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Dokumentenidentifikation DE69903524T2 20.02.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1063883
Titel PESTIZIDE HILFSMITTEL
Anmelder Dow AgroSciences LLC, Indianapolis, Ind., US
Erfinder FOWLES, Andrew Mark, Bicester, Oxfordshire OX6 0SY, GB;
DIXON, Keith Roderick, Faringdon, Oxfordshire SN7 7TJ, GB;
MULQUEEN, Patrick Joseph, Abingdon, Oxfordshire OX14 3YJ, GB;
BANKS, Graham, Faringdon, Oxfordshire SN7 7RN, GB
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69903524
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, FR, GB, IE, IT, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.03.1999
EP-Aktenzeichen 999105299
WO-Anmeldetag 18.03.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/GB99/00837
WO-Veröffentlichungsnummer 0099048359
WO-Veröffentlichungsdatum 30.09.1999
EP-Offenlegungsdatum 03.01.2001
EP date of grant 16.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.02.2003
IPC-Hauptklasse A01N 25/04

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft Teilchensuspensionen von Pestiziden in Wasser.

Es ist allgemein bekannt, Pestizide auf Feldfrüchte in Form einer Emulsion anzuwenden. Jedoch ist es bei der Herstellung von Pestizidemulsionen im Allgemeinen erforderlich, ein organisches Lösungsmittel (z. B. Xylol) zu verwenden. Befürchtungen hinsichtlich des Schadens, die derartige Lösungsmittel in der Umwelt bewirken können, haben die Suche nach anderen Formulierungsarten für Pestizide voranlasst, welche die Verwendung von Lösungsmitteln vermeiden oder verringern. Zusätzlich weisen einige Pestizide nur eine begrenzte Löslichkeit in den Lösungsmitteln auf, welche allgemein verwendet werden, sodass sie auf eine andere Art formuliert werden müssen.

Eine Art, bei welcher die Verwendung organischer Lösungsmittel verringert werden kann, ist die Formulierung von Pestiziden als Teilchensuspensionen, z. B. in einer wässrigen Phase. Jedoch in vielen Fällen ist die biologische Wirksamkeit von Teilchensuspensionen pestizider Wirkstoffe sehr gering. Es ist zur Erhöhung der biologischen Wirksamkeit derartiger Teilchensuspensionen üblich, ein Hilfsmittel zu verwenden, von welchem angenommen wird, dass es die biologische Verfügbarkeit des Pestizids erhöht. Typische Hilfsmittel, die für derartige Zwecke verwendet werden, sind oberflächeaktive Materialien, wie etwa Alkoholethoxylate, Aminethoxylate, Ethylenoxid/Propylenoxid-blockcopolymere, Alkoholsulfate, Alkylarylsulfonate, Alkylsulfonate, Alkylphenolethoxylate, Esterethoxylate, Castorölethoxylate oder Alkanolamide.

Wenngleich die Verwendung von Hilfsmitteln sehr wirkungsvoll zur Erhöhung der biologischen Wirksamkeit von pestiziden Wirkstoffen ist, führt ihre Verwendung in Pestizidformulierungen, welche "Einzelpackungs-"-Teilchensuspensionen sind, im Allgemeinen zu einem Kristallwachstum (z. B. durch Ostwald-Reifung). Ein Kristallwachstum kann während der relativ kurzen Zeitdauer, für welche eine Teilchensuspension vor der Verwendung aufbewahrt wird, auftreten.

Ein Kristallwachstum durch Ostwald-Reifung tritt im Allgemeinen auf, wenn kleinere Kristalle (welche eine größere Gesamtfläche als größere Kristalle aufweisen) sich in der kontinuierlichen Phase lösen und das wirksame Material durch die kontinuierliche Phase an Keimbildungsstellen (wie etwa die größeren Kristalle) transportiert wird. Zusätzlich können Aggregationseffekte eine Verbindungssedimentierung und eine Nichthomogenität der Formulierung bewirken, d. h. die Kristalle können aneinander klumpen.

Stabilitätsprobleme können auch in einer Teilchensuspension eines Pestizids auftreten, welches kein Hilfsmittel erfordert, falls die Formulierung auch ein zweites Pestizid aufweist und ein Hilfsmittel wird zugegeben, um die biologische Wirksamkeit des zweiten Pestizids zu erhöhen. Das zweite Pestizid kann in einer wässrigen Phase gelöst sein und/oder dispergiert in einer nicht wässrigen Phase sein oder selbst als eine Teilchensuspension vorliegen.

Die inhärente Aufbewahrungsinstabilität von teilchenförmigen Suspensionen von Pestiziden, die mit Hilfsmitteln formuliert sind, bedeutete, dass derartige Teilchensuspensionen sehr bald nach der Formulierung zu verwenden sind, was kommerziell nicht befriedigend ist. Alternativ müssen das Produkt und ein Hilfsmittel separat in einer Doppelpackung (Twin-Pack) bereitgestellt werden oder es ist die Verwendung eines kommerziellen Hilfsmittels zusätzlich zum Produkt zu empfehlen, sodass das Hilfsmittel in die Teilchensuspension oder den Sprühbehälter gemischt werden kann kurz bevor sie verwendet wird. Jedoch wäre es geeigneter, wenn eine aufbewahrungsstabile Einzelpackungs- Formulierung von Hilfsmittel und Produkt bereitgestellt werden könnte.

Es ist nun entdeckt worden, dass wenn Alkylpolyglycoside als Hilfsmittel für Pestizidzusammensetzungen, die teilchenförmige Suspensionen sind, verwendet werden, überraschenderweise ihre Verwendung kein wesentliches Kristallwachstum bewirkt.

"Alkylpolyglycosid" bedeutet eine Kette aus einer oder mehreren Saccharideinheiten, die durch Glycosidbindungen verbunden sind, welche in einer Alkylgruppe endet, die mit der terminalen Saccharideinheit durch eine Glycosidbindung verbunden ist.

WO-A-9803065 (Dow Agro Sciences) offenbart ein Verfahren zur Herstellung einer aufbewahrungsstabilen wässrigen Dispersion von Mikrokapseln, umfassend eine übersättigte Lösung oder eine unterkühlte Schmelze eines wasserunlöslichen Materials (wie etwa eines Pestizids). Die Dispersion ist mit einem oberflächenaktiven Mittel, das keine Mizellen bildendet stabilisiert, d. h. mit einem oberflächenaktiven Mittel, welches unter den zur Aufbewahrung der stabilisierten Dispersion verwendeten Bedingungen keine Mizellen bildet. In der Literaturstelle wird die Verwendung von Alkylpolyglycosidhilfsmitteln nicht nahegelegt.

Die Verwendung von Alkylpolyglycosiden als Hilfsmittel in der Landwirtschaftsindustrie ist früher bekannt gewesen. Zum Beispiel liefert Henkel Alkylpolyglycosidhilfsmittel unter dem Handelsnamen Agrimul und Unquema liefert Alkylpolyglycosidhilfsmittel unter dem Handelsnamen Atplus .

Eine Vielzahl von Literaturstellen offenbart die Verwendung von Alkylpolyglycosiden als Hilfsmittel (oder Dispergiermittel) für Pestizide, z. B. US 4888325 (Henkel KGaA) und US Statutory Invention Regulation H224 (Malik et al.). DE-A-42 29 442 (Henkel KGaA) offenbart die Verwendung von Alkylpolyglycosiden als bioabbaubare Dispergiermittel bei der Herstellung von Farbstoff- und Pigmentzusammensetzungen. WO 93/22917 (Henkel Corp.) beschreibt die Zugabe von Fettalkoholen zu Alkylpolyglycosiden zur Verbesserung der Benetzungsfähigkeit und die Verwendung aliphatischer Monoglucoside als Hilfsmittel. DE-A 35 45 908 (Henkel KGaA) offenbart die Verwendung von Alkylpolyglycosiden zur Verbesserung der Stabilität von Emulsionen und Suspensionen in Landwirtschaftspräparaten. WO 98/09518 (Henkel Corp.) betrifft die Verwendung von Additiven zur Verbesserung der Tast- und Ästhetikeigenschaften von Alkylpolyglycosiden und zur Verbindung ihres Kristallisierens. Jedoch wurde bisher nicht erkannt, dass Alkylpolyglycoside als Hilfsmittel verwendet werden können, ohne dass ein deutliches Kristallwachstum in der Produktformulierung auftritt.

Gemäß der Erfindung wird die Verwendung eines Alkylpolyglycosids der allgemeinen Formel [1]

in einer Formulierung bereitgestellt, umfassend

eine wässrige Teilchensuspension von mindestens einem Pestizid als ein nichtkristallwachstumförderndes Pesitizidhilfsmittel, worin

R eine C&sub4;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppe ist,

n von 1 bis 10 ist

und Y H, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl oder eine Gruppe der Formel (CqH2qO)zX, -SO&sub3;M, - PO&sub3;X&sub2;, -COCH&sub2;CH[SO&sub3;M]COOX, -COX, -(CH&sub2;)pCOOX, -CH&sub2;CH&sub2;SO&sub3;M, - COOX, ein quarternäres Ammoniumderivat oder ein Glycerinrest ist,

worin z von 1 bis 50 ist,

p von 1 bis 20 ist,

q von 2 bis 4 ist,

M H oder ein geeignetes Gegenion ist

und jedes X unabhängig H oder C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl ist.

R ist vorzugsweise eine C&sub8;-C&sub1;&sub8;-Alkylgruppe und n ist vorzugsweise von 1 bis 3. M kann z. B. H oder ein Ammonium-, ein substituiertes Ammonium- (z. B. Ammonium, substituiert mit von 1 bis 4 C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppen), Ammonium-, Natrium-, Kalium- oder Magnesiumion sein. Vorzugsweise ist Y in Formel 1 H.

Der Ausdruck "Pestizid" bedeutet, wie er hier verwendet wird, eine Substanz, die Schädling vernichtet oder vor Schädlingen schützt (z. B. gefährliche Organismen, insbesondere Organismen, die gefährlich für Feldfrüchte oder Pflanzen sind). Der Ausdruck "Pestizid" umfasst daher insektizide, Herbizide, Fungizide und Akarizide.

Das Pestizid kann jedes Pestizid sein, weiches als eine Teilchensuspension formuliert werden kann. Die Erfindung ist insbesondere anwendbar auf Pestizide, die eine Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm, im Speziellen nicht mehr als 150 ppm und insbesondere nicht mehr als 50 ppm aufweisen. Die Erfindung ist ebenfalls insbesondere anwendbar auf Pestizide mit einem Schmelzpunkt von mindestens 55ºC, im Spezielleren 77ºC und insbesondere mindestens 100ºC.

Geeignete fungizide, herbizide und insektizide Materialien mit einem Schmelzpunkt von mindestens 55ºC und einer Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm sind unten aufgeführt. In den Tabellen sind die Namen und Identifizierungen aus dem Pesticide Manual, 11. Ausgabe, entnommen.

Geeignete fungizide Materialien mit einem Schmelzpunkt von mindestens 55ºC und einer Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm umfassen die folgenden:

und Strobilurinanaloga, d. h. eine Verbindung der Formel [2]

worin R1 eine aromatische oder heteroaromatische Gruppe ist, vorzugsweise ein Phenyl oder ein substituiertes Phenyl (insbesondere Phenyl, das mit 2- Methylphenoxymethylen oder 6-(2-Cyanophenoxy)pyrimidin-4-yloxy) substituiert ist,

R2 H oder C&sub1;-C&sub1;&sub0;-Alkyl ist,

A CH oder N ist und

B O oder NH ist.

Insbesondere geeignete Strobilurinanaloga umfassen (2[2-(3-Trifluormethyl)-5- chlor-2-pyridyloxymethyl)phenyl]-2-methoxyimino-N-methylacetamid, Kresoximmethyl und Azoxystrobin.

Geeignete Insektizid- (oder Akarizid-)Materialien mit einem Schmelzpunkt von mindestens 55ºC und einer Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm umfassen die folgenden:

(I = Insektizid A = AKarizid (Mitizid)

PGR = Pflanzenwachstumsregulator)

Geeignete herbizide Materialien mit einem Schmelzpunkt von mindestens 55ºC und einer Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm umfassen die folgenden:

Insbesondere geeignete Fungizide sind Azole oder Triazole, die eine 1,2,4- Triazolgruppe enthalten.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Pestizid Quinoxyfen, Cyproconazol, Epoxiconazol, Florasulam, Fenazaquin, Oryzalin, Isoxaben, Glyphosat, (2[2-(3-Trifluormethyl)-5-chlor-2-pyridyloxymethyl)phenyl]-2- methoxyimino-N-methylacetamid, (N-[2-(3,5-Dimethylphenoxy)-1-methylethyl)-6- (tertiärbutyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin oder ein Gemisch von zwei oder mehreren davon.

Besonders bevorzugte Gemische sind Gemische von Quinoxyfen und · Cyproconazol, Gemische von Quinoxyfen und Epoxiconazol und Gemische von Oryzalin, Isoxaben und Glyphosat.

Unter "Hilfsmittel" ist eine Substanz zu verstehen, die bei Zugabe zu einer Formulierung eines Pestizids seine pestizide Wirksamkeit erhöht, z. B. durch Verbesserung seiner biologischen Verfügbarkeit.

Ob eine Substanz ein Hilfsmittel ist oder nicht kann leicht durch den Fachmann in der Technik durch die Verwendung bekannter Verfahren zum Testen der biologischen Wirksamkeit eines Pestizids bestimmt werden. Wenn die Zugabe einer Substanz zu einer Pestizidformulierung die biologische Wirksamkeit des Pestizids erhöht, dann ist diese Substanz ein Hilfsmittel.

Besonders bevorzugte Hilfsmittel gemäß der vorliegenden Erfindung sind diejenigen, die unter den folgenden Handelsnamen bekannt sind: Atplus 435, Atplus 263, Atplus 264, Atplus 450, Atplus 460, Atplus 469, Atplus 473; Atplus 474, Agrimul PG2067 und Agrimul PG2069 oder ein Gemisch von zwei oder mehreren davon.

Agrimul PG2067 ist ein Gemisch von Verbindungen der Formel A und B, worin m von 7 bis 9 ist.

Agrimul PG2069 ist ein Gemisch von Verbindungen der Formel A und B, worin m von 8 bis 10 ist.

Die oberflächenaktiven Mittel Atplus sind Alkylpolysaccharidgemische.

In einer Ausführungsform liegt das Hilfsmittel vor, um die biologische Wirksamkeit des Pestizids, das in einer teilchenförmigen Form ist, zu verbessern. Jedoch kann das Hilfsmittel vorliegen, um die Wirkung eines weiteren Pestizids in der Dispersion zu verbessern, welches nicht in der Form einer Teilchensuspension sein kann. Demgemäß umfasst in einer alternativen Ausführungsform die Formulierung zusätzlich ein weiteres Pestizid, worin das Hilfsmittel ein Hilfsmittel für das weitere Pestizid ist. Das weitere Pestizid kann dispergiert oder gelöst in einer wässrigen oder nicht wässrigen Phase sein oder kann selbst als teilchenförmige Suspension formuliert sein.

Die Menge des zu verwendenden Hilfsmittels ist im Allgemeinen von 0,5 bis 10 Gewichtsteilen, basierend auf dem Gesamtgewicht der Pestizide, und vorzugsweise von 1 bis 3 Gewichtsteile, basierend auf dem Gesamtgewicht der Pestizidkomponente(n) der Zusammensetzung.

Die Menge des Pestizids, für welches das Alkylpolyglycosid ein Hilfsmittel ist, ist im Allgemeinen von 25 bis 400 g/Liter, vorzugsweise von 50 bis 300 g/Liter, basierend auf der Gesamtzusammensetzung. Die Menge des zusätzlich vorliegenden Pestizids wird im Allgemeinen von 0 bis 300 g/Liter, vorzugsweise von 0 bis 200 g/Liter sein.

Die Menge des zu verwendenden Hilfsmittels ist basierend auf der Gesamtzusammensetzung im Allgemeinen von 10 bis 600 g/Liter, vorzugsweise von 200 bis 400 g/Liter.

Aufbewahrungsbedingungen können alle Bedingungen sein, die für die Formulierung geeignet sind, werden jedoch im Allgemeinen Umgebungsbedingungen sein.

Die Formulierung kann jedes geeignete Additiv, das in der Technik bekannt ist, enthalten, z. B. Antifrostmittel, oberflächenaktive Mittel, z. B. anionische und nichtionische oberflächenaktive Mittel, Suspensionshilfsmittel (z. B. Cellulosesuspensionshilfsmittel oder Xanthangummisuspensionen), Antischaummittel und Biozide.

Viele bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden in den folgenden Beispielen beschrieben.

Beispiel 1

Eine Teilchensuspension von Quinoxyfen und Epoxiconazol wurde als das folgende Mahlgut vorbereitet:

Atplus 435 wurde dann in der folgenden Nachmahlzugabe zugegeben:

Demgemäß war die nominale Zusammensetzung:

Proben der Formulierung wurden in Glas bei verschiedenen Temperaturen für bis zu 24 Wochen aufbewahrt. Teilchengrößenparameter wurden anfangs, nach 4 Wochen und nach 24 Wochen gemessen. Die Ergebnisse sind nachstehend in Tabelle I gezeigt:

TABELLE I

Es wurde gefunden, dass kein wesentliches Kristallwachstum stattfand.

Beispiel 2

Eine Teilchensuspension von Quinoxyfen und Epoxiconazol wurde wie in Beispiel 1 hergestellt, wobei verschiedene oberflächenaktive Mittel als Hilfsmittel verwendet wurden, nämlich Atlox 4991, Ethomeen C-25, Pluronic 10500 und Atplus 435. Die mittlere Anfangsteilchengröße war 1,24 um.

Proben der Formulierungen wurden für zwei Wochen bei einem täglichen Zyklus von -5/30ºC und bei 40ºC aufbewahrt. Die Proben wurden auf Hinweise eines Kristallwachstums nach zwei Wochen untersucht und die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle II gezeigt:

TABELLE II

Die mit Atplus 435 hergestellte Probe war die einzige Probe, in welcher kein Kristallwachstum auftrat.

Beispiel 3

Proben eines Epoxiconazolsuspensionskonzentrats (500 g/l) wurden getrennt in einem Behälter mit Pluronic 10500 und Atplus 435 gemischt und wurden auf Weizenpflanzen (Cv. Galahad) aufgebracht, die mit einer Erysiphe graminis- Infektion inokuliert waren. Das Ausmaß der Krankheit wurde nach 10 Tagen Behandlung getestet und die Ergebnisse sind in Tabelle III nachstehend gezeigt:

TABELLE III

Es ist ersichtlich, dass die biologische Wirksamkeit der Formulierung, die ein Hilfsmittel umfasste, deutlich besser war als die der Formulierung mit keinem Hilfsmittel. Darüber hinaus erwies es sich, dass das Alkylpolyglucosidhilfsmittel so wirkungsvoll ist wie Pluronic 10500.

Beispiel 4

Die Wirkung verschiedener Alkylpolyglucosidhilfsmittel wurde im Hinblick auf die biologische Wirksamkeit von Epoxiconazol gegen Erysiphe graminis gemessen. Eine Formulierung, umfassend 500 g/l Epoxiconazol als ein Suspensionskonzentrat, wurde in einem Behälter mit einem Hilfsmittel in einem Verhältnis von 1 : 3 Epoxiconazol : Hilfsmittel gemischt. Das Ausmaß der Krankheit wurde 5 Tage nach der Behandlung gemessen. Die Ergebnisse sind wie in nachstehender Tabelle IV gezeigt:

TABELLE IV

In der Abwesenheit eines Hilfsmittels wurden Infektionsgrade von 32% erhalten. Unbehandelte Pflanzen zeigten Infektionsgrade von 37% fünf Tage nach der Behandlung

Beispiel 5

Wässrige Dispersionsformulierungen von Quinoxyfen, Florasulam und Fenazaquin wurden mit Atlox 4991 und Atplus 435 als oberflächenaktive Mittel wie nachstehend gezeigt, hergestellt:

Die Suspensionsgehalte wurden eingestellt, um 6,67% Gew./Gew. wirksamen Bestandteil in jedem Gemisch zu ergeben.

Die Proben wurden durch Mikroskopie nach vier Wochen Aufbewahrung unter verschiedenen Bedingungen geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle V nachstehend gezeigt:

TABELLE V

Biologische Wirksamkeitstests wurde nicht durchgeführt. Jedoch erlaubt die Verwendung von Atplus 435, dass die obigen aktiven Materialien mit einem anderen aktiven Material gemischt werden, welches nicht leicht bioverfügbar ist, ohne die Verwendung des Hilfsmittels, ohne ein signifikantes Kristallwachstum zu fördern.

Beispiel 6

Eine Formulierung eines Gemischs von Oryzalin (240 g/l), Isoxaben (40 g/l) und Glyphosat (120 g/l) wurde mit Agrimul PG2067 (100 g/l) als ein Hilfsmittel für Glyphosat (Oryzalin und Isoxaben erfordern kein Hilfsmittel) hergestellt. Oryzalin und Isoxaben liegen als wässrige Teilchendispersionen vor (und daher sind sie für ein Kristallwachstum anfällig) und Glyphosat wird in der wässrigen kontinuierlichen Phase gelöst (als sein Triisopropylaminsalz).

Teilchengrößenanalysen wurden nach 24 Wochen unter verschiedenen Bedingungen durchgeführt und die Ergebnisse sind nachstehend in der Tabelle VI gezeigt:

TABELLE VI

Beispiel 7

Eine 10%-ige Formulierung von (2[2-(3-Trifluormethyl)-5-chlor-2- pyridyloxymethyl)phenyl]-2-methoxyimino-N-methylacetamid (als Verbindung 3 nachstehend bezeichnet) wurde als ein emulgierbares Konzentrat hergestellt und ihre Wirkung gegen den Echten Mehltau auf Getreide wurde mit der Wirkung eines 10%-igen Suspensionskonzentrats von Verbindung [3] verglichen. Die Suspensionskonzentratformulierung war deutlich weniger wirksam, wenngleich ihre Wirkung durch die Zugabe eines Benetzungsmittels wieder hergestellt wurde. In verschiedenen Screeningtests wurde gefunden, dass Pluronic 10500 eine ausgezeichnete Hilfsmittelwirkung ergibt und dieses wurde daher als ein Vergleich verwendet.

Beispiel 8

Feldversuche wurden unter Verwendung einer Einzelpackungs- Suspensionkonzentratformulierung durchgeführt, die 50 g/l Verbindung 3 und 150 g/l Pluronic 10500 enthält. Diese Formulierung wurde mit einer Emulsionskonzentratformulierung von Verbindung 3 und einem Suspensionskonzentrat, das Atplus 435 als einen direkten Ersatz für Pluronic 10500 enthält, verglichen. Die Zusammensetzungen sind in nachstehender Tabelle VII gezeigt.

TABELLE VII

Es wurde gefunden, dass alle drei Formulierungen gute Leistung im Feld zeigten, jedoch eine Aufbewahrung bei 40ºC bewirkte ein nicht vertretbares Kristallwachstum bei den Pluronic 10500-Formulierungen.

Beispiel 9

Die in Beispiel 8 hergestellten Formulierungen wurden auch auf kurative und schützende Wirkung gegenüber der Rostkrankheit (Puccinia recondita) auf Winterweizen getestet. Die Atplus 435 und Pluronic 10500 umfassenden Formulierungen ergaben eine Wirksamkeit, die ähnlich der Emulsionskonzentratformulierung ist.

Beispiel 10

Kleine Unterproben der Feldversuchsproben, die für Beispiel 8 hergestellt wurden, wurden in Glasgefäßen bei 40ºC und bei -10ºC aufbewahrt. Die Proben wurden nach drei Monaten Aufbewahrung unter Verwendung eines Malvern Mastersizers zur Bestimmung der mittleren Größe und durch visuelle Charakterisierung unter dem Mikroskop beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle VII nachstehend gezeigt:

TABELLE VII

Beispiel 11

Drei Formulierungen des Pestizids N-[2-(3,5-Dimethylphenoxy)-1-methylethyl]-6- (Tertiärbutyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin (nachstehend als Verbindung 6 bezeichnet) wurden als Suspensionskonzentrate in Wasser ohne Zugabe von oberflächenaktivem Mittel, 40 Teilen Atplus 435 zu 1 Teil Verbindung 6 bzw. 40 Teilen Tensiofix D03 (ein Alkoholalkoxylathilfsmittel) zu 1 Teil Verbindung 6 hergestellt.

Die Formulierungen hatten die folgenden Zusammensetzungen:

SC-Konzentrate

Verbindung 6 52 g, technisch

Morwet D-425 5 g

Morwet EFW 1 g

Wasser auf 100 g

Dieses wurde auf ein Mittel von ungefähr 1,5 um gemahlen.

Dieses Konzentrat wurde dann mit Hilfsmitteln mit den folgenden Anteilen gemischt und aufbewahrt:

Verbindung 6-Konzentrat 5 g

Hilfsmittel 20 g

Wasser auf 100 g

Proben der Formulierungen wurden für 1 Monat bei Umgebungstemperatur, 40ºC und 54ºC aufbewahrt und dann auch die Teilchengrößenveränderung getestet. Die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle IX gezeigt:

TABELLE IX

Beispiel 12

Die in Beispiel 11 hergestellten Formulierungen wurden auf Veronica persica (VERPE), Veronica hederifolia (VERHE) und Viola arvensis (VIOAR) mit 0,8 und 3,2 g/ha unter Zugabe von x % Vol/Vol. Hilfsmittel zu dem Sprühbehälterwasser gesprüht (ausgesprüht mit 200 l/ha). Die Pflanzen wurden nach 15 Tagen auf die Bekämpfung der Unkräuter untersucht (ausgedrückt als % Abtötung). Die Ergebnisse sind in Tabelle X nachstehend gezeigt.

TABELLE X

Es wurde gefunden, dass Atplus 435 eine ähnliche Wirkung auf die biologische Wirksamkeit wie Tensiofix D03 hatte. Keine wesentliche biologische Wirkung wurde in der Abwesenheit des Hilfsmittels beobachtet, wobei die Mengen in Tabelle X gezeigt sind.

Beispiel 13

Konzentrate (Suspensionen in Wasser) von Cyproconazol und Quinoxyfen wurden getrennt, wie in (a) und (b) nachstehend angegeben, durch ein Nassmahlverfahren (Kugelmahlen) hergestellt. Diese wurden dann mit dem Hilfsmittel (Atplus 435) und anderen Komponenten, wie in (c) nachstehend angegeben, gemischt.

(a) Gyproconazolkonzentrat
(b) Quinoxyfenkonzentrat
(c) Konzentration: 75 g/l Quinoxyfen + 80 g/l Cyproconazol

Die Proben der Formulierung wurden bei verschiedenen Aufbewahrungstemperaturen aufbewahrt und die Teilchengrößendurchmesser wurden nach zwei und 16 Wochen Aufbewahrung gemessen. Die Ergebnisse sind wie in nachstehender Tabelle XI gezeigt:

TABELLE XI

Beispiel 14

Formulierungen von Cyproconazol (200 g/l) wurden als Suspensionskonzentrate in Wasser mit und ohne Atplus 435 als ein Hilfsmittel hergestellt. Die biologische Wirkung der Formulierungen wurde gegen eine Erysiphe graminis tritici Infektion getestet und die Ergebnisse sind in nachstehender Tabelle XII gezeigt:

%Infektion

Cyproconazol SC alleine 19,85

1 : 1 Cyproconazol SC + Atplus 435 0,90

1 : 3 Cyproconazol SC + Atplus 435 0,55

unbehandelte Pflanzen 20,00

Es sollte festgehalten werden, dass die biologische Wirkung eines Suspensionskonzentrats von Quinoxyfen durch die Zugabe eines Hilfsmittels nicht wesentlich erhöht wird. Demgemäß wurde der Einfluss nur auf die biologische Wirkung von Cyproconazol getestet.


Anspruch[de]

1. Verwendung eines Alkylpolyglykosids der allgemeinen Formel [1]

in einer Formulierung, umfassend eine wässrige Teilchensuspension von mindestens einem Pestizid mit einer Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm als ein nichtkristallwachstumförderndes Pesitizidhilfsmittel, worin

R eine C&sub4;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppe ist,

n von 1 bis 10 ist

und Y H, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl oder eine Gruppe der Formel (CqH2qO)zX, -SO&sub3;M, - PO&sub3;X&sub2;, -COCH&sub2;CH[SO&sub3;M]COOX, -COX, -(CH&sub2;)pCOOX, -CH&sub2;CH&sub2;SO&sub3;M, - COOX, ein quarternäres Ammoniumderivat oder ein Glycerinrest ist,

worin z von 1 bis 50 ist,

p von 1 bis 20 ist,

q von 2 bis 4 ist,

M H oder ein geeignetes Gegenion ist

und jedes X unabhängig H oder C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl ist.

2. Verwendung nach Anspruch 1, worin das Pestizid eine Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 150 ppm hat.

3. Verwendung nach Anspruch 2, worin das Pestizid eine Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 50 ppm hat.

4. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Pestizid einen Schmelzpunkt von mindestens 55ºC hat.

5. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Pestizid einen Schmelzpunkt von mindestens 77ºC hat.

6. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Pestizid einen Schmelzpunkt von mindestens 100ºC hat.

7. Verwendung nach Anspruch 1, worin das Pestizid eine 1,2,4-Triazolgruppe enthält.

8. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Pestizid eine Verbindung der Formel [2] ist:

worin R1 eine aromatische oder heteroaromatische Gruppe ist,

R2 H oder C&sub1;-C&sub1;&sub0;-Alkyl ist,

A CH oder N ist und

B O oder NH ist.

9. Verwendung nach Anspruch 8, worin R1 Phenyl oder substituiertes Phenyl ist.

10. Verwendung nach Anspruch 8, worin das Pestizid (2[2-(3-Trifluormethyl)-5- chlor-2-pyridyloxymethyl)phenyl]-2-methoxyimino-N-methylacetamid, Kresoximmethyl oder Azoxystrobin ist.

11. Verwendung nach Anspruch 1, worin das Pestizid Quinoxyfen, Cyproconazol, Epoxiconazol, Florasulam, Fenazaquin, Oryzalin, Isoxaben, Glyphosat, (2[2-(3-Trifluormethyl)-5-chlor-2-pyridyloxymethyl)phenyl]-2- methoxyimino-N-methylacetamid, N-[2-(3,5-Dimethylphenoxy)-1 - methylethyl]-6-(tertiärbutyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin oder ein Gemisch von zwei oder mehreren davon ist.

12. Verwendung nach Anspruch 11, worin das Pestizid ein Gemisch von Quinoxyfen und Epoxiconazol, ein Gemisch von Quinoxyfen und Cyproconazol oder ein Gemisch von Oryzalin, Isoxaben und Glyphosat ist.

13. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Formulierung zusätzlich ein weiteres Pestizid umfasst, worin das Hilfsmittel ein Hilfsmittel für das weitere Pestizid ist.

14. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin n von 1 bis 3 ist.

15. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin R eine C&sub8;- C&sub1;&sub8;-Alkylgruppe ist.

16. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin Y H ist.

17. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Alkylpolyglucosid Atplus 435, Atplus 263, Atplus 264, Atplus 450, Atplus 460, Atplus 469, Atplus 473, Atplus 474, Agrimul PG2067 und Agrimul PG 2069 oder ein Gemisch von zwei oder mehreren davon ist.

18. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Menge des Hilfsmittels von 0,5 bis 10 Gewichtsteile pro Gewichtsteil des gesamten Pestizids in der Zusammensetzung ist.

19. Verwendung nach Anspruch 18, worin die Menge des Hilfsmittels von 1 bis 3 Gewichtsteile pro Gewichtsteil des gesamten Pestizids in der Zusammensetzung ist.

20. Verwendung eines Alkylpolyglycosids der allgemeinen Formel [1]

als ein nichtkristallwachstumförderndes Pestizidhilfsmittel in einer wässrigen Teilchensuspensionspestizidformulierung, umfassend Quinoxyfen; Epoxiconazol; Florasulam; Fenazaquin; Oryzalin, Isoxaben, Glyphosat; (2[2-(3-Trifluormethyl)-5-chlor-2-pyridyloxymethyl)phenyl]-2- methoxyimino-N-methylacetamid; (N-[2-(3, 5-Dimethylphenoxy)-1- methylethyl]-6-(tertiärbutyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin oder ein Gemisch von zwei oder mehreren davon:

worin

R eine C&sub4;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppe ist,

n von 1 bis 10 ist und

Y H, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl oder eine Gruppe der Formel (CqH2qO)zX, -SO&sub3;M, - PO&sub3;X&sub2;, -COCH&sub2;CH[SO&sub3;M]COOX, -COX, -(CH&sub2;)pCOOX, -CH&sub2;CH&sub2;SO&sub3;M, - COOX, ein quarternäres Ammoniumderivat oder ein Glycerinrest ist,

worin z von 1 bis 50 ist,

p von 1 bis 20 ist,

q von 2 bis 4 ist,

M H oder ein geeignetes Gegenion ist

und jedes X unabhängig H oder C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl ist.

21. Verwendung eines Alkylpolygylcosids der allgemeinen Formel [1]

als ein nichtkristallwachstumförderndes Fungizidhilfsmittel in einer wässrigen Teilchensuspensionsformufierung, umfassend Quinoxyfen und Cyproconazol, worin

R eine C&sub4;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppe ist,

n von 1 bis 10 ist

und Y H, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl oder eine Gruppe der Formel (CqH2qO)zX, -SO&sub3;M, - PO&sub3;X&sub2;, -COCH&sub2;CH[SO&sub3;M]COOX, -COX, -(CH&sub2;)pCOOX, -CH&sub2;CH&sub2;SO&sub3;M, - COOX, ein quarternäres Ammoniumderivat oder ein Glycerinrest ist,

worin z von 1 bis 50 ist,

p von 1 bis 20 ist,

q von 2 bis 4 ist,

M H oder ein geeignetes Gegenion ist

und jedes X unabhängig H oder C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl ist.

22. Verwendung eines Alkylplyglycosids der allgemeinen Formel [1]

in einer Formulierung, umfassend eine wässrige Teilchensuspension von mindestens einem Pestizid mit einer Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm als ein nichtkristallwachstumförderndes Pestizidhilfsmittel,

worin

R eine C&sub4;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppe ist,

n von 1 bis 10 ist

und Y H, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl oder eine Gruppe der Formel (CqH2qO)zX, -SO&sub3;M, - PO&sub3;X&sub2;, -COCH&sub2;CH[SO&sub3;M]COOX, -COX, -(CH&sub2;)pCOOX, -CH&sub2;CH&sub2;SO&sub3;M, - COOX, ein quarternäres Ammoniumderivat oder ein Glycerinrest ist,

worin z von 1 bis 50 ist,

p von 1 bis 20 ist,

q von 2 bis 4 ist,

M H oder ein geeignetes Gegenion ist

und jedes X unabhängig H oder C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl ist, jedoch worin das Pestizid kein Gemisch von Quinoxyfen und Cyproconazol ist.

23. Verfahren zum Erhöhen der biologischen Wirksamkeit einer pestizid wirkenden Zusammensetzung, umfassend eine wässrige Teilchensuspension von mindestens einem Pestizid mit einer Löslichkeit in Wasser von nicht mehr als 600 ppm, wobei ein nicht vertretbares Kristallwachstum in der Zusammensetzung verhindert wird, wobei das Verfahren das Einbringen eines Alkylpolyglycosids der allgemeinen Formel [1]

als ein nichtkristallwachstumförderndes Pestizidhilfsmittels in die Zusammensetzung umfasst, worin

R eine C&sub4;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppe ist,

n von 1 bis 10 ist

und Y H, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl oder eine Gruppe der Formel (CqH2qO)zX, -SO&sub3;M, - PO&sub3;X&sub2;, -COCH&sub2;CH[SO&sub3;M]COOX, -COX, -(CH&sub2;)pCOOX, -CH&sub2;CH&sub2;SO&sub3;M, - COOX, ein quarternäres Ammoniumderivat oder ein Glycerinrest ist,

worin z von 1 bis 50 ist,

p von 1 bis 20 ist,

q von 2 bis 4 ist,

M H oder ein geeignetes Gegenion ist

und jedes X unabhängig H oder C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl ist







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