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Dokumentenidentifikation DE10122384A1 19.12.2002
Titel Hypervideo
Anmelder YOLLO AG, 82031 Grünwald, DE
Erfinder Kleine, André, 82031 Grünwald, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, Isenbruck, 81679 München
DE-Anmeldedatum 09.05.2001
DE-Aktenzeichen 10122384
Offenlegungstag 19.12.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.12.2002
IPC-Hauptklasse H04N 7/58
IPC-Nebenklasse H04N 5/445   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Hypervideo zur Anzeige auf einem Bildanzeigemittel, wobei das Hypervideo eine Kombination mindestens eines Videos und von Hyperlinks aufweist, wobei die Hyperlinks zu vorbestimmten Stellen und zu vorbestimmten Zeiten beim Anzeigen des Hypervideos auf dem Bildanzeigemittel aktivierbar sind, wobei die Hyperlinks jeweils auf Dokumente verweisen, die durch Aktivieren der Hyperlinks auf dem Bildanzeigemittel ausgebbar gemacht werden können, wobei die Hyperlinks in einer von dem Hypervideo separaten Datenstruktur enthalten sind, welche dem Hypervideo zugeordnet ist und beim Anzeigen des Hypervideos auf dem Bildanzeigemittel auswertbar ist. Die Erfindung betrifft auch Verfahren und Vorrichtungen zur Erstellung und Anzeigen des Hypervideos.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Hypervideo sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erstellen, Bereitstellen und Anzeigen von Hypervideos.

Unter Hypervideos werden Videos verstanden, die Hyperlinks enthalten. Hyperlinks dienen im World Wide Web dazu, ein erstes Dokument mit weiteren Dokumenten so zu verknüpfen, dass die weiteren Dokumente ausgehend von dem ersten Dokument anzeigbar gemacht werden können. Unter Dokumenten wird jede Art von anzeigbarer elektronischer Information verstanden, wie z. B. Texte, Grafiken, Bilder, sog. Flashs (Vektorgrafiken), Bewegbilder/Videos bzw. Movies, Töne/Musik oder Mischformen dieser Arten. Anwendungsformen sind etwa Shopping-Seiten und Product Placement. Die Hyperlinks werden durch Mausklick auf einen bestimmte Stellen in dem Dokument im Browser-Fenster auf dem Bildschirm aktiviert. Hierzu müssen diese Stellen in dem Dokument definiert werden. Bei Movies, also sich auf dem Bildschirm zeitlich ändernden Dokumenten, müssen nicht nur die Stellen, sondern auch die Zeiten in Bezug auf den Video definiert werden. Die Dokumente befinden sich dabei üblicherweise an vielen verschiedenen physikalischen oder logischen Stellen im Web.

Es sind bereits Hypervideos sowie Verfahren zum Einbinden solcher Hyperlinks in Videos bekannt, bei welchen die Hyperlinks direkt in die Videos an den entsprechenden Stellen einprogrammiert werden. Hierzu müssen die Videos entsprechend verändert, d. h. umprogrammiert werden. Ferner gibt es zahlreiche Videoschnitt-Verfahren, mit denen - ebenfalls durch Eingreifen in den Video selbst - Hyperlinks in den Video eingefügt werden können. All diese Verfahren sind einerseits umständlich und erfordern zumeist programmiertechnische Fähigkeiten, andererseits sind programmiertechnische Eingriffe in Videos auch aus anderen Gründen unerwünscht. Überdies sind die funktionalen Möglichkeiten bei diesen Techniken beschränkt.

Aufgabe ist es daher, ein Hypervideo sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die eine Erstellung und eine Anzeige von derartigen Hypervideos vereinfachen. Diese Aufgabe wird durch ein Hypervideo gemäß Anspruch 1, ein Verfahren zum Erstellen eines Hypervideos gemäß Anspruch 6, ein Verfahren zum Anzeigen eines Hxpervideos gemäß Anspruch 7 sowie entsprechenden Vorrichtungen gemäß Anspruch 16 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.

Die Erfindung umfaßt auch die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, Programme zur Steuerung eines Rechners sowie entsprechende Datenträger mit den Programmen.

Zum Abspielen der Hypervideos auf dem Rechner können herkömmliche Software- oder Hardware-Lösungen verwendet werden; die Videos selbst sind entsprechend herkömmlich codiert. Die Wirkung des Hypervideos kommt sozusagen durch Auswertung der dem Video zugeordneten Datenstruktur während des Abspielens des Videos zustande.

Wegen der Möglichkeit des Einbindens von Hyperlinks entstehen dynamische Strukturen, welche die bekannten Vorteile der Hyperlink-Dokumente aufweisen. Da die Hyperlinks nicht in dem "Basisfilm" selbst enthalten sind, können sie leicht modifiziert, ausgetauscht oder neue hinzugefügt werden. Darüber hinaus ist auch möglich, den Basisfilm auszutauschen (oder zu bearbeiten), ohne dass dies die Hyperlink-Datenstruktur selbst berührt. Selbstverständlich ist es auch möglich, von selbst (d. h. ohne Einwirkung durch Mausklicks) mehrere Dokumentarten gleichzeitig auf dem Bildschirm in verschiedenen Fenstern anzuzeigen.

Die Erfindung wird anhand von Flussdiagrammen näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 die Erstellung bzw. Bearbeitung der Datenstruktur für ein Hypervideo;

Fig. 2 die Erstellung bzw. Bearbeitung der Datenstruktur grafisch am Bildschirm;

Fig. 3 das Editieren der Datenstruktur der Hyperlinks;

Fig. 4A-F die Vorgehensweise bei der Spezifikation eines Hyperlinks;

Fig. 5 die Vorgehensweise bei der Auswahl verschiedener Bandbreiten; und

Fig. 6 eine Bildschirmansicht, die bei der Erstellung eines Hypervideos erscheint.

Fig. 1 zeigt zunächst den grundsätzlichen Verfahrensablauf beim Einfügen eines Hyperlinks in einen Hypervideo. Zunächst wird die Erstellung bzw. Bearbeitung der Datenstruktur ohne gleichzeitiges Abspielen des Videos beschrieben. Es werden Format (size) und die Laufzeit des Videos erfasst. Besteht bereits ein Hypervideo, d. h. eine Kombination aus Video und zugeordneter Datenstruktur mit Hyperlinks, so wird diese ("project") editiert, andernfalls eine neue angelegt. Soll ein Hyperlink eingefügt werden, so werden zunächst die Koordinaten desjenigen Bereiches im Video, in dem der Hyperlink "unterlegt" wird, in einem separaten Eingabefenster am Schirm explizit eingegeben.

Anschließend kann die mit dem Aktivieren des Hyperlinks verbundene Aktion definiert werden. Zur Verfügung stehen, je nach der Art des Dokuments und der Anzeigeweise, folgende Varianten:

  • 1. Öffnen eines Fensters (html popup)
  • 2. Gewählten Rahmen wechseln
  • 3. weiteres Video-Fenster öffnen
  • 4. Hypervideo durch einen anderen Hypervideo ersetzen
  • 5. zweiten Video starten
  • 6. Text anzeigen (Untertitel oder sonstigen Text)
  • 7. Rahmen anzeigen.

Die Varianten 1 bis 5 können dann durch den Benutzer beim Abspielen des "fertigen" Hypervideos durch Anklicken mit der Maus auf die entsprechenden Stellen (zur entsprechenden Zeit) im Hypervideo aktiviert werden. Die Varianten 6 und 7 werden beim Abspielen des Hypervideos jeweils automatisch aktiviert.

Anschließend kann die Position des Hyperlinks manuell nochmals modifiziert werden. Die endgültige Position wird in der Datenstruktur gespeichert. Der Hyperlink enthält den URL mit derjenigen Stelle, wo das verlinkte Dokument abgelegt ist. Die Datenstruktur wird entsprechend aktualisiert. Diese Vorgehensweise wird beliebig oft wiederholt.

Hyperlinks können aber auch grafisch am Bildschirm definiert werden. Dies ist für ungeübte Bediener einfacher. Fig. 2 zeigt den Verfahrensablauf hierbei. Zunächst wird der Video (movie) gestartet. Dort, wo ein Hyperlink eingefügt werden soll, klickt der Bediener in den laufenden oder pausierten Video. Ein farbiges Icon wird an dieser Stelle angezeigt. Die Koordinaten der Stelle bzw. des Bereichs im Video werden zusammen mit der Video-Zeit in der zugeordneten Datenstruktur gespeichert. Die Koordinaten werden angezeigt; die Position des Hyperlinks wird in einem Fenster angezeigt. Diese Vorgehensweise wird beliebig oft wiederholt.

Fig. 3 zeigt das Editieren der Datenstruktur der Hyperlinks (Linkliste). Die Aktivität von Hyperlinks wird durch (Zeit-)Linien entlang eines Zeitstrahls, der den Videoablauf repräsentiert, am Bildschirm grafisch dargestellt. Die Hyperlinks können durch Anklicken mit der Maus geändert bzw. gelöscht werden oder es können neue hinzugefügt werden.

Die Fig. 4A-F zeigen den Vorgehensweise bei der Spezifikation eines Hyperlinks genauer. Es ist der Bereich im Video zu markieren. Die Koordinaten des Bereichs werden erfasst und gespeichert. Sodann wird die URL definiert, zusammen mit der Größe des Rahmens (frame) auf dem Bildschirm. Des weiteren wird die Zeitdauer der Aktivierung des Hyperlinks definiert. Die Werte können manuell eingestellt bzw. geändert werden.

Sinngemäß die gleichen Operationen können auch bei den übrigen Arten von Dokumenten vorgenommen werden.

Bei Textleisten gemäß Fig. 4F kann, zusätzlich zu einem URL, Text eingegeben werden, der dann zur definierten Zeit auf dem Bildschirm angezeigt wird. die Textleisten können im Video angezeigt werden ("Untertitel") oder separat davon an anderer Stelle auf dem Bildschirm.

Zur Anpassung des Hypervideos an unterschiedliche Übertragungskanäle können unterschiedliche Bandbreiten gewählt werden. Fig. 5 veranschaulicht die Vorgehensweise bei der Auswahl der Bandbreiten.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Erstellen ist so ausgelegt, dass es im Browser online angewandt werden kann. Die entsprechende Software liegt hierbei auf einem Server.

Fig. 6 illustriert eine Bildschirmanzeige, wie sie beim erfindungsgemäßen Erstellen eines Hypervideos erscheint. Im Filmfenster 1 wird der Video angezeigt, welcher die Basis für den zu erstellenden Hypervideo ist.

Das Fenster 6 zeigt die Bildschirmaufteilung, wie sie sich dem Benutzer beim Abspielen des fertigen Hypervideos darstellen wird. Die mit dem Hypervideo verlinkten Dokumente können in diesem Beispiel in drei Standard-Frames 1 bis 3 angezeigt werden, für reinen Text steht ein Fenster unterhalb des Videos zur Verfügung. Quer über den übrigen Fenstern ist ein Navigationsfeld angeordnet.

Die Leiste 2 gibt die Zeitreferenz des Videos wieder, die Leisten 3, 4 enthalten Navigation bzw. diejenigen Zeitspannen (dunkle Balken), für welche die Frames und Textfelder (entsprechend dem Bild rechts) aktivierbar sind, d. h., verlinkte Dokumente durch den Benutzer wie oben beschrieben anzeigbar gemacht werden können. Die Balken können zur Unterscheidung der Dokumentarten farblich codiert sein. Die Balken könnnen durch die üblichen Operationen mit der Maus verschoben, verlängert, verkürzt, gelöscht, kopiert werden. Speziell durch Mausklick können die zugeordneten Parameter in dem Feld 5 angezeigt und dann auch per Tastatureingabe in den Dialogfeldern geändert werden. Die Parameter umfassen den Typ des Links, dessen URL, anzuzeigenden Text, Zeit und Stelle im Video, wo der Hyperlink durch Klick aktivierbar sein soll, sowie die Größe des Fensters. Zusätzlich lässt sich definieren, ob der Hypervideo während der Anzeige des verlinkten Dokuments angehalten werden soll oder nicht soll.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Anzeigen eines Hypervideos läuft ebenfalls im Browser-Fenster ab. Der Video selbst wird mit einem gewöhnlichen Player bzw. Decoder abgespielt.

Die zur Verknüpfung der Hyperlinks mit den entsprechenden Stellen in dem Video benötigten Zeiten werden durch Auswerten von Zeitgaben (time stamps) und Ereignissen (events) der Videos ermittelt.

Die Hyperlink-Datenstruktur liegt auf einer Website, ebenso wie der Video und die übrigen Dokumente. Dort kann sie online aus der Ferne bearbeitet werden. Alternativ ist es auch möglich, diese Struktur offline in der Ferne zu erstellen und dann auf die Website zu übertragen. Für die Hyperlink-Datenstruktur kann Datenbank-Technik zum Einsatz kommen. Auch die Dokumente können mittels Datenbank-Technik verwaltet werden. Die Website kann zugangsgeschützt sein, um nur autorisierten Benutzern Zugriff und Möglichkeit der Veränderung der Hyperlink-Listen zu ermöglichen.

Der Benutzer, der das Hypervideo auf seinem Rechner online im Web-Browser abspielt, nimmt die in der Erfindung definierte Datenstruktur selbst gar nicht wahr. Das Aktivieren der Hyperlinks erfolgt durch Mausklick auf die entsprechenden Bereiche zu den definierten Zeiten (Aktivzeiten der Hyperlinks) im laufenden Hypervideo (für die Varianten 1 bis 5). Die übrigen werden selbsttätig beim Abspielen des Hypervideos aktiviert.

Besonders vorteilhafte Anwendungsfälle der Erfindung sind Video-Filme, die Stadtrundgänge darstellen. Durch Anklicken bestimmter Objekte (z. B. Gebäude) im Film können Zusatzinformationen zu diesen angezeigt werden, und zwar in den zuvor definierten Formen. So entsteht ein interaktiver Stadtrundgang. Aufgrund der Austauschmöglichkeit der Video-Filme kann der virtuelle Stadtrundgang individuell unterbrochen oder dessen Route verändert werden. Z. B. kann ein interaktiver Cityguide mehrerer Städte erstellt werden. Jede Stadt wird anhand eines Films kurz vorgestellt, wobei Kulinarisches, Hotels, Transportmittel, Freizeitmöglichkeiten, Lokale, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten gezeigt werden (mittels der zu verlinkenden Dokumente).

Weitere besonders vorteilhafte Anwendungen sind (virtuelle) Fernsehzeitschriften, wobei die Videos dann z. B. Vorschau-Ausschnitte darstellen, die übrigen Dokumente könnten dann entsprechende Zusatzinformationen enthalten.

Diese und weitere vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Hypervideos und der erfindungsgemäßen Verfahren und Vorrichtungen sind nachfolgend erläutert.

0. Grundsätzliches

Alle die im folgenden bezeichneten und beschriebenen Inhalte sind über das Internet und/oder über das Fernsehen abrufbar.

1. Interaktiver City Guide Form: Interaktiver City Guide von allen Städten weltweit

Eine Stadt wird anhand eines Films kurz vorgestellt, wobei Kulinarisches, Hotels, Transportmittel, Freizeitmöglichkeiten, Nachtlokale, Bars, Restaurants, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten gezeigt werden. Bestandteile & Form der Zusatzinfo Movie (digitalisiert und gestreamt für das Internet)

Zusatzinformation in Form von Text

(.htm, .pdf, .wml, .html)

Zusatzinformation in Form von Bild

(.jpg., .bmp, .tif, .gif., .tga, .png, .pcx)

Zusatzinformation in Form von Grafiken

(.jpg., .bmp, .tif, .gif., .tga, .png, .pcx)

Zusatzinformation in Form von Animationen

(.avi, .qt, .mov, .rm, .mpg, .gif)

Zusatzinformation in Form von Flash-Files

(.swf)

Zusatzinformation in Form von Website/URL

(.htm, .html, .xml, .wml)

Zusatzinformation in Form von Produktabbildung

(.jpg, .bmp, .tif, .gif, .tga, .png, .pcx)

Zusatzinformation in Form von Firmenlogo

(.jpg, .bmp, .tif, .gif, .tga, .png, .pcx)

Zusatzinformation in Form von Movie

(.avi, .qt, .mov, .rm, .mpg, .gif)

Erscheinungsart der Zusatzinformation

Popupfenster, neues Browserfenster geht auf, integriertes ("embedded") Videofenster, automatisches Aufblenden oder Auf- und Abblenden in einem vordefinierten Feld auf der Webseite, auf welchem das Movie zu sehen ist (Movie-Fenster ist auf der Website integriert, d. h. "embedded"), Bildunterschrift unter dem Movie (innerhalb oder außerhalb des "embedded" Videofensters).

Funktionalität

"Movie" ist interaktiv, d. h. jede, individuell zu bestimmende Sequenz des Movies und jeder Ausschnitt (Kleinste Einheit: Ein "Pixel") der Movie-Oberfläche ist anklickbar und mit entsprechender Zusatzinformation, wie oben aufgeführt, verlinkt. Dies bedeutet: Klickt der User auf die verlinkte Bild- Oberfläche des Movies, wird er zur entsprechenden Zusatzinformation geleitet. Die Zusatzinformation erscheint sodann in einer der oben aufgeführten Formen. "Movie" ist ferner interaktiv, d. h. jede, individuell zu bestimmende Sequenz des Movies wird von einer oder mehreren Zusatzinformationen begleitet. Dies bedeutet: Während sich der User das "Movie" ansieht, werden synchron und automatisch dazu Zusatzinformationen aufgeblendet und bleiben bestehen oder werden auf- und nach einer vordefinierten Zeit wieder abgeblendet. Diese auf- oder auf- und abgeblendeten Zusatzinformationen sind wiederum interaktiv, d. h. anklickbar. Dies bedeutet: Klickt der User auf diese dargebotene Zusatzinformation, wird er zur entsprechenden weiterführenden Zusatzinformation geleitet. Die Zusatzinformation erscheint sodann in einer der oben aufgeführten Formen und Erscheinungsart.

Besonderheit

Während der gesamten Zeit, in welcher der User entweder selbst Zusatzinformation anfordert (durch anklicken der verlinkten Movie-Oberfläche), oder angeboten bekommt (durch die synchron und automatisch auf- oder auf- und abgeblendeten, anklickbaren Zusatzinformationen) - diese anklickt und zu weiteren Zusatzinformationen weitergeleitet wird, verlässt der User die Haupt-Website (die Website, auf welcher das interaktive Movie dargeboten wird) NICHT. 2. Schulungen Form: Ein oder mehrere Schulungsvideos zu einem bestimmten Thema wird mit Zusatzinformationen angereichert, die parallel zum Video automatisch angeboten werden.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 3. Manuals Form: Inhalte von Manuals und Handbücher aller Art werden filmisch dargestellt und mit Zusatzinformationen angereichert.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 4. Elektronische Programmzeitschrift Form: Das Programm sämtlicher Fernsehstationen wird elektronisch dargestellt. Beiträge, Filme, Übertragungen, Sendungen und Shows werden mit Zusatzinformationen angereichert.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 5. Gesundheit Form: Operationen, Techniken, vorbeugende Medizin, Lexika, Körperpflege, Körperbeschaffenheit, Gesundheitsthemen, werden filmisch dargestellt und mit Zusatzinformationen angereichert.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 6. Sicherheit Form: Über installierte Webcams werden Anwesen, Grundstücke überwacht und mit Zusatzinformationen versehen.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 7. Reise Form: Weltweite Reiseziele und/oder Ortschaften werden filmisch dargestellt und mit Zusatzinformationen angereichert.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 8. Fahrzeuge Form: Bedienungsanleitungen und Detailinformationen für Fahrzeuge werden filmisch dargestellt und mit Zusatzinformationen angereichert.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 9. TV Form: Beiträge, Sendungen, Shows, Serien u. a. im Fernsehen sind mit Zusatzinformationen aufbereitet.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 10. Home-Applikationen Form: Hobby-Filmer und sonstige Privatanwender können ihre eigenen Filme interaktiv gestalten und/oder mit Zusatzinformationen anreichern und auf ihre eigene Homepage stellen.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 11. Pay-TV Form: Filme, Beiträge, Sendungen im Pay-TV werden als Kurzvorstellung (Teaser) bzw. Kurzzusammenschnitt vorgestellt und mit Zusatzinformationen versehen, so dass sich der Konsument des Pay-TVs vorher einen Überblick über den Film beschaffen kann, bevor dieser den Film konsumiert.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinungsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben. 12. Teleshoping Form: Beiträge, Verkaufssendungen u. a. werden mit Zusatzinformationen aufbereitet.

Bestandteile & Form der Zusatzinformation: wie oben

Erscheinugnsart der Zusatzinformation: wie oben.

Funktionalität: wie oben.

Besonderheit: wie oben.


Anspruch[de]
  1. 1. Hypervideo zur Anzeige auf einem Bildanzeigemittel, wobei der Hypervideo eine Kombination mindestens eines Videos und von Hyperlinks aufweist, wobei die Hyperlinks zu vorbestimmten Stellen und zu vorbestimmten Zeiten beim Anzeigen des Hypervideos auf dem Bildanzeigemittel aktivierbar sind, wobei die Hyperlinks jeweils auf Dokumente verweisen, die durch Aktivieren der Hyperlinks auf dem Bildanzeigemittel ausgebbar gemacht werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Hyperlinks in einer von dem Hypervideo separaten Datenstruktur enthalten sind, welche dem Hypervideo zugeordnet ist und beim Anzeigen des Hypervideos auf dem Bildanzeigemittel auswertbar ist.
  2. 2. Hypervideo gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hypervideo über ein Netzwerk, insbesondere das Internet empfangen werden.
  3. 3. Hypervideo gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenstruktur auf einem Internet-Server, insbesondere einer Website, abgelegt ist.
  4. 4. Hypervideo gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenstruktur zusammen mit dem Video auf einem gemeinsamen Internet-Server, insbesondere einer Website, abgelegt sind.
  5. 5. Hypervideo gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Dokumenten um Text-, Ton-, Video- Dokumente oder um Mischformen derselben handelt.
  6. 6. Verfahren zum Erstellen eines Hypervideos gemäß einem der vorherigen Ansprüche mittels eines Bildanzeigemittels.
  7. 7. Verfahren zum Anzeigen eines Hypervideos gemäß einem der vorherigen Ansprüche auf einem Bildanzeigemittel.
  8. 8. Verfahren gemäß einem der Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dokumente jeweils in Teilbildschirmen oder in Vollbildschirmen angezeigt werden.
  9. 9. Verfahren gemäß einem der Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während der Ausgabe der Dokumente der Hypervideo angehalten wird.
  10. 10. Verfahren gemäß dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Video nach Beendigung der Anzeige der Dokumente an derjenigen Stelle weiterläuft, an der er angehalten wurde.
  11. 11. Verfahren gemäß einem der Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Möglichkeit zum Austausch der Anzeige des Hypervideo durch einen anderen Hypervideo besteht.
  12. 12. Verfahren gemäß einem der Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hypervideo in einem Fenster des Bildschirms angezeigt wird.
  13. 13. Verfahren gemäß einem der Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hypervideo Untertitel aufweist, die bestimmten Sequenzen im Hypervideo zugeordnet sind.
  14. 14. Verfahren gemäß einem der Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Wechsel der Anzeige des Hypervideos gegen einen anderen der Status des ersten Hypervideo festgehalten wird, um ein Wiederstarten des ersten Hypervideos an der Stelle zu ermöglichen. wo gewechselt wurde.
  15. 15. Verfahren gemäß einem der Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bandbreitenwahl zur Anpassung an den Übertragungskanal vorgesehen ist.
  16. 16. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens gemäß einem der Verfahrensansprüche.
  17. 17. Programm zur Steuerung eines Computers zur Durchführung eines Verfahrens gemäß einem der Verfahrensansprüche.
  18. 18. Speichermedium mit Computer-Programm zur Durchführung eines Verfahrens gemäß den Verfahrensansprüchen.






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