PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69806291T2 27.02.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0866277
Titel Kochgerät mit Infrarotsensor
Anmelder Sanyo Electric Co., Ltd., Moriguchi, Osaka, JP
Erfinder Uehashi, Hiroyuki, Koka-gun, Shiga, JP;
Taino, Kazuo, Koka-gun, Shiga, JP;
Takimoto, Kazuyuki, Takashima-gun, Shiga, JP;
Noda, Masaru, Hikone-shi, Shiga, JP;
Tsuzaki, Kayo, Yasu-gun, Shiga, JP
Vertreter Glawe, Delfs, Moll, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69806291
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.03.1998
EP-Aktenzeichen 981046055
EP-Offenlegungsdatum 23.09.1998
EP date of grant 03.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.02.2003
IPC-Hauptklasse F24C 7/02
IPC-Nebenklasse H05B 6/80   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Erfindungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Kochgeräte und insbesondere ein Kochgerät zum Kochen eines Nahrungsmittels, welches in dem Hohlraum plaziert ist, wobei die Temperatur des Nahrungsmittels unter Verwendung eines Infrarotstrahlensensors detektiert wird.

Beschreibung des Hintergrundes der Erfindung

Einige herkömmliche Kochgeräte, beispielsweise Mikrowellenöfen, sind mit einem Infrarotstrahlensensor versehen. Während des Kochens erfaßt der Infrarotstrahlensensor Infrarotstrahlen von einem Nahrungsmittel, welches auf dem Drehtisch plaziert ist, der sich in dem Hohlraum dreht, und die Steuerungseinheit detektiert die Temperatur des Nahrungsmittels basierend auf der erfaßten Infrarotstrahlung. Die Steuerungseinheit überwacht das Nahrungsmittel bis das Nahrungsmittel eine erwartete Endtemperatur erreicht hat.

In einem derartigen, herkömmlichen Mikrowellenofen steuert die Steuerungseinheit automatisch das Erhitzen gemäß einem vorab eingestellten, automatischen Erhitzungsverlauf basierend auf der Temperatur des Nahrungsmittels, die auf die vorstehend beschriebene Art und Weise detektiert worden ist.

In der US-A-4401884 ist ein Verfahren für einen Mikrowellenofen für die Steuerung des Erwärmens in dem Nahrungsmittel-Erhitzungsgerät beschrieben, das ein Infrarot-Detektorsystem enthält.

Die Größe oder Dicke der zu erhitzenden Nahrungsmittel variiert. Einige Nahrungsmittel müssen im Inneren ausreichend erhitzt sein. In dem herkömmlichen Mikrowellenofen wird jedoch nur die Temperatur der Oberfläche des Nahrungsmittels hauptsächlich durch Erfassen der Infrarotstrahlung vom Nahrungsmittel während des Erhitzens desselben detektiert, und die Temperatur im Inneren des Nahrungsmittels wird nicht detektiert. Wenn ein großes Nahrungsmittel erhitzt wird oder ein Nahrungsmittel, welches gründlich bis ins Innere erhitzt werden sollte, kann die Erhitzung vorüber sein, bevor das Innere des Nahrungsmittels ausreichend erhitzt ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Kochgerät zu schaffen, welches ein Nahrungsmittel bis zum Inneren sicher und ausreichend erhitzen kann.

Das Kochgerät gemäß der Erfindung hat einen Hohlraum zum Aufnehmen eines Nahrungsmittels, ein Magnetron zum Erhitzen des Nahrungsmittels in dem Hohlraum, einen Drehtisch zum Plazieren des Nahrungsmittels darauf in dem Hohlraum, einen Drehtischmotor zum Antreiben des Drehtisches, einen Infrarotstrahlensensor zum Erfassen der Infrarotstrahlung von dem Nahrungsmittel, und eine Steuerungseinheit zum Detektieren der Temperatur des Nahrungsmittels. Die Steuerungseinheit treibt in einem ersten Modus das Magnetron, um das Nahrungsmittel auf eine erste Temperatur zu erhitzen, und treibt dann das Magnetron in einem zweiten Modus, um das Nahrungsmittel auf eine zweite Temperatur zu erhitzen, die höher als die erste Temperatur ist, und um das Nahrungsmittel auf der zweiten Temperatur zu halten.

In dem Kochgerät gemäß der Erfindung wird das Magnetron in einem ersten Modus zum Erhitzen eines Nahrungsmittels auf eine erste Temperatur angetrieben und dann wird das Magnetron in einem zweiten Modus zum Erhitzen des Nahrungsmittels auf eine zweite Temperatur, die höher als die erste Temperatur ist, und Halten des Nahrungsmittels auf der zweiten Temperatur, angetrieben, so daß das Nahrungsmittel im Inneren ausreichend erhitzt werden kann.

Die vorstehenden und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden, detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung anhand der begleitenden Figuren hervor.

Kurze Beschreibung der Figuren

Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Mikrowellenofens, auf dem jede Ausführungsform der Erfindung basiert;

Fig. 1 ist eine vereinfachte Schnittansicht des Innenaufbaus des Mikrowellenofens gemäß Fig. 1;

Fig. 3 ist ein Blockschaltbild der elektrischen Struktur des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Mikrowellenofens;

Fig. 4 ist ein Schaltbild, das im einzelnen die elektrische Struktur des in der Fig. 3 gezeigten Mikrowellenofens zeigt;

Fig. 5A und 5B sind Flußdiagramme zur Verwendung bei der Erläuterung der Funktionsweise eines Mikrowellenofens gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 6A und 6B sind grafische Darstellungen spezifischer Beispiele der Temperaturänderung eines Nahrungsmittels mit gewöhnlicher Temperatur, das durch den Mikrowellenofen gemäß der ersten Ausführungsform und gemäß den Flußdiagrammen der Fig. 5A und 5B erhitzt worden ist;

Fig. 7A und 7B sind grafische Darstellungen, die spezifische Beispiele der Temperaturänderung eines tiefgefrorenen Nahrungsmittels zeigen, das durch den Mikrowellenofen gemäß der ersten Ausführungsform und gemäß der Flußdiagramme der Fig. 5A und 5B erhitzt worden ist;

Fig. 8 ist eine Darstellung im Schnitt eines Mikrowellenofens zur Verwendung für eine schematische Illustrierung der Funktionsweise des Mikrowellenofens gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 9 ist ein Flußdiagramm zur Verwendung bei der Erläuterung der Funktionsweise des Mikrowellenofens gemäß der zweiten Ausführungsform; und

Fig. 10A und 10B sind Flußdiagramme zur Verwendung bei der Illustrierung der Funktionsweise eines Mikrowellenofens gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Bezugnehmend auf die Fig. 1 und 2 ist in einem Mikrowellenofen 100, auf dem die Ausführungsformen der Erfindung basieren, ein Infrarotstrahlensensor 1 am oberen Teil einer Seite einer Heizkammer oder eines Hohlraums 17 vorgesehen, anders gesagt an einer Position zum diagonal von oben Einfangen der Infrarotstrahlen von einem Nahrungsmittel 31. In den Hohlraum 17 wird vom Magnetron 22 Mikrowellenenergie zugeführt. Unter dem Magnetron 22 ist ein Hochspannungstransformator 33 angeordnet, um das Magnetron 22 mit einer Hochspannung zu versorgen. Die elektrischen Heizvorrichtungen 80, die für die Ofenheizung verwendet werden, sind an den oberen und unteren Teilen im Hohlraum 17 vorgesehen (die unteren Heizvorrichtungen sind nicht gezeigt).

In Antwort auf eine Tastenbetätigung an einer Betätigungstafel 34, die einen Anzeigeteil 3 aufweist, wird ein Kochverlauf eingestellt. Das Magnetron 22 und dessen periphere Vorrichtungen (einschließlich dem Infrarotstrahlensensor 1), deren Temperaturen durch die Hitze in dem Hohlraum 17 erhöht sind, werden durch ein Kühlgebläse 35 gekühlt. An der Vorderseite des Hohlraumes 17 ist ein Türpanel 15 befestigt, und an der Rückseite der Betätigungstafel 34 ist ein Türdetektorschalter 509 vorgesehen, um das Öffnen/Schließen des Türpanels 15 zu detektieren. An der Rückseite des Betätigungspanels 34 ist auch eine Steuerungseinheit (Mikrocomputer) 90 vorgesehen, die diese Vorrichtungen im allgemeinen steuert.

Auf der Basis des Hohlraums 17 ist ein Drehtisch 18 zum darauf Plazieren eines Nahrungsmittels drehbar vorgesehen. Auf dem Boden des Hohlraums 17 sind ein Drehtischmotor 505 zum Drehen des Drehtisches 18 und ein Gewichtssensor 501, der mit der Rotationswelle des Drehtisches 18 gekoppelt ist, um das Gewicht des Nahrungsmittels auf dem Drehtisch zu detektieren, vorgesehen. Wenn ein Unterbrechermotor 9 im Betrieb ist, um einen Unterbrecher, der nicht gezeigt ist, zu treiben, und der das Auftreffen der Infrarotstrahlen ein-/ausschaltet, detektiert ein Infrarotstrahlensensor 1 eine Temperatur.

Bezugnehmend auf die Fig. 3 ist die Steuerungseinheit (der Mikrocomputer 90) des Mikrowellenofens mit dem Infrarotstrahlensensor 1, dem Magnetron 22, der Betätigungstafel 34, den elektrischen Heizvorrichtungen 80, dem Gewichtssensor 501, dem Drehtischmotor 505 und dem Türdetektorschalter 509 verbunden.

Bezugnehmend auf die Fig. 4 wird die elektrische Struktur des Mikrowellenofens gemäß der Erfindung im einzelnen beschrieben. Bezugnehmend auf die Fig. 4 ist eine Stromversorgungsleitung von einer kommerziellen Stromversorgung über eine Temperatursicherung 15B, einen Türschalter 50, der in Antwort auf das Öffnen/Schließen des Türpanels 15 des Hohlraums 17 öffnet/schließt, und ein Relais RL1, das in Antwort auf ein Drücken des Heizstartknopfes (nicht dargestellt) an der Betätigungstafel 34 mit einem Ende eines Hochspannungstransformators 33 an der Primärseite verbunden.

Die andere Stromversorgungsleitung von der kommerziellen Stromversorgung ist über eine 15-Ampère-Sicherung (15A) und ein Relais RL5, das in Antwort auf eine Betätigung eines Schalters (nicht dargestellt) zum Wählen des Mikrowellenheizens an der Betätigungstafel 34, schließt, mit der Primärseite eines Hochspannungstransformators 33 verbunden. Die Sekundärseite des Hochspannungstransformators 33 ist mit dem Magnetron 22 verbunden, speist das Magnetron 22 mit einer Hochspannung.

In der, dem Türschalter 50 und dem Relais RL1 vorhergehenden Stufe ist die kommerzielle Stromversorgung auch mit der Steuerungseinheit 90 verbunden, die den Mikrocomputer enthält, und die Steuerungseinheit 90 wird immer ungeachtet des Öffnens/Schließens des Türpanels und des Ein-/Aus-Zustandes des Startknopfes mit einer Spannung gespeist.

Ähnlich ist die kommerzielle Stromversorgung mit der Reihenschaltung aus dem Unterbrechermotor 9 des Infrarotstrahlensensors 1 und dem Relais RL6 verbunden. Daher beginnt ungeachtet des Öffnens/Schließens des Türpanels und des Ein/Aus-Zustandes des Startknopfes der Unterbrechermotor 9 für den Infrarotstrahlensensor 1 zu drehen, wenn das Relais RL-6 geschlossen ist, und es wird mit dem Detektieren der Infrarotstrahlung von dem zu erhitzenden Nahrungsmittel 31 begonnen.

In der darauffolgenden Stufe des Türschalters 50 und des Relais RL1 sind zwischen den Stromversorgungsleitungen eine Lampe L zum Beleuchten des Inneren des Hohlraums 17, ein Gebläsemotor BM für ein Kühlgebläse 35 für das Magnetron 22, die Reihenschaltung aus Drehtischmotor 505 und Relais RL-2, die Reihenschaltung der oberen Heizvorrichtungen 80 und dem Relais RL-3, und die Reihenschaltung aus den unteren Heizvorrichtungen 80 und dem Relais RL-4 vorgesehen, die zueinander parallel geschaltet sind.

Wenn daher der Türschalter SO und das Relais RL1, die zugeordnet zu dem Startknopf arbeiten, geschlossen sind, wird die Lampe L im Hohlraum 17 eingeschaltet, und der Gebläsemotor BM wird angetrieben. Das Schließen des Relais RL-2, RL-3, RL-4 oder RL-5 treibt selektiv den Drehtischmotor SOS, die oberen oder unteren Heizvorrichtungen 80 oder das Magnetron 22.

Das Öffnen/Schließen der Relais RL-1, RL-2, RL-3, RL-4, RL-5 und RL-6 wird durch die Steuerungseinheit 90 in Antwort auf die Betätigung der verschiedenen Knöpfe und Schalter gesteuert, die an der Betätigungstafel 34 vorgesehen sind. Die Steuerungseinheit 90 ist mit einem Thermistor 511 sowie einem Infrarotstrahlensensor 1, einem Gewichtsensor 501 und einem Türdetektorschalter 509 verbunden. Anzumerken ist, daß der Thermistor 511 an der Außenwand des Hohlraumes 17 befestigt ist, um die Temperatur in dem Hohlraum 17 indirekt zu messen.

Anhand der Fig. 5A und 5B wird der Betrieb bei einem "gründlichen Erhitzungsver- lauf" (um ein Nahrungsmittel gründlich bis ins Innere zu erhitzen) gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung in einem Mikrowellenofen 100 mit dieser Struktur, beschrieben.

Bezugnehmend auf Fig. 5A wird im Schritt S501 eine Tasteneingabe durchgeführt, um einen von verschiedenen Heizverläufen an der Betätitungstafel 34 zu spezifizieren. In Antwort auf die Tasteneingabe im Schritt S501 wird im Schritt S502 bestimmt, ob der in dem Schritt S501 eingegebene Heizverlauf einem automatischen Heizverlauf entspricht. Wenn im Schritt S502 bestimmt worden ist, daß der eingegebene Heizverlauf kein automatischer Verlauf ist, wird die nächste Verarbeitung manuell gesetzt. Wenn im Schritt S502 bestimmt worden ist, daß der eingegebene Heizverlauf ein automatischer Verlauf ist, dann wird im Schritt S503 bestimmt, ob der durch die Taste eingegebene Heizverlauf der "gründliche Heizverlauf" wie vorstehend beschrieben, ist.

Wenn im Schritt S503 bestimmt worden ist, daß der "gründliche Heizverlauf" nicht eingegeben worden ist, wird ein anderer automatischer Verlauf als der "gründliche Heizverlauf" durchgeführt. Wenn im Schritt S503 bestimmt worden ist, daß der gründliche Heizverlauf eingegeben worden ist, dann wird im Schritt S504 bestimmt, ob die Starttaste zum Starten des Erhitzens gedrückt worden ist. Wenn im Schritt S504 bestimmt worden ist, daß die Starttaste nicht gedrückt worden ist, kehrt das Programm zurück zum Schritt S502, und die vorstehenden Operationsschritte werden wiederholt. Wenn im Schritt S504 bestimmt worden ist, daß die Starttaste gedrückt worden ist, werden im Schritt S506 die Flags F0 und F1 rückgesetzt, das Gerät wird für das Starten des Erhitzens bereit. Hierbei ist das Flag F0 ein Bestimmungsflag, welches das Heizen durch einen Normalausgang anzeigt, und das Flag F1 ist ein Bestimmungsflag, welches das Heizen durch einen niedrigeren Ausgang anzeigt.

In Antwort auf die Eingabe der Starttaste wird im Schritt S507 das Relais RL-1 eingeschaltet, um das Erhitzen zu starten. Zusätzlich wird im Schritt S508 das Relais RL2 eingeschaltet, um einen Drehtischmotor 505 einzuschalten. Im Schritt S509 wird das Relais RL-6 eingeschaltet, um einen Unterbrechermotor 9 einzuschalten. Das Relais RL-5 wird über den Schritt S510 eingeschaltet, um zu bewirken, daß das Magnetron 22 mit seiner Oszillation beginnt. Obwohl bei diesem Beispiel das Nahrungsmittel durch das Magnetron 22 erhitzt wird, werden gemäß anderer Heizverläufe das Relais RL-3 und RL-4 eingeschaltet, um das Erhitzen durch elektrische Heizvorrichtungen 80 zu starten. Alternativ werden das Magnetron 22 und die elektrischen Heizvorrichtungen 80 beim Erhitzen beide benutzt.

Im Schritt S511 wird das Gewicht des Nahrungsmittels 31, das auf dem Drehtisch 18 plaziert ist, durch den Gewichtssensor 501 detektiert, und es wird im Schritt S512 bestimmt, ob der Heizverlauf, der im Schritt S501 bestimmt worden ist, für ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel oder ein Nahrungsmittel mit Zimmertemperatur bestimmt ist. Basierend auf der in diesen Schritten S511 und S512 erhaltenen Information wird das Erhitzen gemäß dem gründlichen Heizverlauf gemäß der Erfindung gesteuert.

In dem "gründlichen Heizverlauf" wird zusätzlich zu dem Heizverlauf durch den normalen Ausgang ein Heizen zum Warmhalten durch den niedrigeren Ausgang durchgeführt. Im Schritt S513 ist die Endtemperatur T&sub0; beim normalen Heizverlauf basierend auf dem Gewicht des Nahrungsmittels und der Information bezüglich tiefgefrorenem Nahrungsmittel oder Nahrungsmittel mit Zimmertemperatur, die in den Schritten S511 und S512 erhalten worden ist, gesetzt. Im allgemeinen wird, wenn das Gewicht des Nahrungsmittels größer als ein vorgeschriebenes Gewicht ist, und/oder das Nahrungsmittel ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel ist, die Endtemperatur etwas höher als sonst gesetzt, um das Nahrungsmittel durchgehend graduell zu erhitzen. Die Warmhaltetemperatur Tx zum Warmhalten des Nahrungsmittels durch einen niedrigeren Ausgang, die auf den Heizverlauf durch den normalen Ausgang folgt, wird ebenfalls im Schritt S513 basierend auf der in den Schritten S511 und S512 erhaltenen Information gesetzt. Wenn das Gewicht des Nahrungsmittels größer als ein vorgeschriebenes Gewicht ist, und/oder das Nahrungsmittel ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel ist, wird im allgemeinen die Warmhaltetemperatur Tx etwas höher als ansonsten gesetzt. Im Schritt S513 werden basierend auf der in den Schritten S511 und S512 erhaltenen Information ebenfalls verschiedene Koeffizienten für die Bestimmung der zusätzlichen Heizzeit t&sub0; und der Warmhaltezeit tx gesetzt, was noch beschrieben wird.

Dann wird im Schritt S514 die Temperatur T des Nahrungsmittels durch die Steuerungseinheit 90 basierend auf dem Maß der Infrarotstrahlung von dem Nahrungsmittel, die durch den Infrarotstrahlenssensor 1 detektiert wird, detektiert. Bezugnehmend auf Fig. 5B wird im Schritt S515 bestimmt, ob T ≥ T&sub0; für die Temperatur T gilt. Wenn im Schritt S515 bestimmt worden ist, daß T ≥ T&sub0; nicht gilt, kehrt das Programm zum Schritt S514 zurück, das Nahrungsmittel wird erhitzt und die Temperatur wird solange detektiert, bis T ≥ T&sub0; errichtet ist. Wenn T ≥ T&sub0; im Schritt S515 erhalten wird, anders ausgedrückt, wenn die Temperatur des Nahrungsmittels die Endtemperatur T&sub0; erreicht, wird im Schritt SS 16 eine zusätzliche Heizzeit T&sub0; gesetzt. Genauer gesagt, wenn das Gewicht des Nahrungsmittels ein vorgeschriebenes Niveau überschreitet, wird selbst nachdem die Temperatur T des Nahrungsmittels die N-Temperatur T&sub0; erreicht hat, ein zusätzliches Heizen für eine zusätzliche Zeit t&sub0; entsprechend dem 0,4-fachen der Zeit, die dafür erforderlich war, daß die Nahrungsmittel-Temperatur die Endtemperatur T&sub0; erreicht hat, durchgeführt, so daß das Nahrungsmittel gründlich bis ins Innere erhitzt ist. Der Faktor 0,4 ist im Schritt S513 basierend auf der Information, die in den Schritten S511 und S512 ermittelt worden ist, bestimmt worden. Im Schritt S516 wird die zusätzliche Heizzeit gesetzt und das Abwärtszählen eines Zeitschalters zum Messen der zusätzlichen Heizzeit t&sub0; wird initiiert. Dann wird im Schritt S517 bestimmt, ob der Zählwert t&sub0; des Zeitschalters 0 erreicht hat. Wenn im Schritt S517 bestimmt worden ist, daß der Zählwert t&sub0; des Zeitschalters 0 erreicht hat, wird im Schritt S518 das Heizen zum Warmhalten des Nahrungsmittels durch den niedrigeren Ausgang initiiert. Im Schritt S519 wird die Temperatur T des durch den niedrigeren Ausgang erhitzten Nahrungsmittels durch die Steuerungseinheit 90 basierend auf dem Maß der Infrarotstrahlung, die vom Infrarotstrahlensensor 1 detektiert worden ist, detektiert. Gleichzeitig wird im Schritt S520 die Warmhaltezeit Tx basierend auf dem in dem Schritt S513 gesetzten Koeffizienten bestimmt und durch den Zeitschalter nach abwärts gezählt. Dann wird im Schritt S521 bestimmt, ob der Zählwert tx des Zeitschalters 0 erreicht hat, anders ausgedrückt, ob die Warmhalteheizzeitperiode abgelaufen ist.

Wenn im Schritt S521 bestimmt worden ist, daß der Zählwert tx des Zeitschalters nicht 0 erreicht hat, anders ausgedrückt, wenn die Warmhalteheizzeitperiode nicht abgelaufen ist, wird im Schritt S522 bestimmt, ob die Temperatur T des zum Warmhalten erhitzten Nahrungsmittels die Warmhaltetemperatur Tx erreicht hat. Wenn im Schritt S522 bestimmt worden ist, daß T ≥ Tx gilt, wird die Oszillation des Magnetrons 22 im Schritt S523 gestoppt, um das Erhitzen des Nahrungsmittels zu stoppen. Somit kann verhindert werden, daß die Temperatur des Nahrungsmittels extrem steigt. Dann kehrt das Programm zum Schritt S519 zurück, die Temperatur T des Nahrungsmittels wird fortgesetzt detektiert, während das Warmhalteheizen mit dem geringeren Ausgang unterbrochen worden ist, bis der Zählwert tx des Zeitschalters 0 erreicht, anders ausgedrückt, bis die Warmhalteheizzeitperiode abläuft. Wenn im Schritt S522 bestimmt worden ist, daß die Temperatur T sich mit der Zeit gesenkt hat und T ≥ Tx gilt, kehrt das Programm zum Schritt S518 zurück, und das Erhitzen des Nahrungsmittels wird nocheinmal initiiert.

Wenn der Zählwert tx des Zeitschalters im Schritt S521 Null erreicht, anders ausgedrückt, wenn die Warmhalteheizzeitperiode abläuft, dann wird im Schritt S524 das Relais RL-5 abgeschaltet, und die Oszillation des Magnetrons 22 gestoppt. Darauffolgend wird im Schritt S525 das Relais RL-2 abgeschaltet, und der Drehtischmotor 505 wird abgeschaltet. Ferner wird im Schritt S526 das Relais RL-6 abgeschaltet, und der Unterbrechermotor 9 des Infrarotstrahlensensors 1 wird gestoppt. Im Schritt S527 wird das Relais RL-1 abgeschaltet und der Heizvorgang wird beendet. Danach tritt der Mikrowellenofen 100 für den nächsten Heizvorgang in einen Bereitschaftszustand ein.

Die Fig. 6A und 6B sind grafische Darstellungen von Beispielen für die Temperaturänderung beim Erhitzen eines Nahrungsmittels mit Zimmertemperatur durch den gründlichen Heizverlauf gemäß den Flußdiagrammen der Fig. 5A und 5B. Fig. 6A ist eine graphische Darstellung der Temperatur, die die Temperaturänderung eines Nahrungsmittels mit Zimmertemperatur mit einem Gewicht von unter 500 g zeigt, und Fig. 6B ist eine graphische Darstellung der Temperaturänderung eines Nahrungsmittels mit Zimmertemperatur, das nicht weniger als 500 g wiegt.

Bezugnehmend auf die Fig. 6A wird, wenn ein Nahrungsmittel 31 mit Zimmertemperatur von weniger als 500 g erhitzt wird, das Nahrungsmittel 31 so lange durch einen normalen Ausgang von 650 W erhitzt, bis die gewünschte Endtemperatur T&sub0; von 75ºC erreicht ist.

Das Erhitzen bis zum Zeitpunkt t&sub1;, zu welchem die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 75ºC erreicht, wird als "erster Modus" bezeichnet, und das Erhitzen nach dem Zeitpunkt t&sub1; wird als "zweiter Modus" bezeichnet. Für ein Nahrungsmittel unter 500 g ist die zusätzliche Heizzeit t&sub0; auf Null gesetzt, und ein zusätzliches Erhitzen durch den normalen Ausgang wird nicht durchgeführt.

In dem zweiten Modus nach dem Zeitpunkt t&sub1; wird während der Warmhaltezeitperiode tx, basierend auf dem im Schritt S513 gesetzten Koeffizienten das Nahrungsmittel 31 durch einen niedrigeren Ausgang von 350 W erhitzt, um auf einer Warmhaltetemperatur Tx von 90ºC warmgehalten zu werden, die höher als die Endtemperatur T&sub0; gleich 75ºC ist. Durch das Warmhalteerhitzen kann das Nahrungsmittel 31 graduell und gründlich bis ins Innere erhitzt werden, ohne daß es verbrannt wird. Hierbei steuert während des Erhitzens zum Warmhalten die Steuerungseinheit 90 das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80 so, daß sie intermittierend ein-/ausgeschaltet werden, so daß die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 auf ungefähr 90ºC aufrechterhalten wird.

Hierbei ist die Warmhaltezeitperiode tx basierend auf dem im Schritt S513 gesetzten Koeffizienten für schwereres Nahrungsmittel länger und für ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel noch länger. In der Praxis werden für die Heizzeitperiode ab dem Start des Erhitzens bis zum Erreichen der Endtemperatur T&sub0; für schwerere Nahrungsmittel größere Koeffizienten gesetzt, und für ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel wird eine Zeitperiode, die durch Multiplizieren eines noch größeren Koeffizienten als Warmhaltezeitperiode tx gesetzt.

Bezugnehmend auf die Fig. 6B wird, wenn ein Nahrungsmittel 31 mit Zimmertemperatur von nicht weniger als 500 g erhitzt wird, das Nahrungsmittel 31 durch den normalen Ausgang von 650 W erhitzt, bis die Temperatur T&sub0; von 80ºC erreicht wird, die etwas höher als die Endtemperatur im Falle des Nahrungsmittels unter 500 g, wie vorstehend beschrieben, ist. Während einer zusätzlichen Heizzeitperiode t0 bis zum Zeitpunkt t&sub3; (1,4 t&sub2;) vom Zeitpunkt t&sub2; zu welchem die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 80ºC erreicht hat, wird das Erhitzen durch den normalen Ausgang fortgesetzt. Das Erhitzen bis zum Zeitpunkt t&sub3; wird als "erster Modus" bezeichnet und das Erhitzen nach dem Zeitpunkt t&sub3; wird als "zweiter Modus" bezeichnet.

In dem zweiten Modus nach dem Zeitpunkt t&sub3; wird das Nahrungsmittel 31 während der Warmhaltezeitperiode tx basierend auf dem im Schritt S513 gesetzten Koeffizienten durch den niedrigeren Ausgang von 350 W erhitzt, und auf einer Warmhaltetemperatur Tx von 100ºC warmgehalten, die höher als die Endtemperatur von 80ºC ist. Durch das Warmhalteerhitzen kann das Nahrungsmittel 31 graduell und gründlich bis ins Innere ohne Verbrennen erhitzt werden. Ferner steuert während des Warmhalteerhitzens die Steuerungseinheit 90 das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80 so, daß sie intermittierend ein-/ausgeschaltet werden, so daß die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 stabil auf ungefähr 100ºC gehalten wird.

Die Fig. 7A und 7B sind grafische Darstellungen von Beispielen, bei denen tiefgefrorenes Nahrungsmittel in dem gründlichen Heizverlauf gemäß der in den Fig. 5A und 5B gezeigten Flußdiagramme erhitzt wird. Fig. 7A ist eine graphische Darstellung, die die Temperaturänderung eines tiefgefrorenen Nahrungsmittels mit einem Gewicht unter 500 g zeigt, während die Fig. 7B eine graphische Darstellung der Temperaturänderung eines tiefgefrorenen Nahrungsmittels mit einem Gewicht nicht unter 500 g zeigt. Bezugnehmend auf die Fig. 7A wird, wenn das tiefgefrorene Nahrungsmittel unter 500 g erhitzt wird, das Nahrungsmittel 31, da ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel nicht so gut wie ein Nahrungsmittel mit Zimmertemperatur erhitzt wird, durch den normalen Ausgang von 650 W bis T&sub0; 80ºC erhitzt, was höher als 75ºC der gewünschten Endtemperatur eines Nahrungsmittels mit Zimmertemperatur ist. Das Erhitzen bis zum Zeitpunkt t&sub4;, zu welchem die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 80ºC erreicht, wird als "erster Modus" bezeichnet, und das Erhitzen nach dem Zeitpunkt t&sub4; wird als "zweiter Modus" bezeichnet. Für das Nahrungsmittel unter 500 g ist die zusätzliche Heizzeitperiode t0 auf Null gesetzt, und das zusätzliche Erhitzen durch den normalen Ausgang wird nicht durchgeführt.

In dem zweiten Modus nach dem Zeitpunkt t&sub4; wird während der Warmhaltezeitperiode tx basierend auf dem im Schritt S513 gesetzten Koeffizienten das Nahrungsmittel 31 durch den niedrigeren Ausgang von 350 W erhitzt und auf einer Warmhaltetemperatur Tx von 110ºC warmgehalten, die höher als die Endtemperatur T&sub0; von 80ºC ist. Durch das Warmhalteerhitzen kann das Nahrungsmittel 31 graduell und gründlich bis ins Innere ohne Verbrennen erhitzt werden. Hierbei steuert die Steuerungseinheit 90 das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80 so, daß sie intermittierend ein-/ausgeschaltet werden, so daß die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 stabil auf ungefähr 110ºC gehalten wird.

Nunmehr bezugnehmend auf Fig. 7B wird tiefgefrorenes Nahrungsmittel 31 von nicht weniger als 500 g durch den normalen Ausgang von 650 W so lange erhitzt, bis die Endtemperatur T&sub0; von 80ºC erreicht ist. Während der zusätzlichen Heizzeitperiode t&sub0; vom Zeitpunkt t&sub5;, zu welchem die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 80ºC erreicht, bis zum Zeitpunkt t&sub6; (= 1,4 t&sub5;), wird das Erhitzen durch den normalen Ausgang fortgesetzt. Das Erhitzen bis zum Zeitpunkt t&sub6; wird als "erster Modus" bezeichnet, während das Erhitzen nach dem Zeitpunkt t&sub6; als "zweiter Modus" bezeichnet wird.

In dem zweiten Modus nach dem Zeitpunkt t&sub6; wird während der Warmhaltezeitperiode tx basierend auf dem im Schritt S513 gesetzten Koeffizienten das Nahrungsmittel 31 durch den niedrigeren Ausgang von 350 W erhitzt und auf einer Warmhaltetemperatur Tx von 110ºC warmgehalten, die höher als 80ºC ist. Durch das Warmhalteerhitzen kann das Nahrungsmittel graduell und gründlich bis ins Innere ohne Verbrennen erhitzt werden. Während des Warmhalteerhitzens steuert die Steuerungseinheit 90 das Magnetron 22 oder die Heizeinrichtungen 80 so, daß sie intermittierend ein-/ausgeschaltet werden, so daß die Temperatur T des Nahrungsmittels 31 stabil auf ungefähr 110ºC aufrechterhalten wird.

Wie vorstehend gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung beschrieben, kann, wenn ein zu erhitzendes Nahrungsmittel ein großes Volumen oder eine große Dicke hat, oder ein Nahrungsmittel ausgleichend bis ins Innere erhitzt werden soll, das Nahrungsmittel gründlich bis ins Innere erhitzt werden, ohne daß die Oberfläche des Nahrungsmittels verbrennt.

Das Erhitzen kann in einer kürzeren Zeitspanne durchgeführt werden, wenn eine solche Steuerung erfolgt, daß das Erhitzen schnell bei einer Temperatur höher als die Endtemperatur im ersten Modus durchgeführt wird, und die Endtemperatur in dem zweiten Modus bei dem darauffolgenden Warmhalteerhitzen eingestellt wird.

Wie vorstehend beschrieben, kann durch Erhitzen in dem gründlichen Heizverlauf durch den Mikrowellenofen gemäß der ersten Ausführungsform ein Nahrungsmittel automatisch in einem optimalen Heizverlauf erhitzt werden, und das Nahrungsmittel kann gründlich im Inneren erhitzt werden.

In dem Mikrowellenofen, der den Infrarotstrahlensensor 1 an dem oberen Teil einer Seite einer Position zum Aufnehmen der Infrarotstrahlen 25 diagonal von oberhalb des Nahrungsmittels 31 hat, wie dies in der Fig. 1 gezeigt ist, ist die Infrarotstrahlung von einer Anzahl von mit Milch gefüllter Tassen oder von Tokkuri (japanische Sake-Flaschen), die mit Sake gefüllt sind, welche auf dem Drehtisch plaziert sind, und die von den Infrarotstrahlensensor detektiert wird, wahrscheinlich unterschiedlich. Wenn eine Sake-Flasche mit einer gekurvten Form und einer gewissen Höhe, wie in der Fig. 8 auf dem Drehtisch plaziert ist, unterscheiden sich die detektierten Infrarotstrahlen stark zwischen dem engen Teil und dem großen Teil mit dem darin befindlichen Sake, was zu signifikanten Detektionsfehlern führt.

In einem Mikrowellenofen, der einen Infrarotstrahlensensor in der Mitte des oberen Teils des Hohlraums vorgesehen hat, erfolgen, wenn Nahrungsmittelgegenstände nicht gleichmäßig auf dem Drehtisch plaziert werden, Detektionsfehler.

Weiterhin sind mehrere Gegenstände noch schwieriger zu erhitzen und führen zu mehr Erhitzungsvariationen als beim Erhitzen eines einzelnen Gegenstandes. Zwischen dem Erhitzen einer einzigen Sakeflasche und dem Erhitzen mehrerer Sake-Flaschen, variiert die Art und Weise, mit der die zu erhitzenden Gegenstände Mikrowellenenergie von dem Magnetron aufnehmen, mit der Zeit, und das Erhitzen einer Anzahl von Sake-Flaschen führt zu mehr Erhitzungsvariation als das Erhitzen einer einzelnen Flasche, anders gesagt, eine Anzahl von Gegenständen sind weniger leicht zu erwärmen.

Wenn daher eine gewisse Endtemperatur T&sub0; gemäß der ersten Ausführungsform gesetzt ist, variiert die Relation zwischen dem Feld des Infrarotstrahlensensors und der Position der zu erhitzenden Nahrungsmittel in Abhängigkeit von der Anzahl und Menge der Nahrungsmittel ab, und es können Fehler der detektierten Temperaturen auftreten. Da weiterhin die Relation zwischen dem Magnetron und der Position der zu erhitzenden Nahrungsmittel in Abhängigkeit von der Anzahl oder Menge der Nahrungsmittel variiert, kann eine Erhitzungsvariation verursacht werden. Solche Detektionsfehler oder eine solche Erhitzungsvariation könnte in der Praxis die Endtemperatur in Abhängigkeit von der Anzahl oder Menge der Nahrungsmittel ändern. Eine zweite Ausführungsform der Erfindung ist auf eine Lösung für eine derartige Möglichkeit gerichtet, und gemäß der Ausführungsform kann ungeachtet der Anzahl oder Menge der zu erhitzenden Nahrungsmittel eine feststehende Endtemperatur T&sub0; erzielt werden.

Der Vorgang bei einem gründlichen Heizverlauf gemäß der zweiten Ausführungsform ist grundsätzlich der gleiche wie der Vorgang des gründlichen Heizverlaufes gemäß der ersten Ausführungsform wie in den Fig. 5A und 5B gezeigt. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform in dem Verfahren zum Setzen der Endtemperatur T&sub0; oder der Warmhaltetemperatur Tx im Schritt S513 der Fig. 5A. Bezugnehmend auf die Fig. 9 wird nun ein Verfahren zum Setzen der Endtemperatur T&sub0; in dem gründlichen Heizverlauf gemäß der zweiten Ausführungsform beschrieben. Im Schritt S511 in Fig. 5A wird das Gewicht W des Nahrungsmittels 31 vom Gewichtsensor 501 detektiert. Demgemäß vergleicht die Steuerungseinheit 90 das Gewicht W des Nahrungsmittels 31, welches vom Gewichtssensor 501 detektiert worden ist, und die vorgeschriebenen Gewichte W&sub1;, W&sub2; und W&sub3; (W&sub1; < W&sub2; < W&sub3;), die vorab in der Steuerungseinheit 90 gespeichert worden sind.

Wenn das im Schritt SS 11 detektierte Gewicht W des Nahrungsmittels 31 W ≤ W&sub1; erfüllt, setzt im Schritt S601 die Steuerungseinheit 90 die Endtemperatur T&sub0; auf eine Setztemperatur T&sub1;, die vorab in der Steuerungseinheit 90 gespeichert worden ist, entsprechend einem Gewicht, welches nicht höher als das vorgeschriebene Gewicht W&sub1; ist, und steuert das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80 zum Erhitzen des Nahrungsmittels 31 so lange, bis die detektierte Temperatur T des Nahrungsmittels 31 die Setztemperatur T&sub1; erreicht.

Wenn das detektierte Gewicht W W&sub1; < W ≤ W&sub2; erfüllt, setzt im Schritt S602 die Steuerungseinheit 90 die Endtemperatur T&sub0; auf eine Setztemperatur T&sub2; (T&sub1; ≤ T&sub2;), die vorab in der Steuerungseinheit 90 entsprechend einem Gewicht, das nicht höher als das vorgeschriebene Gewicht W&sub2; ist, gespeichert ist, und steuert das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80, um das Nahrungsmittel 31 so lange zu erhitzen, bis die detektierte Temperatur T des Nahrungsmittels 31 die Setztemperatur T&sub2; erreicht.

Wenn das detektierte Gewicht W im Schritt S603 W&sub2; < W ≤ W&sub3; erfüllt, setzt die Steuerungseinheit 90 die Endtemperatur T&sub0; auf eine Setztemperatur T&sub3; (T&sub2; T&sub3;), die vorab in der Steuerungseinheit 90 in Übereinstimmung mit einem Gewicht, das nicht höher als das vorgeschriebene Gewicht W&sub3; ist, gespeichert worden ist, und steuert das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80, um das Nahrungsmittel 31 so lange zu erhitzen, bis die detektierte Temperatur T des Nahrungsmittels 31 die Setztemperatur T&sub3; erreicht.

Wenn das Gewicht W W&sub3; < W erfüllt, setzt im Schritt S604 die Steuerungseinheit 90 die Endtemperatur T&sub0; auf die Setztemperatur T&sub4; (T&sub3; ≤ T&sub4;), die vorab in der Steuerungseinheit 90 entsprechend einem Gewicht größer als das vorgeschriebene Gewicht W&sub3;, gespeichert worden ist und steuert das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80, um das Nahrungsmittel 31 zu erhitzen, bis die detektierte Temperatur T des Nahrungsmittels 31 die Setztemperatur T&sub4; erreicht.

Wie vorstehend beschrieben wird die Endtemperatur umso höher gesetzt, je höher das Gewicht des Nahrungsmittels 31 ist, und für eine umso längere Zeitspanne setzt die Steuerungseinheit 90 das Erhitzen des Nahrungsmittels 31 fort.

Im Schritt S514 der Fig. 5A detektiert die Steuerungseinheit 90 die Temperatur T eines Nahrungsmittels, und es wird im Schritt S515 in der Fig. 5B bestimmt, ob die im Schritt S514 detektierte Temperatur die Setztemperatur erreicht hat. Wenn im Schritt S515 bestimmt worden ist, daß die detektierte Temperatur die Endtemperatur erreicht hat, beendet die Steuerungseinheit 90 das Erhitzen in dem ersten Modus und tritt in das Erhitzen im zweiten Modus über. Wenn im Schritt SS15 bestimmt worden ist, daß die detektierte Temperatur die Setztemperatur nicht erreicht hat, werden die Schritte S514 und S515 so lange wiederholt, bis die Temperatur des Nahrungsmittels 31 die Setztemperatur erreicht.

Im Fall von Sake oder Milch speichert die Steuerungseinheit 90 die optimalen Heiztemperaturen in Abhängigkeit von der Anzahl von Flaschen oder Tassen als Setztemperaturen, die Anzahl der Flaschen oder Tassen wird basierend auf dem Gewicht W, das vom Gewichtsensor 501 detektiert worden ist, vorhergesagt, und das Erhitzen wird bei einer Temperatur, die entsprechend der Anzahl von Flaschen oder Tassen gesetzt worden ist, durchgeführt.

Genauer gesagt entspricht bei einem Heizverlauf zum Erwärmen von Tokkuri (Flaschen) mit Sake, das Gewicht W&sub1; beispielsweise dem Gewicht einer einzelnen Flasche Sake, das Gewicht W&sub2; entspricht dem Gewicht von zwei Flaschen Sake und das Gewicht von W&sub3; entspricht dem Gewicht von drei Flaschen Sake. Als ein anderes Beispiel entspricht bei einem Heizverlauf zum Erwärmen von Tassen mit Milch das Gewicht W&sub1; dem Gewicht einer einzelnen Tasse Milch, das Gewicht W&sub2; dem Gewicht von zwei Tassen Milch und das Gewicht W&sub3; dem Gewicht von drei Tassen Milch.

Die Tabelle 1 zeigt Beispiele der automatischen Menüs gemäß der zweiten Ausführungsform und der gemessenen Temperaturwerte, wenn das Erhitzen in diesen drei automatischen Menüs durchgeführt wird. Tabelle 1

MW: Mittlere Temperatur

Bezugnehmend auf die Tabelle 1 sind zur Erläuterung zwei Arten von automatischen Menüs "Erwärmen von Sake", "Erwärmen von Milch" gezeigt. Für jedes automatische Menü sind Setztemperaturen entsprechend der in der Steuerungseinheit 90 des Mikrowellenofens 100 vorab gesetzten Gewichte, tatsächliche Endtemperaturen für Sake oder Milch, wenn diese auf die Setz-Temperaturen erhitzt worden sind, und tatsächliche Endtemperaturen, wenn das Erhitzen durch einen herkömmlichen Mikrowellenofen durchgeführt worden ist, bei dem die Setz-Temperatur nicht in Abhängigkeit vom Gewicht geändert wird.

Es wird nun der Fall "Erwärmen von Sake" beschrieben.

Bezugnehmend auf Tabelle 1 wird, wenn der Gewichtsensor 501 in dem Mikrowellenofen 100 das Gewicht einer Flasche Sake (bei dem vorliegenden Beispiel nicht mehr als 592 g) detektiert, das Erhitzen so lange durchgeführt, bis die durch die Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setztemperatur von 45ºC erreicht. Wenn das Gewicht von zwei Flaschen Sake detektiert worden ist, wird das Erhitzen so lange durchgeführt, bis die durch die Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setz-Temperatur von 60ºC erreicht. Wenn das Gewicht von drei Flaschen Sake detektiert worden ist, wird das Erhitzen so lange durchgeführt, bis die von der Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setz-Temperatur von 70ºC erreicht. Wenn das Gewicht von vier Flaschen Sake detektiert worden ist, wird das Erhitzen so lange durchgeführt, bis die von der Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setz- Temperatur von 75ºC erreicht.

Die Temperatur des Sakes, welche nach dem Umrühren gemessen wird, beträgt für eine einzelne Flasche 55ºC, für zwei Flaschen im Mittel 53ºC, für drei Flaschen im Mittel 54,9ºC und für vier Flaschen im Mittel 52,7ºC.

Wenn dagegen der herkömmliche Mikrowellenofen verwendet wird, beträgt die Setztemperatur ungeachtet des Gewichtes immer 45ºC, die gemessene Temperatur beträgt für eine einzelne Flasche 56,1ºC, für zwei Flaschen im Mittel 46,2ºC, für drei Flaschen im Mittel 37,9ºC und für vier Flaschen im Mittel 36,5ºC.

Wenn daher das Erhitzen unter Verwendung des herkömmlichen Mikrowellenofens durchgeführt wird, besteht die Tendenz, daß die Endtemperatur sinkt, wenn das Gewicht (oder die Anzahl der Flaschen) steigt, da die Setz-Temperatur selbst bei erhöhtem Gewicht (oder Anzahl der Flaschen) fixiert ist. Bei dem Mikrowellenofen 100 gemäß der zweiten Ausführungsform wird, wenn das Gewicht (oder die Anzahl der Flaschen) steigt, das Erhitzen automatisch bei einer dementsprechend höheren Setztemperatur durchgeführt, die Endtemperaturen ändern sich in Abhängigkeit vom Gewicht wenig. Anders gesagt kann Sake, ungeachtet der Anzahl von Flaschen immer auf eine optimale Temperatur erwärmt werden.

Es wird nun das "Erwärmen von Milch" beschrieben.

Bezugnehmend auf die Tabelle 1 wird, wenn der Gewichtsensor 501 des Mikrowellenofens 100 das Gewicht einer einzelnen Tasse Milch (bei diesem Beispiel nicht mehr als 640 g) detektiert, das Erhitzen so lange durchgeführt, bis die durch die Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setz-Temperatur von 46ºC erreicht. Wenn das Gewicht von zwei Tassen Milch detektiert wird, wird das Erhitzen so lange fortgeführt, bis die durch die Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setztemperatur von 66ºC erreicht. Wenn das Gewicht von drei Tassen Milch detektiert wird, wird das Erhitzen so lange durchgeführt, bis die durch die Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setz-Temperatur von 75ºC erreicht. Wenn das Gewicht von vier Tassen Milch detektiert wird, wird das Erhitzen so lange durchgeführt, bis die durch die Steuerungseinheit 90 detektierte Temperatur die entsprechende Setz-Temperatur von 80ºC erreicht.

Nach dem Erhitzen beträgt die Temperatur der Milch nach dem Umrühren bei einer einzelnen Tasse 56,4ºC, bei zwei Tassen im Mittel 56,2ºC, bei drei Tassen 56,0ºC und bei vier Tassen 56,0ºC.

Bei dem herkömmlichen Mikrowellenofen dagegen, bei dem die Setz-Temperatur ungeachtet des Gewichtes immer 50ºC ist, beträgt die gemessene Temperatur für eine einzelne Tasse 63,0ºC und die mittlere gemessene Temperatur 43,2ºC für zwei Tassen, 38,1ºC für drei Tassen und 31,0ºC für vier Tassen.

Daher besteht bei der Verwendung des herkömmlichen Mikrowellenofens, bei dem die Setz-Temperatur selbst dann feststeht, wenn das Gewicht (oder die Anzahl der Tassen) steigt, die Tendenz, daß die tatsächliche Endtemperatur mit dem Steigen des Gewichtes (oder der Anzahl der Tassen) gesenkt wird. Bei Verwendung des Mikrowellenofens 100 gemäß der zweiten Ausführungsform wird, wenn das Gewicht oder die Anzahl der Tassen steigt, das Erhitzen einer entsprechend höher gestetzten Temperatur durchgeführt, wobei sich die tatsächliche Endtemperatur in Abhängigkeit vom Gewicht wenig ändert. Anders ausgedrückt, kann Milch ungeachtet der Anzahl von Tassen immer auf eine optimale Temperatur erwärmt werden.

Während des Setzens eines Heizverlaufs und während des Erhitzens wird die gewünschte Endtemperatur anstatt der Setz-Temperatur entsprechend dem Gewicht oder der Anzahl an dem Anzeigeteil 3 der Betätigungstafel 34 angezeigt, und daher kann der Benutzer eine genaue Einschätzung der tatsächlichen Temperatur bei der Beendigung anstatt einer fehlerhaften Annahme der gewünschten Endtemperatur durchführen.

Wie im Vorstehenden angegeben, kann bei dem gründlichen Heizverlauf durch den Mikrowellenofen 100 gemäß der zweiten Ausführungsform ungeachtet des Gewichtes oder der Anzahl von zu erhitzenden Nahrungsmitteln 31 das Nahrungsmittel immer auf eine feststehende optimale Temperatur erwärmt werden. Da der Anzeigeteil die gewünschte Endtemperatur angibt, kann der Benutzer die gewünschte Endtemperatur nicht mißverstehen und kann genau die tatsächliche Endtemperatur einschätzen.

Bei den vorstehenden Ausführungsformen wird ein Nahrungsmittel nicht notwendigerweise innerhalb des Feldes des Infrarotstrahlensensors 1 plaziert, und wenn eine Anzahl von Nahrungsmitteln ungleichförmig auf dem Drehtisch plaziert sind, gelangen die Nahrungsmittel beim Drehen des Drehtisches in das Feld der Infrarotstrahlen und aus diesem Feld. In einem derartigen Fall wird irrtümlicherweise die Temperatur des Drehtisches als die Temperatur der Nahrungsmittel detektiert, und daher kann die genaue Temperatur der Nahrungsmittel nicht detektiert werden.

Insbesondere wenn der Infrarotstrahlensensor im oberen Teil einer Seite des Hohlraumes zum diagonal von oben Detektieren der Nahrungsmittel plaziert ist, liegen Nahrungsmittel, die ungleichmäßig auf dem Drehtisch plaziert sind, häufig außerhalb des Feldes des Infrarotstrahlensensors. Selbst in einem Mikrowellenofen, der in dem oberen Teil des Hohlraums einen Infrarotstrahlensensor plaziert hat, kann die genaue Temperatur der Nahrungsmittel, welche ungleichförmig auf dem Drehtisch plaziert sind, trotzdem nicht detektiert werden.

Eine dritte Ausführungsform der Erfindung richtet sich auf eine Verbesserung zur Lösung eines derartigen Problems und erlaubt eine genauere Detektion der Temperatur eines Nahrungsmittels, welches erhitzt wird.

Die Funktionsweise in dem gründlichen Heizverlauf eines Mikrowellenofens gemäß der dritten Ausführungsform ist grundsätzlich die gleiche wie die Funktionsweise der in den Fig. 5A und 5B gezeigten ersten Ausführungsform, und der einzige Unterschied liegt in dem Verfahren zum Detektieren der Nahrungsmitteltemperatur T gemäß der Fig. 5A und 5B. Bezugnehmend auf die Fig. 10A und l OB wird die Funktionsweise des gründlichen Heizverlaufs gemäß der dritten Ausführungsform nunmehr beschrieben.

Wenn die Steuerungseinheit 90 in Antwort auf eine Tasteneingabe an der Betätigungstafel 34 das Erhitzen startet, wird im Schritt S513 in der Fig. 5A eine Endtemperatur gesetzt. Die Funktionsweise gemäß der dritten Ausführungsform, welche beschrieben wird, entspricht den Schritten S514 und S515 gemäß der ersten Ausführungsform, die in den Fig. 5A und 5B gezeigt ist.

Wenn das Erhitzen gestartet wird, und die Endtemperatur im Schritt S513 gesetzt worden ist, detektiert die Steuerungseinheit 90 kontinuierlich die Temperatur des Nahrungsmittels 31 bei der ersten Rotation des Drehtisches 18. Die Temperaturdetektion basiert auf Infrarotstrahlen, welche vom Nahrungsmittel 31 abgestrahlt werden, und die durch den Infrarotstrahlensensor 1 detektiert werden.

Im Schritt S701 wird die Temperatur des Nahrungsmittels 31 zum erstenmal bei der ersten Rotation des Drehtisches 18 detektiert, und die detektierte Temperatur K wird in dem internen Speicher (nicht dargestellt) der Steuerungseinheit 90 gespeichert.

Wenn hierbei beispielsweise ein Nahrungsmittel, das in einer Kühltruhe gespeichert worden ist, erwärmt wird, hat das Nahrungsmittel, welches auf dem Drehtisch 18 auf Zimmertemperatur plaziert ist, eine Temperatur, die niedriger als die Temperatur des Drehtisches 18 ist, die Position des Nahrungsmittels kann gemäß der Steuerung dieser Ausführungsform spezifiziert werden, und die Temperatur des zu erwärmenden Nahrungsmittels ist üblicherweise niedriger als die Temperatur des Drehtisches 18, und ein Verfahren zur diesem Fall entsprechenden Steuerung ist in den Fig. 10A und 10B gezeigt.

Im Schritt S702 steuert die Steuerungseinheit 90 den internen Speicher, um die im Schritt S701 detektierte Temperatur K als Minimalwert KMIN zusammen mit dem Zeitpunkt Tue, zu welchem der Minimalwert KMIN detektiert worden ist zu speichern. Im Schritt S703 führt die Steuerungseinheit 90 die nächste Temperaturdetektion bei der ersten Umdrehung des Drehtisches 18 durch und speichert die erhaltene detektierte Temperatur K des Nahrungsmittels 31 im internen Speicher. Im Schritt S704 vergleicht die Steuerungseinheit 90 die detektierte Temperatur des Nahrungsmittels 31, die im Schritt S703 gelesen worden ist, und den Minimalwert KMIN, der in dem internen Speicher gespeicherten detektierten Temperatur, und es wird bestimmt, ob K < KMIN gilt. Wenn im Schritt S704 KMIN nicht wahr ist, bestimmt im Schritt S705 die Steuerungseinheit 90, ob der Drehtisch 18 eine Umdrehung gemacht hat. Wenn im Schritt S704 K < KMIN Wahr ist, steuert im Schritt S706 die Steuerungseinheit 90 den internen Speicher, damit dieser die im Schritt S703 detektierte Temperatur K als Minimalwert KMIN zusammen mit dem Zeitpunkt TMIN, zu welchem der Minimalwert KMIN detektiert worden war, speichert, und das Programm geht weiter zum Schritt 5705.

Wenn im Schritt S705 bestimmt worden ist, daß der Drehtisch 18 nicht eine Umdrehung gemacht hat, kehrt das Programm zum Schritt S703 zurück, und die Temperatur wird fortgesetzt detektiert, und es wird der Minimalwert KMIN der detektierten Temperatur des Nahrungsmittels 31 während einer Rotation des Drehtisches 18 erzeugt. Wenn im Schrift S705 bestimmt worden ist, daß der Drehtisch 18 eine Umdrehung gemacht hat, bestimmt im Schritt S707 die Steuerungseinheit 90, ob die detektierte Temperatur K die gewünschte Endtemperatur des Nahrungsmittels 31 erreicht hat. Wenn im Schritt S707 bestimmt wird, daß die Temperatur des Nahrungsmittels 31 die Endtemperatur erreicht hat, wird das Erhitzen im ersten Modus beendet. Wenn im Schritt 707 bestimmt worden ist, daß die Temperatur des Nahrungsmittels 31 nicht die Endtemperatur erreicht hat, bestätigt die Steuerungseinheit 90 im Schritt S708 die Temperatur K, die zum Zeitpunkt TMIN in den zweiten und darauffolgenden Umdrehungen detektiert worden ist, und steuert den internen Speicher so, daß er die Temperatur als die detektierte Temperatur des Nahrungsmittels 31 speichert. Der Vorgang der Temperaturdetektion und des Lesens/Speicherns wird solange wiederholt, bis die Temperatur des Nahrungsmittels 31 die Endtemperatur erreicht. Wenn ein Nahrungsmittel, dessen Temperatur höher als die des Drehtisches 18 ist, erwärmt wird, werden der Maximalwert KMIN der detektierten Temperatur und der Zeitpunkt, zu welchem der Maximalwert KMIN detektiert worden ist, anstatt des vorstehenden Minimalwertes KMIN der detektierten Temperatur in dem internen Speicher gespeichert.

Während des Wiederholens der Temperaturdetektion und des Speicherns im Schritt S708, bis die Temperatur des Nahrungsmittels 130 die Endtemperatur erreicht, kann, wenn die Stromversorgung unterbrochen oder das Türpanel 15 während des fortgesetzten Erhitzens geöffnet wird, das Heizen als ein Ergebnis hieraus unterbrochen werden. Bei der Unterbrechung können die Niveaus der Temperaturen des Nahrungsmittels 31 und des Drehtisches 18 durch Erhitzen bis zu dem Punkt, zu welchem die Temperatur des Nahrungsmittels 31 höher als die Temperatur des Drehtisches 18 sein kann, umgekehrt sein. Weiterhin kann, wenn das Erhitzen wiederaufgenommen wird, die Drehrichtung des Drehtisches 18 gegenüber der Drehrichtung vor der Unterbrechung umgekehrt werden. Daher muß nach dem Wiederaufnehmen des Heizens die Steuerungseinheit 90 Steuerungen entsprechend verschiedener Fälle durchführen. Die Steuerung in einem derartigen Fall wird durch die Subroutine A gemäß Fig. 10A repräsentiert, und deren Flußdiagramm ist in der Fig. 10B gezeigt.

In der Fig. 10A wird im Schritt S709 bestimmt, ob das Heizen unterbrochen worden ist. Wenn beispielsweise das Türpanel 15 während des Heizens geöffnet worden ist, detektiert der Türdetektorschalter 509 das Öffnen des Türpanels und schickt das Detektionssignal an die Steuerungseinheit 90. Die Steuerungseinheit 90 steuert basierend auf dem Detektionssignal von dem Türdetektionsschalter 509 das Magnetron 22 oder die Heizvorrichtungen 80 so, daß diese ihr Heizen stoppen. Wenn im Schritt S709 bestimmt worden ist, daß das Heizen nicht unterbrochen worden ist, wird die Steuerung von S707 bis S709 wiederholt durchgeführt, bis die Temperatur K, die zum Zeitpunkt TMIN gespeichert worden ist, die gewünschte Endtemperatur erreicht.

Wenn in der Fig. 10A im Schritt S709 bestimmt worden ist, daß das Heizen unterbrochen worden ist, wird die Steuerung gemäß der in der Fig. 10B gezeigten Subroutine A durchgeführt. Bezugnehmend auf Fig. 10B wird im Schritt S710 bestimmt, ob das erneute Heizen durchgeführt wird. Wenn im Schritt S710 bestimmt worden ist, daß das erneute Heizen nicht durchgeführt worden ist, geht das Programm weiter zu C in Fig. 10A, und die Steuerungseinheit 90 beendet im Schritt S724 das Heizen im ersten Modus.

Wenn im Schritt S710 bestimmt worden ist, daß das erneute Heizen durchgeführt worden ist, nimmt im Schritt S711 die Steuerungseinheit das Heizen durch die Oszillation des Magnetrons 22 oder die Ofenheizung durch die Heizvorrichtungen 80 wieder auf. Wenn das Heizen im Schritt S711 basierend auf der gespeicherten Temperatur K, die bei einer Rotation direkt vor der Unterbrechung des Heizens detektiert worden ist, wiederaufgenommen wird, wird im Schritt S712 bestimmt, ob die Temperatur KMIN, die zum Zeitpunkt TMIN detektiert worden ist, die Bedingung KMIN > K + K&sub0; erfüllt. (K&sub0; ist eine Konstante oder Funktion). Wenn im Schritt S712 bestimmt worden ist, daß KNMIN ≥ K + K&sub0; gilt, wird das detektierte Segment im Schritt S714 als ein Maximalwert gesetzt. Genauer gesagt, ist bei der Unterbrechung des Heizens die Temperatur des Nahrungsmittels 31 auf eine Temperatur höher als diejenige des Drehtisches 18 angestiegen, und die Position des Nahrungsmittels 31 auf dem Drehtisch 18 steht durch Detektieren des Zeitpunktes TMAX, zu welchem die detektierte Temperatur während einer Umdrehung des Drehtisches 18 einen Maximalwert erreicht, zur Verfügung. Wenn im Schritt S712 dagegen bestimmt worden ist, daß KMIN > K + K&sub0; nicht gilt, wird das detektierte Segment als ein Minimalwert gesetzt. Genauer gesagt, geht, wenn bei Unterbrechen des Heizens die Temperatur des Nahrungsmittels 31 nicht die Temperatur des Drehtisches 18 überschreitet, das Programm zu B in Fig. 10A weitergehen, und die Steuerung in und vor dem Schritt S701 wird durchgeführt.

Wenn das detektierte Segment im Schritt S714 als ein Maximalwert gesetzt ist, wird bei der ersten Rotation des Drehtisches 18 nach dem Neustart des Heizens die Temperatur K des Nahrungsmittels 31, die zum ersten Zeitpunkt im Schritt S715 detektiert worden ist, in dem internen Speicher gespeichert, die Temperatur K, die im Schritt S715 gelesen worden ist, wird als ein virtueller Maximalwert zusammen mit dem Zeitpunkt, zu welchem die Temperatur K detektiert worden ist, als TMAX gespeichert. Dann wurde im Schritt S717 die Temperatur zum nächsten Zeitpunkt während der gleichen Rotation detektiert, und die neu detektierte Temperatur K wird in dem internen Speicher gespeichert. Die in dem Schritt S717 gelesene Temperatur K wird im Schritt S718 mit dem Maximalwert KMAX, der im Schritt S716 gespeichert worden ist, verglichen, und wenn K > KMAX gilt, wird im Schritt S719 der Maximalwert KMAX auf die im Schritt S717 gelesene Temperatur K aktualisiert. Gleichzeitig wird TMAX ebenfalls auf den Zeitpunkt, zu welchem die im Schritt S717 gelesene Temperatur K detektiert worden ist, aktualisiert.

Dann wird im Schritt S720 bestimmt, ob der Drehtisch 18 nach dem Neustart des Heizens eine Umdrehung gemacht hat. Wenn im Schritt S718 K > KMAX nicht gilt, werden der Maximalwert KMAX und der Zeitpunkt TMAX nicht aktualisiert und es wird im Schritt S720 bestimmt, ob der Drehtisch 18 eine Umdrehung gemacht hat. Somit steht durch Detektieren des Zeitpunktes Tue, zu welchem die detektierte Temperatur während einer Rotation des Drehtisches 18 einen Maximalwert erreicht, die Position des Nahrungsmittels 31 auf dem Drehtisch 18 zur Verfügung.

Wenn im Schritt S720 bestimmt worden ist, daß der Drehtisch 18 noch nicht eine Umdrehung durchgeführt hat, kehrt das Programm zum Schritt S717 zurück, und die Temperatur K wird wiederum detektiert. Genauer gesagt, wird die Steuerung gemäß der Schritte S717 bis S720 so lange wiederholt, bis der Drehtisch 18 nach dem Neustart des Heizens einmal gedreht hat. Wenn im Schritt S720 bestimmt worden ist, daß der Drehtisch 18 eine Umdrehung gemacht hat, dann wird im Schritt S721 bestimmt, ob der Maximalwert KMAX die gewünschte Endtemperatur erreicht hat. Wenn im Schritt S721 bestimmt worden ist, daß die Endtemperatur nicht erreicht worden ist, wird im Schritt S722 die Temperatur K detektiert und zum Zeitpunkt TMAX im Schritt S722 gespeichert.

Wenn im Schritt S723 bestimmt worden ist, daß das Heizen noch einmal unterbrochen worden ist, kehrt das Programm zu der Subroutine A zurück, und die Steuerung in und nach dem Schritt S710 wird wiederholt durchgeführt. Wenn im Schritt S723 bestimmt worden ist, daß das Heizen nicht unterbrochen worden ist, wird die Temperatur zum Zeitpunkt TMIN jedesmal detektiert, wenn der Drehtisch 18 eine Umdrehung gemacht hat und die Steuerung in den Schritten S721 bis S723 wird solange wiederholt, bis die Temperatur K die Endtemperatur erreicht. Wenn im Schritt S721 bestimmt worden ist, daß die Temperatur K die Endtemperatur erreicht hat, geht das Programm C in der Fig. 10A weiter, und das Heizen im ersten Modus wird im Schritt S721 beendet.

Daher kann durch Speichern des Minimalwertes KMIN oder des Maximalwertes KMAX der detektierten Temperatur während einer Umdrehung des Drehtisches 18, zusammen mit dem Zeitpunkt TMIN (oder TMAX) zu welchem der Minimalwert KMIN (oder Maximalwert KMAX) detektiert worden ist, die Position des Nahrungsmittels auf dem Drehtisch 18 spezifiziert werden, und die Temperatur des Nahrungsmittels kann genau detektiert werden. Wenn die Stromversorgung unterbrochen oder das Türpanel 15 geöffnet wird, um das Heizen zu unterbrechen, kann weiterhin die Position des Nahrungsmittels wiederum genau spezifiziert werden und daher kann die Temperatur des Nahrungsmittels detektiert werden.

In dem gründlichen Heizverlauf durch den Mikrowellenofen gemäß der dritten Ausführungsform kann die Position des Nahrungsmittels genau spezifiziert und die Temperatur des Nahrungsmittels detektiert werden.


Anspruch[de]

1. Kochgerät, mit:

einer Heizkammer (17) zum Aufnehmen eines Nahrungsmittels;

Heizmitteln (22) zum Erhitzen des Nahrungsmittels in der Heizkammer;

einem Drehtisch (18) zum Plazieren des Nahrungsmittels auf diesem innerhalb der Heizkammer;

einem Drehtischmotor (505) zum Antreiben des Drehtisches (18);

einem Infrarotstrahlensensor (1) zum Detektieren von Infrarotstrahlen, die vom Nahrungsmittel abgestrahlt werden; und

einer Steuereinheit (90) zum Detektieren der Temperatur des Nahrungsmittels basierend auf den Infrarotstrahlen, welche von dem Infrarotstrahlensensor (1) detektiert worden sind,

wobei die Steuereinheit (90) in einem ersten Modus die Heizmittel (22) so lange antreibt, bis das Nahrungsmittel eine erste Temperatur erreicht, und dann in einem zweiten Modus die Heizmittel antreibt, um das Nahrungsmittel auf eine zweite Temperatur zu erhitzen, die höher als die erste Temperatur ist, und das Nahrungsmittel auf dieser zweiten Temperatur zu halten.

2. Kochgerät nach Anspruch 1, wobei die erste Temperatur eine gewünschte Endtemperatur für das Nahrungsmittel ist und die zweite Temperatur eine Temperatur höher als die gewünschte Endtemperatur für das Nahrungsmittel ist.

3. Kochgerät nach Anspruch 1,

weiterhin mit einem Gewichtssensor (501) zum Detektieren des Gewichtes des Nahrungsmittels, wobei

die Heizzeit in dem ersten Modus steigt, wenn das durch den Gewichtssensor detektierte Gewicht des Nahrungsmittels steigt.

4. Kochgerät nach Anspruch 1, weiterhin mit Mitteln zum Bestimmen, ob das Nahrungsmittel ein Nahrungsmittel mit gewöhnlicher Temperatur oder ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel ist, wobei die Heizzeit im ersten Modus für ein tiefgefrorenes Nahrungsmittel länger als für ein Nahrungsmittel mit gewöhnlicher Temperatur ist.

5. Kochgerät nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit (90) einen Zeitpunkt speichert, zu welchem eine maximale oder minimale Temperatur unter denjenigen Temperaturen, die während einer Umdrehung des Drehtisches detektiert worden sind, detektiert worden ist, nachdem die Heizvorrichtung gestartet worden ist, und zu dem gespeicherten Zeitpunkt bei einer zweiten Umdrehung usw. eine Temperaturdetektion durchführt.

6. Kochgerät nach Anspruch 5, wobei wenn das Erhitzen durch die Heizmittel unterbrochen worden ist und dann wiederaufgenommen wird, die Steuereinheit (90) einen Zeitpunkt speichert, zu welchem eine maximale oder minimale Temperatur unter denjenigen Temperaturen, die während einer Umdrehung des Drehtisches (18) detektiert worden sind, nach dem Erhitzen durch die Heizmittel (22) detektiert worden ist, wiederaufgenommen wird, und eine Temperaturdetektion zu diesem Zeitpunkt bei einer zweiten Umdrehung usw. durchführt.

7. Kochgerät nach Anspruch 6, wobei die Unterbrechung des Heizens durch die Heizmittel (22) durch ein unmittelbares Aussetzen der Stromversorgung verursacht wird.

8. Kochgerät nach Anspruch 6, wobei

die Heizkammer (17) an ihrer einen Seite einen Nahrungsmitteleingang zum Einlegen des Nahrungsmittels hat,

wobei das Gerät weiterhin aufweist

eine Tür (15), die an der Nahrungsmitteleingangsöffnung befestigt ist, und

Öffnungsdetektionsmittel zum Detektieren des Öffnens der Tür, wobei

die Steuereinheit (90) die Heizmittel so steuert, daß sie das Heizen stoppen,

wenn das Öffnen der Tür durch die Öffnungsdetektionsmittel detektiert worden ist.

9. Kochgerät nach Anspruch 5, wobei der Infrarotstrahlensensor (1) so positioniert ist, daß er Infrarotstrahlen, welche von dem Nahrungsmittel abgestrahlt werden, diagonal von oben detektiert.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com