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Dokumentenidentifikation DE69901975T2 13.03.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0942236
Titel Dampfofen mit festem Wasserverteiler
Anmelder Société Cooperative de Production Bourgeois, Villefranche sur Saone, FR
Erfinder Violi, Raymond, 74210 Marlens, FR
Vertreter Müller, Schupfner & Gauger, 80539 München
DE-Aktenzeichen 69901975
Vertragsstaaten BE, CH, DE, GB, IT, LI
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 04.03.1999
EP-Aktenzeichen 994200566
EP-Offenlegungsdatum 15.09.1999
EP date of grant 03.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.03.2003
IPC-Hauptklasse F24C 15/32

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Öfen für die Nahrungsmittelküche, die eine Kücheneinfassung aufweisen, welche durch eine Umfangswand und eine Tür geschlossen sind, mit einer inneren Turbine für eine Zirkulation von Luft, die durch motorische Mittel in Umdrehung versetzbar ist, und mit Mitteln zum Einspritzen von Wasser in die Turbine, damit die Schaufeln der Turbine das Wasser radial herausschleudern und es auf Heizelemente verteilt, die am Umfang der Turbine angeordnet sind.

Solche Dampföfen, bei welchen die Turbine an der Zerstäubung des zu verdampfenden Wassers teilnimmt, sind seit langem bekannt. Beispielsweise wird in den Dokumenten DE 27 47 097 A1, EP-A-523 489 und DE 296 06 655 U1 eine innere Turbine für eine Zirkulation von Luft um eine horizontale Achse in Umdrehung versetzt und ist mit umfangsseitigen, zylindrisch angeordneten Schaufeln versehen, um die Luft in axialer Richtung gemäss einer Luftabsaugströmung abzusaugen und sie in radiale Richtung gemäss einer Verdrängungszone der Luft zu verdrängen. Es sind Heizelemente um den Umfang der Turbine herum und gemäss ihrer Tiefe in der Verdrängungszone der Luft verteilt. Das zu verdampfende Wasser wird unter Druck durch eine mit Wasser versorgte Kanalisation bis hin zu einer Zerstäuberdüse zugeleitet, die am Eingang der Turbine in der zentralen Luftabsaugströmung angeordnet ist, wobei die Düse das Wasser in der axialen Richtung der Luftabsaugströmung herausschleudert. Es ist festzuhalten, dass mit einer solchen Anordnung das zerstäubte Wasser sich vorzugsweise gegen den Boden der Turbine ausbreitet und sich über den gesamten Umfang des Bodens der Turbine auf den entsprechenden Heizelementen angemessen verteilt. Daraus resultiert, dass die Heizelemente, die über den Umfang des Bodens der Turbine angeordnet sind, eine nennenswerte Menge des Wassers erhalten, das sie verdampfen, während die Heizelemente, die am Umfang des Eingangsbereichs der Turbine angeordnet sind, sehr wenig Wasser erhalten und bei einer erhöhten Temperatur verbleiben. Außer einer ungleichen Verteilung des Wassers auf den Heizelementen erfordert diese Anordnung ein Ankommen des Wassers unter Druck und eine Zerstäuberdüse, wobei eine solche Düse dazu neigt, nach einer Periode der Benutzung als Folge von Fremdstoff-Ablagerungen oder Kesselstein zu verstopfen. Daraus resultiert die Notwendigkeit einer ziemlich häufigen Reinigung, eine Verringerung der Zuverlässigkeit und eine Unregelmäßigkeit bei der erzeugten Dampfmenge.

Um die Probleme des Verstopfens der Zerstäuberdüse zu vermeiden, hat man sich Lösungen ausgedacht, bei welchen das Wasser unter Druck durch eine Kanalisation zugeleitet wird und in der Turbine ein rotierendes Mittel für die Zerstäubung des Wassers vorgesehen ist, um das Wasser in radialer Richtung gegen die Schaufeln der Turbine herauszuschleudern, die es anschließend auf die Heizelemente verteilen. Das Dokument EP 0 233 535 A schlägt bsp. vor, das Wasser unter Druck auf die Nabe der Turbine aufzubringen. Das Wasser verbreitet sich auf der Nabe, die es durch ihre Drehung in radialer Richtung zerstäubt und es gegen die Schaufeln der Turbine herausschleudert. In dem Dokument EP 0 244 538 A ist ein umgekehrter Konus, der an seiner kleinen Grundfläche gegen den Eingang der Turbine geöffnet und an seiner großen Grundfläche gegen den Boden der Turbine geschlossen ist, am Nabenende der Turbine befestigt. Wasser wird über eine Kanalisation in das Innere des Konus zugeleitet und verlässt diesen mit einem kontinuierlichen radialen Film über den gesamten Umfang der Eingangslippe des Konus, wobei es gegen die Schaufeln der Turbine herausgeschleudert wird. In dem Dokument EP 0 523 489 A wird das Wasser in einen rotierenden umgekehrten Konus zugeführt, der offen ist, und es Konus zugeführt, der offen ist, und es verlässt diesen mit einem radialen Film über die große hintere Grundfläche des Konus gegen die Schaufeln der Turbine. In dem Dokument DE 41 31 748 A ist eine mit Löchern oder Rippen versehene Scheibe an dem Nabenende der Turbine befestigt, und Wasser wird auf die vordere Fläche der Scheibe aufgebracht. Durch ihre Drehung schleudert die Scheibe das Wasser in radialer Richtung gegen die Schaufeln der Turbine. Bei dem Dokument EP 0 640 310 A wird das Wasser auf eine rotierende und mit Rippen versehene vordere Kugel aufgebracht, die das Wasser gegen die Schaufeln der Turbine herausschleudert.

Bei allen diesen Anordnungen mit einem rotierenden Zerstäubungsmittel für das Wasser ist die Verteilung des Wassers über den Umfang gleichmäßig, aber diese Verteilung des Wassers ist ungleich über die Länge der Tiefe der Turbine. Daraus resultiert, dass nur bestimmte Bereiche der Heizelemente eine wesentliche Menge des zu verdampfenden Wassers erhalten, während die anderen Bereiche der Heizelemente nur einen schwachen Teil des zu verdampfenden Wassers oder überhaupt kein Wasser erhalten. Die Verwirklichung von rotierenden Zerstäubungselementen erfordert außerdem eine Modifizierung der Struktur der Turbine und die Sicherstellung eines befriedigenden Ausgleichs der sich drehenden Werkstücke. Die Herstellung ist deshalb aufwändiger.

Das Problem, welches durch die vorliegende Erfindung vorgeschlagen wird, ist das Vorsehen einer neuen Struktur der Zerstäubung und der Verteilung des Wassers in eine Turbine eines Dampfofens, die eine gleichmäßige Verteilung des Wassers über den Umfang der Turbine und in der Tiefe der Turbine erlaubt, ohne dass der Ausgleich der eigentlichen Turbine beeinträchtigt wird, und die mit einer Zuleitung von Wasser unter Druck und dennoch ohne Zerstäuberdüse kompatibel sein soll.

Eine andere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Reinigung der funktionellen Elemente des Ofens und insbesondere der Elemente zur Zerstäubung und zur Verteilung des Wassers zu erleichtern.

Um diese Ziele sowie weitere zu erreichen, besteht ein Ofen für die Nahrungsmittelküche gemäss der Erfindung aus einer Kücheneinfassung, die durch eine Umfangswand und eine Tür geschlossen ist, einer inneren Turbine für eine Zirkulation von Luft, die durch motorische Mittel um eine horizontale Achse in Umdrehung versetzbar ist und umfangsseitige, zylindrisch angeordnete Schaufeln aufweist, um die Luft in axialer Richtung gemäss einer zentralen Luftabsaugströmung abzusaugen und sie in radialer Richtung gemäss einer Verdrängungszone der Luft zu verdrängen, wobei Heizelemente über den Umfang der Turbine herum und gemäss ihrer Tiefe in der Verdrängungszone der Luft verteilt sind, wenigstens einer Eingangskanalisation, um Wasser drucklos von einer äußeren Versorgungsquelle für Wasser bis hin zu einem Ausgang der Kanalisation zu leiten, der in der zentralen Luftabsaugströmung angeordnet ist, und Mitteln für ein Verfeilen des Wassers von dem Ausgang der Kanalisation gegen die Schaufeln der Turbine; die Mittel zum Verfeilen des Wassers bestehen aus:

- einem äußeren Abschnitt der Kanalisation, der im wesentlichen parallel zu der horizontalen Achse der Turbine ausgerichtet ist und mit Wasser gemäss einer Wasserströmung versorgt wird, die entgegengesetzt zu der zentralen Luftabsaugströmung ausgerichtet ist,

- wenigstens einem Längsschlitz, der an einer Seite des äußeren Abschnittes der Kanalisation angeordnet ist, um einen seitlichen Austritt des Wassers zu ermöglichen,

- wenigstens einer feststehenden Verteilerplatte, welche derart angeordnet und ausgerichtet ist, dass das von dem Längsschlitz ankommende Wasser in die zentrale Luftabsaugströmung verdrängt wird und sich verteilt gemäss einer Zone, die sich in die Tiefe der Turbine erstreckt.

Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform ist der äußere Abschnitt der Kanalisation in Bezug auf die horizontale Achse der Turbine seitlich versetzt, und eine Verteilerplatte und der zugeordnete Längsschlitz sind an der Seite des äußeren Abschnitts der Kanalisation angeordnet, welche den Schaufeln der Turbine am nächsten ist.

Gemäss einer Möglichkeit weist der äußere Abschnitt der Kanalisation zwei gegenüberliegende Längsschlitze auf, die jeweils seitlich angeordnet sind und denen jeweils eine betreffende feststehende Verteilerplatte zugeordnet ist.

Die Verteilerplatte ist vorzugsweise gemäss einer aufsteigenden Ausrichtung geneigt, um der Ausrichtung der zentralen Luftabsaufströmung zu folgen.

Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verteilerplatte eine gemäss der Ausrichtung der zentralen Luftabsaugströmung langgestreckte Platte, und die Verteilerplatte erstreckt sich über den entsprechenden seitlichen Schlitz hinaus gegen das Innere der Turbine.

Gute Resultate der Verteilung werden erhalten, wenn eine Verteilerplatte verwendet wird, die einen vorderen Abschnitt aufweist, der gemäss einer ersten Neigung geneigt ist, gefolgt von einem hinteren Abschnitt, der gemäss einer zweiten Neigung größer als die erste Neigung geneigt ist.

In allen diesen Fällen ist die Verteilerplatte in der Turbine vorzugsweise derart angeordnet, dass sich ihr vorderes Ende im wesentlichen auf dem Niveau des vorderen Endes des entsprechenden seitlichen Schlitzes und auf dem Niveau der Ebene des vorderen Endes der Heizelemente befindet, und dass sich ihr hinteres Ende leicht vor der Ebene des hinteren Endes der Heizelemente befindet.

Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von besonderen Ausführungsformen in Verbindung mit den beigefügten Figuren, bei welchen:

- die Fig. 1 in einer Vorderansicht die Hauptelemente eines Dampfofens gemäss einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

- die Fig. 2 wiederholt mit einer Vorderansicht die Organe für die Erzeugung von Dampf des Ofens der Fig. 1, die gleichzeitig die Zirkulation der Luft, die Aufheizung und die Erzeugung von Wasserdampf sicherstellen;

- die Fig. 3 zeigt mit einer Vorderansicht die Mittel zur Verteilung des Wassers gemäss der Ausführungsform der Fig. 1 und 2;

- die Fig. 4 zeigt das Mittel zur Verteilung von Wasser der Fig. 3 gemäss einer Ansicht von unten;

- die Fig. 5 zeigt das Mittel zur Verteilung von Wasser der Fig. 3 gemäss einer Ansicht von der rechten Seite;

- die Fig. 6 ist eine Ansicht von der rechten Seite der Gesamtheit der Organe zur Erzeugung von Dampf des Ofens der Fig. 2;

- die Fig. 7 ist eine Vorderansicht zur Darstellung einer anderen Ausführungsform von Organen der Erzeugung von Dampf;

- die Fig. 8 ist eine Vorderansicht des Mittels zur Verteilung von Wasser bei der Ausführungsform der Fig. 7;

- die Fig. 9 ist eine Ansicht von unten des Mittels zur Verteilung von Wasser der Fig. 8; und

- die Fig. 10 ist eine Ansicht von der linken Seite des Mittels zur Verteilung von Wasser der Fig. 8.

Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform umfasst der Ofen gemäss der Erfindung eine Kücheneinfassung 1, die durch eine Umfangswand 2 begrenzt ist, mit einem geschlossenen hinteren Boden 3 und mit einer vorderen Öffnung entgegengesetzt zu dem hinteren Boden 3 und verschlossen durch eine nicht dargestellte Tür.

Eine Turbine 4 für eine Zirkulation von Luft, die im Innern der Kücheneinfassung 1 angeordnet ist, wird durch nicht dargestellte motorische Mittel um eine horizontale Achse 5 in Umdrehung versetzt, um eine von vorne nach hinten horizontal verlaufende Welle herum, die den hinteren Boden 3 durchquert. Die Turbine 4 ist mit peripheren Schaufeln versehen, wie bsp. die Schaufel 6, die zylinderförmig um die horizontale Achse 5 herum angeordnet sind, um Luft in axialer Richtung gemäss einer zentralen Luftabsaugströmung 16 (Fig. 6) abzusaugen und sie in radialer Richtung, wie dargestellt mit dem Pfeil 7, gemäss einer Verdrängungszone 8 der Luft an den Umfang der Turbine 4 zu verdrängen.

Wie aus den Fig. 2 bis 6 in größerem Detail ersichtlich ist, sind Heizelemente 9 über den Umfang der Turbine 4 und gemäss ihrer Tiefe in der Verdrängungszone 8 der Luft verteilt.

Die Turbine 4 weist in bekannter Art und Weise einen hinteren Flansch 10 auf, der mit der Nabe 11 und den Schaufeln 6 aus einem Stück besteht und eine Struktur bildet, die nach hinten durch den hinteren Flansch 10 geschlossen und nach vorne offen ist.

Eine abwärts gerichtete Eingangskanalisation 12 ist dafür angepasst, das Wasser ohne Druck von einer nicht dargestellten äußeren Versorgungsquelle bis hin zu einem Ausgang 13 der Kanalisation zu leiten, der in der zentralen Luftabsaugströmung 16 angeordnet ist. Der Ausgang 13 der Kanalisation ist frei von einer Zerstäuberdüse mit einer Mündung kleinen Durchmessers.

Feststehende Mittel erlauben eine Verteilung des Wassers, das von dem Ausgang 13 der Kanalisation herkommt, um es gegen die Schaufeln 6 der Turbine 4 in einer über den Umfang und gemäss der Tiefe der Turbine 4 verteilten Art und Weise auszurichten.

Wie es bsp. in der Fig. 6 dargestellt ist, umfassen die Heizelemente 9 drei kreisförmige Heizelemente 9a, 9b und 9c, die an drei unterschiedlichen Orten gleichmäßig verteilt gemäss der Tiefe B der Turbine 4 angeordnet sind. Die Mittel zur Verteilung des Wassers gemäss der Erfindung erlauben eine Zerstäubung des Wassers in angemessener Art und Weise zwischen den drei Heizelementen 9a, 9b und 9c der Gesamtheit der Heizelemente 9.

Bei der in größerem Detail in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform weisen die Mittel zur Verteilung des Wassers von dem Ausgang 13 der Kanalisation her gegen die Schaufeln 6 der Turbine 4 einen äußeren Abschnitt 14 der Kanalisation auf, der im wesentlichen parallel zu der horizontalen Achse 5 der Turbine 4 ausgerichtet ist und mit Wasser gemäss einer Ausrichtung 15 der Wasserströmung versorgt wird, die zu der zentralen Luftabsaugströmung 16 entgegengesetzt ist, wie es insbesondere in der Fig. 6 dargestellt ist. Die Eingangskanalisation 12 weist dafür einen ersten schrägen Abschnitt 17 auf, der an der Vorderseite der Turbine 4 angeordnet und durch eine vordere Biegung 18 mit einem axialen Abschnitt 19 verbunden ist, der generell parallel zu der horizontalen Achse 5 der Turbine 4 verläuft und sich nach hinten in den unteren Raum der Turbine bis hin zu einer hinteren Biegung 20 erstreckt, die ihrerseits mit dem äußeren Abschnitt 14 verbunden ist. Der äußere Abschnitt 14 kann sich unterhalb des axialen Abschnittes 19 befinden, wie es in den Figuren dargestellt ist.

Wenigstens ein länglicher Schlitz 21 ist an einer Seite des äußeren Abschnittes 14 der Kanalisation vorgesehen, um einen seitlichen Austritt des Wassers zu erlauben.

Eine feste Verteilerplatte 22 ist mit einer Anordnung und Ausrichtung in Bezug auf den länglichen Schlitz 21 derart vorgesehen, dass das von dem länglichen Schlitz herkommende Wasser sich auf der Verteilerplatte 22 ausbreitet und durch eine Mitnahme durch die zentrale Luftabsaugströmung 16 gemäss einer Zone verteilt, die sich in die Tiefe P der Turbine 4 erstreckt.

Die Verteilerplatte 22 ist vorzugsweise gemäss einer aufsteigenden Ausrichtung geneigt, um damit der Ausrichtung der zentralen Luftabsaugströmung 16 zu folgen, wie es in den Figuren und insbesondere in Fig. 6 dargestellt ist. Die Verteilerplatte ist vorzugsweise eine entsprechend der Ausrichtung der zentralen Luftabsaugströmung 16 langgestreckte Platte, welche die Länge des entsprechenden seitlichen Schlitzes 21 annimmt und sich über den seitlichen Schlitz 21 hinaus bis in das Innere der Turbine 4 verlängert.

Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform besteht die Verteilerplatte 22 aus einem vorderen Abschnitt 23, der gemäss einer ersten Neigung A bsp. von etwa 30º gegen die Horizontale geneigt ist, gefolgt von einem hinteren Abschnitt 24, der gemäss einer zweiten Neigung B größer als die erste Neigung A geneigt ist, bsp. von etwa 45º in Bezug auf die Horizontale.

Der vordere Abschnitt 23 kann im wesentlichen drei Viertel der Länge der Verteilerplatte 22 einnehmen, während der hintere Abschnitt 24 ein hinteres Viertel der Länge der Verteilerplatte 22 einnimmt.

Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform nimmt der seitliche Schlitz 21 im wesentlichen die halbe vordere Länge der Verteilerplatte 22 ein.

Um eine gute Verteilung über die gesamte Tiefe der Turbine 4 sicherzustellen, ist die Verteilerplatte 22 in der Turbine 4 derart angeordnet, dass sich ihr vorderes Ende im wesentlichen auf dem Niveau des vorderen Endes des entsprechenden seitlichen Schlitzes 21 und auf dem Niveau der vorderen äußeren Ebene PA der Heizelemente 9 befinden sollte und dass sich ihr hinteres Ende etwas vor der hinteren äußeren Ebene PP der Heizelemente 9 befindet, wie es in der Fig. 6 dargestellt ist.

Die Größe des seitlichen Versatzes L der Verteilerplatte 22 über den entsprechenden seitlichen Schlitz 21 hinaus kann vorteilhaft zwischen etwa 5 und 15 Millimeter betragen und kann im wesentlichen konstant sein.

Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ist die Verteilerplatte 2 seitlich angeordnet gemäss einer einzigen Seite des äußeren Abschnittes 14 der Kanalisation und ist einem einzigen seitlichen Schlitz 21 zugeordnet. Der äußere Abschnitt 14 der Kanalisation ist vorzugsweise bezüglich der horizontalen Achse 5 der Turbine 4 seitlich versetzt und befindet sich oberhalb dieser Achse 5. Wenn der äußere Ab schnitt 14 sich bsp. rechts von der horizontalen Achse 5 der Turbine 4 befindet, dann befindet sich auch die Verteilerplatte 22 ebenfalls rechts von dem äußeren Abschnitt 14, jedoch in größerer Nähe zu den Schaufeln 6 der Turbine 4. Die Verteilerplatte 22 und der zugeordnete längliche Schlitz 21 sind so an der Seite des äußeren Abschnittes 14 der Kanalisation angeordnet, die sich in der größten Nähe zu den Schaufeln 6 der Turbine 4 befindet.

Bei der in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsform weist der äußere Abschnitt 14 der Kanalisation zwei gegenüberliegende längliche Schlitze 21 und 121 auf, die zu beiden Seiten der Achse des äußeren Abschnittes 14 angeordnet und jeweils einer festen Verteilerplatte 22 oder 122 zugeordnet sind. Die Verteilerplatte 122 weist die gleiche Struktur auf wie die vorstehend beschriebene Verteilerplatte 22. In diesem Fall ist es vorstellbar, wie dargestellt in der Fig. 7, dass die Verteilerstruktur mit den Platten 22 und 122, die äußeren Abschnitte 14 der Kanalisation und die Schlitze 21 und 121 auch oberhalb der Nabe 11 der Turbine 4 angeordnet werden.

Die Funktionsweise der Vorrichtung der Erfindung ist folgende: bei der Drehung der Turbine 4 in der passenden Richtung wird die Luft durch die Turbine 4 gemäss einer zentralen Luftabsaugströmung 16 abgesaugt, wie dargestellt in der Fig. 6, und sie wird in radialer Richtung gemäss einer radialen Strömung 7 hin zu dem Umfang der Turbine in die Verdrängungszone 8 der Luft gebracht, wobei sie die Heizelemente 9 durchquert. Wasser verbreitet sich ohne Druck in der Eingangskanalisation 12 und kommt an über den schrägen Abschnitt 17, das vordere Ende 18 und den axialen Abschnitt 19, wonach sich die Ausrichtung seiner Verdrängung durch das hintere Ende 20 umkehrt, um in der Verdrängungsrichtung 15 wieder von hinten nach vorne in das Innere des äußeren Abschnittes 14 der Kanalisation zu kommen. Das Wasser entweicht dann über den seitlichen Schlitz 21, um sich über die geneigte Verteilerplatte 22 auszubreiten. Die zentrale Luftabsaugströmung 16 bewirkt dann die Verteilung des Wassers auf der Verteilerplatte 22, und Wassertropfen entweichen über die Ränder der Verteilerplatte 22 hinaus, um durch den Luftstrom bis hin zu den Schaufeln 6 der Turbine 4, welche sie noch zerstäuben, mitgerissen zu werden, die sie für ein Verdampfen auf die Heizelemente 9 herausschleudern. Die Verteilerstruktur gemäss der Erfindung versichert eine gute Verteilung der Wassertropfen zwischen den Heizelementen sowie über den gesamten Umfang der Turbine 4 und die gesamte Tiefe P der Turbine 4.

Vorteilhaft kann vorgesehen werden, dass die äußere Struktur der Kanalisation, also die Gesamtheit der Eingangskanalisation 12, für die periodische Reinigung herausnehmbar ist.

Wie in der Fig. 1 dargestellt ist, kann die Turbine 4 hinter einer Zwischenwand 103 angeordnet sein, die mit einer zentralen Öffnung versehen ist, über welche die Luft in die Turbine eintritt. Ein Schutzgitter 104 ist in der zentralen Öffnung der Zwischenwand 103 angeordnet, um das Eindringen von Fremdkörpern in die Turbine 4 zu verhindern, jedoch das Eindringen der Luft zu ermöglichen.

Gemäss einer Variante können mehrere Kanalisationen für den Wassereintritt vorgesehen werden, von denen jede einen unterschiedlichen Ausgang der Kanalisation hat, wobei die Ausgänge der Kanalisation um die horizontale Achse 5 herum beabstandet sind.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Ausführungsformen beschränkt, die ausführlich beschrieben worden sind, vielmehr umfasst sie die verschiedenen Varianten und Verallgemeinerungen, die in dem Schutzumfang der nachfolgenden Ansprüche enthalten sind.


Anspruch[de]

1. Ofen für die Nahrungsmittelküche, der eine Kücheneinfassung (1) aufweist, die durch eine Umfangswand (2) und eine Tür geschlossen ist, eine innere Turbine (4) für eine Zirkulation von Luft, die durch motorische Mittel um eine horizontale Achse (5) in Umdrehung versetzbar ist und mit umfangsseitigen, zylindrisch angeordneten Schaufeln (6) versehen ist, um die Luft in axialer Richtung gemäß einer zentralen Luftabsaugströmung (16) abzusaugen und sie in radialer Richtung gemäß einer Verdrängungszone (8) der Luft zu verdrängen, Heizelemente (9), die um den Umfang der Turbine (4) herum und gemäß ihrer Tiefe (P) in der Verdrängungszone (8) der Luft verteilt sind, wenigstens eine Eingangskanalisation (12), um Wasser drucklos von einer äußeren Versorgungsquelle für Wasser bis hin zu einem Ausgang (13) der Kanalisation zu leiten, der in der zentralen Luftabsaugströmung (16) angeordnet ist, und Mittel (21, 22) für ein Verteilen des Wassers von dem Ausgang (13) der Kanalisation in Richtung auf die Schaufeln (6) der Turbine (4),

dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verteilen des Wassers bestehen aus:

- einem äußeren Abschnitt (14) der Kanalisation, der im wesentlichen parallel zu der horizontalen Achse (5) der Turbine (4) ausgerichtet ist und mit Wasser gemäß einer Wasserströmung (15) versorgt wird, die entgegengesetzt zu der zentralen Luftabsaugströmung (16) ausgerichtet ist,

- wenigstens einem Längsschlitz (21), der an einer Seite des äußeren Abschnittes (14) der Kanalisation angeordnet ist, um einen seitlichen Austritt des Wassers zu ermöglichen,

- wenigstens einer feststehenden Verteilerplatte (22), welche derart angeordnet und ausgerichtet ist, dass das von dem Längsschlitz (21) ankommende Wasser in die zentrale Luftabsaugströmung (16) ausströmt und sich verteilt gemäß einer Zone, die sich in die Tiefe (P) der Turbine (4) erstreckt.

2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Abschnitt (14) der Kanalisation in Bezug auf die horizontale Achse (5) der Turbine (4) seitlich versetzt ist und eine Verteilerplatte (22) und der zugeordnete Längsschlitz (21) an der Seite des äußeren Abschnittes (14) der Kanalisation angeordnet sind, welche den Schaufeln (6) der Turbine (4) am nächsten ist.

3. Ofen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Abschnitt (14) der Kanalisation zwei gegenüberliegende Längsschlitze (21, 121) aufweist, die jeweils seitlich angeordnet sind und denen jeweils eine betreffende feststehende Verteilerplatte (22, 122) zugeordnet ist.

4. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerplatte (22), gemäß einer aufsteigenden Ausrichtung geneigt ist, um der Ausrichtung der zentralen Luftabsaugströmung (16) zu folgen.

5. Ofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerplatte (22) eine gemäß der Ausrichtung der zentralen Luftabsaugströmung (16) langgestreckte Platte ist und die Verteilerplatte (22) sich über den entsprechenden seitlichen Schlitz (21) hinaus in Richtung auf das Innere der Turbine (4) erstreckt.

6. Ofen nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerplatte (22) einen vorderen Abschnitt (23) aufweist, der gemäß einer ersten Neigung (A) geneigt ist, gefolgt von einem hinteren Abschnitt (24), der gemäß einer zweiten Neigung (B) größer als die erste Neigung (A) geneigt ist.

7. Ofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Neigung (A) etwa 30º in Bezug auf die Horizontale beträgt, und die zweite Neigung (B) etwa 45º in Bezug auf die Horizontale beträgt.

8. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilerplatte (22) in der Turbine (4) derart angeordnet ist, dass sich ihr vorderes Ende im wesentlichen auf dem Niveau des vorderen Endes des entsprechenden seitlichen Schlitzes (21) und auf dem Niveau der Ebene (PA) des vorderen Endes der Heizelemente (9), und dass sich ihr hinteres Ende etwas vor der Ebene (PP) des hinteren Endes der Heizelemente (9) befindet.

9. Ofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Schlitz (21) im wesentlichen die vordere halbe Länge der Verteilerplatte (22) besetzt.

10. Ofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des seitlichen Randes (L) der Verteilerplatte (22) jenseits des entsprechenden seitlichen Schlitzes (21) zwischen etwa 5 und 15 Millimeter beträgt und im wesentlichen konstant ist.







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