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Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnittteilen, das ein Markierungssystem umfaßt - Dokument DE10236580A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10236580A1 06.03.2003
Titel Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnittteilen, das ein Markierungssystem umfaßt
Anmelder Gerber Technology, Inc., Tolland, Conn., US
Erfinder Rapoza, Thomas, Manchester, Conn., US;
Zink, Andrew, Stafford Springs, Conn., US;
Monroe, Jeffrey, Bolton, Conn., US
Vertreter Richter & Kollegen, 20354 Hamburg
DE-Anmeldedatum 08.08.2002
DE-Aktenzeichen 10236580
Offenlegungstag 06.03.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.03.2003
IPC-Hauptklasse D06H 7/24
Zusammenfassung Bei einem Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, wird eine Arbeitsmaterial-Verarbeitungsvorrichtung (10) bereitgestellt, die eine Auflagefläche (14) definiert, die so gestaltet ist, daß sie Arbeitsmaterial trägt, und zumindest eine Lage Arbeitsmateriel (26) auf derselben ausgebreitet. Es werden Bilder des Arbeitsmaterials (26) an einem Bezugspunkt und einem Entsprechungspunkt aufgenommen und einander überlagernd abgebildet, wobei diese einander überlagernden Bilder auf einem Display (30) projiziert werden. Eines der Bilder, dasjenige des Arbeitsmaterials (26) an dem Bezugspunkt bzw. das Bild des Arbeitsmaterials an dem Entsprechungspunkt, wird dann, bezogen auf das andere, bewegt, um die Bilder im wesentlichen auszurichten. Dann wird die Position eines entsprechenden Schnitteils (36), das innerhalb der Markierung enthalten ist, entsprechend dem Ausmaß bewegt, in dem die Bilder, bezogen aufeinander, bewegt wurden, um das Muster des Arbeitsmaterials (26) innerhalb einer Grenze, die durch das entsprechende Schnitteil (36) definiert wird, gegenüber demjenigen auszurichten, das durch das Bezugsschnitteil (34) definiert wird.

Beschreibung[de]
Querverweis auf verwandte Anmeldungen

Die vorliegende Anmeldung ist verwandt mit der ebenfalls anhängigen US-Anmeldung mit der laufenden Nummer 09/928,145, eingereicht am 10. August 2001, mit der Bezeichnung "Method for Compensating for Pattern Distortion on Sheet-Type Work Material' [Verfahren zum Kompensieren von Musterverzerrungen auf flächigem Arbeitsmaterial, das auf einer Auflagefläche ausgebreitet ist] an Andrew Zink und abgetreten an Gerber Technology of Tolland, CT, deren Offenbarung durch Bezugnahme hierin eingeschlossen ist. Die vorliegende Erfindung ist ebenfalls verwandt mit dem US-Patent Nr. 5,333,111 an Chaiken et al., erteilt am 26. Juli 1994 und ebenfalls abgetreten an Gerber Technology, dessen Offenbarung durch Bezugnahme hierin eingeschlossen ist.

Gebiet der vorliegenden Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen das Positionieren von Schnitteilen auf flächigem Arbeitsmaterial und ist speziell darauf gerichtet, die Schnitteile bezogen aufeinander und gegenüber einem Muster, das durch das Arbeitsmaterial definiert wird, auszurichten.

Hintergrund der vorliegenden Erfindung

Während des Verarbeitens von flächigem Arbeitsmaterial, beispielsweise Stoff, wird/werden eine oder mehrere Lage(n) Stoff typischerweise auf einem Ausbreittisch, wie es vom Fachmann der Textilverarbeitung bezeichnet wird, ausgebreitet. Dann wird der Stoff, oft über ein Fördermittel, auf eine Auflagefläche bewegt, die Teil einer Stoffverarbeitungsvorrichtung, beispielsweise einer Stoffzuschneidemaschine, ist.

Während des Ausbreitens und nachfolgenden Bewegens des Stoffes kommt es oft zu einer gewissen Dehnung und Fehlausrichtung. Dies ist besonders problematisch, wenn der Stoff ein Muster enthält, da das Muster in allen Schnitteilen, die aus dem gedehnten und fehlausgerichteten Stoff zugeschnitten werden, dann die gleiche Fehlausrichtung aufweist.

Im allgemeinen werden Schnitteile auf dem ausgebreiteten Stoff in einer räumlichen Anordnung von Bekleidungsstücksegmenten positioniert, die in einer Zuschneidereihenfolge positioniert sind. Diese räumliche Anordnung von Bekleidungsstücksegmenten wird vom Fachmann auf dem Gebiet, das die vorliegende Erfindung betrifft, als eine "Markierung" bezeichnet. Üblicherweise werden Markierungen mit dem Computer erzeugt, um die Schnitteildichte zu optimieren und dadurch den Verschnitt des Stoffes oder anderen ausgebreiteten Materials zu minimieren. In der Vergangenheit erzeugten computergestützte Markierungssysteme einfach eine Markierung, die recht große Toleranzen zwischen nebeneinander liegenden Teilen aufwies. Der ausgebreitete Stoff wurde zunächst so geschnitten, daß die anzugleichenden Teile einschließlich der vorstehend erwähnten Toleranzen zugeschnitten wurden. Diese Teile wurden dann einem Facharbeiter übergeben, der manuell die verschiedenen Muster entsprechend dem geometrischen Design des ausgebreiteten Stoffes ausrichtete und danach die angeglichenen Teile nachschnitt. Ausgebreitete Stoffe mit einem geometrischen Muster, beispielsweise Karos oder Streifen, bedingten auch dadurch Schwierigkeiten, daß der Modedesigner eine Ausrichtung des Musters in mehreren nebeneinander liegenden Teilen vorgeben konnte. In der Folge bedingen Teile, die aus einem ausgebreiteten Stoff mit einem geometrischen Design zugeschnitten werden, stets einen höheren Kostenaufwand, da mehr Verschnitt anfällt und während des Zuschneideprozesses langsame, gelernte Arbeitskräfte eingesetzt werden.

Oft müssen Muster nur in einer Richtung, z. B. in der Kett- oder Schußrichtung, angeglichen werden. Ein Beispiel dafür ist ein Muster für einen Herrenanzug, wo erwartet wird, daß der Schuß um das ganze Bekleidungsstück herum einheitlich verläuft, während es gleichzeitig nicht erforderlich ist, daß sich das tatsächliche Schußmuster bezogen auf die Schnitteile an einer bestimmten Stelle befindet. Demzufolge handelt es sich bei dieser Art der Angleichung um eine relative Entsprechung und nicht um eine Entsprechung gegenüber dem Gesamtzustand des Stoffes. Beim Angleichen von Schnitteilen dieser Art tritt mitunter das Problem auf, daß es für einen Bediener aufgrund einer Verzerrung des ausgebreiteten Arbeitsmaterials sowie der potentiellen Komplexität des Musters schwierig ist, das Entsprechungsbild visuell gegenüber dem Bezugsbild auszurichten.

Ausgehend von dem vorstehend Gesagten liegt der vorliegenden Erfindung die allgemeine Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Angleichen von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, auf flächigem Arbeitsmaterial, das auf einer Auflagefläche ausgebreitet ist, zu schaffen, das die Probleme und Nachteile der Verfahren nach dem Stand der Technik überwindet.

Zusammenfassung der vorliegenden Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist zum einen auf ein Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, auf zumindest einer Lage flächigen Arbeitsmaterials gerichtet, wobei das Arbeitsmaterial ein Muster auf demselben definiert. Es wird eine Arbeitsmaterialverarbeitungsvorrichtung bereitgestellt, die eine Auflagefläche definiert, die so gestaltet ist, daß sie zumindest eine Lage flächigen Arbeitsmaterials trägt. Das Arbeitsmaterial wird auf der Auflagefläche ausgebreitet, was eine gewisse Verzerrung und Verschiebung des Arbeitsmaterials zur Folge hat.

Es werden Mittel zum selektiven Aufnehmen von Bildern von Flächenabschnitten des Arbeitsmaterials eingesetzt, um in Reaktion auf Befehle, die von einer Steuervorrichtung aus ausgegeben werden, die mit denselben verbunden ist, Bilder von Abschnitten des Arbeitsmaterials zu liefern. Ein Display ist ebenfalls mit der Steuervorrichtung verbunden, zum Projizieren von Bildern, die durch die Steuervorrichtung in Reaktion auf Befehle, die von derselben aus ausgegeben werden, empfangen werden. Die Steuervorrichtung empfängt Markierungssignale, die einer Anordnung von Schnitteilen entsprechen, die ein Bezugssignal einschließen, das einem Bezugspunkt auf einem Bezugsschnitteil entspricht. Die Steuervorrichtung ist so programmiert, daß sie die mit dem Arbeitsmaterial zu registrierende Markierung und das Muster, das auf demselben definiert wird, sowie die Bilder, die von dem Mittel zum selektiven Aufnehmen von Bildern empfangen werden, analysiert.

Im Zuge der Ausführung des vorstehend bezeichneten Verfahrens wird das Mittel zum selektiven Aufnehmen von Bildern so betätigt, daß es ein Bild des Arbeitsmaterials in dem Bereich, der den Bezugspunkt umgibt und einschließt, aufnimmt. Zusätzlich wird das Mittel zum selektiven Aufnehmen von Bildern weiterhin so betätigt, daß es ein Bild des Arbeitsmaterials in einem Bereich aufnimmt, der einen Entsprechungspunkt umgibt und einschließt, der einem Punkt auf der Markierung entspricht, an dem ein entsprechendes Schnitteil anfänglich positioniert ist. Die Bilder des Arbeitsmaterials an dem Bezugspunkt und des Arbeitsmaterials an dem entsprechenden Punkt werden einander überlagernd auf dem Display abgebildet.

Anschließend wird eines der Bilder, dasjenige des Arbeitsmaterials an dem Bezugspunkt bzw. des Arbeitsmaterials an dem entsprechenden Punkt, bezogen auf das andere bewegt, bis die Muster auf jedem Bild einander entsprechen. Nachfolgend wird dann die Position des entsprechenden Schnitteils innerhalb der Markierung bezogen auf den entsprechenden Punkt angepaßt, so daß das Muster innerhalb einer Grenze, die durch das entsprechende Schnitteil definiert wird, gegenüber dem, das durch das Bezugsschnitteil definiert wird, ausrichtbar ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Flachbett- Stoffzuschneidevorrichtung, wobei eine Lage flächigen Arbeitsmaterials, das ein Muster auf demselben definiert, auf dem Zuschneidetisch positioniert ist.

Fig. 2 ist eine schematische Darstellung von Bildern des Arbeitsmaterials an einem Bezugspunkt und des Arbeitsmaterials an einem entsprechenden Punkt, die in einem nicht-ausgerichteten Zustand gezeigt sind.

Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Bilder aus Fig. 2 in einem ausgerichteten Zustand.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung

Wie in Fig. 1 gezeigt, definiert eine Verarbeitungsvorrichtung für flächiges Arbeitsmaterial, die allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und in der illustrierten Ausführungsform als eine Stoffzuschneidemaschine dargestellt ist, ein Gestell 12, das eine Auflagefläche 14 trägt. Die Zuschneidemaschine 10 schließt ebenfalls einen Träger 16 ein, der sich quer über die Auflagefläche hinweg erstreckt und in Längsrichtung derselben in Reaktion auf Befehlssignale, die durch eine Steuervorrichtung 18, die mit einer Zuschneidevorrichtung verbunden ist, erzeugt und ausgegeben werden, vor und zurück beweglich ist. Auf dem Träger 16 ist, für das Bewegen in Längsrichtung desselben, ebenfalls in Reaktion auf Befehlssignale, die durch die Steuervorrichtung 18 erzeugt und ausgegeben werden, ein Schneidkopf 20 angebracht, der ein Schneidwerkzeug 22, beispielsweise eine auf demselben angebrachte hin- und hergehende Klinge, aufweist. An dem Schneidkopf 20 ist eine Kamera 24 befestigt, die sich mit demselben bewegt, um Bilder einer Lage flächigen Arbeitsmaterials 26, das ein Muster 28 auf demselben definiert, aufzunehmen.

Ein Display 30, das in der illustrierten Ausführungsform als ein Monitor in der Art eines Computers gezeigt ist, ist mit der Steuervorrichtung verbunden, ebenso wie die Kamera 24. Zwar wurde die Steuervorrichtung 18 in der illustrierten Ausführungsform als ein Computer in der Art eines PC gezeigt, jedoch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt, da jede Art von Steuervorrichtung, die so programmiert werden kann, daß sie Signale von einer Kamera oder Sensoren im allgemeinen empfängt und das empfangene Bild an ein Display sendet, beispielsweise eine programmierbare logische Steuervorrichtung, anstelle desselben eingesetzt werden kann, ohne von den weiteren Aspekten der vorliegenden Erfindung abzugehen. Weiterhin wurde in der illustrierten Ausführungsform zwar ein Monitor in der Art eines Computers gezeigt und beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung auch in dieser Hinsicht nicht beschränkt, da jede Art von Displayvorrichtung, die ein Bild von Flächenabschnitten des ausgebreiteten Arbeitsmaterials anzeigen kann, beispielsweise ein in eine Bedienkonsole eingebauter Bildschirm, anstelle desselben eingesetzt werden kann, ohne von den weiteren Aspekten der vorliegenden Erfindung abzugehen.

Die Steuervorrichtung 18 ist so programmiert, daß sie den Träger 16 und den Schneidkopf 20 so betätigt, daß diese über die Oberfläche des Arbeitsmaterials 26, das auf der Auflagefläche 14 aufliegt, hinweg bewegt werden, so daß sowohl Bildaufnahme- als auch Zuschneidevorgänge ausführt werden. Zusätzlich ist die Steuervorrichtung so programmiert, daß sie Markierungssignale empfängt, die einer Anordnung von Schnitteilen entsprechen. Diese Markierungssignale schließen weiterhin ein Bezugssignal ein, das einem Bezugspunkt auf einem Bezugsschnitteil entspricht. Der Steuervorrichtung werden weitere Informationen, die der mit dem Arbeitsmaterial, das auf der Auflagefläche 14 positioniert ist, zu registrierenden Markierung und dem auf demselben definierten Muster entsprechen, sowie zum Analysieren von Bildern, die von der Kamera empfangen werden, zugeführt.

Bezugnehmend auf Fig. 2 und 3 wird während eines Ausrichtungsvorgangs veranlaßt, daß sich der Träger 16 und der Schneidkopf 20 in Reaktion auf Befehle, die von der Steuervorrichtung 18 aus ausgegeben werden, bewegen. Da die Kamera 24 an den Schneidkopf 20 gekoppelt ist, bewegt sie sich mit dem Träger 16 und dem Schneidkopf. Die Kamera 24 wird in eine Position über dem Arbeitsmaterial 26 bewegt, die einem Bezugspunkt entspricht, der in der illustrierten Ausführungsform mit "R" bezeichnet ist und einem Punkt innerhalb eines Bezugsschnitteils 34 entspricht, und die Kamera nimmt ein Bild des Arbeitsmaterials 26 in diesem Bereich auf. Die Kamera 24 erzeugt Signale, die dem aufgenommenen Bild des Arbeitsmaterials 26 entsprechen, und überträgt diese an die Steuervorrichtung 18. Anschließend wird die Kamera 24 in eine Position über einem entsprechenden Punkt bewegt, der in der illustrierten Ausführungsform mit "M" bezeichnet ist und einem Punkt innerhalb eines entsprechenden Schnitteils 36 entspricht. Das Verhältnis zwischen dem Bezugs- und dem entsprechenden Schnitteil, 34 bzw. 36, ist derart, daß in dem fertigen Bekleidungsstück, das diesen Schnitteilen entspricht, in Kett- oder Schußrichtung eine Musterentsprechung zwischen dem gesamten Bezugs- und entsprechenden Schnitteil oder zumindest einem Abschnitt derselben vorliegen muß.

Bezugnehmend auf Fig. 2, werden die Bilder des Arbeitsmaterials 26 in den Bereichen des Bezugs- und des Entsprechungspunktes, "R" bzw. "M", über Signale, die durch die Steuervorrichtung 18 erzeugt werden, auf das Display 30 projiziert und einander überlagernd abgebildet. In der illustrierten Ausführungsform liegt das Bild des Arbeitsmaterials im Bereich des Entsprechungspunktes über dem Bild des Arbeitsmaterials im Bereich des Bezugspunktes, jedoch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt. Darüber hinaus muß nicht das gesamte Bild des Arbeitsmaterials in einem der Bereiche, demjenigen des Bezugspunktes bzw. des Entsprechungspunktes, das ganze Bild des anderen überlagernd abgebildet werden. Ein oder beide Bild(er) können in mindestens zwei Entsprechungsbilder oder zumindest zwei Bezugsbilder aufgespalten werden, und eines der Entsprechungsbilder oder Bezugsbilder kann das vollständige Bild des anderen überlagernd abgebildet werden. Weiterhin können das Bild des Arbeitsmaterials um den Bezugspunkt herum und das um den Entsprechungspunkt herum jeweils in zumindest zwei kleinere Bilder aufgespalten werden, wobei ein Bild von jedem neben dem anderen auf dem Display 30 positioniert ist.

Wie in Fig. 3 gezeigt und da die Bilder des Arbeitsmaterials in den Bereichen des Bezugs- und des Entsprechungspunktes, 34 bzw. 36, im wesentlichen ausgerichtet werden müssen, bewegt ein Bediener das Entsprechungsmuster über ein Zeigegerät, beispielsweise, jedoch nicht beschränkt auf, eine Maus (nicht gezeigt), das mit der Steuervorrichtung 18 verbunden ist, in nur einer Richtung, wie in der illustrierten Ausführungsform durch die mit "X" bezeichneten Pfeile angegeben, um die Muster, die durch die Bilder des Arbeitsmaterials, 34 und 36, definiert werden, auszurichten. Die Steuervorrichtung 18 analysiert die Bewegung des Abschnitts der Bilder des Arbeitsmaterials im Bereich des Bezug- und des entsprechenden Punktes, 34 bzw. 36, bezogen aufeinander und bestimmt das Ausmaß, in dem das Schnitteil in der Markierung bewegt werden muß, um eine korrekte Ausrichtung des Musters, das durch das Arbeitsmaterial definiert wird, bezogen auf das Schnitteil in der Markierung, das den Bezugspunkt einschließt, zu erreichen. Zwar wurde eine manuelle Ausrichtung beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt, da die Steuervorrichtung auch so betätigt werden kann, daß eine automatische Ausrichtung erfolgt, ohne von den weiteren Aspekten der vorliegenden Erfindung abzugehen.

Dieser Prozeß wird mit allen verbleibenden Schnitteilen in der Markierung wiederholt, die eine Ausrichtung des Musters gegenüber anderen Schnitteilen erfordern. Dementsprechend kann ein Schnitteil, das zu einem Zeitpunkt ein entsprechendes Schnitteil war, bezogen auf andere Schnitteile zu einem anderen Zeitpunkt ein Bezugsschnitteil werden.

Zwar wurden bevorzugte Ausführungsformen gezeigt und beschrieben, jedoch können verschiedene Abwandlungen und Ersetzungen vorgenommen werden, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzugehen.

Dementsprechend ist die Beschreibung der vorliegenden Erfindung als beispielhaft und nicht als beschränkend zu verstehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, wobei das Verfahren einschließt: Bereitstellen von zumindest einer Lage flächigen Arbeitsmaterials (26), das ein sich wiederholendes Muster auf demselben definiert; Bereitstellen einer Arbeitsmaterial-Verarbeitungsvorrichtung (10), die eine Auflagefläche (14) definiert, die so gestaltet ist, daß sie das Arbeitsmaterial (26) trägt; Ausbreiten des Arbeitsmaterials (26) auf der Auflagefläche (14); Bereitstellen von Mitteln zum selektiven Aufnehmen von Bildern von Flächenabschnitten des Arbeitsmaterials (26); Bereitstellen eines Displays (30) zum Projizieren von Bildern, die durch das Mittel zum selektiven Aufnehmen von Bildern aufgenommen wurden, auf dasselbe; gekennzeichnet durch folgende Schritte:

    Bereitstellen einer Steuervorrichtung (18) zum Empfangen von Markierungssignalen, die entsprechen: der Anordnung von Schnitteilen, wobei die Markierungssignale weiterhin ein Bezugssignal, das einem Bezugspunkt auf einem Bezugsschnitteil (34) entspricht, und ein Entsprechungssignal, das einem Entsprechungspunkt auf einem Entsprechungschnitteil (36), wobei das Entsprechungsschnitteil (36) nur entlang einer einzigen Richtung angepaßt werden kann, einschließen, der mit dem Arbeitsmaterial (26) zu registrierenden Markierung und den auf demselben definierten Mustern, und zum Analysieren von Bildern, die von dem Mittel zum selektiven Aufnehmen von Bildern empfangen werden;

    Betätigen des Mittels zum selektiven Aufnehmen von Bildern, um ein Bild des Arbeitsmaterials (26) an dem Bezugspunkt aufzunehmen;

    Betätigen des Mittels zum selektiven Aufnehmen von Bildern (24), um ein Bild des Arbeitsmaterials (26) an einem Entsprechungspunkt aufzunehmen, der einem Punkt auf der Markierung entspricht, an dem ein entsprechendes Schnitteil (36) anfänglich positioniert ist;

    Abbilden eines der Bilder, desjenigen des Arbeitsmaterials (26) an dem Bezugspunkt bzw. des Arbeitsmaterials an dem Entsprechungspunkt über dem anderen auf dem Display (30);

    Bewegen eines der Bilder, desjenigen des Arbeitsmaterials (26) an dem Bezugspunkt bzw. des Bildes des Arbeitsmaterials (26) an dem Entsprechungspunkt, bezogen auf das andere, um sie im wesentlichen auszurichten; und

    Anpassen der Position des entsprechenden Schnitteils (36) innerhalb der Markierung, um das Muster des flächigen Materials (26) innerhalb einer Grenze, die durch das entsprechende Schnitteil (36) definiert wird, bezogen auf dasjenige auszurichten, das durch das Bezugsschnitteil (34) definiert wird.
  2. 2. Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum selektiven Aufnehmen von Bildern eine Kamera (24) einschließt.
  3. 3. Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Verarbeitungsvorrichtung eine Stoffzuschneidemaschine (10) ist.
  4. 4. Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, nach Anspruch 3, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffzuschneidemaschine (10) einschließt:

    ein Gestell (12)

    wobei die Auflagefläche (14) durch das Gestell getragen wird;

    einen Träger (16), der an das Gestell (12) gekoppelt ist, für das Bewegen vor und zurück in Längsrichtung der Auflagefläche (14) über das Arbeitsmaterial (26), das auf derselben ausgebreitet ist, in Reaktion auf Befehle, die von einer Steuervorrichtung (18) aus ausgegeben werden;

    einen Schneidkopf (20), der ein in demselben installiertes Schneidwerkzeug (22) aufweist, wobei der Schneidkopf (20) an den Träger (16) gekoppelt und entlang demselben in Reaktion auf Befehle, die von der Steuervorrichtung (18) aus ausgegeben werden, beweglich ist; und wobei

    die Kamera (24) auf dem Träger (16) angebracht ist.
  5. 5. Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, nach Anspruch 1, wobei

    der Schritt des Abbildens eines der Bilder über dem anderen weiterhin gekennzeichnet ist durch einen Schritt des Aufspaltens eines betreffenden der Bilder, desjenigen des Arbeitsmaterials (26) an dem Bezugspunkt bzw. des Arbeitsmaterials (26) an dem Entsprechungspunkt, in zumindest zwei Entsprechungsbilder und des Abbildens eines der Entsprechungsbilder über dem Bild des Arbeitsmaterials (26) an dem Entsprechungspunkt bzw. des Arbeitsmaterials (26) an dem Bezugspunkt, das nicht aufgespalten wurde.
  6. 6. Verfahren zum Ausrichten einer räumlichen Anordnung von Schnitteilen, die eine Markierung bilden, nach Anspruch 1, wobei der Schritt des überlagernden Abbildens eines der Bilder dadurch gekennzeichnet ist, daß er folgende Schritte einschließt:

    Aufspalten des Bildes des Arbeitsmaterials (26) an dem Bezugspunkt in zumindest zwei Bezugsbilder;

    Aufspalten des Bildes des Arbeitsmaterials an dem Entsprechungspunkt in zumindest zwei Entsprechungsbilder; und

    Positionieren eines der Entsprechungsbilder neben einem der Bezugsbilder; und wobei

    der Schritt des Bewegens eines der Bilder das Bewegen eines, des Entsprechungs- bzw. des Bezugsbildes, bezogen auf das andere einschließt.






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