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Dokumentenidentifikation EP1012430 28.11.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 1012430
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR SCHLIESSKONTROLLE VON SCHLÖSSERN
Anmelder VOS Verkehrs-Optimierungs-Systeme GmbH & Co. KG, Dornbirn, AT
Erfinder SONDEREGGER, Wilhelm, A-6850 Dornbirn, AT;
HUPP, Thomas, A-6800 Feldkirch, AT;
KÜHNE, Georg, A-6830 Rankweil, AT
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 59708583
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 30.12.1997
EP-Aktenzeichen 979544764
WO-Anmeldetag 30.12.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/EP97/07313
WO-Veröffentlichungsnummer 0098029626
WO-Veröffentlichungsdatum 09.07.1998
EP-Offenlegungsdatum 28.06.2000
EP date of grant 23.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.11.2002
IPC-Hauptklasse E05B 19/22
IPC-Nebenklasse E05B 41/00   E05B 39/04   A44B 15/00   G07C 1/32   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit Verfahren und Vorrichtungen, mit denen Änderungen des Schließzustandes eines Schlosses bzw. der absolute Schließzustand erfaßt und einem Benutzer gegenüber angezeigt werden können.

In der heutigen Zeit kommt es relativ häufig vor, daß ein einzelner Nutzer eine Vielzahl von Schlüsseln zum Sperren unterschiedlicher Schlösser mit sich führt. Häufig sperrt hierbei ein Schlüssel nicht nur eines sondern mehrere Schlösser. Dies bedeutet allerdings in der alltäglichen Praxis, das häufig bereits kurze Zeit nach dem Absperren vergessen worden ist, ob das in Frage stehende Schloß auch wirklich abgesperrt worden ist. In vielen Bereichen muß dann, unabhängig von der Entfernung zu dem Schloß überprüft werden, ob abgesperrt worden ist. Dies kann mit erheblichen Umständen und einem großen Zeitaufwand verbunden sein.

Aus dem Stand der Technik sind zur diesbezüglichen Problematik im wesentlichen drei unterschiedliche Systeme bekannt.

Ein Prinzip, das schloßunabhängig arbeitet, wird in der US 4,440,011 sowie der US 5,435,160 beschrieben. Die Grundidee bei diesen beiden US-Patenten besteht darin, am Kopf des Schlüssels drehbar eine Schlüsselkappe anzubringen. Diese Schlüsselkappe wird beim Öffnen/Schließen eines Schlosses verdreht und zeigt danach die Drehrichtung über einen verschieblichen Stift oder eine ähnliche Einrichtung an.

Dieses Prinzip weist eine Vielzahl von Nachteilen auf. Der erste und gravierendste Nachteil ist, daß eine derartige mechanische Anzeige nicht zwischen einem Aufsperren einer Tür von innen und ein Absperren der Tür von außen unterscheiden kann. Selbst wenn also beispielsweise die Schlüsselkappe einen geschlossenen Zustand anzeigt, kann dies bedeuten, daß der Benutzer eine Tür aufgesperrt hat. Darüber hinaus ist dieses System nur für das letztmalige Sperren nur eines Schlosses verwendbar. Ein weiterer, in der Praxis auftretender Nachteil ist die Empfindlichkeit dieses Systems gegen ein Zurückdrehen des Schlüssels nach dem Auf- und Zusperren. Es kommt relativ häufig vor, daß der Schlüssel über die Stellung, in der er aus dem Schloß abziehbar ist, verdreht wird. Um den Schlüssel abziehen zu können, muß er daher in Gegenrichtung zurückgedreht werden, was automatisch zu einer Rücksetzung der mechanischen Anzeige führt.

Aus dem Stand der Technik ist auch ein schloßabhängiges System bekannt, das z. B. die JP 07054524 und die JP 04038382 schildern. Hier ist vorgesehen, daß beim Erreichen einer bestimmten Stellung des Schlüssels gegenüber dem Schloß mittels am Schloß angebrachten Magneten ein am Schlüsselkopf vorhandener Magnet verschoben wird. Es gibt eine erste derartige Stellung für das Sperren des Schlosses und eine zweite derartige Stellung für das Zusperren.

Dieses System weist die bereits vorstehenden, zu den schloßunabhängigen Systemen genannten Nachteile auf.

Die DE 43 27 294 zeigt einen Schlüssel, der mit einer Einrichtung zum Erfassen einer Drehbewegung ausgerüstet ist, wobei nach Links- und Rechtsdrehung unterschieden wird. Es sind ein Kugeldrehgeber, eine Schleifzunge oder ein sich während der Drehung des Schlüssels im Schloß drehendes Rädchen vorgesehen. Ein Erfassen, ob das Schloß nun auf- oder zugesperrt wird, findet nicht statt. Es wird vorprogrammiert, ob die Auswerteeinheit eine Rechtsdrehung als Auf- oder Absperren interpretiert, so daß jede erfaßte Rechtsdrehung z.B. als Aufsperren angezeigt wird. Eine tatsächliche Prüfung, ob aufgesperrt wurde, ist nicht vorgesehen und nicht möglich.

Diese Druckschrift erkennt das Problem, daß ein Aufsperren einer Tür von einer Seite dieselbe Drehrichtung wie ein Absperren von der anderen Seite erfordert. Um dieses Problem zu lösen wird vorgeschlagen, eine Seite der Tür und damit des Schlosses zu passivieren, d.h. die Drehbewegung des Schlüssels wird entweder nicht erfaßt oder nicht zu Kenntnis genommen. Diese Lösung ist unbefriedigend; es kann nur ein einziges Schloß erfaßt werden, und dies nur von einer Seite her, z.B. von der Außenseite. Sollte der für dieses Schloß verwendete Schlüssel noch bei anderen Schlössern sperren, so müssen diese anderen Schlösser alle beidseitig passiviert werden. Es werden also das zu erfassende an einer Seite und alle weiteren Schlösser an beiden Seiten passiviert. Sobald diese Passivierung bei nur einer Seite eines Schlosses unwirksam wird, ist das System hinfällig.

Die US 4 908 605 beschäftigt sich mit einem Schlüssel, der zusammen mit einer speziellen, immobil angebrachten Auswerteeinheit eingesetzt wird. Der Schlüssel weist Magnetschalter auf, die bei einer Verdrehung im Schloß betätigt werden und eine Rechts- oder Linksdrehung angeben. Ein Erfassen, ob das das Schloß nun auf- oder zugesperrt wird, findet nicht im Schlüssel statt, sondern in einem zusätzlichen Gerät, in das der Schlüssel eingesetzt wird. Die verwendeten Magnetschalter sind in der Praxis unzuverlässig, da sie durch Erschütterungen geschaltet werden können. Es kann nur ein einziges Schloß erfaßt werden.

Die DE 43 15 892 behandelt ein vernetztes System mit einer Zentralstelle. Hier sind mehrere Schlösser mittels Kabeln mit einer gegenüber den Schlössern stationären Zentralstelle verbunden. Jedes Schloß übermittelt seinen Schließzustand an die Zentralstelle, von der aus jedes einzelne Schloß abgefragt werden kann. Ggf. kann eine Übermittlung von der Zentralstelle an einen sich in der Nähe aufhaltenden Benutzer stattfinden. Die gezielte Erfassung eines einzigen Schlosses ist nicht möglich; die Zentralstelle übermittelt nur Information betreffend sämtlicher erfaßter Schlösser. Wenn z.B. nur eines dieser Schlösser unversperrt ist, wird die Information "Auf" übertragen; eine Zuordnung dieser Information zu dem offenen Schloß ist nicht möglich.

Eine Übermittlung der Information von der Zentralstelle an den Schlüssel soll darüber hinaus nur dann stattfinden, wenn der Schlüssel als berechtigt erkannt worden ist. Der Datenaustausch verläuft also bevorzugt in zwei Richtungen. Zusätzlich wird das von der Zentralstelle gesendete Signal codiert.

Dieses System weist eine Vielzahl von weiteren Nachteilen auf. Zunächst handelt es sich um ein sehr teures, aufwendiges System, das darüber hinaus nicht nachrüstbar ist. Weiter kann der Benutzer selbst den Schließzustand nicht kontrollieren; er ist darauf angewiesen, daß ihm die Informationen von der Zentralstelle übermittelt werden. Hierfür ist ein physischer Kontakt zwischen Schlüssel und Schloß erforderlich. Darüber hinaus versagt ein derartiges System vollständig, sobald zwischen den einzelnen zu sperrenden Schlössern größere räumliche Abstände liegen, wie z. B. von der Haustür oder Wohnungstür zum Büro.

Die US-A-5 025 426 offenbart ein Verfahren zur Erfassung der Änderung des Schließzustandes mindestens eines Schlosses mit einer an einem Schlüssel befestigten Logik mit Speicher und Anzeige, wobei eine Verdrehung des dem Schloß zugeordneten Schlüssels in dem Schloß festgestellt wird, ein Signal erzeugt wird, das Aufsperren oder Schließen des Schlosses anzeigt, und dieses Signal in dem Speicher der Logik abgespeichert und angezeigt wird. Die zugeordnete Erfassungseinrichtung umfasst eine Absolutzeitbasis und einen Neigungssensor mit 2 Zuständen. Dieses System kann zwar zuverlässig anzeigen, wann der zugeordnete Schlüssel zuletzt benutzt wurde, es ist jedoch nur für 180° sperrende Schlösser anwendbar.

Die US-A-5 548 984 betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige des Schließzustands eines Schlosses, wobei am Schlüssel ein Anzeigemagnet vorgesehen ist, der bei Drehung im Schloß zwei beabstandete, am Schloß angeordnete Betätigungsmagnete passiert. Der Anzeigemagnet bewegt sich dabei in eine von zwei Stellungen, die ein geöffnetes oder verschlossenes Schloß anzeigen, je nach dem, welcher Betätigungsmagnet zuletzt passiert wurde. Dieses System arbeitet rein mechanisch. Eine Elektronik zur Signalerfassung und - auswertung und zur Anzeige des Schliesszustands ist nicht vorgesehen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Verfahren und Vorrichtungen der eingangs genannten Art bereitzustellen, die einfach, sicher, zuverlässig und praktisch fehlerfrei arbeiten, für eine großen Bandbreite von Schlüsseln/Schlössern verwendbar sind und mit nur geringen finanziellen Aufwand nachrüstbar sind.

Erfindungsgemäß wird dies Aufgabe durch die technische Lehre der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Die Erfindung schlägt im wesentlichen zwei unterschiedliche Vorgehensweisen zur Lösung der Aufgabe vor. Die erste Vorgehensweise, die in den Ansprüchen 1,2 und 17 sowie den zugeordneten Unteransprüchen beschrieben wird, erfaßt im wesentlichen das Verdrehen eines im Schloß steckenden Schlüssels. Gleichzeitig mit dem Verdrehen wird ein Signal erzeugt; dieses Signal zeigt entweder direkt das Aufschließen oder Sperren des Schlosses an (Anspruch 1) oder es handelt sich um ein codiertes Signal, das der Sperrichtung zugeordnet ist, aber erst durch Datenabgleich entschlüsselt werden muß (Anspruch 2). In Abhängigkeit von diesem Signal wird danach abgespeichert, ob das Schloß auf- oder zugesperrt worden ist, und es wird eine entsprechende Anzeige aktiviert.

Die vorliegende Erfindung beabsichtigt nicht zwingend die Erfassung einer Drehung nach links oder rechts. In der ersten Ausführungsform wird festgestellt, ob der Schlüssel sich dreht. Gleichzeitig hierzu wird festgestellt, ob ein Aufschließen oder Zusperren des Schlosses vorliegt, unabhängig von der tatsächlich vorliegenden Drehrichtung. Es wird also nicht zuerst die Drehrichtung bestimmt und anschließend überprüft, ob diese Drehrichtung ein Aufschließen oder Zusperren bewirkt, sondern es wird direkt während der Verdrehung das Aufschließen oder Zusperren festgestellt.

Das Verfahren nach Anspruch 2 kann vorsehen, daß das Feststellen der Verdrehung mit Erfassen der Drehrichtung und die Zuordnung zur Sperrichtung getrennt voneinander durchgeführt werden. Es wird also erfaßt, ob der Schlüssel links oder rechts gedreht wird; gleichzeitig wird erfaßt, ob das Schloß links oder rechts sperrt. Diese Erfassung wird zweckmäßig durch in der Nähe des Schlosses angebrachte Markierungen erfolgen. Das Signal kann somit entweder nur die Verdrehrichtung (links bzw. rechts) oder die Verdrehrichtung und die Sperrichtung umfassen.

Dieses Verfahren kann dahingehend ausgebaut werden, daß die Verdrehung des Schlüssels nur durch am Schlüssel selbst angebrachte Sensoren, z.B. Lagesensoren oder Kugelsensoren erfaßt wird. Der Schlüssel ermittelt also selbst seine Verdrehungsrichtung.

Die Erfassung der Drehbewegung des Schlüssels findet also nicht allein nach links oder rechts statt, sondern in Richtung bzw. in Verbindung mit der Richtung des Auf- oder Zusperrens. Das Problem der Innen- bzw. Außenseite von Türen wird also zuverlässig überwunden.

Weiter kann die Erfassung der Drehbewegung so gestaltet werden, daß ein geringfügiges Zurückdrehen des Schlüssels entweder gar nicht erkannt oder aber erkannt und als solches identifiziert wird. Eine Fehlanzeige bei einem derartigen, in der Praxis häufigen, geringfügigen Zurückdrehen wird also ebenfalls vermieden.

Es ist darüber hinaus ohne weiteres möglich, dieses Verfahren und die zugehörige Vorrichtung bei mehrfach sperrenden Schlössern einzusetzen, eine zweifache oder dreifache Umdrehung zum Öffnen bzw. Schließen des Schlosses wird als solche erkannt.

Das System ist darüber hinaus in der Lage, nicht nur den Zustand eines einzigen Schlosses anzuzeigen und zu speichern, sondern es kann für mehrere Schlösser, die mit einem Schlüssel gesperrt werden, verwendet werden. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, beim Verdrehen des Schlüssels nicht nur das Auf- oder Zusperren zu erfassen, sondern gleichzeitig festzustellen, um welches Schloß es sich handelt. Diese Schloßidentifikation kann entweder zusammen mit dem genannten Signal oder als getrenntes Signal aufgenommen werden.

Ein weiterer Vorteil ist, daß das erfindungsgemäße Verfahren bei sämtlichen bekannten Schloßtypen verwendbar ist. Es gibt z. B. Sicherheitsschlüssel, die in zwei Stellungen-üblicherweise um 180° verdreht - in das Schloß eingeführt werden können. Ein derartiges verdrehtes Einführen kann von vorn herein bei der Auslegung berücksichtigt werden und führt nicht zu Fehlanzeigen.

Zur Erhöhung der Sicherheit des Systems kann als weiterer Schritt vorgesehen sein, das Einführen des Schlüssels in das und/oder das Stecken des Schlüssels in dem Schloß zu erfassen. Hierdurch wird sichergestellt, daß ein zufälliges Erfassen einer Auf- oder Zusperrbewegung, wenn der Schlüssel lose in der Tasche getragen wird, nicht stattfinden kann.

In der Praxis wird zwar die Prüfung, ob ein Schlüssel eingeführt wird bzw. steckt aus Kostengründen bevorzugt über einen mechanischen Schalter durchgeführt. Um das System sehr einfach handhabbar zu gestalten, wird es aber bevorzugt, wenn sämtliche Erfassungs-, Feststellungs- und Identifikationsschritte kontaktlos erfolgen.

Ergänzend kann vorgesehen sein, die Änderung des Schließzustandes eines Schlosses mit einer relativen Zeitanzeige - Ingangsetzung einer Stoppuhr, die den Benutzer informiert, welcher Zeitraum seit dem Öffnen/Schließen-vergangen ist oder mit der absoluten Zeit - Öffnen/Schließen z. B. um 10:15 Uhr - zu verknüpfen.

Die Anzeige kann in einer Ausführungsform vom Benutzer durch Drücken entsprechender Knöpfe, Schalter oder Tasten um- oder ausgeschaltet werden. Es ist allerdings ebenfalls möglich, die Anzeige ständig eingeschaltet zu lassen und in periodischen Abständen, z.B. in Abständen von einigen Sekunden, zwischen verschiedenen Schlössern umzuschalten.

Die praktische Realisierung (vgl. hierzu Anspruch 17 sowie die zugeordneten Unteransprüche) besteht aus einer oder mehreren Markierungen, die in der Nähe des Schlosses angebracht sind. Am Schlüssel selbst oder an einem am Schlüssel befestigbaren Teil, z. B. der Schlüsselkappe, sind einer oder mehrere Sensoren angebracht, die diese Markierungen erfassen können. Beim Verdrehen des Schlüssel überstreichen nun der oder die Sensoren die Markierungen, wobei die Reihenfolge des Erfassens dieser Markierungen durch die Drehrichtung des Schlüssels festgelegt wird. Die Sensoren erzeugen ein entsprechendes Signal, das in einen am Schlüssel befestigbaren Speicher abgelegt werden kann und ggf. von einer ebenfalls am Schlüssel befestigbaren Logik verarbeitet werden kann. Anschließend wird angezeigt, in welchen Zustand das Schloß gebracht worden ist.

Verschiedene Teile der Vorrichtung müssen nicht zwingend am Schlüssel selbst befestigt sein, sondern können z. B. in einem Schlüsselanhänger aufgenommen sein.

Durch eine geeignete Art der Codierung, also eine bestimmte Abfolge der Markierungen, kann für eine Vielzahl von Schlössern sicher festgestellt werden, ob ein Auf- oder Zusperren erfolgt ist. Dieser Markierungen werden z. B. auf der Innenseite der Tür im Uhrzeigersinn, auf der Außenseite im Gegenuhrzeigersinn angebracht. Es wird somit für beide Seiten der Tür zuverlässig erfaßt, ob ein Aufsperren oder Zusperren vorliegt.

Durch die Abfrage der Markierungen kann darüber hinaus eine Identifikation des Schlosses erfolgen.

Es wird in der Praxis bevorzugt, wenn die Markierungen als Magnete ausgebildet sind, die von Hall-Sensoren und/oder Reedsensoren zur Erfassung des Magnetfelds überstrichen werden. Die Magnete können hierbei so angebracht sein, daß sie mit ihrem Nord- bzw. Südpol zum Schlüssel weisen; alternativ ist es auch möglich, Magnete der Länge nach anzubringen, die dann der Länge nach von den entsprechenden Sensoren überstrichen werden.

Es ist aber selbstverständlich ebenfalls möglich, optische Sensoren, die z. B. mit unterschiedlichen Farben oder Strichcodes (sog. Barcode) arbeiten, zu verwenden.

Die Anzeige selbst kann in beliebiger Form realisiert werden; es wird ein LCD-Display bevorzugt. Es kann zusätzlich ein optischer oder akustischer Signalgeber vorhanden sein, der den Benutzer auf eine Änderung des Schließzustandes und/oder auf die korrekte/unkorrekte Erfassung einer derartigen Änderung hinweist.

In der Praxis kann es bei diesem System lediglich ein einziges Mal zu einer Fehlanzeige kommen. Diese Fehlanzeige tritt dann auf, wenn ein mehrfach versperrtes Schloß lediglich ein einziges Mal geöffnet wird, also von Verriegelungsstufe 2 auf Verriegelungsstufe 1 zurückgedreht wird. In diesem Fall ist das Schloß noch gesperrt; die Anzeige zeigt aber ein geöffnetes Schloß an.

Diese Fehlanzeige ist allerdings nicht kritisch. Erstens wird es äußerst selten vorkommen, daß ein Schloß nicht vollständig geöffnet wird. Wenn nämlich der Benutzer ein Schloß aufsperrt, möchte er üblicherweise die damit verschlossene Tür öffnen. Im oben geschilderten Fall wird also in aller Regel stets ein vollständiges Öffnen des Schlosses stattfinden, so daß die Anzeige mit dem Schließzustand übereinstimmt.

Zweitens ist das System auch in diesem Fall noch äußerst zuverlässig. Es muß nämlich auf jeden Fall vermieden werden, daß ein versperrtes Schloß angezeigt wird, obwohl es in Wirklichkeit geöffnet ist. Im geschilderten Fall wird allerdings ein gesperrtes Schloß fälschlicherweise als offen gespeichert. Der Benutzer kann somit in jedem Fall davon ausgehen, daß bei Anzeige eines versperrten Schlosses dieses Schloß auch tatsächlich versperrt ist.

Die Erfindung schlägt noch einen weiteren Weg vor, mit dem der Schließzustand eines Schlosses erfaßt und an einen Benutzer übermittelt werden kann. Auf diese Ausführungsform sind die unabhängigen Ansprüche 8 und 22 mit ihren Unteransprüchen gerichtet.

Das zugehörige Verfahren besteht darin, den Schließzustand des Schlosses ständig festzustellen. Anschließend wird ein entsprechendes Signal an eine am Schlüssel befestigbare Logik übertragen. Diese Übertragung kann stets erfolgen. Um Energie zu sparen wird es allerdings bevorzugt, wenn nur periodisch oder unter bestimmten Umständen eine Übertragung stattfindet. Hierbei wird es bevorzugt, wenn lediglich nach einer Änderung des Schließzustandes eine Übertragung erfolgt. Der Schließzustand wird abgespeichert und ggf. angezeigt.

In dieser Ausführungsform wird der Schließzustand erfaßt und an eine am Schlüssel befestigbare Logik übertragen. Jedes erfaßte Schloß kann individuell und einzeln abgefragt und kodiert werden. Eine Identifikation des Schlüssels gegenüber dem Schloß findet nicht statt. Eine Zentralstelle, die stationär zu dem Schlössern angebracht ist und nur Informationen betreffend eine Schloßgruppe insgesamt liefert, ist nicht vorgesehen.

Um das ganze System einfach handhabbar zu gestalten, ist auch hier eine kontaktlose bzw. drahtlose Übermittlung des entsprechenden Signals vorgesehen.

Es ist nicht beabsichtigt, das Signal über große Entfernungen zu übertragen, sondern nur dann, wenn sich ein Schlüssel in der Nähe des gesperrten Schlosses befindet. Es ist davon auszugehen, daß dies unmittelbar nach einer Änderung des Schließzustandes der Fall sein wird.

Selbstverständlich kann auch bei dieser Ausführungsform eine Identifikation des Schlosses über ein geeignetes Signal erfolgen. Es ist auch eine Verknüpfung mit der absoluten Zeit bzw. das Ingangsetzen einer Stoppuhr möglich.

Es können also mit dem System nach der Erfindung mehrere Schlösser nacheinander gesperrt werden. Durch das der Identifikation des Schlosses dienende Signal sind eine Zuordnung des Schließzustandes zu jedem Schloß und eine Identifikation bzw. Anzeige des Schließzustandes jedes Schlosses möglich.

Die zugehörige Vorrichtung umfaßt ein in der Nähe des Schlosses angebrachtes Schloß-Sensor-Modul, mit dem der Schließzustand des Schlosses erfaßt wird. Dieses Signal wird über einen Sender an einen am Schlüssel befestigten Speicher mit Empfänger übermittelt und anschließend dort angezeigt.

Das Schloß-Sensor-Modul kann entweder in das in die Tür eingeschobene Schloß integriert oder am Türrahmen im Bereich des Schließblechs angeordnet sein. Die zweite Variante hat den Vorteil, daß ein Sperren des Schlosses bei offener Tür nicht erkannt wird und ist somit zuverlässiger.

Wie bei der ersten Ausführungsform können die entsprechenden, dem Schlüssel zugeordneten Bauteile nicht nur am Schlüssel selbst angeordnet, sondern auch in beispielsweise einem Schlüsselanhänger aufgenommen sein. Auch hier können mehrere Tasten oder Schalter zum Aktivieren/Deaktivieren der Anzeige, zum Umschalten und/oder Rücksetzen vorhanden sein.

Diese weitere Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht ein fehlerfreies Erfassen des Schließzustandes eines Schlosses. Dieser Schließzustand wird dann an den am Schlüsselbund befindlichen Empfänger übermittelt, wobei nur eine sehr kurze Distanz zurückgelegt werden muß. Es kann also mit sehr geringen Sendeleistungen und entsprechend energiesparend gearbeitet werden. Es ist aber ebenfalls möglich, durch geeignete Sender auch größere Distanzen zu überwinden.

In einer Weiterbildung der weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann auch das Schloß-Sensor-Modul in der Nähe des Schlosses mit einer Stoppuhr oder absoluten Uhr verbunden sein, die bei einer Änderung des Schließzustandes in Gang gesetzt wird. Durch einen Zeitabgleich beim zweiten Sperren kann dann ermittelt werden, ob das Schloß zwischenzeitlich von Dritten gesperrt worden ist.

Im Unterschied zur aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren, bei denen die Erfassung des Schließzustandes im Schloß erfolgt (DE 43 15 892), ist es auch möglich, weit entfernte Schlösser in einer einzigen Anzeige zusammenzufassen.

Darüber hinaus ist keine aufwendige Verkabelung oder das Verwenden von Sendern mit großer Leistung erforderlich

Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.

Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.

Dabei zeigt:

Figur 1:
Eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Schlüssels mit dem zugeordneten Schloß in einer ersten Ausführungsform;
Figur 2:
Eine Ansicht des im Schloß steckenden Schlüssels;
Figur 3:
Ein schematisches Schaltbild der zugehörigen elektronischen Bauteile;
Figur 4:
Eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform;
Figur 5:
Eine Ansicht der dem Schlüssel zugeordneten elektronischen Bauteile;
Figur 6:
Eine Ansicht der dem Schloß zugeordnetem elektronischen Bauteile.

Die Figuren 1-3 zeigen schematisch eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einer zugehörigen Schaltung.

Hierbei ist ein Schlüssel 1 vorgesehen, der in ein Schloß 2 eingeführt werden kann. In der gezeigten Ausführungsform sind um das Schloß 2 herum mehrere Markierungen, bevorzugt Magnete 3, angebracht, die von Sensoren 4 am Schlüssel 1 erkannt werden können.

Wird nun der Schlüssel 1 in Pfeilrichtung 5 verdreht, so überstreichen die Sensoren 4 die Markierungen 3 in einer vorgegebenen Reihenfolge. Durch diese Reihenfolge kann erfaßt werden, ob das Schloß 2 auf- oder zugesperrt wird; es kann weiter festgestellt werden, um welches Schloß 2 es sich handelt.

Die Sensoren 4 können hierbei z. B. in einer Schlüsselkappe 6 aufgenommen sein, die einfach über einen bereits vorhandenen Schlüssel gestülpt wird.

Die Schlüsselkappe 6 trägt eine Anzeige 7, auf der in Figur 1 ein "z" für zu sowie eine Zeit von 1 Stunde, 17 Minuten seit dem Zusperren angezeigt wird.

Die zugrunde liegende Schaltung umfaßt im wesentlichen eine Logik 8 mit einem Speicher und einer Sensorik 9 mit Sensoren 4. Der Aufbau der Sensorik 9 hängt von den verwendeten Sensoren ab. Werden Hall-Sensoren verwendet, so wird in der Regel das Signal in der Sensorik weiterverarbeitet werden, bei Reed-Sensoren kann das Signal direkt in die Logik 8 eingespeist werden. Die in der Logik 8 erzeugten Signale werden auf der Anzeige 7 sichtbar gemacht. Weiter sind ein Zeitgeber 10 sowie ein geeigneter Energiespeicher 11, z. B. in Form einer Batterie, vorhanden.

Der Schlüssel 1 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel zusätzlich mit einem Einstecksensor 20 versehen. Dieser Sensor 20 wird beim Einführen des Schlüssels 1 in das Schloß 2 aktiviert, bevorzugt durch einen physischen Kontakt. Solange der Sensor 20 nicht betätigt ist, d.h. das Stecken des Schlüssels 1 in dem Schloß 2 meldet, sind die Sensoren 4 abgeschaltet bzw. ihre Signale werden nicht verarbeitet. Eine Falschanzeige wird damit verhindert.

Selbstverständlich ist es möglich, hier noch verschiedene Knöpfe, Schalter oder Tasten sowie einen Lautsprecher oder eine Beleuchtungseinrichtung der Anzeige vorzusehen.

Die Figuren 4-6 beschäftigen sich mit einer zweiten Ausführungsform, bei der ein Schlüssel 12 bereits in ein Schloß 13 eingeführt ist. Im gezeigten Fall handelt es sich um ein übliches Schloß mit einem Zylinder 14, einem Riegel 15, einer Falle 16 sowie einer Schloßplatte 17.

Die Position des Riegels 15 wird hierbei über ein Schloß-Sensor-Modul 18 mit einem zugeordneten Sender 23 erfaßt und an einen Empfänger 24, der sich in der gezeigten Ausführungsform in einem Schlüsselanhänger 19 befindet, übermittelt. Anschließend wird das entsprechende Signal auf der Anzeige 7 wiedergegeben.

Die Anzeige 7 zeigt in diesem Beispiel an, daß ein Schloß Nr. 1 vor 1 Stunde und 17 Minuten geschlossen worden ist. Ein Umschalten zwischen mehreren Schlössern kann z. B. über die Tasten 21 erfolgen.

Die in Fig. 5 dargestellte zugehörige Schaltung im Schlüsselanhänger 19 bzw. im Schlüssel 12 arbeitet hierbei analog zur Figur 3, wobei anstatt der Sensorik zum Ermitteln von Signalen ein Empfänger 24 zum Empfangen von Signalen vorgesehen ist. Diese Signale werden von einem Sender 23 übermittelt, der in der Nähe des Schlosses 13 angebracht ist.

Die in Fig. 6 dargestellte zugehörige Schaltung des Schloß-Sensor-Moduls 18 umfaßt eine Sensorik 9, die Schließzustand erkennt, ggf. über eigene, nicht dargestellte Sensoren, und an ihre Logik 8 mit zugeordnetem Speicher übermittelt. Der Sender 23 ist mit der Logik 8 verbunden. Es sind wiederum ein Zeitgeber 10 sowie ein geeigneter Energiespeicher 11 vorhanden. Die Identifikation des Schlosses erfolgt z. B. dadurch, daß der Logik 8 eine Seriennummer 22 aufgeprägt ist.

Die gesammelten Signale werden auf geeignete Weise verarbeitet und über den Sender 23 an den Empfänger 24 übermittelt. Wie im allgemeinen Teil der Beschreibung bereits ausgeführt, kann, um Energie zu sparen, die Übermittlung nur dann ausgeführt werden, wenn sich der Schließzustand des Schlosses geändert hat.

Ingesamt ergeben sich mit dem Gegenstand der Erfindung sehr viele und umfassende Vorteile gegenüber dem Stand der Technik. So kann in beliebiger Entfernung von einem Schloß kontrolliert werden, ob und wann es gesperrt worden ist. Darüber hinaus kann zugeordnet werden, welcher Schlüssel zuletzt benutzt worden ist. Diese Informationen sind mit einem Schlüssel bzw. dem Schlüsselbund gekoppelt und somit durch Dritte nicht überprüfbar (Datenschutz).

Der Schlüsselbenutzer selbst kann direkt und unmittelbar über eine geeignete Anzeige (optisch, akustisch oder anders) informiert werden. Das gesamte System ist auch für Schlösser, die mehrere Umdrehungen zum Sperren zulassen, verwendbar, es ist an der Innen- und Außenseite der Tür einsetzbar und einfach nachrüstbar.

Der Schlüssel kann darüber hinaus auch für Schlösser verwendet werden, die nicht erfaßt werden.

ZEICHNUNGSLEGENDE

1.
Schlüssel
2.
Schloß
3.
Markierung
4.
Sensor
5.
Pfeilrichtung
6.
Schlüsselkappe
7.
Anzeige
8.
Logik/Speicher
9.
Sensorik
10.
Zeitgeber
11.
Energiespeicher
12.
Schlüssel
13.
Schloß
14.
Zylinder
15.
Riegel
16.
Falle
17.
Schloßplatte
18.
Schloß-Sensor-Modul
19.
Anhänger
20.
Einstecksensor
21.
Taste
22.
Seriennummer
23.
Sender
24.
Empfänger


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur zuverlässigen Erfassung der Änderung des Schließzustandes mindestens eines Schlosses (2) mit einer an einem Schlüssel (1) befestigten Logik (8) mit Speicher und Anzeige (7) mit folgenden Schritten:
    • Feststellen einer Verdrehung des dem Schloß (2) zugeordneten Schlüssels (1) in dem Schloß, Erkennen einer ein- oder mehrfachen Umdrehung in Aufsperr- bzw. Schließrichtung des Schlosses und gleichzeitiges Feststellen, ob die erfaßte Verdrehung in Aufsperrichtung oder in Schließrichtung des Schlosses (2) vorliegt,
    • Erzeugen eines Signals, das Aufsperren oder Schließen des Schlosses (2) anzeigt,
    • Speichern dieses Signals in dem Speicher der Logik (8), und
    • Anzeigen dieses Signals,
  2. Verfahren zur zuverlässigen Erfassung der Änderung des Schließzustandes mindestens eines Schlosses (2) mit einer an einem Schlüssel (1) befestigten Logik (8) mit Speicher und Anzeige (7) mit folgenden Schritten:
    • Feststellen einer Verdrehung mit Erfassen der Drehrichtung eines dem Schloß (2) zugeordneten Schlüssels (1) in dem Schloß (2), Erkennen einer ein- oder mehrfachen Umdrehung in Aufsperr- bzw. Schließrichtung des Schlosses und gleichzeitiges Feststellen der Sperrichtung des Schlosses (2),
    • Vergleichen der erfaßten Drehrichtung mit der festgestellten Sperrichtung,
    • Feststellen, ob ein Aufsperren oder Schließen des Schlosses (2) erfolgt,
    • Erzeugen eines entsprechenden Signals,
    • Speichern dieses Signals in dem Speicher der Logik (8), und
    • Anzeigen dieses Signals.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Erfassung der Drehbewegung des Schlüssels (1) unabhängig vom Schloß (2) durchgeführt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, wobei als weiterer Schritt eine Identifikation des Schlosses (2) vorgesehen ist und die Erfassung der Änderung des Schließzustandes zusammen mit der Kennung des Schlosses (2) gespeichert und/oder angezeigt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Identifikation des Schlosses (2) zusammen mit der Erfassung der Änderung des Schließzustandes oder durch ein getrenntes, zusätzliches Signal erfolgt.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, wobei als weiterer Schritt das Erfassen des Einführens des Schlüssels (1) in das Schloß (2) und/oder das Erfassen des Steckens des Schlüssels (1) in dem Schloß (2) vorgesehen ist.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 6, wobei die Erfassung bzw. Feststellung oder Identifikation kontaktlos erfolgt.
  8. Verfahren zur zuverlässigen Erfassung des Schließzustandes mindestens eines Schlosses und zur Übermittlung an einen Benutzer, das folgende Schritte umfaßt:
    • ständiges Erfassen des Schließzustandes des Schlosses (13) mit einem Schloß-Sensor-Modul (18),
    • Übermitteln eines entsprechenden Signals an eine am Schlüssel (12) befestigbare Logik (8) mit einem Speicher und einer Anzeige (7), wobei diese Übermittlung stets oder in periodischen Zeitabständen stattfindet oder ausgelöst wird durch eine Änderung des Schließzustandes und unmittelbar nach der Änderung des Schließzustandes erfolgt, wenn sich der Schlüssel in der Nähe des Schlosses befindet,
    • Speichern des Schließzustandes in dem Speicher, und
    • Anzeigen des Schließzustandes auf der Anzeige (7).
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei ein weiteres, der Schloßidentifikation dienendes Signal übermittelt wird, um den Schließzustand mehrerer Schlösser (13) einzeln erfassen zu können.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, wobei. die Übermittlung des oder der Signale kontaktlos erfolgt.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 - 10, wobei nach einer Änderung des Schließzustandes des Schlosses (13) eine Stoppuhr des Schloß-Sensor-Moduls (18) in Gang gesetzt wird.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 11, wobei eine Erfassung der Änderung des Schließzustandes mehrerer Schlösser (2, 13) nacheinander sowie ein Speichern und/oder Anzeigen erfolgen.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 12, wobei weiter nach der Erfassung der Änderung des Schließzustandes eine Stoppuhr am Schlüssel (1; 12) in Gang gesetzt wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 13, wobei die Erfassung der Änderung des Schließzustands mit der absoluten Zeit verknüpft wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei die Stoppuhr und/oder absolute Zeit angezeigt werden.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 15, wobei ein periodisches Umschalten der Anzeige (7) zwischen den einzelnen gespeicherten Schließzuständen unterschiedlicher Schlösser (2, 13) erfolgt.
  17. Vorrichtung zur zuverlässigen Erfassung der Änderung des Schließzustandes eines Schlosses nach einem der Ansprüche 1 - 7 und 12 - 16, die umfasst:
    • eine oder mehrere in der Nähe des Schlosses (2) angebrachte Markierungen (3),
    • einen oder mehrere drehfest mit dem Schlüssel (1) verbundene Sensoren (4) zur Erfassung dieser Markierungen (3),
    • eine am Schlüssel (1) befestigbare Logik (8) mit einem Speicher, in dem Daten abgelegt werden können, wobei die Logik (8) die von den Sensoren (4) erhaltenen Signale verarbeiten kann, und
    • eine Anzeige (7) zum Anzeigen des Schließzustandes.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei zur Erfassung der Verdrehung des Schlüssels (1) einer oder mehrere Sensoren (4) am Schlüssel (1) oder einem Anbauteil (6) vorgesehen sind.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, wobei die Markierungen (3) als Magnete ausgebildet sind.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 - 19, wobei die Sensoren (4) als Hall-Sensoren und/oder Reedschalter ausgebildet sind.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 - 20, wobei ein weiterer Sensor (20) zum Erfassen des Einführens des Schlüssels (1) in das Schloß (2) und/oder zum Erfassen des Steckens des Schlüssels (1) in dem Schloß (2) vorgesehen ist.
  22. Vorrichtung zur zuverlässigen Erfassung des Schließzustandes eines Schlosses und zur Übermittlung an einen Benutzer nach einem der Ansprüche 8 - 16, die umfasst:
    • ein in der Nähe des Schlosses (13) angebrachtes Schloß-Sensor-Modul (18) zur Erfassung des Schließzustandes
    • einen mit dem Schloß-Sensor-Modul(18) verbundenen Sender (23) zur Übermittlung von Signalen,
    • eine am Schlüssel (13) befestigbare Logik (8) mit einem Speicher mit einem Empfänger (24) zum Empfangen und Speichern des oder der von dem Schloß (13) erhaltenen Signale,
    • eine am Schlüssel (12) befestigbare Anzeige (7).
  23. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei das Schloß-Sensor-Modul (18) am Schließblech eines dem Schloß (13) zugeordneten Türrahmens angebracht ist.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, wobei das Schloß-Sensor-Modul (18) mit einer Stoppuhr gekoppelt ist.
  25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 - 24, wobei die Logik (8) mit dem Speicher, die Anzeige (7) und ggf. der Empfänger (23) in einem am Schlüssel (1, 12) befestigbaren Teil (6, 19) aufgenommen sind.
  26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 - 25, wobei die Anzeige (7) manuell an- und abschaltbar ist.
  27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 - 26, wobei eine oder mehrere Tasten (21) zum Aktivieren/Deaktivieren, Umschalten zwischen verschiedenen Anzeigemodi und/oder Rücksetzen vorhanden sind.
  28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 - 27, wobei die Anzeige (7) ständig in Betrieb ist und ggf. automatisch in periodischen Zeitabständen zwischen für mehrere Schlösser (2, 13) gespeicherten Schließzuständen umschaltet.
Anspruch[en]
  1. Method for reliably detecting change in the locking state of at least one lock (2), having a logic circuit (8) with memory and display (7) attached to a key (1), having the following steps:
    • determining a turning in the lock of the key (1) assigned to the lock (2), identifying a single or multiple turn in the unlocking or locking direction of the lock and simultaneously determining whether the detected turning is in the unlocking direction or in the locking direction of the lock (2);
    • generating a signal indicating unlocking or locking of the lock (2);
    • storage of this signal in the memory of the logic circuit (8); and
    • display of this signal.
  2. Method for reliably detecting change in the locking state of at least one lock (2), having a logic circuit (8) with memory and display (7) attached to a key (1), having the following steps:
    • determining a turning in the lock of a key (1) assigned to the lock (2) with detection of the direction of rotation, identifying a single or multiple turn in the unlocking or locking direction of the lock and simultaneously determining the locking direction of the lock (2);
    • comparing the detected direction of rotation with the locking direction found;
    • determining whether unlocking or locking of the lock (2) is taking place;
    • generating a corresponding signal;
    • storage of this signal in the memory of the logic circuit (8); and
    • display of this signal.
  3. Method according to Claim 2, wherein the detection of the turning movement of the key (1) is carried out independently of the lock (2).
  4. Method according to one of Claims 1 - 3, wherein as a further step identification of the lock (2) is provided and the detection of the change in locking state together with the identification of the lock (2) is stored and/or displayed.
  5. Method according to Claim 4, wherein the identification of the lock (2) ensues together with the detection of change in the locking state or by means of a separate, additional signal.
  6. Method according to one of Claims 1 - 5, wherein as a further step the detection of the insertion of the key (1) into the lock (2) and/or the detection of the presence of the key (1) in the lock (2) is provided.
  7. Method according to one of Claims 1 - 6, wherein the detection and/or determination or identification ensue in contactless manner.
  8. Method for reliably detecting the locking state of at least one lock and transmitting it to a user comprising the following steps:
    • constantly detecting the locking state of the lock (13) by means of a lock sensor module (18);
    • transmitting a corresponding signal to a logic circuit (8) with a memory and a display (7) attachable to the key (12), wherein this transmission takes place constantly or at periodic intervals or is triggered by a change in the locking state and ensues immediately after the change in locking state when the key is in the vicinity of the lock;
    • storing the locking state in the memory; and
    • displaying the locking state on the display (7).
  9. Method according to Claim 8, wherein a further signal serving for lock identification is transmitted so that the locking state of a plurality of locks (13) may be individually detected.
  10. Method according to Claim 8 or 9, wherein the transmission of the signal or signals ensues in contactless manner.
  11. Method according to one of Claims 8 - 10, wherein following a change in the locking state of the lock (13) a stopwatch in the lock sensor module (18) is started.
  12. Method according to one of Claims 1 - 11, wherein detection of the change in the locking state of a plurality of locks (2, 13) one after the other as well as storage and/or display ensue.
  13. Method according to one of Claims 1 - 12, wherein, further, after detection of the change in locking state a stopwatch on the key (1; 12) is started.
  14. Method according to one of Claims 1 - 13, wherein the detection of the change in locking state is linked to the absolute time.
  15. Method according to one of Claims 13 or 14, wherein the stopwatch and/or absolute time are displayed.
  16. Method according to one of Claims 1 - 15, wherein a periodic switch-over of the display (7) between the individual stored locking states of different locks (2, 13) ensues.
  17. Device for reliably detecting change in the locking state of a lock according to one of Claims 1 - 7 and 12 - 16 comprising:
    • one or more markers (3) fitted in the vicinity of the lock (2);
    • one or more sensors connected to the key (1) in a manner fixed to rotation for detecting these markers (3);
    • a logic circuit (8) attachable to the key (1) having a memory in which data may be deposited, wherein the logic circuit (8) can process the signals received from the sensors (4); and
    • a display (7) for displaying the locking state.
  18. Device according to Claim 17, wherein for detecting the turning of the key (1) one or more sensors (4) are provided on the key (1) or an add-on part (6).
  19. Device according to Claim 17 or 18, wherein the markers (3) are constructed as magnets.
  20. Device according to one of Claims 17 - 19, wherein the sensors (4) are constructed as Hall sensors and/or reed switches.
  21. Device according to one of Claims 17 - 20, wherein a further sensor (20) for detecting the insertion of the key (1) into the lock (2) and/or for detecting the presence of the key (1) in the lock (2) is provided.
  22. Device for reliably detecting the locking state of a lock and for transmitting it to a user according to one of Claims 8 - 16, comprising:
    • a lock sensor module (18) fitted in the vicinity of the lock (13) for detecting the locking state;
    • a transmitter (23) connected to the lock sensor module (18) for transmitting signals;
    • a logic circuit (8) attachable to the key (13) having a memory with a receiver (24) for receiving and storing the signal or signals received from the lock (13);
    • a display (7) attachable to the key (12).
  23. Device according to Claim 22, wherein the lock sensor module (18) is fitted to the striking plate in a door frame assigned to the lock (13).
  24. Device according to Claim 22 or 23, wherein the lock sensor module (18) is linked to a stopwatch.
  25. Device according to one of Claims 17 - 24, wherein the logic circuit (8) together with the memory, the display (7) and optionally the receiver (23) are accommodated in a part (6, 19) attachable to the key (1, 12).
  26. Device according to one of Claims 17 - 25, wherein the display (7) can be connected and disconnected manually.
  27. Device according to one of Claims 17 - 26, wherein one or more keys (21) for activating/deactivating and switching over between different display modes and/or resetting are present.
  28. Device according to one of Claims 17 - 27, wherein the display (7) is constantly in operation and optionally switches over automatically at periodic intervals between locking states stored for a plurality of locks (2, 13).
Anspruch[fr]
  1. Procédé pour détecter de manière fiable la modification de l'état de verrouillage d'au moins une serrure (2) à l'aide d'un système logique (8) fixé à une clé (1) et comportant une mémoire et un affichage (7), qui consiste :
    • à constater une rotation, dans la serrure (2), de la clé (1) associée à celle-ci, à détecter une rotation simple ou multiple dans le sens de déverrouillage ou de verrouillage de la serrure et à constater en même temps si la rotation détectée a été faite dans le sens de déverrouillage ou de déverrouillage de la serrure (2),
    • à générer un signal qui indique le déverrouillage ou le verrouillage de la serrure (2),
    • à stocker ce signal dans la mémoire du système logique (8) et
    • à afficher ce signal.
  2. Procédé pour détecter de manière fiable la modification de l'état de verrouillage d'au moins une serrure (2) à l'aide d'un système logique (8) fixé à une clé (1) et comportant une mémoire et un affichage (7), qui consiste :
    • à constater une rotation, dans la serrure (2), d'une clé (1) associée à celle-ci, avec détection du sens de rotation, à détecter une rotation simple ou multiple dans le sens de déverrouillage ou de verrouillage de la serrure et à constater en même temps le sens de verrouillage de la serrure (2),
    • à comparer le sens de rotation détecté au sens de verrouillage constaté,
    • à constater si un déverrouillage ou un verrouillage de la serrure (2) a lieu,
    • à générer un signal correspondant,
    • à stocker ce signal dans la mémoire du système logique (8) et
    • à afficher ce signal.
  3. Procédé selon la revendication 2, selon lequel la détection du mouvement de rotation de la clé (1) est effectuée indépendamment de la serrure (2).
  4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, qui prévoit comme opération supplémentaire une identification de la serrure (2) et selon lequel la détection de la modification de l'état de verrouillage est mise en mémoire et/ou indiquée avec l'identification de la serrure (2).
  5. Procédé selon la revendication 4, selon lequel l'identification de la serrure (2) se fait avec la détection de la modification de l'état de verrouillage ou grâce à un signal supplémentaire distinct.
  6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, qui prévoit comme opération supplémentaire la détection de l'introduction de la clé (1) dans la serrure (2) et/ou la détection de la position introduite de la clé (1) dans la serrure (2).
  7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, selon lequel la détection ou constatation ou l'identification se fait sans contact.
  8. Procédé pour détecter de manière fiable la position de verrouillage d'au moins une serrure et pour communiquer cette position à un utilisateur, qui consiste :
    • à détecter en permanence l'état de verrouillage de la serrure (13) à l'aide d'un module détecteur de serrure (18),
    • à transmettre un signal correspondant à un système logique (8) apte à être fixé à la clé (12) et comportant une mémoire et un affichage (7), cette transmission ayant lieu en permanence ou périodiquement ou étant déclenchée par une modification de l'état de verrouillage et se faisant immédiatement après cette modification si la clé se trouve à proximité de la serrure,
    • à stocker l'état de verrouillage dans la mémoire, et
    • à afficher l'état de verrouillage sur l'affichage (7).
  9. Procédé selon la revendication 8, selon lequel un signal supplémentaire servant à identifier la serrure est transmis pour permettre de détecter individuellement l'état de verrouillage de plusieurs serrures (13).
  10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, selon lequel la transmission du ou des signaux se fait sans contact.
  11. Procédé selon l'une des revendications 8 à 10, selon lequel un chronomètre du module détecteur de serrure (18) est mis en marche après une modification de l'état de verrouillage de la serrure (13).
  12. Procédé selon l'une des revendications 1 à 11, selon lequel une détection de la modification de l'état de verrouillage de plusieurs serrures (2, 13) a lieu successivement, ainsi qu'une mise en mémoire et/ou un affichage.
  13. Procédé selon l'une des revendications 1 à 12, selon lequel un chronomètre est également mis en marche sur la clé (1 ; 12) après la détection de la modification de l'état de verrouillage.
  14. Procédé selon l'une des revendications 1 à 13, selon lequel la détection de la modification de l'état de verrouillage est combinée avec le temps absolu.
  15. Procédé selon la revendication 13 ou 14, selon lequel le chronomètre et/ou le temps absolu sont affichés.
  16. Procédé selon l'une des revendications 1 à 15, selon lequel une commutation périodique de l'affichage (7) a lieu entre les états de verrouillage individuels mis en mémoire pour les différentes serrures (2, 13).
  17. Dispositif pour détecter de manière fiable la modification de l'état de verrouillage d'une serrure selon l'une des revendications 1 à 7 et 12 à 16, qui comprend :
    • un ou plusieurs repères (3) disposés à proximité de la serrure (2),
    • un ou plusieurs détecteurs (4) solidaires en rotation de la clé (1) et destinés à détecter ces repères (3),
    • un système logique (8) apte à être fixé à la clé (1) et comportant une mémoire dans laquelle des données peuvent être stockées, le système logique (8) pouvant traiter les signaux reçus par les détecteurs (4), et
    • un affichage (7) pour afficher l'état de verrouillage.
  18. Dispositif selon la revendication 17, dans lequel il prévu, pour détecter la rotation de la clé (18), un ou plusieurs détecteurs (4) sur la clé (1) ou sur un élément rapporté (6).
  19. Dispositif selon la revendication 17 ou 18, dans lequel les repères (3) sont conçus comme des aimants.
  20. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 19, dans lequel les détecteurs (4) sont conçus comme des détecteurs Hall et/ou des commutateurs à contacts scellés.
  21. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 20, dans lequel il est prévu un détecteur supplémentaire (20) pour détecter l'introduction de la clé (1) dans la serrure (2) et/ou pour détecter la position introduite de la clé (1) dans la serrure (2).
  22. Dispositif pour détecter de manière fiable l'état de verrouillage d'une serrure et pour le transmettre à un utilisateur selon l'une des revendications 8 à 16, qui comprend :
    • un module détecteur de serrure (18) prévu à proximité de la serrure (13) pour détecter l'état de verrouillage,
    • un émetteur (23) relié au module détecteur de serrure (18) pour transmettre les signaux,
    • un système logique (8) apte à être fixé à la clé (13) et comportant une mémoire pourvue d'un récepteur (24) destiné à recevoir et mettre en mémoire le ou les signaux reçus par la serrure (13), et
    • un affichage (7) apte à être fixé à la clé (12).
  23. Dispositif selon la revendication 22, dans lequel le module détecteur de serrure (18) est monté sur la gâche d'un châssis de porte associé à la serrure (13).
  24. Dispositif selon la revendication 22 ou 23, dans lequel le module détecteur de serrure (18) est accouplé à un chronomètre.
  25. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 24, dans lequel le système logique (8) comportant la mémoire, et l'affichage (7) et éventuellement le récepteur (23) sont logés dans un élément (6, 19) apte à être fixé à la clé (1, 12).
  26. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 25, dans lequel l'affichage (7) est apte à être connecté et déconnecté manuellement.
  27. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 26, dans lequel il est prévu une ou plusieurs touches (21) pour l'activation/la désactivation, la commutation entre différents modes d'affichage et/ou la remise à zéro.
  28. Dispositif selon l'une des revendications 17 à 27, dans lequel l'affichage (7) fonctionne en permanence et passe éventuellement automatiquement, périodiquement, à des états de verrouillage mis en mémoire pour plusieurs serrures (2, 13).






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