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Dokumentenidentifikation DE60000530T2 18.06.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1079268
Titel Print mit einem darauf vorgesehenen Audiodaten-Speicher und Verfahren zur Herstellung desselben
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Tutt, Lee W., Rochester, New York 14650-2201, US;
Spurr, Robert W., Rochester, New York 14650-2201, US;
Tehranchi, Babak, Rochester, New York 14650-2201, US;
Sanger, Kurt M., Rochester, New York 14650-2201, US;
Tredwell, Timothy J., Rochester, New York 14650-2201, US
Vertreter Blickle, W., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 70327 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 60000530
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.07.2000
EP-Aktenzeichen 002027183
EP-Offenlegungsdatum 28.02.2001
EP date of grant 02.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.06.2003
IPC-Hauptklasse G03B 31/06
IPC-Nebenklasse G03B 17/24   G03B 21/134   G03D 15/00   G06K 19/067   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf in einer Bildverarbeitungsvorrichtung hergestellte Prints und insbesondere auf Prints mit einem darauf vorgesehenen Audiodaten-Speicher sowie auf ein Verfahren zur Herstellung derselben.

Es ist bekannt, dass bei einfarbigen oder Farb-Prints, zum Beispiel Fotografien, der Betrachter das Bild stärker erlebt und höher schätzt, wenn dem Bild eine Tonaufzeichnung beigegeben ist, die beim Betrachten des Bildes abgespielt werden kann. Bei einer einem Foto in einem Album beigegebenen Tonaufzeichnung kann es sich zum Beispiel um eine aufgezeichnete Sprachmitteilung, einen kurzen Ausschnitt einer aufgezeichneten Musik oder auch um einen bei der Aufnahme des Fotos aufgezeichneten Hintergrundton handeln.

US-A-5 290 190 und 4 990 092 beschreiben ein "sprechendes Buch", bei dem einer Seite oder einem Bild zugeordneter aufgezeichneter Ton durch Drücken eines Knopfs abgespielt werden kann.

Desgleichen beschreibt US-A-5 574 519 ein gebundenes "sprechendes Fotoalbum", bei dem den einzelnen Fotos zugeordneter aufgezeichneter Ton abgespielt werden kann, wenn das betreffende Foto in ein Betrachtungsgerät eingeführt wird oder mit Hilfe eines Lesestifts abgetastet wird.

Außerdem beschreibt US-A-4 905 029 eine Kamera zum Aufzeichnen von Ton auf einem in einem Foto integrierten Magnetstreifen. Zum Abspielen des Tons wird das mittels dieser Vorrichtung hergestellte Foto in ein Lesegerät eingelegt (das auch Bestandteil der eigentlichen Kamera sein kann).

Desgleichen beschreibt US-A-4 279 854 eine Kamera zum Aufzeichnen von Tondaten auf einem Magnetsreifen, der auf einem von der Kamera erzeugten Sofortbild angebracht ist.

Bei den Vorrichtungen gemäß US-A-4 905 029 und 4 270 854 dient ein vorzugsweise an dem Foto angebrachter Magnetstreifen als Haupt-Aufzeichnungsmittel für den dem Foto zugeordneten Ton. Nachteile dieses Systems sind jedoch unter anderem die begrenzte zu erwartende Lebensdauer des magnetischen Aufzeichnungsmediums, Schwierigkeiten bei der Wiedergabe und dem Nachdruck der so ausgestatteten Fotos und die Gefahr, dass die aufgezeichneten Audiodaten durch magnetische Streufelder gelöscht werden könnten. Außerdem kann der magnetische Film bei der Handhabung beschädigt werden, und Kratzer oder Schmutz auf dem magnetischen Material können den Film unlesbar machen. Ferner sind die Speichermöglichkeiten eines Magnetstreifens sehr begrenzt, so dass die aufgezeichnete Mitteilung im besten Fall auf eine Dauer von wenigen Sekunden beschränkt ist. Schließlich wird das Magnetmedium normalerweise durch eine Lesevorrichtung hindurchgeführt, in der das Medium in präzisem Abstand zu einem Lesekopf abgetastet wird. Dies wiederum erhöht die Notwendigkeit präziser Fertigungstoleranzen bei der Lesevorrichtung und erhöht damit deren Herstellungskosten.

Bei einem anderen Verfahren zum Speichern von Audiodaten in Verbindung mit einem Foto wird das Audiosignal digital codiert und das codierte Signal in optisch lesbarer Form bereitgestellt. Hierzu beschreibt US-A-4 600 280 das Speichern eines Audiosignals mittels optischer Codierung auf einem Transparentfilm, wie er zum Beispiel für Spielfilme Verwendung findet.

Bei einem vergleichbaren Konzept für lichtundurchlässige fotografischer Prints beschreibt US-A-5 521 663 den Einsatz der optischen Codierung für lichtundurchlässige Prints, wobei eine Kamera entsprechend ausgerüstet ist, um Ton mittels optischer Codierung auf dem fotografischen Film selbst aufzuzeichnen.

Nachteile der Vorrichtungen gemäß US-A-4 600 280 und 5 521 663 sind unter anderem, dass die codierten Audiodaten hier auf einem Teil des Bildbereichs des Films untergebracht werden müssen, wodurch der gesamte nutzbare Bildbereich verringert wird. Außerdem muss der die Codierung enthaltende Bildbereich für die Wiedergabe der codierten Daten mittels eines optischen Lesers präzise abgetastet werden, was zu relativ komplexen Leser-Komponenten führt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die optische Codierung kein geeignetes Verfahren zum späteren Löschen und erneuten Aufzeichnen eines Audio-Segments anbietet.

Andererseits bietet die Speicherung von Audiodaten in einem IC-Speicher Vorteile gegenüber der magnetischen und der optischen Speicherung. Die Verwendung eines IC-Speichers, der ein digital codiertes Audiosignal enthält und an einem fotografischen Print angebracht ist, ist in US-A-5 774 752 beschrieben.

Außerdem beschreibt US-A-4 905 029 die Verwendung eines aufgebrachten IC-Speicherchips als alternatives Audio-Speicherverfahren, bei dem der Chip die Audiodaten für den Zugriff mittels eines externen Magnetlesekopfs speichert. Der in US-A-4 905 029 beschriebene IC-Chip erhält seine Eingangsleistung von dem externen Lesekopf über mit dem Chip verbundene Induktionsspulen. Über die Spulen erhalten die Schaltungen des Chips (aus dem vom Lesekopf ausgehenden Magnetfeld) ausreichend Strom für die Versorgung der in den Chip integrierten Speicher- und logischen Hilfsschaltungen. Dabei muss darauf hingewiesen werden, dass diese Anordnung mit einer Reihe von Einschränkungen, unter anderem den folgenden, verbunden ist:

(a) Es muss ein magnetischer Lesekopf sehr dicht am IC-Speicherchip (innerhalb eines Bruchteils eines Zolls vom Chip entfernt) und in der richtigen Ausrichtung zum Chip vorbeigeführt werden, um den Chip mit dem entsprechenden Strom zu versorgen und mit ihm zu kommunizieren. Dies ist bedingt durch die Natur der elektromagnetischen Induktion, die für die Transformation einen "geschlossenen" magnetischen Kreis voraussetzt. So bietet dieses Verfahren zwar eine "berührungsfreie" Kommunikation, der Benutzer muss jedoch den Lesekopf sehr nahe am Chip entlang führen.

(b) Um zu gewährleisten, dass eine Wechselwirkung jeweils nur zwischen dem Lesekopf und einem IC-Chip stattfindet, wäre eine ferromagnetische Abschirmung er forderlich. Andernfalls könnte bei Gruppen von Fotos, die mehrere Prints mit entsprechenden IC-Chips enthalten, der Lesekopf unter Umständen ungewollt mehrere IC-Speicherchips aktivieren. Bei einem Fotoalbum würde dies zum Beispiel bedeuten, dass man in umständlicher Weise hinter jedem Foto, für das ein Audiosignal erzeugt werden soll, eine Unterlage aus ferromagnetischem Material anordnen müsste.

Sämtliche vorstehend beschriebene Lösungen zum Speichern und Wiederaufrufen von einem Print zugeordneten Audiodaten sind bezüglich der Nutzbarkeit und der Kosten mit Nachteilen verbunden. Lösungen, bei denen Magnetstreifen verwendet werden, erfordern entweder eine Handhabung des Prints, das Hindurchführen des Prints durch ein Lesegerät oder das Vorbeiführen eines Lesekopfs in geringem Abstand zur Oberfläche des Magnetstreifens. Desgleichen erfordern Lösungen, die mit optischer Codierung arbeiten, dass ein Print in der richtigen Ausrichtung mittels eines Lesestifts oder einer anderen Lesevorrichtung abgetastet wird. Andere Lösungen, die eine Verbindung mit einer integrierten Schaltung auf dem Print selbst erfordern, bringen noch zusätzliche Probleme mit sich. Denn die Anschlüsse erhöhen die Kosten und bringen möglicherweise Zuverlässigkeitsprobleme aufgrund von Schmutz und Staub und Abnutzungs-Probleme wegen wiederholter Einschalt/Ausschalt-Arbeitsspiele mit sich.

Für die berührungsfreie Kommunikation gibt es im Handel RFID-Tags (Hochfrequenz- Identifikations-Kennzeichnungen) mit einem integrierten Speicher. Heutzutage werden RFID-Tags bei Anwendungen eingesetzt, bei denen es sinnvoll ist, einem Gegenstand zugeordnete individuelle Identifikationsdaten so zu speichern, dass die Daten mit dem Gegenstand selbst verbunden sind. Zum Beispiel wurden RFID-Tags für Anwendungen im Zusammenhang mit Pässen und Kreditkarten vorgeschlagen, wie dies zum Beispiel in US-A-5 528 222 beschrieben ist.

Im Handel erhältlich ist zum Beispiel der von Texas Instruments, Incorporated, Dallas, Texas, USA, hergestellte "TAG-IT INLAY", der dazu verwendet werden kann, Informationen über ein Gerät, an dem er angebracht ist, zu liefern. Dieser dünne, flexible RFID-Tag kann zum Beispiel für solche Anwendungen eingesetzt werden, bei denen bisher ein Etikett oder Strichcode verwendet wurde. Die in US-A-5 528 222 genannten Anwendungen sowie der "TAG-IT INLAY" sind hauptsächlich für Identifizierungszwecke, zum Beispiel für Mitarbeiter-Ausweiskarten, für die Lagerbestands-Überwachung oder für die Kreditkarten-Kontoidentifikation bestimmt. Diese Gegenstände werden aber nicht zum Speichern von Audiodaten oder damit zusammenhängenden Daten verwendet.

Es zeigt sich also, dass das Speichern von einem Foto zugeordneten Audiodaten als Bestandteil des betreffenden Fotos zwar Vorteile bietet, es aber keine befriedigenden Lösungen gibt, die eine Speicherung derartiger Audiodaten in dauerhafter, reproduzierbarer und aufzeichnungsfähiger Form ermöglichen. Außerdem beschreiben die bekannten Veröffentlichungen offensichtlich keine Vorrichtungen und Verfahren, die das berührungsfreie Lesen/Schreiben von unterschiedlichen Positionen des Prints aus und aus unterschiedlichen Entfernungen vom Print zum Zweck der Speicherung und des Wiederaufrufens von einem Bild auf dem Print zugeordneten Audiodaten gestatten. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Print mit damit verbundenen Audiodaten bereitzustellen, bei dem die Audiodaten auf Anweisung eines Betrachters auf dem Bild aufgezeichnet oder von diesem abgespielt werden können.

Vor dem Hintergrund dieser Aufgabe wird die Erfindung durch die beiliegenden Ansprüche definiert.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist ein Print-Substrat einen mit dem Substrat verbundenen nichtflüchtigen Halbleiterspeicher auf, der integral mit einem Transponder verbunden ist. Bei dem Speicher kann es sich zum Beispiel um einen EEPROM (elektrisch löschbaren programmierbaren Nurlesespeicher) handeln. In dem Speicher gespeichert sind codierte Daten eines digital codierten, aufgezeichneten Audiosegments. Ein Transceiver erzeugt eine erste elektromagnetische Frequenz, die die Eingangsleistung für den Transponder liefert. Wenn der Transponder die erste elektromagnetische Frequenz empfängt, erzeugt er eine zweite elektromagnetische Frequenz in Abhängigkeit von der ersten elektromagnetischen Frequenz. Die zweite elektromagnetische Frequenz wird entsprechend dem im Speicher gespeicherten aufgezeichneten Audiosegment konditioniert.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist ein Print-Substrat einen damit verbundenen nichtflüchtigen Halbleiterspeicher auf, der integral mit einem Transponder verbunden ist, welcher eine digitale Adresse speichert, die angibt, wo sich ein für einen speziellen Print aufgezeichnetes Audiosegment befindet. Bei Empfang der ersten elektromagnetischen Frequenz erzeugt der Transponder eine zweite elektromagnetische Frequenz in Abhängigkeit von der ersten elektromagnetischen Frequenz. Die zweite elektromagnetische Frequenz wird entsprechend der von der gespeicherten aufgezeichneten Adresse für ein in einem Gerät gespeichertes Audiosignal konditioniert.

Ein Merkmal der Erfindung besteht in der Fähigkeit eines Transceivers, als "Schreibeinrichtung" tätig zu werden, die in der Speicherposition für aufgezeichnete Audiodaten aufgezeichnete Audiodaten oder Informationen in einem mit dem Print- Substrat verbundenen Speicher speichert.

Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht in der Fähigkeit des Transceivers, auch als "Leseeinrichtung" tätig zu werden, die gespeicherte Audiodaten aus dem Speicher wieder aufruft.

Ein Vorteil der Erfindung ist, dass sie es ermöglicht, ein einem Print zugeordnetes individuelles Audiosignal integral mit dem Print zu verbinden, so dass es automatisch wiedergegeben werden kann.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sie eine berührungsfrei arbeitende Kommunikationsschnittstelle bereitstellt, über die auf aufgezeichnete Audiodaten oder damit zusammenhängende Daten zugegriffen werden kann, ohne dass ein elektrischer Kontakt mit entsprechenden, mit einem Print verbundenen Kontakten hergestellt werden muss.

Ein weitere Vorteil der Erfindung ist, dass ein Print, mit dem aufgezeichnete Audiodaten verbunden sind, in einfacher Weise reproduziert werden kann, da die Audiodaten in digitalisierter Form gespeichert sind.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht eines Prints mit einem damit verbundenen Transponder;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht von in einem Album arrangierten Prints, wobei jeder Print einen Speicher aufweist, in dem ein Zeiger gespeichert ist, der auf aufgezeichnete Audiodaten hinweist, die in einer besonderen Komponente innerhalb des Albums gespeichert sind;

Fig. 3 eine schematische Ansicht von Komponenten für das Speichern und Wiederaufrufen von auf einem Print aufgezeichneten Audiodaten; und

Fig. 4 eine schematische Ansicht von in einer alternativen Ausführungsform der Erfindung verwendeten Komponenten, wobei das Audiosegment vom Print getrennt gespeichert ist.

Die Erfindung richtet sich insbesondere auf Elemente, die Bestandteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind oder direkter mit ihr zusammenwirken. Es versteht sich, dass hier nicht besonders dargestellte oder beschriebene Elemente in unterschiedlicher, dem Fachmann bekannter Weise ausgebildet sein können.

In der folgenden Beschreibung wird unter "Print" eine auf einem Substrat reproduzierte Bildausgabe einer Bilderzeugungsvorrichtung verstanden, wobei das Bild unter Verwendung von Farbe, zum Beispiel Tinte oder Farbstoffen, oder bekannter Belichtungsverfahren wiedergegeben wurde. Als Beispiele, die jedoch nicht einschränkend zu verstehen sind, für einen Print im Sinne dieser Beschreibung, der hier allgemein mit 30 bezeichnet wird, können unter anderem genannt werden:

Ein fotografischer Print,

eine Druckausgabe eines Proofing-Systems, auch digitaler Proofing-Systeme, die mit Thermodruck-Technologien arbeiten, eines Tintenstrahldruckers oder eines Fotolabor-Druckers, der mit lichtempfindlichen Papieren oder Filmen arbeitet, die mittels einer Lichtquelle belichtet und in einem anschließenden chemischen Prozess entwickelt werden, um ein Bild zu erzeugen,

eine entwickeltes Röntgenbild, Ultraschallbild oder sonstiges Diagnose-Bild oder eine Luftaufnahme.

Das in der folgenden Beschreibung allgemein mit 42 bezeichnete Substrat kann aus jedem geeigneten Material bestehen und liegt normalerweise in Blattform vor, unter anderem zum Beispiel in Form allgemein lichtundurchlässiger Materialien wie Papier, Karton, textiler Materialien und Vinyl oder allgemein transparenter Materialien wie Film oder sonstiger Materialien, auf die ein gedrucktes Bild aufgebracht werden kann.

Die hierin auch als "Audiosegment" bezeichneten aufgezeichneten Audiodaten können aus einer Vielzahl möglicher Quellen stammen. Zum Beispiel können die Audiodaten zum Zeitpunkt der eigentlichen Aufnahme des Bildes aufgezeichnet werden. Dies wäre zum Beispiel mit einer Kamera möglich, wie sie in US-A-5 128 700 beschrieben wird. Oder es kann ein getrennt aufgezeichnetes Audiosegment vorhanden sein, das zum Zeitpunkt der Entwicklung des Prints von einem Techniker im Speicher aufgezeichnet wird. Als weiteres Beispiel können die aufgezeichneten Daten von einem Kunden nach Erhalt des entwickelten Fotos programmiert werden.

Fig. 1 zeigt einen mit einem Print 30, der auf einem Papier-Substrat 28 wiedergegeben ist, verbundenen Transponder 22. Bei dem Transponder 22 kann es sich um einen "TAG-IT INLAY" handeln, in den ein Speicher 24, eine Antenne 26 und (nicht dargestellte) interne HF-Kommunikations- und Stromversorgungsschaltungen integriert sind. Der Transponder 22 kann auf der Vorder- oder Rückseite des Prints 30 mittels eines auf der Rückseite angebrachten Klebebandes angebracht, auf dem Print 30 auflaminiert, in das Papier-Substrat 28 eingebettet oder in anderer Weise angebracht werden, wie dies im folgenden noch besprochen wird.

In der Darstellung in Fig. 1 ist der Transponder 22 entlang einer Kante des Papier- Substrats 28 abseits des Bildbereichs des Prints 30 angebracht. Dies ist nur eine mögliche Anordnung; der Transponder 22 kann auf dem Print 30 in jeder geeigneten Position angebracht werden, auch auf der Rückseite des Prints 30.

Fig. 2 zeigt einen Print 30 mit einem daran angebrachten Transponder 22 in einem Album 20. Bei dieser Anordnung kann das Album 20 eine getrennte Audio-Speicher- und -Abspieleinheit 80 (in Fig. 2 gestrichelt dargestellt) enthalten. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung können die gespeicherten Audiodaten für einen Print 30 auf einem Magnetband oder in einer anderen Speichereinrichtung, die mit dem Album 20 verbunden ist, gespeichert werden. Bei dieser Anordnung kann der Transponder 22 auf dem Print 30 nur sehr wenig Daten speichern, die eine Adresse oder einen Zeiger für aufgezeichnete Audiodaten enthalten, die in der Audio-Speicher- und -Abspieleinheit 80 gespeichert sind.

Aufzeichnen/Wiederaufrufen von Audiodaten

Informativ ist eine Beschreibung, wie Audiodaten im Speicher 24 auf dem Print 30 aufgezeichnet und aus dem Speicher 24 wieder aufgerufen werden können. In Fig. 3 ist ein System zum Speichern von Audiodaten in einem mit einem Transponder 22 verbundenen Print 30 und zum Wiederaufrufen dieser Daten in schematischer Form dargestellt.

In Fig. 3 ist ein Transceiver 50 mit einer Antenne 56 verbunden. Bei dem Transceiver 50 kann es sich zum Beispiel um einen Transceiver mit der Bezeichnung "HOUSED READER AND ANTENNA" der Texas Instruments, Incorporated, Dallas, Texas, USA, mit der Teile-Nr. RI-K01-320A-00 handeln. Im Betrieb kann der Transceiver 50 aus den hier dargelegten Gründen eine erste elektromagnetische Frequenz 64 einer ersten vorbestimmten Frequenz übertragen. Der Transceiver 50 kann außerdem, aus den hier dargelegten Gründen, eine zweite elektromagnetische Frequenz 66 einer zweiten vorbestimmten Frequenz empfangen.

Insbesondere kann die Kommunikation mit einer vorbestimmten Frequenz mittels der Antenne 56 zwischen dem Transceiver 50 und dem Transponder 22 über unterschiedliche Distanzen stattfinden. Bei typischen Hochfrequenzgeräten geringer Leistung, etwa dem vorgenannten "TAG-IT INLAY", kann die Distanz zwischen der Antenne 56 und dem Transponder 22 zwischen extrem klein bis zu 46 cm (18 Zoll) variieren. Bei höheren HF-Ausgangsleistungen sind jedoch entsprechend größere Distanzen möglich. Außerdem kann die Antenne 56 beliebig zur Position des Transponders 22 ausgerichtet sein, sofern die Kommunikationsfrequenzen 64 und 66 nicht durch eine Abschirmung behindert werden.

Bei dem Transponder 22 handelt es sich um ein Gerät geringer Leistung, das auf eine Trägerfrequenz des Transceivers 50 abgestimmt ist. Die Trägerfrequenz liegt im Hochfrequenzbereich. Alternativ könnte die Trägerfrequenz aber auch in einem anderen Frequenzbereich liegen, zum Beispiel einem Mikrowellenfrequenzbereich. Bei Empfang eines ersten Signals vom Transceiver 50 erhalten die Schaltungen des Transponders 22 aus der abgegebenen elektromagnetischen Energie eine als Eingangsspannung für die internen Schaltungen ausreichende Energie. Dies ist insofern vorteilhaft, als in diesem Fall für die Versorgung des Transponders 22 keine besondere Batterie benötigt wird.

Jeder Transponder 22 kann individuell mit einem einmaligen Kennzeichnungs-Adresscode (ID) programmiert sein. Der Transponder 22 kann im Rahmen eines abschließenden Montagevorgangs oder in einem Bildverarbeitungsstadium von Hand an dem Print 30 angebracht werden. Möglich sind jedoch auch andere Anbringungsmethoden, wie sie im folgenden noch beschrieben werden.

Der Transceiver 50 hat sowohl Schreib- als auch Lesezugriff auf die im Speicher 24 des Transponders 22 gespeicherten Speicherdaten. Um mit dem Transponder 22 zu kommunizieren, verschlüsselt der Transceiver 50 in seinem Ausgangssignal einen individuellen Identifikations-Adresscode mit einem Befehl, Daten aus dem Speicher 24 des Transponders 22 auszulesen bzw. in den Speicher zu schreiben (d. h. zu programmieren). Wird der Transponder 22 dann mit dem korrekt codierten ID-Code adressiert, reagiert er auf die Mitteilung des Transceivers 50.

Die Daten werden zwischen dem Transceiver 50 und dem Transponder 22 durch Modulation der entsprechenden elektromagnetischen Frequenz übertragen. Zum Beispiel könnte die Modulation der ersten elektromagnetischen Frequenz 64 durch Amplituden- Modulation (AM), Frequenzmodulation (FM), gleitende Frequenzumtastung (FSK) oder andere Mittel zum Verschlüsseln der Adresse für die Datenübertragung zum oder vom Speicher 24 des Transponders 22 erfolgen. Zum Programmieren des Speichers 24 verschlüsselt der Transceiver 50 während der Übertragung der ersten elektromagnetischen Frequenz 64 die folgenden Informationen:

(a) Einen Befehl, Daten in den Speicher 24 zu schreiben,

(b) eine Adresse für die in den Speicher 24 zu schreibenden Daten und

(c) die Daten, die an der vorstehend bezeichneten Adresse (b) im Speicher 24 gespeichert werden sollen.

Dabei ist wichtig, dass die unter vorstehendem Punkt (c) genannten zu speichernden Daten zum Beispiel ein digital codiertes und komprimiertes vollständiges Audiosegment beinhalten können. Alternativ können die im Speicher 24 zu speichernden Daten auch eine Adresse oder einen "Zeiger" für einen Speicherplatz in einer getrennten Speichereinrichtung beinhalten, wie dies im folgenden noch besprochen wird.

Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird die zweite elektromagnetische Frequenz 66, die vom Transponder 22 als Reaktion auf die erste elektromagnetische Frequenz 64 übertragenen wird, entsprechend den im Speicher 24 gespeicherten Daten konditioniert. Hierzu moduliert der Transponder 22 die zweite elektromagnetische Frequenz 66, die als Reaktion auf die erste elektromagnetische Frequenz 64 übertragen wird. Der Transceiver 50 extrahiert dann die in der rückübertragenen elektromagnetischen Frequenz 66 verschlüsselten Daten. Bei diesen Daten kann es sich entweder um ein vollständiges digitalisiertes Audiosignal oder einfach um einen Daten-Zeiger handeln, der als Adresse für einen Speicherplatz einer getrennten Speichereinrichtung dient, an der die entsprechenden Audiodaten für den Print 30 separat gespeichert sind.

In Fig. 3 ist der Transceiver 50 elektrisch an eine Tonverarbeitungseinheit 84 angeschlossen. Die Tonverarbeitungseinheit 84 kann auf zwei Arten arbeiten:

(1) Wenn im Speicher 24 des Transponders 22 ein komplettes Audiosegment gespeichert ist, kann sie das Audiosegment für den Betrachter verarbeiten (verstärken) und das entsprechende Signal dem Lautsprecher 86 zuführen.

(2) Wenn es sich bei den in Speicher 24 des Transponders 22 gespeicherten Daten um einen Zeiger handelt, der auf ein gespeichertes aufgezeichnetes Audiosegment verweist, kann sie auf den gespeicherten Ton zugreifen und ihn für den Betrachter abspielen.

Fig. 4 zeigt die weiteren Komponenten, die im vorstehend genannten Fall (2) verwendet würden, bei dem die aus dem Speicher 24 kommenden Daten einen auf gespeicherte aufgezeichnete Audiodaten verweisenden Zeiger beinhalten. In diesem Fall ist der aufgezeichnete Ton in einem Audiospeicher 88 gespeichert, der Bestandteil einer Audio-Speicher- und -Abspieleinheit 80 ist. Wenn die Tonverarbeitungseinheit 84 die Zeiger-Daten aus dem Speicher 24 empfängt, leitet sie die Zeiger-Daten an den Tonspeicher 88 weiter. Der Tonspeicher 88 reagiert darauf in der Weise, dass er das Audiosegment zum Abspielen über den Lautsprecher 86 zurück an die Tonverarbeitungseinrichtung 84 übermittelt.

Betrachtet man nochmals Fig. 3 und 4, so ist ersichtlich, dass der Transceiver 50 und die Antenne 56 in zahlreichen unterschiedlichen Formen ausgebildet sein können. Zum Beispiel können diese Komponenten als Handgeräte ausgebildet sein. Die Antenne 56 könnte in Form eines "Lesestifts" ausgebildet sein, der zum Abspielen des entsprechenden Tons auf den Print 30 zu bewegt wird. Das im Speicher 24 zu speichernde Audiosegment wird durch die Tonquelle 82 bereitgestellt. Die Tonquelle 82 kann Audiodaten enthalten, die ursprünglich auf dem Filmnegativ (zum Beispiel mittels des in US-A-4 905 029 beschriebenen Mechanismus) oder gleichzeitig mit der eigentlichen Aufnahme in einer Speicherschaltung (zum Beispiel mittels des in US-A-5 128 700 beschriebenen Mechanismus) aufgezeichnet wurde, oder könnte aus einer sonstigen anderen Toneingabevorrichtung stammen.

Das Audiodaten-Format

Ein Audiosegment kann, unabhängig davon, ob es direkt im Speicher 24 oder getrennt in einem Tonspeicher 88 gespeichert wird, in einer Anzahl beliebiger möglicher Datenformate digital gespeichert werden. Zum Beispiel könnten Audiodaten in dem Benutzern bekannter Betriebssysteme für Personal Computer vertrauten WAV-Format (Waveform Audio) bereitgestellt werden, wobei dieses Beispiel jedoch nicht einschränkend zu verstehen ist. Wenn (statt komplexerer Tondaten mit Sprachkomponenten oder aufgezeichnetem Ton) eine Folge von Musiktönen diskreter Frequenz zum Abspielen gespeichert werden soll, kann dies mit Hilfe eines MIDI-Dateiformats (Musical Instrument Digital Interface - Digitale Musikinstrumenten-Schnittstelle) geschehen. MIDI-Dateien sind im Vergleich zu Tonspeicherformaten sehr kompakt. Um die Größe der gespeicherten Audiosegmente zu verringern und damit die Abspieldauer zu verlängern, könnten auch Komprimierverfahren eingesetzt werden.

Verfahren zum Anbringen des Transponders 22

Wie bei einem "TAG-IT INLAY" kann der Transponder 22 auf einem Material mit einem Kleber auf der Rückseite zum Anbringen auf dem Print-Substrat 28 bereitgestellt werden. Selbstverständlich sind auch andere Methoden der Anbringung möglich und fallen in den Rahmen der vorliegenden Erfindung.

Gemäß einem dieser Verfahren kann der Transponder 22 auf den Print 30 auflaminiert werden. Alternativ kann der Transponder 22 auch während der Herstellung des Papier-Substrats 28 in den Print 30 eingebettet werden.

Die Antenne 26 ist integral mit dem Transponder 22 verbunden. Allerdings kann die Antenne 26 auch getrennt auf einem Substrat-Material vorgesehen sein. Bei dieser Anordnung könnte der Transponder 22 dann getrennt gehandhabt und nach dem Programmieren eines Audiosegments an dem Print 30 befestigt werden.

Mehrere Prints 30 in einem Album 20

Wenn in einem Album 20 mehrere Prints 30 aufbewahrt werden, kann es erforderlich sein, in irgendeiner Form eine Isolierung vorzusehen, die die Kommunikation jeweils nur auf einen Transponder 22 beschränkt. Das heißt, man muss "Kollisions"-Bedingungen ausschließen, unter denen zwei oder mehr Transponder 22 gleichzeitig in der unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 beschriebenen Weise auf die erste elektromagnetische Frequenz 64 reagieren. Wenn die Kommunikation mittels HF-Frequenzen erfolgt, könnte die Abschirmung zum Beispiel mittels zwischen den Prints angeordneter Aluminiumfolien erfolgen. Allerdings gibt es auch andere Methoden, bei denen die Kommunikation mit jeweils nur einem einzigen Transponder 22 durch Programmiertechniken sichergestellt wird. Bei einem Beispiel verwendet eine alternative Aufruftechnik einen "Kollisionsausschluss"-Algorithmus, der speziell für die Kommunikation mit mehreren in einem beschränkten Bereich angeordneten Transpondern entwickelt wurde. Bei einer Ausführungsform einer Technik dieser Art verwendet ein Algorithmus eine Rechenschleife, die die Ausgangsleistung des Transceivers 50 ausgehend von einem niedrigen Ausgangswert schrittweise erhöht, während der Transceiver 50 einen Transponder 22 wiederholt aufruft. Sobald der Transceiver 50 einen der Transponder 22 erkennt, kommuniziert der Transceiver 50 mit diesem Transponder 22 und deaktiviert dann vorübergehend diesen Transponder 22. Der Transceiver 50 kann dann den Aufruf in dieser Weise wiederholen, indem er seine Ausgangsleistung mit jedem Aufruf geringfügig erhöht, um der Reihe nach alle verfügbaren Transponder 22 zu lokalisieren, mit ihnen zu kommunizieren und sie dann jeweils vorübergehend zu deaktivieren. Auf diese Weise kommuniziert der Transceiver 50 mit mehreren Transpondern 22 in der Reihenfolge ihrer rückübermittelten Signalstärke, bis alle Transponder 22 auf einer Seite des Albums 20 angesprochen wurden.

Die Erfindung wurde vorstehend unter besonderer Bezugnahme auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben; für den Fachmann versteht es sich jedoch, dass die Elemente der bevorzugten Ausführungsformen in vielerlei Weise abgeändert und durch gleichwertige Elemente ersetzt werden können, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel kann die Tonverarbeitungseinheit 84 Teil eines Desktop-Computers sein, was zweckmäßig sein kann, wenn die Audiomitteilung zunächst im Speicher 24 gespeichert wurde. Der Speicher 24 kann ein Schreib-/Lese- Speicher oder aber schreibgeschützt sein, so dass nur ein Lesezugriff auf die auf dem Print 30 gespeicherten Audiodaten möglich ist. Außerdem könnte der Transponder 22 auf dem Print 30 automatisch befestigt oder von einem Benutzer eines Druckgeräts im Rahmen eines nachträglichen Druck- oder Endbearbeitungsprozesses aufgebracht werden. Oder aber der Transponder 22 könnte in das Papier-Substrat 28 selbst eingebettet und damit für den Bediener oder Benutzer des Prints "unsichtbar" sein.

Auch für die Integration der Antenne 26 auf einem oder in einem Print-Substrat gibt es eine Reihe möglicher Alternativen. Zum Beispiel könnte die Antenne 26 auf eine Oberfläche des Substrats aufgedruckt sein. über aber die Antenne 26 könnte im Rahmen der Herstellung oder Bearbeitung des Empfängers in ein Substrat-Material integriert werden.

Vorgeschlagen wird daher ein Print mit einem daran angebrachten Datenspeicher, der einen berührungsfreien Zugriff auf dem Print zugeordnete gespeicherte Daten (zum Beispiel Audiodaten) ermöglicht.


Anspruch[de]

1. Speichervorrichtung zum Speichern von Audiodaten auf einem mit einem Bildverarbeitungsgerät hergestellten Ausgabe-Print (30), mit

(a) einem an den Ausgabe-Print angeschlossenen Speicher (24), der dem Bild zugeordnete Audiodaten speichert.

(b) einem an den Speicher integral angeschlossenen Transponder (22), der eine erste elektromagnetische Frequenz empfängt und in Abhängigkeit davon eine zweite elektromagnetische Frequenz erzeugt, die die im Speicher gespeicherten Daten kennzeichnet,

(c) einem Transceiver (50), der vom Ausgabe-Print beabstandet ist, um die erste elektromagnetische Frequenz zu übertragen und die zweite elektromagnetische Frequenz zu erfassen, und

(d) einer an den Transceiver angeschlossenen Datenverarbeitungseinheit (32, 84), die mit dem Transceiver kommuniziert, um den Austausch von Daten zwischen dem Transceiver und dem Speicher zu erleichtern.

2. Speichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transceiver die erste elektromagnetische Frequenz mit einer vorbestimmten ersten Frequenz überträgt.

3. Speichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transceiver die zweite elektromagnetische Frequenz mit einer vorbestimmten zweiten Frequenz überträgt.

4. Speichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher dem Bild zugeordnete maschinenlesbare Audiodaten speichert.

5. Speichervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit eine Audiodatenverarbeitungseinheit (84) ist.

6. Speichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenverarbeitungseinheit ein Computer (32) ist.

7. Speichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Audiospeichereinheit (88) vom Ausgabe-Print beabstandet ist und dem Bild zugeordnete Audiodaten speichert.

8. Print mit

(a) einem Substrat (28),

(b) einem an das Substrat angeschlossenen Speicher zum Speichern von Daten,

(c) einem an den Speicher angeschlossenen Transponder, der eine erste elektromagnetische Frequenz und in Abhängigkeit davon eine zweite elektromagnetische Frequenz erzeugt, die die im Speicher gespeicherten Daten kennzeichnet.

9. Print nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine an den Transponder angeschlossene Antenne (56).

10. Print nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Speicher Audiodaten gespeichert sind.

11. Print nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Speicher Audiodaten in Form einer digital codierten Audiodatei gespeichert sind.

12. Print nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Speicher Audiodaten in Form eines die digital codierte Audiodatei kennzeichnenden Zeigers gespeichert sind.

13. Print nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher ein Schreib-Lese-Speicher ist.

14. Print nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat Papier ist.

15. Print nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat Film ist.

16. Verfahren zum Zusammenbauen einer Speichervorrichtung zum Speichern von Audiodaten auf einem mit einem Bildverarbeitungsgerät hergestellten Ausgabe- Print, mit den Schritten:

(a) Anschließen eines Speichers an den Ausgabe-Print, wobei der Speicher dem Bild zugeordnete Daten speichert,

(b) integrales Anschließen eines Transponders an den Speicher, wobei der Transponder eine erste elektromagnetische Frequenz empfängt und in Abhängigkeit davon eine zweite elektromagnetische Frequenz erzeugt, die die im Speicher gespeicherten Daten kennzeichnet,

(c) Bereitstellen eines Transceivers, der vom Ausgabe-Print beabstandet ist, um die erste elektromagnetische Frequenz zu übertragen und die zweite elektromagnetische Frequenz zu erfassen, und

(d) Anschließen einer Datenverarbeitungseinheit an den Transceiver, wobei die Datenverarbeitungseinheit mit dem Transceiver kommuniziert, um den Austausch von Daten zwischen dem Transceiver und dem Speicher zu erleichtern.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens eines Transceivers das Bereitstellen eines Transceivers umfasst, der die erste elektromagnetische Frequenz mit einer vorbestimmten ersten Frequenz überträgt.

18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens eines Transceivers das Bereitstellen eines Transceivers umfasst, der die zweite elektromagnetische Frequenz mit einer vorbestimmten zweiten Frequenz überträgt.

19. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anschließens eines Speichers das Anschließen eines Speichers umfasst, der dem Bild zugeordnete maschinenlesbare Audiodaten speichert.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anschließens einer Datenverarbeitungseinheit das Anschließen einer Audiodatenverarbeitungseinheit umfasst.

21. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anschließens einer Audiodatenverarbeitungseinheit das Anschließen eines Computer umfasst.

22. Verfahren nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch das beabstandete Anordnen einer Audiospeichereinheit vom Ausgabe-Print, wobei die Audiospeichereinheit dem Bild zugeordnete Audiodaten speichert.

23. Verfahren zum Herstellen eines Prints mit den Schritten:

(a) Bereitstellen eines Substrats,

(b) Anschließen eines Speichers an das Substrat, wobei im Speicher Daten speicherbar sind,

(c) Anschließen eines Transponders an den Speicher, wobei der Transponder eine erste elektromagnetische Frequenz empfängt und in Abhänigkeit davon eine zweite elektromagnetische Frequenz erzeugt, die die im Speicher gespeicherten Daten kennzeichnet.

24. Verfahren nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch den Schritt des Anschließens einer Antenne an den Transponder.

25. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anschließens eines Speichers das Anschließen eines Speichers mit darin gespeicherten Audiodaten umfasst.

26. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anschließens eines Speichers des Anschließen eines Speichers mit darin in Form einer digital codierten Audiodatei gespeicherten Audiodaten umfasst.

27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anschließens eines Speichers das Anschließen eines Speichers umfasst, in dem Audiodaten in Form eines die digital codierte Audiodatei kennzeichnenden Zeigers gespeichert sind.

28. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anschließens eines Speichers das Anschließen eines Speichers umfasst, der ein Schreib-Lese-Speicher ist.

29. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens eines Substrats das Bereitstellen eines Substrats aus Papier umfasst.

30. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Bereitstellens eines Substrats das Bereitstellen eines Substrats aus Film umfasst.







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