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Dokumentenidentifikation DE69431054T2 27.03.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0695830
Titel FÄLSCHUNGSSICHERES PAPIER
Anmelder Tokushu Paper Mfg. Co. Ltd., Shizuoka, JP
Erfinder MURAKAMI, Toru, Mishima-shi, Shizuoka 411, JP;
ISHII, Yoshiaki, Mishima-shi, Shizuoka 411, JP;
AKAHORI, Shin-ichi, Suntou-gun, Shizuoka 411, JP;
NODA, Kenji, Tagata-gun, Shizuoka 410-22, JP
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69431054
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.04.1994
EP-Aktenzeichen 949126783
WO-Anmeldetag 14.04.1994
PCT-Aktenzeichen PCT/JP94/00621
WO-Veröffentlichungsnummer 0009424370
WO-Veröffentlichungsdatum 27.10.1994
EP-Offenlegungsdatum 07.02.1996
EP date of grant 24.07.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.03.2003
IPC-Hauptklasse D21H 21/40
IPC-Nebenklasse G03G 7/00   G03G 21/00   D21H 27/30   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein fälschungssicheres Papier oder Reproduktionsschutzpapier. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein fälschungssicheres Papier, das es möglich macht, ein Original (echt) von einer Kopie (Fälschung) leicht zu unterscheiden, selbst wenn eine Fälschung durch Reproduktion unter Verwendung eines Farbkopiergeräts versucht wird.

Präzisionskopiergeräte wurden in den letzten Jahren beträchtlich verbessert und insbesondere die Verbreitung von elektrophotographischen Farbkopiergeräten hat die Fälschung von Sicherungen und so weiter leicht gemacht.

Um eine solche Fälschung zu verhindern wurden verschiedene Fälschungssicherungsmittel vorgeschlagen und eines davon nutzt die Eigenschaft existierender Kopiergeräte, dass sie kein glänzendes Original, wie Metallicfarben und Interferenzfarben reproduzieren können.

Eine Art von fälschungssicherem Papier ist in FR-A-2429292 offenbart, in dem eine Druckfarbe, die mit Titanoxid beschichtetes Glimmerpigment in einem Beschichtungslack enthält, auf eine Papierbahn aufgedruckt oder aufgeschichtet ist.

Ein anderes Verfahren zum Verhindern von Fälschung und zur Ermöglichung einer leichten Wiedergewinnung von Zellstoffmasse aus Altpapier ist in JP 0426397 A offenbart, bei dem Buchstaben oder Muster mit einer Druckfarbe, die aus einem Harz und einem in alkalischem heißem Wasser löslichen Farbmittel besteht, auf einer Oberfläche eines Films aus Syntheseharz mit einer Heißwasserlöslichkeitstemperatur von 60-80ºC ausgebildet werden. Der Film wird in schmale Streifen geschnitten, so dass sich Fäden ergeben, die bei der Papierherstellung in eine Papierschicht integriert werden.

Die japanische Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 168754/1983 schlägt beispielsweise Papier vor, das eine glänzende Platte wie eine Aluminiumfolie mit auffälligen metallischen Farben auf der oberen Fläche eines Substratblatts anordnet, und Zeichen und Muster auf der Oberfläche der glänzenden Platte setzt, und die von einem Kopiergerät nicht reproduziert werden können. Wenn dieses Papier kopiert wird, wird die Folienoberfläche bei Bestrahlung mit Licht vom Kopiergerät dunkel, so dass die Zeichen und Muster auf der Blattoberfläche nicht gelesen werden können.

Diese Art von Papier hat den Vorteil, dass eine Reproduktion selbst nicht möglich ist (die erhaltene Kopie kann nicht gelesen werden), ist aber nicht frei von den Problem, dass weil im Papierblatt die Besetzungsfläche der glänzenden Platte wie der Aluminiumfolie groß ist, die Metallglanzfarben übermäßig belastet sind und ein unangenehmes Empfinden ergeben. Ferner wird das Herstellungsverfahren des Papiers kompliziert und die Herstellungskosten werden unausweichlich höher. Ein anderes Problem liegt darin, dass eine Wiedergewinnung der papierbildenden Fasern aus Abfall- oder Altpapier schwierig wird.

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben intensive Studien durchgeführt, um diese Probleme zu lösen und haben festgestellt, dass das Original und die Kopie voneinander unterschieden werden können, wenn das Papier einen anderen Farbton ergibt als das Original, selbst wenn die Reproduktion auf einem Farbkopiergerät vorgenommen wird.

Deshalb haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung zunächst ein Verfahren untersucht, das einen mit Silberaluminium metallisierten Polyesterfilm mit hohem Glanz in dünne Fragmente teilt und sie in Papier einbringt. Wenn das erhaltene Blatt Papier auf einem Farbkopiergerät reproduziert wird, sind die Teile, wo die dünnen Fragmente eingemischt sind, nur in Schwarz wiedergegeben, weil der metallische Glanz nicht reproduziert werden kann. Dementsprechend können das Original und die Kopie unterschieden werden und es wurde gefunden, dass diese Art von Papier fälschungssichere Funktion aufweist.

In dem so hergestellten Blatt Papier sind die dünnen Fragmente jedoch nicht fest an ein Substratblatt gebunden und es wurde gefunden, dass ein Abfallen der dünnen Fragmente beim Drucken ein ernstes Problem darstellt. Wenn dieses Papier unbrauchbar oder Altpapier wird, ist ein Entfernen der dünnen Fragmente bestehend aus Polyesterfilm schwierig, und eine Wiedergewinnung der papierbildenden Fasern ist äußerst schwierig.

EP A 0 546 917 offenbart ein Sicherheitspapier, das Fragmente mit Glanz umfasst, die an der Papieroberfläche eingebracht sind. Die Fragmente werden durch Zerteilen eines Kunststofffilms erhalten, der mit Pigmenten und einer Beschichtung aus einem copolymerisierten Vinylacetat-Ethylenchloridagens beschichtet ist.

Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein fälschungssicheres Papier zur Verfügung zu stellen, das eine hohe Bindungsfestigkeit zwischen dünnen Fragmenten mit Glanz und einem Substratblatt aufweist und ein Abfallen der dünnen Fragmente beim Bedrucken nicht begünstigt, selbst wenn die dünnen Fragmente in das Substratblatt eingemischt sind.

Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein fälschungssicheres Papier zur Verfügung zu stellen, das kein unausgewogenes Empfinden für das Auge bietet und das eine leichte Wiedergewinnung der papierbildenden Fasern erlaubt, wenn es Abfall- oder Altpapier wird.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird fälschungssicheres Papier zur Verfügung gestellt, worin Fragmente mit einer Größe von 0,2 bis 10 mm und mit Glanz enthalten sind, die durch Fragmentieren eines mit Perlglanzpigment beschichteten Papiers erhalten werden, das mit einer Beschichtungslösung beschichtet ist, die hauptsächlich ein Perlglanzpigment und ein Bindemittel enthält, das in kaltem Wasser unlöslich ist, aber in Wasser bei 60ºC bis 80ºC quillt oder teilweise aufgelöst wird, wobei die Fragmente nahe der Oberfläche des Substratblatts vorhanden sind.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 stellt eine vergrößerte Teilschnittansicht dar, die ein fälschungssicheres Papier gemäß einer fundamentalen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 2 stellt eine partielle Draufsicht eines Beispiels von fälschungssicherem Papier gemäß der vorliegenden Erfindung dar, in dem dünne Fragmente mit Glanz im Wesentlichen gleichmäßig über die gesamte Oberfläche verteilt sind.

Fig. 3 stellt eine partielle Draufsicht eines Beispiels von fälschungssicherem Papier gemäß der vorliegenden Erfindung dar, in dem dünne Fragmente mit Glanz in Form von Streifen und in ungleichmäßiger Anordnung zueinander verteilt sind.

Fig. 4 stellt eine vergrößerte Teilschnittansicht von fälschungssicherem Papier gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, in dem dünne Fragmente mit Glanz nahe einer der Oberflächen des Papiers angeordnet sind und eine pigmentbelegte Schicht mit guter Bedruckbarkeit auf der gegenüberliegenden Oberfläche angeordnet ist.

Fig. 5 stellt eine vergrößerte Teilschnittansicht von fälschungssicherem Papier gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, das zweilagiges Kombinationspapier umfasst und worin dünne Fragmente mit Glanz in der äußersten Papierschicht enthalten sind.

Beste Art zur Ausführung der Erfindung

Fig. 1 zeigt eine fundamentale Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Es sind dünne Fragmente 2, die mit Perlglanzpigment beschichtetes Papier umfassen und Glanz aufweisen, nahe der Oberfläche eines Substratblatts 1 des fälschungssicheren Papiers vorhanden. Die dünnen Fragmente von mit Perlglanzpigment beschichtetem Papier können durch das folgende Verfahren nahe der Oberfläche des Substratblatts vorhanden sein. Beispielsweise werden die dünnen Fragmente auf die Papierbahn aufgestäubt, die in einer Fourdrinier- oder Zylindermaschine gehalten ist, um die dünnen Fragmente während des Papierherstellungsschritts des Substratblatts einzubetten. Folglich sind die dünnen Fragmente der Oberfläche des Substratblatts ausgesetzt oder ein Teil von ihnen wird nahe der Oberfläche des Substratblatts eingebettet, so dass die dünnen Fragmente nahe der Oberfläche des Substratblatts vorhanden sind.

Nachdem die dünnen Fragmente mit Glanz so auf die Papierbahn aufgestäubt sind, wird die Bahn während des Papierherstellungsprozesses durch Wärmezufuhr in einer Trocknungszone einer Papierherstellungsmaschine getrocknet (wie einem Mehrzylindertrockner, einem Glättzylinder usw.). Da die Bahn zu Beginn der Trocknungsstufe große Mengen an Wasser enthält, kommt auch heißes Wasser mit den dünnen Fragmenten in Kontakt, und ein in heißem Wasser lösliches Bindemittel der mit Perlglanzpigment beschichteten Schicht quillt oder nur ein begrenzter Teil wird gelöst und bindet fest an das Substratblatt. Dieses Binde mittel muss in kaltem Wasser unlöslich sein, weil wenn es in einem nassen Teil (Bahnbildungsschritt) der Papierherstellungsmaschine aufgelöst wird, wird die mit Perlglanzpigment beschichtete Schicht weggespült.

Die Bindemittel, die in kaltem Wasser unlöslich sind, aber in heißem Wasser löslich sind, und als Komponente der Perlgalnzpigmentbeschichtungslösung verwendet werden, sind ausgewählt aus verschiedenen wasserlöslichen Bindemitteln wie einem Stärketyp, einem Methylcellulosetyp, einem Carboxymethylcellulosetyp, einem Hydroxyethylcellulosetyp, Polyvinylalkoholtyp (nachfolgend "PVA" genannt), einem Polyvinylpyrolidontyp, einem Vinylethylether-Maleinsäureanhydridcopolymertyp, einem Polyacrylsäuretyp, einem Polyethylenoxidtyp usw.

Darunter ist PVA besonders bevorzugt verwendet, weil er relativ günstig erhältlich ist, eine geeignete physikalische Festigkeit aufweist und eine hohe Transparenz aufweist. Die Löslichkeit von PVA in Wasser wird vom Polymerisationsgrad des PVA und seinem Verseifungsgrad stark beeinflusst, insbesondere von letzterem. Beispielsweise löst sich ein PVA mit einem Verseifungsgrad von nicht mehr als 88% vollständig in Wasser von ungefähr 20ºC, aber ein PVA mit einem Verseifungsgrad von 97% und ein PVA mit einer vollständigen Verseifung werden erst in heißem Wasser von ungefähr 50ºC bzw. ungefähr 80ºC gelöst.

Wenn ein Bindemittel mit einer Heißwasserlösetemperatur von weniger als ungefähr 60ºC verwendet wird, erfährt das Bindemittel übermäßige Quellung oder wird in der Trocknungszone des Papierherstellungsprozesses gelöst, so dass die mit Perlglanzpigment beschichtete Schicht der dünnen Fragmente mit größerer Wahrscheinlichkeit keine gute Form behalten kann. Es ist ein weiterer Vorteil des fälschungssicheren Papiers der vorliegenden Erfindung, dass es als Abfall- oder Altpapier wiedergewonnen werden kann, und Fasern zur Papierherstellung durch Behandlung mit einem Schläger oder Pulper erhalten werden können.

Wenn jedoch die Lösetemperatur des Bindemittels 80ºC übersteigt, wird es schwierig und gleichzeitig gefährlich, die Temperatur der Aufschlämmung auf die Lösetemperatur des Bindemittels zu erhöhen, wenn Abfall- oder Altpapier behandelt wird, um die Aufschlämmung zu erhalten. Dementsprechend liegt die Heißwasserlösetemperatur des als Komponente für die Perlglanzpigmentbeschichtungslösung verwendeten Bindemittels bevorzugt zwischen 60 bis 80ºC.

Weil die Perlglanzpigmentbeschichtungslösung auf die dünnen Fragmente aufgebracht wird, zeigen die dünnen Fragmente einen milden Glanz des Perlglanzpigments, erzeugen kein unausgewogenes Empfinden, selbst wenn sie durch den Papierherstellungsprozess in das Substratblatt eingebracht sind, und ergeben ein fälschungssicheres Papier mit einer ausgezeichneten Gestaltungseigenschaft. Als das Perlglanzpigment können bekannte Perlglanzpigmente verwendet werden, wie natürliche Perlessenz, Glimmerpulver, mit Titanoxid überzogenes Glimmerpulver, basische Carbonate, Fischschuppenfolien und so weiter. Es können in den japanischen Patentveröffentlichungen 5367/1960, 28885/1964, 29569/1972, 23179/1973, 47375/1978, 39669/1981, 7674/1983, 22873/1989, 48812/1992 usw beschriebene Technologien als Herstellungsverfahren für diese Perlglanzpigmente verwendet werden.

Einige der Perlglanzpigmente zeigen eine Regenbogenfarbe und ihr Farbton verändert sich in Abhängigkeit vom Blickwinkel. Die vorliegende Erfindung verwendet besonders bevorzugt die Perlglanzpigmente, die diese Regenbogenfarbe zeigen, weil sie eine ausgezeichnete Gestaltungseigenschaft aufweist und den Fälschungssicherungseffekt steigert. Wenn beispielsweise dünne Fragmente, die die Regenbogenfarben Grün, Rot und Blau zeigen, getrennt hergestellt werden und fälschungssicheres Papier unter Verwendung dieser drei Arten von dünnen Fragmenten hergestellt wird, können die Regenbogenfarben unabhängig voneinander für jede dieser drei Farben erkannt werden. Dementsprechend kann die Gestaltungseigenschaft und der Fälschungssicherungseffekt weiter verbessert werden. Wenn die Regenbogenfarbe der mit Perlglanzpigment beschichteten Lage auf einer der Oberflächen davon unterschiedlich ausgebildet ist wie die Regenbogenfarbe auf der anderen Oberfläche, kann die Mühe des getrennten Herstellens der dünnen Fragmente mit unterschiedlichen Farben vorteilhaft eliminiert werden, weil es eine fünfzigprozentige Wahrscheinlichkeit gibt, welche Oberfläche jedes der dünnen Fragmente auf der Vorderseite erscheint, wenn die dünnen Fragmente auf das Substratblatt aufgestäubt werden.

Zur Herstellung des perlglanzpigmentbeschichteten Papiers für die dünnen Fragmente wird zunächst eine Perlglanzpigmentbeschichtungslösung durch Vermischen von allgemein 80 bis 300 Gewichtsteilen (Trockengewicht; nachfolgend bedeutet der Ausdruck "Gewicht" das Trockengewicht), bevorzugt 100 bis 200 Gewichtsteilen des Bindemittels auf 100 Gewichtsteile des Perlglanzpigments hergestellt. Danach wird diese Beschichtungslösung auf beide Oberflächen das Basispapiers, das gewöhnlich ein Basisgewicht von 20 bis 100 g/m², bevorzugt 30 bis 50 g/m² aufweist, mit einem Beschichtungsgewicht von 2 bis 10 g/m², bevorzugt 3 bis 5 g/m² pro Oberfläche des Basispapiers aufgetragen. Zum Beschichten kann ein bekanntes Auftragsmittel wie eine Luftrakel, eine Rollrakel usw. verwendet werden. Ein Dispersionsmittel, ein Antischaummittel, Antiseptika, Schimmelschutzmittel, ein Viskositätsregelungsmittel, ein Färbemittel, ein Farbstoff usw. können, wenn nötig, der Perlglanzpigmentbeschichtungslösung zugefügt sein, in dem Bereich, wo diese Zusätze den Glanz des Perlglanzpigments nicht aufheben.

Auf diese Weise erhaltenes mit Perlglanzpigment beschichtetes Papier wird dann in Fragmente zerschnitten. Es können beliebige Formen wie ein Kreis, eine Ellipse, ein Quadrat, ein Rechteck, ein Dreieck, ein Fünfeck, ein Stern, ein Halbmond usw. als Form für die dünnen Fragmente ausgewählt sein. Es können als das Schneidverfahren beliebige Schneidverfahren eingesetzt werden, wie ein Verfahren, das die Fragmente unter Verwendung der Zahnform jeder der oben beschriebenen Formen ausstanzt, ein Verfahren, das Papier durch einen Mikroschneider in Streifen schneidet und weiter die Streifen in dünne Fragmente schneidet und so weiter. Die Größe der dünnen Fragmente ist generell von ungefähr 0,2 bis ungefähr 10 mm.

Basispapier von mit Perlglanzpigment beschichtetem Papier umfasst hauptsächlich einen Holzzellstoff wie gebleichten Nadelholzkraftzellstoff (NBKP, needle-leaved tree bleached kraft pulp) oder gebleichten Laubholzkraftzellstoff (LBKP, broad leaved tree bleached kraft pulp), eine Bastfaser wie Papiermaulbeere oder Papierbusch oder einen Papierherstellungszellstoff wie einen Baumwollzellstoff oder Bambuszellstoff. Ferner kann ein Papiertrockenfestigkeitsmittel wie Polyacrylamid, ein Papiernassfestigkeitsmittel wie ein Polyamidepichlorhydrinharz, ein Beleimungsmittel wie Kollophonium, ein Fixiermittel usw. in geeigneter Weise in Kombination verwendet werden. Allgemein wird die Papierherstellung mit einem Entwässerungsgrad von 550 bis 250 ml C. S. F. in einer bekannten Papierherstellungsmaschine wie einer Fourdrinier- oder Zylindermaschine ausgeführt.

Die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen der Erfinder der vorliegenden Erfindung haben gezeigt, dass wenn eine synthetische Masse vom Polyolefintyp mit einer Papiermasse vermischt wird, wenn Basispapier für mit Perlglanzpigment beschichtetem Papier gemacht wird, kann die Lebensdauer der Stanzklinge oder der Schneidklinge bei der Herstellung der dünnen Fragmente verlängert werden. Die Einmischmenge der synthetischen Polyolefinmasse liegt bevorzugt bei 2 bis 30 Gewichtsteilen auf 98 bis 70 Gewichtsteilen der Papierherstellungsmasse.

Es kann beim Papierherstellungsprozess ein Fluoreszenzmittel in das Basispapier für das mit Perlglanzpigment beschichtete Papier eingemischt werden. Alternativ kann, nachdem das Fluoreszenzmittel der Perlglanzpigmentbeschichtungslösung hinzugefügt ist, die Lösung auf das Basispapier aufgetragen werden. Fälschungssicheres Papier, in das die dünnen Fragmente, die das Fluoreszenzmittel enthalten, auf die oben beschriebene Weise eingebracht sind, emittiert Fluoreszenz, wenn es mit Ultraviolettstrahlen bestrahlt wird, obwohl unter einer gewöhnlichen Lichtquelle keine Fluoreszenz zu beobachten ist. Dementsprechend kann eine Fälschung leichter beurteilt werden.

Als Fluoreszenzmittel können Fluoreszenzfarbstoffe wie Fluorescein, ein Cumalintyp, Oxazoltyp, ein Pyrazolintyp, ein Thiadiazoltyp, Spiropyrantyp, ein Pyrensulfonsäuretyp, ein Benzimidazoltyp, ein Diaminostilbentyp usw und anorganische Fluoreszenzmittel wie ein Sulfidtyp z. B. Zinksulfid/Kupferaktivierungspigment und ein Oxidtyp eingesetzt werden.

Der Glanz des mit Perlglanzpigment beschichteten Papiers kann durch Erhöhen des Mischungsverhältnisses des Perlglanzpigments in der Beschichtungslösung erhöht werden. Das Mischungsverhältnis des Bindemittels fällt jedoch mit der Zunahme des Mischungsverhältnisses des Perlglanzpigments, und nicht nur die Festigkeit der Beschichtungslage fällt, sondern auch die Bindungsfestigkeit an das Substratblatt für das fälschungssichere Papier. Wenn dementsprechend das Mischungsverhältnis des Perlglanzpigments in der Perlglanzpigmentbeschichtungslösung relativ erhöht wird, um den Glanz zu erhöhen, wird ferner bevorzugt eine transparente Überzugsschicht eines Bindemittels, das in kaltem Wasser nicht löslich ist, aber in heißem Wasser löslich ist, auf der mit Perlglanzpigment beschichteten Schicht angeordnet. Die erhaltenen dünnen Fragmente mit der zweilagigen Struktur der Beschichtungslagen werden sowohl im Glanz wie in der Bindungsfestigkeit exzellent. In diesem Fall umfasst die Beschichtungslösung für die erste mit Perlglanz pigment beschichtete Schicht bevorzugt 15 bis 50 Gewichtsteile des Bindemittels pro 85 bis 50 Gewichtsteile des Perlglanzpigments, beispielsweise, und daher kann das Mischungsverhältnis des Perlglanzpigments relativ erhöht werden. Ein Bindemittel vom PVA-Typ kann bevorzugt für die Beschichtungslösung zum Ausbilden der transparenten Bindemittelschicht verwendet werden, und das Beschichtungsgewicht liegt allgemein von 2 bis 10 g/m² pro Oberfläche und beide Oberflächen sind beschichtet.

Das Substratblatt für das fälschungssichere Papier der vorliegenden Erfindung umfasst hauptsächlich eine Papierherstellungsmasse wie einen gebleichten Kraftzellstoff aus Nadelhölzern (NBKP), einen gebleichten Kraftzellstoff aus Laubhölzern (LBKP), einen gebleichten Sulfitzellstoff aus Nadelhölzern (NBSP, needle-leaved tree bleached sulfite pulp), einen thermomechanischen Zellstoff (TMP, thermomechanical pulp) usw. Ferner kann ein Papiertrockenfestigungsmittel, ein Papiernassfestigungsmittel, ein Beleimungsmittel, ein Fixiermittel, ein Retentionshilfsmittel, ein Entwässerungshilfsmittel, ein Antischaummittel, ein Farbstoff, ein Pigment usw. in Kombination verwendet werden. Die Papierherstellung wird allgmein auf einen Entwässerungsgrad von 550-250 ml C. S. F. unter Verwendung einer bekannten Papierherstellungsmaschine wie einer Fourdrinier- oder Zylindermaschine ausgeführt.

Bei der vorliegenden Erfindung ist es ferner möglich, während der Papierherstellung Stärke, PVA, verschiedene Oberflächenbeleimungsmittel usw. mit einer Leimpresse usw. auf die Bahnoberfläche aufzubringen. Die folgenden Verfahren können angewendet werden, um den dünnen Fragmenten mit Glanz zu ermöglichen, dass sie nahe der Oberfläche des Substratblattes vorhanden sind.

1) Die dünnen Fragmente werden auf die Bahn auf der Fourdrinier- oder Zylindermaschine aufgestäubt.

2) Die dünnen Fragmente enthaltende Papiermasse oder Wasser werden in einer Position unmittelbar vor oder nach einem Spalt in der Fourdriniermaschine aus Düsen in verschiedenen Positionen in der Querrichtung des Spalts aufgesprüht.

3) Die dünnen Fragmente werden auf einen Zylinder einer Bütte einer Zylindermaschine aufgestäubt.

4) Die dünnen Fragmente werden auf eine nasse Bahn unmittelbar vor einer Presswalze aufgestäubt.

5) Die dünnen Fragmente werden mit der Beschichtungslösung der Leimpresse vermischt und die erhaltene vermischte Beschichtungslösung wird aufgetragen.

Nachdem die dünnen Fragmente auf die oben beschriebene Weise eingebracht sind, wird die Bahn durch Erhitzen in der Trocknungszone der Papierherstellungsmaschine getrocknet wie es zuvor beschrieben wurde, und das in der Perlglanzpigmentbeschichtungslage der dünnen Fragmente enthaltene in heißem Wasser lösliche Bindemittel quillt oder wird teilweise gelöst, so dass die dünnen Fragmente fest an das Substrat gebunden werden.

Um eine glatte Oberfläche zu erhalten, kann in geeigneter Weise eine Maschinenkalanderbehandlung oder Superkalanderbehandlung bei dem erhaltenen fälschungssicheren Papier angewendet werden, wenn es nötig ist.

Die Art des Einbringens der dünnen Fragmente in das Substratblatt kann eine sein, in der die dünnen Fragmente 2 im Wesentlichen gleichmäßig über die gesamte Oberfläche im Bereich der Oberfläche des Substratblatts 1 dispergiert werden, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, oder eine, in der die dünnen Fragmente 2 in Streifenform und in ungleichmäßiger Anordnung nahe der Oberfläche des Substratblatts 1 vorhanden sein können, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Die dünnen Fragmente können beispielsweise durch Aufstäuben der dünnen Fragmente auf die gesamte Oberfläche der Bahn im oben beschriebenen Verfahren 1) gleichmäßig dispergiert werden und können in Streifenform und in ungleichmäßiger Anordnung durch Aufstäuben der dünnen Fragmente in Streifenform dispergiert werden. Im Falle des fälschungssicheren Papiers, bei dem die dünnen Fragmente in Streifenform in ungleichmäßiger Verteilung wie in Fig. 3 gezeigt vorhanden sind, kann der fragmentfreie Anteil des Substratblattes bevorzugt als Bedruckteil genutzt werden.

Wenn es gewünscht ist, fälschungssicheres Papier zu erhalten, das besonders ausgezeichnete Bedruckbarkeit aufweist, können die dünnen Fragmente 2 mit Glanz im Bereich einer der Oberflächen des Substratblatts 1 vorhanden sein und die Pigmentbeschichtungslage 3 mit guter Bedruckbarkeit ist auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Substratblatts 1 ausgebildet, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Die Pigmentbeschichtungslage 3 mit guter Bedruckbarkeit kann durch Auftragen einer Pigmentbeschichtungslösung ausgebildet werden, die hauptsächlich ein Weißpigment wie Kaolin oder Caiciumcarbonat und ein Bindemittel umfasst, wie es im Fachbereich des Papiers oder beschichteten Papiers üblich ist. Wenn ein Bedrucken auf der gesamten Oberfläche vorgenommen wird, in der die dünnen Fragmente vorhanden sind, fällt der Glanz der dünnen Fragmente in beträchtlichem Maß und der Fälschungssicherungseffekt kann fallen. Im Falle des in Fig. 4 gezeigten fälschungssicheren Papiers wird das Bedrucken jedoch auf der Oberfläche der pigmentbeschichteten Lage mit guter Bedruckbarkeit vorge nommen, so dass das Problem eines Abfallens des Glanzes der dünnen Fragmente bedingt durch das Bedrucken gelöst werden kann.

Es kann vorstellbar sein, vorher die dünnen Fragmente mit Glanz in eine Papiermasse zur Herstellung des Substratblatts einzumischen und fälschungssicheres Papier unter Verwendung der Papiermasse herzustellen. Nach diesem Verfahren wird jedoch ein größerer Anteil der dünnen Fragmente tiefer in das Substratblatt hineinverteilt und der Glanz der dünnen Fragmente ist nicht zu sehen. Der Glanz der in die Papierschicht eingemischten dünnen Fragmente ist jedoch nicht verloren, selbst wenn die Papierherstellung unter Verwendung der zuvor mit den dünnen Fragmenten angemischten Papiermasse vorgenommen wird, wenn die Dicke der Papierschicht verringert ist. Ein fälschungssicheres Papier gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die dieses Phänomen nutzt, ist in Fig. 5 gezeigt. In der Zeichnung gezeigtes fälschungssicheres Papier umfasst ein zweischichtiges Kombinationspapier gebildet aus einer Papierschicht 10 und einer Papierschicht 20 und kann mit bekannten Papierherstellungsmitteln hergestellt werden wie der Kombination einer Tanmomaschine und einer Zylindermaschine oder der Kombination der Zylindermaschinen. Die dünnen Fragmente 2 von mit Perlglanzpigment beschichtetem Papier sind im Substratblatt 1 der äußersten Papierschicht enthalten (die Papierschicht 10 im in der Zeichnung gezeigten Beispiel), und diese Papierschicht ist eine relativ dünne Schicht mit einem Basisgewicht von 20 bis 50 g/m² und bevorzugt 30 bis 40 g/m². Die Papierherstellung wird schwierig, wenn das Basisgewicht weniger als 20 g/m² beträgt und der Glanz der eingemischten Fragmente 2 kann verloren gehen, wenn das Basisgewicht 50 g/m² übersteigt. Obwohl das in Fig. 5 gezeigte Beispiel ein zweischichtiges Kombinationspapier darstellt, kann ein drei- oder mehrschichtiges Kombinationspapier verwendet werden, wenn es nötig ist.

Ein fälschungssicheres Papier gemäß der vorliegenden Erfindung kann in Kombination mit anderen Fälschungssicherungsmitteln verwendet werden, wie Wasserzeichen, Vermischen mit gefärbten Fasern, Einschließen von Sicherheitsfäden und so weiter. Der Fälschungssicherungseffekt kann dadurch weiter verbessert werden.

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung mit Bezug zu Beispielen weiter erläutert.

Beispiel 1 Herstellung dünner Fragmente

Eine Perlglanzpigmentbeschichtungslösung bestehend aus 100 Gewichtsteilen eines Perlglanzpigments aus Glimmerpulver mit einer Korngröße von 40 um und einem Titanoxidbeschichtungsverhältnis von 20% und 200 Gewichtsteilen PVA mit einer Heißwasserlösungstemperatur von ungefähr 60ºC wurde mit einem Beschichtungsgewicht von 7 g/m² unter Verwendung einer Luftrakel auf jede Seite von beschichtetem Papier mit einem Basisgewicht von 70 g/m² aufgetragen. Das erhaltene mit Perlglanzpigment beschichtete Papier wurde zur Herstellung dünner Fragmente mit einer Stanzmaschine in Rechtecke von 1 mm · 1,5 mm geschnitten.

Rezept des Substratblatts und seine Herstellung

20 Gewichtsteile NBKP und 80 Gewichtsteile LBKP wurden auf 350 ml C. S. F. geschlagen und 10 Gewichtsteile Tonerde, 0,3 Gewichtsteile eines Papiertestigungsmittels (Handelsname "Polystron 191", ein Produkt der Arakawa Kagaku Kogyo K. K.), 1,0 Gewichtsteile eines Beleimungsmittels (Handelsname "Sizepine E", ein Produkt der Arakawa Kagaku Kogyo K. K.) und eine geeignete Menge Alaun wurden dem geschlagenen Zellstoff hinzugefügt, um eine Papiermasse zu bereiten.

Ein Substratblatt mit einem Basisgewicht von 110 g/m² wurde unter Verwendung einer Fourdriniermaschine aus dieser Papiermasse hergestellt. Die auf die oben beschriebene Weise erhaltenen dünnen Fragmente wurden auf die gesamte Oberfläche der erhaltenen Bahn unmittelbar nach einem Spalt im Papierherstellungsprozess aufgestäubt, so dass die dünnen Fragmente im Wesentlichen gleichmäßig verteilt werden. Danach wird die Bahn durch einen Mehrzylindertrockner auf herkömmliche Weise getrocknet, um fälschungssicheres Papier herzustellen. Im erhaltenen fälschungssicheren Papierblatt sind 1400 Teile dünner Fragmente im Durchschnitt pro Quadratmeter nahe der Oberfläche vorhanden und diese Fragmente sind im Wesentlichen gleichmäßig dispergiert.

Das Vorhandensein dünner Fragmente in diesem Papierblatt konnte nicht unmittelbar erkannt werden und nur wenn dieses Papier in einem geeigneten Winkel geneigt ist, wurden die auf die dünnen Fragmente einfallenden Lichtstrahlen reflektiert und fielen auf die Augen und das Vorhandensein konnte erst bestätigt werden. Das Vorhandensein der dünnen Fragmente ergab kein unausgewogenes Empfinden.

Das Substratblatt und die dünnen Fragmente waren fest in dieses Papier gebunden und es wurde kein Abfallen der dünnen Fragmente beobachtet, selbst wenn ein Offsetdruckverfahren durchgeführt wurde.

Kopiertest

Wenn oben erhaltenes fälschungssicheres Papier auf einem Farbkopiergerät kopiert wurde (Handelsname "Canon PIXEL"), wurde die Perlmuttfarbe der dünnen Fragmente nicht reproduziert und der Unterschied zwischen dem Original und der Kopie konnte deutlich mit dem Auge erkannt werden.

Zellstoffrückgewinnungstest

5 Gewichtsteile des oben erhaltenen fälschungssicheren Papiers, 95 Gewichtsteile Wasser (das heißt, eine Zellstoffkonzentration von 5%) und 0,1 Gewichtsteile Ätznatron wurden in einen Hochkonzentrationspulper eingefüllt und der Pulper gedreht, während Direktdampf hineingeblasen wurde. Als die Temperatur auf 60ºC stieg, wurden die dünnen Fragmente zusammen mit dem Papier vollständig entfasert. Das Perlglanzpigment wurde im fein gepulverten Zellstoff vollständig dispergiert. Weil der Anteil an Perlglanzpigment äußerst gering war, konnten Einflüsse der Zumischung des Perlglanzpigments überhaupt nicht beobachtet werden, selbst wenn die Papierherstellung unter Verwendung des erhaltenen wiedergewonnenen Zellstoffs erfolgte.

Beispiel 2 Herstellung dünner Fragmente

Eine Perlglanzpigmentbeschichtungslösung bestehend aus 100 Gewichtsteilen eines milchigen Perlglanzpigments aus mit Titanoxid beschichtetem Glimmerpulver (Handelsname "Iriodin 100", ein Produkt von Merck Japan K. K.) und 100 Gewichtsteilen PVA mit einer Heißwasserlösungstemperatur von ungefähr 60ºC wurde mit einem Beschichtungsgewicht von 5 g/m² unter Verwendung einer Luftrakel auf jede Seite eines holzfreien Papiers mit einem Basisgewicht von 35 g/m² aufgetragen. Dünne Fragmente wurden durch Zerschneiden des erhaltenen mit Perlglanzpigment beschichteten Papiers mit einer Stanzmaschine in Rechtecke von 1 mm · 1,5 mm erhalten.

Rezept des Substratblatts und seine Herstellung

Fälschungssicheres Papier, worin die dünnen Fragmente nahe einer der Oberflächen des Substratblatts vorhanden sind, wurde nach demselben Rezept und nach demselben Verfahren hergestellt wie im Beispiel 1. Im erhaltenen Papierblatt waren das Substratblatt und die dünnen Fragmente fest gebunden.

Beschichtung mit Pigmentbeschichtungslösung

Eine Pigmentbeschichtungslösung bestehend aus 50 Gewichtsteilen Kaolin (Handelsname "UW90", ein Produkt von Engelhard K. K.), 50 Gewichtsteilen Caiciumcarbonat (Handelsname "Tamapearl TP222H", ein Produkt der Okutama Kogyo K. K.), 0,25 Gewichtsteilen eines Dispersionsmittels (Natriumtripolyphosphat), 6 Gewichtsteilen oxidierter Stärke (ein Produkt von Nichiden Kagaku K. K.) und 14 Gewichtsteilen Sytrol- Butadien-Copolymerlatex (Handelsname "Nipol LX 470C", ein Produkt von Nippon Zeon K. K.) wurde mit einem Beschichtungsgewicht von 15 g/m² unter Verwendung einer Luftrakel auf die Oberfläche des oben erhaltenen fälschungssicheren Papiers gegenüberliegend der Oberfläche mit den dünnen Fragmenten aufgetragen. Es wurde ein fälschungssicheres Papier mit einer Pigmentbeschichtungslage mit guter Bedruckbarkeit erhalten.

Beispiel 3 Herstellung dünner Fragmente

Es wurden zwei Arten von Perlglanzpigmentbeschichtungslösung hergestellt, wobei das Perlglanzpigment der Perlglanzpigmentbeschichtungslösung von Beispiel 2 durch ein Perlglanzpigment ersetzt wurde, das eine rote Regenbogenfarbe aufweist (Handelsname "Mearlin Luster Pigments HI-LITE SUPER-RED 9430Z", ein Produkt der MEARL Corporation), und ein Perlglanzpigment, das eine grüne Regenbogenfarbe aufweist (Handelsname "Mearlin Luster Pigments HI-LITE SUPER- GREEN 18430Z", ein Produkt der MEARL Corporation). Zwei Arten von mit Perlglanzpigment beschichtetem Papier wurden auf dieselbe Weise wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass jede dieser Beschichtungslösungen getrennt aufgetragen wurde.

Es wurden dünne Fragmente jeweils durch Zerschneiden der beiden Arten von mit Perglanzpigment beschichtetem Papier in Kreise mit einem Durchmesser von 2 mm mit einer Stanzmaschine erhalten.

Rezept des Substratblatts und seine Herstellung

Bei der Herstellung eines Substratblatts nach demselben Rezept und nach demselben Verfahren wie in Beispiel 1, wurde Wasser, das darin dieselbe Menge der beiden Arten von runden dünnen Fragmenten enthält, an Positionen unmittelbar nach dem Spalt aus einer Vielzahl von Rohren, die in Abständen von 100 mm angeordnet sind, auf die Oberfläche der Bahn abgesetzt. Bei so erhaltenem fälschungssicheren Papier waren die runden dünnen Fragmente nahe der Oberfläche in Streifenform mit Abständen von ungefähr 100 mm vorhanden, wobei die runden dünnen Fragmente zwei Arten von roten und grünen Regenbogenfarben zeigten, die in Mischung in jedem Streifen vorhanden waren, und sie ergaben exzellente Gestaltungseffekte. Das Substratblatt und die dünnen Fragmente waren fest gebunden.

Beschichtung mit Pigmentbeschichtungslösung

Fälschungssicheres Papier wurde durch Auftragen der Pigmentbeschichtungslösung mit demselben Rezept wie im Beispiel 2 auf die Oberfläche von oben erhaltenem fälschungssicherem Papier gegenü berliegend zu der Oberfläche, in der die dünnen Fragmente vorhanden sind, nach demselben Verfahren wie in Beispiel 2, um eine pigmentbeschichtete Lage mit guter Bedruckbarkeit anzuordnen, und dann Ausführen einer Superkalanderbehandlung hergestellt.

Beispiel 4 Herstellung dünner Fragmente

20 Gewichtsteile NBKP und 80 Gewichtsteile LBKP wurden vermischt und auf 350 ml C. S. F. geschlagen, und 0,3 Gewichtsteile eines Papierfestigungsmittel (Handelsname "Polystron 191"), 1,0 Gewichtsteile eines Beleimungsmittels (Handelsname "Sizepine E") und eine geeignete Menge Alaun wurden dem geschlagenen Zellstoff zugegeben, um eine Papiermasse auszubilden. Die Papierherstellung erfolgte aus dieser Papiermasse unter Verwendung einer Fourdriniermaschine auf ein Basisgewicht von 35 g/m², um Basispapier für mit Perlglanzpigment beschichtetes Papier zu erhalten.

Ein Perlglanzpigmentbeschichtungslösung bestehend aus 85 Gewichtsteilen eines Perlglanzpigments mit einer roten Regenbogenfarbe (Handelsname "Mearlin Luster Pigments HI-LITE SUPER-RED 9430L") und 15 Gewichtsteile PVA mit einer Heißwasserlösungstemperatur von ungefähr 60ºC wurde mit einem Beschichtungsgewicht von 2 g/m² unter Verwendung einer Luftrakel auf jede Seite von oben erhaltenem Basispapier aufgetragen, um eine mit Perlglanzpigment beschichtete Lage zu erhalten.

Es wurde zusätzlich eine transparente Bindemittelbeschichtungslösung bestehend aus einer 7 Gewichts-% wässrigen Lösung desselben PVA wie oben verwendet mit einem Beschichtungsgewicht von 2 g/m² unter Verwendung einer Luftrakel auf jede Seite aufgetragen, um transparente Bindmittelbeschichtungslagen auf der mit Perlglanzpigment beschichteten Lage zu erhalten.

Mit Perlglanzpigment beschichtetes Papier, das mit der Perlglanzpigmentbeschichtungslage und mit transparenter Bindemittelbeschichtungslage ausgerüstet ist, und das auf die oben beschriebene Weise erhalten wurde, wurde mit einer Stanzmaschine in Rechtecke von 3 mm · 4 mm geschnitten, um dünne Fragmente herzustellen.

Rezept des Substratblatts und seine Herstellung

Fälschungssicheres Papier, worin die dünnen Fragmente gleichmäßig nahe einer der Oberflächen des Substratblatts verteilt sind, wurde nach demselben Rezept und nach demselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt. Die Verteilungsdichte der dünnen Fragmente betrug 30 bis 40 Teile pro 10 cm · 10 cm Fläche. Das erhaltene Blatt Papier wies einen höheren Glanz auf und eine höhere Bindungsfestigkeit der dünnen Fragmente als die in Beispiel 1.

Beispiel 5 Herstellung dünnet Fragmente

Dünne Fragmente wurden auf dieselbe Weise hergestellt wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme, dass die Perlglanzpigmentbeschichtungslösung aus 100 Gewichtsteilen eines Perlglanzpigments und 100 Gewichtsteilen PVA bestand, das Beschichtungsgewicht der Perlglanzpigmentbeschichtungslösung 5 g/m² betrug und das Beschichtungsgewicht der transparenten Bindemittelbeschichtungslösung 5 g/m² betrug.

Rezept des Substratblatts und seine Herstellung

Fälschungssicheres Papier, worin die dünnen Fragmente gleichmäßig nahe einer der Oberflächen des Substratblatts verteilt sind, wurde nach demselben Rezept und nach demselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt. Die dünnen Fragmente im erhaltenen Blatt Papier wiesen einen höheren Glanz auf und eine höhere Bindungsfestigkeit als die in Beispiel 1.

Beispiel 6 Herstellung dünner Fragmente

Dünne Fragmente wurden auf dieselbe Weise hergestellt wie in Beispiel 4 mit der Ausnahme, dass die Masse zur Herstellung des Basispapiers für mit Perlglanzpigment beschichtetem Papier aus 19 Gewichtsteilen NBKP, 79 Gewichtsteilen LBKP und 2 Gewichtsteilen einer synthetischen Masse vom Polyolefintyp (Handelsname "SWP", ein Produkt der Mitsui Sekiyu Kagaku Kogyo K. K.) bestand, das Beschichtungsgewicht der Perlglanzpigmentbeschichtungslösung 5 g/m² betrug und das Beschichtungsgewicht der transparenten Bindemittelbeschichtungslösung 5 g/m² betrug.

Die Lebensdauer der Messer eines Formatschneidgeräts und einer Stanzmaschine konnte beim Zerschneiden der dünnen Fragmente gegenüber den Beispielen 4 und 5 verbessert werden.

Rezept des Substratblatts und seine Herstellung

Fälschungssicheres Papier, worin die dünnen Fragmente gleichmäßig nahe einer der Oberflächen des Substratblatts verteilt sind, wurde nach demselben Rezept und nach demselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt. Der Glanz und die Bindungsfestigkeit der dünnen Fragmente im erhaltenen Blatt Papier waren besser als die in Beispiel 1

Beispiel 7 Herstellung dünner Fragmente

Zwei Arten von mit Perlglanzpigment beschichtetem Papier mit roter Regenbogenfarbe bzw. grüner Regenbogenfarbe und erhalten in Beispiel 3 wurden mit einer Stanzmaschine in Rechtecke von 1 mm · 1,5 mm zerschnitten und es wurden dünne Fragmente bestehend aus derselben Menge an roter Farbe und an grüner Farbe in der Mischung hergestellt.

Rezept des Substratblatts und seine Herstellung

Das Rezept der Papiermasse für das Substratblatt war dasselbe wie in Beispiel 1. Die oben erhaltenen dünnen Fragmente wurden in diese Papiermasse eingemischt und die Papierherstellung wurde mit einer zweischichtigen Zylinder-Zylinder-Kombinationsmaschine mit einem Basisgewicht von 30 g/m² für die erste Schicht hergestellt. Die dünnen Fragmente wurden für die zweite Schicht nicht eingemischt, und die Papierherstellung wurde auf ein Basisgewicht von 80 g/m² ausgeführt. Danach wurde der Kombinationspapierherstellungsprozess auf übliche Weise durchgeführt und das erhaltene Blatt Papier wurde durch einen Mehrzylindertrockner getrocknet, um fälschungssicheres Papier herzustellen.

Beim erhaltenen Blatt fälschungssicheren Papiers waren 1500 Teile dünner Fragmente im Durchschnitt pro 1 m² in die erste Papierschicht eingebracht (die äußerste Schicht), und der Glanz der dünnen Fragmente konnte von der Blattoberfläche deutlich erkannt werden. Da die dünnen Fragmente mit der roten Regenbogenfarbe und der grünen Re genbogenfarbe in Mischung vorhanden waren, war auch die Gestaltungseigenschaft ausgezeichnet.

Das Substratblatt und die dünnen Fragmente waren fest gebunden, und ein Abfallen der dünnen Fragmente wurde nicht beobachtet, selbst wenn ein Offsetdruckverfahren durchgeführt wurde.

Selbst als jedes der in den vorstehenden Beispielen 2 bis 7 erhaltene fälschungssichere Papier auf einem Kopiergerät reproduziert wurde, konnte die Perlglanzfarbe der dünnen Fragmente nicht reproduziert werden. Bei Durchführung des Zellstoffrückgewinnungstests wurde keinerlei Einfluss der Einmischung des Perlglanzpigments beobachtet und eine Rückgewinnung des Zellstoffs konnte leicht vorgenommen werden.

Industrielle Anwendbarkeit

Wie oben beschrieben ergibt das fälschungssichere Papier gemäß der vorliegenden Erfindung die folgenden Effekte.

1) Wenn Jemand versucht, durch Reproduktion unter Verwendung eines Farbkopiergeräts eine Fälschung vorzunehmen, ist eine Beurteilung, ob es echt (Original) oder gefälscht (Kopie) ist, unmittelbar möglich, weil die Farben der dünnen Fragmente mit Glanz, die im Papier eingebracht sind, nicht reproduziert werden können.

2) Weil die dünnen Fragmente bedingt durch das Perlglanzpigment milden Glanz zeigen, zeigt sich kein unausgewogenes Empfinden, selbst wenn sie eingebracht sind, und das Produkt weist eine exzellente Gestaltungseigenschaft auf.

3) Das Problem des Abfallens der dünnen Fragmente beim Bedrucken tritt nicht auf, weil die dünnen Fragmente und das Papier fest verbunden sind.

4) Selbst wenn das Papier Abfall- oder Altpapier wird, können Fasern zur Papierherstellung leicht wiedergewonnen werden.

Unter Verwendung der oben beschriebenen Eigenschaften kann fälschungssicheres Papier gemäß der vorliegenden Erfindung in geeigneter Weise als fälschungssicheres Papier für Schecks, Wertpapierzertifikate, Schuldscheine, Banknoten, Schenkungsurkunden, Pässse, verschiedene Ausweise, Fahrkarten usw. und als Gestaltungspapier für Poster, Plakate, Grußkarten, Umschläge; Etiketten und so weiter verwendet werden.


Anspruch[de]

1. Fälschungssicheres Papier umfassend ein Substratblatt, das dünne Fragmente einer Grosse von 0,2 bis 10 mm mit Glanz enthält, die durch Fragmentieren eines Papiers erhalten werden, das mit einer Beschichtungslösung beschichtet ist, die hauptsächlich ein Perlglanzpigment und ein Bindemittel enthält, das in kaltem Wasser unlöslich ist, aber in Wasser bei 60ºC bis 80ºC quillt oder teilweise aufgelöst wird, wobei die Fragmente nahe der Oberfläche des Substratblatts vorhanden sind.

2. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 1, worin die dünnen Fragmente mit Glanz in einem ganzen Abschnitt nahe der Oberfläche des Substratblatts dispergiert sind.

3. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 1, worin die dünnen Fragmente mit Glanz ungleichmässig in einer Streifenform nahe der Oberfläche des Substratblatts vorhanden sein können.

4. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 1, worin die dünnen Fragmente mit Glanz nahe einer der Oberflächen des Substratblatts vorhanden sein können und eine Pigmentbeschichtungslage mit guter Bedruckbarkeit auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Substratblatts ausgebildet ist.

5. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 1, worin die dünnen Fragmente mit Glanz durch Fragmentieren von beschichtetem Papier erhalten sind, das durch weiteres Ausbilden einer Beschichtungslage eines transparenten Bindemittels, das in kaltem Wasser unlöslich ist, aber in Wasser bei 60ºC bis 80ºC quillt oder teilweise aufgelöst wird, auf dem mit Perlglanzpigment beschichteten Papier gebildet ist.

6. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 1, worin das Perlglanzpigment ein Perlglanzpigment ist, das eine Regenbogenfarbe zeigt.

7. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 6, worin die dünnen Fragmente mit Glanz eine Mischung aus Fragmenten mit voneinander verschiedenen Regenbogenfarben sind.

8. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 6, worin die dünnen Fragmente mit Glanz Fragmente mit unterschiedlichen Regenbogenfarben auf ihrer Vorder- und Rückseite sind.

9. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 1, worin Papier, das 98 bis 70 Gewichtsteile einer Papiermasse und 2 bis 30 Gewichtsteile einer synthetischen Masse vom Polyolefintyp umfasst, als Basispapier für das mit Perlglanzpigment beschichtete Papier verwendet ist.

10. Fälschungssicheres Papier nach Anspruch 1, worin das Papier Kombinationspapier mit zwei oder mehr Papierschichten umfasst, worin die äusserste Papierschicht ein Basisgewicht von 20 bis 50 g/m² aufweist und das Substratblatt darstellt.







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