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Dokumentenidentifikation DE10129937A1 23.01.2003
Titel System zur Verbesserung des Klangvolumens von Musikinstrumentenverstärkeranlagen (Combo)
Anmelder Golz, Fritz, 15328 Rathstock, DE
Erfinder Golz, Fritz, 15328 Rathstock, DE
DE-Anmeldedatum 19.06.2001
DE-Aktenzeichen 10129937
Offenlegungstag 23.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.01.2003
IPC-Hauptklasse G10K 9/10
IPC-Nebenklasse H03F 3/181   

Beschreibung[de]

Es ist bekannt, dass das Klangvolumen von Musikinstrumentenverstärkern dadurch verbessert werden kann indem das Signal, welches vom Musikinstrument erzeugt und durch Tonabnehmer in elektrische Schwingungen umgewandelt in den Verstärkereingang gelangt mit für den Menschen nicht bemerkbaren zeitlichen Verzögerung erneut in den Verstärkereingang gelangt. Dazu ist es allerdings nötig, aufwendige Effektgeräte zwischen Musikinstrument und Verstärker zu schalten. Viele Musiker vor allem Gitarristen möchten auf solche Effektgeräte verzichten und nur mit zum Beispiel Gitarre und Verstärker kostengünstig ein gutes Klangvolumen erzeugen.

Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass eine Verbesserung des Klangvolumens von Musikinstrumentenverstärkeranlagen nur durch kostenungünstige Effektgeräte erzielt werden kann. Diese Effektgeräte möchten viele Musiker nicht einsetzen.

Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale: "dass ein Elektret-Mikrofon einige Meter vom Wiedergabelautsprecher entfernt den ankommenden Ton akustisch erfasst, ihn in elektrische Schwingungen umwandelt und dieses Signal erneut in den Eingang des Verstärkers über Kabel schickt", gelöst. Bei diesem System handelt es sich um die Ausnutzung der unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Tonsignale. Das Signal von der Gitarre in den Eingang des Verstärkers bewegt sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit das aus dem Lautsprecher tretende Tonsignal bewegt sich hingegen mit Schallgeschwindigkeit zum Mikrofon, wo es wiederum "verdoppelt" in den Eingang des Verstärkers gelangt. Diese zeitliche Differenz wird von menschlichen Sinnen nicht wahrgenommen, nur das Klangvolumen wird als besser erkannt. Billige, einfache Gitarrenverstärker mit Wiedergabelautsprechern wurden von Gitarristen getestet und das Ergebnis war beim Hinzhuschalten des hier beschriebenen Systems - eine deutliche Verbesserung des Klangvolumens zur Zufriedenheit der Musiker.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass Kosten für Effektgeräte eingespart werden und der "natürliche" Klang des vom Musikinstrument erzeugten Tones erhalten bleibt und nicht elektronisch verfälscht wird.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 angegeben. Dieses Mikrovon in einen Drehknopf eines Spezialdrehwiederstandes einzubauen welcher sich in dem entsprechenden Musikinstrument befindet (Elektrogitarre), Dieses macht besondere Vorteile, da dieses System nicht als solches erkennbar ist, leicht zu bedienen ist und geringen Aufwand zur Installation benötigt. Das benötigte Tonsignal erhält das Mikrofon bei Bühneneinsatz von den Monitorlautsprechern die direkt vor den Musikern zur Selbskontrolle positioniert sind.

Auf Zeichnungen wird hier verzichtet, da die Beschreibung zum Verständnis der Probleme ausreicht.


Anspruch[de]
  1. 1. Musikinstrumentenverstärkeranlagen verstärken den von Musikinstrumenten erzeugten Ton und geben diesen Ton über Lautsprecher wieder. Das Klangvolumen dieser wiedergegebenen Töne entspricht häufig nicht den Ansprüchen der Musiker oder Technikern. Daher werden zwischen Musikinstrument und Verstärker sogenannte Effektgeräte geschaltet, die auf elektronischer Basis den Tönen einen besseren Klang verleien. Diese Geräte sind kostenaufwendig und beanspruchen eine eigene Stromversorgung (meist Batterien) dieses ist oft sehr hinderlich bei Transport und Arbeit auf der Bühne, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektret-Mikrofon einige Meter vom Wiedergabelautsprecher entfernt den ankommenden Ton akustisch erfasst, ihn in elektrische Schwingungen umwandelt und dieses Singnal erneut in den Eingang des Verstärkers über Kabel schickt.
  2. 2. System nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Mikrofon in einen Drehknopf eines Drehwiederstandes eingebaut ist. Dieser Drehwiederstand ist wie gewöhnlich auch in einer Elektrogitarre eingebaut. Hierbei handelt es sich um einen Drehwiederstand der in der Achse eine Bohrung aufweist. Durch diese Bohrung werden zwei Kabel geführt, die an dem Zapfen der Achse an zwei Kontaktflächen von einander isoliert festgelötet sind. Die anderen Enden der Kabel sind einmal mit dem Schleifkontakt des Drehwiederstandes verbunden und das andere Ende des Kabels mit der Wiederstandsschicht.

    In dem Drehknopf ist das Mikrofon fest eingebaut, die Anschlüsse des Mikrofons sind an zwei Kontaktflächen gelötet, die voneinander isoliert eine Haltebuchse bilden die auf den Zapfen des Drehwiederstandes samt Drehknopf gesteckt wird. Dabei wird durch entsprechende Führung der Kontakt zu den auf dem Zapfen des Drehwiederstandes befindlichen Kontaktflächen hergestellt.

    Mittels diesen Drehwiederstandes wird dann die Empfindlichkeit des Mikrofons geregelt. Das durch das Mikrofon aufgenommene Singnal wird dann durch eine extra Leitung zum Eingang des Verstärker geschickt.






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