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Dokumentenidentifikation DE69717325T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0789322
Titel Ersatzteil mit integriertem Speicher für Gebrauchs-, Eichungs- und andere Daten
Anmelder Hewlett-Packard Co. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Bullock, Michael L., San Diego, US;
Childers, Winthrop D., San Diego, US;
Hirst, Mark B., Boise, US;
Stephens, Ronald D. Jr., Escondido, US;
Gil Miquel, Antoni, 08201 Sabadell, ES
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 69717325
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.01.1997
EP-Aktenzeichen 973000037
EP-Offenlegungsdatum 13.08.1997
EP date of grant 27.11.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse G06K 15/00
IPC-Nebenklasse G03G 15/00   

Beschreibung[de]

Es wird Bezug auf das U.S.-Patent 5 491 540 der gleichen Anmelderin genommen.

Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die austauschbare Verbrauchsteile und -Vorräte verwendet, und insbesondere auf austauschbare Verbrauchsteile und -Vorräte, die einen integrierten Speicher zum Speichern von Verbrauchs-, Kalibrierungs- und anderen Daten umfassen.

Hintergrund der Erfindung

Im wesentlichen alle heutigen Kopiergeräte, Drucker, Plotter usw. umfassen einen Steuerungsmikroprozessor, der Eingangskalibrierungsdaten für interne Komponenten benötigt, um eine qualitativ hochwertige Produktion von Dokumenten zu ermöglichen. Da die meisten derartigen Vorrichtungen hergestellt werden, um einen Benutzeraustausch von Verbrauchsgegenständen zu ermöglichen, muß ein Eintrag von Verbrauchs- und Kalibrierungsdaten durch den Benutzer (oder Reparaturpersonal) durchgeführt werden, der die Austauschoperation durchführt. Ein Fehler beim Eintrag von Kalibrierungsdaten kann die Vorrichtung wesentlich verschlechtern oder die Vorrichtung funktionsunfähig machen.

Um den Verbrauch von Verbrauchsartikeln zu bestimmen, war der Stand der Technik bisher allgemein auf einfache Aufzeichnungserhaltungseinträge beschränkt, die es dem Benutzer ermöglichen zu wissen, wann ein Austausch erforderlich ist. Kopiergeräte z. B. zeigen oft einen Zählwert der Anzahl von Ausgabeseiten an und behalten eine interne Aufzeichnung der Anzahl von Drehungen der Trommel (oder einer organischen Photoleiterbahn) bei, um es dem Prozessor zu ermöglichen, ein Signal abzusetzen, wenn eine Wartung oder ein Austausch erforderlich ist.

Austauschbare Entwicklermodule werden gegenwärtig in vielen elektrophotographischen Druckern und Kopiergeräten verwendet. Jedes Entwicklermodul umfaßt einen Vorrat an Toner und Tonerträger gemeinsam mit einem Mechanismus, um die Toner/Träger-Mischung zu einer Trommel- (oder Bahn-) Oberfläche zu bringen. Um ordnungsgemäße Steuerungssignalpegel für ein Laserbelichtungssystem zu schaffen, stellt der Steuerungsmikroprozessor das Verhältnis von Toner zu Träger so ein, um eine ordnungsgemäße Mischung zu erzielen. Ein Verfahren zum Steuern des Toner-zu-Träger-Verhältnisses besteht darin, eine Oszillatorschaltung bereitzustellen, deren Frequenz durch das Toner-zu-Träger-Verhältnis variiert wird. Auf eine anfängliche Installation eines neuen Entwicklermoduls hin benötigt der Steuerungsprozessor eine Anzahl von Minuten, um ausreichende Daten von der Oszillatorschaltung anzusammeln, um das Toner-zu-Träger-Verhältnis zu bestimmen, um eine Einstellung der ordnungsgemäßen Signalpegel in dem Laserbelichtungssystem zu ermöglichen. Wenn das Entwicklermodul aus der Vorrichtung entfernt oder in eine andere Vorrichtung übertragen wird, muß die gesamte Kalibrierungsprozedur wiederholt werden.

Während, wie oben angezeigt wurde, Drucker und Kopiergeräte bisher einen Ausgabeseitenzählwert behalten haben, berücksichtigt ein derartiger grober Seitenzählwert keine unterschiedlichen Abnutzungspegel, die durch unterschiedliche Medientypen erzeugt werden. Eine Fixiereranordnung (die ein Paar von Walzrollen umfaßt, wobei eine oder beide erwärmt werden) z. B. zeigt nach etwa 80.000 Seiten eines Standardmedientyps ein Oberflächendurchschlagphänomen. Unterschiedliche Medientypen bewirken eine Abweichung der Abnutzung der Fixiereranordnung, wobei ein einfacher Seitenzählwert derartige Abweichungen nicht berücksichtigt.

Fixiereranordnungen, die bei Farbdruckern verwendet werden, verwenden ein Silikonöl, um den Farbsättigungspegel zu erhöhen und gedruckten Medienblättern eine Glanzerscheinung zu verleihen. Unterschiedliche Medientypen erfordern Abweichungen der Menge aufgebrachten Öls. Ein Steuerungssystem wird bereitgestellt, um es der Fixiereranordnung zu ermöglichen, den bestimmten Typ von Blattmedien zu kennen, um eine Bestimmung der Menge von Öl, die aufgebracht werden soll, zu ermöglichen. Während der Prozessor den gesamten Ölverbrauch verfolgt, gibt es, wenn die Fixiereranordnung entfernt wird oder die gespeicherten Daten hinsichtlich des Ölverbrauchs verlorengehen, keine Art und Weise, um den Verbrauchszustand der Fixiereranordnung zu rekonstruieren, wenn dieselbe wieder in Dienst gestellt wird.

Auf eine ähnliche Weise umfaßt eine elektrophotographische Trommel eine photoempfindliche Schicht, die eine bestimmte Ladungsempfindlichkeit zeigt. Daten über eine derartige Ladungsempfindlichkeit werden als ein Steuerungsparameter bei der Leistungssteuerungsschleife des Laserbelichtungssystems verwendet. Bisher wurden derartige Ladungsempfindlichkeitsdaten durch den Bediener eingegeben. Wenn jedoch die Trommel zwischen Druckern übertragen wird, wie z. B. während eines Wartens geschehen kann, bewegen sich derartige Daten nicht mit der Trommel, sondern müssen erneut eingegeben werden.

Tintenstrahldrucker verwenden wegwerfbare Druckköpfe mit integrierten Tintenvorräten. Das U.S.-Patent 5,049,898, übertragen auf Arthur u. a., das der gleichen Anmelderin wie diese Anmeldung zugewiesen ist, offenbart eine wegwerfbare Druckanordnung, bei der ein integriertes Speicherelement Daten speichert, die die Anordnung charakterisieren. Arthur u. a. liefern eine Tintenstrahldruckkopfanordnung mit einem Speicher, der die Farbe der Tinte in dem Druckkopf, ihre Menge und die Position der Tintenstrahlöffnungsplatte an dem Druckkopfkörper bezeichnet. Diese Daten werden von dem Druckkopf durch ein Lese-/Schreibelement in dem Drucker gelesen und dann wie erwünscht verwendet oder angezeigt.

Tintenstrahldrucker verwenden eine Anzahl von Parametern (von einem installierten Druckertreiber), um einen zuverlässigen Betrieb des Druckkopfs und eine fortdauernde Produktion von qualitativ hochwertigen Druckaufträgen zu ermöglichen. Wie dies bekannt ist, verwenden thermische Tintenstrahldruckköpfe einen Heizwiderstand an jeder Tintenstrahlöffnung, der auf eine Versorgung mit Energie hin den Ausstoß eines oder mehrerer Tintentropfen bewirkt. Die Strommenge, die an einen Heizwiderstand angelegt wird, um ein erwünschtes Tintentropfenvolumen zu erzielen, wird durch eine Kombination von Faktoren bestimmt und ist das Produkt eines berechneten Algorithmus. Das Tropfenvolumen hängt von der erfaßten Temperatur, Konstanten, die die Charakteristika der Tinte widerspiegeln, der Strukturanordnung der Tintenöffnung usw. ab. Diese Parameter werden bei einem Einschalten durch den Druckertreiber an den Tintenstrahldrucker geliefert.

Wenn durch den Hersteller bestimmt wird, daß derartige Parameter eine Modifizierung erfordern, muß der Hersteller eine Druckertreiberaktualisierung ausgeben und dafür sorgen, daß diese Aktualisierung an sowohl frühere als auch gegenwärtige Kunden geliefert wird. Ferner erfordert, wenn der Entwurf eines Druckkopfs während der Herstellung verändert wird, eine derartige Veränderung oft Änderungen an den Parametern. Auch hier wird ein neuer Druckertreiber benötigt.

Viele austauschbare Verbrauchsteile für Drucker/Kopierer umfassen eine Sicherung (Fuse), die integriert in das Austauschteil ist und identifiziert, ob das Austauschteil neu oder gebraucht ist. Wenn auf ein Einsetzen des Austauschteils hin der Steuerungsmikroprozessor bestimmt, daß die Sicherung intakt ist, bestimmt die Maschine, daß das Austauschteil neu ist, und stellt seine Zählwerte auf Null, die die verbleibende Nutzlebensdauer für das Teil anzeigen. Wenn weitere Eingabedaten hinsichtlich des Austauschteils erforderlich sind, zeigt der Mikroprozessor entweder dem Benutzer den Bedarf nach derartigen Daten über ein Steuerungsbedienfeld an oder sammelt automatisch die Daten von einem Austauschteilsensor (wie dies der Fall bei dem Toner- zu-Träger-Verhältnis in einem Entwicklermodul ist). Danach wird die Sicherung geschmolzen.

Eine derartige Schaltung des Stands der Technik ist in Fig. 1 für einen elektrophotographischen Drucker gezeigt, bei dem jedes einer Mehrzahl von Verbrauchsteilen an einer Schnittstelle 10 mit einem Drucker steckverbunden ist. Die steckverbundenen Verbrauchsgegenstände umfassen ein Ölkissenmodul 12, ein Schwarz- (K-) Tonerentwicklermodul 14, ein Farbentwicklermodul 16, eine Fixiereranordnung 18, eine Übertragungsanordnung 20 und eine photographische Trommelanordnung 22. Für Fachleute auf diesem Gebiet ist es ersichtlich, daß es zusätzlich zu den zuvor genannten Verbrauchsteilen andere zusätzliche Verbrauchsgegenstände gibt, die ebenfalls mit einem Drucker steckverbunden sein können. Jeder Verbrauchsgegenstand umfaßt eine Sicherung 24, die auf eine Fertigstellung einer Kalibrierungsaktion durch den Steuerungscomputer 28 hin durch ein Sicherungsdurchbrennschaltungsaufbaumodul 26 durchgebrannt wird. Die Sicherung 24 ist in die Struktur jedes der Austauschgegenstände eingebaut und über einen einzelnen Draht mit einem Kontakt 30 in einem Mehrkontaktverbindungselement verbunden, das schnittstellenmäßig mit einem Verbindungselement in dem Drucker verbunden ist. Eine Masseverbindung 32 in dem Austauschgegenstand ermöglicht es, daß durch die Sicherung 24 ein geschlossener Stromkreis hergestellt wird.

Die EP-A-0 721 171, die gemäß Artikel 54(3) EPC nur hinsichtlich der bezeichneten Staaten Frankreich, Deutschland und Vereinigtes Königreich einen Teil des Stands der Technik bildet, beschreibt eine Drucker/Kopier-Vorrichtung, die angepaßt ist, um Austauschteile aufzunehmen, die einer Abnutzung unterzogen werden, oder die einen Verbrauchsartikel aufweisen, der während des Druckbetriebs verbraucht wird. Das austauschbare Teil weist einen Speicher mit seriellem Zugriff auf, der durch nur einen einzelnen Draht mit der Drucker/Kopier-Vorrichtung verbunden ist, was eine Datenübertragung zwischen dem Speicher und dem Prozessor ermöglicht.

Die WO-A-9000974 beschreibt ein Drucksystem, bei dem Tintenreservoirs mit nichtflüchtigen Speicherelementen versehen sind, die Daten speichern, die die Menge verbleibender Tinte und die Identität des Reservoirs anzeigen.

Die US-A-5 452 059 beschreibt einen Drucker, bei dem eine Verbrauchsartikeleinheit mit einem nichtflüchtigen Speicherelement versehen ist, das Daten speichert, die die kumulative Verwendung der Verbrauchsartikeleinheit anzeigen, wobei Daten seriell auf jeweiligen Eingangs- und Ausgangsleitungen in das Speicherelement und aus demselben heraus geschrieben werden.

Die US-A-5 270 972 beschreibt eine Speichervorrichtung, bei der Daten unter Verwendung eines einzelnen Datenanschlusses zu und von dem Speicher kommuniziert werden.

Es wäre wünschenswert, ein austauschbares Teil/Verbrauchsartikel mit einem integrierten Speicher zu schaffen, der es ermöglicht, daß sowohl Verbrauchs- als auch Kalibrierungsdaten gespeichert und verändert werden können.

Ferner wäre es wünschenswert, ein austauschbares Teil/Verbrauchsartikel mit einem Speichermodul zu schaffen, das keine Modifizierung an einer bereits existierenden physischen Schnittstelle zwischen dem Teil/Verbrauchsartikel und der Vorrichtung erfordert, in der das Teil/Verbrauchsartikel plaziert ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist durch Anspruch 1 definiert.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist eine Tintenstrahldrucker/Kopierer-Vorrichtung angepaßt, um eine Austauschtintenkassette aufzunehmen, die während des Druck/Kopier-Betriebs verbraucht wird. Die Vorrichtung umfaßt eine Aufnahmeeinrichtung mit einer ersten Verbindereinrichtung, die mit einem Prozessor gekoppelt ist, der einen Betrieb der Vorrichtung steuert. Die Kassette umfaßt eine zweite Verbindereinrichtung, die mit der ersten Verbindereinrichtung zusammenpaßt, und einen Speicher, der mit der zweiten Verbindereinrichtung verbunden ist. Datenübertragungen werden sowohl von als auch zu dem Speicher ermöglicht, um einen Zugriff und eine Modifizierung der darin gespeicherten Daten zu ermöglichen, die den Kassettenverbrauch, die Kalibrierung und Parameter zum Steuern eines Betriebs der Vorrichtung anzeigen. Die Verwendung eines Speichers mit seriellem Zugriff an der Kassette, der eine Eingabe/Ausgabe über einen einzelnen Draht ermöglicht, ermöglicht eine direkte Substitution durch den Speicher anstelle einer gegenwärtig vorgesehenen Sicherung, ohne Veränderungen an der physischen Schnittstelle zwischen der Kassette und den Verbindereinrichtungen zu erfordern, die ein Zusammenpassen der Kassette mit der Vorrichtung ermöglichen.

Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm einer Vorrichtung des Stands der Technik, bei der jedes austauschbare Teil eine integrierte Sicherung umfaßt, die über einen einzelnen Draht mit einer Schnittstellenverbindereinrichtung verdrahtet ist.

Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, das die Erfindung darstellt.

Fig. 3 stellt weitere Details eines Schnittstellenabschnitts eines austauschbaren Teils dar, was eine Drahtverbindung für einen eingebauten Speicher mit seriellem Zugriff zeigt.

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer austauschbaren Tintenkassette für einen Tintenstrahldrucker.

Fig. 5 ist ein schematisches Diagramm, das eine Vorrichtung zum Verbinden der Tintenkassette aus Fig. 4 mit einem Tintenstrahldruckkopf und ferner zum Herstellen einer Verbindung mit einem Speicherchip, das sich auf der Tintenkassette befindet, darstellt.

Fig. 6 ist ein Logikflußdiagramm, das den Betrieb des Druckersystems aus Fig. 5 gemäß Daten, die auf einer Tintenkassette gespeichert sind, darstellt.

Fig. 7 ist ein Logikflußdiagramm, das den Betrieb des Druckersystems aus Fig. 5 gemäß Tintenverbrauchsdaten, die auf einer Tintenkassette gespeichert sind, darstellt.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Im folgenden wird die Erfindung in dem Zusammenhang eines elektrophotographischen Drückers und eines Tintenstrahldruckers beschrieben, wobei jedoch darauf verwiesen wird, daß die Erfindung auf alle computergesteuerte Vorrichtungen anwendbar ist, die austauschbare Teile/Verbrauchsartikel umfassen.

Wie dies ersichtlich sein wird, ermöglicht die Erfindung es, daß Verbrauchs- und Kalibrierungsdaten in einem Eindrahtspeichersystem gespeichert werden, das in ein austauschbares Teil eingebaut ist. So wird, wenn das austauschbare Teil von einer ersten Vorrichtung zu einer zweiten Vorrichtung übertragen wird, es der zweiten Vorrichtung ermöglicht, ihre Steuerungsparameter gemäß den Daten einzustellen, die in dem eingebauten Speicher des Teils gespeichert sind. Dies ist wesentlich, wenn Daten von dem austauschbaren Teil mit anderen Daten in Bezug gebracht werden müssen, um eine Herleitung von Vorrichtungssteuerungssignalen zu ermöglichen. Feuchtigkeitsdaten z. B., die intern innerhalb eines Druckers erfaßt werden, beeinflussen, wenn sie mit Empfindlichkeitsdaten des Photoleiters kombiniert werden, direkt die Belichtungseinstellungen des Lasers. Wenn nichtkorrekte Photoleiterempfindlichkeitsdaten verwendet werden, wird die Druckerleistung nachteilig beeinflußt.

In jüngerer Zeit sind Eindraht-Eingangs-/Ausgangs-Seriell- Speicher auf dem Markt verfügbar, wie z. B. in der WO-A- 90/14626 beschrieben ist. Eine derartige Speicherfamilie weist die DS1992 bis DS1995 Touch Memories von der Dallas Semi-Conductors Inc. auf. Jeder dieser Speicher ist als ein nichtflüchtiger Direktzugriffsspeicher mit Speichergrößen konfiguriert, die zwischen 1 KByte und 16 KByte variieren. In dem Fall des DS1992 sind die internen 128 Bytes des nichtflüchtigen RAM als vier Speicherbereiche mit jeweils 32 Bytes und ein Notizblockspeicher (Scratch Pad) mit 32 Bytes organisiert. Eine Dateneingabe und -ausgabe von dem Eindrahtspeicher wird über ein Protokoll erzielt, bei dem Pulse mit verschiedenen Längen verwendet werden, die den Anfang einer Lese-/Schreibaktion zeigen. Diesen Pulsen folgen Bit-um-Bit-Übertragungen, bei denen Einsen und Nullen sich durch unterschiedliche Pulslängen zeigen.

Andere Seriell-Eingangs-/Ausgangs-Speicher sind ebenso mit dieser Erfindung verwendbar.

Elektrophotographischer Drucker

Bezug nehmend auf Fig. 2 paßt jedes austauschbare Teil/jeder Verbrauchsartikel mit einer Aufnahmeeinrichtung 36 (schematisch gezeigt) in einem Drucker 38 zusammen. Jede der in Fig. 1 gezeigten Sicherungen wurde durch einen Speicherchip 40 ersetzt, der über einen Draht 42 mit einer bereits existierenden Verbindereinrichtung 30 verbunden ist und eine Speicherung von sowohl Verbrauchs- als auch Kalibrierungsdaten hinsichtlich des austauschbaren Teils ermöglicht. In Fig. 3 ist eine weitere detaillierte Ansicht einer Schnittstelle zwischen einem austauschbaren Teil 50 und einer Verbindereinrichtung 52 in einem Drucker gezeigt. Das austauschbare Teil 50 umfaßt eine Mehrzahl von Sensoren A-N, die mit einer Schnittstellenplatine 54 verbunden sind, auf der ein Eindrahtspeicherchip 40 und ein Elektronikmodul 56 befestigt sind. (Die meisten der Verbindungen auf der Platine 54 sind nicht gezeigt, um eine Verkomplizierung der Ansicht zu vermeiden.) Die Sensoren A-N führen Signale an das Elektronikmodul 56, das eine Schnittstellenfunktion zu der Verbindereinrichtung 52 und den verschiedenen Steuerungs- und Erfassungsleitungen liefert, die mit demselben verbunden sind. Eine Leitung 42 von dem Eindrahtspeicherchip 40 ist über einen Kontakt 30 mit einer Speicherleitung 58 verbunden, die wiederum mit einem Steuerungscomputer 28 verbunden ist, um sowohl Lese- als auch Schreibaktionen hinsichtlich des Speicherchips 14 zu ermöglichen.

Um den Steuerungscomputer 28 zu aktivieren, um das bestimmte austauschbare Teil zu identifizieren, wird es bevorzugt, daß Blöcke mit Seriennummern Austauschteiltypen vorzugewiesen sind. Der Steuerungscomputer 28 ist mit geeigneten Daten vorbeladen, die eine Identifizierung des bestimmten Austauschteils einfach durch ein Lesen der Seriennummer ermöglichen, die in dem Speicherchip 40 gespeichert ist, der durch das Austauschteil getragen wird.

Während eines Betriebs des Druckers wird der Steuerungscomputer 28 periodisch aktiviert, um zu bewirken, daß Ausgangssignale von den Sensoren A-N aufgezeichnet werden, um so die Verwendung der erfaßten Daten beim Wiedergeben von Systemeinstellungen zu ermöglichen. Diesbezüglich werden Daten von mehreren Speicherchips korreliert, um genauere Einstellungen als bisher zu ermöglichen. Wie oben bereits angezeigt wurde, haben z. B. Fixiereranordnungen in Abhängigkeit von dem Typ von Medienblatt, der zugeführt wird, die Menge von Silikonöl bestimmt, die auf ein Medienblatt aufgebracht werden soll. Systeme des Stands der Technik haben einen Lichtsensor verwendet, um das Reflexionsvermögen des Medienblattes zu erfassen, um eine Silikonölaufbringungsrate zu verändern. Da das Silikonöl in einem schwammartigen Medium enthalten ist, werden die Fixiereranordnungsrollen verlangsamt, um eine größere Silikonölaufbringung auf ausgewählte Typen von Medienblättern zu erzielen. Gegenwärtig verlangsamen EP-Drucker die Fixiererrollen um ca. 50%, wenn Overhead-Folien fixiert werden. Diese Verlangsamung verdoppelt ungefähr die Menge aufgebrachten Silikonöls. Durch die Verwendung dieser Erfindung und eine detaillierte Kenntnis des vergangenen Silikonölverbrauchs, wie von Daten hergeleitet wird, die in einem Speicherchip 40 gespeichert sind, kann die. Temperatur der Fixiererrollen erhöht werden, um die Silikonölabgaberate zu erhöhen, um einen erwünschten Farbsättigungspegel zu erzielen, ohne die Rollengeschwindigkeit zu senken. So kann bei einer genauen Kenntnis der Historie eines vergangenen Silikonölverbrauchs die Temperatur von Fixiererrollen durch den Steuerungscomputer 28 verändert werden, um es dem Fixierersystem zu ermöglichen, mit voller Geschwindigkeit zu arbeiten, während das Silikonöl bei der höheren Temperatur aufgebracht wird.

Auf eine ähnliche Weise können Daten in einem Speicherchip 40 gespeichert sein, der eine genauere Steuerung ansprechend auf Entwicklermodulparameter ermöglicht. Gegenwärtig sind die einzigen Informationen, die durch den Steuerungscomputer 28 gespeichert werden, hinsichtlich eines Farbentwicklermoduls ein Sensorversatz, ein Seitenzählwert und ein Feuchtigkeitswert. Der Sensorversatz wird verwendet, um das Toner-zu-Träger-Verhältnis zu steuern. Der Seitenzählwert wird verwendet, um auch das. Toner-zu-Träger-Verhältnis zu modifizieren, um ein Altern der mechanischen Anordnungen des Entwicklers und ein Altern des Trägers an sich auszugleichen. Es wird in Erinnerung gerufen, daß der Träger ein magnetisches Material ist, das verwendet wird, um Toner zu übertragen, und bei der Entwicklung ordnungsgemäßer elektrostatischer Ladungen auf den Tonerteilchen hilft.

Der Speicherchip 40 speichert vorzugsweise zusätzliche Daten hinsichtlich Entwicklermodulparametern, die eine Bilderzeugung beeinflussen. Diese Parameter umfassen folgendes: Entwicklermagnetstärke; absolute Entfernung zwischen der Entwicklertrommel und der Photoleitertrommel; Entwickleroberflächenrauheit und Absolutmagnetwinkel. Jeder der zuvor genannten Parameter beeinflußt eine Entwicklungsqualität direkt und aktiviert den Steuerungscomputer 28 auf ein Bestimmen der zuvor genannten gespeicherten Parameter hin, um Abweichungen derselben genau auszugleichen. Ähnlich würde ein Speicherchip 40, der einer Trommel zugeordnet ist, einen Parameter aufzeichnen, der die Photoempfindlichkeit der Trommeln definiert (z. B. Ladungs- und Entladungscharakteristika). Der Steuerungscomputer 28 gleicht Abweichungen an diesem Parameter durch ein Einstellen des Toner- Träger-Verhältnisses, Laserleistungs- und Vorspannungseinstellungen für sowohl das Entwicklermodul als auch den Trommelphotoleiter aus.

Ferner zeigen Trägerteilchen, die mit dem Toner verwendet werden, ein Ladung-zu-Masse-Verhältnis, das ein Maß für die Fähigkeit des Trägers ist, dem Toner eine Ladung zu verleihen. Ein derartiges Ladung-zu-Masse-Verhältnis wird nach einer Herstellung aufgezeichnet, wobei ein niedriges Ladung-zu-Masse-Verhältnis bedeutet, daß es eine geringere Steuerung des Toners gibt, und daß derselbe leichter auf der Trommel zu plazieren ist. Ein derartiges Ladung-zu- Masse-Verhältnis, wie durch den Hersteller gemessen, kann in einem Speicherchip 40 gespeichert sein, der an jedem Entwicklermodul angebracht ist. Auf eine Initialisierung hin würde ein Drucker eine Anzahl von Einstellungen in dem Drucker einstellen, um ein Ladung-zu-Masse-Verhältnis auszugleichen, das außerhalb eines erwarteten Bereichs fällt (z. B. das Toner-zu-Masse-Verhältnis könnte verändert werden, die Trommelvorspannungseinstellung könnte verändert werden, die Laserleitungseinstellung oder die Entwicklervorspannungsleistung könnte verändert werden usw.).

Auf ein Empfangen aktualisierter Sensordaten und ein Durchführen der notwendigen Berechnungen hin bewirkt der Steuerungscomputer 28, daß überarbeitete Verbrauchs- und/oder Kalibrierungsdaten an die jeweiligen Speicherchips 40 geschrieben werden, um ihre Speicherzustände zu aktualisieren. So wird, wenn ein austauschbares Teil von einem ersten Drucker zu einem zweiten Drucker übertragen wird, der Steuerungscomputer 28 in dem zweite Drucker aktiviert, um auf die Verbrauchs- und Kalibrierungsdaten des gerade ersetzten austauschbaren Teils zuzugreifen und seine Betriebszustände gemäß denselben genau einzustellen.

Tintenstrahldrucker

Bezug nehmend auf die Fig. 4 und S umfaßt eine Tintenstrahldruckkassette 60 ein internes Reservoir 62 zum Halten eines Tintenvorrats. Eine Fluidverbindung 64 ermöglicht es, daß eine Aufnahmeeinrichtung 66 Tinte von einer Kassette 60 empfängt. Eine Membran 68 ist auch mit einem Betätigungsglied in der Aufnahmeeinrichtung 66 (nicht gezeigt) zum Beaufschlagen des Tintenvorratsreservoirs 62 mit einem Druck verbunden. Eine elektrische Verbindung 70 stellt eine Verbindung mit zumindest einem Kontaktanschlußbereich 72 auf einem Schaltungssubstrat 74 her. Ein Seriellspeicherchip 76 (Fig. 5) ist auf dem Schaltungssubstrat 74 positioniert und durch eine Deckschicht 78 bedeckt. Der Speicherchip 76 ermöglicht eine Eingabe/Ausgabe von Daten über einen einzelnen Zugangsdraht. Die Tintenkassette 60 umfaßt Schlüsselmerkmale 80, die mit zusätzlichen Schlüsselmerkmalen auf der Aufnahmeeinrichtung 66 zusammenpassen, um sicherzustellen, daß die Tintenkassette 60 nur eingefügt werden kann, wenn dies die korrekte Tintenfarbe ist, eine Tinte aufweist, die kompatibel mit dem Druckersystem ist, und in der ordnungsgemäßen Ausrichtung positioniert ist. Die Aufnahmeeinrichtung 66 ist fluidisch mit einem Tintenstrahlstift 82 über einen Kanal 84 verbunden. Sowohl der Tintenstrahlstift 82 als auch die Aufnahmeeinrichtung 66 sind elektrisch mit einem Mikroprozessor 86 verbunden, der den Betrieb des Tintenstrahldruckers steuert.

Wie dies bekannt ist, wird der Betrieb des Tintenstrahlstiftes 82 durch den Mikroprozessor 86 gemäß verschiedenen Parametern gesteuert, die von einem Druckertreiber abgeleitet werden. Unter diesen Parametern sind Vorgabetropfenabfeuerungsfrequenzen (d. h. Hochqualitätsmodus, Entwurfsmodus); ein Parameter, der die Pulsbreite eines Signals bestimmt, das an die einzelnen Heizwiderstände angelegt wird; ein Parameter zum Steuern einer Menge eines Vorwärmstroms an den Druckkopf, um eine optimale und stabile Druckkopftemperatur während Druckoperationen zu ermöglichen; ein Parameter, der die Anzahl von Tropfen bezeichnet, die pro Pixel ausgestoßen werden sollen; Wartungsstationsparameter; Druckmodusdaten (d. h. Parameter, die es ermöglichen, daß der Drucker eine spezifizierte Druckqualität und ein Druckerscheinungsbild erzielt); und ein Algorithmus, der es ermöglicht, daß die Menge von Tinte, die verbraucht wurde und die verbleibt, bestimmt wird.

Der Pulsbreitenparameter bestimmt die thermische Tintenstrahlwiderstandabfeuerungsenergie, da die angelegte Spannung üblicherweise konstant gehalten wird. Der Parameter, der einen Vorwärmstrom steuert, ermöglicht die Steuerung einer Substrattemperatur und so des Tropfenvolumens. Durch ein Modulieren des Vorwärmstroms können Tropfenvolumenabweichungen, die eine Abweichung der Druckqualität bewirken, vermieden werden. Druckmodusparameter steuern die Geometrie des Punktarrays.

Zumindest einige der oben genannten Parameter und Prozeduren sind zusätzlich dazu, daß sie in dem Druckertreiber vorhanden sind, auf dem Speicherchip 76 gespeichert. Bei jedem Beginn eines Druckauftrags fragt der Mikroprozessor 86 den Inhalt des Speicherchips 76 ab und ändert die gespeicherten Parameter des Druckertreibers gemäß den zugänglichen Daten. Danach wird der Tintenstrahldrucker aktiviert, um gemäß diesen Parametern auf die bekannte Weise zu wirken.

Ein wichtiges Merkmal dieser Erfindung besteht darin, daß die Tintenkassette 60 die am häufigsten ausgetauschte Einheit in einem Tintenstrahldrucker ist. So können, wenn eine Veränderung an Parametern oder eine Modifizierung eines Algorithmus als ein Ergebnis einer Konstruktionsveränderung an dem Drucker erforderlich ist, die überarbeiteten Parameter auf eine Herstellung der Tintenkassette 60 hin in den Speicherchip 76 eingegeben werden. Wenn die Kassette 60 danach durch einen Benutzer gekauft und in den Tintenstrahldrucker eingesetzt wird, werden automatisch alle veränderten Parameter für den Mikroprozessor 86 verfügbar gemacht, was eine Aktualisierung des Betriebs des Tintenstrahldruckers ohne ein Erfordern spezieller Bemühungen, modifizierte Druckertreiber zu verteilen, erzielt. Als ein Ergebnis werden über einen kurzen Zeitraum alle installierten Tintenstrahldrucker einfach durch die Aktion des Kaufens von Austauschtintenstrahlkassetten 60 auf den aktuellsten Parameter- und Algorithmussatz aktualisiert.

Unter den Parameterdaten, die in dem Speicherchip 76 enthalten sind, können die folgenden sein: tatsächlicher Zählwert von Tintentropfen, die von der Kassette ausgestoßen werden; Datencode des Tintenvorrats; Datencode einer anfänglichen Einfügung der Tintenkassette; Systemkoeffizienten; Tintentyp/Farbe; Kassettengröße; Druckmodus; Temperaturdaten- und Heizwiderstandparameter; Alter der Kassette; Tropfenzählwert für den Druckkopf; ein Pumpalgorithmus; Druckerseriennummer; Kassettenbenutzungsinformationen usw.

Derartige Daten aktivieren den Mikroprozessor 86, eine Anzahl von Steuerungsfunktionen innerhalb des Tintenstrahldruckers durchzuführen. Der Mikroprozessor 86 berechnet z. B. einen Schätzwert der verbleibenden Tinte in der Kassette 60 und vergleicht den Schätzwert mit zuvor aufgezeichneten Vorräteschwelleil. Wenn sich herausstellt, daß die Tinte weniger als 25% der vollen Kapazität ist, wird eine Meldung an den Benutzer geliefert, die diese Tatsache anzeigt. Ferner kann, wenn ein wesentlicher Teil der letzten 25% von Tinte verbraucht ist, der Mikroprozessor 86 den Tintenstrahldrucker deaktivieren (und es ferner dem Benutzer ermöglichen, diese Deaktivierung aufzuheben), während gleichzeitig die Tatsache des Aufhebens in dem Speicherchip 76 aufgezeichnet wird.

Die in dem Speicherchip 76 gespeicherten Daten können es ferner dem Mikroprozessor 86 ermöglichen zu bestimmen, daß der ordnungsgemäße Tintentyp und die ordnungsgemäße Farbe installiert sind, eine Warnung an den Benutzer über einen möglichen Lagerdauerablauf zu liefern und ferner dem Benutzer eine Warnung hinsichtlich des Verbrauchs der Tinte liefern. Durch ein Codieren des Speichers mit einem Tintenvorratsidentifizierer kann der Drucker bestimmen, wann der Tintenvorrat zu Ende ist. So kann der Drucker beginnen, eine Tinte-Leer-Bestimmung zu einem strategischen Zeitpunkt zu versuchen, anstelle die Prozedur andauernd laufen zu lassen.

Hinsichtlich einer Tinte-Leer-Erfassung, einer Wenig-Tinte- Warnung und Druckerrückkopplungsfunktionen liest der Drücker vor einem Beginnen eines Druckauftrags die Vorratsgröße (unter anderen Parametern) von der Tintenkassette. Er vergleicht die gelesenen Parameter mit einem Schätzwert der verbrauchten Tintenmenge. Das erste Mal, wenn eine Kassette verwendet wird (für eine bestimmte Farbe), muß der Drucker einen konservativen (großen) Wert für das Tropfenvolumen annehmen. Später, wenn der Drucker/Computer bestimmt, daß der Tintenpegel niedrig ist, feuert derselbe in ein Speibecken, was den thermischen Anstieg von einem thermischen Erfassungswiderstand (TSR) erfaßt. Die Temperatur neigt dazu, steiler anzusteigen, wenn der Tintenvorrat nahezu leer ist. Wenn der Vorrat tatsächlich leer ist, verwendet der Drucker diese Informationen, um das Tropfenvolumen neu zu berechnen. Auf diese Weise "lernt" der Drucker und wird bei der Tropfenzählung genauer. Eine konservative Weise, diese Informationen zu verwenden, besteht darin, einen Zwischenpunkt zwischen dem berechneten Wert und dem anfänglichen konservativen Tropfenvolumenwert zu nehmen. Mit der Zeit nähert sich der Wert, der für die Tropfenzählung verwendet wird, dem berechneten Wert für alle verwendeten Vorräte an. Zusätzlich kann, wenn die Tropfenvolumen besser gesteuert und verstanden werden, der anfängliche konservative Tropfenvolumenzählwert, der in den Speicher programmiert ist, aktualisiert werden.

Hinsichtlich der Druckerseriennummer und Verbrauchsinformationen wird es ermöglicht, daß der Drucker die Daten aktualisiert, die diesem Typ von Verbrauch (Durchschnittsdruckdichte usw.) aufzeichnen. Ein Einsende-Programm verwendeter Kassetten ermöglicht es dem Hersteller, Marketinginformationen darüber zu sammeln, wie die Drucker verwendet werden. Aus diesen Informationen können die Parameter auf dem Chip weiter optimiert werden. Eine Weise zum Speichern von Verbrauchsinformationen für den Drucker besteht darin, Informationen über eine Durchschnittsdruckdichte und Tintenmenge zu speichern, die für jede gedruckte Seite verbraucht wird. Andere Maße, wie z. B. Prozent Graphiken und Test, können gespeichert werden. Der Drucker/Treiber kondensiert dann die Informationen und speichert dieselben als eine Serie von Zahlen auf der Kassette nahe dem Ende der Vorratslebensdauer.

Hinsichtlich der Speicherung des Punktplazierungskorrekturalgorithmus auf der Kassette kann, wenn mehr Informationen hinsichtlich der Tintenstrahlstifterzeugung erhalten werden, ein genaueres Verfahren zum Korrigieren von Punktplazierungsfehlern hergeleitet werden. In der Bewegungsrichtung z. B. bewirken Abweichungen der Düsenbahnen eine Plazierungsabweichung der Punkte. Derartige Abweichungen sind als SAD- (Bewegungsachsenrichtwirkungs-) Fehler bekannt. Derartige Abweichungen können durch ein Verändern der Zeitgebung der Düsenabfeuerung - einem Parameter auf der Kassette - ausgeglichen werden.

Die Tintenpumpe, die die Kassette betätigt, kann aufgrund einer Ermüdung ausfallen. So kann durch ein Aufzeichnen der Anzahl von Zyklen, die die Pumpe erlebt hat, auf dem Kassettenspeicher ein derartiger Ausfall vorhergesehen werden. Wenn die Pumpe zu sehr verwendet wird, wird das Pumpen reduziert oder stoppt, um ein Tintenauslaufen zu vermeiden. So kann der maximale Durchsatz (ml Tinte pro Minute) reduziert werden, um die Reduzierung oder Beseitigung des Pumpens unterzubringen. Zusätzlich kann, da die Pumpenlebensdauer sich mit verbesserten Herstellungstechniken verbessern kann, ein Schätzwert der Pumpenlebensdauer, der in dem Kassettenspeicher aufgezeichnet ist, aktualisiert werden.

Da das Tropfenvolumen pro Puls eines Heizwiderstands durch einen Algorithmus bestimmt ist, der wiederum von Systemparametern abhängt, ermöglichen die überarbeiteten Parameter eine optimale Berechnung des Tropfenvolumens. Da die Parameter andauernd während der Lebensdauer des Druckers aktualisiert werden können, wird, wenn neue Tintenkassetten installiert werden, eine optimale Druckqualität erzielt. Ferner können Pulsbreiten, eine Pulserwärmungsenergie, Abweichungen der Anzahl von Tropfen pro Pixel usw. alle gemäß Systemverbesserungen verändert und gesteuert werden.

Bezug nehmend auf Fig. 6 stellt das hierin gezeigte Logikdiagramm die Interaktion des Tintenstrahldruckers mit den auf dem Speicherchip 76 gespeicherten Daten dar. Beim Einschalten oder wenn ein Druckauftrag beginnt (Entscheidungskasten 100), werden die Systemparameter von dem Tintenkassettenspeicherchip 76 gelesen(Kasten 102). Diese Parameter werden dann verwendet, um die Druckertreibervorgabeparameter zu aktualisieren(Kasten 104), wobei der Drucker dann die Vorgabepulsbreite, die Pulserwärmungsenergie, die Abfeuerfrequenz und einen Mehrtropfenzählwert verwendet, um die Druckqualität zu steuern (Kasten 106).

Mit fortschreitendem Drucken verwendet der Mikroprozessor 86 die Tropfenvolumenkoeffizienten, den Tropfenzählwert und Temperaturmessungen, um einen Tintenverbrauch abzuschätzen. In periodischen Abständen wird die Tintenverbrauchsmenge in dem Speicherchip 76 aktualisiert (Kasten 108), und, wenn sich herausstellt, daß der Tintenvorrat zu niedrig ist (Entscheidungskasten 110), wird eine Warnmeldung an den Benutzer ausgegeben oder alternativ der Druckauftrag danach deaktiviert, einer Aufhebung unterliegend (Kasten 112). Auf eine Fertigstellung des Druckauftrags hin (Entscheidungskasten 114) werden überarbeitete Parameter in Bereitschaft für den nächsten Betrieb des Tintenstrahldruckers zurück auf den Speicherchip 76 geschrieben (Kasten 116).

Fig. 7 stellt weitere Details des durch den Drucker verwendeten Verfahrens hinsichtlich Tintenverbrauchsparametern dar, die von der Tintenkassette hergeleitet sind.

Es wird darauf verwiesen, daß die vorangegangene Beschreibung lediglich darstellend für die Erfindung ist. Verschiedene Alternativen und Modifizierungen können von Fachleuten auf diesem Gebiet entwickelt werden, ohne von der Erfindung abzuweichen. Folglich ist die vorliegende Erfindung durch die beigefügten Ansprüche definiert.


Anspruch[de]

1. Eine austauschbare Tintenkassette (60) für einen Tintenstrahldruckkopf (82) eines Tintenstrahldruckers, wobei der Tintenstrahldrucker durch eine Prozessoreinrichtung (86) gesteuert wird und eine Aufnahmeeinrichtung (66) zum Aufnehmen der Tintenkassette (60) umfaßt, wobei die Aufnahmeeinrichtung (66) eine erste Verbindereinrichtung (70) umfaßt, die mit der Prozessoreinrichtung (86) gekoppelt ist, wobei die Tintenkassette (60) folgende Merkmale aufweist:

ein Tintenreservoir (62) zum Halten eines Tintenvorrats;

eine zweite Verbindereinrichtung (76) zum Zusammenpassen mit der ersten Verbindereinrichtung (70) auf eine Einfügung der Tintenkassette (60) in die Aufnahmeeinrichtung (66) hin;

eine Fluidkopplungseinrichtung (64, 84) zum Verbinden des Tintenreservoirs (62) mit dem Tintenstrahldruckkopf (82) auf eine Einfügung der Tintenkassette (60) in die Aufnahmeeinrichtung (66) hin; und

einen Speicher (40) mit seriellem Zugriff, der mit der zweiten Verbindereinrichtung (76) verbunden ist und nur einen einzelnen Dateneingangs/Ausgangs-Draht (42) umfaßt, wobei der Speicher (40) dadurch für die Prozessoreinrichtung (86) zugänglich gemacht wird, wobei der Speicher (40) mit seriellem Zugriff Daten speichert, die zumindest den Verbrauch der Tinte in dem Tintenreservoir (62) anzeigen, und wobei der Speicherinhalt aufrechterhalten wird, wenn die austauschbare Tintenkassette aus dem Drucker entfernt wird.

2. Eine austauschbare Tintenkassette (60) gemäß Anspruch 1, bei der der Speicher (40) mit seriellem Zugriff Parameterdaten zum Steuern des Tintenstrahldruckers umfaßt.

3. Eine austauschbare Tintenkassette (60) gemäß Anspruch 2, bei der es die Parameterdaten daraufhin, daß auf sie durch die Prozessoreinrichtung (86) zugegriffen wird, ermöglichen, daß die Prozessoreinrichtung (86) die Parameterdaten mit anderen Daten kombiniert, um die Erzeugung von Steuerungssignalen für den Tintenstrahldrucker und den Tintenstrahldruckkopf (82) zu ermöglichen.

4. Eine austauschbare Tintenkassette (60) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Speicher (40) mit seriellem Zugriff eine Seriennummer speichert, die die Tintenkassette (60) anzeigt, wobei die Prozessoreinrichtung (86) gespeicherte Daten umfaßt, die eine Identifizierung der Tintenkassette (60) auf ein Lesen der Seriennummer von dem Speicher (40) mit seriellem Zugriff und einen Vergleich derselben mit den gespeicherten Daten hin ermöglicht.

5. Eine austauschbare Tintenkassette (60) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Speicher (40) mit seriellem Zugriff mit der zweiten Verbindereinrichtung (76) durch den einzelnen Draht gekoppelt ist.

6. Eine austauschbare Tintenkassette (60) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche in Kombination mit dem Tintenstrahldrucker.

Patentansprüche für IT

1. Ein austauschbares Teil (60) für eine Vorrichtung zum Erzeugen von Markierungen auf Medienblättern, wobei die Vorrichtung angepaßt ist, um ein derartiges austauschbares Teil aufzunehmen, das einer Abnutzung ausgesetzt ist oder einen Verbrauchsartikel umfaßt, der während eines Betriebs der Vorrichtung verbraucht wird, wobei die Vorrichtung eine Prozessoreinrichtung (86) zum Steuern der Vorrichtung, eine Aufnahmeeinrichtung (66) zum Aufnehmen eines austauschbaren Teils (60) und eine erste Verbindereinrichtung (70) umfaßt, die der einen Aufnahmeeinrichtung (66) zugeordnet ist und mit der Prozessoreinrichtung (86) gekoppelt ist, wobei das austauschbare Teil (60) folgende Merkmale aufweist:

eine zweite Verbindereinrichtung (76), die mit der ersten Verbindereinrichtung (70) zusammenpaßt; und

einen Speicher (40) mit seriellem Zugriff, der mit der zweiten Verbindereinrichtung (76) durch einen einzelnen Dateneingangs/Ausgangs-Draht (42) verbunden ist, wobei der Speicher (40) mit seriellem Zugriff Daten speichert, die zumindest den Verbrauch des austauschbaren Teils (60) anzeigen, wobei die Prozessoreinrichtung (86) angepaßt ist, um Daten sowohl von dem Speicher (40) mit seriellem Zugriff zu lesen als auch an denselben zu schreiben, wobei der Speicherinhalt aufrechterhalten wird, wenn das austauschbare Teil (60) aus der Vorrichtung entfernt wird.

2. Ein austauschbares Teil (60) gemäß Anspruch 1, bei dem der Speicher (40) mit seriellem Zugriff ferner Kalibrierungsdaten für die Vorrichtung speichert, wobei die Prozessoreinrichtung (86) gesteuert wird, um auf die Kalibrierungsdaten zuzugreifen und die Kalibrierungsdaten mit anderen Daten zu kombinieren, um die Erzeugung von Steuersignalen für die Vorrichtung zu ermöglichen.

3. Ein austauschbares Teil (60) gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem der Speicher (40) mit seriellem Zugriff eine Seriennummer speichert, die das austauschbare Teil (60) anzeigt, wodurch es ermöglicht wird, daß die Prozessoreinrichtung (86), die gespeicherte Daten umfaßt, eine Identifizierung des austauschbaren Teils (60) auf ein Lesen der Seriennummer von dem Speicher (40) mit seriellem Zugriff und einen Vergleich derselben mit den gespeicherten Daten hin bewirkt.

4. Ein austauschbares Teil (60) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Speicher (40) mit seriellem Zugriff mit einem Fixiereraufbau gekoppelt ist und Daten hinsichtlich einer früheren Verbrauchshistorie eines eingebauten Silikonölvorrats umfaßt, wodurch es ermöglicht wird, daß die Prozessoreinrichtung (86), die auf die Daten hinsichtlich der früheren Verbrauchshistorie anspricht, eine Temperatur des Fixiereraufbaus auf eine Bestimmung hin modifiziert, daß ein Transparenz-Medienblatt in Kontakt mit demselben durchlaufen soll.

5. Ein austauschbares Teil (60) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Speicher (40) mit seriellem Zugriff mit einem Entwicklermodul gekoppelt ist und einen Parameter speichert, der ein Verhältnis Ladung zu Masse des Tonerträgers definiert, der in dem Entwicklermodul enthalten ist, wodurch es ermöglicht wird, daß die Prozessoreinrichtung (86) unter Verwendung des Parameters eine Einstellung in der Vorrichtung modifiziert, um den Parameter des Verhältnisses Ladung zu Masse auszugleichen.

6. Ein austauschbares Teil (60) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Speicher (40) mit seriellem Zugriff mit einem Entwicklermodul gekoppelt ist und Parameter speichert, die eine Entwicklermagnetstärke und einen Abstand zwischen einer Oberfläche des Entwicklermoduls und einer Photoleitertrommel definieren, wodurch es ermöglicht wird, daß die Prozessoreinrichtung (86) unter Verwendung der Parameter eine Einstellung weiterer Parameter in der Vorrichtung ansprechend auf die gespeicherten Parameter ermöglicht.

7. Ein austauschbares Teil (60) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Vorrichtung in der Form eines Tintenstrahldruckers vorliegt, der als das austauschbare Teil einen Verbrauchsartikel, der während eines Betriebs der Vorrichtung verbraucht wird, in der Form einer austauschbaren Tintenkassette (60) umfaßt.

8. Ein austauschbares Teil (60) gemäß Anspruch 7 für einen Tintenstrahldruckkopf (82) in einem Tintenstrahldrucker, bei dem die Prozessoreinrichtung (86) zum Steuern des Tintenstrahldruckers angeordnet ist, wobei die Tintenkassette (60) folgende Merkmale aufweist:

ein Tintenreservoir (62) zum Halten eines Tintenvorrats,

wobei die zweite Verbindereinrichtung (76) zum Zusammenpassen mit der ersten Verbindereinrichtung (70) auf eine Einfügung der Tintenkassette (60) in die Aufnahmeeinrichtung (66) hin angeordnet ist; und

eine Fluidkopplungseinrichtung (64, 84) zum Verbinden des Tintenreservoirs (62) mit dem Tintenstrahldruckkopf (82) auf eine Einfügung der Tintenkassette (60) in die Aufnahmeeinrichtung (66) hin,

wobei der Speicher (40) mit seriellem Zugriff Daten speichert, die zumindest den Verbrauch von Tinte in dem Tintenreservoir (62) anzeigen.

9. Ein austauschbares Teil (60) gemäß Anspruch 8, bei dem der Speicher (40) mit seriellem Zugriff Parameterdaten zum Steuern des Tintenstrahldruckers umfaßt.

10. Ein austauschbares Teil (60) gemäß Anspruch 9, bei dem die Parameterdaten es daraufhin, daß auf dieselben durch die Prozessoreinrichtung (86) zugegriffen wird, ermöglichen, daß die Prozessoreinrichtung (86) die überprüften Parameterdaten mit anderen Daten kombiniert, um die Erzeugung von Steuersignalen für den Tintenstrahldrucker und den Tintenstrahldruckkopf (82) zu ermöglichen.

11. Ein austauschbares Teil (60) gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10 in Kombination mit dem Tintenstrahldrucker.







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