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Dokumentenidentifikation DE69808377T2 12.06.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0884195
Titel Aufzeichnungsträgertyp-Identifikationsverfahren und -gerät
Anmelder Hewlett-Packard Co. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Smith, James C., Escondido, US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 69808377
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.06.1998
EP-Aktenzeichen 983044272
EP-Offenlegungsdatum 16.12.1998
EP date of grant 02.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.06.2003
IPC-Hauptklasse B41J 15/00
IPC-Nebenklasse B41J 11/46   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf Drucker, die in der Lage sind, mehrere Typen von Medien zu verwenden, und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ermöglichen einer automatischen Identifizierung eines Medientyps auf ein Anbringen desselben an einem Drucker hin.

Hintergrundtechnik

Gegenwärtig sind viele Drucker, Plotter usw. in der Lage, während ihrer jeweiligen Druckaktionen verschiedene Typen von Medien zu verwenden. Jeder Medientyp erfordert allgemein ein Neueinstellen von Druckerparametern, um eine Druckqualität zu optimieren. Derartige Medientypen umfassen Spezialpapiere, wie z. B. Mattpapier, Hochglanzpapiere, Halbglanzpapiere usw., und verschiedene nichtpapierbasierte Medien, wie z. B. Schreibpergament, Folie usw. Druckerparametermodifizierungen variieren mit dem Medientyp und können Veränderungen von Farbabbildungen und Druckmodi beinhalten.

Gegenwärtig muß der Benutzer ein Anzeigebedienfeld an dem Drucker (oder ein Dialogfeld bei dem Druckertreiber, der sich auf dem Hostcomputer befindet) verwenden, um den Typ von Medium auszuwählen, der in den Drucker geladen wird. Diese Aktion beinhaltet, daß der Benutzer durch eine Liste angezeigter Medientypen blättert, bis eines erscheint, das mit dem Medientyp übereinstimmt, der in den Drucker geladen werden soll. Danach wählt der Benützer diesen Medientyp aus und die Druckersteuerung legt automatisch Druckerparameter gemäß der Auswahl fest.

Das oben gezeigte Verfahren macht es erforderlich, daß der Benutzer weiß, welcher Medientyp in den Drucker geladen werden soll (oder geladen worden ist). Der Medientyp ist allgemein auf den Medienkasten geschrieben, wie jedoch bekannt ist, lesen viele Leser weder den Kasten noch die Instruktionen, die das Medium begleiten. Ferner gehen die Medientypdaten, sobald der Kasten weggeschmissen wird, verloren, wobei, wenn der Benutzer das Medium wieder in einen anderen Drucker einlegt, der Benutzer sich den Medientyp entweder merken oder denselben erraten muß. Wenn ein falscher Medientyp ausgewählt wird, kann eine inakzeptable Druckqualität resultieren. Da sich der Benutzer nicht bewußt ist, daß dies der falsche Medientyp ist, der eingegeben wurde, wird die Schuld für die schlechte Druckqualität dem Drucker (und dem Druckerhersteller) zugeschrieben, was zu wesentlichen Pegeln einer Kundenunzufriedenheit führt. Das Problem mehrerer Medientypen ist insbesondere bei Plottern schwerwiegend, die abhängig von der bestimmten Anwendung eine Mehrzahl von Medientypen verwenden.

Da Drucker heute auf einer weltweiten Basis (gemeinsam mit ihren jeweiligen Medien) vermarktet werden, schließen Hersteller allgemein Instruktionsversionen in mehreren Fremdsprachen zur Anzeige auf dem Anzeigebedienfeld des Druckers ein. Wenn die fremdsprachlichen Instruktionen zu dem Zeitpunkt nicht bereit sind, zu dem der Drucker zu einem fremden Markt versandt wird, ist die Anzeige für den Benutzer besonders verwirrend, wenn angenommen wird, daß der Benutzer nicht in der Lage ist, die Instruktionen zu verstehen, die auf der Anzeige des Druckers erscheinen. Da immer mehr Medientypen entwickelt werden, wird die Benutzerverwirrung noch zunehmen, es sei denn, es werden Schritte unternommen, um automatisch den Medientyp auf ein Einlegen des Mediums in den Drucker hin zu identifizieren.

Der Stand der Technik hat das Drucken von Daten auf Medienblätter vorgeschlagen, um das Laden von Druckerparametern direkt von Medienblättern zu ermöglichen. Ein weiterer Stand der Technik hat vorgeschlagen, daß spezielle Tinten verwendet werden, die für den Benutzer unsichtbar sind, die jedoch durch spezielle optische Sensoren erfaßt werden können, um ein Laden von Parametern in einen Drucker zu ermöglichen. Ein weiterer Stand der Technik hat die Verwendung von gedruckten Daten auf Medienblättern vorgeschlagen, wobei diese gedruckten Daten, wenn sie danach einem Erwärmungsschritt unterzogen werden, unsichtbar werden. Noch ein weiterer Stand der Technik hat einen Speicherchip in das Ende einer Medienrolle eingebettet, wobei eine Erfassungsvorrichtung verwendet wird, um Einstellungen von dem Chip zu lesen, wenn die Rolle verwendet wird.

Jede der obigen Implementierungen des Stands der Technik erfordert die Verwendung von entweder einer speziellen Tinte, einem speziellen Sensor oder einer anderen Vorrichtung, was zu den Kosten einer Medienidentifizierung beiträgt.

Folglich besteht eine Aufgabe dieser Erfindung darin, ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zum Ermöglichen dessen zu schaffen, daß ein Drucker automatisch einen in demselben angebrachten Medientyp identifiziert.

Ein weiterer Vorteil dieser Erfindung besteht darin, daß sie ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zum Ermöglichen einer Identifizierung eines Medientyps (und anderer Daten hinsichtlich der Medien) gegenüber einer Vorrichtung schafft, die Medien verwendet, die auf Rollen gewickelt sind.

Noch ein weiterer Vorteil dieser Erfindung besteht darin, daß sie ein Verfahren und eine Vorrichtung zum identifizieren eines Medientyps schafft, der an einem Drucker angebracht ist, wobei Medienidentifizierungsdaten nicht auf gedruckten Medien erscheinen, die durch den Drucker ausgegeben werden.

Die JP-A-05 301 673 offenbart einen Unterscheidungsmechanismus für ein rollenartiges Druckmedium für einen Drucker mit einem optischen Lesegerät (Strichcode-Lesegerät 20), das auf ein Druckmedium zugeschnitten ist, wie z. B. einen fortlaufenden Etikettenkörper 6, und das in der Lage ist, einen Identifizierungscode zu lesen, der den Typ des Druckmediums 6 anzeigt, einen Druckmedientypdateneingabemechanismus (Druckinhaltseingabemechanismus 24) zum Eingeben der Typdaten des Druckmediums 6 und eine Unterscheidungsschaltung 21 zum Unterscheiden der Kompatibilität des Druckmediums 6, das in den Lademechanismus geladen ist (eine Zugspindel 7 für einen fortlaufenden Etikettenkörper), durch ein Vergleichen des Leseidentifizierungscodes mit den Typdaten.

Die US-A-4,721,058 offenbart ein automatisches Zeichensystem, das eine automatische Zeichenmaschine aufweist, die Eingangsdaten von einer zentralen Steuerungseinheit zum Durchführen eines Zeichnens auf einer Rolle Zeichenpapier gemäß den Eingangsdaten empfängt. Zu der Zeit der Durchführung des Zeichnens codiert die automatische Zeichenmaschine außerdem das Zeichenpapier mit einer Strichcode-Struktur, die die Längen- und Breitengröße der Zeichnung darstellt. Das Zeichenpapier wird dann zu einem Papierschneidesystem weiterbewegt, das ein Strichcode-Lesegerät zum Lesen und Decodieren der Strichcode-Struktur und zum Erzeugen von Steuerungssignalen aus denselben umfaßt, die die erwünschte Längen- und Breitengröße der Zeichnung anzeigen. Diese Steuerungssignale werden einem Y-Achse- oder Breitenschneider und einem X-Achse- oder Längenschneider zugeführt, die das Zeichenpapier entsprechend in der Längen- und Breitenrichtung schneiden, um ein Schnittstück des Zeichenpapiers zu erhalten, das die Zeichnung enthält und eine Größe aufweist, die durch die Strichcode-Struktur bestimmt ist.

Die DE-A-4,240,135 offenbart einen digitalen Computer, der einen Längenschneider aufweist, um Papier zu schneiden. Der Längenschneider wird nur aktiviert, nachdem ein Signal von einer Steuerungseinheit empfangen wird, um dadurch sicherzustellen, daß das Längenschneiden nur nach einem Querschnitts- oder Breitenschneiden des Papiers stattfindet.

Lichtschranken, die mit der Steuerungseinheit verbunden sind, erfassen den Anfang und das Ende des Papiers.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung umfaßt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Identifizieren eines Medientyps, auf den gedruckt werden soll, und zum Kommunizieren der Identifizierung zu einem Drucker. Das Verfahren umfaßt folgende Schritte: Lesen von Daten von dem Medium, um zumindest den Medientyp zu identifizieren; Speichern der Daten und Verwenden der Informationen von den Daten, um Druckersteuerungsparamet er festzulegen; Entfernen des vorderen Abschnitts des Mediums, der die Daten enthält (wenn die Daten auf den vorderen Rand des Mediums gedruckt wurden), und danach Drucken auf das Medium, wie dies erforderlich ist. Auf ein Auftreten eines späteren Ereignisses hin werden Daten, die das Medium identifizieren, wieder auf einen vorderen Rand des Mediums gedruckt, wobei diese Daten von Daten hergeleitet sind, die gespeichert wurden, als die Daten zu Beginn von dem Medium gelesen wurden. Die auf den vorderen Rand gedruckten Daten zeigen, zusätzlich zu einem Identifizieren des Medientyps, vorzugsweise eine verbleibende Länge des Mediums an, die zum Drucken verfügbar ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine schematische Vorderansicht eines Druckers, der ein Rollenmedium verwendet, wobei dieser Drucker angepaßt ist, um diese Erfindung durchzuführen.

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Rolle eines Mediums und zeigt eine Positionierung von Daten, die zumindest den Medientyp identifizieren.

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Druckkopfs und eines Medienschneidegeräts, das bei dem Drucker aus Fig. 1 verwendet wird.

Fig. 4 ist eine schematische Seitenansicht der Struktur aus Fig. 3.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Im folgenden wird die Erfindung in dem Zusammenhang eines Tintenstrahlplotters/Druckers beschrieben, der eine Rolle eines Mediums verwendet. Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Erfindung gleichermaßen auf andere Typen von Druckern anwendbar ist, die entweder Rollenmedien, Faltmedien oder in bestimmten Fällen einzelne Medienblätter verwenden.

Bezug nehmend auf Fig. 1 umfaßt ein Drucker 10 einen Tintenstrahldruckkopf 12, der sich entlang eines Paars von Gleitstäben 14 und 16 über die Breite des Mediums 18 hin- und herbewegt. Auf die bekannte Weise bewirkt eine Steuerung 20 durch Steuerungssignale, die an den Tintenstrahldruckkopf 12 gesandt werden, daß sich der Druckkopf 12 entlang der Gleitstäbe 14 und 16 hin- und herbewegt und Tintentröpfchen auf ein Medium 18 ausstößt, das darunter durchläuft. Das Medium 18 läuft über eine Rolle 21, die das Medium 18 genau unter den Druckkopf 12 zum Drucken positioniert. Das Medium 18 läuft außerdem über einen Schnittstab 22, der in Kooperation mit einem Schneidegerät 24 (ähnlich einem Pizzaschneider) einen Quer-Schnitt ermöglicht, der über das Medium 18 gemacht wird.

Das Schneidegerät 24 ist an einem Träger 26 angebracht, der auch zur gleitenden Bewegung entlang der Gleitstäbe 14 und 16 angebracht ist. Wenn der Druckkopf 12 in Kontakt mit dem Träger 26 bewegt wird, aktiviert ein Kopplungsmechanismus 28 den Träger 26, um sich gemeinsam mit dem Druckkopf 12 zu bewegen und einen Abschnitt des Mediums 18 abzuschneiden.

Bezug nehmend auf Fig. 2 ist eine Rolle 30 eines Mediums 18 vor einem Anbringen an dem Drucker 10 gezeigt. In einem ersten Ausführungsbeispiel umfaßt der vordere Fand des Mediums 18 einen codierten Vermerk 32, identifiziert zumindest den Medientyp und identifiziert vorzugsweise ferner die Größe des Mediums und seine verbleibende Länge. Der codierte Vermerk 32 wird anfänglich auf den vorderen Rand des Mediums 18 gedruckt, wenn das Medium in der Fabrik hergestellt wird. Er kann in der Form eines Strichcodes oder eines anderen Vermerks konfiguriert sein, der durch einen optischen Sensor 24 lesbar ist (siehe Fig. 1). Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel kann der codierte Vermerk 33 auf ein Ende einer Rolle 30 (oder über ein Etikett angewendet) gedruckt sein, wo derselbe durch einen weiteren optischen Sensor 35 (Fig. 1) gelesen werden kann.

Der Sensor 34 ist positioniert, um den codierten Vermerk 32 zu lesen, wenn er über denselben gelangt. Daten, die aus dem codierten Vermerk gelesen werden, werden der Steuerung 20 zugeführt, die die Daten in einem Speicher 38 speichert. Die Steuerung 20 verwendet dann die von dem Vermerk abgeleiteten Daten, um Parameter zur Steuerung des Druckers 10 (d. h. gemäß dem Medientyp, der durch den codierten Vermerk identifiziert wurde) zu setzen.

Die Steuerung 20 bewirkt ferner, daß die Rolle 21 das Medium 18 eine kleine Strecke bewegt, so daß der codierte Vermerk 32 den Schnittstab 22 passiert. Der Druckkopf 12 wird dann bewegt, um den Träger 26 in Eingriff zu nehmen. Danach zieht der Druckkopf 12 den Träger 26 und das Schneidegerät 24 über das Medium 18 und schneidet den Abschnitt des Mediums 18 ab, der den codierten Vermerk 32 trägt. Ein normales Drucken/Plottern kann dann auftreten. Wenn das System außerdem einen codierten Vermerk 33 und den Sensor 35 verwendet, gibt es keinen Bedarf, daß das Medium anfänglich mit dem codierten Vermerk 32 bedruckt wird, wodurch die Abschneideaktion vermieden wird, wenn eine neue Rolle angebracht wird. Danach jedoch wirken das erste und das zweite Ausführungsbeispiel, wie ersichtlich ist, auf die gleiche Weise.

Bezug nehmend auf Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht die Aktion des Tintenstrahldruckkopfs 12, des Trägers 26 und des Schneidegeräts 24, wenn ein Abschnitt des Mediums 18 geschnitten wird, der den codierten Vermerk enthält. Fig. 4 stellt eine schematische Seitenansicht der Struktur aus Fig. 3 dar, wenn die Schnittaktion stattfindet.

Sobald der Abschnitt des Mediums 18, der den codierten Vermerk 32 enthält, entfernt wurde, ist der Drucker 10 bereit, um einen Druckauftrag zu drucken oder zu plotten. Wenn das Drucken eines Blattes beendet ist, tritt die oben beschriebene Schnittaktion wieder auf, um es zu ermöglichen, daß das gedruckte Blatt von der Rolle des Mediums 18 entfernt wird.

Zu einem derartigen Zeitpunkt kann ein neuer codierter Vermerk 32 durch den Druckkopf 12 auf einen vorderen Rand des Mediums 18 gedruckt werden, oder eine derartige Druckaktion kann zurückgehalten werden, bis sie durch den Benutzer angefordert wird. Der Grund für diese zusätzliche Druckaktion ist der, den codierten Vermerk auf dem Medium zu plazieren, so daß der Benutzer die Medienrolle 30 zwischen Plot- oder Druckaufträgen ändern kann. Der Drucker/Plotter, an dem die Rolle 30 neu angebracht wird, ist dann in der Lage, den codierten Vermerk zu lesen und geeignete Steuerungsparameter festzulegen. In jedem Fall bestimmt, wenn beide Sensoren den codierten Vermerk erfassen, der codierte Vermerk auf dem vorderen Rand des Mediums.

Wenn der codierte Vermerk 32 nach jedem Druckauftrag auf das Medium 18 gedruckt wird, besteht der Nachteil, daß ein Abschnitt des Mediums 18, der den codierten Vermerk 32 umfaßt, vor einem Beginnen jeder Druck-/Plotaktion abgeschnitten wird. Die bevorzugte Technik, die gänzlich zurückhaltend ist, bis der Benutzer die Rolle des Mediums ändern möchte, besteht darin, es dem Benutzer zu ermöglichen, einen "Entlade"-Befehl auszuwählen, der es ermöglicht, daß die Steuerung 20 bewirkt, daß der Druckkopf 12 den codierten Vermerk 30 auf das Ende des Mediums 18 druckt. Der codierte Vermerk 32 identifiziert zusätzlich zu einem Identifizieren des Medientyps außerdem die verbleibende Länge des Mediums 18. Derartige Daten ermöglichen es, daß ein nächster Drucker/Plotter, an dem die Medienrolle 30 angebracht wird, sowohl die verfügbare Medienlänge bestimmen als auch geeignete Drucksteuerungsparameter für das Medium auswählen kann.

Es sollte offensichtlich sein, daß die vorangegangene Beschreibung lediglich darstellend für die Erfindung ist. Verschiedene Alternativen und Modifizierungen können durch Fachleute auf diesem Gebiet entwickelt werden, ohne von der Erfindung abzuweichen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen beansprucht ist.


Anspruch[de]

1. Ein Verfahren zum Identifizieren eines Medientyps, auf den gedruckt werden soll, gegenüber einer Druckersteuerung (20) in einem Drucker (10), wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

a) Lesen von Daten (32), die auf einen Abschnitt des Mediums (18) gedruckt sind und das Medium (18) identifizieren;

b) Speichern der Daten (32) und Verwenden der Daten, um Drucksteuerungsparameter festzulegen;

c) Entfernen des Abschnitts des Mediums (18), der die Daten (32) enthält; und

d) auf ein Auftreten eines Ereignisses hin, Drucken neuer Daten (32) auf einen weiteren Abschnitt des Mediums (18), wobei die neuen Daten das Medium (18) identifizieren.

2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die Daten (32) und die neuen Daten auf einen gegenwärtigen vorderen Rand des Mediums (18) gedruckt werden.

3. Das Verfahren gemäß Anspruch 2, bei dem Schritt c) den gegenwärtigen vorderen Rand abschneidet, bevor die Druckersteuerung (20) eine Ausführung eines Druckauftrags bewirkt.

4. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die Daten (32) eine Medientypanzeige und einen Wert aufweisen, der eine verbleibende Länge des Mediums (18) anzeigt.

5. Das Verfahren gemäß Anspruch 4, bei dem Schritt d) eine überarbeitete Medienlänge als einen Teil der neuen Daten (32) druckt, wenn Abschnitte des Mediums (18) verwendet wurden.

6. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem das Medium (18) auf eine Rolle (30) gewickelt ist und das Ereignis ein Abschluß einer Druckaktion auf einen Abschnitt des Mediums (18) ist, wobei der Abschnitt ein einzelnes Blatt bildet.

7. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem das Medium (18) auf eine Rolle (30) gewickelt ist und das Ereignis eine Anzeige einer Entnahme der Rolle (30) aus dem Drucker (10) ist.

8. Vorrichtung zum Identifizieren eines Medientyps, auf den gedruckt werden soll, gegenüber einer Druckersteuerung (20) in einem Drucker (10), wobei die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:

einen Wandler (34) zum Lesen von Daten (32), die auf einen Abschnitt des Mediums (18) gedruckt sind und das Medium (18) identifizieren;

eine Steuerungseinrichtung (20, 38) zum Speichern der Daten (32) und Verwenden der Daten (32) zum Festlegen von Drucksteuerungsparametern;

eine Schneideeinrichtung (24), die auf einen Ausgang von der Steuerungseinrichtung (20, 32) anspricht, zum Entfernen des Abschnitts des Mediums (18), der die Daten (32) enthält; und

wobei die Steuerungseinrichtung (20, 32) auf ein Auftreten eines Ereignisses hin ein Drucken neuer Daten (32) auf einen weiteren Abschnitt des Mediums (18) bewirkt, wobei die neuen Daten (32) das Medium (18) identifizieren.

9. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 8, bei der die Daten und die neuen Daten (32) auf einen gegenwärtigen vorderen Rand des Mediums (18) gedruckt sind.

10. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 9, bei der die Schneideeinrichtung (24) den gegenwärtigen vorderen Rand abschneidet, bevor die Steuerungseinrichtung (20) eine Ausführung eines Druckauftrags bewirkt.







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