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Magnetspuleneinheit - Dokument DE10161498A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10161498A1 26.06.2003
Titel Magnetspuleneinheit
Anmelder WABCO GmbH & Co. OHG, 30453 Hannover, DE
Erfinder Dreyer, Werner, 30826 Garbsen, DE;
Kiel, Bernd, 31515 Wunstorf, DE;
König, Heinz-Werner, 30890 Barsinghausen, DE;
Schappler, Hartmut, 30455 Hannover, DE
DE-Anmeldedatum 14.12.2001
DE-Aktenzeichen 10161498
Offenlegungstag 26.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.06.2003
IPC-Hauptklasse H01F 7/08
IPC-Nebenklasse F16K 31/06   B60T 13/66   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Magnetspuleneinheit, insbesondere für mit Magnetregelventilen ausgestattete, über einen CAN-Datenbus angesteuerte EBS-Radmodulator-Steuergeräte von elektronisch geregelten elektro-pneumatischen Bremsanlagen, mit wenigstens einer in einem Spulenkörper 102 angeordneten Spule 104, 106 mit elektrischen Anschlüssen 108, 109, 110 und mit einem am Spulenkörper angeordneten elektrischen Anschlußstecker 120 mit mehreren Steckerstiften. Um unter Nutzung des Anschlußsteckers und der Magnetspuleneinheit ohne größeren zusätzlichen baulichen Aufwand eine Anschlußmöglichkeit für einen CAN-Systemstecker zu schaffen, sind die elektrischen Anschlüsse 108, 109, 110 der Spule 104, 106 mit am Spulenkörper 102 angeordneten Spulen-Kontaktstiften 116, 117, 118 verbunden, über die die Spule angesteuert wird, und sind die Steckerstifte 122, 123, 124, 125 des Anschlußsteckers 120 mit zusätzlichen am Spulenkörper angeordneten Kontaktstiften 126, 127, 128, 129 verbunden. Die Kontaktstifte 126, 127, 128, 129 sind über durch den Spulenkörper 102 durchgeleitete Leiter 130, 131, 132, 133 mit den Steckerstiften 122, 123, 124, 125 des Anschlußsteckers 120 verbunden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Magnetspuleneinheit, insbesondere für Regelventile von elektronisch geregelten elektro-pneumatischen Bremsanlagen, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei Bremsanlagen dieser Art werden die mit Magnetregelventilen ausgestatteten EBS-Modulatoren für die Bremsdruckerzeugung üblicherweise über einen CAN-Datenbus angesteuert, der vier Leitungen umfaßt, nämlich zwei Versorgungsleitungen (UB+, GND) und zwei serielle Datenleitungen (CAN_L, CAN_H). Ein CAN-Systemstecker verbindet den CAN- Datenbus jeweils mit einem EBS-Radmodulator-Steuergerät. Zunehmend sind bei modernen Anlagen die EBS-Modulatoren als Radmodulatoren ausgeführt und bei einem derartigen EBS- Radmodulator-Steuergerät ist wegen der bereits größeren Zahl von elektrischen Steckern für Drehzahl, Verschleiß etc. am Steckerrahmen kein Platz mehr für einen weiteren Stecker, den Stecker für den CAN-Datenbus, vorhanden.

Für die Magnetregelventile sind Magnetspuleneinheiten bekannt, bei denen die elektrischen Anschlüsse der Spulen mit Steckerstiften eines elektrischen, am Spulenkörper angeordneten Anschlußsteckers, beispielsweise eines DIN-Bajonett-Anschlußsteckers, verbunden sind, über die die Spulen angesteuert werden (Wabco Redundanzventil 480 205 000 0). Ferner sind Magnetspuleneinheiten bekannt, bei denen die elektrischen Anschlüsse der Spule mit am Spulenkörper angeordneten Kontaktstiften verbunden sind, die in Kontaktbuchsen einer Platine der Steuereinheit einsteckbar sind, über die die Spulen ansteuerbar sind (Wabco Anhänger-EBS-Modulator 480 102 650 0). Es sind auch Anschlußstecker bekannt, deren Steckerstifte direkt in eine Platine eingelötet sind. Sämtliche bekannten Stecker sind speziell zur Ansteuerung von Magnetspulen oder als Versorgungsstecker an der Steuereinheit vorgesehen und geeignet.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, unter Nutzung des vorstehend erläuterten Anschlußsteckers und der ebenfalls vorstehend erläuterten Magnetspuleinheit ohne größeren zusätzlichen baulichen Aufwand eine Anschlußmöglichkeit für einen CAN-Systemstecker zu schaffen.

Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung vor, für eine an sich vorhandene Magnetspuleneinheit eines Magnetregelventils, beispielsweise eines EBS-Radmodulators, neben den für die Magnetbetätigung vorgesehenen Kontaktstiften, zusätzliche Kontaktstifte vorzusehen, wobei alle Kontaktstifte mit dem Steuergerät des EBS-Radmodulators verbindbar sind, und den Anschluß für den CAN-Systemstecker zu integrieren, indem der an sich vorhandene Steckeranschluß der Magnetspuleneinheit mit den zusätzlichen Kontaktstiften verbunden wird. Durch diese Ausbildung wird eine Anschlußmöglichkeit für den CAN-Datenbus geschaffen, ohne daß der Platzbedarf für weitere Stecker am Steckerrahmen der Steuereinheit erhöht wird.

Die Erfindung soll nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert werden.

Es zeigt

Fig. 1 und 2 Magnetspuleneinheiten nach dem Stand der Technik,

Fig. 3 eine erfindungsgemäße Magnetspuleneinheit in einer schematischen Seitenansicht,

Fig. 4 die Magnetspuleneinheit nach Fig. 3 in einer schematischen Vorderansicht mit Blick auf einen Anschlußstecker und

Fig. 5 eine pneumatische Schaltung der Magnetspuleneinheit.

Gleiche Bauteile in den Fig. 3 bis 5 der Zeichnung sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Die Fig. 1 zeigt eine bekannte Magnetspuleneinheit 2 mit einem Spulenkörper 4 und einer Spule 6, welche über Kontaktstifte 8 eines Steckers 10 angesteuert wird, der am Spulenkörper angeordnet ist.

Die Fig. 2 zeigt eine bekannte Magnetspuleneinheit 12 mit einem Spulenkörper 14, an dem Spulen-Kontaktstifte 16 angeordnet sind, die in Kontaktbuchsen 18 einer Platine 20 eines Steuergerätes eingesteckt sind und über die die Spule der Magnetspuleneinheit angesteuert wird.

Die Fig. 3 und 4 zeigen eine erfindungsgemäße Magnetspuleneinheit 100 für mit Magnetregelventilen ausgestattete, über einen CAN-Datenbus angesteuerte EBS-Radmodulator- Steuergeräte von elektronisch geregelten elektropneumatischen Bremsanlagen. Die Magnetspuleneinheit 100 weist einen Spulenkörper 102 und zwei Spulen 104, 106 auf. Elektrische Anschlüsse 108, 109, 110 der Spulen sind über Leitungen 112, 113, 114 mit Spulen-Kontaktstiften 116, 117, 118verbunden. Die Kontaktstifte 116, 117, 118 sind mit einer Platine eines nicht dargestellten elektronischen Steuergerätes, beispielsweise eines EBS-Radmodulator-Steuergerätes, verbunden, vorzugsweise durch Einstecken in an der Platine fest eingelötete Kontaktbuchsen (nicht dargestellt) - analog wie bei der Magnetspuleneinheit nach Fig. 2.

Am Spulenkörper 102 sind ein Anschlußstecker 120 (beispielsweise in Form eines Bajonettsteckers) mit Steckerstiften 122, 123, 124, 125 sowie zusätzliche Kontaktstifte 126, 127, 128, 129 für einen den CAN-Datenbus mit dem EBS- Radmodulator-Steuergerät verbindenden CAN-Systemstecker angeordnet, welche mittels durch den Spulenkörper 102 durchgeleitete Leiter 130, 131, 132, 133 mit den Steckerstiften des Anschlußsteckers und ebenfalls mit der Platine eines Steuergerätes, beispielsweise eines EBS-Radmodulator- Steuergerätes, verbunden sind, vorzugsweise ebenfalls durch Einstecken in an der Platine fest eingelötete Kontaktbuchsen (nicht dargestellt) - analog wie bei der Magnetspuleneinheit nach Fig. 2.

Der Stecker 120 dient zum Anschluß der Versorgung und des CAN-Datenbusses an das Steuergerät.

Die Leiter 112, 113, 114 sowie 130, 131, 132, 133 sind vorzugsweise als Stanzgitter ausgebildet, wobei zwei separate Stanzgitter, ein Spulenstanzgitter und ein die Verbindung zwischen den Steckerstiften und den Kontaktstiften herstellendes Stanzgitter, vorgesehen sind.

Die Fig. 5 zeigt eine pneumatische Schaltung der Magnetspuleneinheit 100 mit den beiden Magnetventilen 104', 106', die hier als 2/2-Wege-Magnetventile ausgebildet sind und die über die elektrischen Leiter 112, 113, 114 und die Kontaktstifte 116, 117, 118 von dem nicht dargestellten elektronischen Steuergerät gesteuert werden. Der pneumatische Eingang 150 des ersten Magnetventils 104' ist mit dem Versorgungsdruck P1 verbunden. Der pneumatische Ausgang 152 des ersten Magnetventils ist mit dem Eingang eines nicht dargestellten Relaisventils (Ausgangsdruck P4) und mit dem pneumatischen Eingang 154 des zweiten Magnetventils 106' verbunden. Der pneumatische Ausgang des Relaisventils ist mit den ebenfalls nicht dargestellten Bremszylindern verbunden. Der pneumatische Ausgang 156 des zweiten Magnetventils 106' ist mit einer Drucksenke (Entlüftung) verbunden.

Die Fig. 5 zeigt die pneumatische Schaltung im Zustand "Fahren", in dem die Ventilmagnete des ersten und zweiten Magnetventils 104', 106' erregt sind, wobei das erste Magnetventil 104' gesperrt ist und das zweite Magnetventil 106' offen ist, so daß der Bremszylinderdruck ins Freie entlüftet wird. Zum Druckaufbau in den Bremszylindern wird der am Eingang 150 des ersten stromlos offenen Magnetventils 104' anstehende Druck über den Ausgang 152 zu den Bremszylindern durchgesteuert und wird das zweite Magnetventil 106' gesperrt. Zum Druckhalten wird der Ventilmagnet des ersten Magnetventils 104' erregt, wodurch dieses Ventil geschlossen und der am Eingang anstehende Druck vom Ausgang abgesperrt wird.

Die Bezugszeichen 122, 123, 124, 125 bezeichnen die Steckerstifte des Anschlußsteckers 120, die über die als Stanzgitter ausgebildeten Leiter 130, 131, 132, 133 mit den Kontaktstiften 126, 127, 128, 129 verbunden sind, welche in die Platinen-Kontaktbuchsen einsteckbar sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Magnetspuleneinheit, insbesondere für mit Magnetregelventilen ausgestattete, über einen CAN-Datenbus angesteuerte EBS-Radmodulator-Steuergeräte von elektronisch geregelten elektro-pneumatischen Bremsanlagen, mit wenigstens einer in einem Spulenkörper (102) angeordneten Spule (104, 106) mit elektrischen Anschlüssen und mit einem am Spulenkörper angeordneten elektrischen Anschlußstecker (120) mit mehreren Steckerstiften (122, 123, 124, 125), dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Anschlüsse (108, 109, 110) der Spule (104, 106) mit am Spulenkörper (102) angeordneten Spulen-Kontaktstiften (116, 117, 118) verbunden sind, über die die Spule angesteuert wird, und die Steckerstifte (122, 123, 124, 125) des Anschlußsteckers (120) mit zusätzlichen am Spulenkörper (102) angeordneten Kontaktstiften (126, 127, 128, 129) für einen den CAN-Datenbus mit dem EBS- Radmodulator-Steuergerät verbindenden CAN-Systemstecker verbunden sind.
  2. 2. Magnetspuleneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen-Kontaktstifte (116, 117, 118) und die mit den Steckerstiften (122, 123, 124, 125) verbundenen zusätzlichen Kontaktstifte (126, 127, 128, 129) mit einer elektronischen Steuereinheit, insbesondere dem EBS-Radmodulator-Steuergerät der elektro-pneumatischen Bremsanlage, verbindbar sind.
  3. 3. Magnetspuleneinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte (126, 127, 128, 129) über durch den Spulenkörper (102) durchgeleitete Leiter mit den Steckerstiften (122, 123, 124, 125) des Anschlußsteckers (120) verbunden sind.
  4. 4. Magnetspuleneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Anschlußstecker (120) ein DIN-Bajonett-Anschlußstecker ist.
  5. 5. Magnetspuleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Anschlußstecker (120) als Versorgungsanschluß und Anschluß für den CAN-Datenbus vorgesehen ist.
  6. 6. Magnetspuleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Kontaktstiften (126, 127, 128, 129) führenden Leitungen (112, 113, 114, 130, 131, 132, 133) als Stanzgitter ausgebildet sind.
  7. 7. Magnetspuleneinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei separate Stanzgitter, ein Stanzgitter für die Magnetspulen (104, 106) und ein Stanzgitter für die Verbindung der Steckerstifte (122, 123, 124, 125) mit den Kontaktstiften (126, 127, 128, 129) vorgesehen sind.
  8. 8. Magnetspuleneinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit folgenden Merkmalen:
    1. a) ein pneumatischer Eingang (150) des einen Magnetventils (104') ist mit dem Versorgungsdruck (P1) verbunden,
    2. b) ein pneumatischer Ausgang (152) des ersten Magnetventils (104') ist mit einem Relaisventil und mit einem pneumatischen Eingang (154) des zweiten Magnetventils (106') verbunden,
    3. c) ein pneumatischer Ausgang (156) des zweiten Magnetventils (106) ist mit einer Drucksenke (Entlüftung) verbunden,
    4. d) elektrische Steuerleitungen (130, 131, 132, 133) verbinden die Magnetspulen (104, 106) der Magnetventile (104', 106') mit einem elektronischen Steuergerät,
    5. e) elektrische Signal- und Versorgungsleitungen (138, 140, 142) verbinden den CAN-Datenbus mit dem Steuergerät,
    6. f) dem elektronischen Steuergerät wird eingangseitig eine vom Fahrer initiierte elektrische Bremsvorgabe zugeführt.
  9. 9. Magnetspuleneinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. a) zum Druckaufbau in den Bremszylindern das erste Magnetventil (104') durch Entregung in die Offenstellung und das zweite Magnetventil (106') durch Entregung in die Sperrstellung gesteuert werden,
    2. b) zum Druckabbau der Bremse das erste Magnetventil (104') durch Erregung in die Sperrstellung und das zweite Magnetventil (106') durch Erregung in die Offenstellung gesteuert werden und
    3. c) zum Druckhalten das erste Magnetventil durch Erregen in die Sperrstellung und das zweite Magnetventil durch Entregung in die Sperrstellung gesteuert werden.






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