PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10145444A1 03.04.2003
Titel Spinnmaschine mit Verdichtungseinrichtung
Anmelder Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, CH
Erfinder Mondgenast, Peter, Winterthur, CH;
Gnos, Robert, Dinhard, CH;
Wernli, Jörg, Winterthur, CH
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 14.09.2001
DE-Aktenzeichen 10145444
Offenlegungstag 03.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.2003
IPC-Hauptklasse D01H 5/22
Zusammenfassung Erfindungsgemäß wird in einer Spinnmaschine mit einem Streckwerk (1), einer Verdichtungseinrichtung (3) und einer Spinneinrichtung (5) für jeweils einen Faserverband (71), wobei mehrere solche Einrichtungen nebeneinander in einer Spinnmaschine angeordnet sind, und mit einem Verdichtungselement (31) innerhalb der Verdichtungseinrichtung (3), wobei dem Verdichtungselement ein stationäres Saugelement (37) einer Saugeinrichtung (4) zugeordnet ist, zur Abführung von durch das Verdichtungselement in das Saugelement eintretender Luft, das Saugelement an einem Tragelement punktförmig, beziehungsweise schwimmend in einer Lagerung (414) festgelegt. Die definitive Lage des Saugelements beim Verdichtungselement wird durch Spiele wenigstens in radialer Richtung gegenüber dem Verdichtungselement und/oder einer das Verdichtungselement tragenden Welle vorgegeben. Die Lagerung (414) ist so ausgeführt, dass Toleranzen zwischen einem Träger für die Lagerung und dem Verdichtungselement durch die Elastizität der Lagerung (414) ausgeglichen werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs, insbesondere eine Ringspinnmaschine mit einer zwischen einem Streckwerk und einer Spinneinrichtung angeordneten Verdichtungseinrichtung.

Derartige Anordnungen sind beispielsweise in den Veröffentlichungen der Patentanmeldungen mit den Nummern 197 26 694.0 bzw. 199 44 444.7 beschrieben. Der Inhalt der erwähnten Patentanmeldungen soll als Bestandteil der vorliegenden Offenbarung angesehen werden. Spinnmaschinen der eingangs erwähnten Gattung sind beispielsweise in der internationalen Patentklassifikation D 01H-1/22 erfasst.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für Verdichtungseinrichtungen kostengünstig herstellbare und einfach montierbare Einzelteile zur Verfügung zu stellen. Weiter kommt es beim Betrieb von Spinnmaschinen mit Verdichtungseinrichtungen darauf an, Wartungsarbeiten mit geringst möglichem zeitlichen Aufwand zu erledigen. Bei einem Eingriff in eine Verdichtungseinrichtung durch eine Bedienungsperson ist auf einfache Zugänglichkeit der betreffenden Teile zu achten, ohne besondere Anforderungen an Kraftaufwand und sorgfältige Arbeitsweise.

Die erwähnten Ziele werden mit den Gegenständen der Ansprüche gelöst.

Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen

Fig. 1 schematisch die Ansicht einer Spinnstelle in Längsrichtung der Spinnmaschine, am Beispiel einer Ringspinnmaschine.

Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung die Ansicht auf einen Teil einer Saugeinrichtung.

Fig. 3 eine Ansicht auf ein Sauggehäuse mit einem Teil eines Verdichtungselements in Längsrichtung einer Spinnmaschine, mit einer benachbarten Klemmwalze.

Fig. 4 eine Ansicht auf eine Verdichtungseinrichtung in Längsrichtung der Spinnmaschine in schematischer Darstellung.

Fig. 4a die Disposition von Teilen der Verdichtungseinrichtung beim Zusammenfügen.

Fig. 4b die Lagerung eines Teils der Verdichtungseinrichtung mit verschiedenen Anschlägen.

Fig. 5 die Ansicht in Fig. 4 in einer abgewandelten Ausführung.

Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf einen Kanal mit Ventilator.

Fig. 7 Druckverläufe längs des Kanals.

Fig. 8 verschiedene Ausführungen von Absaugsystemen.

Ausführung der Spinnorgane

Die Materialvorlage 7 gemäss Fig. 1 besteht bei einer herkömmlichen Spinnmaschine entweder aus einer Kanne oder Vorgarnspule. Aus der Kanne wird ein Faserband 71 (gestrichelt gezeichnet) dem Streckwerk zugeführt. Im Falle einer Vorgarnspule wird Vorgarn vom Umfang der Spule abgezogen. Über eine Umlenkvorrichtung kommt der Faserverband, nämlich das Vorgarn oder das Faserband, in den Bereich eines Streckwerks 1. Das Streckwerk umfasst mehrere Paare von Lieferwalzen 11, z. T. mit Walzenbezügen versehen, vorzugsweise zum Teil mit Riemchen, Distanzplättchen ausgestattet. Diese Elemente werden summarisch als Spinnmittel 11 bezeichnet. Der Faserverband 71 wird zwischen dem ersten und zweiten Lieferwalzenpaar 11a und 11b nur schwach und zwischen dem zweiten und nachfolgenden Walzenpaar 31, 33 stark verzogen, wobei das Verzugsverhältnis insgesamt den Wert 100 übersteigen kann.

Zwischen einer Klemmwalze 33 und einem Verdichtungselement 31 wird der verstreckte Faserverband geklemmt, und nachfolgend auf der Verdichtungseinrichtung 3 verdichtet. Der das Streckwerk 1 verlassende Faserverband weist eine Breite auf, die während des Verdichtens abnimmt. Entlang der Verdichtungszone 31' kann eine Führung 39 bevorzugt in Form eines Schirmes den Faserverband an der Oberfläche des Verdichtungselements 31 begleiten. Abschliessend ist in der Verdichtungszone eine Sperrwalze 35 vorgesehen, welche an das Verdichtungselement 31 angedrückt ist und so die Drehungserteilung von einer Spinneinrichtung 5 her entgegen der Materialflussrichtung begrenzt. Im Inneren des Verdichtungselements 31 befindet sich ein Saugelement 37, welches an eine Saugeinrichtung 4 angeschlossen ist. Das Verdichtungselement 31 ist vorzugsweise eine perforierte rotierende Trommel, während das Saugelement 37 im Bereich der Perforation eine Saugöffnung aufweist.

Zwischen dem Streckwerk 1 und der Spinneinrichtung 5 befinden sich Fadenführer 55, 55', die im Falle einer Ringspinneinrichtung den Fadenballon des Garns 73 gemäss Fig. 1 nach oben hin begrenzen. Im unteren Bereich der Spinneinrichtung wird das Garn 73 mittels eines Läufers 53 auf einem Ring, der auf einem Ringrahmen 51 befestigt wird, durch die Drehung einer Spindel 59 mit Antrieb auf eine Garnpackung 75 aufgewickelt. Die Höhe der Garnpackung wird durch den Bewegungsbereich eines Ringrahmenantriebs 57 bestimmt, der den Ringrahmen 51 in vertikaler Richtung gemäss Fig. 1 auf und ab versetzt.

Saugelemente an den Spinnstellen

Das Saugelement ist im Detail schematisch in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Es besteht aus einem Gehäuse 37.1, welches als Kanal dient, der in die Saugeinrichtung 4, allgemein in seiner gesamten Ausdehnung in der Spinnmaschine als Saugsystem bezeichnet, überleitet, mittels welcher die angesaugte Luft abgeführt wird. Im vorderen Teil des Gehäuses 37.1 sind an eine Zunge 44a Führungen 44b, 44c angesetzt, mittels welcher Einsätze 37.2 und 37.3 gehalten werden können. Das Gehäuse 37.1 mit den angesetzten Führungen 44b und 44c kann aber auch so ausgeführt werden, dass es nur einen einzigen Einsatz 37.2 trägt. In diesem Fall ist die Führung 44b nicht auszuführen. Die Einsätze 37.2 und 37.3 werden in das Gehäuse 37.1 eingesetzt, indem ein Einsatz 37.2, der in Fig. 2 im nicht montierten Zustand gezeigt ist, gemäss Pfeil a zwischen die Führungen 44b und 44c abgesenkt wird und dann parallel zu einer Achse A durch die Führung 44c in Pfeilrichtung nach aussen verschoben wird.

Vorsprünge 49 auf der dem Gehäuse 37.1 zugewandten Seite des Einsatzes 37.2 verhindern, dass der Einsatz 37.2 so weit durch die Führung 42 geschoben werden kann, dass keine definierte Lage mehr gegeben ist. Die Vorsprünge 49, welche seitlich an der Führung 42 anliegen, sichern somit zusammen mit der Führung 42 selbst die Lage des Einsatzes 37.2 relativ zum Gehäuse 37.1. Analog kann der Einsatz 37.3 positioniert werden, indem er zunächst in Richtung des Pfeiles a gegen die Zunge 44a bewegt wird, bis der auf dieser aufliegt. Sodann wird er entgegen der Richtung des Pfeiles b durch den Zwischenraum zwischen der Führung 44b und der Zunge nach rechts verschoben, bis Vorsprünge (nicht gezeichnet) an der Führung 44b anliegen. Nach Einbringen der Einsätze 37.2 bzw. 37.3 wird ein Deckel 37.4, welcher um eine Achse A am Gehäuse 37.1 schwenkbar ist, gemäss Pfeil c nach unten bewegt, bis die Unterseite dieses Deckels auf der Zunge 44a aufliegt. Der Deckel ist jeweils auf der einem Einsatz 37.2 bzw. 37.3 zugewandten Seite offen, um die Luft vom Einsatz 37.2 bzw. 37.3 aufzunehmen. Die durch die Saugeinrichtung 4 mittels eines Ventilators (nicht gezeichnet) angesaugte Luft tritt zunächst durch einen Saugschlitz 40 am Einsatz 37.2 bzw. 41 am Einsatz 37.3 in das Innere des jeweiligen Einsatzes, gemäss Pfeilrichtung d, um dann gemäss Pfeilrichtung e, f in das Innere des Deckels 37.4, der als Kanal dient, zu strömen. Die in den Einsatz 37.2 einströmende Luft verlässt diesen durch die seitliche Öffnung 45 und durchströmt den Deckel bzw. Kanal 37.4, um weiter gemäss Pfeilrichtung g durch eine dritte Öffnung 48 in das Gehäuse 37.1 zu strömen. Im geschlossenen Zustand des Deckels 37.4 fluchten die erste Öffnung 45 am Einsatz 37.2 und die zweite Öffnung 46 am Kanal 37.4. Weiter fluchten die 4. Öffnung 48 des Gehäuses 37.1 und eine 3. Öffnung 47 auf der Rückseite des Kanals 37.4, wenn der Deckel 37.4 geschlossen ist. Das aus den Einzelteilen Gehäuse 37.1, Einsatz 37.2, gegebenenfalls einem weiteres Einsatz 37.3 und dem Deckel 37.4 bestehende Saugelement 37 kann als Ganzes oder in Einzelteilen auf die Maschine gebracht und dort montiert werden. Es können aber auch nur die Einsätze 37.2 bzw. 37.3 je nach dem zu verarbeitenden Material ausgewechselt werden. Die Schlitze 40 bzw. 41 in den Einsätzen 37.2 bzw. 37.3 können hinsichtlich Form und Schlitzbreite in Abhängigkeit vom Fasermaterial auf der Spinnmaschine unterschiedlich ausgeführt werden, so dass bei der Umstellung der Spinnmaschine von einem Material auf ein anderes die jeweils optimale Schlitzform gewählt werden kann. In Fig. 2 im rechten Teil ist gestrichelt das Verdichtungselement 31 teilweise dargestellt, welches eine zylindrische oder nichtzylindrische solide bzw. flexible Trommel oder ein Bändchen oder ein Gewebestreifen sein kann. Wenigstens in dem Teil des Verdichtungselements 31, welches über dem Saugschlitz 40, 41 liegt, ist eine Perforation im Verdichtungselement 31, um den Durchtritt von Luft in den Saugschlitz zu ermöglichen, und zur Beaufschlagung des über das Verdichtungselement 31 im Bereich des Schlitzes 41 geführten Faserverbands 71 gemäss Fig. 1. Es versteht sich, dass auch über dem anderen Einsatz 37.2, im montierten Zustand im Gehäuse 37.1, ein entsprechend ausgeführtes weiteres Verdichtungselement 31 (nicht gezeichnet) liegt. Dies ist auch aus Fig. 3 zu ersehen, wobei nur ein Teil eines Verdichtungselements 31 in Flucht mit dem Gehäuse 37.1 gezeigt ist. Falls das Verdichtungselement 31 wie in Fig. 1 schematisch dargestellt konzentrisch mit einer Walze 11c angeordnet und mit dieser drehfest verbunden ist, ist es zweckmässig, wenn sich das Gehäuse 37.1 auf der Walze 11c abstützen kann. Die Abstützung kann direkt oder über eine Feder 11d erfolgen. Letztere gewährleistet eine spielfreie Anlage eines Einsatzes 37.3 oder 37.2 am jeweils zugehörigen Verdichtungselement 31. Falls das Verdichtungselement 31 ein Riemchen oder ein Bändchen ist, muss es nicht drehfest mit der Walze 11c verbunden sein, welche in diesem Fall die Funktion einer Abstützung für das Gehäuse 37.1 aufweist. Im Bereich des Einsatzes 37.2 bzw. 37.1 kann eine Sperrwalze 35 auf dem Verdichtungselement 31 aufliegen. Diese Walze kann auch zum Antrieb des Verdichtungselements in Förderrichtung des Faserverbands 71 dienen. Durch die Anordnung des Verdichtungselements 31 bzw. der Verdichtungselemente neben dem Gehäuse 37.1 ist es möglich, eine Montage sowohl des Gehäuses 37.1 als auch der Einsätze 37.2 und 37.3 während des Betriebs der Spinnmaschine, also während das Verdichtungselement relativ zum Gehäuse bzw. Einsatz 37.1 und 37.2 und 37.3 bewegt wird, durchzuführen. Im Gegensatz zu der Darstellung des Einsatzes 37.2 bzw. 37.3 in Fig. 2 in Bogenform mit aufeinander zulaufenden Innen- und Aussenkonturen ist auch eine Ausführung denkbar, bei der die Innen- und Aussenkontur im wesentlichen auf konzentrischen Kreisen liegen. Falls das Verdichtungselement 31 im Bereich des Einsatzes in einer Ebene geführt wird, ist es notwendig, auch die Seite des Einsatzes 37.2 mit dem Schlitz 40 eben auszuführen, damit der Schlitz unmittelbar unter der Perforation des Verdichtungselements liegt.

Erfindungsgemäss ist in einer Spinnmaschine mit einem Streckwerk, einer Verdichtungseinrichtung und einer Spinneinrichtung für jeweils einen Faserverband, wobei mehrere solche Einrichtungen nebeneinander in einer Spinnmaschine angeordnet sind, und mit einem Verdichtungselement innerhalb der Verdichtungseinrichtung, wobei dem Verdichtungselement ein stationäres Saugelement einer Saugeinrichtung zugeordnet ist, zur Abführung von durch das Verdichtungselement in das Saugelement eintretender Luft, das Saugelement an einem Tragelement punktförmig und schwimmend in einer Lagerung festgelegt. Die definitive Lage des Saugelements beim Verdichtungselement wird durch Spiele wenigstens in radialer Richtung gegenüber dem Verdichtungselement und/oder einer das Verdichtungselement tragenden Welle vorgegeben. Die Lagerung ist so ausgeführt, dass Toleranzen zwischen einem Träger für die Lagerung und dem Verdichtungselement durch die Elastizität der Lagerung ausgeglichen werden.

Gemäss Fig. 4 sind wesentliche Teile der Verdichtungseinrichtung vereinfacht dargestellt, welche anhand von Fig. 2 bereits ausführlich beschrieben worden sind. Das Saugelement 37, in Fig. 2 als Gehäuse 37.1, Einsatz 37.2 usw. beschrieben, ist in Fig. 4 lediglich als Bogensegment innerhalb des Verdichtungselements 31 gezeigt. Das Saugelement 37 kann sich gemäss dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4 innen auf einer Welle 11c abstützen, und nach aussen gegen das Verdichtungselement 31, welches hier in Form einer perforierten kreiszylindrischen Trommel dargestellt ist. Das Saugelement wird also zwischen der rotierenden Trommel 31 und der mit ihr drehfest verbundenen Welle 11c geführt, wobei zur Abführung der Saugluft ein Tragrohr 402 an das Saugelement 37, rechts in der Darstellung in Fig. 4, angesetzt ist. Unterhalb des Verdichtungselements 31 befindet sich ein weiteres Saugrohr 408, dessen Mündung nahe am Klemmpunkt zwischen dem Verdichtungselement 31 und einer Sperrwalze 35 angeordnet ist. Die Luftströmungen, sowohl in das Saugelement und von diesem weiter durch das Tragrohr 402 einerseits und in das Saugrohr 408 andererseits, sind durch stark ausgezogene Pfeile dargestellt. Die Luftströmungen werden durch die Rohre weiter in einen Kanal 406 abgeführt, der in Längsrichtung der Spinnmaschine verläuft und an einen Hauptventilator angeschlossen ist. Zwischen dem Tragrohr 402 und einem weiterführenden Zwischenrohr 404 befindet sich eine Lagerung 414, welche in einen Schlitz 410' eines Trägers 410 eingerastet ist. An der betreffenden Stelle weist die Lagerung 414 eine Einschnürung 414' auf. Die Lagerung 414 ist bevorzugt als rotationssymmetrisches gummielastisches Teil ausgeführt, das insbesondere im Bereich links von der Einschnürung 414' gemäss Fig. 4 sowohl in Längsrichtung des Tragrohrs 402 als auch quer dazu eine hohe Elastizität aufweist. Entsprechend der Lagerung 414 kann auch eine zweite Lagerung 416 am Ende des Zwischenrohrs 404 beim Eintritt in den Kanal 406 ausgeführt sein. Der Träger 410 ist ebenso wie der Kanal 406 mit einem Gestell 412 der Spinnmaschine verbunden. Im unteren Teil des Trägers 410, gemäss Fig. 4, ist ein Führungsschlitz 410", durch welchen das Saugrohr 408 führt.

Nach Fig. 4a ist am rechten Ende des Tragrohrs 402 ein Kopf 402', der zur Montage des Tragrohrs 402 mit dem Saugelement 37 in eine Durchgangsöffnung 414''' der Lagerung 414 eingeschoben wird. Der Kopf 402', der einen etwas grösseren Durchmesser als das Tragrohr 402 an sich aufweist, liegt in seiner Endposition nach der Montage in einem Rücksprung 414" der Lagerung 414. Wie in der Beschreibung der Anordnung in Fig. 4 erwähnt wurde, liegt das Gehäuse 37.1 des Saugelements 37 in einer bevorzugten Ausführung zwischen zwei Verdichtungselementen 31. Das Saugelement 37 bzw. das Gehäuse 37.1 kann aber auch neben einer einzelnen Trommel bzw. einem Verdichtungselement 31 in Achsrichtung versetzt angeordnet sein. Das Gehäuse 37.1, welches in das Tragrohr 402 übergeht und starr mit diesem verbunden ist, wird zur Montage in der Lagerung 414 zunächst ohne die Saugeinsätze 37.2 und 37.3 an die Spinnmaschine gebracht. Hierzu hat die Bedienungsperson das Gehäuse 37.1 zusammen mit dem Tragrohr 402 lediglich in die Lagerung 414 einzustecken. Ein erster axialer Anschlag 418 am linken Lagerteil 414' der Lagerung 414, welcher in eine zweite Einschnürung 414.2" der Lagerung 414 eingreift, verhindert, dass das flexible Lagerelement 414 zu weit nach rechts ausweicht, wenn der Kopf 402' des Tragrohrs 402 in die Durchgangsöffnung 414''' eingeschoben wird. Die Position gemäss Darstellung in Fig. 4 ist also beim Saugelement 37 bzw. bei dem an ihn angesetzten Tragrohr 402 grob durch die Lage des Kopfs 402' im Lagerteil 414' gegeben, während die genaue Zentrierung gegenüber dem Verdichtungselement 31dadurch erfolgt, dass ein Saugeinsatz 37.2 oder 37.3 in den Zwischenraum zwischen der Weile 11c und der Innenfläche des Verdichtungselements 31 geschoben wird.

Falls sich durch Ablagerungen von Flug zwischen dem Saugelement 37 und der Innenfläche des Verdichtungselements 31 der Spalt in radialer Richtung verengen sollte und eine zu grosse Reibung zwischen dem Saugelement und dem Verdichtungselement bzw. der Welle 11c ergeben sollte, wird das Saugelement 37 mit dem daran angelängten Tragrohr 402 durch das Verdichtungselement 31 im Gegenuhrzeigersinn verdreht, was durch die elastische Ausführung wenigstens des linken Lagerteils 414' der Lagerung 414 ermöglicht wird. Dabei kann ein Schalter 424 links neben der Lagerung 414 gemäss Fig. 4 geschlossen werden, wodurch in einem Stromkreis 428 zwischen dem Schalter oder allgemein ausgedrückt Sensor 422 und einer Luntenstopeinrichtung 424 ein Elektromagnet erregt wird, welcher unter Strombeaufschlagung einen Klemmkopf gegen einen Anschlag bei der Materialvorlage 71 verschiebt. Dadurch wird die Materialzufuhr zum Streckwerk, welches durch das Walzenpaar 11a, 11b symbolisiert ist, unterbunden, und es kann kein mangelhaft oder nicht verdichtetes Garn in die Produktion gelangen. Die Materialunterbrechung kann durch eine Auswertungseinrichtung bzw. Anzeigeeinrichtung 426 gemeldet werden. Falls die Mitnahmekraft am Saugelement 37 durch die Reibung am Verdichtungselement 31 zu gross wird, kann der Kopf 402' des Tragrohrs 402 aus dem Rücksprung 414" aus dem Lagerteil 414' herausgezogen werden, wodurch die Saugwirkung am Saugelement bzw. an der Oberfläche des Verdichtungselements 31 nicht mehr gegeben ist. In diesem Fall werden die Fasern der Materialvorlage 71 am Aussenumfang des Verdichtungselements 31 nicht mehr ausreichend geführt, was zu einer Unterbrechung des Faserstromes führt, so dass dieser durch das Saugrohr 408 abgeführt wird und nicht weiter zur Spinneinrichtung 5 gemäss Fig. 1 geführt wird. Es wird also auch bei einem fehlenden Schalter 422 bzw. einer fehlenden Luntenstoppeinrichtung 424 der Materialfluss zur Spinneinrichtung unterbrochen, und es kann kein fehlerhaft verdichtetes Garn in die Produktion gelangen. Der Schalter kann als Endschalter, beziehungsweise als berührungsloser Schalter ausgeführt werden.

Gemäss Fig. 4b befindet sich am Träger 410 neben dem bereits beschriebenen ersten Anschlag 418 ein zweiter Anschlag 420, der verhindern soll, dass die Lagerung 414 bei einer Querbewegung des Tragrohrs 402 zu weit nach aussen gedrückt wird. Die axialen und radialen Abstände zwischen den Anschlägen 418 und 420 zur zweiten Einschnürung 414" bzw. in einer Richtung quer zur Längserstreckung des Tragrohrs 402 gegenüber dem Lagerteil 414.2' sind so zu bemessen, dass der nötige Spielraum für die Lagerung 414 bzw. den linken Lagerteil 414' gegeben ist, um die zulässigen Toleranzen zwischen dem Träger 410 und der Lage des Saugeinsatzes 37 im Verdichtungselement 31 auszugleichen, ohne dass dazwischen die Reibungskräfte zu gross werden.

Abstimmung der Saugstellen

Zur Optimierung des gesamten Absaugsystems können sowohl in die Saugeinsätze 37.2 bzw. in Verbindung mit diesen Saugeinsätzen und in die Saugrohre 408 Blenden 430 bzw. 431 eingesetzt werden, damit die Absaugleistung an den verschiedenen Saugstellen an die Bedürfnisse angepasst werden können. Gemäss Fig. 5, in welcher die Blenden 430 bzw. 431 in ein flexibles Lagerelement 414 bzw. in das Absaugrohr eingesetzt werden können, ist weiter eine Blende 432 in ein Übergangsstück 416" von einer Kammer 416' in den Kanal 406 eingezeichnet. Wie aus Fig. 5 im Unterschied zu Fig. 4 hervorgeht, münden ein Tragrohr 402 und das Saugrohr 408 nicht direkt in den Kanal 406, sondern in die Kammer 416', welche an den Kanal 406 angesetzt ist. In eine solche Kammer 416' kann eine begrenzte Anzahl von Saugrohren 408 bzw. Tragrohren 402 münden, beispielsweise je 12 solche Rohre. Die Blenden 430, 431 und 432 können alternativ oder kumulativ eingesetzt werden. Die Anpassung der Saugleistung an der betreffenden Spinnstelle gelingt am einfachsten, wenn lediglich eine Blende 432 in ein Übergangsstück 416" eingesetzt wird, bzw. ein speziell angepasstes Übergangsstück 416" verwendet wird. Auf diese Weise können gewisse Zonen einer Spinnmaschine anders eingestellt werden als andere Zonen, in welchen andere Garne mit einem anderen Saugleistungsniveau hergestellt werden. Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, kann auch ein Rohr, beziehungsweise ein Schlauch 402a, eine Verbindung zwischen dem Saugelement 37 und dem Kanal 406 herstellen. In diesem Fall ist das Tragelement 402 nicht als luftführendes Teil, also als Rohr, auszuführen, und dient dann lediglich zur Halterung des Saugelementes 37. Falls ein Rohr oder Schlauch 402a angeordnet ist, kann das Zwischenrohr 404 von der Lagerung 414 zu einer zweiten Lagerung 416 entfallen. Das Rohr, beziehungsweise der Schlauch 402a, sind elastisch auszuführen, damit relative Bewegungen des Tragelements 402 gegenüber der Lagerung 414 nicht behindert werden.

Fig. 6 zeigt schematisch einen Teil des Kanals 406, in welchen ein Übergangsstück 416" mündet. Diese Übergangsstück dient dazu, die mit den beiden Pfeilen in Fig. 6 dargestellte Luftströmung beim Eintritt in den Kanal 406 zu verzögern und gleichzeitig umzulenken, wodurch Wirbel im Kanal 406 weitgehend vermieden werden. Das Übergangsstück 416" kann als Mantel eines Kegelstumpfes aufgefasst werden, mit einem mehr oder weniger elliptischen Querschnitt und einer schräg stehenden Achse A. Gemäss Fig. 6 verläuft die Achse A des Kegelstumpfs vom geraden Pfeil links oben zum gebogenen Pfeil rechts unten, und einem spitzen Winkel zur Hauptströmungsrichtung im Kanal 406, welche in diesem Fall von oben nach unten rührt. Fig. 6 ist eine schematische Darstellung einer Draufsicht der entsprechenden Teile von oben in Fig. 5.

Unter dem Begriff Blende im Zusammenhang mit den Bezugszeichen 430, 431 und 432 ist generell ein hohles Teil zur Luftführung mit einem bestimmten Innendurchmesser zu verstehen, wobei die Innendurchmesser der Blenden je nach Position in der Spinnmaschine unterschiedlich sein können.

Aus Fig. 6 geht weiterhin hervor, dass am Ende, also unten am Kanal 406 eine Unterdruckquelle angesetzt ist. Der Ventilator bewältigt die durch die Übergangsstücke 416" in den Kanal 406 eintretenden Luftströmungen.

Wie in Fig. 6 weiter dargestellt ist, kann sich am Eintritt des Kanals 406 ein Sensor 438 befinden, der mit einer Auswerteeinrichtung 436 verbunden ist, womit der Unterdruck im Kanal 406 überwachbar ist. Bei Unterschreitung eines Unterdrucks unterhalb 50 bis 60 mm, was auf eine Verstopfung oder Fehlfunktion des Ventilators 434 hindeutet, wird vom Sensor 438 ein Signal gegeben, womit mittels der Auswerteeinrichtung 436 die gesamte Spinnmaschine über die Steuerung abschaltbar ist.

Die Kondensierdistanz, welche durch den Abstand der Walzen 35 in Fig. 5 bzw. durch die Länge des Saugschlitzes 40 im Saugeinsatz 37.2 gegeben ist, beeinflusst neben der Breite dieses Saugschlitzes in hohem Masse den Luftverbrauch bzw. den Verlauf des Unterdrucks im Kanal 406.

Der Druckverlauf im Kanal 406 ist in Fig. 7 qualitativ angegeben. Der Unterdruck ist eingangsseitig des Ventilators 434 am grössten und fällt in Richtung auf die oben am Anfang des Kanals gelegene Stelle kontinuierlich ab, wie aus dem gebogenen Kurvenast in Fig. 7 zu entnehmen ist. Der minimale Unterdruck oben beträgt beispielsweise 100 mm Ws, während er eintrittsseitig des Ventilators 434 200 bis 250 Ws betragen kann. Weiter ist in Fig. 7 qualitativ mit der links von dem gebogenen Kurvenast gelegenen Geraden dargestellt Druckverlauf eintrittsseitig des Übergangsstücks 416" dargestellt. Durch unterschiedlich grosse Blenden 432 in den Übergangsstücken 416" bzw. Innendurchmesser in den Übergangsstücken oder Durchtrittsöffnungen in diesen Übergangsstücken wird erreicht, dass sich die stark unterschiedlichen Drücke längs des Kanals 406 nicht rückwärts, entgegen der Strömungsrichtung, in den Bereich der Kammern 416' bzw. Rohre 402 und 408 fortsetzen können. Das Druckgefälle gemäss dem linearen Verlauf im Diagramm Fig. 7, mit anderen Worten, der Verlauf des Unterdrucks P über der Länge L des Kanals 406, variiert eingangsseitig des Kanals 406, beispielsweise von 80 mm Ws bis 100 mm Ws auf der Eintrittsseite in den Ventilator 434. In Fig. 7 ist weiter mit P1 der Druckverlauf im Kanal 406 und mit P2 der Druckverlauf an den Spinnstellen eingezeichnet, wobei die Differenz P1 minus P2 dem Druckverlauf an der Blende 430, 431 oder 432 entspricht.

Optimierung des Absaugsystems

Bei der Auslegung eines Saugsystems von Spinnmaschinen mit Verdichtungseinrichtung ist generell besonderes Augenmerk auf den Luftverbrauch zu richten, da die Energiekosten in einer Spinnerei einen wesentlichen Anteil an den gesamten Betriebskosten ausmachen. Da in einer Spinnmaschine in der Regel in der Grössenordnung 1000 Spinnstellen mit Saugluft beaufschlagt werden und bei einer Verdichtungsspinnmaschine wie in den Figuren gezeigt an mindestens zwei Stellen Luft abgesaugt wird, muss der Kanal 406 grösser mit einem grösseren Querschnitt als bei einer normalen Spinnmaschine ausgelegt werden, wenn ein einziger Kanal zur Abführung der Saugluft längs der Maschine genügen soll. Alternativ können mehrere Saugkanäle angeordnet werden, entweder in, über oder auch unter einer Maschine, wobei auch eine Luftführung im Boden der Spinnerei nicht auszuschliessen ist. Folgende Einflussgrössen sind bei der Optimierung eines Saugsystems von Bedeutung:

Die insgesamt durchgesetzte Luftmenge, welche vor allem durch die Durchtrittsquerschnitte und Drosselstellen sämtlicher Röhrchen und Kanäle bestimmt wird.

Die Luftführung am Übergang eines Röhrchens 402 oder 408 in den Kanal 406 bzw. im Übergangsstück 416" in den Kanal 406, wobei wie beschrieben dieses Übergangsstück als schräger Diffusor auszuführen ist.

Die Führung 39 gemäss Fig. 1 über dem Verdichtungselement 31, wobei bei Einhaltung eines knappen Abstandes zwischen der Führung 39, welcher als Schirm ausgeführt wird, und dem Verdichtungselement 31 die Luftmenge einerseits und andererseits die Güte der Verdichtung am Faserstrom in diesem Bereich beeinflusst werden kann. Weiter ist die Luftmenge und somit das Druckgefälle im Kanal wesentlich beeinflusst durch die Grösse des Saugschlitzes 40 im Saugelement 37. Bei einer Optimierung des Saugsystems einer Spinnmaschine mit einem Absaugkanal 406, der allen Arbeitsstellen zugeordnet ist, wobei jede Arbeitsstelle eine Streckwerkseinheit mit einer Verdichtungseinrichtung und eine der Streckwerkseinheit zugeordnete Absaugöffnung umfasst und sowohl die Verdichtungseinrichtung wie auch die Absaugöffnung mit dem Absaugkanal verbunden ist, kann ein mässiges Druckgefälle im Absaugkanal 406 erreicht werden, so dass bei einem Unterdruck von 180 mm bis 220 mm Ws in der Nähe der Unterdruckquelle 434 der Unterdruck an der gegenüber liegenden Seite des Absaugkanals 406 bzw. an dessen Ende nur auf 60 bis 100 mm Ws absinkt.

Wenn in einer Spinnmaschine mit Verdichtungseinrichtungen unterschiedliche Grade der Kompaktierung erreicht werden sollen, ist es zweckmässig, Spinnstellen, an denen eine stärkere Kompaktierung oder Verdichtung des Materials 71 erreicht werden soll, näher an der Unterdruckquelle 434 gemäss Fig. 6 anzuordnen als jene, die weiter entfernt von Unterdruckquelle in Längsrichtung der Spinnmaschine liegen, weil damit das Gefälle des Unterdrucks im Absaugkanal weniger stark durch Blenden bzw. vergleichbare Massnahmen kompensiert werden muss.

Ausführungsformen von Absaugsystemen

Dem Problem des Druckabfalls im Absaugkanal 406 kann gemäss Fig. 8 auch dadurch begegnet werden, dass mehrere Ventilatoren oder ein zentraler Ventilator angeordnet werden, wofür mehrere Varianten gezeigt sind. In einer traditionellen Ausführung eines Saugsystems ist ein einziger Ventilator 434 an einem Kanal 406 angeschlossen, der im Gegensatz zur Darstellung in Fig. 8 sich über die ganze Länge eines Spinnmaschinengestells 412 erstreckt. In Fig. 8 ist ein Kanal 406 lediglich zwischen einer Grenzlinie S2 und dem rechten Ende der Maschine bzw. des Gestells 412 eingezeichnet. In diesem Fall ist ein weiterer Kanal 406 anzuordnen, der sich gemäss Fig. 8 links von der Grenzlinie S2 bis zum linken Maschinenende erstreckt. Die Darstellung der Saugeinrichtungen links von der Grenzlinie S2 kann auch so gedeutet werden, dass anstatt eines einzigen Kanals 406 zwei Kanäle 406a und 406b vorhanden sind. In diesem Fall sind auch zwei Unterdruckquellen bzw. Ventilatoren 434a und 434b vorzusehen. Die Spinnstellen 5 und Verdichtungseinrichtungen 3, welche pro Fadenlauf in grösserer Anzahl nebeneinander in der Maschine angeordnet sind, sind durch die dicke punktierte Linie entlang des Gestells 412 links unten und rechts oben in der Fig. 8 eingezeichnet. Von den Spinnstsellen bzw. Verdichtungseinrichtungen oder auch von der Unterseite von Streckwerken 1, von welchen drei in Fig. 8 eingezeichnet sind, verlaufen Tragrohre 402 bzw. Saugrohre 408, so wie sie im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig. 5 und 4 erwähnt worden sind. Sie münden direkt in den Kanal 406 oder in eine Kammer 416', welche auf den Kanal 406 links von der Grenzlinie S2 aufgesetzt ist. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, dass jeweils mehrere Rohre 402,408 in eine Kammer 416' münden.

Sofern in einer Spinnmaschine der Luftbedarf nicht bei allen Spinnstellen gleich gross ist, ist es zweckmässig, die Luftströmungen in den Kanälen 406, 406a, 406b links von der Grenzlinie S2 und 406 rechts von der Grenzlinie S2 unterschiedlich gross zu halten. Dies kann beispielsweise durch einen zentralen Ventilator 434c erreicht werden, in Verbindung mit einer Klappe 434e auf der Eintrittsseite in den Ventilator 434c. Wenn die Klappe 434e, wie in Fig. 8 dargestellt, nach rechts geneigt ist, hat dies zur Folge, dass die Durchgangsweite am Eintritt in den Ventilator vom rechten Kanal 406 herkommend gegenüber dem Durchgang auf der linken Seite verengt ist, wodurch eine höhere Luftmenge von links her in den Ventilator 434c strömt.

Andererseits ist es möglich, auf der rechten Seite der Maschine rechts von der Grenzlinie S2 einen Ventilator 434 anzuordnen für den rechten Kanal 406, und weiter mindestens einen Ventilator 434a auf der linken Seite der Maschine, links von der Grenzlinie S2. Wie erwähnt, können auch mehrere Ventilatoren 434a, 434b für getrennte Luftführungen in Kanälen 406a und 406b vorgesehen werden. Wenn mehrere Kanäle längs der Maschine nebeneinander verlaufen, sowie links von der Grenzlinie S2 für die Kanäle 406a und 406b angegeben, kann es vorteilhaft sein, die Luftströmungen durch die Tragrohre 402 in den ersten Kanal 406a und die Saugluft von den Saugrohren 408' in den anderen Kanal 406b zu leiten. Zur Beeinflussung des Druckniveaus in einem Kanal 406 kann auch die Anordnung einer Klappe 434f an einer Öffnung im Kanal 406 rechts der Grenzlinie S2 von Vorteil sein. Damit lässt sich das Druckniveau im Kanal 406 beeinflussen, d. h. der Unterdruck absinken, wenn die Klappe 434f geöffnet wird. Dies ist dann gegeben, wenn im Bereich rechts von der Grenzlinie S2 eine geringere Verdichtungswirkung als links davon beabsichtigt wird. Auf diesen Umstand wird aber im Folgenden noch näher eingegangen.

Durch die gepunkteten Linien links unten und rechts oben in Fig. 8 sind die Spinneinrichtungen 5 und Verdichtungseinrichtungen 3 angedeutet, die pro Garnlauf in grösserer Zahl entlang der Spinnmaschine angeordnet sind. Diese sind durch die Tragrohre 402 bzw. Saugrohre 408 mit dem Kanal 406 bzw. den Kanälen 406 verbunden.

Zusammenfassend ist nachfolgend nochmals eine Reihe von Möglichkeiten zur Anordnung von Ventilatoren in verschiedenen Absaugsystemen angegeben.

  • - Ein einziger Ventilator 434 befindet sich gemäss Fig. 8 am rechten Maschinenende, wobei der Kanal 406 durchgehend sein muss. Es können aber auch 2 Kanäle 406a und 406b sich über die ganze Maschinenlänge erstrecken und in den Ventilator 434 münden.
  • - Zwei Ventilatoren 434a, 434b sind parallel angeordnet, zur Aufnahme von Luftströmungen aus parallelen Kanälen 406a, 406b.
  • - Ein Ventilator 434c oder auch zwei solche Ventilatoren sind bei einer Grenzlinie S2 zwischen den Maschinenende angeordnet, zur Aufnahme von Luftströmungen aus Kanälen 406 bzw. 406a und 406b links von der Grenzlinie S2 und zur Aufnahme von Saugluft aus dem Kanal 406 rechts der Grenzlinie S2.

Diverse Verdichtungszonen

Anordnungen von Saugsystemen, wie im Zusammenhang mit Fig. 8 beschrieben, können vor allem dann von Vorteil sein, wenn auf einer einzigen Spinnmaschine mehrere unterschiedliche Garne hergestellt werden. Die Maschine gemäss Fig. 8 ist sozusagen durch die Grenzlinien S2 und S1 in vier Sektoren aufgeteilt, wobei in den Spinnstellen 5, welche in grosser Anzahl an beiden Maschinenlängsseiten angeordnet sind, unterschiedliche Materialien oder auch gleiche Materialien mit unterschiedlichen Bedingungen verarbeitet werden. Diese unterschiedlichen Bedingungen können beispielsweise dadurch gegeben sein, dass die Verdichtungseinrichtungen 3 nicht alle in gleicher Weise arbeiten, wodurch beispielsweise eine teilweise Verdichtung bzw. Kompaktierung in einem Sektor oder in mehreren Sektoren gegenüber einer vollkommenen Verdichtung in anderen Sektoren erreicht werden kann. Da die Verdichtungswirkung von der Saugleistung in den Verdichtungseinrichtungen abhängt, können verschiedene Grade der Kompaktierung durch Ventilatoren 434a, 434b, 434c, 434 mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen erreicht werden. Andererseits ist auch bei gleicher Ausführung der Ventilatoren oder eines einziges Ventilators 434c die Saugleistung an der einzelnen Spinnstelle 5 bzw. Verdichtungseinrichtung 3 durch Betätigung der Klappen 434e, 434f beeinflussbar. Es versteht sich, dass die Saugleistungen der einzelnen Verdichtungseinrichtungen 3 pro Garnlauf 73 nur sektorenweise bzw. gruppenweise beeinflussbar ist, soweit sich ein einzelner Kanal, beispielsweise der Kanal 406a, über den Sektor links der Grenzlinie S2 und unterhalb der Grenzlinie S1 erstreckt. Zur Herstellung verschiedener Garne oder gleicher Garne mit unterschiedlichen Kennwerten kann es auch zweckmässig sein, die Streckwerke unterschiedlich anzutreiben. In Fig. 8 sind rechts der Grenzlinie S2 im oberen Teil ein einziges Streckwerk eingezeichnet, während im Bereich links der Grenzlinie S2 zwei Streckwerke 1 oberhalb und unterhalb der Grenzlinie S1 eingezeichnet sind. Jedes Streckwerk bzw. jede Reihe von Streckwerken wird durch mehrere Lieferwalzen 11a, 11b, 11c angetrieben, wobei mit Vorteil elektrische Antriebe 11e einzelnen Walzen 11b, 11c zugeordnet sein können. Mit dem Bezugszeichen 11e ist ein elektrischer Antrieb samt Frequenzumrichter bezeichnet, wobei einer oder mehrere solche Antriebe durch eine Steuerung 435 derart angesteuert werden, dass das Verzugsverhältnis in einem Streckwerk verändert werden kann. Ebenfalls kann ein Ventilatorantrieb 434d durch die Steuerung 435 bei Vorhandensein eines Frequenzumrichters an einem Antriebsmotor so beeinflusst werden, dass die Saugleistung in der ganzen Maschine oder in einem Sektor der Maschine, beispielsweise im Sektor unterhalb der Grenzlinie S1 und links von der Grenzlinie S2 den Spinnbedingungen angepasst werden kann. Sofern ein einziger Kanal vorgesehen ist, können die Saugleistungen in den einzelnen Verdichtungseinrichtungen 3 durch unterschiedlich grosse Blenden 430, 431, 432 verändert werden. In den einzelnen Sektoren der Maschine rechts der Grenzlinie S2 und oberhalb und unterhalb der Grenzlinie S1 können in den jeweiligen dort angeordneten Verdichtungseinrichtungen 3 und Spinneinrichtungen 5 unterschiedliche Spinnbedingungen vorliegen, zur Herstellung verschiedener Garne, wobei folgende Einstellungen bzw. technischen Merkmale an den betreffenden Stellen unterschiedlich ausgeführt bzw. beeinflussbar sein können:

  • - Verzüge in den Streckwerken 1, durch Beeinflussung der Antriebe 11e
  • - Verzugsdistanzen, durch Verschiebung von Lieferwalzen 11a, b, c gegeneinander
  • - Durch Spinnmittel bspw. Walzenbezüge, Rinächen und Distanzplättchen in Streckwerken 1, weiter Ringe, Läufer 53 in den Spinneinrichtungen 5, Schirme 39 und Saugeinsätze 37.2, wobei die Länge und Breite der Saugschlitze 40 in den Saugeinsätzen 37.2 je nach dem betreffenden Sektor unterschiedlich sein können, weiter durch Veränderung der Abstände zwischen den Sperrwalzen bzw. Klemmwalzen 35 gemäss Fig. 5, in Abhängigkeit von der Stapellänge des zu verarbeitenden Materials 71.
  • - Diverse Materialvorlagen 71 bzw. Vorgarne, welche den Streckwerken 1 und Spinnstellen zugeführt werden und
  • - Verdichtungselemente 31, wobei die Oberfläche und die Perforationen in den Verdichtungselementen je nach Sektor gemäss den Anforderungen an die Verarbeitung der Materialvorlagen 71 angepasst werden.

Es versteht sich, dass eine Steuerung 435 einer solchen Spinnmaschine derart ausgelegt ist, dass verschiedene Einstellungen, sofern es um elektrische oder elektronische Einrichtungen geht, nach einem Spinnprogramm, welches in die Steuerung einlesbar ist, verändert werden können. Gemäss den Verbindungslinien in Fig. 8 sind durch die Steuerung 435 folgende Positionen beeinflussbar:

  • - Antriebe 11e für das Streckwerk 1
  • - Antriebe 434d für Ventilatoren 434a
  • - Antriebe 59 für Spindeln in den Spinnstellen 5
  • - Antriebe für Klappen 434e, 434f

Das Bedürfnis unterschiedlicher Kompaktierungsgrade von Garnen kann durch die Weiterverarbeitung beispielsweise in der Weberei begründet werden, da die Anforderungen an Garne je nach Einsatz als Material für Schuss oder Kelte unterschiedlich sein können. Es kann also beispielsweise für eine praktische Anwendung unterschiedlicher Kompaktierungs-, beziehungsweise Verdichtungswirkungen, ausreichend sein, sämtliche Verdichtungseinrichtungen 3 oberhalb der Grenzlinie S1 mit einem höheren Unterdruck zu beaufschlagen als die anderen Verdichtungseinrichtungen 3 unterhalb der Grenzlinie S1. In der Folge werden auf beiden Seiten der Grenzlinie S1 Garne mit unterschiedlicher Haarigkeit hergestellt, wobei die übrigen technologischen Parameter gleich sein können.


Anspruch[de]
  1. 1. Spinnmaschine mit einem Gestell (412) und mit einem Streckwerk (1), einer Verdichtungseinrichtung (3) und einer Spinneinrichtung (5) für jeweils einen Faserverband (71), wobei mehrere solche Einrichtungen nebeneinander in einer Spinnmaschine angeordnet sind, und mit einem Verdichtungselement (31) innerhalb der Verdichtungseinrichtung (3), wobei dem Verdichtungselement (31) eine Saugeinrichtung (4) mit einem stationären Saugelement (37) zugeordnet ist, zur Abführung von durch das Verdichtungselement (31) in das Saugelement (37) eintretender Luft, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugelement mit einem Tragelement (402) verbunden ist, welches an dem dem Saugelement (37) abgewandten Ende gegenüber dem Gestell (412) schwimmend gelagert ist.
  2. 2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (402) mindestens in einer Richtung quer zu einer Streckwerkswalze elastisch nachgiebig gelagert ist, mit einem vorgegebenen Federkennwert und einem definierten Federweg, gelagert ist.
  3. 3. Spinnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (402) in einer Längsrichtung einer Streckwerkswalze elastisch nachgiebig gelagert ist, mit einem vorgegebenen Federkennwert und einem definierten Federweg.
  4. 4. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (402) punktförmig gelagert ist.
  5. 5. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (402) in einer Lagerung (414) sitzt, wobei die Lagerung an einem fix in der Spinnmaschine angeordneten Träger (410) montiert ist und zumindest auf der dem Tragelement (402) zugewandten Seite elastisch deformierbar ist.
  6. 6. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement als Rohr ausgeführt ist, durch welches die angesaugte Luft vom Saugelement her kommend in einen Kanal leitbar ist.
  7. 7. Maschine nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr elastisch deformierbar ist.
  8. 8. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kopf (402') des Tragelements (402) in einem Rücksprung (414") einer Durchgangsöffnung (414''') der Lagerung (414) sitzt.
  9. 9. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lagerung und einem Kanal ein die Distanz dazwischen überbrückendes Zwischenrohr vorgesehen ist.
  10. 10. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement als luftführendes Rohr ausgeführt ist und kein weiteres luftführendes Element zwischen dem Saugelement und dem Kanal angeordnet ist.
  11. 11. Maschine nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Saugrohr(408) in das Tragrohr (402) mündet.
  12. 12. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu der Luftabführung vom Saugelement zum Kanal ist ein weiteres Saugrohr (408) austrittsseitig der Verdichtungseinrichtung angeordnet ist, welches ebenfalls an den Kanal angeschlossen ist und in einem Führungsschlitz eines Trägers für die Lagerung sitzt.
  13. 13. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (402) formschlüssig, aber auch elastisch in die Lagerung einschnappbar ausgebildet ist.
  14. 14. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Tragelements (402), insbesondere eines Tragrohrs (402), in der Lagerung (414) dadurch mehrfach verschiebbar ist, dass die Lagerung (414) in einem Lagerteil (414') eine Verschiebbarkeit in Richtung auf das Saugelement (37) und quer dazu gewährleistet.
  15. 15. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (402) formschlüssig, aber elastisch einschnappbar in der Lagerung (414) sitzt.
  16. 16. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung (414) formschlüssig und elastisch einschnappbar im Träger gehalten ist.
  17. 17. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugelement mit dem Tragelement auf der Seite der Lagerung zum Träger hin schwimmend, das heisst elastisch verschiebbar, gehalten ist, wobei es gegenüber dem Verdichtungselement in radialer und axialer Richtung unter Zulassung eines Spieles festgelegt ist.
  18. 18. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Tragelement zugewandte Ende der Lagerung von mindestens einem ersten Anschlag und bevorzugt auch von einem zweiten Anschlag umgeben ist, so dass mögliche Verschiebungswege des elastischen Endes bzw. dieses Lagerteils (414') der Lagerung (414) begrenzt sind.
  19. 19. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Tragelement (402) zugewandte Ende der Lagerung (414) von mindestens einem ersten Anschlag (418) und bevorzugt auch von einem zweiten Anschlag (420) umgeben ist, so dass mögliche Verschiebungswege des elastischen Endes (414') der Lagerung (414) begrenzt sind.
  20. 20. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität der Lagerung (414) so gewählt ist, dass bei einer Überschreitung einer vorgegebenen Reibkraft zwischen dem Verdichtungselement (31) und dem Saugelement (37) das der Lagerung (414) zugewandte Ende des Tragelements (402) aus einer Durchgangsöffnung (414''') der Lagerung herausschnappt.
  21. 21. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Tragelement (402) zugewandten Ende der Lagerung (414) ein mittels des verschobenen Tragelements(402) betätigbarer Schalter (422) angeordnet ist, mit dem ein Stromkreis (422, 424) schliessbar ist.
  22. 22. Maschine nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (422) als Endschalter, beziehungsweise als berührungsloser Schalter ausgeführt ist.
  23. 23. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis (428) eine Luntenstoppeinrichtung (424) und/oder eine Anzeigevorrichtung (426) angeordnet ist, welche die Unterbrechung des Materialflusses von einer Materialvorlage (71) anzeigt.
  24. 24. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Übersteigen eines vorgegebenen Reibungsschwellwertes zwischen dem Saugelement (37) und dem Verdichtungselement (31), welches Übersteigen zu einer Lageänderung des Saugelements führt und durch einen Sensor (422) und eine Auswertungseinrichtung (426) an der Lagerung (414) feststellbar ist, ein Mittel zur Abgabe eines Signales und/oder eines Abstellimpulses für die betreffende Spinnstelle vorgesehen ist.
  25. 25. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem Verdichtungselement (31) innerhalb der Verdichtungseinrichtung (3), wobei dem Verdichtungselement (31) ein stationäres Saugelement (37) zugeordnet ist, zur Abführung von durch das Verdichtungselement (31) in das Saugelement (37) eintretender Luft, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugelement aus einem Gehäuse (37.1) und einem Einsatz (37.2) besteht, wobei letzterer gegenüber dem Gehäuse (37.1) entlang einer Führung (44a, 44c, 44b) verschiebbar ist und gegenüber dem Gehäuse (37.1) arretierbar ist.
  26. 26. Maschine nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch einen auf das Gehäuse aufsetzbaren gegenüber diesem verschwenkbaren Deckel (37.4), wobei der Einsatz (37.2) an der Führung (44b, 44c, 44a) mittels des Deckels (37.4) verriegelbar ist.
  27. 27. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche ab Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass Einsätze (37.2, 37.3) und Deckel (37.4) im geschlossenen Zustand des Deckels gegenüber dem Gehäuse (37.1) in Längsrichtung der Spinnmaschine in Flucht hintereinander liegen.
  28. 28. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche ab Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Einsatz (37.2) eintrittsseitig für Luft ein Schlitz (40) liegt, und austrittsseitig eine erste Öffnung (45), welche im geschlossenen Zustand des Deckels mit einer zweiten Öffnung (46) des Deckels (37.4) fluchten, wobei die erste Öffnung (45) ausstrittsseitig des Einsatzes (37.2) und die zweite Öffnung (46) eintrittsseitig des Deckels (4) liegt, und wobei das Innere des Deckels (37.4) als Kanal zur Führung von Luft gestaltet ist.
  29. 29. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche ab Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass austrittsseitig des Deckels (37.4) eine dritte Öffnung (47) auf einer 4. Öffnung (48) des Gehäuses (37.1) liegt, zur Ableitung von Luft aus dem Inneren des Deckels (37.4) in das Innere des Gehäuses (37.1) und weiter in Richtung auf eine Saugeinrichtung (4).
  30. 30. Maschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einem Einsatz (37.2, 37.3) ein Verdichtungselement (31) zugeordnet ist, derart, dass das Verdichtungselement (31) auf der Seite mit dem Schlitz (40) des Einsatzes (37.2) knapp über diesem bewegbar geführt ist.
  31. 31. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungselement (31) eine starre kreiszylindrische Trommel oder ein flexibles endloses Riemchen oder Bändchen, jeweils mit Perforationen im Bereich des Schlitzes (40) eines Einsatzes (37.2), ist.
  32. 32. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (37.1) auf einer Walze (11c) aufliegt und/oder mit anderen Haltemitteln ortsfest in der Spinnmaschine gehalten wird.
  33. 33. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Feder (11d) zwischen dem Gehäuse (37.1) oder einem Einsatz (37.2) zum definierten Andrücken des Einsatzes (37.2) im Gehäuse (37.1) gegen das Verdichtungselement (31).
  34. 34. Spinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Sperrwalze (35), welche auf dem Verdichtungselement (31) aufliegt, insbesondere im Bereich des Einsatzes (37.2), so dass das Verdichtungselement (31) zwischen dem Einsatz (37.2) und der Sperrwalze (37.3) geführt wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com