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Dokumentenidentifikation DE10130673A1 23.01.2003
Titel Verbrennungskraftmaschine
Anmelder Volkswagen AG, 38440 Wolfsburg, DE;
o.m.t. Oberflächen- und Materialtechnologie GmbH, 23569 Lübeck, DE
Erfinder Suck, Gerrit, 31275 Lehrte, DE;
Söhlke, Günter, 38518 Gifhorn, DE;
Repenning, Detlev, Dr., 21465 Reinbek, DE
DE-Anmeldedatum 28.06.2001
DE-Aktenzeichen 10130673
Offenlegungstag 23.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.01.2003
IPC-Hauptklasse F02B 77/02
IPC-Nebenklasse F01L 3/04   F02F 3/10   F02F 1/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine (10) mit mindestens einem durch einen Zylinder (12) und einen in diesem beweglich angeordneten Kolben (14) eingeschlossenen Brennraum (16).
Es ist vorgesehen, dass eine mit einem zu verbrennenden Luft-Kraftstoff-Gemisch und/oder mit Motoröl in Kontakt kommende Oberfläche mindestens eines Bauteils des Brennraums (16) und/oder eines hieran angrenzenden Raums zumindest zumindest bereichsweise eine katalytische Beschichtung zur Oxidation von Verkokungsrückständen aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.

Gattungsgemäße Verbrennungskraftmaschinen (Hub-Kolbenmotoren) mit äußerer oder innerer Gemischbildung sind hinreichend bekannt. Derartige Verbrennungskraftmaschinen weisen üblicherweise mehrere Zylinder auf, in denen ein axial beweglicher Kolben einen Brennraum, in welchem die Verbrennung eines zugeführten Luft-Kraftstoff-Gemisches erfolgt, einschließt.

Ein bekanntes Problem solcher Verbrennungskraftmaschinen stellen so genannte Verkokungsrückstände des zugeführten Kraftstoffes und Motoröls dar. Das sind bitumenartige und zum Teil sehr komplexe Kohlenwasserstoffgemische, die sich an Ventilen, Kolbenoberflächen, Einlasskanälen, Einspritzdüsen und am Brennraumdach abscheiden und ansammeln. Diese Verkokungsrückstände können sich insbesondere an Einlassventilen so weit akkumulieren, dass sie unerwünschte Veränderungen hinsichtlich Strömungsdynamik oder Schließverhalten des Ventils hervorrufen. Auch an anderen Bauteiloberflächen des Brennraums, beispielsweise einer Kolbenlauffläche, können sich Verkokungsrückstände äußerst nachteilig auswirken. Das Problem der Verkokung betrifft besonders Verbrennungskraftmaschinen, die über eine Kraftstoffdirekteinspritzung verfügen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbrennungskraftmaschine zur Verfügung zu stellen, die eine verminderte Bauteilverkokung aufweist.

Diese Aufgabe wird durch eine Verbrennungskraftmaschine mit den in dem unabhängigen Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Erfindungsgemäß weist eine mit einem im Brennraum zu verbrennenden Luft-Kraftstoff-Gemisch in Kontakt kommende Oberfläche mindestens eines Bauteils des Brennraums zumindest bereichsweise eine katalytische Beschichtung auf, die in der Lage ist, eine Oxidation von Verkokungsrückständen des dem Brennraum zugeführten Kraftstoffes und von Motoröl zu fördern. Die erfindungsgemäße Beschichtung vermag zwar nicht, die Verkokung und die Abscheidung der Verkokungsrückstände zu unterdrücken, jedoch bewirkt die schnelle Oxidation des kohlenstoffhaltigen Belages an einer Grenzfläche zwischen Katalysator und Belag bei typischen Betriebstemperaturen eine frühzeitige Ablösung der Ablagerung unter Wirkung der vorhandenen Strömung. Auf diese Weise kann ein Anwachsen der Verkokungsrückstände auf den betroffenen Oberflächen weitgehend reduziert werden oder sogar vollständig unterdrückt werden. Die Funktion der Bauteile beziehungsweise des Motors wird somit während der Lebensdauer nicht beeinträchtigt.

Als besonders vorteilhaft haben sich Vanadiumoxidbeschichtungen, insbesondere aus Vanadiumpentoxid V2O5, erwiesen, die gegebenenfalls auch Zusätze weiterer noch zu erläuternder Verbindungen aufweisen können. Bauteile mit Vanadiumpentoxidbeschichtungen vermögen bereits bei Temperaturen ab zirka 300°C, das heißt ab üblichen Betriebstemperaturen, eine schnelle oxidative Veraschung von Verkokungsrückständen zu bewirken. Eine Rückoxidation des bei diesem Prozess reduzierten Vanadiumpentoxids erfolgt dabei spontan, so dass seine katalytische Wirksamkeit erhalten bleibt. Hingegen zeigen unbeschichtete Bauteile selbst bei Temperaturen oberhalb von 400°C keine Verbrennung der Ablagerungen, vielmehr neigen diese zu einem besonders nachteiligen Einbrennen in die üblicherweise aus Stahl oder Aluminium bestehenden Bauteile. Ähnlich vorteilhafte Beschichtungen können alternativ oder zusätzlich zu dem Vanadiumoxid auch ternäre Vanadiumoxidverbindungen enthalten, insbesondere Vanadiumoxynitrid der Zusammensetzung V2O5-XNX oder Vanadiumoxycarbid V2O5-XCX mit 0 ≤ x ≤ 1.

Wie bereits erwähnt, kann besonders vorteilhaft vorgesehen sein, dass die als "Basiskatalysator" fungierende Beschichtung aus binärem oder ternärem Vanadiumoxid weitere Zusätze enthält. Diesen Zusätzen kommt dabei die Aufgabe zu, der Ablagerung der Verkokungsrückstände noch stärker entgegenzuwirken beziehungsweise die katalytische Mindesttemperatur des Basiskatalysators in Richtung tieferer Temperaturen zu verschieben. Weiterhin können diese Zusätze ein Aufheizverhalten des aufspritzenden Öl-Rußgemisches verbessern und durch partielle Oxidation, Crackreaktionen und Shift-Reaktionen ein Verdampfen hochsiedender Kohlenwasserstoffanteile der Verkokungsrückstände beschleunigen. Als Zusätze kommen dabei Metallverbindungen, insbesondere Metalloxide, in Frage. Als besonders vorteilhaft hat sich hier Ceroxid, insbesondere Cerdioxid CeO2, erwiesen. Daneben kommen aber auch Oxide eines der anderen Seltenerd-Metalle und/oder von Lanthan in Frage. Weitere geeignete Verbindungen sind Übergangsmetalloxide, insbesondere der Eisengruppe (Fe, Co, Ni), der Platingruppe (Ru, Rh, Pd, Os, Ir, Pt), der Kupfergruppe (Cu, Ag, Au) und/oder der Zinkgruppe (Zn, Cd, Hg).

Die Aufbringung der Beschichtung auf die Oberfläche des betroffenen Bauteils erfolgt vorzugsweise mittels Plasma- und/oder Ionen-gestützter Vakuumverfahren, insbesondere durch Lichtbogenverdampfung eines geeigneten Targets in Gegenwart von Sauerstoff. Zur Erzeugung einer reinen Vanadiumpentoxidbeschichtung wird etwa ein Target aus reinem Vanadium verdampft, wobei das verdampfte Vanadium augenblicklich mit dem vorhandenen Sauerstoff reagiert und sich in Form von V2O5 auf die zu beschichtende Oberfläche abscheidet. Zur Erzeugung einer Vanadiumoxidschicht mit einem oder mehreren der genannten Zusätze kann hingegen ein Target verwendet werden, das aus einer Mischung/Legierung aus Vanadium und dem entsprechenden weiteren Metall besteht. Alternativ kann auch eine aufeinander folgende Lichtbogenverdampfung eines Vanadiumtargets und eines Targets des mindestens einen weiteren Metalls durchgeführt werden.

Ferner ist es möglich, reine Vanadiumoxidbeschichtungen zu erzeugen, indem eine geeignete Vanadiumverbindung, insbesondere Vanadiumnitrid oder Vanadiumcarbid, auf die zu beschichtende Oberfläche appliziert wird, um anschließend in Gegenwart von Sauerstoff bei Temperaturen von zirka 350 bis zirka 450°C zu oxidieren.

Die Zumessung eines Metallzusatzes zu einer bereits erzeugten binären oder ternären Vanadiumoxidschicht kann weiterhin durch "chemische Imprägnierung" erfolgen. Dabei wird eine Metallsalzlösung des zuzusetzenden Metalls, insbesondere als alkoholische Nitratlösung, auf die Basiskatalysatorschicht appliziert und anschließend in Gegenwart von Sauerstoff thermisch oxidiert.

Eine Variante zur Erzeugung der Vanadiumoxidbeschichtung ist die Aufbringung mittels SOL-GEL-Verfahren. Hierbei wird zunächst ein Gel erzeugt, wozu beispielsweise Vanadiumisopropoxid mit einen Ceralkoholat im gewünschten Mengenverhältnis gemischt wird und letztendlich mit Polyäthylenglycol versetzt wird. Das so erzeugte Gel wird auf die gewünschten Oberflächen aufgestrichen und in einem mehrstufigen Pyrolyseprozeß Temperaturen von ca. 400°C bis 500°C unterzogen, vorzugsweise 425°C bis 475°C, insbesondere 450°C. Durch diesen Pyrolyseprozeß entsteht ein nanostrukturierter Film aus Vanadiumdioxid (V2O5) und Cerdioxid (CeO2) mit hoher katalytischer Aktivität.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.

Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand einer Zeichnung näher erläutert.

Die einzige Figur zeigt schematisch eine Schnittansicht brennraumrelevanter Komponenten einer Verbrennungskraftmaschine.

Von der insgesamt mit 10 bezeichneten Verbrennungskraftmaschine ist lediglich ein Zylinder 12 exemplarisch dargestellt. Selbstverständlich kann die Verbrennungskraftmaschine 10 über mehrere Zylinder 12 in unterschiedlichen Anordnungen verfügen. In dem Zylinder 12 ist axial beweglich ein Kolben 14 angeordnet, dessen Längsbewegung in eine Drehbewegung einer nicht dargestellten Kurbelwelle übertragen wird. Im Innenraum des Zylinders 12 wird ein Brennraum 16 durch den Kolben 14 begrenzt und Kolbenringe 15 abgedichtet. In einen Zylinderkopf 18 des Zylinders 12 mündet einerseits ein Einlasskanal 20, über den eine Luftzufuhr in den Brennraum 16 erfolgt, und andererseits ein Auslasskanal 22, welcher der Abführung von Abgas dient. Öffnung und Schließung von Einlasskanal 20 und Auslasskanal 22 erfolgen über ein Einlassventil 24 beziehungsweise ein Auslassventil 26, welche über eine nicht dargestellte Nockenwelle asynchron betrieben werden. Selbstverständlich können auch mehrere, jeweils mit entsprechenden Ventilen ausgestattete Ein- und Auslasskanäle vorgesehen sein, beispielsweise jeweils zwei. Ein dem Brennraum 16 zuzuführender Luftmassenstrom wird lastabhängig durch eine steuerbare, im Einlasskanal 20 angeordnete Drosselklappe 28 geregelt. Im Zylinderkopf 18 sind ferner ein Hochdruckeinspritzventil 30 zur Einspritzung von Kraftstoff in den Brennraum 16 sowie eine Zündkerze 32 zur Zündung des Luft-Kraftstoff-Gemisches angeordnet. Auch wenn vorliegend die Erfindung am Beispiel einer fremdgezündeten Verbrennungskraftmaschine erläutert wird, kann sie ebenso vorteilhaft für Dieselmotoren eingesetzt werden.

Wie bereits einleitend erläutert, unterliegen Verbrennungskraftmaschinen 10 mit Direkteinspritzung, insbesondere im mageren Schichtladebetrieb, dem Problem einer Verkokung des zugeführten Kraftstoffes und Motoröls resultierend in Ablagerungen von Verkokungsrückständen an den Oberflächen verschiedener Bauteile des Brennraums 16. Zunehmende Verkokungsablagerungen können dann zu einer Funktionsbeeinträchtigung der Verbrennungskraftmaschine 10 führen. Insbesondere können Verkokungsrückstände auf einer Ventiloberfläche 36 der Ein- und Auslassventile 24, 26 sowie an Innenwandungen der Ein- und Auslasskanäle 20, 22 nachteilige Veränderungen im Schließverhalten der Ventile 24, 26 und in der Strömungsdynamik der einströmenden Luft verursachen. Ablagerungen an dem üblicherweise präzisionsgeformten Kolbenboden 34 oder dem Brennraumdach des Zylinderkopfes 18 können ebenfalls zu einer ungünstigen Beeinflussung der im Brennraum 16 vorliegenden Strömungsverhältnisse führen und Verkokungsrückstände auf der Kolbenlauffläche 38 und der Zylinderlauffläche 40 können die Kolbenbewegung stören. Schließlich kann die Betriebsfunktion des Einspritzventils 30 durch Ablagerungen an der Einspritzdüse beeinträchtigt werden.

Erfindungsgemäß werden die vorstehend genannten gefährdeten Oberflächen zumindest teilweise mit einer katalytischen Beschichtung versehen, die eine schnelle Oxidation der anhaftenden Verkokungsrückstände und somit ihre Ablösung bei üblichen Betriebstemperaturen zu katalysieren vermag. Vorzugsweise enthält diese Beschichtung einen oxidationswirksamen Katalysator auf Basis von Vanadiumpentoxid, dessen Wirksamkeit durch Zusätze beispielsweise von Ceroxid, Wolframoxid und/oder Molybdänoxid weiter erhöht werden kann. Ferner können auch solche Stoffe zugesetzt werden, die eine schnellere Verdampfung der sich in der klebrigen bitumenartigen Masse ansammelnden hochsiedenden Kohlenwasserstoffe bewirken.

In einem ersten Ausführungsbeispiel wird mittels eines PVD-Verfahrens (physicalvapour-deposition), beispielsweise mit kathodischer Lichtbogenentladung, ein Target der Zusammensetzung 82% Vanadium und 18% Cer im Vakuum bei einem Sauerstoffdruck von 5 × 10-3 mbar eine Vanadium-Ceroxid-Mischphase an der Oberfläche 36 des Einlassventils 24 aufgetragen. Hierbei entsteht zunächst ein Suboxid der formelmäßigen Zusammensetzung (CeyVy)O2-X, das durch anschließende spontane Nachoxidation an Luft schnell zu CeO2/N2O5 oxidiert.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel wird eine ähnliche Schicht hergestellt, indem zunächst unter gleichen Prozessbedingungen durch Verdampfen eines reinen Vanadiumtargets eine Vanadiumsuboxidschicht (Oxidationszahl < 5) auf der Oberfläche 36 des Einlassventils 24 abgeschieden wird. Anschließend wird aus einer alkoholischen Cernitratlösung ein dünner Film des Cernitrats auf die Vanadiumsuboxidschicht aufgesprüht. Durch Pyrolyse bei Temperaturen ≥ 400°C bilden sich aus dem Vanadiumsuboxid und dem Cersalz die entsprechenden Mischoxide mit der jeweils höchsten Oxidationsstufe der beiden Metalle, das heißt +5 beziehungsweise +4.

Derartig beschichtete Ventile wurden in Simulationsversuchen in Laboröfen untersucht. Dabei erwies sich, dass ein Kohlenstoffölfilm sich bereits bei Temperaturen unterhalb 300°C durch Grenzflächenoxidation wieder von der Ventiloberfläche zu lösen vermag. Spuren der Elemente Cer, Nickel, Chrom, Zink und/oder Molybdän in der Vanadiumpentoxidbeschichtung führen zu einer weiteren Verringerung der Bildung der voluminösen bitumenartigen Verkokungsrückstände. Dies lässt sich offensichtlich auf eine schnellere Verdampfung des Öls und einer hiermit einhergehenden, verringerten Agglomerisationsneigung von Rußpartikeln an der Oberfläche zurückführen.

Eine Variante zur Erzeugung der Vanadiumoxidbeschichtung ist die Aufbringung mittels SOL-GEL-Verfahren. Hierbei wird zunächst ein Gel erzeugt, wozu beispielsweise Vanadiumisopropoxid mit einen Ceralkoholat im gewünschten Mengenverhältnis gemischt wird und letztendlich mit Polyäthylenglycol versetzt wird. Das so erzeugte Gel wird auf die gewünschten Oberflächen aufgestrichen und in einem mehrstufigen Pyrolyseprozeß Temperaturen von ca. 400°C bis 500°C unterzogen, vorzugsweise 425°C bis 475°C, insbesondere 450°C. Durch diesen Pyrolyseprozeß entsteht ein nanostrukturierter Film aus Vanadiumdioxid (V2O5) und Cerdioxid (CeO2) mit hoher katalytischer Aktivität.


Anspruch[de]
  1. 1. Verbrennungskraftmaschine (10) mit mindestens einem durch einen Zylinder (12) und einen in diesem beweglich angeordneten Kolben (14) eingeschlossenen Brennraum (16), dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einem zu verbrennenden Luft-Kraftstoff-Gemisch und/oder mit Motoröl in Kontakt kommende Oberfläche mindestens eines Bauteils des Brennraums (16) und/oder eines hieran angrenzenden Raumes zumindest bereichsweise eine katalytische Beschichtung zur Oxidation von Verkokungsrückständen aufweist.
  2. 2. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung ein Vanadiumoxid, insbesondere Vanadiumpentoxid (V2O5), umfasst.
  3. 3. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung eine ternäre Vanadiumoxidverbindung, insbesondere Vanadiumoxynitrid der Zusammensetzung V2O5-XNX oder Vanadiumoxycarbid V2O5-XCX mit 0 ≤ x ≤ 1, umfasst.
  4. 4. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung mindestens eine weitere Verbindung mindestens eines Metalls, insbesondere ein Metalloxid, umfasst.
  5. 5. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine weitere Verbindung ein Ceroxid, insbesondere Cerdioxid (CeO2), ist und/oder ein Oxid eines anderen Seltenerd-Metalls oder von Lanthan (La).
  6. 6. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine weitere Verbindung ein Oxid eines Übergangsmetalls ist, insbesondere der Eisengruppe, der Platingruppe, der Kupfergruppe und/oder der Zinkgruppe.
  7. 7. Verbrennungskraftmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Bauteil ein Einlassventil (24), ein Auslassventil (26), ein Einlasskanal (20), ein Auslasskanal (22), ein Einspritzventil (30), der Kolben (14) und/oder der Zylinder (12) ist.
  8. 8. Verbrennungskraftmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche eine Ventiloberfläche (36) von Einlassventil (24) und/oder Auslassventil (26), eine Innenwandung von Einlasskanal (20) und/oder Auslasskanal (22), eine Einspritzdüse des Einspritzventils (30), ein Kolbenboden (34) und/oder eine Kolbenlauffläche (38) des Kolbens (14) und/oder eine Zylinderlauffläche (40) und/oder ein Brennraumdach des Zylinders (12) ist.
  9. 9. Verbrennungskraftmaschine (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungskraftmaschine (10) über eine Kraftstoffdirekteinspritzung verfügt, mit welcher der Kraftstoff direkt in den Brennraum (16) einspritzbar ist.
  10. 10. Verbrennungskraftmaschine (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung durch Plasma- und/oder Ionen-gestützte Vakuumverfahren auf die Oberfläche aufgebracht ist.
  11. 11. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung durch Lichtbogenverdampfung eines Targets aus Vanadium (V) oder eines Targets aus einer Legierung aus Vanadium (V) und des mindestens einen weiteren Metalls oder durch aufeinander folgende Lichtbogenverdampfung eines Targets aus Vanadium (V) und eines Targets des mindestens einen weiteren Metalls in Gegenwart von Sauerstoff aufgebracht ist.
  12. 12. Verbrennungskraftmaschine (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung durch Applikation einer Vanadiumverbindung, insbesondere Vanadiumnitrid oder Vanadiumcarbid, und anschließender thermischer Oxidation in Gegenwart von Sauerstoff auf die Oberfläche aufgebracht ist.
  13. 13. Verbrennungskraftmaschine (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Metall durch Applikation einer Metallsalzlösung auf die Schicht aus dem Vanadiumoxid oder der ternären Vanadiumoxidverbindung und anschließender thermischer Oxidation in Gegenwart von Sauerstoff in die Beschichtung eingebracht ist.
  14. 14. Verbrennungskraftmaschine (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung durch Aufbringen eines Gels und einen anschließenden Pyrolyseprozeß auf die Oberfläche aufgebracht ist.
  15. 15. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gel aus Vanadiumisopropoxid und einem Ceralkoholat besteht.
  16. 16. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gel mit Polyethylenglycol versetzt ist.
  17. 17. Verbrennungskraftmaschine (10) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das auf die gewünschten Oberflächen aufgetragene Gel einem Pyrolyseprozeß bei einer Temperatur von etwa 400°C bis 500°C unterzogen wird.






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