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Dokumentenidentifikation DE10158767A1 12.06.2003
Titel Spitzer für Weichminenstifte
Anmelder Möbius & Ruppert, 91056 Erlangen, DE
Erfinder Fischer, Ernst, 91094 Langensendelbach, DE
Vertreter LOUIS · PÖHLAU · LOHRENTZ, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 29.11.2001
DE-Aktenzeichen 10158767
Offenlegungstag 12.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.06.2003
IPC-Hauptklasse B43L 23/08
Zusammenfassung Es wird ein Spitzer (10) für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, beschrieben, der ein Spitzergehäuse (12) mit einem konischen Spitzerkanal (14) aufweist, an dem ein Spitzermesser (18) vorgesehen ist. In den Spitzerkanal (14) reicht vorderseitig ein Fassonmesser (32) mit einer bogenförmigen Fassonmesserschneide (40) hinein. Der Spitzerkanal (14) ist vorderseitig durch eine Gehäusestirnfläche (26) begrenzt, an die vorderseitig ein oberseitig offener Minenabfallraum (28) anschließt. Der Minenabfallraum (28) weist unterseitig einen Boden (30) auf. Das Fassonmesser steht materialeinstückig vom Boden (30) des Spitzergehäuses (12) mit einem gebogenen Grundflächenprofil nach oben. Die Fassonmesserschneide (40) ist in der horizontalen Mittelebene (48) des konischen Spitzerkanals (14) vorgesehen bzw. schließt mit diesem einen spitzen Winkel (46) ein.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse mit einem konischen Spitzerkanal, an dem ein Spitzermesser vorgesehen ist, und mit einem in den Spitzerkanal vorderseitig hineinreichenden Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide.

Derartige Spitzer für Weichminenstifte sind in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungen bekannt. So beschreibt beispielsweise die DE-AS 12 36 374 einen Spitzer für Weichminenstifte mit einem annähernd tangential zum konischen Spitzerkanal angestellten Spitzermesser und einem Fassonmesser, das von einem schmalen Streifen- bzw. Flächenelement gebildet ist. Das Fassonmesser ist mit einer bogenförmigen Schneide ausgebildet und reicht in den konischen Spitzerkanal hinein. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Spitzergehäuse mit einer schlitzförmigen Aussparung ausgebildet, in die das Fassonmesser eingesetzt ist. Eine ausreichende mechanische Stabilität des Fassonmessers ist dort nur durch entsprechende Materialauswahl und/oder Dimensionierung des Fassonmessers gewährleistbar. Außerdem ist es erforderlich, das Fassonmesser gezielt in die schlitzförmige Aussparung im Spitzergehäuse einzusetzen. Das ist kaum automatisierbar, sondern ist von Hand auszuführen. Das wirkt sich auf die Herstellungskosten dieses Spitzers entsprechend aus. Eine Weiterbildung dieses bekannten Spitzers ist in der DE-AS 12 68 019 offenbart. Bei diesem bekannten Spitzer für Weichminenstifte ist das Fassonmesser in bezug auf den konischen Spitzerkanal quer orientiert vorgesehen. Vorzugsweise ist bei diesem bekannten Spitzer für Weichminenstifte das Fassonmesser an der Unterseite des Spitzermessers angeordnet. Auch bei diesem bekannten Spitzer ist es erforderlich, das Fassonmesser in einem eigenen Arbeitsgang herzustellen und am Schneidmesser zu befestigen. Auch das wirkt sich auf die Herstellungskosten des Spitzers entsprechend aus.

Aus dem DE-GM 19 69 311 ist ein Spitzer für Weichminenstifte mit einem Spitzergehäuse mit einem konischen Spitzerkanal bekannt, an dem ein Spitzermesser vorgesehen ist. In den konischen Spitzerkanal reicht vorderseitig ein Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide hinein. Das Fassonmesser ist von einer im Spitzerkanal liegenden Kante des Spitzergehäuses gebildet. Das wird dadurch realisiert, daß das die Minenspitze aufnehmende Ende des Spitzerkanals wenigstens teilweise als Rotationsparaboloid ausgebildet ist und daß die vor dem konischen Spitzerkanal liegende Kante durch einen an den Spitzerkanal anschließenden, gegenüber der Längsachse des konischen Spitzerkanals seitlich versetzten Längsschlitz des Spitzergehäuses gebildet ist. Dieser bekannte Spitzer für Weichminenstifte weist den Mangel auf, daß der das Fassonmesser bildende Längsschlitz relativ kleinvolumig ist, so daß er schnell mit abgespitztem Weichminenmaterial verstopft wird.

Aus der DE 27 25 104 C2 ist ein Spitzer für Weichminenstifte mit einem teilweise offenen Innenkonus mit einer die Spitze des Stiftes bzw. seine Mine bearbeitenden Kante bekannt, wobei der gesamte Innenkonus mindestens etwa zur Hälfte offen ist, eine abgerundete Spitze und eine stumpf schabende Kante aufweist.

Die DE 30 40 256 A1 beschreibt einen Spitzer für Weichminenstifte mit einem Spitzergehäuse mit einem konischen Spitzerkanal, an dem ein Spitzermesser vorgesehen ist, und mit einem in den Spitzerkanal vorderseitig hineinreichenden Fassonmesser. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Fassonmesser von einer geradlinigen schmalen flachen Kante gebildet, an die ein schräger Ansatz anschließt. Durch die geradlinige schmale flache Kante wird mit diesem bekannten Spitzer die Spitze des jeweiligen Weichminenstiftes kegelstumpfförmig ausgebildet.

Die DE 35 21 647 C2 offenbart einen Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einer Hülse zum Einführen der Mine und wenigstens einer radial gegen die Mine federnden Schneide im Bereich der Hülsenbohrung oder deren axialer Verlängerung. Die Schneide ist am freien Ende eines als selbstfedernde Zunge ausgebildeten Ansatzes angeordnet, der an der Hülse befestigt ist und der sich im wesentlichen parallel zu deren Achse erstreckt.

Die DE 37 37 863 C1 beschreibt einen Spitzer für Weichminenstifte mit einem Spitzergehäuse mit einem konischen Spitzerkanal, an dem ein Spitzermesser vorgesehen ist, und mit einem in den Spitzerkanal vorderseitig hineinreichenden Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Fassonmesser an einem Befestigungselement vorgesehen, das an der Unterseite des Spitzergehäuses verstellbar oder umstellbar angeordnet und in jeder seiner möglichen Stellungen mindestens annähernd senkrecht zur Mittelachse des konischen Spitzerkanals ausgerichtet ist.

Ein Spitzer für Weichminenstifte ist beispielsweise auch aus der DE 38 24 883 A1 bekannt, der ein Spitzergehäuse mit einem konischen Spitzerkanal, an dem ein Spitzermesser vorgesehen ist, und ein in den Spitzerkanal vorderseitig hineinreichendes Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide aufweist. Bei diesem bekannten Spitzer ist der Spitzerkanal im Bereich des Fassonmessers oben und unten offen und das Fassonmesser ein einstückig an den seitlichen Begrenzungswänden des offenen Spitzerkanals angeformtes Teil des Spitzergehäuses. Durch die oben und unten offene Ausbildung des Spitzerkanals im Bereich des Fassonmessers ist es möglich, Raum für die Formteile zu schaffen, mit welchen das Fassonmesser ausgebildet wird.

Die DE 196 36 438 A1 beschreibt einen Spitzer für Weichminenstifte mit einem Spitzergehäuse mit einem konischen Spitzerkanal, an dem ein Spitzermesser vorgesehen ist, und mit einem in den Spitzerkanal vorderseitig hineinreichenden Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Fassonmesser ähnlich wie bei dem aus der eingangs beschriebenen DE 12 36 374 bekannten Spitzer beispielsweise als flaches blechähnliches Gehäuseteil ausgebildet. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Fassonmesser zum Spitzermesser parallel orientiert vorgesehen.

Die DE 198 05 702 A1 beschreibt einen Spitzer für Weichminenstifte mit einem Spitzergehäuse mit konischem Spitzerkanal, an dem ein Spitzermesser vorgesehen ist, und mit einem in den Spitzerkanal vorderseitig hineinreichenden Fassonmesser mit einer bogenförmigen Schneide. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Fassonmesser mit seiner bogenförmigen Schneide materialeinstückig mit dem Spitzergehäuse verbunden. Das Fassonmesser schließt an das Spitzermesser direkt an, d. h. das Spitzermesser geht direkt in die bogenförmige Schneide des Fassonmessers über. Ein Spitzer für Weichminenstifte mit einem Fassonmesser, das ein materialeinstückiges Bestandteil des Spitzergehäuses ist, ist beispielsweise auch aus der DE 198 31 903 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Spitzer erstreckt sich das Fassonmesser mit seiner Fassonmesserschneide bogenförmig zwischen einer Seitenbegrenzungsfläche eines der Schneide des Fassonmessers zugeordneten Aufnahmeraumes und dem konischen Spitzerkanal, wobei die bogenförmige Schneide des Fassonmesserss an den konischen Spitzerkanal unabgestuft anschließt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spitzer der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach und preisgünstig realisierbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1, d. h. dadurch gelöst, daß der Spitzerkanal vorderseitig durch eine Gehäusestirnfläche begrenzt ist, daß an die Gehäusestirnfläche vorderseitig ein oberseitig offener Minenabfallraum anschließt, der unterseitig einen Boden aufweist, und daß das Fassonmesser materialeinstückig vom Boden des Minenabfallraumes mit einem gebogenen Grundflächenprofil nach oben steht, wobei die Schneide des Fassonmessers in der Horizontal/Mittelebene des konischen Spitzerkanals vorgesehen ist. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das gebogen grundflächenprofilierte Fassonmesser materialeinstückig nicht nur vom Boden des Minenabfallraumes nach oben steht, sondern wenn das gebogen grundflächenprofilierte Fassonmesser außerdem materialeinstückig mit der Gehäusestirnfläche zwischen dem Minenabfallraum und dem konischen Spitzerkanal verbunden ist, weil sich auf diese Weise ein mechanisch sehr stabiles Fassonmesser mit gebogenem Grundflächenprofil ergibt.

Bevorzugt ist es bei dem erfindungsgemäßen Spitzer, wenn der von der Gehäusestirnfläche wegstehende Abschnitt des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers an den konischen Spitzerkanal angrenzt, d. h. an den konischen Spitzerkanal vorderseitig fluchtend anschließt.

Das von der Gehäusestirnfläche entfernte Vorderende des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers ist zweckmäßigerweise in der Vertikal- Mittelebene des konischen Spitzerkanals vorgesehen. Durch eine solche Ausbildung ergibt sich eine definierte abgerundete Fasson der Mine eines Weichminenstiftes.

Das Spitzermesser ist mit seiner Messerschneide mit dem Vorderende des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers zweckmäßigerweise mindestens annähernd deckungsgleich vorgesehen, d. h. das Spitzermesser kann mit einer passend reduzierten Längsabmessung dimensioniert sein, woraus eine entsprechende Materialersparnis resultiert. Außerdem ist hierdurch der Zugang zum Minenabfallraum an der Rückseite des bogenförmig grundflächenprofilierten Fassonmesers gut möglich.

Eine optimale Spitz- d. h. Schneidarbeit ist mit dem erfindungsgemäßen Spitzer möglich, wenn die Fassonmesserschneide von ihrem in der horizontalen Mittelebene vorgesehen Vorderende zur Gehäusestirnfläche hin mit einem spitzen Winkel abfällt. Dieser spitze Winkel bildet folglich einen sogenannten Freiwinkel, durch den die Spitzarbeit, d. h. die Schabarbeit an der Mine des Weichminenstiftes optimiert ist.

Um den Minenabfall nach Durchührung eines Spitzvorgangs problemlos vom Spitzer entfernen zu können, kann der Minenabfallraum an seiner der Gehäusestirnfläche gegenüber liegenden Vorderseite mit einer Zugangsausnehmung ausgebildet sein. Demselben Zwecke kann es dienlich sein, den Boden des Minenabfallraumes an das gebogen grundflächenprofilierte Fassonmesser außen- d. h. rückseitig angrenzend mit einem Loch auszubilden, durch das Minenabfall während eines Spitzvorgangs aus dem Gehäuse des Spitzers herausfällt. Außerdem ist es möglich, daß der über die Gehäusestirnfläche überstehende Vorderabschnitt des Spitzermessers mit einer Zugangsaussparung ausgebildet ist, um Minenabfall vom Spitzer entfernen zu können. Dabei kann die Zugangsaussparung des Spitzermessers mit einem Rand ausgebildet sein, der zum rückseitigen Außenrand des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers konform ist.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausbildungen des erfindungsgemäßen Spitzers für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte.

Es zeigen:

Fig. 1 eine erste Ausbildung des Spitzers in einer Ansicht von oben,

Fig. 2 den Spitzer gemäß Fig. 1 in Blickrichtung von oben, wobei jedoch am Spitzergehäuse kein Spitzermesser befestigt ist, um insbesondere den Minenabfallraum und das Fassonmesser des Spitzers verdeutlichen,

Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 1 durch den Spitzer,

Fig. 4 eine der Fig. 1 ähnliche Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform des Spitzers,

Fig. 5 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung des Spitzers gem. Fig. 4, d. h. ohne Spitzermesser, insbesondere zur Verdeutlichung des Minenabfallraumes und des Fassonmessers,

Fig. 6 eine den Fig. 1 und 4 entsprechende Ansicht noch einer anderen Ausführungsform des Spitzers in Blickrichtung von oben, und

Fig. 7 eine den Fig. 2 und 5 ähnliche Darstellung des Spitzers gemäß Fig. 6 ohne Spitzermesser.

Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine erste Ausführungsform des Spitzers 10 für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse 12. Das Spitzergehäuse 12 ist mit einem konischen Spitzerkanal 14 ausgebildet. Der konische Spitzerkanal 14 weist eine tangierende Abflachung 16 auf, an der ein Spitzermesser 18 befestigt ist. Das Spitzermesser 18 ist mit einer Messerschneide 20 ausgebildet, deren Schneidkante 22 in der zur Zeichnungsebene der Fig. 1 und 2 senkrechten Vertikalmittelebene 24 des konischen Spitzerkanales 14 vorgesehen ist bzw. mit dieser einen sehr kleinen spitzen Winkel einschließt, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der konische Spitzerkanal 14 ist vorderseitig durch eine Gehäusestirnfläche 26 begrenzt. An die Gehäusestirnfläche 26 schließt vorderseitig ein Minenabfallraum 28 an, der oberseitig offen ist und der unterseitig einen Boden 30 aufweist. Vom Boden 30 steht ein Fassonmesser 32 materialeinstückig nach oben, das - wie aus Fig. 2 ersichtlich ist - ein gebogenes Grundflächenprofil aufweist. Das gebogen grundflächenprofilierte Fassonmesser 32 ist materialeinstückig mit der Gehäusestirnfläche 26 verbunden. Der von der Gehäusestirnfläche 26 wegstehende Abschnitt 34 des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmesers 32 grenzt an den konischen Spitzerkanal 14 fluchtend an, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Fig. 2 verdeutlicht außerdem, daß das von der Gehäusestirnfläche 26 entfernte Vorderende 36 des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers 32 in der Vertikalmittelebene 24 des konischen Spitzerkanales 14 liegt bzw. geringfügig über diese übersteht. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Spitzermesser 18 mit seiner Messerschneide 20 mit dem Vorderende 36 des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers 32 mindestens annähernd deckungsgleich vorgesehen ist, d. h. der Vorderrand 38 des Spitzenmessers 18 erstreckt sich bis zum Vorderende 36 des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers 32.

Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Fassonmesserschneide 40 von ihrem in der zur Zeichnungsebene der Fig. 3 senkrechten Horizontalmittelebene 42 des konischen Spitzerkanals 14 vorgesehenen Vorderende 44 zur Gehäusestirnfläche 26 hin mit einem spitzen Winkel abfällt, der in Fig. 3 durch den bogenförmigen Doppelpfeil 46 verdeutlicht ist.

Um zum Minenabfallabschnitt 48 an der Außen- d. h. Rückseite des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers 32 einen verbesserten Zugang zu gewährleisten und den im Minenabfallabschnitt 48 befindlichen Minenabfall aus dem Minenabfallraum 28 entfernen zu können, ist das Spitzergehäuse 12 an seiner der Gehäusestirnfläche 26 gegenüberliegenden Vorderseite 50 mit einer Zugangsausnehmung 52 ausgebildet.

Die Fig. 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform des Spitzers 10, die sich von der in den Fig. 1 bis 3 gezeichneten Ausbildung des Spitzers 10 dadurch unterscheidet, das der Boden 30 des Minenabfallraumes 28 mit einem Loch 54 ausgebildet ist, daß an das gebogen grundflächenprofilierte Fassonmesser 32 rück- d. h. außenseitig angrenzt. Das Loch 54 ist durch eine Bodenkante 56 und eine Seitenwand 58 des Spitzergehäuses 12 begrenzt. Außerdem ist das Spitzergehäuse 12 bei der Ausbildung des Spitzers 10 gemäß den Fig. 4 und 5 an seiner Vorderseite 50 nicht - wie der Spitzer 10 gemäß den Fig. 1 bis 3 - mit einer Zugangsausnehmung 52 ausgebildet. Im übrigen ist der Spitzer 10 gemäß den Fig. 4 und 5 dem Spitzer 10 gemäß den Fig. 1 bis 3 ähnlich ausgebildet, wobei gleiche Einzelheiten jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet sind.

Die Fig. 6 und 7 verdeutlichen eine dritte Ausführungsform des Spitzers 10, der bezüglich des Minenabfallraumes 28 bzw. des Bodens 30 desselben ähnlich wie der Spitzer 10 gemäß den Fig. 4 und 5 mit einem Loch 54 ausgebildet ist. Der Spitzer 10 gemäß den Fig. 6 und 7 unterscheidet sich von dem Spitzer 10 gemäß den Fig. 4 und 5 dadurch, daß der über die Gehäusestirnfläche 26 überstehende Vorderabschnitt 60 des Spitzermessers 18 mit einer Zugangsaussparung 62 ausgebildet ist. Die Zugangsaussparung 62 des Spitzermessers 18 ist - ausgehend von seinem Vorderrand 38 - mit einem Spitzermessers 18 ist - ausgehend von seinem Vorderrand 38 - mit einem Rand 64 ausgebildet, der zum Außenrand 66 des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers 32 und somit zum entsprechenden Randabschnitt des Loches 54 im Boden 30 des Spitzergehäuses 12 konform ist. Damit ist ein weiter verbesserter Zugang zum Minenabfallabschnitt 48 des Spitzers 10 gewährleistet.

Gleiche Einzelheiten sind in den Fig. 6 und 7 mit denselben Bezugsziffern wie in den Fig. 1 bis 5 bezeichnet, so daß es sich erübrigt, in Verbindung mit den Fig. 6 und 7 alle diese Einzelheiten noch einmal detailliert zu beschreiben. Bezugsziffernliste 10 Spitzer

12 Spitzergehäuse (von 10)

14 konischer Spitzerkanal (in 12)

16 tangierende Abflachung (an 14)

18 Spitzermesser (an 16)

20 Messerschneide (von 18)

22 Schneidkante (von 20)

24 Vertikalmittelebene (von 14)

26 Gehäusestirnfläche (von 12)

28 Minenabfallraum (in 12)

30 Boden (von 28)

32 Fassonmesser (an 30)

34 Abschnitt (von 32)

36 Vorderende (von 32)

38 Vorderrand (von 18)

40 Fassonmesserschneide (von 32)

42 Horizontalmittelebene (von 14)

44 Vorderende (von 40)

46 spitzer Winkel (zwischen 40 und 42)

48 Minenabfallabschnitt (von 28)

50 Vorderseite (von 12)

52 Zugangsausnehmung (an 50)

54 Loch (in 30)

56 Bodenkante (an 30)

58 Seitenwand (von 12)

60 Vorderabschnitt (von 18)

62 Zugangsaussparung (an 60)

64 Rand (von 62)

66 Außenrand (von 32)


Anspruch[de]
  1. 1. Spitze für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte, mit einem Spitzergehäuse (12) mit einem konischen Spitzerkanal (14), an dem ein Spitzermesser (18) vorgesehen ist, und mit einem in den Spitzerkanal (14) vorderseitig hineinreichenden Fassonmesser (32) mit einer bogenförmigen Fassonmesserschneide (40), dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzerkanal (14) vorderseitig durch eine Gehäusestirnfläche (26) begrenzt ist, daß an die Gehäusestirnfläche (26) vorderseitig ein oberseitig offener Minenabfallraum (28) anschließt, der unterseitig einen Boden (30) aufweist, und daß das Fassonmesser (32) materialeinstückig vom Boden (30) mit einem gebogenen Grundflächenprofil nach oben steht, wobei sich die Fassonmesserschneide (40) in der Horizontalmittelebene (42) des konischen Spitzerkanals (14) befindet.
  2. 2. Spitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gebogen grundflächenprofilierte Fassonmesser (32) materialeinstückig mit der Gehäusestirnfläche (26) verbunden ist.
  3. 3. Spitzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Gehäusestirnfläche (26) wegstehende Abschnitt (34) des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers (32) an den konischen Spitzerkanal (14) fluchtend angrenzt.
  4. 4. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Gehäusestirnfläche (26) entfernte Vorderende (36) des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers (32) in der Vertikalmittelebene (24) des konischen Spitzerkanals (14) vorgesehen ist.
  5. 5. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Spitzermesser (18) mit seiner Messerschneide (20) mit dem Vorderende (36) des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers (32) mindestens annähernd deckungsgleich vorgesehen ist.
  6. 6. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassonmesserschneide (40) von ihrem in der Horizontalmittelebene (42) vorgesehenen Vorderende (36) zur Gehäusestirnfläche (26) hin mit einem spitzen Winkel (46) abfällt.
  7. 7. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Spitzergehäuse (12) an der der Gehäusestirnfläche (26) gegenüberliegenden Vorderseite (50) mit einer Zugangsausnehmung (52) ausgebildet ist.
  8. 8. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (30) des Minenabfallraumes (28) an das gebogen grundflächenprofilierte Fassonmesser (32) außenseitig angrenzend mit einem Loch (54) ausgebildet ist.
  9. 9. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Gehäusestirnfläche (26) überstehende Vorderabschnitt (60) des Spitzermessers (18) mit einer Zugangsaussparung (62) ausgebildet ist.
  10. 10. Spitzer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugangsaussparung (62) des Spitzermessers (18) mit einem Rand (64) ausgebildet ist, der zum Außenrand (66) des gebogen grundflächenprofilierten Fassonmessers (32) mindestens annähernd konform ist.






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