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Dokumentenidentifikation EP1280249 06.03.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1280249
Titel Schutz- und Überwachungsvorrichtung für einen Generator sowie Anwendung einer solchen Schutz- und Überwachungsvorrichtung
Anmelder ALSTOM (Switzerland) Ltd., Baden, CH
Erfinder Hobelsberger, Max, 5303 Würenlingen, CH;
Kirchhoff, Ingo, 8055 Zürich, CH;
Kohler, Rene, 5116 Schinznach-Bad, CH;
Posedel, Zlatimir, 5432 Neuenhof, CH
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 12.07.2002
EP-Aktenzeichen 024055964
EP-Offenlegungsdatum 29.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.03.2003
IPC-Hauptklasse H02H 7/06

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Technik von Generatoren zur Erzeugung elektrischer Leistung. Sie betrifft eine Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung für einen Generator gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie die Anwendung einer solchen Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung.

Eine Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung der genannten Art ist z.B. aus der Druckschrift EP-A1-0 271 678 bekannt.

Wie in der eingangs genannten Druckschrift EP-A1-0 271 678 und der späteren Druckschrift DE-A1-197 42 622 beschrieben, können an der Generatorwelle eines Generators, der üblicherweise Teil einer Turbogruppe ist, aus verschiedenen Gründen Wellenspannungen und Wellenströme auftreten, deren Frequenzspektrum vom Gleichstrom bis zu Frequenzen reicht, die mit der Rotationsfrequenz des Generators, dessen Bauweise (Polpaarzahl), aber auch mit den Frequenzen eines Erregungssystems des Generators zusammenhängen.

Die Wellenspannungen und Wellenströme stellen eine Gefahr für verschiedene Komponenten des Generators dar und können zu Schäden am Generator führen, wenn sie nicht auf ein tolerierbares Mass reduziert, respektive keine Schutzmassnahmen getroffen werden. Hierzu wurden in der Vergangenheit an der Generatorwelle spezielle Vorkehrungen getroffen, indem beispielsweise auf der Nichtantriebsseite des Generators Isolierstrecken eingebaut und auf der Antriebsseite die Generatorwelle über Bürsten oder Kupferlitzen mit dem Erdpotential verbunden wurde. Um hochfrequente Spannungen kontrolliert zu erden, wurde auch vorgeschlagen, die Generatorwelle an der Nichtantriebsseite mittels eines Gleitkontaktes über eine Kapazität wechselspannungsmässig an das Erdpotential anzukoppeln.

Die Wellenspannungen und Wellenströme können aber auch zur Ueberwachung der Funktionssicherheit und Funktionstüchtigkeit des Wellenstranges sowie der Wellenerdung herangezogen werden. Die eingangs genannte Druckschrift EP-A1-0 271 678 gibt dazu eine Ueberwachungs- und Auswerteschaltung an, die auf der Nichtantriebsseite des Generators durch Parallelschaltung eines Widerstandes zur Ableitungskapazität einen Strompfad schafft und maschinentypische Frequenzkomponenten in den durch diesen Pfad fliessenden Strömen auswertet. Die RC-Kombination ergibt eine zuverlässige Verbindung zwischen Welle und Erdpotential, welche sowohl statische Aufladungen als auch niederfrequente Ströme und höherfrequente Spannungen auf beispielsweise für die Wellenlager ungefährliche Beträge reduziert. Durch das Einfügen des Parallelwiderstandes könnte sogar auf die ohmsche Erdung auf der Antriebsseite verzichtet werden.

Ein anderer Vorschlag (DE-A1-197 42 622) geht dahin, auf der Antriebsseite den durch eine Erdungsstrecke der Generatorwelle fliessenden Wellenstrom zu messen und den zeitlichen Verlauf oder eine Frequenz des Wellenstromes zu bestimmen, aus der dann die Ursache des Wellenstromes abgeleitet wird.

Es können in der Erdungsstrecke gleichwohl hohe Ströme und Spannungen auftreten, die beherrscht werden müssen. Die EP-A1-0 271 678 schlägt zur Abschaltung von übermässigen Strömen eine Sicherung in Serie vor. Gegen zu hohe Spannungen, wie sie z.B. auftreten, wenn die Generatorwelle mit einer Hochspannungsquelle niedriger Impedanz in Kontakt kommt, sind jedoch keine Vorkehrungen getroffen.

Die DE-A1-197 42 622 trifft weder gegen zu hohe Ströme noch zu hohe Spannungen Vorkehrungen.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung für eine Generatorwelle zu schaffen, welche die Nachteile bisheriger Lösungen beseitigt und bei gleichzeitig einfachem Aufbau und vielseitiger Einsetzbarkeit gegen Ueberspannungen auf der Generatorwelle abgesichert ist, sowie eine vorteilhafte Anwendung der Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung anzugeben.

Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale der Ansprüche 1 und 9 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, mindestens ein Mittel zur Ueberbrükkung der RC-Parallelschaltung vorzusehen, die bei einem Auftreten von Ueberspannung an der Generatorwelle die RC-Parallelschaltung gezielt kurzschliessen und so die an der Vorrichtung abfallende Spannung auf ein tolerierbares Mass reduzieren.

Gemäss einer ersten bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen der Parallelschaltung und dem Erdungsanschluss ein Messwiderstand zu der Parallelschaltung in Serie geschaltet ist, wobei die Serieschaltung aus dem Messwiderstand und der Parallelschaltung durch die Ueberbrückungsmittel überbrückbar ist. Hierdurch kann auf einfache Weise der zur Erde abfliessende Wellenstrom gemessen und sowohl bezüglich dem zeitlichen Verlauf als auch bezüglich der auftretenden Frequenzen ausgewertet und zur Ueberwachung der Wellenerdung herangezogen werden.

Um eine Sicherheit gegen übermässige Ströme zu erreichen, ist es von Vorteil, wenn gemäss einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung zwischen der Parallelschaltung und der Kontaktvorrichtung eine Sicherung zu der Parallelschaltung in Serie geschaltet ist, und wenn die Serieschaltung aus dem Messwiderstand, der Parallelschaltung und der Sicherung durch die Ueberbrückungsmittel überbrückbar ist. Es hat sich dabei bewährt, dass die Sicherung einen Nennwert von etwa 2A aulweist.

Damit auch nach dem Auslösen der Sicherung statische Ladungen von der Generatorwelle sicher gegen Erde abgeleitet werden können, ist es zweckmässig, wenn gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Sicherung ein hochohmiger Widerstand parallel geschaltet ist.

Der Ueberspannungsschutz ist besonders sicher und wartungsarm, wenn Ueberbrückungsmittel ein steuerbares Schaltelement, insbesondere einen Triac, umfassen, welches vorzugsweise durchschaltet, wenn die an der Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung abfallende Spannung etwa 32 V übersteigt.

Eine bevorzugte Anwendung ist dadurch gekennzeichnet, dass die an der Schutzund Ueberwachungsvorrichtung abfallende Spannung durch ein Durchschalten der Ueberbrückungsmittel begrenzt wird, wenn sie einen vorgegebenen Wert überschreitet.

Insbesondere werden die an der Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung abfallende Spannung und/oder der durch die Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung fliessende Strom gemessen und hinsichtlich ihres zeitlichen Verlaufes und der auftretenden Frequenzverteilung ausgewertet.

KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN

Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen

Fig. 1
den stark vereinfachten Aufbau einer Turbogruppe mit je einer an der Antriebsseite und der Nichtantriebsseite angeordneten Schutz-und Ueberwachungsvorrichtung gemäss zwei bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung; und
Fig. 2
in zwei Teilfiguren das Prinzipschaltbild einer Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung, wie sie in Fig. 1 auf der Antriebsseite angeordnet ist (Fig. 2A), und die Belegung des dazugehörigen Anschlusssteckers (Fig. 2B).

WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

In Fig. 1 ist der stark vereinfachte Aufbau einer Turbogruppe mit je einer an der Antriebsseite und der Nichtantriebsseite angeordneten Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung gemäss zwei bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung wiedergegeben. Die Turbogruppe 10 umfasst eine Turbine 11, die auf einer Turbinenwelle 14 angeordnet ist. Die Turbinenwelle 14 ist in zwei Lagern 12 und 13 drehbar gelagert. Die Turbogruppe 10 umfasst weiterhin einen Generator 16, durch den eine Generatorwelle 19 führt. Die Generatorwelle 19 ist auf der Antriebsseite DE (linke Seite in Fig. 1) über eine Kupplung 15 mit der Turbinenwelle 14 zu einem durchgehenden Wellenstrang verbunden. Die Generatorwelle 19 ist auf der Antriebsseite DE und auf der Nichtantriebsseite NDE jeweils in einem Lager 17 bzw. 18 drehbar gelagert. Das Lager auf der Nichtantriebsseite NDE ist üblicherweise gegen Erde isoliert, wie dies in Fig. 1 der EP-A1-0 271 678 und in Fig. 1 der DE-A1-197 42 622 dargestellt ist.

Bei der in Fig. 1 gezeigten Turbogruppe 10 sind zwei Möglichkeiten gezeigt, wie die Generatorwelle 19 mit einer Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung ausgerüstet werden kann: Im einen Fall ist auf der Nichtantriebsseite NDE zwischen dem Lager 18 und dem Generator 16 eine Schutz- und Ueberwachungseinrichtung 23 angeordnet, die auf der einen Seite über eine Kontaktvorrichtung 24, z.B. ein Cu-Geflecht, schleifend mit der Generatorwelle 19 in elektrischem Kontakt steht, und auf der anderen Seite mit einem Erdungsanschluss 25 verbunden ist. Diese Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung 23 enthält grundsätzlich eine RC-Parallelschaltung aus einem Widerstand und einer Kapazität, wie sie auch in der EP-A1-0 271 678 beschrieben ist. Darüber hinaus kann ein in Serie mit der RC-Parallelschaltung liegender Messwiderstand vorgesehen sein, der in Fig. 1 nicht eingezeichnet ist. Wesentlich ist ein Triac, der beim Durchschalten die RC-Parallelschaltung überbrückt und so an der Generatorwelle 19 auftretenden hohe Spannungen unschädlich macht.

Die andere Möglichkeit besteht darin, eine Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung 20 auf der Antriebsseite DE der Generatorwelle 19 zwischen dem Lager 17 und dem Generator 16 anzuordnen. Auch hier wird wellenseitig der Kontakt über eine (schleifende) Kontaktvorrichtung 21, z.B. ein Cu-Geflecht, hergestellt, während die andere Seite der Vorrichtung mit einem Erdungsanschluss 22 verbunden ist. Die antriebsseitige Schutz- und Ueberwachungseinrichtung 20, deren schaltungstechnischer Aufbau in Fig. 2B detaillierter dargestellt ist, umfasst ebenfalls eine RC-Parallelschaltung aus einem Widerstand 26 und einer Kapazität 27, die zwischen der Kontaktvorrichtung 21 und dem Erdungsanschluss 22 angeordnet ist. Zu der RC-Parallelschaltung 26, 27 sind parallel zur Spannungsbegrenzung ein Diodenpaar (34), beispielsweise mit einer Durchbruchspannung von ca. 1V, geschaltet und in Serie erdseitig ein Messwiderstand 30 und wellenseitig eine Sicherung 29 (im Beispiel: 2A/250V träge). Der Sicherung 29 ist ein (vergleichsweise hochohmiger) Widerstand 28 parallelgeschaltet. Parallel zur Serieschaltung aus Messwiderstand 30, RC-Parallelschaltung 26, 27 sowie Diodenpaar 34 und Parallelschaltung 28, 29 liegt ein Triac 31, der beim Durchschalten die Serieschaltung überbrückt. Dies ist dann der Fall, wenn die Generatorwelle 19 mit eine Hochspannungsquelle niedriger Impedanz (z.B. einer Netzspannung) in Berührung kommt. Der Triac 31 schaltet beispielsweise durch und schliesst die gesamte Schaltung kurz, wenn die Spannung an der Schaltung 32 V übersteigt. Nach dem Durchschalten wird die Spannung zwischen der Generatorwelle und Erde, selbst bei hohen Strömen, auf etwa 2 V begrenzt.

Die einzelnen Schaltungselemente der Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung 20 sind in einem Modul (in Fig. 2B gestrichelt) untergebracht. Die Sicherung 29 ist auswechselbar aussen am Modul angeordnet. Das Modul kann über ein mehradriges Anschlusskabel 32 mit zugehörigem Anschlussstecker 33 mit entsprechend ausgelegten Ueberwachungs- oder Diagnoseeinrichtungen verbunden werden. Die Anschlüsse 1 und 2 gehören dabei zu einem Koaxialkabel, über das die am Messwiderstand 30 abfallende Spannung des zu messenden Stromes durch die Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung 20 gemessen werden kann. Der Anschluss 3 dient zur direkten Verbindung mit dem Erdungsanschluss 22. Der Anschluss 6 ermöglicht eine direkte Spannungsmessung an der Generatorwelle 19, und der Anschluss 5 eine normale Spannungsmessung innerhalb der Schaltung.

Die Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung 20 an der Antriebsseite der Generatorwelle 19 soll generell den sicheren Betrieb des Generators 16 gewährleisten, insbesondere wenn ein Metallgeflecht zur Erdung der Generatorwelle 19 verwendet wird. Sie wird speziell für die folgenden Zwecke eingesetzt:

  • Als Schutzelement, um das Risiko von Schäden zu minimieren, die durch starke Wellenströme hervorgerufen werden können. Im Normalbetrieb sollte kein Strom durch die Vorrichtung (das Modul) 20 fliessen, weil die Erdung die Generatorwelle einfach auf einem niedrigen Potential hält. Wenn jedoch parallel zur Kontaktvorrichtung 21 mit dem Metallgeflecht eine zweite Erdverbindung der Welle vorhanden ist, fliesst ein Strom durch das Modul. Sobald dieser Strom zu gross wird, spricht die Sicherung 29 an und der Strom wird durch den parallelen Widerstand 28 begrenzt.
  • Als Spannungsbegrenzer, wenn der Spannungsabfall über dem Widerstandspfad innerhalb des Moduls zu gross wird. In diesem Fall schaltet der Triac 31 durch (siehe oben).
  • Zur Ableitung statischer Aufladungen von der Generatorwelle. Dies ist wegen des Widerstandes 28 auch dann möglich, wenn die Sicherung 29 angesprochen hat.
  • Zum Kurzschliessen von Spannungsimpulsen, die vom Erregungssystem herrühren und kapazitiv durch die Kapazität zwischen Generatorwelle und der Rotorwindung eingekoppelt werden (siehe dazu auch die EP-A1-0 271 678).
  • Als Strom- und Spannungssensor zur Ueberwachung des Generators oder für periodische Online-Messungen.
  • Zur Detektion von Isolationsfehlern im von der Erde isolierten Lager 18 auf der Nichtantriebsseite.
  • Zur Detektion von Schleifvorgängen der Generatorwelle 19 auf der Antriebsseite, respektive entlang des Wellenstrangs inklusive der Turbine 10.

BEZUGSZEICHENLISTE

10
Turbogruppe
11
Turbine
12,13
Lager (Turbinenwelle)
14
Turbinenwelle
15
Kupplung
16
Generator
17,18
Lager (Generatorwelle)
19
Generatorwelle
20,23
Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (Modul)
21,24
Kontaktvorrichtung (z.B. Cu-Geflecht)
22,25
Erdungsanschluss
26,28
Widerstand
27
Kapazität
29
Sicherung
30
Messwiderstand
31
Triac
32
Anschlusskabel
33
Anschlussstecker
34
anti-parallel geschaltete Dioden
DE
Antriebsseite (Driving End)
NDE
Nichtantriebsseite (Non Driving End)


Anspruch[de]
  1. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (20, 23) zur Ueberwachung und Reduzierung von Wellenströmen und Wellenspannungen auf der Generatorwelle (19) eines elektrische Leistung erzeugenden Generators (16), welche Schutz- und Ueberwachungseinrichtung (20, 23) zwischen eine die Generatorwelle (19) kontaktierende Kontaktvorrichtung (21, 24) und einen Erdungsanschluss (22, 25) geschaltet ist und eine Parallelschaltung aus einem Widerstand (26) und einer Kapazität (27) umfasst, wobei die Parallelschaltung (26, 27) mit ihrem einen Ende mit der Kontaktvorrichtung (21, 24) und mit dem anderen Ende mit dem Erdungsanschluss (22, 25) verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (31) zur Ueberbrückung der Parallelschaltung (26, 27) bei einem Auftreten von Ueberspannung vorgesehen sind.
  2. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Parallelschaltung (26, 27) und dem Erdungsanschluss (22, 25) ein Messwiderstand (30) zu der Parallelschaltung (26, 27) in Serie geschaltet ist, und dass die Serieschaltung aus dem Messwiderstand (30) und der Parallelschaltung (26, 27) durch die Ueberbrückungsmittel (31) überbrückbar ist.
  3. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Parallelschaltung (26, 27) und der Kontaktvorrichtung (21, 24) eine Sicherung (29) zu der Parallelschaltung (26, 27) in Serie geschaltet ist, und dass die Serieschaltung aus dem Messwiderstand (30), der Parallelschaltung (26, 27) und der Sicherung (29) durch die Ueberbrückungsmittel (31) überbrückbar ist.
  4. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Parallelschaltung (26, 27) ein Diodenpaar (34) geschaltet ist und dass die Serieschaltung aus dem Messwiderstand (30), der Parallelschaltung (26, 27, 34) und der Sicherung (29) durch die Ueberbrückungsmittel (31) überbrückbar ist.
  5. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung (29) einen Nennwert von etwa 2 A aufweist.
  6. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherung (29) ein hochohmiger Widerstand (28) parallel geschaltet ist.
  7. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ueberbrückungsmittel ein steuerbares Schaltelement, vorzugsweise einen Triac (31), umfassen.
  8. Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das steuerbare Schaltelement bzw. der Triac (31) durchschaltet, wenn die an der Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (20, 23) abfallende Spannung etwa 32 V übersteigt.
  9. Anwendung einer Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Schutz und zur Ueberwachung eines Generators (16), welcher eine Antriebsseite (DE) und eine Nichtantriebsseite (NDE) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (20) auf der Antriebsseite (DE) angeordnet ist.
  10. Anwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (20) abfallende Spannung durch ein Durchschalten der Ueberbrückungsmittel (31) begrenzt wird, wenn sie einen vorgegebenen Wert überschreitet.
  11. Anwendung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (20) abfallende Spannung und/oder der durch die Schutz- und Ueberwachungsvorrichtung (20) fliessende Strom gemessen und hinsichtlich ihres zeitlichen Verlaufes und der auftretenden Frequenzverteilung ausgewertet werden.






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