PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69718507T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0941439
Titel FLUSSVERTEILUNGSVORRICHTUNG FÜR EIN VERDÜNNUNGSSYSTEM EINES PAPIERBAHNPROFILS
Anmelder Beloit Technologies, Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder HERBERT, E., Richard, Rockton, US;
ROGERS, D., Thomas, Roscoe, US;
LI, C., Alfred, Naperville, US;
NEILL, B., Eugene, So. Beloit, US;
WYWIALOWSKI, J., Frank, Beloit, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69718507
Vertragsstaaten DE, FI, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.10.1997
EP-Aktenzeichen 979118981
WO-Anmeldetag 24.10.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/19216
WO-Veröffentlichungsnummer 0098025069
WO-Veröffentlichungsdatum 11.06.1998
EP-Offenlegungsdatum 15.09.1999
EP date of grant 15.01.2003
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 20.04.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse F16L 41/02
IPC-Nebenklasse F15D 1/14   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Strömungsteiler zum Teilen einer Flüssigkeitsströmung, die Fasern enthält.

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Anordnungen zur Steuerung einer Stoffströmung zu einem Auflaufkasten und insbesondere auf einen Auflaufkasten, der Stofflösung verwendet, um das Gewichtsprofil der Bahnbasis zu steuern.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Papier wird in einer Papiererzeugungsmaschine erzeugt, die mit einem wasserbasierenden Stoff beginnt, der etwa ein halbes Gewichtsprozent an Papierfasern enthält. Der Stoff wird von einem Auflaufkasten bereitgestellt, der eine Schlitzöffnung aufweist, die eine Stoffströmung auf einen Papiermaschinenformsieb oder Sieb injiziert. Eine moderne Papiererzeugungsmaschine kann einen Papierbogen mit einer Breite von 400 Inch ausbilden. In der Vergangenheit wurde die Dicke des ausgebildeten Papiers durch Biegen der Schlitzöffnung zum Einstellen der Stoffmenge bei einer bestimmten Stelle in der sich ausbildenden Papierbahn gesteuert. Gleichmäßigkeit im erzeugten Papier ist notwendig, damit viele moderne Hochgeschwindigkeits-Druck- und -Photokopieprozesse zuverlässig funktionieren. Weiterhin schützt ein gleichmäßigerer Papierbogen auch Ressourcen, indem das erforderliche Fasergewicht, das zur Bahnausbildung einer gegebenen minimalen Dicke benötigt wird, reduziert wird.

U. S. Patent Nr. 5,196,091 von Hergert zeigt einen Strömungsteiler gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und beschreibt eine neue Art von Auflaufkasten, für eine verdünnte Stofflösung um die Dicke der sich ausbildenden Papierbahn zu steuern. Das System, das von Hergert beschrieben wird, stellt sich als sehr effektiv heraus, wenn es um die Steuerung des Gewichtsprofils der Basis einer Papierbahn geht. Das von Hergert beschriebene System verwendet eine Vielzahl an individuellen Röhren, die einem Auflaufkasten Kreislaufwasser bereitstellen, um die Zusammensetzung des der Spaltöffnung bereitgestellten Stoffs selektiv zu verdünnen. Die Röhren sind in Paaren entlang der Breite des Auflautkastens in Richtung senkrecht zur Maschine gruppiert. Jede Röhre wird von einem Kreislaufwasserverteiler über einen Flexiblen Schlauch versorgt. Jede Gruppe an zwei Versorgungsleitungen oder Schläuchen wird über eine doppelte Kugelventilanordnung gesteuert, die den Fluss an Verdünnungswasser zu beiden Röhren aus der Gruppierung an Röhren steuert.

Benötigt wird eine Vorrichtung zum Verringern der Anzahl und der Komplexität der Ventile, die zur Steuerung der Strömung an Verdünnungswasser zu einem Auflaufkasten, der Verdünnungswasser zur Profilsteuerung verwendet, verwendet werden.

Zur Lösung der Aufgabe umfasst der Strömungsteiler der Erfindung die charakterisierenden Merkmale des Anspruchs 1.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung besteht aus einem Y-förmigen Strömungsteiler, der ausgelegt ist, Fasern enthaltendes Wasser ohne zu verstopfen zu leiten. Der Strömungsteiler weist eine flache Oberfläche gegenüber dem Schenkel des Y auf, wo sich die Strömung in die beiden Arme des Y aufteilt. Ein konventioneller Strömungsteiler, wie er bei einem Gartenschlauch verwendet wird, weist einen relativ scharfen Keil gegenüber dem Schenkel des Y auf. Der konventionelle Keil schneidet die Strömung in zwei gleiche Teile. Jedoch wird bei der modernen Papiererzeugung die Abgabe von Wasser an die Umgebung reduziert oder verhindert, indem prozessiertes Wasser so oft wie möglich wiederverwendet wird. Somit wird Kreislaufwasser, welches Wasser ist, das durch den Auflaufkasten und durch das Papiermaschinenformsieb gelaufen ist, aber immer noch einen signifikanten Faseranteil enthält, für die Verdünnung im Auflaufkasten verwendet. Ein scharfer Keil zum Teilen der Strömung weist eine Tendenz zum Stapeln oder Sammeln von Fasern auf. Obgleich individuelle Fasern sehr kurz sind, können sie trotzdem Fäden ausbilden, die sich am Rand eines scharfen Keils, der zwei Strömungen teilt, aufhängen. Der Strömungsteiler der Erfindung weist eine allgemein flache rechtwinklige Oberfläche gegenüber den Schenkeln des Y auf. Diese rechtwinklige Oberfläche teilt die Strömung gleichmäßig auf, ohne einen Ort bereitzustellen, an dem sich Fasern ansammeln und somit den Strom durch den Teiler verstopfen können. Ein Teiler, der mit Flüssigkeiten, die Fasern enthalten, verwendet werden kann, ermöglicht eine Steuerung der Strömung zu einem Paar an Verdünnungsröhren durch ein einzelnes Ventil mit einem einzelnen Strömungsdurchgang, der Fasern weniger stark aufsammelt und somit weniger leicht verstopft. Größere einfachere Ventile sind weniger teuer, während die Ventile und die Zuleitungen zu den Ventilen zur selben Zeit weniger leicht verstopfen.

Der Strömungsteiler der Erfindung ist aus Edelstahl in Feingusstechnik. Edelstahl stellt die notwendige Resistenz gegen langandauernden Angriff von Chemikalien im Verdünnungswasser zur Verfügung. Obgleich das Gießen ein preiswertes Verfahren zur Ausbildung der komplizierten Geometrie des Strömungsteilers bereitstellt, kann es nicht die erforderliche Glätte der Strömungskanäle bereitstellen. Handpolieren der Strömungskanäle ist nicht preiswert. Ein relativ neuartiges Verfahren, bekannt unter der Marke Extrudehone, verwendet Schleifmittel, die in einer hochviskosen Flüssigkeit enthalten sind, die wiederholt durch die Strömungsleitung geleitet wird, um glatte Strömungspassagen zu erzeugen.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Auflaufkasten bereitzustellen, der Bahnprofilsteuerung zu einem niedrigerem Preis zur Verfügung stellt.

Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Strömungsteiler bereitzustellen, der mit einer Flüssigkeit verwendet werden kann, die Fasern enthält.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur preiswerten Herstellung eines Strömungsteilers bereitzustellen, der verwendet wird, um einem Auflaufkasten Verdünnungswasser bereitzustellen.

Es ist noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verdünnungssystem zur Auflaufkastenprofilsteuerung bereitzustellen, das weniger leicht verstopft.

Weitere Gegenstände, Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des nassen Endes einer Papiererzeugungsmaschine, in der man die Position des Strömungsteilers der Erfindung bezüglich des Auflaufkastens in einer Papiererzeugungsmaschine erkennen kann.

Fig. 2 zeigt eine vergrößerte fragmentarische Ansicht des Details 2-2 von Fig. 1, welche die Position des Strömungsteilers der Erfindung zeigt.

Fig. 3 zeigt eine vordere Querschnittsansicht des Strömungsteilers von Fig. 1, der am Auflaufkasten angebracht ist.

Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht des Strömungsteilers von Fig. 3 entlang der Schnittlinien 4-4.

Fig. 5 zeigt eine Draufsicht des Strömungsteilers von Fig. 1, in der die Strömungsteiler zu Verdeutlichung der Installation mit einem Abstand zueinander versehen sind.

Fig. 6 zeigt eine erklärende Darstellung des Druckgießprozesses, wobei der Strömungsteiler von Fig. 1 ausgebildet wird.

Fig. 7 zeigt eine erklärende Darstellung des Extrudehoneprozesses.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Unter besonderer Bezugnahme auf Fig. 1-7, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen, wird in Fig. 1 das nasse Ende 20 einer Papiererzeugungsmaschine gezeigt. Das nasse Ende 20 umfasst einen Auflautkasten 22, der einen Stoffstrom durch einen Schlitz 24 auf die Brustrolle ("breast roll") 26 injiziert. Ein Papiermaschinenformsieb oder Tuch 28 läuft über die Brustrolle und der Stoff des Auflaufkastens 22 bildet eine Papierbahn auf dem Sieb 28 aus. Auch gezeigt in Fig. 1 ist ein Konsistenzprofilierungskopf 30, der Schläuchen 32 Kreislaufwasser bereitstellt. Die Schläuche 32 sind an den Konsistenzprofilierungskopf 30 über Ventile 34 angeschlossen, die die Strömung von Kreislaufwasser durch die Schläuche 32 steuern. Jeder Schlauch 32 ist hingegen an einen Strömungsteiler 36 angeschlossen, wie in Figur. 2 gezeigt. Die Strömungsteiler 36 sind wie in Fig. 2 und 3 gezeigt an einem Unterstützungsflansch 37 angebracht, der am Auflaufkasten 22 angebracht ist. Jeder Strömungsteiler 36 ist an zwei Verdünnungssteuerungskanäle 38 angeschlossen, die dam Auflaufkasten 22 Verdünnungswasser bereitstellen. Jeder Steuerungskanal 38 in einem Paar, das von einem einzelnen Teiler 36 versorgt wird, endet an der selben Stelle senkrecht zur Maschine, so dass ein Kanal des Paares über dem anderen Kanal des Paares angebracht ist. Somit beeinflussen beide Kanäle 38 die Dicke der Bahn an der selben Stelle senkrecht zur Maschine und können somit von einem einzelnen Ventil 34 gesteuert werden. Zwei Kanäle 38 werden verwendet, um eine gleichmäßigere Verdünnung der Stoffströmung bei einer bestimmten Stelle senkrecht zur Maschine zu erzeugen.

Die Kanalpaare 38 weisen einen Abstand zueinander in Richtung senkrecht zur Maschine in Zentren von 1,4 Inch bis etwa 1,6 Inch auf. Somit werden für eine Papiererzeugungsmaschine, die 400 Inch breit ist, 250 bis 285 Kanalpaare benötigt. Wenn für jeden Kanal ein Steuerungsventil verwendet wird, dann werden weitere 250 bis 285 Steuerungsventile benötigt. Bestehende Vorrichtungen verwenden Steuerungsventile mit doppelt angetriebenen Kugelventilen. Ventile mit doppelten Flüssigkeitskanälen sind teurer als Ventile mit einzelnen Flüssigkeitskanälen. Weiterhin verringern höhere Strömungsgeschwindigkeiten durch die Ventile 34 und die Schläuche 32 die Wahrscheinlichkeit des Verstopfens der Ventile und Schläuche in hohem Maße.

Der Strömungsteiler 36, gezeigt in Fig. 3-5, weist eine einheitliche Konstruktion auf und ist als Edelstahlguss ausgeführt. Der Strömungsteiler weist einen insgesamt Y-förmigen Körper 40 auf, der einen Y-förmigen Strömungskanal 42 definiert, wie in Fig. 3 gezeigt. Flüssigkeit betritt den einzelnen Schenkel 44 und wird in zwei Arme 46 geteilt. Der Schenkel 44 definiert einen Strömungskanal 48, der an einen Schlauch 32 durch eine weibliche Gewindemutter 50, die sich einem männlichen Gewinde 52 annähert, angeschlossen ist, wie in Fig. 2 gezeigt. Das männliche Gewinde 52 umgibt die Lippe 54, die zum Strömungskanal 48 führt. Die Arme 46 definieren parallele Strömungskanäle 56, die parallel zu dem Schenkelströmungskanal 48 liegen. Übergangsströmungskanäle 57 verbinden die parallelen Strömungskanäle 56 mit dem Schenkelströmungskanal 48. Die Arme 46 weisen glatte gebogene Übergangsbereiche 58 auf, die an die Wand 60 des Schenkelströmungskanals 48 und den äußeren Wänden 64 der parallelen Armströmungskanäle 56 angrenzen. Ein Bereich 62 des Körpers 40 trifft die inneren Wände 66 der parallelen Strömungskanäle 56. Der Körperbereich 62 definiert eine planare Oberfläche 68, die den Schenkelströmungskanal 48 (leg flow channel) beendet oder sich ihm entgegenstellt. Die planare Oberfläche 68 ist im Wesentlichen rechtwinklig und teilt die Strömung von dem Schenkelströmungskanal 48 in zwei im Wesentlichen gleiche Strömungen in den Armströmungskanälen 56.

Die Arme 46 vereinen sich unter einem Winkel von etwa achtzig Grad dort, wo sich die Übergangsbereiche 58 treffen, um den Strömungskanal 48 des Schenkels 44 auszubilden. Oberflächen 59, die auf dem Körperbereich 62 ausgebildet sind und an die planare Oberfläche 68 stoßen, bilden miteinander einen achtzig Grad Winkel aus. Ein beispielhafter Strömungsteiler 36 wie er in Fig. 3-5 gezeigt ist, weist eine Höhe von 9,02 cm (3,55 Inch) auf und einen Einlassdurchmesser von 1,56 cm (0,615 Inch) und einen Ausgangsdurchmesser von 1,24 cm (0,490 Inch) auf. Der Abstand zwischen Lippe 54 und der planaren Oberfläche 68 beträgt 4,8 cm (1,89 Inch).

Der Strömungsteiler 36 weist einen Basisflansch 70 auf, der an den Unterstützungsflansch 37 des Auflaufkastens 22 anstößt. Der Basisflansch 70 weist ein Loch 72 auf jeder Seite der beiden Arme 46 auf. Bolzen 74 mit hexagonalem Kopf befestigen den Flansch 70 an den Unterstützungsflansch 37. Die Steuerungskanäle 38 enden an der Oberfläche 76 des Unterstützungsflansches 37. Die Armströmungskanäle 56 vereinen sich mit den Steuerungskanälen 38 an der Oberfläche 76 von dem Flansch 37. Die untere Oberfläche 78 des Basisflansches 70 verbindet sich mit der Oberfläche 76 des Unterstützungsflansches 37. O-Ring Nuten 80 und O-Ringe 82 versiegeln die Verbindung zwischen dem Strömungsteiler 36 und dem Auflaufkastenunterstützungsflansch 37.

Es wurden Tests ausgeführt, um den Strömungsteiler 36 bei Verwendung mit kommerziellem Silowasser zu beurteilen, das bekannter Weise eine beträchtliche Menge an langen Fasern enthält und in Verdünnungswasser bei Konsistenzprofilierung nicht verwendet werden konnte. Es wurde Wasser aus einem kommerziellen Silo gezapft, das Stoff mit einer Konsistenz von 0,280 Prozent Fasern enthält und bei 1,38 bar (20 psi) an einen Einlassverteiler bereitgestellt wird, an den Einzelanschlussventile angeschlossen waren, über die 3/4 Inch Schläuche mit einer Länge von 36 Inch angeschlossen waren, an denen vier Strömungsteiler 36 angeschlossen waren. Der Ausgang der Strömungsteiler war an 1,27 cm (1/2 Inch) Schläuche angeschlossen, die in einen Austrittsverteiler leiteten, der unter 0,69 bar (10 psi) betrieben wurde. Weiterhin wurde ein Doppelanschlussventil zwischen den Eingangsverteiler und den Ausgangsverteiler geschaltet, das an 1,27 cm (1/2 Inch) Schläuche mit einer Länge von 106,7 cm (42 Inch) angeschlossen war. Strömungsteiler wurden mit Strömungsraten von 3,79, 13,25 und 26,5 dm³/min (1, 3,5 und 7 Gallonen pro Minute) pro Arm betrieben. Das Doppelanschlussventil wurde mit Strömungsraten von 3,79 dm³/min (1 Gallone pro Minute) pro Anschluss betrieben.

Das Ergebnis des fünf Tage langen Tests war, dass die Einzelanschlussventile vor den Strömungsteilern mit äußerst geringer Feinstoffanhäufung reinigen können. Der obere Doppelventilanschluss verstopfte vollständig während des fünftägigen Tests, obgleich er recht sauber während dem eintägigen Test lief. Die Ergebnisse zeigen eine große Verbesserung bei gesteigerter Ventilreinheit. Am zweiten Tag des fünftägigen Tests griff der 13,25 dm³/min (3,5 Gallonen pro Minute) Strömungsteiler einen Faserstrang auf, der entlang der flachen Oberfläche 68 klammerte. Am vierten Tag klammerte ein Strang in einer der beiden 3,79 dm³/min (1 Gallone pro Minute) Strömungsteilern entlang der flachen Oberfläche 68 des Strömungsteilers. Die Strömungsteiler verstopften nie und häuften nur bis zu einem gewissen Grad an, über den hinaus nicht weiter angehäuft wurde. Die Faserstränge waren nicht stark angeheftet und strömten beim Ausschalten frei heraus. Die anderen beiden Strömungsteiler liefen während dem gesamten Test sauber.

Der Strömungsteiler 36 ist als ein Edelstahlfeinguss 84 hergestellt, wie in Fig. 7 gezeigt. In einem derartigen Prozess wird eine Gussform ausgebildet, welche die Struktur des Teilers definiert, einschließlich der verschiedenen Strömungskanäle. Dann wird geschmolzenes Metall in die derart ausgebildete Form eingeführt und abgekühlt, was zu einem Gussteil führt. Giessen stellt ein kostengünstiges Verfahren zur Erzeugung eines Bauteils komplexer Geometrie bereit. Das geschmolzene Stahl ist vorzugsweise Edelstahl, da Edelstahl nicht leicht Korrodiert. Korrosionsresistenz ist für den Strömungsteiler 36 eine wichtige Eigenschaft, da er kleinen Mengen an Chemikalien im Verdünnungswasser ausgesetzt ist, die durch die Strömungskanäle des Teilers laufen.

Obgleich Guss ein kostengünstiges Mittel zur Erzeugung der erforderlichen Form darstellt, kann die Erzeugung der zur Verhinderung der Adhäsion von Fasern an den inneren Oberflächen 48, 56, 59 des Strömungskanals 42 erforderlichen Oberflächengüte schwierig und teuer sein. Um die gewünschte Oberfläche zu erzeugen, wird ein neuartiges Abziehverfahren wie in Fig. 6 gezeigt verwendet. Dieses Verfahren verwendet eine Schleifmittelsuspension und eine äußerst viskose Flüssigkeit 86, um eine glatte Oberfläche auszubilden. Das Verfahren ist kommerziell als Extrudehone-Verfahren bekannt und kann von der EXTRUDEHONE Corporation in 8075 Pennsylvania Avenue, Irwin, Pennsylvania 15642 bezogen werden. Gegenüberliegende Kolben 88 und 90 führen zu einem wiederholten Durchlaufen der hochviskosen Flüssigkeit 86 durch den Strömungsteiler 36, wobei der Strömungskanal abgezogen und poliert wird.

Es ist zu beachten, dass, obgleich in Fig. 1 ein einzelnes Formsieb am nassen Ende 20 gezeigt ist, ein Doppelformsieb verwendet werden kann.

Es ist zu beachten, dass die Erfindung nicht auf die bestimmte Konstruktion und Ausführungsform der hierin dargestellten und beschriebenen Teile beschränkt ist, sondern auch modifizierte Formen davon umfasst.


Anspruch[de]

1. Strömungsteiler (36) zum Teilen einer Flüssigkeitsströmung, die Fasern enthält, umfassend:

einen Körper (40) mit einem Schenkel (44), das sich in einen ersten Arm (46) und einen zweiten Arm (46) aufteilt; der Körper (40) definiert einen allgemein Y-förmigen Strömungskanal (42),

worin der erste Arm (46) und der zweite Arm (46) Bereiche aufweisen, die parallele Strömungskanäle (56) definieren, die in Abstand zueinander angeordnet sind, und worin der Schenkel (44) Bereiche aufweist, die einen einzelnen Kanal (48) parallel zu den Armkanälen (56) definieren,

Bereiche des ersten Arms (46), die einen glatten gebogenen Strömungskanalbereich (58) definieren, der den Schenkelströmungskanal (48) mit dem ersten Armströmungskanal (56) verbindet,

Bereiche des ersten Arms (46), die einen ersten Übergangsbereich (52) definieren, der kontinuierlich an den Strömungskanal (48) des Schenkels (46) anschließt,

Bereiche des zweiten Arms (46), die einen glatten gebogenen Strömungskanalbereich (58) definieren, der den Schenkelströmungskanal (48) mit dem zweiten Armströmungskanal (56) verbindet,

Bereiche des zweiten Arms (46), die einen zweiten Übergangsbereich (57) definieren, der kontinuierlich an den Strömungskanal (48) des Schenkels (44) anschließt, und

einen Bereich des Körpers (40), der den ersten Übergangsbereich (57) und den zweiten Übergangsbereich (57) trifft, im Wesentlichen senkrecht zum Schenkelströmungskanal (48) angebracht,

dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (40) aus einer Gusslegierung ausgebildet ist, und dass der Bereich des Körpers (40) der die ersten und zweiten Übergangsbereiche (57) trifft, eine planare Oberfläche (68) ausbildet, die den Schenkelströmungskanal (48) beendet.

2. Der Strömungsteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Armströmungskanal (56) ein Ausgangsende aufweist und weiterhin umfassend einen Befestigungsflansch (70), der integral mit dem Körper (40) ausgebildet ist und die Ausgangsenden des Armströmungskanals umgibt.

3. Der Strömungsteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (70) Bereiche aufweist, die eine Nut (80) definieren, welche die Ausgangsenden des Armströmungskanals umgibt, um darin ein Versiegelungsmittel (82) aufzunehmen.

4. Der Strömungsteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (44) eine Öffnung gegenüber den Armen (46) aufweist und dass Bereiche des Schenkels (44) ein Gewinde (52) definieren, welches die Öffnung umgibt.

5. Ein Verfahren zum Erzeugen des Strömungsteilers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die Schritte umfasst:

Ausbildung einer Gussform (84), die den Körper (40) des Strömungsteilers (36) definiert, Anfüllen der Gussform (84) mit geschmolzenem Metall, um den Strömungsteiler (36) auszubilden, und

Abziehen der internen Strömungskanäle (48, 56) des Strömungsteilers (36), indem wiederholt Schleifmittel, die in einer hochviskosen Flüssigkeit (86) enthalten sind, durch die Strömungskanäle (48, 56) geleitet werden.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Anfüllens der Gussform (84) mit geschmolzenem Metall ein Anfüllen der Gussform (84) mit Edelstahl umfasst.

7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin den Schritt des Erzeugens einer planaren Oberfläche des Strömungsteilers (36) umfasst, um einen Befestigungsflansch (70) auszubilden, der mit dem Körper (36) integral ausgebildet ist und der ein Ende von Armströmungskanälen (56) umgibt, die in dem Strömungsteiler (36) definiert sind.

8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin den Schritt des Erzeugens eines Gewindes (52) in dem Körper (40) des Strömungsteilers (36) und den Schenkel (44) an einem Eingangsende des Strömungsteilers (36) umfasst.

9. Ein nasses Ende (20) einer Papiererzeugungsmaschine, umfassend eine Vielzahl an Strömungsteilern (36) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin umfasst:

ein Papiermaschinenformsieb (28),

eine Brustrolle (26), über die das Papiermaschinenformsieb (28) läuft,

einen Schlitz (24), der über dem Papiermaschinenformsieb (28) und der Brustrolle (26) angebracht ist, um einen Stoffstrom auf das Papiermaschinenformsieb (28) zur Ausbildung einer Faserbahn zu injizieren,

einen Auflaufkasten (22), der an den Schlitz (24) angeschlossen ist, um dem Schlitz (24) Stoff bereitzustellen, der Auflauskasten (22) weist eine Vielzahl an ersten Steuerungskanälen (38) auf, die an ausgewählten Positionen in der Richtung senkrecht zur Maschine angebracht sind, um dem Auflaufkasten (22) Flüssigkeit bereitzustellen, worin jeder erste Steuerungskanal (38) einem zweiten Steuerungskanal (38) zugeordnet ist, der an der selben Position senkrecht zur Maschine angebracht ist,

einen Profilierungskopf (30), der eine Quelle an Profilsteuerungsflüssigkeit bereitstellt, eine Vielzahl an Steuerungsventilen (34), die am Profilierungskopf (30) angebracht sind, eine Vielzahl an Schläuchen (32), worin ein Schlauch (32) an jedes Steuerungsventil (34) angeschlossen ist,

worin jeder Strömungsteiler (36) zwischen einem Schlauch (32) und einem ersten Steuerungskanal (35) und einem zweiten Steuerungskanal (38) angeschlossen ist; die ersten und zweiten Steuerungskanäle (38) sind an der selben Position senkrecht zur Maschine angebracht.

10. Die Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Strömungsteiler (36) einen Körper aufweist, der eine Profilsteuerungsflüssigkeit, die von jedem Schlauch (32) aufgenommen wird, in zwei Strömungen teilt, welche in die Steuerungskanäle (38) strömen, worin jede der beiden Strömungen im Wesentlichen gleiche Strömungscharakteristika aufweist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com