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Gerät zum Anbringen von chirurgischen Klammern - Dokument DE69431232T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69431232T2 17.04.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0656191
Titel Gerät zum Anbringen von chirurgischen Klammern
Anmelder United States Surgical Corp., Norwalk, Conn., US
Erfinder Green, David T., Westport, US;
Toso, Kenneth E., Wilton, US;
Geiste, Robert, Milford, US;
Bolanos, Henry, East Norwalk, US;
Alesi, Daniel E., Sherman, US;
Maffei, Frank C., Shelton, US
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69431232
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.10.1994
EP-Aktenzeichen 941157877
EP-Offenlegungsdatum 07.06.1995
EP date of grant 28.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.04.2003
IPC-Hauptklasse A61B 17/128

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Diese Anmeldung betrifft ein Instrument zum Anbringen einer chirurgischen Klammer am Körpergewebe und mehr insbesondere Instrumente zum Anbringen und Umbiegen elastisch verformbarer, chirurgischer Gefäßklammern zur Anastomose eines Blutgefäßes bei herkömmlichen chirurgischen Verfahren und endoskopischen oder laparoskopischen chirurgischen Verfahren. EP-A-409569 offenbart solch ein Instrument in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff von Anspruch 1 unten. Für spätere Offenbarungen ähnlicher Instrumente wird auf EP-A-538074, US-A-5049152 und EP-A-507537 verwiesen.

2. Diskussion des Standes der Technik

Der Begriff "Anastomose" deckt eine Vielzahl von Verfahren ab, bei denen Blutgefäße, wie Venen und Arterien oder andere röhrenförmige Elemente, wie Teile des Darms, Eingeweiden, Magen etc., miteinander verbunden oder erneut verbunden werden. Diese Gefäße können in einer Vielzahl relativer Orientierungen verbunden werden, einschließlich Ende-an-Ende und Ende-an-Seite. Feste röhrenförmige Strukturen, wie peripherale Nerven, können ebenfalls zusammen verbunden werden, wie auch feste Strukturen, wie subkutanes Gewebe und Haut.

Die jüngsten Fortschritte, die im Gebiet der Mikrochirurgie gemacht wurden, haben zur Entwicklung von Alternativen zu herkömmlichen Verfahren des Vernähens beim Verbinden von Gefäßen geführt, um die geringe Größe von Gefäßen, Nerven und Geweben zu berücksichtigen, die während mikrochirurgischer Verfahren verbunden werden. Diese Alternativen wurden auch entwickelt im Hinblick auf das Verhindern von Thrombose, die dazu neigt, an den Durchtrennungspunkten der Nadel und Nahtmaterialien aufzutreten. Eine Alternative zum Vernähen ist die Verwendung von chirurgischen Klammern, die entlang der Gefäßverbindung angebracht werden, um eine Haltefunktion ähnlich zu jener von Nahtmaterialien, aber ohne das Durchdringen der Gefäßwände, auszuführen. Zwei derartigen, nicht durchdringende Klammern sind in den US-Patenten Nr. 4,583,503 und 4,733,664 an Kirsch et al. gezeigt. Das erstere Patent offenbart eine chirurgische Mikroklammer, die aus plastisch verformbarem Metall oder Kunststoffmaterial mit einer minimalen Rückfederung beim Umbiegen gebildet ist. Die Klammer besitzt ein Paar von parallelen, gekrümmten Beinen, die durch eine Brücke an einem Ende verbunden sind und an dem anderen Ende in abgerundeten Spitzen enden. Die Klammer greift die Kanten von benachbartem und umgekremptem Gewebe, indem die Beine zusammengebogen werden. Das letztere Patent offenbart eine chirurgische Gefäßklammer, umfassend einen plastisch verformbaren Körperbereich, einen Mitnehmer zum Verformen des Körpers und eine Schulter, die den Mitnehmer mit dem Körper verbindet, wobei die Schulter gestaltet ist, um beim Aufbringen einer vorbestimmten, übermäßigen Zugkraft auf dem Mitnehmer zu brechen, und der Körper ist gestaltet, um sich bei der Anwendung auf den Mitnehmer von weniger als der vorbestimmten Zugkraft zu verformen.

Wie in den obigen Patenten beschrieben ist, werden die nicht durchdringenden Klammern über gegenüberliegende Kanten der Gefäße angebracht, wobei die Kanten zuerst umgestülpt sind oder nach außen gedreht sind, um Flansche zu bilden, die zwischen den Klauen der Klammern gegriffen werden. Das Umstülpen ermöglicht nicht nur den Klauen, die Gefäße besser zu greifen, sondern stellt auch sicher, dass nur die inneren Oberflächen der Gefäße in Kontakt sind.

Mikrochirurgische Gefäßklammern werden typischerweise mit einem kleinen von Hand gehaltenen Werkzeug angebracht, das es dem Chirurgen ermöglicht, präzise die Klammer über die Gewebekanten zu setzen und dann die Klammer zu schließen, wie durch das Aufbringen eines zusammendrückenden Drucks auf das Werkzeug. Ein Beispiel einer Klammeranbringevorrichtung im Stand der Technik zur Verwendung bei der Gefäßmikrochirurgie ist in sowohl US-Patent Nr. 4,733,664 als auch 4,929,240 an Kirsch et al. offenbart. Diese Patente offenbaren ein Werkzeug zum Anbringen einer chirurgischen Klammer, wobei das Werkzeug eine Einrichtung aufweist zum Greifen und Aufbringen einer Spannung auf den Mitnehmer der Klammer, während es auch eine Einrichtung hat, um gleichzeitig gegen die Schultern auf dem Klammerkörper zu schieben. Das in diesen Patenten offenbarte Werkzeug macht es nötig, dass eine Klammer in die Klammeranbringevorrichtung nachgeladen wird, nachdem jede Klammer abgeschossen worden ist, was dahingehend nachteilig ist, dass die zu reparierenden Gefäße in ihre Normalfunktion so schnell wie möglich zurückkehren müssen, insbesondere Blutgefäße. Weiterhin benötigen die in diesen Patenten und im Stand der Technik beschriebenen Einrichtungen im Allgemeinen relativ große Einschnitte für den Chirurgen, um zu dem zu reparierenden Gefäß Zugang zu erlangen.

Die Entwicklung von laparoskopischen und endoskopischen chirurgischen Verfahren und der Erfolg dieser Verfahren hat zu dem Bedürfnis nach chirurgischen Werkzeugen, wie Gefäßklammeranbringevorrichtungen, geführt, die verwendet werden können, ohne dass große Einschnitte benötigt werden. Gefäßanbringevorrichtungen, die Mikroklammern anbringen, indem sie Zugang zur Operationsort durch Trokarkanülen schaffen, würden dem Patienten aufgrund der signifikant verringerten Wiedergenesungszeit von großem Nutzen sein.

Daher besteht ein Bedürfnis nach einem Instrument zum Anbringen solch einer chirurgischen Klammer, das für eine vaskuläre Anastomose verwendet werden kann, insbesondere während endoskopischer und laparoskopischer chirurgischer Verfahren. Ein spezielles Bedürfnis besteht nach einem Instrument, das eine Mehrzahl von Klammern halten und automatisch zuführen und individuell an das Gefäß anbringen kann. Es wäre auch wünschenswert für das Instrument, einen langgestreckten Körperbereich aufzuweisen, der durch eine Trokarkanüle hinab angeordnet werden kann, um Zugang zum Operationsort beim endoskopischen oder laparoskopischen chirurgischen Verfahren zu erlangen. Das Instrument muss einfach herzustellen sein, einfach zu betätigen sein und die Klammern mit gleichbleibender Genauigkeit anbringen, um für ein sicheres Verbinden von Gefäßen und Gewebe zu sorgen. Da das Instrument Klammern während einer Gefäßanastomose anbringen soll, wäre es wünschenswert, es ähnlich zu anderen chirurgischen Gefäßeinrichtungen zu gestalten, d. h. Pinzetten oder zangenartigen Werkzeugen, die zwischen dem Daumen und Zeigefinger des Benutzers gehalten werden.

ZUSAMMENFASSUNG PER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung offenbart eine Vorrichtung, die im Anspruch 1 unten definiert ist, nämlich ein Instrument zum Anbringen und Umbiegen einer plastisch verformbaren, chirurgischen Gefäßklammer an ein Blutgefäß während eines chirurgischen Anastomoseverfahrens. Die Klammeranbringevorrichtung ist gestaltet zum Aufbewahren vieler Klammern und für eine individuelle, automatische Zufuhr der Klammern in die Klemmbacken des Instruments. Weiterhin ist die Anbringevorrichtung gestaltet, so dass sie ähnlich in Bezug auf die Gestaltung zu anderen Instrumenten ist, die während gefäßchirurgischer Verfahren verwendet werden, d. h. die eine Zange oder ein anderes pinzettenartiges Werkzeug am Griffende ist, während es vorzugsweise auch einen endoskopischen Bereich auf weist, um zu ermöglichen, dass das Instrument durch eine Trokarkanüle angeordnet werden kann, um Zugang zu einem innenliegenden Operationsort während eines endoskopischen oder laparoskopischen chirurgischen Verfahrens zu erhalten.

Der Griffbereich kann ein Paar von Griffen aufweisen, die das Schließen der Klemmbacken bewirken, um die in den Klemmbacken positionierte Klammer umzubiegen, indem ein Rinnenaufbau während des Schließens der Griffe vorgerückt wird, der die Klemmbacken in eine geschlossene Position verschiebt. Die Griffe sind entgegengesetzt und schwenkbar an dem proximalen Ende des Gehäuses verbunden und werden an ihren distalen Enden betätigt, wodurch die Fühlbarkeit und Sichtbarkeit des Arbeitsendes der Anbringevorrichtung, wie auch die Stabilität des Instruments verbessert wird. Bei der Betätigung hat die Anbringevorrichtung anfänglich eine zwischen den Klemmbacken angeordnete Klammer. Somit setzt ein Chirurg die Klemmbacken der Anbringevorrichtung um das umgestülpte Ende der Gefäße und drückt dann die Griffe zusammen.

In einer anderen Ausführungsform weist die Klammeranbringevorrichtung weiterhin einen Drehknopf auf, um die Rinne, den Klemmbackenschneidenaufbau, die Klammerabdeckung und den Zufuhrmechanismus, der unabhängig vom Griff ist, zu drehen. Die Klammeranbringevorrichtung kann auch ein Fenster aufweisen, um eine Klammeranzeige zu betrachten, die etwa anzeigt, wieviele Klammern in der Vorrichtung verbleiben. Weiterhin kann die Spitze der Klemmbacken etwa 30º abgewinkelt sein zum Zweck einer besseren Sichtbarkeit während der Anbringung der Klammer. In dieser Ausführungsform ist eine federvorgespannte Schieberstange hinter der Reihe von Klammern angeordnet und drückt die Reihe in der distalen Richtung in Richtung auf die Klemmbacken nach vorne. Die Klemmbacken weisen einen erhöhten Anschlagbereich auf mit einer bogenförmigen Klammeraufnahmenut, die eine nach vorne oder distal gerichtete Bewegung der Klammern anhält und die nachfolgende Klammer in die Klemmbacken zum Umbiegen genau positioniert.

In einer wieder weiteren Ausführungsform weist die Klammeranbringevorrichtung weiterhin einen langgestreckten Bereich zum Einführen durch ein Trokar auf, um endoskopische und laparoskopische Verfahren durchzuführen. Eine Dichtung kann auch vorgesehen sein, um ein unbeabsichtigtes Austreten des bei solchen Verfahren verwendeten Insuffliergases zu verhindern.

Die Dichtung kann einen O-Ring oder eine Dichtung von einem ähnlichen Typ umfassen, um eine Leckage durch das Instrument selbst zu verhindern. Das Instrument erlaubt die Anbringung von Mikroklammern bei endoskopischen Verfahren, um Gefäße ohne große Einschnitte zu reparieren.

KÜRZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung wird besser gewürdigt mit dem besseren Verständnis aus der folgenden detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den folgenden Zeichnungen, in denen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Klammeranbringevorrichtung zeigt, die nicht mit einer beanspruchten übereinstimmt.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Instruments;

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Griff des Instruments entlang der Linien 3-3 in Fig. 1;

Fig. 4 zeigt eine Ansicht von unten im teilweisen Schnitt des distalen Bereichs des Instruments;

Fig. 5 zeigt eine detaillierte Draufsicht auf eine nicht verformte Klammer, welche in die Klemmbacken des Instruments geladen ist;

Fig. 6 zeigt eine detaillierte Draufsicht auf eine Klammer, die in den Klemmbacken des Instruments verformt ist;

Fig. 7 zeigt eine vergrößerte Draufsicht auf den Klemmbackenschneidenaufbau des Instruments;

Fig. 8 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Klammerabdeckung des Instruments;

Fig. 9 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Klemmbackenschneidenaufbaus und des Klammerhalters des Instruments;

Fig. 10 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Schieberstange des Instruments;

Fig. 11 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Zufuhrstange des Instruments;

Fig. 12 zeigt eine Seitenansicht des distalen Endes des Instruments, die eine nicht verformte Klammer darstellt, die in den Klemmbacken des Instruments angeordnet ist;

Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht des distalen Endes des Instruments, das die Position des Klammerhalters und der Zufuhrstange darstellt, nachdem die Klammer in dem Klemmbacken verformt worden ist;

Fig. 14 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Klammer zur Verwendung mit dem Instrument;

Fig. 15 zeigt eine vergrößerte Draufsicht auf die Klammer in Fig. 14;

Fig. 16 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen Instruments, das ein Instrument gemäß der hierin beanspruchten Erfindung ist;

Fig. 17 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Instruments in Fig. 16;

Fig. 18 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Klemmbackenschneidenaufbaus in Fig. 17;

Fig. 19 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Klammerabdeckungsaufbaus in Fig. 17;

Fig. 19a ist eine perspektivische Ansicht der Anzeige, um die Anzahl von Klammern zu zeigen, die in der Reihe von Klammern verbleiben;

Fig. 19b ist eine Seitenschnittansicht, der Anzeige in seiner Position in der Klammerabdeckung in Fig. 19;

Fig. 20 ist eine vergrößerte Ansicht von unten des Klammerabdeckungsaufbaus in Fig. 19;

Fig. 21 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Keils in Fig. 17;

Fig. 22 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Knopfs in Fig. 17;

Fig. 22a ist eine vergrößerte perspektivische Explosionsansicht der Keilnutverbindung zwischen dem Knopf in Fig. 22 und dem Rinnenaufbau 126 und Klemmbackenaufbau 114 in Fig. 17;

Fig. 23 ist eine vergrößerte teilweise Draufsicht auf das distale Ende des Klemmbackenschneidenaufbaus in Fig. 18;

Fig. 24 zeigt eine detaillierte Draufsicht auf eine unverformte Klammer, die in die Klemmbacken des Instruments in Fig. 17 geladen ist;

Fig. 25 zeigt eine detaillierte Draufsicht auf eine Klammer, die in die Klemmbacken des Instruments in Fig. 17 geladen und verformt ist;

Fig. 26 zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche ein Instrument ist, das besonders für endoskopische Verfahren geeignet ist;

Fig. 27 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Instruments in Fig. 26;

Fig. 28 zeigt eine perspektivische Ansicht des Instruments während eines endoskopischen chirurgischen Verfahrens, bei dem das Instrument durch die Körperwand durch das Vorsehen einer Trokarkanüle gebracht wird;

Fig. 29 zeigt eine Draufsicht im teilweisen Schnitt, welche den Betätigungsmechanismus des Instruments vor dem Umbiegen einer im Klemmbackenaufbau positionierten Klammer zeigt; und

Fig. 30 ist eine Ansicht ähnlich zu Fig. 29, welche den Betätigungsmechanismus des Instruments zeigt, wenn eine Klammer im Klemmbackenaufbau umgebogen und an das Gefäß angebracht wird.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Bezugnehmend nun auf die Zeichnungen, in denen gleiche Referenzziffern ähnliche oder gleiche Elemente in den unterschiedlichen Ansichten identifizieren, und bezugnehmend insbesondere auf Fig. 1 und 2, weist eine chirurgische Klammeranbringevorrichtung 10, die nicht mit der beanspruchten übereinstimmt, ein unteres Gehäuse 12, ein oberes Gehäuse 14, einen Klemmbackenschneidenaufbau 17 mit einem Paar von Klemmbacken, einen Rinnenaufbau 16, der verschiebbar in Bezug auf die Gehäuse 12, 14 angebracht ist, eine Klammerabdeckung 50 und eine Zufuhrstange 18 auf, die verschiebbar in dem Rinnenaufbau 16 angebracht ist. Ein Paar von Griffen 22 sind vorgesehen, um die Klammeranbringevorrichtung zu betätigen, und sind schwenkbar an den Gehäusen 12 und 14, wie unten beschrieben, befestigt.

Das untere und obere Gehäuse 12, 14 sind miteinander durch einen Schwenkstift 24 und Schrauben 34 befestigt. Die Gehäuse 12, 14 sind von einem schlanken Aufbau und aus jeglichem geeigneten Material, z. B. Kunststoffmaterial, hergestellt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist die innere Oberfläche 13 des unteren Gehäuses 12 profiliert und mit Aussparungen versehen, um verschiedene Komponenten der Anbringevorrichtung aufzunehmen, wie unten näher erläutert wird. Die innere Oberfläche 15 des oberen Gehäuses 15 ist aus ähnlichen Gründen profiliert. Der Schwenkstift 24 erstreckt sich durch das proximale Ende der Gehäuse 12, 14, und das proximale Ende der Griffe 22, wie am Besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, um die Griffe 22 zwischen den inneren Oberflächen der Gehäuse 12, 14 schwenkbar zu verbinden, die voneinander beabstandet sind, um eine Aussparung zur Aufnahme der Griffe 22 zu bilden. Abstandshalter 11 sind in den Gehäusen 12, 14 angeordnet, um das Beibehalten der Aussparung zwischen den Gehäusen 12, 14 zu unterstützen.

Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind die Griffe 22 an ihren distalen Enden 23 betätigbar, d. h. dem Ende am nächsten zum Operationsort. Dies sorgt für eine verbesserte Sichtbarkeit, Fühlbarkeit und Stabilität und ermöglicht es den Griffen 22, in einer zangen- oder pinzettenartigen Weise gehalten zu werden.

Wendet man sich nun dem Klemmbackenschneidenaufbau 17 zum Verformen der Klammer zu, und in Bezugnahme auf Fig. 2, 7 und 9 weist der Klemmbackenschneidenaufbau 17 eine langgestreckte Klemmbackenschneide 36 auf, die ein Paar von Klemmbacken 38 besitzt, die an einem zweizackigen distalen Ende gebildet sind, um eine chirurgische Klammer darin aufzunehmen. Jede Klemmbacke 38 ist mit einem kleinen Schlitz oder einer Nut in der Seitenwand versehen, um darin ein Bein einer im Wesentlichen C-förmigen chirurgischen Klammer 42 aufzunehmen, die in Fig. 14 und 15 gezeigt ist. Jede Klemmbacke 38 weist auch erhöhte Bereiche 39 auf, die als ein Anschlag für die daran angebrachte Klammerabdeckung 50 wirken. Die Klemmbackenschneide 36 besitzt ein Paar von Verschiebeoberflächen 41 zum Eingriff durch einen Rinnenaufbau 16, um die Klemmbacke in einer unten beschriebenen Weise zu schließen.

Der Klemmbackenschneidenaufbau 17 weist auch entlang seines langgestreckten Bereichs einen Klammertragebereich 40 auf, auf dem eine Reihe von Klammern 42 angeordnet ist. Der Klammertrageaufbau 40 ist einstückig mit dem Klemmbackenschneidenaufbau 17, obwohl mehrere Elemente verwendet werden könnten, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

Das proximale oder hintere Ende des Klemmbackenschneidenaufbaus 17 weist eine Platte 44 auf mit einem Paar von entgegengesetzt angeordneten Öffnungen 46 zur Aufnahme der Schrauben 34, welche den Klemmbackenschneidenaufbau 17 innerhalb der Gehäuse 12, 14 halten. Ein Ansatz 48 ist in dem am weitesten proximal gelegenen Ende des Klemmbackenschneidenaufbaus 17 gebildet, um eine zusätzliche Stütze für die Schieberstange 90 vorzusehen.

Ein Klammerhalter 51 ist unter dem distalen Ende des Klemmbackenschneidenaufbaus 17 angebracht. Mit Bezugnahme auf Fig. 9, 12 und 13 besitzt das distale Ende des Klammerhalters 51 ein Paar von entgegengesetzt angeordneten Seitenwänden 52, 54 und eine erhobene distale Endwand 56. Der Klammerhalter 51 verhindert eine Bewegung in der distalen Richtung des Stapels von Klammern 42 und ist von einer Position, welche eine Bewegung des Stapels von Klammern 42 verhindert, wie in Fig. 12 dargestellt ist, in eine Position bewegbar, in der der Stapel von Klammern 42 in distaler Richtung vorrücken kann, wie in Fig. 13 gezeigt ist.

Wie in Fig. 2 und 11 bis 13 gezeigt ist, ist die Zufuhrstange 18 langgestreckt und besitzt eine herabhängende Nase 84 an ihrem distalen Ende. Die Nase 84 bewegt den Klammerhalter 51 in die in Fig. 13 gezeigte Position, indem sie mit den Wänden 52 und 54 in Eingriff tritt, wenn sich die Zufuhrstange 18 hinter eine zweite Klammer 43 in der Reihe von Klammern 42 bewegt hat, die erste Klammer 42' aber noch in den Klemmbacken 38 des Klemmbackenaufbaus ist.

Wie mit 58 bezeichnet ist, ist das distale Ende der, Zufuhrstange 18 geringfügig nach unten mit der nach oben gebogenen Spitze abgewinkelt. Die Zufuhrstange 18 wirkt dahingehend, die am weitesten distal gelegene Klammer in der Reihe von Klammern den Klemmbacken zuzuführen und ist innerhalb der Rinne 64 zwischen Schienen 66 (siehe Fig. 8) der Klammerabdeckung 50 verschiebbar angeordnet. Die Zufuhrstange 18 weist weiterhin ein Paar von dreieckigen Vorsprüngen 86 mit Verschiebeoberflächen 87 auf, welche die Zufuhrstange 18 in der proximalen Richtung nockenartig verschieben, wenn die Griffe 22 geschlossen werden, und einen proximalen Anschlag 88 zur Aufnahme einer Feder 32, wie unten erwähnt wird.

Die Klammerabdeckung 50, die in Fig. 2 und 8 gezeigt ist, ist langgestreckt und ähnlich in Bezug auf die Form dem Klemmbackenschneidenaufbau 17 und weist einen Gewebeanschlag 70 auf. Der Gewebeanschlag 70 erstreckt sich distal über die Klemmbackenschneide 36. Dieser Gewebeanschlag 70 besitzt ein gegabeltes distales Ende, das über dem Gewebe liegt und als eine Führung für das Gewebe wirkt und einen abgerundeten Ausschnitt 53, einen Schlitz 60 und ein Paar von abgerundeten Enden 62 an seinem distalen Ende besitzt. Der Schlitz 60 ist vorgesehen, um es der Nase 84 der Zufuhrstange 18 zu ermöglichen, Zugang zu einer Reihe von Klammern 42 zu erhalten, um die Klammern dem Klemmbacken 38 zuzuführen. Das Paar von Seitenwänden oder Schienen 66 sorgen für eine Führungsrinne 64 für die Zufuhrstange 18. Die untere Oberfläche 69 der Klammerabdeckung 50 ist auf der Oberseite des Klemmbackenschneidenaufbaus 17 angeordnet und weist ein Paar von sich nach unten erstreckenden Seitenwänden oder Schienen 67 auf, zwischen denen die Reihe von Klammern 42 und die Schieberstange 90 (siehe Fig. 2 und 10) vorgesehen sind.

Bezugnehmend wieder auf Fig. 1 und 2 begrenzt der Rinnenaufbau 16, der wie oben erwähnt dahingehend wirkt, die Klemmbacken 38 in eine geschlossene Position zu verschieben, ein langgestrecktes, rinnenförmiges Element, um den Klemmbackenschneidenaufbau 17 zu umschließen und weist ein Paar von aufrecht stehenden Wänden 72, eine oberseitige Wand 74, eine unterseitige Wand 76 auf. Die oberseitige Wand 74 und die unterseitige Wand 76 weisen einen Ausschnitt 78 an ihren distalen Enden auf, und an dem proximalen Ende besitzt die oberseitige Wand 74 eine Aussparung 80, die zwischen Vorsprüngen 82 gebildet ist. Die Vorsprünge 82 wirken als weiblicher Schwalbenschwanzverbinder, der in Eingriff tritt mit einem männlichen Schwalbenschwanzverbinder 83 des Verformungs-Schiebeelements 30 und dabei eine Bewegung des Rinnenaufbaus 16 auf eine Bewegung des Verformungs- Schiebeelements 30 hin erzeugt, wie unten beschrieben werden wird.

Mit Bezugnahme auf Fig. 2 und 10 besitzt die langgestreckte Schieberstange 90 gegenüber angeordnete Vorsprünge 92 und ein abgerundetes Element 94, das sich von ihrem distalen Ende in Bezug auf die Form entsprechend dem Brückenabschnitt der Klammern erstreckt, um mit der letzten und am weitesten proximal gelegenen Klammer 42" (siehe Fig. 4) in der Reihe von Klammern 42 auf dem Klammertragebereich 40 in Eingriff zu treten und diese zu schieben. Die Vorsprünge 92 treten in Eingriff mit den Nuten 208, und das abgerundete Element 94 tritt in Eingriff mit dem Brückenbereich 206 der letzten Klammer 42". Das proximale Ende der Schieberstange 90 weist einen Schlitz 96 zur Aufnahme eines Federführungsblocks 98 auf. Eine Spiralfeder 302 passt in das geformte Profil des unteren Gehäuses 12, und eine Rinne 308 der Feder 302 wird durch den Stift 310 in Eingriff genommen, der sich durch eine Öffnung 311 im unteren Gehäuse 12 erstreckt, um das Ende der Feder 302 an ihrem Ort zu halten, wenn der Spiralbereich 304 in der distalen Richtung rollt und den Führungsblock 98 gegen die Schieberstange 90 drückt. Dies drückt sanft die Reihe von Klammern 42 in der distalen Richtung, um die Zufuhr, das Laden und das Klammerverfahren fortzusetzen. Die Zufuhrfeder 302 rollt entlang der Oberseite ihres langgestreckten Bereichs 306, wenn die Schieberstange 90 die Klammern 42 vorrückt.

Wie in Fig. 14 und 15 gezeigt ist, ist eine chirurgische Klammer, die für die Anbringung durch die Klammeranbringevorrichtung 10 gestaltet ist, aus einem einstückigen Stück aus einem biologisch annehmbaren, plastisch verformbaren Material, wie Edelmetall (d. h. Gold, Silber, Platin, Titan etc.) gebildet. Während Metallklammern derzeit bevorzugt sind, wird daran gedacht, dass ein minimales Zurückspringen besteht. Die Klammer ist gestaltet, um eine Kontaktkraft auf das Gewebe auszuüben, unabhängig von der Gewebedicke und ohne eine Durchdringung.

Die Klammer 42 weist ein Paar von nach innen gekrümmten Armen 202 und 204 auf, die durch einen Brückenbereich 206 miteinander verbunden sind, wobei sich die beiden Arme im Allgemeinen senkrecht zum Brückenbereich 206 erstrecken. Die Arme enden an Spitzen 210 und 212, die abgerundet sind, um eine Verletzung des Zielgewebes zu verhindern. Wie oben beschrieben wurde, weist der Brückenbereich 206 ein Paar von Nuten 208 zum Eingriff durch die Schieberstange 90 der oben beschriebenen Klammeranbringevorrichtung 10 auf und zum Nachuntenrücken der Klammern im Klammerträger 40 in der Anbringevorrichtung. Die Klammer ist entsprechend ihrer besonderen abschließenden Verwendung dimensioniert, aber im Allgemeinen von einer geeigneten Größe für mikrochirurgische Anwendungen in sowohl nicht-endoskopischen als auch endoskopischen Verfahren.

Wendet man sich nun der Betätigung des Instruments zu und nimmt Bezugnahme auf Fig. 1, 2 und 3, wird jeder Griff 22 relativ zu den Gehäusen 12 und 14 verschwenkt und ist betätigbar, um eine Bewegung des Rinnenaufbaus 16, der Zufuhrstange 18 und schließlich der Reihe von Klammern 42 und der Schieberstange 90 in der folgenden Weise zu bewirken. Die Griffe 22 sind schwenkbar mit den Gehäusen 12, 14 mittels des Schwenkstifts 24 verbunden und erstrecken sich von dem Gehäuse auf entgegengesetzten Seiten, wie dargestellt. Die distalen Enden der Griffe 22 sind durch Stifte 26 befestigt, die entlang Verschiebeschlitzen 28 des Verformungs- Schiebeelements 30 verfahren. Das Verformungs-Schiebeelement 30 ist an seinem distalen Ende mittels der Schwalbenschwanzverbindung 82, 83 mit dem Rinnenaufbau 16 verbunden, wie im Detail oben diskutiert wurde, und nahe seinem proximalen Endpfosten 29 mit einer Feder 32 verbunden. Das andere Ende der Feder ist am proximalen Ende der Zufuhrstange 18 am Anschlag 88 angebracht und spannt die Zufuhrstange 18 in einer distalen Richtung vor. Somit spannt die Feder 32 den Rinnenaufbau 16 und das Verformungs- Schiebeelement 30 in einer proximalen Richtung vor, so dass die Griffe 22 in einer offenen Position vorgespannt sind, während gleichzeitig die Zufuhrstange 18 in einer distalen Richtung vorgespannt ist.

Da jeder Griff in einer ähnlichen Weise verbunden ist, wird nur die Verbindung eines der Griffe diskutiert werden. Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt ist, ist der Rinnenaufbau 16 an dem distalen Ende des Verformungs-Schiebeelements 30 an der Schwalbenschwanzverbindung 82, 83 angebracht, während die Zufuhrstange 18 am Anschlag 88 mittels der Feder 32 am Pfosten 29 am proximalen Ende des Verformungs-Schiebeelements 30 angebracht ist. Wenn somit, bezugnehmend auf Fig. 3, die Griffe 22 zusammengeschlossen werden, bewegen sich die Stifte 26 entlang der Schlitze 28 des Verformungs-Schiebeelements 30, um das Verformungs-Schiebeelement 30 in distaler Richtung vorzurücken, was in entsprechender Weise den Rinnenaufbau 16 gegen die Vorspannung der Feder 33 vorrückt. Wie in unterbrochenen Linien in Fig. 3 dargestellt ist, liegt die Zufuhrstange 18 unter dem Verformungs-Schiebeelement 30 und ist so angeordnet, dass die Verschiebeoberflächen 37 gegen die Stifte 26 wie gezeigt anstoßen. Wenn die Griffe 22 geschlossen werden, verfahren die Stifte 26 auch über den Verschiebeoberflächen 87 und bewegen damit die Zufuhrstange 18 in einer proximalen Richtung und dehnen weiterhin die Feder 32, die gleichzeitig in der distalen Richtung durch das Verformungs-Schiebeelement gezogen wird. Nachdem der Rinnenaufbau 16 einen kleinen Abstand in distaler Richtung. z. B. etwa 0,5 mm (0,020 inch) vorgerückt ist, bewegt sich die Nase 84 der Zufuhrstange 18 in proximaler Richtung in eine Position hinter die nächste Klammer 43 im Klammerträger 40, wie aus Fig. 13 ersichtlich ist.

Bei der Verwendung ist die Klammeranbringevorrichtung 10 mit einer Klammer 42' versehen, die bereits in den Klemmbacken 38 des Klemmbackenschneidenaufbaus 17 ist, und die Zufuhrstange 18 ist in der in Fig. 4 und 5 gezeigten Position, um die Klammer 42 in dieser Position zu halten, wenn sie über ein Gefäß gesteckt wird. Zum Anbringen der Klammer werden die Griffe 22 zuerst zusammengedrückt unter Überwindung der Vorspannkraft der Feder 32, wodurch der Rinnenaufbau 16 und das Verformungs-Schiebeelement 30 nach vorne (oder in distaler Richtung) verfahren werden, während gleichzeitig die Zufuhrstange 18 sich nach hinten (oder in proximaler Richtung) beim Eingriff der Stifte 26 mit den Verschiebeoberflächen 87 in eine Position bewegt, um die zweite Klammer 43 von der Reihe von Klammern 42 auf dem wie oben beschriebenen Klammerträger 40 zuzuführen. Wenn sich der Rinnenaufbau 16 nach vorne und über die Klemmbacken 38 des Klemmbackenschneidenaufbaus 17 bewegt, werden die Klemmbacken 38 in eine geschlossene Position verschoben, um die Klammer 42' darin zu verformen, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Wenn sich die Klemmbacken 38 schließen und sich die Zufuhrstange in proximaler Richtung bewegt, bewegt sich die Nase 84 der Zufuhrstange 18 hinter die zweite Klammer 43, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, und die erste Klammer 42' wird vollständig in den Klemmbacken 38 verformt. Der Klammerhalter 51, wie aus Fig. 12 und 13 ersichtlich ist, wird dann durch Eingriff mit der Nase 84 der Zufuhrstange 18 nach unten gedrückt.

Wenn die Griffe losgelassen werden, öffnen sich die Griffe 22 automatisch unter dem Einfluss der Feder 32, welche das Verformungs-Schiebeelement 30 in proximaler Richtung zieht und die Zufuhrstange 18 in distaler Richtung schiebt und die Stifte 26 in den Schlitzen 28 zum Öffnen der Griffe 22 verfahren lässt. Der Klammerhalter 51 wird weiterhin nach unten vorgespannt, und die Zufuhrstange 18 bewegt sich nach vorne und rückt die nächste Klammer 41 zu den Klemmbacken 38 vor aufgrund der über den Verschiebeoberflächen 87 verfahrenden Stifte 26, wenn die Feder 32 die Zufuhrstange 18 in der distalen Richtung vorspannt. Weiterhin bewegt sich, wenn die Stifte 26 in den Schlitzen 28 des Verformungs- Schiebeelements 30 verfahren, das Schiebeelement 30 in proximaler Richtung unter dem Einfluss der Feder 32 und zieht den Rinnenaufbau 16 mit sich. Das Vorspannen nach unten des Klammerhalters 51 erlaubt es auch dem Stapel von Klammern 42, die durch die Feder 302 normalerweise in einer nach vorne gerichteten Richtung vorgespannt sind, nach vorne vorzurücken und sich in distaler Richtung zu bewegen, um die nachfolgend am weitesten distal gelegene Klammer in der Position zum Laden nach dem Umbiegen der Klammer 43 zu positionieren.

Bezugnehmend nun auf Fig. 16 weist die Anbringevorrichtung 100 für chirurgische Klammern eine Ausführungsform der vorliegenden Anbringevorrichtung ein unteres Gehäuse 102, ein oberes Gehäuse 104, einen Klemmbackenschneidenaufbau 114 mit einem Paar von Klemmbacken 118 und einen Rinnenaufbau 126 auf, der verschiebbar in Bezug auf die Gehäuse 102, 104 angebracht ist. Ein Paar von Griffen sind vorgesehen, um die Klammeranbringevorrichtung zu betätigen und sind schwenkbar an den Gehäusen 102 und 104 befestigt.

Die unteren und oberen Gehäuse 102, 104 sind durch Pressen zusammengefügt und halten zusammen durch den Eingriff eines Stifts 109 innerhalb des Stiftaufnehmers 119 und durch den Eingriff von Stiften 121 mit Löchern 129, kann aber alternativ verschweißt oder durch andere geeignete Mittel verbunden sein. Die Gehäuse 102, 104 sind von einem schlanken Aufbau und aus jeglichem geeigneten Material hergestellt, z. B. Kunststoffmaterial. Wie dargestellt ist, ist die innere Oberfläche 106 des unteren Gehäuses 102 profiliert und mit Vertiefungen versehen, um verschiedene Komponenten der Anbringevorrichtung, wie unten weiter erläutert wird, aufzunehmen. Die innere Oberfläche des oberen Gehäuses 104 ist für ähnliche Zwecke profiliert. Der Schwenkstift 109 erstreckt sich von dem proximalen Ende des Gehäuses 104, um in Schwenkrichtung die Griffe 101, 103 zwischen den inneren Oberflächen der Gehäuse 102, 104 zu verbinden, die voneinander beabstandet sind, um eine Aussparung zur Aufnahme der Griffe 101, 103 zu bilden. Das Gehäuse 104 weist auch ein Fenster 111 auf, durch das sich der geriffelte 140 Knopf 138, wie in Fig. 16 gezeigt, erstreckt.

Die Griffe 101, 103 sind an ihren distalen Enden 105 betätigbar, d. h. dem Ende, das am nächsten zum Operationsort ist. Dies sorgt für eine erhöhte Sichtbarkeit, Fühlbarkeit und Stabilität und ermöglicht es den Griffen 101, 103, in der Art einer Zange oder Pinzette gehalten zu werden. Die Griffe 101, 103 sind nach außen vorgespannt durch eine Feder 107, die in Schlitze 107a jedes Griffelementes passt und durch den Federpflock 131 gehalten wird, der auf der inneren Oberfläche 106 des unteren Gehäuses 102 geformt ist.

Wendet man sich nun dem Klemmbackenschneidenaufbau 114 zum Ver formen der Klammer 42 zu, und mit Bezugnahme auf Fig. 17, 18 und 23 weist der Klemmbackenschneidenaufbau 114 eine langgestreckte Klemmbackenschneide 116 auf, die ein Paar von Klemmbacken 118 besitzt, die an einem zweigegabelten, distalen Ende zur Aufnahme einer chirurgischen Klammer darin gebildet sind. Jede Klemmbacke 118 nimmt ein Bein der im Wesentlichen C-förmigen chirurgischen Klammer 42 von der Reihe von Klammer 158 auf. Jede Klemmbacke 118 weist auch erhöhte Bereiche 120 auf, die in einer Weise ähnlich zu den oben beschriebenen erhöhten Bereichen 39 als ein Anschlag für die Klammer 42 wirken, um das Verformen derselben zu unterstützen. Die erhobenen Bereiche 120 weisen einen bogenförmigen Bereich 235 auf, der in Bezug auf die Form mit dem Bein der Klammer 42 übereinstimmt, wie in Fig. 24 und 25 ersichtlich ist. Der bogenförmige Bereich 235 hält eine nach vorne oder distal gerichtete Bewegung der am weitesten distal gelegenen Klammer 42 auf, wenn die Reihe von Klammern 158 durch die Feder 148 in distaler Richtung gedrückt wird. Die Klemmbackenschneide 116 besitzt ein Paar von Verschiebeoberflächen 124, die durch den Rinnenaufbau 126 in Eingriff genommen werden, um die Klemmbacke 118 in einer unten beschriebenen Weise zu schließen. Die Klemmbacken 118 sind mit einem Winkel von etwa 30º gebogen, um die Sichtbarkeit des Aufbaus, an dem die Klammer 42 angebracht ist, zu verbessern. Ein anderes Merkmal der Klemmbacken 118 besteht darin, dass sie biegsam und verformbar sind und vorzugsweise aus Edelstahl gebildet sind.

Der Klemmbackenschneidenaufbau 114 weist auch entlang seines langgestreckten Bereichs einen Klammerträgerbereich 128 auf, auf dem eine Reihe von Klammern 158 angeordnet sind. Die Klammern 158 werden in den Seitenwänden 170 der Klammerabdeckung 122, die in Fig. 19 und 20 gezeigt ist, gehalten. In dieser Ausführungsform ist der Klammerträgerbereich 128 einstückig mit dem Klemmbackenschneidenaufbau 114, obwohl viele Elemente verwendet werden könnten, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Der Klemmbackenaufbau 114 ist auch mit einem Keilnutenschlitz 250 versehen, dessen Zweck unten beschrieben werden wird.

Die in Fig. 17, 19 und 20 dargestellte Klammerabdeckung 122 ist langgestreckt und ähnlich in Bezug auf die Form zu dem Klemmbackenschneidenaufbau 114 und weist einen Gewebeanschlag 160 auf. Der Gewebeanschlag 160 erstreckt sich distal über die Klemmbacken 118 und besitzt ein zweigegabeltes, distales Ende, das darüberliegt und als eine Führung dient, um Gewebe daran zu hindern, die Klammer 42 in proximaler Richtung und aus dem angehobenen Bereichen 120 heraus zu bewegen. Der Gewebeanschlag 160 besitzt einen abgerundeten Ausschnitt 162 und ein Paar von gerundeten Enden 166 an seinem distalen Ende. Die untere Oberfläche 168 der Klammerabdeckung 122 ist auf der Oberseite des Klemmbackenschneidenaufbaus 114 angeordnet und weist ein Paar von sich nach unten erstreckenden Seitenwänden oder Schienen 170 auf, zwischen denen die Reihe von Klammern 158 gehalten werden und die Schieberstange 134 und die Anzeige 136 vorgesehen sind. Die Anzeige 136 ist im Detail in Fig. 19a gezeigt und ihre Position innerhalb der Klammerabdeckung 122 ist in Fig. 19b gezeigt. Das proximale Ende der Klammerabdeckung 122 weist ein Paar von sich nach unten erstreckenden Keilbereichen 145 auf, die mit den Ausschnitten 147 im Klemmbackenschneidenaufbau 114 in Eingriff treten.

Bezugnehmend auf Fig. 16 und 17 ist der Rinnenaufbau 126, der wie oben erwähnt dahingehend wirkt, um die Klemmbacken 118 nockenartig in die geschlossene Position zu verschieben, U- förmig und weist einen Bereich 172 mit verringerter Höhe an seinem proximalen Ende auf zum Eingriff mit dem Rotationsknopf 138 am Keilnutenschlitz 251a, wie unten beschrieben werden wird. Die Rinne 126 besitzt auch an ihrem proximalen Ende einen quer verlaufenden Schlitz 164, um mit einer Verbindung 144 in Eingriff zu treten, wie unten beschrieben werden wird. Die Rinne 146 umgibt den Klemmbackenschneidenaufbau 114 und weist ein Paar von aufrechtstehenden Wänden 174, 176 und eine untere Wand 175 auf. Die Seitenwände 174, 176 weisen beide einen nach innen gedrehten Flansch 178, 180 auf ihrer Oberseite auf, der darin gebildet ist, um die obere Oberfläche der Klammerabdeckung 122 herum in Eingriff zu treten. Die nach innen gedrehten Flansche 178 und 180 dienen dazu, den Aufbau zusammen zu verriegeln, der die Abdeckung 122, die Reihe von Klammern 158, die Schieberstange 134, die Anzeige 136, den Klemmbackenaufbau 118 und die Stange 142 aufweist. Der Bereich 172 mit verringerter Höhe des Rinnenaufbaus 126 weist einen Schlitz 164 auf, und der Bereich 172 mit verringerter Höhe erstreckt sich durch einen Durchgang 184 im Knopf 138 und tritt in zusammenpassender Weise mit einem entsprechenden ringförmigen Flansch 186 in Eingriff, der in der Verbindung 144 gebildet ist, um eine Drehbewegung des gesamten Aufbaus durch den Knopf 138 zu erlauben.

Bezugnehmend auf Fig. 22a ist eine Keilnutenverbindung zwischen dem Knopf 138 innerhalb des Durchgangs 184 mit dem Rinnenaufbau 126 und Klemmbackenaufbau 114 gezeigt. Der Klemmbackenaufbau 114 ist mit einem Keilnutenschlitz 250 versehen, der in zusammenpassender Weise mit dem Keilnutenpflock 185a in einer sicheren Weise in Eingriff tritt. Der Keilnutenpfosten 185a tritt durch den Schlitz 251a im Rinnenaufbau 126 hindurch, so dass sich der Rinnenaufbau in Antwort auf eine Bewegung der Griffe verschieben kann. Der Keilnutenschlitz 250 verriegelt den Klemmbackenaufbau 114 gegen eine Längsbewegung, erlaubt aber eine Drehbewegung aufgrund des Knopfes 138. Der Rinnenaufbau 126 kann über den Pflock 185a und durch den Knopf 138 verfahren, um eine Klammer in den Klemmbacken 118, wie unten beschrieben, aufgrund des Vorsehens des Schlitzes 251a umzubiegen. Wie deutlich sein wird, ist der Schlitz 251a länger und breiter als der Schlitz 250 und auch der Pflock 185a.

Die langgestreckte Schieberstange 134 besitzt eine Mehrzahl von sich in Querrichtung erstreckenden Nuten 135 in ihrem distalen Ende, um ihr eine Biegsamkeit zu verleihen, wenn sie über die Neigung von etwa 30º der Klemmbacken 118 vorrückt, um die letzten wenigen Klammern den Klemmbacken zuzuführen. Ansonsten ist die Schieberstange 134 ähnlich zur Schieberstange 90, wie sie in Fig. 10 gezeigt ist, um mit der letzten und am weitesten proximal gelegenen Klammer der Reihe 158 auf dem Klammerträger 128 in Eingriff zu treten und diese zu schieben. Eine Schraubenfeder 148 passt in das geformte Profil des unteren Gehäuses 102 und wirkt mit einem Federführungsblock 146 zusammen, um die Stange 142 vorzuspannen und vorzurücken, welche wiederum den Anzeiger 136 und die Schieberstange 134 in distaler Richtung verfährt und dabei die Reihe von Klammern 158 vorrückt. Eine Verbindung 144 ist vorgesehen und erleichtert sowohl eine Drehbewegung wie auch Längsbewegung. Die Verbindung 144 überträgt die Längsbetätigung des Verformungs-Schiebeelements 154 in eine Bewegung der Rinne 126. Ein ringförmiger Flansch 186 in der Verbindung 144 tritt in Eingriff mit einem Schlitz 164 in dem Rinnenaufbau 126, um die Rinne 126 in Antwort auf eine Bewegung der Griffe in Längsrichtung zu betätigen. Es sollte angemerkt werden, dass, während der Eingriff des Flansches 186 und Schlitzes 164 eine Bewegung des Rinnenaufbaus 126 entlang seiner Längsachse erlaubt, der Schlitz 164 auch frei zum Rotieren um den ringförmigen Flansch 186 auf eine Drehung des Knopfes 138 hin ist, um somit den gesamten Aufbau zu drehen. Eine Stange 142 erstreckt und bewegt sich in Längsrichtung durch die Verbindung 144, ist aber nicht durch die Verbindung betätigt. Das proximale Ende der Stange 142 tritt in Eingriff mit dem Federführungsblock 146, um die Vorspannung oder Federspannung der Feder 148 auf die Schieberstange 134 zu übertragen durch sein Anstoßen an seinem distalen Ende mit der Klammeranzeige 136, wie in Fig. 19a, 19b gezeigt ist, und somit der Schieberstange 134. Das Verformungs-Schiebeelement 154 ist an der Verbindung 144 durch Arme 155 befestigt, die um die Verbindung 144 herum und in Ausschnitte 196 passen, wie unten beschrieben ist.

Bezugnehmend nun auf Fig. 17 und 22 hält der Knopf 138 die proximalen Enden des gesamten distalen Aufbaus einschließlich den Klemmbackenschneidenaufbau 114, die Reihe von Klammern 158, den Klammeranzeiger 136, die Schieberstange 134, die Rinne 126 und die Klammerabdeckung 122 und dreht diese. Der Knopf 138 nimmt einen Keil 150, wie in Fig. 21 gezeigt, auf, der für einen reibschlüssigen Kontakt des Klemmbackenschneidenaufbaus 114 und der Klammerabdeckung 122 innerhalb des Knopfes 138 sorgt und dabei ihre Drehung auf eine Drehung des Knopfes 138 hin ermöglicht, aber eine Längsbewegung der Schieberstange 134 und der Rinne 126 gestattet.

Wendet man sich nun dem Betrieb der Vorrichtung 100 zu, so wird jeder Griff 101, 103 an den Gehäusen 102 und 104 schwenkbar angebracht und ist betätigbar, um eine Bewegung des Rinnenaufbaus 126 zu bewirken. Die Griffe 101, 103 sind schwenkbar an entgegengesetzten Seiten der Gehäuse 102, 104 verbunden und treten mit Stiften 108 in Eingriff, die entlang der Kurvenschlitze 156 des Verformungs-Schiebeelements verfahren. Das Verformungs-Schiebeelement 154 ist durch ein Paar von Armen 155 an seinem distalen Ende mit den Ausschnitten 196 der Verbindung 144 verbunden. Wie in Fig. 17 gezeigt ist, ist der Rinnenaufbau 126 am Schlitz 164 an dem distalen Ende der Verbindung 144 am Flansch 186 angebracht, während das proximale Ende der Verbindung 144 an den Ausschnitten 196 am distalen Ende des Verformungs- Schiebeelements 154 an den Armen 155 angebracht ist. Wenn sich die Griffe 101, 103 gegen die Vorspannung der Feder 107 zusammenschließen, bewegen sich somit die Stifte 108 entlang der Schlitze 156 des Verformungs-Schiebeelements 154, um das Verformungs-Schiebeelement 154 in distaler Richtung vorzurücken, welches in entsprechender Weise die Verbindung 144 und den Rinnenaufbau 126 vorrückt. Der Rinnenaufbau 126 tritt in Eingriff mit den Klemmbacken 118 des Klemmbackenaufbaus 114 an den Verschiebeoberflächen 124 zum Schließen der Klemmbacken.

Im Einsatz ist die Klammeranbringevorrichtung 100 mit einer Klammer 42 versehen, die bereits in den Klemmbacken 118 des Klemmbackenschneidenaufbaus 114 ist. Um die Klammer 42 anzubringen, werden die Griffe 101, 103 zuerst zusammengedrückt unter Überwindung der Vorspannung der Feder 107, was den Rinnenaufbau 126 in distaler Richtung, wie oben beschrieben, und über die Klemmbacken 118 des Klemmbackenschneidenaufbaus 114 verfahren lässt. Wie am Besten in Fig. 25 dargestellt ist, verschiebt diese Bewegung über die Klemmbacken 118 die Klemmbacken 118 in eine geschlossene Position und verursacht, dass die erhobenen Bereiche 120 der Klemmbacken 118 die Klammer 42 darin verformen. Die Biegsamkeit der Klemmbacken 118 verhindert eine Verletzung des Gewebes, in das die Klammer 42 eingebracht wird, indem die Klammer 42 nicht weiter verformt wird oder Gewebe beschädigt wird, wenn einmal die Klammer 42 verformt worden ist. Diese Verletzung wird durch die Klemmbackenarme verhindert, die den übermäßigen Hub aufnehmen und sich biegen, wenn die Klammer 42 vollständig verformt worden ist und die Klemmbacken 118 geschlossen sind, der Rinnenaufbau aber noch immer vorrückt. Wenn sich die Griffe 101, 103 öffnen, wird die verformte Klammer 42 von den Klemmbacken 118 freigegeben, und die Schieberstange 134 wird in distaler Richtung vorgeschoben, um die nächste Klammer 42' zu den Klemmbacken 118 vorzurücken. Die Klammer wird in den Klemmbacken durch die erhobenen Bereiche 120 und einen bogenförmigen Bereich 235 gehalten. Die Klammern werden als eine Gruppe nach vorne gedrückt und voneinander in Verbindung mit der Schieberstange 134 gehalten, um nicht in einer proximalen Richtung gedrückt zu werden. Die Klammeranzeige 136 kann durch das Fenster 120 auf der Klammerabdeckung 122 betrachtet werden, um anzuzeigen, wieviele Klammern in der Reihe 158 etwa in der Vorrichtung 100 verblieben sind.

Wendet man sich der in Fig. 26 dargestellten Ausführungsform zu, so ist eine endokopische Klammeranbringevorrichtung für die Anbringung von Mikroklammern in einem endoskopischen oder laparoskopischen chirurgischen Verfahren dargestellt. Obwohl Vorrichtungen im Stand der Technik für die Anbringung von chirurgischen Klammern bei endoskopischen chirurgischen Verfahren entwickelt wurden, war es bislang nicht möglich, mehrere Klammern aufzunehmen und individuell Mikroklammern Pfosten 185a im Knopf 138, um den endoskopischen Körperbereich 402 am Knopf 138 zu befestigen und die Drehung des Körperbereichs 402 zu erleichtern.

Eine Dichteinrichtung, wie ein O-Ring 408, ist vorgesehen und innerhalb des endoskopischen Körperbereichs 402 angeordnet und umschließt im Wesentlichen den Aufbau, der durch die Klammerabdeckung 122, Reihe von Klammern 158, Schieberstange 134, den Klemmbackenaufbau 114 und Rinnenaufbau 126 gebildet ist. Der O-Ring 408 umgibt im Wesentlichen diese Komponenten und ist zwischen dem oberen Röhrenbereich 404 und dem unteren Röhrenbereich 406 verkeilt, um den Austritt von Gas durch das Instrument während des endoskopischen chirurgischen Verfahrens zu verhindern.

Typischerweise wird bei einem endoskopischen chirurgischen Verfahren der Hohlraum mit Gas, wie Kohlendioxid, insuffliert, um den Hohlraum aufzublasen, um es dem Chirurgen zu erlauben, das chirurgische Ziel ohne Wechselwirkung mit benachbartem Gewebe und Organen zu erreichen. Daher ist es wünschenswert, eine Art von Dichteinrichtung im endoskopischen Bereich der Instrumentierung vorzusehen, um die unbeabsichtigte Leckage des Insuffliergases durch das Instrument selbst zu verhindern. Der O-Ring 408 ist nur aus illustrativen Zwecken dargestellt, und es wird daran gedacht, dass jeglicher geeigneter Dichtmechanismus innerhalb des endoskopischen Körperbereichs 402 vorgesehen sein kann.

Fig. 28 zeigt das vorliegende Instrument bei der Verwendung während eines endoskopischen chirurgischen Verfahrens. Nachdem der Körperhohlraum insuffliert worden ist, wird ein Trokaraufbau verwendet, um die Körperwand 414 zu durchstechen, um Zugang für die chirurgische Instrumentierung zu erlangen, um das endoskopische oder laparoskopische chirurgische Verfahren durchzuführen. Nachdem der Pfosten 185a im Knopf 138, um den endoskopischen Körperbereich 402 am Knopf 138 zu befestigen und die Drehung des Körperbereichs 402 zu erleichtern. Eine Dichteinrichtung, wie ein O-Ring 408, ist vorgesehen und innerhalb des endoskopischen Körperbereichs 402 angeordnet und umschließt im Wesentlichen den Aufbau, der durch die Klammerabdeckung 122, Reihe von Klammern 158, Schieberstange 134, den Klemmbackenaufbau 114 und Rinnenaufbau 126 gebildet ist. Der O-Ring 408 umgibt im Wesentlichen diese Komponenten und ist zwischen dem oberen Röhrenbereich 404 und dem unteren Röhrenbereich 406 verkeilt, um den Austritt von Gas durch das Instrument während des endoskopischen chirurgischen Verfahrens zu verhindern.

Typischerweise wird bei einem endoskopischen chirurgischen Verfahren der Hohlraum mit Gas, wie Kohlendioxid, insuffliert, um den Hohlraum aufzublasen, um es dem Chirurgen zu erlauben, das chirurgische Ziel ohne Wechselwirkung mit benachbartem Gewebe und Organen zu erreichen. Daher ist es wünschenswert, eine Art von Dichteinrichtung im endoskopischen Bereich der Instrumentierung vorzusehen, um die unbeabsichtigte Leckage des Insuffliergases durch das Instrument selbst zu verhindern. Der O-Ring 408 ist nur aus illustrativen Zwecken dargestellt, und es wird daran gedacht, dass jeglicher geeigneter Dichtmechanismus innerhalb des endoskopischen Körperbereichs 402 vorgesehen sein kann. Fig. 28 zeigt das vorliegende Instrument bei der Verwendung während eines endoskopischen chirurgischen Verfahrens. Nachdem der Körperhohlraum insuffliert worden ist, wird ein Trokaraufbau verwendet, um die Körperwand 414 zu durchstechen, um Zugang für die chirurgische Instrumentierung zu erlangen, um das endoskopische oder laparoskopische chirurgische Verfahren durchzuführen. Nachdem der Trokaraufbau angeordnet worden ist, wird das Instrument durch das Trokargehäuse 410 und die Trokarkanüle 412 eingeführt und tritt aus dem Trokaraufbau nahe dem Operationsort aus. In der in Fig. 28 dargestellten Illustration sollen ein Paar von durchtrennten Gefäßen, typischerweise ein Blutgefäß, wieder verbunden werden. Die Gefäße werden nebeneinander gesetzt und ihre Enden durch den Chirurgen unter Verwendung einer für diesen Zweck geeigneten Instrumentierung umgestülpt. Wenn einmal die umgestülpten Enden 420 nebeneinander gesetzt worden sind, wird das Instrument verwendet, um Klammern 42 um den Umfang der umgestülpten Gefäße anzubringen, um sie miteinander zu verbinden. Der Chirurg wird so viele Klammern wie nötig anbringen, um die durchtrennten Gefäße 416 und 418 wieder zu verbinden.

Fig. 29 und 30 zeigen die vorliegende Erfindung bei der Verwendung. Fig. 29 stellt das Instrument im Ruhezustand dar, in dem der Klemmbackenaufbau 114 neben einem Paar von Gefäßen 416 und 418 zum Verbinden angeordnet ist. Die umgestülpten Enden 420 werden Seite an Seite gesetzt, und der Klemmbackenaufbau über die umgestülpten Enden zum Anbringen der Mikroklammer positioniert. Wie in Fig. 29 ersichtlich ist, sind die Griffe 101, 103 in ihrem Ruhezustand, indem die Stifte 108 an der am weitesten distal gelegenen Position in den Schlitzen 156 des Verformungs-Schiebeelements 154 sind. Das distale Ende des Verformungs-Schiebeelements 154, nämlich die Arme 155, treten in Eingriff mit den Ausschnitten 196 und der Verbindung 144, die, wie oben beschrieben wurde, weiterhin mit dem Rinnenaufbau 126 am Schlitz 164 verbunden ist. Die Stange 142 tritt durch die Verbindung 144 unter dem Verformungs-Schiebeelement 154 hindurch und tritt in Eingriff mit dem Führungsblock 146 an seinem distalen Ende und der Anzeige 136 an ihrem distalen Ende, um die Reihe von Klammern 158 in einer distalen Richtung zu drücken.

Um eine Klammer 42, die in den Klemmbacken 118 angeordnet ist, umzubiegen, werden die Griffe 101, 103 in Pfeilrichtung "A", wie in Fig. 30 dargestellt, geschlossen. Wenn die Griffe geschlossen werden, verfahren die Stifte 108 in den Verschiebeschlitzen 156 des Verformungs-Schiebeelements 154, um das Verformungs-Schiebeelement 154 in der distalen Richtung zu bewegen. Wenn dies auftritt, wird die Verbindung 144 in einer distalen Richtung bewegt, was folglich den Rinnenaufbau 126 in der distalen Richtung bewegt, wie durch den Pfeil "B" dargestellt ist. Wenn sich der Rinnenaufbau 126 in der distalen Richtung bewegt, tritt das distale Ende des Rinnenaufbaus 126 in Eingriff mit den Verschiebeoberflächen 124 der Klemmbacken 118, um die Klemmbacken in eine geschlossene Position zu verschieben und die zwischen ihnen angeordnete Klammer 42 umzubiegen. Wenn die Griffe 101, 103 losgelassen werden, kehrt die Feder 107 (in Fig. 27 gezeigt) das Instrument in die in Fig. 29 gezeigte Position zurück.

Die folgenden Ansprüche identifizieren Ausführungsformen der Erfindung zusätzlich zu jenen im Detail oben beschriebenen.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung (100) zum Anbringen und Umbiegen plastisch verformbarer chirurgischer Gefäßklammern bei chirurgischen Gefäßverfahren, umfassend:

- einen Griffbereich (102, 104, 101, 103);

- einen langgestreckten Körperbereich (114), der sich von dem Griffbereich erstreckt;

- ein Paar (118) von Klemmbackenelementen, die sich von dem Körperbereich an einem Ende entgegengesetzt dem Griffbereich erstrecken und zwischen einer offenen Position und zur Aufnahme einer Klammer (158) in einen Zwischenraum zwischen den Klemmbackenelementen (118) und einer geschlossenen Position bewegbar sind, um eine in dem Zwischenraum vorhandene Klammer auf eine Bewegung des Griffbereichs hin umzubiegen;

- eine Mehrzahl von plastisch verformbaren, umbiegbaren offenen Klammern (158), die innerhalb des Körperbereichs angeordnet sind, wobei die Mehrzahl von Klammern in einer Reihe angeordnet sind, so dass jede der Mehrzahl von Klammern von zumindest einer anderen Klammer berührt wird, wobei die Reihe eine am weitesten distal gelegene Klammer und eine am weitesten proximal gelegene Klammer besitzt; wobei jede der Klammern ein Paar von bogenförmigen Beinen besitzt, die in einer offenen Anordnung der Klammer voneinander beabstandet sind, aber näher zusammen sind, nachdem die Klammer umgebogen worden ist; und

- einen Verschiebemechanismus (126), der dem Körperbereich zugeordnet ist, um die Klemmbackenelemente von der offenen Position in die geschlossene Position nockenartig zu verschieben, um die am weitesten distal gelegene offene Klammer der Reihe umzubiegen; und

- eine Schieberstangen-Vorrückeinrichtung (134), um die am weitesten proximal gelegene Klammer der Reihe (158) in Eingriff zu nehmen und zu schieben und dabei die Reihe (158) von Klammern in distaler Richtung vorzurücken, um die am weitesten distal gelegene Klammer (42) der Reihe (158) in distaler Richtung zu drücken;

dadurch gekennzeichnet, dass

- jedes der Klemmbackenelemente (118) einen erhöhten Bereich (120) mit einem bogenförmigen Bereich (135) besitzt, die beide angepasst sind, um in Bezug auf die Form mit einem der bogenförmigen Beine der am weitesten distal gelegenen Klammer (42) der Reihe (158) übereinzustimmen, um ihre distale Bewegung in der offenen Position der Klemmbackenelemente anzuhalten, wenn die Reihe (158) durch die Schieberstangen-Vorrückeinrichtung (134) in distaler Richtung gedrückt wird; und

- der erhöhte Bereich (120) weiterhin einen Anschlagbereich auf weist, gegen den die der am weitesten distal gelegenen Klammer benachbarte Klammer (42') anschlägt, wenn die Reihe (158) durch die Schieberstangen-Vorrückeinrichtung (134) in distaler Richtung gedrückt wird, wenn die Klemmbackenelemente (118) in ihrer geschlossenen Position sind, um die am weitesten distal gelegene Klammer (42) der Reihe (158) umzubiegen, die aber nicht gegen die zur am weitesten distal gelegenen Klammer benachbarten Klammer (42') der Reihe (158) anstößt, wenn die Klemmbackenelemente (118) in ihrer offenen Position sind.

2. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß Anspruch 1, wobei die Klemmbackenelemente (118) in einem Winkel in Bezug auf die Längsachse des Körperbereichs angeordnet sind.

3. Vorrichtung zum Anbringen von chirurgischen Gefäßklammern gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Griffbereich ein Gehäuse (102, 104) und ein Paar von Griffen (101, 103) auf weist, die schwenkbar mit dem Gehäuse verbunden und in einer zangenartigen Weise betätigbar sind, wobei jeder der Griffe ein proximales und ein distales Ende hat und schwenkbar an dem Gehäuse an den proximalen Enden angebracht ist.

4. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß Anspruch 3, weiter umfassend eine erste Federeinrichtung (107), die zwischen den Griffen (101, 103) verbunden ist; und

eine zweite Federeinrichtung (148), welche die Schieberstangen-Vorrückeinrichtung (134) in einer distalen Richtung vorrückt, um die am weitesten distal gelegene Klammer in eine Position zwischen den Klemmbackenelementen (118) auf ein Öffnen der Griffe hin zu schieben.

5. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter umfassend eine Drehregeleinrichtung (138), um eine Drehung des langgestreckten Körperbereichs (114) und der Klemmbackenelemente (118) in Bezug auf den Griffbereich zu bewirken.

6. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß Anspruch 5, wobei der langgestreckte Körperbereich (114) einen Keilnutenschlitz (250) aufweist, der in zusammenpassender Weise mit einem Keilnutenpfosten (185a) in der Drehregeleinrichtung in Eingriff tritt, wobei der Keilnutenschlitz den langgestreckten Körperbereich (114) gegen eine Längsbewegung sperrt, aber eine Drehbewegung erlaubt.

7. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Klemmbackenelemente (118) einstückig mit dem langgestreckten Körperbereich (114) sind und der Verschiebemechanismus eine Rinne (126) auf weist, welche den langgestreckten Körperbereich (114) umschließt.

8. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß Anspruch 7, sofern dieser von Anspruch 6 abhängig ist, wobei die Rinne (126) einen langgestreckten Schlitz (251a) aufweist, der sich über den Keilnutenpfosten (185a) verschiebt, um eine Längsbewegung zu erlauben.

9. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter umfassend einen endoskopischen Körperbereich (402), der gestaltet und dimensioniert ist zum Einführen durch eine Trokarkanüle.

10. Vorrichtung zum Anbringen chirurgischer Gefäßklammern gemäß Anspruch 9, wobei der endoskopische Körperbereich (402) ein röhrenförmiger Bereich (404, 406) ist, der im Wesentlichen die Klammern (158), die Schieberstangen- Vorrückeinrichtung (134) und den Verschiebemechanismus (126) umschließt.

11. Vorrichtung zum Anbringen von chirurgischen Gefäßklammern gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter umfassend eine Dichtung (408), um den Durchtritt von Gas durch die Vorrichtung während eines endoskopischen chirurgischen Verfahrens zu verhindern.







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