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Dokumentenidentifikation DE69431183T2 15.05.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0693155
Titel VERBESSERTE ZUSAMMENKLAPPBARE SCHUTZHÜTTE MIT HOHEM VERDECK
Anmelder Carter, Mark C., Alta Loma, Calif., US
Erfinder Carter, Mark C., Alta Loma, Calif., US
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69431183
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.04.1994
EP-Aktenzeichen 949133532
WO-Anmeldetag 04.04.1994
PCT-Aktenzeichen PCT/US94/03668
WO-Veröffentlichungsnummer 0009423162
WO-Veröffentlichungsdatum 13.10.1994
EP-Offenlegungsdatum 24.01.1996
EP date of grant 14.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2003
IPC-Hauptklasse E04H 15/58
IPC-Nebenklasse E04H 15/50   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft zusammenklappbare, zusammenlegbare Strukturen im Allgemeinen und betrifft im Besonderen eine zusammenlegbare Freiland- Unterstandsstruktur mit einer erhöhten Überdachung.

Beschreibung des Standes der Technik

Zeitweilige Unterstände, welche einfach transportiert und schnell an Notfallorten aufgestellt werden können, können besonders nützlich sein, eine vorübergehende Versorgung und Behausung bereitzustellen. Derartige Unterstände können ebenso nützlich für nicht notfallbedingte Zusammenkünfte unter freiem Himmel sein, wie etwa für vorübergehende Militärposten, Feldausflüge und dgl. Ein solcher schnell errichtbarer zusammenlegbarer Unterstand mit einem Fachwerk aus X-förmigen Verbindungen, Teleskopbeinen und einer das Fachwerk bedeckenden Überdachung ist in meinem U.S.-Patent mit der Nummer 4,607,656 beschrieben. Die Beine dieses Unterstandes können auf etwa das Doppelte ihrer verstauten Länge teleskopartig ausgefahren werden und das Fachwerk aus X-förmigen Gerüstpaaren ist zu einem horizontalen Verlauf zwischen den Beinen in der Lage, um eine Überdachung zu tragen. Das Fachwerk kann aus leichtgewichtigem Material aufgebaut sein. Weiterhin können die Teleskopbeine ausgefahren werden, um das Fachwerk des Unterstandes anzuheben. Die Höhe der Überdachung ist jedoch auf die ausgefahrene Länge der Beine begrenzt und die Überdachung ist im Wesentlichen flach, was eine Ansammlung von Niederschlag und Schutt auf der Überdachung gestattet, was Löcher und Risse in der Überdachung fördern kann. Zusätzlich ist die Größe und Stabilität des Unterstandes im Allgemeinen durch die Festigkeit des Fachwerks begrenzt. Eine weitere zusammenklappbare Struktur ist in der GB 2 258 475 A offenbart, wobei ein zusammenklappbares Zelt vorgesehen ist, welches vier vertikale Hauptstützen, zwölf jeweils zwei gelenkig miteinander verbundene Verstrebungen umfassende Stützstrukturen und eine oberste Stütze umfasst, um einen Rahmen zu bilden, welcher durch eine Zeltbahn bedeckt ist. Dieses Dokument offenbart alle Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Ein weiterer zusammenklappbarer Unterstandsrahmen ist in der AU-B-25649/88 offenbart, wobei eine Rahmenanordnung aus Umfangsstützpfosten vorgesehen ist, welche durch Scherenverbindungsanordnungen miteinander verbunden sind, die eine jeweilige obere und eine untere Schwenkverbindung mit den Umfangspfosten bilden. Die jeweiligen oberen Schwenkverbindungen sind an den oberen Enden der jeweiligen Pfosten befestigt und die unteren Schwenkverbindungen sind verschiebbar an den jeweiligen Pfosten befestigt. Dadurch kann die Rahmenanordnung aus einer zusammengeklappten Konfiguration mit nebeneinander liegenden Pfosten zu einer ausgefahrenen Konfiguration mit voneinander beabstandeten Pfosten bewegt werden.

Es wäre wünschenswert, einen verbesserten zusammenlegbaren Unterstand mit einem Stützfachwerk für die Überdachung bereitzustellen, welches sich über die Stützbeine hinaus erhebt, um für mehr Kopffreiheit innerhalb der Struktur zu sorgen und um eine Reduktion der Größe und des Gewichts der Beine und des Fachwerks zu ermöglichen, welche benötigt werden, um eine adäquate Höhe der Überdachung zu erreichen. Die vorliegende Erfindung erfüllt diesen Bedarf.

Abriss der Erfindung

Kurz und allgemein ausgedrückt stellt die vorliegende Erfindung einen zusammenlegbaren Unterstand mit einem verbesserten Gerüstfachwerk bereit, welches eine Unterstandsüberdachung mit Giebel anhebt, um mehr Kopffreiheit, Festigkeit und Stabilität bereitzustellen.

Dementsprechend sieht die Erfindung einen zusammenlegbaren Unterstand vor, umfassend eine Überdachung mit wenigstens drei Seiten und wenigstens drei Ecken; wenigstens drei vertikal angeordnete und die Überdachung stüt zende Beine, wobei jeweils eines der Beine unter jeder der Überdachungsecken angeordnet ist, wobei jedes der Beine ein oberes Ende und ein unteres Ende aufweist; wenigstens ein mit jedem der Beine verbundenes Umfangsgerüstmittel wobei jedes der Umfangsgerüstmittel ein erstes und ein zweites Verbindungselement umfasst, wobei das erste Verbindungselement ein äußeres Ende aufweist, welches mit dem oberen Ende des einen Beins verbunden ist und wobei das zweite Verbindungselement ein äußeres Ende aufweist, welches verschiebbar mit dem Bein verbunden ist, und wobei das erste und das zweite Verbindungselement in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, sowie wenigstens zwei zentrale Gerüstmittel, wobei jedes zentrale Gerüstmittel ein Paar aus einem ersten und einem zweiten Verbindungselement umfasst, welche in einer Scherenanordnung miteinander verbunden sind, wobei jedes der zentralen Gerüstpaare mit den inneren Enden eines Umfangsgerüstmittels verbunden ist, wobei das erste und das zweite Verbindungselement derart in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, dass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung ausziehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungselement eine Längsmitte und einen mit dem zweiten Verbindungselement verbundenen Schwenkpunkt aufweist, wobei der Schwenkpunkt des ersten Verbindungselements um einen vorbestimmten Abstand von der Längsmitte zu dem äußeren Ende hin entfernt angeordnet ist, und dass das zweite Verbindungselement eine Längsmitte und einen mit dem ersten Verbindungselement verbundenen Schwenkpunkt aufweist, wobei der Schwenkpunkt des zweiten Verbindungselements um den vorbestimmten Abstand von der Längsmitte des zweiten Verbindungselements von dem äußeren Ende entfernt angeordnet ist, so dass das Umfangsgerüstmittel von einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung, welche sich über das Bein erstreckt, ausziehbar ist.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines vierseitigen Unterstands sind zwei erste Umfangsgerüstpaare von Verbindungselementen mit jedem der vier Beine verbunden. Für jedes Bein ist das äußere Ende des ersten Verbindungs glieds eines jeden mit dem Bein verbundenen Gerüstpaars schwenkbar mit dem oberen Ende eines Beins verbunden. Weiterhin ist das äußere Ende des zweiten Verbindungsglieds verschiebbar mit dem Bein verbunden. Vorzugsweise ist es schwenkbar an einem Schieberelement an dem Bein befestigt. Das erste und das zweite Verbindungselement sind miteinander in einer modifizierten Scherenkonfiguration schwenkbar verbunden, sodass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung heraus, in der sie horizontal zwischen benachbarten Beinen verlaufen, zu einer zweiten ausgezogenen Stellung, welche über die Beine verläuft, ausziehbar sind. Zweite Umfangsgerüstpaare von Verbindungselementen sind ebenso vorzugsweise mit jedem der ersten Umfangsgerüstpaare verbunden, wobei das erste Verbindungsglied der zweiten Umfangsgerüstpaare schwenkbar mit dem zweiten Verbindungsglied eines entsprechenden ersten Umfangsgerüstpaares verbunden ist und wobei das zweite Verbindungsglied des zweiten Umfangsgerüstpaars schwenkbar mit dem ersten Verbindungsglied des entsprechenden ersten Umfangsgerüstpaars verbunden ist. Das erste und das zweite Verbindungselement der zweiten Umfangsgerüstpaare sind ferner vorzugsweise miteinander in einer modifizierten Scherenkonfiguration schwenkbar verbunden, sodass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung, in welcher sie horizontal zwischen Beinen verlaufen, zu einer zweiten ausgezogenen Stellung, in welcher sie über das erste Umfangsgerüstpaar verlaufen, ausziehbar sind. Jedes der zweiten Umfangsgerüstpaare ist vorzugsweise schwenkbar mit einem anderen zweiten Umfangsgerüstpaar verbunden.

Wenigstens zwei erste zentrale Gerüstpaare von Verbindungselementen sind weiterhin in der Ausführungsform eines vierseitigen Unterstands vorgesehen. Schwenkbar miteinander in einer Scherenkonfiguration verbunden, sind sie jeweils mit den inneren Enden eines der Umfangsgerüstpaare verbunden und sind vorzugsweise schwenkbar mit einer Verbindung der inneren Enden von zweiten Umfangsgerüstpaaren verbunden. Wenigstens zwei zweite innere Zentralgerüstpaare von in einer Scherenkonfiguration schwenkbar miteinander verbundenen Verbindungselementen sind vorzugsweise jeweils schwenkbar mit den inneren Enden eines der ersten äußeren zentralen Gerüstpaaren verbunden. Die inneren Enden der zentralen Gerüstpaare sind vorzugsweise schwenkbar mit den inneren Enden von wenigstens einem weiteren der inneren zentralen Gerüstpaare verbunden und sind vorzugsweise schwenkbar mit einem vertikal orientierten zentralen Stützelement, welches die Überdachung trägt, und einem Zentralstützen-Schieberelement verbunden, welcher derart angeordnet ist, dass er verschiebbar mit dem zentralen Stützelement in Eingriff ist. Ebenso sind vorzugsweise Spannmittel zwischen dem Bein- Schieberelement und dem Zentralstützen-Schieberelement vorgesehen.

Diese und andere Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung offensichtlich werden, welche Zeichnung beispielhaft die Merkmale der Erfindung darstellt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des verbesserten zusammenlegbaren Unterstands mit einer erhöhten Überdachung der Erfindung, welche die erhöhte Dachstruktur mit Giebel zeigt;

Fig. 2 ist eine Querschnittsaufrissansicht des zusammenlegbaren Unterstands der Erfindung, entlang Linie 2-2 von Fig. 1, welche die Umfangs- und die zentralen Gerüstpaare des Unterstands in einer ausgezogenen aufgestellten Konfiguration zeigt;

Fig. 3 ist eine Schnittdraufsicht des zusammenlegbaren Unterstands der Erfindung;

Fig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts der Verbindung zwischen den Umfangsgerüstpaaren und den zentralen Gerüstpaaren;

Fig. 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht eines Beins des zusammenlegbaren Unterstands entlang Linie 5-5 von Fig. 3;

Fig. 6 ist eine Seitenaufrissansicht des Fachwerks des zusammenlegbaren Unterstands, welche die Umfangsgerüstpaare in einer im Wesentlichen zusammengelegten Konfiguration zeigt; und

Fig. 7 ist eine Schnittdraufsicht einer dreiseitigen Ausführungsform des zusammenlegbaren Unterstands der Erfindung, ähnlich der in Fig. 3 gezeigten.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGS- FORM

Die Größe und die verfügbare Kopffreiheit von bisherigen zusammenlegbaren Unterständen wurden im Allgemeinen durch die ausgezogene Länge der Beine der Struktur begrenzt und stellten im Wesentlichen ebene Dachstrukturen bereit, welche eine Sammlung von Niederschlag in Taschen oder Furchen auf der Oberseite des Unterstandes ermöglichen. Der verbesserte zusammenlegbare Unterstand der Erfindung sieht größere, leichtere zusammenlegbare Unterstandstrukturen mit einer erhöhten Giebeldachstruktur vor, welche weiterhin die Festigkeit und Stabilität des Unterstandes verbessert.

Wie in den Zeichnungen dargestellt ist und insbesondere mit Bezug auf die in Fig. 1 gezeigte bevorzugte vierseitige Ausführungsform ist die Erfindung durch einen verbesserten zusammenlegbaren Unterstand 10 verkörpert, welcher eine Überdachung 12 mit wenigstens drei Seiten 14 und bevorzugt vier Seiten sowie wenigstens drei Ecken 16 und bevorzugt vier Ecken aufweist. Die Überdachung ist vorzugsweise aus einem Nylongewebe gebildet, sodass es leicht ist und einfach zu transportieren ist, obwohl die Überdachung ebenso aus anderen geeigneten Lagenmaterialien hergestellt sein kann, wie etwa Leinwand oder andere Arten von Stoffgewebe, oder Kunststoff. Wenigstens drei und vorzugsweise vier Beine 18 stützen die Überdachung, wobei ein Bein unter jeder Ecke der Überdachung angeordnet ist. Mit besonderem Bezug auf Fig. 2 und 5 weist jedes der Beine ein oberes Ende 20 und ein unteres Ende 22 auf. Vorzugsweise umfasst weiterhin jedes Bein einen oberen und einen unteren Teleskopabschnitt 24 bzw. 26, wobei der untere Teleskopabschnitt einen federvorgespannten Auslösestift 27 umfasst zur Verrastung in Öffnungen 28, welche in dem oberen Abschnitt zur Einstellung der gewünschten Beinhöhe vorgesehen sind. Der ausziehbare untere Abschnitt umfasst weiterhin vorzugsweise einen Fußabschnitt 29 zum Eingriff mit dem Boden oder einer anderen Bodenfläche.

Wie am besten in Fig. 2 zu sehen ist, ist weiterhin ein Bein-Schieberelement 32 verschiebbar an dem oberen Abschnitt eines jeden der Beine montiert. In dem oberen Beinabschnitt ist ebenso ein federvorgespannter Auslösestift 34 vorgesehen zur Verrastung mit einer Öffnung 36 in dem Bein-Schieberelement, wie weiter unten erläutert werden wird.

Mit Bezug auf Fig. 2 und 6 umfasst bei der bevorzugten vierseitigen Ausführungsform das Umfangsfachwerk 38 ein Umfangsgerüstmittel 40 mit zwei ersten Umfangsgerüstpaaren 42 aus mit jedem der Beine bei rechten Winkeln verbundenen Verbindungselementen, wobei jedes der ersten Umfangsgerüstpaare ein erstes Verbindungselement 44 umfasst mit einem mit dem oberen Ende eines Beins verbundenen äußeren Ende 46, einem inneren Ende 48, einer Längsmitte 50 sowie einem Schwenkpunkt 52, welcher von der Längsmitte zu dem äußeren Ende mit einem vorbestimmten Abstand L&sub1; entfernt angeordnet ist. Jedes der ersten Umfangsgerüstpaare umfasst ferner ein zweites Verbindungsglied 54 mit einem schwenkbar mit dem Bein-Schieberelement verbundenen äußeren Ende 56, wodurch das zweite Verbindungsglied verschiebbar mit dem oberen Abschnitt des Beins verbunden wird. Das zweite Verbindungsglied des ersten Umfangsgerüstpaares umfasst ein inneres Ende 58, eine Längsmitte 60 sowie einen Schwenkpunkt 62, welcher von der Längsmitte zum inneren Ende hin mit dem gleichen vorbestimmten Abstand L&sub1; entfernt angeordnet ist. Die Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungs glieds in jedem der ersten Umfangsgerüstpaare sind schwenkbar in einer modifizierten Scherenkonfiguration verbunden, sodass, obwohl das erste und das zweite Verbindungselement, wie in Fig. 6 gezeigt ist, in einer ersten zusammengelegten Stellung des Unterstands einen kurzen Abstand im Allgemeinen horizontal zu einem anderen Bein hin verlaufen, das erste und das zweite Verbindungselement sich zu einer zweiten ausgezogenen Stellung auseinander ziehen, bei welcher die inneren Enden der Verbindungselemente über das obere Ende des Beins hinaus verlaufen, wie in Fig. 2 gezeigt ist.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Umfangsgerüstmittel ferner ein zweites Umfangsgerüstpaar 64 aus Verbindungselementen, welches schwenkbar mit jedem der ersten Umfangsgerüstpaare verbunden ist, um das Fachwerk weiter über die Beine des Unterstands hinaus auszudehnen. Jedes der zweiten Umfangsgerüstpaare umfasst vorzugsweise ein erstes Verbindungsglied 66 mit einem äußeren Ende 68, welches schwenkbar mit dem inneren Ende des zweiten Verbindungsglieds des zugeordneten ersten Umfangsgerüstpaares verbunden ist, einem inneren Ende 70, einem Längsmittelpunkt 72 sowie einem Schwenkpunkt 74, welcher von dem Längsmittelpunkt zu dem inneren Ende mit einem vorbestimmten Abstand L&sub2; entfernt angeordnet ist. Jedes der zweiten Umfangsgerüstpaare umfasst weiterhin ein zweites Verbindungsglied 76 mit einem äußeren Ende 78, welches schwenkbar mit dem inneren Ende des ersten Verbindungsglieds des zugeordneten ersten Umfangsgerüstpaares verbunden ist, einem inneren Ende 80, einem Längsmittelpunkt 82 sowie einem Schwenkpunkt 84, welcher von dem Längsmittelpunkt mit dem vorbestimmten Abstand L&sub2; zu dem äußeren Ende hin entfernt angeordnet ist. Die Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungsglieds in jedem der zweiten Umfangsgerüstpaare sind vorzugsweise schwenkbar miteinander verbunden, was zu einer modifizierten Scherenkonfiguration derart führt, dass die zweiten Gerüstpaare ebenso aus einer ersten zusammengelegten Stellung, welche im Allgemeinen horizontal zwischen Beinen verläuft, zu einer zweiten ausgezogenen Stellung ausziehbar sind, welche über das erste Umfangsgerüstpaar verläuft. Die inneren Enden 70 und 80 eines jeden zweiten Umfangs gerüstpaares sind ferner vorzugsweise schwenkbar mit den inneren Enden 70 und 80 eines anderen zweiten Umfangsgerüstpaares bei einer Verbindung 86 verbunden, welche zwischen zwei Beinen einer Seite des Unterstandsfachwerks zentriert ist.

Wie am besten in Fig. 2, 3 und 4 zu sehen ist, ist weiterhin eine Mehrzahl von zentralen Gerüstmitteln 88 vorgesehen, einschließlich wenigstens zwei äußeren zentralen Gerüstpaaren 90 von Verbindungselementen, wobei jedes der äußeren zentralen Gerüstpaare schwenkbar mit den inneren Enden wenigstens eines der zweiten Umfangsgerüstpaare bei der Verbindung 86 verbunden sind, etwa durch, rechtwinklige Halterungselemente 87, mit welchen die inneren Enden der zweiten Umfangsgerüstpaare und die äußeren zentralen Gerüstpaare schwenkbar verbunden sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Fachwerk des Unterstands eine quadratische Konfiguration auf. Es sind ferner vier äußere zentrale Gerüstpaare vorgesehen, welche mit den vier Seitenverbindungen des Unterstandsfachwerks verbunden sind. Wenn das Unterstandsfachwerk drei Seiten aufweist, können drei äußere zentrale Gerüstpaare vorhanden sein. Jedes der äußeren zentralen Gerüstpaare umfasst vorzugsweise ein erstes Verbindungsglied 92 mit einem äußeren Ende 94, welches mit dem inneren Ende des zweiten Verbindungsglieds des zweiten Umfangsgerüstpaares verbunden ist, einem inneren Ende 96 sowie einem Schwenkpunkt 98, welcher an dem Längsmittelpunkt des ersten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaares gelegen ist. Jedes der äußeren zentralen Gerüstpaare umfasst vorzugsweise ebenso ein zweites Verbindungsglied 100 mit einem äußeren Ende 102, welches mit dem inneren Ende des ersten Verbindungsglieds des zweiten Umfangsgerüstpaars verbunden ist, einem inneren Ende 104 sowie einem Schwenkpunkt 106, welcher an dem Längsmittelpunkt des zweiten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaars gelegen ist. Jeder der Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungsglieds der äußeren zentralen Gerüstpaare sind schwenkbar miteinander verbunden, um horizontal zwischen den Seiten des Unterstandsfachwerks auseinander gezogen zu werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das zentrale Gerüstmittel weiterhin wenigstens zwei innere zentrale Gerüstpaare 110 aus Verbindungselementen, wobei jedes der inneren zentralen Gerüstpaare schwenkbar mit den inneren Enden eines zugeordneten äußeren zentralen Gerüstpaars verbunden ist. Jedes der inneren zentralen Gerüstpaare umfasst vorzugsweise ein erstes Verbindungsglied 112 mit einem äußeren Ende 114, welches mit dem inneren Ende des zweiten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaars verbunden ist, mit einem inneren Ende 116 und einem Schwenkpunkt 118, welcher an dem Längsmittelpunkt des ersten Verbindungsglieds des inneren zentralen Gerüstpaars gelegen ist. Jedes der inneren zentralen Gerüstpaare umfasst weiterhin vorzugsweise ein zweites Verbindungsglied 120, mit einem äußeren Ende 122, welches mit dem inneren Ende des ersten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaars verbunden ist, mit einem inneren Ende 124 und einem Schwenkpunkt 126, welcher an dem Längsmittelpunkt des zweiten Verbindungsglieds des inneren zentralen Gerüstpaars gelegen ist. Die Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungsglieds des inneren zentralen Gerüstpaars sind jeweils schwenkbar miteinander verbunden, sodass sie horizontal zwischen den Seiten des Unterstandsfachwerks auseinander gezogen werden. Die inneren Enden eines jeden des ersten und des zweiten Verbindungsglieds des inneren zentralen Gerüstpaars sind vorzugsweise mit den inneren Enden des ersten und des zweiten Verbindungsglieds wenigstens eines anderen der inneren zentralen Gerüstpaare schwenkbar verbunden. Die inneren Enden des inneren zentralen Gerüstpaars sind vorzugsweise mit wenigstens einem vertikal orientierten zentralen Stützelement 130 verbunden, welches vorgesehen ist, die Überdachung zu tragen, wenn sich das Unterstandsfachwerk in einer ausgezogenen Konfiguration befindet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein zentrales Schieberelement 132 schwenkbar mit einem inneren Ende des inneren zentralen Gerüstpaars verbunden und ist derart angeordnet, dass es in Schiebeeingriff mit dem zentralen Stützelement ist, wenn sich das Unterstandsfachwerk in einem ausgezogenen Zustand befindet. Die inneren Enden eines jeden der ersten Verbindungsglieder der inneren zentralen Gerüstpaare sind vorzugsweise schwenkbar mit einem aus dem zentralen Stützelement und dem zentralen Schieberelement verbunden. Weiterhin sind die inneren Enden eines jeden der zweiten Verbindungsglieder der inneren zentralen Gerüstpaare vorzugsweise schwenkbar mit dem anderen aus dem zentralen Stützelement und dem zentralen Schieberelement verbunden.

Bei der bevorzugten in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform eines vierseitigen Unterstands ist vorzugsweise zwischen dem Bein-Schieberelement und dem Zentralstützen-Schieberelement ein Spannmittel 138 vorgesehen, um der ausgezogenen Konfiguration des Unterstandsfachwerks zusätzliche Festigkeit und Stabilität zu verleihen. Das Spannmittel umfasst vorzugsweise eine erste Schnur 140, welche an jedem Sein durch eine Halterung 42 auf dem Bein-Schieber gesichert ist, eine zweite Schnur 144, welche an einer Halterung 146 auf dem zentralen Schieber gesichert ist, sowie eine Schnurverriegelung 148, wie etwa eine Sprungwerk-Schnurverriegelung, welche die erste und die zweite Schnur gemeinsam sichert. Das zentrale Stützelement kann weiterhin ein Spitzenpfahlelement 150 umfassen, um das obere Zentrum der Überdachung über das Unterstandsfachwerk auszudehnen, um die Überdachung festzuziehen.

Eine bevorzugte dreiseitige Ausführungsform des zusammenlegbaren Unterstands 10' der Erfindung ist in Fig. 7 gezeigt, in welcher ähnliche Bezugszeichen sich auf ähnliche Elemente aus den vorhergehenden Figuren beziehen. Der dreiseitige zusammenlegbare Unterstand ist im Wesentlichen der in den vorhergehenden Zeichnungen dargestellten und oben beschriebenen vierseitigen Ausführungsform ähnlich. Der dreiseitige Unterstand umfasst eine Überdachung 12' mit drei Seiten 14' und drei Ecken 16'. Jedes Bein 18' umfasst weiterhin vorzugsweise einen oberen und einen unteren Teleskopabschnitt zur Einstellung der gewünschten Beinhöhe, wie zuvor beschrieben wurde. Ein Bein-Schieberelement ist ebenso verschiebbar an dem oberen Abschnitt eines jeden der Beine angebracht, wie oben beschrieben wurde.

Mit Bezug auf Fig. 7 umfasst das Umfangsfachwerk 38' Umfangsgerüstmittel 40' mit zwei ersten Umfangsgerüstpaaren 42' aus Verbindungselementen, welche mit jedem der Beine bei Winkeln von ca. 60 Grad verbunden sind, wobei jedes der ersten Umfangsgerüstpaare ein erstes Verbindungselement 44' umfasst, mit einem äußeren Ende 46', welches mit dem oberen Ende eines Beins verbunden ist, mit einem inneren Ende 48', einer Längsmitte 50' und einem von der Längsmitte zu dem äußeren Ende mit einem vorbestimmten Abstand L,' entfernt angeordneten Schwenkpunkt 52'. Jedes der ersten Umfangsgerüstpaare umfasst ferner ein zweites Verbindungsglied 54' mit einem äußeren Ende 56', welches schwenkbar mit dem Bein; Schieberelement verbunden ist und somit verschiebbar das zweite Verbindungsglied mit dem oberen Abschnitt des Beins verbindet. Das zweite Verbindungsglied des ersten Umfangsgerüstpaars umfasst ein inneres Ende 58', eine Längsmitte 60' und einen von der Längsmitte zu dem inneren Ende mit dem gleichen vorbestimmten Abstand L,' entfernt angeordneten Schwenkpunkt 62'. Die Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungsglieds in jedem der ersten Umfangsgerüstpaare sind schwenkbar in einer modifizierten Scherenkonfiguration verbunden, sodass, obwohl das erste und das zweite Verbindungselement in einer ersten zusammengelegten Stellung des Unterstands einen kurzen Abstand im Allgemeinen horizontal zu einem anderen Bein verlaufen, wie zuvor in Fig. 6 gezeigt wurde, das erste und das zweite Verbindungselement zu einer zweiten ausgezogenen Stellung verlaufen, bei welcher die inneren Enden der Verbindungselemente über das obere Ende des Beins verlaufen, wie zuvor in Fig. 2 gezeigt worden ist.

Bei der Ausführungsform eines dreiseitigen zusammenlegbaren Unterstands umfasst das Umfangsgerüstmittel weiterhin ein zweites Umfangsgerüstpaar 64' aus Verbindungselementen, welches vorzugsweise mit jedem der ersten Umfangsgerüstpaare schwenkbar verbunden ist, um das Fachwerk weiter über die Beine des Unterstands auszudehnen. Jedes der zweiten Umfangsgerüstpaare umfasst vorzugsweise ein erstes Verbindungsglied 66' mit einem äußeren Ende 68', welches schwenkbar mit dem inneren Ende des zweiten Verbin dungsglieds des zugeordneten ersten Umfangsgerüstpaares verbunden ist, einem inneren Ende 70', einem Längsmittelpunkt 72' und einem Schwenkpunkt 74', welcher von dem Längsmittelpunkt zu dem inneren Ende hin mit einem vorbestimmten Abstand L&sub2;' entfernt angeordnet ist. Jedes der zweiten Umfangsgerüstpaare umfasst weiterhin vorzugsweise ein zweites Verbindungsglied 76' mit einem äußeren Ende 78', welches schwenkbar mit dem inneren Ende des ersten Verbindungsglieds des zugeordneten ersten Umfangsgerüstpaares verbunden ist, einem inneren Ende 80', einem Längsmittelpunkt 82' und einem Schwenkpunkt 84', welcher von dem Längsmittelpunkt zu dem äußeren Ende hin mit dem vorbestimmten Abstand L&sub2;' entfernt angeordnet ist. Die Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungsglieds in jedem der zweiten Umfangsgerüstpaare sind vorzugsweise miteinander schwenkbar verbunden, was zu einer modifizierten Scherenkonfiguration führt, sodass die zweiten Gerüstpaare ebenso von einer ersten zusammengelegten Stellung, weiche im Allgemeinen horizontal zwischen Beinen verläuft, zu einer zweiten ausgezogenen Stellung ausziehbar sind, welche über das erste Umfangsgerüstpaar verläuft. Die inneren Enden eines jeden zweiten Umfangsgerüstpaars sind ferner vorzugsweise schwenkbar mit den inneren Enden eines weiteren zweiten Umfangsgerüstpaars bei einer Verbindung 86' verbunden, welche zwischen zwei Beinen einer Seite des Unterstandsfachwerks zentriert ist.

Mit weiterem Bezug auf Fig. 7 sind ebenso drei zentrale Gerüstmittel 88' vorgesehen, welche wenigstens zwei äußere zentrale Gerüstpaare 90' von Verbindungselementen umfassen, wobei jedes der äußeren zentralen Gerüstpaare schwenkbar mit den inneren Enden wenigstens eines der zweiten Umfangsgerüstpaare bei der Verbindung 86' verbunden ist, wie etwa durch rechtwinklige Halterungselemente 87', mit welchen die inneren Enden der zweiten Umfangsgerüstpaare und die äußeren zentralen Gerüstpaare schwenkbar verbunden sind. Jedes der äußeren zentralen Gerüstpaare umfasst vorzugsweise ein erstes Verbindungsglied 92' mit einem äußeren Ende 94', das mit dem inneren Ende des zweiten Verbindungsglieds des zweiten Umfangsgerüstpaars verbunden ist, einem inneren Ende 96' und einem Schwenkpunkt 98', welcher an dem Längsmittelpunkt des ersten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaars gelegen ist. Jedes der äußeren zentralen Gerüstpaare umfasst ferner vorzugsweise ein zweites Verbindungsglied 100' mit einem äußeren Ende 102', welches mit dem ersten Verbindungsglied des zweiten Umfangsgerüstpaares verbunden ist, einem inneren Ende 104' sowie einem Schwenkpunkt 106', welcher an dem Längsmittelpunkt des zweiten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaares gelegen ist. Die Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungsglieds der äußeren zentralen Gerüstpaare sind jeweils schwenkbar miteinander verbunden, sodass sie horizontal zwischen den Seiten des Unterstandsfachwerks auseinander gezogen werden.

Bei der Ausführungsform des dreiseitigen zusammenlegbaren Unterstands umfasst jedes zentrale Gerüstmittel weiterhin ein inneres zentrales Gerüstpaar 110' aus Verbindungselementen, wobei jedes der inneren zentralen Gerüstpaare schwenkbar mit den inneren Enden eines zugeordneten äußeren zentralen Gerüstpaars verbunden ist. Jedes der inneren zentralen Gerüstpaare umfasst vorzugsweise ein erstes Verbindungsglied 112' mit einem äußeren Ende 114', weiches mit dem inneren Ende des zweiten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaars verbunden ist, einem inneren Ende 116' und einem Schwenkpunkt 118', welcher an dem Längsmittelpunkt des ersten Verbindungsglieds des inneren zentralen Gerüstpaars gelegen ist. Jedes der inneren zentralen Gerüstpaare umfasst weiterhin vorzugsweise ein zweites Verbindungsglied 120' mit einem äußeren Ende 122', welches mit dem inneren Ende des ersten Verbindungsglieds des äußeren zentralen Gerüstpaars verbunden ist, einem inneren Ende 124' und einem Schwenkpunkt 126', welcher an dem Längsmittelpunkt des zweiten Verbindungsglieds des inneren zentralen Gerüstpaars gelegen ist. Die Schwenkpunkte des ersten und des zweiten Verbindungsglieds der inneren zentralen Gerüstpaare sind jeweils schwenkbar miteinander verbunden, sodass sie horizontal zwischen den Seiten des Unterstandsfachwerks auseinander gezogen werden. Die inneren Enden eines jeden des ersten und des zweiten Verbindungsglieds der inneren zentralen Gerüst paare sind vorzugsweise schwenkbar mit den inneren Enden des ersten und des zweiten Verbindungsglieds von wenigstens einem anderen aus den inneren zentralen Gerüstpaaren verbunden. Die inneren Enden der inneren zentralen Gerüstpaare sind vorzugsweise mit wenigstens einem vertikal orientierten zentralen Stützelement 130' verbunden, welches vorgesehen ist, um die Überdachung dann zu stützen, wenn sich das Unterstandsfachwerk in einem ausgezogenen Zustand befindet. Wie oben beschrieben wurde, ist ebenso ein zentrales Schieberelement vorzugsweise schwenkbar mit einem inneren Ende des inneren zentralen Gerüstpaars verbunden und ist derart angeordnet, dass es mit dem zentralen Stützelement dann verschiebbar in Eingriff ist, wenn das Unterstandsfachwerk sich in einer ausgezogenen Konfiguration befindet. Die inneren Enden eines jeden der ersten Verbindungsglieder der inneren zentralen Gerüstpaare sind vorzugsweise schwenkbar mit einem aus dem zentralen Stützelement und dem zentralen Schieberelement verbunden und die inneren Enden eines jeden der zweiten Verbindungsglieder der inneren zentralen Gerüstpaare sind vorzugsweise schwenkbar mit dem anderen aus dem zentralen Stützelement und dem zentralen Schieberelement verbunden.

Weiterhin ist bei der Ausführungsform des dreiseitigen zusammenlegbaren Unterstands vorzugsweise ein Spannmittel 138' zwischen dem Bein- Schieberelement und dem Zentralstützen-Schieberelement angebunden. Das Spannmittel umfasst vorzugsweise eine erste Schnur 140', welche an jedem Bein gesichert ist, eine zweite Schnur 144', welche an dem zentralen Schieber gesichert ist, sowie eine Schnurverriegelung 148', wie etwa eine Sprungwerksschnurverriegelung, welche die erste und die zweite Schnur gemeinsam sichert. Das zentrale Stützelement kann weiterhin ein Spitzenpfahlelement (nicht dargestellt) umfassen, um das obere Zentrum der Überdachung weiter über das Unterstandsfachwerk auszudehnen, um die Überdachung festzuziehen.

Im Lichte der obigen Beschreibung wird es offensichtlich sein, dass die Erfindung einen schnell errichtbaren, zusammenlegbaren Unterstand mit einem er höhten Dach bereitstellt, welches mit einem Giebel versehen ist, um mehr Kopffreiheit bereitzustellen sowie um eine größere Festigkeit und Stabilität des Unterstandes dann bereitzustellen, wenn das Fachwerk sich in einer ausgezogenen Konfiguration befindet.

Es wird aus dem Vorangehenden offensichtlich sein, dass, während besondere Formen der Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, verschiedene Modifikationen durchgeführt werden können, ohne vom Grundgedanken und Rahmen der Erfindung abzuweichen. Dementsprechend ist es nicht beabsichtigt, dass die Erfindung außer durch die beiliegenden Ansprüche begrenzt sei.


Anspruch[de]

1. Zusammenlegbarer Unterstand, umfassend eine Überdachung (12) mit wenigstens drei Seiten und wenigstens drei Ecken; wenigstens drei vertikal angeordnete und die Überdachung stützende Beine (18), wobei jeweils eines der Beine unter jeder der Überdachungsecken angeordnet ist, wobei jedes der Beine ein oberes Ende und ein unteres Ende aufweist; wenigstens ein mit jedem der Beine verbundenes Umfangsgerüstmittel (40) wobei jedes der Umfangsgerüstmittel ein erstes und ein zweites Verbindungselement (42, 64) umfasst, wobei das erste Verbindungselement (44) ein äußeres Ende aufweist, welches mit dem oberen Ende des einen Beins verbunden ist und wobei das zweite Verbindungselement (54) ein äußeres Ende aufweist, welches verschiebbar mit dem Bein verbunden ist, und wobei das erste und das zweite Verbindungselement in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, sowie wenigstens zwei zentrale Gerüstmittel (88), wobei jedes zentrale Gerüstmittel ein Paar aus einem ersten und einem zweiten Verbindungselement (90) umfasst, welche in einer Scherenanordnung miteinander verbunden sind, wobei jedes der zentralen Gerüstpaare mit den inneren Enden eines Umfangsgerüstmittels (40) verbunden ist, wobei das erste und das zweite Verbindungselement derart in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, dass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung ausziehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungselement (44) eine Längsmitte (50) und einen mit dem zweiten Verbindungselement (54) verbundenen Schwenkpunkt (52) aufweist, wobei der Schwenkpunkt (52) des ersten Verbindungselements (44) um einen vorbestimmten Abstand von der Längsmitte zu dem äußeren Ende hin entfernt angeordnet ist, und dass das zweite Verbindungselement (54) eine Längsmitte (60) und einen mit dem ersten Verbindungselement (44) verbundenen Schwenkpunkt (62) aufweist, wobei der Schwenkpunkt (62) des zweiten Verbindungselements (54) um den vorbestimmten Abstand von der Längsmitte (60) des zweiten Verbindungselements (54) von dem äußeren Ende entfernt angeordnet ist, so dass das Umfangsgerüstmittel (40) von einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung, welche sich über das Bein erstreckt, ausziehbar ist.

2. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 1, wobei das Umfangsgerüstmittel (40) zwei erste Umfangsgerüstpaare (42, 64) von Verbindungselementen umfasst, welche mit jedem der Beine verbunden sind, wobei jedes der ersten Umfangsgerüstpaare ein erstes Verbindungsglied und ein zweites Verbindungsglied enthält, wobei das erste Verbindungsglied ein mit dem oberen Ende eines Seins verbundenes äußeres Ende aufweist, wobei jedes zweite Verbindungsglied ein mit dem Bein verschiebbar verbundenes äußeres Ende aufweist und wobei das erste und das zweite Verbindungselement derart in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, dass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung, welche sich über das Bein erstreckt, ausziehbar sind, sowie ein zweites Umfangsgerüstpaar (64) aus Verbindungselementen umfasst, welche mit jedem der ersten Umfangsgerüstpaare (42) verbunden sind, wobei jedes der zweiten Umfangsgerüstpaare ein erstes Verbindungsglied und ein zweites Verbindungsglied enthält, wobei das erste Verbindungsglied schwenkbar mit einem zweiten Verbindungsglied eines entsprechenden der ersten Umfangsgerüstpaare verbunden ist, wobei das zweite Verbindungsglied schwenkbar mit dem ersten Verbindungsglied des entsprechenden der ersten Umfangsgerüstpaare verbunden ist, und wobei das erste und das zweite Verbindungselement derart in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, dass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung, welche sich über das erste Umfangsgerüstpaar erstreckt, ausziehbar sind.

3. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 2, wobei jedes der zweiten Umfangsgerüstpaare (64) schwenkbar mit einem anderen zweiten Umfangsgerüstpaar verbunden ist.

4. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 2, wobei jedes zentrale Gerüstmittel (88) ein äußeres zentrales Gerüstpaar (90) von Verbindungselementen umfasst, wobei jedes der äußeren zentralen Gerüstpaare (90) mit den inneren Enden eines der Umfangsgerüstpaare (42, 64) verbunden ist, wobei das äußere zentrale Gerüstpaar (90) ein erstes Verbindungsglied (92) und ein zweites Verbindungs glied (100) enthält, wobei das erste Verbindungsglied ein äußeres Ende (94) aufweist, welches mit dem inneren Ende des zweiten Verbindungsglieds des zweiten Umfangsgerüstpaars verbunden ist, und wobei das zweite Verbindungsglied (100) ein äußeres Ende (102) aufweist, welches mit dem inneren Ende des ersten Verbindungsglieds des zweiten Umfangsgerüstpaares verbunden ist, wobei das erste und das zweite Verbindungsglied der zentralen Gerüstpaare (88) derart in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, dass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung ausziehbar sind, sowie ein inneres zentrales Gerüstpaar (110) von Verbindungselementen umfasst, wobei jedes innere zentrale Gerüstpaar schwenkbar mit den inneren Enden eines der äußeren zentralen Gerüstpaare (90) verbunden ist, wobei jedes der inneren zentralen Gerüstpaare (110) ein erstes Verbindungsglied (112) und ein zweites Verbindungsglied (120) enthält, wobei das erste Verbindungsglied (112) ein äußeres Ende (114) umfasst, welches mit dem inneren Ende des zweiten Verbindungsglieds des zentralen Gerüstpaars verbunden ist, und wobei das zweite Verbindungsglied (120) ein äußeres Ende (122) aufweist, welches mit dem inneren Ende des ersten Verbindungsglieds des zentralen Gerüstpaars verbunden ist, wobei das erste und das zweite Verbindungsglied der inneren zentralen Gerüstpaare derart in einer Scherenanordnung schwenkbar miteinander verbunden sind, dass sie aus einer ersten zusammengelegten Stellung zu einer zweiten ausgezogenen Stellung ausziehbar sind.

5. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 4, wobei die inneren Enden (116) eines jeden aus dem ersten und dem zweiten Verbindungsglied der inneren zentralen Gerüstpaare schwenkbar mit den inneren Enden des ersten und des zweiten Verbindungsglieds von wenigstens einem anderen der inneren zentralen Gerüstpaare schwenkbar verbunden sind.

6. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 4, ferner umfassend wenigstens ein vertikal orientiertes zentrales Stützelement (130), um die Überdachung zu stützen, sowie ein Zentralstützen-Schieberelement (132), welches derart angeordnet ist, dass es an dem zentralen Stützelement verschiebbar angreift, wobei die inneren Enden eines jeden der ersten Verbindungsglieder der inneren zentralen Gerüstpaare schwenkbar mit einem aus dem zentralen Stützelement und dem Zentralstützen-Schieberelement verbunden sind, und wobei die inneren Enden eines jeden der zweiten Verbindungsglieder der inneren zentralen Gerüstpure schwenkbar mit dem Anderen aus dem zentralen Stützelement und dem Zentralstützen-Schieberelement verbunden ist.

7. Zusammenlegbarer Unsterstand nach Anspruch 1, ferner umfassend ein Bein-Schieberelement (32) welches verschiebbar an jedem der Beine angeordnet ist, wobei jedes der zweiten Verbindungselemente schwenkbar mit einem Bein-Schieberelement verbunden ist.

8. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 6, ferner umfassend ein Bein-Schieberelement (32), welches an jedem der Beine verschiebbar angebracht ist, wobei jedes der zweiten Verbindungselemente schwenkbar mit einem Bein-Schieberelement verbunden ist, und ferner umfassend Spannmittel (138), welche zwischen dem Bein-Schieberelement und dem Zentralstützen-Schieberelement angeordnet sind.

9. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 6, ferner umfassend eine Mehrzahl von Bein-Schieberelementen, wobei jedes der Bein- Schieberelemente verschiebbar an einem der Beine angeordnet ist und wobei jedes der zweiten Verbindungselemente der ersten Umfangsgerüstpaare von Verbindungselementen mit einem der Bein- Schieberelemente schwenkbar verbunden ist.

10. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 9, ferner umfassend Spannmittel (138), welche zwischen der Mehrzahl von Bein-Schieberelementen und dem Zentralstützen-Schieberelement angebracht sind.

11. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 8 oder Anspruch 10, wobei die Spannmittel (138) eine Mehrzahl von ersten Schnüren (140) und eine Mehrzahl von zweiten Schnüren (144) umfassen, wobei jede erste Schnur an einem Bein-Schieber (32) gesichert ist, wobei jede zweite Schnur an dem Zentralstützen-Schieberelement gesichert ist und wobei Schnurfeststellmittel (148) jede der ersten Schnüre an einer entsprechenden zweiten Schnur sichern.

12. Zusammenlegbarer Unterstand nach Anspruch 1, wobei jedes der Beine einen oberen Teleskop-Beinabschnitt (24) und einen unteren ausziehbaren Beinabschnitt (26) umfasst, welcher verschiebbar an dem oberen Abschnitt angebracht ist.







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