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Dokumentenidentifikation DE69714729T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0903992
Titel BAUSATZMÖBEL MIT INTEGRIERTEM NETZANSCHLUSS
Anmelder Power-Wall, Inc., San Francisco, Calif., US
Erfinder SLESINGER, M., Bruce, San Francisco, US;
COLLOM, L., Thomas, San Francisco, US;
NEIDHARDT, Frank, Palo Alto, US
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69714729
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.04.1997
EP-Aktenzeichen 979211562
WO-Anmeldetag 12.04.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/06074
WO-Veröffentlichungsnummer 0009738610
WO-Veröffentlichungsdatum 23.10.1997
EP-Offenlegungsdatum 31.03.1999
EP date of grant 14.08.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse A47F 11/10

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein elektrifizierte Wandaufbauten und insbesondere Wandaufbauten, die Niederspannungsvielfachleitungen für die Spannungsversorgung von Niederspannungslichteinbauteilen in einem Verkaufsförderungs- oder Bürotrennungssystem enthalten.

Im Einzelhandelsumfeld ist es üblich, Waren auf einem Bausatzsystem aus einstellbaren Regalen und Ausstellungsständern auszustellen. Typische Ausstellungssysteme können vertikale Elemente, auf die oft als Masten Bezug genommen wird, enthalten, welche an einer Wand oder zwischen dem Boden und der Decke befestigt sein können. Ausstellungsregale oder Ständer, umfassen Klemmen, die insbesondere dafür konstruiert sind, an jeder einer Vielzahl von Stellen in die Masten einzugreifen. Typischerweise wird dies über Zungen und Kerben auf den Klemmen bewerkstelligt, die zu den Schlitzen oder Löchern in der Fläche des vertikalen Masten passen. Die Regale und Ständer können einfach neu positioniert werden, indem die Klemmen von einer Stelle gelöst und an einer anderen Stelle neu in Eingriff gebracht werden.

Andere typische Ausstellungssysteme können buchregalartige Ausstellungskästen umfassen. Diese Arten von Ausstellungskästen haben typischerweise eine Anzahl von Löchern in entgegengesetzte Seiten des Kastens gebohrt. Pflöcke können in die Löcher eingeführt werden, um Regale zur Ausstellung von Waren zu halten. Derartige Ausstellungen können einfach durch neues Anordnen der Pflöcke in anderen Lochsätzen in den Seiten des Ausstellungskastens neu angeordnet werden.

Eine andere übliche Ausstellung weist eine Wandeinheit mit einer Anzahl von durch ihre Oberfläche gebohrten Löchern, ähnlich einem Steckbrett, auf. Alternativ kann die Wandeinheit eine Anzahl von auf ihrer Oberfläche verteilten Scheiben oder Platten haben. Stangen und Pflöcke werden in die Löcher eingeführt oder an den Scheiben befestigt, um Regale, Aufhänger und andere Vorrichtungen für die Ausstellung von Waren zu halten.

Um Kunden anzuziehen, ist es wichtig, daß eine Warenausstellung ästhetisch schön ist, um einem möglichen Kunden die Ware in einer hochsichtbaren und attraktiven Weise zu präsentieren. In vielen Einzelhandelseinrichtungen ist die Hauptquelle der Beleuchtung eine großflächige Beleuchtung, die von deckenmontierten Lichteinbauteilen zur Verfügung gestellt wird, die durch Strahlerbeleuchtung zur Betonung und Hervorhebung von speziellen Bereichen oder Waren ergänzt wird. Wenn nicht-beleuchtete Regale verwendet werden, werfen Regale, die näher an der Decke sind, Schatten, was zu weniger als der optimalen Beleuchtung der Ware auf tieferen Regalen führt. Es ist daher wünschenswert, eine Einrichtung zur Beleuchtung von Waren auf tieferen Regalen oder Ständern einer Ausstellung zu liefern.

Versuche nach früherem Stand der Technik, um beleuchtete Ausstellungssysteme zu liefern, waren entweder, weil sie ästhetisch unangenehm sind oder unhandlich und unflexibel sind, weniger als zufriedenstellend. Frühe Versuche zur Bereitstellung beleuchteter Regale waren im wesentlichen gewöhnliche Lichteinbauteile, die auf die Unterseite eines Ausstellungsregals montiert waren. Ein herkömmliches Netzkabel wurde dann von dem Lichteinbauteil zu einer Steckdose verlegt. Bevorzugt war das Kabel unter den Regalen, hinter ausgestellter Ware gespannt oder anders dem Blick eines Kunden verborgen, so daß es nicht einer ansonsten gefälligen Ausstellung Abbruch tat. Für ein System mit festen Regalen oder Regalen mit einem begrenzten Einstellungsbereich kann das Stromkabel ziemlich erfolgreich vor der Sicht verborgen werden. Wenn jedoch vertikal einstellbare Regale verwendet werden, würde das - Stromkabel typischerweise herunterhängen oder anderweitig für die Sicht freigelegt sein.

Frühere Systeme haben versucht, einige dieser Schwierigkeiten zu lindern, indem sie eine Steckdose oder Spannungsquelle zur Verfügung stellen, die innerhalb eines begrenzten Bereichs bewegt werden kann, so daß sie benachbart zu einem Regal angeordnet ist, welches ein Lichteinbauteil enthält. Zum Beispiel offenbart US-A-5 022 720 einen Backwarenausstellungskasten, der vertikal einstellbare Regale mit einem auf die Vorderseite montierten Lichteinbauteil hat. Eine Vielzahl von elektrischen Steckdosen ist verschiebbar in einem Kanal auf der Rückseite der Ausstellungsfläche montiert. Die Steckdosen können in einem begrenzten Bereich vertikal neu angeordnet werden, so daß eine Steckdose benachbart neben jedes Regal gestellt ist, um die Netzkabelentblößung minimieren zu helfen.

Alternativ offenbaren US-A-4 973 796 und US-A- 5 425 648 vertikale Regalmasten, die innere Leiter enthalten. Die Leiter sind auf eine derartige Weise in den Masten untergebracht, daß eine gewöhnliche Regalklemme die Leiter nicht berühren würde. Speziell konstruierte Stecker umfassen Federdrähte oder Klammern, die die inneren Leiter kontaktieren, wenn der Stecker in den Regalmasten eingeführt wird. In einer Ausstellungseinheit nach jedem dieser Patente kann ein beleuchtetes Regal in ein Paar Regalmasten eingeführt und von ihnen gehalten werden, und ein spezieller mit einem Lichteinbauteil verkabelter elektrischer Stecker kann kurz unter dem Regal selbst in einen der Regalmasten eingeführt werden, um zu helfen, die Kabelentblößung zu minimieren.

Die DE-U-G 9115901 offenbart einen Ausstellungsständer mit beleuchteten Schildern entlang eines vorderen Rands der Ausstellungsregale. Vertikale Ständerträger in dem Anzeigeständer umfassen leitende Bahnen, die mit einer Niederspannungsquelle verbunden sind. Haltestifte haben ein Ende, das in Schlüssellochschlitze in den vertikalen Ständerträgern eingreift, und ein anderes Ende, das in Regalträgerarme eingreift, um die Ständerregale zu halten. Die Stifte umfassen einen inneren Leiter, der die leitenden Bahnen ebenso wie elektrische Kontakte in Trägerarmen kontaktiert. Drähte im Inneren der Trägerarme verbinden die Kontakte mit Buchsen auf dem vorderen Rand des Regals. Lampen sind in die Buchsen gesteckt.

Während die vorher erwähnten Patente das Problem der Bereitstellung eines Netzanschlusses für Lichteinbauteile am Regal lösen, bringen sie die Verwendung von Regalmasten und Steckern mit sich, die mechanisch und elektrisch komplex und daher teurer in der Herstellung als herkömmliche Regalmasten sind und aufgrund mechanischer Ermüdung und Abnutzung fehleranfälliger sind. Des weiteren werden elektrische Verbindungen zu den inneren Leitern der Regalmasten aus einem getrennten, speziell konstruierten Stecker hergestellt, der benachbart zu, aber nicht integral mit einer Trägerklemme für ein beleuchtetes Regal gefertigt ist, so daß das Netzkabel nicht vollständig vor der Sicht verborgen ist.

Angesichts des vorangehenden, wäre es wünschenswert, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem, einschließlich beleuchteten Regalen und anderen Einbauteilen mit Netzanschluß, zur Verfügung zu stellen, wobei elektrische Verbindungen zur Spannungsversorgung der beleuchteten Regale und anderer Einbauteile mit Netzanschluß den ästhetischen Reiz des Systems nicht schmälern.

Es wäre auch wünschenswert, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem zur Verfügung zu stellen, wobei dessen Bestandteile elektrisch und mechanisch einfach konstruiert und daher relativ günstig in der Herstellung sind.

Es wäre ferner wünschenswert, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem zur Verfügung zu stellen, das Niederspannung für die Spannungsversorgung seiner elektrisch betriebenen Teile verwendet, um die Möglichkeit eines elektrischen Schlags oder anderer elektrischer Gefahren zu minimieren.

Außerdem wäre es wünschenswert, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem zur Verfügung zu stellen, wobei die Stromverbindung zwischen einem vertikalen Element und einem elektrisch betriebenen Einbauteil integral mit den Einbauteilhalteklemmen ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem einschließlich beleuchteter Regale und anderer Einbauteile mit Netzanschluß zur Verfügung zu stellen, wobei elektrische Verbindungen zur Spannungsversorgung der beleuchteten Regale und anderer Einbauteile mit Netzanschluß den ästhetischen Reiz des Systems nicht schmälern.

Es ist auch eine Aufgabe der Erfindung, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem zur Verfügung zu stellen, wobei dessen Bestandteile elektrisch und mechanisch einfach konstruiert und daher relativ günstig in der Herstellung sind.

Es ferner eine Aufgabe der Erfindung, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem zur Verfügung zu stellen, das Niederspannung für die Spannungsversorgung seiner elektrisch betriebenen Teile verwendet, um die Möglichkeit eines elektrischen Schlags oder anderer elektrischer Gefahren zu minimieren.

Es ist eine zusätzliche Aufgabe der Erfindung, ein Bausatzmöbel- und Regalsystem zur Verfügung zu stellen, wobei die Stromverbindung zwischen einem vertikalen Element und einem elektrisch betriebenen Einbauteil integral mit den Einbauteilhalteklemmen ist.

Die Erfindung wird in den unabhängigen Patentansprüchen dargelegt. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen spezifiziert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die obigen und andere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nach Betrachtung der folgenden detaillierten Beschreibung, in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen genommen, deutlich, wobei gleiche Bezugszeichen sich durchweg auf gleiche Teile beziehen und wobei:

Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer veranschaulichenden Warenausstellung zeigt, die gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;

Fig. 2 eine detaillierte Ansicht ist, die ein beispielhaftes Verfahren zum elektrischen und mechanischen Verbinden eines horizontalen Elements mit einem vertikalen Regalmasten abbildet;

Fig. 3A bis 3C detaillierte Ansichten des Aufbaus einer Halteklemme gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung zeigen;

Fig. 4A bis 4F alternative beispielhafte Ausführungsformen der vertikalen Regalmasten von Fig. 1 und 2 zeigen;

Fig. 5 eine zweipolare Ausführungsform des vertikalen Elements 12 von Fig. 1 zeigt;

Fig. 6A und 6B alternative veranschaulichende Ausführungsformen der vertikalen Regalmasten von Fig. 1 und 2 sind;

Fig. 7 eine Halteklemme zur Verwendung mit den Masten von Fig. 6A und 6B ist;

Fig. 8A bis 8D detaillierte Ansichten sind, die verschiedene veranschaulichende Einrichtungen zur Verbindung eines vertikalen Regalmasten mit einer Spannungsquelle zeigen;

Fig. 9 und 10 perspektivische Explosionsansichten von veranschaulichenden Ausführungsformen eines Lichteinbauteils unter dem Regal bzw. eines eigenständigen Lichteinbauteils sind;

Fig. 11 und 12 jeweils perspektivische Ansichten einer veranschaulichenden Zischenwand mit Netzanschluß und einer darin verwendeten Buchse sind;

Fig. 13 eine perspektivische Explosionsansicht eines veranschaulichenden Bürotrennsystems gemäß eines anderen Aspekts der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 14 eine perspektivische Ansicht eines Bücherkastens abbildet, der gemäß noch einem anderen Aspekt der Erfindung aufgebaut ist;

Fig. 15 ein beleuchtetes Regal zur Verwendung in dem Bücherkasten von Fig. 14 zeigt;

Fig. 16 eine perspektivische Ansicht einer alternativen veranschaulichenden Ausführungsform eines Bücherkastens gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 17 und 17B Querschnitte von alternativen Ausführungsformen der Seiten des Bücherschranks von Fig. 16 sind;

Fig. 18 und 19 alternative Einrichtungen zur Bereitstellung von Spannung an das einstellbare Regal- in dem Bücherkasten von Fig. 16 zeigen;

Fig. 20 eine erläuternde Ausführungsform eines alternativen Wandsystems gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 21 eine perspektivische Ansicht ist, die die Schnittstelle zwischen einer Trägerstange und dem Regal von Fig. 20 zeigt;

Fig. 22A und 22B jeweils detailliertere Ansichten des Stift- und Scheibenwandsystem von Fig. 21 sind

Fig. 23A und 23B perspektivische Ansichten einer entsprechend den Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufgebauten mobilen Ausstellungseinheit sind.

Detaillierte Beschreibung

Bezug nehmend auf Fig. 1 umfaßt das Bausatzmöbelsystem 10 einen aus vertikalen Elementen 12 und horizontalen Elementen 14 gebildeten gitterartigen Rahmen. Die vertikalen Elemente 12 sind typischerweise an einer Wand oder an am Boden befestigten Leisten 68 und möglicherweise an der Decke befestigt. Eine Niederspannungsquelle, wie etwa ein Transformator 15, ist durch Drähte 17 und die Leiste 68 mit den vertikalen Elementen verbunden, um die verschiedenen Bestandteile des Bausatzmöbelsystems 10 mit einem Netzanschluß zu versorgen.

Die Zwischenwände 16 sind abnehmbar an den vertikalen Elementen 12 montiert, um im wesentlichen den tragenden Rahmen und die tragende Wand zu verbergen ebenso wie um einen ästhetisch gefälligen Hintergrund für die auszustellenden Waren zu liefern. Bausatzmöbel, wie das beleuchtete Regal 18, der Kleiderständer 20 und das Lichteinbauteil 22 umfassen Klemmen 23, die so konstruiert sind, daß sie abnehmbar in die vertikalen Elemente 12 eingreifen und ermöglichen, die Möbelteile nach Wunsch zu positionieren. Ebenso können kleinere Gegenstände, wie etwa Punktlicht 26, Einhängehaken 30 und das Regal 32, in Buchsen montiert werden, die in den horizontalen Elementen 14 und den Zwischenwänden 24 angeordnet sind.

Außerdem können die Zwischenwand 24 mit Netzanschluß und der Lichtkasten 34 abnehmbar an den vertikalen Elementen 12 montiert werden, um eine oder mehrere der Zwischenwände 16 zu ersetzen. Die Zwischenwand 24 mit Netzanschluß, die im allgemeinen einer Stiftplatte ähnelt, liefert eine Vielzahl von Buchsen 25 zum Halten und zur Spannungsversorgung kleinerer Bauteile, wie etwa des Punktlichts 26 und des beleuchteten Kastens 28. Nichtelektrische Teile, wie etwa die Einhängehaken 30 und das Regal 32, können ebenfalls mit der Zwischenwand 24 mit Netzanschluß verwendet werden. Möbelteile, wie das Punktlicht 26, die Einhängehaken 30 und das Regal 32 können auch mit den horizontalen Elementen 14 verwendet werden. Der Lichtkasten 34 umfaßt eine lichtdurchlässige Fläche und eine innere Lichtquelle und kann verwendet werden, um Poster und Werbeanzeigen auszustellen.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 2 wird die Konstruktion einer veranschaulichenden Ausführungsform des vertikalen Elements 12 beschrieben. Das vertikale Element 12 weist im allgemeinen ein längliches äußeres Element 39 und eine Abdeckung 41 auf, die zusammen einen Kastenkanal bilden. Bevorzugt sind das äußere Element 39 und die Abdeckung 41 aus Aluminium, Stahl oder einem anderen geeigneten Material gefertigt und können entweder durch ein maschinelles Zerspanungs- oder ein Strangpreßverfahren hergestellt werden. Das äußere Element 39 und die Abdeckung 41 haben bevorzugt eine Pulver- oder Kunststofftauch-Beschichtung, um das vertikale Element 12 gegen andere Bestandteile des Bausatzmöbelsystems zu isolieren. Alternativ kann das äußere Element 39 als einem spritzgegossenen Kunststoffmaterial geformt sein, in welchem Fall eine isolierende Beschichtung nicht erforderlich ist. Schlitzförmige Öffnungen 42 sind in dem äußeren Element 39 vorgesehen, um einen Schaftteil einer Halteklemme für ein Bausatzmöbelteil aufzunehmen. Weitere Öffnungen, wie etwa rechteckige Löcher 40 sind so konstruiert, daß sie, wie in Fig. 1 gezeigt, mit entsprechenden Vorsprüngen eines hinteren Teils von Bausatzzwischenwänden 16 zusammenpassen.

Der Leiter 44 ist direkt hinter dem Halteelement 39 angeordnet und besteht bevorzugt aus einem leitenden Material, wie etwa Messing oder Kupfer, das geknickt oder spritzgegossen ist, um einen U-förmigen Querschnitt zu haben. Dann werden Öffnungen 46 in den Leiter 44 gestanzt oder abgespant, so daß die Öffnungen 46 mit den Schlitzen 42 ausgerichtet sind, wenn der Leiter 44 hinter und neben das Halteelement 39 gestellt wird. Die Öffnungen in dem Halteelement 39 und dem Leiter 44 liefern eine Einrichtung damit ein Schaftteil der Klemme 23, wie in der weiter unten diskutierten Fig. 3C gezeigt, mechanisch und elektrisch in das vertikale Element 12 eingreift. Alternativ ist nur das äußere Element 39 pulver- oder kunststofftauchbeschichtet, und die innere Oberfläche ist bloß oder nickelbeschichtet, um als ein Leiter zu funktionieren, und der Leiter 44 kann weggelassen werden.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 3A und 3B, werden jeweils ein seitlicher und ein vorderer Riß einer veranschaulichenden Ausführungsform der Klemme 23 gezeigt. Die Klemme 23 ist typischerweise ein flaches, längliches Teil aus Stahl oder Aluminium mit einer Form ähnlich der in Fig. 3A gezeigten. Die Klemme 23 umfaßt einen ausgekragten Teil 86 und einen Schaftteil, der im allgemeinen durch das Bezugszeichen 82 angezeigt wird. Der Schaftteil 82 umfaßt eine vertikale Fläche 80 und eine Kerbe 84, die so wirken, daß sie in das vertikale Element 12 eingreifen und die Halteklemme 23 in einer ausgekragten Weise halten. Der ausgekragte Teil 86 kann wahlweise durchgebohrte Schraublöcher zum Befestigen der Klemme 23 an verschiedenen Bausatzmöbelteilen haben.

Die Klemme 23 ist bevorzugt mit einem leitenden Metallüberzug 88, z. B. einem Nickelüberzug, versehen, um seine elektrische Leitfähigkeit zu verbessern. Eine strapazierfähige, isolierende Beschichtung 90, wie etwa durch eine industrielle Pulver- oder eine Kunststofftauch-Beschichtung geliefert, die für inneren und äußeren Gebrauch als geeignet gilt, wird dann über den Nickelüberzug 88 aufgetragen. Die Beschichtung 90 wird über die ganze Oberfläche der Klemme 23 aufgetragen, abgesehen von der Fläche 80 und dem Bereich 87 um das Schraubloch 85 herum. Der Nickelüberzug 88 wird um das Schraubloch 85 herum frei gelassen, so daß eine Drahtleitung, wie hier weiter unten in Verbindung mit Fig. 9 diskutiert, von einem elektrischen Einbauteil elektrisch mit der Klemme 23 verbunden werden kann. Der Nickelüberzug 88 wird auch an der Fläche 80 frei gelassen, um, wie in Fig. 3C gezeigt, einen elektrischen Kontakt zwischen der Klemme 23 und dem Leiter 44 des vertikalen Elements 12 zu liefern.

Fig. 3C ist ein vertikaler Querschnitt durch das vertikale Element 12, der zeigt, wie die Klemme 23 und das vertikale Element 12 ineinandergreifen. Wie gezeigt, geht der Schaftteil 80 der Klemme 23 durch Schlitze in dem äußeren Element 39 und dem Leiter 44 des vertikalen Elements 12. Wenn die Klemme 23 gesenkt wird, greift die Kerbe 84 in der Klemme 23 in den unteren Teil des Schlitzes in dem vertikalen Element 12 ein. Gleichzeitig erstreckt sich der Schaftteil 82 oberhalb des oberen Teils des Schlitzes, wobei ein mechanischer Halt für den ausgekragten Teil 86 geliefert wird und auch ein elektrischer Kontakt zwischen dem nackten Nickelüberzug auf der Fläche 80 und dem Leiter 44 geliefert wird.

Noch einmal Bezug nehmend auf Fig. 2 ist das horizontale Element 14 im Aufbau ähnlich dem äußeren Element. 39 des vertikalen Elements 12. Das horizontale Element 14 umfaßt einen Seitenteil 50 mit einer Anzahl von Löchern 51, die in regelmäßigen Abständen entlang seiner Länge durchgebohrt sind. Elektrische Buchsen 25, ähnlich einer Buchse für einen Phono- oder Stereokopfkörper, sind mit Muttern 60 in Löcher 51 montiert. Elektrische Verbindungsblöcke 54, einschließlich eines Federstifts 56, sind an beiden Enden des horizontalen Elements 14 montiert.

Wie in Fig. 2 gezeigt, hat der hohlträgerförmige Teil des vertikalen Elements 12 eine Vielzahl von Löchern 57, die durch seine Seiten gebohrt sind, wodurch ein kleiner Teil des Leiters 44 freigelegt wird. Das horizontale Element 14 wird mit einer Schraube 62 an dem Schraubloch 64 an das vertikale Element 12 geschraubt oder befestigt. Wenn es richtig befestigt ist, wird der Federstift 56 gegen den Teil des Leiters 44 vorgespannt, der über das Loch 57 frei liegt, wodurch ein elektrischer Kontakt mit dem Leiter 44 oder in den Ausführungsformen, in denen ein getrennter Leiter weggelassen wird, einem inneren Teil des vertikalen Elements 12 hergestellt wird. Die Verdrahtung 53 verbindet die Buchsen 25 mit dem Verbindungsblock 54 in einem Reihenaufbau, um Spannung an die Buchsen 25 zu liefern. Der an der Fläche 50 befestigte Kanal 52 umschließt und schützt die Buchsen 25, die Verdrahtung 53 und die Verbindungsblöcke 54, während er dem horizontalen Element 14 Steifheit verleiht. Wie bei dem vertikalen Element 12 sind die Fläche 50 und der Kanal bevorzugt durch eine Pulver- oder Kunststofftauch-Beschichtung isoliert.

Querschnittansichten von verschiedenen veranschaulichenden Ausführungsformen des vertikalen Elements 12 sind in Fig. 4A bis 4F gezeigt. Der in Fig. 4D gezeigte Querschnitt entspricht der Ausführungsform des in Fig. 2 gezeigten vertikalen Elements 12, einschließlich zwei Spalten mit Schlitzen 42 in dem äußeren Elementen 39 und entsprechenden Schlitzen 46 im Leiter 44. Das äußere Element 39 umfaßt auch seitliche Löcher 57, Zwischenwandmontagelöcher 40 und eine Abdeckung 41. Eine alternative Ausführungsform mit nur einer einzigen Spalte von Schlitzen 42 ist in Fig. 4C gezeigt; ansonsten ist die Ausführungsform von Fig. 4C die gleiche wie die in Fig. 4D gezeigte. Des weiteren sind die veranschaulichend in Fig. 4A und. 4B abgebildeten Ausführungsformen jeweils ähnlich aufgebaut wie die in Fig. 4C und 4D gezeigten, abgesehen davon, daß die vertikalen Elemente in Fig. 4A und 4B Schlitze in entgegengesetzten Seiten 39a und 39b haben. Auf diese Weise können die Ausführungsformen von Fig. 4A und 4B in Situationen verwendet werden, in denen sowohl die Vorder- als auch die Rückseite der vertikalen Elemente 12 sichtbar sein kann, wie etwa zum Beispiel wenn eine Bausatzausstellung in der Mitte eines Einzelhandelsgeschäfts angeordnet ist.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 4E und 4F werden zwei weitere alternative Ausführungsformen der vertikalen Elemente 12 beschrieben. In diesen Ausführungsformen ist das äußere Element 39 im allgemeinen wie ein Kanal mit Erweiterungen 49, welche die Öffnung 47 begrenzen, geformt. Der Leiter 44 ist im allgemeinen wie ein länglicher Balken oder eine Platte geformt und hat eine Reihe von entlang seiner Länge beabstandeten Schlitzen 46. Der Leiter 44 wird in den Schlitzen 48 auf der Innenseite des äußeren Elements 39 aufgenommen, welche den Leiter in einer Position halten, die gegen die Öffnung 47 derart zurückgesetzt ist, daß die Schlitze 46 mit der Öffnung 47 ausgerichtet sind. Wenn die Klemme 23 (Fig. 1 und 3A-3C) in den Schlitz 46 im Leiter 44 eingreift, hält der Leiter 44 somit die Klemme 23 in einer ausgekragten Weise, während die Erweiterungen 49 des äußeren Teils 39 seitlichen Halt liefern.

Noch eine andere Ausführungsform des vertikalen Elements 12 ist in Fig. 5 gezeigt, wobei das äußere Element 39 Erweiterungen 49a-49c umfaßt, die ein Paar benachbarter Öffnungen 47a und 47b begrenzen. Die Leiter 44a und 44b sind in die Schlitze 48 montiert, die auf der Innenseite der Öffnungen 47a und 47b angeordnet sind und gegenüber ihnen zurückgesetzt sind. Diese Ausführungsform des vertikalen Elements 12 kann somit mehrere Spannungen oder mehrere Spannungspolaritäten in einem einzelnen vertikalen Element liefern. Zum Beispiel können die Leiter 44a und 44b in einer elektrischen Schaltung so verbunden werden, daß der Leiter 44a die stromdurchflossene oder unter Spannung stehende Seite der Schaltung und der Leiter 44b die Erde oder Rückleitungsseite der Schaltung ist.

In Fig. 4A bis 4D ist der Leiter 44 derart angeordnet, daß die Öffnungen 46 mit entsprechenden Öffnungen 42 in dem äußeren Element 39 ausgerichtet sind, während die Öffnungen 46 in Fig. 4E-4F und in Fig. 5 mit der Öffnung 47 ausgerichtet sind. In jeder dieser Ausführungsformen geht ein Teil der Klemme 23 von Fig. 3A durch die Schlitze 46 in dem Leiter 44, so daß die Fläche 80 einen Kontakt mit ihr herstellen kann. Zusätzliche alternative Ausführungsformen des vertikalen Elements 12 von Fig. 1 sind in Figur. 6A und 6B gezeigt.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 6A und 6B kann das äußere Element 39 im wesentlichen identisch mit dem äußeren Element 39 jeder der Fig. 4A bis 4D sein. Jedoch unterscheidet sich der Leiter 44' von dem Leiter 44 in der Hinsicht, daß er eine Vielzahl von Klappen 58 anstelle der Schlitze 46 umfaßt. Wenn die Klappen 58 in das äußere Element 39 montiert sind, sind sie mit den entsprechenden Schlitzen 42 ausgerichtet.

Eine Klemme zur Verwendung mit den vertikalen Elementen von Fig. 6A und 6B ist in Fig. 7 gezeigt. Die Klemme 35 ist im allgemeinen ähnlich der Klemme 23 von Fig. 3a-3C und umfaßt einen Schaft 82 und einen ausgekragten Teil 86, die, abgesehen von dem das Schraubloch 85 umgebenden Bereich 87, mit der Schutzbeschichtung 90 bedeckt sind. Die Schutzbeschichtung 90 ist jedoch nicht auf den Kontaktbereich 36 des Schafts 82 aufgebracht. Wenn der Schaft 82 in ein entsprechendes vertikales Element eingeführt ist, liefert er mechanischen Halt für die Klemme, während der Kontaktbereich 36 den elektrischen Kontakt mit einer der Klappen 58 herstellt. Bevorzugt zeigt die Klappe 58 einen Elastizitätsgrad oder eine Federung, so daß die Klappe 58 gegen den Kontaktbereich 36 vorgespannt wird, um eine gute elektrische Verbindung sicherzustellen.

Fig. 8A bis 8D sind detaillierte Zeichnungen, die verschiedene Einrichtungen zur Energieversorgung der Leiter 44 der vertikalen Elemente 12 zeigen. In der Ausführungsform von Fig. 8A wird ein Draht 91 über seinen Endteil 52, eine Mutter und die Schraube 94 an einen unteren Teil des Leiters 44 geschraubt und mit einer Spannungsquelle für das Bausatzmöbelsystem verbunden. Eine Bodenabdeckung 95 ist vorgesehen. Dieses Verfahren ist mechanisch und elektrisch einfach, hält die Herstellungskosten niedrig; jedoch muß jedes vertikale Element einzeln verdrahtet werden, was das Aufstellen teurer und anfälliger für Verdrahtungsfehler macht.

Eine alternative Ausführungsform ist in Fig. 8B gezeigt, wobei das Leistenelement 68 mit Kunststoffblöcken 70 versehen ist, die unter Löchern montiert sind, die in regelmäßigen Abständen entlang ihrer Länge durch eine obere Oberfläche der Leiste 68 gebohrt sind. Die Kunststoffblöcke 70 umfassen eine Buchse 72, die aus Messing oder einem anderen geeigneten Material gebildet ist und in ein Loch in dem Block gedrückt ist. Die Buchsen 72 können dann mittels Draht 75 in einer verketteten Art und Weise verbunden werden, so daß benachbarte Buchsen von entgegengesetzter Polarität sind. In dieser Ausführungsform hat jedes vertikale Element 12 eine untere Abdeckung 74, die einen Messingstift 76 und eine Klemme 78 umfaßt. Der Stift 76 ist elektrisch mit der Klemme 78 verbunden, die ihrerseits an den Leiter 44 des vertikalen Elements gelötet oder anders daran befestigt ist. Der Leiter 44 kann daher mit Spannung versorgt werden, indem der Stift 76 einfach in die entsprechende Steckdose 72 in der Leiste 68 gesteckt wird. Dies liefert im wesentlichen eine "idiotensichere" Verdrahtung, aber aufgrund der erhöhten Komplexität, die die Herstellung der Leiste 68 mit sich bringt, zu einem etwas erhöhten Preis.

Fig. 5C und 8D zeigen weitere alternative Einrichtungen zur Spannungsversorgung der Leiter 44 innerhalb der vertikalen Elemente 12. In Fig. 8C umfaßt die Kunststoffabdeckung 71, die konstruiert ist, um in ein unteres Ende des vertikalen Elements 12 zu schnappen, einen Gewindepfosten 73, der mit Draht 77 mit einem Leiter 44 verbunden sein kann. Ein unterer Teil der Abdeckung 71 umfaßt Kerben 79, die geeignet sind, in die Drähte 75 einzugreifen, die in einem Leistenelement (nicht gezeigt) angeordnet sind. Bevorzugt umfaßt eine der Kerben 79 eine Isolierungslochanschlußstück (nicht gezeigt) zum Durchbohren der Schutzhülle eines der Drähte 75, um einen elektrischen Kontakt herzustellen. Das Anschlußstück ist seinerseits elektrisch mit dem Gewindepfosten 73 verbunden. Auf diese Weise wird über das Anschlußstück, den Gewindepfosten 73 und den Draht 77 eine elektrische Verbindung von einem der Drähte 75 zu dem Leiter 44 vervollständigt. Durch Abwechseln, welcher der. Drähte 75 von dem Anschlußstück gegriffen wird, wird die Polarität von benachbarten vertikalen Elementen gemäß den Prinzipien der Erfindung geändert.

In Fig. 8D weist die Leiste 68 bevorzugt einen Kunststoffstrangpreßteil mit zwei Kanälen auf, welche die Leiter 67 umschließen. Die Endabdeckung 81 einschließlich der mit den Drähten 75 verbundenen Metallklappen 83 greift in die Leiter 67 ein, um Spannung zu liefern. Der Koppler 65 liefert eine Einrichtung zum Verbinden der Leiter 67 in benachbarten Leisten 68. Die Kunststoffabdeckung 63 ist konstruiert, um in ein Ende des vertikalen Elements 12 von Fig. 1 und über die Leiste 68 zu schnappen. Die Kunststoffabdeckung 63 umfaßt den leitenden Stift 76, so daß ein Ende des Stifts 76 eine auf der Unterseite des Leiters 44 ausgebildete Klappe kontaktiert und das andere Ende des Stifts 76 durch das Loch 61 geht, um einen der Leiter 67 in der Leiste 68 zu kontaktieren, wenn der Stift 76 zu dem vertikalen Element 12 und zu der Leiste 68 geschnappt ist, wodurch der Leiter 44 mit Spannung versorgt wird. Die Kunststoffabdeckung 63 kann 180 Grad gedreht werden, um zu bestimmen, welche der Leiter 67 durch den Stift 76 kontaktiert sind, um die Polarität des Leiters 44 zu bestimmen. Vorteilhafterweise stellt diese Ausführungsform auch sicher, daß die vertikalen Elemente 12 aufgrund der durch die Löcher 61 gelieferten Ausrichtungspunkte richtig beabstandet sind. Ein Fachmann erkennt, daß die vielfältigen in Fig. 8A bis 8D gezeigten Merkmale in anderen Kombinationen als den hier gezeigten verwendet werden können.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 9 wird die Konstruktion einer veranschaulichenden Ausführungsform des Regalträgers 18 einschließlich des Lichteinbauteils 106 beschrieben. Die Klemmen 23 sind unter Verwendung von Isolierblöcken 102 und Schrauben 104 an jedem Ende von Querträgern 100 befestigt. Bevorzugt sind die Querträger 100 aus Aluminium gefertigt, und die Isolatorblöcke 102 sind aus einem maschinenverarbeitbaren Kunststoff, wie etwa Nylon oder Delrin, gefertigt. Das Lichteinbauteil 106, einschließlich des Lichtelements 108, des Reflektors 110 und der Einfassung 112, wird dann an den Querträgern 100 befestigt. An jedem Ende des Lichte inbauteils 106 vorgesehene elektrische Drähte 106 sind durch die Schraublöcher 85 mit entsprechenden Klemmen 23 verbunden, so daß die Drähte 116 mit einem Teil des Nickelüberzugs (siehe Fig. 3A-3C), der durch die Pulverbeschichtung 90 im Bereich 87 frei liegt, elektrisch verbunden sind. Der Wärmereflektor 114 liefert eine thermische Isolierung, um Schaden an einem Regal, das auf ausgekragten Teilen der Klemmen 23 ruht, zu verhindern.

Das Lichteinbauteil 22 von Fig. 10 ist in weitester Hinsicht, einschließlich den Klemmen 23, den Querträgern 100 und den Isolatoren 102, ähnlich dem Lichteinbauteil 18 von Fig. 9. Das Beleuchtungselement 108 und der Reflektor 110 sind an den Querträger 119 montiert. Die Linse 112, der Querträger 119 und die Abdeckung 120 sind ihrerseits zwischen Endstücke 122 montiert, um ein Lampenmodul zu bilden. Die Endstücke 122 sind schwenkbar an den Klemmen 23 montiert, so daß das Lampenmodul um eine Achse gedreht werden kann, die durch seine Länge läuft.

Fig. 11 ist eine detailliertere Ansicht der Zwischenwand 24 mit Netzanschluß von Fig. 1. Die Zwischenwand 24 mit Netzanschluß weist eine Schicht 130 aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material mit einer Vielzahl von Löchern 132 auf. Obwohl die Löcher in Fig. 8 in einem rechteckigen Gitter angeordnet sind, muß das nicht der Fall sein. Jedes Loch in der Kunststoffschicht 130 ist mit einer Buchse 25 ausgelegt, die von einer Schraubenmutter 60 an ihrem Platz gehalten wird. Leitende Eckstücke 137 sind an den Ecken der Kunststoffschicht 130 befestigt, um eine Verstärkung der Schicht zu liefern und um einen Platz zur Befestigung der Klemmen 138 zur Verfügung zu stellen. Die Verdrahtung, von der ein Teil durch das Bezugszeichen 135 angezeigt wird, verbindet die Buchsen 25 elektrisch mit den Klemmen 138. Eine hintere Abdeckung 140, die mit Abstandshaltern 142 an die Kunststoffschicht 130 montiert ist, bedeckt und schützt die Buchsen 25 und die Verdrahtung 135 Außerdem können Zierstücke 139 befestigt werden, um der Zwischenwand 24 mit Netzanschluß ein vollendeteres Aussehen zu verleihen.

Wie detaillierter in Fig. 12 gezeigt, ähnelt die Buchse 25 einer paneelmontierten Buchse für eine 6,35 mm (1/4")-Phonobuchse. Die Buchse 143, die eine 1/4"- Phonobuchse zeigt, weist einen Spitzenteil 141 mit ein oder mehreren Leitern 141a, 141b und 141c auf, welche mit entsprechenden Kontakten im Inneren der Buchse 25 verbinden. Wenn die Buchse 143 in die Buchse 25 eingeführt ist, kann sie einer mit den Drähten 144 verbundenen Vorrichtung elektrische Spannung liefern. Außerdem kann die Buchse 143 als eine Montagevorrichtung für kleine elektrische Einbauteile, wie etwa das Punktlicht 26 von Fig. 1 oder die Tischlampe 170 von Fig. 13, fungieren.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 13 werden die Prinzipien der vorliegenden Erfindung in einer Ausführungsform gezeigt, die geeignet für Bausatztrennwände zur Verwendung in einer Büroumgebung ist. Wie in Fig. 1, ist ein Rahmen aus horizontalen und vertikalen Elementen (Sicht verdeckt) aufgebaut, und Bausatzzwischenwände 16 sind daran befestigt. Da die Trennwand 160 fei stehend sein kann, d. h. nicht an einer tragenden Wand oder Decke befestigt sein kann, werden die Abdeckungen 161, Leisten (nicht gezeigt), Kanten 163 und Eckstücke 165 jedoch verwendet, um zusätzliche bauliche Steifheit zu liefern und um sichtbaren Kanten der Trennwand 160 ein ästhetischeres und vollendeteres Aussehen zu verleihen. Da beide Flächen der Trennwand 160 dem Blick frei liegen können, können die Zwischenwände 16 des weiteren an beiden Seiten der Trennwand 160 befestigt werden. Eine Spannungsquelle für die Trennwand 160 kann in dem Raum hinter einer der Zwischenwände 16 angeordnet werden.

Benachbart zu der Trennwand 160 sind Schreibtische 162 und ein Bücherregal oder Schrank 164 gezeigt. Die von den vertikalen Elementen 12 gelieferte Spannung kann vorteilhaft verwendet werden, um die Lichter in dem Schreibtisch 162 mit Spannung zu versorgen, wodurch eine innere Beleuchtung für die Oberfläche der Schreibtische 162 geliefert wird und sie geeignet gemacht werden, Röntgen- oder Photofolien anzuschauen. Alternativ kann in der Trennwand 164 ein Leuchttisch ähnlich dem Leuchttisch 34 von Fig. 1 installiert werden, um Röntgenbilder und andere transparente Medien anzuschauen. Wenngleich nicht gezeigt, ist der Leuchttisch 34 von Fig. 1 unter Verwendung von Klemmen, die im wesentlichen identisch mit den Klemmen 138 von Fig. 11 sind, an der Bausatzwandeinheit 10 befestigt. Eine Hilfsbandleitung 168, die im Aufbau ähnlich dem horizontalen Element 14 von Fig. 2 ist, kann entlang eines hinteren Rands des Schreibtischs 162 angeordnet werden, um ein praktisches Verfahren zum Befestigen und zur Spannungsversorgung der Schreibtischlampe 170 und des Blatthalters 172 ebenso wie von anderen Zubehörgegenständen (nicht gezeigt) mit und ohne Netzanschluß zur Verfügung zu stellen. Außerdem können das Bücherregal oder der Schrank 164 elektrische Spannung von der Trennwand 160 erhalten, um das Unterregal-Lichteinbauteil 166 mit Energie zu versorgen, um eine geeignete Aufgabenbeleuchtung für Schreibtische 162 zu liefern. Das Punktlicht 26 kann auch Spannung von der Trennwand 160 erhalten.

Noch eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Hilfe eines in Fig. 14 gezeigten Bücherkastens 180 gezeigt. Der Bücherkasten 180, der entweder frei stehend oder an einer tragenden Wand befestigt sein kann, umfaßt einen Sockel 181, vertikale Seiten 183 und Regale 182 und 185. Die vertikalen Elemente 12 sind in Rillen oder Schlitze in den vertikalen Seiten 183 montiert. Die Regale 182, die einstellbar oder fest sein können, werden von an den vertikalen Elementen 12 befestigten Regalhaltern 184 gehalten. Die Regale 182 können das Unterregal-Lichteinbauteil 187 (siehe Fig. 15) enthalten. Die Regalhalter 184 umfassen einen wie eine Klemme 23 von Fig. 3A geformten Teil zum Eingreifen in die vertikalen Elemente 12 und einen Blockteil zum Halten der Regale 182. Eine Spannungsquelle (nicht gezeigt) für den Bücherkasten 180 kann in dem Sockel 181 versteckt werden.

Das Unterregal-Einbauteil 187 zur Verwendung mit dem Bücherkasten 180 und die Regalhalter 184 zum Halten der Regale 182 sind in Fig. 15 detaillierter gezeigt. Das Lichteinbauteil 187 ist in vieler Hinsicht, einschließlich der Querelemente, der Isolatoren 102, des Lichtstreifens 108, des Reflektors 110, der Einfassung 112, des Wärmereflektors 114 und der Anschlußdrähte 116, ähnlich dem hier weiter oben in Verbindung mit Fig. 9 diskutierten Lichteinbauteil 106. Jedoch sind in Fig. 15 die Halteklemmen 23 von Fig. 9 durch Endstücke 190 und 192, die eine L-förmige Einheit bilden, ersetzt.

Die Regalhalter 184 weisen auf: kleine Klemmen 189, die wie der Schaftteil der Klemme 23 von Fig. 3A geformt sind, und einen Abstandshalter 193, der die Klemmen 189 trennt, so daß sie richtig in entsprechende Schlitze in dem vertikalen Element 12 eingreifen. Die Blöcke 191 sind an Klemmen 189 befestigt, um einen Sims zum Halten der Regale 182 zu liefern. Die Blöcke 191 umfassen auch eine in ihre obere Oberfläche montierte Buchse, wobei die Buchse elektrisch mit den Klemmen 189 verbunden ist. Die Stifte 186 stehen von dem Endstück 192 des Lichteinbauteils 187 nach unten vor, um eine elektrische Verbindung zwischen dem Endstück 192 und den Buchsen in den Halteklemmen 189 zu liefern und um zu verhindern, daß das Regal 182 von der Klemme 184 rutscht.

Eine alternative Ausführungsform eines Ausstellungskastens gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 16 gezeigt. Der Ausstellungskasten 123 ist ähnlich dem Bücherkasten 180 von Fig. 14, abgesehen davon, daß der Ausstellungskasten 123 einstellbare Regale 124 mit Stiften oder Pflöcken hält, welche in die Löcher 125 eingeführt sind, die in Spalten in den Seiten 126 des Ausstellungskastens angeordnet sind. Leitende Bahnen sind innerhalb der Seiten angeordnet, so daß die Stifte die elektrische Verbindung mit den leitenden Bahnen herstellen, wenn die Stifte in die Löcher eingeführt sind. Ein auf einem Regal angeordnetes elektrisches Einbauteil erhält Spannung durch den elektrischen Kontakt mit den speziellen Stiften. Eine Niederspannungsquelle, die in dem Sockel 181 versteckt sein kann, liefert Spannung an die leitenden Bahnen mit unterschiedlicher Polarität, wodurch das elektrische Einbauteil mit Spannung versorgt wird.

Der Ausstellungskasten 123 umfaßt die Seiten 126, den Sockel 181, die Oberseite 127, die Hinterseite 128 und die Regale 124. Die Seiten 126 enthalten Spalten mit beabstandeten Löchern 125. In entsprechende der Löcher 125 eingeführte Stifte liefern Halt für einstellbare Regale 124, die neu angeordnet werden können, indem die Stifte zu verschiedenen Gruppen von Löchern 125 bewegt werden.

Wie in Fig. 17A und 17B gezeigt, ist die leitende Bahn 131 hinter den Löchern 125 in den Seiten 126 angeordnet, die bevorzugt von einem verbundartigen Aufbau der Art sind, daß die leitende Bahn 131 zwischen aus Holz oder einem anderen geeigneten Material gefertigten Schichten 133a und 133b eingeschlossen ist. In der Ausführungsform von Fig. 17A hat die Schicht 133b eine erhebliche Dicke, deshalb umfaßt die leitende Bahn 131 Stiftgehäuse 134, die kurzen Röhren ähneln, welche sich in die Schicht 133b erstrecken, aber nicht durch sie vorstehen, um einen ausreichenden elektrischen Kontakt zwischen einem Stift und dem Leiter 131 sicherzustellen. Alternativ kann die Schicht 131b, wie in Fig. 17B gezeigt, ein relativ dünnes Furnier aufweisen. Daher kann die leitende Bahn 131 Balkenmaterial mit einer Reihe von Löchern 136 entlang seiner Länge aufweisen, so daß ein Stift die Bahn 131 in einem der Löcher 136 kontaktiert.

Ein veranschaulichender Stift und ein Einbauteil zur Verwendung in Verbindung mit dem Ausstellungskasten 123 von Fig. 16 sind in Fig. 18 gezeigt. Der Stift 129 weist einen kleinen Block 142 auf, der aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material, wie etwa Holz oder isoliertem Metall, gefertigt ist. Der leitende Stift 145 steht von einer Fläche des Blocks 142 vor, und die leitende Buchse 146 ist in einer oberen Oberfläche des Blocks 142 angeordnet und elektrisch mit dem Stift 145 verbunden.

Das Einbauteil 147, einschließlich des Lichtstreifens 148, des Reflektors 149 und der Linse 150, kann in eine Aussparung auf der Unterseite des Regals 124 montiert werden. Der Endteil 151 des Einbauteils 147 umfaßt den Stift 152, der - sei es durch einen Draht oder eine andere geeignete Einrichtung - mit den Lampen 153 des Lichtstreifens 148 elektrisch verbunden ist. Der Stift 152 ist auch geeignet, elektrisch und mechanisch in die Buchse 146 des Haltestifts 129 einzugreifen. Ein ähnlicher Endteil ist auf dem entgegengesetzten Ende des Einbauteils 147 (nicht gezeigt) angeordnet, um in einen Haltestift auf der entgegengesetzten Seite des Ausstellungskastens 123 einzugreifen, wodurch eine Schaltung zur Spannungsversorgung der Lampen 153 fertiggestellt wird.

Ein alternatives Verfahren zum Verbinden eines Unterregal-Einbauteils mit der leitenden Bahn 131 ist in Fig. 19 gezeigt. Das Beleuchtungseinbauteil 147 ist bevorzugt in die Unterseite des Regals 124 vertieft. Eine Federstahlhülse 154 mit einem "omegaförmigen" Querschnitt ist in Rillen 155 angeordnet und durch einen festen Stift 156 und einen Draht 157 mit den Lampen 153 des Beleuchtungseinbauteils 147 verbunden. Die Regalhaltestifte 129, die kurzen leitenden Stangen ähneln, sind in die Löcher 125 in den Seiten 126 des Ausstellungskastens 123 eingeführt. Wenn das Regal 124 nach unten auf die Haltestifte 129 gebracht wird, verformt sich die Hülse 154 und schnappt auf den Haltestift. Die Tätigkeit der Hülse 154 auf dem Haltestift 129 liefert sowohl einen guten elektrischen Kontakt zur Spannungsversorgung des Lichteinbauteils 147 als auch einen guten mechanischen Halt, um zu verhindern, daß das Regal 124 unabsichtlich von dem Ausstellungskasten 123 entfernt wird.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 20 wird ein anderes übliches Ausstellungssystem, das entsprechend den Prinzipien der vorliegenden Erfindung angepaßt ist, beschrieben. Die Ausstellungsvorrichtung 158 weist eine Anzahl von Zwischenwänden 159 einschließlich eines Felds von Buchsen oder Scheiben auf. Haltestangen 169, die konstruiert sind, um in die Buchsen oder Scheiben einzugreifen, halten, wie in Fig. 21 gezeigt, die Regale 171, Lichter 173 und andere Vorrichtungen, wie etwa Kleiderstangen, Schilder und ähnliches, unter Verwendung von Haken 174, die in Rillen 175 in den Haltestangen 169 passen. Gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung verbinden die Haltestangen 169 sowohl mechanisch als auch elektrisch mit den Steckdosen und/oder Pucks, um Halt zu liefern ebenso wie eine elektrische Spannungsquelle zu liefern.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 22 werden die Pflock- und Scheibensysteme detaillierter beschrieben. Buchsen 167 und Scheiben 168 werden in die Löcher 176 in den Zwischenwänden 159 eingeführt und mit den hinter den Zwischenwänden 159 angeordneten Leitern 177 verbunden. Die Leiter 177 können Metallstangenmaterial mit Löchern aufweisen, die an Stellen entlang seiner Länge gebohrt sind, welche den Löchern 176 in den Zwischenwänden 159 entsprechen. Die Buchsen. 167 können einen Gewindeschaftteil haben, der durch die Löcher 176 in den Zwischenwänden 159 und Leitern 177 geführt wird und durch eine Schraubenmutter 178 befestigt wird. Alternativ kann der Leiter 177 einen Draht aufweisen, der unter der Schraubenmutter 178 verkeilt ist, oder ein Endteil der Buchsen 167 und Scheiben 168 kann ein Anschlußstück ähnlich dem auf der Kunststoffabdeckung 71 von Fig. 8C gezeigten umfassen. Der Leiter 177 ist über den Draht 91 oder durch eines der anderen in Fig. 8A bis 8D gezeigten Verfahren mit einer Niederspannungsquelle verbunden.

Die Stange 169 weist eine leitende Stange mit einem elektrisch isolierenden Material, wie etwa einer Kunststoff- oder Pulverbeschichtung, auf, die entlang einer beträchtlichen Länge davon angeordnet ist. Der Endteil 195, der nicht isoliert ist, ist geeignet, in die Buchse 167 eingeführt und mechanisch und elektrisch mit ihr verbunden zu werden. Zum Beispiel kann der Endteil 195 einen Stift 196 umfassen, der an einen krummen Schlitz 197 in einer Seite der Buchse 167 angepaßt ist, so daß der Pflock 169 mit einer drehenden Bewegung in die Buchse 197 eingeführt werden muß. Der Kontakt zwischen dem Stift 196 und dem krummen Schlitz 197 liefert eine im Aufbau vernünftige mechanische Verbindung ebenso wie einen guten elektrischen Kontakt. Umfangsrillen 175 legen Teile der leitenden Stange frei, um für einen Kontakt mit den Haken 174 von Fig. 21 zu sorgen. Bevorzugt sind die Rillen 175 breit genug, um die Breite von zwei Haken aufzunehmen, so daß benachbarte Regale von einem gemeinsamen Pflock gehalten werden können.

In einem scheibenartigen System weisen die Scheiben 168 eine Kunststoffscheibe 199 auf, die auf dem Ende einer kurzen leitenden Gewindestange angeordnet ist, welche, wie weiter oben beschrieben, an dem Leiter 177 und der Zwischenwand 159 befestigt ist. Ein Flanschteil 188 hält die Kunststoffscheibe 199 beabstandet von der Oberfläche der Zwischenwand 159, so daß ein geeignet angepaßtes Ende der Haltestange 169 über die Scheibe 199 passen und in sie eingreifen kann, um mechanischen Halt zu liefern. Das Ende der Haltestange 169 ist ebenfalls geeignet, den Flanschteil 188 zu kontaktieren, um eine elektrische Verbindung damit herzustellen. In anderer Hinsicht sind die Haltestangen, Regale, Lichter und anderen Einbauteile identisch mit denen, die in dem Pflocksystem verwendet werden.

Nun Bezug nehmend auf Fig. 23A und 23B werden erläuternde Ausführungsformen von mobilen Ausstellungseinheiten gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die freistehende Ausstellungseinheit 208 umfaßt, wie in dem Ausstellungssystem von Fig. 1 gezeigt, einen Rahmen aus vertikalen und horizontalen Elementen (12 bzw. 14) und Zwischenwänden 16 ebenso wie Zierstücke 161 und 163, wie sie befestigt an die Trennwand 160 von Fig. 13 gezeigt sind. In Fig. 23A wird die freistehende Ausstellungseinheit 208 von einem Sockel 200 getragen, der für eine verbesserte Beweglichkeit Räder oder Rollen 202 umfassen kann oder ohne die Räder 202 verwendet werden - kann, wenn eine halbpermanente Installation erwünscht ist. Alternativ kann die Ausstellung 208 von an Beinen 206 befestigten Rollen 202 getragen werden, wie in Fig. 23B gezeigt. Wie in Fig. 23B gezeigt, kann die Abdeckung 161 für die Befestigung kleiner Gegenstände, wie etwa einem Schild 207 oder ähnlichem, Buchsen ähnlich der Buchse 25 des horizontalen Elements 14 von Fig. 2 haben. Andere Möbelstücke, wie etwa die Regale 18 und der Ständer 20 können an den freistehenden Ausstellungsvorrichtungen 208 und 210 befestigt werden.

Bevorzugt haben die freistehenden Ausstellungseinheiten 208 und 210 eine in dem Sockel 200 oder hinter den Zwischenwänden versteckte Spannungsquelle, so daß die freistehende Ausstellungseinheit 208 und 210 mit relativer Leichtigkeit vorteilhaft an jede praktische Stelle bewegt werden kann und mit Spannung versorgt werden kann, indem das Stromanschlußkabel 204 in jede beliebige nahegelegene elektrische Steckdose gesteckt wird. Alternativ können die Anzeigeeinheiten 208 und 210 Batterien oder Stromzellen und ähnliches umfassen, um es den Ausstellungseinheiten zu ermöglichen, für begrenzte Zeitspannen in Bereichen verwendet zu werden, die von elektrischen Steckdosen entfernt sind.

Während hier eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wurde, ist es für Fachleute offensichtlich, daß vielfältige Änderungen und Modifizierungen daran vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen. Zum Beispiel sind das Kombinieren von baulichen Elementen, das Auswechseln von Materialien und Vertauschen von Kontaktstiften und Buchsen beispielhafte Modifizierungen, die nicht außerhalb den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen. Deshalb ist beabsichtigt, daß die beigefügten Patentansprüche alle derartigen Änderungen und Modifikationen abdecken, die in den Schutzbereich der Erfindung, wie in den Ansprüchen spezifiziert, fallen.


Anspruch[de]

1. Bausatzmöbelsystem (10, 160, 180, 158, 208, 210), das aufweist:

erste und zweite vertikale Elemente (12), die aufweisen:

ein äußeres Element (39) mit einer ersten Öffnung (42) in einer seiner Flächen, und

ein erstes leitendes Element (44), das hinter der Fläche des äußeren Elements (39) angeordnet ist, so daß ein Teil des ersten leitenden Elements (44) in der Nähe der ersten Öffnung (42) angeordnet ist;

erste und zweite Halteelemente (23) einschließlich eines Schaftteils (82) zum Eingreifen in die erste Öffnung (42)

ein zwischen den ersten und zweiten Halteelementen angeordnetes Möbelstück (18, 20, 22); und

eine mit den leitenden Elementen (44) der ersten und zweiten vertikalen Elemente (12) verbundene Niederspannungsquelle (15),

dadurch gekennzeichnet, daß

benachbarte leitende Elemente (44) mit der Niederspannungsquelle (15) verbunden sind, so daß sie von entgegengesetzter Polarität sind; und

die ersten und zweiten Halteelemente (23) aus einem leitenden Material gefertigt sind und einen Kontaktteil (36, 80) zur Herstellung der elektrischen Verbindung mit dem ersten leitenden Element (44) umfassen, wenn der Schaftteil (82) in die erste Öffnung (42) eingreift;

wobei die Spannungsquelle (15), die leitenden Elemente (44) und die Halteteile (23) einen Teil einer elektrischen Schaltung bilden.

2. System nach Anspruch 1, wobei die vertikalen Elemente (12) eine zweite Öffnung (57) in einer Seite des äußeren Elements (39, 40, 41) umfassen, wobei das System ferner ein zwischen den ersten und zweiten vertikalen Elementen (12) angeordnetes horizontales Element (14) aufweist, wobei das horizontale Element (14) aufweist:

erste und zweite Enden (54), die geeignet sind, durch die zweiten Öffnungen (57) mit den leitenden Elementen (44) der ersten und zweiten vertikalen Elemente (12) verbunden zu werden; und

mindestens ein elektrisches Einbauteil. (25), das derart zwischen den ersten und zweiten Enden (54) verbunden ist, daß mindestens ein elektrisches Einbauteil (25) mit den leitenden Elementen (44) elektrisch verbunden ist.

3. System nach Anspruch 1 oder 2, das ferner eine Zwischenwand (16, 24, 34, 159) aufweist, die zwischen den ersten und zweiten vertikalen Elementen (12) verbunden ist.

4. System nach Anspruch 3, wobei die vertikalen Elemente (12) eine zweite Öffnung (57) in einer Seite des äußeren Elements (39, 40, 41) umfassen, die Zwischenwand (24, 34, 159) mindestens ein elektrisches Einbauteil (25, 167, 168) umfaßt und die Zwischenwand. (24, 34, 159) elektrisch mit den leitenden Elementen (44) der ersten und zweiten vertikalen Elemente (12) durch die zweiten Öffnungen (57) darin verbunden ist, so daß das elektrische Einbauteil Strom bekommt.

5. System nach Anspruch 4, wobei die Zwischenwand eine durchsichtige Oberfläche hat und das mindestens eine Einbauteil ein hinter der durchsichtigen Oberfläche angeordnetes Licht ist.

6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das mindestens eine Einbauteil eine Buchse (25, 167) aufweist.

7. System nach Anspruch 6, das ferner eine elektrische Vorrichtung (26, 28, 170, 172) aufweist, die einen Stecker (143, 195) zum Eingreifen in die Buchse (25, 167) umfaßt, so daß die elektrische Vorrichtung (26, 28, 170, 172) über die Buchse (25, 167) elektrischen Strom bekommt.

8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die elektrische Vorrichtung (26, 28, 170, 172) ein Licht aufweist.

9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die ersten und zweiten vertikalen Elemente (12) ferner aufweisen:

eine zweite Öffnung (47b) in der Fläche des äußeren Elements (39, 40, 41), so daß die zweite Öffnung (47b) im wesentlichen auf gleicher Höhe, aber beabstandet von der ersten Öffnung (47a) ist; und

ein hinter der Fläche des äußeren Elements (39, 40, 41) derart angeordnetes zweites leitendes Element (44b), daß ein Teil des zweiten leitenden Elements (44b) in der Nähe der zweiten Öffnung (47b) angeordnet ist, wobei das zweite leitende Element (44b) geeignet ist, mit einer elektrischen Spannungsquelle (15) mit zum ersten leitenden Element (44a) entgegengesetzter Polarität verbunden zu werden, und wobei ein in die erste Öffnung (47a) eingreifendes Halteelement (23, 35) das erste leitende Element (44a) kontaktiert und ein in die zweite Öffnung (47b) eingreifendes Halteelement das zweite leitende Element (44b) kontaktiert.

10. System nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei das Möbelstück (18, 20, 22, 24, 34) zwischen den ersten und zweiten Halteelementen (23, 35) verbunden ist.

11. System nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Möbelstück (18, 20, 22, 24, 34, 162) ein Regal (18), einen Schreibtisch (162), eine Kleiderstange (20) oder einen Ausstellungskasten (28, 34) aufweist.

12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Möbelstück eine Beleuchtung (18, 20, 22, 34) aufweist, die mit den ersten und zweiten Halteelementen elektrisch verbunden ist.

13. System nach Anspruch 12, wobei die Beleuchtung auf der Unterseite eines Regals (18) oder in einem Schreibtisch (162) angeordnet ist.

14. Bausatzmöbelsystem (10, 160, 180, 158, 208, 210), das vertikale Elemente (12) mit leitenden Elementen (44, 131, 137), mit den vertikalen Elementen (12) verbundene Halteelemente (23, 35) und Möbelteile (18, 20, 22, 24, 34, 162) hat, die zwischen zwei Halteelementen (23, 35, 129) befestigt sind;

dadurch gekennzeichnet, daß

die leitenden Elemente (44, 131, 137) von benachbarten vertikalen Elementen (12) mit entgegengesetzten Polaritäten einer Niederspannungsquelle (15) verbunden sind;

die Möbelteile ein zwischen die Halteelemente (23, 35, 129) verbundenes elektrisches Einbauteil (25, 106, 147, 169, 184) umfassen;

die Halteelemente (23, 35, 129) aus einem leitenden Material gefertigt sind; und

die Halteelemente (23, 35, 129) so geformt sind, daß sie ein in dem vertikalen Element (12) angeordnetes leitendes Element (44, 131, 137) kontaktieren, wenn das Haltelement (23, 35, 129) mit einem vertikalen Element (12) verbunden ist, so daß das Halteelement (23, 35, 129) einen Teil der Schaltung für die Spannungsversorgung des elektrischen Einbauteils bildet.







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