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Dokumentenidentifikation DE69808370T2 18.09.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0879672
Titel Kupplung der Spindel eines Kopfstückes mit dem Anker einer Drehbank
Anmelder Danobat, S. Coop, Elgoibar, Guipuzcoa, ES
Erfinder Vicario Burgos, Angel, 20870 Elgoibar (Gipuzkoa), ES
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69808370
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.05.1998
EP-Aktenzeichen 985001155
EP-Offenlegungsdatum 25.11.1998
EP date of grant 02.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.09.2003
IPC-Hauptklasse B23Q 1/70
IPC-Nebenklasse B23Q 5/10   H02K 7/14   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Spindel des Kopfstücks für die Teile einer Drehbank oder Fräsmaschine, inbesondere mit Kupplung der Spindelachse und des hohlen Rotors des Motors für den Antrieb des Kopfstücks nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

BISHERIGER STAND DER TECHNIK

Es sind Spindeln für Teilkopfstücke für Drehbankn bekannt, bei denen der Stator des Motors in einem äusseren Gehäuse der Maschine angeordnet und die Spindelachse auf Kugellagern abgestützt ist, wie z. B. die Spindelachse der im Dokument EP-743511-A1 beschriebenen Werkzeugmaschine. Die die Spindelachse an beiden Enden abstützenden Kugellager unterliegen dem Verschleiss und müssen ausgewechselt werden.

Bei Spindeln, deren einwandfrei ausgerichtete Achsen unmittelbar im Hohlraum des Antriebsrotors liegen und deren Vorderteile oder Vorsprünge zur Befestigung des Tellers einen grösseren Druchmesser aufweisen als die Kugellager, können letztere für den Austausch nur über das hintere Ende der Achse ausgebaut werden. Dazu ist es erforderlich, dass an erster Stelle, mit Hilfe einer hydraulischen Pumpe, die Spindel des Rotors entfernt, anschliessend die Kugellager ausgetauscht und schliesslich erneut die Achse in den Rotor eingesetzt wird, wobei auch ein Ofen für die Erwärmung eingesetzt werden muss. Die Notwendigkeit dieser Einrichtungen zwingt deshalb zum Transport derselben an den Standort der Drehbank und zur Durchführung kostenaufwendiger Austauschmassnahmen.

Die DE-41 22 545 beschreibt eine Lösung für den leichten Ausbau der Kugellager vom vorderen Ende der Spindel her, ohne dass dabei die Spindelachse vom Rotor gelöst werden muss. Diese Lösung zwingt zu einem aufwendigen Bau der Spindel, denn sie wird aus zwei Teilen gebildet, von denen das vordere abnehmbar ist, um das Gleiten der Kugellager zu ermöglichen.

Die Dokumente Patent Abstract of Japan vol. 016, no. 141 (M-132) - und JP 04002438-A beschreiben eine Kühlstruktur für den Antriebsmotor der Spindel einer Werkzeugmaschine, bestehend aus einem Motorstator, einem Rotor mit einer hinsichtlich der Rotorachse ausgerichtete Zwischenbuchse, einer hohlen, unmittelbar mit der Rotorbuchse verbundenen Spindelachse für die Antrieb der Spindel während der Drehbewegung, einem frontalen Kugellagersatz, auf dem sich die Spindelachse abstützt, während die hohle Spindel einen mit der Zwischenbuchse des Rotors verbundenen verdickten Wandbereich aufweist, sowie aus Kühlelementen für die Führung des Kühlmittels innerhalb der hohlen Spindelachse umfasst.

ERKLÄRUNG DER ERFINDUNG

Gegenstand der Erfindung ist eine Kupplung zwischen der Spindelachse des Teilkopfstücks einer Dreh- oder Fräsmaschine und dem hohlen Rotor des Antriebsmotors des Kopfstücks gemäss Anspruch 1. Bei der erfindungsmässigen Kupplung werden die vorderen Kugellager nach dem vorherigen Ausbau der Spindel ausgetauscht, ohne dass weder zum Ausbau derselben, noch zum darauffolgenden.

Einbau in den Rotor der Einsatz anderer Einrichtungen oder Werkzeuge erforderlich wäre, da alle Arbeitsgänge von Hand mit üblichen Werkzeugen durchgeführt werden können.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der Spindel des Kopfstücks mit Motor, entsprechend einer erfindungsmässigen Ausführung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Bei der Ausführung 1 der in Fig. 1 gezeigten Kupplung der Achse 2a der Spindel 2 mit dem Rotor 3, befindet sich der Stator 4 des Motors im Gehäuse 5 der Drehbank. Bei dem Motor 3, 4 handelt es sich um einen mit Wasser 13 gekühlten Wechselstrommotor mit hohlem Rotor 3 für den Antrieb der Kopfstücke von Drehbank und Fräsmaschinen, der durch den Einbau der Motorteile zwischen den Hauptlagern 6, 7 der Spindel eine hohe Festigkeit aufweist. Im vorderen Bereich oder Vorsprung 2b der Spindel wird das Kopfstück des (in der Zeichnung nicht dargestellten) Teils befestigt; bei der Ausführung gemäss Fig. 1 wird die Achse 2a der ebenfalls hohlen Spindel von letzterer angetrieben, weshalb die Achsen gut ausgerichtet werden müssen, um eine ausgeglichene Drehbewegung zu erzielen.

Die Achse 2a wird an den Enden auf einem jeweiligen Kugellagersatz 6, 7 abgestützt, wobei die vorderen Kugellager 6 von der vorderen Haube 14 des Motors abgedeckt und hinter dem vorderen Vorsprung 2b der Spindel zwischen der Haube 14 und dem Rotor 3 eingeschlossen werden, während der Vorsprung 2b frontal die Haube 14 schliesst. Die hinteren Kugellager 7 werden durch die hintere Haube 14 des Motors abgedeckt und können über das hintere Ende der Achse 2a her leicht zum Auswechseln von Hand herausgezogen werden. Die vorderen Kugellager 6 liegen dagegen zwischen dem Vorsprung 2b der Spindel und dem Motor 3, 4, weshalb sie ausgebaut werden müssen, indem zuerst die Spindel 2 des Rotors 3 gelöst und danach aus der Maschine gezogen wird, um die Kugellager 6 durch Verschieben zum hinteren Ende der Achse 2a auszubauen. Nach dem Austausch der Kugellager 6, 7 wird die Achse 2a wieder einwandfrei ausgerichtet am Rotor 3 befestigt. Um die Spindel 2 und den Rotors 3 ohne Mittel für die Demontage und Montage lösen zu können, wird die erfindungsmässige Achse 2a der Spindel mit Hilfe der koaxialen Zwischenbuchse 8 befestigt, welche warm in den Rotor 3 eingedrückt wird.

Der Innendurchmesser der Kupplungsbuchse 8 und der Durchmesser der Achse 2a der Spindel werden so angepasst, dass ein Mindestspiel 11 erreicht wird, das eine Montage ohne Hilfsmittel ermöglicht. Die Befestigung der Kupplungsbuchse 8 ab der Achse 2a der Spindel zwecks Antrieb während der Drehbewegung erfolgt über eine Vielzahl von Schrauben 9 und Riegeln 10, die an der kreisförmigen vorderen Krone der Kupplung 8 verteilt werden, zu welchem Zweck am vorderen Ende eine verdickte Wand 8a vorgesehen ist, die neben dem verdickten Wandbereich 2c der Achse der Spindel 2 angeordnet wird. Die Schrauben 9 und Riegel 10 befinden sich in Löchern 12, die für einen leichteren Zugang vom Vorsprung 2b der Spindel her offen sind.

Die Wand der Buchse 8 besitzt eine bestimmte Stärke, die durch den Innendurchmesser des Rotors 3 begrenzt, jedoch dick genug ist, um eine Verformung während der Kompression durch den Rotor 3 und infolge des Widerstands gegen die Verdrehung durch die Zugkraft der Spindel zu verhindern.


Anspruch[de]

1. Kupplung einer Spindel eines Kopfstückes an einem Rotor einer Drehbank oder Fräsmaschine, bei welcher die Spindel (2) für ein Teilkopfstück verwendet wird, der Rotor (3) während seiner Drehbewegung über eine Zwischenbuchse (8) eine hohle Achse (2a) der Spindel antreibt, der Stator (4) des Motors im Gehäuse (5) der Drehbank angeordnet ist und die Achse (2a) der Spindel auf einem Kugellagersatz (6, 7) abgestützt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rotor (3) eine zur Achse des Rotors ausgerichtete Kupplungsbuchse (8) eingedrückt wird, und die Achse (2a) der Spindel in seinem Innern ebenfalls mit einem Spiel (11) angepasst wird, damit sie von Hand herausgezogen werden kann, und dass die Kupplungsbuchse (8) einen mit der Spindel (2) verbundenen verdickten wandbereich (8a) für die Antrieb durch den Rotor (3) aufweist, wobei sich die Achse (2a) der Spindel ausserdem auf einem hinteren Kugellagersatz (7) abstützt, der nach dem Ausbau der Spindel zum Austausch desselben auf der Achse (2a) der Spindel verschoben werden kann.







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