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Dokumentenidentifikation EP0839247 13.02.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0839247
Titel UMSCHALTVORRICHTUNG FÜR EINEN TÜR- ODER FENSTERBESCHLAG
Anmelder Trilk, Hartmut, Dipl.-Ing., 10555 Berlin, DE
Erfinder Trilk, Hartmut, Dipl.-Ing., 10555 Berlin, DE
DE-Aktenzeichen 59610051
Vertragsstaaten AT, CH, DE, GB, LI
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 19.07.1996
EP-Aktenzeichen 969275171
WO-Anmeldetag 19.07.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/DE96/01381
WO-Veröffentlichungsnummer 0097004203
WO-Veröffentlichungsdatum 06.02.1997
EP-Offenlegungsdatum 06.05.1998
EP date of grant 08.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.02.2003
IPC-Hauptklasse E05B 55/06
IPC-Nebenklasse E05B 47/06   E05B 13/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Umschaltvorrichtung für einen Tür- oder Fensterbeschlag sowie einen Tür-, Tor- oder Fensterbeschlag mit einer solchen Umschaltvorrichtung.

Tür- oder Fensterbeschläge mit Mitteln zur Umschaltung zwischen verschiedenen Funktionszuständen sind bekannt.

Weit verbreitet sind etwa Dreh-/Kipp-Beschläge für Fenster, die deren Öffnen sowohl um eine vertikale als auch um eine horizontale Drehachse ermöglichen oder aber das Fenster verriegelt halten.

Aus der DE-AS 11 13 649 ist ein Türbeschlag bekannt, bei dem der Türgriff durch eine Kupplung vom zugehörigen Drückerdorn entkoppelbar ist. Dieser Beschlag erlaubt in einer Stellung der Kupplung eine Verdrehung des Drückerdorns und damit ein Öffnen (bzw. Schließen) der Tür, während in einer zweiten Stellung der Türgriff frei durchdrehbar ist, ohne daß der Drückerdorn verdreht und die Tür geöffnet (bzw. geschlossen) werden kann.

Aus DE 78 20 998 U ist ein Fensterbeschlag für Schwingflügelfenster bekannt, bei dem einem in einem Schild oder einer Rosette drehbaren Griff mit einer riegelartigen Anformung für den Eingriff in ein Schließblech ein drucknopfbetätigtes Sperrteil zugeordnet ist, mittels dessen eine Betätigung des Griffs verhindert werden kann.

Bei diesen und weiteren bekannten Beschlägen erfolgt die Umschaltung zwischen den Funktionszuständen von derjenigen Seite des Beschlages (d.h. der Tür oder des Fensters) her, auf die sich die Umschaltung auch auswirkt.

Es sind auch Möglichkeiten bekannt, das Öffnen einer Tür von einer Seite (außen) von der anderen Seite aus (von innen) wahlweise zu gestatten oder zu unterbinden.

Allgemein bekannt sind hier neben den üblichen Schlössern zum Verriegeln einer Tür mittels eines schlüsselbetätigten Schloßriegels die Verriegelungen von Bad- oder WC-Türen, bei denen über einen innen angeordneten Drehgriff (Knebel, Olive) ein zusätzlich zum federbetätigten Schnappriegel (der Falle) vorgesehener Sperriegel hinter ein zugehöriges Schließblech geschoben wird, wonach eine Betätigung des äußeren Drückers zwar ein Zurückziehen des Schnappriegels, nicht aber ein Öffnen der Tür bewirkt.

Bei der Sperrung mittels Schlüssel ist jedes Passieren der Tür dann, wenn diese versperrt gehalten werden soll, mit einem zweimaligen Betätigen des Schlosses verbunden. Dies ist in vielen praktisch vorkommenden Fällen - beispielsweise für Behörden, die regelmäßig Publikumsverkehr haben, bei denen der Einlaß aber gesteuert werden muß, oder für Läden nach Ladenschluß, wenn sich noch Kunden im Laden befinden und diesen das Verlassen des Ladens ermöglicht werden muß - zu umständlich. Je mehr Mitarbeiter in einem Raum oder Gebäudeabschnitt arbeiten, um so problematischer wird diese Lösung unter organisatorischen und Kostenaspekten. Darüber hinaus ist die "Selbsteinschließung" unter dem Blickwinkel des Arbeitsschutzes (Vorhandensein unversperrter Fluchtwege) und aus arbeitspsychologischen Erwägungen heraus als ungünstig zu beurteilen.

Weiterhin sind - insbesondere aus den Eingangsbereichen von Firmen, Behörden etc. - seit langem Türöffner bekannt, deren Funktion auf einem elektromechanisch fernbewirkten Zurückziehen des Widerlagers für den Schnappriegel in der Türzarge beruht. Der größte Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß ihre Ausführung, insbesondere als Nachrüstung, einen hohen Aufwand für die Elektroinstallation und - insbesondere bei Sicherheitstüren - den Umbau der Zarge erfordert.

Aus DE-GM 1.683 917 ist ein einseitig feststellbarer Türgriff bekannt, bei dem die Unwirksammachung der Außenklinke über eine Axialverschiebung eines vorstehenden Hebels an der Innenklinke erfolgt und die Außenklinke im unwirksamen Zustand festgesetzt wird. In diesem Funktionszustand ist eine Leerlauf-Handhabung nicht mehr möglich. Da die Außenklinke vom Benutzer jedoch als Bewegungshandhabe erkannt wird, birgt dieses Prinzip zweifach Unfallgefahren - zum einen durch die entgegen dem optischen Anschein fehlende Bewegbarkeit der Außenklinke im unwirksamen Zustand, zum anderen durch die axiale Verschieblichkeit des Stellhebels gegenüber dem Türblatt, die zu einer Klemmgefahr führt.

Die DE-PS 670 268 beschreibt eine Drückeranordnung mit zwei voneinander unabhängigen Drückern mit einem verschiebbaren Kupplungsglied, dessen Einbau jedoch eine Modifikation des Schlosses erfordert. Diese Anordnung ist daher für Nachrüstungen kaum geeignet.

Aus US 1 090 772 ist eine Türverriegelungsanordnung bekannt, bei der die Umstellung zwischen den Funktionszuständen wirksam/unwirksam der Außenhandhabe mittels einer axialverschieblichen Innenhandhabe erfolgt. Das Fehlen einer axialen Festlegung der Innenhandhabe führt dazu, daß bei Betätigung der Innenhandhabe ungewollt eine Zustandsänderung der Außenhandhabe erfolgen kann. Diese Ausbildung bringt überdies eine ausgeprägte Klemmgefahr mit sich, so daß die Anordnung aktuellen Arbeitsschutzanforderungen nicht genügt.

Aus DE-GM 72 16 046 ist ein Einsteckschloß mit zwei Drehgriffen (Außen-/Innenklinke) bekannt mit Mitteln, die eine erleichterte Entsperrung von außen mittels des zum Schloß gehörenden Schlüssels sichern. Auch hier erfolgt die Funktionsumstellung über eine Axialverschiebung der Innenhandhabe, mit den entsprechenden Unfallgefahren. Zudem muß zur Realisierung der quadratische Durchbruch der Nuß eine vom üblichen Maß abweichende Abmessung aufweisen, insbesondere nachträglich erweitert werden, so daß auch diese Anordnung für Nachrüstungen wenig geeignet ist.

Aus der AU-A-477 028 ist eine Umschalteinrichtung bekannt, bei der die äußere und innere Handhabe über eine hohle Drücker-Spindel und einer darin geführten Schloß-Spindel miteinander verbunden sind und miteinander korrespondieren.

Nachteilig bei dieser Ausführung ist die mit der geschwächten Drücker-Spindel zusammenhängende geringe Kraftübertragung bzw. die Nachteile des bei Bruch der hohlen Drücker-Spindel und damit hervorgerufenen Unfallgefahren bzw. die damit verbundene Funktionsuntüchtigkeit.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Umschaltvorrichtung der eingangs genannten Gattung anzugeben, die bequem zu betätigen und aus Arbeitsschutz- und arbeitspsychologischer Sicht unbedenklich ist und bei handelsüblichen Schnappriegelschlössern mit geringem Aufwand nachgerüstet werden kann. Sie soll insbesondere keinerlei Klemmgefahren bergen und keine bauliche Veränderung des Türschlosses erfordern.

Diese Aufgabe wird durch eine Umschaltvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Die Erfindung schließt den Gedanken ein, eine vollständig in den Beschlag integrierte. ohne Axialverschiebungen äußerlich zugänglicher Teile auskommende und keinerlei Veränderungen an Zarge, Fensterrahmen oder Türschloß erfordernde Anordnung bereitzustellen. Diese ist universell und einfach mit verschiedenen Schloßsystemen ausführbar und vermeidet Unfallgefahren, die sich aus einer Festsetzung der Außenhandhabe ebenso ergeben wie aus axialverschieblichen Betätigungselementen. Sie erfüllt damit die gültigen strengen Zulassungsvorschriften für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden und ermöglicht eine Nachrüstung in Verbindung mit versicherungstechnisch zertifizierten Türschlössern.

Sie schließt weiter den Gedanken ein, innen ein der inneren Handhabe zugeordnetes Betätigungselement (zusammen mit der inneren Handhabe im weiteren auch unter den Begriff "Schaltklinke" gefaßt) vorzusehen, das mit einem der äußeren Handhabe zugeordneten Wirkelement (aufgrund dessen die äußere Handhabe im weiteren auch unter den Begriff "Punktionsklinke" gefaßt ist) über ein im wesentlichen innerhalb der Außenkontur des Vierkantdorns verlaufendes Übertragungsglied in Verbindung steht. Dieses wiederum verbindet die äußere Handhabe mit der Betätigungswelle des Riegels, d.h. beim handelsüblichen Schnappriegelschloß über die Nuß mit dem Vierkantdorn. Die Verbindung zwischen dem Betätigungselement und dem Wirkelement wird durch eine - in vielfältigen Ausgestaltungen realisierbare - schaltbare (insbesondere ein-/ausrückbare) Kupplungseinrichtung hergestellt.

Ein mit der erfindungsgemäßen Umschaltvorrichtung ausgerüsteter Beschlag ist insbesondere für Außen- und Innentüren sowie Tore vorgesehen und kann im Austausch für verschiedenartigste handelsübliche Handhaben und Beschlagsteile eingesetzt werden, wobei deren konstruktive und ästhetische Spezifika erhalten bleiben.

Von innen können unterschiedliche Außenzugangsberechtigungen wahlfrei eingestellt werden. Der entscheidende Gebrauchsvorteil des erfindungsgemäß ausgebildeten Schalt- und Funktionsbeschlages besteht darin, daß eine Mehrzahl von Funktionen auf eine aktuellen Sicherheits- und Arbeitsschutzanforderungen gerecht werdende Weise in einem einzigen Beschlag vereinigt ist, wobei alternative Außenzugangsberechtigungen von innen eingestellt werden können und die vorgegebene Sicherheitsschließfunktion des verwendeten Schloßsystems nicht verändert wird. Der Schalt- und Funktionsbeschlag arbeitet unabhängig vom verwendeten Riegel-und Schließmechanismus des Schlosses, wobei die Türöffnung von innen keiner Funktionswahl unterliegt, so daß die Öffnung nicht verschlossener Türen oder Tore rauminnenseitig immer möglich ist.

Besonders vorteilhaft läßt sich der Schalt- und Funktionsbeschlag in öffentlichen Verwaltungsgebäuden in den Räumen einsetzen, in denen nur zeitweiliger Publikumsverkehr vorgesehen ist. Während der Zeiten, in denen kein Publikumsverkehr vorgesehen oder alle Abfertigungsplätze bereits belegt sind, können die Bediensteten die Außenzugangsberechtigung von der Rauminnenseite ohne Schlüsselbetätigung sperren. Die Bediensteten selber können aber zu jeder Zeit den Raum direkt (ebenfalls ohne mit einem Schlüssel hantieren zu müssen) verlassen. Soll wieder der Zutritt zugelassen sein, wird von der Rauminnenseite her ein Betätigungselement bedient, und jedermann kann nun den Raum von außen betreten. Demgegenüber wäre es bei einer Raumtür mit einm konventionellen Beschlag während einer Phase der Zugangsverhinderung erforderlich, daß der Raum von der Innenseite her aufgeschlossen wird, der Durchtritt durch die Tür erfolgt und anschließend die Tür von außen wieder verschlossen wird.

Weitere Einsatzbeispiele lassen sich in vielen gewerblichen und privaten Bereichen finden, z.B. in Laboratorien, Geschäftsräumen, als Kindersicherungen, für Gartentore etc.. Besonders ist dabei hervorzuheben, daß das zu verwendende Schloßsystem wahlfrei ist, so daß jede Schließsicherheitsfunktion von außen und innen durch Wahl des entsprechenden Schlosses und Schließsystems realisiert werden kann. Durch den einfachen Austausch eines bestehenden Beschlages an Türen oder Toren läßt sich die Multifunktionalität besonders kostengünstig erreichen.

An dem Schalt- und Funktionsbeschlag lassen sich in einer bevorzugten Ausführung folgende drei Einstell- bzw. Funktionszustände von der Rauminnenseite durch Einstellung eines integrierten Schaltelementes am Beschlag einstellen:

Funktionszustand A) Freigabe:
Tür- bzw. Toröffnung von außen möglich
Funktionszustand B) Dauersperrung:
Tür- bzw. Toröffnung von außen nicht möglich
Funktionszustand C) Teilsperrung:
Tür- bzw. Toröffnung von außen nicht möglich bis innere Klinke/Drehknauf einmal betätigt wurde.

Im Funktionszustand A (Außenhandhabe ist wirksam) ist der Schalt- und Funktionsbeschlag vergleichbar mit einem konventionellen Türbeschlag mit einer Außen- und einer Innenklinke (bzw. entsprechenden Drehknaufen). Die Türöffnung erfolgt durch Betätigung bzw. Rückziehung des im Schloß integrierten Riegelelements (Schnappriegels).

Im Funktionszustand B (Außenhandhabe ist unwirksam) läßt sich der Schalt- und Funktionsbeschlag funktionell mit einem konventionellen Türbeschlag mit feststehendem Außenknauf und einer Innenklinke vergleichen. Ein Öffnen von außen ist dadurch verhindert, daß eine Rückziehung des Schnappriegels infolge einer Entkopplung zwischen Außendrücker und Betätigungswelle des Schnappriegels nicht möglich ist. Ein drehbarer Außendrücker bleibt in diesem Zustand (im Leerlauf) drehbar, so daß.keine Unfallgefahr besteht, wie sie ein (entgegen dem äußeren Anschein der Beweglichkeit) festgesetzter Drücker mit sich bringt.

Der Funktionszustand C ist nicht mit einer Funktion konventioneller Türbeschläge vergleichbar; er beinhaltet im Grunde eine zusäzliche Vorwahl- oder Memory-Funktion hinsichtlich der beiden möglichen Funktionszustände der äußeren Handhabe. Der Hauptgebrauchsnutzen dieses Funktionszustandes besteht darin, daß eine Person rauminnenseitig eine temporäre Außenzugangssperrung einstellt, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie selbst den Raum durch die außenseitig versperrte Tür verläßt und für sich selbst einen direkten Wiedereintritt in den Raum ermöglichen möchte.

In einer speziellen Ausgestaltung des Schalt- und Funktionsbeschlages sind nur die Zustände A und C am inneren Beschlag einstellbar, nicht aber der Zustand B, so daß dies die bevorzugte Ausgestaltungsvariante für Schloßsysteme ist, die keine Schloßriegelrückziehung durch Schlüsselbetätigung vorsehen und bei denen daher im Zustand B die Gefahr einer Selbstaussperrung bestünde.

Die das innere Betätigungselement und das äußere Wirkelement miteinander verbindende Übertragungs- und Kupplungseinrichtung kann die Einstellwirkung aufgrund unterschiedlicher physikalischer Prinzipien vermitteln; sie kann etwa so ausgebildet sein, daß die Verbindung zwischen Betätigungs- und Wirkelement über ein Fluid (eine Hydraulikflüssigkeit. Druckluft o.ä.) oder ein elektrisches und/oder magnetisches Feld hergestellt wird. Bevorzugt sind jedoch für die meisten Anwendungsfelder mechanische Mittel, die ein im wesentlichen starres Zug- und/oder Druckkraft- oder Drehmoment-Übertragungsglied sowie ein durch eine zug- oder Druckkraft oder ein Drehmoment umschaltbares, mit dem Übertragungsglied verbundenes Richtungsgesperre (einen "Freilauf") aufweisen.

Das Übertragungsglied kann doppeltwirkend sein, d.h. sämtliche Umschaltungen zwischen den Funktions- bzw. Einstellzuständen werden aktiv vermittelt. Dies kann insbesondere eine Übertragung sowohl von Zug- als auch von Druckkraft öder eines Drehmomentes in einander entgegengesetzte Drehrichtungen und somit die Ausbildung des Übertragungsgliedes mit hierfür geeignetem Aufbau und aus geeignetem Material, beispielsweise als Zug-/Schubstange oder Rechts-/Links-Drehhülse, erfordern.

Alternativ kann jedoch auch ein nur eine Zug- oder nur eine Druckkraft übertragendes oder ein in nur einem Drehsinn wirkendes Drehmoment-Übertragungsglied sowie zusätzlich zu diesem ein dessen Wirkungsrichtung entgegengerichtet selbsttätig wirkendes, insbesondere als Federelement ausgebildetes/ Rückstellglied vorgesehen sein. In einer vorteilhaften Ausbildung dieser Art ist als Zugkraft-Übertragungsglied ein im wesentlichen parallel zur Längsachse der Betätigungswelle des Beschlagriegels, insbesondere in einer Bohrung oder am Umfang angeordneten Aussparung derselben, verlaufendes Zugseil oder -band oder als Druckkraft-Übertragungsglied eine entsprechend angeordete Schubstange vorgesehen.

Diese Ausbildung ermöglicht einen besonders leichten Einsatz mit handelsüblichen genormten Schnappriegelschlössern, deren Nuß-Schnappriegel-Baugruppe überhaupt nicht geändert werden muß, sowie mit handelsüblichen Beschlagsystemen, deren Mechanik, Drücker und Schloßschilder bzw. Rosetten ebenfalls nicht bzw. nur geringfügig verändert werden müssen.

Das auf seiten der äußeren Handhabe vorgesehene Wirkelement weist in einer vorteilhaften Ausbildung mit an den genormten Aufbau von Schnappriegelschlössern angepaßtem Aufbau ein wahlweise in Eingriff oder außer Eingriff mit dem Vierkantdorn zur Betätigung der Falle stehendes Formteil auf, das eine oder mehrere erste Wirkfläche(n) hat, über die es mit einem zwischen mindestens zwei unterschiedlichen Positionen in oder außer Eingriff mit dem Formteil bewegbaren Eingriffsteil der Kupplungsvorrichtung in Verbindung stehen kann, das seinerseits eine zweite Wirkfläche aufweist, die korrespondierend zur ersten Wirkfläche (etwa als "Negativ" dieser) ausgebildet ist.

Die Gestaltung des Betätigungselementes ist dem Anwendungsfall anzupassen. In einer einfachen, bequem zusammen mit einem Drücker bzw. einer Klinke mit einer Hand zu bedienenden und kostengünstigen Realisierung ist das Betätigungselement als am Drückerhals angeordneter Kipphebel oder als den Drückerhals umgebender Drehring ausgebildet, derinsbesondere eine gemeinsame Drehachse mit der als Drücker ausgebildeten inneren Handhabe hat. Die Drehachse des Kipphebels kann aber auch mit derjenigen des Drückers einen Winkel einschließen und durch Daumen- oder Fingerzug oder -druck betätigbar sein.

Im Sinne der obigen Erläuterungen zu den Funktions- bzw. Einstellzuständen A, B und C (weiter unten bei der Beschreibung einer Ausführungsform auch mit "0", "II" bzw. "I" bezeichnet) ist die Ausbildung der Umschaltvorrichtung zur Einstellung genau der zwei Funktionszustände "wirksam" oder "unwirksam" der äußeren Handhabe sowie das Vorsehen von Mitteln zur Überführung in den Zustand "wirksam" aus dem Zustand "unwirksam" allein durch (einmalige) Betätigung der inneren Handhabe als universell einsetzbare Ausführung bevorzugt.

Dabei kann speziell für Beschläge, bei denen ein Zurückziehen der Falle mittels eines Schlüssels nicht möglich ist, das Betätigungselement lediglich die wahlweise Einstellung des Zustandes "wirksam" oder des Zustandes, in dem eine Überführung in den Zustand "wirksam" durch Betätigung der inneren Handhabe erfolgt, erlauben. Für andere Beschläge oder falls zusätzlich eine - weiter unten genauer beschriebene - Sicherheits-Entsperrfunktion integriert ist, wird das Betätigungselement drei Einstellmöglichkeiten haben, nämlich zur wahlweisen Einstellung des zustandes "wirksam", des Zustandes "unwirksam" oder des (als "temporäre Freigabe" zu bezeichnenden) Zustandes, in dem eine Überführung in den Zustand "wirksam" durch Betätigung der Innenklinke erfolgt.

Eine erhöhte Sicherheit gegen Selbstaussperrung oder Schabernacks sowie die Möglichkeit der Realisierung von Nebenschließfunktionen bietet das Vorsehen von Sicherheits- oder Zusatz-Umschaltmitteln, die eine mindestens unidirektionale Umschaltung zwischen Funktionszuständen von der Seite der äußeren Handhabe her, insbesondere eine Umschaltung vom Zustand "unwirksam" in den Zustand "wirksam" ermöglichen.

Bevorzugt ist die Kupplungseinrichtung oder die Betätigungs- und übertragungsmechanik derart ausgebildet, daß bei Einbau der Umschaltvorrichtung als Funktionszustand der äußeren Handhabe in deren Grundstellung wahlweise der Zustand "wirksam" (bei einer auch als "Öffnungstür" bezeichneten Tür, etwa einer Innentür) oder der Zustand "unwirksam" (bei einer als "Sperrtür" bezeichneten Tür, insbesondere einer Außentür) vorgegeben werden kann.

Die Sicherheits-Umschaltmittel umfassen in einer einfachen und kostengünstigen Ausbildung eine Öffnung in der äußeren Handhabe (oder im Bereich der zugehörigen Rosette), über die das Wirkelement und/oder die Kupplungseinrichtung zugänglich und in ihrer Stellung veränderbar ist. Die Veränderung der Stellung kann beispielsweise durch eine in die Öffnung eingeführte Kugelschreibermine, Taschenmesserklinge oder Nagelfeile o.ä. Teile erfolgen, die nicht zum Umschalt- bzw. Beschlagsystem gehören und leicht zugängliches Notwerkzeug darstellen.

Zur zweckmäßigen Verknüpfung mehrerer oben genannter Funktionsmerkmale weist die Betätigungs- und Übertragungsmechanik in einer bevorzugten Ausbildung einen Rast- und Rückstellmechanismus zur wahlweisen Einstellung eines bistabilen Funktionsumstellzustandes auf, der das Betätigungselement bei Betätigung der inneren Handhabe oder Betätigung einer türaußenseitigen Sicherheitsauslöseeinrichtung oder durch Bewegung eines zusätzlichen, insbesondere mit dem Riegelelement des Schlosses verbundenen, Wirkelementes selbsttätig in eine Grundstellung ("0") stellt. Bei dieser Ausführung wird die Gefahr einer Selbstein- bzw. -ausperrung durch das selbsttätige Umstellen beim Ins-Schloß-Fallen der Tür gebannt.

Der Einsatz der Umschaltvorrichtung mit rechts- wie linksanschlagenden Türen bzw. Fenstern wird durch eine solche symmetrische Ausführung der Kupplungseinrichtung vereinfacht, aufgrund derer die Umschaltvorrichtung in ein und derselben Ausführung mit rechts- und linksanschlagende Türen, Toren oder Fenstern einsetzbar ist. Eine Gebrauchswerterhöhung durch Bedienungsvereinfachung ergibt sich hierbei dadurch, daß die Betätigungsmechanik derart symmetrisch ausgebildet ist, daß die Betätigungsrichtung (etwa unabhängig vom Türanschlag im oder entgegen dem Uhrzeigersinn) einheitlich wählbar ist.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß nach außen und/oder innen wirkende Funktions- bzw. Einstellzustandsanzeigemittel vorgesehen sind. Eine Anzeige nach innen läßt sich auf einfache Weise durch geeignete Ausbildung des Betätigungselementes selbst oder einer diesem benachbarten Anzeigefläche o.ä. verwirklichen, eine Anzeige nach außen durch ein mit der Kupplunseinrichtung oder dem Wirkelement verknüpftes gesondertes Anzeigeelement.

Neben der manuellen Betätigung direkt am Beschlag ist in einer besonders komfortablen - allerdings auch aufwendigeren - Ausführung eine Fernbedienung vorgesehen, d.h. das Betätigungselement weist Mittel zur, insbesondere drahtlosen, Fernbetätigung auf. Diese Mittel können insbesondere durch eine herkömmliche Infrarot-Fernbedienung gebildet sein, wie sie von Pkw-Zentralverriegelungen bekannt ist. Die Fernwirkeinrichtung als Ganzes kann dabei auch zumindest Teile der Kupplungseinrichtung mit umfassen, so daß sich eine funktionelle Integration von Betätigungselement und Kupplungeinrichtung ergeben kann, ohne daß hierdurch - ebensowenig wie durch eien Integration des Wirkelementes in die Kupplungseinrichtung - der Schutzbereich der Erfindung verlassen wird.

Der Beschlag, bei dem die erfindungsgemäße Umschaltvorrichtung eingesetzt wird, kann (auf die wohl weitestverbreitete Weise) so ausgebildet sein, daß die innere und die äußere Handhabe jeweils als um eine gemeinsame horizontale Drehachse schwenkbarer, mit einer Betätigungswelle für eine federbetätigte Falle als Riegelelement verbundener bzw. verbindbarer Drücker (Klinke) ausgebildet sind.

Die Umschaltvorrichtung kann aber auch bei Beschlägen eingesetzt werden, bei denen zumindest die äußere Handhabe als bewegliche, mit einer Betätigungswelle für das Riegelelement verbindbare Türdrückplatte bzw. als Türdrückbügel ausgebildet ist.

Für beide (und sonstige) Ausführungen ist das Vorsehen von unabhängig vom Funktionszustand wirksamen Federmitteln zur Rückstellung der äußeren Handhabe in den Ruhezustand von Vorteil, da ein so ausgerüsteter Beschlag den Handhabungsgewohnheiten entgegenkommt und optische Irritationen vermeidet.

Zur weiteren Erhöhung der Einbruchsicherheit kann es für manche Anwendungsfelder von Vorteil sein, an der äußeren Handhabe Mittel zur Erfassung einer Betätigung der Umschaltvorrichtung von außen oder eines zerstörenden Eingriffs in diese bzw. an der Kupplungseinrichtung oder dem Wirkelement Mittel zur Erfassung des tatsächlichen Funktionszustandes sowie eine mit den Erfassungsmitteln verbundene Alarmierungseinrichtung vorzusehen. Diesen Zweck können etwa elektrische Kontakte an der Sicherheits-Umschaltöffnung in Verbindung mit einer Schwachstrom-Nachweiseinrichtung oder eine an gleicher Stelle angeordnete Lichtschranke o.ä. erfüllen. Die Alarmierungseinrichtung kann direkt am Beschlag auf der Türinnenseite und/oder in einer zentralen Überwachungsstelle angeordnet sein.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Figuren 3a bis 3j näher dargestellt.

Zum besseren Verständnis des Erfindungskonzeptes, zeigen die Figuren 1a, 1b und 2a bis 2c schematische Darstellungen von Beschlägen mit Umschaltvorrichtungen, die aber nicht Ausführungsformen der angesprochenen Erfindung darstellen. Die Figuren zeigen:

  • Figur 1a eine schematische Darstellung der äußerlich sichtbaren Beschlagteile eines Türbeschlages, in dem eine Umschaltvorrichtung eingebaut ist, in Schrägansicht,
  • Figur 1b eine schematische Darstellung der rauminneren sichtbaren Beschlagteile und einer Sendeeinheit eines Türbeschlages in einer gegenüber Figur 1 abgewandelten Ausführung zur Fernbetätigung,
  • die Figuren 2a bis 2c jeweils schematische Querschnittsdarstellungen (in einer zur Ebene des Türblattes senkrechten, horizontalen Schnittebene) von Türbeschlägen mit einer Umschaltvorrichtung und
  • die Figuren 3a bis 3j Schnittdarstellungen eines Türbeschlages mit einer Umschaltvorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung in verschiedenen Schaltzuständen und Ansichten, zum Teil als Detaildarstellungen.

Figur 1a gibt eine schematische Darstellung der bei geschlossen gedachter (im Ausschnitt gestrichelt gezeichneter) Tür 7 äußerlich sichtbaren Teile eines Türbeschlages mit einer Umschaltvorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung, von der Türinnenseite her gesehen. Der Beschlag besteht aus einer Außenschloßblende 1, einer Innenschloßblende 2, einer äußeren Funktions-Handhabe, hier als Außenklinke bzw -drücker 3 dargestellt, einer inneren Handhabe, hier als Innenklinke 4 dargestellt, sowie einem Drehhebel 5 als manuelles Betätigungselement für die eigentliche Umschaltvorrichtung (Schaltelement) zur Einstellung des Funktionszustandes des Beschlages. Der dargestellte Beschlag hat drei Einstellzustände, die auf einer - unmittelbar die Stellung des Drehhebels zur Anzeige nutzenden - Schaltzustandsanzeige 6 auf der Innenschloßblende angezeigt werden: einen Zustand, in dem die Außenklinke pemanent wirksam ist, einen Zustand, in dem sie permanent unwirksam ist, und einen Zustand, in dem sie unwirksam ist, aber durch Betätigung der Innenklinke wirksam gemacht wird (wobei gleichzeitig das Betätigungselement in den Zustand "wirksam" zurückspringt).

Figur 1b ist eine schematische Darstellung der rauminneren sichtbaren Teile eines Türbeschlages in einer gegenüber Figur 1a abgewandelten Ausführung, bei der die Umschaltvorrichtung über eine (als solche bekannte) Infrarot-Fernbedienung mit einer Sendeeinheit 5b' und eine in den Türinnenbeschlag integrierte Empfangs- und Stelleinheit 5a" betätigt wird, die ein elektromagnetisches Stellglied, einen Stellmotor o.ä. aufweisen kann. An dieser ist eine Leuchtdiodenanzeige 6' zur Anzeige des eingestellten Funktions- bzw. vorwahlzustandes vorgesehen. Die übrigen Komponenten entsprechen Fig. 1. Diese Ausführung ist besonders vorteilhaft in größeren Arbeitsräumen von Behörden mit starkem Publikumsverkehr. Chefbüros o.ä. einsetzbar. wo eine manuelle Batätigung direkt am Türbeschlag als nicht hinreichend bequeme oder technisch anspruchsvolle Lösung anzusehen ist.

Figur 2a stellt den in der Außenansicht skizzenhaft in Fig. 1a gezeigten stellten Beschlag in einer horizontalen Schnittdarstellung als Funktions-Prinzipskizze dar. Als Hauptbestandteile eines genormten. beliebig verwendbaren Schnappriegel- bzw. Fallenschlosses 8 sind ein Schnappriegel (eine Falle) 9 und ein Vierkant-Durchsteckelement (eine sogenannte Nuß) 10 gezeigt, die denen des genormten Schlosses entsprechen. Die Außenklinke 3 des Schalt- und Funktionsbeschlages ist artähnlich einer konventionellen Ausführung über einen modifizierten Vierkantdorn 11 als Betätigungswelle für den Schnappriegel 9 mit der Innenklinke 4 verbunden. Der Vierkantdorn 11 ist - im Unterschied zu einem herkömmlichen Dorn - mit einer axial durchgehenden (in dieser Figur nicht gesondert bezeichneten) Ausnehmung versehen und auf konventionelle Weise mit der Nuß 10 über mechanischen Formschluß verbunden. Sein in die Außenklinke 3 hineinragendes Ende ist rotationssymmetrisch bearbeitet, so daß es - für sich genommen - keinen Formschluß mit der Außenklinke hat.

Dem vierkantdorn 11 sind ein Bewegungsrichtungswandler 12 (an der Innenklinke 4) und eine Übertragungs- und Kupplungsmechanik 13 zugeordnet, die den auf der Türinnenseite angeordneten Drehhebel 5 mit einem Wirkelement 15 zum Wirksam- bzw. Unwirksammachen der Außenklinke 3 verbinden.

Der - hier nur symbolisch gezeigte - Bewegungsrichtungswandler 12 setzt ein Drehbewegung des Drehhebels 5 in eine Axialverschiebung des Wirkelements 15 um. Letzteres steht seinerseits wahlweise im Eingriff oder außer Eingriff mit einem hülsenartigen Eingriffselement 14 an der Außenklinke 3. Durch eine Drehung des Drehhebels 5 wird das Wirkelement 15 axial, d.h. parallel zum Vierkantdorn 11, verschoben, um den gewünschten Eingriffszustand mit dem Eingriffselement 14 und damit wahlweise eine Wirkverbindung zwischen Außenklinke 3 und Vierkantdorn 11 und somit letztlich zwischen der Außenklinke 3 und der Falle 9 herzustellen oder aufzuheben. Wie dies im einzelnen geschieht, hängt von der konkreten Ausführung insbesondere der Kupplungseinrichtung ab und wird weiter unten am Beispiel spezieller Ausführungsformen genauer beschrieben.

In der Außenklinke 3 ist bei der gezeigten Ausführung eine (optionale) Durchgangsbohrung 16 vorgesehen, in die eine Kugelschreibermine 16a, ein Draht o.ä. eingeführt werden und damit das Wirkelement 15 von außen auch bei von innen her ursprünglich gelöstem Eingriff in die Eingriffsstellung gedrückt werden kann. Die Bohrung 16 fungiert somit (zusammen mit der Kugelschreibermine) als Sicherheitsöffnungseinrichtung, über die die integrierte Schalt- und Funktionsmechanik derart verstellt werden kann, daß eine von innen versperrte Tür von außen sicherheitsgeöffnet werden kann.

Die weiter oben erwähnte Vorwahlfunktion, in der eine Umschaltung aus dem Zustand "unwirksam" in den Zustand "wirksam" durch Betätigung der Innenklinke anstelle des Drehhebels erfolgt, kann mit Hilfe an sich bekannter bistabiler mechanischer Schaltanordnungen (etwa einer Rastscheibe mit Federelementen) ausgeführt werden, wobei die erforderliche Mechanik in die Beschlagsteile im Bereich der Innenklinke integriert sein kann.

Fig. 2b ist eine Darstellung einer gegenüber Fig. 2a geringfügig modifizierten Ausführung eines Beschlages, bei dem die Außenklinke 3 statt mit einer einfachen zylindrischen Durchlaßbohrung eine Schloßöffnung 17 mit Kodierungs-Ausnehmungen aufweist und im System ein passender Schlüssel 18 vorgesehen ist, mit dem in ähnlicher Weise wie beim oben beschriebenen Beschlag eine Öffnung der versperrten Tür 7 von außen erfolgen kann. Die übrigen Teile entsprechen den in Fig. 2a gezeigten und werden nicht nochmals beschrieben. In einer (hier nicht dargestellten) Weiterbildung kann die Außenklinke einen handelsüblichen verschieb- und verstellbaren Schließzylinder aufweisen, über den der Funktionszustand der Außenklinke bzw. -handhabe mittels eines zugehörigen Schlüssels permanent eingestellt werden kann.

Fig. 2c ist eine Prinzipdarstellung einer weiteren gegenüber Fig. 2a modifizierten Ausführungsform. Hier ist die Außenklinke 3 mit einander gegenüberliegend am Umfang der zylindrischen Durchlaßbohrung 16 angeordneten Sende- und Empfangselementen 19a, 19b einer Mini-Lichtschrankenanordnung 19 versehen. Das Sendeelement 19a (etwa eine LED) ist über einen Schalter 19c (der an der Türinnenseite angebracht sein kann) und einen Treiber 19d mit einer Spannungsquelle 19e verbunden, das Empfangselement 19b über eine Signalverarbeitungsstufe 19f und Stromversorgung 19g mit einem Alarmgeber 19h. Dieser gibt im aktivierten Zustand der Anordnung 19, d.h. bei geschlossenem Schalter 19c, bei einer Unterbrechung des die Öffnung 16 durchlaufenden Lichtstrahls infolge der Einführung eines Werkzeuges zum Entsperren des Schlosses ein Alarmsignal ab. Die übrigen dargestellten Teile entsprechen auch hier denen der Fig. 2a.

Die Figuren 3a und 3b zeigen in Schnittdarstellungen längs einer horizontalen, zur Ebene des Türblattes senkrechten Schnittebene einen Türbeschlag 100 mit einer Umschaltvorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung in den beiden Schaltzuständen "wirksam" (Fig. 3a) bzw. "unwirksam" (fig. 3b), wobei der Vierkantdorn mit den ihm zugeordneten Teilen zur besseren Verdeutlichung seiner Form um 90° gedreht dargestellt ist. Fig. 3c und 3d zeigen den Aufbau der Betätigungseinrichtung in der vertikalen Ebene B-B in Fig. 3a in der Stellung "wirksam" - vom Rauminneren (Fig. 3c) bzw. vom Türblatt her gesehen (Fig. 3d) -, Fig. 3e und 3f den Aufbau der Betätigungseinrichtung aus Blickrichtung vom Rauminneren her in den Stellungen "unwirksam/instabil" (Fig. 3e) bzw. "unwirksam/stabil" (Fig. 3f), Fig. 3g und 3h die Betätigungseinrichtung in Blickrichtung vom Türblatt her in der Stellung "unwirksam/instabil" vor (Fig. 3g) bzw. bei Betätigung der Innenhandhabe (Fig. 3h), und Fig. 3i und 3j sind Querschnittsdarstellungen der Kupplungseinrichtung in der vertikalen Ebene A-A in Fig. 3a bzw. 3b in den Stellungen "wirksam" bzw. "unwirksam".

Eine Beschreibung wird nur für die unter dem Blickwinkel der Erfindung funktionswesentlichen Bauteile der Umschalteinrichtung gegeben, speziell soweit deren Anordnung und Zusammenwirken nicht ohne weiteres den Zeichnungen entnommen werden kann. Teile bzw. Baugruppen, die in schematischer Form bereits in Fig. 1a bzw. Fig. 2a gezeigt wurden, sind mit an diese Figuren angelehnten Bezugsziffern bezeichnet (also z.B. mit der Ziffer 101 in Anlehnung an Ziffer 1, Ziffer 102 entsprechend Ziffer 2 usw.).

Der in Fig. 3a bis 3j gezeigte Beschlag 100 entspricht in vielen Teilen einem herkömmlichen Türbeschlag und wird mit einem konventionellen Fallenschloß 108 mit einer Falle 109 und einer Nuß 110 eingesetzt.

Ein modifizierter Schloß-Vierkantdorn 111 weist an seiner Oberseite (infolge der oben erwähnten zeichnerischen Drehung um 90° in der Figur als rechte Seite zu sehen) eine Ausnehmung 111a auf, in der ein Zugseil 13a läuft. An einer (weiter unten beschriebenen) Kupplungseinrichtung zugewandten, zylindrisch ausgebildeten Ende 111b des Vierkantdorns mündet die Ausnehmung 111a in eine zentrische Bohrung 111c mit erweitertem Durchmesser. In dem Bereich des Beschlages 100, wo den Vierkantdorn 111 im montierten zustand des Beschlages ein Drehring 105 als Betätigungselement für die Umschaltvorrichtung umgibt, ist ein mit dem Zugseil 113a verklemmbarer Klemmstein 112d vorgesehen, mit dem bei der Montage der türinnenseitigen Beschlagteile eine Verbindung zwischen dem Zugseil 113a und der Betätigungseinrichtung der Umschaltvorrichtung hergestellt und zugleich die wirksame Seiliänge in Anpassung an die Dicke des Türblattes 107 eingestellt wird.

Der mit einer axialen Kurve 105a versehene Drehring 105 mit einem drehmomentübertragend verbundenen Designring 102 ist zwischen einem ersten Gehäuseblech 120a und einem zweiten Gehäuseblech 120b drehbar und axial gesichert gelagert, wobei diese Anordnung mit einem widerlagerblech 120f zur Aufnahme des Lagerbundes der Innenklinke 104 über zwei das Türblatt 107 durchgreifende Schrauben 121 mit einem Widerlager 120c auf der Türaußenseite verbunden ist. Im Innenklinkenhals 104a ist in bekannter Weise eine Gewindebohrung 104b zur Aufnahme eines Gewindestiftes 104c vorgesehen, mittels dessen der innere Drücker (die Innenklinke) 104 drehfest und gegen axiale Verschiebung bzw. Abziehen gesichert mit dem Vierkant 111 verbunden ist.

Der Drehring 105 hat im Inneren eine mit zwei gleichen, einander gegenüberliegenden Kurvenbahnen versehene freie Stirnseitenfläche, an die vermittels zweier gegen das erste Gehäuseblech 120a abgestützter starker Druckfedern 112a ein Seilsteinblech 112b angedrückt wird. Die axiale Lage dieses Seilsteinbleches wird somit durch die Drehwinkelposition der Kurvenbahnen auf der inneren Stirnseitenfläche 105a des Drehringes 105, letztlich also durch dessen Drehstellung, bestimmt.

Das Seilsteinblech weist eine weite konzentrische Bohrung auf, in der ein zweiteiliger Seilstein 112c aufgenommen ist, zwischen dessen beiden, miteinander verschraubten, Teilen der oben erwähnte Klemmstein 112d, in der Ausnehmung 111a des Vierkantdorns 111 geführt, ruht. Somit bestimmt die axiale Lage des Seilsteinbleches 112b zugleich diejenige des Klemmsteins 112d und - da im Klemmstein das Zugseil 113a axial festgelegt ist - diejenige des Zugseiles 113a. Auf diese Weise wird eine Drehung des Drehringes 105 letztlich in eine Axialverschiebung des Zugseiles 113a und (wie weiter unten erläutert) einer Schaltkulisse 113b umgewandelt.

Das schaltungssichernde bistabile bzw. stabile Verhalten der Umschaltvorrichtung werden durch das Zusammenwirken eines an einem Ende mit dem Drehring 105 verbundenen und am anderen Ende um eine Achse 112e schwenkbaren Druckfedergliedes 112f und einer kombinierten Rast- und Auslösemechanik 112g realisiert, der mit einer Nockenkante 120b.1 am Seilstein einerseits und - vermittels eines Kugeldruckstücks 112g.1 - mit zwei Rillen 105b in der inneren Mantelfläche des Drehringes 105 andererseits zusammenwirkt.

Die kombinierte Rast- und Auslösemechanik 112g weist einen drehbar gelagerten Rastschwenkhebel 112g.2 mit Kugeldruckstück 112g.1 und einen drehbar gelagerten Auslöselaschenhebel 112g.3 auf. Mittels einer die voneinander abgewandten Enden des Rastschwenkhebels 112g.2 und des Auslöselaschenhebels 112g.3 verbindenden Zugfeder 112g.4 ist die Rast- und Auslösemechanik 112g als selbstspannendes System ausgeführt. Diese Baugruppe dient der Einstellung des bistabilen Zustandes (Stellung "I"; Fig. 3e, 3g) sowie zu dessen Aufhebung bei einer definierten äußeren Einwirkung und bewirkt ein selbsttätiges Umspringen der Umschaltvorrichtung aus der Stellung "I" in die Stellung "0". Die definierte äußere Einwirkung ist bei der dargestellten Ausführung insbesondere das Niederdrücken der Innenklinke 104, wie im Ansatz in Fig. 3h gezeigt. Dabei wird durch die Nockenkante 120b.1 der Auslöselaschenhebel 112g.3 geschwenkt, wodurch der Rastschwenkhebel 112g.2 sein Gegenlager verliert und das Kugeldrückstück außer Eingriff mit der Rille 105b in der ineren Mantelfläche des Drehringes 105 kommt.

Die gleiche Wirkung wird (drehrichtungsunabhängig) durch eine Verdrehung der außen mit Nocken sowie mit einem Innensechskant versehenen Welle 112g.5 mittels eines geeigneten Verstellelements bzw. einer Einrichtung erreicht, über das/die ein Drehmoment auf die Welle 112g.5 ausgeübt wird. Dies ermöglicht eine elektromagnetische Auslösung, eine selbsttätige Schnappriegelauslösung oder eine manuelle Sicherheitsauslösung von der Türaußenseite her.

Die Außenklinke 103 ist - anders als die Innenklinke 104 - nicht permanent drehfest mit dem Vierkantdorn 111 verbunden, sondern ihr Drückerhals 103a weist eine erweiterte Sackbohrung auf, in die drehfest eine Hülse 114 eingesteckt ist, welche radial in der äußeren Schloßblende 101 gelagert und über einen Wellensicherungsring 114a axial festgelegt ist. Die Hülse 114 bildet zugleich die Außenhülle einer Kupplungseinrichtung, über die wahlweise eine drehfeste Verbindung mit dem Vierkantdorn 111 hergestellt (Schalt-bzw. Funktionszustand "wirksam") oder aufgehoben wird (Schalt- bzw. Funktionszustand "unwirksam").

Die Kupplungseinrichtung 113 umfaßt eine fest mit dem türäußeren Ende des Zugseiles 113a verbundene, rotationssymmetrisch speziell abgestuft geformte Schaltkulisse 113b (deren Gestalt gut in Fig. 3a und 3b zu sehen ist), eine die Schaltkulisse radial führende, den Vierkantdorn 111 axial verlängernde und drehfest mit diesem verbundene Kupplungs-Innenhülse 113c und eine in der zentrischen Bohrung 111c des Vierkantdorns 111 gehaltene, das türäußere Ende des Zugseiles 113a umgebende Schrauben-Druckfeder 113d. Als Wirkelemente zur Herstellung der Verbindung zwischen der Hülse 114 und dem Vierkantdorn 111 sind zwei einander gegenüberliegend am Umfang der Schaltkulisse angeordnete, in der Kupplungs-Innenhülse 113c gelagerte Sperrsteine 115 vorgesehen. Die Grundform der Sperrsteine 113d ist - wie etwa in Fig. 3a in Verbindung mit Fig. 3i zu erkennen - quaderförmig mit abgerundeten Kanten und entsprechend den Radius-Abstufungen der Schaltkulisse ausgearbeiteten Innenflächen. Die Hülse 114 weist an ihrer inneren Mantelfläche zwei mit der Form und Lage der Sperrsteine 115 korrespondierende, abgeschrägt in die verbleibenden Bereiche der Innen-Zylinderfläche übergehende Ausnehmungen 114a auf, in die die Sperrsteine 115 durch die Schaltkulisse 113b eingerückt werden. können und aus denen sie bei einer Drehbewegung der Hülse 114 (d.h. der Außenklinke 103) wieder nach innen gedrückt werden können. Die Druckfeder 113d stützt sich zwischen der türseitigen Stirnfläche der Schaltkulisse 113b und dem Boden der Bohrung 111c ab und drückt die Schaltkulisse vom Türblatt weg.

Im Zusammenspiel zwischen dem Zugseil 113a und der Druckfeder 113d ergeben sich - je nach der Drehstellung des Drehringes 105 und der dadurch vermittelten axialen Lage des Zugseiles 113a - die beiden in Fig. 3a sowie 3i bzw. 3b sowie 3j gezeigten Schaltstellungen: Bei der Schaltstellung nach Fig. 3a, 3i ist das Zugseil gegen die Kraft der Druckfeder 113d (diese überwindend) nach innen gezogen, wodurch die Bereiche größter radialer Erstreckung der Schaltkulisse 113b in axial zu den nach innen vorstehenden Abschnitten der Sperrsteine 115 korrespondierende Position kommen und die Sperrsteine durch die Schaltkulisse radial nach außen in die Ausnehmungen 114a der Hülse 114 gedrückt sind. Durch die Sperrsteine ist somit in dieser Schaltstellung die Innenhülse 113c und somit der Vierkantdorn 111 drehfest mit der Hülse 114 und somit der Außenklinke 103 verbunden, so daß die Außenklinke wirksam ist. In der in Fig. 3b, 3j gezeigten Stellung wird das Zugseil 113a nicht nach innen gezogen, so daß die Schaltkulisse 113b durch die Kraft der Druckfeder 113d nach außen gedrückt ist. Ihre Bereiche größter radialer Erstreckung kommen somit korrespondierend zu den Ausnehmungsabschnitten der Sperrsteine 115 zu liegen, so daß diese nicht länger in die Ausnehmungen der Hülse 114 gedrückt werden. Wird in dieser Stellung die Außenklinke betätigt, d.h. die Hülse 114 gedreht, läuft deren Innenmantelfläche praktisch widerstandslos auf den Sperrsteinen 115 ab, wodurch diese ohne weiteres aus den Ausnehmungen 114a nach innen gedrückt werden. Damit ist die Innenhülse 113b (und damit der Vierkantdorn 111) von der Hülse 114 und damit der Auβenklinke 103 entkoppelt, und die letztere bewegt sich im Leerlauf.

Die Außenklinke 103 weist in Verlängerung der Längsachse der Schaltkulisse 113b eine nach außen durchgehende Bohrung 116 auf, in die ein länglicher Gegenstand entsprechender Abmessungen eingeführt werden kann, mit dem ein axial nach innen gerichteter Druck auf die Schaltkulisse 113b ausgeübt werden kann. Hiedurch kann - entsprechend dem in Fig. 2a gezeigten Prinzip - die Schaltkulisse von außen axial verschoben und über das damit verbundene Nach-Außen-Drücken der Sperrsteine 115 die drehfeste Verbindung zwischen Vierkantdorn 111 und Außenklinke 103 unabhängig von der Position des inneren Betätigungselementes hergestellt und eine Sicherheitsöffnungsfunktion realisiert werden.

Die Hülse 114 ist mit der darin aufgenommenen Kupplungseinrichtung 113 und den Wirkelementen 115 als integrale Baugruppe in verschiedenartige Außenhandhaben und mittels verschiedener - dem jeweiligen Beschlagsystem angepaßter - Prinzipien zur drehfesten Verbindung einsetzbar. Sie kann insbesondere eine strukturierte Außenwandoberfläche haben und mit der Handhabe verpreßt oder diese auf die Hülse aufgeschrumpft werden.

Die Spersteine 115 ist beim oben beschriebenen Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß ein um 180° verdrehtes Einsetzen zu einer Umkehrung der Funktionszustände "wirksam" und "unwirksam" führt.

Der Aufbau des äußeren Beschlages, einschließlich der Lagerung der Außenklinke, ist konventionell und wird hier nicht beschrieben. Es wird lediglich darauf hingewiesen, daß bei der dargestellten Ausführung zur Erzeugung eines ergonomisch angemessenen Gegendrucks bei Betätigung und zur Unterstützung der Rückkehr der Außenklinke 103 in die Ruhelage im Beschlag eine die Buchse bzw. Hülse 114 umgebende, die Außenklinke in die horizontale Lage vorspannende Spiralfeder 117 vorgesehen ist.

Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht.

Insbesondere ist die Umschaltvorrichtung auch mit herkömmlichen Tür-, Tor- oder Fensterbeschlägen einsetzbar, die einen stark von den beschriebenen Ausführungen abweichenden Aufbau und/oder zusätzliche Funktionen aufweisen, beispielsweise mit Sicherheitstürbeschlägen, sogenannten Panikschlössern (mit Möglichkeit der Entriegelung des schlüsselbetätigten Schlosses über Drückerbetätigung) etc.. Bei Tür- oder Fensterbeschlägen mit Rosetten ist die Vorrichtung grudnsätzlich in gleicher Weise reliesierbar, wie oben für Türbeschläge mit Schloßblenden beschrieben.


Anspruch[de]
  1. Umschaltvorrichtung für einen Tür- oder Fertisterbeschlag mit einer inneren und einer äußeren, jeweils axial festgesetzten Handhabe (103, 104) zur Rückziehung des Riegelelementes (109) eines beliebig verwendbaren Schlosses (108), mit einer zwischen innerer und äußerer Handhabe verlaufenden Betätigungswelle (111) zum Zurückziehen des Riegelelementes, deren Außenabmessung das einzige Anschlußmaß der Umschaltvorrichtung zu dem Schloß darstellt, mit einem der inneren Handhabe zugeordneten Betätigungselement (105) zur wahlweisen Einstellung mindestens zweier Funktionszustände der äußeren Handhabe, und einer der äußeren Handhabe zugeordneten, als geschlossene Einheit in die äußere Handhabe integrierten Kupplungseinrichtung (113b-d, 114, 115) zum Bewirken des gewählten Funktionszustandes der äußeren Handhabe, insbesondere zum wahlweisen Verbinden oder Entkoppeln der äußeren Handhabe mit der Betätigungswelle, derart, daß die äußere Handhabe in jedem Funktionszustand drehbar ist, wobei die Umschaltvorrichtung mit einer mindestens in dem das Schloß durchgreifenden Bereich der Betätigungswelle innerhalb von deren Außenabmessungen zwischen innerer und äußerer Handhabe (104, 103) verlaufenden, innen mit dem Betätigungselement (105) verbundenen Übertragungseinrichtung (112a-g, 113a) versehen ist, die Übertragungseinrichtung ein Übertragungsglied (113a) aufweist und das Übertragungsglied (113a) das Betätigungselement (105) und ein Wirkelement (115) der Kupplungseinrichtung miteinander verbindet, so daß der Funktionszustand der äußeren Handhabe eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle als ein Vierkantdorn (111) mit einem rotationssymmetrischen Ende für die nichtformschlüssige Aufnahme der äußeren Handhabe (103) ausgebildet ist und an der Außenkontur der Betätigungswelle eine durchgehende Ausnehmung (111a) zur Aufnahme des Übertragungsgliedes (113a) aufweist, daß das Betätigungselement (105) ein Drehring ist und an der Innenseite der Tür (107) ein Bewegungsrichtungswandler (112b) durch den Drehring (105) betätigt wird, daß die innere Handhabe (104) mit ihrem Schaft in den Bewegungsrichtungswandler (112b) hineinreicht und daß das Wirkelement (115) innerhalb des rotationssymmetrischen Teils angeordnet ist.
  2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Übertragungseinrichtung ein Zug- und/oder Druckkraft- oder Drehmoment-Übertragungselement (113a) aufweist und die Kupplungseinrichtung ein durch eine Zug - oder Druckkraft oder ein Drehmoment umschaltbares, mit dem Ubertragungselement verbundenes Richtungs- bzw. Klemmgesperre (113b-d, 114. 115) aufweist.
  3. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Wirkungsrichtung von Betätigungselement und Übertragungselement entgegengerichtet selbsttätig wirkendes, insbesondere als Federelement ausgebildetes, Rückstellglied (113d) vorgesehen ist.
  4. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungselement ein im wesentlichen parallel zur Längsache der Betätigungswelle, insbesondere in einer Bohrung oder Aussparung derselben, verlaufendes Zugseil oder - band (113a) oder eine entsprechend angeordnete Schubstange ist.
  5. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung ein mindestens wahlweise in Eingriff mit der Betätigungswelle, insbesondere einem Vierkantdorn (111) für einen federbetätigten Schnappriegel (109), oder einem mit dieser fest verbundenen Zusatzteil (114) befindliches erstes Eingriffsteil (115) aufweist.
  6. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung ein mit dem Übertragungselement (113a) fest verbundenes und durch dieses zwischen mindestens zwei unterschiedlichen Positionen unter Änderung des Eingriffszustandes mit dem ersten Eingriffsteil (115) bewegbares zweites Eingriffsteil (113b) aufweist.
  7. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als Kipphebel (5) oder Drehring (IO5) ausgebildet ist und insbesondere eine gemeinsame Drehachse mit der als Drücker ausgebildeten inneren Hand habe (4; 104) hat.
  8. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung (113b-d. 114, 115) und/oder das Betätigungselement (105) derart ausgebildet ist, daß bei Einbau der Umschaltvorrichtung (100) als Funktionszustand der äußeren Handhabe in einer Grundstellung ("0") wahlweise der Zustand "wirksam" oder der Zustand "unwirksam" vorgegeben werden kann.
  9. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement oder die Übertragungseinrichtung Mittel (112f) zur wahlweisen dauerhaften Umstellung zwischen Funktionszuständen "wirksam" ("0") und "unwirksam" ("II") der äußeren Handhabe mit schaltungsunterstützender Kraftwirkung aufweist.
  10. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement bzw. die Übertragungseinrichtung einen Rast- und Rückstellmechanismus (112g) zur wahlweisen Einstellung eines bistabilen Funktionsumstellzustandes aufweist, der das Betätigungselement bei Betätigung der inneren Handhabe oder Betätigung einer türaußenseitigen Sicherheitsauslöseeinrichtung oder durch Bewegung eines zusätzlichen, insbesondere mit dem Riegelelement des Schlosses verbundenen, Wirkelementes selbsttätig in eine Grundstellung ("0") stellt.
  11. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (105) derart symmetrisch ausgebildet ist, da die Betätigungsrichtung wählbar ist.
  12. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung (113b-d, 114, 115) derart symmetrisch ausgebildet ist, daß die Umschaltvorrichtung im zusammenwirken mit symmetrischen Handhaben in ein und derselben Ausführung, insbesondere mit gleicher Orientierung des Betätigungselementes. mit rechts- und linksanschlagenden Türen, Toren oder Fenstern einsetzbar ist.
  13. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeinet durch Zusatz-Umschaltmittel (16, 16a; 17, 18; 116, 112g.5), die eine mindestens unidirektionale Umschaltung zwischen zwei Funktionszuständen, insbesondere eine Umschaltung vom Zustand "unwirksam" in den Zustand "wirksam", von der Seite der äußeren Handhabe her ermöglichen.
  14. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz-Umschaltmittel eine Öffnung (16. 17; 116) in der äußeren Handhabe aufweisen, über die das Wirkelement und/oder die Kupplungseinrichtung, insbesondere mittels eines schlüsselbetätigten verschieb- und feststellbaren Schließzylinders, in ihrer Stellung veränderbar und/oder feststellbar ist.
  15. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche. gekennzeichnet durch nach außen und/oder innen wirkende Funktions- bzw. Einstellzustandsanzeigemittel (6; 6'; 19), insbesondere einen Sensor zur Fernabfrage des Funktionszustandes der Umschalteinrichtung und/oder der Winkelstellung ihres Betätigungselementes und/oder einer Bewegung einer Handhabe des zugeordneten Beschlages zum Anschluß an eine Alarmanlage oder ein Gebäudesteuerungs- oder Türklinkesystem.
  16. Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (5a',5b') zur, insbesondere drahtlosen, Fembetätigung vorgesehen sind.
  17. Tür-, Tor- oder Fensterbeschlag, gekennzeichnet durch eine Umschaltvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche.
  18. Tür-. Tor- oder Fensterbeschlag nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und die äußere Handhabe (3, 4; 103, 104) jeweils als um eine gemeinsame horizontale Drehachse schwenkbarer, mit der Betätigungswelle (11; 111) für das Riegelelement (9; 109) verbundener bzw. verbindbarer Drucker ausgebildet sind.
  19. Tür-. Tor- oder Fensterbeschlag nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Handhabe als bewegliche. mit einer Betätigungswelle für das Riegelelement verbindbare Türdrückplatte oder als entsprechender Türdrückbügel ausgebildet ist.
Anspruch[en]
  1. An adjustable device for a fitting of a door or window with an internal handle and an external handle (103, 104) with each of the internal and external handles being fixed axially for drawing back the bolt element (109) of any usable lock (108), with an actuating shaft (111) extending between the internal and external handles, for drawing back the bolt element, with the external dimension of the actuating shaft being the only dimension of the adjustable device for fitting into the lock, with an actuating element (105) associated with the internal handle for selectively setting the external handle to one of at least two operating states, and a coupling device (113b-d, 114, 115) associated with the external handle and being integrated as a closed unit into the external handle to effectuate the selected operating state of the external handle, in particular for selectively connecting or uncoupling the external handle and actuating shaft in such a way, that the external handle is rotatable in any operating state, whereby the adjustable device is equipped with a transmission device (112a-g, 113a) which extends, at least in the region of the actuating shaft fitting in the opening of the lock, between the internal and external handles (104, 103) within the external dimension of the actuating shaft, wherein the transmission device is connected to the actuating element (105), the transmission device is accomplished with a transmission element (113a) and the transmission element (113a) connects the actuating element (105) and an effect device (115) of the coupling device, so the operating state of the exterior handle is adjustable, distinguished by the facts, that the actuating shaft is accomplished as square spindle (111) with a rotationally symmetric end for the non interlocking embedding of the exterior handle (103) and includes a continuous recess (111a) for embedding of the transmission element (113a) at the outer contour of the actuating shaft, that the actuator (105) is a swivel and at the door's inside (107) a transducer of direction of motion (112b) is actuated by the swivel (105), that the interior handle (104) reaches with its shaft into the transducer of the direction of motion-transducer (112b) and that the effect device (115) is located inside the rotationally symmetric component.
  2. The adjustable device of claim 1, wherein the transmission device includes a tractive force and / or compressive force or torque transmission element (113a) and wherein the coupling device includes a directional respectively clamp detent mechanism (II3b-d, 114, 115) adjustable by tractive or compressive force or torque and connected to the transmission element.
  3. The adjustable device of claim 2, wherein a return member (113d) is included, in particular accomplished as a spring element automatically applying a force counter to a direction of action of the actuating element and the transmission element.
  4. The adjustable device of claim 2 or 3, wherein the transmission element is a bowden cable or band (113a) or a homologous situated push rod running substantially parallel to the longitudinal axis of the actuating shaft, particularly through a drilling or recess of the actuating shaft.
  5. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein the coupling device includes a first engagement part which selectively engages the actuating shaft, particularly a square spindle (111) for a spring-actuated snap bolt (109), or a addend part (114) fixedly connected to the actuating shaft.
  6. The adjustable device of claim 5, wherein the coupling device includes a second engagement part which is fixedly connected to the transmission element (113a) and which is movable by the transmission element between at least two different positions thereby changing a state of engagement of the second engagement part (113b) with the first engagement part (115).
  7. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein the actuating element is accomplished as a rocker lever (5) or swivel (I05), particularly having a common axis of rotation with the internal handle, wherein the internal handle includes a pressdown handle (4, 104).
  8. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein the coupling device (113b-d, 114, 115) and / or the actuating element (105) is accomplished in such a way, that on installation of the adjustable device (100) the operating state of the external handle in initial state ("0") can be set selectively to an "active" state or an "inactive" state.
  9. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein the actuating element or the transmission element includes means (112f) for selectively fixedly changeover between the operating states "active" ("0" and "inactive" "II") of the external handle with a coupling supporting force effect.
  10. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein the actuating element or the transmission element includes a detente-and-return mechanism (112g) for the selective setting of a bistable function changeover state which automatically places the actuating element into an initial state ("0") when the internal handle or a safety triggering device at the outside of the door or an additional effect element, in particular connected to the bolt element of the lock, is actuated.
  11. The adjustable device of one the preliminary claims, wherein the actuating element (105) is symmetrical for providing selectable operation in the direction of actuation.
  12. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein the coupling device (113b-d, 114, 115) is symmetrical for providing operation of the adjustable device in co-operation with symmetrical handles in the very same accomplishment, in particular with the same orientation as the actuating element, within doors, gates or windows with door hinge left and right.
  13. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein additional changeover means (16, 16a, 17, 18, 116, 112g.5) provide an at least unidirectional changeover between two operating states, particularly a changeover from an "inactive" state to an "active" state, from the side of the external handle.
  14. The adjustable device of claim 13, wherein the additional changeover means provide an orifice (16, 17, 116) in the external handle, through which the adjustment of the effect element and / or the coupling device is movable and / or fixable, in particular by a key-actuated relocatable and fixable lock cylinder.
  15. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein an operating state indicator respectively adjustment state indicator means (6, 6 ', 19) operating inwardly and / or outwardly is included, in particular a sensor for performing remote interrogation of the operating state of the adjustable device and / or the angle of attack of its actuating element

    system or a building control or door handle system.
  16. The adjustable device of one of the preliminary claims, wherein means (5a ', 5b ') for remote actuation, in particular wireless remote actuation, are included.
  17. Door, gate or window fitting, wherein a changeover/adjustable device as described in one of the preliminary claims is included.
  18. Door, gate or window fitting of claim 17, wherein the internal and external handles (3, 4, 103, 104) are pressdown handles pivotable about a common horizontal axis of rotation and connected respectively connectable to the actuating shaft (11, 111) of the bolt element (9, 109).
  19. Door, gate or window fitting after claim 17, wherein the external handle is accomplished as movable door opening plate or as homologous door opening clamp connectable to the actuating shaft for the bolt element.
Anspruch[fr]
  1. Commutateur pour une ferrure de porte ou de fenêtre, avec une poignée intérieure et une poignée extérieure (103, 104) fixées chacune axialement, pour le retrait de l'élément de verrou (109) d'une serrure (108) actionnable de manière quelconque, avec une tige de commande (111) s'étendant entre la poignée intérieure et la poignée extérieure pour le retrait de l'élément de verrou, dont la dimension extérieure constitue la dimension de raccordement unique du commutateur à la serrure, avec un élément de commande (105) associé à la poignée intérieure pour l'ajustement sélectif d'au moins deux états fonctionnels de la poignée extérieure, et un dispositif d'accouplement (113b-d, 114, 115) associé à la poignée extérieure et intégré sous forme d'unité fermée dans la poignée extérieure, pour mettre en oeuvre l'état fonctionnel choisi de la poignée extérieure, en particulier pour relier ou désaccoupler au choix la poignée extérieure et la tige de commande, de telle sorte que la poignée extérieure puisse tourner dans chaque état fonctionnel, le commutateur étant pourvu d'un dispositif de transmission (112a-g, 113a) s'étendant au moins dans la région de la tige de commande pénétrant dans la serrure à l'intérieur de la plage de ses dimensions extérieures entre la poignée intérieure et la poignée extérieure (104, 103), raccordé à l'intérieur à l'élément de commande (105), le dispositif de transmission présentant un organe de transmission (113a) et l'organe de transmission (113a) reliant l'un à l'autre l'élément de commande (105) et un élément d'actionnement (115) du dispositif d'accouplement, de sorte que l'état fonctionnel de la poignée extérieure puisse être ajusté, caractérisé en ce que la tige de commande est réalisée sous forme de goujon carré (111) avec une extrémité à symétrie de révolution pour recevoir par engagement non positif la poignée extérieure (103), et présente, sur le contour extérieur de la tige de commande, un logement traversant (111a) pour recevoir l'organe de transmission (113a), en ce que l'élément de commande (105) est un anneau rotatif et du côté intérieur de la porte (107), un convertisseur du sens de mouvement (112b) est actionné par l'anneau rotatif (105), en ce que la poignée intérieure (104) pénètre avec sa branche dans le convertisseur du sens de mouvement (112b) et en ce que l'élément d'actionnement (115) est disposé à l'intérieur de la partie à symétrie de révolution.
  2. Commutateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de transmission présente un élément (113a) de transmission de la traction et/ou de la force de pression ou du couple et le dispositif d'accouplement présente un dispositif d'enclenchement de serrage ou de direction (113b-d, 114, 115) connecté à l'élément de transmission, commutable par une force de traction ou de pression ou par un couple.
  3. Commutateur selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu un organe de rappel (113d) opposé au sens d'action de l'élément de commande et de l'élément de transmission, agissant de manière autonome, et réalisé en particulier sous la forme d'un élément à ressort.
  4. Commutateur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'élément de transmission est un câble de traction ou un ruban de traction (113a) ou une bielle disposée de manière correspondante, s'étendant essentiellement parallèlement à l'axe longitudinal de la tige de commande, en particulier dans un alésage ou un logement de celle-ci.
  5. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement présente une première partie d'engagement (115) se trouvant au moins au choix en prise avec la tige de commande, en particulier avec un goujon carré (111) pour un verrou à déclic (109) actionné par ressort, ou avec une partie supplémentaire (114) connectée rigidement à celle-ci.
  6. Commutateur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement présente une deuxième partie d'engagement (113b) connectée rigidement à l'élément de transmission (113a) et déplaçable par celui-ci entre au moins deux positions différentes en modifiant l'état d'engagement avec la première partie d'engagement (115).
  7. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande est réalisé sous la forme d'un levier basculant (5) ou d'un anneau rotatif (105) et a notamment un axe de rotation commun avec la poignée intérieure (4 ; 104) réalisée sous forme de bouton.
  8. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement (113b-d, 114, 115) et/ou l'élément de commande (105) sont réalisés de telle sorte que lors du montage du commutateur (100), on peut prédéfinir au choix en tant qu'état fonctionnel de la poignée extérieure dans une position de base ("0") l'état "actif" ou l'état "inactif".
  9. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande ou le dispositif de transmission présentent des moyens (112f) pour le passage sélectif durable entre des états fonctionnels "actif" ("0") et "inactif" ("II") de la poignée extérieure avec l'action d'une force supportant le couplage.
  10. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement ou le dispositif de transmission présentent un mécanisme d'encliquetage et de rappel (112g) pour l'ajustement sélectif d'un état de changement fonctionnel bistable, qui règle automatiquement dans une position de base ("0") l'élément de commande lors de l'actionnement de la poignée intérieure ou l'actionnement d'un dispositif de déclenchement de sécurité du côté extérieur de la porte ou par déplacement d'un élément d'actionnement supplémentaire, notamment raccordé à l'élément de verrou de la serrure.
  11. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (105) est réalisé de manière symétrique de telle sorte que le sens d'actionnement puisse être choisi.
  12. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement (113b-d, 114, 115) est réalisé de manière symétrique de telle sorte que le commutateur puisse être utilisé conjointement avec des poignées symétrique dans la même réalisation, notamment avec la même orientation de l'élément de commande, avec des portes, des portails ou des fenêtres ouvrant à droite et à gauche.
  13. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par des moyens de commutation supplémentaires (16, 16a ; 17, 18 ; 116, 112g.5), qui permettent une commutation unidirectionnelle entre deux états fonctionnels, notamment une commutation de l'état "inactif" dans l'état "actif", depuis le côté de la poignée extérieure.
  14. Commutateur selon la revendication 13, caractérisé en ce que les moyens de commutation supplémentaires présentent une ouverture (16, 17 ; 116) dans la poignée extérieure, par le biais de laquelle la position de l'élément d'actionnement et/ou du dispositif d'accouplement peut être fixée et/ou modifiée, notamment au moyen d'un cylindre de serrure pouvant être déplacé et immobilisé, actionné par une clé.
  15. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par des moyens d'indication de l'état fonctionnel ou de l'état d'ajustement agissant vers l'extérieur et/ou vers l'intérieur (6 ; 6' ; 19), notamment un capteur pour interroger à distance l'état fonctionnel du commutateur et/ou la position angulaire de son élément de commande et/ou un mouvement d'une poignée de la ferrure associée pour le raccordement à une installation d'alarme ou un système de commande de bâtiments ou de poignée de porte.
  16. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens (5a', 5b') pour la commande à distance, notamment sans fil.
  17. Ferrure de porte, de portail ou de fenêtre, caractérisée par un commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes.
  18. Ferrure de porte, de portail ou de fenêtre selon la revendication 17, caractérisée en ce que la poignée intérieure et la poignée extérieure (3, 4 ; 103, 104) sont réalisées chacune sous la forme de boutons pouvant pivoter chacun autour d'un axe de rotation horizontal commun, connectés ou pouvant être connectés à la tige de commande (11 ; 111) pour l'élément de verrou (9 ; 109).
  19. Ferrure de porte, de portail ou de fenêtre selon la revendication 17, caractérisée en ce que la poignée extérieure est réalisée sous la forme de plaques de poignées ou d'arceau de poignée correspondants mobiles, susceptibles d'être connectés à une tige de commande pour l'élément de verrou.






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