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Dokumentenidentifikation DE10203606A1 31.07.2003
Titel Lichtwellenofen mit Schublade
Anmelder BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, 81669 München, DE
Erfinder Bäcker, Martina, 83301 Traunreut, DE;
Fuchs, Wolfgang, 83352 Altenmarkt, DE;
Herold, Bernhard, 93059 Regensburg, DE;
Horn, Katrin, 83301 Traunreut, DE;
Lintner, Kurt, 83365 Nußdorf, DE;
Nitschke, Andreas, 83342 Tacherting, DE;
Schulte, Martin, Dr., 83374 Traunwalchen, DE;
Thaler, Martin, 83317 Teisendorf, DE
DE-Anmeldedatum 30.01.2002
DE-Aktenzeichen 10203606
Offenlegungstag 31.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.07.2003
IPC-Hauptklasse F24C 7/04
IPC-Nebenklasse F24C 15/16   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Lichtwellenofen zur Erwärmung von Gargut (3) in einem Garraum (1) mit einem Ofengehäuse (13) und eine über eine Öffnung (14) im Ofengehäuse (13) heraus- und hineinfahrbare Schublade (15), welche eine Bodenplatte (33), Seitenwände (16a, 16b) und eine Rückwand (17) aufweist, die den Garraum (1) begrenzen und mit einer Frontplatte (18) zum Verschließen der Öffnung (14) im Ofengehäuse (13). Erfindungsgemäß wird ein solcher Lichtwellenofen so ausgestattet, dass die Reinigung des Garraumes (1) vereinfacht bzw. erleichtert ist und der Lichtwellenofen kostengünstig aufgebaut und darüber hinaus vielseitig verwendbar ist. Es wird vorgeschlagen, oberhalb der über eine Öffnung (14) im Ofengehäuse (13) heraus- und hineinfahrbare Schublade (15) eine relativ zu dieser bewegliche Deckplatte (19) im Ofengehäuse (13) anzuordnen, die in einer Betriebsstellung an der Schublade (15) anliegt und dadurch den Garraum (1) der Schublade (15) von oben begrenzt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Lichtwellenofen zur Erwärmung von Gargut in einem Garraum mit einem Ofengehäuse und einer über eine Öffnung im Ofengehäuse heraus- und hineinfahrbare Schublade, welche eine Bodenplatte, Seitenwände und eine Rückwand aufweist, die den Garraum begrenzen und mit einer Frontplatte zum Verschließen der Öffnung im Ofengehäuse.

Bei Lichtwellenöfen handelt es sich um Öfen, die mittels sichtbarer und infraroter Strahlung das Gargut erwärmen. Durch das Einwirken von sichtbarer, fast sichtbarer und infraroter Strahlung hoher Intensität auf das Gargut wird ein sehr schnelles und qualitativ hochwertiges Koch- und Backverfahren bereitgestellt. Die Kochzeiten liegen in etwa in dem Zeitrahmen, der vom Gebrauch bei Mikrowellenöfen bekannt ist, wobei eine Bräunung erreicht wird, wie diese von gebräuchlichen Backöfen bekannt ist.

Als Licht-/Strahlungsquellen werden bei den bekannten Lichtwellenöfen Wolfram-Quartz- Halogenlampen, wie beispielsweise Quartzbogenlampen verwendet.

Ein gattungsgemäßer Lichtwellenofen ist beispielsweise aus der WO 95132396 A1 bekannt. Bei diesem bekannten Ofen besteht der Gargutträger aus einer nach vorne offenen und mit drei Seitenwänden versehenen Platte, die eine zentrale Öffnung aufweist, in die ein Metallrost einsetzbar ist, das zur eigentlichen Aufnahme des Garguts dient. Dieses Rost ist über unterhalb der Platte angeordnete Rollen drehbar, so dass das Gargut relativ zur Licht-/ Strahlungsquelle bewegbar ist. Die Tür zum Verschließen der Öffnung des Ofengehäuses, aus der der Gargutträger herausfahrbar ist, ist als Schwenktür ausgebildet, die durch den verfahrbaren Gargutträger geöffnet bzw. geschlossen wird. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion ist einerseits, dass aufgrund der Ausbildung des Gargutträgers aus einer nach vorne offenen und mit nur drei Seitenwänden versehenen Platte und einer zentralen Öffnung, die Reinigung des Ofens nur schwer möglich ist und andererseits dieser bekannte Lichtwellenofen nur zur Bestrahlung des Garguts von oben ausgebildet ist.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Lichtwellenofen der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass die Reinigung des Garraumes vereinfacht, bzw. erleichtert ist.

Die Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass oberhalb der über eine Öffnung im Ofengehäuse heraus- und hineinfahrbare Schublade eine relativ zu dieser bewegliche Deckplatte im Ofengehäuse angeordnet ist, die in einer Betriebsstellung an der Schublade anliegt und dadurch den Garraum der Schublade von oben begrenzt.

Durch die Begrenzung des Garraumes auf den Raum innerhalb der Schublade und der Deckplatte können keine Wrasen aus diesem Raum in das weitere Ofengehäuse austreten. Insbesondere treten keine Wrasen aus, die außerhalb der Schublade, zwischen die Außenwände der Schublade und die Innenwände des Ofengehäuses gelangen können und beispielsweise die dort befindlichen Führungsschienen für das hinein- und herausfahren der Schublade verschmutzen. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung erübrigt es sich somit, diese Führungsschienen durch gesonderte Mittel zu isolieren oder abzudichten.

Die Schublade weist eine Bodenfläche und vier Seitenwände auf. Die Deckplatte liegt in der Betriebsstellung auf der Schublade auf und begrenzt zusammen mit der Schublade einen geschlossenen Garraum. Zwischen Deckplatte und Schublade kann eine Dichtung vorgesehen sein, um den gebildeten Garraum in zuverlässiger Weise wrasendicht zu verschließen.

Die während eines Garvorgangs gebildeten Wrasen können sich nur auf den Innenwänden des von Schublade und Deckplatte begrenzten Garraumes absetzen und nur dort Verschmutzungen hervorrufen. Außerhalb des Garraumes findet keine Verschmutzung statt. Zur Reinigung muss also nur die Innenwände von Schublade und Deckplatte gereinigt werden.

Um die Reinigung zu erleichtern, ist die Schublade und die Deckplatte vorteilhafter Weise entnehmbar ausgebildet. Dazu ist eine Stelleinrichtung zum Bewegen der Deckplatte vorgesehen, die vor einem Herausfahren der Schublade aus dem Innenraum des Ofengehäuses die in der Betriebsstellung an der Schublade anliegende Deckplatte von der Schublade abhebt. Die Stelleinrichtung bewegt die Deckplatte vorzugsweise durch Verschieben in vertikaler Richtung nach oben von der Schublade weg. Es ist auch ein anderer Bewegungsablauf möglich, so z. B. ein Aufklappen der Deckplatte um eine Drehachse an einer seinen Außenkanten, beispielsweise mittels eines Scharniers. Die Deckplatte kann auch durch Verschieben in horizontaler Richtung von der Schublade weg bewegt werden.

Die Schublade ist im herausgefahrenen Zustand leicht zu reinigen. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Schublade ganz von dem Ofen getrennt werden kann, so dass die Schublade entnommen werden und an einem geeigneten anderen Ort leicht gereinigt werden kann. In analoger Weise kann auch die Deckplatte aus dem Ofengehäuse entnehmbar ausgebildet sein um diese in einfacher Weise reinigen zu können.

Um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Ofens sicherzustellen, sollte der Ofen nur betriebsbereit sein, wenn Schublade und Deckplatte sich im Ofen befinden. Um dies zu erreichen kann eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen sein, durch die der Betrieb des Lichtwellenofens bei entnommener Deckplatte verhindert ist. Dazu kann im Ofengehäuse ein Schalter, Taster oder ähnliches vorgesehen sein, der das Vorhandensein der Deckplatte und evtl. dessen ordnungsgemäße Position im Ofen detektiert und einen elektrischen Kontakt schließt, der ein Signal liefert und die Betriebsbereitschaft des Lichtwellenofens bestimmt.

Alternativ oder optional kann eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen sein, durch die ein Schließen der Schublade bei entnommener Deckplatte verhindert ist. Dazu kann eine mechanische Sperrklinke vorgesehen sein, die das Schließen der Schublade erst bei ordnungsgemäß eingeführter Deckplatte zulässt indem die Sperrklinke das Hineinfahren der Schublade solange verhindert, bis die Deckplatte seine Betriebsposition eingenommen hat.

Die erfindungsgemäße Stelleinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass nach einem Hineinfahren der Schublade in den Innenraum des Ofengehäuses die Deckplatte auf die Schublade zu bewegt wird, bis die Deckplatte in der Betriebsstellung an der Schublade anliegt. Vorzugsweise bewegt die Stelleinrichtung die Deckplatte senkrecht nach unten auf die Schublade zu.

Deckplatte und/oder der Boden der Schublade sind aus einem strahlungsdurchlässigem Material ausgebildet. Vorzugsweise kann als strahlungsdurchlässiges Material Glaskeramik eingesetzt werden.

Um die Reinigung der strahlungsdurchlässigen Flächen zusätzlich zu erleichtern kann sowohl Deckplatte, aber auch der Boden der Schublade durch einen Rahmen und eine darin eingesetzte lichtdurchlässige Scheibe gebildet werden. Der Rahmen ist dabei analog zur Deckplatte heraus- und hineinfahrbar am Ofengehäuse gelagert.

In der bevorzugten Ausgestaltung ist der Rahmen, bzw. die Deckplatte mit der Schublade derart gekoppelt, dass durch das Herausfahren der Schublade der Rahmen von der Schublade abgehoben wird. Zusätzlich kann diese Kopplung derart weitergebildet werden, dass der angehobene Rahmen mit der Schublade so gekoppelt ist, dass durch das Herausfahren der Schublade auch der Rahmen herausgefahren wird.

Die Kopplung von Rahmen bzw. Deckplatte und Schublade kann so erfolgen, dass bei einem Hineinfahren der Schublade die genannten Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge ablaufen, d. h. durch das Hineinfahren der Schublade wird der herausgefahrene Rahmen bzw. die Deckplatte hineingefahren und der Rahmen bzw. die Deckplatte bewegt sich anschließend nach unten auf die Schublade zu. Wenn die Deckplatte auf der Schublade aufliegt ist der wrasendichte Garraum wieder gebildet.

Eine zusätzliche Maßnahme kann sein, die Rückwand der Schublade so auszubilden und an die Öffnung im Ofengehäuse anzupassen, dass die Rückwand der Schublade in der herausgefahrenen Position die Öffnung im Ofengehäuse verschließt. Dadurch ist der Einblick in das Ofengehäuse verdeckt, so dass beispielsweise unansehnliche mechanische oder elektrische Komponenten verborgen bleiben, evtl. abgestrahltes Licht von der Lichtwellen-Heizeinrichtung nicht nach außen treten kann und ein optisch ansprechender Wandabschluss entsteht.

Die Stelleinrichtung kann gemäß den technischen Möglichkeiten des Fachmanns ausgebildet sein. Vorzugsweise kann die Stelleinrichtung mechanisch oder elektrisch ausgebildet sein und betätigt werden. In der mechanischen Ausbildung umfasst die Stelleinrichtung Rollen, die vorzugsweise an der Deckplatte drehbar gelagert sind und die Rollen in Kulissen geführt sind, die im Ofengehäuse befestigt sind. In der elektromotorischen Ausbildung kann ein elektrischer Motor vorgesehen sein, der die vorzugsweise mechanische Stelleinrichtung betätigt. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Deckplatte direkt über mehrere Stellmotoren elektrisch bewegt wird.

Es zeigen

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Ofengehäuses eines erfindungsgemäßen Lichtwellenofens mit hin- und herfahrbarer Lichtwellen-Heizeinrichtung;

Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch den Lichtwellenofen;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Lichtwellenofens mit herausgefahrener Schublade;

Fig. 4 eine schematische Darstellung mit herausgefahrener Schublade und herausgefahrener Deckplatte in der geöffneten Position;

Fig. 5 eine schematische Darstellung mit teilweise herausgefahrener Schublade und Deckplatte in der verschlossenen Position;

Fig. 6 eine schematische Darstellung mit herausgefahrener Schublade und teilweise herausgefahrener Deckplatte.

In Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausgestaltung eines Lichtwellenofens in perspektivischer Ansicht mit hin- und herfahrbarer Lichtwellen-Heizeinrichtung dargestellt. Der Garraum 1 ist von dem Ofengehäuse 13 umschlossen und besitzt an seiner Vorderseite eine Öffnung 14 zum Zuführen des Gargutes 3 in den Garraum 1. Oberhalb des Garraumes 1 und unterhalb des Garraumes 1 ist jeweils eine hin- und herfahrbare Lichtwellen-Heizeinrichtung 2 angeordnet. Die oberhalb des Garraumes 1 angeordnete Lichtwellen-Heizeinrichtung 2a umfasst eine obere Strahlungslampe 5a und einen oberen Lampenreflektor 4a. Die unterhalb des Garraumes 1 angeordnete Lichtwellen-Heizeinrichtung 2b umfasst eine untere Strahlungslampe 5b und einen unteren Lampenreflektor 4b. Jeder Lichtwellen-Heizeinrichtung 2a, 2b ist an einer eigenen Bewegungseinrichtung 6a, 6b hin- und herfahrbar befestigt. Die obere Bewegungseinrichtung 6a wird über einen Seilzug 52 und eine Umlenkrolle 53 und einem oberen Getriebe 11a mittels des Schrittmotors 10a angetrieben. Die untere Bewegungseinrichtung 6b wird in gleicher Weise wie die obere Bewegungseinrichtung 6a jedoch unabhängig von dieser mittels des unteren Schrittmotors 10b angetrieben.

Der in Fig. 2 dargestellte schematische Querschnitt durch den Lichtwellenofen zeigt den Garraum 1 mit einem auf dem Gargutträger 9 aufgelegten Gargut 3. Die obere Lichtwellen- Heizeinrichtung 2a umfasst die Strahlungslampe 5a und den Lampenreflektor 4a. Die untere Lichtwellen-Heizeinrichtung 2b umfasst die Strahlungslampe 5b und den Lampenreflektor 4b. Die obere Lichtwellen-Heizeinrichtung 2a ist auf einen Fahrweg von einer ersten Position 7a in eine zweite Position 8a mittels der Bewegungseinrichtung 6a hin und her verfahrbar. Der Antrieb der Bewegungseinrichtung 6a erfolg über den Schrittmotor 10a. Die untere Lichtwellen- Heizeinrichtung 2b ist auf einen Fahrweg von einer ersten Position 7b in eine zweite Position 8b mittels der Bewegungseinrichtung 6b hin und her verfahrbar. Der Antrieb der Bewegungseinrichtung 6b erfolg über den Schrittmotor 10b. Ein Endschalter 12a sorgt für ein Signal zur Bewegungsumkehr der oberen Lichtwellen-Heizeinrichtung 2a in der ersten Position 7a. Ein Endschalter 12b sorgt für ein Signal zur Bewegungsumkehr der oberen Lichtwellen- Heizeinrichtung 2a in der zweiten Position 8a. Ein Endschalter 12c sorgt für ein Signal zur Bewegungsumkehr der unteren Lichtwellen-Heizeinrichtung 2b in der zweiten Position 8b. Ein Endschalter 12d sorgt für ein Signal zur Bewegungsumkehr der unteren Lichtwellen- Heizeinrichtung 2b in der ersten Position 7b.

In Fig. 3 ist die perspektivische Ansicht des Lichtwellenofens bei herausgefahrener Schublade 15 gezeigt. Die Schublade 15 umfasst eine Bodenplatte 33 eine linke Seitenwand 16a und eine rechte Seitenwand 16b und eine Rückwand 17, sowie eine Frontplatte 18 und begrenzt dadurch den Garraum 1. In Fig. 3 ist die Frontplatte 18 der Schublade 15 durchsichtig ausgebildet, d. h. die Frontplatte 18 besteht aus einem Rahmen und einer Scheibe. Die Deckplatte 19 ist, wie durch die Bruchansicht sichtbar, im Inneren des Ofengehäuses 1 : 3 gelagert. Die Deckplatte 19 besteht aus einem Rahmen 20 in den eine lichtdurchlässige Scheibe 21 eingelassen ist. Die Deckplatte 19 ist wie durch die Pfeile angedeutet in vertikaler Richtung beweglich.

Die Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung mit herausgefahrener Schublade 15 und herausgefahrener Deckplatte 19 in der geöffneten Position. Die Stelleinrichtung 22 wird durch Rollen 46 gebildet, die an der Deckplatte 19 drehbar gelagert sind und mit einer Kulisse 47 am Ofengehäuse 13 zusammenwirken. Zwischen der Schublade 15 und der Deckplatte 19 ist, wie in Fig. 5 dargestellt eine Dichtung 49 angeordnet. Fig. 5 zeigt die Ausführungsform aus Fig. 4 mit teilweise herausgefahrener Schublade 15 und die Deckplatte 19 in der verschossenen Position.

Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung mit herausgefahrener Schublade 15 und teilweise herausgefahrener Deckplatte 19. Die Kulisse 47 ist in Zusammenwirken mit einem Anschlag 54 am hinteren Ende der Deckplatte 19 derart ausgebildet, dass durch das Hineinfahren der Schublade 15 die Schublade 15 an dem Anschlag 54 anzuliegen kommt und die Deckplatte 19 mit in das Innere des Ofengehäuses 13 hineinschiebt. Durch das Hineinschieben der Deckplatte 19 wird mittels der Kulisse 47 die Deckplatte 19 vertikal nach unten auf die Schublade 15 zu bewegt, bis die Deckplatte 19 auf den Oberkanten der Schublade 15 zu liegen kommt und den Garraum 1 verschließt. Bezugszeichenliste 1 Garraum

2, 2a, 2b Lichtwelle-Heizeinrichtung

3 Gargut

4a, 4b Lampenreflektor

5a, 5b Strahlungslampe

6a, 6b Bewegungseinrichtung

7a, 7b erste Position

8a, 8b zweite Position

9 Gargutträger

10a, 10b Schrittmotor

11a, 11b Getriebe

12a, b, c, d Endschalter

13 Ofengehäuse

14 Öffnung

15 Schublade

16a, 16b Seitenwand

17 Rückwand

18 Frontplatte

19 Deckplatte

20 Rahmen

21 Scheibe

22 Stelleinrichtung

23a, 23b Halterung

24a, 24b erste Schwenkeinrichtung

25a, 25b zweite Schwenkeinrichtung

26a oberer Kanal

26b unterer Kanal

27a, 27b lichtdurchlässige Scheibe

28a deckenseitige Wand

28b bodenseitige Wand

29a, 30a Strukturelemente im oberen Kanal

29b, 30b Strukturelemente im unteren Kanal

31a, 31b Eintrittsöffnungen

32a, 32b Kanalabschnitte

33 Bodenplatte

34a, b, c Durchbrüche

35 Leiteinrichtung

36a, 36b Austrittsöffnungen

37 Fahrweg

38 mittlere Streckenlänge

39 Grundstellung

40 erste Schwenkstellung

41 zweite Schwenkstellung

42 motorischer Antrieb

43 Hebel

44 Anschlag

45 Federmechanismus

46 Rollen

47 Kulissen

48 Motor

49 Dichtung

50 elliptische Kurve

51 parabolische Kurve

52 Seilzug

53 Umlenkrolle

54 Anschlag

55 Lüfter

56 Nase


Anspruch[de]
  1. 1. Lichtwellenofen zur Erwärmung von Gargut (3) in einem Garraum (1) mit einem Ofengehäuse (13) und einer über eine Öffnung (14) im Ofengehäuse (13) heraus- und hineinfahrbare Schublade (15), welche eine Bodenplatte (33), Seitenwände (16a, 16b) und eine Rückwand (17) aufweist, die den Garraum (1) begrenzen und mit einer Frontplatte (18) zum Verschließen der Öffnung (14) im Ofengehäuse (13), dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Schublade (15) eine relativ zu dieser bewegliche Deckplatte (19) im Ofengehäuse (13) angeordnet ist, die in einer Betriebsstellung an der Schublade (15) anliegt und dadurch den Garraum (1) der Schublade (15) von oben begrenzt.
  2. 2. Lichtwellenofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Deckplatte (19) und Schublade (15) eine Dichtung (49) vorgesehen ist, zum wrasendichten Verschließen des durch die Deckplatte (19) und die Schublade (15) gebildeten Garraumes (1).
  3. 3. Lichtwellenofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stelleinrichtung (22) zum Bewegen der Deckplatte (19) vorgesehen ist, die vor einem Herausfahren der Schublade (15) aus dem Innenraum des Ofengehäuses (13) die in der Betriebsstellung an der Schublade (15) anliegende Deckplatte (19) von der Schublade (15) abhebt.
  4. 4. Lichtwellenofen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (22) die Deckplatte (19) durch Verschieben in vertikaler Richtung nach oben von der Schublade (15) weg bewegt.
  5. 5. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (22) nach einem Hineinfahren der Schublade (15) in den Innenraum des Ofengehäuses (13) die Deckplatte (19) auf die Schublade (15) zu bewegt, bis die Deckplatte (19) in der Betriebsstellung an der Schublade (15) anliegt.
  6. 6. Lichtwellenofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (22) die Deckplatte (19) nach unten auf die Schublade (15) zu bewegt.
  7. 7. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Deckplatte (19) aus dem Ofengehäuse (13) entnehmbar ist.
  8. 8. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen ist, durch die ein Schließen der Schublade (15) bei entnommener Deckplatte (19) verhindert ist.
  9. 9. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen ist, durch die der Betrieb des Lichtwellenofens bei entnommener Deckplatte (19) verhindert ist.
  10. 10. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Deckplatte (19) durch einen Rahmen (20) und eine darin eingesetzte Scheibe (21) gebildet wird und der Rahmen im Ofengehäuse (13) heraus- und hineinfahrbar ist.
  11. 11. Lichtwellenofen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) mit der Schublade (15) derart gekoppelt ist, dass durch das Herausfahren der Schublade (15) der Rahmen (20) von der Schublade (15) abhebt.
  12. 12. Lichtwellenofen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der angehobene Rahmen (20) mit der Schublade (15) derart gekoppelt ist, dass durch das Herausfahren der Schublade (15) der Rahmen (20) herausfährt.
  13. 13. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) mit der Schublade (15) derart gekoppelt ist, dass durch das Hineinfahren der Schublade (15) der herausgefahrene Rahmen (20) hineinfährt und/oder der Rahmen (20) sich nach unten auf die Schublade (15) zu bewegt.
  14. 14. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (19) bzw. die Scheibe (21) aus einem strahlungsdurchlässigem Material besteht.
  15. 15. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Schublade (15) aus einem strahlungsdurchlässigem Material besteht.
  16. 16. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (17) der Schublade (15) in der herausgefahrenen Position die Öffnung (14) im Ofengehäuse (12) verschließt.
  17. 17. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (22) Rollen (46) umfasst, die an der Deckplatte (19) drehbar gelagert sind und die Rollen (46) in Kulissen (47) geführt sind, die im Ofengehäuse (13) befestigt sind.
  18. 18. Lichtwellenofen nach einem der Ansprüche 3 bis 17, gekennzeichnet durch einen elektrischen Motor (48), der die Stelleinrichtung (22) betätigt.






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