PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69903327T2 07.08.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1108001
Titel VERWENDUNG VON PIGMENTZUSAMMENSETZUNGEN DIE SUBSTITUIERTE DERIVATE VON PHTHALOCYANINCARBONAMIDEN ENTHALTEN IN THERMOPLASTISCHEN HARZEN
Anmelder Ciba Speciality Chemicals Holding Inc., Basel, CH
Erfinder HEALY, Thomas, Renfrewshire PA2 9DP, GB
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69903327
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.08.1999
EP-Aktenzeichen 999416027
WO-Anmeldetag 12.08.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/EP99/05921
WO-Veröffentlichungsnummer 0000012633
WO-Veröffentlichungsdatum 09.03.2000
EP-Offenlegungsdatum 20.06.2001
EP date of grant 02.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.08.2003
IPC-Hauptklasse C09B 67/22
IPC-Nebenklasse C09B 47/26   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf neuartige Zusammensetzungen, die für die Verwendung als Beschichtungen geeignet sind, die a) ein Pigment und b) substituierte Amidophthalocyanine umfassen. Die neuartigen Zusammensetzungen sind wertvoll für die Bereitstellung von hervorragenden Fließeigenschaften (nicht ausflockend) in Tinten- und Farbbeschichtungen, ebenso wie hervorragendem Wärmestabilisierungsvermögen in thermoplastischen Harzen.

Die Verwendung von Phthalocyanin-(Pc)-Derivaten in Pigmentzusammensetzungen ist bekannt. Übliche Phthalocyaninederivative können in Oberflächenbeschichtungszusammensetzungen, wie Tinten, Farben und Kunststoffen, um ein verbessertes Fließverhalten zu verleihen (verringerte Ausflockung); Dispergierbarkeit; Hitzebeständigkeit und ähnliches, zur Anwendung kommen.

GB-949739 beschreibt die Verwendung von nicht ausflockenden Phthalocyaninpräparaten, die als entsprechendes Stabilisierungsmittel, substituierte Aminomethylphthalocyanin- Verbindungen der Formel:

Pc-(CH&sub2;NR¹R²)m

enthalten, worin Pc ein m-wertiger Phthalocyaninrest ist; R¹ und R², unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein gegebenenfalls substituierter aliphatischer Rest sind oder die Gruppe - NR¹R² einen heterocyclischen Rest darstellt und m 1, 2, 3 oder 4 ist.

In GB-2009205 wurden Phthalocyaninzusammensetzungen offenbart, die a) ein Phthalocyaninpigment, b) eine substituierte Aminomethylamidomethylphthalocyanin-Verbindung der Formel:

Pc-[CH&sub2;NHCO(CH&sub2;)&sub1;NR¹R²]n

worin Pc der n-wertige Rest eines metallfreien oder Metallphthalocyanins ist; R¹ Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Hydroxyalkyl, Aminoalkyl oder Aralkyl bedeutet; R² Alkyl, Cycloalkyl, Hydroxyalkyl, Aminoalkyl oder Aralkyl ist oder R¹ und R² kombiniert werden können mit einem N-Atom, um einen 5-, 6- oder 7-gliedrigen heterocyclischen Ring zu bilden; 11, 2, 3 oder 4 und n 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 bedeutet und c) ein mehrwertiges Metallsalz eines anionischen oberflächenaktiven Stoffes umfassen.

In EP-087713 sind Phthalocyaninpräparate mit verbesserten Farbeigenschaften und verbesserten technischen Eigenschaften beim Auftragen beschrieben, umfassend

a) ein fein zerkleinertes Phthalocyaninpigment und b) eine quaternisierte Aminoalkylamidomethylphthalocyanin-Verbindung der Formel:

Pc-[CH&sub2;NHCO(CH&sub2;)z&spplus;NR¹R²R³]n(X)n

worin Pc ein n-wertiger Phthalocyaninrest ist, der gegebenenfalls bis zu zwei Chloratome enthält; R&sub1; und R&sub2; unabhängig voneinander C&sub2;-C&sub6;-Alkyl oder C&sub2;-C&sub4;-Hydroxyalkyl bedeuten;

R&sub3; C&sub1;-C&sub1;&sub4;-Alkyl, C&sub2;-C&sub4;-Hydroxyalkyl, 2-Hydroxy-3-chlorpropyl oder Benzyl ist; X ein Äquivalent eines Aniones darstellt; z 1 oder 2 ist und n 1, 2, 3 oder 4 ist.

In GB-695523 werden Imidomethyl und Amidomethylphthalocyaninpigmente durch die Reaktion von Phthalocyaninen einem Hydroxymethylimid der Formel:

hergestellt,

worin R ein zweiwertiger Rest, z. B. Methylen oder ein o-Phenylen, resultierend aus der Einbringung in ein Phthalocyaninmolekül, aus Gruppen der Formel:

worin R seine vorherige Bedeutung hat.

In EP-508704 sind substituierte Amidomethyl-Derivate der Formel B:

MPc-(CH&sub2;NHCO-A)nB

beschrieben,

worin M Wasserstoff ist oder ein Metall; Pc einen Phthalocyaninrest darstellt, der gegebenenfalls weiter durch bis zu durchschnittlich ein Chlor- oder Bromatom oder eine Sulphonsäure substituiert ist; n eine zwischen 0,1 und 4,0 ist und A C&sub3;-C&sub2;&sub1;-Alkenyl, C&sub5;-C&sub8;-Cycloalkyl, C&sub7;- C&sub1;&sub1;-Aralkyl, C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Aryl, einen 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Rest oder ein kondensiertes heterocyclisches System bedeutet. Diese werden durch die Reaktion eines Säurechlorids mit eininomethylphthalocyanin gebildet.

EP-629668 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von Kupferphthalocyanin- Zusammensetzungen mit hervorragender Fließfähigkeit, Farbkraft und Dispersionsstabilität, wenn sie in Beschichtungszusammensetzungen oder Drucktinten verwendet werden.

Pigmentzusammensetzungen, wie sie in der gder fertigen thermoplastischen Harzen verwendet werden, umfassen a) ein Pigment und b) eine Amidophthalocyanin-Verbindung der allgemeinen Formel I:

MPc-(CONR¹R²)n I

worin Pc ein Phthalocyaninring ist, der aber vorzugsweise nicht weiter substistuiert ist; M Wasserstoff oder ein Metall, wie Mg, Al, Ni, Fe, Zn, Pb, Sn oder vorzugsweise Cu bedeutet, das fähig ist ein Metallphthalocyanin zu bilden; n eine Zahl zwischen 0,1 und 4,0, zwischen 1,0 und 3,0 ist; R&sub1; und R&sub2; unabhängig roxy-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder einer Polyoxyalkylen- oder Aminopolyoxyalkylenylgruppe, mit dem Vorbehalt, daß, wenn R&sub1; Wasserstoff ist, R&sub2; nicht Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl ist.

Die Phthalocyanin-Verbindung b) kann leicht durch Erhitzendes Carboxamides von Phthalocyanin in Gegenwart von Aminsäure/Säuresalzen synthetisiert werden, wodurch sich substituierte Amidophthalocyanine hoher Reinheit ergeben. Das neuartige Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninverbindungen ist Gegenstand einer gleichzeitig anhängigen Patentanmeldung. Die Amin/Säuresalze sind bezeichnet durch die Formel II:

worin R und R¹ unabhängig voneinander ausgewählt sein können aus den vorstehend angegebenen Gruppen der Formel I, Z das Hydrochlorid- oder das Wasserstoffsulfatsalz des Amins ist.

Es ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, verschiedene Pigmentzusammensetzungen zu beschreiben und anzubieten, die auf synthetisierten Derivaten, bezeichnet durch die Formel I, basieren. Es ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung, Kunststoffzusammensetzungen zu liefern, die die substituierten Amidophthalocyaninpigmentzusammensetzungen umfassen. Die erfindungsgemäßen teilweise substituierten Amidophthalocyaninpigmentzusammensetzungen sind wertvoll für die Bereitstellung von hervorragenden Fließeigenschaften (nicht ausflockend) von Tinten- und Farbbeschichtungen, ebenso wie hervorragendem Wärmestabilisierungsvermögen in thermoplastischen Harzen.

Dementsprechend liefert die vorliegende Erfindung Pigmentzusammensetzungen, umfassend a) ein Pigment- und b) ein Amidophthalocyanin-Derivat, dargestellt durch die allgemeine Formel I

worin Pc ein Phthalocyaninring ist, der gegebenenfalls weiter durch bis zu durchschnittlich ein Chlor- oder Bromatom oder eine Sulphonsäure substituiert ist, der aber vorzugsweise nicht weiter substituiert ist; M Wasserstoff ist oder ein Metall, z. B. Mg, Al, Ni, Fe, Zn, Pb, Sn oder vorzugsweise Cu, das fähig ist, ein Metallphthalocyanin zu bilden; n eine Zahl zwischen 0,1 und 4,0, vorzugsweise zwischen 1,0 und 3,0 ist; R¹ und R² unabhängig voneinander ausgewählt sind aus Wasserstoff, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl, C&sub5;-C&sub1;&sub2;-Cycloalkyl, C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkyl, C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Aryl, C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl, aliphatischem Amino-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder einem Säuresalz hiervon, Hydroxy-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder einer Polyoxyalkylen- oder Aminopolyoxyalkylenylgruppe, mit dem Vorbehalt, daß, wenn R&sub1; Wasserstoff ist, R&sub2; nicht Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl ist.

Beispiele für C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkylgruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, beinhalten Methyl, Propyl, Butyl, Hexyl, Heptyl, Dodecyl, Hexcadecyl, Octadecyl, tert-Butyl, Oleyl. Bevorzugte Alkylgruppen R¹, R² sind, wenn R¹ = Wasserstoff und R² Dodecyl ist, Octadecyl, Hexadecyl und Oleyl.

Beispiele für C&sub5;-C&sub1;&sub2;-Cycloalkylgruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, beinhalten: Cyclopentyl, Cyclohexyl und Cyclooctyl, Cyclohexyl ist bevorzugt, wenn R¹ = Wasserstoff

Beispiele fit C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkylgruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, beinhalten: Benzyl oder Naphthylmethyl, Benzyl ist bevorzugt, wenn R¹ = Wasserstoff.

Beispiele für C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Arylgruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, beinhalten: Phenyl oder Napthyl, mit dem Vorzug von Phenyl, wenn R¹ = Wasserstoff.

Beispiele für C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkylgruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, beinhalten: Dimethylaminoethyl, Dimethylaminopropyl, Diethylaminopropyl, Dimethylaminopropyl ist bevorzugt, wenn R¹ Wasserstoff.

Beispiele für C&sub2;-C&sub2;&sub0;-aliphatische Amingruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, beinhalten: Aminoethyl, Aminopropyl, Aminobutyl, Aminopentyl, Aminohexyl, Aminoheptyl, Aminododecyl Aminooctyl. Bevorzugte aliphatische Amine sind Aminohexyl, Aminoheptyl, Aminododecyl und Aminooctyl, wenn R¹ = Wasserstoff.

Beispiele für die aliphatischen Aminsäuresalzgruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, sind oben spezialisiert und sind auch das Hydrochlorid- oder das Wasserstoffsulphat. Die bevorzugten Aminsalze sind Hydrochloridaminoheptyl, Aminododecyl und Aminooctyl, wenn R¹ = Wasserstoff.

Beispiele für C&sub2;-C&sub2;&sub0;-Alkoholgruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, beinhalten: 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxy-1,1-Dimethylethyl, 3-Hydroxy-2,2-dimethylpropyl, 1-Hydroxyhexyl, 1-Hydroxypropyl, 1-Hydroxypentyl. Bevorzugte Gruppen sind 2-Hydroxypropyl, 1-Hydroxyhexyl und I-Hydroxypentyl, wenn R¹ = Wasserstoff.

Polyoxyalkylengruppen, die hierin für die Verwendung geeignet sind, haben die allgemeine Struktur:

worin R = Methyl und R' Wasserstoff sein kann oder Methyl, abhängig davon, ob in der Polymerisationsreaktion Ethylenoxid oder Propylenoxid verwendet worden ist.

Geeignete Polyoxyalkylengruppen beinhalten Polyoxyalkylenamine mit der allgemeinen Struktur:

-CH&sub2;CH&sub2;OCH&sub2;CH&sub2;OCH&sub2;CH&sub2;-NH&sub2;

Diese Materialien, bekannt als die Jeffamine Serien von Verbindungen, sind bei der Texaco Chemical Company unter den Handelsnamen Jeffamine M89 (RTM)-Jeffamine M2070(RTM), die Monoamine definieren und Jeffamine EDR 148 (RTM)-Jeffamine D400 (RTM), die Diamine definieren, erhältlich.

Die cyclischen Substituenten R¹, R², nämlich die Cycloalkyl-, Aralkyl- und Arylsubstituenten können eine oder mehrere Substituentengruppen enthalten. Beispiele für geeignete Substituenten beinhalten C&sub1;-C&sub8;-Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, n-Butyl und n- Hexyl; C&sub1;-C&sub6;-Alkoxygruppen, wie Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, n-Butoxy und n- Hexoxygruppen; Hydroxygruppen; Nitrogruppen und Halogengruppen, wie Chlor-, Brom- und Iodgruppen.

Die Zusammensetzungen beinhalten als ein weiteres wichtiges Merkmal ein Pigment, ausgewählt aus Azo-, Anthrachinon-, Chinacridon-, Isoindolinon-, Dioxazin-, Phthalocyanin- oder Perylenpigment und Gemischen hiervon. Beispiele für geeignete Pigmente sind Pigment Red 57, Pigment Red 177, Pigment Violet 19, Pigment Yellow 110 und Pigment Violet 23.

Das Phthalocyaninpigment ist für die Verwendung hierin bevorzugt. Die Phthalocyaninpigmente können gegebenenfalls substituiert sind mit beispielsweise Halogenen oder Metallen, zum Beispiel ein chloriertes metallhaltiges Phthalocyaninpigment. Sehr bevorzugt für die Verwendung hierin sind unsubstituierte Kupfer-Phthalocyaninpigmente.

Die Menge der Verbindung der Formel I, die in den Pigmentzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung vorliegt, liegt üblicherweise zwischen 0,5 und 20, vorzugsweise zwischen 1,0 und 10 Gewichtsteilen, basierend auf der Pigmentkomponente. Verbindungen der Formel I können mit der Pigmentkomponente der erfindungsgemäßen Zusammensetzung während jeder Herstellungsphase der Pigmentkomponente kombiniert werden oder können während der Formulierungsphase der ausgewählten Anwendung kombiniert werden.

Zum Beispiel kann die Behandlung oder Umwandlung eines rohen geringwertigen Phthalocyanins in pigmentierter Form, durch das Mischen des rohen Phthalocyanins mit Verbindungen der Formel I und dem Mahlen des Gemisches, erwirkt werden. In einer zweiten Methode der Herstellung eines pigmentierten Phthalocyanins, kann ein geringwertiger Phthalocyaninbestandteil mit einem polaren organischen Lösungsmittel, wie Isopropanol, gemahlen oder säuregeknetet sein und mit einem polaren organischen Lösungsmittel behandelt sein, das zumindest teilweise mit Wasser mischbar ist. In einer dritten Methode kann ein geringwertiges Phthalocyanin in Gegenwart eines Mahlsalzes und eines polaren Lösungsmittels, wie Diethylenglycol, geknetet werden. Verbindungen der Formel I können in jeder Phase während der Herstellung hinzugefügt werden. Eine andere Methode des Hinzufügens ist, die Verbindungen der Formel I mit der Pigmentkomponente zu vermischen oder einfach die Verbindungen der Formel I zur Formulierung der ausgewählten Anwendung zuzugeben.

Die Pigmentzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können ebenso kleine Mengen, beispielsweise bis zu 5 Gew.-%, basierend auf der Gesamtpigmentzusammensetzung, herkömmlicher Pigmentzusatzstoffe, beispielsweise Naturharze, wie gehärtetes Harz, disproportioniertes Harz und dimerisiertes Harz, ebenso wie Esters von Harzsäuren, wie Abietinsäure, enthalten. Beispiele solcher Harze beinhalten Staybelite Harz, erhältlich von Hercules, Recoldis A Harz, erhältlich von Langley Smith und Dymerex Harz, erhältlich von Hercules.

Verbindungen der Formel I können zu Pigmentkomponenten hinzugefügt werden, um Pigmentzusammensetzungen herzustellen, die insbesondere für die Verwendung zur Färbung von Oberflächenbeschichtungsmedien, in einigen Drucktinten und -farben, denen sie hervorragendes Fließverhalten (nicht ausflockend) verleihen, geeignet sind. Verbindungen der Formel I können den Pigmenten, die in thermoplastischen Harzzusammensetzungen verwendet werden, ebenso hervorragendes Wärmestabilisierungsvermögen verleihen.

Daher betrifft die Erfindung die Verwendung einer Pigmentzusammensetzung, in einer thermoplastischen Harzzusammensetzung, die ein Azo-, Anthrachinon-, Chinacridon-, Isoindolinon-, Dioxazin-, Phthalocyanin- oder Perylenpigment und eine Verbindung der Formel

MPc-(CONR¹R²)n I

umfaßt,

worin Pc ein Phthalocyaninring ist, der gegebenenfalls weiter durch bis zu durchschnittlich ein Chlor- oder Bromatom oder eine Sulphonsäure substituiert ist; M Wasserstoff oder ein Metal darstellt;

n eine Zahl zwischen 0,1 und 4,0 ist; R¹ und R² unabhängig von einander Wasserstoff, C&sub1;- C&sub2;&sub0;-Alkyl, C&sub5;-C&sub1;&sub2;-Cycloalkyl, C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkyl, C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Aryl, C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl, aliphatisches Amino-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder ein Säuresalz hiervon, Hydroxy-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder eine Polyoxyalkylenyl- oder Aminopolyoxyalkylenylgruppe bedeuten, mit dem Vorbehalt, daß,

- wenn R&sub1; Wasserstoff ist, R&sub2; nicht Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl ist, und

- wenn R&sub1; Wasserstoff und R&sub2; C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl ist, mit der Formel

worin M'H&sub2;, Al, Fe, Co, Ni, Cu oder Zn ist,

Pc' einen Phthalocyaninrest darstellt, jedes von R&sub1;' und R&sub2;' unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom ist oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, p eine ganze Zahl zwischen 1 und 10 ist, und q eine ganze Zahl zwischen 1 und 4, die thermoplastische Harzzusammensetzung nicht eine Beschichtungszusammensetzung oder eine Drucktinte ist.

Die Erfindung betrifft ebenso eine Zusammensetzung, umfassend ein thermoplastisches Harz, ein Azo-, Anthrachinon-, Chinacridon-, Isoindolinon-, Dioxazin-, Phthalocyanin- oder Perylenpigment und eine Verbindung der Formel

MPc-(CONR¹R²)n I

worin Pc ein Phthalocyaninring ist, der gegebenenfalls weiter durch bis zu durchschnittlich ein Chlor- oder Bromatom oder eine Sulphonsäure substituiert ist; M Wasserstoff oder ein Metal bedeutet;

n eine Zahl zwischen 0,1 und 4,0 darstellt; R¹ und R² unabhängig voneinander Wasserstoff, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl, C&sub5;-C&sub1;&sub2;-Cycloalkyl, C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkyl, C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Aryl, C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl, aliphatisches Amino-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder ein Säuresalz hiervon, Hydroxy-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder eine Polyoxyalkylenyl- oder Aminopolyoxyalkylenylgruppe bedeuten, mit dem Vorbehalt, daß, wenn R&sub1; Wasserstoff ist, R&sub2; nicht Wasserstoff, C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl oder C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl ist.

Die folgenden, nicht beschränkenden Beispiele veranschaulichen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen.

Beispiel 1: A. Herstellung von Monopropylamido-Kupferphthalocyanin

5 g Kupferphthalocyaninmonocarboxamid (88% rein) und 10 g Propylaminhydrochlorid wurden von Hand gut gemischt und unter Verwendung eines Isoliermantels 2 Stunden auf 280ºC erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf 60ºC abkühlen gelassen und unter Zugabe von Wasser bei 80ºC aufgeschlämmt, Filtration der Aufschlämmung und weiteres Waschen mit Wasser einer Temperatur von 80ºC wurden durchgeführt, um überschüssiges Aminhydrochlorid zu entfernen. Das filtrierte, gewaschene Produkt wurde bei 70ºC in einem Ofen getrocknet, um 4,52 g Monopropylamido-Kupferphthalocyanin zu erhalten.

Das FTIR-Spektrum des CuPc-carboxamid-Ausgangsmaterials und das des Endproduktes sind deutlich verschieden. Sehr starke Peaks treten bei 2.900 cm&supmin;¹ und 2.850 cm&supmin;¹ in dem Propylamido-CuPc auf, aber nicht in dem des CuPc-Monocarboxamids. Dies ist ein starker Beweis und sehr charakteristisch für Alkylausdehnungsaktivität, die mit der Propylgruppe in Verbindung gebracht werden kann.

B. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung

5,6 g des Produktes aus 1A und 71 g Kupferphthalocyanin werden zusammen in einem Vibroatom-Mahltopf (0,6 l), der 2.315 g 1,27 cm Stahlkugeln und 530 g Dachstifte enthält, 0 für 3 Stunden und 51 Minuten trocken zermahlen. Das Pigmentpulver wurde dann durch eine Endecotts-Siebpfanne entnommen.

Beispiel 2: A. Herstellung von Dodecylamido-Kupferphthalocyanin

19,4 g Dodecylamin wurde in einen runden Stehkolben gegeben und Hydrochloridgas 5 wurde für etwa 1 Stunden mit einer schwachen Hitze von etwa 50ºC langsam durch das Amin durchperlen gelassen, um Dodecylaminhydrochlorid zu bilden. 5 g CuPc- Monocarboxamid wurden dann zugegeben und gründlich von Hand gemischt. Das Gemisch wurde auf 280ºC erhitzt und so für 2 Stunden gehalten. Das Reaktionsgemisch wurde dann bei Raumtemperatur abkühlen gelassen, danach in einer kleinen Menge Chloroform aufgeschlämmt und unter Rühren langsam portionsweise zu annähernd 400 ml Ethanol zugegeben. Filtration und Waschen mit Ethanol wurden durchgeführt und das Produkt bei 70ºC in einen Ofen getrocknet, um 4,69 g Monododecylamido-CuPc zu erhalten.

Das FTIR-Spektrum des CuPc-carboxamid und des Endprodukts sind deutlich unterschiedlich. Sehr starke Peaks traten in dem Dodecylamido-CuPc bei 2.900 cm&supmin;¹ und 2.850 cm&supmin;¹ auf, aber nicht in dem des CuPc-Monocarboxamids. Dies ist ein starkes Anzeichen dafür, und sehr charakteristisch für Alkylausdehnungsaktivität, was mit der Dodecylgruppe in Verbind gebracht werden kann.

Das MALDI-TOF Massenspektrum des CuPc-carboxamides und des Endprodukts sind ebenso deutlich unterschiedlich. Im Endprodukt zeigt das Massenspektrum deutlich die Gegenwart von Monododecylamido-CuPc durch einen starken Peak bei 790 m/z. Das Ausgangsmaterial hat bei diesem Masse zu Ladungsverhältnis keine entsprechenden Peaks.

B. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung

5,6 g des Produktes aus 2A werden mit Kupferphthalocyanin, gemäß der in 1B beschriebenen Methode, vermischt.

Beispiel 3: A. Herstellung von Octadecylamido-Kupferphthalocyanin

5 g Kupferphthalocyanin-mono-carboxamid 88% rein und 32 g Octadecylaminhydrochlorid werden von Hand gut vermischt und unter Verwendung eines Isoliermantels 2 Stunden auf 280ºC erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird bei Raumtemperatur abkühlen gelassen und das Produkt wie in Beispiel 2A isoliert, um 4,91 g Monooctadecylamido-CuPc zu erhalten.

Das FTIR-Spektrum des Ausgangsmaterials und des Endprodukts waren eindeutig unterschiedlich mit sehr starken Peaks bei 2.900 cm&supmin;¹ und 2.850 cm&supmin;¹ für das Endprodukt, aber nicht im Falle des CuPc-carboxamides. Dies ist ein starker Beweis und charakteristisch für Alkylausdehnungsaktivität, was der Octadecylgruppe entspricht. Maldi-toff Massenspektren der Endprodukte markieren einen starken Peak bei 874 m/z, was Monooctadecylamido CuPc kennzeichnet. Das Ausgangsmaterial hat keine entsprechenden Peaks bei diesem Masse/Ladungsverhältnis (m/z).

B. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung

5,6 g des Produktes aus 2A ist mit Kupferphthalocyanin, gemäß der in Beispiel 1B beschriebenen Methode, vermischt worden.

Beispiel 4 (Vergleich): A. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung

0,71 g Kupferphthalocyanin ist in Abwesenheit irgendeines Amidophthalocyanin- Derivates gemäß der Methode 1B, vermischt worden.

Beispiel 5. A. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung, die Monopropylamido-Kupferphthalocyanin enthält

Zu einer wässerigen Aufschlämmung von 20 g eines Kupferphthalocyanins in Betaform in 165 g Wasser, werden 2 g des Produktes aus Beispiel 1A zugegeben. Das resultierende Gemisch wird unter Verwendung eines Schaufelrührers 1 Stunde bei 55ºC gerührt. Die Aufschlämmung wird dann filtriert und mit Wasser von Raumtemperatur gewaschen und dann bei 70ºC in einem Ofen getrocknet. Erzielt werden 21,8 g eines Produkt, das durch ein 50 um Sieb gesiebt wird.

Beispiel 6: A. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung, die Dodecylamido-Kupferphthalocyanin enthält

2,0 g des Produkts aus 2A wurden mit Kupferphthalocyanine in Betaform, wie in Beispiel 5A beschrieben, gemischt. Die Ausbeute war 21,7 g.

Beispiel 7: A. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung, die Octadecytamido-Kupferphthalocyanin enthält

2,0 g des Produkts aus Beispiel 3A wurden mit Kupferphthalocyanin in Betaform, wie in Beispiel 5A beschrieben, gemischt. Die Ausbeute war 21,8 g.

Beispiel 8 (Vergleich): A. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung

Eine wässerige Aufschlämmung von 20 g Kupferphthalocyanin in Betaform in 165 g Wasser, wird unter Verwendung eines Schaufelrührers 1 Stunde bei 55ºC gerührt. Die Aufschlämmung wird dann filtriert und mit Wasser von Raumtemperatur gewaschen, danach bei 70ºC in einem Ofen getrocknet. Erzielt werden 20,0 g eines Produkts, das durch ein 150 um Sieb gesiebt wird.

Beispiel 9: A. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung, die Octadecylamido-Kupferphthalocyanin enthält

Zu einer wässerigen Aufschlämmung von 20 g Kupferphthalocyanin in Alphaform in 165 g Wasser, werden 3 g des Produkts aus Beispiel 3A zugegeben. Das resultierende Gemisch wird unter Verwendung eines Schaufelrührers 1 Stunde bei 55ºC gerührt. Die Aufschlämmung wird dann filtriert und mit Wasser von Raumtemperatur gewaschen, danach bei 70ºC in einem Ofen getrocknet. Erzielt werden 22,9 g eines Produkts, das durch ein 150 um Sieb gesiebt wird.

B. Dispersion einer Zusammensetzung in Kunststoff

Auf eine Doppelwalzen-Mühle mit Walzen, die auf 150ºC und 110ºC eingestellt sind, wird Polyethylen hoher Dichte (100 Teile) gegeben, dieses wird mit Pigment (0,1 Teilen) und Titaniumdioxid (1 Teil) gemischt. Das Gemisch wird auf einer Doppelwalzen-Mühle gemahlen und danach spritzgeformt. Das resultierende Formteil ist stabil genug, um bei 300ºC für eine Verweilzeit von 5 Minuten erhitzt zu werden, bevor eine Farbänderung auftritt, vergleichbar mit einem Standard-Formteil, das 12 Sekunden bei 200ºC erhitzt wurde.

Beispiel 10 (Vergleich): A. Herstellung einer Pigmentzusammensetzung

Eine wässerige Aufschlämmung von 20 g Kupferphthalocyanin in Alphaform in 165 g Wasser, wird unter Verwendung eines Schaufelrührers 1 Stunde bei 55ºC gerührt. Die Aufschlämmung wird dann filtriert und mit Wasser von Raumtemperatur gewaschen, danach bei 70ºC in einem Ofen getrocknet. Erzielt werden 19,9 g eines Produktes, das durch ein 150 um Sieb gesiebt wird.

B. Dispersion einer Zusammensetzung in Kunststoff

Dispersion und Beurteilung in hoch dichtem Polyethylen der Pigmentzusammensetzung, hergestellt in Beispiel 10A, wird wie in Beispiel 9B durchgeführt. Das resultierende Formteil ist stabil genug, um für eine Verweilzeit von 5 Minuten bei 200ºC erhitzt zu werden, bevor eine Farbänderung auftritt, vergleichbar mit einem Standard-Formteil, das 12 Sekunden bei 200ºC erhitzt wurde.


Anspruch[de]

1. Verwendung einer Pigmentzusammensetzung, umfassend ein Azo-, Anthrachinon-, Chinacridon-, Isoindolinon-, Dioxazin-, Phthalocyanin- oder Perylenpigment und eine Verbindung der Formel

MPc-(CONR¹R²)n I

in einer thermoplastischen Harzzusammensetzung,

worin Pc ein Phthalocyaninring ist, der gegebenenfalls weiter durch bis zu durchschnittlich ein Chlor- oder Bromatom oder eine Sulphonsäure substituiert ist; M Wasserstoff oder ein Metall ist;

n eine Zahl zwischen 0,1 und 4,0 bedeutet; R¹ und R² unabhängig von einander Wasserstoff, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl, C&sub5;-C&sub1;&sub2;-Cycloalkyl, C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkyl, C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Aryl, C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl, aliphatisches Amino-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder ein Säuresalz hiervon, Hydroxy-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder eine Polyoxyalkylenyl- oder Aminopolyoxyalkylenylgruppe sind, mit dem Vorbehalt, daß

- wenn R&sub1; Wasserstoff ist, R&sub2; nicht Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl ist, und

- wenn R&sub1; Wasserstoff und R&sub2; C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl der Formel

ist, worin M'H&sub2;, Al, Fe, Co, Ni, Cu oder Zn bedeutet,

Pc' einen Phthalocyaninrest bedeutet, jedes der R&sub1;' und R&sub2;' unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe ist mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, p eine ganze Zahl zwischen 1 und 10 darstellt und q eine ganze Zahl zwischen 1 und 4, die thermoplastische Harzzusammensetzung keine Beschichtungszusammensetzung oder Druckertinte ist.

2. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin M Mg, Al, Ni, Fe, Zn, Pb, Sn oder Cu ist, vorzugsweise Cu, Pc einen unsubstituierten Phthalocyaninring darstellt und n eine Zahl zwischen 1,0 und 3,0 ist.

3. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin R¹ und R² unabhängig von einander Methyl, Propyl, Butyl, Hexyl, Heptyl, Dodecyl, Hexadecyl, Octadecyl, tert-Butyl, Oleyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cyclooctyl, Benzyl, Naphthylmethyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxy- 1,1-dimethylethyl, 3-Hydroxy-2,2-dimethylpropyl, 1-Hydroxyhexyl, 1-Hydroxypropyl, 1-Hydroxypentyl, Phenyl oder Napthyl sind.

4. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin R¹ Wasserstoff und R² Cyclohexyl, Phenyl, Benzyl, Octadecyl, Hexadecyl, Oleyl, 2-Hydroxypropyl, 1-Hydroxyhexyl oder 1-Hydroxypentyl ist.

5. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin R¹ und R² unabhängig von einander Polyoxyalkylenyl sind, das der Rest eines Polymerisationsproduktes von Ethylenoxid oder Propylenoxid, das durch Methyl terminiert ist, ist.

6. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin R¹ und R² -CH&sub2;CH&sub2;OCH&sub2;CH&sub2;OCH&sub2;CH&sub2;-NH&sub2; bedeuten.

7. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin R¹ und R² unabhängig von einander Aminoethyl, Aminopropyl, Aminobutyl, Aminopentyl, Aminohexyl, Aminoheptyl, Aminooctyl oder Aminododecyl bedeuten.

8. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin R¹ Wasserstoff ist und R² Aminohexyl, Aminoheptyl, Aminododecyl oder Aminooctyl bedeutet.

9. Verwendung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung der Formel I in einer Menge von etwa 0,5 bis etwa 20 Gewichtsteilen, vorzugsweise von etwa 1,0 bis etwa 10 Gewichtsteilen, basierend auf dem Gewicht des Pigments in der Zusammensetzung, vorhanden ist.

10. Zusammensetzung, umfassend, ein thermoplastisches Harz, ein Azo-, Anthrachinon-, Chinacridon-, Isoindolinon-, Dioxazin-, Phthalocyanin- oder Perylenpigment und eine Verbindung der Formel

MPc-(CONR¹R²)n I

worin Pc ein Phthalocyaninring ist, der gegebenenfalls weiter durch bis zu durchschnittlich ein Chlor- oder Bromatom oder eine Sulphonsäure substituiert ist; M Wasserstoff oder ein Metall ist;

n eine Zahl zwischen 0,1 und 4,0 bedeutet; R¹ und R² unabhängig von einander Wasserstoff, C&sub1;-C&sub2;&sub0;-Alkyl, C&sub5;-C&sub1;&sub2;-Cycloalkyl, C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkyl, C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Aryl, C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl, aliphatisches Amino-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder ein Säuresalz hiervon, Hydroxy-C&sub2;-C&sub2;&sub0;-alkyl oder eine Polyoxyalkylenyl- oder Aminopolyoxyalkylenylgruppe sind, mit dem Vorbehalt, daß, wenn R&sub1; Wasserstoff ist, R&sub2; nicht Wasserstoff, C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl oder C&sub4;-C&sub6;-Alkylaminoalkyl ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com