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Dokumentenidentifikation DE69713733T2 13.03.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0854214
Titel Spinnvorrichtung
Anmelder Murata Kikai K.K., Kyoto, JP
Erfinder Deno, Koji, Omihachiman-shi, Shiga, JP;
Takahashi, Tomoaki, Kyoto-shi, Tokyo, JP
Vertreter Hansmann & Vogeser, 81369 München
DE-Aktenzeichen 69713733
Vertragsstaaten DE, FR, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.12.1997
EP-Aktenzeichen 971224415
EP-Offenlegungsdatum 22.07.1998
EP date of grant 03.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.03.2003
IPC-Hauptklasse D01H 1/115

Beschreibung[de]

Es sind Spinnvorrichtung zum Herstellen eines Spinnfadens durch Verdrillen von Fasern unter Verwendung eines Drehluftstroms bekannt, die eine Düse haben, die ein Faserband, das von einem Streckwerk zugeführt wird, mit einem Drehluftstrom beaufschlagen, eine Hohlspindel, und ein nadelförmiges Faserführungsteil mit einer Spitze gegenüber der Spitze der Fasereinführungsseite der Hohlspindel (siehe DE-A-196 03 291).

Bei der üblichen Spinnvorrichtung wird, wie Fig. 3 zeigt, ein Faserband L, das einer Faserbandführung G zugeführt wird, von einem Streckwerk D gestreckt, das aus einer hinteren Rolle d1, einer dritten Rolle d2, einer zweiten Rolle d3 mit einem Riemchen und einer vorderen Rolle d4 besteht, und wird dann einer Drallvorrichtung T zugeführt, die aus einem Düsenelement und einem Spindelelement besteht, die miteinander kontaktiert und voneinander getrennt werden können, wobei das Faserband zu einem Spinnfaden Y geformt wird, der dann eine Spinnfadenzuführvorrichtung H, die aus einer Klemmrolle h1 und einer Abgaberolle h2 besteht, sowie einem Fadenreiniger Z durchläuft. Der Faden Y wird dann um eine Auflaufspule w3 gewickelt, die von einer Friktionsrolle w1 angetrieben und von einem Gabelarm w2 in einer Spulstelle W gehalten wird.

Die Drallvorrichtung T, die aus dem Düsenteil N und dem Spindelteil S besteht, wird unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben.

n1 ist eine Düse, die von einem Düsengehäuse n2 und einem Flansch n3' eines äußeren Düsenrahmens n3 erfaßt und vom Düsengehäuse n2 und dem äußeren Düsenrahme n3 durch Verbinden des Düsengehäuses n2 und des äußeren Düsenrahmens n3 unter Verwendung eines Bolzens n4 gehalten wird. n5 ist eine Luftkammer, die von der Düse n1 und dem Düsengehäuse n2 gehalten wird, und eine Luftzufuhröffnung n7 ist in tangentialer Richtung der inneren Umfangsfläche der Düse n1 derart gebildet, daß die Luftkammer n5 mit einer etwa zylindrischen Hohlkammer n6 in der Düse n1 in Verbindung steht. Mehrere, zum Beispiel vier Luftzufuhröffnungen n7 sind längs der Umfangsrichtung der Düse n1 gebildet. Das Düsenteil N besteht hauptsächlich aus der Düse n1, dem Düsengehäuse n2 und dem äußeren Düsenrahmen n3.

s1 ist eine nicht drehbare Hohlspindel, die auf einem Spindeltragrahmen s2 sitzt und einen Hohlkanal s1' hat, und s3 ist ein Gleitrahmen, der auf dem äußeren Düsenrahmen n3 sitzt und eine Führungsöffnung s4 hat, in der ein Führungsstift G lose sitzt. Der Gleitrahmen s3 hat etwa in der Mitte eine Öffnung s3', in die ein Teil des Spindeltragrahmens s2 und das Endstück der Spinnfadenaustrittsseite der Hohlspindel s1, die auf dem Spindeltragrahmen s2 sitzt, eingesetzt ist.

Außerdem hat der Gleitrahmen s3 mehrere, zum Beispiel drei Öffnungen s5, die horizontal in geeigneten Abständen ausgebildet sind, und ein Flansch s6 mit einer Bolzeneinsetzöffnung s6' mit einem kleineren Durchmesser als der Innendurchmesser der Öffnung s5 greift in die Mitte des Umfangs der Öffnung s5. s7 ist ein Vorsprung, der am Spindeltragrahmen s2 vorgesehen ist und dessen Spitze in die Öffnung s5 eingesetzt ist.

s8 ist ein Bolzen mit einem Kopf s8', der am Flansch s6 sitzt, der in die Bohrung s5 eingreift, bzw. sich nahe dem Flansch s6 befindet, einem Schaft s8", der in die Bolzeneinsetzöffnung s6' eingesetzt ist, und einer Spitze, die in den Vorsprung s7 geschraubt ist, der am Spindeltragrahmen s2 vorgesehen ist. s9 ist eine Druckschraubenfeder, die zwischen dem Flansch s6 und der Endfläche des Vorsprungs s7 angeordnet ist, der am Spindeltragrahmen s2 vorgesehen ist. Der Spindeltragrahmen s2 ist mit dem Gleitrahmen s3 über den Bolzen s8 verbunden, und der Spindeltragrahmen s2 und der Gleitrahmen s3 werden von der Druckschraubenfeder s9 auseinandergedrückt.

s2' ist ein etwa schreibenförmiger Einsatz, der auf der Seite der Düse s1 des Spindeltragrahmens s2 vorgesehen ist. Das Ende der Spinnfadenaustrittsseite der Hohlspindel s1 ist trompetenförmig, um den vorderen Faden, der den Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 während eines Verbindungsvorgangs durchläuft, zu führen.

s10 ist ein Zapfen, der von der Seitenwand des Gleitrahmens s3 vorsteht und in eine Ausnehmung v1 eingreift, die an der Spitze eines Schwenkhebels V vorgesehen ist, der um einen bestimmten Lagerpunkt in der seitlichen Richtung in Fig. 4 durch eine Kolbenstange (in der Zeichnung nicht gezeigt) geschwenkt werden kann. Der Schwenkhebel V kann somit in Fig. 4 nach links verstellt werden, um das Spindelteil S längs der Führungsstange G über den in die Ausnehmung v1 im Schwenkhebel V eingesetzten Zapfen s10 nach links zu schieben, so daß das Spindelteil S vom Düsenteil N getrennt wird. Umgekehrt kann das Spindelteil S, um den Einsatz s2' des Spindelteils S in eine Öffnung n3" des äußeren Düsenrahmens n3 des Düsenteils N einzusetzen, nach rechts geschoben werden, damit das Spindelteil S mit dem Düsenteil N gekuppelt werden kann, wie Fig. 4 zeigt. d4' ist eine untere vordere Rolle.

E ist ein Fasereinführungselement mit einer Fasereinführungsöffnung e1 mit einer etwa flachen Faserführungsfläche e1' und ist in eine Ausnehmung n8 eingesetzt, die auf der Seite der vorderen Rolle d4 der Düse n1 so ausgebildet ist, daß sie der Spitze s1" der Hohlspindel s1 gegenüberliegt, die den Hohlkanal s1' hat. e2 ist ein nadelförmiges Faserführungsteil, das in der Fasereinführungsöffnung e1 nahe der Spitze s1" der Hohlspindel s1 sitzt.

n9 ist eine Luftkammer, die im Düsenteil N vorgesehen ist und mit einer Saugleitung über eine Öffnung (in der Zeichnung nicht gezeigt) in Verbindung steht, und die Saugleitung ist mit einer Luftsaugvorrichtung (in der Zeichnung nicht gezeigt) verbunden, um die Luftkammer n9 auf einem niedrigen Unterdruck zu halten. Flugfasern, die in der Hohlkammer n6 während der Herstellung des Spinnfadens Y erzeugt werden, werden somit über den Spalt zwischen der inneren Umfangsfläche der Düse n1 und der äußeren Umfangsfläche der Hohlspindel s1 entfernt.

Nachstehend wird ein Vorgang zur Herstellung des Spinnfadens Y unter Verwendung der Drallvorrichtung T, die aus den Düsenteil N und dem Spindelteil S besteht, beschrieben.

Das gestreckte Faserband L, das von der vorderen Rolle d4 des Streckwerks D zugeführt wird, wird in die Fasereinführungsöffnung e1 des Fasereinführungsteils E vom Saugluftstrom gesaugt, der nahe der Fasereinführungsöffnung e1 durch einen von den Luftzufuhröffnungen n7 abgegebenen Luftstrom erzeugt wird, die in der Düse n1 ausgebildet sind. Fasern f, die das Faserband L bilden, das in die Fasereinführungsöffnung e1 gesaugt wird, werden längs der etwa flachen Faserführungsfläche e1' transportiert und um das nadelförmige Führungsteil e2 geführt, das auf der Seite des Spindelteils S der Faserführungsfläche e1' sitzt, während sie in die etwa zylindrische Hohlkammer n6 eintreten. Die Fasern f, die das Faserband L bilden, das in die Hohlkammer n6 gesaugt wird, werden einem Drehluftstrom ausgesetzt, der von den Luftzufuhröffnungen n7 abgegeben wird und um den Außenumfang der Hohlspindel s1 mit hoher Geschwindigkeit verwirbelt, und werden dann vom Faserband L getrennt, während sie in Richtung des Drehluftstroms verdrillt werden. Ein Teil des Dralls, der vom Drehluftrom ausgeübt wird, versucht, sich zur vorderen Rolle d4 auszubreiten, jedoch wird die Ausbreitung durch das nadelförmige Führungsteil e2 verhindert, um zu verhindern, daß das Faserband L, das von der vorderen Rolle d4 zugeführt wird, mit den Fasern verdrillt wird. Die verdrillten Fasern f werden aufeinanderfolgend zum Spinnfaden Y geformt, der dann den Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 durchläuft und zur Spulstelle W transportiert wird.

Da bei der üblichen Spinnvorrichtung das nadelförmige Spinnteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 angeordnet ist, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, ist der Transportkanal für die Fasern f, die vom nadelförmigen Führungsteil e2 zum Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 laufen, eng und kann durch Blätter und anderes Fremdmaterial, das im Faserband L enthalten ist, blockiert werden, so daß es zum Fadenbruch kommt.

Da außerdem das nadelförmige Führungsteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 angeordnet ist, ist die Ballonbildung der Fasern f um die Spitze s1" der Hohlspindel s1 beträchtlich, so daß die Fasern f gestört werden, und die Herstellung eines gleichmäßigen Spinnfadens Y verhindert wird.

Da außerdem das nadelförmige Führungsteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 angeordnet ist, hindert dies den vorderen Faden daran, den Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 und die Fasereinführungsöffnung e1 des Fasereinführungsteils E während eines Faserverbindungsvorgangs zu durchlaufen.

Da außerdem das Nadelführungsteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 angeordnet ist, ist der Spalt zwischen dem nadelförmigen Führungsteil e2 und dem Hohlkanal s1' der hohlen Spindel s1 klein, so daß die Spannung der Fasern f, die diesen Spalt durchlaufen, erhöht wird, was zur Herstellung eines harten Spinnfadens Y führt. Wenn der Durchmesser des Hohlkanals s1' der Hohlspindel s1 erhöht wird, um den Spalt zwischen dem nadelförmigen Führungsteil e2 und dem Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 zu vergrößern, um das obige Problem zu lösen, wird es dann schwierig, die Fasern f zu bilden, was zu einer verschlechterten Spinnfähigkeit führt.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die obigen Probleme der üblichen Spinnvorrichtungen zum Spinnen eines Fadens unter Verwendung eines Drehluftstroms zu lösen und eine Spinnvorrichtung mit einer verbesserten Spinnfähigkeit zu scharfen.

Zusammenfassung der Erfindung

Um diese Aufgabe zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung eine Spinnvorrichtung mit einer Düse, die die Fasern mit einem Drehluftstrom beaufschlagt, und mit einer Hohlspindel, in der ein Fasereinführungselement mit einer Faserführungsfläche mit einem Torsionswinkel von 90º oder mehr angeordnet ist, um Fasern, die vom Fasereinführungselement zugeführt werden, direkt zu einer Eingangsöffnung in der Hohlspindel zu fördern. Außerdem liegt der Torsionswinkel der Faserführungsfläche zwischen 90º und 210º. Weiterhin ist die Richtung der Torsion der Faserführungsfläche die gleiche wie die des Drehluftstroms, der von der Düse erzeugt wird. Zusätzlich hat das Fasereinführungselement einen etwa zylindrischen äußeren Rahmen und ein Führungsteil, an dem eine Faserführungsfläche mit einem Torsionswinkel ausgebildet ist. Weiterhin ist das Fasereinführungselement in einem hohlen Abschnitt ausgebildet, der an der Vorderrollenseite der Düse ausgebildet ist. Außerdem ist das abnehmbare Fasereinführungselement in eine Öffnung eingesetzt, die auf der Vorderrollenseite der Düse ausgebildet ist.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist vergrößert eine auseinandergezogene Darstellung des Fasereinführungselements der Spinnvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung des Fasereinführungselements und einer Hohlspindel einschließlich eines Teilquerschnitts, die dazu dient, einen Vorgang zur Herstellung eines Spinnfadens gemäß der Spinnvorrichtung der vorliegenden Erfindung zu beschreiben.

Fig. 3 ist eine schematische Seitenansicht einer einzelnen Spinnstelle der Spinnvorrichtung.

Fig. 4 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung einer üblichen Drallvorrichtung, die aus einem Düsenteil und einem Spinnteil besteht.

Fig. 5 ist eine vertikale Querschnittsdarstellung eines üblichen Fasereinführungselements und einer Hohlspindel.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend vorwiegend unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben, jedoch fallen andere Ausführungsformen ebenfalls in den Rahmen der Erfindung, soweit sie nicht vom Ziel der vorliegenden Erfindung abweichen.

Ein Fasereinführungselement E besteht aus einem etwas zylindrischen äußeren Rahmen e3, der in die Ausnehmung n8 eingesetzt ist, die auf der Seite der vorderen Rolle d4 der Düse n1 ausgebildet ist, und einem Faserführungsteil e4, das wie ein kegelstumpfförmiges Getreidekorn geformt ist, das längs der Mittellinie halbiert ist und dessen Seite mit dem kleineren Durchmesser relativ zur Seite mit größeren Durchmesser verdreht ist, wie Fig. 1 zeigt. Eine innere Öffnung e5 im äußeren Rahmen e3 ist als eine Öffnung ausgebildet, die wie ein umgekehrtes, kegelstumpfförmiges Getreidekorn geformt ist, wie aus dem Querschnitt der Umfangswand des äußeren Rahmens e3 ersichtlich ist, einschließlich der Mittellinie, die in Fig. 1 schraffiert gezeigt ist. Wie Fig. 1 zeigt, ist das Faserführungsteil e4 in den äußeren Rahmen e3 von seinem Abschnitt e6 mit dem kleineren Durchmesser aus eingesetzt. Somit wird die Hälfte der inneren Öffnung e5 des äußeren Rahmens e3 vom Faserführungsteil e4 eingenommen, und die restliche Hälfte bildet eine Fasereinführungsöffnung e7.

Es wird nun die Form der Faserführungsfläche e8 des Faserführungselements e4, das die Fasern f längs des Drehluftstroms führt, beschrieben.

Die Faserführungsfläche e8 des verdrehten Faserführungsteils e4 ist wie ein kegelstumpfförmiges Getreidekorn geformt, das längs der Mittellinie halbiert ist, und ist eine Fläche, die von der Seite e9 des größeren Durchmessers des Faserführungsteils e4 zu seiner Seite e6 mit dem kleineren Durchmesser verdreht, und ist auch so ausgebildet, daß sie sich längs eines Drehsaugluftstroms erstreckt, der nahe der Fasereinführungsöffnung e7 des Fasereinführungselements E durch von den Luftzufuhröffnungen n7 abgegebene Luft erzeugt wird. Der Torsionswinkel der Faserführungsfläche e8 (der Winkel einer Schnittlinie e6' der Seite e6 mit dem kleineren Durchmesser des Faserführungsteils e4 relativ zu einer Schnittlinie e9' der Seite e9 mit dem größeren Durchmesser, gesehen von der Seite e9 mit dem größeren Durchmesser aus zur Seite e6 mit dem kleineren Durchmesser) sollte 90º oder mehr und vorzugsweise zwischen 90º und 210º sein, in Abhängigkeit von der Art und der Länge der Fasern, die ein Faserband L bilden, der Drallzahl des Spinnfadens Y bzw. der Härte der Fasern. Die Torsionsrichtung der Faserführungsfläche e8 kann entgegengesetzt zu der in Fig. 1 gezeigten sein, in Abhängigkeit von der Richtung des Drehluftsaugstroms.

Die längs der Faserführungsfläche e8 des Faserführungsteils e4 vom Drehsaugluftstrom transportierten Fasern f können ohne das nadelförmige Führungsteil 2 durch Einstellen des Torsionswinkels der Faserführungsfläche e8 auf einen bestimmten Wert leichter gebündelt werden, wodurch ein fester und fehlerfreier Spinnfaden Y mit einem verbesserten Parallelisierungsgrad der Fasern f sichergestellt wird. Wenn der Torsionswinkel der Faserführungsfläche e8 unter 90º liegt, werden die Fasern f auf der Faserführungsfläche e8 über einen breiten Bereich verteilt, und es ist schwierig, sie zu bündeln, so daß der Parallelisierungsgrad der Fasern f verschlechtert wird, was zu einer reduzierten Festigkeit und einem verschlechterten Aussehen des Spinnfadens Y führt. Da der Winkel mit dem die Fasern f spiralförmig um die Faserführungsfläche e8 gewickelt werden, klein ist, breitet sich außerdem der Drall, der vom Drehluftstrom ausgeübt wird, bis zu einer Klemmstelle aus, die von der vorderen Rolle d4 und ihrer unteren Rolle d4' gebildet wird, aus, so daß verhindert wird, daß die Fasern f, die von den vorderen Rollen d4 aus zugeführt werden, leicht geöffnet werden. Daher kann kein zufriedenstellender Spinnfaden y hergestellt werden.

Durch Erhöhen des Torsionswinkels der Faserführungsfläche e8 können die Fasern f leicht gebündelt werden, um den festen Spinnfaden Y mit einem verbesserten Parallelisierungsgrad der Fasern f herzustellen, während die Ausbreitung des Dralls zur vorderen Rolle d4 hin verhindert werden kann. Wenn jedoch der Torsionswinkel der Faserführungsfläche e8 übermäßig erhöht wird, können die Fasern f nicht mehr glatt längs der Faserführungsfläche e8 in Abhängigkeit von ihren physikalischen Eigenschaften einschließlich der Länge und Härte transportiert werden, was eine effektive Herstellung des Spinnfadens Y verhindern kann.

Der Torsionswinkel der Faserführungsfläche e8 wird daher in geeigneter Weise auf der Grundlage einer entsprechenden Theorie oder von Versuchen, der Art der Faser f und der Feuchtigkeit eingestellt. Wenn der Spinnvorgang mit hoher Geschwindigkeit wie mit 300 m/Min durchgeführt wird, und wenn der Torsionswinkel der Faserführungsformfläche e8 360º und mehr beträgt, können die Fasern f in Folge des Widerstandes nicht mehr glatt transportiert werden. Daher liegt ein geeigneter Torsionswinkel der Faserführungsfläche e8 zwischen 90º und 210º.

Es wird nun die Verarbeitung der Fasern f die von der Fasereinführungsöffnung e7 des Fasereinführungselements E her eingeführt werden, anhand der Fig. 2 beschrieben, die eine perspektivische Darstellung des in die Vorrichtung eingebauten Faserführungselements E einschließlich eines Teilquerschnitts ist.

Der Drehsaugluftstrom, der nahe der Fasereinführungsöffnung e7 des Fasereinführungselements E durch den Drehluftstrom erzeugt wird, der durch Druckluft gebildet wird, die von den Lufteinführungsöffnungen n7 abgegeben wird, strömt von der Seite e9 mit dem größeren Durchmesser des Faserführungselements e4 zur Seite e6 mit dem kleineren Durchmesser längs der Faserführungsfläche e8, die in der gleichen Richtung wie der Drehsaugluftstrom von der Seite e9 mit dem größeren Durchmesser zur Seite e6 mit dem kleineren Durchmesser verdreht ist. Daher werden die Fasern F, die auf dem Drehsaufluftstrom transportiert werden, auf der Seite e9 mit dem größeren Durchmesser des Faserführungsteils e4 verteilt, danach allmählich längs der verdrehten Faserführungsfläche e8 transportiert und dabei gebündelt, bevor sie die Hohlkammer n6 durchlaufen, in der sie verdrillt und aufeinanderfolgend zum Spinnfaden Y geformt werden, der dann den Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 in Richtung auf die Spulstelle W durchläuft.

Wie oben beschrieben, sammeln sich, da die vorliegende Erfindung kein nadelförmiges Führungsteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 vorsieht, Blätter und anderes Fremdmaterial, das im Faserband L enthalten ist, nicht zwischen dem nadelförmigen Führungsteil e2 und der Hohlspindel s1, so daß die Häufigkeit von Fadenbruch verringert, und die Spinnfähigkeit verbessert wird.

Da außerdem die vorliegende Erfindung kein nadelförmiges Führungsteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 vorsieht, ist die Ballonbildung der Fasern f um die Spitze s1" der Hohlspindel s1 nicht wesentlich und kann die Fasern f kaum stören, so daß ein fester und gleichmäßiger Spinnfaden Y hergestellt wird.

Da außerdem die vorliegende Erfindung kein nadelförmiges Führungsteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 vorsieht, kann der vordere Faden leicht den Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 und die Fasereinführungsöffnung e7 des Fasereinführungselements E während eines Verbindungsvorgangs durchlaufen.

Da außerdem die vorliegende Erfindung kein nadelförmiges Führungsteil e2 gegenüber der Spitze s1" der Fasereinführungsseite der Hohlspindel s1 vorsieht, kann die Größe des Hohlkanals s1' der Hohlspindel s1 wesentlich erhöht werden, um die auf die Fasern f aufgebrachte Spannung zu reduzieren, so daß ein weicher und geschmeidiger Faden hergestellt werden kann.

Das übliche Fasereinführungselement E mit dem darin angeordneten nadelförmigen Faserführungsteil e2 ist zum Spinnen kurzer Fasern f geeignet, da, selbst wenn die Fasern f, die das Faserband L bilden, kurz sind (zum Beispiel beträgt die mittlere Länge 1 Inch oder weniger), die Fasern f zum nadelförmigen Führungsteil e2 geführt werden, dessen Spitze sich nahe in dem Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 befindet oder in den Hohlkanal s1' eingesetzt ist, in dem der Spinnfaden hergestellt werden kann.

Wenn die Fasern f, die das Faserband L bilden, lang sind (zum Beispiel beträgt die mittlere Länge 1 Inch oder mehr), ist der Spalt zwischen dem nadelförmigen Führungsteil e2 und dem Hohlkanal s1' der Hohlspindel s1 klein, so daß die Spannung der Fasern f, die diesen Spalt durchlaufen, erhöht wird, was dazu führt, daß ein harter und weniger geschmeidiger Spinnfaden Y hergestellt wird.

Dagegen werden die Fasern f, da die vorliegende Erfindung kein nadelförmiges Führungsteil e2 vorsieht, mit einer geringeren Spannung beaufschlagt, so daß ein weicher und geschmeidiger Spinnfaden hergestellt werden kann.

Aufgrund der obigen Ausbildung hat die vorliegende Erfindung die folgenden Wirkungen:

Da der Torsionswinkel der Faserführungsfläche des Fasereinführungselements 90º oder mehr beträgt, können die Fasern ohne ein nadelförmiges Führungsteil leicht gebündelt werden. Außerdem verhindert die vorliegende Erfindung, daß Blätter oder anderes Fremdmaterial, das im Faserband enthalten ist, zwischen dem nadelförmigen Führungsteil und der Hohlspindel angesammelt wird, so daß die Häufigkeit eines Fadenbruchs verhindert, und die Spinnfähigkeit verbessert wird.

Da kein nadelförmiges Führungsteil angeordnet ist, ist die Ballonbildung der Fasern um die Spitze der Hohlspindel nicht wesentlich, und die Fasern werden kaum gestört, so daß ein fester und gleichmäßiger Spinnfaden hergestellt werden kann.

Da kein nadelförmiges Führungsteil angeordnet ist, kann der vordere Faden leicht die Hohlspindel und das Fasereinführungselement während eines Verbindungsvorgangs leicht durchlaufen.

Da kein nadelförmiges Führungsteil angeordnet ist, kann die Größe des Hohlkanals in der Hohlspindel wesentlich erhöht werden, um die Spannung, mit der die Fasern beaufschlagt werden, zu reduzieren, so daß ein weicher und geschmeidiger Spinnfaden hergestellt werden kann.

Da das Fasereinführungselement aus dem äußeren Rahmen und Faserführungsteilen besteht, kann das Faserführungsteil zusammen mit der Faserführungsfläche, die einen großen Torsionswinkel hat, im Vergleich zum Faserführungselement einstückig hergestellt werden.

Da das lösbare Fasereinführungselement in die Ausnehmung eingesetzt ist, die an der vorderen Seite der Düse ausgebildet ist, kann die vorliegende Erfindung Änderungen des Faserbandes bewerkstelligen.


Anspruch[de]

1. Pneumatische Spinnvorrichtung mit einer Spinndüse (n1), die einen Drehluftstrom erzeugt, einer Hohlspindel (s1) und einem Fasereinführungselement (E), bestehend aus einem Gehäuse (e3) und einer Faserführungsfläche (e8) mit einem Torsionswinkel von 90º bis 210º, die die Fasern direkt in die Eingangsöffnung der Hohlspindel (s1) einführt.

2. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Torsion der Faserführungsfläche gleich der Richtung ist, in der der Luftstrom, der von der Düse erzeugt wird, wirbelt.

3. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Fasereinführungselement ein etwa zylindrisches äußeres Rahmenteil und ein Faserführungsteil hat, an dem eine Faserführungsfläche mit einem Torsionswinkel ausgebildet ist.

4. Spinnvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das abnehmbare Fasereinführungselement in eine Öffnung eingesetzt ist, die an der Vorderrollenseite der Düse ausgebildet ist.







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