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Dokumentenidentifikation DE69624851T2 04.09.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0722785
Titel System zur Reduktion der Härtung eines Klebstoffes
Anmelder Nordson Corp., Westlake, Ohio, US
Erfinder Blair, Jr., William S., Lawrenceville, Georgia 30243, US;
Gabryszewski, Gregory I., Lithonia, Georgia 30058, US
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69624851
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.01.1996
EP-Aktenzeichen 961000106
EP-Offenlegungsdatum 24.07.1996
EP date of grant 20.11.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.09.2003
IPC-Hauptklasse B05D 3/04
IPC-Nebenklasse B05C 5/00   B05C 11/11   B05C 11/10   B29B 13/02   

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Vermindern des vorzeitigen Aushärtens von feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffen in Schmelzkleberausgabevorrichtungen.

Hintergrund der Erfindung

Schmelzkleber oder Klebstoffe, die bei Raumtemperatur fest sind und vor der Anwendung geschmolzen werden müssen, werden in zunehmender Zahl von Anwendungen verwendet. Zum Beispiel können Schmelzkleber zum Beschichten von Substraten, zum Verschließen von Verpackungen, bei der Bauausführung, Schuhherstellung, Buchbinderei, für den Zusammenbau von Autoteilen, Elektronik, elektrischen Geräten, elektrischen Haushaltsgeräten, elektrischen Komponenten, Möbeln und zum Metallkleben verwendet werden, um nur ein paar zu nennen. Weil die Schmelzkleber bei Raumtemperatur fest sind, ist es notwendig, den Kleber vor der Anwendung zu schmelzen.

Ein üblicher Schmelzkleber ist der, der als feuchtigkeitsbedingt aushärtender Klebstoff bekannt ist. Wie der Name sagt, härten die feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffe in Anwesenheit von Wassermolekülen in der Umgebungsluft. Dieser Aspekt von feuchtigkeitsbedingt aushärtendem Klebstoff stellt ein Problem für Systeme dar, die das Material schmelzen und ausgeben. Typischerweise umfassen Systeme zum Schmelzen und Ausgeben von feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Schmelzklebern einen abgedeckten Beschickungsbehälter zum Aufnehmen des festen Schmelzklebers und Mittel zum Schmelzen des Klebers, wie zum Beispiel ein beheiztes Gitter am Boden des Beschickungsbehälters. Während des Betriebes ist das System von der Umgebungsluft abgeschlossen, um das vorzeitige Aushärten des Klebstoffes zu verhindern. Wenn dem System jedoch Klebstoff zugeführt wird, kann Umgebungsluft, die ausreichend Feuchtigkeit besitzt, um den Schmelzkleber zu härten, ebenfalls in das System eintreten. Um das vorzeitige Aushärten des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes zu reduzieren, kann trockene Luft oder ein Edelgas in den Beschickungsbehälter des Schmelzklebersystems eingeführt werden, um den Kontakt von feuchtigkeitshaltiger Umgebungsluft mit dem Klebstoff zu verhindern.

Bei bestehenden Vorrichtungen wird das Edelgas oder die trockene Luft typischerweise durch eine einzelne Düse in einer horizontalen Ebene und senkrecht zur Wand des Beschickungsbehälters oder von oben axial in den Beschickungsbehälter eingeführt, wie es in dem EP-A 2 0 264 630 offenbart ist, die den Stand der Technik darstellt, auf den im Oberbegriff der Ansprüche 1 und 15 Bezug genommen wird. Obwohl diese Systeme helfen können, das Herunterdrücken von Umgebungsluft auf den bereits im Beschickungsbehälter befindlichen Schmelzkleber zu verhindern, können sie auch dazu dienen, feuchtigkeitshaltige Umgebungsluft zwischen der Oberfläche des schmelzflüssigen Schmelzklebers und dem injizierten Gas einzuschließen. Somit können die bestehenden Systeme das Problem des vorzeitigen Aushärtens verschärfen. Darüber hinaus können die bestehenden Systeme unter zusätzlichen Nachteilen leiden.

Erstens wird für Polyurethanklebstoffe oder PUR, ein üblicher feuchtigkeitsbedingt aushärtender Klebstoff, als Härter typischerweise 4,4- Methylendiphenylisozyanat (MDI) verwendet. Die durch das Heißschmelzen erzeugten Dämpfe enthalten Partikel dieses Härters. OSHA schreibt vor, dass die MDI-Pegel in der Umgebung des Bedieners 5 Teile auf 1 Milliarde nicht zu überschreiten haben. Somit empfehlen viele Klebstoffhersteller, eine geeignete Belüftung vorzusehen. Bestehende Systeme zum Schmelzen und Ausgeben von feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffen sind jedoch oft eher auf außerhalb der Schmelzkleberausgabevorrichtung liegende Entlüftungssysteme als darin integrierte angewiesen. In derartigen Vorrichtungen wird der Deckel der Schmelzklebervorrichtung geschlossen, nachdem der Klebstoff dem Beschickungsbehälter zugefügt wurde. Da ein Edelgas oder trockene Luft in den Beschickungsbehälter zugeführt wird, erzeugt das eingeführte Gas einen Überdruck darin. Aufgrund des Überdruckes kann das Edelgas oder die trockene Luft sowie Dämpfe aus dem Schmelzkleber durch interne Leckwege, wie zum Beispiel Verbindungen und Verbindungsstücke, nach außen in die Umgebung des Bedieners gedrückt werden, wodurch das externe Entlüftungssystem umgangen wird.

Oder aber bestehende Systeme, die ein integrales Entlüftungssystem innerhalb der Schmelzkleberausgabevorrichtung umfassen, leiden an dem entgegengesetzten Problem. Wenn der Deckel des Beschickungsbehälters in einer geöffneten Position ist, ist das System offen, nicht nur die Dämpfe aus dem Beschickungsbehälter zu ziehen, sondern auch Umgebungsluft von außerhalb des Systems. Wenn der Deckel jedoch geschlossen ist, zieht das Entlüftungssystem weiter Gas aus dem Beschickungsbehälter, wodurch ein Unterdruck im Beschickungsbehälter erzeugt wird, weil die Luftströmung des Entlüftungssystems die Luftströmung des Edelgases oder der trockenen Luft im Beschickungsbehälter typischerweise übersteigt. Dieser Unterdruck kann bewirken, dass feuchtigkeitshaltige Luft aus der Umgebung durch irgendwelche Leckwege in der Einheit in den Beschickungsbehälter eintritt. Dieser Eintritt von feuchtigkeitshaltiger Umgebungsluft kann das vorzeitige Aushärten des Klebstoffes in der Schmelzkleberausgabevorrichtung bewirken.

Deshalb besteht ein Bedarf an einem System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff, das das vorzeitige Aushärten des Schmelzklebers in einer Schmelzkleberausgabevorrichtung ohne die vorhergehenden Nachteile der bestehenden Systeme wirksam reduziert. Des Weiteren besteht ein Bedarf an einem System zur Verminderung des feuchtigkeitsbedingten Aushärtens, das ein integrales Entlüftungssystem umfasst, das den Überdruck im Beschickungsbehälter der Schmelzkleberausgabevorrichtung beseitigt, ohne feuchtigkeitshaltige Umgebungsluft in das Schmelzklebersystem zu ziehen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt ein System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff zur Verfügung, das die mit bekannten Systemen verbundenen Nachteile überwindet. Insbesondere reduziert das System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff das vorzeitige Aushärten von feuchtigkeitsbedingt aushärtendem Klebstoff in einer Schmelzkleberausgabevorrichtung. Zu diesem Zweck und erfindungsgemäß ist eine Schmelzkleberausgabevorrichtung, die einen Beschickungsbehälter mit einem oberen Ende, einem unteren Ende und einer Seitenwand, und eine Schmelzeinheit besitzt, mit einem System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff versehen, das mehrere Gasdüsen besitzt, die unmittelbar an der Seitenwand des Beschickungsbehälters der Schmelzkleberausgabevorrichtung angeordnet sind. Die mehreren Gasdüsen sind in Bezug auf die Seitenwand nach unten und innen ausgerichtet und führen entweder ein Edelgas oder trockene Luft nach unten und innen in den Beschickungsbehälter ein. Durch das Einführen von Gas nach unten und innen in den Beschickungsbehälter erzeugt das Edelgas oder die trockene Luft eine Rotationsgasströmung im Beschickungsbehälter, die über die Oberfläche des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebers im Beschickungsbehälter streicht und jegliche feuchtigkeitshaltige Luft von dieser entfernt. Des Weiteren wird der gesamte feste Schmelzkleber im Beschickungsbehälter von dem Edelgas oder der trockenen Luft überströmt, wenn sich das rotierende Gas in dem Beschickungsbehälter aufwärts bewegt.

Der Beschickungsbehälter und die Seitenwand sind vorzugsweise zylindrisch. Darüber hinaus sind vorzugsweise sechs Gasdüsen vorgesehen, die im Wesentlichen gleichmäßig um den Umfang der zylindrischen Seitenwand herum beabstandet sind. Die Gasdüsen sind in einem Winkel von ungefähr 20º bis ungefähr 65º in Bezug auf die Horizontale nach unten ausgerichtet und in einem Winkel von ungefähr 30º in Bezug auf die zylindrische Wand nach innen ausgerichtet. Vorzugsweise sind die Gasdüsen in einem Winkel von ungefähr 30º bis ungefähr 45º in Bezug auf die Horizontale nach unten ausgerichtet. Die Gasdüsen sind so angepasst, dass sie entweder Edelgas oder trockene Luft mit einer kombinierten Geschwindigkeit von ungefähr 0,14 m³ (5 ft³) pro Minute bis ungefähr 0,2 m³ (7 ft³) pro Minute zuführen.

Darüber hinaus umfasst das System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff ein Abluftsystem, das durch eine in der Seitenwand des Beschickungsbehälters ausgebildete Lüftungsöffnung mit dem Beschickungsbehälter in Strömungsverbindung steht. Dieses Abluftsystem ist so angepasst, dass es durch die Lüftungsöffnung Gas abzieht, wenn der Deckel der Schmelzklebervorrichtung in einer geöffneten Position ist, und Luft von einer Umgebungsluftquelle anzieht, wenn der Deckel in einer geschlossenen Position ist. Gleichzeitig ist das Abluftsystem so angepasst, dass es das in den Beschickungsbehälter eingeführte Edelgas oder trockene Luft und auch alle durch den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff erzeugten Dämpfe, die in dem Beschickungsbehälter sind, ableitet, wenn der Deckel in einer geschlossenen Position ist.

Das Abluftsystem umfasst ein Abluftnetz, das einen Abluftpfad, der an einer gemeinsamen Abzweigung an einen mit der Lüftungsöffnung in Verbindung stehenden Lüftungspfad und einen mit einer Umgebungsluftquelle in Verbindung stehenden Umgebungsluftquellenpfad angeschlossen ist. In der gemeinsamen Abzweigung ist ein Strömungsumleitungsventil angeordnet, das funktionell mit dem Deckel verbunden ist, so dass, wenn der Deckel in der geöffneten Position ist, das Strömungsumleitungsventil in einer ersten Position ist, so dass der Abluftpfad mit dem Lüftungspfad in Verbindung steht. Oder aber, wenn der Deckel in der geschlossenen Position ist, ist das Strömungsumleitungsventil in einer zweiten Position angeordnet, in der der Abluftpfad in Verbindung mit dem Umgebungsluftquellenpfad steht. Um das Ableiten von in den Beschickungsbehälter eingeführtem Edelgas oder trockener Luft oder der durch das feuchtigkeitsbedingte Aushärten des Klebstoffes erzeugten Dämpfe zu ermöglichen, umfasst die Ventilplatte des Strömungsumleitungsventiles eine Ableitungsöffnung.

Während des Betriebes wird der feuchtigkeitsbedingt aushärtende Klebstoff in den Beschickungsbehälter der Schmelzkleberausgabevorrichtung eingebracht und der Schmelzprozess begonnen. Durch die Düsen wird Edelgas oder trockene Luft nach unten und innen in den Beschickungsbehälter eingeführt, um weitgehend zu verhindern, dass feuchte Umgebungsluft mit dem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter in Kontakt kommt, wodurch das vorzeitige Aushärten des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes reduziert wird. Darüber hinaus erzeugt die nach unten und innen gerichtete Einführung von Edelgas oder trockener Luft in den Beschickungsbehälter eine Rotationsgasströmung innerhalb des Beschickungsbehälters, die über das untere Ende des Beschickungsbehälters streicht und die Ansammlung von Umgebungsluft auf dem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter verhindert. Die Rotationsströmung bewirkt auch das Aufsteigen des Gases im Beschickungsbehälter, wodurch der gesamte feste feuchtigkeitsbedingt aushärtende Klebstoff im Beschickungsbehälter von dem eingeführten Edelgas oder trockener Luft überströmt wird.

Wenn der Deckel der Schmelzkleberausgabevorrichtung in der geöffneten Position ist, saugt das Abluftsystem der Vorrichtung Gas aus dem Beschickungsbehälter durch die Lüftungsöffnung in der Seitenwand. Oder aber, wenn der Deckel der Schmelzklebervorrichtung in der geschlossenen Position ist, saugt das Abluftsystem Luft von einer Umgebungsluftquelle ab, während gleichzeitig in den Beschickungsbehälter eingeleitetes Edelgas oder trockene Luft sowie alle im Beschickungsbehälter durch das feuchtigkeitsbedingte Aushärten des Klebstoffes erzeugten Dämpfe abgeleitet werden.

Selbstverständlich könnten alle geeigneten Gaseinführungseinrichtungen, wie zum Beispiel die oben beschriebenen Gasdüsen, verwendet werden. Aufgrund des Vorhergehenden wird somit ein System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff zur Verfügung gestellt, das das vorzeitige Aushärten von feuchtigkeitsbedingt aushärtendem Klebstoff im Beschickungsbehälter einer Schmelzkleberausgabevorrichtung reduziert. Außerdem umfasst das System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff ein Abluftsystem, das so angepasst ist, um Gas aus dem Beschickungsbehälter abzusaugen, wenn der Deckel der Vorrichtung in einer geöffneten Position ist, und das gesamte eingeführte Edelgas oder trockene Luft sowie durch das feuchtigkeitsbedingte Aushärten des Klebstoffes erzeugte Dämpfe abzuleiten, wenn der Deckel in einer geschlossenen Position ist.

Diese und andere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus den beigefügten Zeichnungen und ihrer ausführlichen Beschreibung offensichtlich.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die beigefügten Zeichnungen, die in dieser Beschreibung aufgenommen sind und einen Teil derselben bilden, zeigen eine Ausführungsform der Erfindung und dienen zusammen mit der allgemeinen, oben gegebenen Beschreibung der Erfindung und der unten gegebenen ausführlichen Beschreibung zur Erläuterung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung.

Fig. 1 ist eine Vorderansicht, teilweise weggebrochen, einer Schmelzkleberausgabevorrichtung, die ein erfindungsgemäßes System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff umfasst;

Fig. 2 ist eine stark vergrößerte Ansicht des eingekreisten Teiles 2 der Fig. 1;

Fig. 3 ist eine illustrative Ansicht der Strömung des eingeführten Edelgases oder der trockenen Luft entlang der Linie 3-3 der Fig. 1;

Fig. 4 ist eine illustrative Ansicht der Strömung des eingeführten Edelgases oder der trockenen Luft entlang der Linie 4-4 der Fig. 3;

Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Ventilplatte des Strömungsumleitungsventiles.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Die Fig. 1-2 zeigen eine Schmelzkleberausgabevorrichtung 10, die ein System 12 zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff besitzt, das angepasst ist, um das vorzeitige Aushärten von darin enthaltenem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff zu reduzieren. Zu diesem Zweck und erfindungsgemäß umfasst die Schmelzkleberausgabevorrichtung 10 ein Gehäuse 14, einen darin gehaltenen Beschickungsbehälter 16, der ein offenes oberes Ende 18 und ein unteres Ende 20 besitzt, eine Schmelzeinheit oder ein Schmelzgitter 19 mit einem Heizelement 21, das unterhalb des unteren Endes 20 des Beschickungsbehälters 16 darin angeordnet ist, und einen Vorratsbehälter 22, der unterhalb der Schmelzeinheit oder des Schmelzgitters 19 angeordnet ist, wobei der Vorratsbehälter in Strömungsverbindung mit einer Pumpen- und Verteileranordnung 24 steht.

Der Beschickungsbehälter 16, der vorzugsweise zylindrisch ist, jedoch auch irgendeine andere Form haben kann, ist so angepasst, dass er festen Schmelzkleber, wie zum Beispiel feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff, entweder als Granulate, Pellets oder andere kleinere Elemente oder in Schüttgutform aufnimmt, wie zum Beispiel in einem Behälter 30, wie es gezeigt ist. Der Behälter 30 hat ein offenes unteres Ende (nicht gezeigt), um das Ausgeben des darin enthaltenden Schmelzklebers zu erlauben. Vorzugsweise ist der Beschickungsbehälter 16 so dimensioniert, dass er einen 208 dm³ (55 Gallon) großen Kleberbehälter aufnimmt, wie er üblich ist. Wie jedoch leicht verständlich sein wird, kann der Beschickungsbehälter 16 so dimensioniert sein, dass er Behälter verschiedener Größen aufnimmt, wie zum Beispiel 3,8 dm³ oder 19 dm³ (1 Gallon oder 5 Gallon) große Behälter, oder verschiedene Mengen Schmelzklebergranulate oder Pellets. Darüber hinaus umfasst das Gehäuse 14 eine Oberseite 35, die eine darin ausgebildete Öffnung 36 besitzt, die so dimensioniert ist, dass sie den Behälter 30 dort hindurch aufnimmt.

Der Behälter 30 kann durch beliebige allgemein bekannte Mittel in den Beschickungsbehälter 16 gehängt werden. Zum Beispiel kann ein Klemmring 32 um das obere Ende 34 des Behälters 30 herum angeordnet sein, um den Behälter 30 am Gehäuse 14 zu halten. Alternativ könnte der Behälter 30 durch das Schmelzgitter 19 gehalten werden oder durch irgendeinen nach innen ragenden Aufbau im Beschickungsbehälter 16, wie zum Beispiel ein Absatz oder Ring. Diese oder andere Varianten werden Fachleuten auf dem Gebiet offensichtlich sein.

Da der Schmelzkleber im Behälter 30 fest ist, wenn er in die Schmelzkleberausgabevorrichtung 10 eingebracht wird, muss der Schmelzkleber vor der Anwendung geschmolzen werden. Wenn der Schmelzkleber im Behälter 30 ein einstückiger Festkörper ist, muss der Klebstoff zuerst aus diesem herausgezogen werden. Zu diesem Zweck umgeben Bandheizungen 38 den Beschickungsbehälter 16, die, wenn sie aktiviert sind, dazu dienen, den Schmelzkleber im Behälter 30 zu erwärmen, so dass die Schmelzflüssigkeit aus dem Behälter 30 läuft oder als eine feste Einheit aus diesem ausgegeben wird. Wie für Fachleute auf dem Gebiet leicht verständlich sein wird, können andere Typen von Heizeinrichtungen verwendet werden, um den Kleber aus dem Behälter 30 zu entfernen, wie zum Beispiel zylindrische Heizeinrichtungen oder Patronenheizeinrichtungen.

Der Schmelzkleber, der aus dem Behälter 30 ausgegeben wird, oder im Beschickungsbehälter angeordneter Schmelzkleber in Granulat- oder Pelletform wird dann durch das Schmelzgitter 19 geführt. Das Schmelzgitter ist wirksam, um den Körper des Schmelzklebers teilweise zu schmelzen und ihn nach unten in den Vorratsbehälter 22 zu führen. Der Vorratsbehälter 22, der ebenfalls Heizelemente (nicht gezeigt) umfasst, dient dazu, den Schmelzkleber vollständig zu schmelzen, um ihn durch die Pumpen- und Verteileranordnung 24 zu einem Auftragssystem (nicht gezeigt) auszugeben. Um den Beschickungsbehälter 16 während der Anwendung von der Umgebung abzuschließen, ist ein Deckel 26 am Gehäuse 14 derart befestigt, dass der Deckel wahlweise zwischen einer ersten geöffneten Position und einer zweiten geschlossenen Position einstellbar ist.

Wenn der Schmelzkleber ein feuchtigkeitsbedingt aushärtender Klebstoff ist, wie zum Beispiel Polyurethanklebstoff (PUR), ist zu bevorzugen, den Klebstoff minimal der Umgebungsluft auszusetzen. Dieses ist notwendig, weil der feuchtigkeitsbedingt aushärtende Klebstoff in Anwesenheit von in der Umgebungsluft enthaltener Feuchtigkeit aushärtet. Um das vorzeitige Aushärten des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes zu reduzieren, führt das System 12 zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff entweder Edelgas oder trockene Luft in den Beschickungsbehälter 16, um den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Kleber weniger der Umgebungsluft auszusetzen. Zu diesem Zweck, wie es am besten in den Fig. 1-4 zu sehen ist, umfasst das System 12 zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff eine Gaseinführungseinrichtung in der Form mehrerer Gasdüsen 40, die durch die zylindrische Seitenwand 42 des Beschickungsbehälters 16 wie gezeigt nach innen ragen. Die Gasdüsen 40 sind vorzugsweise an eine einzelne Zuführungsleitung (nicht gezeigt) angeschlossen, um entweder Edelgas, wie zum Beispiel Stickstoff, oder trockene Luft einzuführen.

Die Gasdüsen 40 sind unmittelbar an der Seitenwand 42 angeordnet, so dass sie sich, wie gezeigt, dort hindurch unterhalb des offenen oberen Endes 18 des Beschickungsbehälters 16 erstrecken, sind im Wesentlichen gleichmäßig um einen Umfang der zylindrischen Seitenwand 42 herum beabstandet und sind so ausgerichtet, dass sie entweder Edelgas der trockene Luft nach unten und innen in den Beschickungsbehälter 16 einführen. Die Gasdüsen 40 sind in der Nähe des offenen oberen Endes 18 angeordnet, d. h. in der oberen Hälfte des Beschickungsbehälters 16, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass Klebstoff im Beschickungsbehälter 16 die Gasdüsen 40 berührt und möglicherweise verstopft. Wie jedoch für Fachleute auf dem Gebiet leicht verständlich sein wird, können die Gasdüsen 40 irgendwo an der zylindrischen Seitenwand 42 angeordnet sein.

Die nach unten und innen gerichtete Einführung des Edelgases oder der trockenen Luft dient dazu, im Beschickungsbehälter 16 eine Rotationsgasströmung zu erzeugen, die über das untere Ende 20 des Beschickungsbehälters 16 streicht, um dadurch die Ansammlung von Umgebungsluft an der Oberfläche des darin enthaltenen, feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes zu verhindern. Gleichermaßen bewirkt die Rotationsgasströmung das Aufsteigen des Gases im Beschickungsbehälter 16. Somit wird jeglicher fester Kleber im Beschickungsbehälter 16, dessen Spitze sich oberhalb der Gasdüsen 40 erstrecken kann, trotzdem von dem rotierenden und aufsteigenden Edelgas oder der trockenen Luft, die in den Beschickungsbehälter 16 eingeführt wird, überströmt. Insbesondere wurde herausgefunden, dass das Ausrichten der Gasdüsen in einem Abwärtswinkel von ungefähr 20º bis ungefähr 65º, und bevorzugter von ungefähr 30º bis ungefähr 45º, in Bezug auf die Horizontale, und nach innen von ungefähr 30º in Bezug auf die zylindrische Seitenwand 42 des Beschickungsbehälters 16 die notwendige Strömung des Edelgases oder der trockenen Luft bereitstellt.

Außerdem wurde herausgefunden, dass sechs im Wesentlichen gleichmäßig um die zylindrische Seitenwand 42 des Beschickungsbehälters 16 herum beabstandete Gasdüsen eine geeignete Massenströmung im Beschickungsbehälter 16 vorsehen. Wie zum Beispiel durch die Fig. 3 und 4 schematisch dargestellt wird, erzeugt die Beabstandung der Gasdüsen 40 eine Rotation des Gases im Beschickungsbehälter 16 entgegen der Uhrzeigerrichtung, wie es von oben (Fig. 3) und in einem Abwärtswinkel in Bezug auf die Horizontale (Fig. 4) zu erkennen ist. Diese Massenrotationsströmung führt eine Kehrfunktion auf der Oberfläche des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes im Beschickungsbehälter 16 aus, wodurch eine Ansammlung von feuchtigkeitshaltiger Umgebungsluft darüber verhindert wird. Darüber hinaus bewirkt das nach unten in den Beschickungsbehälter 16 eingeführte Edelgas oder die trockene Luft auch das Aufsteigen des Gases im Beschickungsbehälter 16, wenn es durch das eingeführte Gas ersetzt wird. Des Weiteren wurde herausgefunden, dass eine Einlassströmung des Edelgases oder der trockenen Luft von ungefähr 0,14 m³ pro Minute (5 standard cubic feet per minute) bis ungefähr 0,2 m³ pro Minute (7 standard cubic feet per minute) die notwendige Strömung im Beschickungsbehälter 16 zur Verfügung stellt, um zu verhindern, dass die Umgebungsluft mit dem Klebestoff im Beschickungsbehälter 16 in Kontakt kommt.

Es wurde herausgefunden, dass es zusätzlich zu den Gasdüsen 40 vorteilhaft ist, ein Abluftsystem 50 als Teil des Systems 12 zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff aufzunehmen. Insbesondere, wenn feuchtigkeitsbedingt aushärtende Klebstoffe, wie zum Beispiel PUR, geschmolzen werden, erzeugen sie Dämpfe, die im Beschickungsbehälter 16 aufsteigen und die in die Umgebung des Bedieners austreten können, wenn der Deckel 26 in der geöffneten Position ist. Um das Eintreten der Dämpfe in die Umgebung des Bedieners zu verhindern, fängt das Abluftsystem 50 die Dämpfe ein, bevor sie in die Umgebung austreten. Darüber hinaus ist das Abluftsystem 50 so angepasst, dass es in den Beschickungsbehälter 16 eingeführtes Edelgas oder trockene Luft abführt, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist.

Zu diesem Zweck umfasst das Abluftsystem 50 mindestens eine Lüftungsöffnung 52, und vorzugsweise mehrere Lüftungsöffnungen 52, die in der zylindrischen Seitenwand 42 des Beschickungsbehälters 16 und nahe dem offenen oberen Ende 18 ausgebildet sind, wie zum Beispiel innerhalb von 15 cm (6 Inches) desselben. Die Lüftungsöffnungen 52 sind durch eine Lüftungskammer 56, die den Beschickungsbehälter 16 im Bereich angrenzender Lüftungsöffnungen 52 umgibt, an eine Vakuumquelle 54 angeschlossen. Die Vakuumquelle 54 und Lüftungskammer 56 wirken zusammen, um Gas durch jede der Lüftungsöffnungen 52 abzuleiten. Vorzugsweise sind die Lüftungsöffnungen 52 im Wesentlichen gleichmäßig um einen Umfang des zylindrischen Beschickungsbehälters 16 herum angeordnet. Darüber hinaus sind die Gasdüsen 40 vorzugsweise etwas unterhalb der Lüftungsöffnungen 52 angeordnet. Dieses erlaubt, dass die Lüftungsöffnungen 52 Umgebungsluft einfangen, bevor sie in Kontakt mit dem Klebstoff kommt, während sie die Funktion der Gasdüsen 40 nicht stören.

Die Lüftungsöffnungen 52 öffnen sich in die Lüftungskammer 56, die ein im Wesentlichen rechteckiges Rohr ist, das den Beschickungsbehälter 16 im Bereich angrenzender Lüftungsöffnungen 52 umgibt. Obwohl die Lüftungskammer 56 als eine rechteckige, kastenartige Struktur beschrieben wurde, wird leicht verständlich sein, dass des Weiteren andere Strukturen verwendet werden könnten, wie zum Beispiel eine zylindrische oder andersförmige Kammer, sofern die Lüftungskammer 56 in Verbindung mit allen Lüftungsöffnungen 52 steht.

Um die Lüftungsöffnungen 52 zum Abziehen von Dämpfen und dem eingeführten Edelgas oder der trockenen Luft aus dem Beschickungsbehälter 16 wirksam zu machen, ist die Lüftungskammer 56 an eine Vakuumquelle 54 angeschlossen. Die Vakuumquelle 54 ist vorzugsweise an mehreren im Wesentlichen gleichmäßig um die zylindrische Seitenwand 42 angeordneten Stellen an die Lüftungskammer 56 angeschlossen. Die mehreren Austrittspunkte für das Gas aus der Lüftungskammer 56 sorgen für ein gleichmäßigeres Gasvolumen, das durch jede der Lüftungsöffnungen 52 abgezogen wird, als es sonst der Fall wäre, wenn nur ein Ausgangsweg für das abgesaugte Gas in der Lüftungskammer 56 angeordnet wäre.

Obwohl das Abluftsystem 50 wirksam ist, um Dämpfe und das eingeführte Edelgas oder die eingeführte trockene Luft aus dem Beschickungsbehälter 16 abzuziehen, wenn der Deckel 26 in einer geöffneten Position ist, besteht keine Notwendigkeit, dieses Gasvolumen aus dem Beschickungsbehälter 16 abzuziehen, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist. Tatsächlich führt der Versuch, ein großes Gasvolumen aus dem Beschickungsbehälter 16 abzuziehen, wenn der Deckel 26 geschlossen ist, dazu, dass der Beschickungsbehälter einem hohen Unterdruck ausgesetzt ist. Dieses kann das Eindringen von feuchtigkeitshaltiger Umgebungsluft in das System durch irgendwelche interne Leckwege, wie zum Beispiel Verbindungen oder Verbindungsstücke, bewirken, was zum vorzeitigen Aushärten des Klebers im Beschickungsbehälter 16 führen würde.

Um zu verhindern, dass die Vakuumquelle 54 den Beschickungsbehälter 16 einem Unterdruck aussetzt, mit dem begleitenden Eindringen von Umgebungsluft in das System, ist die Vakuumquelle 54 so angepasst, dass sie Luft von einer Umgebungsluftquelle 57 anzieht, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist. Zu diesem Zweck ist die Lüftungskammer 56 durch eine Rohrleitung 58 an einen gemeinsamen Lüftungspfad 60 angeschlossen. Der Lüftungspfad 60 wiederum schließt an einer gemeinsamen Abzweigung 64 an einen Umgebungsluftquellenpfad 62 an. Die gemeinsame Abzweigung 64 schließt dann an einen Abluftpfad 66 an, der aus der Schmelzklebervorrichtung 10 austritt. Somit kann der Abluftpfad 66 durch den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff erzeugte Dämpfe und das eingeführte Edelgas oder die eingeführte trockene Luft aus dem Beschickungsbehälter 16 durch den Lüftungspfad 60 abziehen, oder der Abluftpfad 66 kann Umgebungsluft aus dem Umgebungsluftquellenpfad 62 anziehen.

Um zu ermöglichen, dass der Abluftpfad 66 Dämpfe aus dem Lüftungspfad 60 abzieht, wenn der Deckel 26 in einer geöffneten Position ist, und um Umgebungsluft von dem Umgebungsluftquellenpfad 62 anzuziehen, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist, umfasst die gemeinsame Abzweigung ein Strömungsumleitungsventil 68. Das Strömungsumleitungsventil 68 ist durch nicht gezeigte Mittel so funktionell mit dem Deckel 26 verbunden, dass, wenn der Deckel 26 in einer geöffneten Position ist, die Ventilplatte 70 des Strömungsumleitungsventiles 68 in der in durchgehender Linie in Fig. 1 gezeigten Position ist. In dieser Position steht der Abluftpfad 66 in Verbindung mit dem Lüftungspfad 60, so dass die Vakuumquelle 54 Dämpfe und das eingeführte Edelgas oder die eingeführte trockene Luft aus dem Beschickungsbehälter 16 durch die Lüftungsöffnungen 52 und die Lüftungskammer 56 abzieht. Oder aber, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist, ist die Ventilplatte 70 des Strömungsumleitungsventiles 68 in der in Fig. 1 in Phantomlinie gezeigten zweiten Position angeordnet, in der der Abluftpfad 66 in Verbindung mit dem Umgebungsluftquellenpfad 62 steht. Somit ist das Abluftsystem 50 zum Abziehen von durch den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff erzeugten Dämpfen und des eingeführten Edelgases oder eingeführten trockenen Luft wirksam, wenn der Deckel 26 in einer geöffneten Position ist, und zum Anziehen von Luft durch den Umgebungsluftquellenpfad 62, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist.

Da durch den Umgebungsluftquellenpfad 62 kontinuierlich Umgebungsluft angezogen wird, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist, kann der Umgebungsluftquellenpfad 62 so konstruiert sein, dass er Luft über die Einrichtung anzieht, die während des Betriebes der Schmelzkleberausgabevorrichtung 10 Kühlung erfordert. Zum Beispiel kann der Umgebungsluftquellenpfad 62 so angepasst sein, dass Luft über die Pumpen- und Verteileranordnung 24 angezogen wird. Somit kann das System 12 zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff erfindungsgemäß eine zweifache Funktion erfüllen, wodurch die Notwendigkeit für eine separate Kühleinrichtung für die Pumpen- und Verteileranordnung 24 beseitigt wird.

Obwohl Dämpfe und das eingeführte Edelgas oder die eingeführte trockene Luft im Allgemeinen nicht aus dem Beschickungsbehälter 16 und in die Umgebung des Bedieners austreten können, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist, können die durch den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff erzeugten Dämpfe und das eingeführte Edelgas oder trockene Luft einen Druckaufbau innerhalb des Beschickungsbehälters 16 bewirken, wenn der Beschickungsbehälter 16 während der Anwendung erwärmt wird. Dieser Druckaufbau kann die Dämpfe und das eingeführte Edelgas oder die eingeführte trockene Luft im Beschickungsbehälter 16 aus Leckpunkten, die in dem System bestehen können, und in die Umgebung des Bedieners herausdrücken. Um den Druck aus dem Beschickungsbehälter 16 abzulassen, wenn der Deckel 26 in einer geschlossenen Position ist, und dadurch das Austreten von Dämpfen und dem Edelgas oder der trockenen Luft in die Umgebung des Bedieners zu beseitigen, ist die Ventilplatte 70 des Strömungsumleitungsventiles 68 vorzugsweise mit einer darin ausgebildeten Ableitungsöffnung 72 oder mit anderen Mitteln zum Ablassen des Innendruckes hergestellt, (Fig. 5). Wenn die Ventilplatte 70 somit in der zweiten, durch Phantomlinie in Fig. 1 gezeigten Position ist, wird der Überdruck im Beschickungsbehälter 16 durch die Ableitungsöffnung 72 und in den Abluftpfad 66 zur Beseitigung außerhalb der Umgebung des Bedieners abgeführt.

Obwohl das Strömungsumleitungsventil 68 als ein einzelnes Ventil gezeigt ist, dass zwischen zwei Positionen geschaltet wird, wird es für Fachleute auf dem Gebiet leicht offensichtlich sein, das darüber hinaus das einzelne Strömungsumleitungsventil der vorliegenden Erfindung durch zwei Dämpfungsventile ersetzt werden könnte, die entgegengesetzt und zusammen wirken, um den Abluftpfad 66 wahlweise in Verbindung mit dem Lüftungspfad 60 und dem Umgebungsluftquellenpfad 62 zu setzen.

Während der Anwendung wird feuchtigkeitsbedingt aushärtender Klebstoff, wie zum Beispiel PUR, in den Beschickungsbehälter 16 der Schmelzkleberausgabevorrichtung 10 eingebracht und die Vorrichtung aktiviert, um den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Schmelzkleber zu schmelzen. Wenn die Schmelzkleberausgabevorrichtung 10 aktiviert ist, werden die Gasdüsen 40 ebenfalls aktiviert, die Edelgas oder trockene Luft über die Oberfläche des gesamten Klebstoffes im Beschickungsbehälter 16 drücken, der sich unterhalb der Gasdüsen 40 befindet, was eine Rotationsgasströmung im Beschickungsbehälter 16 erzeugt und jeglicher Klebstoff, der sich oberhalb der Gasdüsen 40 erstreckt, von dem aufsteigenden Gas überströmt wird, wodurch verhindert wird, dass feuchtigkeitshaltige Umgebungsluft in Kontakt mit dem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter 16 kommt.

Im Allgemeinen ist der Deckel 26 in einer geschlossenen Position, wenn die Schmelzkleberausgabevorrichtung 10 zuerst aktiviert wird. Somit ist das Strömungsumleitungsventil 68 in der zweiten Position und die Vakuumquelle 54 zieht Luft aus dem Umgebungsluftquellenpfad 62 an. Wenn dem Beschickungsbehälter 16 feuchtigkeitsbedingt aushärtender Klebstoff zugefügt werden soll, wird der Deckel 26 in eine geöffnete Position geführt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Ventilplatte 70 des Strömungsumleitungsventils 68 in der ersten Position angeordnet (in durchgehender Linie in Fig. 1 gezeigt), in der der Abluftpfad 66 in Verbindung mit dem Lüftungspfad 60 steht. Die Vakuumquelle 54 ist dann wirksam, um Gas, das das eingeführte Edelgas oder trockene Luft umfasst, durch die Lüftungsöffnungen 52 in die Lüftungskammer 56 und in den Lüftungspfad 60 abzuziehen, um sie durch den Abluftpfad 66 abzuführen. Nach dem Einsetzen von neuem Material in den Beschickungsbehälter 16 wird der Deckel 26 dann in seine geschlossene Position gebracht. Zu diesem Zeitpunkt ist die Ventilplatte 70 des Strömungsumleitungsventiles 68 in der zweiten Position angeordnet (in Fig. 1 in Phantomlinie gezeigt), in der der Abluftpfad 66 in Verbindung mit dem Umgebungsluftquellenpfad 62 steht. Wenn der Deckel 26 geschlossen ist, führen die Gasdüsen 40 weiter Edelgas oder trockene Luft in den Beschickungsbehälter 16. Da die Schmelzklebervorrichtung 10 den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter 16 und Vorratsbehälter 22 weiter erwärmt, wenn der Deckel 26 geschlossen ist, gibt der Schmelzkleber darüber hinaus weiterhin Dämpfe ab. Die Ableitungsöffnung 72 in der Ventilplatte 70 erlaubt, dass die Dämpfe und das Edelgas oder die trockene Luft im Beschickungsbehälter 16 aus dem Beschickungsbehälter 16 durch die Lüftungsöffnungen 52, Lüftungskammer 56 und Lüftungspfad 60 und in den Abluftpfad 66 abgeführt wird.

Aufgrund des Vorhergehenden wird somit ein System 12 zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff zur Verfügung gestellt, das das vorzeitige Aushärten von feuchtigkeitsbedingt aushärtendem Klebstoff im Beschickungsbehälter 16 einer Schmelzkleberausgabevorrichtung 10 durch Einführen von entweder einem Edelgas oder trockener Luft nach unten und innen in den Beschickungsbehälter 16 verringert. Außerdem umfasst das System 12 zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff ein Abluftsystem 50, das so angepasst ist, um durch den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff erzeugte Dämpfe und das Edelgas oder die trockene Luft aus dem Beschickungsbehälter 16 abzusaugen, wenn der Deckel 26 der Schmelzklebervorrichtung 10 geöffnet ist, und die Dämpfe und das Edelgas oder die trockene Luft abzuleiten, wenn der Deckel 26 geschlossen ist.


Anspruch[de]

1. System (12) zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff, umfassend: eine Schmelzkleberausgabevorrichtung (10) einschließlich eines Beschickungsbehälters (16) mit einem oberen Ende (18), einem unteren Ende (20) und einer Seitenwand (42), und zusätzlich einschließlich Mitteln zum Zuführen von Gas in den Innenraum des Beschickungsbehälters, gekennzeichnet dadurch, dass das obere Ende des Beschickungsbehälters offen ist, und durch mehrere Gasdüsen (40), die unmittelbar an der Seitenwand des Beschickungsbehälters unterhalb des offenen oberen Endes angeordnet und nach unten und innen in Bezug auf die Seitenwand ausgerichtet sind, wobei die Gasdüsen während der Anwendung entweder ein Edelgas oder trockene Luft nach unten und innen in den Beschickungsbehälter (16) zuführen, um im wesentlichen zu verhindern, dass feuchte Umgebungsluft mit dem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter in Kontakt kommt, wodurch das vorzeitige Aushärten des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes verringert wird.

2. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 1, bei dem der Beschickungsbehälter (16) und die Seitenwand (42) zylindrisch sind, wobei die mehreren Gasdüsen (40) entlang des Umfanges der zylindrischen Seitenwand im wesentlich gleichmäßig beabstandet sind.

3. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 2, bei dem sechs Gasdüsen (40) vorhanden sind.

4. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 2, bei dem jede Gasdüse (40) in einem Winkel von ungefähr 20º bis ungefähr 65º in Bezug auf die Horizontale nach unten und in einem Winkel von ungefähr 30º in Bezug auf die zylindrischen Seitenwand nach innen ausgerichtet ist.

5. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 4, bei dem jede Gasdüse (40) in einem Winkel von ungefähr 30º bis ungefähr 45º in Bezug auf die Horizontale nach unten ausgerichtet ist.

6. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 1, bei dem die mehreren Gasdüsen (40) entweder das Edelgas oder trockene Luft mit einer kombinierten Geschwindigkeit von ungefähr 0,14 m³ (5 ft³) pro Minute bis ungefähr 0,2 m³ (7 ft³) pro Minute zuführen.

7. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 1, das außerdem eine Vakuumquelle (54) umfasst, die durch eine in der Seitenwand (42) ausgebildete Lüftungsöffnung (52) mit dem Beschickungsbehälter (16) in Strömungsverbindung steht.

8. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 7, das außerdem einen Deckel (26) über dem Beschickungsbehälter (16) umfasst, wobei der Deckel selektiv zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position bewegbar ist, die Vakuumquelle (54) so angepasst ist, dass sie Gas durch die Lüftungsöffnung (52) absaugt, wenn der Deckel in der geöffneten Position ist, und Luft aus einer Umgebungsluftquelle (57) ansaugt, während gleichzeitig in den Beschickungsbehälter eingeleitetes Edelgas oder trockene Luft und in dem Beschickungsbehälter durch das feuchtigkeitsbedingte Aushärten des Klebstoffes erzeugte Dämpfe abgeleitet werden, wenn der Deckel in der geschlossenen Position ist.

9. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 8, das außerdem ein Abluftsystem umfasst, einschließend: einen Abluftpfad (66), der an einer gemeinsamen Abzweigung an einen mit der Lüftungsöffnung (52) in Verbindung stehenden Lüftungspfad (60) und einen mit einer Umgebungsluftquelle (57) in Verbindung stehenden Umgebungsluftquellenpfad (62) angeschlossen ist; und ein in der gemeinsamen Abzweigung angeordnetes Strömungsumleitungsventil (68), das funktionell mit dem Deckel (26) verbunden ist, wobei das Strömungsumleitungsventil selektiv zwischen einer ersten Position, in der der Deckel in der geöffneten Position ist, wobei der Abluftpfad (66) in Verbindung mit dem Lüftungspfad (60) steht, so dass die Vakuumquelle Gas durch die Lüftungsöffnung absaugt, und einer zweiten Position einstellbar ist, in der der Deckel in der geschlossenen Position ist, wobei der Abluftpfad in Verbindung mit dem Umgebungsluftquellenpfad (62) steht, so dass die Vakuumquelle Luft von der Umgebungsluftquelle ansaugt.

10. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 9, das außerdem Mittel zum Ableiten von in den Beschickungsbehälter (16) eingeführtem Edelgas oder trockener Luft und der durch das feuchtigkeitsbedingte Aushärten des Klebstoffes im Beschickungsbehälter erzeugten Dämpfe, wenn das Ventil (68) in der zweiten Position ist, umfasst.

11. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 10, bei dem das Ableitungsmittel eine in dem Strömungsumleitungsventil (68) ausgebildete Ableitungsöffnung (72) umfasst.

12. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 1, bei dem die Gaseinführungseinrichtung (40) entweder Edelgas oder trockene Luft so nach unten in den Beschickungsbehälter (16) einführt, dass die feuchtigkeitshaltige Luft nicht zwischen dem Schmelzkleber im Beschickungsbehälter und der Gaseinführungseinrichtung eingeschlossen ist.

13. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Gaseinführungseinrichtung (40) entweder Edelgas oder trockene Luft so nach unten und innen in Bezug auf die Seitenwand (42) einführt, dass in dem Beschickungsbehälter (16) eine Rotationsgasströmung erzeugt wird, wobei die Rotationsströmung das Aufsteigen des Gases im Beschickungsbehälter bewirkt, wodurch jeglicher fester, feuchtigkeitsbedingt aushärtender Klebstoff entweder mit dem Edelgas oder trockener Luft umgeben wird.

14. System zur Verminderung des Aushärtens von Klebstoff gemäß Anspruch 1, bei dem der Beschickungsbehälter (16) eine zylindrische Seitenwand (42) besitzt, bei dem die Gaseinführungseinrichtung mehrere Gasdüsen (40) umfasst, die unmittelbar an dem und im wesentlichen gleichmäßig beabstandet entlang des Umfanges der zylindrischen Seitenwand des Beschickungsbehälters und nahe seinem offenen oberen Ende angeordnet sind, wobei die Gasdüsen in einem Winkel von ungefähr 20º bis ungefähr 65º in Bezug auf die Horizontale nach unten und in einem Winkel von ungefähr 30º in Bezug auf die zylindrische Wand nach innen ausgerichtet sind, die Gasdüsen entweder ein Edelgas oder trockene Luft nach unten und innen in den Beschickungsbehälter zuführen, um im wesentlichen zu verhindern, dass feuchte Umgebungsluft mit dem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter in Kontakt kommt; und eine Vakuumquelle (54) vorgesehen ist, die durch eine in der zylindrischen Seitenwand (42) ausgebildete und zwischen den Gasdüsen und dem offenen oberen Ende angeordnete Lüftungsöffnung (52) mit dem Beschickungsbehälter in Strömungsverbindung steht, wobei die Vakuumquelle so angepasst ist, dass sie in den Beschickungsbehälter eingeführtes Edelgas oder trockene Luft und in dem Beschickungsbehälter durch das feuchtigkeitsbedingte Aushärten des Klebstoffes erzeugte Dämpfe aus dem Beschickungsbehälter absaugt.

15. Verfahren zum Verringern des vorzeitigen Aushärtens von feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffen in einer Schmelzkleberausgabevorrichtung (10), umfassend einen Beschickungsbehälter (16) mit einem oberen Ende (18), einem unteren Ende (20) und einer Seitenwand (42), umfassend: Einbringen von zu verflüssigendem, feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff in den Beschickungsbehälter; Schmelzen des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes; und Einführen entweder eines Edelgases oder trockener Luft in den Beschickungsbehälter, wobei das Verfahren gekennzeichnet ist durch nach unten und innen gerichtetes Einführen des Edelgases oder der trockenen Luft von mehreren unmittelbar an der Seitenwand unterhalb des oberen offenen Endes des Beschickungsbehälters gelegenen Stellen, und Erzeugen einer Rotationsgasströmung, um im wesentlichen zu verhindern, dass feuchte Umgebungsluft in Kontakt mit dem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff kommt, wodurch das vorzeitige Aushärten des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes verringert wird.

16. Verfahren zum Verringern des vorzeitigen Aushärtens gemäß Anspruch 15, das außerdem umfasst: Überstreichen des unteren Endes (20) des Beschickungsbehälters (16) mit der Rotationsgasströmung, um die Ansammlung von Umgebungsluft auf dem feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter zu verhindern.

17. Verfahren zum Verringern des vorzeitigen Aushärtens gemäß Anspruch 15, das außerdem umfasst: Bewirken des Aufsteigens des Gases im Beschickungsbehälter (16) durch die Rotationsströmung; und Umgeben des feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoffes entweder mit einem Edelgas oder trockener Luft.

18. Verfahren zum Verringern des vorzeitigen Aushärtens gemäß Anspruch 15, das außerdem das Entlüften des Gases aus dem Beschickungsbehälter (16) durch eine Vakuumquelle (54) umfasst, die durch eine in der zylindrischen Wand ausgebildete Lüftungsöffnung (52) in Strömungsverbindung mit dem Beschickungsbehälter steht.

19. Verfahren zum Verringern des vorzeitigen Aushärtens gemäß Anspruch 18, bei dem die Schmelzkleberausgabevorrichtung außerdem einen Deckel (26) über dem offenen oberen Ende (18) des Beschickungsbehälters (16) umfasst, wobei der Deckel selektiv zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Position einstellbar ist, und das Entlüften des Gases aus dem Beschickungsbehälter umfasst: Absaugen des Gases aus dem Beschickungsbehälter, wenn der Deckel in der geöffneten Position ist; und Ableiten von in den Beschickungsbehälter eingeführtem Edelgas oder trockener Luft und der durch den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter erzeugten Dämpfe, wenn der Deckel in der geschlossenen Position ist.

20. Verfahren zum Verringern des vorzeitigen Aushärtens gemäß Anspruch 19, bei dem die Schmelzkleberausgabevorrichtung außerdem umfasst einen Abluftpfad (66), der an einer gemeinsamen Abzweigung an einen mit der Lüftungsöffnung (52) in Verbindung stehenden Lüftungspfad (58) und einen mit einer Umgebungsluftquelle (57) in Verbindung stehenden Umgebungsluftquellenpfad (62) angeschlossen ist; wobei die gemeinsame Abzweigung ein darin angeordnetes, selektiv einstellbares Strömungsumleitungsventil (70) besitzt, das funktionell so mit dem Deckel (26) verbunden ist, dass das Strömungsumleitungsventil in einer ersten Position angeordnet ist, wenn der Deckel in der geöffneten Position ist, wobei der Abluftpfad in Verbindung mit dem Lüftungspfad steht, und das Strömungsumleitungsventil in einer zweiten Position angeordnet ist, wenn der Deckel in der geschlossenen Position ist, wobei der Abluftpfad in Verbindung mit dem Umgebungsluftquellenpfad steht, das Strömungsumleitungsventil einen Teller mit einer darin ausgebildeten Ableitungsöffnung (72) umfasst, und das Entlüften des Gases aus dem Beschickungsbehälter umfasst: Öffnen des Deckels and Anordnen des Strömungsumleitungsventils in der ersten Position; Absaugen des Gases aus dem Beschickungsbehälter durch den Lüftungspfad; Schließen des Deckels und Anordnen des Strömungsumleitungsventils in der zweiten Position; und Ableiten von in den Beschickungsbehälter eingeführtem Edelgas oder trockener Luft und der durch den feuchtigkeitsbedingt aushärtenden Klebstoff im Beschickungsbehälter erzeugten Dämpfe durch die Ableitungsöffnung.







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