel können auch für ein Festlegen zwischen den ersten Festlegungsmitteln und den zweiten Festlegungsmitteln vorgesehen sein. In diesem Fall können die Fensterplatte und das Blattmaterial aneinander festgelegt werden, so daß die Dicke des Verbindungselements herabgesetzt bzw. verringert wird und das leichte Gewicht einer Cabrioverdeckanordnung erzielt werden kann.

Die Fensterplatte kann auch eine Antibeschlags- bzw. Antidimm-Busbar bzw. -Leiterbahn auf der Oberfläche an der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte aufweisen und das Festlegungselement fixiert eine Basis eines Verbindungsanschlusses, welcher elektrisch mit der Antibeschlags-Leiterbahn an der Oberfläche an der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte verbunden ist, durch ein Abdecken des Anschlusses bzw. Kontakts. Derart kann der Verbindungsanschluß an der Fensterplatte in einem stabilen Zustand installiert werden.

Die Fensterplatte kann auch mit einer opak gefärbten Schicht in einer vorbestimmten Breite entlang des Außenumfangsrands der Fensterplatte ausgebildet sein und das Verbindungselement kann an einer Position innerhalb des Bereichs ausgebildet sein, in welchem die opak gefärbte Schicht ausgebildet ist. Daher kann bewirkt werden, daß der Öffnungsrand des Blattmaterial oder der Innenumfangsrand des Verbindungselements schwierig durch die transparente Fensterplatte zu sehen ist.

Das Verbindungselement kann aus einem thermoplastischen, synthetischen Harz hergestellt sein, wobei dieses Material leicht verfügbar und kostengünstig ist. Als ein Beispiel des thermoplastischen, synthetischen Harzes ist beispielsweise kratzbeständiges PVC (Polyvinylchlorid) bevorzugt. Das Verbindungselement kann auch aus einem synthetischen Harz hergestellt sein, welches durch die Reaktion von wenigstens Zweikomponenten-Harzrohmaterialien ausgebildet wird. Die gewünschten Eigenschaften des Harzes, welche die Leistung erfüllen müssen, welche durch die Cabrioverdeckanordnung oder das Verbindungselement gefordert wird, können durch Regulieren bzw. Einstellen des Mischungsverhältnisses des Harzrohmaterials erzielt werden.

Das Blattmaterial kann aus einem Harz hergestellt sein, welches wechselweise mit dem synthetischen Harz des Verbindungselements wenigstens an der Seite des Verbindungselements löslich bzw. lösbar ist. Die zweiten Festlegungsmittel können eine Verschweißung sein, welche zwischen, der Fläche bzw. Seite des Verbindungselements und dem Harzblattmaterial angeordnet ist, wobei dies das Erfordernis für ein spezielles Material vermeidet.

Das Blattmaterial kann durch ein Laminieren eines die Festigkeit unterstützenden Blattmaterials ausgebildet werden, welches eine ausreichende Zugfestigkeit während einer Verwendung mit dem Harzblattmaterial zur Verfügung stellt, welches wechselweise bzw. -seitig lösbar mit dem synthetischen Harz des Verbindungselements ist, welches auf der Seite des Blattmaterials ausgebildet ist, welche zu dem Verbindungselement gerichtet ist. Da das Blattmaterial durch ein Laminieren des Harzblattmaterials und des eine Festigkeit unterstützenden Blattmaterials ausgebildet wird, kann ein Blattmaterial, welches sowohl eine Festigkeit als auch Dichteigenschaften aufweist, als das Blattmaterial bzw. Verkleidungsmaterial verwendet werden, welches ein Verdeck darstellt.

Ein Festlegungsmittel bzw. -agens kann an dem Öffnungsrandabschnitt des Blattmaterials angeordnet werden, um eine Trennung zwischen dem eine Festigkeit bereitstellenden bzw. unterstützenden Blattmaterial und den Harzmaterial zu verhindern, und es verhindert zur selben Zeit auch ein Durchscheuern des Fadens bzw. ein Ausfransen, welches leicht an dem Öffnungsrand bzw. der Öffnungskante des Blattmaterials auftritt.

In verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung können die zweiten Festlegungsmittel ein Kleber bzw. Klebstoff sein, welcher auf der Oberfläche des Blattmaterials an einem Abschnitt bzw. Bereich in Kontakt mit der Seite bzw. Fläche des Verbindungselements aufgebracht wird. Die Fensterplatte kann auch aus einem anorganischen Glas allein oder in Kombination mit einem synthetischen Harz hergestellt sein. Ein anorganisches Glas verbessert die Kratzfestigkeit, Witterungs- bzw. Wetterbeständigkeit und Haltbarkeit einer Fensteroberfläche. Weiters verringert die Verwendung eines synthetischen Harzes das Gesamtgewicht. In jeglicher dieser Ausführungsformen können das Verbindungselement und das Blattmaterial dieselbe oder eine gleiche bzw. ähnliche Farbe aufweisen. Die Verwendung von ähnlichen Farben deckt Lecks oder andere Verunreinigungen von dem synthetischen Harz in flüssiger Form oder dem Harzrohmaterial in flüssiger Form auf dem Blatt ab. In ähnlicher Weise decken ähnliche Farben das Vorhandensein von Graten an dem Verbindungselement ab und vermeiden das Erfordernis einer Oberflächenbehandlung.

In noch einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung zur Verfügung, in welchem die Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung eine Fensterplatte umfaßt, welche aus einem transparenten Material mit oberen und rückwärtigen Oberflächen und einer vorbestimmten Außenumfangsrandform hergestellt ist. Das Verdeck beinhaltet auch ein faltbares Blatt- bzw. Verkleidungsmaterial, welches eine außenumfängliche Rand- bzw. Kantenform größer als die Außenumfangsrandform der Fensterplatte aufweist und aus einem Material hergestellt ist, welches weicher ist als die Fensterplatte. Ein Verbindungselement, welches aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, ist in eine längliche Form entlang der Außenumfangsrandform der Fensterplatte mit einem vorbestimmten Querschnittsprofil zwischen der Umgebung bzw. Nähe eines Außenumfangsrands der Fensterplatte und der Umgebung bzw. Nähe eines Öffnungsrands des Blattmaterials ausgebildet, um die Fensterplatte und das Blattmaterial zu integrieren.

Erste Befestigungs- bzw. Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen fixieren oder legen die Nähe bzw. Umgebung eines Außenumfangsrands der Fensterplatte und das Verbindungselement aneinander fest. Zweite Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen fixieren oder legen die Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials und des Verbindungselements aneinander fest. Die Fensterplatte ist an einer vorbestimmten Position zwischen Formhälften einer Form, welche ein Paar von Formhälften aufweist, angeordnet, welche voneinander an einer Trennfläche getrennt werden können. Ein Hohlraum einer vorbestimmten Form, welcher sich in der Längsrichtung entlang des Außenumfangsrands der Fensterplatte erstreckt, ist in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands der Fensterplatte durch ein Formklemmen der Form gehalten. Ein Teil des Hohlraums wird durch die Fensterplatte ausgebildet. Der Hohlraum wird mit einem synthetischen Harz in flüssiger Form oder einem Harzrohmaterial in flüssiger Form gefüllt, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet. Das Innere des Hohlraums wird in einem erwärmten bzw. erhitzten und komprimierten Zustand gehalten, so daß das Verbindungselement in eine Form entsprechend der Form des Hohlraums durch die nachfolgende Verfestigung gebildet wird. Das Verbindungselement ist integral an der Umgebung bzw. Nähe eines Außenumfangsrands der Fensterplatte durch die ersten Festlegungsmittel befestigt und das Blattmaterial ist integral an dem Verbindungselement durch die zweiten Festlegungsmittel befestigt.

Gemäß dem Verfahren in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion ausbildet, in dem Hohlraum angeordnet, welcher ausgebildet wird, wenn ein Formklemmen in der Form bzw. dem Stempel oder Ziehring durchgeführt wird, und verfestigt. Derart wird gleichzeitig mit der Ausbildung des Verbindungselements die Festlegung oder Befestigung des Verbindungselements und der Fensterplatte durch die ersten Festlegungsmittel vervollständigt bzw. abgeschlossen.

Das Blattmaterial kann an einer vorbestimmten Position zwischen den Formhälften angeordnet und integral mit dem Verbindungselement in dem Hohlraum durch die zweiten Festlegungsmittel festgelegt bzw. befestigt werden, wobei dies eine einfachere Herstellung erlaubt. Weiters kann die Festlegung der Fensterplatte und des Verbindungselements durch die ersten Festlegungsmittel und die Festlegung des Blattmaterials und des Verbindungselements durch die zweiten Festlegungsmittel in demselben Schritt abgeschlossen bzw. vervollständigt werden. Das Blattmaterial, welches an einer vorbestimmten Position zwischen den Formhälften angeordnet wird, kann in engen Kontakt mit der Formfläche bzw. -seite von einer der Formhälften gebracht werden, um einen Teil des Hohlraums zu bilden.

Die Fensterplatte kann über das Blattmaterial durch Halten von Abschnitten bzw. Bereichen benachbart dem inneren Umfangsrand des Hohlraums des Stempels bzw. Ziehrings gehalten werden und das Blattmaterial kann durch ein Halten von Abschnitten benachbart dem Außenumfangsrand des Hohlraums gehalten werden. Auf diese Weise werden der Puffervorgang und Dichtvorgang durch ein geringfügiges Komprimieren des Blattmaterials erhalten. Dieser Vorgang verhindert, daß die Fensterplatte gebrochen oder zerkratzt wird und vermeidet ein übermäßiges Auftreten von Graten während der Ausbildung des Verbindungselements.

Ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz ausbildet, kann in den Hohlraum von wenigstens einem Einspritzeinlauf- bzw. -eingußkanal eingespritzt und gefüllt werden, welcher nur in der Formhälfte an der Seite vorgesehen ist, an welcher sich das Blattmaterial nicht in engem Kontakt befindet. Dementsprechend kann das Blattmaterial leicht in engen Kontakt mit der Formfläche bzw. -seite der Formhälfte durch das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form oder Harzrohmaterial in flüssiger Form gebracht werden, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion ausbildet.

Das Blattmaterial, welches an einer vorbestimmten Position zwischen den Formhälften angeordnet ist, wird von beiden Formflächen getrennt, so daß der Hohlraum, welcher durch die Formflächen der Formhälften und die Fensterplatte gebildet wird, entlang der Erstreckungsrichtung der Fensterplatte unterteilt wird. Ein Loch kann in der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands des Blattmaterial ausgebildet werden und ein Teil des Verbindungselements kann dann in dem Loch ausgebildet werden, als auch dritte Befestigungsmittel bzw. -einrichtungen zum Festlegen des Verbindungselements und des Blattmaterials aneinander können durch das Teil ausgebildet werden.

Gemäß diesem Herstellungsverfahren wird ein Loch in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands der Fensterplatte ausgebildet, ein Teil des Verbindungselements wird in dem Loch ausgebildet und vierte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen für ein Festlegen des Festlegungselements und der Fensterplatte aneinander werden durch das Teil ausgebildet. Fünfte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen können zwischen den ersten Festlegungsmitteln und den zweiten Festlegungsmitteln ausgebildet werden, so daß ein Festlegen bzw. Befestigen zwischen diesen Festlegungsmitteln bewirkt wird.

Ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, wird in den Hohlraum von wenigstens einem Einspritzeinlauf bzw. -eingußkanal eingespritzt, welcher in jeder der paarweisen Formhälften vorgesehen ist. Darauf unterteilt entsprechend dem Verfahren in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung das Blattmaterial, welches an einer vorbestimmten Position zwischen den Formhälften angeordnet ist, den Hohlraum, welcher durch die Formflächen der Formhälften und die Fensterplatte gebildet wird, entlang der Erstreckungsrichtung der Fensterplatte durch das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form oder Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet. Das Blattmaterial kann an dem Verbindungselement außerhalb des Hohlraums durch die zweiten Festlegungsmittel festgelegt werden oder integral mit diesem laminiert werden.

In noch einer anderen Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung ein Herstellungsverfahren für eine Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung zur Verfügung, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Klappverdeckeinrichtung eine Fensterplatte umfaßt, welche aus einem transparenten Material hergestellt ist, welches obere und untere Oberflächen und eine vorbestimmte Außenumfangsrandform aufweist. Ein faltbares Blattmaterial weist eine Außenumfangsrandform auf, welche größer ist als die Außenumfangsrandform der Fensterplatte, und ist aus einem Material hergestellt, welches weicher ist als die Fensterplatte. Ein Verbindungselement, welches aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, ist in eine längliche Form entlang des Außenumfangsrands der Fensterplatte mit einer in Querrichtung deformierten Form zwischen der Nähe bzw. Umgebung eines Außenumfangsrands der Fensterplatte und der Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials ausgebildet, um die Fensterplatte mit dem Blattmaterial zu integrieren.

Erste Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen fixieren die Nähe bzw. Umgebung eines Außenumfangsrands der Fensterplatte und des Verbindungselements aneinander. Zweite Festlegungsmittel fixieren die Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials und des Verbindungselements aneinander. Das Blattmaterial wird an einer vorbestimmten Position zwischen Formhälften eines Stempels bzw. Ziehrings angeordnet, welcher ein Paar von Form- bzw. Gießhälften aufweist, welche an einer Trennfläche getrennt werden können. Ein Hohlraum einer vorbestimmten Form, welcher sich in der Längsrichtung entlang des Außenumfangsrands der Fensterplatte erstreckt, wird durch die Formfläche bzw. -seite von einer der Formhälften und das Blattmaterial, welches in Kontakt mit der Formfläche der anderen der Formhälften durch ein Formklemmen der Form gebracht wird, ausgebildet. Der Hohlraum wird mit einem synthetischen Harz in flüssiger Form oder einem Harzrohmaterial in flüssiger Form gefüllt, welches ein synthetisches Harz durch. Reaktion bildet. Das Innere des Hohlraums wird in einem erhitzten bzw. erwärmten und komprimierten Zustand gehalten. Das Verbindungselement wird in eine Form entsprechend der Form des Hohlraums durch die nachfolgende Verfestigung ausgebildet und das Verbindungselement ist integral mit dem Blattmaterial durch die zweiten Festlegungsmittel festgelegt und die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands der Fensterplatte ist an dem Verbindungselement außerhalb des Hohlraums durch die zweiten Festlegungsmittel festgelegt und integral mit diesem laminiert.

Wenn ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, eingespritzt wird, um die Anordnung bzw. Vorrichtung herzustellen, kann das synthetische Harz oder Harzrohmaterial in den Hohlraum ohne Anwenden eines hohen Drucks eingefüllt bzw. eingebracht werden.

Ein Stufenabschnitt bzw. -bereich zum Einfalten der Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands eines Blattmaterials ist an einer Position benachbart der Nähe bzw. Umgebung eines Außenumfangsrands an der Oberfläche der Fahrzeugaußenseite oder Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte des Verbindungselements ausgebildet. Daher kann die Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials leicht durch ein integrales Ausbilden des Stufenabschnitts im voraus eingefaltet werden.

Der Einspritzeinlauf bzw. Eingußkanal kann in einer großen Anzahl entlang der Längsrichtung des Hohlraums vorgesehen sein und ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz bildet, kann von jedem der Einspritzeinläufe eingespritzt werden. Auf diese Weise kann ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz bildet, in den Hohlraum ohne Anwenden bzw. Aufbringen eines hohen Drucks gefüllt werden. Die mehreren Einspritzeinläufe können an Positionen entsprechend wenigstens einem Paar von gegenüberliegenden Abschnitten bzw. Bereichen in der Nähe bzw. Umgebung eines Außenumfangsrands der Fensterplatte vorgesehen sein und ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz bildet, wird von jedem der Einspritzeinläufe zu einem überlappenden Zeitpunkt eingespritzt. Kompressions- bzw. Druckkräfte in der Flächen- bzw. Seitenrichtung, welche auf die Fensterplatte durch das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form oder Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz bildet, heben einander auf oder gleichen einander aus.

Auf diese Weise kann die Fensterplatte exakt in der Form ohne eine Positionsverschiebung durch das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form oder Harzrohmaterial in flüssiger Form positioniert werden und es kann auch verhindert werden, daß die Fensterplatte zerkratzt wird.

Das Blattmaterial kann im voraus entfernt werden, so daß der Öffnungsrand derselben oder ähnlichen Form wie der Außenumfangsrand der Fensterplatte entspricht. Eine Trennlinie kann entlang des Innenumfangsrands des Verbindungselements in dem Blattmaterial ausgebildet sein, welches mit dem Verbindungselement integriert ist, um das Blattmaterial an einem Abschnitt bzw. Bereich zu entfernen, welcher nicht an dem Verbindungselement innerhalb des Innenumfangsrands festgelegt ist. Auf diese Weise wird nicht notwendiges Blattmaterial unter Verwendung des Innenumfangsrands des Verbindungselements als eine Führung entfernt.

Ein Wulst- bzw. Präge- bzw. Vorsprungsmuster mit vielen kleinen Unregelmäßigkeiten kann auf der Oberfläche des Blattmaterials ausgebildet werden und das Blattmaterial wird in einer Richtung angeordnet, so daß die unregelmäßige Fläche bzw. Seite der Fläche bzw. Seite der Fensterplatte gegenüberliegt. Auf diese Weise wird der Puffervorgang des Blattmaterials weiter verbessert und es wird das Aussehen auch verbessert.

Das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form kann ein erwärmtes bzw. erhitztes und geschmolzenes, thermoplastisches Harz in flüssiger Form sein. Darauf können gemäß dem Verfahren in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung die ersten und zweiten Festlegungsmittel durch ein Schmelzen der Oberfläche des Blattmaterials durch die Hitze des Harzes in flüssiger Form bewirkt werden.

Das Verbindungselement kann in einem Zustand ausgebildet werden, im welchem die Fensterplatte auf eine Temperatur höher als eine normale Temperatur erhitzt bzw. erwärmt und aufgeweitet wird, und nachfolgend wird die Fensterplatte gemeinsam mit dem Verbindungselement abgekühlt. Darauf wird gemäß dem Verfahren in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung die Fensterplatte in dem Stempel bzw. Ziehring in einem Zustand angeordnet, in welchem die Fensterplatte auf eine Temperatur höher als eine normale Temperatur erwärmt und expandiert wird, und das Verbindungselement wird ausgebildet. Daher kann eine interne Beanspruchung von dem Verbindungselement, welche auf der Fensterplatte aufgrund des Abkühlens und Verfestigens in dem Stempel erzeugt wird, entspannt bzw. entlastet werden und das Deformieren und Brechen der Fensterplatte kann verhindert werden.

Gemäß dem Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung kann der Hauptbestandteil des eingespritzten Harzrohmaterials in flüssiger Form eine gemischte Flüssigkeit von Polyol und Isocyanat sein. Eine derartige gemischte Flüssigkeit von Polyol und Isocyanat weist eine niedrige Viskosität beim Einspritzen auf, so daß ein hoher Druck nicht erforderlich ist, um das eingespritzte Harzrohmaterial in dem Hohlraum zu verteilen.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Herstellungsvorrichtung für eine Klappverdeckeinrichtung bzw. eine Cabrioverdeckanordnung zur Verfügung, welche eine Form aufweist, welche ein Paar von Formhälften entsprechend einer Kernform und einer Hohlraumform beinhaltet und fähig ist, geöffnet und in einem Zustand geschlossen zu werden, in welchem eine Fensterplatte, welche aus einem transparenten Material hergestellt ist und obere und rückwärtige Oberflächen und eine vorbestimmte Außenumfangsrandform aufweist, und ein faltbares Blattmaterial, welches aus einem Material weicher als die Fensterplatte hergestellt ist, an der Trennfläche der Formhälfte angeordnet sind, in welchen ein Hohlraum einer vorbestimmten Form, welche sich in der Längsrichtung entlang des Außenumfangsrands der Fensterplatte erstreckt, an der Trennfläche in der Form ausgebildet ist, und ein Teil des Hohlraums durch die Fensterplatte ausgebildet ist, wenn die Form geschlossen ist und der Hohlraum durch ein Abdichten der Trennfläche in der Form in einem Zustand, in welchem Halteabschnitte von beiden Formhälften benachbart dem Außenumfangsrand des Hohlraums das Blattmaterial halten und komprimieren, und durch ein Abdichten der Trennfläche in der Form in einem Zustand ausgebildet ist, in welchem Halteabschnitte von beiden Formhälften benachbart dem Innenumfangsrand des Hohlraums das Blattmaterial halten und komprimieren.

Das Blattmaterial kann so positioniert sein, daß es sich in engem Kontakt mit der Formfläche bzw. -seite von einer der Formhälften befindet. Das Blattmaterial kann so positioniert sein, daß der Hohlraum entlang der Erstreckungsrichtung der Fensterplatte zweigeteilt ist.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Herstellungsvorrichtung für einen Zwischenkörper zur Verfügung, welcher mit einem Blattmaterial in einer Klappverdeckeinrichtung zu integrieren ist, welche eine Form aufweist, welche ein Paar von Formhälften entsprechend einer Kernform und einer Hohlraumform aufweist und fähig ist, geöffnet und in einem Zustand geschlossen zu werden, in welchem ein faltbares Material, welches aus einem Material weicher als die Fensterplatte ausgebildet ist, an der Trennfläche der Formhälften angeordnet ist. Ein Hohlraum einer vorbestimmten Form ist an der Trennfläche in der Form durch die Formfläche von einer der Formhälften und dem Blattmaterial in engem Kontakt mit der Formhälfte auf der anderen der Formhälften ausgebildet. Der Hohlraum wird durch ein Abdichten bzw. Versiegeln der Trennfläche in der Form in einem Zustand ausgebildet, in welchem Halteabschnitte von beiden der Formhälften benachbart dem inneren und äußeren Umfangsrand des Hohlraums das Blattmaterial halten und komprimieren.

Entfernungsmittel bzw. -einrichtungen zum Ausbilden eines Öffnungsrands von im wesentlichen derselben oder gleichen bzw. ähnlichen Form wie die Außenumfangsrandform der Fensterplatte an dem Blattmaterial können integral an dem Halteabschnitt von beiden der Formhälften benachbart dem inneren Umfangsrand des Hohlraums vorgesehen sein. Hitze- bzw. Wärmemittel bzw. -einrichtungen zum Erwärmen bzw. Erhitzen und Härten von ersten Festlegungsmitteln, welche das Verbindungselement an der Fensterplatte durch ein Härten fixieren bzw. festlegen, sind zusätzlich vorgesehen.

Daher ist gemäß der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung diese Konfiguration effektiv bzw. wirksam, wenn ein Kleber bzw. Klebstoff, welcher durch Wärme bzw. Hitze aktiviert wird, als die ersten Festlegungsmittel verwendet wird. Einen Spalt ausbildende Mittel bzw. Einrichtungen, welche einen Spalt für ein Einfalten der Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands des Blattmaterials zwischen den Verbindungsmitteln und der Nähe bzw. Umgebung eines Außenumfangsrands an der Oberfläche an der Fahrzeuginnenseite oder -außenseite der Fensterplatte ausbilden, sind zwischen dem äußeren Umfangsrand der Fensterplatte und der Formfläche der Formhälfte vorgesehen. Eine der Formhälften kann mit Blattmaterial-Positioniermitteln bzw. -einrichtungen zum Bestimmen einer Position in der Erstreckungsrichtung des Blattmaterials versehen sein, welches an der Trennfläche angeordnet ist. Daher kann gemäß der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung die Fensterplatte exakt relativ zu dem Hohlraum positioniert werden.

Zugmittel bzw. -einrichtungen können für ein Ziehen des Blattmaterials in der Richtung nach außen der Fensterplatte vorgesehen sein. Daher kann entsprechend der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung das Spiel bzw. die lose Anordnung, welche(s) bewirkt wird, wenn das Blattmaterial relativ zu der Trennfläche des Stempels oder Ziehrings positioniert wird, entfernt werden.

Die Formhälfte kann mit einem Einlauf- bzw. Eingußkanal zum Einspritzen eines synthetischen Harz in flüssiger Form oder eines Harzrohmaterials in flüssiger Form in den Hohlraum versehen sein. Der Einspritzeinlauf ist in einer Formhälfte an der Seite vorgesehen, an welcher sich das Blattmaterial nicht in engem Kontakt befindet. Wenigstens ein Einspritzeinlauf bzw. -eingußkanal kann in jeder der paarweisen Formhälften vorgesehen sein. Der Einspritzeinlauf in einer der Formhälften und der Einspritzeinlauf in der anderen der Formhälften kann an Positionen einander gegenüberliegend vorgesehen sein. Daher wird gemäß der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung der Druck, welcher auf das Blattmaterial angewandt bzw. ausgeübt wird, welches an einer vorbestimmten Position zwischen den Formhälften angeordnet ist, gleich gemacht bzw. ausgeglichen.

Der Einspritzeinlauf kann in einer großen Anzahl entlang der Längsrichtung des Hohlraums vorgesehen sein und die mehreren Einspritzeinläufe sind mit einer Harzempfangsöffnung über einen Harzströmungsweg verbunden. Daher sind gemäß der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung die mehreren Einspritzeinläufe, welche entlang der Längsrichtung des Hohlraums vorgesehen bzw. bereitgestellt sind, mit einer Harzempfangsöffnung über einen Harzströmungsweg verbunden.

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung bei der Verwendung zeigt.

Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Abschnitts bzw. Bereichs der Fig. 1.

Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung bzw. Vorrichtung einer ersten Ausführungsform zeigt.

Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht, welche eine Kernform einer Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Zustand zeigt, in welchem eine Kernform und eine Hohlraumform der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung geschlossen werden bzw. sind.

Fig. 6 ist eine Ansicht zum Illustrieren eines Verfahrens bzw. Vorgangs, in welchem ein Blattmaterial getrimmt bzw. geschnitten wird, um die Anordnung bzw. Vorrichtung der ersten Ausführungsform zu vervollständigen.

Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer zweiten Ausführungsform zeigt.

Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer dritten Ausführungsform zeigt.

Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Zustand zeigt, in welchem eine Kernform und eine Hohlraumform der Vorrichtung einer zweiten Ausführungsform in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung geschlossen sind.

Fig. 10 ist eine Ansicht zum Illustrieren eines Vorgangs, in welchem ein Blattmaterial getrimmt wird, um die Anordnung der dritten Ausführungsform zu vervollständigen.

Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer vierten Ausführungsform zeigt.

Fig. 12 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer fünften Ausführungsform zeigt.

Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer sechsten Ausführungsform zeigt.

Fig. 14 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Zustand zeigt, in welchem eine Kernform und eine Hohlraumform in einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ausbilden der Anordnung einer fünften Ausführungsform geschlossen sind.

Fig. 15 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Zustand zeigt, in welchem eine Kernform und eine Hohlraumform in einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ausbilden der Anordnung einer fünften Ausführungsform geschlossen sind.

Fig. 16 ist eine Querschnittsansicht, welche eine Anordnung von Einspritzeinläufen bzw. Eingußkanälen zeigt, welche entlang eines Angußkanals ausgebildet sind, welcher in einer Kernform oder einer Hohlraumform in der ersten oder zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ausbilden der Anordnung der fünften Ausführungsform vorgesehen ist.

Fig. 17 ist eine Ansicht zum Illustrieren eines Verfahrens bzw. Vorgangs, in welchem ein Blattmaterial getrimmt wird, um die Anordnung der sechsten Ausführungsform zu vervollständigen.

Fig. 18 ist eine Vorderansicht, welche ein Blattmaterial zeigt, welches für eine Herstellung der Anordnung der fünften Ausführungsform verwendet wird.

Fig. 19 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer siebenten Ausführungsform zeigt.

Fig. 20 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer achten Ausführungsform zeigt.

Fig. 21 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Zustand zeigt, in welchem eine Kernform und eine Hohlraumform in einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ausbilden der Anordnung einer siebenten Ausführungsform geschlossen sind.

Fig. 22 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer neunten Ausführungsform zeigt.

Fig. 23 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche die Anordnung einer zehnten Ausführungsform zeigt.

Fig. 24 ist eine Querschnittsansicht, welche einen Zustand zeigt, in welchem eine Kernform und eine Hohlraumform in einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ausbilden der Anordnung einer neunten Ausführungsform geschlossen sind.

Fig. 25 ist eine Ansicht zum Illustrieren eines Verfahrens bzw. Vorgangs, in welchem ein Blattmaterial getrimmt wird, um die Anordnung der neunten Ausführungsform zu vervollständigen.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Detail unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen beschrieben.

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht, welche eine Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung bei einer Verwendung an einem Fahrzeug zeigt. Eine Klappverdeckeinrichtung 1, welche von der oberen Rückseite der Fahrzeugkarosserie gezeigt ist, ist ein faltbares Canvas- bzw. Softtop bzw. Stoffverdeck, in welchem eine Fensterplatte 3 an einem Blatt bzw. einer Verkleidung 4 unter Verwendung eines Rahmenglieds 2 installiert ist, welches ein Verbindungselement ist, und das Blatt 4 ist aus einem Material weicher als die Fensterplatte 3 hergestellt.

Wenn die Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung 1 verwendet wird, wie dies in der Figur gezeigt wird, wird das Blatt bzw. die Verkleidung 4 aufgespreizt, wodurch sie sich von der Vorderseite eines Daches 5 zu einem rückwärtigen Kotflügel 6 und einem rückwärtigen Kofferraum 7 erstreckt, um einen vorderen und rückwärtigen Sitz (zumindest einen rückwärtigen Sitz) abzudecken, welcher nicht gezeigt ist. Wenn es nicht verwendet wird, kann durch ein Falten der Cabrioverdeckanordnung 1 zu der Rückseite das Fahrzeug als ein offenes Cabrio verwendet werden, dessen Dach offen ist. Weiters kann ein derartiges Produkt nicht nur an einem offenen Cabrio, sondern auch an einem vierradgetriebenen Fahrzeug, einem Seitenfenster für einige Sports Utility Cars bzw. Geländefahrzeuge, einem Fenster für ein Arbeitsfahrzeug für Baustellen und Konstruktionszwecke, landwirtschaftliche Fahrzeuge und dgl. verwendet werden, wobei dies Verwendungen sind, welche für die Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung dieser Beschreibung in Betracht gezogen werden.

Die Fensterplatte sollte vorzugsweise ein Plattenmaterial, wie beispielsweise ein einzelnes, anorganisches Glas oder laminiertes Glas, sein, welches eine höhere Steifigkeit als das Blatt bzw. die Verkleidung 4 und eine Eigenschaft eines selbsttätigen Haltens bzw. Aufrechterhaltens der Form aufweist. Das Material sollte eine Oberfläche zur Verfügung zu stellen, welche weniger anfällig für ein Zerkratzen ist, und welches eine Wetter- bzw. Witterungsbeständigkeit und Haltbarkeit aufweist, wie beispielsweise ein Plattenmaterial aus einem leichtgewichtigen, synthetischen Harz, beispielsweise PC-(Polycarbonat)-Harz, PMMA-(Polymethylmethacrylat)-Harz oder PAR-(Polyarat)-Harz, welches eine Eigenschaft eines selbständigen Haltens einer Form aufweist. Es ist jedoch allgemein in dem Fall eines synthetischen Harzes, insbesondere in dem Fall eines PC-Harzes, das Material weicher als anorganisches Glas und seine Oberfläche ist anfällig für ein Zerkratzen.

Es ist daher bevorzugt, daß eine harte Beschichtungsschicht, wie beispielsweise ein Organosiloxan, auf der Oberfläche eines Plattenmaterials ausgebildet wird, um die Kratzbeständigkeit und Wetterbeständigkeit zu erhöhen. Der Bereich, wo die harte Beschichtung ausgebildet ist, kann die Gesamtheit der oberen und rückwärtigen Oberfläche der Fensterplatte sein, wobei es jedoch bevorzugt ist, daß der Bereich auf den Bereich unterschiedlich von dem Formungsabschnitt bzw. -bereich des Rahmenglieds 2 unter Berücksichtigung der Stabilität einer Festlegungsstärke bzw. -festigkeit mit dem Rahmenelement 2 ist, oder die harte Beschichtung wird an dem Formungsabschnitt des Rahmenelements 2 entfernt. Die planare Form der Fensterplatte 3 kann eine flache Plattenform oder eine gekrümmte Form sein, welche konvex geringfügig zu der Außenseite der Fahrzeugkarosserie ist. Die Außenumfangsform der Fensterplatte 3 kann dreieckig, kreisförmig, etc. als auch rechteckig, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, in Abhängigkeit von der Art bzw. dem Stil des Fahrzeugs sein.

Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht, welche die Nähe bzw. Umgebung der Fensterplatte 3 zeigt. Dieselben Bezugszeichen · werden für dieselben Elemente wie diejenigen in Fig. 1 angewandt bzw. verwendet und die Erklärung dieser Elemente wird weggelassen. Das Rahmenglied 2 als ein Verbindungselement wird durch ein Verfestigen eines thermoplastischen, synthetischen Harzes in flüssiger Farn oder aus einem Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, hergestellt wird, welches in einen Hohlraum einer später beschriebenen Rahmenglied-Ausbildungsform gefüllt wird, wobei das Blatt und die Fensterplatte zwischengeschaltet sind, und ist in ein längliches Glied entlang des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 ausgebildet, wobei es die Fensterplatte 3 mit dem Blatt 4 verbindet. Die Querschnittsform des Rahmenglieds 2 kann dieselbe Form über den gesamten Umfang eines oberen Abschnitts bzw. Bereichs 2U, eines unteren Abschnitts 2L und von Seitenabschnitten 25 aufweisen oder sie kann an jedem Abschnitt unterschiedlich sein.

Beispielsweise unterliegt, wenn die Cabrioverdeckanordnung verwendet wird, zusätzlich zu dem Aufweiten bzw. Aufspreizen des Blatts 4 insbesondere der obere Abschnitt 2U einer größeren, vertikalen Zugkraft als der untere Abschnitt 2L durch den Einfluß der Schwerkraft auf die Fensterplatte 3. Daher weist der obere Abschnitt 2U eine größere Kontaktfläche (Festlegungsfläche bzw. -bereich) des Rahmenglieds 2 mit der Fensterplatte 3 und dem Blatt 4 als die Kontaktfläche an anderen Abschnitten (der untere Abschnitt 2L und Seitenabschnitte 2S) auf. Dadurch wird die Zugbeanspruchung, welche auf den oberen Abschnitt 2U ausgeübt bzw. angewandet wird, reduziert und ein stabiler Festlegungszustand kann erhalten werden.

An der Oberfläche des Fahrzeugs innerhalb der Nähe bzw. Umgebung des äußeren Umfangsrands bzw. des Außenumfangsrands der Fensterplatte 3 ist eine opak gefärbte Schicht 8, welche einen Innenumfang 8e aufweist, vorab ausgebildet. Das Material und Ausbildungsverfahren davon sind unterschiedlich in Abhängigkeit von dem Material der Fensterplatte 3. Insbesondere ist es bevorzugt, daß, wenn die Fensterplatte 3 aus einem anorganischen Glas hergestellt ist, die opak gefärbte Schicht 8 durch Schweißen einer Frit- oder Glasmasse oder durch ein Bemalen mit Farbe ausgebildet ist, und wenn die Fensterplatte 3 aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, die opak gefärbte Schicht 8 durch ein Malen mit Farbe ausgebildet wird. Das Bezugszeichen 9 in der Figur bezeichnet einen Heißdrahtdruck. (üblicherweise als ein Busbar bzw. eine Leiterbahn bezeichnet), welcher auf der Oberfläche an der Fahrzeuginnenseite des Fensters vorgesehen ist und als Erwärmungs-Antidimm-Mittel verwendet wird.

Als nächstes wird eine erste Ausführungsform der Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung im Detail im Hinblick auf die Querschnittsform des Rahmenglieds 2 beschrieben. Nachfolgend wird betreffend alle Ausführungsformen die Richtung zu dem Zentrum bzw. Mittelpunkt der Fensterplatte entlang der Fensteroberfläche als die Einwärtsrichtung bezeichnet und die Richtung, welche sich radial von dem Zentrum der Fensterplatte entlang der Fensteroberfläche erstreckt, wird die Auswärtsrichtung genannt. Der innere und äußere Umfangsrand, welcher in der Erklärung verwendet wird, sind entsprechend dieser Auswärts- und Einwärtsrichtung definiert.

Fig. 3 ist eine Querschnittsform entlang der Linie A-A der Fig. 2, welche einen Zustand zeigt, in welchem die Fensterplatte 3 an dem Fahrzeug außerhalb des Blatts bzw. der Verkleidung 4 angeordnet und festgelegt ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Form eines äußeren Umfangsrands bzw. Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 im wesentlichen eine Trapezoidform, wobei jedoch die Form der Fensterplatte 3 nicht auf eine Trapez- bzw. Trapezoidform beschränkt ist. Das Blatt 4 ist ein Blattmaterial, welches einen Öffnungsrandabschnitt 4e im wesentlichen entsprechend der Form des Außenumfangsrands bzw. der Außenumfangskante 3e der Fensterplatte 3 aufweist. Das Rahmenglied 2 ist an einem Abschnitt bzw. Bereich vorgesehen, wo die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte überlappt und ist von der Fahrzeugaußenseite sichtbar, wobei es aber durch das Blatt 4 abgedeckt ist, so daß es von der Fahrzeuginnenseite nicht sichtbar ist.

Das Rahmenglied 2 wird durch ein Verfestigen eines synthetischen Harzes in flüssiger Form, weiches in einen Hohlraum gefüllt wird, welcher in eine Form entsprechend der Form des Rahmenglieds 2 an der Oberfläche eines trennbaren Spritzguß- bzw. Einspritzstempels bzw. -ziehrings ausgebildet ist, oder eines Harzrohmaterials in flüssiger Form ausgebildet, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet. In dieser Ausführungsform wird ein innerer Umfangsrand 201ei an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds in einem Zustand verfestigt, um die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte abzudecken. Die Festlegung bzw. Fixierung des Rahmenglieds 2 und der Fensterplatte 3 wird über eine Kleberschicht durchgeführt, welche ein erstes Festlegungsmittel. m&sub1; ist, welches vorab in dem Bereich ausgebildet ist, in welchem das Rahmenglied 2 ausgebildet ist.

Wenn die Fensterplatte 3 aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, können jedoch anstelle der ersten Festlegungsmittel m&sub1; einer Kleberschicht oder zusätzlich dazu mechanische Mittel bzw. Einrichtungen verwendet werden, in welchen viele Durchtrittslöcher oder Kerben mit unter- bzw. hinterschnittener Form entlang des Rahmenglieds 2 in der Nähe des Außenumfangsrands 3e einer Fensterplatte ausgebildet werden, und ein flüssiges Harz wird in die Durchtrittslöcher oder Kerben gegossen, wodurch das Festlegen durchgeführt wird.

In ähnlicher Weise wird ein Außenumfangsrand 202eo an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds in einem Zustand verfestigt, um die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e eines Blatts von der Fahrzeugaußenseite abzudecken. Das Festlegen des Rahmenglieds 2 und einer Oberfläche des Blatts 4 wird durch einen Schweißabschnitt als zweite Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen m&sub2; durchgeführt. In diesem Fall wird das Blatt 4 an dem Abschnitt, welcher das Rahmenglied 2 kontaktiert, insgesamt geschweißt, so daß eine höhere Festlegungsstärke erhalten werden kann als in dem Fall eines beispielsweise teilweisen Hochfrequenzschweißens. Weiters kann, da der Kontaktabschnitt bzw. -bereich des Rahmenglieds 2 und des Blatts 4 nicht planar ist, die Kontaktfläche größer als die planare Form gehalten werden, wobei dies vorteilhaft beim Verbessern der Festlegungsstärke ist.

Wenn die Steifigkeit der Fensterplatte 3 insgesamt unzureichend ist, kann das Rahmenglied 2 durch ein synthetisches Harz ausgebildet und verstärkt werden, welches hart und steif ist, beispielsweise beinhaltend technische Kunststoffe, wie Hart-PVC-(Polyvinylchlorid)-Harz, ABS-(Acrylnitrilbutadienstyrol)-Harz oder PPO-(Polyphenylenoxid)-Harz oder eine Polymerlegierung bzw. -verbindung (gemischter Kunststoff) dieser Harze. Darüber hinaus kann zur Erhöhung der Festigkeit ein Harz verwendet werden, in welchem ein Verstärkungsmaterial, wie beispielsweise Glasfaser, in diese Harze gemischt ist. Der innere Umfangsrand 201eo an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds wird in der Innenumfangsrichtung um einen Abmessungsunterschiedyt von dem Öffnungsrand 4e des Blatts an der Fahrzeuginnenseite und einen inneren Umfangsrand 201ei an der Fahrzeuginnenseite des Rahmenglieds 2 erstreckt, wodurch der Öffnungsrand bzw. die Öffnungskante 4e des Blatts und ein Innenumfangsrand 202ei an der Fahrzeuginnenseite des Rahmenglieds 2 weniger sichtbar durch die Fensterplatte 3 von der Fahrzeugaußenseite sein kann. In diesem Fall kann die opak gefärbte Schicht 8 unnotwendig gemacht werden.

Für das Blatt bzw. die Verkleidung 4 kann entweder ein Harzblatt 4a oder ein wasserdichtes, gewebtes Tuch 4b verwendet werden, wobei jedoch ein Verkleidungs- bzw. Blattmaterial, in welchem das Harzblatt 4a und das gewebte Tuch bzw. der gewebte Stoff 4b laminiert sind, bevorzugt ist. Als das Harzblatt 4a wird ein wasserdichtes Harzblatt oder ein Film bzw. eine Folie verwendet, welche(r)(s) den Eintritt von Regenwasser verhindert. Zur Stabilisierung des später beschriebenen Formens bzw. Gießens eines Rahmenglieds und aus dem Standpunkt des Stils bzw. des Äußeren ist ein Harzblatt mit einer fein geprägten bzw. mit Vorsprüngen versehenen Oberfläche bevorzugt. Insbesondere ist ein Weich-PVC-Harzblatt bevorzugt. Als der gewebte Stoff 4b ist ein Stoff, wie beispielsweise Canvas bzw. Segeltuch, welcher einer wesentlichen Zugbelastung widerstehen kann, wenn die Zugbelastung auf das Blatt 4 während der Verwendung der Anordnung angewandt wird, erwünscht.

Insbesondere betreffend das Material des Harzblatts 4a ist ein synthetisches Harzblatt bevorzugt, welches aus einem Material hergestellt ist, welches wechselweise mit dem Rahmenglied 2 lösbar bzw. löslich ist. Wenn das Blatt nicht wechselweise mit dem Rahmenglied 2 lösbar ist oder ein ausreichende Verschweißfestigkeit nicht erhalten werden kann, selbst wenn es wechselweise lösbar ist, oder wenn der gewebte Stoff 4b verwendet wird, indem er auf der Seite des Rahmenglieds 2 angeordnet wird, wird eine Kleberschicht als zweite Festlegungsmittel m&sub2; vorab an dem Kontaktbereich mit dem Rahmenglied 2 ausgebildet. Das Blatt 4 kann ein Blatt sein, in welchem das Harzblatt 4a auf beiden Oberflächen des gewebten Stoffes bzw. Tuchs 4b laminiert ist.

Die Farben des Blatts 4 und des Rahmenglieds 2 sind vorzugsweise dieselben oder desselben Systems für den Zweck, daß, selbst wenn einiges Harzlecken, Grate etc. auf dem Blatt 4 im Zusammenhang mit dem später beschriebenen Herstellungsverfahren auftreten, diese Defekte nicht sichtbar bzw. augenscheinlich sind. Insbesondere wird ein schwarze Farbe enthaltender Kohlenstoff oder eine Farbe eines schwarzen Systems besonders von dem Standpunkt einer Qualität, wie einer Wetterbeständigkeit bevorzugt.

Der Heißdrahtdruck 9 ist elektrisch durch ein Schweißen oder Löten mit einem Heißdrahtdruckanschluß bzw. -kontakt 10 verbunden, welcher in eine im wesentlichen L-Form aus einer metallischen Platte gebildet ist. Nachdem ein Teil der Basis des L-förmigen Anschlusses 10 eingebettet bzw. versenkt und fixiert ist, kann der Heißdrahtdruck 9 mit dem teilweise freiliegenden, L-förmigen Anschluß 10 verlötet bzw. hartgelötet werden.

Als nächstes werden das Verfahren und die Vorrichtung für die Herstellung der Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung im Detail unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen beschrieben. Fig. 4 und 5 zeigen eine erste Ausführungsform der Vorrichtung bzw. des Geräts in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung, welche Querschnittsansichten sind, welche einen Ausbildungsbereich bzw. -abschnitt eines Spritzguß- bzw. Einspritzstempels oder -ziehrings zum Ausbilden der in Fig. 3 gezeigten Anordnung bzw. Baueinheit zeigen. Fig. 6 ist eine Ansicht zum Illustrieren eines Vorgangs bzw. Prozesses, in welchem ein Blatt eines Anordnungszwischenkörpers, welches aus dem Stempel bzw. der Form oder dem Ziehring entfernt wurde, an einem Abschnitt entsprechend einem A-A-Querschnitt getrimmt bzw. beschnitten wird. Dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente wie diejenigen verwendet, wie sie in Fig. 1 bis 3 gezeigt sind.

Die Herstellungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform weist eine Kernform 51 einer Formhälfte und eine Hohlraumform 52 (siehe Fig. 5) der anderen Formhälfte auf, welche einen Stahleinspritzstempel bzw. -ziehring, welcher an der Unterteilungs- bzw. Trennfläche bzw. -seite trennbar ist, auf einer Form- bzw. Stempelplatte 50 darstellen bzw. ausbilden. Ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, wird in einen Hohlraum bzw. eine Vertiefung Ca eingespritzt, welche(r) zwischen diesen aufeinander abgestimmten bzw. zusammenpassenden Flächen bzw. Seiten (Trennflächen) ausgebildet ist. Dadurch wird das Rahmenglied 2 spritzgegossen und die Fensterplatte 3 und das Blatt 4 werden integral durch das Rahmenglied 2 verbunden.

Unter Bezugnahme auf Fig. 4, in welcher die Hohlraumform 52 weggelassen ist, weist die Kernform 51 eine Formfläche bzw. -seite 511 zum Ausbilden des Hohlraums Ca an der Trennfläche 510 auf und weist eine Konkavität bzw. Vertiefung bzw. einen konkaven Bereich 512 auf, um den Kontakt mit der Fensterplatte 3 an dem Zentrum der Fensterplatte 3 zu verhindern. Ein Bezugszeichen 53 bezeichnet einen Stift bzw. Zapfen zum Positionieren des Blatts 4 an einer vorbestimmten Position relativ zu dem Hohlraum 511. Dieser Positionierzapfen 53 wird zu der Seite der Fensterplatte 3 durch eine Druck- bzw. Kompressionsfeder S, etc. beaufschlagt. Das Spitzenende des Zapfens ragt gewöhnlicherweise von der Trennfläche 510 der Kernform vor und wird in ein Positionierloch 400 eingeführt bzw. eingesetzt, welches vorher in einem Blatt 4 ausgebildet wird, so daß das Blatt 4 an einer vorbestimmten Position festgelegt bzw. befestigt ist. Der konkave Bereich 512 ist mit einer Vakuumansaugschale 54 zum Positionieren bzw. Festlegen der Fensterplatte 3 versehen. Diese Vakuumansaugschale 54 ist mit einer ein Vakuum produzierenden Quelle (nicht gezeigt), wie beispielsweise einer Vakuumpumpe, über eine Saugleitung 540 verbunden.

Zusätzlich ist die Kernform 51 mit einem Arm 55 zum Positionieren des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 relativ zu dem Hohlraum Ca an der Trennfläche bzw. -seite 510 versehen. Dieser Positionierarm 55 rotiert um eine Welle 550. Beim Positionieren der Fensterplatte 3 wird der Arm 55 an der in Fig. 4 gezeigten Position angeordnet und beim Klemmen bzw. Spannen der Form zieht er sich in der durch den Pfeil A angedeuteten Richtung zurück. Weiters ist an der Außenseite entfernt von einer Seitenoberfläche 515 der Kernform 51 eine Blattklemme 56, welche ein Zugmittel ist, vorgesehen. Diese Blattklemme 56 klemmt das Blatt 4 und bewegt sich in der durch den Pfeil B angezeigten Richtung, wodurch die Lockerheit bzw. das Spiel des Blatts 4 an einem Auftreten gehindert wird, bevor das Rahmenglied 2 ausgebildet wird.

Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht eines Spritzguß- bzw. Einspritzstempels bzw. -ziehrings in einem Zustand, in welchem ein Klemmen bzw. Spannen der Form durch die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 durchgeführt wird, in welcher der Positionierarm 55 und die Blattklemme 56 weggelassen sind. Die Hohlraumform 52 weist eine Formfläche bzw. -seite 521 zum Ausbilden des Hohlraums Ca an der abgestimmten bzw. zusammenpassenden Fläche bzw. Seite mit der Kernform 51 auf und weist einen konkaven Abschnitt. bzw. eine Konkavität bzw. Vertiefung 522 zum Verhindern des Kontakts mit der Fensterplatte 3 auf. Die zusammenwirkende bzw. abgestimmte Oberfläche mit einer Angußkanalplatte 57 ist mit einem Angußkanal bzw. einer Gießrinne 58 ausgebildet, welche(r) mit einer Harzempfangseinrichtung (nicht gezeigt) zum Empfangen bzw. Erhalten von Harz von einer Einspritzdüse, nicht gezeigt, einer Spritzgußmaschine verbunden ist. Ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, wird in den Hohlraum Ca über einen Nadelpunkttyp-Einspritzanguß bzw. -Einlauf 590, welcher an der durch die durchgezogene Linie angezeigten Position ausgebildet ist, wo kein Biegemoment auf die Fensterplatte 3 ausgeübt wird, welche in einem einseitig eingespannten bzw. vorkragenden Zustand in den Hohlraum Ca vorragt, von dem Angußkanal 58 durch einen Einlauf- bzw. Eingußkanal 51 zugeführt.

Wenn Harz ausreichend in dem Hohlraum Ca verteilt ist, können der Eingußkanal 59 und der Einlauf 590, welche ein Harzströmungsweg sind, an einer Stelle vorgesehen sein, welche durch die durchgezogene Linie angedeutet ist. Wenn ein Harz in flüssiger Form, welches eine hohe Viskosität, mit anderen Worten eine schlechte Fließbarkeit, aufweist, verwendet wird, ist es jedoch bevorzugt, daß eine Vielzahl von Harzströmungswegen (59, 590) zusätzlich entlang der Längsrichtung des Hohlraums Ca vorgesehen sind. In diesem Fall ist es bevorzugt, daß die Einspritzeinläufe 590 an Positionen wenigstens entsprechend einem Paar von gegenüberliegenden Abschnitten bzw. Bereichen an dem Außenumfangsrand der Fensterplatte 3 oder in der Nähe bzw. der Umgebung eines Paars von gegenüberliegenden Ecken vorgesehen sind. Dadurch wird, wenn ein Harz in flüssiger Form zu einem überlappenden Zeitpunkt, vorzugsweise zu demselben Zeitpunkt, eingespritzt wird, die Schiebe- bzw. Druckkraft des Harzes, welches in der Richtung nach innen (Seitenrichtung zum Mittelpunkt) der Fensterplatte 3 an dem Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 wirkt, ausgeglichen, wodurch die Fensterplatte 3 daran gehindert werden kann, sich in der Flächen- bzw. Seitenrichtung in der Form bzw. in dem Ziehring zu verschieben. Darüber hinaus kann das exakte Positionieren während des Formens bzw. Gießens aufrecht erhalten werden, so daß die Fensterplatte 3 nicht beschädigt wird.

In der obigen Ausführungsform verbleibt eine Spur von wenigstens einem Einspritzeinlauf an der Oberfläche der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds 2. Wenn dies nicht bevorzugt ist, können der Eingußkanal 59 und der Einlauf 590 an der Position vorgesehen sein, welche durch die zweifach punktierte Linie in Fig. 5 angedeutet ist. In diesem Fall wird der Bereich bzw. Abschnitt des Einlaufs 590, welcher durch die zweifach punktierte Linie angedeutet ist, geschnitten, um den inneren Umfangsrand 201eo an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds 2 auszubilden.

Das Bezugszeichen 60 in Fig. 6 bezeichnet eine Schneideinrichtung, wie beispielsweise ein Messer, zum Trimmen bzw. Beschneiden eines überschüssigen Blattmaterials, indem ein Schnitt in dem Blatt hergestellt bzw. ausgeführt wird, welches mit dem Rahmenglied 2 durch ein Spritzgießen integriert bzw. verbunden wurde. Für die Position, wo ein Schnitt gemacht wird, ist die Arbeit, bei welcher der Innenumfangsrand 201ei an der Fahrzeuginnenseite des Rahmenglieds 2 als eine Führung verwendet wird und ein Schnitt entlang dieses Rands durchgeführt wird, bevorzugt, da diese Arbeit leicht und exakt durchgeführt werden kann. Weiters können in dem Fall, in welchem die Oberfläche einer Fensterplatte zerkratzt wird, wenn die obengenannte Schneideinrichtung verwendet wird, händische oder elektrische Scheren verwendet werden.

Als nächstes wird das Herstellungsverfahren für die Anordnung bzw. Einrichtung, welche eine erste Ausführungsform ist, in der Verfahrenssequenz unter Bezugnahme auf Fig. 4 bis 6 beschrieben.

Zuerst wird als ein erster Schritt das Blatt 4 auf der Kernform 51 angeordnet, wobei der Stempel offen ist, und das Positionieren wird durchgeführt. Insbesondere wird das Positionieren durch ein Ausrichten des Positionierlochs 400, welches vorher in dem Blattmaterial 4 ausgebildet wurde, mit dem Positionierzapfen bzw. -stift 53 durchgeführt, wird dies in Fig. 4 gezeigt ist. Wenn die Fensterplatte 3 angeordnet wird, drückt der Positionierstift 53 die Oberfläche auf die Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte 3. Daher ist das Material des Positionierstifts 53 vorzugsweise ein Material, welches weniger anfällig ist, Kratzer, Sprünge und andere Beschädigungen an der Fensterplatte 3 zu bewirken, und ist weicher oder verschleißbeständiger als die Fensterplatte 3 (beispielsweise Polyacetalharz). Auch sollte die Form des Positionierstifts 53 vorzugsweise derart sein, daß das Spitzenende des Stifts aus einer sich verjüngenden, kreisförmigen Form besteht. Dadurch wird zusätzlich zu den oben erwähnten Effekten das Einführen in das Positionierloch 400 einfach gemacht, so daß die Handhabbarkeit verbessert wird.

In einem zweiten Schritt wird die Fensterplatte 3 angeordnet und das Positionieren wird durchgeführt. Insbesondere wird das Positionieren durchgeführt, indem der Außenumfangsrand bzw. die äußere Umfangskante 3e der Fensterplatte 3 in Anlage an den Positionierarm 55 gebracht wird, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Dadurch wird der Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 exakt relativ zu dem Hohlraum Ca positioniert. In dem Bereich in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3, wo das Rahmenglied 2 nachfolgend ausgebildet wird, sind die ersten Festlegungs- bzw. Befestigungsmittel bzw. -einrichtungen ml der Kleberschicht vorab ausgebildet. Weiters ist bevorzugt, daß die Fensterplatte 3 insgesamt auf eine Temperatur über Normaltemperatur (etwa 60 bis 130ºC in dem Fall einer anorganischen Glasscheibe) erhitzt wird und die Außenumfangsrandform thermisch im Vergleich zu der Form bei Normaltemperatur expandiert wird, bis das Rahmenglied 2 gebildet ist. Dadurch wird eine innere Belastung, welche an der Fensterplatte von dem Rahmenglied aufgrund des Abkühlens und der Verfestigung während des Formungsprozesses bewirkt wird, relaxiert bzw. entspannt, und die Deformation oder ein Brechen der Fensterplatte kann verhindert werden.

In einem dritten Schritt wird die Fensterplatte 3 vorübergehend mit der Vakuumansaugschale 54 festgelegt, welche von einem Ansaugschalen-Entlastungsloch 401 vorragt, welches in dem Blatt 4 ausgebildet ist. Dieses vorübergehende bzw. temporäre Festlegen wird durch ein Evakuieren der Vakuumansaugschale 54 durchgeführt, welche mit der Ansaugleitung 540 verbunden ist, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Die Mittel bzw. Einrichtungen für ein vorübergehendes Festlegen der Fensterplatte 3 können jegliche Mittel ebenso wie die Vakuumansaugschale 54 sein.

In einem vierten Schritt wird der Positionierarm 55 verschwenkt und die Struktur wird zu der Außenseite der Form entfernt. Dies wird durch ein Verschwenken des Positionierarms 55 in der durch den Pfeil A angedeuteten Richtung durchgeführt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Dadurch wird das Positionieren der Fensterplatte 3 und des Blatts 4 abgeschlossen. Wenn die Fensterplatte 3 an einer exakten Position durch ein Verwenden eines Aufnahme- und Positionierroboters, etc. angeordnet wird, ist dieser Positionierarm 55 nicht notwendigerweise erforderlich.

In einem fünften Schritt wird das Spiel bzw. die Lockerheit des Blatts 4 entfernt. Dies wird durch ein Bewegen einer Blattklemme bzw. -klammer 56, welche ein Teil des Blatts 4 hält, in die durch den Pfeil B angezeigten Richtung und durch ein Ziehen des Blatts 4 in vier Richtungen durchgeführt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Anstelle der Blattklemmvorrichtung 56 ist ähnlich dem Prinzip eines Stickrings, welcher später beschrieben ist, an der Unterteilungs- bzw. Trennfläche an der Position außerhalb des Hohlraums Ca eine ringförmige Rille bzw. Nut in einer Formhälfte ausgebildet, und eine Rippe bzw. ein Steg ist an der entsprechenden Position an der anderen Formhälfte ausgebildet, und durch ein Einpassen der Rippe in die Rille beim Klemmen bzw. Spannen der Form kann eine Zugkraft auf das Blatt 4 ausgeübt werden.

In einem sechsten Schritt werden, wie in Fig. 5 gezeigt, die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 zusammengesetzt und geklemmt bzw. verspannt. Ein synthetisches Harz in flüssiger Form wird in den Hohlraum Ca eingespritzt, welcher durch die Formfläche bzw. -seite 511, welche durch das Blatt 4 abgedeckt ist, der Kernform 51, die Formfläche bzw. -seite 521 der Hohlraumform 52 und die Oberfläche in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 gebildet wird, wodurch ein Spritzgießen durchgeführt wird. D. h., das Spritzgießen wird durch Einspritzen eines erhitzten bzw. geschmolzenen, thermoplastischen, synthetischen Harzes in flüssiger Form oder eines Harzrohmaterials in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, in den Hohlraum Ca durch den Nadelspitztyp-Einspritzeinlauf 590 des Eingußkanals 59 durchgeführt. Wenn eine Vielzahl von Einspritzeinläufen 590 entlang der Längsrichtung des Hohlraums Ca vorgesehen ist, ist es jedoch bevorzugt, ein Harz in flüssiger Form zu einem überlappenden Zeitpunkt durch den entsprechenden Einspritzeinlauf einzuspritzen. Dazu können, wie oben beschrieben, die Kompressions- bzw. Druckkräfte in der Flächen- bzw. Seitenrichtung der Fensterplatte 3, welche aufgrund des Drucks des eingespritzten Harzes in flüssiger Form wirken, aufgehoben werden. Das synthetische Harz in flüssiger Form in dieser Ausführungsform ist ein thermoplastisches, synthetisches Harz, wie beispielsweise Weich-PVC oder TPE (thermoplastisches Elastomer), welches durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen erweicht und fließbar gemacht wird und dann durch ein Abkühlen verfestigt wird. Dadurch können die Fensterplatte 3 und das Blatt 4 mit dem Rahmenglied 2 integriert werden. Das Folgende ist eine detailliertere Beschreibung dieses Prozesses bzw. Vorgangs.

Wenn ein Klemmen der Form durchgeführt wird, wobei die Fensterplatte 3 und das Blatt 4 zwischen den Trennflächen der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 gehalten werden, wird der Hohlraum Ca in dem Stempel bzw.. Ziehring ausgebildet. Dieser Hohlraum Ca wird durch das Blatt 4 in Kontakt mit der Formfläche 511, der Formfläche 521 der Hohlraumform 52 und der Oberfläche in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 ausgebildet, erstreckt sich entlang der Längsrichtung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 und entspricht der Form des gewünschten, zu bildenden Rahmenglieds. In diesem Zustand wird ein erhitztes und geschmolzenes, thermoplastisches, synthetisches Harz in den Hohlraum Ca durch den Einspritzeinlauf 590 über den Eingußkanal 59 eingespritzt. Zu diesem Zeitpunkt kollidiert, wie in Fig. 5 gezeigt, das Harz, welches durch den Einlauf 590, welcher durch die durchgezogene Linie angedeutet ist, geringfügig außerhalb von dem Außenumfangsrand der Fensterplatte 3 eingespritzt wird, nicht direkt mit der Fensterplatte 3, welche sich in einem Zustand eines einseitig eingespannten bzw. vorkragenden Vorragens in den Hohlraum Ca befindet, so daß kein Bieganoment auf die Fensterplatte 3 ausgeübt wird. Daher werden, wenn das Material der Fensterplatte 3 ein anorganisches Glas ist das Brechen und Springen verhindert, und, wenn das Material der Fensterplatte 3 ein synthetisches Harz ist, wird die Deformation verhindert.

Das eingespritzte Harz kollidiert mit der Formseite 511 der Kernform 51, welche durch das Blatt 4 abgedeckt ist, wird zuerst in den Hohlraum Ca in der Nähe bzw. Umgebung des Einspritzeinlaufs 590 gefüllt und strömt bzw. fließt dann in der Längsrichtung und füllt den gesamten Hohlraum Ca. Wenn das Harz eingespritzt ist und wenn das eingespritzte Harz in den Hohlraum Ca strömt, wird das Blatt 4 geringfügig erweicht, indem es durch die Hitze des geschmolzenen Harzes erwärmt wird, und wird durch den Einspritzdruck des eingespritzten Harzes in den Hohlraum Ca erstreckt bzw. gedehnt, wobei es gegen die Formseite der Kernform 51 gedrückt wird, so daß es in eine Form entlang der Form der Formseite bzw. -fläche geformt wird. Dadurch wird das Rahmenglied 2 geformt und das Blatt 4 wird laminiert und an der Oberfläche des Rahmenglieds 2 integriert.

Während die Fensterplatte 3 und das Rahmenglied 2 der Hitze eines Harzes in flüssiger Form, welches das Rahmenglied bildet, und dem Einspritzdruck unterworfen sind, wird die Klebeschicht, welche das erste Befestigungsmittel ml ist, aktiviert, und die Außenumfangsrandseite der Fensterplatte 3 und des Rahmenglieds 2 werden stark durch ein Bonden bzw. Verbinden aneinander fixiert bzw. festgelegt. Wenn eine anorganische Glasscheibe als die Fensterplatte 3 verwendet wird und ein weiches oder halbhartes PVC-Harz als das Rahmenglied 2 verwendet wird, kann ein Klebstoff, welcher im wesentlichen aus einem acrylisch modifizierten Phenolharz besteht, als das erste Festlegungsmittel m&sub1; verwendet werden. Insbesondere kann beispielsweise "Hamatite (Handelsname) Y6500", hergestellt von The Yokohama Rubber Co., Ltd., verwendet werden.

Wenn das Harzblatt 4a des Blatts 4 wechselweise lösbar bzw. löslich mit dem eingespritzten Harz ist, wird die Oberfläche des Harzblatts 4a durch die Konduktions- bzw. Leitungswärme des eingespritzten Harzes etwas geschmolzen, mit dem Harz, welches das Rahmenglied 2 bildet, verschmolzen und durch die Wirkung des Drucks des eingespritzten Harzes verschweißt, wodurch das Festlegen verstärkt wird. In diesem Fall ist der Schweißabschnitt bzw. -bereich das zweite Festlegungsmittel m&sub2;. Wenn ein weiches PVC-Harz als das Harz verwendet wird, welches das Rahrnenglied 2 bildet, ist es bevorzugt, daß das eingespritzte Harz auf eine Temperatur von etwa 200 bis 220ºC für ein Schmelzen erhitzt wird.

Wenn dieselbe Klebemittelschicht wie das oben erwähnte, erste Festlegungsmittel m&sub1; vorab als das zweite Festlegungsmittel m&sub2; auf dem Blatt bei einem Abschnitt bzw. Bereich ausgebildet wird, wo das Rahmnenglied 2 ausgebildet wird, wird das Bonden bzw. Anhaften mit diesem Klebemittel durch die synergistische Wirkung der Leitungswärme von dem eingespritzten Harz und dem Druck des Harzes erzielt, so daß eine starke Festlegung bzw. Fixierung zu diesem Zeitpunkt auch erzielt werden kann.

Darüber hinaus befindet sich eine Seite des im wesentlichen L-förmigen Anschlusses bzw. Kontakts 10 in Kontakt mit der Oberfläche an der Fahrzeugseite der Fensterplatte 3 und erstreckt sich parallel zu der Oberfläche, wobei das Spitzenende davon den Heißdrahtdruck 9 erreicht. An diesem Abschnitt ist der Basisabschnitt der anderen Seite des Anschlusses 10, welcher sich im wesentlichen normal von der Oberfläche der Fensterplatte in einem derartigen Zustand erstreckt, um mit dem Heißdrahtdruck 9 gelötet zu werden, in dem Harz zur selben Zeit eingebettet bzw. versenkt, wenn das Rahmenglied 2 ausgebildet wird, wodurch das Festlegen der Fensterplatte 3 stark bzw. fest gemacht wird.

Wenn ein Klemmen der Form durch die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 durchgeführt wird, um ein Spritzgießen zu bewirken, gelangt der Halteabschnitt 513 der Kernform 51, welcher an der Innenumfangsseite von dem Hohlraum Ca vorgesehen ist, in Kontakt mit der Fensterplatte 3 über das Blatt 4. Aus diesem Grund wirkt das Blatt 4 als ein Puffer, so daß der Halteabschnitt 513 nicht die Fensterplatte 3 beschädigt. Wenn die Fensterplatte 3 aus Glas hergestellt ist, kann das Auftreten von Kratzern und Sprüngen beschränkt werden, und wenn die Fensterplatte 3 aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, kann das Zerkratzen beschränkt werden. Wenn ein Präge- bzw. Vorsprungsmuster auf der Oberfläche des Harzblatts 4a des Blatts 4 ausgebildet ist, gelangt die Oberfläche an der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte 3 in Kontakt mit den konvexen Abschnitten der Prägung bzw. Erhöhung und wird durch diese abgestützt, so daß der Puffervorgang weiter erhöht wird.

Zusätzlich wird an dem Halteabschnitt 513 an der Innenumfangsseite das Blatt 4 geringfügig komprimiert und wirkt als ein Dichtmaterial, welches erlaubt, daß ein Gas hindurchtritt, welches jedoch verhindert, daß eine Flüssigkeit hindurchtritt. Daher wird das synthetische Harz in flüssiger Form oder das Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, welches in den Hohlraum Ca eingespritzt wird und diesen füllt, an einem Lecken zwischen der Fensterplatte 3 und dem Blatt 4 gehindert und es wird auch die Luft in dem Hohlraum Ca wirksam ausgebracht. In ähnlicher Weise wird zwischen einem Halteabschnitt 514, welcher an der Außenumfangsseite der Kernform 51 vorgesehen ist, und einem Halteabschnitt 524, welcher an der Außenumfangsseite der Hohlraumform 52 vorgesehen ist, das Blatt 4 gehalten und komprimiert, so daß die Dichteigenschaft des Hohlraums Ca ähnlich gesichert ist. Weiters deckt das Blatt 4 die Formfläche 511 der Kernform 51 ab und wirkt als ein thermisch isolierendes Material, da es aus einem Material gebildet ist, welches eine geringere Wärmeleitfähigkeit als diejenige von Metall aufweist.

Aus diesem Grund wird, selbst wenn die Kernform aus einem Stahl hergestellt ist, die Wärme des eingespritzten, thermoplastischen Harzes in flüssiger Form nicht rasch abgeführt und das Harz wird nicht rasch verfestigt, so daß der fließfähige bzw. strömbare Zustand für eine relativ lange Zeit aufrecht erhalten wird. Als ein Resultat strömt bzw. fließt, selbst wenn die Querschnittsfläche des Hohlraums Ca relativ klein ist und die Länge in der Umfangsrichtung der Fensterplatte 3 relativ groß ist, das Harz ohne das Erfordernis für einen hohen Einspritzdruck und Fülldruck und wird in den Hohlraum Ca gefüllt. Dieser Vorgang wird weiter erhöht bzw. unterstützt, wenn die Fensterplatte 3 auf eine Temperatur erwärmt wird, welche eine Normaltemperatur überschreitet.

In einem siebenten Schritt werden die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 geöffnet, der Anordnungszwischenkörper, welcher das verfestigte Rahmenglied 2 aufweist, wird entnommen und ein nicht notwendiger Blattabschnitt, welcher die Fensterplatte 3 abdeckt, wird von dem Blatt 4 getrimmt bzw. geschnitten, welches an dem Rahmenglied 2 festgelegt ist. Insbesondere wird, wie in Fig. 5 gezeigt, an dem Blatt mit der Trimmschneideinrichtung 60, wie beispielsweise einem Messer, ein Schnitt durchgeführt und das Blatt 4, welches eine Cabrioverkleidung ausbildet, wenn ein Produkt hergestellt ist, und ein Blatt 410, welches entfernt wird, wenn ein Produkt hergestellt ist, werden voneinander getrennt.

Wie oben beschrieben, ist es bevorzugt, daß die Fensterplatte 3, vorzugsweise die Gesamtheit davon, auf eine Temperatur höher als Normaltemperatur (60 bis 130ºC) erwärmt wird, die gesamte Größe und Form etwas thermisch expandiert bzw. aufgeweitet wird, und in diesem Zustand das Harz eingespritzt wird. Dadurch wird die Temperaturdifferenz zwischen der Fensterplatte 3 und dem eingespritzten Harz abgesenkt bzw. verringert, so daß das Ausmaß (Temperaturdifferenz) eines thermischen Schocks, welcher auf die Fensterplatte 3 ausgeübt wird, herabgesetzt wird, wobei dies zu der Beschränkung von Sprüngen beiträgt, wenn die Fensterplatte 3 aus Glas hergestellt ist. Darüber hinaus kontrahiert bzw. zieht sich die Fensterplatte 3 gemeinsam mit der Kontraktion nach der Ausbildung des Rahmenglieds 2 zusammen, so daß die relative Kontraktion des Rahmenglieds geringer ist, wodurch das Auftreten einer internen Beanspruchung, wodurch das Rahmenglied 2 die Fensterplatte 3 einspannt, von außen reduziert werden kann. Darüber hinaus kann verhindert werden, daß die Fensterplatte 3 in einer unerwünschten Richtung durch eine Kompressionsbeanspruchung deformiert wird, oder das Rahmenglied 2 kann daran gehindert werden, daß es durch eine Restzugbeanspruchung springt.

Fig. 7 ist eine zweite Ausführungsform der Anordnung, welche einen Zustand zeigt, in welchem die Fensterplatte 3 an der Fahrzeugaußenseite von dem Blatt bzw. der Verkleidung 4 installiert ist. Die Querschnittsform eines Rahmenglieds 21 in dieser Ausführungsform zeigt den Abschnitt entsprechend dem Querschnitt A-A der Fig. 2. Dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente wie diejenigen in Fig. 3 verwendet.

Das Rahmenglied 21 in dieser Ausführungsform bedeckt nicht die Oberfläche der Fensterplatte 3 an der Fahrzeugaußenseite und ein Innenumfangsrand 211eo an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds 21 stimmt im wesentlichen mit dem Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 überein und weist eine flache Oberflächenform auf, welche sanft an den Oberflächenabschnitt der Fensterplatte 3 anschließt. In diesem Fall sind die Oberfläche 21f an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds 21 und eine Oberfläche 3f an der Fahrzeugaußenseite der Fensterplatte bündig miteinander, so daß die Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung mit einem verbesserten bzw. verfeinerten Aussehen hergestellt werden kann.

Für die Form dieses Rahmenglieds 21 kann das Rahmenglied 21 und die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts durch die Fensterplatte 3 von der Fahrzeugaußenseite gesehen werden. Daher wird, wenn dieser Zustand bzw. diese Bedingung unerwünscht ist, die opak gefärbte Schicht 8 auf der Oberfläche an der Fahrzeuginnenseite in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte ausgebildet, so daß die Nähe bzw. Umgebung des Umfangsrands bzw. der Umfangskante 4e des Blatts nicht gesehen werden kann. Zu dieser Zeit ist es bevorzugt, daß die opak gefärbte Schicht 8 in einem Breitenbereich R&sub3; gebildet wird, welcher geringfügig breiter als ein Breitenbereich R&sub4; an dem Öffnungsrand des Blatts an der Oberfläche der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte 3 ist.

Fig. 8 zeigt eine dritte Ausführungsform der Anordnung bzw. Vorrichtung, welche eine Konfiguration aufweist, in welcher die Fensterplatte 3 an der Fahrzeuginnenseite von dem Blatt 4 angeordnet ist. Diese Querschnittsform zeigt den Abschnitt entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2. Dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente wie diejenigen in Fig. 3 angewandt.

Ein Rahmenglied 22 der dritten Ausführungsform ist an einem Abschnitt bzw. Bereich vorgesehen, wo die Nähe bzw. Umgebung des Umfangsrands 4e des Blatts und die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte einander überlappen, und ist dadurch geschützt, daß es durch das Blatt 4 abgedeckt ist, so daß es von der Fahrzeugaußenseite in einem Zustand unsichtbar ist, in welchem die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte von der Fahrzeugaußenseite in der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts abgedeckt ist. An einem Innenumfangsrand 221ei an der Fahrzeuginnenseite eines Rahmenglieds wird ein Harz in flüssiger Form in einem Zustand verfestigt, daß es die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e einer Fensterplatte abdeckt, und das Festlegen des Rahmenglieds 22 und der Fensterplatte 3 wird über das erste Festlegungsmittel m&sub1;, wie beispielsweise einen Klebstoff, durchgeführt, welcher ähnlich zu demjenigen der oben beschriebenen Ausführungsform ist. In ähnlicher Weise wird an einem Außenumfangsrand 222ei an der Fahrzeuginnenseite eines Rahmenglieds ein Harz in flüssiger Form in einem Zustand verfestigt, um die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts abzudecken, und das Festlegen des Rahmenglieds 22 und des Blatts 4 wird über eine Klebemittelschicht als das zweite Festlegungsmittel m&sub2; durchgeführt.

In der dritten Ausführungsform ist, da die Oberfläche an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds 22 geschützt ist, indem sie durch das Blatt 4 abgedeckt ist, das Rahmenglied 22 nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt, so daß das synthetische Harz, welches das Rahmenglied 22 ausbildet, nicht ein hoch witterungsbeständiges Material sein muß. Als ein derartiges synthetisches Harz kann das oben erwähnte PVC- Harz verwendet werden. Ein Verfahren ist jedoch, daß eine gemischte Flüssigkeit, bestehend aus Hauptkomponenten von beispielsweise Isocyanatflüssigkeit und Polyolflüssigkeit, in den Hohlraum Ca des Stempels bzw. des Ziehrings eingespritzt wird, so daß eine chemische Reaktion, begleitet durch eine Erzeugung von Wärme bzw. Hitze, in dem Stempel stattfindet, wodurch das Rahmenglied, welches aus Polyurethanharz hergestellt ist, ausgebildet wird. Dieses Verfahren wird ein Reaktionsspritzgießen (RIM) genannt. Das Polyurethanharz, welches durch dieses Verfahren gebildet wird, weist allgemein eine schlechte Wetterbeständigkeit auf, obwohl es eine hohe Wärmebeständigkeit aufweist. Daher ist üblicherweise eine Oberflächenbehandlung zum Erhöhen der Witterungsbeständigkeit notwendig, beispielsweise durch ein Streichen des zur Außenseite freiliegenden Abschnitts. In dieser Ausführungsform ist jedoch, da das Blatt 4 das Rahmenglied 22 von der Fahrzeugaußenseite abdeckt, eine zusätzliche Oberflächenbehandlung, wie beispielsweise ein Streichen, nicht notwendig. Darüber hinaus kann, da das Rahmenglied 22 von der Fahrzeugaußenseite nicht sichtbar ist, ein Stil bzw. ein Aussehen unterschiedlich von demjenigen der ersten und zweiten Ausführungsform erzielt werden. Wenn das RIM-Verfahren verwendet wird, ist, da die gemischte Flüssigkeit eine geringere Viskosität als das erwärmte und geschmolzene, thermoplastische Harz in flüssiger Form aufweist, selbst für einen länglichen Hohlraum ein hoher Einspritzdruck nicht erforderlich und die Flüssigkeit kann ausreichend verteilt werden.

Fig. 9 zeigt eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zur Herstellung der in Fig. 8 gezeigten Anordnung, welche eine Querschnittsansicht ist, welche einen Formungs- bzw. Ausbildungsabschnitt einer Spritzgußform zeigt. Fig. 10 ist eine Ansicht entsprechend einem Querschnitt A-A zur Illustrierung eines Prozesses, in welchem Ein Blatt eines Anordnungszwischenkörpers, welcher von der Form bzw. dem Stempel entfernt ist, bei einem Abschnitt bzw. Bereich getrimmt bzw. beschnitten wird. In Fig. 9 und 10 werden dieselben Bezugszeichen denselben Elementen wie denjenigen zugeordnet, welche in Fig. 4 bis 6 gezeigt sind.

Die Vorrichtung der zweiten Ausführungsform weist wie die Vorrichtung der ersten Ausführungsform die Kernform 51 einer Formhälfte und die Hohlraumfom 52 der anderen Formhälfte, welche trennbar sind, auf der Stempel- bzw. Formplatte 50 auf. Ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion bildet, wird in den Hohlraum Ca eingespritzt, welcher zwischen diesen zusammenpassenden bzw. aufeinander abgestimmten Flächen bzw. Seiten (Trennflächen) ausgebildet wird. Dadurch wird die Anordnung der dritten Ausführungsform durch ein Spritzgießen hergestellt.

Der Unterschied zu der ersten Ausführungsform liegt darin, daß die Fensterplatte 3 auf der Seite der Kernform 51 angeordnet wird und das Blatt 4 auf der Seite der Hohlraumform 52 angeordnet wird. D. h., der Positionierstift bzw. -zapfen 53 und die Vakuumansaugschale 54 (nicht gezeigt) sind an der Seite der Hohlraumform 52 vorgesehen und der Positionierarm 55 (nicht gezeigt) ist auch an der Seite der Hohlraumform 52 vorgesehen. Weiters ist an der Seite entfernt von einer Seitenfläche 525 die Blattziehklemme 56 (nicht gezeigt) vorgesehen. Weiters ist der Ausgußkanal 58 an der zusammenpassenden Fläche zwischen der Kernform 51 und der Ausgußkanalplatte 57 ausgebildet und der Eingußkanal 59 und der Einspritzeinlauf 590 sind in der Kernform 51 vorgesehen.

In dieser Ausführungsform wird die Arbeit durchgeführt, indem dem ersten bis siebenten Schritt wie in der ersten Ausführungsform gefolgt wird. In dem ersten Schritt, wo das Blatt 4 in der Hohlraumform 52 angeordnet bzw. positioniert wird, ist das Harzblatt 4a, welches die Oberfläche an der Fahrzeugaußenseite ausbildet, in der Richtung angeordnet, um zu der Formfläche der Hohlraumform 52 gerichtet zu sein, und das Blattpositionierungsloch 400 ist mit dem Positionierstift 53 ausgerichtet. In dem dritten Schritt 3, wo die Fensterplatte 3 positioniert wird, wird die Oberfläche an der Fahrzeugaußenseite der Fensterplatte 3 mit der Vakuumansaugschale 54 festgelegt. In dem siebenten Schritt, in welchem der Anordnungszwischenkörper, welcher durch ein Öffnen der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 entfernt wurde, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist, wird das unnötige Blatt 410, welches die Fensterplatte 3 abdeckt, durch Ausbilden eines Schnitts mit der Trimmschneideinrichtung 60 entfernt. In dieser Ausführungsform wird, da der Einspritzeinlauf 590 an der Fahrzeuginnenselte des Rahmenglieds 22 positioniert ist, die Spur eines Einlaufs nicht an der Fahrzeugaußenseite erzeugt, so daß das Aussehen verbessert wird. Darüber hinaus ist diese Ausführungsform für eine Verwendung des Reaktionsspritzgußverfahrens (RIM) geeignet. Wenn der Öffnungsrand 4e des Blatts 4 durch ein Herstellen eines Schnitts in dem Blatt unter Verwendung der Trimmschneideinrichtung 60 ausgebildet wird, wird der Faden des gewebten Stoffes bzw. Tuchs 4b von diesem Abschnitt in einigen Fällen ein wenig ausgefranst. In diesem Fall wird jedoch ein Klebemittel bzw. Klebstofff in flüssiger Form an der Schneidkante entlang der Längsrichtung vor oder nach dem Schneidprozeß aufgebracht, damit der Faden des gewebten Stoffs bzw. Tuchs 4b an dem Harzblatt anhaftet, wodurch ein Ausfransen bzw. Abheben verhindert wird.

Fig. 11 zeigt eine vierte Ausführungsform der Anordnung, welche eine Konfiguration aufweist, in welcher die Fensterplatte 3 an der Fahrzeuginnenseite von dem Blatt 4 angeordnet ist. Diese Querschnittsform zeigt den Abschnitt entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2. Dieselben Bezugszeichen wurden denselben Elementen wie denjenigen in Fig. 3 gegeben.

Für ein Rahmenglied 23 der vierten Ausführungsform wird die Basis des Heißdrahtdruckanschlusses 10 durch einen Teil eines Harzes eingebettet, welches einen Rahmenabschnitt 230a bildet, ein Verbinderabdeckabschnitt bzw. -bereich 231C ist um den Heißdrahtdruckanschluß 10 vorgesehen, welcher integral bzw. einstückig mit dem Rahmenglied 23 ist, und ein Raum bzw. Zwischenraum 232h zum Einführen bzw. Einsetzen eines Verdrahtungsverbinders bzw. -steckers 41 ist um den Anschluß bzw. Kontakt 10 ausgebildet. In dieser Ausführungsform ist, da der Drahtverbinder 41 in den Drahtverbindereinsetzraum 232 h eingeführt bzw. eingesetzt ist, die Isoliereigenschaft des Verbinderabschnitts erhöht bzw. verbessert. Darüber hinaus wird, da der Anschluß 10 verstärkt ist, das Brechen des Anschlusses 10 verhindert, wenn das Verdeck bei der Verwendung der Anordnung gefaltet wird.

Fig. 11 zeigt eine fünfte Ausführungsform der Anordnung, in welcher die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands des Blatts in einem Rahmenglied 24 eingebettet bzw. aufgenommen und integriert ist. Diese Querschnittsform zeigt den Abschnitt entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2. Dieselben Bezugszeichen wurden denselben Elementen wie denjenigen in der obigen Beschreibung gegeben. Die opak gefärbte Schicht 8, der Heißdrahtdruck 9 und der Anschluß 10 wurden für eine Erläuterung weggelassen, wobei selbstverständlich diese Elemente vorgesehen sein können.

Das Rahmenglied 24 ist aus einem synthetischen Harz gebildet, welches in den Hohlraum einer Form bzw. eines Stempels bzw. Ziehrings in einem Zustand eines Komprimierens eingefüllt und anschließend verfestigt wird. Weiters ist das Rahmenglied 24 an der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 über die ersten Festlegungsmittel ml in dem Hohlraum festgelegt und an der Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands 42e eines Blatts 42 über die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; in dem Hohlraum festgelegt. In diesem Fall sind, da die Nähe des Öffnungsrands 42e des Blatts in dem Rahmenglied 24 eingebettet und integriert ist, die Festlegungskraft zwischen dem Blatt 42 und dem Rahmenglied 24 und die Dichteigenschaft zwischen dem Blatt 42 und dem Rahmenglied 24 im Vergleich zu der Anordnung der ersten bis vierten Ausführungsform erhöht.

Für das Blatt können wie in der Anordnung gemäß der ersten bis vierten Ausführungsform das wasserdichte Harzblatt 4a oder der gewebte Stoff 4b, wie Canvas bzw. Segeltuch, welches wasserdicht ist und eine hohe Zugfestigkeit aufweist, unabhängig voneinander verwendet werden, wobei das Blatt 42 dieser Ausführungsform ein Blatt ist, in welchem das Harzblatt 4a auf beide Oberflächen des gewebten Tuchs 4b laminiert ist. Insbesondere ist betreffend das Material des Harzblatts 4a ein Material, welches wechselweise mit dem Rahmenglied 24 löslich bzw. lösbar ist, bevorzugt. Wenn ein derartiges Harzblatt verwendet wird, sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; zum Festlegen des Rahmenglieds an dem Blatt ein Schweißabschnitt zwischen dem Rahmenglied und dem Harzblatt. Selbst wenn das Harzblatt und das gewebte Tuch nicht wechselweise mit dem Rahmenglied 24 löslich sind, kann eine Klebemittelschicht vorab als die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; an dem Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 24 ausgebildet werden.

Weiters ist bevorzugt, daß das Blatt 42 und das Rahmenglied 24 dieselbe oder ähnliche Farbe aufweisen. In diesem Fall sind, selbst wenn ein gewisses Harzlecken, Grate etc. auf dem Blatt 42 auftreten, diese Defekte nicht sichtbar bzw. auffällig. Insbesondere wird ein schwarze Farbe enthaltender Kohlenstoff oder eine schwarze Systemfarbe besonders aus dem Gesichtspunkt einer Qualität, wie beispielsweise Witterungsbeständigkeit, bevorzugt.

Weiters fließt in dieser Ausführungsform als dritte Festlegungsmittel m&sub3; für ein ergänzendes bzw. unterstützendes Festlegen des Rahmenglieds 24 an dem Blatt 4 ein Teil des synthetischen Harzes, welches das Rahmenglied 24 bildet, in ein Loch 422, welches in der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 42e des Blatts 42 ausgebildet ist, und die Harze an beiden Seiten werden integriert. In diesem Fall wird der Festlegungsabschnitt zwischen dem Rahmenglied 24 und dem Blatt 42 mechanisch durch das integrierte Harz festgelegt und verstärkt, so daß das Festlegen des Rahmenglieds 24 an dem Blatt 42 stabiler gemacht wird.

Fig. 13 zeigt eine sechste Ausführungsform der Anordnung, in welcher vierte Festlegungsmittel m&sub4; für ein ergänzendes bzw. unterstützendes Festlegen der Fensterplatte an dem Rahmenglied zusätzlich zu der Anordnung der fünften Ausführungsform vorgesehen sind. Diese Querschnittsform zeigt den Bereich entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2. Dieselben Bezugszeichen wurden denselben Elementen wie denjenigen gegeben, die in Fig. 12 gezeigt sind. Die opak gefärbte Schicht 8, der Heißdrahtdruck 9 und der Anschluß 10 sind für die Erläuterung weggelassen, wobei selbstverständlich diese Elemente vorgesehen sein können.

In der sechsten Ausführungsform strömt im Vergleich mit der Anordnung der fünften Ausführungsform als die vierten Festlegungsmittel m&sub4; für ein unterstützendes Festlegen eines Rahmenglieds 25 an der Fensterplatte 3 ein Teil des synthetischen Harzes, welches das Rahmenglied 25 bildet, in ein Loch 301, welches in der Nähe des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte ausgebildet ist. In diesem Fall kann der Festlegungsabschnitt zwischen dem Rahmenglied 25 und der Fensterplatte 3 durch das Rahmenglied 25 selbst verstärkt werden, so daß das Festlegen des Rahmenglieds 25 an der Fensterplatte 3 stabiler gemacht wird. In dieser Ausführungsform ist die Fensterplatte 3 vorzugsweise aus einem synthetischen Harz, wie beispielsweise einem Kunststoffmaterial, hergestellt, da das Loch 301 in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte ausgebildet werden muß.

Betreffend die in Fig. 12 und 13 gezeigte Anordnung ist ein Abschnitt zwischen den ersten Festlegungsmitteln ml und den zweiten Festlegungsmitteln m&sub2; durch fünfte Festlegungsmittel m&sub5; festgelegt bzw. fixiert. In diesem Fall wird, da die Fensterplatte 3 an dem Blatt 42 ohne ein Zwischenschalten eines synthetischen Harzes zwischen den ersten Festlegungsmitteln ml und den zweiten Festlegungsmitteln m&sub2; festgelegt werden kann, die Dicke des Rahmenglieds 25 verringert, so daß das leichte Gewicht der Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung erzielt werden kann. In Fig. 12 und 13 (und der später beschriebenen Fig. 17) sind die Dicken des Blatts und der Festlegungsmittel für eine Erleichterung eines Verständnisses übertrieben dargestellt.

Fig. 14 zeigt eine erste Ausführungsform der Vorrichtung zur Herstellung der in Fig. 12 gezeigten Anordnung, welche eine Querschnittsansicht ist, welche einen Formgebungs- bzw. Formungsabschnitt einer Spritzgußform zeigt. In dieser Figur sind dieselben Bezugszeichen für dieselben Elemente wie diejenigen verwendet, welche in Fig. 12 gezeigt sind.

Fig. 14 ist eine Schnittansicht einer Spritzguß- bzw. Einspritzform in einem Zustand, in welchem die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 geklemmt sind. Die Kernform 51 weist die Formfläche bzw. -seite 511 zum Ausbilden des Hohlraums Ca an der zusammenpassenden Fläche bzw. Seite (Trennfläche) mit der Hohlraumform 52 auf und weist die Konkavität bzw. den konkaven Bereich 512 für ein Verhindern des Kontakts mit der Fensterplatte 3 auf. Weiters weist die Hohlraumform 52 die Formfläche 521 zum Ausbilden des Hohlraums Ca an der zusammenpassenden Fläche (Trennfläche) mit der Kernform 51 auf und weist die Konkavität bzw. den konkaven Bereich 522 für ein Verhindern des Kontakts mit der Fensterplatte 3 auf. Es ist jedoch der gebrochene bzw. unterbrochene Abschnitt an der Mitte rechts in der Figur ein Abschnitt bzw. Bereich, welcher dem Außenumfangsrand bzw. der Außenumfangskante eines Hohlraums benachbart ist, welcher das Rahmenglied 24 an dem Außenumfangsrand der Fensterplatte 3 an der Seite gegenüberliegend zu dem Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 in der Mitte links bildet.

Für diese Vorrichtung ist, wenn die Form bzw. der Stempel oder Ziehring geschlossen ist, der Hohlraum Ca einer vorbestimmten Form, welche sich in der Längsrichtung entlang des Außenumfangsrands 3e einer Fensterplatte erstreckt, an der Trennfläche der Form bzw. des Stempels ausgebildet, und ein Teil dieses Hohlraums Ca wird durch die Fensterplatte 3 ausgebildet. Die Kernform 51 benachbart dem Außenumfangsrand des Hohlraums Ca und die Halteabschnitte 514 und 524 der Hohlraumform 52 halten das Blatt 42 und dichten die Trennfläche in dem Stempel in einem Zustand, in welchem das Blatt 42 komprimiert wird, und die Kernform 51 benachbart dem Innenumfangsrand des Hohlraums Ca und die Halteabschnitte 513 und 523 der Hohlraumform 52 halten das Blatt 42 und die Fensterplatte 3 und dichten die Trennfläche in dem Stempel in einem Zustand, in welchem das Blatt 42 komprimiert wird, so daß der Hohlraum Ca in zwei Stücke, einen Hohlraum Ca1 an der Fahrzeuginnenseite und einen Hohlraum Ca2 an der Fahrzeugaußenseite, entlang der Erstreckungsrichtung des Umfangsrands der Fensterplatte 3 durch das Blatt 42 unterteilt wird.

Die Kernform 51 wird aus zwei Angußkanalplatten 51a und 51b gebildet und der Angußkanal 58, welcher mit dem Einspritzeinlauf 590 kommuniziert bzw. in Verbindung steht, ist an der zusammenpassenden Fläche zwischen den Angußkanalplatten 51a und 51b gebildet. In ähnlicher Weise ist die Hohlraumform 52 aus zwei Angußkanalplatten 52a und 52b gebildet und der Angußkanal 58, welcher mit dem Einspritzeinlauf 590 kommuniziert bzw. in Verbindung steht, ist an der zusammenpassenden Fläche zwischen den Angußkanalplatten 52a und 52b ausgebildet. D. h., bei dieser Vorrichtung sind sowohl die Kernform 51 als auch die Hohlraumform 52 mit dem Einspritzeinlauf 590 zum Zuführen eines synthetischen Harzes in flüssiger Form oder eines Harzrohmaterials in flüssiger Form in den Hohlraum Ca ausgebildet. Wie in der Figur gezeigt, kann der Einspritzeinlauf 590, welcher sowohl in der Kernform 51 als auch in der Hohlraumform 52 vorgesehen ist, an einer Stelle in dem Hohlraum Ca ausgebildet sein. Es ist jedoch bevorzugt, daß unter Berücksichtigung des Falls, wo ein synthetisches Harz in flüssiger Form, welches aufgrund einer hohen Viskosität weniger strömungs- bzw. fließfähig ist, verwendet wird, eine Vielzahl von Harzströmungswegen (59, 590) zusätzlich in Abständen in der Längsrichtung entlang der Längsrichtung des Hohlraums Ca vorgesehen ist.

Ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form wird durch eine erste Harzzufuhröffnung 581, welche in der Kernform 51 ausgebildet ist, und eine zweite Harzzufuhröffnung 562, welche in der Hohlraumform 52 ausgebildet ist, zugeführt und in den Hohlraum Ca eingespritzt und gefüllt. Zu diesem Zeitpunkt ist es bevorzugt, die Einspritzmenge von jeder Öffnung zu regulieren, so daß sich das Blatt 42 in dem Hohlraum Ca nicht zu einer Formfläche der Kernform oder der Hohlraumform verschiebt. Insbesondere wird die Einspritzmenge entsprechend dem Volumsverhältnis (Flächenverhältnis an der Querfläche) der Hohlräume Ca1 und Ca2, welche durch das Blatt 42 getrennt werden, zu einem überlappenden Zeitpunkt eingespritzt. Dadurch werden die Drücke, welche auf beide Flächen des Blatts 42 aufgebracht bzw. angewandt werden, ausgeglichen, und das Verschieben des Blatts 42 entweder zu der Kernform 51 oder der Hohlraumform 52 kann verhindert werden. Darüber hinaus können die Einspritzmenge entsprechend dem Volumsverhältnis der Hohlräume Ca1 und Ca2 und der Einspritzzeitpunkt durch ein geeignetes Regeln bzw. Steuern der Größe, Länge etc. des Angußkanals 58 bestimmt werden. Es ist bevorzugt, eine CAE-Analyse (Computerunterstütztes Engineering) und dgl. vorab durchzuführen.

Fig. 15 zeigt eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung zur Herstellung der in Fig. 12 gezeigten Anordnung, welche eine Querschnittsansicht ist, welche einen Formungsabschnitt einer Spritzgußform zeigt. In dieser Figur werden dieselben Bezugszeichen denselben Elementen wie denjenigen gegeben, welche in Fig. 14 gezeigt ist.

Diese Figur ist eine Querschnittsansicht einer Spritzgußform in dem Zustand eines Formklemmens. Die Basiskonstruktion ist dieselbe wie diejenige der Vorrichtung, welche in Fig. 14 gezeigt ist, wobei jedoch die Kernform 51 einstückig bzw. allein ausgebildet ist. In dieser Ausführungsform ist der Angußkanal, welcher eine dritte Harzzufuhröffnung 583 aufweist, an der zusamenpassenden Fläche bzw. Seite (Trennfläche) der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 ausgebildet und der Angußkanal 58 der Kernform 51 und der Angußkanal 58 der Hohlraumform 52 sind miteinander einstückig bzw. integral verbunden. Dadurch wird, obwohl an der in Fig. 14 gezeigten Vorrichtung zwei Spritzgußmaschinen an die erste Harzzufuhröffnung 581 und die zweite Harzzufuhröffnung 582 angeschlossen werden müssen, in dieser Ausführungsform die Einspritzdüse einer Spritzgußmaschine mit der Harzzufuhröffnung 583 der Kernform 51 verbunden, wodurch ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches zu der Harzzufuhröffnung 583 der Kernform 51 zugeführt wird, in die Hohlräume Ca1 und Ca2 durch die Einspritzeinläufe 590 eingespritzt und gefüllt werden kann, welche sowohl in der Kernform 51 als auch in der Hohlraumform 52 vorgesehen sind. Wie in der Figur gezeigt, kann der Einspritzeinlauf 590, welcher in jeder der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 vorgesehen ist, an einer Stelle in dem Hohlraum Ca vorgesehen sein. Es ist jedoch bevorzugt, daß unter Berücksichtigung des Falls, wo ein synthetisches Harz in flüssiger Form, welches aufgrund einer hohen Viskosität weniger strömungs- bzw. fließfähig ist, verwendet wird, eine Vielzahl von Harzströmungswegen (59, 590) in Abständen entlang der Längsrichtung des Hohlraums Ca vorgesehen ist.

Es ist bevorzugt, die Einspritzmenge zu den Hohlräumen Ca1 und Ca2 zu regulieren, so daß sich das Blatt 42 in dem Hohlraum Ca nicht zu einer Formfläche der Kernform oder der Hohlraumform verschiebt. Insbesondere wird die Einspritzmenge entsprechend dem Volumsverhältnis (Flächenverhältnis) der Hohlräume Ca1 und Ca2, welche durch das Blatt 42 unterteilt sind, zu einem überlappenden Zeitpunkt eingespritzt. In diesem Fall werden die Drücke, welche auf beide Flächen bzw. Seiten des Blatts 42 angewandt bzw. aufgebracht werden, ausgeglichen, und das Verschieben des Blatts 42 zu einer der Kernform 51 oder der Hohlraumform 52 kann verhindert werden. Weiters können die Einspritzmenge entsprechend dem Volumsverhältnis der Hohlräume Ca2 und Ca2 und der Einspritzzeitpunkt durch ein geeignetes Regeln bzw. Steuern der Form, Länge etc. des Angußkanals 58 bestimmt werden. Es ist bevorzugt, eine CAE-Analyse und dgl. vorab durchzuführen.

An dieser Vorrichtung wird die externe Größe des Blatts 42 vorab in eine Größe geringfügig größer als die Außenumfangsrandform der Fensterplatte 3 ausgebildet (beispielsweise eine Größe entsprechend lediglich dem Heckfensterabschnitt des Fahrzeugs). Nachdem das Rahmenglied 24 ausgebildet ist, wird das Blatt 42 mit anderen Blattmaterialien, welche den Rückseitenabschnitt und den Dachabschnitt des Fahrzeugs darstellen bzw. ausbilden, durch ein Nähen verbunden, wodurch die Klappverdeckanordnung fertiggestellt bzw. vervollständigt wird.

Fig. 16 bezieht sich auf die in Fig. 14 und 15 gezeigte Vorrichtung, welche die Anordnung des Angußkanals 58 und der Eingußkanäle 59 (Einspritzeinläufe 590) zeigt, welche an der Formfläche der Kernform 51 oder der Hohlraumform 52 vorgesehen sind. Eine Vielzahl von Einspritzeinläufen 590 (Eingußkanäle 59) ist an dem Angußkanal 58 ausgebildet, welcher ringförmig entlang der Form des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 an der Formfläche der Kernform 51 oder der Hohlraumform 52 ausgebildet ist. Um das Verschieben des Blatts 42 in einer Richtung während des Einspritzens eines synthetischen Harzes oder Harzrohmaterials zu vermeiden, ist es bevorzugt, daß der Einspritzeinlauf 590 der Kernform 51 und der Einspritzeinlauf 590 der Hohlraumform 52 so vorgesehen sind, um einander gegenüberzuliegen bzw. zueinander gerichtet zu sein. Durch diese Konfiguration wird der Druck, welcher auf das Blatt 42 aufgebracht bzw. angewandt wird, gleich gemacht und das Verschieben des Blatts 42 kann verhindert werden.

Betreffend die in Fig. 14 und 15 gezeigte Vorrichtung sind die Zugmittel unter Verwendung des obengenannten Prinzips eines Stickrings an dem Halteabschnitt 514 der Kernform 51 und dem Halteabschnitt 524 der Hohlraumform 52 vorgesehen. Die Zugmittel 56 sind aus einem ringförmigen, konkaven Abschnitt bzw. Bereich 56a und einem konvexen Abschnitt 56b entlang der Außenumfangsrandform der Fensterplatte 3 hergestellt. Durch die Zugmittel dieser Konstruktion kann zur selben Zeit, wenn die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 geschlossen bzw. geklemmt werden, die Lockerheit entfernt werden, welche erzeugt wird, wenn das Blatt 42 positioniert wird.

Das Herstellungsverfahren für die Anordnung, beinhaltend die Ausbildung des Rahmenglieds 24, wird in der Verfahrenssequenz unter Bezugnahme auf Fig. 14 und 15 beschrieben.

Zuerst wird als ein erster Schritt das Blatt 42 in der Kernform 51 angeordnet, wobei die Form offen ist, und das Positionieren wird durchgeführt. Insbesondere wird das Positionieren durch ein Ausrichten des Positionierlochs 400, welches vorab in dem Blatt 42 ausgebildet wird, mit dem Positionierstift 53 durchgeführt, wie dies in der Figur gezeigt ist. Das Material des Positionierstifts 53 ist vorzugsweise ein Material, welches weniger anfällig ist, Kratzer, Risse bzw. Sprünge und andere Beschädigungen an der Fensterplatte 3 zu bewirken, und ist weicher und verschleißbeständiger als die Fensterplatte 3 (beispielsweise Polyacetalharz). Weiters sollte die Form des Positionierstifts 53 vorzugsweise derart sein, daß das Spitzenende des Stifts eine sich verjüngende, kreisförmige Form aufweist. Weiters gelangt, wenn ein Vorsprungsmuster mit vielen, kleinen Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche des Harzblatts 4a des Blatts 42 ausgebildet ist, die Oberfläche der Fensterplatte 3 in Kontakt mit den konvexen Abschnitten der Vorsprünge und wird durch diese abgestützt, so daß der Puffervorgang weiter erhöht wird. Zusätzlich wird an dem Halteabschnitt 513 an der Innenumfangseeite das Blatt 42 geringfügig komprimiert und wirkt als ein Dichtmaterial, welches erlaubt, daß ein Gas hindurchtritt, jedoch verhindert, daß eine Flüssigkeit hindurchtritt. Daher wird synthetisches Harz in flüssiger Form, welches in die Hohlräume Ca1 und Ca2 eingespritzt und gefüllt wird, daran gehindert, zwischen der Fensterplatte 3 und dem Blatt 42 auszutreten bzw. zu lecken, und es wird auch die Luft in den Hohlräumen Ca1 und Ca2 wirksam ausgebracht. Für das Harzblatt kann beispielsweise ein Weich-PVC-Harzblatt verwendet werden.

In einem zweiten Schritt wird die Fensterplatte 3 angeordnet und positioniert. Als diese Positioniermittel wird beispielsweise der Positionierarm 55 verwendet, welcher in Fig. 4 gezeigt ist. In der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3, wo das Rahmenglied 24 ausgebildet wird, sind jedoch die ersten Festlegungsmittel ml vorab ausgebildet. Als das erste Festlegungsmittel ml wird eine Klebemittelschicht verwendet. Wenn die Fensterplatte 3 aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, können jedoch anstelle der ersten Festlegungsmittel ml einer Klebemittelschicht oder zusätzlich hiezu mechanische Mittel verwendet werden, in welchen viele Durchtrittslöcher oder Kerben mit unter- bzw. hinterschnittener Form entlang des Rahmenglieds 24 in der Nähe des Außenumfangsrands 3e einer Fensterplatte ausgebildet werden, und ein flüssiges Harz wird durch die Durchtrittslöcher oder Kerben festgelegt. Weiters kann die Klebemittelschicht, welche das erste Festlegungsmittel ml ist, eine Klebemittelschicht sein, welche durch Wärme bzw. Hitze aktiviert wird, wie die Anordnung der ersten Ausführungsform.

Es ist bevorzugt, daß die Fensterplatte 3 insgesamt auf eine Temperatur über Normaltemperatur (etwa 60 bis 130ºC in dem Fall einer anorganischen Glasscheibe bzw. -tafel) vorab erwärmt wird und die Außenumfangsrandform thermisch im Vergleich zu der Form bei Normaltemperatur expandiert wird. Dadurch wird die Temperaturdifferenz zwischen der Fensterplatte 3 und dem eingespritzten Harz verringert, so daß das Ausmaß eines thermischen Schocks, welcher auf die Fensterplatte 3 angewandt wird, verringert wird, wobei dies zu einer Beschränkung von Sprüngen bzw. Rissen beiträgt, wenn die Fensterplatte 3 aus Glas hergestellt ist. Darüber hinaus kontrahiert bzw. zieht sich die Fensterplatte 3 mit der Kontraktion nach der Ausbildung des Rahmenglieds 24 zusammen, so daß die relative Kontraktion des Rahmenglieds geringer ist, wodurch das Auftreten einer internen Beanspruchung reduziert werden kann, durch welche das Rahmenglied 24 die Fensterplatte 3 von außen einspannt. Dadurch kann verhindert werden, daß die Fensterplatte 3 in einer unerwünschten Richtung durch eine Kompressionsbeanspruchung deformiert wird, oder es kann verhindert werden, daß das Rahmenglied 24 durch eine Restzugbeanspruchung reißt bzw. Sprünge aufweist.

In einem dritten Schritt werden die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 zusammengegeben bzw. -gefügt und geklemmt bzw. gespannt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Blatt 42, welches an einer vorbestimmten Position zwischen der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 angeordnet ist, so positioniert, so daß der Hohlraum Ca, welcher durch die Formfläche 511 der Kernform 51, die Formfläche 521 der Hohlraümform 52 und die Fensterplatte 3 gebildet wird, in zwei Stücke, den Hohlraum Ca1 an der Fahrzeuginnenseite und den Hohlraum Ca2 an der Fahrzeugaußenseite, entlang der Erstreckungsrichtung der Fensterplatte 3 unterteilt wird, und ist von beiden Formflächen 511 und 521 getrennt.

In einem vierten Schritt wird ein Spritzgießen durch ein Einspritzen eines synthetischen Harzes in flüssiger Form, welches durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen geschmolzen wurde, in die Hohlräume Ca1 und Ca2, welche entlang der Erstreckungsrichtung der Fensterplatte 3 unterteilt sind, von den Einspritzeinläufen 590 durchgeführt, welche sowohl in der Kernform 51 als auch der Hohlraumform 52 vorgesehen sind. Wenn eine Vielzahl von Einspritzeinläufen 590 vorgesehen ist, ist es jedoch bevorzugt, daß ein synthetisches Harz in flüssiger Form von jedem Einspritzeinlauf 590 zu überlappenden Zeitpunkten eingespritzt wird. In diesem Fall können die inneren bzw. nach einwärts gerichteten Kompressionskräfte in die Flächenrichtung der Fensterplatte 3, welche durch den Druck des eingespritzten, synthetischen Harzes in flüssiger Form wirken, einander gegenseitig aufheben. Dadurch werden, wie oben beschrieben, die Kompressionskräfte in der Flächenrichtung der Fensterplatte 3 gegeneinander durch den Druck des eingespritzten, synthetischen Harzes in flüssiger Form aufgehoben, so daß die Positionsverschiebung in der Flächenrichtung der Fensterplatte 3 verhindert bzw. vermieden werden kann.

Das synthetische Harz in flüssiger Form dieser Ausführungsform ist ein thermoplastisches Harz. welches durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen in flüssige Form gebracht wurde. Insbesondere werden Kunststoffe für allgemeine Verwendung bzw. Zwecke, wie beispielsweise PVC-Harz, ABS-Harz, PP-(Polypropylen)-Harz und PS-(Polystyrol)-Harz, die obengenannten technischen Kunststoffe oder die Polymerlegierung bzw. -verbindung dieser Harze und weiters ein Harz, in welches ein Verstärkungsmaterial zugemischt ist, verwendet. Diese Harze werden erweicht und durch ein Erhitzen bzw. Erwärmen fließfähig gemacht und durch ein Abkühlen verfestigt. Zu diesem Zeitpunkt kollidiert, wenn das Harz von dem Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 von der geringfügig außenliegenden Position eingespritzt wird, das Harz nicht direkt mit der Fläche der Fensterplatte 3, welche sich in einem vorkragenden oder einseitig eingespannten Zustand befindet, so daß kein Biegemoment auf die Fensterplatte 3 ausgeübt wird. Daher kann, wenn das Material der Fensterplatte 3 ein anorganisches Glas ist, das Brechen und Springen verhindert werden, und wenn das Material der Fensterplatte 3 ein synthetisches Harz ist, wird die Deformation verhindert.

Da das Harzblatt 4a des Blatts 4 wechselweise löslich mit dem synthetischen Harz ist, welches das Rahmenglied 24 bildet, wird die Oberfläche des Harzblatts 4a etwas durch die Konduktions- bzw. Leitungswärme des eingespritzten, synthetischen Harzes in flüssiger Form geschmolzen, schmilzt zusammen mit dem synthetischen Harz, welches das Rahmenglied 24 bildet, und stellt ein starkes Verschweißen bzw. Verbinden durch den Druck des eingespritzten Harzes zur Verfügung. In diesem Fall sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; der Verschweißungsabschnitt bzw. -bereich des Rahmenglieds 24 und des Harzblatts 4a. Zu diesem Zeitpunkt ist, wenn ein Weich-PVC-Harz als ein Harz verwendet wird, welches das Rahmenglied 24 bildet, es bevorzugt, daß das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form auf eine Temperatur von etwa 200 bis 220ºC erhitzt und geschmolzen wird.

Selbst in dem Fall, wo das Harzblatt 4a wechselweise mit dem synthetischen Harz für das Rahmenglied 24 löslich bzw. lösbar ist, ist es, wenn die Befestigungskraft für ein Fixieren zwischen dem Rahmenglied 24 und dem Blatt 42 unzureichend ist, bevorzugt, daß eine Klebemittelschicht auch verwendet wird. Insbesondere wird, wenn das Klebemittel ein durch Wärme bzw. Hitze aktiviertes Klebemittel ist, die Klebemittelschicht zwischen dem Rahmenglied 24 und dem Blatt 42 durch den Erwärmungsvorgang aufgrund des synthetischen Harzes in flüssiger Form aktiviert, so daß das Rahmenglied 24 und das Blatt 42 aneinander fest bzw. stark festgelegt werden können.

In einem vierten Schritt können wenigstens zwei Harzrohmaterialien in flüssiger Form, welche ein synthetisches Harz durch Reaktion ausbilden, den Hohlräumen Ca1 und Ca2, welche entlang der Erstreckungsrichtung der Fensterplatte 3 unterteilt sind, von den Einspritzeinläufen 590 zugeführt werden, welche sowohl in der Kernform 51 als auch der Hohlraumform 52 vorgesehen sind. Als derartige Harzrohmaterialien in flüssiger Form kann beispielsweise eine Mischung von Polyol und Isocyanat verwendet werden, welche durch eine chemische Reaktion Polyurethan bilden. In diesem Fall sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; eine Klebemittelschicht, welche auf dem Blatt 42 ausgebildet ist, oder eine thermisch aktivierte Klebemittelschicht.

Die Farben des Blatts 42 und des Rahmenglieds 24 sind vorzugsweise dieselben oder von demselben System für den Zweck, daß, selbst wenn ein gewisses Harzlecken, Graten etc. auf dem Blatt 42 auftreten, diese Defekte nicht sichtbar bzw. augenscheinlich sind. Insbesondere wird ein schwarze Farbe enthaltender Kohlenstoff oder eine Farbe eines schwarzen Systems bevorzugt aus dem Standpunkt einer Qualität, wie einer Witterungsbeständigkeit, verwendet.

In einem fünften Schritt wird ein Anordnungszwischenkörper, in welchem die Fensterplatte 3 und das Blatt 42 durch das Rahmenglied 24 integriert sind, aus der Form entfernt.

Fig. 17 ist eine Ansicht entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2 zur Illustrierung eines Vorgangs bzw. Prozesses, in welchem ein nicht notwendiger Abschnitt bzw.. Bereich des Blatts 42 des Zusammenbauzwischenkörpers, welcher aus der Form entfernt wurde, an der in Fig. 14 oder Fig. 15 gezeigten Vorrichtung getrimmt bzw. geschnitten wird.

In einem sechsten Schritt wird die Form geöffnet, der Anordnungszwischenkörper, welcher das Rahmenglied 24 aufweist, wird entnommen und ein unnötiger Blattabschnitt bzw. -bereich, welcher die Fensterplatte 3 abdeckt, wird geschnitten. Insbesondere wird, wie in Fig. 17 gezeigt, an dem Blatt mit der Trimmschneideinrichtung 60, wie beispielsweise einem Messer, ein Schnitt durchgeführt und das Blatt 42, welches in ein Cabrioverdeck hergestellt wird, wenn ein Produkt hergestellt wird, und ein Blatt 420, welches entfernt wird, wenn ein Produkt hergestellt wird, werden voneinander getrennt.

Obwohl die Fensterplatte 3 und das Blatt 42 aneinander durch die ersten Festlegungsmittel ml in dieser Figur festgelegt sind, ist selbstverständlich bzw. muß nicht erwähnt werden, daß jegliche Konstruktion verwendet werden kann, in welcher die ersten Festlegungsmittel ml an dem Blatt 42 festgelegt werden können. Weiters ist zur Ausbildung des Blatts bzw. Verdecks 42 eine Trennlinie an dem Blatt 42 entlang eines Innenumfangsrands 241ei des Rahmenglieds 24 ausgebildet und das Blatt 420 kann an einem Bereich bzw. Abschnitt, welcher nicht an dem Rahmenglied 24 einwärts bzw. innerhalb von dem Innenumfangsrand 241ei des Rahmenglieds 24 festgelegt ist, entfernt werden.

Fig. 18 ist eine Vorderansicht des Blatts der vorangehenden Stufe, welches in der in Fig. 14 oder Fig. 15 gezeigten Vorrichtung angeordnet ist. Die zweifach punktierte Linie X in der Figur deutet die Position eines Außenumfangsrands 242eo (242ei) des Rahmenglieds 24 an. Die Löcher 422, welche die dritten Festlegungsmittel darstellen, weisen einen vorbestimmten Abstand Y&sub1; von den Positionierlöchern 400 auf, durch welche der Positionierstift 53 der Kernform 51 hindurchtritt, und sind entlang der zweifach punktierten Linie X angeordnet. Ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches in den Hohlraum Ca zugeführt wird, strömt in die Hohlräume Ca1 und Ca2 durch die mehreren Löcher 422. Ein Bezugszeichen 421 bezeichnet ein Saugschalen-Entlastungsloch, um zu erlauben, daß die Vakuumansaugschale 54 (siehe Fig. 4) zum Festlegen der Fensterplatte 3 hindurchtritt.

Das Obige ist eine Beschreibung der Vorrichtung und des Verfahrens zur Herstellung der Anordnung der fünften Ausführungsform. Die Herstellungsvorrichtung für eine Anordnung, welche die Ausbildung eines Rahmenglieds 25 mit sich bringt bzw. bedingt, ist dieselbe wie die in Fig. 14 bis 16 gezeigte, mit der Ausnahme, daß die Formen der Formhälfte und des Hohlraums unterschiedlich sind. Das Herstellungsverfahren ist auch dasselbe wie dasjenige, welches an der in Fig. 14 bis 16 gezeigten Vorrichtung verwendet wird.

Fig. 19 zeigt eine Anordnung einer siebenten Ausführungsform, in welcher die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands eines Blatts an einem Rahmenglied 26 festgelegt ist, welches integral mit der Fensterplatte 3 außerhalb des Hohlraums durch die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; ist. Diese Querschnittsform zeigt den Bereich entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2 und dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente wie diejenigen in der obigen Beschreibung angewandt. Der Heißdrahtdruck 9 und der Anschluß 10 sind für eine Erläuterung weggelassen, wobei selbstverständlich diese Elemente vorgesehen sein bzw. zur Verfügung gestellt werden können.

Das Rahmenglied 26 ist aus einem synthetischen Harz gebildet, welches in den Hohlraum eines Stempels in einem Zustand eines Komprimierens eingefüllt und dann verfestigt wird. Weiters ist das Rahmenglied 26 an der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte über die ersten Festlegungsmittel m&sub1; in dem Hohlraum festgelegt und an der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts über die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; außerhalb des Hohlraums über den Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 26 festgelegt. Das Rahmenglied 26 wird durch das Blatt 4 abgedeckt, um von der Fahrzeuginnenseite unsichtbar zu sein.

In diesem Fall wird, selbst wenn das Rahmenglied 26 an der Nähe bzw. Umgebung eines Öffnungsrands 42e eines Blatts 42 über die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; außerhalb des Hohlraums festgelegt wird, es über den Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 26 festgelegt. Daher ist der Effekt eines Festlegens des Blatts 4 an dem Rahmenglied 26 größer als der Effekt, welcher erzeugt wird, wenn das Blatt 4 an der Oberfläche des Rahmenglieds 26 an einem Teil des Kontaktabschnitts mit dem Rahmenglied 26 festgelegt wird. Weiters ist dieses Verfahren effektiv bzw. wirksam, wenn das Blatt 4 schwierig einstückig bzw. gemeinsam mit dem Rahmenglied 26 auszubilden ist.

Fig. 20 zeigt eine Anordnung einer achten Ausführungsform, welche dieselbe ist wie die Anordnung der siebenten Ausführungsform mit der Ausnahme, daß ein Rahmenglied 27 durch das Blatt 4 abgedeckt wird, um von der Fahrzeugaußenseite unsichtbar zu sein. Diese Querschnittsform zeigt den Abschnitt entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2 und dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente wie diejenigen in der obigen Beschreibung verwendet. Der Heißdrahtdruck 9 und der Anschluß 10 sind für eine Erläuterung weggelassen, wobei jedoch selbstverständlich diese Elemente zur Verfügung gestellt werden können.

Das Rahmenglied 27 ist aus einem synthetischen Harz gebildet, welches in den Hohlraum eines Stempels in einem Zustand eines Komprimiertseins gefüllt wird und dann verfestigt wird. Weiters ist das Rahmenglied 26 an der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte über die ersten Festlegungsmittel m&sub1; in dem Hohlraum festgelegt und an der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts über die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; außerhalb des Hohlraums über den Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 27 festgelegt. Das Rahmenglied 27 wird durch das Blatt 4 abgedeckt, so daß es von der Fahrzeugaußenseite unsichtbar ist.

In diesem Fall muß, da das Rahmenglied 27 nicht zu der Fahrzeugaußenseite freiliegt, da es durch das Blatt 4 abgedeckt ist, als ein synthetisches Harz für das Rahmenglied 27 ein spezielle Witterungsbeständigkeit nicht in Betracht gezogen werden, da das Sonnenlicht abgedeckt bzw. verhindert wird, und es muß nicht ein Material unter Berücksichtigung der Kratzbeständigkeit verwendet werden. Daher kann das Rahmenglied 27, welches aus einem Polyurethanharz durch ein Reaktionsspritzgießen (RIM) hergestellt wird, verwendet werden, obwohl Polyurethanharz schlechter gegenüber PVC- Harz in Hinblick auf eine Witterungsbeständigkeit ist.

Für das Blatt der siebenten und achten Ausführungsform können ähnlich wie die Anordnung der ersten bis vierten Ausführungsform das wasserdichte Harzblatt oder Filmharzblatt 4a oder der gewebte Stoff 4b, wie beispielsweise Canvas bzw. Segeltuch, welcher wasserdicht ist und eine hohe Zugfestigkeit aufweist, unabhängig verwendet werden, wobei das Blatt 4 dieser Ausführungsform ein Blatt ist, in welchem das Harzblatt 4a und das gewebte Tuch 4b laminiert sind. Für das Blatt kann ähnlich wie die Anordnung der fünften und sechsten Ausführungsform das Blatt 42 verwendet werden, in welchem das Harzblatt 4a an beiden Oberflächen des gewebten Tuchs 4b laminiert ist. Betreffend das Material des Harzblatts 4a ist jedoch ein Material bevorzugt, welches wechselweise mit dem Rahmenglied 26 (27) löslich ist. Wenn ein derartiges Harzblatt verwendet wird, sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; für ein Festlegen des Rahmenglieds an dem Blatt ein Verbindungs- bzw. Schweißabschnitt zwischen dem Rahmenglied und dem Harzblatt. Selbst wenn das Harzblatt und das gewebte Tuch nicht wechselweise mit dem Rahmenglied 26 (27) löslich sind, kann eine Klebemittelschicht vorab als die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; an dem Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 26 (27) ausgebildet werden.

Fig. 21 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Herstellung der in Fig. 19 gezeigten Anordnung, welche eine Querschnittsansicht ist, welche einen Formungsabschnitt einer Spritzgußform zeigt. In dieser Figur werden dieselben Bezugszeichen für dieselben Elemente wie diejenigen verwendet, welche in Fig. 19 gezeigt sind.

In dieser Vorrichtung wird, wenn der Stempel geschlossen wird, der Hohlraum Ca einer vorbestimmten Form, welcher sich in der Längsrichtung entlang des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte erstreckt, an der Trennfläche in der Form bzw. dem Stempel durch die Formfläche 511 der Kernform 51 und die Formfläche 521 der Hohlraumform 52, die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte und einer einen Spalt bildenden Form 11 gebildet. D. h., der Hohlraum Ca wird durch ein Halten der Fensterplatte 3 durch die Halteabschnitte 513 und 523 der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 gebildet, welche dem Innenumfangsrand des Hohlraums Ca benachbart sind.

Die Kernform 51 ist alleine bzw. einstückig ausgebildet und an dem Abschnitt bzw. Bereich, welcher die Fläche bzw. Seite der Fensterplatte 3 kontaktiert, ist die einen Spalt bildende Form 11 lösbar an der Kernform 51 als einen Spalt bildende Mittel installiert, welche zur selben Zeit, wenn das Rahmenglied 26 und die Fensterplatte 3 integral ausgebildet werden, einen Spalt zum Einfalten der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts zwischen das Rahmenglied 26 und die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte ausbilden. Das Bezugszeichen 512 bezeichnet die Konkavität bzw. den konkaven Abschnitt für ein Verhindern des Kontakts mit der Fensterplatte 3.

Die Hohlraumform 52 ist aus zwei Angußkanalplatten 52a und 52b hergestellt und der Angußkanal 58 ist an der zusammenpassenden Fläche zwischen den Angußkanalplatten 52a und 52b ausgebildet. Dieser Angußkanal 58 steht in Verbindung mit dem Einspritzeinlauf 590, welcher an der Formfläche 521 der Hohlraumform 52 vorgesehen ist, um ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form zu dem Hohlraum Ca zuzuführen. Wie in der Figur gezeigt, kann der Einspritzeinlauf 590 an einer Stelle in dem Hohlraum Ca ausgebildet sein. Es ist jedoch bevorzugt, daß unter Berücksichtigung des Falls, wo ein synthetisches Harz, welches aufgrund einer hohen Viskosität weniger fließ- bzw. strömungsfähig ist, verwendet wird, eine Vielzahl von Harzströmungswegen (59, 590) zusätzlich entlang der Längsrichtung des Hohlraums Ca vorgesehen wird. Das Bezugszeichen 522 bezeichnet die Konkavität bzw. den konkaven Bereich für ein Verhindern des Kontakts mit der Fensterplatte 3.

Anstelle des Harzströmungswegs (59, 590), welcher durch die durchgezogene Linie in der Vorrichtung der oben Ausführungsform angedeutet ist, kann die Harzzufuhröffnung 583, welche durch die zweifach punktierte Linie angedeutet ist, an der zusammenwirkenden Fläche (Trennfläche) der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 ausgebildet sein. Dadurch wird in dieser Vorrichtung ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form in den Hohlraum Ca durch den Einspritzeinlauf 590 eingespritzt und gefüllt, welcher mit der Harzzufuhröffnung 583 in Verbindung steht, welche durch die zweifach punktierte Linie angedeutet ist, welche an der zusammenpassenden Oberfläche der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 ausgebildet ist. In diesem Fall ist der lange Angußkanal 58 nicht notwendig, so daß die Menge an verwendetem Harz reduziert werden kann.

Als nächstes wird das Herstellungsverfahren für die Anordnung, welche das Rahmenglied 26 aufweist, in der Verfahrenssequenz unter Bezugnahme auf Fig. 21 beschrieben.

Zuerst wird als ein erster Schritt die Fensterplatte 3 an der Kernform 51 angeordnet, an welcher die einen Spalt ausbildende Form 11 installiert ist, wobei die Form bzw. der Stempel offen ist, und das Positionieren wird durchgeführt.

Es können jedoch die ersten Festlegungsmittel m&sub1; vorab in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 ausgebildet werden, an welcher das Rahmenglied 26 ausgebildet wird. Als die ersten Festlegungsmittel m&sub1; wird eine Klebemittelschicht verwendet. Wenn die Fensterplatte 3 aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, können jedoch anstelle der ersten Festlegungsmittel m&sub1; einer Klebemittelschicht oder zusätzlich dazu mechanische Mittel verwendet werden, in welchen viele Durchtrittslöcher oder Kerben mit unter- bzw. hinterschnittener Form entlang des Rahmenglieds 26 in der Nähe des Außenumfangsrands 3e einer Fensterplatte ausgebildet werden, und ein flüssiges Harz wird an den Durchtrittslöchern oder Kerben festgelegt. Es kann die Klebemittelschicht, welche die ersten Festlegungsmittel m&sub1; ist, eine Klebemittelschicht sein, welche durch Wärme bzw. Hitze aktiviert wird.

Es ist bevorzugt, daß die Fensterplatte 3 insgesamt bzw. als Ganzes auf eine Temperatur über eine Normaltemperatur (etwa 60 bis 130ºC in dem Fall einer anorganischen Glasscheibe) vorerwärmt wird, und die Außenumfangsrandform thermisch im Vergleich zu der Form bei Normaltemperatur expandiert wird. Dadurch wird die Temperaturdifferenz zwischen der Fensterplatte 3 und dem eingespritzten Harz verringert, so daß das Ausmaß eines thermischen Schocks, welcher auf die Fensterplatte 3 angewandt wird, verringert wird, wobei dies zu der Beschränkung von Sprüngen beiträgt, wenn die Fensterplatte 3 aus Glas hergestellt ist. Darüber hinaus zieht sich die Fensterplatte 3 bei dem Zusammenziehen nach dem Ausbilden des Rahmenglieds 26 zusammen, so daß die relative Kontraktion des Rahmenglieds geringer ist, wodurch das Auftreten einer internen Beanspruchung bzw. Spannung reduziert werden kann, wodurch das Rahmenglied 26 die Fensterplatte 3 von außen einspannt. Dadurch kann verhindert werden, daß die Fensterplatte 3 in einer unerwünschten Richtung durch eine Kompressionsbelastung bzw. -beanspruchung deformiert wird, oder es kann verhindert werden, daß das Rahmenglied 26 durch eine Restzugbelastung reißt bzw. springt.

Weiters wird das Positionieren der Fensterplatte 3 beispielsweise unter Verwendung des Positionierungsarms 55 durchgeführt, welcher in Fig. 4 gezeigt ist. Nach dem Positionieren wird die Fensterplatte 3 fixiert. Als Mittel hiefür wird beispielsweise die Vakuumansaugschale verwendet, welche in Fig. 4 gezeigt ist. Betreffend diese Ausführungsform sollte jedoch die Vakuumansaugschale 54 mit dem konkaven Bereich 512 für ein Verhindern des Kontakts mit der Fensterplatte 3 versehen sein.

In einem zweiten Schritt werden, wie in Fig. 21 gezeigt, die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 zusammengegeben und geklemmt bzw. geschlossen. Ein synthetisches Harz in flüssiger Form, welches durch Erwärmen geschmolzen wurde, wird in den Hohlraum Ca eingespritzt, welcher durch die Formfläche 511 der Kernform 51 und die Formfläche 521 der Hohlraumform 52, die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 und die einen. Spalt bildende Form 11 gebildet wird, wodurch das Spritzgießen durchgeführt wird. Wenn eine Vielzahl von Einspritzeinläufen 590 vorgesehen ist, ist es jedoch bevorzugt, ein Harz in flüssiger Form zu einem überlappenden Zeitpunkt durch den jeweiligen Einspritzeinlauf einzuspritzen. In diesem Fall können die Kompressionskräfte in der Flächenrichtung der Fensterplatte 3, welche aufgrund des Drucks des eingespritzten Harzes in flüssiger Form wirken, aufgehoben werden. Dadurch kann die Positionsverschiebung in der Flächenrichtung der Fensterplatte 3, welche durch den Druck des synthetischen Harzes in flüssiger Form bewirkt wird, verhindert werden.

Das synthetische Harz in flüssiger Form dieser Ausführungsform ist ein thermoplastisches Harz, welches durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen in flüssige Form gebracht wird. Insbesondere können Kunststoffe für allgemeine Zwecke, wie beispielsweise ein PVC-Harz, ABS-Harz, PP-Harz und PS-Harz, die oben erwähnten, technischen Kunststoffe oder die Polymerverbindung bzw. -legierung dieser Harze und weiters ein Harz, in welches ein Verstärkungsmaterial zugemischt ist, verwendet werden. Diese Harze werden durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen erweicht und fließ- bzw. strömungsfähig gemacht und durch ein Abkühlen verfestigt. Zu diesem Zeitpunkt kollidiert, wenn das Harz von der geringfügig außerhalb liegenden Position von dem Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 eingespritzt wird, das Harz nicht direkt mit der Fläche der Fensterplatte 3, welche sich in einem vorkragenden bzw. einseitig eingespannten Zustand befindet, so daß kein Biegemoment auf die Fensterplatte 3 ausgeübt wird. Daher kann, wenn das Material der Fensterplatte 3 ein anorganisches Glas ist, das Brechen und Springen verhindert werden, und es kann, wenn das Material der Fensterplatte 3 ein synthetisches Harz ist, die Deformation verhindert werden.

In einem dritten Schritt wird das synthetische Harz in flüssiger Form verfestigt und der Anordnungszwischenkörper, in welchem die Fensterplatte 3 und das Rahmenglied 26 durch die ersten Festlegungsmittel ml integriert bzw. mit diesen verbunden sind, wird aus dem Stempel bzw. Ziehring entfernt.

In dem vierten Schritt wird die einen Spalt bildende Form 11 aus dem Anordnungszwischenkörper entnommen, welche gemeinsam mit der einen Spalt ausbildenden Form 11 aus dem Stempel entnommen wurde, und das Blatt 4 wird auf der Oberfläche an der Fahrzeuginnenseite des Rahmenglieds 26 angeordnet bzw. eingestellt. Die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts wird in einen Spalt gefaltet oder eingefaltet, welcher zwischen dem Rahmenglied 26 und der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte durch das Entfernen der den Spalt bildenden Form 11 gebildet wurde. In diesem Fall wird das Ausfransen des Öffnungsrands bzw. der Öffnungskante 4e des Blatts verhindert.

In einem fünften Schritt wird das Blatt 4 an dem Rahmenglied 26 außerhalb des Hohlraums Ca durch die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; laminiert oder mit diesen integriert fixiert. Dadurch wird die Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung fertiggestellt.

Das Harzblatt 4a des Blatts 4 ist wechselweise löslich mit dem synthetischen Harz, welches das Rahmenglied 26 bildet, so daß es das Blatt 4 auf das Rahmenglied 26 preßt bzw. drückt, und wird von der Seite des Blatts 4 erhitzt. Durch diese Leitungswärme wird die Oberfläche des Harzblatts etwas gemeinsam mit dem synthetischen Harz geschmolzen, welches das Rahmenglied 26 bildet. Weiters werden durch den Druck zwischen dem Blatt 4 und dem Rahmenglied 26 das Rahmenglied 26 und das Blatt 4 miteinander fest verschweißt bzw. verbunden. In diesem Fall sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; ein Verbindungs- bzw. Verschweißungsabschnitt zwischen dem Rahmenglied 26 und dem Blatt 4. Zu diesem Zeitpunkt sollte, wenn ein Weich-PVC-Harz als ein Harz verwendet wird, welches das Rahmenglied 26 bildet, die Temperatur des erhitzten, synthetischen Harzes vorzugsweise etwa 200 bis 220ºC betragen.

Selbst in dem Fall, wo das Harzblatt 4a wechselweise löslich mit dem synthetischen Harz für das Rahmenglied 26 ist, ist es jedoch, wenn die Festlegungskraft beim Fixieren zwischen dem Rahmenglied 26 und dem Blatt 4 unzureichend ist, bevorzugt, daß eine Klebemittelschicht auch verwendet wird. Insbesondere wird, wenn das Klebemittel ein durch Wärme bzw. Hitze aktiviertes Klebemittel ist, die Klebemittelschicht zwischen dem Rahmenglied 26 und dem Blatt 4 durch den Erwärmungsvorgang aufgrund des synthetischen Harzes in flüssiger Form aktiviert, so daß das Rahmenglied 26 und das Blatt 4 aneinander fest bzw. stark befestigt werden können.

Wenigstens zwei Harzrohmaterialien in flüssiger Form, welche ein synthetisches Harz durch Reaktion bilden, können zu dem Hohlraum Ca zugeführt werden. Als derartige Harzrohmaterialien in flüssiger Form kann beispielsweise eine Mischung von Polyol und Isocyanat verwendet werden, welche Polyurethan durch chemische Reaktion bildet. In diesem Fall sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; eine Klebemittelschicht, welche auf dem Blatt 4 ausgebildet ist, oder eine thermisch aktivierte Klebemittelschicht.

Zu diesem Zeitpunkt ist eine Trennlinie an dem Blatt 4 entlang der Innenumfangskante des Rahmenglieds 26 ausgebildet, während ein Überschuß zum Einfalten verbleibt, und ein überschüssiges Blatt kann entfernt werden. Weiters wird als das Harzblatt 4a ein wasserdichtes Harzblatt oder ein Film bzw. eine Folie verwendet, welche(r)(s) den Eintritt von Regenwasser verhindert. Zum Stabilisieren des Formens des Rahmenglieds 26 und aus dem Standpunkt des Aussehens bzw. Stils ist das Harzblatt, dessen Oberfläche fein geprägt bzw. mit Vorsprüngen in großer Anzahl versehen ist, bevorzugt. Insbesondere ist ein Weich-PVC-Harzblatt bevorzugt.

Das Obige ist eine Beschreibung der Vorrichtung und des Verfahrens zur Herstellung der Anordnung der siebenten Ausführungsform. Die Herstellungsvorrichtung für eine Anordnung, welche die Ausbildung eines Rahmenglieds 27 mit sich bringt bzw. bedingt, ist dieselbe wie diejenige, welche in Fig. 21 gezeigt ist, mit der Ausnahme, daß die Formen der Formhälften und des Hohlraums unterschiedlich sind. Das Herstellungsverfahren ist auch dasselbe wie dasjenige, welches an der in Fig. 21 gezeigten Vorrichtung verwendet wird.

Fig. 22 zeigt eine Anordnung einer neunten Ausführungsform, in welcher die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte an einem Rahmenglied 28, welches einstückig bzw. integral mit dem Blatt 4 ist, außerhalb des Hohlraums durch die erste Festlegungsmittel ml festgelegt ist. Diese Querschnittsform zeigt den Bereich entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2 und dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente wie diejenigen in der obigen Beschreibung verwendet. Der Heißdrahtdruck 9 und der Anschluß 10 werden für eine Erläuterung weggelassen, wobei selbstverständlich diese Elemente vorgesehen sein können.

Das Rahmenglied 28 ist aus einem synthetischen Harz ausgebildet, welches in den Hohlraum eines Stempels in einem Zustand eines Komprimierens eingeführt wird und dann verfestigt wird. Weiters ist das Rahmenglied 26 an der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts über die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; in dem Hohlraum festgelegt und an der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte über die ersten Festlegungsmittel m&sub1; außerhalb des Hohlraums über den Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 28 festgelegt. Das Rahmenglied 28 wird durch das Blatt 4 abgedeckt, um von der Fahrzeuginnenseite unsichtbar zu sein.

Das Rahmenglied 28 bedeckt nicht die Oberfläche der Fensterplatte 3 an der Fahrzeugaußenseite und ein Innenumfangsrand 281eo an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds 28 stimmt im wesentlichen mit dem Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 überein und weist eine flache Oberflächenform auf, welche sanft bzw. glatt an den Oberflächenabschnitt an der Fahrzeugaußenseite der Fensterplatte 3 anschließt. In diesem Fall sind eine Oberfläche 28f an der Fahrzeugaußenseite des Rahmenglieds 28 und die Oberfläche 3f an der Fahrzeugaußenseite der Fensterplatte bündig miteinander.

Fig. 23 zeigt eine Anordnung einer zehnten Ausführungsform, welche dieselbe wie die Anordnung der neunten Ausführungsform mit der Ausnahme ist, daß ein Rahmenglied 29 durch das Blatt 4 abgedeckt ist, so daß es von der Fahrzeugaußenseite unsichtbar ist. Diese Querschnittsform zeigt den Abschnitt entsprechend einem Querschnitt A-A in Fig. 2 und dieselben Bezugszeichen werden für dieselben Elemente wie für diejenigen verwendet, welche in Fig. 22 gezeigt sind. Der Heißdrahtdruck 9 und der Anschluß 10 werden für eine Erläuterung weggelassen, wobei selbstverständlich diese Elemente zur Verfügung gestellt werden können.

Das Rahmenglied 29 ist aus einem synthetischen Harz gebildet, welches in den Hohlraum einer Form in einem Zustand eines Komprimierens eingefüllt und dann verfestigt wird. Weiters ist das Rahmenglied 29 an der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts über die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; in dem Hohlraum festgelegt und an der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte über die ersten Festlegungsmittel ml außerhalb des Hohlraums über den Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 29 festgelegt. Das Rahmenglied 29 wird durch das Blatt 4 abgedeckt, um von der Fahrzeugaußenseite unsichtbar zu sein.

Das Rahmenglied 29 bedeckt nicht die Oberfläche der Fensterplatte 3 an der Fahrzeuginnenseite und ein Innenumfangsrand 291ei an der Fahrzeuginnenseite des Rahmenglieds 29 stimmt im wesentlichen mit dem Außenumfangsrand 3e der Fensterplatte 3 zusammen und weist eine flache Oberflächenform auf, welche sanft bzw. glatt an den Oberflächenabschnitt an der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte 3 anschließt. In diesem Fall sind eine Oberfläche 29f an der Fahrzeuginnenseite des Rahmenglieds 29 und die Oberfläche 3f an der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte bündig miteinander.

Die in Fig. 22 und 23 gezeigte Anordnung ist so ausgeführt, daß das Rahmenglied 28 (29) an der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 außerhalb des Hohlraums über die ersten Befestigungsmittel m&sub1; festgelegt ist. Daher kann die Festlegungskraft zwischen dem Blatt 4 und dem Rahmenglied 28 (29) erhöht werden und die Dichteigenschaft zwischen dem Blatt 4 und dem Rahmenglied 28 (29) ist verstärkt. Darüber hinaus kann, da das Rahmenglied 28 (29) in den Hohlraum in einem Zustand eines Komprimierens eingefüllt wird, es an dem Blatt 4 mit einer ausreichenden Stärke bzw. Festigkeit festgelegt werden, selbst wenn das Rahmenglied 28 (29) einen deformierten Querschnitt einer komplizierten Form aufweist. Zusätzlich kann, da das Rahmenglied 28 (29) ein verfestigtes, synthetisches Harz ist, der Ausbildungsbereich der zweiten Festlegungsmittel m&sub2; unter Berücksichtigung der auf das Rahmenglied 28 (29) ausgeübten Zugkraft ausgewählt werden. Darüber hinaus ist diese Anordnung wirksam bzw. effektiv, selbst wenn die Fensterplatte 3 schwierig integral bzw. einstückig mit einem synthetischen Harz auszubilden ist.

Die neunte und zehnte Ausführungsform sind für einen Fall geeignet, wo die Fensterplatte 3 eine relativ komplizierte, gekrümmte Form aufweist, oder einen Fall, wo die Dicke der Fensterplatte 3 relativ dünn ist. D. h., in dem ersteren Fall variieren die Form und Abmessungen stärker als in einem Fall, wo die Fensterplatte 3 flach ist, so daß das Brechen der Fensterplatte 3 wahrscheinlicher auftritt, wenn das Rahmenglied an dem Umfangsrand der Fensterplatte 2 durch ein Spritzgießen ausgebildet wird. In dem letzteren Fall wird die Fensterplatte 3 manchmal durch das Anwenden bzw. Anlegen einer Spann- bzw. Festlegungskraft des Rahmenglieds deformiert. Im Gegensatz dazu kann in der neunten und zehnten Ausführungsform das Auftreten dieser Probleme vermieden werden.

Für das Blatt der neunten und zehnten Ausführungsform kann wie für die Anordnung der ersten bis vierten Ausführungsform das wasserdichte Harzblatt oder Folien- bzw. Filmharzblatt 4a oder der gewebte Stoff 4b, wie Canvas bzw. Segeltuch, welcher wasserdicht ist und eine hohe Zugfestigkeit aufweist, unabhängig verwendet werden, wobei das Blatt 4 dieser Ausführungsform ein Blatt ist, in welchem das Harzblatt 4a und der gewebte Stoff 4b laminiert sind. Für das Blatt kann wie in der Anordnung der fünften und sechsten Ausführungsform das Blatt 42 verwendet werden, in welchem das Harzblatt 4a auf beiden Oberflächen des gewebten Tuchs 4b laminiert ist. Betreffend das Material des Harzblatts 4a ist jedoch ein Material bevorzugt, welches wechselweise mit dem Rahmenglied 28 (29) löslich ist. Wenn ein derartiges Harzblatt verwendet wird, sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; für ein Festlegen des Rahmenglieds an dem Blatt ein Verbindungs- bzw. Verschweißungsabschnitt zwischen dem Rahmenglied und dem Harzblatt. Selbst wenn das Harzblatt und der gewebte Stoff nicht wechselweise mit dem Rahmenglied 28 (29) löslich sind, kann eine Klebemittelschicht vorab als die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; an dem Kontaktabschnitt mit dem Rahmenglied 28 (29) ausgebildet werden.

Weiters ist es bevorzugt, daß das Blatt und das Rahmenglied dieselbe oder ähnliche Farbe aufweisen. In diesem Fall sind, selbst wenn ein gewisses Harzlecken, Grate etc. an dem Blatt auftreten, diese Defekte nicht sichtbar bzw. augenscheinlich. Insbesondere ist ein schwarze Farbe enthaltender Kohlenstoff oder eine Farbe eines schwarzen Systems aus dem Gesichtspunkt einer Qualität, wie beispielsweise einer Witterungsbeständigkeit, bevorzugt.

Fig. 24 und 25 zeigen eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung der in Fig. 22 gezeigten Anordnung. Fig. 24 ist eine Schnittansicht, welche einen Ausbildungsabschnitt eines Spritzgußstempel zeigt, und Fig. 25 ist eine Querschnittsform, welche eine Vorrichtung zum Festlegen des Rahmenglieds 28 an der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte durch die ersten Festlegungsmittel ml zeigt. In Fig. 24 und 25 werden dieselben Bezugszeichen für dieselben Elemente wie diejenigen angewandt, welche in Fig. 22 gezeigt sind.

In der in Fig. 24 gezeigten Vorrichtung wird, wenn der Stempel geschlossen wird, der Hohlraum Ca einer vorbestimmten Form, welcher sich in der Längsrichtung entlang des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte erstreckt, an der Trennfläche der Form bzw. des Stempels durch die Formfläche 521 der Hohlraumform 52 und dem Blatt 4 in nahem bzw. unmittelbarem Kontakt mit der Formfläche 511 der Kernform 51 gebildet. D. h., der Hohlraum Ca wird durch ein Halten des Blatts 4 durch die Halteabschnitte 514 und 524 der Kernform 51 und der Hohlraumform 52, welche dem Außenumfangsrand des Hohlraums Ca benachbart sind, und durch ein Abdichten der Trennfläche in der Form bzw. in dem Stempel gebildet, wobei das Blatt 4 komprimiert bzw. gepreßt wird.

Die Kernform 51 ist einstückig bzw. allein konfiguriert und mit dem Stift 53 zum Positionieren des Blatts 4 an einer vorbestimmten Position relativ zu der Formfläche 511 der Kernform 51 versehen. Dieser Positionierstift 53 wird zu der Seite der Fensterplatte 3 durch die Kompressionsfeder S etc. beaufschlagt. Das Spitzenende des Stifts ragt üblicherweise von der Trennfläche der Kernform 51 vor. Der Stift 53 wird in das Positionierloch 400 eingesetzt, welches vorab in dem Blatt 4 ausgebildet wurde, so daß das Blatt 4 an einer vorbestimmten Position fixiert wird.

Die Hohlraumform 52 wird aus zwei Angußkanalplatten 52a und 52b hergestellt und der Angußkanal 58 ist an der zusammenpassenden Fläche zwischen den Angußkanalplatten 52a und 52b ausgebildet. Dieser Angußkanal 58 steht in Verbindung mit dem Einspritzeinlauf 590, welcher an der Formfläche 521 der Hohlraumform 52 vorgesehen ist, um ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form zu dem Hohlraum Ca zuzuführen. Der Einspritzeinlauf S90 kann an einer Stelle ausgebildet sein, welche durch die durchgezogene Linie angedeutet ist. Es ist jedoch unter Berücksichtigung des Falls, wo ein synthetisches Harz in flüssiger Form, welches aufgrund einer hohen Viskosität weniger fließ- bzw. strömungsfähig ist, verwendet wird, bevorzugt, daß eine Vielzahl von Harzflußwegen (59, 590) zusätzlich entlang der Längsrichtung des Hohlraums Ca vorgesehen ist. Wenn der Einspritzeinlauf 590 an einer Position vorgesehen ist, wo die Fensterplatte 3 gespeichert bzw. aufgenommen ist, wie dies durch die zweifach punktierte Linie angedeutet ist, kann die Spur eines Einlaufs, welche beim Formen erzeugt wird, von der Außenseite unsichtbar gemacht werden.

Weiters ist die Formfläche 521 der Hohlraumform 52 mit einem konvexen Stufenabschnitt 521p als ein Mittel bzw. eine Einrichtung zum Ausbilden eines Spalts versehen. Dieser konvexe Stufenabschnitt 521p bildet einen Spalt für ein Einfalten des Öffnungsrands 4e eines Blatts zwischen das Rahmenglied 28 und die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e an der Oberfläche an der Fahrzeugaußenseite oder der Oberfläche der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte 3.

Die Zugmittel 56 sind an dem Halteabschnitt 514 der Kernform 51 und dem Halteabschnitt 524 der Hohlraumform 52 wie in den in Fig. 14 und 15 gezeigten Fällen vorgesehen. Die Zugmittel 56 sind aus dem ringförmigen, konkaven Abschnitt 56a und dem konvexen Abschnitt 56b entlang der äußeren Umfangsrandform der Fensterplatte 3 hergestellt. Durch die Zugmittel einer derartigen Konstruktion kann zur selben Zeit, wenn die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 geklemmt bzw. geschlossen werden, die Lockerheit entfernt werden, welche erzeugt wird, wenn das Blatt 4 positioniert wird.

Weiters sind die Halteabschnitte 513 und 523 der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 mit den Entfernungsmitteln 60 versehen, welche von einer ringförmigen Schneideinrichtung 60a entlang der Außenumfangsform der Fensterplatte 3 und einem eine Schneideinrichtung aufnehmenden Abschnitt 60b zum Aufnehmen der Schneideinrichtung 60a hergestellt bzw. gebildet sind. Entsprechend den Entfernungsmitteln einer derartigen Konstruktion kann, wenn die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 geklemmt bzw. geschlossen sind, die Arbeit für ein Entfernen eines Blattmaterials, welches nicht für die Anordnung erforderlich ist, falls erforderlich, leicht und exakt durchgeführt werden.

Fig. 25 zeigt eine Vorrichtung zum Festlegen der Fensterplatte 3 an dem Rahmenglied 28, welches mit dem Blatt 4 durch die ersten Festlegungsmittel m&sub1; integriert bzw. verbunden wurde. In dieser Figur bezeichnet ein Bezugszeichen 70 einen Support bzw. eine Abstützung für das Rahmenglied 28, welches mit dem Blatt 4 einstückig bzw. verbunden ist. Die Abstützung 70 weist eine Druckeinrichtung (nicht gezeigt) für ein Halten der Fensterplatte 3 und des Rahmenglieds 28 und Heizmittel (nicht gezeigt) für ein Erwärmen bzw. Erhitzen der ersten Festlegungsmittel m&sub1; auf. Als diese Heizmittel wird beispielsweise eine Infrarot-Bestrahlungsvorrichtung zum Bestrahlen von Infrarotstrahlen auf das Ziel verwendet. Wenn die ersten Festlegungsmittel ml ein Klebstoff sind, welcher durch Ultraviolettstrahlen gehärtet wird, kann eine Ultraviolett-Bestrahlungsvorrichtung anstelle der Infrarot-Bestrahlungsvorrichtung verwendet werden.

Als nächstes wird das Herstellungsverfahren für die Anordnung, welche das Rahmenglied 28 aufweist, in der Verfahrenssequenz beschrieben.

Zuerst wird als ein erster Schritt das Blatt 4 an der Kernform 51 angeordnet, wobei der Stempel offen ist, und das Positionieren wird durchgeführt. Insbesondere wird das Positionieren durch ein Ausrichten des Positionierlochs 400, welches vorher in dem Blatt 4 ausgebildet wurde, mit dem Positionierstift 53 durchgeführt, wie dies in Fig. 24 gezeigt ist. Wenn ein Präge- bzw. Vorsprungsmuster mit vielen kleinen Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche des Harzblatts 4a des Blatts 42 ausgebildet ist, wird bei Halteabschnitten 513 und 523 an der Innenumfangsseite und Halteabschnitten 514 und 524 an der Aufenumfangsseite das Blatt 4 leicht komprimiert und wirkt als ein Dichtmaterial, welches erlaubt, daß ein Gas hindurchtritt, jedoch verhindert, daß eine Flüssigkeit hindurchtritt. Daher wird das synthetische Harz in flüssiger Form, welches in den Hohlraum Ca eingespritzt und gefüllt wird, an einem Lecken bzw. Austreten zwischen der Kernform 51 und der Hohlraumform 52 gehindert und auch die Luft in dem Hohlraum Ca wird wirksam ausgebracht. Für das Harzblatt kann beispielsweise ein Weich- PVC-Harzblatt verwendet werden.

In einem zweiten Schritt werden, wie in Fig. 24 gezeigt, die Kernform 51 und die Hohlraumform 52 zusammengegeben und geklemmt bzw. geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Blatt 4 in Kontakt mit der Formfläche 511 der Kernform 51 und der Hohlraum Ca wird durch die Formfläche 521 der Hohlraumform 52 und das Blatt 4 in Kontakt mit der Formfläche 511 der Kernform 51 gebildet. Gleichzeitig mit dem Klemmen bzw. Schließen der Form wird das Blatt 4 in vier Richtungen durch die Zugmittel 56 gezogen, wodurch die Lockerheit des Blatts entfernt wird, und der Öffnungsrand 4e derselben oder einer ähnlichen Form wie die Außenumfangsform der Fensterplatte wird durch die Entfernungsmittel 60 gebildet.

In einem dritten Schritt wird ein synthetisches Harz in flüssiger Form, welches durch Erwärmen bzw. Erhitzen geschmolzen wird, von dem Einspritzeinlauf 590 der Hohlraumform 52 in den Hohlraum Ca eingespritzt. Das synthetische Harz in flüssiger Form dieser Ausführungsform ist ein thermoplastisches Harz, welches durch ein Erwärmen bzw. Erhitzen in flüssige Form gebracht wurde. Insbesondere können Kunststoffe für allgemeine Zwecke, wie beispielsweise PVC- Harz, ABS-Harz, PP-Harz und PS-Harz, technische Kunststoffe oder die Polymerlegierung bzw. -verbindung dieser Harze und weiters ein Harz verwendet werden, in welches ein Verstärkungsmaterial zugemischt ist. Diese Harze werden erweicht und durch ein Erhitzen fließfähig gemacht und durch ein Abkühlen verfestigt.

Da das Harzblatt 4a des Blatts 4 wechselweise mit dem synthetischen Harz, welches das Rahmenglied 28 bildet, löslich bzw. lösbar ist, wird die Oberfläche des Harzblatts 4a etwas durch die Konduktionswärme des eingespritzten, synthetischen Harzes in flüssiger Form geschmolzen, schmilzt mit dem synthetischen Harz, welches das Rahmenglied 28 bildet, zusammen und stellt eine starke Verschweißung bzw. Verbindung durch den Druck des eingespritzten, synthetischen Harzes in flüssiger Form zur Verfügung. In diesem Fall sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; der Verschweißungsabschnitt des Rahmenglieds 28 und des Harzblatts 4a. Zu diesem Zeitpunkt ist es, wenn ein Weich-PVC-Harz als ein Harz verwendet wird, welches das Rahmenglied 28 bildet, bevorzugt, daß das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form auf eine Temperatur von etwa 200 bis 220ºC erhitzt und geschmolzen wird. Weiters wird als das Harzblatt 4a ein wasserdichtes Harzblatt oder ein Harzfilm bzw. eine Harzfolie verwendet, welche(r) (s) den Eintritt von Regenwasser verhindert. Zur Stabilisierung des Formens des Rahmenglieds 28 und aus dem Gesichtspunkt eines Stils bzw. Äußeren ist das Harzblatt, dessen Oberfläche fein mit einer großen Anzahl von Vorsprüngen ausgebildet ist, bevorzugt. Insbesondere ist ein Weich-PVC-Harzblatt bevorzugt.

Selbst in dem Fall, wo das Harzblatt 4a wechselweise mit dem synthetischen Harz für das Rahmenglied 28 löslich ist, ist es jedoch, wenn die Festlegungskraft für ein Fixieren zwischen dem Rahmenglied 28 und dem Blatt 4 unzureichend ist, bevorzugt, daß auch eine Klebemittelschicht verwendet wird. Insbesondere wird, wenn das Klebemittel ein durch Hitze bzw. Wärme aktiviertes Klebemittel ist, die Klebemittelschicht zwischen dem Rahmenglied 28 und dem Blatt 4 durch den Erwärmungs- bzw. Heizvorgang aufgrund des synthetischen Harzes in flüssiger Form aktiviert, so daß das Rahmenglied 28 und das Blatt 4 aneinander stark bzw. fest befestigt werden können.

Wenigstens zwei Harzrohmaterialien in flüssiger Form, welche ein synthetisches Harz durch Reaktion bilden, können in den Hohlraum Ca eingespritzt werden. Als derartige Harzrohmaterialien in flüssiger Form kann beispielsweise eine Mischung von Polyol und Isocyanat, welche Polyurethan durch chemische Reaktion bilden, verwendet werden. In diesem Fall sind die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; eine Klebemittelschicht, welche auf dem Blatt 4 ausgebildet ist, oder eine thermisch aktivierte Klebemittelschicht.

Die Farben des Blatts 4 und des Rahmenglieds 28 sind vorzugsweise dieselben oder von demselben System für den Zweck, daß, selbst wenn ein gewisses Harzlecken, Grate etc. auf dem Blatt 4 auftreten, diese Defekte nicht sichtbar bzw. augenscheinlich sind. Insbesondere ist ein schwarze Farbe enthaltender Kohlenstoff oder eine Farbe eines schwarzen Systems besonders von dem Standpunkt einer Qualität, wie einer Wetterbeständigkeit, bevorzugt.

In einem vierten Schritt wird das synthetische Harz in flüssiger Form verfestigt und der Anordnungszwischenkörper, in welchem das Blatt 4 und das Rahmenglied 28 durch die zweiten Festlegungsmittel m&sub2; integriert bzw. verbunden sind, wird aus der Form bzw. dem Stempel entfernt.

In einem fünften Schritt wird, wie in Fig. 25 gezeigt, der Anordnungszwischenkörper, welcher aus der Form bzw. dem Stempel entfernt wurde, auf dem Support bzw. der Halterung 70 positioniert. Zu diesem Zeitpunkt wird die Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands 4e des Blatts gefaltet und in einen Spalt, welcher zwischen dem Rahmenglied 28 und der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte durch den konvexen Stufenabschnitt 521p, welcher an der Formfläche 521 vorgesehen ist, gebildet wurde, gefaltet und eingefaltet. Das Einfalten verhindert, daß sich der Öffnungsrand 4e des Blatts von dem Rahmenglied 28 trennt. Nachfolgend wird die Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte an dem Speicherabschnitt angeordnet, welcher an dem Rahmenglied 28 ausgebildet ist, wodurch das Rahmenglied 28 an der Fensterplatte 3 durch die ersten Festlegungsmittel m&sub1; festgelegt bzw. befestigt wird. Es sind jedoch die ersten Festlegungsmittel m&sub1; vorab in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands 3e der Fensterplatte 3 ausgebildet. Als die speziellen ersten Festlegungsmittel ml wird eine Klebemittelschicht verwendet, wobei jedoch eine Klebemittelschicht verwendet werden kann, welche durch Hitze bzw. Wärme aktiviert wird.

Wenn die ersten Festlegungsmittel ml ein durch Hitze aktivierter Klebstoff, wie beispielsweise ein Klebstoff aus acrylisch modifiziertem Phenolharz oder ein Heißschmelzklebstoff, wie oben beschrieben, sind, wird die Fensterplatte 3 in der Richtung des Rahmenglieds 28 als ein sechster Schritt gedrückt und Infrarotstrahlen werden von oberhalb des Supports aufgestrahlt. Die aufgestrahlten Infrarotstrahlen Q treten durch die Fensterplatte hindurch und erwärmen und aktivieren die ersten Festlegungsmittel m&sub1;, so daß die Fensterplatte 3 und das Rahmenglied 28 aneinander durch ein Bonden bzw. Verbinden festgelegt werden. Wenn die ersten Festlegungsmittel m&sub1; ein Klebstoff sind, welcher durch Ultraviolettstrahlen gehärtet wird, können Ultraviolettstrahlen unter Verwendung der oben erwähnten Ultraviolettstrahlen-Bestrahlungsvorrichtung anstelle der Bestrahlung mit Infrarotstrahlen verwendet werden. Dadurch wird die Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung fertiggestellt.

Das Obige ist eine Beschreibung der Vorrichtung und des Verfahrens zur Herstellung der Anordnung der neunten Ausführungsform. Die Herstellungsvorrichtung für eine Anordnung, welche die Ausbildung eines Rahmenglieds 29 mit sich bringt, ist dieselbe wie diejenige, welche in Fig. 24 und 25 gezeigt ist, mit der Ausnahme, daß die Formen der Formhälfte und des Hohlraums unterschiedlich sind. Das Herstellungsverfahren ist auch dasselbe wie dasjenige, welches bei der in Fig. 24 und 25 gezeigten Ausführungsform verwendet wird.

Das Obige ist eine Beschreibung der Ausführungsformen der Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung und des Herstellungsverfahrens und -geräts für dasselbe in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.

Obwohl das Blatt 4 getrimmt bzw. geschnitten wird, nachdem das Rahmenglied 2, 21 bis 29 in allen der oben beschriebenen Ausführungsformen betreffend das Herstellungsverfahren für die Anordnung ausgebildet wird, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt. Der Öffnungsrand 4e (42e) des Blatts 4 (42) kann durch ein vorangehendes Schneiden bzw. Trimmen entlang des beabsichtigten Abschnitts des Öffnungsrands 4e (42e) ausgebildet werden. Alternativ können Perforationen, welche nachträglich gerissen werden können, entlang des beabsichtigten Abschnitts bzw. Bereichs des Öffnungsrands 4e (42e) ausgebildet werden. Daher ist in dem ersteren Verfahren der nachfolgende Trimm- bzw. Schneidvorgang nicht erforderlich und in dem letzteren Verfahren wird der nachfolgende Trimmvorgang vereinfacht.

Obwohl betreffend das Ausbildungsverfahren für das Rahmenglied 2, 21 bis 29 das allgemeine Spritzgußverfahren und Reaktionsspritzgußverfahren (RIM) in den obigen Ausführungsformen verwendet werden, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Verfahren beschränkt. Ein Gießverfahren kann verwendet werden, in welchem ein So1-förmiges, flüssiges Harz in den Hohlraum Ca gegossen wird und Energie, wie beispielsweise Wärme bzw. Hitze, auf dieses Harz angewandt wird, um es zu verfestigen. Alternativ kann ein Formungsverfahren mit erhitztem Schaum verwendet werden, in welchem ein Zwischenkörper, bestehend aus einem geschäumten, nichtfertiggestellten, thermoplastischen, synthetischen Harz zur Ausbildung des Rahmenglieds in dem Hohlraum Ca in dem Stempel bzw. Ziehring angeordnet wird, das oben erwähnte Harz durch Anwenden von Hitze bzw. Wärme in einen Zustand erweicht wird, in welchem die Form geschlossen bzw. geklemmt ist, und das augenscheinliche Volumen des Harzes durch ein Schaumexpandieren eines Schäumungsmittels erhöht wird, um den Hohlraum Ca mit Harz zu füllen.

Wie dies aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, können gemäß der vorliegenden Erfindung eine Klappverdeckeinrichtung bzw. Cabrioverdeckanordnung, in welcher das Blatt und Rahmenglied mit einer ausreichenden Festlegungsstärke bzw. -festigkeit ausgebildet werden und die Leistung nicht durch die Querschnittsform eines Rahmenglieds beeinflußt wird, und ein Herstellungsverfahren sowie eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt werden, welche fähig sind, die Anordnung leicht herzustellen.


Anspruch[de]

1. Klappverdeckeinrichtung bzw. -anordnung bzw. Cabrioverdeckanordnung, umfassend:

eine Fensterplatte (3), welche aus einem transparenten Material hergestellt ist, wobei das Fenster (3) obere und rückwärtige Oberflächen und eine vorbestimmte Außenumfangsrandform aufweist;

ein faltbares Verkleidungs- bzw. Blattmaterial (4; 42), welches einen offenen Rand bzw. eine offene Kante (4e; 42e) von im wesentlichen derselben oder ähnlicher Form die Außenumfangsrandform (3e) der Fensterplatte (3) aufweist, wobei das Blattmaterial (4; 42) aus einem Material hergestellt ist, welches weicher ist als die Fensterplatte (3);

ein Verbindungselement (2; 24; 25), um die Scheibenplatte (3) und das Blattmaterial (4; 42) zu integrieren, wobei das Verbindungselement (2; 24; 25) aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, welches in eine längliche Form entlang des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) mit einem vorbestimmten Querschnittsprofil zwischen der Umgebung bzw. Nähe des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) und der Umgebung bzw. Nähe des Öffnungsrands (4e; 42e) des Blattmaterials (4; 42) ausgebildet ist;

erste Befestigungsmittel bzw. -einrichtungen (ml) zum Festlegen bzw. Fixieren der Umgebung bzw. Nähe des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) und des Verbindungselements (2; 24; 25) miteinander; und

zweite Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m2) zum Festlegen der Umgebung bzw. Nähe des Öffnungsrands (4e) des Blattmaterials (4; 42) und des Verbindungselements (2; 24; 25) miteinander;

dadurch gekennzeichnet, daß

das Verbindungselement (2; 24; 25) aus einem synthetischen Harz gebildet ist, welches in einem Hohlraum (Ca) eines Stempels bzw. einer Form bzw. Ziehring (51, 52) in einem komprimierten Zustand angeordnet und verfestigt wurde und dadurch an der Umgebung bzw. in der Nahe des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) oder des Blattmaterials (4; 42) durch die ersten (m1) oder zweiten (m2) Festlegungsmittel festgelegt bzw. angeordnet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin das Verbindungselement (2; 24; 25) an der Umgebung des Öffnungsrands (4e; 42e) des Blattmaterials (4; 42) in dem Hohlraum (Ca) durch die zweiten Festlegungsmittel (m&sub2;) festgelegt ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, worin ein Abschnitt bzw. Bereich des Öffnungsrands (4e) des Blattmaterials (4) integral an einem Kontaktabschnitt bzw. -bereich des Verbindungselements (2) als eine Laminatschicht mit den zweiten Festlegungsmitteln (m&sub2;) festgelegt ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2, worin ein Abschnitt des Öffnungsrands (4e; 42e) des Blattmaterials (4; 42) in dem Verbindungselement (2; 24; 25) eingebettet bzw. versenkt und darin integriert ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin das Verbindungselement (2) an einem Abschnitt des Öffnungsrands (4e) des Blattmaterials (4) außerhalb des Formhohlraums (Ca) an einem Kontaktabschnitt des Verbindungselements (2) durch die zweiten Festlegungsmittel (m&sub2;) festgelegt ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin das Verbindungselement (2) durch die ersten Festlegungsmittel (ml) an der Umgebung des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) festgelegt ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, worin die Umgebung des Öffnungsrands (4e) des Blattmaterials (4) in einen Spalt gefaltet ist, welcher zwischen dem Verbindungselement (2) und der Umgebung des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) ausgebildet ist.

8. Vorrichtung nach Anspruch 3, 5, 6 oder 7, worin das Verbindungselement (2) durch das Blattmaterial (4) abgedeckt ist, um von der Außenseite des Fahrzeugs sichtbar zu sein, jedoch abgedeckt ist, um von der Innenseite des Fahrzeugs unsichtbar zu sein.

9. Vorrichtung nach Anspruch 3, 5, 6 oder 7, worin das Verbindungselement (2) durch das Blattmaterial (4) abgedeckt ist, um von der Außenseite des Fahrzeugs abgedeckt und unsichtbar gemacht zu sein.

10. Vorrichtung nach Anspruch 4, worin eine Ausbildung des Verbindungselements (24; 25) durch ein Teil des Verbindungselements (24; 25), weiches in ein Loch (422) fließt bzw. strömt, welches in der Umgebung bzw. Nähe des Öffnungsrands (42e) des Blattmaterials (42) ausgebildet ist, durchgeführt wird, und wobei dritte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m&sub3;) für ein ergänzendes bzw. unterstützendes Festlegen des Blattmaterials (42) und des Verbindungselements (24; 25) miteinander vorgesehen sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 10, worin eine Ausbildung des Verbindungselements (2) durch ein Teil des Verbindungselements (2), welches in ein Loch (301) fließt bzw. strömt, welches in der Umgebung des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) ausgebildet ist, bewirkt wird, und wobei vierte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m&sub4;) für ein zusätzliches bzw. unterstützendes Festlegen der Fensterplatte (3) und des Verbindungselements (25) aneinander vorgesehen sind.

12. Vorrichtung nach Anspruch 4, 10 oder 11, worin fünfte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m&sub5;) für ein Festlegen zwischen den ersten Festlegungsmitteln (m&sub1;) und den zweiten Festlegungsmitteln (m&sub2;) vorgesehen sind.

13. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin die Fensterplatte (3) einen Antibeschlagsbzw. Antidimm- Busbar bzw. Leiterbahn (9) auf der Oberfläche der Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte (3) aufweist, wobei die Antibeschlags-Leiterbahn (9) einen Verbindungsanschluß (10) mit einer Basis aufweist, welche an dem Verbindungselement (2) festgelegt ist und elektrisch die Antibeschlages-Leiterbahn (9) mit der Oberfläche der Fahrzeuginnenseite der Fensterbahn (3) durch ein decken der Basis des Anschlusses verbindet.

14. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin die Fensterplatte (3) mit einer opak gefärbten Schicht einer vorbestimmten Breite entlang des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) ausgebildet ist und wobei das Verbindungselement (2) an einer Position innerhalb des Bereichs bzw. der Fläche ausgebildet ist, in welchem(r) die opak gefärbte Schicht ausgebildet ist.

15. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin das Verbindungselement (2) aus einem thermoplastischen, synthetischen Harz hergestellt ist.

16. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin das Verbindungselement (2) aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, welches durch die Reaktion von Rohmaterialien von wenigstens zwei Komponenten ausgebildet ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin das Blattmaterial (4) ein Harzblattmaterial (4) aufweist, welches wechselweise mit dem synthetischen Harz des Verbindungselements (2) an wenigstens einem Abschnitt des Verbindungselements (2)lösbar ist, und wobei die zweiten Festlegungsmittel (m&sub2;) eine geschweißte Verbindung zwischen der Fläche bzw. Seite des Verbindungselements (2) und dem Harzblattmaterial (4) sind.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, worin das Blattmaterial (4) durch ein Laminieren eines Blattmaterials mit hoher Zugfestigkeit und des wechselweise löslichen, synthetischen Harzes an der Seite des Blattmaterials (4) gebildet ist, welche zu dem Verbindungselement (2) gerichtet ist.

19. Vorrichtung nach Anspruch 18, worin ein Festlegungsmittel bzw. -agens an dem Öffnungsrandabschnitt (4e) des Blattmaterials (4) angeordnet ist.

20. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin die zweiten Festlegungmittel (m&sub2;) ein Adhnäsionsmittel bzw. Klebstoff sind, welches(r) an einem Bereich bzw. Abschnitt der Oberfläche bzw. Fläche des Blattmaterials (4) in Kontakt mit der Fläche des Verbindungselements (2) aufgebracht ist.

21. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin die Fensterplatte (3) aus wenigstens einem aus Harz und anorganischem Glas gebildet ist.

22. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin das Verbindungselement (2) und das Blattmaterial (4) gleiche bzw. ähnliche Farbe aufweisen.

23. Herstellungsverfahren für eine Klappverdeckeinrichtung bzw. -anordnung bzw. Cabrioverdeckanordnung (1), wobei die Klappverdeckeinrichtung (1) beinhaltet:

eine Fensterplatte (3), welche aus einem transparenten Material hergestellt wird, wobei das Fenster (3) obere und rückwärtige Oberflächen und eine vorbestimmte Außenumfangsrandform (3e) aufweist;

ein faltbares Verkleidungs- bzw. Blattmaterial (4; 42), welches eine außenumfängliche Rand- bzw. Kantenform (4e; 42e) größer als die Außenumfangsrandform (3e) der Fensterplatte (3) aufweist und aus einem Material hergestellt wird, welches weicher ist als die Fensterplatte (3);

ein Verbindungselement (2; 24; 25), um die Scheibenplatte (3) und das Blattmaterial (4; 42) zu integrieren, wobei das Verbindungselement (2; 24; 25) aus einem synthetischen Harz hergestellt wird, welches in eine längliche Form entlang des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) mit einem vorbestimmten Qurschnittsprofil zwischen der Umgebung des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) und der Umgebung bzw. Nähe des Öffnungsrands (4e; 42e) des Blattmaterials (4; 42) ausgebildet wird;

erste Befestigungsmittel bzw. -einrichtungen (m1) zum Festlegen bzw. Fixieren der Umgebung bzw Nähe des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) und des Verbindungselements (2; 24; 25) miteinander; und

zweite Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m2) zum Festlegen der Umgebung bzw. Nähe des Öffnungsrands (4e, 42e) des Blattmaterials (4; 42) und des Verbindungselements (2; 24; 25) miteinander;

dadurch gekennzeichnet, daß das Herstellungsverfahren die Schritte umfaßt: Positionieren wenigstens eines Abschnitts bzw. Bereichs von wenigstens einem der Fensterplatte (3) und dem Blattmaterial (4; 42) an einer vorbestimmten Position zwischen einem Paar von Gieß- bzw. Formhälften (51, 52) einer Form, welche voneinander an einer Trennfläche getrennt werden können,

Klemmen der Form (51, 52), um einen Hohlraum (Ca) einer vorbestimmten Form bzw. Gestalt auszubilden, welche sich in der Längsrichtung entlang und in der Nähe bzw. Umgebung des Umfangsrands (3e; 4e; 42e) von dem einem der Fensterplatte (3) und dem Blattmaterial (4; 42) erstreckt, wobei ein Teil des Hohlraums (Ca) durch eines der Fensterplatte (3) und dem Blattmaterial (4; 42) gebildet wird,

Füllen des Hohlraums (Ca) mit einem synthetischen Harz in flüssiger Form oder einem Harzrohmaterial in flüssiger Form, welches ein synthetisches Harz durch Reaktion ausbildet, wobei das Innere des Hohlraums (Ca) in einen erhitzten bzw. erwärmten und komprimierten Zustand gehalten wird, wobei das Verbindungselement (2; 24; 25) in eine Form entsprechend der Form des Hohlraums (Ca) durch ein nachfolgendes Verfestigen gebildet wird, wobei das Verbindungselement (2; 24; 25) integral an der Umgebung bzw. Nähe des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) durch die ersten Festlegungsmittel (m1) befestigt wird und wobei das Blattmaterial (4; 42) integral an dem Verbindungselement (2; 24; 25) durch die zweiten Festlegungsmittel (m2) festgelegt wird.

24. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin das Blattmaterial (4; 42) an einer vorbestimmten Position zwischen den Formhälften (51, 51) angeordnet wird und integral an dem Verbindungselement (2; 24; 25) in dem Hohlraum (Ca) durch die zweiten Festlegungsmittel (m&sub2;) befestigt wird.

25. Herstellungsverfahren nach Anspruch 24, worin das Blattmaterial (4; 42) in engen Kontakt mit der Formfläche von einer der Formhälften (51, 51) gebracht wird, um einen Teil des Hohlraums (Ca) zu bilden.

26. Herstellungsverfahren nach Anspruch 25, worin die Fensterplatte (3) durch Halteabschnitte bzw. -bereiche (54) benachbart dem Innenumfangsrand des Hohlraums (Ca) der Form (51, 52) gehalten wird und das Blattmaterial (4; 42) durch Halteabschnitte (56) benachbart dem Außenumfangsrand des Hohlraums (Ca) gehalten wird.

27. Herstellungsverfahren nach Anspruch 25 oder 26, worin das synthetische Harz in flüssiger Form oder das Harzrohmaterial in flüssiger Form in den Hohlraum (Ca) von wenigstens einem Einspritzeinlauf bzw. -eingußkanal (590) eingespritzt und gefüllt wird, welcher in der Formhälfte (51, 52) an der Seite vorgesehen ist, an welcher sich das Blattmaterial (4; 42) nicht in engem Kontakt befindet.

28. Herstellungsverfahren nach Anspruch 24, worin das Blattmaterial (4; 42) von beiden Formflächen bzw. -seiten getrennt wird, so daß der Hohlraum (Ca), welcher durch die Formflächen der Formhälften (51, 52) und die Fensterplatte (3) gebildet wird, entlang der Erstreckungsrichtung der Fensterplatte (3) unterteilt wird.

28. Herstellungsverfahren nach Anspruch 28, worin die Fensterplatte (3) durch das Blattmaterial (4; 42) durch Halteabschnitte (54) benachbart dem Innenumfangsrand des Hohlraums (Ca) der Form (51, 52) gehalten wird und das Blattmaterial (4; 42) durch Halteabschnitte (56) benachbart dem Außenumfangsrand des Hohlraums (Ca) gehalten wird.

30. Herstellungsverfahren nach Anspruch 28 oder 29, worin ein Loch (422) in der Nähe bzw. Umgebung des Öffnungsrands (42e) des Blattmaterials (42) ausgebildet wird, ein Teil des Verbindungselements (24) in dem Loch (422) ausgebildet wird und dritte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m&sub3;) für ein Festlegen des Verbindungselements (24) und des Blattmaterials (42) aneinander vorgesehen werden.

31. Herstellungsverfahren nach Anspruch 28 oder 30, worin ein Loch (301) in der Nähe bzw. Umgebung des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) ausgebildet wird, ein Teil des Verbindungselements (25) in dem Loch (301) ausgebildet wird und vierte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m&sub4;) für ein Festlegen des Verbindungselements (25)und der Fensterplatte (3) aneinander vorgesehen werden.

32. Herstellungsverfahren nach Anspruch 28, worin fünfte Festlegungsmittel bzw. -einrichtungen (m&sub5;) vorgesehen werden, um die ersten Festlegungsmittel (m&sub1;) und die zweiten Festlegungsmittel (m&sub2;) aneinander festzulegen.

33. Herstellungsverfahren nach Anspruch 28, worin das synthetische Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form in den Hohlraum (Ca) von wenigstens einem Einspritzeinlauf bzw. Eingußkanal (590) eingespritzt wird, welcher in jeder der paarweisen Formhälften (51, 52) vorgesehen wird.

34. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin das Blattmaterial (4) an dem Verbindungselement (2) außerhalb des Hohlraums (Ca) durch die zweiten Festlegungsmittel (m&sub2;) festgelegt und integral an dieses laminiert wird.

35. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin das Blattmaterial (4) an einer vorbestimmten Position zwischen den Formhälften (51, 52) angeordnet und integral mit dem Verbindungselement (2) durch die zweiten Festlegungsmittel (m2) festgelegt wird.

36. Herstellungsverfahren nach Anspruch 35, worin das Blattmaterial (4) so geschnitten wird, um einen Öffnungsrand (4e) einer im wesentlichen gleichen oder ähnlichen Form zu der Form des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) während des Formklemmschritts auszubilden.

37. Herstellungsverfahren nach Anspruch 35 oder 36, worin das synthetische Harz in flüssiger Form oder Harzrohmaterial in flüssiger Form in den Hohlraum (Ca) von wenigstens einem Einspritzeinlauf (590) eingespritzt und gefüllt wird, welcher in der Formhälfte (51, 52) vorgesehen wird.

38. Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 37, worin ein Schrittabschnitt zum Falten bzw. Einfalten der Umgebung des Öffnungsrands (4e) des Blattmaterials (4) an einer Position benachbart der Umgebung des Außenumfangsrands (3e) der Oberfläche der Fahrzeugaußenseite oder Fahrzeuginnenseite der Fensterplatte (3) des Verbindungselements (2) ausgebildet wird.

39. Herstellungsverfahren nach Anspruch 27, 33 oder 37, worin eine Vielzahl von Einspritzeinläufen bzw. -öffnungen (590) entlang der Längserstreckung des Hochraums (Ca) vorgesehen wird und ein synthetisches Harz in flüssiger Form oder ein Harzrohmaterial in flüssiger Form von jedem der Einspritzeinläufe (590) eingespritzt wird.

40. Herstellungsverfahren nach Anspruch 39, worin die Vielzahl von Einspritzeinläufen (590) an Positionen entsprechend wenigstens einem Paar von gegenüberliegenden Abschnitten in der Nähe des Außenumfangsrands (3e) der Fensterplatte (3) vorgesehen wird, wobei das synthetische Harz in flüssiger Form oder Harzrohmaterial in flüssiger Form von jedem der Einspritzeinläufe (590) zu einem überlappenden Zeitpunkt eingespritzt wird und Druck- bzw. Kompressionskräfte in der Flächen- bzw. Seitenrichtung, welche auf die Fensterplatte (3) durch das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form oder Harzrohmaterial in flüssiger Form aufgebracht werden, miteinander ausgeglichen werden.

41. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin der Öffnungsrand (4e) des Blattmaterials (4) mit einer vorbestimmten Form hergestellt wird, welche mit der Außenumfangsform (3e) der Fensterplatte (3) übereinstimmt bzw. dieser entspricht.

42. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin eine Trennlinie entlang des Innenumfangsrands des Verbindungselements (2) ausgebildet wird, um eine Entfernung eines Abschnitts des Blattmaterials (4) an einem Abschnitt bzw. Bereich zu erlauben, welcher nicht an dem Verbindungselement (2) festgelegt wird.

43. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin ein Wulst- bzw. Präge- bzw. Vorsprungmuster, welches aus kleinen Unregelmäßigkeiten besteht, auf der Oberfläche des Blattmaterials (4) ausgebildet wird und das Blattmaterial (4) in einer Richtung angeordnet wird, so daß die Oberfläche mit Unregelmäßigkeiten de Seite bzw. Fläche der Fensterplatte (3) gegenüberliegt.

44. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin das eingespritzte, synthetische Harz in flüssiger Form ein erhitztes bzw. erwärmtes und geschmolzenes, thermoplastisches Harz in flüssiger Form ist.

45. Herstellungsverfahren nach Anspruch 44, worin die Fensterplatte (3) auf eine Temperatur erwärmt bzw. erhitzt wird, weiche eine Expansion bewirkt, und nachfolgend während eines Kontakts mit dem Verbindungselement (2) abgekühlt wird.

46. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin das eingespritzte Harzrohmaterial in flüssiger Form eine gemischte Flüssigkeit von Polyol und Isocyanat beinhaltet.

47. Herstellungsverfahren nach Anspruch 23, worin das eingefüllte, synthetische Harz von ähnlicher Farbe wie die Farbe des Blattmaterials (4) ist.







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