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Dokumentenidentifikation DE69812649T2 18.09.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1009366
Titel KOSMETISCHE ZUSAMMENSETZUNGEN ENTHALTEND EIN POLYOXYALKYLIERTES AMINIERTES SILIKON BLOCKMISCHPOLYMER UND EIN KONDITIONIERUNGSMITTEL UND DEREN VERWENDUNGEN
Anmelder L'OREAL, Paris, FR
Erfinder RESTLE, Serge, F-95390 Saint-Prix, FR;
CAUWET-MARTIN, Danièle, F-75011 Paris, FR
Vertreter Beetz & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69812649
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 24.08.1998
EP-Aktenzeichen 989427786
WO-Anmeldetag 24.08.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/FR98/01845
WO-Veröffentlichungsnummer 0099009939
WO-Veröffentlichungsdatum 04.03.1999
EP-Offenlegungsdatum 21.06.2000
EP date of grant 26.03.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.09.2003
IPC-Hauptklasse A61K 7/06
IPC-Nebenklasse A61K 7/48   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft neue kosmetische Zusammensetzungen, die in einem kosmetisch akzeptablen Medium mindestens ein Konditioniermittel, das unter den Poly-α-olefinen, fluorierten Ölen, fluorierten Wachsen, fluorierten Gummis, Carbonsäureestern mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen, kationischen Polymeren, in dem Medium unlöslichen Siliconen, Mineralölen, pflanzlichen Ölen und tierischen Ölen ausgewählt ist, und mindestens ein polyalkoxyliertes aminiertes Silicon vom Typ (AB)n enthalten, wobei A ein Polysiloxanblock ist und B einen Polyoxyalkylenblock bedeutet, der mindestens eine Aminogruppe aufweist.

Es ist bekannt, dass Haare, die durch die Einwirkung von in der Atmosphäre vorhandenen Stoffen oder mechanische oder chemische Behandlungen, wie beispielsweise Färbungen, Entfärbungen und/oder permanente Verformungen, in unterschiedlichem Maße sensibilisiert wurden (d. h. Haar, das strapaziert wurde oder brüchig geworden ist), oft schwer gekämmt und irisiert werden können und nicht weich sind.

Es wurde bereits vorgeschlagen, in Zusammensetzungen zum Waschen oder zur Pflege von Keratinsubstanzen, beispielsweise den Haaren, Konditioniermittel zu verwenden, insbesondere kationische Polymere oder Silicone, um die Kämmbarkeit der Haare zu verbessern und die Haare weicher und glatter zu machen. Die oben beschriebenen kosmetischen Vorteile sind jedoch an trockenen Haaren leider auch mit einigen kosmetischen Effekten verbunden, die als unerwünscht beurteilt werden, nämlich die Beschwerung der Frisur (mangelnde Leichtigkeit der Frisur), mangelnde Glätte (das Haar ist von der Wurzel bis zur Spitze nicht homogen) und unzureichender Glanz.

Die Verwendung von kationischen Polymeren zu diesem Zweck bringt außerdem verschiedene Nachteile mit sich. Einige dieser Polymere scheiden sich bei wiederholter Anwendung aufgrund ihrer starken Affinität für das Haar in hohem Maße ab und führen zu unerwünschten Effekten, wie einem unangenehmen Griff, Schwere und dem Steifwerden und Verkleben der Haare, wodurch die Frisur beeinträchtigt wird. Diese Nachteile sind bei feinen Haaren besonders ausgeprägt; ihnen fehlen die Spannkraft und das Volumen.

Es wurde zur Verbesserung der konditionierenden Eigenschaften von Produkten für das Haar auch die Verwendung von kosmetischen Zusammensetzungen zur Behandlung der Haare empfohlen (FR-A-2709954 und FR-A-2709955), die ein kationisches oder amphoteres Polymer in Kombination mit einem nichtionischen polyalkoxylierten Silicon vom Typ (AB)n enthalten, wobei A ein Polysiloxanblock und B ein polyalkoxylierter Block ist. Diese Zusammensetzungen sind jedoch hinsichtlich der Glätte und der Weichheit der Haare noch nicht vollständig zufrieden stellend. Außerdem werden die Haare nach wiederholter Anwendung schwer.

Zusammenfassend zeigt sich, dass die derzeit bekannten kosmetischen Zusammensetzungen mit Konditioniermitteln noch nicht vollständig zufrieden stellend sind.

Die Anmelderin hat festgestellt, dass diesen Nachteilen durch die Kombination eines speziellen aminierten Silicons mit bestimmten Konditioniermitteln auf Grund eines synergistischen Effekts abgeholfen werden kann.

Nach umfangreichen, zu dieser Frage durchgeführten Untersuchungen hat die Anmelderin festgestellt, dass es durch Einarbeiten eines aminierten polyalkoxylierten Silicons vom Typ (AB)n, worin A einen Polysiloxanblock und B einen polyalkoxylierten Block bedeutet, der mindestens eine Aminogruppe enthält, in Zusammensetzungen und insbesondere Zusammensetzungen für das Haar des Standes der Technik auf der Basis von Konditioniermitteln möglich ist, die Probleme, die im Allgemeinen bei der Verwendung von derartigen Zusammensetzungen auftreten, einzuschränken oder sogar zu beheben, insbesondere die Beschwerung, mangelnde Glätte und mangelnde Weichheit des Haares, wobei jedoch die anderen vorteilhaften kosmetischen Eigenschaften, die mit diesen Zusammensetzungen auf der Basis von Konditioniermitteln zusammenhängen, erhalten bleiben.

Diese Kombination führt im Vergleich mit der Verwendung nur eines Bestandteils alleine zu deutlich besseren kosmetischen Eigenschaften.

Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen insbesondere in Form von Schaumbädern oder Duschgelen auf die Haut aufgebracht werden, wird im Übrigen die Weichheit der Haut verbessert.

Gemäß der vorliegen Erfindung werden daher neue kosmetische Zusammensetzungen angegeben, die in einem kosmetisch akzeptablen Medium mindestens ein aminiertes polyalkoxyliertes Silicon vom Typ (AB)n, worin A einen Polysiloxanblock und B einen polyalkoxylierten Block bedeutet, der mindestens eine Aminogruppe enthält, und mindestens ein Konditioniermittel enthalten, das unter den Poly-α-olefinen, fluorierten Ölen, fluorierten Wachsen, fluorierten Gummis, Carbonsäureestern mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen, kationischen Polyme ren, in dem Medium unlöslichen Siliconen, Mineralölen, pflanzlichen Ölen oder tierischen Ölen ausgewählt ist.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Keratinsubstanzen, wie den Haaren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die erfindungsgemäßen kosmetischen Zusammensetzungen auf die Keratinsubstanzen aufgebracht werden.

Die verschiedenen Gegenstände der Erfindung werden im Folgenden detailliert beschrieben. Alle nachstehend angegebenen Bedeutungen und Definitionen der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Verbindungen gelten für alle Gegenstände der Erfindung.

Die aminierten polyalkoxylierten Silicone vom Typ (AB)n, worin A einen Polysiloxanblock und B einen polyalkoxylierten Block bedeutet, der mindestens eine Aminogruppe enthält, können aus wiederkehrenden Einheiten der folgenden allgemeinen Formel bestehen:

[SiMe&sub2;-O-(SiMe&sub2;O)xSiMe&sub2;-R-N(H)-R'-O-(C&sub2;H&sub4;O)a-(C&sub3;H&sub6;O)b-R'-N(H)-R-] (I),

worin bedeuten:

- a 1 oder eine ganze Zahl über 1, vorzugsweise im Bereich von 5 bis 200 und insbesondere im Bereich von 5 bis 100;

- b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200, vorzugsweise im Bereich von 4 bis 200 und insbesondere im Bereich von 5 bis 100;

- die Gruppen R, die gleich oder verschieden sind, eine zweiwertige organische Gruppe, die über eine Kohlenstoff-Silicium-Bindung an das angrenzende Siliciumatom und an ein Stickstoffatom gebunden ist;

- die Gruppen R', die gleich oder verschieden sind, eine zweiwertige organische Gruppe, die über eine Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindung an das angrenzende Sauerstoffatom und an ein Stickstoffatom gebunden ist.

R bedeutet vorzugsweise eine C&sub2;&submin;&sub1;&sub2;-Kohlenwasserstoffgruppe, die gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome enthält, wie beispielsweise Sauerstoff. Die Gruppe R bedeutet insbesondere eine Ethylengruppe, eine geradkettige oder verzeigte Propylengruppe, eine geradkettige oder verzeigte Butylengruppe oder -CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;OCH(OH)CH&sub2;-.

R' ist eine C&sub2;&submin;&sub1;&sub2;-Kohlenwasserstoffgruppe, die gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome enthält, wie beispielsweise Sauerstoff. Die Gruppe R' bedeutet insbesondere eine zweiwertige Alkylengruppe, beispielsweise eine Ethylengruppe, eine geradkettige oder verzeigte Propylengruppe oder eine geradkettige oder verzeigte Butylengruppe.

Die Siloxanblöcke machen im Allgemeinen 50 bis 95 Mol-%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Silicons, und insbesondere 70 bis 85 Mol-% aus.

Der Amingehalt liegt im Allgemeinen im. Bereich von 0,02 bis 0,5 meq/g Copolymer in einer 30%igen Lösung in Dipropylenglykol und insbesondere im Bereich von 0,05 bis 0,2.

Das Gewichtsmittel des Molekulargewichts des Silicons liegt vorzugsweise im Bereich von 5000 bis 1000000 und insbesondere im Bereich von 10000 bis 200000.

Die Herstellung der im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendeten Blockcopolymere erfolgt nach Verfahren, die dem Fachmann bekannt sind, beispielsweise durch Umsetzung eines α,ω-Diepoxy- oder α,ω-Dichlor-silicons mit einem α,ω-Diamino-polyoxyalkylen.

Das animierte polyalkoxylierte Silicon wird vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung verwendet. Dieser Mengenanteil liegt insbesondere im Bereich von 0,1 bis 15 Gew.-% und ganz besonders im Bereich von 0,5 bis 10 Gew.-%.

Die Konditioniermittel können in flüssiger, halbflüssiger oder fester Form vorliegen, beispielsweise als Öle, Wachse oder Gummis.

Die Konditioniermittel können erfindungsgemäß unter den Poly-α- olefinen, fluorierten Ölen, fluorierten Wachsen, fluorierten Gummis, Carbonsäureestern mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen, kationischen Polymeren, in dem Medium unlöslichen Siliconen, Mineralölen, pflanzlichen Ölen und tierischen Ölen und deren Gemischen ausgewählt werden. Als Konditioniermittel werden erfindungsgemäß die Poly-α-olefine, die kationischen Polymere und die in dem Medium unlöslichen Silicone bevorzugt.

Die Poly-α-olefine sind insbesondere:

- vom Polybutentyp, wobei die Verbindungen hydriert oder nicht hydriert sind; es handelt sich vorzugsweise um gegebenenfalls hydriertes Polyisobuten.

Es werden vorzugsweise Oligomere von Isobutylen mit einer Molmasse unter 1000 und deren Gemische mit Polyisobutylenen mit einer Molmasse über 1000 und vorzugsweise im Bereich von 1000 bis 15000 verwendet.

Als Beispiele für Poly-α-olefine, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, sind insbesondere die Produkte, die unter der Bezeichnung PERMETHYL 99A, 101A, 102A, 104A (n = 16) oder 106A (n = 38) von der Firma PRESPERSE Ine verkauft werden, oder die Produkte zu nennen, die unter der Bezeichnung ARLAMOL HD (n = 3) von ICI erhältlich sind (n bezeichnet den Polymerisationsgrad).

- vom Polydecentyp, wobei die Verbindungen hydriert oder nicht hydriert sind.

Diese Produkte sind beispielsweise unter den Bezeichnungen ETHYL FLO von ETHYL CORP und ARLAMOL PAO von ICI im Handel.

Die Carbonsäureester sind vorzugsweise bei 25ºC in einer Konzentration von 0,1 Gew.-% in Wasser unlöslich. Die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome der Ester liegt bei 10 oder darüber und vorzugsweise unter 100 und insbesondere unter 80. Sie haben vorzugsweise keine grenzflächenaktiven Eigenschaften.

Bei den Estern kann es sich um Mono-, Di-, Tri- oder Tetracarbonsäureester handeln.

Die Carbonsäureester, die bei einer Temperatur von 30ºC oder darunter flüssig sind, werden besonders bevorzugt.

Die Monocarbonsäureester sind insbesondere Monoester von aliphatischen, gesättigten oder ungesättigten, geradkettigen oder verzweigten C&sub1;&submin;&sub2;&sub6;-Säuren und aliphatischen, gesättigten oder ungesättigten, geradkettigen oder verzweigten C&sub1;&submin;&sub2;&sub6;-Alkoholen, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome mindestens 10 ist.

Von den Monoestern kommen Dihydroabietylbehenat; Octyldodecylbehenat; Isocetylbehenat; Cetyllactat; C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub5;-Alkyllactat; Isostearyllactat; Lauryllactat; Linoleyllactat; Oleyllactat; (Iso)stearyloctanoat; Isocetyloctanoat; Octyloctanoat; Cetyloctanoat; Decyloleat; Isocetylisostearat; Isocetyllaurat; Isocetylstearat; Isodecyloctanoat; Isodecyloleat; Isononylisononanoat; Isopropylmyristat; Isostearylpalmitat; Methylacetylricinoleat; Myristylstearat; Octylisononanoat; 2-Ethylhexylisononat; Octylpalmitat; Octylperlagonat; Octylstearat; Octyldodecylerucat; Octyldodecylmyristat; Oleylerucat; Ethylpalmitat; Isopropylpalmitat; 2-Ethylhexylpalmitat; 2- Octyldecylpalmitat; Alkylmyristate, wie Isopropylmyristat, Butylmyristat, Cetylmyristat und 2-Octyldodecylmyristat; Hexylstearat; Butylstearat; Isobutylstearat; Dioctylmalat; Hexyllaurat und 2-Hexyldecyllaurat in Betracht.

Es können auch Ester von Di- oder Tricarbonsäuren mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen und Alkoholen mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen und Ester von Mono-, Di- oder Tricarbonsäuren und Di-, Tri-, Tetra- oder Pentahydroxyalkoholen mit 2 bis 26 Kohlenstoffatomen eingesetzt werden.

Es können angegeben werden: Diethylsebacat; Diisopropylsebacat; Diisopropyladipat; Di-n-propyladipat; Dioctyladipat; Diisostearyladipat; Dioctylmaleat; Glycerylundecylenat; Octyldodecylstearoylstearat; Pentaerythritylmonoricinoleat; Pentaerythrityltetraisononanoat; Pentaerythrityltetrapelargonat; Pentaerythrityltetraisostearat; Pentaerythrityltetraoctanoat; Propylenglykoldicaprylat; Tridecylerucat; Triisopropylcitrat; Triisostearylcitrat; Glyceryltrilactat; Glyceryltrioctanoat; Trioctyldodecylcitrat; und Trioleylcitrat.

Von den oben angegebenen Estern werden bevorzugt Ethylpalmitat; Isopropylpalmitat; 2-Ethylhexylpalmitat; 2-Octyldecylpalmitat; Alkylmyristate, wie Isopropylmyristat, Butylmyristat, Cetylmyristat und 2- Octyldodecylmyristat; Hexylstearat; Butylstearat; Isobutylstearat; Dioctylmalat; Hexyllaurat; 2-Hexyldecyllaurat; Isononylisononanat; und Cetyloctanoat verwendet.

Bei den fluorierten Ölen, fluorierten Wachsen und fluorierten Gummis handelt es sich beispielsweise um die Perfluorpolyether, die insbesondere in der Patentanmeldung EP-A-486 135 beschrieben sind, und die Fluorkohlenwasserstoffe, die insbesondere in der Patentanmeldung WO93/11103 beschrieben werden. Auf die Lehre dieser beiden Anmeldungen wird in der vorliegenden Anmeldung als Referenz Bezug genommen.

Der Ausdruck Fluorkohlenwasserstoffe bezeichnet Verbindungen, die in ihrer chemischen Struktur ein Kohlenstoffgerüst aufweisen, wobei einige Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt sind.

Die fluorierten Öle können auch Verbindungen auf Fluorkohlenstoffbasis sein, beispielsweise Fluoramine, wie Pernuortributylamin, fluorierte Kohlenwasserstoffe, wie Perfluordecahydronaphthalin, Fluorester oder Fluorether.

Die Perfluorpolyether sind beispielsweise von der Firma MONTEFLUOS unter den Handelsbezeichnungen FOMBLIN und von der Firma DU PONT unter der Bezeichnung KRYTOX im Handel erhältlich.

Von den Fluorkohlenwasserstoffen können auch die fluorierten Fettsäureester angegeben werden, beispielsweise das Produkt, das unter der Bezeichnung NOFABLE FO von Nippon Oil im Handel ist.

Die Öle, die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet werden können, sind vorzugsweise unter den folgenden Verbindungen ausgewählt:

- tierischen und pflanzlichen Ölen, die aus Estern von Fettsäuren und Polyolen gebildet sind, insbesondere flüssigen Triglyceriden, wie beispielsweise Sonnenblumenöl, Maisöl, Sojaöl, Avocadoöl, Jojobaöl, Kürbiskernöl, Traubenkernöl, Sesamöl, Haselnussöl, Fischölen und Glycerintricaprocaprylat, oder pflanzlichen oder tierischen Ölen der Formel R&sub9;COOR&sub1;&sub0;, worin R&sub9; den Rest einer höheren Fettsäure mit 7 bis 29 Kohlenstoffatomen und R&sub1;&sub0; eine geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit 3 bis 30 Kohlenstoffatomen, insbesondere Alkyl oder Alkenyl, bedeutet, wie beispielsweise Purcellinöl oder flüssiges Jojobawachs;

- natürlichen oder synthetischen etherischen Ölen, wie beispielsweise Eukalyptusöl, Lavandinöl, Lavendelöl, Vetiveröl, Öl aus Litsea cubeba, Citronenöl, Sandelholzöl, Rosmarinöl, Kamillenöl, Pfefferkrautöl, Muskatnussöl, Zimtöl, Ysopöl, Kümmelöl, Orangenöl, Geraniolöl, Wacholderöl und Bergamotteöl;

- Kohlenwasserstoffen, wie Hexadecan und Paraffinöl; und

- Estern von anorganischen Säuren und Alkoholen.

Die Konditioniermittel vom Typ der kationischen Polymere, die gemäß der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, können unter den kationischen Polymeren ausgewählt werden, die bereits an sich dafür bekannt sind, dass sie die kosmetischen Eigenschaften von mit reinigenden Zusammensetzungen behandelten Haaren verbessern, d. h. insbesondere die Polymere, die in der Patentanmeldung EP-A-0 337 354 und den französischen Patentanmeldungen FR-A-2 270 846, 2 383 660, 2 598 611, 2 470 596 und 2 519 863 beschrieben sind.

Noch allgemeiner bezeichnet im Sinne der vorliegenden Erfindung der Ausdruck "kanonisches Polymer" beliebige Polymere, die kationische Gruppen und/oder zu kationischen Gruppen ionisierbare Gruppen enthalten.

Bevorzugte kationische Polymere sind unter den Polymeren ausgewählt, die als Teil der Polymerhauptkette oder an einem direkt an die Hauptkette gebundenen seitlichen Substituenten primäre, sekundäre, tertiäre und/oder quartäre Aminogruppen enthalten.

Die verwendeten kationische Polymere weisen im Allgemeinen ein Zahlenmittel des Molekulargewichts im Bereich von etwa 500 bis 5·10&sup6; und vorzugsweise etwa 10³ bis 3·10&sup6; auf.

Von den kationischen Polymeren können insbesondere die Polymere vom Polyamintyp, Polyaminoamidtyp und vom Typ der quartären Polyammoniumverbindungen genannt werden. Es handelt sich um bekannte Produkte.

Die Polymere vom Polyamintyp, Polyaminoamidtyp und vom Typ der quartären Polyammoniumverbindungen, die gemäß der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, sind insbesondere in den französischen Patenten 2 505 348 oder 2 542 997 beschrieben. Von diesen Polymeren können angegeben werden:

(1) Die Copolymere von Vinylpyrrolidon und Dialkylaminoalkylacrylat oder Dialkylaminoalkylmethacrylat, die gegebenenfalls quaternisiert sind, beispielsweise die Produkte, die unter der Bezeichnung "GAFQUAT" von der Firma ISP im Handel sind, beispielsweise GAFQUAT 734, 734, 755 oder HS100 oder auch das Produkt mit der Bezeichnung "Copolymer 937". Diese Polyniere sind detailliert in den französischen Patenten 2 077 143 und 2 393 573 beschrieben.

(2) Derivate von Celluloseethern, die quartäre Ammoniumgruppen enthalten und die in dem französischen Patent 1 492 597 beschrieben sind, und insbesondere Polymere, die unter den Bezeichnungen "JR" (JR 400, JR 125, JR 30M) oder "LR" (LR 400, LR 30M) von der Firma Union Carbide Corporation im Handel sind. Diese Polymere werden nach CTFA-Nomenklatur auch als quartäre Ammoniumderivate von Hydroxethylcellulose, die mit einem mit einer Trimethylammoniumgruppe substituierten Epoxid umgesetzt wurde, bezeichnet.

(3) Kationische Cellulosederivate, wie Cellulosecopolymere oder Cellulosederivate, die mit einem wasserlöslichen quartären Ammoniummonomer gepfropft sind und die insbesondere in dem Patent US 4 131 576 beschrieben sind, beispielsweise Hydroxyalkylcellulosen, wie Hydroxymethyl-, Hydroxyethyl- oder Hydroxypropylcellulose, die insbesondere mit einem Methacryloylethyltrimethylammoniumsalz, Methacrylamidopropyltrimethylammoniumsalz oder Dimethyldiallylammoniumsalz gepfropft sind.

Handelsprodukte, die dieser Definition entsprechen, sind insbesondere die Produkte, die unter der Bezeichnung "CELQUAT L 200" und "CELQUAT H 100" von der Firma NATIONAL STARCH im Handel sind.

(4) Kationische Polysaccharide, die insbesondere in den Patenten US 3 589 578 und 4031 307 beschrieben sind, wie Guargummen, die kationische Trialkylammoniumgruppen aufweisen. Es werden beispielsweise mit einem 2,3-Epoxypropyltrimethylammoniumsalz (z. B. dem Chlorid) modifizierte Guargummen verwendet.

Diese Produkte sind insbesondere unter den Handelsbezeichnungen JAGUAR C13 S, JAGUAR C15, JAGUAR C17 oder JAGUAR C162 von MEYHALL erhältlich.

(5) Polyniere, die aus Piperazinyleinheiten und zweiwertigen Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppen mit geraden oder verzweigten Ketten bestehen, die gegebenenfalls mit Sauerstoffatomen, Schwefelatomen, Stickstoffatomen oder aromatischen oder heterocyclischen Ringen unterbrochen sind, sowie die Oxidationsprodukte und/oder Quaternisierungsprodukte dieser Polymere. Diese Polymere sind in den französischen Patenten 2 162 025 und 2 280 361 beschrieben.

(6) Wasserlösliche Polyaminoamide, die insbesondere durch Polykondensation einer sauren Verbindung mit einem Polyamin hergestellt sind; diese Polyaminoamide können mit einem Epihalohydrin, Diepoxid, Dianhydrid, ungesättigten Dianhydrid, zweifach ungesättigten Derivat, Bis-halohydrin, Bis-azetidinium, Bis-haloacyldiamin, Alkyl-bis- halogenid oder auch einem. Oligomer vernetzt sein, das bei der Umsetzung einer bifunktionellen Verbindung entsteht, die gegenüber einem Bis-halohydrin, Bis-azetidinium, Bis-haloacyldiamin, Alkyl-bis- halogenid, Epihalohydrin, Diepoxid oder zweifach ungesättigten Derivat reaktiv ist, wobei das Vernetzungsmittel in Mengenanteilen von 0,025 bis 0,35 mol pro Aminogruppe des Polyaminoamids eingesetzt wird; diese Polyaminoamide können alkyliert oder, wenn sie eine oder mehrere tertiäre Aminogruppen enthalten, quaternisiert sein. Diese Polymere sind insbesondere in den französischen Patenten 2 252 840 und 2 368 508 beschrieben.

(7) Derivate von Polyaminoamiden, die bei der Kondensation von Polyalkylenpolyaminen mit Polycarbonsäuren und anschließender Alkylierung mit bifunktionellen Mitteln entstehen. Es können beispielsweise die Polymere von Adipinsäure und Dialkylaminohydroxyalkyldialkylentriamin genannt werden, worin die Alkylgruppe 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist und vorzugsweise Methyl, Ethyl und Propyl bedeutet. Diese Polymere sind in dem französischen Patent 1.583.363 beschrieben.

Von diesen Derivaten können insbesondere die Adipinsäure /Dimethylaminohydroxypropyldiethylentriamin-Polymere genannt werden, die unter der Bezeichnung "CARTARETINE F, F&sub4; oder F&sub8;" von der Firma SANDOZ im Handel sind.

(8) Polymere, die durch Umsetzung eines Polyalkylenpolyamins, das zwei primäre Aminogruppen und mindestens eine sekundäre Aminogruppe aufweist, mit einer Dicarbonsäure hergestellt sind, welche unter Diglykolsäure und den gesättigten, aliphatischen Dicarbonsäuren mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen ausgewählt ist, wobei das Molverhältnis von Polyalkylenpolyamin und Dicarbonsäure im Bereich von 0,8 : 1 bis 1,4 : 1 liegt und das resultierende Polyaminoamid mit Epichlorhydrin in einem Molverhältnis von Epichlorhydrin zu den sekundären Aminogruppen des Polyaminoamids im Bereich von 0,5 : 1 bis 1,8 : 1 umgesetzt wird. Diese Polymere sind insbesondere in den amerikanischen Patenten 3.227.615 und 2.961.347 beschrieben.

Polymere dieses Typs sind insbesondere unter der Bezeichnung "Hercosett 57" von der Firma Hercules Inc. oder auch unter der Bezeichnung "PD 170" oder "Delsette 101" von der Firma Hercules im Handel, wobei es sich in diesem Fall um das Copolymer Adipinsäure/Epoxypropyldiethylentriamin handelt.

(9) Methyldiallylamin- oder Dimethyldiallylammonium-Cyclopolymere, beispielsweise die Homo- oder Copolymere, die als Hauptbestandteil der Kette Einheiten der Formeln (VI) oder (VI') aufweisen:

worin: k und t 0 oder 1 bedeuten und die Summe k + t 1 ist; R&sub1;&sub2; Wasserstoff oder Methyl bedeutet; die Gruppen R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe, worin die Alkylgruppe vorzugsweise 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist, oder eine niedere Amidoalkylgruppe bedeuten oder R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, heterocyclische Gruppen, wie Piperidinyl oder Morpholinyl, bilden können; und Y- ein Anion ist, beispielsweise Bromid, Chlorid, Acetat, Borat, Citrat, Tartrat, Bisulfat, Bisulfit, Sulfat oder Phosphat. Diese Polymere sind insbesondere in dem französischen Patent 2.080.759 und seinem Zusatzpatent 2.190.406 beschrieben.

Von den oben definierten Polymeren kann insbesondere das Diallyldimethylammoniumchlorid-Homopolymer, das unter der Bezeichnung "MERQUAT 100" von der Firma Merck im Handel ist, und seine Homologen mit niedrigem Gewichtsmittel des Molekulargewichts angegeben werden.

(10) Quartäre Diammoniumpolymere mit wiederkehrenden Einheiten der folgenden Formel:

worin die Gruppen R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4;, R&sub1;&sub5; und Rio, die identisch oder voneinander verschieden sind, aliphatische, alicyclische oder arylaliphatische Gruppen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen oder niedere hydroxyalkylaliphatische Gruppen bedeuten oder worin die Gruppen R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4;, R&sub1;&sub5; und R&sub1;&sub6; gemeinsam oder unabhängig voneinander mit den Stickstoffatomen, an die sie gebunden sind, Heterocyclen bilden, die gegebenenfalls ein zweites, von Stickstoff verschiedenes Heteroatom enthalten, oder worin die Gruppen R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4;, R&sub1;&sub5; und R&sub1;&sub6; eine geradkettige oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub6;- Alkylgruppe bedeuten, die mit einer Nitril-, Ester-, Acyl- oder Amidgruppe oder -CO-O-R&sub1;&sub7;-D oder -CO-NH-R&sub1;&sub7;-D substituiert ist, worin R&sub1;&sub7; eine Alkylengruppe und D eine quartäre Ammoniumgruppe bedeutet.

Die Gruppen A&sub1; und B&sub1; bedeuten Polymethylengruppen mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen, die geradkettig oder verzweigt, gesättigt oder ungesättigt vorliegen können und die an die Hauptkette gebunden oder in der Hauptkette einen oder mehrere aromatische Ringe oder ein oder mehrere Sauerstoffatome oder Schwefelatome oder eine oder mehrere der folgenden Gruppen enthalten können: Sulfoxid, Sulfon, Disulfid, Amino, Alkylamino, Hydroxy, quartäre Ammoniumgruppen, Ureido, Amid oder Ester.

X- bedeutet ein Anion, das von einer anorganischen oder organischen Säure abgeleitet ist.

Die Gruppen A&sub1; und R&sub1;&sub3; und R&sub1;&sub5; können mit den beiden Stickstoffatomen, an die sie gebunden sind, einen Piperazinring bilden; wenn A&sub1; eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppe bedeutet, kann die Gruppe B&sub1; auch eine Gruppe (CH&sub2;)n-CO-D-OC-(CH&sub2;)n- bedeuten, worin D bedeutet:

a) eine Glykolgruppe der Formel -O-Z-O-, worin Z eine geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Gruppe der folgenden Formeln bedeutet:

-(CH&sub2;-CH&sub2;-O)x-CH&sub2;-CH&sub2;-

-[CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O]y-CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-

worin x und y eine ganze Zahl von 1 bis 4 bedeuten und einen wohldefinierten und einzigen Polymerisationsgrad darstellen oder irgendeine Zahl von 1 bis 4 bedeuten und einen mittleren Polymerisationsgrad darstellen;

b) ein bis-sekundäres Diamin, beispielsweise ein Piperazinderivat;

c) ein bis-primäres Diamin der Formel -NH-Y-NH-, worin Y eine geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffgruppe oder die zweiwertige Gruppe

-CH&sub2;-CH&sub2;-S-S-CH&sub2;-CH&sub2;-bedeutet;

d) die Ureylengruppe der Formel -NH-CO-NH-.

X- ist vorzugsweise ein Anion, wie Chlorid oder Bromid.

Diese Polymere weisen ein Zahlenmittel des Molekulargewichts im Allgemeinen im Bereich von 1000 bis 100000 auf.

Polymere dieses Typs sind insbesondere in den französischen Patenten 2 320 330, 2 270 846, 2 316 271, 2 336 434 und 2 413 907 und den Patenten US 2 273 780, 2 375 853, 2 388 614, 2 454 547, 3 206 462, 2 261 002, 2 271 378, 3 874 870, 4 001 432, 3 929 990, 3 966 904, 4 005 193, 4 025 617, 4 025 627, 4 025 653, 4 026 945 und 4 027 020 beschrieben.

Es können erfindungsgemäß insbesondere die Polymere verwendet werden, die unter den Verbindungen der Formel (VII), worin R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4;, R&sub1;&sub5; und R&sub1;&sub6; Methyl, A&sub1; die Gruppe der Formel -(CH&sub2;)&sub3;-, B&sub1; die Gruppe der Formel -(CH&sub2;)&sub6;- und X- Chlorid bedeuten und Verbindungen der Formel (VII) ausgewählt sind, worin R&sub1;&sub3; und R&sub1;&sub4; Ethyl, R&sub1;&sub5; und R&sub1;&sub6; Methyl, A&sub1; und B&sub1; die Gruppe der Formel -(CH&sub2;)&sub3;- und X- Bromid bedeuten.

(11) Quartäre Polyammoniumpolymere, die aus Einheiten der Formel (VIII) bestehen:

worin bedeuten:

- die Gruppen R&sub1;&sub8;, R&sub1;&sub9;, R&sub2;&sub0; und R&sub2;&sub1;, die identisch oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff oder Methyl, Ethyl, Propyl, β-Hydroxyethyl, β-Hydroxypropyl oder -CH&sub2;CH&sub2;(OCH&sub2;CH&sub2;)pOH, worin p 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6 bedeutet, mit der Maßgabe, dass R&sub1;&sub8;, R&sub1;&sub9;, R&sub2;&sub0; und R&sub2;&sub1; nicht gleichzeitig ein Wasserstoffatom bedeuten;

- r und s, die identisch oder voneinander verschieden sind, ganze Zahlen im Bereich von 1 bis 6;

- q 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 34;

- X ein Halogenatom;

- A eine Dihalogenidgruppe oder vorzugsweise -CH&sub2;-CH&sub2;-O-CH&sub2;-CH&sub2;-.

Diese Verbindungen sind insbesondere in der Patentanmeldung EP-A-122 324 beschrieben.

Von diesen Verbindungen können beispielsweise die Produkte "MIRAPOL A 15", "MIRAPOL AD1", "MIRAPOL AZ1" und MIRAPOL 175" der Firma MIRANOL genannt werden.

(12) Homo- oder Copolymere, die von Acrylsäure oder Methacrylsäure abgeleitet sind und die folgenden Einheiten enthalten:

worin bedeuten:

die Gruppen R&sub2;&sub2; unabhängig H oder CH&sub3;;

die Gruppen A&sub1; unabhängig eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;

die Gruppen R&sub2;&sub3;, R&sub2;&sub4; und R&sub2;&sub5;, die identisch oder voneinander verschieden sind, unabhängig eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Benzyl;

die Gruppen R&sub2;&sub6; und R&sub2;&sub7; Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen;

X-&sub2; ein Anion, beispielsweise Methosulfat oder ein Halogenid, wie Chlorid oder Bromid.

Das oder die bei der Herstellung der entsprechenden Copolymere verwendbaren Comonomere stammen aus der folgenden Gruppe: Acrylamide, Methacrylamide, Diacetonacrylamide, Acrylamide und Methacrylamide, die am Stickstoff mit niederen Alkylgruppen oder Alkylestern substituiert sind, Acrylsäure oder Methacrylsäure, Vinylpyrrolidon oder Vinylester.

(13) Die quartären Polymere von Vinylpyrrolidon und Vinylimidazol, wie beispielsweise die von der Firma BASF unter den Bezeichnungen "LUVIQUAT FC 905, FC 550 und FC 370" im Handel befindlichen Produkte.

(14) Polyamme, wie das Polyquart H von HENKEL, das nach CTFA- Nomenklatur als "POLYETHYLENGLYCOL (15) TALLOW POLYAMINE" bezeichnet wird.

(15) Die vernetzten Polymere von Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid, beispielsweise die Polymere, die durch Homopolymerisation von mit Methylchlorid quaternisiertem Dimethylaminoethylmethacrylat oder durch Copolymerisation von Acrylamid und mit Methylchlorid quaternisiertem Dimethylaminoethylmethacrylat erhalten werden, wobei nach der Homo- oder Copolymerisation mit einer Verbindung mit olefinischer Doppelbindung vernetzt wird, insbesondere mit Methylen-bis- acrylamid. Es wird insbesondere das vernetzte Acrylamid/Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer (20/80 Gew.-%) in Form einer Dispersion verwendet, die 50 Gew.-% des Copolymers in Mineralöl enthält. Diese Dispersion ist unter der Bezeichnung "SALCARE SC92" von ALLIED COLLOIDS im Handel. Es kann auch ein vernetztes Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Homopolymer in Form einer Dispersion verwendet werden, die etwa 50 Gew.-% Homopolymer in Mineralöl enthält. Diese Dispersion ist unter der Bezeichnung "SALCARE SC95" von ALLIED COLLOIDS erhältlich.

Weitere im Rahmen der Erfindung verwendbare kationische Polymere sind Polyalkylenimine, insbesondere Polyethylenimine, Polymere, die Vinylpyridin- oder Vinylpyridinium-Einheiten enthalten, Kondensate von Polyaminen und Epichlorhydrin, quartäre Polyureylene und Chitinderivate.

Von den kationischen Polymeren, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, werden vorzugsweise die quartären Celluloseetherderivate, beispielsweise die Produkte "JR 400" von der UNION CARBIDE CORPORATION, die Cyclopolymere, insbesondere die Dimethyldiallylammoniumchlorid/Acrylamid-Copolymere, die unter der Bezeichnung "MERQUAT 100", "MERQUAT 550" und "MERQUAT S" von MERCK erhältlich sind, oder die kationischen Polysaccharide und insbesondere das unter der Bezeichnung "JAGUAR C13S" von MEYHALL erhältliche, mit 2,3-Epoxypropyltrimethylammoniumchlorid modifizierte Guargummi bevorzugt.

Die erfindungsgemäß verwendbaren Silicone sind insbesondere in der Zusammensetzung unlösliche Polyorganosiloxane, die in Form von Ölen, Wachsen, Harzen oder Gummis vorliegen können.

Die Organopolysiloxane werden detailliert von Walter NOLL in "Chemistry and Technology of Silicons" (1968) Academic Press beschrieben. Sie können flüchtig oder nicht flüchtig sein.

Wenn die Silicone flüchtig sind, sind sie insbesondere unter den Siliconen ausgewählt, die einen Siedepunkt im Bereich von 60 bis 260ºC aufweisen und ganz besonders unter den folgenden Verbindungen:

(i) Cyclischen Siliconen mit 3 bis 7 Siliciumatomen und vorzugsweise 4 bis 5 Siliciumatomen. Es handelt sich beispielsweise um das Octamethylcyclotetrasiloxan, das insbesondere unter der Bezeichnung "VOLATILE SILICONE 7207" von der Firma UNION CARBIDE oder "SILBIONE 70045 V 2" von der Firma RHONE POULENC im Handel ist, das Decamethylcyclopentasiloxan, das unter der Bezeichnung "VOLATILE SILICONE 7158" von der Firma UNION CARBIDE oder "SILBIONE 70045 V 5" von der Firma RHONE POULENC verkauft wird, oder deren Gemische.

Es können auch die Cyclocopolymere vom Typ Dimethylsiloxan/methylalkylsiloxan angegeben werden, beispielsweise das "SILICONE VOLATILE FZ 3109" von der Firma UNION CARBIDE, das die folgende chemische Struktur aufweist:

Es können auch die Gemische von cyclischen Siliconen und organischen, von Silicium abgeleiteten Verbindungen genannt werden, beispielsweise das Gemisch Octamethylcyclotetrasiloxan und Tetratrimethylsilylpentaerythrit (50/50) und das Gemisch Octamethylcyclotetrasiloxan und 1,1'-Oxy(2,2,2',2',3,3'-hexatrimethylsilyloxy)bis- neopentan;

(ii) geradkettigen flüchtigen Siliconen mit 2 bis 9 Siliciumatomen, die bei 25ºC eine Viskosität von höchstens 5·10&supmin;&sup6; m²/s aufweisen. Es handelt sich beispielsweise um das Decamethyltetrasiloxan, das insbesondere unter der Bezeichnung "SH 200" von der Firma TORAY SILICONE im Handel erhältlich ist. Silicone aus dieser Gruppe sind auch in Cosmetics and Toiletries, Band 91, Jan. 76, S. 27-32 - TODD & BYERS "Volatile Silicone fluids for cosmetics" beschrieben.

Es werden vorzugsweise nicht flüchtige Silicone und insbesondere Polyalkylsiloxane, Polyarylsiloxane, Polyalkylarylsiloxane, Silicongummis, Siliconharze, mit organofunktionellen Gruppen modifizierte Polyorganosiloxane sowie deren Gemische verwendet.

Diese Silicone sind insbesondere unter den Polyalkylsiloxanen ausgewählt; von diesen kommen hauptsächlich die Polydimethylsiloxane mit Trimethylsilyl-Endgruppen mit einer Viskosität von 5·10&supmin;&sup6; bis 2,5 m²/s bei 25ºC und vorzugsweise 1·10&supmin;&sup5; bis 1 m²/s in Betracht.

Von den Polyalkylsiloxanen können die folgenden Handelsprodukte angegeben werden, wobei diese Aufzählung nicht einschränkend zu verstehen ist:

- die Öle SILBIONE der Serien 47 und 70 047 oder die Öle MIRASIL, die von RHONE POULENC im Handel sind, beispielsweise das Öl 70 047 V 500000;

- die Öle der Serie MIRASIL von der Firme RHONE POULENC;

- die Öle der Serie 200 von der Firma DOW CORNING, insbesondere DC200 mit einer Viskosität von 60000 cSt; und

- die Öle VISCASIL von GENERAL ELECTRIC und verschiedene Öle der Serie SF (SF 96, SF 18) von GENERAL ELECTRIC.

Es kommen insbesondere die Polydimethylsiloxane mit endständigen Dimethylsilanolgruppen (nach CTFA-Nomenklatur Dimethiconol) in Betracht, beispielsweise die Öle der Serie 48 von der Firma RHONE POULENC.

Aus der Klasse der Polyalkylsiloxane können auch die Produkte angegeben werden, die unter den Bezeichnungen "ABIL WAX 9800 und 9801" von der Firma GOLDSCHMIDT im Handel sind, bei denen es sich um Poly(C&sub1;-C&sub2;&sub0;)alkylsiloxane handelt.

Die Polyalkylarylsiloxane sind insbesondere unter den Polydimethylmethylphenylsiloxanen und Polydimethyldiphenylsiloxanen ausgewählt, die geradkettig und/oder verzweigt vorliegen und bei 25ºC eine Viskosität von 1·10&supmin;&sup5; bis 5·10&supmin;² m²/s aufweisen.

Von den Polyalkylarylsiloxanen können beispielsweise die Produkte genannt werden, die unter den folgenden Bezeichnungen im Handel erhältlich sind:

- Die Öle SILBIONE der Serie 70 641 von RHONE POULENC;

- die Öle der Serie RHODORSIL 70 633 und 763 von RHONE POULENC;

- das Öl DOW CORNING 556 COSMETIC GRAD FLUID von DOW CORNING;

- die Silicone der Serie PK von BAYER, beispielsweise das Produkt PK20;

- die Silicone der Serie PN, PH von BAYER, beispielsweise die Produkte PN 1000 und PH 1000;

- verschiedene Öle der Serie SF von GENERAL ELECTRIC, beispielsweise SF 1023, SF 1154, SF 1250 und SF 1265.

Bei den erfindungsgemäß verwendbaren Silicongummis handelt es sich insbesondere um Polydiorganosiloxane mit einem großen Zahlenmittel des Molekulargewichts im Bereich von 200000 bis 1000000, die als solche oder im Gemisch mit einem Lösungsmittel verwendet werden. Das Lösungsmittel kann unter den flüchtigen Siliconen, Polydimethylsiloxanölen (PDMS), Polyphenylmethylsiloxanölen (PPMS), Isoparaffinen, Polyisobutylenen, Methylenchlorid, Pentan, Dodecan, Tridecanen und deren Gemischen ausgewählt sein.

Es sind insbesondere die folgenden Produkte zu nennen:

- Polydimethylsiloxan

- Polydimethylsiloxan/methylvinylsiloxangummis,

- Polydimethylsiloxan/diphenylmethylsiloxan,

- Polydimethylsiloxan/phenylmethylsiloxan und

- Polydimethylsiloxan/diphenylsiloxan/methylvinylsiloxan.

Produkte, die gemäß der Erfindung insbesondere verwendbar sind, sind Gemische wie beispielsweise:

- Gemische, die aus einem am Kettenende hydroxylierten Polydimethylsiloxan (nach CTFA-Nomenklatur als Dimethiconol bezeichnet) und einem cyclischen Polydimethylsiloxan (nach CTFA- Nomenklatur als Cyclomethicon bezeichnet) gebildet werden, beispielsweise das Produkt Q2 1401 von der Firma DOW CORNING;

- die Gemische, die aus einem Polydimethylsiloxangummi und einem cyclischen Silicon gebildet werden, beispielsweise das Produkt SF 1214 Silicone Fluid von der Firma GENERAL ELECTRIC, wobei es sich bei diesem Produkt um einen Gummi SF 30 handelt, der einem Dimethicon mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 500 000 entspricht, der in dem Öl SF 1202 Silicone Fluid solubilisiert ist, das Decamethylcyclopentasiloxan entspricht;

- Gemischen von zwei PDMS unterschiedlicher Viskositäten, insbesondere Gemischen eines PDMS-Gummis und eines PDMS-Öls, wie das Produkt SF 1236 von der Firma GENERAL ELECTRIC. Das Produkt SF 1236 ist das Gemisch eines oben definierten Gummis SE 30 mit einer Viskosität von 20 m²/s und eines Öls SF 96 mit einer Viskosität von 5·10&supmin;&sup6; m²/s. Das Produkt enthält vorzugsweise 15% Gummi SE 30 und 85% Öl SF 96.

Die erfindungsgemäß verwendbaren Organopolysiloxanharze sind vernetzte Siloxansysteme, die die Einheiten:

R&sub2;SiO2/2, R&sub3;SiO1/2, RsiO3/2 und SiO4/2 enthalten, wobei die Gruppe R eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe bedeutet. Von diesen Produkten werden insbesondere die Verbindungen bevorzugt, worin R eine niedere C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe und insbesondere Methyl oder eine Phenylgruppe bedeutet.

Von diesen Harzen kann das Produkt mit der Bezeichnung "DOW CORNING 593" oder den Bezeichnungen "SILICONE FLUID SS 4230 und SS 4267" von der Firma GENERAL ELECTRIC angegeben werden, bei denen es sich um Silicone mit der Struktur Dimethyl/trimethylsiloxan handelt.

Es können auch Harze vom Typ Trimethylsiloxysilicat genannt werden, die insbesondere unter den Bezeichnungen X22-4912, X21-5034 und X21-5037 von der Firma SHIN-ETSU im Handel erhältlich sind.

Die erfindungsgemäß verwendbaren organomodifizierten Silicone sind Silicone, die den oben angegebenen Definitionen entsprechen und in ihrer Struktur eine oder mehrere organofunktionelle Gruppen tragen, die über eine Kohlenwasserstoffgruppe gebunden sind.

Von den organomodifizierten Siliconen kommen insbesondere Polyorganosiloxane in Betracht, die enthalten:

- Polyethylenoxy- und/oder Polypropylenoxygruppen, die gegebenenfalls C&sub6;&submin;&sub2;&sub4;-Alkylgruppen enthalten, beispielsweise die Produkte mit der Bezeichnung Dimethiconcopolyol, die von der Firma DOW CORNING unter der Bezeichnung DC 1248 erhältlich sind, oder die Öle SILWET L 722, L 7500, L 77 und L 711 von der Firma UNION CARBIDE und das (C&sub1;&sub2;)-Alkylmethiconcopolyol, das von der Firma DOW CORNING unter der Bezeichnung Q2 5200 verkauft wird;

- substituierte oder unsubstituierte aminierte Gruppen, beispielsweise die Produkte, die unter der Bezeichnung GP 4 Silicone Fluid und GP 7100 von der Firma GENESEE oder unter den Bezeichnungen Q2 8220 und DOW CORNING 929 oder 939 von der Firma DOW CORNING erhältlich sind. Die substituierten aminierten Gruppen sind insbesondere C&sub1;-C&sub4;-Aminoalkylgruppen;

- Thiolgruppen, wie die Handelsprodukte "GP 72 A" und "GP 71" von GENESEE;

- alkoxylierte Gruppen, beispielsweise "SILICON COPOLYMER F-755" von SWS SILICONES und ABIL WAX 2428, 2434 und 2440 von der Firma GOLDSCHMIDT;

- hydroxylierte Gruppen, wie die Polyorganosiloxane mit Hydroxyalkylgruppe, die in der französischen Patentanmeldung FR-A-85 16334 beschrieben sind und der folgenden Formel (V) entsprechen:

wobei die Gruppen R&sub3;, die identisch oder voneinander verschieden sind, unter Methyl oder Phenyl ausgewählt sind, wobei mindestens 60 Mol-% der Gruppen R&sub3; Methyl bedeuten; die Gruppe R'&sub3; ist eine zweiwertige Alkylenkette mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen; p liegt im Bereich von 1 bis 30; und q liegt im Bereich von 1 bis 150;

- Acyloxyalkylgruppen, beispielsweise die Polyorganosiloxane, die in dem Patent US-A-4957732 beschrieben sind und die der Formel (VI) entsprechen:

worin bedeuten:

R&sub4; Methyl, Phenyl, -OCOR&sub5;, Hydroxy, wobei eine Gruppe R&sub4; pro Siliciumatom OH bedeuten kann;

R'&sub4; Methyl oder Phenyl: mindestens 60 Mol-% der Gruppen R&sub4; und R'&sub4; bedeuten Methyl;

R&sub5; Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen;

R" eine geradkettige oder verzweigte zweiwertige Alkylengruppe mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen;

r liegt im Bereich von 1 bis 120;

p liegt im Bereich von 1 bis 30;

q bedeutet 0 oder liegt unter 0,5 p, wobei p + q im Bereich von 1 bis 30 liegt; die Polyorganosiloxane der Formel (VI) können Gruppen:

in Mengenanteilen enthalten, die 15% der Summe p + q + r nicht übersteigen.

- anionische Gruppen vom Carboxytyp, beispielsweise die Produkte, die in dem Patent EP 186 507 von der Firma CHISSO CORPORATION beschrieben wurden, oder vom Alkylcarboxytyp, wie die Verbindungen, die in dem Produkt X-22-3701E von der Firma SHIN-ETSU vorliegen; 2-Hydroxyalkylsulfonat; 2-Hydroxyalkylthiosulfat, beispielsweise die Handelsprodukte der Firma GOLD SCHMIDT mit den Bezeichnungen "ABIL S201" und "ABIL S255";

- Hydroxyacylaminogruppen, beispielsweise die Polyorganosiloxane, die in der Anmeldung EP 342 834 beschrieben sind. Es ist beispielsweise das Produkt Q2-8413 von der Firma DOW CORNING zu nennen.

Gemäß der Erfindung können auch Silicone verwendet werden, die einen Polysiloxankomponente und eine Komponente aufweisen, der aus einer nicht siliconhaltigen organischen Kette besteht, wobei einer der beiden Bereiche die Hauptkette des Polymers bildet und der andere Bereich auf die Hauptkette gepfropft ist. Diese Polymere sind beispielsweise in den Patentanmeldungen EP-A-412 704, EP-A-412 707, EP-A-640 105, WO 95/00578, EP-A-582 152 und WO 93/23009 und den Patenten US 4,693,935, US 4,728,571 und US 4,972,037 beschrieben. Diese Polymere sind vorzugsweise anionische oder nichtionische Polymere.

Bei diesen Polymeren handelt es sich beispielsweise um Copolymere, die durch radikalische Polymerisation ausgehend von dem folgenden Monomerengemisch hergestellt werden können:

a) 50 bis 90 Gew.-% t-Butylacrylat;

b) 0 bis 40 Gew.-% Acrylsäure;

c) 5 bis 40 Gew.-% Siliconmakromer der Formel:

wobei v eine Zahl von 5 bis 700 bedeutet und wobei sich die Prozentangaben auf das Gesamtgewicht der Monomeren beziehen.

Weitere Beispiele für gepfropfte Siliconpolymere sind insbesondere Polydimethylsiloxane (PDMS), auf die über eine Verbindungsgruppe vom Thiopropylentyp gemischte Polymereinheiten vom Typ Poly(meth)acrylsäure und vom Typ Polyalkyl(meth)acrylat gepfropft sind, und Polydimethylsiloxane (PDMS), auf die über eine Verbindungsgruppe vom Thiopropylentyp Polymereinheiten vom Typ Polyisobutyl(meth)acrylat gepfropft sind.

Gemäß der Erfindung können alle Silicone auch in Form von Emulsionen verwendet werden.

Erfindungsgemäß besonders bevorzugte Polyorganosiloxane sind:

- nicht flüchtige Silicone, die unter den Polyalkylsiloxanen mit endständigen Trimethylsilylgruppen, wie den Ölen mit einer Viskosität von 0,2 bis 2,5 m²/s bei 25ºC, beispielsweise den Ölen der Serien DC200 von DOW CORNING und insbesondere dem Öl mit einer Viskosität von 60000 cSt, den Serien SILBIONE 70047 und 47 und insbesondere dem Öl 70 047 V 500000 von der Firma RHONE POULENC, den Polyalkylsiloxanen mit Dimethylsilanol-Endgruppen, beispielsweise den Dimethiconolen, und den Polyalkylarylsiloxanen ausgewählt sind, beispielsweise dem Öl SILBIONE 70641 V 200, das von der Firma RHONE POULENC im Handel ist;

- Gemische von Organopolysiloxanen und cyclischen Siliconen, beispielsweise das Produkt Q2 1401 von der Firma DOW CORNING und das Produkt SF 1214 von der Firma GENERAL ELECTRIC;

- Gemische von zwei PDMS unterschiedlicher Viskositäten und insbesondere Gemische eines Gummis und eines Öls, wie das Produkt SF 1236 von der Firma GENERAL ELECTRIC;

- dem Organopolysiloxanharz, das unter der Bezeichnung 593 von DOW CORNING erhältlich ist, und

- Polysiloxane mit aminierten Gruppen, beispielsweise Amodimethicone oder Trimethylsilylamodimethicone.

Es ist selbstverständlich möglich, Gemische von Konditioniermitteln zu verwenden.

Das oder die Konditioniermittel können erfindungsgemäß 0,001 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter 0,01 bis 5 Gew.-% des Gesamtgewichts der fertigen Zusammensetzung ausmachen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten ferner vorteilhaft mindestens einen weiteren grenzflächenaktiven Stoff, der im allgemeinen in einer Menge von ungefähr 0,1 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 40% und noch bevorzugter 5 bis 30%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.

Dieser grenzflächenaktive Stoff kann unter den anionischen, amphoteren, nichtionischen oder kationischen grenzflächenaktiven Stoffen oder deren Gemischen ausgewählt werden.

Für die Durchführung der vorliegenden Erfindung sind insbesondere die folgenden grenzflächenaktiven Stoffe geeignet:

(i) anionische(r) grenzflächenaktive(r) Stoff(e)

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung stellt die Art der anionischen grenzflächenaktiven Stoffe keinen kritischen Parameter dar.

Als Beispiele für anionische grenzflächenaktive Stoffe, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einzeln oder im Gemisch verwendbar sind, können insbesondere die Salze (und insbesondere die Alkalisalze, besonders die Natriumsalze, Ammoniumsalze, Aminsalze, Aminoalkoholsalze oder Magnesiumsalze) der folgenden Verbindungen genannt werden (nicht einschränkende Aufzählung): Alkylsulfate, Alkylethersulfate, Alkylamidoethersulfate, Alkylarylpolyethersulfate, Monoglyceridsulfate; Alkylsulfonate, Alkylphosphate, Alkylamidsulfonate, Alkylarylsulfonate, α-Olefinsulfonate, Paraffinsulfonate; Alkylsulfosuccinate, Alkylethersulfosuccinate, Alkylamidsulfosuccinate; Alkylsulfosuccinamate; Alkylsulfoacetate; Alkyletherphosphate; Acylsarcosinate; Acylisethionate und N- Acyltaurate, wobei die Alkyl- oder Acylgruppen der verschiedenen Verbindungen vorzugsweise 8 bis 24 Kohlenstoffatome enthalten und die Arylgruppe vorzugsweise Phenyl oder Benzyl bedeutet. Von den anionischen grenzflächenaktiven Stoffen, die ebenfalls verwendbar sind, können auch die Salze von Fettsäuren, beispielsweise die Salze von Ölsäure, Ricinolsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Säuren von Kopraöl oder hydriertem Kopraöl; und die Acyllactylate, deren Acylgruppe 8 bis 20 Kohlenstoffatome aufweist, genannt werden. Es können auch schwach anionische grenzflächenaktive Stoffe verwendet werden, wie Alkyl-D-galactosid-uronsäuren und deren Salze und die polyalkoxylierten C&sub6;&submin;&sub2;&sub4;-Alkylcarbonsäureether, polyalkoxylierten C&sub6;&submin;&sub2;&sub4;-Alkylarylcarbonsäureether und polyalkoxylierten C&sub6;&submin;&sub2;&sub4;-Alkylamidocarbonsäureether und ihre Salze, insbesondere die Verbindungen, die 2 bis 50 Ethylenoxidgruppen aufweisen, sowie deren Gemische.

Von den anionischen grenzflächenaktiven Stoffen werden erfindungsgemäß vorzugsweise die Salze von Alkylsulfaten und Alkylethersulfaten und deren Gemische verwendet.

(ii) nichtionische(r) grenzflächenaktive(r) Stoff(e)

Die nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffe sind an sich bekannte Verbindungen (siehe hierzu insbesondere "Handbook of Surfactants" von M. R. PORTER, Edition Blackie & Son (Glasgow and London), 1991, S. 116-178) und ihre Art ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht kritisch. Sie können daher insbesondere unter den folgenden Verbindungen ausgewählt werden, wobei diese Aufzählung nicht einschränkend zu verstehen ist: Alkoholen, α-Diolen, Alkylphenolen oder Fettsäuren, die polyethoxyliert, polypropoxyliert oder mehrfach mit Glycerin verethert sind, wobei sie eine Fettkette aufweisen, die beispielsweise 8 bis 18 Kohlenstoffatome enthält, und wobei die Anzahl der Ethylenoxidgruppen oder Propylenoxidgruppen insbesondere im Bereich von 2 bis 50 und die Anzahl der Glyceringruppen insbesondere im Bereich von 2 bis 30 liegen kann. Es können ferner die Copolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid, die Kondensate von Ethylenoxid und Propylenoxid mit Fettalkoholen; die polyethoxylierten Fettamide, die vorzugsweise 2 bis 30 mol Ethylenoxid aufweisen, die mehrfach mit Glycerin veretherten Fettamide, die im Mittel 1 bis 5 Glyceringruppen und insbesondere 1,5 bis 4 Glyceringruppen aufweisen; die polyethoxylierten Fettamine, die vorzugsweise 2 bis 30 mol Ethylenoxid aufweisen; die ethoxylierten Sorbitanfettsäureester mit 2 bis 30 mol Ethylenoxid; die Saccharosefettsäureester, die Polyethylenglykolfettsäureester, die Alkylpolyglycoside, N-Alkylglucaminderivate und Aminoxide, wie beispielsweise C&sub1;&sub0;&submin;&sub1;&sub4;-Alkylaminoxide oder N-Acylaminopropyl-morpholinoxide, angegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Alkylpolyglycoside nichtionische grenzflächenaktive Stoffe sind, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders gut geeignet sind.

(iii) amphotere(r) grenzflächenaktive(r) Stoff(e)

Die zusätzlichen amphoteren grenzflächenaktiven Stoffe, deren Art im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht kritisch ist, können insbesondere aliphatische, sekundäre oder tertiäre Aminderivate sein, worin die aliphatische Gruppe eine lineare oder verzweigte Kette mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen ist, die mindestens eine wasserlösliche anionische Gruppe aufweisen (beispielsweise Carboxylat, Sulfonat, Sulfat, Phosphat oder Phosphonat), wobei diese Aufzählung nicht einschränkend zu verstehen ist; es können auch die C&sub8;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylbetaine, Sulfobetaine, C&sub8;&submin;&sub2;&sub0;- Alkyl-C&sub1;&submin;&sub6;-Amidoalkylbetaine oder die C&sub8;&submin;&sub2;&sub0;-Alkyl-C&sub1;&submin;&sub6;-Amidoalkylsulfobetaine genannt werden.

Von den Aminderivaten können die Produkte, die unter der Bezeichnung MIRANOL im Handel erhältlich sind und die in den Patenten US-2 528 378 und US-2 781 354 beschrieben sind, mit den folgenden Strukturen genannt werden:

R&sub2;-CONHCH&sub2;CH&sub2;-N(R&sub3;)(R&sub4;)(CH&sub2;COO-) (2),

worin bedeuten: R&sub2; eine Alkylgruppe, die von einer Säure R&sub2;-COOH abgeleitet ist, die in hydrolysiertem Kopraöl vorliegt, Heptyl, Nonyl oder Undecyl; R&sub3; eine β-Hydroxyethylgruppe und R&sub4; eine Carboxymethylgruppe; und

R&sub5;-CONHCH&sub2;CH&sub2;-N(B)(C) (3),

worin bedeuten:

B eine Gruppe -CH&sub2;CH&sub2;OX';

C eine Gruppe -(CH&sub2;)z-Y' mit z = 1 oder 2;

X' die Gruppe -CH&sub2;CH&sub2;-COOH oder Wasserstoff;

Y' die Gruppe -COOH oder -CH&sub2;-CHOH-SO&sub3;H; und

R&sub5; eine Alkylgruppe einer Säure R&sub9;-COOH, die in hydrolysiertem Kopraöl oder Leinöl vorliegt, eine Alkylgruppe insbesondere mit 7, 9, 11 oder 13 Kohlenstoffatomen, eine C&sub1;&sub7;-Alkylgruppe und ihre Isoform oder eine ungesättigte C&sub1;&sub7;-Gruppe.

Diese Verbindungen werden nach CTFA-Nomenklatur (5. Ausgabe, 1993) als Disodium Cocoamphodiacetate, Disodium Lauroamphodiacetate, Disodium Caprylamphodiacetate, Disodium Capryloamphodiacetate, Disodium Cocoamphodipropionate, Disodium Lauroamphodipropionate, Disodium Caprylamphodipropionate, Disodium Capryloamphodipropionate, Lauroampho-dipropionic acid und Cocoamphodipropionic acid bezeichnet.

Es ist beispielsweise das Cocoamphodiacetat zu nennen, das unter der Handelsbezeichnung MIRANOL C2M Konzentrat von der Firma RHONE POULENC erhältlich ist.

In den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden vorzugsweise Gemische von grenzflächenaktiven Stoffen und insbesondere Gemische von anionischen grenzflächenaktiven Stoffen und Gemische von anioni schen grenzflächenaktiven Stoffen und amphoteren oder nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen eingesetzt. Ein besonders bevorzugtes Gemisch ist ein Gemisch, das aus mindestens einem anionischen grenzflächenaktiven Stoff und mindestens einem amphoteren grenzflächenaktiven Stoff besteht.

Vorzugsweise wird ein anionischer grenzflächenaktiver Stoff verwendet, der unter den Natrium-, Triethanolamin- oder Ammonium-C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub4;-alkylsulfaten, den Natrium-, Triethanolamin- oder Ammonium-C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub4;- alkylethersulfaten, die mit 2,2 mol Ethylenoxid ethoxyliert sind, Natriumcocoylisethionat und Natrium-alpha-olefin(C&sub1;&sub4;&submin;&sub1;&sub6;)sulfonat und deren Gemischen mit folgenden Verbindungen ausgewählt ist:

- entweder einem amphoteren grenzflächenaktiven Stoff, wie beispielsweise den Aminderivaten, die als Dinatriumcocoamphodipropionat oder Natriumcocoamphopropionat bezeichnet werden und insbesondere von der Firma RHONE POULENC unter der Handelsbezeichnung "MIRANOL C2M CONC" in wässriger Lösung mit 38% Wirkstoff oder unter der Bezeichnung MIRANOL C32 im Handel sind;

- oder einem amphoteren grenzflächenaktiven Stoff vom zwitterionischen Typ, wie beispielsweise Alkylbetainen und insbesondere dem Cocobetain, das unter der Bezeichnung "DEHYTON AB 30" in wässriger Lösung mit 32% WS von der Firma HENKEL im Handel ist.

Es können auch kationische grenzflächenaktive Stoffe verwendet werden; von diesen können insbesondere genannt werden (nicht einschränkende Aufzählung): Salze von primären, sekundären oder tertiären Fettaminen, die gegebenenfalls polyalkoxyliert sind; quartäre Ammoniumsalze, wie die Chloride oder Bromide von Tetraalkylammonium, Alkyla midoalkyltrialkylammonium, Trialkylbenzylammonium, Trialkylhydroxyalkylammonium oder Alkylpyridinium; Imidazolinderivate; oder Aminoxide mit kationischen Eigenschaften.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann auch mindestens einen Zusatzstoff enthalten, der unter den Verdickungsmitteln, löslichen Siliconen, grenzflächenaktiven Stoffen, Parfüms, Perlglanzpigmenten, Konservierungsmitteln, siliconhaltigen oder nicht siliconhaltigen Sonnenschutzfiltern, Proteinen, Vitaminen, Ceramiden, Pseudoceramiden, Wachsen oder beliebigen Zusatzstoffen ausgewählt ist, die herkömmlich in der Kosmetik verwendet werden.

Diese Zusatzstoffe liegen in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in Mengenanteilen vor, die im Bereich von 0 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen können. Die genaue Menge jedes Zusatzstoffes kann vom Fachmann in Abhängigkeit von seiner Art und Funktion in einfacher Weise bestimmt werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können zum Waschen oder zur Behandlung von Keratinsubstanzen, wie der Haare, der Haut, der Wimpern, der Augenbrauen, der Nägel, der Lippen, der Kopfhaut und insbesondere der Haare verwendet werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen stellen insbesondere reinigende Zusammensetzungen, wie Haarwaschmittel, Duschgele und Schaumbäder, dar. Gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung enthalten die Zusammensetzungen eine reinigende Basisformulierung, die im Allgemeinen wässrig ist.

Der (die) grenzflächenaktive(n) Stoff(e), die die Basisformulierung bilden, können unabhängig voneinander einzeln oder im Gemisch unter den oben definierten anionischen, amphoteren, nichtionischen und kationischen grenzflächenaktiven Stoffen ausgewählt werden.

Die Menge und die Qualität der reinigenden Basisformulierung sind so gewählt, dass die fertige Zusammensetzung ein zufrieden stellendes Schaum- und/oder Reinigungsvermögen besitzt.

Die reinigende Basisformulierung kann gemäß der Erfindung 2 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 35 Gew.-% und noch bevorzugter 12 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der fertigen Zusammensetzung, ausmachen.

Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Behandlung von Keratinsubstanzen, wie der Haut oder der Haare, das dadurch gekennzeichnet ist, dass auf die Keratinsubstanzen eine oben definierte kosmetische Zusammensetzung aufgetragen und anschließend gegebenenfalls mit Wasser gespült wird.

Das erfindungsgemäß Verfahren ermöglicht somit die Festigung der Frisur, die Behandlung, die Pflege, das Waschen oder das Abschminken der Haut, der Haare und beliebiger weiterer Keratinsubstanzen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auch in Form von Pflegeprodukten, die ausgespült werden oder im Haar verbleiben, Zusammensetzungen für Dauerwellen, Entkräuselungen, Färbungen oder Entfärbungen oder in Form von Zusammensetzungen vorliegen, die ausgespült werden und vor oder nach einer Färbung oder Entfärbung, Dauerwelle oder Entkräuselung oder auch zwischen den beiden Schritten einer Dauerwelle oder Entkräuselung aufgetragen werden.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auch in Form von reinigen Zusammensetzungen für die Haut und insbesondere in Form von Lösungen oder Gelen zum Baden oder für die Dusche oder Produkten zum Abschminken vorliegen.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können auch als wässrige oder wässrig-alkoholische Lotionen zur Pflege der Haut und/oder der Haare vorliegen.

Die erfindungsgemäßen kosmetischen Zusammensetzungen können ferner als Gele, Milche, Cremes, Emulsionen, dickflüssige Lotionen oder Schäume vorliegen und für die Haut die Nägel, die Wimpern, die Lippen und insbesondere die Haare verwendet werden.

Die Zusammensetzungen können in unterschiedlichen Formen konfektioniert sein, insbesondere in Zerstäubern, Pumpflakons oder Aerosolbehältern, so dass die Zusammensetzung in zerstäubter Form oder in Form von Schaum aufgebracht werden kann. Diese Art der Konfektionierung wird beispielsweise eingesetzt, wenn ein Spray, Lack oder Schaum zur Fixierung oder Behandlung des Haares hergestellt werden soll.

Im gesamten Text sind die angegebenen Mengen als Gewichtsprozent ausgedrückt.

Die Erfindung wird nun anhand der folgenden Beispiele näher erläutert, wobei sie natürlich nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist. In den Beispielen bedeutet Ws Wirkstoff.

BEISPIEL 1

Es werden drei Haarwaschmittel hergestellt, wobei eine Zusammensetzung erfindungsgemäß (Zusammensetzung A) und die anderen beiden Zusammensetzungen Vergleichszusammensetzungen sind (Zusammensetzungen Bund C):

(Ws = Wirkstoff)

Es wird eine Haarwäsche durchgeführt, wobei etwa 1 g Zusammensetzung A auf zuvor befeuchtetes Haar (2,7 g) aufgetragen wird. Das Haarwaschmittel wird zum Schäumen gebracht, 15 min einwirken gelassen und dann ausgiebig mit Wasser ausgespült. Mit den Vergleichszusammensetzungen B und C wird ebenso verfahren.

Ein Panel von Experten beurteilte die Glätte der trockenen Haare.

Der angewandte Test beinhaltet die Einteilung von drei Strähnen im Hinblick auf die Kämmbarkeit in aufsteigender oder abfallender Reihenfolge durch ein Panel von Experten. Die drei Strähnen werden dem einzelnen Experten gleichzeitig vorgelegt. Er soll die Strähnen in der Reihenfolge von der glattesten Strähne bis zu der am wenigsten glatten Strähne ordnen. Die statistische Analyse der Ergebnisse erfolgt mit Hilfe der Tabellen von A. KRAMER (Food Technology 17 - (12), 124-125, 1963).

Ergebnisse Tabelle I

Ergebnis

Für die erfindungsgemäße Zusammensetzung A sind die Ergebnisse, die mit den Strähnen erzielt wurden, die mit den Zusammensetzungen behandelt wurden, die das aminierte Silicon vom Typ (AB)n im Gemisch mit dem kationischen Polymer enthalten, deutlich besser (5%) als die Ergebnisse mit den beiden anderen Zusammensetzungen, die die verwendeten Verbindungen jeweils einzeln enthalten.

BEISPIEL 2

Es werden drei Haarwaschmittel hergestellt, wobei eine Zusammensetzung erfindungsgemäß (Zusammensetzung A) und die anderen beiden Zusammensetzungen Vergleichszusammensetzungen sind (Zusammensetzungen B und C):

(Ws = Wirkstoff)

Es wird eine Haarwäsche durchgeführt, wobei etwa 1 g Zusammensetzung A auf zuvor befeuchtetes, entfärbtes Haar (2,7 g) aufgetragen wird. Das Haarwaschmittel wird zum Schäumen gebracht, 15 min einwirken gelassen und dann ausgiebig mit Wasser ausgespült. Mit den Vergleichszusammensetzungen B und C wird ebenso verfahren.

Ein Panel von Experten beurteilte die Glätte der feuchten Haare.

Der angewandte Test beinhaltet die Einteilung von drei Strähnen im Hinblick auf die Kämmbarkeit in aufsteigender oder abfallender Reihenfolge durch ein Panel von Experten. Die drei Strähnen werden dem einzelnen Experten gleichzeitig vorgelegt. Er soll die Strähnen in der Reihenfolge von der glattesten Strähne bis zu der am wenigsten glatten Strähne ordnen. Die statistische Analyse der Ergebnisse erfolgt mit Hilfe der Tabellen von A. KRAMER (Food Technology 17 - (12), 124-125, 1963).

Ergebnisse

Ergebnis

Für die erfindungsgemäße Zusammensetzung A sind die Ergebnisse, die mit den Strähnen erzielt wurden, die mit den Zusammensetzungen be handelt wurden, die das aminierte Silicon vom Typ (AB)n im Gemisch mit dem Poly-α-olefin enthalten, deutlich besser (5%) als die Ergebnisse mit den beiden anderen Zusammensetzungen, die die verwendeten Verbindungen jeweils einzeln enthalten.

BEISPIEL 3

Es wird ein erfindungsgemäßes Haarwaschmittel hergestellt:

(Ws = Wirkstoff)

BEISPIEL 4

Es wird ein erfindungsgemäßes Haarwaschmittel hergestellt:

(Ws = Wirkstoff)

BEISPIEL 5

Es wird eine Haarpflegespülung mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

- Hydroxyethylcellulose, unter der Bezeichnung NATROSOL 250 HHR von AQUALON erhältlich 1 g

- Gemisch von Cetylstearylalkohol/Cetylstearylalkohol 30 EO 3 g

- Polydimethylsiloxan (DC200-60000cSt von DOW CORNING) 3 g

- SILSOFT A843 2 g

- Konservierungsmittel, Parfüm qs

- entmineralisiertes Wasser ad. 100 g

BEISPIEL 6

Es wird eine oxidierende Zusammensetzung zur permanenten Verformung oder Entkräuselung der Haare mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

- Gemisch von Cetylstearylalkohol/Cetylstearylalkohol 30 EO 4 g

- Monoethanolamid von Alkylethercarbonsäure mit 2 mol E thylenoxid (AMINOL A 15 von CHEM Y) 1 g

- SILSOFT A843 1 g Ws

- Copolymer von Trimethylammoniumchloridmethacrylat und Acrylamid (SALCARE SC92 von ALLIED COLLOID) 0,5 g Ws

- Wasserstoffperoxid 2,5 g

- Diethylentriaminpentaessigsäure, Pentanatriumsalz 0,05 g

- Stabilisierungsmittel 0,06 g

- Phosphorsäure 0,17g

- entmineralisiertes Wasser ad. 100 g

BEISPIEL 7

Es wird eine oxidierende Zusammensetzung zur permanenten Verformung oder Entkräuselung der Haare mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

- Cetylalkohol 2g

- Cetylstearylalkohol mit 2,2 mol Ethylenoxid 0,5 g

- SILSOFT A843 1 g Ws

- Hydrogenphosphat von Cetylstearylalkohol/Cetylstearylalkohol 3,2 g Ws

- Vaselineöl 3g

- Wasserstoffperoxid 2,5 g

- Diethylentriaminpentaessigsäure, Pentanatriumsalz 0,15 g

- Stabilisierungsmittel 0,06 g

- Phosphorsäure 0,17g

- entmineralisiertes Wasser ad. 100 g


Anspruch[de]

1. Kosmetische Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einem kosmetisch akzeptablen Medium mindestens ein aminiertes polyalkoxyliertes Silicon vom Typ (AB)n, worin A einen Polysiloxanblock und B einen polyalkoxylierten Block bedeutet, der mindestens eine Aminogruppe enthält, und mindestens ein Konditioniermittel enthält, das unter den Poly-α-olefinen, fluorierten Ölen, fluorierten Wachsen, fluorierten Gummis, Carbonsäureestern mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen, kationischen Polymeren, in dem Medium unlöslichen Siliconen, Mineralölen, pflanzlichen Ölen und tierischen Ölen ausgewählt ist.

2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aminierte polyalkoxylierte Silicon vom Typ (AB)n aus wiederkehrenden Einheiten der folgenden allgemeinen Formel besteht:

[SiMe&sub2;-O-(SiMe&sub2;O)xSiMe&sub2;-R-N(H)-R'-O-(C&sub2;H&sub4;O)a-(C&sub3;H&sub6;O)b-R'-N(H)-R-] (I),

worin bedeuten:

- a 1 oder eine ganze Zahl über 1, vorzugsweise im Bereich von 5 bis 200 und insbesondere im Bereich von 5 bis 100;

- b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200, vorzugsweise im Bereich von 4 bis 200 und insbesondere im Bereich von 5 bis 100;

- die Gruppen R, die gleich oder verschieden sind, eine zweiwertige organische Gruppe, die über eine Kohlenstoff-Silicium-Bindung an das angrenzende Siliciumatom und an ein Stickstoffatom gebunden ist; und

- die Gruppen R', die gleich oder verschieden sind, eine zweiwertige organische Gruppe, die über eine Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindung an das angrenzende Sauerstoffatom und an ein Stickstoffatom gebunden ist.

3. Zusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppen R und R' C&sub2;&submin;&sub1;&sub2;-Kohlenwasserstoffgruppen sind, die gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome, wie beispielsweise Sauerstoff, enthalten.

4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe R eine Ethylengruppe, eine geradkettige oder verzeigte Propylengruppe, eine geradkettige oder verzeigte Butylengruppe oder die Gruppe -CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;OCH(OH)CH&sub2;- bedeutet.

5. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe R' eine zweiwertige Alkylengruppe, beispielsweise eine Ethylengruppe, eine geradkettige oder verzeigte Propylengruppe oder eine geradkettige oder verzeigte Butylengruppe bedeutet.

6. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Poly-α-olefine vom hydrierten oder nicht hydrierten Polybutentyp oder vom hydrierten oder nicht hydrierten Polydecentyp sind.

7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Carbonsäureester unter Dihydroabietylbehenat; Octyldodecylbehenat; Isocetylbehenat; Cetyllactat; C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub5;- Alkyllactat; Isostearyllactat; Lauryllactat; Linoleyllactat; Oleyllactat; (Iso)stearyloctanoat; Isocetyloctanoat; Octyloctanoat; Cetyloctanoat; Decyloleat; Isocetylisostearat; Isocetyllaurat; Isocetylstearat; Isodecyloctanoat; Isodecyloleat; Isononylisononanoat; Isostearylpalmitat; Methylacetylricinoleat; Myristylstearat; Octylisononanoat; 2-Ethylhexylisononat; Octylpalmitat; Octylperlagonat; Octylstearat; Octyldodecylerucat; Octyldodecylmyristat; Oleylerucat; Ethylpalmitat; Isopropylpalmitat; 2-Ethylhexylpalmitat; 2-Octyldecylpalmitat; Alkylmyristaten, wie Isopropylmyristat, Butylmyristat, Cetylmyristat und 2-Octyldodecylmyristat; Hexylstearat; Butylstearat; Isobutylstearat; Dioctylmalat; Hexyllaurat; 2-Hexyldecyllaurat; Diethylsebacat; Diisopropylsebacat; Diisopropyladipat; Di-n-propyladipat; Dioctyladipat; Diisostearyladipat; Dioctylmaleat; Glycerylundecylenat; Octyldodecylstearoylstearat; Pentaerythritylmonoricinoleat; Pentaerythrityltetraisononanoat; Pentaerythrityltetrapelargonat; Pentaerythrityltetraisostearat; Pentaerythrityltetraoctanoat; Propylenglykoldicaprylat; Tridecylerucat; Triisopropylcitrat; Triisostearylcitrat; Glyceryltrilactat; Glyceryltrioctanoat; Trioctyldodecylcitrat; und Trioleylcitrat ausgewählt sind.

8. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die fluorierten Öle, fluorierten Wachse und fluorierten Gummis unter den Perfluorpolyethern und Fluorkohlenwasserstoffen ausgewählt sind.

9. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das kationische Polymer unter den quartären Cellulosetherderivaten, Cyclopolymeren, kationischen Polysacchariden und deren Gemischen ausgewählt ist.

10. Zusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Cyclopolymer unter den Diallyldimethylammoniumchlorid-Homopolymeren un den Dimethyldiallylammoniumchlorid/Acrylamid-Copolymeren ausgewählt ist.

11. Zusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die quartären Cellulosetherderivate unter den Hydroxyethylcellulosen ausgewählt sind, die mit einem mit einer Trimethylammoniumgruppe substituierten Epoxid umgesetzt wurden.

12. Zusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die kationischen Polysaccharide unter den mit einem 2,3- Epoxypropyltrimethylammoniumsalz modifizierten Guargummen ausgewählt sind.

13. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Silicone unter den in der Zusammensetzung unlöslichen Polyorganosiloxanen ausgewählt sind und in Form von Ölen, Wachsen, Harzen oder Gummis vorliegen.

14. Zusammensetzung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyorganosiloxane nicht flüchtige Polyorganosiloxane sind, die unter den Polyalkylsiloxanen, Polyarylsiloxanen, Polyalkylarylsiloxanen, Silicongummis, Siliconharzen, mit organofunktionellen Gruppen modifizierten Polyorganosiloxanen sowie deren Gemischen ausgewählt sind.

15. Zusammensetzung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass

(a) die Polyalkylsiloxane unter den folgenden Verbindungen ausgewählt sind:

- den Polydimethylsiloxanen mit endständigen Trimethylsilylgruppen;

- den Polydimethylsiloxanen mit endständigen Dimethylsilanolgruppen;

- den Poly(C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;)alkylsiloxanen;

(b) die Polyalkylarylsiloxane unter den folgenden Verbindungen ausgewählt sind:

- den Polydimethylmethylphenylsiloxanen und Polydimethyldiphenylsiloxanen, die geradkettig und/oder verzweigt vorliegen und bei 25ºC eine Viskosität von 1·10&supmin;&sup5; bis 5·10&supmin;² m²/s aufweisen;

(c) die Silicongummis unter den Polydiorganosiloxanen mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts im Bereich von 200000 bis 1000000, die als solche oder im Gemisch mit einem Lösungsmittel verwendet werden, ausgewählt sind;

(d) die Harze unter den Harzen ausgewählt sind, die aus Einheiten: R&sub3;SiO1/2, R&sub2;SiO2/2, RSiO3/2 und SiO4/2 bestehen, wobei die Gruppe R eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe bedeutet;

(e) die organomodifizierten Silicone unter den Siliconen ausgewählt sind, die in ihrer Struktur eine oder mehrere organofunktionelle Gruppen enthalten, die über eine Kohlenwasserstoffgruppe gebunden sind.

16. Zusammensetzung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Silicongummis, die einzeln oder in Form von Gemischen verwendet werden, unter den folgenden Strukturen:

- Polydimethylsiloxan,

- Polydimethylsiloxan/methylvinylsiloxanen,

- Polydimethylsiloxan/diphenylmethylsiloxan,

- Polydimethylsiloxan/phenylmethylsiloxan,

- Polydimethylsiloxan/diphenylsiloxan/methylvinylsiloxanen; und den folgenden Gemischen ausgewählt sind:

- Gemischen, die aus einem am Kettenende hydroxylierten Polydimethylsiloxan und einem cyclischen Polydimethylsiloxan gebildet werden,

- Gemischen, die aus einem Polydimethylsiloxangummi und einem cyclischen Silicon gebildet werden, und

- Gemischen von zwei Polydimethylsiloxanen unterschiedlicher Viskositäten.

17. Zusammensetzung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die organomodifizierten Silicone unter den Polyorganosiloxanen ausgewählt sind, die enthalten:

a) Polyethylenoxy- und/oder Polypropylenoxygruppen,

b) substituierte oder unsubstituierte aminierte Gruppen,

c) Thiolgruppen,

d) alkoxylierte Gruppen,

e) Hydroxylalkylgruppen, die der folgenden Formel entsprechen:

wobei die Gruppen R&sub3;, die identisch oder voneinander verschieden sind, unter Methyl oder Phenyl ausgewählt sind, wobei mindestens 60 Mol-% der Gruppen R&sub3; Methyl bedeuten; die Gruppe R'&sub3; ist eine zweiwertige Alkylenkette mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen; p liegt im Bereich von 1 bis 30; und q liegt im Bereich von 1 bis 150;

f) Acyloxyalkylgruppen, die der folgenden Formel entsprechen:

worin bedeuten:

R&sub4; Methyl, Phenyl, -OCOR&sub5;, Hydroxy, wobei eine Gruppe R&sub4; pro Siliciumatom OH bedeuten kann;

R'&sub4; Methyl oder Phenyl: mindestens 60 Mol-% der Gruppen R&sub4; und R'&sub4; bedeuten Methyl;

R&sub5; Alkyl oder Alkenyl mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen;

R" eine geradkettige oder verzweigte zweiwertige Alkylengruppe mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen;

r liegt im Bereich von 1 bis 120;

p liegt im Bereich von 1 bis 30;

q bedeutet 0 oder liegt unter 0,5 p, wobei p + q im Bereich von 1 bis 30 liegt; die Polyorganosiloxane der Formel (VI) können Gruppen:

in Mengenanteilen enthalten, die 15% der Summe p + q + r nicht übersteigen;

g) Alkylcarboxygruppen,

h) 2-Hydroxyalkylsulfonatgruppen,

i) 2-Hydroxyalkylthiosulfonatgruppen, und

j) Hydroxyacylaminogruppen.

18. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyorganosiloxane unter den Polyalkylsiloxanen mit Trimethylsilylendgruppen, den Polyalkylsiloxanen mit Dimethylsilanolendgruppen, den Polyalkylarylsiloxanen, den Gemischen von zwei PDMS, die aus einem Gummi und einem Öl mit unterschiedlichen Viskositäten bestehen, den Gemischen von Organosiloxanen und cyclischen Siliconen und den Organopolysiloxanharzen ausgewählt sind.

19. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner mindestens einen grenzflächenaktiven Stoff enthält, der unter den anionischen, kationischen, nichtionischen oder amphoteren grenzflächenaktiven Stoffen oder deren Gemischen ausgewählt ist.

20. Zusammensetzung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der grenzflächenaktive Stoff oder die grenzflächenaktiven Stoffe in einer Menge von 0,1 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 40 Gew.-% und noch bevorzugter 5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.

21. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Konditioniermittel in einer Konzentration von 0,001 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 7 Gew.-% und insbesondere 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, Vorliegt.

22. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Haarwaschmittel, Haarpflegemittel, Zusammensetzung für eine Dauerwelle, Entkräuselung, Färbung oder Entfärbung der Haare, Zusammensetzung, die ausgespült wird und zwischen den beiden Schritten einer Dauerwelle oder Entkräuselung aufgetragen wird, oder reinige Zusammensetzung für den Körper vorliegt.

23. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Waschen oder zur Pflege von Keratinsubstanzen.

24. Verfahren zur Behandlung von Keratinsubstanzen, wie den Haaren, dadurch gekennzeichnet, dass es darin besteht, auf die Keratinsubstanzen eine kosmetische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 22 aufzubringen.







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