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Dokumentenidentifikation DE10160861A1 26.06.2003
Titel Verfahren und System zum Beheben von Störungen an Spinnmaschinen
Anmelder Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, CH
Erfinder Brand, Rudolf, Waltalingen, CH
Vertreter Dr. Weiss, Weiss & Brecht, 78234 Engen
DE-Anmeldedatum 12.12.2001
DE-Aktenzeichen 10160861
Offenlegungstag 26.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.06.2003
IPC-Hauptklasse D01H 13/26
IPC-Nebenklasse D01H 13/32   D01H 13/14   
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren und ein System zum Warten und/oder Beheben von Störungen an Maschinen, insbesondere an Spinnmaschinen, vorgeschlagen, wobei Signale von einer Maschine (1a, b...) an einen insbesondere 1. zentralen Sender/Empfänger (3) gegeben werden, der die Wartung oder Behebung der Störungen steuert und insbesondere einen Empfänger (8) ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass von einer beliebigen Maschine oder Produktionsstelle (1a, b...) ein Sender/Empfänger (3) und/oder Empfänger (8) per Funk angesteuert wird, womit ein gewünschter Spezialist zur Wartung und/oder zum Beheben der Störung an die Maschine gerufen wird oder ein automatischer Eingriff erfolgt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beheben von Störungen an Maschinen, insbesondere an Spinnmaschinen, wobei Störungssignale von einer Maschine an einen 1. Zentralen Sender/Empfänger gegeben werden, der die Behebung der Störungen steuert und einen Empfänger anruft.

Beispielsweise in vollautomatischen Garnproduktionsanlagen ist heute nur noch ein Minimum von Wartungspersonal zu finden. Dieses muss auftretende Störungen gezielt, ohne Zeitverzug und exakt nach betrieblicher Priorität behandeln, damit der Nutzeffekt der gesamten Anlage erhalten bleibt.

Als Alarmsysteme sind beispielsweise Blinklichter in einem Spinnsaal oder auf einer einzelnen Maschine oder entsprechende akustische Signale bekannt. Diese Alarme sind jedoch unspezifisch, belasten das Personal unnötig und geben keinen Hinweis auf die Art der Störung, den Ort und die Priorität.

Optische Alarmlichter müssen von überall her sichtbar angebracht sein, akustische Signale sind oft wegen entsprechender Hintergrundgeräusche der Maschinen nur schwer hörbar.

Bekannt sind auch Blldschirmüberwachungsanlagen für ganze Maschinengruppen. Allerdings bedarf es hier einer Person, die den Bildschirm laufend überwacht, bzw. diesen nach einem Alarm erst aufsuchen muss.

Aus MELLIAND TEXTILBER., 1988, Seiten 548 bis 553, ist ein stationäres Display auf einer Webmaschine bekannt, wobei der Weber seine Bereitschaft zum Korrektureingriff dem Zentralcomputer melden kann, welcher dann die entsprechenden Korrekturmassnahmen übermittelt. Zusätzlich können noch Warnfunktionen ausgelöst werden.

Die DE 37 01 796 A1 bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einsatzsteuern von Bedienorganen in einer Spinnereianlage, mit einer Vielzahl von Bedienstellen, wobei anstehende Bedienfälle erfasst und zur Steuerung ihrer Behebung durch eine zentrale Steuereinheit ausgewertet werden. Dabei werden anstehende Bedienfälle nach Anzahl und Anforderungen an ihr Beheben automatisch getrennt erfasst, wobei je nach Anzahl und Schwierigkeitsgrad erfasster Bedienfälle ein mindestens zweistufiges Signal als Einsatzbefehl an das einer Signalstufe zugeordnete Bedienorgan einer Mehrzahl ranggeordneter Bedienorgane ergeht.

Aus der DE 31 35 333 A1 ist ein Verfahren zum Einsatzsteuern einer Bedienperson oder einer mobilen Wartungsvorrichtung in einer Spinnereianlage mit einer Vielzahl von Bedienstellen bekannt, nach welchem auftretende Bedienfälle nach Art und Ort erfasst und an einen zentralen Datenspeicher übermittelt werden. Dieser zentrale Datenspeicher wird nach aufgetretenen Bedienfällen in der Rangfolge ihrer Dringlichkeit (Schadensgeneigtheit) abgefragt und mindestens der Ort, (gegebenenfalls auch die Art) der vorzunehmenden Bedienung des rangersten Bedienfalles wird der Bedienperson, beziehungsweise der mobilen Wartungsvorrichtung, als zu wartende Bedienstelle aufgegeben.

Weiter ist aus der DE 40 12 930 A1 bekannt, die Wartung von Maschinen unter anderem durch eine Funkverbindung zu organisieren. Das bekannte System erfordert allerdings einen beträchtlichen Investitionsaufwand.

Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, ein Verfahren der oben genannten Art zu entwickeln, dessen Verwirklichung auf einfache Art möglich ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt ein Verfahren und ein System zum Warten und/oder Beheben von Störungen an Maschinen, insbesondere an Spinnmaschinen, wobei Signale von einer Maschine an einen insbesondere 1. Zentralen Sender/Empfänger gegeben werden, der die Wartung oder Behebung der Störungen steuert und insbesondere einen Empfänger ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass von einer beliebigen Maschine oder Produktionsstelle ein Sender/Empfänger und/oder Empfänger per Funk angesteuert wird, womit ein gewünschter Spezialist zur Wartung und/oder zum Beheben der Störung an die Maschine gerufen wird oder ein automatischer Eingriff, beispielsweise durch einen Bedienungsroboter, erfolgt.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt insbesondere, dass von einem 1. Zentralen Sender/Empfänger, der an einer beliebigen Stelle in einer Spinnerei untergebracht ist oder in die Steuerung einer ausgewählten Maschine integriert ist, ein Empfänger per Funk verständigt wird, welcher u. a. einen gewünschten Spezialisten zum Beheben der Störung an die Maschine ruft, wobei die Störung bevorzugt unter anderem in der Maschine selbst, insbesondere in der Maschinensteuerung, klassiert wird, und wobei die Störung einem bestimmten Spezialisten zuordnet und mit einer bestimmten Priorität versehen wird. Dieser Empfänger kann ein mobiler Empfänger sein, den eine Person mit sich führt, oder ein stationärer Empfänger, der zur einer Anlagesteuerung in der Spinnerei gehört. Weiter kann der Empfänger lediglich dazu dienen, die über Funk erhaltene Information zu speichern oder weiterzuleiten, sei es über Funk oder mittels physischer Leitungen.

Jeder Produktionseinheit oder jeder Gruppe von Produktionseinheiten kann ein Sender/Empfänger zugeordnet sein, wobei dieser mit dem 1. Zentralen Sender/Empfänger kommunizieren kann, weiter mit den dezentralen Empfängern, die auch eine Sendefunktion beinhalten können. Auf diese Weise wird es möglich, auch in der umgekehrten Richtung, entgegen der Sendung einer Störung, von der Produktionsstelle an den Empfänger eine Nachricht oder einen Befehl zu übermitteln, beispielsweise einen Stop-Befehl, der von einem Empfänger (physisch und/oder personell) an die Steuerung einer Produktionsstelle per Funk gesandt wird.

Auf diese Weise gelingt es, den Aufwand für Verdrahtungen zur Informationsübertragung wesentlich zu reduzieren oder sogar ganz zu vermeiden.

Bei der klassischen Einsatzdoktrin der Wartungsspezialisten wird unterschieden zwischen einer geplanten Wartung, wie beispielsweise Schmieren, Reinigen, regelmässige Kontrolle, präventiver Austausch oder Aufarbeiten von Komponenten und dem Beheben von zufällig auftretenden Störungen. In der Regel wird die Wartung durch ungelerntes, an der betreffenden Maschine ausgebildetes Personal erledigt. Die Organisation entspricht einem normalen, produktiven Arbeitseinsatz. Die Aufsicht und Kontrolle übt ein beruflich qualifizierter Spezialist aus, der auch das Personal anlernt.

Die Diagnose und das Beheben von Störungen dagegen erfordert einschlägig ausgebildete Spezialisten. Diese müssen dauernd verfügbar sein und bei einem zeitlichen Zusammentreffen von Störungen nach Prioritäten arbeiten können. Der Einsatz dieser Spezialisten verlangt in erster Linie nach hoher Verfügbarkeit, was allgemein nur auf Kosten der Arbeitsleistung zu realisieren ist.

Durch das vorliegende erfindungsgemässe Verfahren und entsprechende Einrichtungen wird der Einsatz der Spezialisten optimiert. Eine Grundtätigkeit ("Füllarbeit") besteht aus anspruchsvollen, aber zeitlich nicht festgelegten Wartungsarbeiten oder dem Beaufsichtigen der Wartungsequipe. Hinzu kommen zeitlich unregelmässig anfallende Spezialaufgaben, wie die Diagnose und das Beheben von Störungen. Entscheidend ist, dass der betreffende Spezialist sich seiner jeweiligen Tätigkeit mit voller Konzentration widmen kann. Insbesondere ist es beim Ausüben der Grundtätigkeit störend, wenn die Aufmerksamkeit durch ein dauerndes Überwachen der Umgebung abgelenkt wird. Dies ist beispielsweise bei Alarmsystemen der Fall, die mit optischer Anzeige arbeiten.

Ferner ist es für den Spezialisten belastend, wenn er bei mehreren gleichzeitigen Störungen die Gesamtsituation erfassen, beurteilen und die Priorität in der Bearbeitung selbst festlegen muss.

Schliesslich führt das Erkunden der Störung am Ort, wie es aufgrund eines allgemeinen Alarmes notwendig ist, zu einem erheblichen Zeitverlust. Die nötigen Hilfsmittel zur Störungsbehebung lassen sich bei modernen Maschinen nicht mehr am Gürtel mittragen. Sie müssen normalerweise einsatz- und störungsbezogen ausgewählt und zum Einsatzort mitgenommen werden.

Noch weniger überschaubar wird die Situation bei gleichzeitigem Einsatz von mehreren Spezialisten bei mehreren unterschiedlichen Störungen. Für diesen Fall ist es angezeigt, den Einsatz der Spezialisten von einem besonderen Disponenten führen zu lassen. Allerdings ist dies sehr teuer, so dass hier dem 1. Zentralen Sender/Empfänger der Vorzug zu geben ist. Somit übernimmt der 1. Zentrale Sender/Empfänger eine aktive Funktion, so dass ein Störfall nicht erst bei Abruf erkannt wird.

Die Störung kann in der Maschine selbst, insbesondere in der Maschinensteuerung oder in einer entfernten Auswerteeinheit, klassiert werden. Dies bedeutet, dass die Störung einem bestimmten Spezialisten, beispielsweise einem Meister oder einem Wartungsspezialisten, zugeordnet und mit einer bestimmten Priorität versehen wird. Diese Angaben werden dann beispielsweise von der Produktionsstelle oder Maschine zu dem 1. Zentralen Sender/Empfänger, weitergegeben, der eine Vielzahl von Maschinen überwacht und entsprechende Signale sammelt. Der 1. Zentrale Sender/Empfänger ordnet dann wieder die Signale der Maschinen entsprechend ihrer Priorität und ruft dementsprechend über einen Empfänger einen gewünschten Spezialisten.

Vom Empfänger kann wiederum in Gegenrichtung per Funk ein Eingriff, beispielsweise eine Unterbrechung der Produktion, bewirkt werden.

Dem 1. Zentralen Sender/Empfänger fällt ferner auch die Aufgabe zu, den Status und die Einsätze für jede Maschine logbuchartig zu speichern, so dass aufgetretene Störungen konsequent und zuverlässig festgehalten werden, ohne dass das Personal mit administrativen Arbeiten belastet ist.

Im übrigen sollte im Alarmruf des 1. Senders/Empfängers selbst Ort und Art der Störung angegeben werden, damit der Spezialist sofort die richtige Maschine aufsuchen kann und bereits entsprechendes (Reparatur-)Material zur Beseitigung einer bestimmten Störung mitnehmen kann. An der Maschine selbst oder über sein Empfangsgerät kann er dann anhand einer Anzeigeeinrichtung ablesen, wo der Fehler liegt, der zu beseitigen ist.

Grundidee der vorliegenden Erfindung ist somit die Schaffung eines Alarmsystems, welches Störungsmeldungen einer Vielzahl von Maschinen und/oder Transportsystemen per Funk weiterleitet, insbesondere auch sammelt, diese laufend gemäss den prozessbedingten Prioritäten bewertet, das zuständige Personal alarmiert und über Ort und Art der Störung orientiert. Ferner wird die Störungsbehebung überwacht, da der Spezialist erst nach Störungsbehebung eine entsprechende Meldung abgibt. Ferner kann ein Störungsprotokoll für die Gesamtanlage und auch für jede einzelne Maschine geführt werden.

Auf diese Weise wird der richtige Spezialist an den richtigen Ort mit den richtigen Hilfsmitteln automatisch, insbesondere durch den 1. Zentralen Sender/Empfänger der Anlage, geführt. Es erfolgt eine zweckmässige Behandlung von einer Vielzahl von Störungen, auch bei deren überlappendem Auftreten, durch die Integration der Prioritätsbewertung in die Prozess-Steuerung. Ferner erfolgt ein zuverlässiges Führen eines Logbuchs über alle Störungen, welches wiederum als Basis für Verbesserungen dient.

Für jeden Einsatz wird nur das dazu benötigte Personal alarmiert, und weitere Personen sind nicht gestört, welche im Bereich zufällig anwesend sind oder entsprechend andere Arbeiten zu verrichten haben. Die normalen Wartungsarbeiten werden unabhängig von einem Alarm weiter normal durchgeführt, so dass das Wartungspersonal einerseits für geplante und andrerseits für ungeplante Einsätze zur Verfügung steht. Im übrigen werden die Prioritäten der Einsätze dauernd den Erfordernissen der laufenden Produktion angepasst. Gegebenenfalls wird ein Einsatz mit geringerer Priorität unterbrochen, wenn eine wichtigere Störung behoben werden muss.

Ein entsprechendes Alarmsystem zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens besteht aus verschiedenen Komponenten. Zu erwähnen ist hier in erster Linie der 1. Zentrale Sender/Empfänger, welcher im Störungsfall entsprechende Signale von einem Sender der einzelnen Maschine oder Produktionsstelle erhält. In der Regel erfolgen diese Signale durch die Maschinensteuerung selbst, wobei das Signal bevorzugt Angaben über die Dringlichkeit der Störungsbehebung, die Art der Störung und den anzufordernden Personenkreis (Bediener, Mechaniker, Meister) enthält.

Im 1. Zentralen Sender/Empfänger erfolgt dann eine zentrale Auswertung der Störungssignale, welche die einzelnen Störungen bewertet, in eine Prioritätswarteschlange einordnet und den Status der einzelnen Maschinen nach Art eines Logbuchs abspeichert.

Diese Funktion wird vorzugsweise von einem bereits vorhandenen und eventuell noch für andere Funktionen zuständigen 1. Zentralen Sender/Empfänger übernommen.

Der 1. Zentraler Sender/Empfänger hat ferner auch die Aufgabe der zentralen Überwachung der einzelnen Spezialisten, welche die Verfügbarkeit der einzelnen Personen laufend ausweist, deren Einsatzmöglichkeit kennt und berücksichtigt und deren Einsätze anhand eines Logbuchs speichert. Diese Funktion wird ebenfalls von einem bereits vorhandenen und noch für andere Funktionen zuständigen 1. Zentralen Sender/Empfänger übernommen.

Erfindungsgemäss kann der 1. Zentrale Sender einen Selektivruf für die einzelnen Empfänger abgeben. Dieser Alarmrufsender steht in Funkverbindung mit den Empfängern, welche die einzelnen Spezialisten mit sich führen. Dieser persönliche Rufempfänger besitzt bevorzugt noch eine alphanumerische Anzeige für Kurztexte, so dass dem Spezialisten bereits Ort und Art der Störung mitgeteilt werden kann. Auf diese Weise kann der Spezialist die bestimmten erforderlichen Gerätschaften mitführen.

An jeder einzelnen Maschine befindet sich eine Anzeigeeinrichtung, welche dem Spezialisten auf sein Verlangen hin die vollständigen Informationen über Ort, Art und Dringlichkeit und seinen nächsten Einsatz angibt.

Eine Kommunikationsfunkverbindung verbindet die Maschinen in einer Anlage mit dem 1. Zentralen Sender/Empfänger; ferner können sowohl einzelne Maschinen wie auch der 1. Zentrale Sender/Empfänger entsprechende notwendige Programme besitzen. Der 1. Zentrale Sender/Empfänger kann an beliebiger Stelle in der Spinnerei untergebracht sein, oder er ist in oder bei einer Steuerung einer ausgewählten Maschine installiert.

Möglich ist auch eine direkte Funkverbindung von einer Produktionsstelle zu einem Empfänger einer Person, wenn ein Eingriff in diese Stelle mit höchster Dringlichkeit ansteht. Dazu bedarf es aber einer Auswertung der aufgetretenen Störung in der Produktionsstelle.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Fig. 1 eine blockschaltbildliche Darstellung von Komponenten eines erfindungsgemässen Alarmsystems und deren Verknüpfung;

Fig. 2 eine blockschaltbildliche Darstellung von Software-Modulen des Alarmsystems gemäss Fig. 1;

Fig. 3 eine Ansicht eines Empfängers;

Fig. 4 eine vereinfachte Darstellung der wichtigsten Komponenten

In dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäss Fig. 1 können fünf Maschinen oder Transportsysteme 1a-1e über eine Kommunikationsfunkverbindung 2 mit einem 1. Zentralen Sender/Empfänger 3 in Verbindung sein. Eine Maschine 1 besitzt eine Maschinensteuerung 4, diverse Sensoren 5, insbesondere zur Ermittlung von Störungen und einen 2. Sender/Empfänger 6. Wie erwähnt kann der 1. Zentrale Sender/Empfänger mit einem 2. Sender/Empfänger 6 einer ausgewählten Maschine identisch sein, so dass eine separate Installation eines speziellen unabhängigen 1. Zentralen Sender/Empfängers 3 überflüssig ist.

In Fig. 1 und 4 ist an der Maschine 1a eine Netzwerk-Verbindung 2 zu einem zentralen Sender/Empfänger 3 bzw. zu einem Betriebsrechner 14 eingezeichnet, der wiederum über Funk mit weiteren Empfängern 8 kommunizieren kann. In diesem Fall fungiert die Steuerung 4 oder der Sender/Empfänger 6 der Maschine 1a als ein 1. zentraler Sender /Empfänger, bei dem Signale anderer Maschinen oder Produkdtionsstellen gesammelt werden und mittels einer herkömmichen Datenleitung 2 weitergeleitet werden. Eine fest installierte Leitung 2 ist aber unter Umständen nicht erforderlich, wenn jede Maschine 1a, b, c mit einem zentralen Sender/Empfänger 3 kommunizieren kann.

Im Störungsfall gibt die entsprechende Maschine ein Signal über eine Funkverbindung 2 zum 1. Zentralen Sender/Empfänger 3 ab. In der Regel erfolgt die Signalabgabe über die Maschinensteuerung 4 durch einen Sender/Empfänger 6, wobei das Signal Angaben über die Art der Störung, die Dringlichkeit der Störungsbehebung und die anzufordernde Personalgruppe (Bediener, Mechaniker, Meister) enthalten soll.

Der 1. Zentrale Sender/Empfänger 3 empfängt die Störungssignale, bewertet die einzelnen Störungen selbst und ordnet diese in eine Prioritätswarteschlange ein. Ebenfalls ist in dem 1. Zentralen Sender/Empfänger 3 der Status der einzelnen Maschinen 1a-1e nach Art eines Logbuchs gespeichert.

Ausser dieser zentralen Auswertung der Störungssignale wird von dem 1. Zentralen Sender/Empfänger 3 bevorzugt noch die zentrale Überwachung der einzelnen Personengruppen durchgeführt. Hierzu gehört die Kenntnis über die Verfügbarkeit jeder einzelnen Person, deren Einsatzmöglichkeit und die Speicherung der Einsätze anhand eines Logbuchs.

Von dem 1. Zentralen Sender/Empfänger 3 kann ein Empfänger 8 angesteuert werden. Dieses insbesondere als Taschenempfänger ausgeführte Gerät besitzt einen Selektivruf für einen einzelnen Empfänger, insbesondere einen Wartungsspezialisten. Die entsprechenden Funkverbindungen 9 sind gestrichelt angedeutet.

Über diese Empfänger 8, welche in der Regel Taschenempfänger sind und ein Tonsignal abgeben, bzw. eine Kurztextanzeige 8a aufweisen, wird ein Meister M, ein Wartungsspezialist W oder ein Bediener B informiert. Die entsprechend alarmierte Person kann sich nun zu der entsprechenden Maschine 1a-1e begeben, wo ihr die Anzeigeeinrichtung 6 eine vollständige Information über Ort, Art und Dringlichkeit der Störung gibt. Diese Gänge sind für die Bediener und den Wartungsspezialisten gestrichelt mit den Bezugszahlen 10 und 11 gekennzeichnet. Dem Meister M sollte auch über einen Weg 12 ein Terminal 13 zugänglich sein, aus dem er Informationen ablesen, bzw. neue Informationen eingeben, kann. Dieses Terminal steht in der Regel an seinem ständigen Arbeitsplatz.

Der 1. Zentrale Sender/Empfänger 3 steht im übrigen noch mit einem Betriebsleitrechner 14 in Verbindung, wobei die vom 1. Zentralen Sender/Empfänger zum Betriebsleitrechner 14 gegebenen Informationen über ein Terminal 15 von einem Betriebsleiter L abgerufen werden können.

Diese vorliegende Kombination von Komponenten gemäss Fig. 1 benutzt weitgehend Einrichtungen, welche für die Führung des Produktionsprozesses ohnehin benötigt werden. Als zusätzliche Teile werden im wesentlichen die Empfänger 8 und die Programme für Zusatzfunktionen des 1. Zentralen Senders/Empfängers benötigt. Diese Zusatzprogramme sind in Fig. 2 schematisch dargestellt. An der Maschine 1a-1e ergeben sich als Zusatzprogramme eine Alarmauswertung 16 und ein Alarmdialog 17.

Der 1. Zentrale Sender/Empfänger 3 ist mit folgenden Programmen bestückt: Prioritätsfestlegung 18, Personaldisposition 19, Alarmauswertung 20 (ähnlich der Alarmauswertung 16) und die Alarmstatistik 21.

Dem Betriebsleitrechner 14 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel noch eine Prozess- Simulation 22 zugeordnet. Diese erstellt eine Voraussage der Folgen der eingetretenen Störungen auf den Prozessablauf und die Produktion. Diese Voraussage beeinflusst wieder die Prioritätseinstufung der einzelnen Eingriffe 18 und ist über den Dialog 17 dem Meister M zugänglich.

Die erfindungsgemässe Alarmanlage funktioniert folgendermassen:

An der Maschine 1 oder dem Transportsystem wird eine Störung festgestellt. In der Maschine findet eine Klassierung der Störung nach Art und Dringlichkeit des Eingriffes statt. Nachfolgend wird eine Klassierung beispielhaft angegeben. Als Störung wird festgestellt

  • a) Maschine durch Störung ausgefallen
  • b) Maschine infolge Störung nur beschränkt betriebsfähig
  • c) dto infolge Wickel
  • d) dto mit hoher Fadenbruchrate infolge Verschmutzung
  • e) Schmierintervall überschritten

Eine von der Maschinensteuerung vorgenommene Klassierung ergibt:

zu a) Eingriff des Wartungs-Spezialisten unmittelbar notwendig;

zu b) Eingriff des Wartungs-Spezialisten empfehlenswert;

zu c) Kontrolle durch Bediener unmittelbar notwendig;

zu d) Kontrolle durch Bediener empfehlenswert;

zu e) Kontrolle oder Wartungsarbeit ohne Zeitdruck.

Entsprechend dieser Klassierung gibt die Steuerung an den 1. Zentralen Sender/Empfänger folgende Signale ab, wobei die Abkürzungen bedeuten:

B = Bediener

W = Wartungs-Spezialist

H = hohe Priorität

M = mittlere Priorität

T = geringe Priorität

zu a) W/H

zu b) W/M

zu c) B/H

zu d) B/M

zu e) W, B/T

Der 1. Zentrale Sender/Empfänger 3, der entsprechende Signale von einer Mehrzahl von Maschinen 1 erhält, klassiert diese und ordnet sie entsprechend der Priorität. Sodann gibt er entsprechende Signale an die Empfänger 8 ab, über deren Rufe die entsprechenden Wartungs-Spezialisten, bzw. Bediener, erreicht werden können. Eine Person geht dann zu der mitgeteilten Maschine, wo ihr Ort der Störung und zu erwartender Eingriff angezeigt wird. Danach quittiert die Person den Alarm, behebt die Störung und meldet den Erfolg, bzw. das Ergebnis.

In Fig. 4 sind einige Komponenten des Alarmsystems zur Überwachung und Steuerung einer Maschinenanlage dargestellt. Unter Umständen kann es zweckmässig sein, Komponenten der sogenannten Bluetooth-Technik anzuwenden, wobei als Empfänger und gleichzeitig Sender 8 ein handelsübliches Mobiltelefon verwendet werden kann. Auf der Seite der Spinnmaschine 1a, 1b. . ., beziehungsweise des ersten zentralen Senders/Empfängers sowie als Schnittstelle zum Betriebsrechner 14 dient eine Bluetooth-PCMCIA-Karte, welche mit Antennen zur Funkübertragung verbunden ist. Solche Antennen haben eine Reichweite bis zu 100 Meter. Die Kommunikation, beziehungsweise die Signal- und Befehlsübermittlung, kann somit einerseits von einer Ringspinnmaschine 1a, 1b. . . über deren Antenne, vom Betriebsrechner 14 über dessen Antenne, beziehungsweise von einer dritten Station, beispielsweise dem Handy 8, erfolgen, wobei eine bidirektionale Verbindung über

  • - (kodierte) Rufsignale
  • - akustische Mitteilungen
  • - schriftliche Mitteilungen
von sämtlichen Stationen aus gesendet und empfangen werden kann. Wenn beispielsweise von einer Maschine 1a, 1b. . . aus ein Wartungsruf gesandt wird, kann dieser von einem ausgewählten Empfänger über dessen Handy 8 empfangen und quittiert werden. Ist die betreffende Person nicht erreichbar, kann eine Rückmeldung, beispielsweise an den Betriebsrechner 14, erfolgen, von welchem dann automatisch eine Ersatz-Bedienperson, beziehungsweise -funktion aktiviert werden kann.

Weiter besteht die Möglichkeit, den 1. Zentralen Sender/Empfänger 3 mit dem Haustelefonnetz der gesamten Anlage zu verbinden, so dass einerseits eine drahtlose Kommunikation mit den einzelnen Maschinen 19, 1b besteht und anderseits das vorhandene Telefonnetz zur Übertragung mit einbezogen wird. An den Endpunkten, d. h. Apparaten dieses Netzes, kann wieder neu eine drahtlose Verbindung zu einzelnen mobilen Empfängern 8, sei es bei Personen oder Geräten, hergestellt werden, bevorzugt mittels der Bluetooth-Technik.

Zusammenfassend kann das System aus einigen oder einer Mehrzahl der folgenden Komponenten konfiguriert sein, so

dass von einer beliebigen Maschine oder Produktionsstelle(1a, b. . .) ein Sender/Empfänger (3) und oder Empfänger (8) angesteuert wird, welcher einen gewünschten Spezialisten zum Beheben der Störung an die Maschine ruft,

dass von einer Produktionsstelle einer Spinnmaschine (1a, b. . .) über eine Funkeinrichtung ein Signal an einen Empfänger (8) abgebbar ist, insbesondere über einen 1. Zentralen Sender/Empfänger, wobei eine Auswerteeinrichtung (4) für eine mittels eines Sensors (5) erfasste Störung vorhanden sein kann,

dass in umgekehrter Richtung - entgegen der Sendung einer Störung von einer Maschine, beziehungsweise Produktionsstelle (1a, b. . .), an einen Empfänger (8) - eine Nachricht oder ein Befehl übermittelt wird, inssbesondere ein Stop- Befehl, der von einem Empfänger (W, 8), sei es physisch und/oder personell, an die Steuerung (6, 4) einer Produktionsstelle per Funk gesandt wird,

dass die Störung in einer von der Spinnmaschine (1a, b. . .) entfernten Auswerteeinheit (14) klassiert und verarbeitet wird,

dass von einer Spinnmaschine oder Produktionsstelle einer Spinnmaschine (1a, b. . .) eine direkte Funkverbindung zu einem Empfänger (8) geschaffen wird, wenn ein Eingriff an der Produktionsstelle mit höchster Dringlichkeit ansteht,

dass von der einer beliebigen Produktionsstelle Daten per Funk an eine ausgewählte Maschine (1a) oder einen zentralen Sender/Empfänger und von dieser oder diesem über eine Netzwerk-Verbindung (2) zu einem zentralen Sender/Empfänger (3) oder zu einem Betriebsrechner (14) übermittelt werden, der wiederum über Funk mit weiteren Empfängern (8) kommunizieren kann, wobei die Steuerung (4) oder der Sender/Empfänger (6) der Maschine (1a) als ein 1. Zentraler Sender/Empfänger fungiert, bei dem Signale anderer Maschinen oder Produktionsstellen gesammelt werden und mittels einer herkömmichen Datenleitung (2) weitergeleitet werden,

dass der 1. Zentrale Sender/Empfänger (3) ein Gerät für eine Funkverbindung (9) zu Empfängern (8) von Spezialisten (M, W, B) besitzt,

dass mit einem 1. Zentralen Sender/Empfänger (3) ein Betriebsleitrechner (14) verbunden ist, der für eine Prozess-Simulation (22) mit einer Voraussage über Folgen der eingetretenen Störungen auf den Prozessablauf und die Produktion und eine Beeinflussung der Prioritätseinstufung der einzelnen Eingriffe ausgebildet ist, wobei der Rechner (14) Programme für die angegebenen Funktionen enthält,

dass Mittel zur Funkübertragung eines Signals oder Befehls von einem Empfänger (8) an eine Spinnmaschine (1a, 1b), insbesondere an deren Sender/Empfänger (6) und/oder Steuerung (4), vorgesehen sind,

dass eine von einer Spinnmaschine (1a, b. . .) oder Produktionsstelle entfernte Auswerteeinheit (14, 13) vorgesehen ist, insbesondere zur Speicherung, Klassierung und Auswertung einer mit einer Funkeinrichtung (4,6) von einer Produktionsstelle übertragenen Störung,

dass von einer Produktionsstelle einer Spinnmaschine (1a, b. . .) über eine Funkeinrichtung ein Signal an einen Empfänger (8) abgebbar ist, insbesondere über einen 1. Zentralen Sender/Empfänger, wobei eine Auswerteeinrichtung (4) für eine mittels eines Sensors (5) erfasste Störung vorhanden sein kann,

dass eine Funkeinrichtung zwischen einer Maschine (1b) und einem ersten Sender/Empfänger (6) besteht und von diesem eine Netzwerk-Verbindung (2) zu einem zentralen Sender/Empfänger (3) oder zu einem Betriebsrechner (14) führt, der wiederum für eine Kommunikation über Funk mit weiteren Empfängern (8) geeignet ist,

dass die Steuerung (4) oder der Sender/Empfänger (6) einer Maschine (1a) als ein 1. Zentraler Sender/Empfänger ausgerüstet ist, bei dem Signale anderer Maschinen oder Produktionsstellen (1b, c. . .) speicherbar sind und mittels einer herkömmlichen Datenleitung 2 weiterleitbar sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Warten und/oder Beheben von Störungen an Maschinen, insbesondere an Spinnmaschinen, wobei Signale von einer Maschine (1a, b. . .) an einen insbesondere 1. Zentralen Sender/Empfänger (3) gegeben werden, der die Wartung oder Behebung der Störungen steuert und insbesondere einen Empfänger (8) ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass von einer beliebigen Maschine oder Produktionsstelle (1a, b. . .) ein Sender/Empfänger (3) und/oder Empfänger (8) per Funk angesteuert wird, womit ein gewünschter Spezialist zur Wartung und/oder zum Beheben der Störung an die Maschine gerufen wird oder ein automatischer Eingriff erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein 1. Zentraler Sender/Empfänger (3, 6) die Signale einer Mehrzahl von Maschinen (1 a, b. . .) sammelt und entsprechend ihrer Priorität ordnet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein 1. Zentraler Sender/Empfänger (3) den Status und die Einsätze für jede Maschine (1) logbuchartig speichert.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Empfänger (8) Ort und Art der Störung angegeben werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Störung in der Maschine selbst, insbesondere in der Maschinensteuerung, klassiert wird, wobei die Störung einem bestimmten Spezialisten zugeordnet und mit einer bestimmten Priorität versehen wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in umgekehrter Richtung - entgegen der Sendung einer Störung von einer Maschine, beziehungsweise Produktionsstelle (1a, b. . .), an einen Empfänger (8) - eine Nachricht oder ein Befehl übermittelt wird, insbesondere ein Stop-Befehl, der von einem Empfänger (W, 8), sei es physisch und/oder personell, an die Steuerung (6, 4) einer Produktionsstelle per Funk gesandt wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störung in einer von der Spinnmaschine (1a, b. . .) entfernten Auswerteeinheit (14) klassiert und verarbeitet wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Spinnmaschine oder Produktionsstelle einer Spinnmaschine (1a, b. . .) eine direkte Funkverbindung zu einem Empfänger (8) geschaffen wird, wenn ein Eingriff an der Produktionsstelle mit höchster Dringlichkeit ansteht.
  9. 9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Maschine(1a) über eine Netzwerk-Verbindung (2) zu einem zentralen Sender/Empfänger (3) oder zu einem Betriebsrechner (14) Daten übermittelt werden, der wiederum über Funk mit weiteren Empfängern (8) kommunizieren kann, wobeil die Steuerung (4) oder der Sender/Empfänger (6) der Maschine (1a) als ein 1. Zentraler Sender/Empfänger fungiert, bei dem Signale anderer Maschinen oder Produktionsstellen gesammelt werden und mittels einer herkömmichen Datenleitung (2) weitergeleitet werden.
  10. 10. Alarmsystem zum Warten und/oder Beheben von Störungen an Maschinen (1a, b. . .), insbesondere an Spinnmaschinen, wobei Signale von der Maschine (1) oder Produktionsstelle der Maschine an einen Sender/Empfänger (3, 8) per Funk abgebbar sind.
  11. 11. Alarmsystem nach Anspruch 10, das die Behebung der Störungen bewirkend ausgebildet ist, und wobei ein 1. Zentraler Sender/Empfänger (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der 1. Zentrale Sender/Empfänger (3) ein Gerät für eine Funkverbindung (9) zu Empfängern (8) von Spezialisten (M, W, B) besitzt.
  12. 12. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Maschine (1) ein Programm für eine Alarmauswertung (16) und für einen Alarmdialog (17) ladbar ist.
  13. 13. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (8) eine alphanumerische Anzeige für Kurztexte bezüglich Ort und/oder Art der Störung aufweist.
  14. 14. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschine (1) ein Programm für eine Alarmauswertung (16) und für einen Alarmdialog (17) zugeordnet ist.
  15. 15. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zentralen Sender/Empfänger (3) ein Programm für eine Prioritätsfestlegung, für eine Personaldisposition, eine Alarmauswertung und/oder eine Alarmstatistik zugeordnet ist.
  16. 16. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem 1. Zentralen Sender/Empfänger (3) ein Betriebsleitrechner (14) verbunden ist, der für eine Prozess-Simulation (22) mit einer Voraussage über Folgen der eingetretenen Störungen auf den Prozessablauf und die Produktion und eine Beeinflussung der Prioritätseinstufung der einzelnen Eingriffe ausgebildet ist, wobei der Rechner (14) Programme für die angegebenen Funktionen enthält.
  17. 17. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Übertragung eines Signals oder Befehls von einem Empfänger (8) an eine Spinnmaschine (1a, 1b), insbesondere an deren Sender/Empfänger (6) und/oder Steuerung (4) vorgesehen sind.
  18. 18. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine von einer Spinnmaschine (1a, b. . .) oder Produktionsstelle entfernte Auswerteeinheit (14, 13) vorgesehen ist, zur Speicherung, Klassierung und Auswertung einer mit einer Funkeinrichtung (4, 6) von einer Produktionsstelle übertragenen Störung.
  19. 19. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Produktionsstelle einer Spinnmaschine (1a, b. . .) über eine Funkeinrichtung ein Signal an einen Empfänger (8) abgebbar ist, insbesondere über einen 1. Zentralen Sender/Empfänger, wobei eine Auswerteeinrichtung (4) für eine mittels eines Sensors (5) erfasste Störung vorhanden ist.
  20. 20. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Funkeinrichtung zwischen einer Maschine (1b) und einem ersten Sender/Empfänger (6) besteht und von diesem eine Netzwerk- Verbindung (2) zu einem zentralen Sender/Empfänger (3) oder zu einem Betriebsrechner (14) führt, der wiederum für eine Kommunikation über Funk mit weiteren Empfängern (8) geeignet ist.
  21. 21. Alarmsystem nach einem der vorstehenden Systemansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (4) oder der Sender/Empfänger (6) einer Maschine (1a) als ein 1. Zentraler Sender/Empfänger ausgerüstet ist, bei dem Signale anderer Maschinen oder Produktionsstellen (1b, c. . .) speicherbar sind und mittels einer herkömmlichen Datenleitung (2) weiterleitbar sind.






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