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Dokumentenidentifikation DE69717534T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0806862
Titel Bildabtaster zur Bearbeitung blattförmiger Medien unterschiedlicher Abmessungen
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Kerr, Roger Stanley, Rochester, New York 14650-2201, US;
Furlani, Edward P., Rochester, New York 14650-2201, US;
Reznik, Svetlana, Rochester, New York 14650-2201, US
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69717534
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.04.1997
EP-Aktenzeichen 972012132
EP-Offenlegungsdatum 12.11.1997
EP date of grant 04.12.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse H04N 1/08
IPC-Nebenklasse H04N 1/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein das Gebiet der Drehmaschinenbett-Scanner mit einer drehbaren Bildträgertrommel zum Aufrechterhalten der Positionsbeziehung zwischen Geberelement und Empfangselementen während des Schreibvorgangs und insbesondere Bildträgertrommeln dieser Art mit zwei bewegbaren Ringen, die unterschiedliche Positionen einnehmen können, um Empfangs- und Geberelemente unterschiedlicher Breite auf der Trommel zu haltern.

Mit Farbandruckpressen werden in der Druckindustrie repräsentative Bilder hergestellt, die ohne den Kosten- und Zeitaufwand für das Einrichten einer Hochleistungsschnellpresse zum Drucken eines Musters der gewünschten Bilder das Aussehen gedruckter Bilder wiedergeben. Eine Farbandruckpresse dieser Art ist als Drehmaschinenbett-Scanner mit einem Thermodrucker für Rasterbilder ausgeführt. Dieser Drucker erzeugt ein Bild auf einem Thermodruckmedium oder Schreibelement, wobei ein Geberelement bei ausreichender thermischer Energie einen Farbstoff an das Schreibelement überträgt. Dieser Drucker ist mit einer Vielzahl von Diodenlasern versehen, die einzeln moduliert werden können, um ausgewählte Bereiche des Mediums in Abhängigkeit von einem Informationssignal mit Energie zu versorgen.

An einen Druckkopf ist eine Lichtwellenleiteranordnung mit einer Vielzahl von Lichtwellenleitern angeschlossen, die zum Übertragen der Signale vom Laser zum Druckkopf mit Diodenlasern gekoppelt sind. Das Schreibelement wird auf einer drehbaren Bildträgertrommel aufgenommen, wobei der Druckkopf mit der Lichtwellenleiteranordnung relativ zur Längsachse der Trommel bewegbar ist. Durch Umwandlung der von den Diodenlasern durch die Lichtwellenleiter an das Geberelement übertragenen Strahlung in thermische Energie im Geberelement wird der Farbstoff an das Schreibelement übertragen.

Zum Haltern des Schreibelements weist die zylinderförmige Bildträgertrommel an beiden Enden einen Randbereich auf, dessen Tiefe im Wesentlichen der Tiefe des Schreibelements entspricht. Das Geberelement, das geringfügig breiter ist als das Schreibelement, liegt mit seinem mittleren Teil auf dem Schreibelement und mit seinen Kanten auf den Randbereichen auf. Diese Ausführung verhindert Faltenbildung an den Kanten des Geberelements, wenn diese beim Auflegen des Geberelements über das Schreibelement gezogen werden. Eine solche Faltenbildung hat beim Drucken unerwünschte Auswirkungen auf das Schreibelement zur Folge.

Der zur Zeit bekannte und verwendete Scanner ist zwar brauchbar, aber nicht ohne Nachteile. Die Randbereiche sind unlösbar an den Enden der Bildträgertrommel befestigt, sodass beim Auflegen eines schmalen Schreibelements zwischen jedem Randbereich und der benachbarten Kante des Schreibelements ein Spalt entsteht. Das Geberelement wird so auf das Schreibelement aufgelegt, dass es mit seinem mittleren Teil auf dem Schreibelement aufliegt und sich nach außen über den Spalt erstreckt, sodass seine Kanten sich auf dem Randbereich abstützen. Dies bedeutet, dass sich der Teil des Geberelements, der sich unmittelbar über dem Spalt befindet, nicht angemessen abgestützt wird, was natürlich eine unerwünschte Faltenbildung im Geberblatt zur Folge hat. Um dies zu vermeiden, kann eine neue Bildträgertrommel mit einer geringeren Breite zwischen den Randbereichen montiert werden. Dies ist jedoch mit Kosten für eine neue Trommel, Ausfallzeiten und Arbeitsaufwand für die Montage verbunden und daher ebenfalls keine wünschenswerte Lösung.

Neben dem oben beschriebenen Stand der Technik werden Konstruktionen, die ein Blattmedium mit Magnetkraft auf einem Bildträger halten oder in engen Kontakt mit diesem bringen, in US-A-4 440 451, EP-A-0 098 574 und US-A-3 581 257 offenbart.

Um die oben beschriebenen Nachteile zu beseitigen, muss die Konstruktion des Drehmaschinenbett-Scanners daher verbessert werden.

Die Erfindung soll eines oder mehrere der oben beschriebenen Probleme lösen. Zusammenfassend beschrieben schafft die Erfindung ein Bildbearbeitungsgerät der in Anspruch 1 oder 6 beschriebenen Art.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben beschriebenen Nachteile zu überwinden.

Die Erfindung hat den Vorteil, dass sie mit einer Kosten sparenden Vorrichtung verwirklicht werden kann.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert, wobei, soweit das möglich war, gleiche Elemente in den verschiedenen Darstellungen mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet worden sind.

Es zeigen:

Fig. 1 einen Seitenriss eines erfindungsgemäßen Drehmaschinenbett-Scanners;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bildträgertrommel, eines erfindungsgemäßen Laserdruckers und einer erfindungsgemäßen Leitspindel;

Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die erfindungsgemäße Bildträgertrommel;

Fig. 4 eine Seitenansicht der in Fig. 3 dargestellten Bildträgertrommel;

Fig. 5 eine alternative Ausführungsform der in Fig. 3 dargestellten Bildträgertrommel;

Fig. 6 eine weitere alternative Ausführungsform der in Fig. 3 dargestellten Bildträgertrommel; und

Fig. 7 ebenfalls eine weitere alternative Ausführungsform der in Fig. 3 dargestellten Bildträgertrommel.

Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Drehmaschinenbett-Scanner 10 mit einem Gehäuse 15 als Schutzabdeckung. Eine am vorderen Teil des Gehäuses 15 angelenkte Klappe 20 ermöglicht den Zugang zu zwei Medienmagazinen, einem unteren Magazin 30a und einem oberen Magazin 30b, die in einem inneren Teil des Gehäuses 15 zum Aufnehmen von Empfangsmaterial 40, in der Regel Papier, angeordnet sind. Der Fachmann wird erkennen, dass nur ein Medienmagazin 30 Empfangsmaterial 40 zum Erzeugen eines Bildes auf demselben aus dem Papiermagazin 30 ausgibt. Das zweite Medienmagazin 30 enthält entweder eine andere Papierart oder dient als Reserve. Das untere Medienmagazin 30a ist mit einem Nocken 50a versehen, der das Papier 40 anhebt, um es einer drehbaren unteren Medienwalze 60a und schließlich einer zweiten drehbaren oberen Medienwalze 60b zuzuführen, sodass das Empfangsmaterial 40, wenn beide Walzen gedreht werden, nach oben in eine Medienführung 70 gezogen werden kann. Das obere Medienmagazin 30b ist ebenfalls mit einem Nocken 50b versehen, der das Empfangsmaterial 40 anhebt, um es der oberen Medienwalze 60b zuzuführen, die es zur Medienführung 70 lenkt.

In der dargestellten Phantomstellung lenkt die bewegliche Medienführung 70 das Empfangsmaterial 40 unter zwei Walzen 80, die das Empfangsmaterial 40 erfassen, um die obere Medienwalze 60b beim Fördern des Materials in ein Zwischenmagazin 90 zu unterstützen. Die Medienführung 70 ist an einem Ende innen am Gehäuse 15 angelenkt, während das andere Ende frei beweglich ist, sodass die Medienführung 70 mehrere Stellungen einnehmen kann. Wenn sich die Medienführung 70 dann, wie mit der durchgezogenen Linie gezeigt, mit dem freien Ende nach unten bewegt, wird die Drehrichtung der oberen Medienwalze 60b umgekehrt, um das Empfangsmaterial 40 im Zwischenmagazin 90 wieder unter die Walzen 80, durch eine Öffnung 100 nach oben und um eine drehbare Bildträgertrommel 110 zu zwingen.

An einer Drehscheibe 130 in einem unteren Teil des Gehäuses 15 sind vier Gebermaterialrollen 120 (nur eine dargestellt) befestigt. Jede dieser Rollen enthält Gebermaterial 120 einer anderen Farbe, in der Regel Schwarz, Gelb, Magenta und Cyan.

Diese Gebermaterialien werden später zu Bögen zugeschnitten und der Bildträgertrommel zugeführt, um ein Medium zu bilden, aus dem darin eingebettete Farbstoffe an ein darüber liegendes Empfangsmaterial abgegeben werden. Der Vorgang wird nachstehend ausführlich beschrieben. An jeder Rolle 120 ist ein Antriebsmechanismus 140 mit drei Walzen 150 befestigt, durch die das jeweilige Gebermaterial 120 nach oben in eine Schneidevorrichtung 160 gerollt wird. Wenn das Gebermaterial 120 eine vorbestimmte Stellung erreicht hat, treiben die Walzen 150 das Gebermaterial 120 nicht weiter an. Zwei unten an der Schneidevorrichtung angebrachte Messer 170 schneiden das Gebermaterial 120 dann zu einem Bogen zu. Anschließend fördern die Medienwalzen 60a und 60b und die Medienführung 70 das Gebermaterial 120 auf die Trommel 110 und richten es passgenau zu dem Empfangsmaterial 40 aus. Dies erfolgt in derselben Weise wie das oben beschriebene Fördern des Empfangsmaterials 40 auf die Trommel 110. Das Gebermaterial 120 liegt mit einem kleinen, durch in das Empfangsmaterial 40 eingebettete Mikroabstandshalter erzeugten Zwischenspalt auf dem Empfangsmaterial 40.

Eine Laser-Baugruppe 180 weist in ihrem Innern zwanzig Laser 185 auf. Diese Laser sind über Lichtwellenleiterkabel 187 mit einem Kupplungskopf 190 und schließlich einem Druckkopf 200 verbunden. Der Druckkopf 200 erzeugt aus dem von den Lasern 185 empfangenen Signal thermische Energie, die bewirkt, dass das Gebermaterial 120 seinen Farbstoff über den Spalt an das Empfangsmaterial 40 abgibt. Der Druckkopf 200 ist über eine Mutter (in Fig. 1 nicht dargestellt) mit einer Leitspindel 210 verbunden, damit er sich zum Schreiben von Daten auf das Empfangsmaterial 40 axial entlang der Längsachse der Trommel 110 bewegen kann.

Zum Schreiben dreht sich die Trommel 110 mit einer konstanten Geschwindigkeit. Der Druckkopf 200 beginnt an einem Ende des Empfangsmaterials 40 und fährt zur Vervollständigung des Übertragungsvorgangs für das jeweils auf dem Empfangsmaterial 40 aufliegende Gebermaterial über die gesamte Länge des Empfangsmaterials 40. Nach Beendigung der Farbstoffübertragung wird das Gebermaterial 120 von der Trommel 110 über einen Vorsprung oder eine Auswerferrutsche 210 aus dem Gehäuse 15 gefördert. Das Gebermaterial wird schließlich in einem Gebermaterialmagazin 212 abgefegt, aus dem es von einem Benutzer entnommen werden kann.

Der vorstehend beschriebene Ablauf wird anschließend für die übrigen drei Gebermaterialwalzen wiederholt.

Wenn alle vier Gebermaterialbögen ihre Farbstoffe übertragen haben, wird das Empfangsmaterial 40 mit einem Transportmechanismus 220 durch eine Einlassklappe 230 in eine Farbstoffbindeeinrichtung 240 transportiert und kommt dort an einer Auslassklappe 250 zur Anlage. Die Einlassklappe 230 wird für den Einlauf des Empfangsmaterials 40 in die Farbstoffbindeeinrichtung 240 geöffnet und schließt sich wieder, wenn das Empfangsmaterial in der Farbstoffbindeeinrichtung 240 zur Anlage kommt. Die Farbstoffbindeeinrichtung 240 erwärmt das Empfangsmaterial 40, um den übertragenen Farbstoff auf dem Empfangsmaterial 40 weiter zu binden und die darauf befindlichen Mikroabstandshalter zu versiegeln. Nach dem Erwärmen wird die Auslassklappe 250 geöffnet. Das Empfangsmaterial 40 mit dem darauf befindlichen Bild verlässt dann das Gehäuse 15 und kommt an einem Anschlag 260 zur Anlage.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Bildträgertrommel 110 und des Druckkopfs 200 des Drehmaschinenbett-Scanners 10. Die Bildträgertrommel 110 ist um eine Achse (x) drehbar in einem Rahmen 270 gelagert. Der Druckkopf 200 ist bezüglich der Bildträgertrommel 110 bewegbar und kann einen Strahl aktinischen Lichts auf das Gebermaterial 120 richten (in Fig. 1 dargestellt). Der Druckkopf 200 ist in seinem Innern mit einer Vielzahl von Schreibelementen versehen (nicht dargestellt), die durch elektronische Signale der Laserdioden 185 individuell moduliert werden können, wobei die Signale für die Form und Farbe des Originalbildes repräsentativ sind, sodass die einzelnen Farbstoffe durch Erwärmung nur in den Bereichen verdampft werden, in denen sie auf dem Empfangsmaterial 40 vorhanden sein müssen, um die Farbe des Originalbildes zu rekonstruieren.

Der Druckkopf 200 ist auf einem hin- und herbewegbaren Element 280 befestigt, dass seinerseits reibungsarm gleitbar auf Stangen 290 und 300 gelagert ist. Die Stangen 290 und 300 sind so steif ausgeführt, dass sie zwischen den Befestigungspunkten an ihren Enden nicht durchhängen oder sich verformen können. Sie sind ferner so angeordnet, dass sie möglichst parallel zur Achse (x) der Bildträgertrommel 110 verlaufen. Die obere Stange 300 fixiert die Achse des Druckkopfs 200 präzise auf der Achse (x) der Trommel 110, wobei die Achse des Druckkopfs senkrecht zur Trommelachse (x) verläuft. Die obere Stange 300 bestimmt außerdem die Stellung des hin- und herbewegbaren Elements 280 bezüglich der Achse der Trommel 110 in der senkrechten und in der waagerechten Richtung. Die untere Stange 290 bestimmt die Lage des hin- und herbewegbaren Elements 280 nur bezüglich der Drehung des hin- und herbewegbaren Elements um die Stange 290, sodass dass hin- und herbewegbare Element 280 nicht so fest eingespannt ist, dass es während der Erzeugung eines Bildes klemmen, rattern oder auf andere Weise unerwünschte Schwingungen in dem Druckkopf 200 erzeugen könnte.

Fig. 3 und 4 zeigen zwei Ansichten der Bildträgertrommel 110. Die Trommel 110 besteht aus einem zylinderförmigen Gehäuse 310, das an beiden Enden mit einem Teilabschluss in Form einer Endplatte 320 versehen ist. Das Gehäuse 310 weist eine Außenfläche 330, eine Innenfläche 340 und zwischen diesen einen inneren Teil 350 auf. Vier kreisförmige Magnete 360a, 360b, 360c und 360d sind in dem inneren Teil 350 eingebettet und erstrecken sich um den gesamten Umfang des Gehäuses 310. Jeder Magnet 360 weist eine Vielzahl abwechselnd darauf angeordneter Nord- und Südpole auf.

Zwei bewegbare Metallringe 370a und 370b, die unterschiedliche Positionen einnehmen können, sind umfänglich auf der Außenfläche 330 des Gehäuses 310 angeordnet und werden von den Magneten 360c und 360d magnetisch angezogen, um sie in der mit durchgezogenen Linien angezeigten äußeren Stellung zu halten. Zum Haltern eines Empfangsmaterials 40 zwischen den Ringen weist jeder Ring 370 eine Tiefe (d) auf, die geringfügig größer ist als die Tiefe des Empfangsmaterials, in der Regel 0,2 Millimeter. Das Gebermaterial 120 weist eine Breite auf, die geringfügig größer ist als die des Empfangsmaterials 40, und liegt mit seinem mittleren Teil unmittelbar auf dem Empfangsmaterial 40 und mit seinen beiden Außenkanten auf den Ringen 370 auf. Die Ringe 370 sind entlang der Außenfläche 330 manuell verschiebbar, damit der Benutzer sie in einer Vielzahl unterschiedlicher Stellungen auf der Außenfläche 330 positionieren kann. Der Fachmann wird erkennen, dass, um eine effiziente manuelle Verschiebung zu ermöglichen, zwischen der Außenfläche 330 und den Ringen 370 weniger Reibung vorhanden ist, wenn diese sich nicht unmittelbar über einem der Magnete 360 befinden, und dass die Reibung ihren Höchstwert erreicht, wenn dies der Fall ist. Wenn sich die Ringe 370 unmittelbar über einem Magneten 360 befinden, sind sie halbstarr an dem Gehäuse 310 befestigt und können somit bei Betrieb der Trommel 110 in dieser Stellung gehalten werden. Statt der dargestellten nur vier Magnete 360 kann in dem inneren Teil 350 auch eine Vielzahl solcher Magnete 360 angebracht werden, damit die Ringe 370 an allen diesen Stellen positioniert werden können.

Zum Aufnehmen eines schmalen Empfangsmaterials 40 werden die Ringe 370a und 370b manuell über die Magnete 360a und 360b zur Mitte der Trommel hin nach innen in die gestrichelt dargestellte Ringposition verschoben. Die gestrichelt dargestellte Ringposition 370 wird so vorgewählt, dass das schmale Empfangsmaterial 40 (in Fig. 3 und 4 nicht dargestellt) satt anliegend zwischen die Ringe 370 passt, ohne zwischen diesen einen Spalt zu erzeugen. Das Empfangsmaterial 40 wird zwischen die Ringe 370 gelegt und das Gebermaterial 120 so angeordnet, dass es mit seinem mittleren Teil auf dem Empfangsmaterial 40 und mit seinen Kanten auf den Ringen 370 aufliegt. Diese Ausführung ermöglicht es der Bildträgertrommel 110 eine Vielzahl von Gebermaterialien 120 und Empfangsmaterialien 40 unterschiedlicher Größe aufzunehmen.

Bei einer in Fig. 5 dargestellten alternativen Ausführungsform der Erfindung sind vier ringförmige Magnete 380a, 380b, 380c und 380d so angeordnet, dass sie an die Innenfläche 340 des Gehäuses 310 stoßen. Diese ringförmigen Magnete 380 haben die gleiche Aufgabe wie die in Fig. 3 dargestellten Magnete 360, nämlich die Ringe 370 magnetisch anzuziehen. Statt der dargestellten nur vier ringförmigen Magnete 380 kann an der Innenfläche 340 auch eine Vielzahl solcher Magnete 380 angebracht werden, damit die Ringe 370 an allen diesen Stellen positioniert werden können.

Bei der in Fig. 6 dargestellten weiteren alternativen Ausführungsform wird einer der Ringe 370 durch einen unlösbar an einem Ende des Gehäuses befestigten Randbereich 390 ersetzt. Der andere Ring, bei diesem Beispiel 370a, bleibt entlang der Außenfläche 390 gleitbar, wie oben beschrieben.

Fig. 7 zeigt ebenfalls eine weitere alternative Ausführungsform. Das Gehäuse 310 wird vorzugsweise aus einem ferromagnetischen Werkstoff (wie zum Beispiel Eisen) hergestellt. Auf dem Gehäuse 310 wird ein Magnet 400 angebracht, der zum magnetischen Anziehen an das Gehäuse 310 und zum Aufnehmen einer Kante des Empfangsmaterials 40 mit einer Vielzahl von Polen versehen ist. Der Magnet 40 ist ebenfalls auf der Außenfläche 330 gleitbar, um auf dieser eine Vielzahl von Positionen einnehmen zu können. Zum Aufnehmen der gegenüberliegenden Kante des. Empfangsmaterials 40 ist der Randbereich 390 an einem Ende unlösbar an dem Gehäuse 310 befestigt. Auch diese Ausführung ermöglicht das Haltern von Gebermaterialien 120 und Empfangsmaterialien 40 unterschiedlicher Größe. Der Fachmann wird erkennen, dass der Randbereich 390 durch einen Magneten 400 ersetzt werden kann, der dann ebenfalls auf der Außenfläche beliebig positionierbar ist.


Anspruch[de]

1. Bildbearbeitungsgerät zum Aufnehmen eines blattförmigen Mediums (40) zur Bildbearbeitung, mit

(a) einem Bildträger (110) zum Aufnehmen und Haltern des Mediums, der einen starr verbundenen Randbereich (390) zum Aufnehmen einer ersten Kante des Mediums umfasst, und mit

(b) einem bewegbaren Anschlag (370a), der auf dem Bildträger angeordnet und magnetisch von diesem angezogen ist zum Aufnehmen einer der ersten Kante gegenüberliegenden zweiten Kante des Mediums, derart, dass Medien unterschiedlicher Abmessungen zwischen dem Randbereich und dem bewegbaren Anschlag ohne Bildung eines Spaltes festhaltbar sind.

2. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger einen Magneten (360) umfasst, der in eine Oberfläche des Bildträgers eingebettet ist, um den Anschlag magnetisch anzuziehen.

3. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger eine Trommel ist.

4. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger eine Außenfläche (330) zum Aufnehmen und Haltern des Mediums sowie eine der Außenfläche gegenüberliegende Innnefläche (340) aufweist, die den Anschlag magnetisch zum Bildträger hin zieht.

5. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegbare Anschlag ein Magnet (400) ist, der magnetisch zum ferromagnetischen Bildträger hin anziehbar ist.

6. Bildbearbeitungsgerät zum Aufnehmen eines blattförmigen Mediums (40) zur Bildbearbeitung, mit

(a) einem Bildträger (110) zum Aufnehmen und Haltern des Mediums;

(b) einem ersten bewegbaren Anschlag (370a), der auf dem Bildträger angeordnet und magnetisch zu diesem hin anziehbar ist zum Aufnehmen einer ersten Kante des Mediums, derart, dass Medien unterschiedlicher Abmessungen festhaltbar sind; und mit

(c) einem zweiten bewegbaren Anschlag (370b), der auf dem Bildträger angeordnet und magnetisch zu diesem hin anziehbar ist zum Aufnehmen einer der ersten Kante gegenüberliegenden zweiten Kante des Mediums, derart, dass Medien unterschiedlicher Abmessungen zwischen dem ersten und zweiten bewegbaren Anschlag ohne Bildung eines Spaltes festhaltbar sind.

7. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger einen ersten und zweiten Magneten (360a, b) umfasst, der in eine Oberfläche des Bildträgers eingebettet ist, um den ersten und zweiten Anschlag magnetisch anzuziehen.

8. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger eine Trommel ist.

9. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildträger eine Außenfläche (330) zum Aufnehmen und Haltern des Mediums sowie eine der Außenfläche gegenüberliegende Innnefläche (340) aufweist, und dass ein Magnet (380) der Innenfläche benachbart angeordnet ist, um den Anschlag zum Bildträger hin zu ziehen.

10. Bildbearbeitungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Anschlag Magnete (400) sind und die Trommel ferromagnetisch ist.







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