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Dokumentenidentifikation DE69714901T2 19.12.2002
EP-Veröffentlichungsnummer 0803754
Titel Projektionsbildanzeigegerät
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fujimori, Motoyuki, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Shinohara, Kazuto, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Kitabayashi, Masashi, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Iinuma, Kazuyuki, Suwa-shi, Nagano-ken, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69714901
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.04.1997
EP-Aktenzeichen 973028707
EP-Offenlegungsdatum 29.10.1997
EP date of grant 28.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.12.2002
IPC-Hauptklasse G02B 7/00
IPC-Nebenklasse G02F 1/1333   G02B 27/10   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Projektionstyp-Anzeigevorrichtung des Typs, der einen weißen Strahl von einer Lichtquelle in Strahlen der drei Farben Rot, Blau und Grün aufteilt, jeden Farbstrahl mittels eines Lichtventils, wie z. B. einer Flüssigkristalltafel, entsprechend Bildinformationen moduliert, die modulierten Farbstrahlen mittels eines Lichtsynthetisierungsmittels synthetisiert und den synthetisierten Strahl in einem vergrößerten Zustand über ein Projektionsmittel auf eine Projektionsfläche projiziert.

Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Mechanismus zum Montieren einer Flüssigkristalltafel an einem Prismenverbund, der das Lichtsynthetisierungsmittel einer Projektionstyp-Anzeigevorrichtung dieses Typs bildet.

In einer Projektionstyp-Anzeigevorrichtung, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, ist eine Flüssigkristalltafel, die als Lichtventil dient, an der Lichteintrittsfläche für jeden Lichtstrahl des Prismenverbunds, der das Lichtsynthetisierungsmittel bildet, montiert. Ein Beispiel eines Mechanismus zum Montieren einer Flüssigkristalltafel an einem Prismenverbund ist offenbart in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung Nr. 6-118368. Bei diesem Typ von Montagemechanismus ist die Flüssigkristalltafel, die als Lichtventil dient, mittels eines Klebstoffes direkt auf die Lichteintrittsfläche des Prismenverbunds geklebt und daran fixiert. Weitere ähnliche Vorrichtungen sind bekannt aus US 5.455.678 und WO 95/12142.

Wenn das Lichtventil direkt auf die Lichteintrittsfläche geklebt und fixiert ist, ist es insbesondere möglich, den Mechanismus für eine gegenseitige Pixelanpassung (Ausrichtung) mehrerer Lichtventile für das Modulieren des Lichtstrahls getrennt in drei den Farben Rot, Grün und Blau, sowie den Mechanismus zum Einstellen (Fokuseinstellung), so daß jede Bilderzeugungsebene, die das Subjekt bildet, innerhalb der zulässigen Fokustiefe der Projektionslinse angeordnet ist, wegzulassen. Somit ist es möglich, eine Reduktion der Größe und des Gewichts des optischen Systems der Projektionstyp-Anzeigevorrichtung und eine Reduktion der Anzahl der Teile zu verwirklichen.

[Von der Erfindung zu lösende Probleme]

Wenn jedoch das Lichtventil direkt auf die Lichteintrittsfläche des Prismenverbunds geklebt und fixiert ist, treten folgende Probleme auf. Erstens, wenn externes Licht in das Innere der Vorrichtung eintritt, besteht die Gefahr, daß das externe Licht auf das Lichtventil trifft. Wenn das Lichtventil solches Licht empfängt, besteht die Gefahr, daß jeweils die Elemente des Lichtventils fehlerhaft arbeiten.

Zweitens, die Handhabung des Lichtventils in einem Zustand, in dem es direkt berührt wird, ist nicht wünschenswert, da dies zu Problemen wie z. B. einem Bruch desselben führen kann. Wenn z. B. das Lichtventil auf den Prismenverbund geklebt ist, führt das direkte Einspannen des Lichtventils mit einem Spannfutter zu der Gefahr einer Beschädigung der Kanten, Ecken und dergleichen des Lichtventils. Wenn ein Lichtventil, das gegenüber statischen Aufladungen empfindlich ist, wie z. B. eine Flüssigkristalltafel, verwendet wird, ist es nicht wünschenswert, daß der Operator das Lichtventil direkt mit der Hand hält und dieses auf den Prismenverbund klebt.

Drittens, das auf den Prismenverbund geklebte Lichtventil kann einen Defekt oder dergleichen in einem Teil seiner Pixel erzeugen als Ergebnis von Änderungen im Laufe der Zeit. Wenn im Lichtventil ein Defekt erzeugt worden ist, ist es erforderlich, dieses durch ein neues zu ersetzen. Da jedoch das Lichtventil auf den Prismenverbund geklebt und fixiert ist, ist es schwierig, nur das Lichtventil mit dem Defekt auszuwechseln. Das heißt, es ist nicht einfach, die auf die Lichteintrittsfläche des Prismenverbunds geklebte und fixierte Flüssigkristalltafel abzunehmen, ohne die Lichteintrittsfläche zu beschädigen. Aus diesem Grund ist es in bestimmten Fällen erforderlich, auch den Prismenverbund zu ersetzen, was nicht wirtschaftlich ist.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Projektionstyp- Anzeigevorrichtung mit einem Lichtventilmontagemechanismus zu schaffen, die die obigen Probleme lösen kann.

[Mittel zum Lösen der Probleme]

Um die obige Aufgabe zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung eine Projektionstyp-Anzeigevorrichtung des Typs, der einen Strahl von einer Lichtquelle in Strahlen mehrerer Farben aufteilt, jeden Farbstrahl mittels eines Lichtventils entsprechend Bildinformationen moduliert, die modulierten Farbstrahlen mittels eines Lichtsynthetisierungsmittels synthetisiert, und den synthetisierten Strahl in einem vergrößerten Zustand über ein Projektionsmittel auf eine Projektionsfläche projiziert, wobei der Umfang des Lichtventils gegen ein Eindringen von externem Licht, eine Beschädigung und dergleichen geschützt ist, und wobei es nicht erforderlich ist, daß das Lichtventil direkt auf das Lichtsynthetisierungsmittel geklebt und fixiert wird.

Die vorliegende Erfindung schafft eine Projektionstyp-Anzeigevorrichtung des Typs, der einen Strahl von einer Lichtquelle in Strahlen mehrerer Farben aufteilt, jeden Farbstrahl mittels eines Lichtventils entsprechend Bildinformationen moduliert, die modulierten Farbstrahlen mittels eines Lichtsynthetisierungsmittels synthetisiert, und den synthetisierten Strahl in einem vergrößerten Zustand über ein Projektionsmittel auf eine Projektionsfläche projiziert,

wobei die Projektionstyp-Anzeigevorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie umfaßt: eine Befestigungsrahmenplatte, die an einer Lichteintrittsfläche des Lichtsynthetisierungsmittels fixiert ist; eine Lichtventilrahmenplatte zum Halten des Lichtventils; ein Befestigungsmittel zum lösbaren Befestigen dieser Lichtventilrahmenplatte an der Befestigungsrahmenplatte; und ein Positionierungsmittel zum Positionieren des Lichtventils.

In der vorliegenden Erfindung umfaßt ferner zusätzlich zur obigen Konstruktion wenigstens die Lichtventilrahmenplatte und/oder die Befestigungsrahmenplatte eine Umfangswand, die den Umfang des Lichtventils abdeckt.

Das Positionierungsmittel kann ein Einstellelement umfassen zum Einstellen der Position des Lichtventils. In diesem Fall ist es erwünscht, daß die Lichtventilrahmenplatte mit einem Einstellelementführungsmittel versehen ist.

Damit das Einstellelement leicht mit einem Spannfutter oder dergleichen gehandhabt werden kann, ist es wünschenswert, daß das Einstellelement mit wenigstens einem Eingriffabschnitt versehen ist, der verwendet wird, wenn das Einstellelement eingespannt wird.

Ferner ist es wünschenswert, daß das Positionierungsmittel in der Nähe des Zentrums der gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Lichtventilrahmenplatte vorgesehen ist, wodurch es möglich ist, eine Konzentration der Beanspruchung aufgrund der thermischen Verformung des Elements, das das Objekt der Positionierung bildet, zu vermeiden.

Damit die Befestigungsrahmenplatte und die Lichtventilrahmenplatte leicht mit einem Spannfutter oder dergleichen gehandhabt werden können, ist es wünschenswert, daß die Befestigungsrahmenplatte und die Lichtventilrahmenplatte mit einem Eingriffabschnitt zum Einspannen der Platten versehen sind.

Ferner ist in der vorliegenden Erfindung zusätzlich zur Befestigungsrahmenplatte und der Lichtventilrahmenplatte eine Zwischenrahmenplatte aufgenommen, die zwischen der Befestigungsrahmenplatte und der Lichtventilrahmenplatte angeordnet ist. In diesem Fall ist diese Zwischenrahmenplatte an der Befestigungsrahmenplatte mit dem Befestigungsmittel fixiert, und ist in dem Zustand fixiert, in dem sie mittels des Positionierungsmittels auf der Lichtventilrahmenplatte positioniert ist.

In diesem Fall wird ein vorläufiges Befestigungsmittel zum vorläufigen Fixieren der Zwischenrahmenplatte und der Lichtventilrahmenplatte verwendet. Es ist wünschenswert, daß die Zwischenplatte durch das vorläufige Befestigungsmittel vorläufig fixiert wird und die Lichtventilplatte durch das Positionierungsmittel positioniert wird. Dies ermöglicht, die vorläufige Fixierungsoperation im vorläufig fixierten Zustand durchzuführen, wodurch die Positionierungsoperation leicht durchgeführt werden kann.

Das vorläufige Befestigungsmittel kann einen Eingriffvorsprung umfassen, der entweder an der Zwischenrahmenplatte oder an der Lichtventilrahmenplatte ausgebildet ist, sowie ein Eingriffloch, das in der jeweils anderen Platte ausgebildet ist. In diesem Fall können diese mittels eines Klebstoffs vorläufig fixiert werden.

Selbst in dem Fall, in dem eine Zwischenplatte vorgesehen ist, kann das Positionierungsmittel Einstellabschnitte zum Einstellen der Position des Lichtventils umfassen. Ferner kann die Lichtventilrahmenplatte mit einem Einstellelementführungsmittel versehen sein. Ferner können die Einstellabschnitte mit wenigstens einem Eingriffsabschnitt ausgestattet sein, der benutzt wird, wenn das Einstellelement eingespannt wird. Ferner kann das Positionierungsmittel in der Nähe des Zentrums der gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Lichtventilrahmenplatte vorgesehen sein.

In der vorliegenden Erfindung kann das Lichtventil zwischen der Lichtventilrahmenplatte und der Befestigungsrahmenplatte plaziert sein.

In der Projektionstyp-Anzeigevorrichtung der vorliegenden Erfindung, die wie oben beschrieben konstruiert ist, wird das Lichtventil von der Lichtventilrahmenplatte gehalten. Ferner ist die Befestigungsrahmenplatte an der Lichteintrittsfläche des Lichtsynthetisierungsmittels fixiert, wobei die Lichtventilrahmenplatte, die das Lichtventil hält, abnehmbar direkt oder über die dazwischenliegende Zwischenrahmenplatte an dieser Befestigungsrahmenplatte fixiert ist.

Wenn somit infolge einer Änderung im Laufe der Zeit im Lichtventil ein Defekt erzeugt wird, wird die das Lichtventil haltende Lichtventilrahmenplatte von der Befestigungsrahmenplatte abgenommen, welche am Lichtsynthetisierungsmittel fixiert ist, wobei eine Lichtventilrahmenplatte, die ein neues Lichtventil hält, an der Befestigungsrahmenplatte montiert wird. Auf diese Weise ist das Lichtventil nicht direkt am Lichtsynthetisierungsmittel fixiert, so daß die Lichtventilaustauschoperation leicht durchgeführt werden kann. Wenn die Austauschoperation durchgeführt wird, wird ferner die Oberfläche des Lichtsynthetisierungsmittels nicht beschädigt.

Ferner ist in der Projektionstyp-Anzeigevorrichtung der vorliegenden Erfindung der Umfang des Lichtventils durch die Lichtventilrahmenplatte geschützt, so daß z. B. zum Zeitpunkt der Montage derselben am Lichtsynthetisierungsmittel und dergleichen die Operation nicht mit direkter Berührung des Lichtventils durchgeführt wird. Somit ist es möglich, eine Beschädigung des Lichtventils zu verhindern. Ferner besteht in dem Zustand, in dem das Lichtventil zum Gebrauch in die Projektionstyp-Anzeigevorrichtung eingebaut ist, nicht die Gefahr, daß externes Licht eindringt, um eine Fehlfunktion zu verursachen, da sein Umfang durch die Lichtventilrahmenplatte abgedeckt ist.

Eine Flüssigkristallvorrichtung kann für das obenerwähnte Lichtventil verwendet werden. Ferner ist die vorliegende Erfindung besonders wirksam im Fall einer Flüssigkristallvorrichtung, die gegenüber statischer Aufladung empfindlich ist und dafür anfällig ist, eine Fehlfunktion zu verursachen, wenn externes Licht eindringt.

Ferner kann das Lichtventil in zwei Typen klassifiziert werden: den Lichttransmissionstyp und den Lichtreflexionstyp. Wenn ein Lichtreflexionstyp- Lichtventil verwendet wird, dient das Lichtsynthetisierungsmittel im allgemeinen auch als Lichttrennmittel zum Aufteilen eines Strahls von der Lichtquelle in Strahlen mehrerer Farben.

Es gibt zwei Typen von Projektionstyp-Anzeigevorrichtungen: eine Vorderseiten-Projektionstyp-Anzeigevorrichtung, in der die Projektion von der Seite bewirkt wird, auf der die Projektionsfläche beobachtet wird, und eine Rückseiten-Projektionstyp-Anzeigevorrichtung, in der die Projektion von der Seite bewirkt wird, die der Seite gegenüber liegt, auf der die Projektionsfläche beobachtet wird. Die vorliegende Erfindung ist auf beide Typen anwendbar.

Wenn ein dichroitisches Prisma als Lichtsynthetisierungsmittel verwendet wird, wird das Lichtventil an der Oberfläche des dichroitischen Prismas positioniert und fixiert unter Verwendung einer Befestigungsrahmenplatte, einer Lichtventilrahmenplatte, eines Befestigungsmittels und eines Positionierungsmittels. Diese Befestigungsstruktur kann auf eine Struktur wie z. B. eine Kamera angewendet werden, in der eine Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung, wie z. B. eine CCD, an einem Farbtrennprisma positioniert und fixiert ist.

[Beschreibung der Ausführungsformen]

Im folgenden wird lediglich beispielhaft eine Projektionstyp-Anzeigevorrichtung, auf die die vorliegende Erfindung angewendet wird, mit Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen beschrieben.

[Kurzbeschreibung der Zeichnungen]

Fig. 1 ist eine äußere perspektivische Ansicht einer Projektionstyp- Anzeigevorrichtung, auf die die vorliegende Erfindung angewendet wird.

Fig. 2 ist ein Diagramm, daß die Anordnung der Komponenten im Inneren der Vorrichtung der Fig. 1 zeigt, wobei Fig. 2(A) ein Diagramm ist, das die planare Anordnung derselben zeigt, und Fig. 2(B) ein Diagramm ist, das die dreidimensionale Anordnung derselben zeigt.

Fig. 3(A) ist ein Diagramm, das ausschließlich die optische Einheit und die Projektionslinseneinheit zeigt, während Fig. 3(B) ein schematisches Diagramm ist, das die Konstruktion des optischen Systems zeigt.

Fig. 4 ist eine perspektivische Teilansicht, die ausschließlich die Kopfplatte und die Prismeneinheit sowie die hierdurch unterstützte Flüssigkristalltafeleinheit zeigt.

Fig. 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die die Konstruktion der Flüssigkristalltafeleinheit der Fig. 4 zeigt.

Fig. 6 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine erste Modifikation der Flüssigkristalltafeleinheit der Fig. 5 zeigt.

Fig. 7 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine zweite Modifikation der Flüssigkristalltafeleinheit der Fig. 5 zeigt.

Fig. 8 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die eine weitere Ausführungsform der Flüssigkristalltafeleinheit zeigt.

Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Modifikation der ersten Befestigungsrahmenplatte der Fig. 8 zeigt.

(Gesamtkonstruktion der Vorrichtung)

Fig. 1 zeigt das äußere Erscheinungsbild einer Projektionstyp-Anzeigevorrichtung 1, auf die die vorliegende Erfindung angewendet wird. Die Projektionstyp-Anzeigevorrichtung 1 dieses Beispiels besitzt ein Gehäuse 2, das eine Quaderform aufweist. Dieses Gehäuse 2 umfaßt im wesentlichen ein oberes Gehäuse 3, ein unteres Gehäuse 4 und ein vorderes Gehäuse 5, das die Vorderfläche der Vorrichtung definiert. Der vordere Endabschnitt einer Projektionstinseneinheit 6 steht aus der Mitte des vorderen Gehäuses 5 hervor.

Fig. 2 zeigt die Anordnung der Komponenten innerhalb des Gehäuses 2 der Projektionstyp-Anzeigevorrichtung 1. Wie in dieser Zeichnung gezeigt, ist eine Stromquelleneinheit 7 am hinteren Ende im Inneren des Gehäuses 2 angeordnet. An Positionen, die näher an der Vorderseite der Vorrichtung liegen, sind eine Lichtquellenlampeneinheit 8 und eine optische Einheit 9 angeordnet. In der Mitte der Vorderseite der optischen Einheit 9 befindet sich das Basisende einer Projektionslinseneinheit 6. An einer Seite der optischen Einheit 9 ist eine Schnittstellenplatine 11, auf der eine Eingangs/Ausgangs- Schnittstellenschaltung montiert ist, angeordnet, um sich in Längsrichtung der Vorrichtung zu erstrecken. Eine Videoplatine 12, auf der eine Videosignalverarbeitungsschaltung montiert ist, ist parallel zu dieser angeordnet. Ferner ist eine Steuerplatine 13 zur Vorrichtungsantriebssteuerung oberhalb der Lichtquellenlampeneinheit 8 und der optischen Einheit 9 angeordnet. In den rechten und linken Ecken der Vorderseite der Vorrichtung sind Lautsprecher 14R und 14L angeordnet.

In der Mitte der Oberseite der optischen Einheit 9 ist ein Einlaßgebläse 15A zur Kühlung angeordnet, wobei in der Mitte der Unterseite der optischen Einheit 9 ein Umwälzgebläse 15B zur Ausbildung einer Umwälzströmung für die Kühlung angeordnet ist. Ferner ist an der Vorrichtungsseite, die der Rückseite der Lichtquellenlampeneinheit 8 entspricht, ein Luftausstoßgebläse 16 angeordnet. Ferner ist an der Position der Stromquelleneinheit 7, die den Enden der Platinen 11 und 12 zugewandt ist, ein Hilfskühlgebläse 17 angeordnet zum Ansaugen der Kühlluftströmung vom Einlaßgebläse 15A in die Stromquelleneinheit 7.

Ferner ist direkt oberhalb der Stromquelleneinheit 7 ein Diskettenlaufwerk 18 an einer Position an der linken Seite der Vorrichtung angeordnet.

(Optische Einheit und optisches System)

Fig. 3(A) zeigt den Abschnitt der Vorrichtung, der der optischen Einheit 9, der Prismeneinheit 20 und der Projektionslinseneinheit 6 entspricht. Wie in der Zeichnung gezeigt ist, besitzt die optische Einheit 9 andere optische Elemente neben einer Prismeneinheit 20, die ihr Farbsynthetisierungsmittel bildet, das zwischen den oberen und unteren Lichtführungen 901 und 902 plaziert ist. Die oberen und unteren Lichtführungen 901 und 902 sind jeweils am oberen Gehäuse 3 und am unteren Gehäuse 4 mittels Befestigungsschrauben fixiert. Ferner sind diese oberen und unteren Lichtführungen 901 und 902 an der Seite der Prismeneinheit 20 in ähnlicher Weise mittels Befestigungsschrauben fixiert.

Die Prismeneinheit 20 ist an der Rückseite einer dicken Kopfplatte 30, die eine Formgußplatte ist, mittels Befestigungsschrauben fixiert. An der Vorderseite dieser Kopfplatte 30 ist in ähnlicher Weise die Basisseite der Projektionslinseneinheit 6, die als Projektionsmittel dient, mittels Befestigungsschrauben fixiert. In diesem Beispiel sind somit die Prismeneinheit 20 und die Projektionslinseneinheit 6 in Baueinheit aneinander befestigt, wobei die Kopfplatte 30 dazwischen liegt. Auf diese Weise sind diese zwei Komponenten zusammen integriert, wobei die Kopfplatte 30, die sehr steif ist, dazwischen plaziert ist. Selbst wenn daher ein Stoß oder dergleichen auf die Seite der Projektionslinseneinheit 6 ausgeübt wird, wird in diesen zwei Komponenten keine Positionsabweichung erzeugt. Fig. 3(B) zeigt schematisch die Konstruktion des optischen Systems, das in die Projektionstyp-Anzeigevorrichtung 1 eingebaut ist. Das optische System dieses Beispiels umfaßt: eine Lichtquellenlampe 805; ein optisches Beleuchtungssystem 923, das Integratorlinsen 921 und 922 umfaßt, die optische Elemente zur gleichmäßigen Beleuchtung sind; ein Farbtrennungs-Optiksystem 924 zum Aufteilen eines weißen Strahls W, der von diesem optischen Beleuchtungssystem 923 ausgegeben wird, in Farbstrahlen R, G und B der Farben Rot, Grün und Blau; drei Flüssigkristalltafeln 40R, 40G und 40B, die als Lichtventile zum Modulieren der Farbstrahlen dienen; einen Prismenverbund 22, der als ein Farbsynthese-Optiksystem dient zum Synthetisieren der modulierten Farbstrahlen; und eine Projektionslinseneinheit 6 zum Projizieren des synthetisierten Strahls in einem vergrößerten Zustand auf eine Projektionsfläche 7. Ferner ist ein Lichtführungssystem 927 vorgesehen zum Führen des blauen Strahls B der Farbstrahlen, der vom Farbtrennungs-Optiksystem 924 abgetrennt worden ist, zur entsprechenden Flüssigkristalltafel 40B.

Die Lichtquellenlampe 805 kann eine Halogenlampe, eine Metall-Halid- Lampe, eine Xenonlampe oder dergleichen umfassen. Das optische System 923 zur gleichmäßigen Beleuchtung ist mit einem Reflexionsspiegel 931 ausgestattet, der dazu dient, die optische Achse 1a des vom optischen Beleuchtungssystem ausgegebenen Strahls um 90º umzulenken, so daß er in der Vorrichtung nach vorne ausgegeben wird. Die Integratorlinsen 921 und 922 sind so angeordnet, daß sie zueinander orthogonal sind, wobei dieser Spiegel 931 zwischen diesen angeordnet ist.

Das Farbtrennungs-Optiksystem 924 umfaßt einen dichroitischen Blau/Grün- Reflexionsspiegel 941, einen dichroitischen Grün-Reflexionsspiegel 942 und einen Reflexionsspiegel 943. Der blaue Strahl B und der grüne Strahl G, die im weißen Strahl W enthalten sind, werden vom dichroitischen Blau/Grün- Reflexionsspiegel 941 in rechten Winkeln reflektiert und in Richtung zum dichroitischen Grün-Reflexionsspiegel 942 umgelenkt. Der rote Strahl R wird durch diesen Spiegel 941 durchgelassen und vom Reflexionsspiegel 943 in rechten Winkeln reflektiert, um an einer Austrittssektion 944 für den roten Strahl an den Prismenverbund 22 ausgegeben zu werden. Von den blauen und grünen Strahlen B und G, die vom Spiegel 941 reflektiert werden, wird nur der grüne Strahl G vom dichroitischen Grün-Reflexionsspiegel 942 im rechten Winkel reflektiert und von einer Austrittssektion 945 für den grünen Strahl an den Prismenverbund 22 ausgegeben. Der blaue Strahl B, der durch diesen Spiegel 942 durchgelassen wird, wird von einer Austrittssektion 946 für den blauen Strahl an das Lichfführungssystem ausgegeben. In diesem Beispiel sind die Abstände von der Austrittssektion der Gleichmäßigbeleuchtungs-Optikelemente für den weißen Strahl bis zu den Austrittssektionen 944, 945 und 946 für die Farbstrahlen im Farbtrennungssystem 924 alle so gesetzt, daß sie gleich sind.

An den Austrittsseiten der Austrittssektionen 944 und 945 für die Farbstrahlen des Farbtrennungssystems 924 sind Kondensorlinsen 951 bzw. 952 angeordnet. Die von den Austrittssektionen ausgegebenen Farbstrahlen treffen somit auf diese Kondensorlinsen 951 und 952, um in parallele Strahlen umgesetzt zu werden.

Wenn die Farbstrahlen R und G, die so in parallele Strahlen umgesetzt worden sind, die jeweils auf die Flüssigkristalltafeln 40R und 40G treffen, moduliert werden, werden Bildinformationen, die jedem Farbstrahl zugeordnet sind, hinzugefügt. Das heißt, diese Flüssigkristalltafeln 40R und 40G unterliegen einer Schaltsteuerung in Reaktion auf Bildsignale, die den Bildinformationen entsprechen, mittels eines (nicht gezeigten) Ansteuerungsmittels, wobei die hindurchlaufenden Farbstrahlen moduliert werden. Ein wohlbekanntes Ansteuerungsmittel kann für dieses Ansteuerungsmittel verwendet werden. Der blaue Strahl B wird zur entsprechenden Flüssigkristalltafel 40B durch das Lichtführungssystem 927 geführt, um dort in ähnlicher Weise entsprechend den Bildinformationen moduliert zu werden. Die Flüssigkristalltafeln 40R, 40G und 40B, die in diesem Beispiel verwendet werden, umfassen z. B. Polysilicium-TFTs als Schaltelemente.

Das Lichtführungssystem 927 umfaßt eine Eintrittsseitenlinse 954, einen Eintrittsseiten-Reflexionsspiegel 971, einen Austrittsseite-Reflexionsspiegel 972, eine Zwischenlinse 973, die zwischen zwei Spiegeln 971 und 972 angeordnet ist, und die Kondensorlinse 953, die vor der Flüssigkristalltafel 40B angeordnet ist. Bei den optischen Weglängen der Farbstrahlen, d. h. den Strecken von der Lichtquellenlampe 805 bis zu den jeweiligen Flüssigkristalltafeln, ist diejenige des blauen Strahls B am längsten. Der Lichtmengenverlust dieses Strahls ist daher am größten. Durch Vorsehen des Lichtführungssystems 927 kann jedoch der Lichtmengenverlust beschränkt werden. Es ist somit möglich, die optischen Weglängen der Farbstrahlen weitgehend aneinander anzugleichen.

Anschließend treffen die Farbstrahlen, die beim Durchlaufen der Flüssigkristalltafeln 40R, 40G und 40B moduliert worden sind, auf den Prismenverbund 22, wo sie synthetisiert werden. In diesem Beispiel wird der Prismenverbund 22, der ein dichroitisches Prisma umfaßt, verwendet, um das Farbsynthetisierungs-Optiksystem zu bilden. Die hier synthetisierten Farbbilder werden in einem vergrößerten Zustand über die Projektionslinseneinheit 6 auf eine Projektionsfläche 10 projiziert, die sich an einer vorgegebenen Position befindet.

(Konstruktion der Prismeneinheit und der Kopfplatte)

Fig. 4 zeigt exklusiv die Kopfplatte 30 und die Prismeneinheit 20, die an dieser Kopfplatte 30 angebracht ist. Wie in der Zeichnung gezeigt, umfaßt die Kopfplatte 30 im wesentlichen eine vertikale Wand 31, die sich vertikal in Breitenrichtung der Vorrichtung erstreckt, und eine Bodenwand 32, die sich vom unteren Ende dieser vertikalen Wand 31 horizontal erstreckt. Die vertikale Wand 31 besitzt eine rechtwinklige Öffnung 31b, durch die der Ausgangsstrahl von der Prismeneinheit 20 hindurchgelassen wird. Ferner sind mehrere Verstärkungsrippen auf dieser vertikalen Wand 31 ausgebildet, um ihre Steifigkeit zu verbessern. Die Prismeneinheit 20 und die Projektionslinseneinheit 6 werden mit dieser dazwischen plazierten vertikalen Wand 31 ausgerichtet und in ihrer Stellung gesichert (siehe Fig. 3(A). Diese Komponenten sind somit fest integriert, so daß kaum die Gefahr besteht, daß eine gegenseitige Positionsabweichung hervorgerufen wird, selbst wenn ein Stoß oder dergleichen auf diese ausgeübt wird.

Die Prismeneinheit 20 ist auf der oberen Oberfläche der Bodenwand 32 der Kopfplatte 30 angeordnet. Die Prismeneinheit 20 ist mit einem Prismenverbund 22 in Form eines Quaders ausgestattet, der gebildet wird durch Zusammenfügen der schrägen Flächen von vier Prismen 21, die jeweils eine Schnittkonfiguration in Form eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks (siehe Fig. 5) aufweisen, und einer Prismenträgerplatte 33. Der Bodenabschnitt des Prismenverbundes 22 ist an der Oberfläche der Prismenträgerplatte 33 durch Verklebung oder dergleichen befestigt, wobei die Prismenträgerplatte 33 auf der Bodenwand 32 der Kopfplatte montiert und fixiert ist. Die Flüssigkristalltafeleinheiten 50R, 50G und 50B, die die gleiche Konstruktion aufweisen, sind an diesen drei Seitenflächen der Seitenflächen des Prismenverbundes 22 montiert, die als Lichteintrittsflächen dienen. Die Flüssigkristalltafeln 40R, 40G und 40B werden jeweils von den Flüssigkristalltafeleinheiten 50R, 50G bzw. 50B gehalten.

(Flüssigkristalltafeleinheit)

Von den Flüssigkristalltafeleinheiten 50R, 50G und 50B zeigt Fig. 5 in einer Explosionsansicht die Komponenten der Flüssigkristalltafeleinheit 50R, die die Flüssigkristalltafel 40R hält. Mit Bezug auf diese Zeichnung wird die Montagestruktur zum Montieren der Flüssigkristalltafel 40R am Prismenverbund 22 beschrieben. Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Flüssigkristalltafeleinheit 50R mit einer Lichtventilrahmenplatte oder Tafelrahmenplatte 51 zum Halten der Flüssigkristalltafel 40R ausgestattet, wobei diese Tafelrahmenplatte 51 eine erste Rahmenplatte 52 und eine zweite Rahmenplatte 53 umfaßt. Die Flüssigkristalltafel 40R wird zwischen diesen Rahmenplatten 52 und 53 gehalten.

Die Flüssigkristalltafeleinheit 50R ist ferner mit einer Befestigungsrahmenplatte 54 ausgestattet, die an der Lichteintrittsfläche 22R des Prismenverbundes 22 verklebt und fixiert ist. Die Tafelrahmenplatte 51 ist abnehmbar an einer Seite dieser Befestigungsrahmenplatte 54 über eine dazwischenliegende Zwischenplatte 55 befestigt.

Die Struktur jeder Sektion wird im folgenden genauer beschrieben. Zuerst wird die Tafelrahmenplatte 51 beschrieben. Ihre erste Rahmenplatte 52 ist versehen mit einer rechteckige Öffnung 52a zum Hindurchlassen von Licht und einer Umfangswand 52b mit einer gleichmäßigen Dicke. Die zweite Rahmenplatte 53 besitzt ebenfalls eine rechteckige Öffnung 53a zum Durchlassen von Licht. Die Größe dieser zweiten Rahmenplatte 53 ist so bemessen, daß sie in die Innenseite der Umfangswand 52b paßt. Ferner ist ein Eingriffvorsprung 53c in der Mitte der jeweiligen rechten und linken Kanten der zweiten Rahmenplatte 53 ausgebildet. Eine Eingriffnut 52c, in die der Eingriffvorsprung 53c einzusetzen ist, ist in der Mitte der jeweiligen rechten und linken Außenseite der Umfangswand 52b ausgebildet. Wenn somit die ersten und zweiten Rahmenplatten 52 und 53 einander überlagert werden, mit dazwischen plazierter Flüssigkristalltafel 40R, und die Eingriffvorsprünge 53c in die Eingriffnuten 52c eingesetzt werden, wird der Tafelrahmenkörper 51 gebildet, der die Flüssigkristalltafel 40R zwischen den Rahmenplatten 52 und 53 hält.

Die Zwischenrahmenplatte 55 ist ein rechteckiger Rahmen mit einer Größe, die im wesentlichen gleiche oder größer ist als diejenige der ersten Rahmenplatte 52, und ist mit einer rechteckigen Öffnung 55a zum Durchlassen von Licht versehen. In den vier Ecken der rechteckigen Öffnung 55a dieser Zwischenrahmenplatte 55 sind Eingriffvorsprünge 55d ausgebildet, die sich von der Oberfläche der Rahmenplatte senkrecht erheben. Die erste Rahmenplatte 52 der Tafelrahmenplatte 51 weist an Positionen, die den Eingriffvorsprüngen 55d entsprechen, Eingrifflöcher 52d auf, in die diese Eingriffvorsprünge eingesetzt werden können. Wenn somit die Tafelrahmenplatte 51 und die Zwischenrahmenplatte 55 einander überlagert werden, wobei die Eingriffiöcher 52d und die Eingriffvorsprünge 55b miteinander in Eingriff sind, wird ein vorläufig fixierter Zustand verwirklicht, in welchem die Eingriffvorsprünge 55d in die Eingriffiöcher 52d eingesetzt sind.

Die Befestigungsrahmenplatte 54 ist ebenfalls eine rechtwinklige Rahmenplatte mit einer rechtwinkligen Öffnung 54a zum Durchlassen von Licht. Die Rückseitenoberfläche dieser Befestigungsrahmenplatte 54 ist mittels eines Klebstoffes an der Lichteintrittsfläche 22R des Prismenverbundes 22 befestigt. Gewindebohrungen 54c sind in den rechten und linken oberen Ecken dieser Befestigungsrahmenplatte 54 ausgebildet. In der Zwischenrahmenplatte 55 sind Gewindebohrungen 55c ausgebildet, die diesen Gewindebohrungen 54c zugeordnet sind.

Ferner ist in der unteren Rahmensektion der Befestigungsrahmenplatte 54 ein vorstehender Rahmen 54b ausgebildet, der in Richtung zur Zwischenrahmenplatte 55 hervorsteht. In der unteren Rahmensektion der Zwischenrahmenplatte 55 ist ein vorstehender Rahmen 55b ausgebildet, in den der vorstehende Rahmen 54b von der Rückseite her einzusetzen ist. Die Tafelrahmenplatte 51 wird gehalten, indem sie auf diesen vorstehenden Rahmen 54b und 55b plaziert wird. Ferner besitzen diese vorstehenden Rahmen 54b und 55b rechte und linke Gewindebohrungen 54e und 55e. Auf diese Weise sind die Gewindebohrungen 54c, 54e und 55c, 55e an wechselweise entsprechenden Positionen der Befestigungsrahmenplatte 54 und der Zwischenrahmenplatte 55 ausgebildet, wobei diese Rahmenplatten aneinander befestigt werden mittels vier flacher Senkkopfschrauben 56 (von denen in der Zeichnung nur eine gezeigt ist), die in diese Gewindebohrungen geschraubt werden. Das heißt, die Zwischenrahmenplatte 55 wird an die Befestigungsrahmenplatte 54 geschraubt, die am Prismenverbund 22 verklebt ist.

Ferner ist die Flüssigkristalltafeleinheit 50R mit vier Keilen 57 ausgerüstet, die als Positionierungsmittel dienen. Fig. 5 zeigt nur einen dieser Keile. Keilführungsflächen 52e sind in den rechten und linken Sektionen der Umfangswand der ersten Rahmenplatte 52 der Tafelrahmenplatte 51 ausgebildet. Nach einer vorläufigen Fixierung der Tafelrahmenplatte 51 an der Zwischenrahmenplatte 55 werden die vier Keile 57 in die rechten und linken Seiten der ersten Rahmenplatte 52 eingeführt, wobei das Einführungsmaß dieser Keile 57 angepaßt wird, wodurch die Positionierung der Flüssigkristalltafel 40R bewerkstelligt wird.

Die Flüssigkristalltafeleinheit 50R, die wie oben beschrieben konstruiert ist, wird mit den folgenden Prozeduren an der Lichteintrittsfläche 22R des Prismenverbundes 22 montiert: Erstens, die Tafelrahmenplatte 51, die die Flüssigkristalltafel 40R hält, wird vorbereitet. Anschließend wird die Befestigungsrahmenplatte 54 an der Fläche 22R des Prismenverbundes 22 positioniert und daran verklebt und fixiert. Der verwendete Klebstoff kann ein Klebstoff des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs oder dergleichen sein. Anschließend wird die Positionierung der Zwischenrahmenplatte 55 auf der Oberfläche der Befestigungsrahmenplatte 54 bewerkstelligt und diese verklebt und fixiert, wobei die Zwischenrahmenplatte 55 mittels vier Schrauben 56 daran befestigt wird. Anschließend wird die Tafelrahmenplatte 51, die die Flüssigkristalltafel 40R hält, auf der Zwischenrahmenplatte 55 positioniert und daran vorläufig fixiert. Das heißt, die Eingriffvorsprünge 55d der Zwischenrahmenplatte 55 werden bezüglich der Eingriffiöcher 52d der Tafelrahmenplatte 51 ausgerichtet, wobei in diesem Zustand die Tafelrahmenplatte 51 in Richtung zur Zwischenrahmenplatte 55 gedrückt wird. Wenn die Befestigungsrahmenplatte 54 und die Zwischenrahmenplatte 55 mittels der Schrauben 56 miteinander verbunden werden, bevor die Befestigungsrahmenplatte 54 am Prismenverbund 22 verklebt und fixiert wird, wird es einfacher, ein hohes Niveau an Positionsgenauigkeit zu erreichen. Anschließend wird die Positionierung der Flüssigkristalltafel 40R bezüglich der Fläche 22R des Prismenverbundes 22 bewerkstelligt unter Verwendung der Keile 57, die als Positionierungsmittel dienen. Das heißt, die vier Keile 57 werden in den Spalt zwischen die Tafelrahmenplatte 51 und die Zwischenrahmenplatte 55, die vorläufig aneinander fixiert sind, längs der Keilführungsflächen 52e, die auf der ersten Rahmenplatte 52 ausgebildet sind, eingeführt. Anschließend wird durch Einstellen des Einführungsmaßes der Keile 57 die Ausrichtung und die Fokuseinstellung der Flüssigkristalltafel 40R bewerkstelligt.

Wenn die Positionierung erreicht worden ist, werden diese Keile 57 an der Tafelrahmenplatte 51 und der Zwischenrahmenplatte 55, die das Objekt der Positionierung bilden, unter Verwendung eines Klebstoffes verklebt und fixiert. Auch in diesem Fall kann der verwendete Klebstoff ein Klebstoff des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs sein.

Die Positionierung der Keile 57 und die Verklebung und Fixierung der Keile 57 werden im Verlauf des Prozesses genauer beschrieben. Erstens, die Fokussierungsebene der Flüssigkristalltafel 40 G wird in der Fokussierungsebene der Projektionslinse 6 gesetzt unter Verwendung einer dedizierten Einstellvorrichtung. In diesem Zustand werden die Eingriffvorsprünge 55d der Zwischenplatte 55, wie oben beschrieben, in die Eingriffiöcher 52d der Lichtventilrahmenplatte 51 eingeführt, um somit einen Spalt zu definieren, in den ein Klebstoff des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs eingespritzt wird, wobei eine vorläufige Fixierung durch ultraviolette Strahlung bewirkt wird. Anschließend wird der Klebstoff des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs ausgehend von den freiliegenden Stirnflächen der Keile 57 mit ultravioletter Strahlung durch die Zwischenrahmenplatte 55 und die Keilführungsflächen 52e, die auf der ersten Rahmenplatte 52 ausgebildet sind, beaufschlagt, um somit die endgültige Fixierung zu bewirken. Unter Verwendung der Flüssigkristalltafel 40G, die in der Mitte der Flüssigkristalltafeln 40G, 40R und 40B angeordnet ist, als Referenz, werden die Fokussierungseinstellung und die gegenseitige Pixelanpassungseinstellung in ähnlicher Weise für die Flüssigkristalltafeln 40R und 40B bewerkstelligt, wobei eine vorläufige Fixierung und eine endgültige Fixierung bewerkstelligt werden.

Da die vorläufige Fixierung durchgeführt wird durch Einstellen der Komponenten in einer Einstellvorrichtung, wobei der Prismenverbund 22 und die Projektionslinse 6 an der Kopfplatte 30 montiert sind, ist eine optimale Einstellung angepaßt an die Eigenschaften der jeweiligen Komponente möglich. Ferner wird das Einspannen der Lichtventilrahmenplatte 51 in der Einstellvorrichtung durchgeführt unter Verwendung der äußeren Konfiguration der ersten Rahmenplatte 52a.

Da die Flüssigkristalltafeleinheiten 50G und 50B, die die anderen Flüssigkristalltafeln außer der Flüssigkristalltafel 40R halten, d. h. die Flüssigkristalltafeln 40G und 40B, die gleiche Konstruktion aufweisen, wird eine Beschreibung derselben weggelassen. Auf diese Weise werden die Flüssigkristalltafeleinheiten 50R, 50G und 50B an den drei Oberflächen 22R, 22B und 22G des Prismenverbundes 22 angebracht, mit dem Ergebnis, daß der in Fig. 4 gezeigte Zustand erhalten wird. Wie in Fig. 4 gezeigt, sind die Komponenten, die sich von den Flüssigkristalltafeleinheiten 50R, 50G und 50B nach oben erstrecken, flexible Kabel 41R, 41G und 41B für die Verdrahtung.

Die Flüssigkristalltafeleinheit 50R, die wie oben beschrieben konstruiert ist, bietet folgende Vorteile:

Erstens, der Umfang der Flüssigkristalltafel 40R ist mit der rechtwinkligen Tafelrahmenplatte 51 abgedeckt und geschützt. Somit besteht nicht die Notwendigkeit, die Flüssigkristalltafel 40R direkt zu berühren, wenn sie am Prismenverbund 22 montiert wird. Folglich ist es möglich, zu verhindern, daß die Flüssigkristalltafel von anderen Teilen gestoßen wird, wodurch sie einen Bruch oder eine Beschädigung erleiden würde. Da ferner der Umfang der Flüssigkristalltafel 40R mit der Rahmenplatte 51 abgedeckt ist, ist es möglich, externes Licht abzuschirmen. Selbst wenn daher externes Licht eindringen kann, tritt in der Flüssigkristalltafel 40 keine Fehlfunktion auf.

Zweitens, die Tafelrahmenplatte 51, die die Flüssigkristalltafel 40R hält, ist mittels Schrauben abnehmbar an der Fläche 22R des Prismenverbundes 22 über die dazwischenliegende Zwischenrahmenplatte 55 befestigt. Wenn somit z. B. eine Fehlstelle in der Flüssigkristalltafel 40R erzeugt wird, kann diese durch eine einfache Operation des Demontierens der Schrauben 56 ausgetauscht werden. Da ferner die Flüssigkristalltafel 40R nicht direkt am Prismenverbund 22 verklebt und fixiert ist, besteht keine Gefahr, daß die Seiten des Prismenverbundes 22 beschädigt werden. Ferner ist es möglich, teuere Teile zu verwenden, ohne diese zu verschwenden.

Drittens, das Tafelrahmenelement 51, das die Flüssigkristalltafel 40R hält, kann vorläufig an der Zwischenrahmenplatte 55 fixiert werden. Nach Erreichen des vorläufig fixierten Zustands kann die Positionierung der Flüssigkristalltafel 40R bezüglich der Fläche 22R des Prismenverbundes 22 durchgeführt werden. Auf diese Weise kann ein vorläufig fixierter Zustand erreicht werden, so daß die Positionierungsoperation unter Verwendung der Keile 57 leicht in einem weiteren Prozeß durchgeführt werden kann, wodurch eine Verbesserung hinsichtlich der Zykluszeit der Anlage erreicht werden kann.

Hierbei können die Keile 57 im allgemeinen aus Glas gebildet sein. Wenn jedoch die erste Rahmenplatte 52 aus einem Kunstharz gebildet ist, ist dessen Wärmeausdehnungskoeffizient größer als derjenige von Glas, so daß aufgrund der Differenz in der Wärmeausdehnung die Keile 57 leicht von den Rahmenplatten getrennt werden können oder die Keile 57 in Folge von Temperaturänderungen beschädigt werden können. Um dies zu vermeiden, ist es wünschenswert, daß die Keile 57 aus einem Kunstharz wie z. B. einem Acrylharz gebildet sind. Durch Bilden der Keile 57 aus einem Acrylmaterial ist ferner ein Gießen möglich, so daß eine wesentliche Kostenreduktion erreicht werden kann im Vergleich zu dem Fall, indem ein Glasmaterial verwendet wird. Unter Verwendung eines. Materials, das ultraviolette Strahlen durchläßt, als Material der Keile 57, ist es möglich, als Klebstoff für die Verklebung und Fixierung der Keile 57 einen Klebstoff des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs zu verwenden, wodurch sich ein geringer Temperaturanstieg ergibt und eine kurze Zeit zur Aushärtung benötigt wird.

Als Ergebnis der Ausbildung der Keilführungsflächen 52e auf der ersten Rahmenplatte 52 werden ferner obere und untere Stirnflächen 52f und 52g ausgebildet, wobei die Keile 57 durch diese drei Oberflächen geführt werden. Das heißt, wenn dieser Abschnitt mit Klebstoff gefüllt wird und anschließend der Keil 57 eingeführt wird, wird der Keil 57 automatisch in das Innere geführt, während er durch diese drei Oberflächen geführt wird, aufgrund der Oberflächenspannung des Klebstoffs. Somit wird eine Verbesserung erreicht hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen, die während des Prozesses auftreten, wobei die Montage der Keile 57 erleichtert wird. Obwohl in diesem Beispiel ein Klebstoff für die vorläufige Fixierung der Tafelrahmenplatte 51 an der Zwischenrahmenplatte 55 verwendet wird, ist es auch möglich, zu diesem Zweck eine Verlötung oder dergleichen zu verwenden. Wenn die erste Rahmenplatte 52 und dergleichen aus Kunstharz gebildet sind, kann ein Metallelement am Übergangsabschnitt der Eingriffiöcher 52d und der Eingriffvorsprünge 55d angebracht werden, oder es kann eine Metallisierungslage im Übergangsabschnitt der Eingriffiöcher 52d und der Eingriffvorsprünge 55d ausgebildet werden.

Anschließend können die erste Rahmenplatte 52, die Zwischenrahmenplatte 55 und die Befestigungsrahmenplatte 54 aus einem gegossenen Produkt eines wärmeaushärtenden Kunstharzes bestehen, das mit Glasfasern oder Kalziumkarbonat gemischt ist. Wenn ein solches Kunstharzmaterial verwendet wird, liegt dessen Wärmeausdehnungskoeffizient im Vergleich zu herkömmlichen Kunstharzmaterialien näher an demjenigen von Glas. Somit kann in dem Zustand, in dem sie am Prismenverbund 22 angebracht ist, eine Pixelabweichung und dergleichen, die der Wärmeverformung zuzuordnen ist, vermieden werden. Obwohl es hierbei möglich ist, wie oben beschrieben worden ist, einen Klebstoff des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs als Klebstoff zum Verkleben und Fixieren der Befestigungsrahmenplatte 54 am Prismenverbund 52 zu verwenden, ist es wünschenswert, ein Verarbeitungsmaterial mit geschliffener Oberfläche zu verwenden, um einen höheren Grad an Haftung zu erreichen. Das heißt, im Prismenverbund 22 liegen die Eintrittsfläche 22R für den roten Strahl und die Eintrittsfläche 22B für den blauen Strahl einander gegenüber, wie oben beschrieben worden ist. Ein Teil des blauen Strahls kann durch die Reflexionsschicht des Prismenverbundes 22 durchgelassen werden, um die Eintrittsfläche 22R für den roten Strahl auf der gegenüberliegenden Seite zu erreichen. Wenn einem solchen durchgelassenen Strahl erlaubt wird, auf die Flüssigkristalltafel 40R aufzutreffen, tritt eine Fehlfunktion auf. Um diese Fehlfunktion zu vermeiden, ist ein Filter an der Eintrittsfläche 22R für den roten Strahl angebracht, um somit einen solchen durchgelassenen Strahl abzufangen.

Da der Einfluß des durchgelassenen Strahls des blauen Strahls, der unter den drei Farbstrahlen die kürzeste Wellenlänge aufweist, am signifikantesten ist, ist ein Filter nur an der Eintrittsfläche 22R für den roten Strahl angebracht. Wenn der Einfluß eines solchen durchgelassenen Strahls eines bestimmten anderen Farbstrahls signifikant ist, kann ein Filter an einer anderen Oberfläche als der Oberfläche 22R vorgesehen sein, oder es können mehrere Filter an mehreren der Oberflächen vorgesehen sein.

Wenn jedoch ein solcher Filter vorhanden ist, kann die ultraviolette Strahlung, die zum Zeitpunkt des Verklebens und Fixierens einwirkt, abgefangen werden, mit dem Ergebnis, daß bestimmte Abschnitte des Klebstoffes des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs zum Verkleben und Fixieren der Befestigungsrahmenplatten 54 an den Eintrittsflächen 22R, 22G und 22B des Prismenverbundes 22 nicht ausreichend mit ultravioletten Strahlen bestrahlt werden. Um dieses Problem zu vermeiden und die Befestigungsrahmenplatte 54 zuverlässig an der Eintrittsfläche 22R zu verkleben und zu fixieren, ist es wie oben beschrieben erwünscht, ein Verarbeitungsmaterial mit geschliffener Oberfläche auf diese Klebeflächen anzuwenden und einen Klebstoff des anaeroben Typs zu verwenden. Es ist selbstverständlich möglich, eine ähnliche Verarbeitung auf einer Eintrittsfläche durchzuführen, auf der kein solcher Filter vorhanden ist.

Obwohl in der obigen Beschreibung ein Klebstoff des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs verwendet wird, ist es auch möglich, andere Typen von Klebstoff zu verwenden. Wenn z. B. ein Klebstoff des heißschmelzenden Typs für die Verklebung und Fixierung der Befestigungsrahmenplatte 54 und der Keile 57 verwendet wird, besteht keine Notwendigkeit, die obigen Probleme aufgrund des Filters zu berücksichtigen.

(Erste Modifikation der Flüssigkristalltafeleinheit 50R)

Wenn keine Notwendigkeit besteht, das Tafelrahmenelement 51 vorläufig an der Zwischenrahmenplatte 55 zu fixieren, kann der vorläufige Befestigungsmechanismus, der zwischen dem Tafelrahmenelement 51 und der Zwischenrahmenplatte 55 ausgebildet ist, weggelassen werden, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Das heißt, die auf der Seite der Tafelrahmenplatte 51 ausgebildeten Eingriffiöcher 52b und die auf der Seite der Zwischenrahmenplatte 55 ausgebildeten Eingriffvorsprünge 55d können weggelassen werden. In diesem Fall wird das Tafelrahmenelement 51 nur durch die Keile 57 am Zwischenrahmenelement 55 fixiert.

Auch in dem Fall, in dem eine Flüssigkristalltafeleinheit 500R verwendet wird, die wie in Fig. 6 gezeigt konstruiert ist, ist es möglich, die obigen ersten und zweiten Wirkungen zu erzielen, die durch die Flüssigkristalltafel 50R erzielt werden sollen. Ferner bewirkt dies eine Reduzierung der Größe der Prismeneinheit 20.

(Zweite Modifikation der Flüssigkristalltafeleinheit 50R)

Fig. 7 ist eine Explosionsansicht einer Flüssigkristalltafeleinheit 50R gemäß einer zweiten Modifikation der Flüssigkristalltafeleinheit 50R. Die Komponenten, die denjenigen der in Fig. 5 gezeigten Flüssigkristalltafeleinheit 50R entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wobei deren Beschreibung weggelassen wird. Wie in Fig. 7 gezeigt, ist die Flüssigkristalltafeleinheit 70R mit einer Tafelrahmenplatte 71 zum Halten der Flüssigkristalltafel 40R ausgestattet. Ähnlich der Tafelrahmenplatte 51 der Flüssigkristalltafeleinheit 50R ist diese Tafelrahmenplatte 71 mit ersten und zweiten Rahmenplatten 72 und 73 versehen, wobei die Flüssigkristalltafel 40R zwischen diesen Rahmenplatten plaziert und gehalten wird. In der Zeichnung ist nur die erste Rahmenplatte 72 gezeigt, wobei die zweite Rahmenplatte 73 und die Flüssigkristalltafeleinheit 40R bereits an der Seite der ersten Rahmenplatte 72 montiert und fixiert sind. Die Flüssigkristalltafeleinheit 70R ist ferner mit einer Befestigungsrahmenplatte 74 versehen, die an der Lichteintrittsfläche 22R des Prismenverbundes 22 verklebt und fixiert ist. Die Tafelrahmenplatte 71 ist abnehmbar an dieser Befestigungsrahmenplatte 74 fixiert über die dazwischenliegende Zwischenrahmenplatte 75.

Die Tafelrahmenplatte 71 ist im wesentlichen die gleiche wie die obenbeschriebene Tafelrahmenplatte 51 der Flüssigkristalltafeleinheit 50R. Die erste Rahmenplatte 72 derselben ist mit einer rechteckigen Öffnung 72a zum Durchlassen von Licht und einer Umfangswand 72b mit einer festen Dicke versehen. Die zweite Rahmenplatte 73 besitzt ebenfalls eine rechteckige Öffnung (nicht gezeigt) zum Durchlassen von Licht. Die Größe dieser zweiten Rahmenplatte 73 ist so bemessen, daß sie gerade in die Innenseite der Umfangswand 72b eingepaßt werden kann. Wenn somit die zweite Rahmenplatte 73 in die erste Rahmenplatte 72 eingesetzt wird, wobei die Flüssigkristalltafel 40R zwischen den ersten und zweiten Rahmenplatten 72 und 73 plaziert ist, wird die Tafelrahmenplatte 71 gebildet, in der die Flüssigkristalltafel 40R zwischen den Rahmenplatten 72 und 73 gehalten wird.

Hierbei ist die Einsetzstruktur für die erste Rahmenplatte 72 und die zweite Rahmenplatte 73 im wesentlichen die gleiche wie diejenige für die ersten und zweiten Rahmenplatten 52 und 53, die die in Fig. 5 gezeigte Tafelrahmenplatte 51 bilden. Im Fall dieses Beispiels sind jedoch die Haken und Eingriffnuten, die mit den Haken in Eingriff zu bringen sind, an oberen und unteren Positionen mit dazwischen befindlichen Führungsnuten 72e-72g der ersten Rahmenplatte 72 ausgebildet. Diese Abschnitte sind in der Zeichnung weggelassen.

Anschließend hat die Zwischenrahmenplatte 75 die gleiche Größe wie die erste Rahmenplatte 52 der Tafelrahmenplatte 71 und ist mit einer rechteckigen Öffnung 75a zum Durchlassen von Licht versehen. Diese Zwischenrahmenplatte 75 besitzt in den vier Ecken der rechteckigen Öffnung 75a Eingriffvorsprünge 75d, die sich von der Oberfläche der Rahmenplatte senkrecht erheben. An den entsprechenden Positionen auf der ersten Rahmenplatte 72 der Tafelrahmenplatte 71 sind Eingriffiöcher 72d ausgebildet, in die diese Eingriffvorsprünge eingesetzt werden können. Wenn somit die Tafelrahmenplatte 71 und die Zwischenrahmenplatte 75 einander überlagert werden, wobei die Eingriffiöcher 72d mit den Eingriffvorsprüngen 75d in Eingriff sind, wird ein vorläufig fixierter Zustand erreicht, in welchem die Eingriffvorsprünge 75d in die Eingriffiöcher 72d eingesetzt sind.

Die Befestigungsrahmenplatte 74 ist ebenfalls eine rechtwinklige Rahmenplatte mit einer rechtwinkligen Öffnung 74a zum Durchlassen von Licht. Die Rückseite dieser Befestigungsrahmenplatte 74 ist mittels eines Klebstoffes an der Lichteintrittsfläche 22R des Prismenverbundes 22 fixiert. In beiden Ecken des oberen Rahmenabschnitts dieser Befestigungsrahmenplatte 74 und an der Mitte bezüglich der Horizontalrichtung des unteren Rahmenabschnitts der Befestigungsrahmenplatte 74 sind Gewindebohrungen 74c ausgebildet. In der Zwischenrahmenplatte 75 sind Gewindebohrungen 75c ausgebildet, die diesen drei Gewindebohrungen 74c zugeordnet sind. Durch Einsetzen von flachen Senkkopfschrauben 76 für die Befestigung in die entsprechenden Gewindebohrungen 74c und 75c wird die Zwischenrahmenplatte 75 an der Befestigungsrahmenplatte 74 befestigt. In diesem Beispiel wird die Zwischenrahmenplatte 75 mittels dreier Schrauben 76 an der Befestigungsrahmenplatte 74 fixiert. Die Anzahl der Schrauben kann auch vier betragen, wie in dem in Fig. 5 gezeigten Fall, oder kann noch größer sein. Allgemein ausgedrückt, mit kleinerer Anzahl von Schrauben nimmt die Anzahl der Schraubvorgänge ab. In den rechten und linken Ecken des unteren Rahmenabschnitts der Befestigungsrahmenplatte 74 sind Eingriffvorsprünge 74b ausgebildet, während Eingriffiöcher 75b, die diesen Eingriffvorsprüngen 75b zugeordnet sind, in den entsprechenden rechten und linken Ecken des unteren Rahmenabschnitts der Zwischenrahmenplatte 75 ausgebildet sind. Wenn somit mittels der Schrauben 76 fixiert wird, werden die Eingriffiöcher 75b der Zwischenrahmenplatte 75 auf die Eingriffvorsprünge 74b der Befestigungsrahmenplatte 74 ausgerichtet und die Zwischenrahmenplatte 75 wird in Richtung zur Befestigungsrahmenplatte 74 gedrückt, wodurch die Zwischenrahmenplatte 75 vorläufig an der Befestigungsrahmenplatte 74 fixiert werden kann. Dies ermöglicht, eine weitere Verbesserung hinsichtlich der Positionierungsgenauigkeit dieser Rahmenplatte zu erreichen.

Die Flüssigkristalltafeleinheit 70R dieses Beispiels ist ferner mit einem Positionierungsmittel zum Positionieren der Tafelrahmenplatte 71 bezüglich der Zwischenrahmenplatte 75, die an der Befestigungsrahmenplatte 74 fixiert ist, versehen. Dieses Positionierungsmittel ist mit zwei Keilen 77 versehen. Führungsflächen 72e-72d, an denen die schrägen Flächen 77a dieser Keile 77 anliegen, sind in der Mitte bezüglich der vertikalen Abmessung der rechten und linken Seitenflächen der Umfangswand 72b der ersten Rahmenplatte 72 der Tafelrahmenplatte 71 ausgebildet. Wenn die Tafelrahmenplatte 71 vorläufig an der Zwischenrahmenplatte 75 fixiert ist, werden Keileinführungsnuten zwischen den Keilführungsnuten 72e der ersten Rahmenplatte 72 und dem Rahmenabschnitt der gegenüberliegenden Zwischenrahmenplatte 75 ausgebildet. Nach vorläufiger Fixierung der Tafelrahmenplatte 71 an der Zwischenrahmenplatte 75 werden somit die zwei Keile 77 in die rechten und linken Seiten der ersten Rahmenplatte 72 eingepaßt, wobei das Einführungsmaß dieser Keile 77 eingestellt wird, wodurch es möglich wird, eine Positionierung der Flüssigkristalltafel 40R durchzuführen. Der Prozeß zur Ausbildung der Prismeneinheit 20 ist der gleiche wie derjenige im obenbeschriebenen Beispiel, so daß dessen Beschreibung weggelassen wird. Die Flüssigkristalltafeleinheit 70R, die wie oben beschrieben konstruiert ist, bietet ferner die gleiche Wirkung wie die in Fig. 5 gezeigte Flüssigkristalltafeleinheit 50R.

Anders als bei den in den Fig. 5 und 6 gezeigten Fällen, verwendet dieses Beispiel Rahmenplatten mit einer flachen Konfiguration als Befestigungsrahmenplatte 74 und Zwischenrahmenplatte 75. Wie mit Bezug auf Fig. 2(B) beschrieben worden ist, ist ein Gebläse 15B unterhalb des Prismenverbundes 22 angeordnet, wobei Kühlluft von unten nach oben strömt. Um die Erzeugung einer Störung in dieser Luftströmung zu verhindern, ist es wünschenswert, eine Strömungsregulierungsplatte an einer Position oberhalb des Gebläses 15B anzuordnen. Da die Befestigungsplatte 74 und die Zwischenrahmenplatte 75 flache Platten sind, ist es möglich, die Montageposition für die Strömungsregulierungsplatte bis zu einer Position direkt unterhalb der Flüssigkristalltafel 70R zu erweitern. Somit ist es möglich, die Kühlluft effektiv zu veranlassen, von unten nach oben zu strömen. Da ferner die Konfiguration dieser Rahmenplatten einfach ist, ist die Bearbeitung der Teile einfach, was ebenfalls den Vorteil einer Verbesserung der Teilegenauigkeit bietet.

Zusätzlich hierzu werden in der Flüssigkristalltafeleinheit 70 zwei Keile 77 für die Positionierung verwendet, wobei diese an den zentralen Positionen bezüglich der vertikalen Abmessung der rechten und linken Seiten der ersten Rahmenplatte 72 und der Zwischenrahmenplatte 75 montiert werden und daran verklebt und fixiert werden. Wenn die Positionen, an denen die Keile 77 verklebt und fixiert werden, nicht geeignet sind, besteht die Gefahr einer übermäßigen Konzentration einer Beanspruchung, die in den Komponenten aufgrund einer Wärmeverformung der ersten Rahmenplatte 72, der Zwischenrahmenplatte 75 oder der Keile 77 erzeugt wird. Diesbezüglich besteht ferner die Gefahr, daß die Teile 77 von der ersten Rahmenplatte 72 oder der Zwischenrahmenplatte 75 getrennt werden. Wie oben beschrieben worden ist, sind jedoch die Keile 77 an zentralen Positionen der rechten und linken Seiten verklebt und fixiert, wobei die erste Rahmenplatte 72 und die Zwischenrahmenplatte 75 in Vertikalrichtung um diese Abschnitte einer freien Wärmeverformung unterliegen können. Somit ist der Grad der Beschränkung der Wärmeverformung dieser Wärmeplatten gering, so daß es möglich ist, solche Probleme wie eine unerwünschte Konzentration einer Beanspruchung und die Ablösung der Keile zu vermeiden.

Wie aus Fig. 7 deutlich wird, besitzt ferner jeder der Keile 77 dieses Beispiels zwei Blindlöcher 77c an seiner Rückseitenoberfläche 77b. Diese Blindlöcher dienen als Eingriffabschnitte für die Einspannung, wenn die Keile 77 unter Verwendung eines Spannfutters eingespannt werden. Durch Ausbilden dieser Blindlöcher 77c wird die Einspannung erleichtert. Somit wird die Handhabung der Keile erleichtert.

In diesem Beispiel werden die Blindlöcher 77c für den Eingriff zum Zeitpunkt des Einspannens auf der Rückseite der Keile 77 ausgebildet. Die Eingriffabschnitte zum Einspannen können auch auf anderen Komponenten ausgebildet werden. Zum Beispiel können die Eingriffabschnitte für die Einspannung, wie z. B. Blindlöcher, auf der Befestigungsplatte 74 oder auf der äußeren Oberfläche der Umfangswand 72a der Tafelrahmenplatte 71 ausgebildet werden.

(Weitere Ausführungsform der Flüssigkristalltafeleinheit)

Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Flüssigkristalltafeleinheit. Eine Flüssigkristalltafeleinheit 60R, die in dieser Zeichnung gezeigt ist, besitzt ebenfalls eine Tafelrahmenplatte 61 zum Halten der Flüssigkristalltafel 40R, sowie eine Befestigungsrahmenplatte 64, die an der Oberfläche 22R des Prismenverbundes 22 verklebt und fixiert ist. Es ist jedoch kein Abschnitt vorhanden, der der Zwischenrahmenplatte 55, 75 in den obenbeschriebenen Beispielen entspricht, wobei die Tafelrahmenplatte 61 direkt an die Befestigungsrahmenplatte 64 geschraubt ist. Dies wird im folgenden genauer beschrieben. Die Konstruktion der Tafelrahmenplatte 61 ist die gleiche wie die Konstruktion der obenbeschriebenen Tafelrahmenplatte 51 der Fig. 5. Sie ist mit einer ersten Tafelrahmenplatte 62 und einer zweiten Rahmenplatte 63 ausgestattet, wobei die Flüssigkristalltafel 40R dazwischen angeordnet ist. Um diese ersten und zweiten Rahmenplatten 62 und 63 im Eingriffszustand zu halten, sind Eingriffhaken 63c und Eingriffklauen 62c ausgebildet. Ferner weisen diese ersten und zweiten Rahmenplatten 62 und 63 rechtwinklige Öffnungen 62a und 63a zum Durchlassen von Licht auf.

Die Befestigungsrahmenplatte 64 besitzt andererseits einen Halter am Umfang des rechtwinkligen Rahmenabschnitts, d. h. eine Umfangswand 64e mit einer festen Breite. Die Tafelrahmenplatte 61 kann in das Innere der Umfangswand 64e eingesetzt werden. Ferner sind Gewindebohrungen 64f in den vier Ecken des Innenumfangs der Umfangswand 64e ausgebildet. Die Gewindebohrungen 62f entsprechen den Gewindebohrungen 64f und sind in den vier Ecken der ersten Rahmenplatte 62 der Tafelrahmenplatte 61 ausgebildet. Durch Verschrauben von Schrauben 66 mit diesen Gewindebohrungen wird die Tafelrahmenplatte 61 an der Befestigungsrahmenplatte 64 mittels Schrauben befestigt.

An einer Seitenfläche der Umfangswand 64e der Befestigungsrahmenplatte 64 sind obere und untere Keilführungsflächen 64g ausgebildet. Auf der anderen Seitenfläche ist eine Keilführungsfläche 64g an einer zentralen Position bezüglich der vertikalen Abmessung ausgebildet.

Die Flüssigkristalltafeleinheit 60R, die wie oben beschrieben konstruiert ist, wird gebildet durch Fixieren der Tafelrahmenplatte 61 an der Befestigungsrahmenplatte 6e mittels der Schrauben 66. Anschließend wird die Positionierung bezüglich der Oberfläche 22R des Prismenverbundes 22 bewerkstelligt. In diesem Zustand werden drei Keile 67 in die Keilführungsflächen 64g eingeführt, die ausgebildet worden sind, wobei die Positionierung so aufrechterhalten wird, daß der Spalt aufgrund der Oberflächenspannung des bereits auf die Verbindungsflächen der Keile aufgetragenen Klebstoffes des durch ultraviolette Strahlung aushärtenden Typs auf 0 reduziert wird. Nachdem die Positionierung der Keile 67 somit bewerkstelligt worden ist, wird ultraviolette Strahlung von den freiliegenden Stirnflächen der Keile 67 aus eingebracht, um den Klebstoff für die Verklebung und Fixierung auszuhärten.

Ferner ist es möglich, einen Keil 67 in der Mitte ihrer Seite der Umfangswand 64e der Befestigungsrahmenplatte anzuordnen. Wenn die Befestigungsrahmenplatte 64 vergrößert ist, ist es möglich, den Einfluß der Ausdehnung und Kontraktion infolge von Temperaturänderungen zu minimieren, wodurch eine Verbesserung der Zuverlässigkeit erreicht wird. In der Flüssigkristalltafeleinheit 60R mit dieser Konstruktion ist ebenfalls die Flüssigkristalltafel 40R durch das Rahmenelement 61 abgedeckt und geschützt. Ferner ist das Rahmenelement 61, das die Flüssigkristalltafel 40R hält, mittels Schrauben an der Befestigungsrahmenplatte 64, die die Flüssigkristalltafel 40R hält, befestigt. Somit befindet sich die Flüssigkristalltafel 40R in einem geschützten Zustand, wobei kein externes Licht eindringen kann. Wenn ferner die Flüssigkristalltafel durch eine neue ersetzt wird, ist es lediglich erforderlich, die Schrauben zu demontieren, so daß der Austauschvorgang erleichtert wird. Ferner besteht keine Gefahr, daß die Oberfläche des Prismenverbundes während des Austauschvorgangs beschädigt wird. Da ferner die Flüssigkristalltafeleinheit 60R dieses Beispiels die Tafelrahmenplatte 61 und die Befestigungsrahmenplatte 64 umfaßt, ist es möglich, eine allgemeine Gewichtsreduktion und ferner eine Reduktion der Dicke zu erreichen. Insbesondere wenn die Größe der Flüssigkristalltafeleinheiten 60R, 60G und 60B weiter reduziert wird, kann ein Problem auftreten: Wenn die dicken Flüssigkristalltafeleinheiten an den drei Oberflächen angebracht werden, kann eine Überlagerung zwischen den Flüssigkristalltafeln an den Kantenabschnitten auftreten, wodurch es unmöglich wird, die Größe des Optiksystemabschnitts, der den Prismenverbund 22 umfaßt, zu reduzieren. In diesem Beispiel ist es möglich, eine kleine und dünne Flüssigkristalltafel 60 auszubilden, so daß eine Größenreduktion des Optiksystemabschnitts, der den Prismenverbund 22 umfaßt, leicht verwirklicht werden kann.

Ferner kann ein Kunstharzmaterial für die Befestigungsrahmenplatte 64 und die erste Rahmenplatte 62 verwendet werden, wodurch es möglich ist, eine Gewichtsreduktion und eine Verbesserung der Klebefestigkeit zwischen der Prismenträgerplatte 33 und der Prismeneinheit 20 zu erreichen, wodurch es möglich wird, ein Produkt zu verwirklichen, das stoßfest ist. Wenn in der Flüssigkristalltafeleinheit 60R dieses Beispiels die Flüssigkristalltafel 40R ersetzt wird, ist es ferner nur erforderlich, die Tafelrahmenplatte 61 für den Austausch zu demontieren, so daß der Austauschvorgang erleichtert wird. Genauer wird beim Vorgang des Montierens einer neuen Rahmenplatte 61, wenn diese Tafelrahmenplatte 61 direkt an der Befestigungsrahmenplatte 64 angebracht ist, deren Fokussierungsposition bestimmt. Wenn die Komponenten so hergestellt werden, daß der Fehler der Fokussierungsposition zum Zeitpunkt dieser Montage innerhalb der zulässigen Fokustiefe liegt, besteht keine Notwendigkeit, eine Fokuseinstelloperation zum Zeitpunkt der Montage der Tafelrahmenplatte durchzuführen, wodurch die Montageoperation erleichtert wird.

Ferner ist es möglich, ein System zu verwenden, in welchem nach dem Austausch mehrere Teile des Außenabschnitts der ersten Rahmenplatte 62 ohne Verwendung der Schrauben 66 an der Befestigungsrahmenplatte verklebt und fixiert wird.

Wie in Fig. 9 gezeigt, kann es möglich sein, eine Anordnung zu verwenden, in der an den vier Ecken der ersten Befestigungsrahmenplatte 62 Blindlöcher 62g an zwei diagonal gegenüberliegenden Positionen vorgesehen sind, wobei durch Verwendung derselben die erste Befestigungsrahmenplatte 62 mittels einer Einstellvorrichtung eingespannt wird, um eine Positionierung bezüglich der Fläche des Prismenverbundes 22 durchzuführen. Wie oben beschrieben worden ist, wird, nachdem der Klebstoff zum Verkleben und Fixieren der ersten Rahmenplatte 62 vollständig ausgehärtet ist, die Einspannung mittels der Einstellvorrichtung gelöst. Durch Vorsehen solcher Blindlöcher wird die Positionierungsoperation erleichtert.

Die Blindlöcher 62g für die Einspannung können die Form von Kerben aufweisen, die im Außenumfang der ersten Rahmenplatte 62 vorgesehen sind. Ferner ist es auch möglich, einen Eingriffabschnitt als Einspannabschnitt im Außenabschnitt vorzusehen, der nicht mit der Umfangswand 64e der Befestigungsrahmenplatte 64 überlappt.

[Vorteile]

Wie oben beschrieben worden ist, kann in der Projektionstyp- Anzeigevorrichtung der vorliegenden Erfindung das Lichtventil zuverlässig bezüglich des Lichtsynthetisierungsmittels positioniert werden, so daß das Abweichungsmaß bei der Pixelanpassung beschränkt ist, wobei die Fokuseinstellung korrekt durchgeführt werden kann, wodurch leicht ein höheres Niveau an Genauigkeit erreicht werden kann. Zusätzlich kann die Größe des Lichtsynthetisierungsmittels reduziert werden, trotz der Konstruktion, in der das Lichtventil ersetzt werden kann, was zu einer Reduktion der Größe und des Gewichts des Produkts beiträgt und ermöglicht, ein Produkt mit einer hohen Zuverlässigkeit gegen Störungen zu erhalten. Die Montageabschnitte für das Lichtventil und die Zwischenrahmenplatte oder die Befestigungsrahmenplatte sind an der vertikalen Wand angeordnet, wodurch ein Belüftungsabschnitt für Kühlluft geschaffen wird und das erforderliche Reinigungsverhalten sichergestellt werden kann.

Bezüglich der Herstellung wird außerdem das auf der Lichteintrittsfläche des Lichtsynthetisierungsmittels angeordnete Lichtventil so gehalten, daß sein Umfang durch die Lichtventilrahmenplatte geschützt ist. Ferner ist die das Lichtventil haltende Lichtventilrahmenplatte abnehmbar an der Befestigungsrahmenplatte montiert und mit der Lichteintrittsfläche des Lichtsynthetisierungsmittels verklebt und fixiert. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist somit der Umfang des Lichtventils durch die Lichtventilrahmenplatte abgedeckt und geschützt, so daß keine Gefahr besteht, daß das Lichtventil während seiner Handhabung beschädigt wird. Ferner kann kein externes Licht eindringen, um eine Fehlfunktion des Lichtventils hervorzurufen. Wenn ferner eine Fehlfunktion im Lichtventil auftritt, ist es möglich, nur das Lichtventil zu ersetzen, ohne die Oberfläche des Lichtsynthetisierungsmittels zu beschädigen, was hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit vorteilhaft ist. Ferner kann die Lichtventilaustauschoperation leicht und richtig mittels der gleichen Herstellungsvorrichtung durchgeführt werden.


Anspruch[de]

1. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung (1), die einen Strahl von einer Lichtquelle (8) in Strahlen mehrerer Farben aufteilt, jeden farbigen Strahl mittels eines entsprechenden Lichtventils (40R, 40G, 40B) entsprechend den Bildinformationen moduliert, die modulierten Farbstrahlen mittels eines Synthetisierungsprismas (20, 22) synthetisiert, und den synthetisierten Strahl in einem vergrößerten Zustand über ein Projektionsmittel (6) auf eine Projektionsfläche projiziert, und ferner Positionierungsmittel (57, 67, 77) zum Positionieren der Lichtventile umfaßt, wobei die Projektionstyp-Anzeigevorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie umfaßt: eine Befestigungsrahmenplatte (54, 64, 74), die an einer Lichteintrittsfläche (22R, 22G, 22B) des Lichtsynthetisierungsprismas (22) befestigt ist; eine Lichtventilrahmenplatte (51, 61, 71) zum Halten des Lichtventils (40R, 40G, 40B); und ein Befestigungsmittel (56, 66, 76) zum abnehmbaren Befestigen dieser Lichtventilrahmenplatte an der Befestigungsrahmenplatte.

2. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, bei der wenigstens die Lichtventilrahmenplatte und/oder die Befestigungsrahmenplatte eine Umfangswand umfaßt, die den Rand des Lichtventils abdeckt.

3. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der wenigstens die Befestigungsrahmenplatte und/oder die Lichtventilrahmenplatte mit einem Eingriffabschnitt zum Einspannen der Platte ausgestattet ist.

4. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, die ferner eine Zwischenrahmenplatte (55, 75) umfaßt, die zwischen der Befestigungsrahmenplatte und der Lichtventilrahmenplatte angeordnet ist, wobei die Zwischenrahmenplatte an der Befestigungsrahmenplatte mittels Befestigungsmitteln befestigt ist, und wobei das Lichtventil zwischen der Lichtventilrahmenplatte und der Zwischenplatte gehalten wird.

5. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4, die ferner ein vorläufiges Befestigungsmittel umfaßt zum vorläufigen Befestigen der Zwischenrahmenplatte und der Lichtventilrahmenplatte.

6. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 5, bei der das vorläufige Befestigungsmittel einen Eingriffvorsprung umfaßt, der an der Zwischenrahmenplatte oder der Tafelrahmenplatte ausgebildet ist, sowie ein Eingriffloch, das in der jeweils anderen Platte ausgebildet ist.

7. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 6, bei der der Eingriffvorsprung in das Eingriffloch eingesetzt, verklebt und fixiert ist.

8. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, bei der das Positionierungsmittel ein Einstellelement (57, 67, 77) zum Einstellen der Position des Lichtventils umfaßt.

9. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Lichtventilrahmenplatte mit einem Einstellelementführungsmittel (52e, 72e) versehen ist.

10. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei der das Einstellelement mit wenigstens einem Eingriffabschnitt (77c) versehen ist, der genutzt wird, wenn das Einstellelement eingespannt wird.

11. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, bei der das Positionierungsmittel in der Nähe der Mitte der gegenüberliegenden Seitenabschnitte der Lichtventilrahmenplatte vorgesehen ist.

12. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, bei der das Lichtventil zwischen der Lichtventilrahmenplatte und der Befestigungsrahmenplatte gehalten wird.

13. Projektionstyp-Anzeigevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, bei der das Lichtventil ein Flüssigkristall-Lichtventil ist.







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