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Dokumentenidentifikation DE10153823C1 23.01.2003
Titel Kuppelhilfe zum Ankuppeln von gezogenen Geräten oder Anhängern, die eine Deichsel aufweisen, an einen Traktor
Anmelder GKN Walterscheid GmbH, 53797 Lohmar, DE
Erfinder Ollefs, Horst, Dipl.-Ing., 47447 Moers, DE
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 05.11.2001
DE-Aktenzeichen 10153823
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 23.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.01.2003
IPC-Hauptklasse B60D 1/36
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Kuppelhilfe zum Ankuppeln beispielsweise eines Anhängers mit Deichsel 2 an einen Traktor 1 unter Nutzung der Dreipunktanbaueinrichtung, welche zwei höhenverstellbare Unterlenker 3, 4, wovon einer durch eine Seitenstrebe 11 kraftbetätigt seitlich verstellbar ist, und eines ersten Kupplungselementes, das am Traktorheck angebracht ist. Die Deichsel 2 ist mit einem zweiten Kupplungselement 13 versehen, das mit dem ersten Kupplungselement 12 kuppelbar ist. Die Kuppelhilfe umfasst eine Schiene 14, die an ihren beiden Enden Anschlusselemente 15 zur Verbindung mit den Unterlenkern 3, 4 des Traktors 1 aufweist. Sie umfasst ferner Führungsmittel 16, die im Abstand zueinander an der Schiene 14 angeordnet sind. Die Führungsschiene 14 trägt die Deichsel 2. Ferner wird die Deichsel 2 zwischen den Führungsbolzen 17 geführt. Die Deichsel 2 ist relativ zur Schiene 14 in Längsrichtung verstellbar. Zur Kuppelhilfe gehört auch ein Anschlag 20, der die Längsbewegung beim Zurücksetzen des Traktors 1 begrenzt und an der Deichsel befestigt ist. Die seitliche Ausrichtung des zweiten Kupplungselementes 13 zum ersten Kupplungselement 12 kann durch Verkürzen oder Verlängern der Seitenstrebe 11 erfolgen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kuppelhilfe zum Ankuppeln eines gezogenen Gerätes oder Anhängers mit Deichsel an einen Traktor, der eine Dreipunktanbaueinrichtung mit zwei kraftbetätigt höhenverstellbaren Unterlenkern, von denen mindestens einer kraftbetätigt seitenverschwenkbar ist, und ferner ein erstes Kupplungselement aufweist, wobei der Deichsel ein zweites Kupplungselement zugeordnet ist und das erste Kupplungselement und das zweite Kupplungselement miteinander kuppelbar sind.

Bei einachsigen bzw. mehrachsigen Anhängern wird heute zunehmend die sogenannte Untenanhängung am Traktor eingesetzt. Bei dieser Anhängung sind ein Zughaken, ein Zugbolzen oder eine Kugel als erste Kupplungselemente fest am Heck eines Traktors montiert. Die Deichsel des Anhängers ist mit einem entsprechenden zweiten Kupplungselement versehen, das also eine Zugöse oder aber eine Kugelpfanne aufweist. Beim Ankuppeln ist das dem Traktor zugeordnete erste Kupplungselement schlecht einsehbar. Aus diesem Grunde werden beispielsweise Zughakenkupplungen eingesetzt, die eine das erste Kupplungselement in Form eines Zughakens tragende, sowohl in der vertikalen als auch in der horizontalen Ebene schwenkbare Zugstange umfassen, deren Hubbewegung von den Hubarmen des Krafthebers erzeugt wird. Dabei ist die Zugstange teleskopartig ausgebildet, so dass sie in ihrer Länge verstellbar ist. Für das Ankuppeln kann die Zugstange verlängert werden, so dass der Traktorfahrer vom Fahrersitz aus die Annäherung des Zughakens an die Zugöse der Deichsel des anzuhängenden Anhängers beobachten kann. Durch Betätigen des Hubwerks kann der Zughaken angehoben werden, um in die Zugöse der Deichsel eingeführt zu werden. Durch Zurücksetzen des Traktors kann die Zugstange wieder auf ihre ursprüngliche Länge zurückgeführt werden und mit dem Traktorheck verriegelt werden. Eine solche Zughakenkupplung ist in der DE- AS 12 49 707 beschrieben.

In der US 6089328 A ist eine Traktoranbaueinrichtung erläutert, die zwei am Heck des Traktors im seitlichen Abstand zueinander angeordnete Unterlenker umfasst. Diese sind höhenverstellbar und zusätzlich aufeinander zu bzw. voneinander weg verschwenkbar. Zur Höhenverstellung dient ein Hubwerk. Jedem Unterlenker ist ein Hydraulikzylinder zur seitlichen Verschwenkung zugeordnet. Die Länge dieser Hydraulikzylinder kann automatisch durch ein Kontrollsystem geregelt sein.

In der FR 2 803 560 A1 ist eine Kuppelhilfe für ein Gerät oder Anhänger mit Deichsel zur Verbindung mit einem Traktor beschrieben, welche eine an der Deichsel schwenkbar angebrachte Schwinge umfasst, die zwei Arme aufweist, die an ihrem freien Ende jeweils mit einem Haken versehen sind. Die Haken werden mit einer an den Unterlenkern befestigten Ackerschiene in Eingriff gebracht. Die Deichsel wird über die Unterlenker angehoben. Durch Zurücksetzen des Traktors soll versucht werden, die an der Deichsel vorgesehene Zugöse mit einem Haken am Traktorheck in eine übereinstimmende Lage zu bringen, so dass danach durch Absenken der Deichsel eine Verbindung zwischen beiden hergestellt werden kann. Die vorbeschriebene Anordnung erfordert, dass der Traktorfahrer genau beobachten muss, wann eine Lage erreicht ist, die ein Kuppeln der Zugöse mit dem am Traktor befindlichen Zughaken möglich ist. Dies ist praktisch wegen der Anordnung am Traktorheck vom Fahrersitz aus nicht möglich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kuppelhilfe zum Ankuppeln eines gezogenen Gerätes oder Anhängers mit einer Deichsel an einem Traktor vorzuschlagen, die unter Nutzung der Dreipunktanbaueinrichtung eines Traktors das Hinführen des zweiten Kupplungselementes, das an der Deichsel des Gerätes oder Anhängers angebracht ist, zu dem am Traktorheck befindlichen ersten Kupplungselement erleichtert und welche einfach aufgebaut ist.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Kuppelhilfe zum Ankuppeln eines gezogenen Gerätes oder Anhängers mit Deichsel an einen Traktor, der eine Dreipunktanbaueinrichtung mit zwei kraftbetätigt höhenverstellbaren Unterlenkern, von denen mindestens einer kraftbetätigt seitenverschwenkbar ist, und ferner ein erstes Kupplungselement aufweist, wobei der Deichsel ein zweites Kupplungselement zugeordnet ist, und das erste Kupplungselement und das zweite Kupplungselement miteinander kuppelbar sind, umfassend

  • - eine Schiene,

    die an ihren beiden Enden je ein Anschlusselement zur Verbindung mit den Unterlenkern des Traktors aufweist, und die Führungsmittel aufweist, die zur Ausrichtung der Deichsel dienen und eine Relativbewegung derselben in Längsrichtung erlauben, und
  • - Wegbegrenzungsmittel,

    die an der Deichsel anbringbar sind und den Relativweg der Deichsel in Längsrichtung begrenzen.

Gelöst wird diese Aufgabe aber auch durch eine Kuppelhilfe zum Ankuppeln eines gezogenen Gerätes oder Anhängers mit Deichsel an einen Traktor, der eine Dreipunktanbaueinrichtung mit zwei kraftbetätigt höhenverstellbaren Unterlenkern, von denen mindestens einer kraftbetätigt seitenverschwenkbar ist, und ferner ein erstes Kupplungselement aufweist, wobei der Deichsel ein zweites Kupplungselement zugeordnet ist und das erste Kupplungselement und das zweite Kupplungselement miteinander kuppelbar sind, umfassend

  • - eine Schiene,

    die an ihren beiden Enden je ein Anschlusselement zur Verbindung mit den Unterlenkern des Traktors aufweist, und die Führungsmittel aufweist, die zur Ausrichtung der Deichsel dienen und eine Relativbewegung derselben in Längsrichtung erlauben, und
  • - Anzeigemittel,

    die an der Deichsel anbringbar sind und den zum Kuppeln des ersten Kupplungselementes mit dem zweiten Kupplungselement erforderlichen Relativweg der Deichsel zur Schiene anzeigen.

Von Vorteil bei diesen Kuppelhilfen ist, dass nur eine in die Kupplungshaken der Unterlenker einhängbare Schiene benötigt wird, an der Führungsmittel zur Führung der Deichsel angebracht sind, wobei die Deichsel auf der Schiene aufliegt und somit über das Hubwerk angehoben und abgesenkt werden kann. Die Führungsmittel erlauben eine Längsverstellung, d. h. eine Relativbewegung in Längsrichtung der Deichsel zwischen dieser und der Schiene, so dass das zweite Kupplungselement dem ersten Kupplungselement angenähert wird. Befindet sich dieses zweite Kupplungselement im Bereich des ersten Kupplungselementes, das am Heck des Traktors befestigt ist, sind die Wegbegrenzungsmittel an der Deichsel in Wirkverbindung mit der Schiene, so dass die Unterlenker abgesenkt werden können, wodurch die beiden Kupplungselemente zueinander in Eingriff gelangen. Als Kupplungselemente kommen die zum Stand der Technik beschriebenen Kupplungselemente, d. h. Zughaken, Zugbolzen oder Kugelkupplung in Frage. Ist eine seitliche Ausrichtung des zweiten Kupplungselementes zum ersten Kupplungselement erforderlich, weil die Längsachse der Deichsel nicht mit der Längsachse des Traktors übereinstimmt, so kann die hydraulische Seitenstrebe betätigt werden, wodurch die Unterlenker seitenverschwenkt werden und das zweite Kupplungselement zum ersten am Traktor befindlichen Kupplungselement ausgerichtet wird.

Anstelle der Begrenzung des Relativwegs der Deichsel in Längsrichtung im Verhältnis zur Schiene in Form eines Anschlages, der an der Deichsel anbringbar ist und gegen die Schiene anläuft, ist es auch möglich, der Schiene lediglich Anzeigemittel zuzuordnen, welche vom Traktorfahrer, wenn er sich auf dem Traktorsitz befindet, einsehbar sind. Aus der Stellung zur Schiene ist erkennbar, ob sich das zweite Kupplungselement, das der Deichsel zugeordnet ist, dem ersten Kupplungselement in der richtigen Weise angenähert hat.

Vorzugsweise sind die Wegbegrenzungsmittel, die an der Deichsel anbringbar sind, in Form eines Anschlags vorgesehen, der mit der Schiene zusammenwirkt. Als Anzeigemittel, kann eine an der Deichsel anbringbare Markierung vorgesehen sein.

In Ausgestaltung beider erfindungsgemäßen Alternativen ist vorgesehen, dass die Führungsmittel durch zwei Führungsbolzen dargestellt sind, welche im Abstand voneinander an der Schiene befestigbar sind. Dabei ist es möglich, die Führungsschiene mit Bohrungen zur lösbaren Befestigung der Führungsbolzen zu versehen.

Die beiden erfindungsgemäßen Lösungen sind anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.

In der Zeichnung ist das Heck des Traktors 1 in Umrissen dargestellt. Ferner ist von dem anzuhängenden Gerät bzw. Anhänger lediglich die Deichsel 2 ersichtlich. Die dem Traktor 1 zugeordnete Dreipunktanbaueinrichtung umfasst einen ersten Unterlenker 3 und einen zweiten Unterlenker 4, die seitlich am Traktorheck bezüglich der Längsachse des Traktors versetzt angeordnet sind. Die beiden Unterlenker 3, 4 sind um eine gemeinsame Schwenkachse 5, die quer zur Längsachse des Traktors verläuft, schwenkbar mit einem Ende am Traktorheck befestigt. Der erste Unterlenker 3 ist durch eine erste Hubstrebe 6, welche als Hydraulikzylinder ausgeführt ist, mit einem nicht dargestellten Hubwerk verbunden. Die zweite Hubstrebe 7 verbindet den zweiten Unterlenker 4 mit dem nicht dargestellten Hubwerk, über welches beide Unterlenker 3, 4 um die Schwenkachse 5 schwenkend angehoben bzw. abgesenkt werden können.

Der erste Unterlenker 3 weist an seinem der Schwenkachse 5 entfernten Ende einen ersten Kupplungshaken 8 auf. Der zweite Unterlenker 4 weist an seinem der Schwenkachse 5 entfernten Ende den zweiten Kupplungshaken 9 auf. Oberhalb und in seitlicher Richtung mittig zwischen den beiden Unterlenkern 3, 4 ist ein Oberlenker 10 angebracht.

Dem ersten Unterlenker 3 ist eine Seitenstrebe 11 zugeordnet, die als doppeltwirkender Hydraulikzylinder gestaltet ist. Dieser ist mit einem Ende am Traktorheck um die Schwenkachse 5 schwenkbar befestigt. Das andere Ende der Seitenstrebe 11 ist im Abstand zur Schwenkachse 5 mit dem ersten Unterlenker 3 verbunden. Durch Verlängerung und Verkürzung der als doppelt wirkender Hydraulikzylinder gestalteten Seitenstrebe 11 kann der erste Unterlenker 3 seitlich verschwenkt werden, d. h. auf den zweiten Unterlenker 4 zu bewegt werden oder sich von diesem entfernend bewegt werden. Am Heck des Traktors 1 ist ferner ein erstes Kupplungselement 12 befestigt, das beim dargestellten Ausführungsbeispiel in Form einer Kugel ausgeführt ist, die mit einem entsprechenden und an der Deichsel 2 befestigten zweiten Kupplungselement 13 in Form einer Kugelpfanne zusammenwirkt. Wenn beide miteinander gekuppelt sind, wird der Eingriffszustand zwischen beiden durch ein Sicherungselement gesichert.

Den beiden Unterlenkern 3, 4 ist eine Schiene 14 zugeordnet, die an ihren beiden Enden jeweils mit einem Anschlusselement 15 in Form einer Kugel versehen ist. Diese sind in den Kupplungshaken 8, 9 aufgenommen und verbinden dadurch die beiden Unterlenker 3, 4. Die beiden Anschlusselemente 15 sitzen jeweils auf einem Zapfen 16. Des weiteren ist die Schiene 14 mit Bohrungen 18 versehen, die entlang der Schiene 14 zwischen den beiden Kupplungshaken 8, 9 verteilt angeordnet sind. Entsprechend der Breite der Deichsel 2 sind die beiden Führungsbolzen 17 im Abstand zueinander in jeweils eine der Bohrungen 18 eingesetzt und mit der Schiene 14 verbunden. Zwischen den beiden Führungsbolzen 17 ist die Deichsel 2 aufgenommen, so dass sich ihre beiden Seitenflächen 19 an die Führungsbolzen 17 seitlich anlegen können. Darüber hinaus liegt die Deichsel 2 auf der Schiene 14 auf, wenn die Unterlenker 3, 4 sich in einer entsprechend angehobenen Position befinden. Darüber hinaus ist in einem bestimmten Abstand von dem zweiten Kupplungselement 13 an der Deichsel 2 ein Wegbegrenzungselement in Form eines Anschlages 20 angebracht. Das Ankuppeln des Gerätes bzw. Anhängers erfolgt derart, dass zunächst der Traktor 1 durch den Traktorfahrer mit abgesenkten Unterlenkern 3, 4 zurückgesetzt wird, so dass die Deichsel 2 in den Bereich zwischen die beiden Führungsbolzen 17 gelangt. Durch weiteres den Führungsbolzen 17 gelangt. Durch weiteres Zurücksetzen wird das zweite Kupplungselement 13 dem ersten Kupplungselement 12 angenähert, bis der Anschlag 20 gegen die Schiene 14 zur Anlage kommt, wo mit angezeigt ist, dass das zweite Kupplungselement 13 sich in einer Lage oberhalb des ersten Kupplungselementes 12 befindet, wenn die beiden Unterlenker 3, 4 angehoben sind und die Deichsel 2 tragen. Sollte ein Kuppeln der beiden Kupplungselemente 12, 13 nicht möglich sein, weil noch eine seitliche Fehlausrichtung gegeben ist, kann diese Ausrichtung durch Betätigen des Seitenstrebe 11, d. h. Verkürzen oder Verlängern derselben korrigiert werden. Hierdurch wird die Schiene 14 seitlich verlagert. Ist die richtige Ausrichtung gegeben, kann das Hubwerk im Sinne des Absenkens der beiden Unterlenker 3, 4 betätigt werden, so dass die beiden Kupplungselemente 12, 13 zueinander in Eingriff gelangen. Über die Seitenstrebe 11 kann auch eine Vorausrichtung vorgegeben werden, indem bestimmte Stellungen der Steuerungseinrichtung für diese einprogrammiert werden. Die Annäherung des zweiten Kupplungselementes 13 und Ausrichtung zum ersten Kupplungselement 12 kann auch dadurch erleichtert werden, dass seitlich des ersten Kupplungselementes 12 noch Leiteinrichtungen vorgesehen sind, die das zweite Kupplungselement 13 führen, wenn es sich dem ersten Kupplungselement 12 annähert. Anstelle oder zuzüglich zu dem Wegbegrenzungsmittel in Form des Anschlages 20 kann an der Deichsel 2 eine Markierung 21 als Anzeigemittel angebracht werden, die vom Traktorfahrer einsehbar ist und ihm signalisiert, dass in Längsrichtung der Deichsel 2 die nötige Relativstellung zwischen den beiden Kupplungselementen 12, 13 gegeben ist. Bezugszeichenliste 1 Traktor

2 Deichsel

3 erster Unterlenker

4 zweiter Unterlenker

5 Schwenkachse

6 erste Hubstrebe

7 zweite Hubstrebe

8 erster Kupplungshaken

9 zweiter Kupplungshaken

10 Oberlenker

11 Seitenstrebe

12 erstes Kupplungselement

13 zweites Kupplungselement

14 Schiene

15 Anschlusselement

16 Zapfen

17 Führungsmittel/Führungsbolzen

18 Bohrung

19 Seitenfläche

20 Wegbegrenzungsmittel/Anschlag

21 Anzeigemittel/Markierung


Anspruch[de]
  1. 1. Kuppelhilfe zum Ankuppeln eines gezogenen Gerätes oder Anhängers mit Deichsel (2) an einen Traktor (1), der eine Dreipunktanbaueinrichtung mit zwei kraftbetätigt höhenverstellbaren Unterlenkern (3, 4), von denen mindestens einer (3) kraftbetätigt seitenverschwenkbar ist und ferner ein erstes Kupplungselement (12) aufweist, wobei der Deichsel (2) ein zweites Kupplungselement (13) zugeordnet ist und das erste Kupplungselement (12) und das zweite Kupplungselement (13) miteinander kuppelbar sind, umfassend

    eine Schiene (14),

    die an ihren beiden Enden je ein Anschlusselement (15) zur Verbindung mit den Unterlenkern (3, 4) des Traktors (1) aufweist, und

    die Führungsmittel (17) aufweist, die zur Ausrichtung der Deichsel (2) dienen und eine Relativbewegung derselben in Längsrichtung erlauben, und

    Wegbegrenzungsmittel (20),

    die an der Deichsel (2) anbringbar sind und den Relativweg der Deichsel (1) in Längsrichtung begrenzen.
  2. 2. Kuppelhilfe zum Ankuppeln eines gezogenen Gerätes oder Anhängers mit Deichsel (2) an einen Traktor (1), der eine Dreipunktanbaueinrichtung mit zwei kraftbetätigt höhenverstellbaren Unterlenkern (3, 4), von denen mindestens einer (3) kraftbetätigt seitenverschwenkbar ist und ferner ein erstes Kupplungselement (12) aufweist, wobei der Deichsel (2) ein zweites Kupplungselement (13) zugeordnet ist und das erste Kupplungselement (12) und das zweite Kupplungselement (13) miteinander kuppelbar sind, umfassend

    eine Schiene (14),

    die an ihren beiden Enden je ein Anschlusselement (15) zur Verbindung mit den Unterlenkern (3, 4) des Traktors (1) aufweist, und

    die Führungsmittel (17) aufweist, die zur Ausrichtung der Deichsel (2) dienen und eine Relativbewegung derselben in Längsrichtung erlauben, und

    Anzeigemittel (21),

    die an der Deichsel (2) anbringbar sind und den zum Kuppeln des ersten Kupplungselementes (12) mit dem zweiten Kupplungselement (13) erforderlichen Relativweg der Deichsel (2) zur Schiene (14) anzeigen.
  3. 3. Kuppelhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegbegrenzungsmittel einen an der Deichsel (2) anbringbaren und mit der Schiene (14) zusammenwirkenden Anschlag (20) umfassen.
  4. 4. Kuppelhilfe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigemittel eine an der Deichsel (2) anbringbare Markierung (21) umfassen.
  5. 5. Kuppelhilfe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel durch zwei Führungsbolzen (17) dargestellt sind, welche im Abstand voneinander an der Schiene (14) befestigbar sind.
  6. 6. Kuppelhilfe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (14) Bohrungen (18) zur lösbaren Befestigung der Führungsbolzen (17) aufweist.






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