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Dokumentenidentifikation DE69719422T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0826767
Titel Waschmittelzusammensetzungen
Anmelder Sunstar Inc., Takatsuki, Osaka, JP
Erfinder Fujino, Tetsuya, Takatsuki-shi, Osaka, JP;
Goto, Yumi, Amagasaki-shi, Hyogo, JP;
Fukugaki, Takenori, Takatsuki-shi, Osaka, JP;
Nakamura, Yoshiaki, Ibaraki-shi, Osaka, JP;
Murakami, Yuji, Hirakata-shi, Osaka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69719422
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.07.1997
EP-Aktenzeichen 971122866
EP-Offenlegungsdatum 04.03.1998
EP date of grant 05.03.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse C11D 1/835
IPC-Nebenklasse C11D 3/43   C11D 1/94   C11D 3/20   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein flüssiges Waschmittel, welches eine gute Reinigungskraft selbst gegen hartnäckige Ölflecken bei Aufbringung in unverdünnter Form zeigt, und zweckmäßiges Waschen selbst bei Einweichungswaschen erlaubt. Genauer gesagt betrifft diese Erfindung eine Waschmittelzusammensetzung, die sowohl eine zweckmäßige Reinigungskraft als auch eine formerhaltende Funktion für Seide, Wolle oder empfindliche Kleidung aufweist, die, falls diese selbst bei leichter Verschmutzung eine Reinigung benötigen, dem Einweichungswaschen unterworfen wird. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf eine Waschmittelzusammensetzung, die ausschließlich für das Einweichungswaschen verwendet wird, wobei die Zusammensetzung ausgesprochen hohe Reinigungskraft gegen Ölflecken bei Aufbringung in unverdünnter Form zeigt (welche beinahe nicht beim Waschen mit Wasser zu entfernen sind) und zusätzlich ein hervorragendes Gefühl beim Anfassen (touch feeling) verleiht, verglichen mit üblichen Waschmittelzusammensetzungen.

Im Allgemeinen bedeutet der Begriff "Einweichungswaschen" üblicherweise Vorwaschen vor dem Waschen durch eine Waschmaschine oder durch manuelles Reiben der Wäsche, wobei die Wäsche in einer Reinigungslösung einweicht wird, die durch die Zugabe eines Enzyms eine erhöhte Reinigungskraft hat. Weil die Flecken nicht ausreichend von der Wäsche entfernt werden können, ohne diese in einer Reinigungslösung lange Zeit einzuweichen (z. B. über Nacht), neigen Kleidungsstücke aus Seide oder Wolle, die eine so lange Zeit eingeweicht werden, dazu, einzugehen. Der Begriff "Einweichungswaschen", wie er hier benutzt wird, bedeutet andererseits Waschen durch Einweichen der Wäsche in einem Reinigungsmittel für eine Zeit, so kurz wie 10 bis 30 Minuten, und ein solches Kurzzeiteinweichungswaschen bringt die Vorteile mit sich, dass es frei von Unannehmlichkeiten wie Eingehen von empfindlicher Wäsche, wie Seiden- oder Wollkleidung, ist, das Entfernen von Flecken beschleunigt und das Waschen mit einem guten Gefühl beim Anfassen der Wäsche abschließt.

Beim häuslichen Waschen wird die Wäsche üblicherweise mit einem Reinigungsmittel gewaschen, das hauptsächlich aus einem anionischen oder nichtionischen Tensid zusammengesetzt ist, gefolgt von einer Behandlung mit einem Weichspüler zum Weichmachen, welcher hauptsächlich aus einem kationischen Tensid zusammengesetzt ist, um sie mit einem angenehmen Gefühl beim Anfassen sowie einer antistatischen Kapazität zu versehen. Diese übliche Methode ist unbequem, da sie zwei getrennte Schritte benötigt, nämlich Waschen und Weichspülen. Eine Reinigungsmethode, die eine Waschmittelzusammensetzung vom Ein-Pack-Typ benutzt, bei der die beiden oben erwähnten getrennten Schritte zur selben Zeit durchgeführt werden, wird in JP-B-47-4750 und JP-A-126896 offenbart.

Die oben beschriebene Zusammensetzung vom Ein-Pack-Typ ist aus einem nichtionischen Tensid oder halbpolaren Tensid als Hauptkomponente zusammengesetzt, sowie als Weichmacherkomponente aus einem kationischen Tensid vom Monoalkyl- oder Dialkyltyp, in deren Molekülen eine langkettige gesättigte Gruppe enthalten ist. Dieses System ist bei normalen Temperaturen nach Aufnahme für eine Weile klar (transparent). Nach langer Lagerungszeit jedoch werden unlösliche Bestandteile abgesondert und es wird trüb (neblig) oder es verursacht ein Niederschlag bei tiefen Temperaturen, wodurch sich der Wert der Ware deutlich verschlechtert. Im Ergebnis bedingt die Zusammensetzung vom Ein-Pack-Typ ein Stabilitätsproblem trotz guter Leistung in der Reinigungskraft und im Gefühl beim Anfassen der Wäsche, was eine industrielle Herstellung erschwert.

Ein klares, neutrales, flüssiges Reinigungsmittel, welches ein nichtionisches Tensid und ein kationisches Tensid als Basisgerüst hat, wird in JP-A-4-4298, JP-A-4-153300, US-A- 4,222,905, US-A-4,259,217 und US-A-4,239,659 offenbart. Mit anderen Worten wird in den obengenannten Publikationen Pin klares, neutrales, flüssiges Reinigungsmittel beschrieben, welches gute Reinigungskraft hat, das das hervorragende Gefühl beim Anfassen nicht beeinträchtigt sowie eine ausgezeichnete Lagerungsstabilität hat, obwohl es ein Reinigungsmittel vom Ein-Pack-Typ ist. Aber selbst wenn das obengenannte Reinigungsmittel verwendet wird, verliert empfindliche Wäsche, besonders Kleidungsstücke aus Seide oder Wolle, ihre ursprüngliche Form und geht ein, nachdem sie mit einer üblichen Waschmethode gewaschen wurde, genauer gesagt durch Waschen in einem milden Wasserstrom durch eine Waschmaschine oder Waschen durch manuelles Reiben oder Pressen der Wäsche, was den Wert der Wäsche erheblich vermindert. Als Waschmethode zur Verhinderung des Eingehens der Wäsche oder um die ursprüngliche Form der Wäsche zu erhalten ist zwar eine Einweichungswaschmethode bekannt, aber für diese Methode ist das obengenannte Reinigungsmittel in seiner Reinigungsfähigkeit ungenügend und im Entfernen von teilweise ausgeprägten Flecken unterlegen. Zusätzlich wurde eine Waschmethode oder ein Reinigungsmittel gefordert, welches ein ausgezeichnetes Gefühl beim Anfassen nach dem Waschen verleiht, eine formerhaltende Funktion hat und außerdem eine ausgezeichnete Waschfunktion hat. Deshalb offenbaren JP-A-7-54264, JP-A-6-313193, JP-A-8-48993, JP-A-8-48994 und JP-A-8-48995 eine Waschmittelzusammensetzung, zu der ein leicht wasserlösliches Lösungsmittel zu einer Waschmittelzusammensetzung hinzugefügt wurde, um das Entfernen hartnäckiger Ölflecken zu erleichtern, welche schwer durch Waschen in einem System mit Wasser zu entfernen sind.

In letzter Zeit hat Trockenreinigung ernste Umweltprobleme verursacht, weil Lösemittel wie Chlorfluorkohlenwasserstoff (z. B. Freon), Perchlorethylen (Tetrachlorethylen) oder Petroleum in großen Mengen verwendet werden, welche eine ungünstige Wirkung auf die Umwelt haben, und zusätzlich hat Trockenreinigung durch das ungenügende Entfernen von wasserlöslichen Verschmutzungen Aufmerksamkeit erregt. Empfindliche Wäsche, besonders Kleidung aus Seide oder Wolle, sollte einer Trockenreinigung zur Entfernung von hartnäckigen Ölflecken unterzogen werden, weil gewöhnliche Waschmethoden (genauer gesagt, Waschen in einem milden Wasserstrom durch eine Waschmaschine oder manuelles Waschen durch Reiben oder Pressen) bei ihnen nicht angewendet werden kann. Es wird deshalb in JP-A-5-51598 berichtet, dass ein neues Trockenreinigungslösemittel, welches einen Glycolether verwendet, eine Verbesserung der Umweltsicherheit und die Entfernung von wasserlöslichem Schmutz mit sich bringt. Aber selbst wenn das Lösemittel benutzt wird, ist das Entfernen von wasserlöslichem Schmutz ungenügend, verglichen mit dem Waschen in einem System mit Wasser, und dieses Problem wurde nicht ausreichend mit einem Trockenreinigungsmittel unter Verwendung eines Lösemittels überwunden.

Unter diesen Umständen wird Wäsche, für welche die normale Waschmethode nicht geeignet ist, z. B. empfindliche Wäsche, besonders Seiden- und Wollkleidung, unausweichlich mit einer Methode gewaschen, die entweder die Betonung auf wasserlöslichen Schmutz oder auf hartnäckige Ölflecken legt.

JP-A-9157695 offenbart eine flüssige Reinigungsmethodenzusammensetzung für Wäsche, beinhaltend ein kationisches Tensid, ein nichtionisches Tensid, ein oder mehr organische Lösemittel, ein fettproteolytisches Enzym und Borsäure oder ein Vorläufer davon.

EP-A-691397 betrifft einen wässrigen, antimikrobiellen Reiniger für harte Oberflächen, umfassend ein Gemisch aus einem niedrigen Alkylalkohol und einem niedrigen Alkylenglycolether, einem quaternären Ammoniumtensid, einem Builder und einem Rest aus im Wesentlichen Wasser.

Es ist dementsprechend ein Bedarf an einer Waschmittelzusammensetzung, welche die gleiche oder bessere Reinigungskraft und Gefühl beim Anfassen hat, verglichen mit üblichen Einweichungsreinigungsmitteln, die das Entfernen von hartnäckigen Ölflecken erleichtert, die bislang nur mit Trockenreinigern entfernt werden konnten, und welche wirksam zum Entfernen von wasserlöslichem Schmutz und außerdem hartnäckigen Ölresten ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Waschmittelzusammensetzung zur Verfügung zu stellen, welche ausschließlich zum Einweichungswaschen verwendet wird, eine zweckmäßige Reinigungskraft und formerhaltende Funktion für empfindliche Wäsche, besonders Seiden- oder Wollkleidung hat; welche der Wäsche hervorragende Weichheit und ein hervorragendes Gefühl beim Anfassen nach dem Waschen verleiht; welche hartnäckige Ölflecken durch die Aufbringung in unverdünntem Zustand auf lediglich die verschmutzten Stellen entfernt, welche eine niedrige Viskosität hat und bei niedrigen und normalen Temperaturen stabil ist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Waschmittelzusammensetzung, umfassend:

(A) Ein nichtionisches Tensid dargestellt durch Formel (1):

R&sub1;O(CH&sub2;CH&sub2;O)nH (1)

worin R&sub1; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&sub0;&submin;&sub2;&sub2;-Alkyl- oder Alkenylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer C&sub6;&submin;&sub1;&sub2;-Alkylgruppe ist und n 5 bis 15 ist;

(B) mindestens ein kationisches Tensid dargestellt durch Formel (2):

worin R&sub2;, R&sub3;, R&sub4; und R&sub5; unabhängig voneinander sind und zwei davon eine C&sub1;&sub2;&submin;&sub2;&sub4;- Alkyl oder Alkenylgruppe und die anderen beide eine Methyl-, Ethyl-, Polyoxyethylen- oder Polyoxypropylengruppe sind; und worin X&supmin; ein Halogenatom, CH&sub3;SO&sub4; oder C&sub2;H&sub5;SO&sub4; ist, und worin das mindestens eine kationische Tensid ein Gesamtjodwert von 40 bis 100 hat;

(C) mindestens ein schlecht wasserlösliches Lösemittel, ausgewählt aus einem Lösemittel gemäß Formel (3) und einem Lösemittel gemäß Formel (4):

R&sub6;OH (3)

worin R eine lineare oder verzweigte C&sub6;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer linearen oder verzweigten C&sub5;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe ist;

R&sub7;(OR&sub8;)mOH (4)

worin R&sub7; eine lineare oder verzweigte C&sub5;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer linearen oder verzweigten C&sub5;&submin;&sub1;&sub2;-Alkylgruppe ist; worin R&sub5; eine C&sub2;&submin;&sub5; Alkylengruppe ist; und worin m 1 bis 3 ist; und

(D) mindestens ein gut wasserlösliches Lösemittel, ausgewählt aus einem Lösemittel gemäß Formel (5) und einem Lösemittel gemäß Formel (6):

R&sub9;OH (5)

worin R&sub9; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub5; Alkylgruppe oder Benzylgruppe ist;

R&sub1;&sub0;(OR&sub1;&sub1;)lOH (6)

worin R&sub1;&sub0; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub4; Alkyl- oder Alkylengruppe, eine Phenylgruppe, eine Benzylgruppe oder ein Wasserstoffatom ist; R&sub1;&sub1; eine lineare oder verzweigte C&sub2;&submin;&sub5; Alkylengruppe ist; und worin l 1 bis 3 ist;

und worin das nicht ionische Tensid (A), das mindestens eine kationische Tensid (B), das mindestens eine schlecht wasserlösliche Lösemittel (C) und das mindestens eine gut wasserlösliche Lösemittel (D) in Mengen von jeweils 10 bis 50 Gew.-%, 1 bis 15 Gew.-%, 1 bis 40 Gew.-% und 0,1 bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, in der Zusammensetzung enthalten sind.

Die Zusammensetzung kann zusätzlich enthalten (E) ein amidobetain-amphoterisches Tensid und/oder (F) ein Salz mit einer Wasserlöslichkeit von 10 Gew.-% oder mehr.

Das nichtionische Tensid gemäß Formel (1), verwendbar für die vorliegende Erfindung, ist ein nichtionisches Tensid vom Ethylenoxidzusatztyp. Beispiele beinhalten Polyoxyethylenalkyl oder Alkenylether, wobei jeder eine C&sub1;&sub0;&submin;&sub2;&sub2; Alkyl- oder Alkenylgruppe enthält und 5 bis 15 mol an Ethylenoxidzusatz hat; und Polyoxyethylenalkylphenylether mit einer C&sub6;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe. Sie können entweder einzeln oder in Kombination benutzt werden. Das nichtionische Tensid wird in einer Menge von 10 bis 50 Gew.-% zugesetzt, bevorzugt 15 bis 40 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung. Mengen von weniger als 10 Gew.-% führen nicht nur zu schlechter Reinigungskraft, sondern auch zu verringerter Stabilität bei tiefen Temperaturen. Auf der anderen Seite verschlechtern Mengen von größer 50 Gew.-% die Löslichkeit bei normalen Temperaturen und die erhaltene Zusammensetzung neigt dazu, ein Gel zu bilden. Die obere Grenze der zugesetzten Menge an nichtionischem Tensid ist bevorzugt 30 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung.

Als kationisches Tensid gemäß Formel (2) können ein oder mehrere quaternäre Ammoniumsalze mit zwei langkettigen Alkylresten in der vorliegenden Erfindung benutzt werden. Der Gesamtiodwert des kationischen Tensids beträgt von 40 bis 100. Die beiden langkettigen Alkylreste können entweder Alkyl- oder Alkenylgruppen mit 12 bis 24 Kohlenstoffatomen sein, bevorzugt mit 16 bis 20 Kohlenstoffatomen. Wenn die Zahl der Kohlenstoffatome der langen Alkylketten kleiner als 12 ist, kann die erhaltende Zusammensetzung die Wäsche nicht mit ausreichend Weichheit oder Gefühl beim Anfassen nach dem Waschen versehen. Ist auf der anderen Seite die Zahl an Kohlenstoffatome größer als 24, kann die erhaltene Zusammensetzung keine klare Lösung bei tiefen Temperaturen bilden. Die beiden langkettigen Alkylgruppen können gleich oder verschieden sein.

Die verbleibenden zwei sind beliebige ausgewählt aus Alkylgruppen, wie Methyl und Ethyl, und Polyoxyethylen- oder Polyoxypropylengruppen, deren Gesamtmolzahl 1-5 beträgt, wobei Methylgruppen bevorzugt sind. X bedeutet irgendein Halogenatom, wie Chlor, Brom oder Iod, außerdem CH&sub3;SO&sub4; und C&sub2;H&sub5;SO&sub4;, wobei Chlor bevorzugt ist.

Bevorzugte Beispiele der quaternären Ammoniumsalze mit zwei langkettigen Alkylresten beinhalten Dioleyldimethylammoniumchlorid und Dialkyldimethylammoniumchlorid, welche ein Gemisch einer ungesättigten Alkylgruppe abgeleitet von Ölsäure, Tallowfettsäure und/oder Sojabohnenöl enthalten, wobei Dioleyldimethylammoniumchlorid besonders bevorzugt ist. Wenn diese in Kombination miteinander verwendet werden, kann ein quaternäres Ammoniumsalz mit zwei langkettigen Alkylresten, welches eine gesättigte Alkylgruppe beinhaltet, wie Distearindimethylammoniumchlorid, zu einem Salz zugesetzt werden, welches eine ungesättigte Alkylgruppe enthält, wie Dioleyldimethylammoniumchlorid.

Das kationische Tensid der vorliegenden Erfindung hat einen Iodwert im Bereich von 40 bis 100, bevorzugt 60 bis 90. Wenn mehr als zwei quaternäre Ammoniumsalze mit zwei langkettigen Alkylresten in Kombination verwendet werden, sollte der Gesamtiodidwert so eingestellt werden, dass er in den oben genannten Bereich fällt. Ist der Iodwert kleiner als 40, ist die Stabilität bei niedrigen Temperaturen beeinträchtigt. Wenn er 100 überschreitet, ist andererseits die Lagerungsstabilität beeinträchtigt.

Das mindestens eine kationische Tensid wird in einer Gesamtmenge von 1 bis 15 Gew.- % zugesetzt, bevorzugt von 2 bis 10 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung. Mengen von weniger als 1 Gew.-% versehen das Gewebe nicht mit Weichheit nach dem Waschen. Andererseits beeinträchtigen Mengen größer 15 Gew.-% die Stabilität bei niedrigen Temperaturen und führen zu einer Verschlechterung der Reinigungskraft. Die obere Grenze an Zusatzmengen des kationischen Tensids ist bevorzugt 7 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung.

Das schlecht wasserlösliche Lösemittel, welches in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist mindestens ein Lösemittel ausgewählt aus einem begrenzt wasserlöslichen Alkohol, dargestellt durch folgende Formel (3):

R&sub6;OH

worin R&sub5; eine lineare oder verzweigte C&sub6;-C&sub1;&sub2; Alkylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer linearen oder verzweigten C&sub5;-C&sub1;&sub2; Alkylgruppe ist, und einem begrenzt wasserlöslichen Glycolether gemäß der folgenden Formel (4):

R&sub7;(OR&sub8;)mOH

worin R&sub7; eine lineare oder verzweigte C&sub5;-C&sub1;&sub2; Alkylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer linearen oder verzweigten C&sub5;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe ist, R&sub8; eine C&sub2;&submin;&sub5; Alkylengruppe und m 1-3 ist.

Spezielle Beispiele des begrenzt wasserlöslichen Alkohols beinhalten 1-Hexanol, 2- Hexanol, 3-Hexanol, 2-Methyl-1-pentanol, 4-Methyl-2-pentanol, 2-Ethyl-1-butanol, 1- Heptanol, 2-Heptanol, 3-Heptanol, 1-Octanol, 2-Octanol, 2-Ethylhexanol, 1-Nonanol, 3,5,5-Trimethyl-1-hexanol und 1-Decanol. Besondere Beispiele des begrenztwasserlöslichen Glycolethers beinhalten Ethylenglycolmonohexylether und Diethylenglycolmono- 2-ethylhexylether. Von diesen sind begrenzt lösliche Glycolether bevorzugt, mit Diethylenglycolmono-2-ethylhexylether und Diethylenglycolmonohexylether besonders bevorzugt. Solch ein Lösemittel wird in Mengen von 1 bis 40 Gew.-% zugesetzt, bevorzugt von 1 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt von 5 bis 20 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung. Bei Mengen von weniger als 1 Gew.-% ist das Entfernen von Ölflecken nicht ausreichend. Wenn die zugesetzte Menge 40 Gew.-% überschreitet, hat die erhaltene Zusammensetzung Probleme mit der Lagerstabilität.

Das leicht wasserlösliche Lösemittel, das in der vorliegenden Erfindung benutzt werden kann, ist mindestens ein Lösemittel ausgewählt aus leicht wasserlöslichen Alkoholen gemäß der folgenden Formel (5):

R&sub9;OH

worin R&sub9; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub5; Alkylgruppe oder Benzylgruppe ist, und einem leicht wasserlöslichen Glycolether gemäß der folgenden Formel (6):

R&sub1;&sub0;(OR&sub1;&sub1;)lOH

worin R&sub1;&sub0; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub4; Alkyl- oder Alkylengruppe, eine Phenyl-, eine Benzylgruppe oder ein Wasserstoffatom ist, R&sub1;&sub1; eine lineare oder verzweigte C&sub2;&submin;&sub5; Alkylengruppe und l 1-3 ist.

Als leicht wasserlöslicher Alkohol können Ethanol, Methanol oder Propanol verwendet werden, als leicht wasserlöslicher Ethylenglycolether Ethylenglycol oder Diethylenglycol, als leicht wasserlösliches Diol Propandiol oder Butandiol. Besondere Beispiele des leicht wasserlöslichen Glycolethers beinhalten Ethylenglycolmonomethylether, Ethylenglycolmonoethylether, Ethylenglycolmonobutylether, Isopropylenglycolmonomethylether, Isopropylenglycolmonoethylether sowie 3-Methoxybutanol und 3-Methyl-3-methoxybutanol. Von diesen sind leicht wasserlösliche Glycolether bevorzugt, mit Isopropylenglycolmonomethylether, Isopropylenglycolmonoethylether, 3-Methoxybutanol und 3-Methyl-3- methoxybutanol besonders bevorzugt. Mindestens ein leicht wasserlösliches Lösemittel ist in einer Menge von 0,1 bis 30 Gew.-% zugesetzt, bevorzugter 0,1 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt 2 bis 20 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung. Wenn die Menge außerhalb des oben genannten Bereiches ist, ist die Lagerungsstabilität beeinträchtigt. Die obere Grenze der zugesetzten Menge an leicht wasserlöslichen Lösemittel ist bevorzugt 15 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung.

Beispiele des amidobetainamphoterischen Tensids, welches für die vorliegende Erfindung verwendet werden kann, beinhalten Stearinamidopropyldimethylaminoacetatbetain und Kokosnussöl-fettsäure-amidopropyldimethyl-aminosulfobetain, wobei Kokosnussöl-fettsäure-amidopropyldimethyl-aminoacetatbetain besonders bevorzugt ist. Es wird bevorzugt, ein solches amphoteres Tensid in Mengen von 0,01 bis 2,0 Gew.-% zuzusetzen, besonders 0,1 bis 1,0 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung. Der Zusatz der aminobetain-amphoterischen Tenside innerhalb des oben genannten Bereiches führt zu einer verbesserten Oberflächenbeschaffenheit der Wäsche.

Als Salz, welches eine Wasserlöslichkeit (bei Standardbedingungen (25ºC)) von 10 Gew.-% oder mehr hat, wie es für die vorliegende Erfindung verwendet werden kann, kann ein beliebiges Salz einer organischen oder anorganischen Säure verwendet werden. Es ist möglich, das Salz direkt in Form eines Salzes zu verwenden, oder aber es aus einer Säure und einer Lauge während der Schritte für die Herstellung der Zusammensetzung zu bilden. Beispiele für das Salz einer anorganischen Säure beinhalten Chloride, Sulfate, Nitrate, Carbonate, Bicarbonate und Borate zusammen mit Natrium, Kalium oder Ammonium. Beispiele von Salzen einer organischen Säure beinhalten Citrate, Benzoate, Succinate und Lactate. Bevorzugte Beispiele von anorganischen Säuresalzen beinhalten Natriumchlorid und Natriumsulfat, während jene der organischen Säuresalze Natriumcitrat beinhalten. Die oben angeführten Salze können entweder einzeln oder in Kombination verwendet werden. Es ist bevorzugt, die Salze in einer Menge von nicht mehr als 5 Gew.-% zuzusetzen, wobei ein Zusatz von nicht mehr als 2 Gew.-% besonders bevorzugt wird. Mengen von nicht mehr als 5 Gew.-% sind aus Stabilitätsgründen bevorzugt. Die untere Grenze der zugesetzten Menge an Salz mit einer Wasserlöslichkeit von 10 Gew.-% oder mehr ist bevorzugt 0,01 Gew.-%, basierend auf der Gesamtmenge der Zusammensetzung.

Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann nach einer Methode hergestellt werden, wie sie per se bereits bekannt ist. Die Zusammensetzung kann für verschiedene Verschmutzungen von Wäsche oder Badezimmern verwendet werden. Die Zusammensetzung eignet sich als Flüssigreiniger für Wäsche, besonders als Flüssigreiniger mit niedriger Viskosität (5 bis 500 cps: Brookfieldtyp-Viskosimeter; Spindel #2) zum Einweichungswaschen.

Es ist auch möglich, in der vorliegenden Erfindung ein herkömmliches, bekanntes wasserlösliches Polymer zuzusetzen, sofern benötigt, wie beispielsweise Polyvinylalkohol, Carboxymethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose oder Hydroxybutylcellulose, anionische Tenside, halbpolare Tenside wie Aminoxid, Parfüm, Enzyme (proteolytische Enzyme, lipidolytische Enzyme, amylolytische Enzyme, Lysokinase), Bakterizide, Pigmente und/oder Farbstoffe, sofern sie die Vorteile der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigen.

Beispiele

Die vorliegende Erfindung wird nunmehr genauer durch die folgenden Beispiele beschrieben. Es ist unnötig zu sagen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf oder durch die Beispiele beschränkt wird, in denen alle Prozentangaben sich auf Gew.-% beziehen, sofern nicht anderweitig speziell angezeigt.

Die Zusammensetzung in den Beispielen (und Vergleichsbeispielen), die in Tabelle 1 gezeigt werden, wurden in einer Art und Weise hergestellt, wie sie per se bereits bekannt sind, und wurden durch einen Stabilitätstest, einen Weichheitstest, einen Test auf Anwendung in unverdünnten Lösung sowie einen Test auf Reinigung beim Einweichungswaschen bewertet. Die Bewertungsmethoden werden im Folgenden beschrieben. In jedem Test wurde Leitungswasser verwendet.

1. Stabilitätstest

Die Zusammensetzungen der Beispiele und Vergleichsbeispiele wurden in 100 ml- Schraubenrohre gefüllt. Sie wurden für einen Monat in Bädern mit konstanten Temperaturen von -5ºC, 0ºC, 5ºC und 25ºC gestellt. Die äußere Erscheinung wurde visuell bewertet.

Die Bewertung wurde in Übereinstimmung mit den folgenden Standards durchgeführt und die Zusammensetzungen, die mit A bewertet wurden, wurden als gut beurteilt.

A: klar und flüssig

B: Durchscheinend und flüssig

C: Neblig, die Abscheidung von Kristallen oder Feststoffen trat auf.

2. Weichheitstest

In jeder der Zusammensetzungen (30ºC, 500 ml einer 0,1%-igen wässrigen Lösung) der Beispiele und Vergleichsbeispiele wurde ein 20 cm · 20 cm Seidentuch (100% reine Seide) je 5 Zyklen eines Waschvorgangs unterzogen, umfassend Einweichen für 10 Minuten, zweimal Spülen durch Schütteln, Trocknen für 10 Sekunden sowie Lufttrocknung. Nach Abschluss der 5 Zyklen wurde der Stoff bei tiefen Temperaturen gebügelt, wodurch der Teststoff hergestellt wurde. Die Weichheit des Stoffes wurde durch den Vergleich mit einem ungewaschenen Stoff in Übereinstimmung mit einer organoleptischen Bewertung durchgeführt.

Die Bewertungsstandards sind wie folgt und jene, die mit A oder B bewertet wurden, kommen an den Standard heran.

A: viel weicher als das ungewaschene Seidentuch

B: weicher als das ungewaschene Seidentuch

C: leicht härter als das ungewaschene Seidentuch

D: härter als das ungewaschene Seidentuch

3. Test der Reinigungskraft bei Anwendung der unverdünnten Lösung

Jede der Lösungen der Beispiele und Vergleichsbeispiele wurde auf 5 fettverschmutzte Tücher und 5 lippenstiftverschmutzte Tücher in einer Menge von 1 ml pro Tuch aufgebracht, jedes der Tücher 5 cm · 5 cm, und diese wurden 15 Minuten stehen gelassen. Jede der so behandelten Tücher wurde dann in 10 l Wasser für das Einweichungswaschen eingeweicht. In bezug auf die Reinigungskraft der fettverschmutzten Tücher wurde der Reflektionsgrad der künstlich verschmutzten Tücher vor dem Waschen, der nach dem Waschen und von einem weißen Tuch (Kontrolle) mit einem Colordifferenzmeter gemessen ("ZE-200",®). Die Reinigungskraft auf die fettverschmutzten Tücher nach dem Waschen wurde in Übereinstimmung mit der unten beschriebenen Formel berechnet. Die Reinigungskraft ist als durchschnittlicher Wert der fünf Tücher angegeben, und die Zusammensetzung, die eine Reinigungskraft von 60% oder mehr hat, wird als effektiv bewertet.

Ro: Oberflächenreflektion des weißen Tuchs

Rs: Oberflächenreflektion des verschmutzten Tuchs vor dem Waschen

Rw: Oberflächenreflektion des verschmutzten Tuchs nach dem Waschen

Andererseits wurde die Waschkraft der lippenstiftverschmutzten Tücher mit fünf Kontrollpunkten bewertet. Der verschmutzte Zustand vor dem Waschen wurde mit 5 Punkten und das original weiße Tuch mit einem Punkt festgelegt. Darauf basierend wurde die Reinigungskraft der Lösung durch einen durchschnittlichen Wert der fünf Tücher festgelegt. Die Bewertungsstandards sind wie folgt und die Zusammensetzungen, die mit 2,5 Punkten oder niedriger bewertet wurden, werden als an den Standard herankommend bewertet.

1: die Lippenstiftverschmutzung ist komplett entfernt

2: Leichte Lippenstiftverschmutzungen verbleiben (eine Kontur kann noch erkannt werden)

3. die Lippenstiftverschmutzung verbleibt

4. das meiste der Lippenstiftverschmutzung verbleibt

5. die Lippenstiftverschmutzung ist die gleiche wie vor dem Waschen Die fettverschmutzten Tücher und die lippenstiftverschmutzten Tücher wurden wie folgt hergestellt und gewaschen:

Ein kommerziell erhältlicher Lippenstift wurde dünn auf ein ungebleichtes, 5 cm · 5 cm großes Musslintuch in einer Menge von 25 mg/Tuch aufgebracht.

Waschzeit (Einweichungszeit) 15 Minuten

Waschtemperatur 25ºC

Spülung Spülung durch Schütteln

Trocknung Trocknung durch Legen der Tücher zwischen ein gewaschenes und getrocknetes weiches Handtuch

4. Test der Reinigungskraft beim Einweichungswaschen

In 1 Liter von jeder der wässrigen Lösungen der Beispiele und Vergleichsbeispiele wurden 5 künstlich verschmutzte Tücher der Washing Science Association gelegt, die eine Größe von 5 cm · 5 cm hatten, und einem Einweichungswaschen unterworfen. Anschließend wurde die Reinigungskraft bewertet. Die Reflektion von jedem der künstlich verschmutzten Tücher vor dem Waschen, die nach dem Waschen und eines weißen Tuches (Kontrolle) wurden mit einem Colordifferencemeter ("ZE-2000") gemessen und die Reinigungskraft wurde auf der folgenden Formel basierend berechnet:

Ro: Oberflächenreflektion des weißen Tuches

Rs: Oberflächenreflektion des verschmutzten Tuches vor dem Waschen

Rw: Oberflächenreflektion des verschmutzten Tuches nach dem Waschen.

Die Reinigungskraft ist durch einen Durchschnittswert der fünf Tücher angezeigt und die Zusammensetzung, die eine Reinigungskraft von 15% oder mehr hat, wurde als effektiv bewertet. Das Waschen wurde unter den folgenden Konditionen durchgeführt:

Waschzeit (Einweichungszeit) 15 Minuten

Waschmittelzusammensetzung 0,1%

Waschtemperatur 25ºC

Spülen Spülen durch Schütteln

Trocknung Trocknung durch Legen des Tuches zwischen ein gewaschenes und getrocknetes weißes Handtuch

Tabelle 1

Bemerkungen: POE (9) C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub5; Alkylether steht für Polyoxyethylen C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub5; Alkylether

Tabelle 1 (.....)

Bemerkungen: POE (9) C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub5; Alkylether steht für Polyoxyethylen C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub5; Alkylether

Als Ergebnis des Vergleichs zwischen den Zusammensetzungen der Beispiele und Vergleichsbeispiele, wie sie in Tabelle 1 gezeigt werden, wurde gefunden, dass die Waschmittelzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung eine hervorragende Stabilität, Weichheit, Reinigungskraft gegen hartnäckige Ölverschmutzungen und Reinigungskraft beim Einweichungswaschen haben. Dementsprechend wurde gezeigt, dass in der vorliegenden Erfindung eine Waschmittelzusammensetzung bequem angewendet werden kann, da es eine Flüssigkeit mit einer stabilen Viskosität bei niedrigen Temperaturen ist, hartnäckige Ölverschmutzungen leicht beseitigen kann und verschiedene Eigenschaften wie praktische Reinigungskraft, formerhaltende Funktion, Weichheit von gewaschenen Fasern und Gefühl beim Anfassen hat, durch Einbringen eines nichtionischen Tensids, kationischen Tensids, schwer wasserlöslichen Lösemittels, leicht wasserlöslichen Lösemittels, eines amidobetainamphoterischen Tensids und eines anorganischen Salzes.

Beim Waschen von empfindlicher Wäsche, wie Seide oder Wollkleidung, hat die Waschmittelzusammensetzung der vorliegenden Erfindung eine zweckmäßige Reinigungskraft und formerhaltende Funktion, kann den Fasern eine hervorragende Weichheit und ein hervorragendes Gefühl beim Anfassen nach dem Waschen verleihen und im Besonderen hartnäckige Ölverschmutzungen gut durch Aufbringung in unverdünnter Form entfernen.


Anspruch[de]

1. Waschmittelzusammensetzung, umfassend:

(A) Ein nichtionisches Tensid dargestellt durch Formel (1):

R&sub1;O(CH&sub2;CH&sub2;O)nH (1)

Worin R&sub1; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&sub0;&submin;&sub2;&sub2;-Alkyl- oder Alkenylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer C&sub6;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe ist und n 5 bis 15 ist;

(B) Mindestens ein kationisches Tensid dargestellt durch Formel (2):

Worin R&sub2;, R&sub3;, R&sub4; und R&sub5; unabhängig voneinander sind und zwei davon eine C&sub1;&sub2;&submin;&sub2;&sub4;-Alkyl oder Alkenylgruppe und die anderen beide eine Methyl-, Ethyl-, Polyoxyethylen- oder Polyoxypropylengruppe sind; und worin X&supmin; ein Halogenatom, CH&sub3;SO&sub4; oder C&sub2;H&sub5;SO&sub4; ist, und worin das mindestens eine kationische Tensit ein Gesamtjodwert von 40 bis 100 hat;

(C) Mindestens ein schlecht wasserlösliches Lösemittel, ausgewählt aus einem Lösemittel gemäß Formel (3) und einem Lösemittel gemäß Formel (4):

R&sub6;OH (3)

Worin R eine lineare oder verzweigte C&sub6;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer linearen oder verzweigten C&sub5;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe ist;

R&sub1;(OR&sub8;)mOH (4)

Worin R&sub7; eine lineare oder verzweigte C&sub5;&submin;&sub1;&sub2; Alkylgruppe oder eine Alkylphenylgruppe mit einer linearen oder verzweigten C&sub5;&submin;&sub1;&sub2;-Alkylgruppe ist; worin R&sub8; eine C&sub2;&submin;&sub5; Alkylengruppe ist; und worin m 1 bis 3 ist; und

(D) Mindestens ein gut wasserlösliches Lösemittel, ausgewählt aus einem Lösemittel gemäß Formel (5) und einem Lösemittel gemäß Formel (6):

R&sub9;OH (5)

Worin R&sub9; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub5; Alkylgruppe oder Benzylgruppe ist;

R&sub1;&sub0;(OR&sub1;&sub1;)lOH (6)

Worin R&sub1;&sub0; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub4; Alkyl- oder Alkylengruppe, eine Phenylgruppe, eine Benzylgruppe oder ein Wasserstoffatom ist; R&sub1;&sub1; eine lineare oder verzweigte C&sub2;&submin;&sub5; Alkylengruppe ist; und worin l 1 bis 3 ist;

Und worin das nicht ionische Tensid (A), das mindestens eine kationische Tensid (B), das mindestens eine schlecht wasserlösliche Lösemittel (C) und das mindestens eine gut wasserlösliche Lösemittel (D) in Mengen von jeweils 10 bis 50 Gew.-%, 1 bis 15 Gew.-%, 1 bis 40 Gew.-% und 0,1 bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, in der Zusammensetzung enthalten sind.

2. Waschmittelzusammensetzung nach Anspruch 1, worin R&sub1; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&sub2;&submin;&sub2;&sub0; Alkylgruppe und R&sub6; eine lineare oder verzweigte C&sub6;&submin;&sub1;&sub0; Alkylgruppe ist.

3. Waschmittelzusammensetzung nach Anspruch 1, worin R&sub1; eine lineare oder verzweigte C&sub1;&sub2;&submin;&sub1;&sub6; Alkylgruppe und R&sub6; eine lineare oder verzweigte C&sub6;&submin;&sub8; Alkylgruppe ist.

4. Waschmittelzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin umfassend 0,01 bis 2 Gew.-% eines Aminobetain amphoteren Tensids.

5. Waschmittelzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ferner umfassend 0,01 bis 5 Gew.-% eines Salzes mit einer Wasserlöslichkeit von nicht weniger als 10 Gew.-%.

6. Waschmittelzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, welches ein flüssiges Bekleidungswaschmittel geeignet für Einweichungswaschen ist.







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