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Dokumentenidentifikation DE10131418A1 09.01.2003
Titel Hebevorrichtung zum Anheben einer Last
Anmelder Kübler, Herbert, 71397 Leutenbach, DE
Erfinder Kübler, Herbert, 71397 Leutenbach, DE
Vertreter Patentanwälte Magenbauer, Reimold, Vetter & Abel, 73730 Esslingen
DE-Anmeldedatum 29.06.2001
DE-Aktenzeichen 10131418
Offenlegungstag 09.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.01.2003
IPC-Hauptklasse B66F 3/24
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung, insbesondere eine mobile Hebevorrichtung (10), zum Anheben einer Last, mit einem auf einen Untergrund stellbaren Basisteil (11) und einem an der Last angreifenden, die Hebebewegung ausführenden Hebeteil (12), das zwischen Seitenpartien (13, 14) des Basisteils (11) angeordnet und an diesen jeweils mittels einer Gleitführungsanordnung (15) bewegbar gelagert ist, die ein am Basisteil (11) angeordnetes Führungselement (16) und ein am Hebeteil (12) angeordnetes Führungsglied (17) aufweist, die über Gleitflächen (18, 19) aneinander anliegen. Bei der Hebevorrichtung (10) ist vorgesehen, dass die Gleitflächen (18) mindestens der Führungsglieder (17) oder der Führungselemente (16) teilweise von Graphit-Einsatzkörpern (36) der Führungsglieder (17) bzw. der Führungselemente (16) gebildet werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung, insbesondere eine mobile Hebevorrichtung, zum Anheben einer Last, mit einem auf einen Untergrund stellbaren Basisteil und einem an der Last angreifenden, die Hebebewegung ausführenden Hebeteil, das zwischen Seitenpartien des Basisteils angeordnet und an diesen jeweils mittels einer Gleitführungsanordnung bewegbar gelagert ist, die ein am Basisteil angeordnetes Führungselement und ein am Hebeteil angeordnetes Führungsglied aufweist, die über Gleitflächen aneinander liegen.

Man verwendet derartige Hebevorrichtungen beispielsweise zum Anheben von Werkzeugmaschinen, Pressen oder dergleichen. Die anzuhebende Last wiegt dabei beispielsweise zwischen 3 t und 25 t (t = Tonnen). Bei einer derartigen Belastung des Hebeteils durch die jeweilige Last werden die Gleitführungsanordnungen, mit denen das Hebeteil am Basisteil bewegbar gelagert ist, sehr stark belastet. Beispielsweise eignen sich Gleitführungsanordnungen aus Stahl für derartige Belastungen. Allerdings muss man diese einfetten oder einölen, um eine vorzeitigen Verschleiß der Gleitführungsanordnungen zu vermeiden. Weiter soll durch das Schmieren mit Fett oder Öl ein Verkanten der Gleitführungsanordnungen bei Belastung des Hebeteils vermieden werden. Das Ölen oder Fetten der Gleitführungsanordnungen ist jedoch nicht nur umständlich und arbeitsintensiv, somit auch kostenintensiv, sondern auch für einige Einsatzgebiete, für die ansonsten eine eingangs genannte Hebevorrichtung in Frage käme, ungeeignet. Beispielsweise treten bei einem Einsatz einer solchen Hebevorrichtung im Lebensmittelbereich Schmiermittelverluste auf, die zur Verunreinigung der Lebensmittel führen würden.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Hebevorrichtung der eingangs genannten Art wartungsfreundlich und möglichst universell einsetzbar auszugestalten.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Hebevorrichtung der eingangs genannten Art, bei der vorgesehen ist, dass die Gleitflächen mindestens der Führungsglieder oder der Führungselemente teilweise von Graphit-Einsatzkörpern der Führungsglieder bzw. der Führungselemente gebildet werden.

Beim Aneinandergleiten der Gleitflächen wird von den Graphit- Einsatzkörpern Graphit in minimaler Menge abgetragen, so dass die aneinandergleitenden Gleitflächen durch das jeweils abgetragene Graphit geschmiert werden und mit entsprechend geringer Gleitreibung aneinander gleiten. Das Einbringen eines separaten Schmiermittels, beispielsweise Fett oder Öl, ist nicht erforderlich. Die Hebevorrichtung ist somit wartungsfreundlich, wenn nicht gar wartungsfrei. Durch die Verwendung von Graphit anstelle von Fett oder Öl ist ein Einsatz im Lebensmittelbereich ohne weiteres möglich.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der Beschreibung.

Vorzugsweise bestehen die die Graphit-Einsatzkörper enthaltenden Gleitflächen ansonsten aus Messing. Messing besitzt zum einen gute Gleiteigenschaften.

Zweckmäßigerweise bestehen die an den teilweise von den Graphit-Einsatzkörpern gebildeten Gleitflächen der Führungselemente oder Führungsglieder anliegenden Gleitflächen der Führungsglieder bzw. Führungselemente aus Stahl. Insbesondere im Zusammenwirken mit den Graphit-/Messing-Gleitflächen werden hierbei Gleitflächen-Kombinationen gebildet, die sehr gute Gleiteigenschaften aufweisen.

Vorteilhaft weisen die Graphit-Einsatzkörper im Wesentlichen die Gestalt von Zylindern auf, die mit einer ihrer Stirnflächen in der jeweiligen Gleitfläche angeordnet sind. Die Zylinder können prinzipiell beliebige, z. B. kreiszylindrische oder elliptische, Querschnitte aufweisen. Jedenfalls weisen die Stirnflächen im Wesentlichen gleichbleibende Gestalt auf, auch wenn die Graphit-Einsatzkörper an der jeweiligen Gleitfläche durch Benutzung oberflächlich abgetragen werden.

Vorzugsweise sind die Führungsglieder oder die Führungselemente als Führungsschienen und die mit diesen jeweils zusammenwirkenden Führungselemente bzw. Führungsglieder als Gleitleisten ausgestaltet, die in Führungsnuten der Führungsschienen geführt sind.

Vorteilhafterweise ist hierbei vorgesehen, dass die Führungsschienen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Jedenfalls weisen derartige Gleitführungsanordnungen gute Führungseigenschaften auf.

Zweckmäßigerweise sind die die Graphit-Einsatzkörper enthaltenden Führungsglieder bzw. Führungselemente lösbar an der Hebevorrichtung angeordnet. Somit können Sie bei Verschleiß oder Beschädigung ausgetauscht werden.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Graphit-Einsatzkörper an auswechselbaren Gleitelementen der Führungsglieder bzw. der Führungselemente angeordnet.

Bei beiden vorgenannten Maßnahmen sind zweckmäßigerweise Schraubverbindungen zum lösbaren Verbinden vorgesehen. Prinzipiell sind jedoch auch andere Verbindungsformen denkbar, beispielsweise Klemm- oder Spannverbindungen oder dergleichen.

Die Hebevorrichtung ist vorzugsweise fahrbar. Sie kann jedoch auch tragbar oder für einen stationären Einsatz vorgesehen sein.

Vorzugsweise ist an dem Hebeteil zumindest ein an der Last angreifender Vorsprung angeordnet.

Dieser ist zweckmäßigerweise an dem Hebeteil in der Höhe verstellbar, so dass eine optimale Anpassung an die jeweils zu hebende Last möglich ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Hebevorrichtung in perspektivischer Ansicht und

Fig. 2 einen Ausschnitt einer Seitenpartie der Hebevorrichtung gemäß Fig. 1 sowie eines an der Seitenpartie angeordneten Führungselementes, dessen Gleitflächen teilweise von Graphit-Einsatzkörpern gebildet werden.

Die in Fig. 1 dargestellte Hebevorrichtung 10 weist ein auf einem Untergrund stellbares Basisteil 11 auf und ein an einer nicht dargestellten Last angreifendes, eine Hebebewegung ausführendes Hebeteil 12 auf. Das Hebeteil 12 ist zwischen Seitenpartien 13, 14 des Basisteils 11 angeordnet und an diesen jeweils mit einer Gleitführungsanordnung 15 bewegbar gelagert. In der Zeichnung ist nur die an der Seitenpartie 13 angeordnete Gleitführungsanordnung 15 sichtbar.

Die Gleitführungsanordnungen 15 enthalten jeweils ein am Basisteil 11 angeordnetes Führungselement 16 sowie ein am Hebeteil 12 angeordnetes Führungsglied 17, die über Gleitflächen 18 bzw. 19 aneinander liegen. Die Führungselemente 16 sind vorliegend als Führungsschienen mit einem U-förmigen Querschnitt und die mit diesen jeweils zusammenwirkenden Führungsglieder 17 als Gleitleisten ausgestaltet, die in Führungsnuten 20 der Führungsschienen geführt sind.

Die Seitenpartien 13, 14 sind durch eines oder mehrere Querverbindungselemente miteinander verbunden, die bis auf ein unterhalb des Hebeteils 12 angeordnetes Querverbindungselement 21 nicht sichtbar sind. Beispielsweise können hinter dem Hebeteil 12 Querverbindungselemente vorgesehen sein. Auch ein Handgriffelement 22, das zum Tragen der Hebevorrichtung 10 dient, kann als Querverbindungselement der Seitenpartien 13, 14 dienen. Das Handgriffelement 22 ist hinten am Basisteil 11 angeordnet. Das Querverbindungselement 21 bildet einen unteren Anschlag für das Hebeteil 12.

Hinten am Basisteil 11 ist ferner eine hydraulische Pumpanordnung 23 mit einem Hydraulik-Pumpzylinder 24 angeordnet, mit der Hydrauliköl in einen Hebezylinder gepumpt werden kann, der in der Zeichnung nicht sichtbar im Innern des Hebeteils 12 angeordnet ist. Mittels des Hebezylinders ist das Hebeteil 12 auf- und abbewegbar. Die Pumpanordnung 23 ist durch ein Betätigungselement 25 betätigbar, das als eine nach hinten vor die Hebevorrichtung 10 vorstehende Hebelstange ausgestaltet ist, mit der eine auf- und abwärts gerichtete Pumpbewegung zur Betätigung des Hydraulik-Pumpzylinders 24 durchführbar ist.

Am Basisteil 11 sind Stützen 26 zur Erhöhung von dessen Standfestigkeit angeordnet. Jede Stütze 26 enthält ein Fußelement 27, das mittels einer Drehachse 29 an einem Vorsprung 28 drehbar gelagert ist und eine großzügige Standfläche zum Abstellen auf einem Untergrund aufweist. Die Vorsprünge 28 sind jeweils unten an den Seitenpartien 13, 14 angeordnet und stehen jeweils seitlich vor diese vor. Die Drehachsen 29 sind drehfest an den jeweiligen Fußelementen 27 angeordnet und durchgreifen die jeweiligen Vorsprünge 28, in denen sie jeweils drehbar gelagert sind. Die Fußelemente sind jeweils um etwa 180° drehbar, wobei die jeweilige Seitenpartie 13, 14 für beide Drehrichtungen einen Endanschlag bildet.

Das Hebeteil 12 enthält eine im Innern hohle Tragsäule 30, die unten offen und oben geschlossen ist. Im Innern der Tragsäule 30 ist der nicht sichtbare Hebezylinder zum Anheben des Hebeteils 12 angeordnet, der sich unten am Basisteil 11 abstützt und auf dem oben die Tragsäule 30 aufsitzt, so dass diese durch den Hebezylinder nach oben bewegt werden kann.

Die Tragsäule 30 weist im Ausführungsbeispiel eine im wesentlichen quadratische Außenkontur auf, wobei an Seitenwänden 31 der Tragsäule 30, die den Seitenpartien 13, 14 gegenüberliegen, jeweils ein Führungsglied 17 angeordnet ist. Vorn an der Tragsäule 30 ist ein Vorsprungelement 32 mit einem Hebe- Vorsprung 33 angeordnet, der vor das Basisteil 11 vorsteht und zum Angreifen, insbesondere Untergreifen, an einer Last dient. Das Vorsprungelement 32 ist am Hebeteil 12 in der Höhe verstellbar angeordnet, wobei beim Ausführungsbeispiel drei Höhenpositionen vorgesehen sind. Die Höhenpositionen werden durch Ausnehmungen 34 definiert, die vorn an der Tragsäule 30 in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind (in der Zeichnung sind nur die oberen beiden Ausnehmungen 34 sichtbar). In die durch das Vorsprungelement 32 verdeckte untere Ausnehmung 34 greift das Vorsprungelement 32 mit einer nicht sichtbaren Halterung ein.

Bei Belastung des mit horizontalem Abstand zu den Gleitführungsanordnungen 15 angeordneten Hebe-Vorsprunges 33 mit einer Last tritt ein Kippmoment auf, so dass die Gleitführungsanordnungen 15 in ihrem oberen Bereich jeweils durch nach vorn gerichtete Kräfte und in ihrem unteren Bereich jeweils durch nach hinten gerichtete Kräfte belastet werden, so dass an den Gleitführungsanordnungen 15 ein Verkanten auftreten könnte. Um einen vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden, sind die im Folgenden näher erläuterten Maßnahmen vorgesehen:

Die am Hebeteil 12 angeordneten Führungsglieder 17 und/oder die Gleitflächen 19 bestehen aus Stahl oder einem sonstigen vergleichsweise harten, zweckmäßigerweise metallischen, Werkstoff. Die Gleitflächen 18 der am Basisteil 11 angeordneten Führungselemente 16 hingegen werden von einem Gleitelement 35 gebildet, das im Ausführungsbeispiel im Wesentlichen aus Messing besteht und an dem Graphit-Einsatzkörper 36 über die Gleitfläche 18 verteilt angeordnet sind. Die Gleitelemente 35 und somit die Führungsschienen weisen jeweils einen U- förmigen, die Führungsnuten 20 bildenden Querschnitt auf. Die Gleitelemente 35 sind auswechselbar an den Führungselementen 16 angeordnet. Die Gleitelemente 35 sind beispielsweise mit den Führungselementen 16 verschraubt oder in diese eingepresst. Jedenfalls können die Gleitelemente 35 im Verschleißfall oder bei Beschädigung ausgetauscht werden.

Die Graphit-Einsatzkörper 36 weisen im Wesentlichen die Gestalt von Zylindern auf, vorliegend von Kreiszylindern, die mit einer ihrer Stirnflächen in den jeweiligen Gleitflächen 18 angeordnet sind. Beim Gleiten der hebeteilseitigen Gleitflächen 19 über die Gleitflächen 18 findet ein minimaler Abrieb der Graphit-Einsatzkörper 36 statt, so dass die Gleitflächen 18, 19 schmierendes Graphit zwischen die Gleitflächen 18, 19 gelangt.

Die Gleitfläche 18 weist einen dem Hebevorsprung 33 entfernten Abschnitt 37, einen diesem gegenüberliegenden, dem Hebevorsprung 33 näheren Abschnitt 38 sowie einen zwischen den Abschnitten 37, 38 verlaufenden seitlichen Abschnitt 39 auf. Beim Ausführungsbeispiel sind die Graphit-Einsatzkörper 36 über alle Abschnitte 37 bis 39 gleichmäßig verteilt. Es wäre prinzipiell auch möglich, dass die Graphit-Einsatzkörper beispielsweise nur an den Abschnitten 37, 38, nicht jedoch am seitlichen Abschnitt 39 angeordnet sind. Ferner wäre es möglich, dass die Graphit-Einsatzkörper 36 in verschiedenen Verteilungsdichten an der Gleitfläche 18 angeordnet sind. Beispielsweise könnten nur im oberen Bereich des Abschnitts 37 und im unteren Bereich des Abschnitts 38 Graphit- Einsatzkörper 36 vorgesehen sein. Auch eine umgekehrte Verteilung der Graphit-Einsatzkörper 36 wäre denkbar.

Beim Ausführungsbeispiel sind die Führungselemente 16 durch Schraubverbindungen mit den Seitenpartien 13, 14 verbunden, so dass ein leichter Austausch der Führungselemente 16 ohne weiteres möglich ist. Die Seitenpartien 13, 14 können ebenfalls mit den Querverbindungselementen 21 durch Schraubverbindungen verbunden sein. Gleiches gilt für die Verbindung der Vorsprünge 28 mit den Seitenpartien 13, 14. Prinzipiell könnten jedoch auch anstelle der Schraubverbindungen beispielsweise Schweiß- und/oder Klebeverbindungen vorgesehen sein.

Es versteht sich, dass beliebige Kombinationen der in der Beschreibung sowie in den Ansprüchen angegebenen Maßnahmen sowie weitere Ausgestaltungen der Erfindung ohne weiteres möglich sind:

Beispielsweise könnten am Basisteil Rollen oder Räder angebracht sein, so dass die Hebevorrichtung verfahrbar ist.

Es könnte eine Gleitführungsanordnung vorgesehen sein, bei der das Führungselement am Hebeteil und das Führungsglied am Basisteil angeordnet ist.

Prinzipiell wäre es auch möglich, dass die Gleitelemente unlösbar fest mit den jeweiligen Führungselementen verbunden sind, beispielsweise durch Verkleben. Ferner könnten die Führungselemente die Gleitelemente bilden.

Eine Gleitführungsanordnung könnte mehrere Führungselemente und diesen jeweils zugeordnete Führungsglieder enthalten, deren Gleitflächen zumindest teilweise von Graphit- Einsatzkörpern gebildet werden.

Die Graphit-Einsatzkörper können an sich beliebig ausgestaltet sein. Beispielsweise könnten sie auch so ausgestaltet sein, dass die Graphit-Einsatzkörper an der sie enthaltenden Gleitfläche ein Streifenmuster bilden.


Anspruch[de]
  1. 1. Hebevorrichtung, insbesondere mobile Hebevorrichtung (10), zum Anheben einer Last, mit einem auf einen Untergrund stellbaren Basisteil (11) und einem an der Last angreifenden, die Hebebewegung ausführenden Hebeteil (12), das zwischen Seitenpartien (13, 14) des Basisteils (11) angeordnet und an diesen jeweils mittels einer Gleitführungsanordnung (15) bewegbar gelagert ist, die ein am Basisteil (11) angeordnetes Führungselement (16) und ein am Hebeteil (12) angeordnetes Führungsglied (17) aufweist, die über Gleitflächen (18, 19) aneinander anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitflächen (18) mindestens der Führungsglieder (17) oder der Führungselemente (16) teilweise von Graphit-Einsatzkörpern (36) der Führungsglieder (17) bzw. der Führungselemente (16) gebildet werden.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Graphit-Einsatzkörper (36) enthaltenden Gleitflächen (18) ansonsten aus Messing bestehen.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an den teilweise von den Graphit- Einsatzkörpern (36) gebildeten Gleitflächen (18) der Führungselemente (16) oder der Führungsglieder (17) anliegenden Gleitflächen (19) der Führungsglieder (17) bzw. der Führungselemente (16) aus Stahl bestehen.
  4. 4. Hebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Graphit-Einsatzkörper (36) im Wesentlichen die Gestalt von Zylindern aufweisen, die mit einer ihrer Stirnflächen in der jeweiligen Gleitfläche (18) angeordnet sind.
  5. 5. Hebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Graphit-Einsatzkörper (36) über die teilweise von ihnen gebildeten Gleitflächen (18) verteilt angeordnet sind.
  6. 6. Hebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsglieder (17) oder die Führungselemente (16) als Führungsschienen und die mit diesen jeweils zusammenwirkenden Führungselemente (16) bzw. Führungsglieder (17) als Gleitleisten ausgestaltet sind, die in Führungsnuten (20) der Führungsschienen geführt sind.
  7. 7. Hebevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
  8. 8. Hebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Graphit-Einsatzkörper (36) enthaltenden Führungsglieder (17) bzw. Führungselemente (16) lösbar an der Hebevorrichtung (10) angeordnet sind.
  9. 9. Hebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Graphit-Einsatzkörper (36) an auswechselbaren Gleitelementen (35) der Führungsglieder (17) bzw. der Führungselemente (16) angeordnet sind.
  10. 10. Hebevorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum lösbaren Verbinden Schraubverbindungen vorgesehen sind.
  11. 11. Hebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie fahrbar ist.
  12. 12. Hebevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hebeteil (12) zumindest ein an der Last angreifender Vorsprung (33) angeordnet ist.
  13. 13. Hebevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vorsprung (33) am Hebeteil (12) in der Höhe verstellbar ist.






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