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Dokumentenidentifikation DE10209459A1 02.10.2003
Titel Fräswerkzeug mit schwergängigen Fräsrädchen
Anmelder Höhn, Manfred, 88368 Bergatreute, DE
DE-Anmeldedatum 05.03.2002
DE-Aktenzeichen 10209459
Offenlegungstag 02.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse B23C 5/16
IPC-Nebenklasse B24B 7/18   B28D 1/18   
Zusammenfassung Da die Fräsrädchen aufgrund der großen Staub- und Schmutzentwicklung mit sehr viel Spiel um die Laufachsen rotieren müssen, ergibt sich für die Fräsrädchen ein geringer Reibwiderstand. Sie laufen somit fast ungebremst über den zu fräsenden Untergrund ab. Würden die Fräsrädchen einen höheren Reibwiderstand haben, könnte der zu bearbeitende Untergrund effektiver abgetragen werden. Es muss aber in jedem Fall ein Blockieren der Fräsrädchen auszuschließen sein.
Das Problem wurde dadurch gelöst, dass die Laufachsen (3) sich in der gedachten Verlängerung (5) nicht mehr in einem Punkt schneiden. Hierdurch werden die Fräsrädchen (4) beim Drehen des Trägerkernes (2) um die Achse (1) verkantet und abgebremst.
Die gebremsten Fräsrädchen schaben und schlagen den Untergrund wesentlich effektiver ab, als Fräsrädchen, deren Laufachsen (3) sich alle in einem Punkt schneiden.

Beschreibung[de]

Es ist bekannt das Fräswerkzeuge, welche einen Trägerkern mit herausragenden Achsen zur Aufnahme von Fräsrädern besitzen, so gefertigt werden das alle Achsen sich in der gedachten Verlängerung in einem Punkt schneiden. Dieser Punkt stellt bei gewuchteten Fräswerkzeugen gleichzeitig die Drehachse dar.

Da die Fräsrädchen aufgrund der großen Staub- und Schmutzentwicklung mit sehr viel Spiel um die Laufachsen rotieren müssen, ergibt sich für die Fräsrädchen ein geringer Reibwiderstand. Sie laufen somit fast ungebremst über dem zu fräsenden Untergrund ab. Würden die Fräsrädchen einen höheren Reibwiderstand haben, könnte der zu bearbeitende Untergrund effektiver abgetragen werden. Es muss aber in jeden Fall ein Blockieren der Fräsrädchen auszuschließen sein.

Die im Patentanspruch angegebene Erfindung löst dieses Problem, indem sich die Achsen der Fräsrädchen in ihrer gedachten Verlängerung nicht mehr in einem Punkt schneiden. Hierdurch werden die Laufrädchen auf ihrer Achse verkantet und laufen somit leicht schräg ab, was zu dem gewünschten erhöhten Reibwiderstand führt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, daß das Spiel mit dem die Fräsrädchen um ihre Laufachse rotieren nicht verändert werden muss und somit Staub und Schmutz nicht zum ungewollten Blockieren der Fräsrädchen führen können.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Fräsrädchen zwar durch den erhöhten Reibwiderstand gebremst werden, aber selbst unter der Einwirkung von Staub und Schmutz nicht blockieren.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 ein Fräswerkzeug nach Stand der Technik in der Draufsicht.

Zur Vereinfachung wurden nur 2 Laufachsen (3) mit jeweils einem Fräsrädchen (4) angenommen. Alle gedachten Verlängerungen der Laufachsen (5) treffen sich in einem Punkt (1), der Drehachse des Werkzeuges. Die Laufrädchen (4) befinden sich im rechten Winkel (6) zu einer gedachten Linie (hier identisch mit 5) durch die Drehachse des Werkzeuges.

Fig. 2 ein Fräswerkzeug nach Anspruch 1 in der Draufsicht.

Zur Vereinfachung wurden nur 2 Laufachsen (3) mit jeweils einem Fräsrädchen (4) angenommen. Die beiden gedachten Verlängerungen der Laufachsen (5) schneiden sich nicht. Bei mehr als zwei Laufachsen kommt es zu Schnittpunkten, jedoch nicht zu einem gemeinsamen Schnittpunkt aller gedachten Verlängerungslinien! Die Laufrädchen (4) befinden sich im Winkel Alpha (a) zu einer gedachten Linie durch die Drehachse des Werkzeuges (7) jedoch nicht im rechten Winkel. Dies führt zu der gewünschten Schwergängigkeit der Laufrädchen (4) ohne jedoch ihr Spiel auf der Laufachse (3) einschränken zu müssen. Bezugszeichenliste 1 Drehachse des Werkzeuges

2 Trägerkern

3 Laufachse

4 Fräsrädchen

5 gedachte Verlängerung

6 rechter Winkel

7 gedachte Linie durch die Drehachse des Werkzeuges

α Winkel alpha


Anspruch[de]
  1. Fräswerkzeuge, deren Achsen sich in der gedachten Verlängerung in einem Punkt treffen, der zumeist die Drehachse des Werkzeuges darstellt dadurch gekennzeichnet, das die Achsen der Fräsrädchen sich in der gedachten Verlängerung nicht in einem Punkt schneiden.






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