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BENZOYLPHENYLHARNSTOFF-INSEKTIZIDE UND VERFAHREN ZUR VERWENDUNG VON BESTIMMTEN BENZOYLPHENYLHARNSTOFFEN ZUR BEKÄMPFUNG VON SCHABEN, AMEISEN, FLÖHEN UND TERMITEN - Dokument DE69719533T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69719533T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0936867
Titel BENZOYLPHENYLHARNSTOFF-INSEKTIZIDE UND VERFAHREN ZUR VERWENDUNG VON BESTIMMTEN BENZOYLPHENYLHARNSTOFFEN ZUR BEKÄMPFUNG VON SCHABEN, AMEISEN, FLÖHEN UND TERMITEN
Anmelder Dow AgroSciences LLC, Indianapolis, Ind., US
Erfinder SBRAGIA, J., Ronald, Placerville, US;
JOHNSON, W., George, Indianapolis, US;
KARR, L., Laura, Lebanon, US;
EDWARDS, M., Jeff, Torrington, US;
SCHNEIDER, M., Brian, Carmel, US
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69719533
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.10.1997
EP-Aktenzeichen 979126828
WO-Anmeldetag 17.10.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/18199
WO-Veröffentlichungsnummer 0098019542
WO-Veröffentlichungsdatum 14.05.1998
EP-Offenlegungsdatum 25.08.1999
EP date of grant 05.03.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse A01N 47/34
IPC-Nebenklasse

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Diese Erfindung stellt neue Benzoylphenylharnstoff-Insektizide und neue Verfahren zur Bekämpfung von Schaben, Ameisen, Flöhen und Termiten bereit.

Eine breite Klasse Benzoylphenylharnstoff-Insektizide ist im U.S. Patent Nr. 3,748,356 offenbart. Die Europäische Patentanmeldung 263438 offenbart, dass bestimmte N-substituierte Phenyl-N'-substituierte Benzoyl-N-methylharnstoffe hochsicher gegenüber nützlicher Wasser-Crustacea sind, während sie eine gleich große oder bessere Insektizid-Aktivität als nicht-alkylierte Analoga zeigen. Hexaflumuron, ein kommerziell bedeutender Benzoylphenylharnstoff, ist im U. S. Patent Nr. 4,468,405 offenbart. Die Verwendung von Hexaflumuron in Verfahren zur Bekämpfung von Termiten ist in WO 93/24011 offenbart. Die Verwendung von Hexaflumuron zur Bekämpfung von Schaben ist in WO 94/03066 offenbart. Die Verbindung N-[3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)phenyl]-N'-(2,6- difluorbenzoyl)harnstoff ist in DE 38 27 133 und in der Europäischen Patentanmeldung A243,790 offenbart, jedoch wurde nicht die unerwartete Aktivität der Verbindung gegen Schaben, Ameisen, Flöhen und Termiten offenbart.

Wir haben gefunden, dass bestimmte Benzoylphenylharnstoff Verbindungen, wovon manche neu sind, eine wesentlich größere Aktivität gegen Schaben, Ameisen, Flöhe und Termiten aufweisen, als im Vergleich mit dem nächsten Stand der Technik, d. h. Hexaflumuron, erwartet worden wäre. Eine weitere bedeutende Eigenschaft der neuen Verbindungen der Erfindung ist ihre überraschend geringe Toxizität gegenüber Daphnia.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung stellt ein Verfahren zur Bekämpfung von Schaben, Ameisen, Flöhen und Termiten bereit, das das Zuführen einer wirksamen Menge der Verbindung der Formel (I)

worin R¹ und R² H, Methyl oder Ethyl sind,

an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Schaben, Ameisen, Flöhen und Termiten erwünscht ist.

Im Spezielleren stellt die Erfindung bereit:

Ein Verfahren zur Bekämpfung von Schaben, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I) in einer wirksamen Menge zur Bekämpfung von Schaben an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Schaben erwünscht ist;

Ein Verfahren zur Bekämpfung von Ameisen, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I) in einer wirksamen Menge zur Bekämpfung von Ameisen an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Ameisen erwünscht ist;

Ein Verfahren zur Bekämpfung von Flöhen, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I) in einer wirksamen Menge zur Bekämpfung von Flöhen an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Flöhen erwünscht ist; und

Ein Verfahren zur Bekämpfung von Termiten, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I) in einer wirksamen Menge zur Bekämpfung von Termiten an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Termiten erwünscht ist.

Die Erfindung stellt auch neue Verbindungen der Formel (II) bereit

wobei R¹' und R²' H, Methyl oder Ethyl sind, mit der Maßgabe, dass mindestens einer der Reste R¹' und R²' Methyl oder Ethyl ist.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung Intermediat 1: 2,6-Difluorbenzoylisocyanat

Eine Mischung aus 0,52 g 2,6-Difluorbenzamid und 0,33 ml Oxalylchlorid wurden unter Rückfluss in 15 ml 1,2-Dichlorethan über Nacht gerührt. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum entfernt, und es wurden 10 ml 1,2-Dichlorethan zugegeben. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum entfernt, wobei das genannte Intermediat zurückblieb, das direkt verwendet werden oder zur Aufbewahrung für eine spätere Verwendung in 1,2-Dichlorethan gelöst werden konnte.

Intermediat 2: 3,5-Dichlor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)anilin

Zu einer Lösung aus 2,0 g 4-Amino-2,6-dichlorphenol in 40 ml Tetrahydrofuran bei Raumtemperatur wurden 0,7 g 87%iges Kaliumhydroxid zugegeben. Die Mischung wurde auf 40ºC erwärmt und für 10 Minuten gerührt, dann auf 0ºC abgekühlt. Hexafluorpropen wurde für 5 Minuten eingeleitet, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde sie im Vakuum zur Trockene aufkonzentriert. Der Rest wurde in 50 ml Dichlormethan gelöst und mit 20 ml Sole- Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde abgetrennt, durch ein Phasenseparations-Filterpapier filtriert und dann im Vakuum zu einem Öl aufkonzentriert. Dieses wurde mit 50 ml Dichlormethan und 50 ml Heptan verdünnt und wieder aufkonzentriert, um 3,05 3,5-Dichlor-4-(1,1,2,3,3,3- hexafluorpropoxy)anilin als braunes Öl zu ergeben. Die Protonen- und ¹&sup9;F-NMR- Spektren stimmten mit der vorgeschlagenen Struktur überein.

Intermediat 3: 3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)anilin

Zu einer Lösung aus 2,50 g 3,5-Dichlor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)anilin in 60 ml Acetonitril bei Raumtemperatur unter Stickstoff-Atmosphäre wurden 2,57 g 1- Chlormethyl-4-fluor-1,4-diazoniabicyclo[2.2.2]octan-bis(tetrafluorborat) SELECTFLUORTM (Air Products) portionsweise über einen Zeitraum von 10 Minuten zugegeben. Die Mischung wurde über einen Zeitraum von einer Stunde auf 70ºC erwärmt, dann auf Raumtemperatur gekühlt und in 100 ml einer gesättigten Natriumbicarbonat-Lösung gegossen. Das Produkt wurde mit 150 ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde abgetrennt, mit 50 ml Sole-Lösung gewaschen, abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Magnesiumsulfat wurde abfiltriert, und das Filtrat wurde unter Vakuum zu 2,52 g eines dunklen Öls aufkonzentriert. Das Produkt wurde unter Verwendung einer Michel-Miller Niedrigdruck-Kieselgel-Säule mit Heptan/Ethylacetat 6 : 1 als Eluent chromatographiert. Gleiche Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu 1,19 g eines braunen Öls aufkonzentriert. Die Protonen- und ¹&sup9;F-NMR-Spektren stimmten mit der vorgeschlagenen Struktur überein. Analyse berechnet C&sub9;H&sub4;Cl&sub2;F&sub7;N&sub1;O&sub1;: C, 31,24; H, 1,17; N, 4,05. Gefunden: C, 31,52; H, 1,15; N, 4,02.

Intermediat 4: 3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)-N-ethyl-anilin

Zu einer Lösung aus 0,28 g 3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)anilin in 8 ml Eisessig bei Raumtemperatur unter Stickstoff-Atmosphäre wurden langsam 0,31 g Natriumborhydrid zugegeben. Die Zugabe wurde über einen Zeitraum von 1,5 Stunden bei 25-34ºC mit einem Feststofftrichter durchgeführt, wobei mit Eiswasser gekühlt wurde. Die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden der Reaktionsmischung 80 ml Wasser zugegeben, und der pH-Wert wurde durch Zugabe von festem Natriumcarbonat vorsichtig auf 7 eingestellt. Das Produkt wurde mit 80 ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde abgetrennt, mit Sole-Lösung gewaschen, abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Magnesiumsulfat wurde abfiltriert, und das Filtrat wurde unter Vakuum zu 0,29 g eines braunen Öls aufkonzentriert. Das Produkt wurde unter Verwendung einer Michel-Miller Niedrigdruck-Kieselgel-Säule mit Heptan/Ethylacetat 9 : 1 als Eluent chromatographiert. Gleiche Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu 0,19 g eines hellbraunen Öls aufkonzentriert. ¹H-NMR d 1,28 (t, 3H), 3,17 (q, 4H), 3,95 (bs, 1H), 4,94-5,21 (md, 1H), 6,59 (d, 1H). Analyse berechnet C&sub1;&sub1;H&sub8;Cl&sub2;F&sub7;N: C, 35,31; H, 2,16; N, 3,74. Gefunden: C, 35,32; H, 2,14; N, 3,74.

Herstellung der Produkte Verbindung 1: N-[3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)phenyl]-N'- (2,6-difluorbenzoyl)harnstoff

Zu einer Lösung aus 1,31 g 3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)anilin in 5 ml 1,2-Dichlorethan bei Raumtemperatur unter Stickstoff-Atmosphäre wurden 0,87 g in 10 ml Dichlorethan gelöstes 2,6-Difluorbenzoylisocyanat tropfenweise über eine Zeitdauer von 10 Minuten zugegeben. Die Mischung wurde gerührt, auf 40ºC für eine Zeitdauer von einer Stunde erwärmt, dann unter Vakuum zu 2,0 g eines braunen Feststoffes aufkonzentriert. Die Mischung wurde unter Verwendung einer Michel-Miller Niedrigdruck-Kieselgel-Säule mit Dichlormethan/Heptan 4 : 1 als Eluent chromatographiert. Gleiche Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu 1,67 g eines hellbraunen Feststoffes mit einem Fp. von 156-7ºC aufkonzentriert. Die Protonen- und ¹&sup9;F-NMR-Spektren stimmten mit der vorgeschlagenen Struktur überein. Analyse berechnet C&sub1;&sub7;H&sub7;Cl&sub2;F&sub9;N&sub2;O&sub3;: C, 38,58; H, 1,33; N, 5,29. Gefunden: C, 38,64; H, 1,40; N, 5,44.

Verbindung 2: N-[3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)phenyl]-N'- (2,6-difluorbenzoyl)-N-ethylharnstoff

Zu einer Lösung aus 1,00 g 3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)-N- ethylanilin in 2 ml 1,2-Dichlorethan bei Raumtemperatur unter Stickstoff-Atmosphäre wurden 0,54 g in 6 ml Dichlorethan gelöstes 2,6-Difluorbenzoylisocyanat tropfenweise über eine Zeitdauer von 10 Minuten zugegeben. Die Mischung wurde gerührt und auf 40ºC für eine Zeitdauer von 1,5 Stunden erwärmt. Dünnschichtchromatographische Kontrolle an Kieselgel mit Heptan/Ethylacetat 4 : 1 zeigte eine unvollständige Reaktion an. Zu der Mischung wurden 0,13 g 2,6- Difluorbenzoylisocyanat in 1,5 ml 1,2-Dichlorethan zugegeben, und die Mischung wurde für 2,5 Stunden auf 40ºC erwärmt. DC-Kontrolle zeigte eine vollständige Reaktion an. Die Mischung wurde unter Vakuum zu 1,64 g eines Öls aufkonzentriert, das unter Verwendung einer Michel-Miller Niedrigdruck-Kieselgel-Säule mit Heptan/Ethylacetat 4 : 1 als Eluent chromatographiert wurde. Gleiche Fraktionen wurden vereinigt und im Vakuum zu 0,87 g eines weißen Feststoffes mit einem Fp. von 106-14ºC aufkonzentriert. Die Protonen-NMR- und Massenspektren stimmten mit der vorgeschlagenen Struktur überein. Analyse berechnet C&sub1;&sub9;H&sub1;&sub1;Cl&sub2;F&sub9;N&sub2;O&sub3;: C, 40,95; H, 1,99; N, 5,03. Gefunden: C, 40,89; H, 1,92; N, 5,03.

Verbindung 3: N-(3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)phenyl]-N'- (2,6-difluorbenzoyl)-N'-ethylharnstoff

1,65 g N-[3,5-Dichlor-2-fluor-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)phenyl]-N'-(2,6- difluorbenzoyl)harnstoff werden in 10 ml N,N-Dimethylformamid gelöst, und 0,22 g 87%iges Kaliumhydroxid werden zugegeben. Es wird auf 0ºC abgekühlt, und es werden 0,97 g Iodethan zugegeben. Es wird für eine Zeitdauer von 7 Stunden bei 0 ºC gerührt. Es wird über Nacht bei 0ºC im Kühlschrank aufbewahrt.

Dünnschichtchromatographische Kontrolle an Kieselgel mit Dichlormethan zeigt sich bildendes Produkt, wobei Ausgangs-Harnstoff verbleibt. Die Reaktion wird wie oben bei 0ºC für die nächsten zwei Tage behandelt. Zusätzlich wurden 1,94 g Iodethan und 0,10 g 87%iges Kaliumhydroxid zugegeben. Die Reaktionsmischung wird in 50 ml Sole-Lösung gegossen und mit 80 ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wird abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Trocknungsmittel wird abfiltriert, und das Filtrat wird im Vakuum zu 2,63 g eines roten Öls aufkonzentriert. Es wird unter Verwendung einer Michel-Miller Niedrigdruck- Kieselgel-Säule mit Heptan/Dichlormethan 2 : 1 als Eluent chromatographiert. Gleiche Fraktionen werden vereinigt und im Vakuum zu 0,18 g eines pinken Feststoffes mit einem Fp. 105-06ºC aufkonzentriert. Die Protonen-NMR- und Massenspektren stimmten mit der vorgeschlagenen Struktur überein. Analyse berechnet C&sub1;&sub9;H&sub1;&sub1;Cl&sub2;F&sub9;N&sub2;O&sub3;: C, 40,95; H, 1,99; N, 5,03. Gefunden: C, 40,99; H, 1,85; N, 4,98.

Biologische Aktivität Deutsche Schabe zweite Instars (Blattella germanica)

Kontinuierliche Ingestions-Exposition niedriger Dosis (behandeltes Maismehl)

Raten: 0,19; 0,78; 3,12; 12,5; 50; 200 ppm

Bei kontinuierlicher Exposition waren die Verbindungen 1, 2 und 3 weit wirksamer als Hexaflumuron.

Deutsche Schabe zweite Instars (Blattella germanica)

Begrenzte Ingestions-Exposition (48 Stunden) mit behandeltem Maismehl

Raten: 1; 10; 100; 1000; 10000 ppm

Bei begrenzter Exposition waren die Verbindungen 1 und 2 sowohl 21, als auch 42 Tage nach der Exposition wirksamer als Hexaflumuron.

Katzenfloh (Ctenocephalides felis)

Kontinuierliche Exposition von Larven auf behandelte Medien, Auswirkung auf darauffolgendes Auftreten von Erwachsenen

Raten: 0,1; 1,0; 10; 100; 1000 ppm

Die Verbindungen 1 und 2 waren beide weit wirksamer gegen Katzenflöhe als Hexaflumuron.

Unterirdische Termiten (Reticulitermes flavipes)

Kontinuierliche Exposition (56 Tage) auf behandeltes Papier

Raten: 0,78; 3,12; 12,5; 50; 200 ppm

Bei kontinuierlicher Exposition waren die Verbindungen 1 und 2 wirksamer und schneller wirkend als Hexaflumuron.

Unterirdische Termiten (Reticulitermes flavipes)

Begrenzte Exposition (7 Tage), wobei die Sterblichkeit nach 14, 28, 42 und 56 Tagen 33399 bestimmt wurde

Verbindung LT&sub5;&sub0; (Tage) für 10000 ppm-Behandlung

Verbindung 1 23,7

Hexaflumuron 32,9

Bei begrenzter Exposition induzierte eine hohe Menge der Verbindung 1 mehr Sterblichkeit zu einem früheren Zeitpunkt als Hexaflumuron.

Ameisen-Studien

Ameisenköder-Laboruntersuchungen wurden mit Roter Importierter Feuerameise (RIFA) (Solenopsis invicta) und Pharaoh-Ameise (Monomorium pharaonis) durchgeführt. Chitin-Synthese-Inhibitoren, wie die Verbindungen der Erfindung, bekämpfen Ameisen, indem sie die sich häutenden Larven und/oder die Puppen töten und wirksam das Schlüpfen von Eiern verhindern. Da erwachsene Arbeiterameisen nicht betroffen sind, wird die Bekämpfung durch die Auswirkungen auf die Brut gemessen. Die Studien beinhalteten eine 3-4-tägige Köder-Exposition. Diese Studien der begrenzten Exposition stellen die wirkliche Welt-Verfügbarkeit für Köder genauer dar als eine kontinuierliche Exposition.

* die einzige getestete Konzentration. KA = keine spezifische Brut-Reduktion wurde erreicht. Die am Ende der Studie erreichte prozentuale Brut-Reduktion ist in Klammern aufgeführt.

Verbindung 1 ist beträchtlich wirksamer als Hexaflumuron in Bezug auf eine Studie mit RIFA mit kurzer Exposition.

Aktivität gegen Daphnia

48 Stunden Exposition mit behandeltem Wasser

Verbindung LC&sub5;&sub0; (ppb) in Wasser

Verbindung 1 5,0

Verbindung 2 > 100

Verbindung 3 > 100

Hexaflumuron 68,1

Die Verbindungen 2 und 3, die alkylierten Derivate der Verbindung 1, waren viel weniger wirksam gegen Daphnia als Verbindung 1 und Hexaflumuron; dies ist überraschend, da die Aktivitäten der Verbindung 1, 2 und 3 bei Schaben ziemlich ähnlich sind.

Formulierungen

Um die Anwendung der Verbindungen der Formel (I) an die gewünschte Stelle zu erleichtern, oder um die Aufbewahrung, den Transport oder die Handhabung zu erleichtern, wird die Verbindung normalerweise mit einem Träger und/oder einem oberflächenaktiven Mittel formuliert.

Ein Träger ist in dem vorliegenden Kontext jeder Stoff, mit dem die Verbindung der Formel (I) (Wirkstoff) formuliert wird, um die Anwendung an die Stelle, oder die Aufbewahrung, den Transport oder die Handhabung zu erleichtern. Ein Träger kann ein Feststoff oder eine Flüssigkeit sein, einschließlich Stoffe, die normalerweise gasförmig sind, die aber zu einer Flüssigkeit komprimiert wurden. Alle normalerweise verwendeten, oder als zur Formulierung von Insektizid-Zusammensetzungen verwendbar bekannten Träger können verwendet werden.

Zusammensetzungen gemäß der Erfindung enthalten 0,0001 bis 99,9 Gew.-% Wirkstoff. Vorzugsweise enthalten Zusammensetzungen gemäß der Erfindung 0,001 bis 10,0 Gew.-% Wirkstoff, obwohl so niedrige Anteile wie 0,0001% in manchen Fällen nützlich sein können.

Geeignete Feststoff-Träger schließen natürliche und synthetische Tone und Silikate ein, zum Beispiel natürliche Silikate, wie Diatomeenerden; Magnesiumsilikate, z. B. Talke; Magnesiumaluminiumsilikate, z. B. Attapulgite und Vermiculite; Aluminiumsilikate, z. B. Kaolinite, Montmorillonite und Mika; Calciumcabonat; Calciumsufat; Ammoniumsulfat; synthetische hydratisierte Siliciumoxide und synthetische Calcium- oder Aluminiumsilikate; Elemente, z. B. Kohlenstoff und Schwefel; natürliche und synthetische Harze, z. B. Coumaron-Harze, Polyvinylchlorid und Styrol-Polymere und -Copolymere; Feststoff-Polychlorphenole; Bitumen; Waxe; Agar; und Feststoff-Dünger, z. B. Superphosphate. Cellulose-basierende Materialien, z. B. Holz, Sägemehl, Agar, Papier-Produkte, Baumwoll-Linters Oder Methocel®, sowie andere Feststoff-Träger, die selbst Termiten anziehen oder zumindest nicht abweisen, sind insbesondere geeignet und bevorzugt. Mischungen verschiedener Feststoffe sind oftmals geeignet. Zum Beispiel wäre eine Mischung aus Holzmehl und Agar, formuliert als Feuchtigkeit-enthaltender Feststoff, bevorzugt.

Geeignete flüssige Träger schließen Wasser; Alkohole, zum Beispiel Isopropanol und Glycole; Ketone, z. B. Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Isophoron und Cyclohexanon; Ether; aromatische oder aliphatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzol, Toluol und Xylol; Petroleum-Fraktionen, z. B. Kerosin und Leichtmineralöle; chlorierte Kohlenwasserstoffe, z. B. Kohlenstofftetrachlorid, Perchlorethylen und Trichlorethan; polare organische Flüssigkeiten, wie Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Dimethylsulfoxid und N-Methylpyrrolidon; von Pflanzen abgeleitete Öle, wie Maisöl und Erdnussöl ein. Mischungen verschiedener Flüssigkeiten sind oftmals geeignet, z. B. eine Mischung aus Isophoron mit einem polaren organischen Lösungsmittel wie N-Methylpyrrolidon, wie auch Mischungen aus Feststoff-Trägern und flüssigen Trägern.

Pestizid-Zusammensetzungen werden häufig in einer konzentrierten Form formuliert und transportiert, die dann vom Anwender vor der Anwendung verdünnt wird. Das Vorhandensein kleiner Mengen eines Trägers, der ein oberflächenaktives Mittel ist, erleichtert diesen Verdünnungsprozess. So ist es zweckdienlich, mindestens einen Träger in einer solchen Zusammensetzung zu verwenden, der ein oberflächenaktives Mittel ist. Zum Beispiel kann die Zusammensetzung mindestens zwei Träger enthalten, wovon mindestens einer ein oberflächenaktives Mittel ist.

Ein oberflächenaktives Mittei kann ein Emulgator, ein Dispergiermittel oder ein Benetzungsmittel sein; es kann nichtionisch oder ionisch sein. Beispiele für geeignete oberflächenaktive Mittel schließen die Natrium- oder Calcium-Salzen von Polyacrylsäuren und Ligninsulfonsäuren; die Kondensationen von Fettsäuren oder aliphatischen Aminen oder Amiden mit mindestens 12 Kohlenstoffatomen im Molekül mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid; Fettsäureester von Glycerol, Sorbitol, Saccharose oder Pentaerythrol; Kondensationsprodukte davon mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid; Kondensationsprodukte aus Fettalkohol oder Alkylphenolen, z. B. p-Octylphenol oder p-Octylcresol, mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid; Sulfate oder Sulfonate dieser Kondensationsprodukte; Alkali- oder Erdalkalimetallsalze, vorzugsweise Natriumsalze, oder Schwefel- oder Sulfonsäureester mit mindestens 10 Kohlenstoffatomen im Molekül, z. B. Natriumlaurylsulfat, Natrium-sekundär-Alkylsulfate, Natriumsalze von sulfiniertem Castoröl und Natriumalkylarylsulfonate, wie Dodecylbenzolsulfonate und Polymere von Ethylenoxid und Copolymere von Ethylenoxid und Propylenoxid.

Pestizid-Zusammensetzungen können z. B. als benetzbare Pulver, Stäube, Granulat, Köder, Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen, Suspensions-Konzentrate und Aerosole formuliert werden.

Benetzbare Pulver enthalten gewöhnlich 25, 50 oder 75 Gew.-% des Wirkstoffs und enthalten gewöhnlich zusätzlich zu einem inerten Feststoff-Träger 3-10 Gew.-% eines Dispergiermittels und, wenn erforderlich, 0-10 Gew.-% Stabilisator(en) und/oder andere Additive wie Penetrationsverbesserer oder Haftmittel.

Stäube werden gewöhnlich als Staubkonzentrat formuliert, das eine ähnliche Zusammensetzung wie ein benetzbares Pulver aufweist, jedoch ohne Dispergiermittel, und werden auf dem Feld mit weiterem Feststoff-Träger zu einer Zusammensetzung verdünnt, die gewöhnlich 0,5-10 Gew.-% Wirkstoff enthält.

Granulat wird gewöhnlich so hergestellt, dass es eine Größe von zwischen 10 und 100 BS mesh (1,676-0,152 mm) aufweist, und kann z. B. durch Agglomerations- oder Imprägnier-Techniken hergestellt werden. Im Allgemeinen werden die Granulate 0,01-75 Gew.-% Wirkstoff und 0-10 Gew.-% Additive wie Stabilisatoren, oberflächenaktive Mittel, Modifiziermittel zur langsamen Freisetzung und Bindemittel enthalten. Die sogenannten "trockenen fließbaren Pulver" bestehen aus relativ kleinen Granulaten mit einer relativ hohen Konzentration an Wirkstoff. Insbesondere von Interesse in der gegenwärtigen Anwendung sind Wasser-dispergierbare Granulat-Formulierungen. Diese sind in Form von trockenen, harten Granulaten, die im Wesentlichen staubfrei und beständig gegenüber Zerreibung bei der Handhabung sind, wodurch die Bildung von Staub minimiert wird. Bei Kontakt mit Wasser zerfallen die Granulate leicht zu stabilen Suspensionen aus Wirkstoff-Teilchen. Solche Formulierungen enthalten 90 Gew.-% oder mehr fein zerteilten Wirkstoff, 3-7 Gew.-% einer Mischung aus oberflächenaktiven Stoffen, die als Benetzungs-, Dispersions-, Suspendier- und Bindemittel wirken und 1-3 Gew.-% eines fein zerteilten Trägers, der als Resuspendiermittel fungiert.

Köder werden z. B. durch Kombination einer Mischung aus geeigneten Nahrungsmittel-Quellen, wie Sägemehl für Termiten oder Korn oder Mehl für Schaben, mit einer ausreichenden Menge Wirkstoff, sodass das erwünschte Resultat erreicht wird; z. B. von ungefähr 0,001 Gew.-% bis ungefähr 20 Gew.-% Wirkstoff, und Bildung einer Paste aus der Mischung durch Zugabe von ungefähr 1% bis 5% eines Wasser-basierenden Bindemittels, wie Agar, hergestellt. Die pastenartige Mischung kann so aufgebracht werden, oder sie kann in ein Gehäuse wie einen ausgehöhlten Holzstift oder ein Kunststoffrohr oder eine Köderstelle eingebracht werden. In weiteren Ausführungsformen können Papier- oder Pappeblätter mit einer verdünnten Formulierung, die den Wirkstoff enthält, besprüht oder darin eingetaucht werden. Köder sind eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Emulgierbare Konzentrate enthalten normalerweise zusätzlich zu einem Lösungsmittel und, wenn erforderlich, einem Co-Lösungsmittel, 10-50 Gew.-% pro Volumen Wirkstoff, 2-20 Gew.-% pro Volumen Emulgiermittel und 0-20 Gew.-% pro Volumen anderer Additive wie Stabilisatoren, Penetrationshilfsmittel und Korrosionsschutzmittel.

Suspensions-Konzentrate werden normalerweise so gemischt, dass ein stabiles, nicht-sedimentierendes fließbares Produkt erhalten wird, und sie enthalten normalerweise 10-75 Gew.-% Wirkstoff, 0,5-15 Gew.-% Dispergiermittel, 0,1-10 Gew.-% Suspendiermittel wie Schutzkolloide und thixotrope Mittel, 0-10 Gew.-% anderer Additive wie Entschäumer, Korrosionsschutzmittel, Stabilisatoren, Penetrationshilfsmittel und Haftmittel, und Wasser und eine organische Flüssigkeit, in der der Wirkstoff im Wesentlichen unlöslich ist; bestimmte organische Feststoffe oder anorganische Salze können gelöst in der Formulierung vorliegen, um zur Verhinderung der Sedimentation beizutragen, oder als Frostschutzmittel für Wasser.

Wässrige Dispersionen und Emulsionen sind Zusammensetzungen, die durch Verdünnen eines benetzbaren Pulvers oder eines Konzentrats mit Wasser erhältlich sind. Diese Emulsionen können des Typs Wasser-in-Öl oder Öl-in-Wasser sein und können eine dicke "Mayonnaise"-artige Konsistenz aufweisen.

Das Verfahren zum Aufbringen einer Verbindung der Formel (I) zur Bekämpfung von Termiten umfasst das Aufbringen der Verbindung, günstigerweise in einer Zusammensetzung umfassend die Verbindung der Formel (I) und einen Träger wie oben beschrieben, an eine Stelle oder einen Bereich, die/der gegen Termiten behandelt werden soll, wie Boden oder Holz, die/der bereits der Plage oder dem Angriff von Termiten ausgesetzt ist, oder die/der vor einer Termitenplage geschützt werden soll. Der Wirkstoff wird natürlich in einer ausreichenden Menge aufgebracht, um die erwünschte Wirkung der Bekämpfung der Termitenplage zu erreichen. Die Dosierung ist von vielen Faktoren abhängig, einschließlich dem verwendeten Träger, dem Verfahren und den Bedingungen der Anwendung, davon, ob die Formulierung an der Stelle in Form eines Films oder ob sie als einzelne Teilchen oder als ein Köder vorliegt, der Dicke des Films oder der Größe der Teilchen, dem Ausmaß der Termitenplage und dergleichen.

Die genaue Betrachtung und die Auswertung dieser Faktoren zur Bereitstellung der erforderlichen Dosierung des Wirkstoffs an der zu schützenden Stelle liegen innerhalb des Fachwissens eines Fachmanns. Im Allgemeinen ist aber die wirksame Dosierung der erfindungsgemäßen Verbindung an der zu schützenden Stelle - d. h. die Dosierung, zu der die Termiten Zugang haben - im Bereich von 0,001 bis 1,0%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, obwohl in manchen Fällen die wirksame Konzentration so gering wie 0,0001% oder so viel wie 2%, auf gleicher Basis, sein kann.

Zur Bekämpfung von Schaben ist es bevorzugt, den Wirkstoff in einem behandelten Köder oder als Oberflächenbehandlung zu verwenden.

Zur Bekämpfung von Ameisen ist es bevorzugt, den Wirkstoff in einem flüssigen Köder oder in einem granulären Köder zu verwenden.

Zur Bekämpfung von Termiten ist es bevorzugt, den Wirkstoff in einem Cellulosebasierenden Köder zu verwenden.

Zur Bekämpfung von Flöhen ist es bevorzugt, den Wirkstoff auf einem behandelten Substrat zu verwenden.

Geeignete Formulierungen schließen granuläre, Pasten- oder Staub-Schabenköder, SP oder WP Schaben- und/oder Flohsprays, Cellulose-basierende Termitenköder, flüssige oder granuläre Ameisenköder, Behandlung durch Fütterung oder lokale Tierbehandlung für Flöhe ein.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Bekämpfung von Schaben, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I)

worin R¹ und R² H, Methyl oder Ethyl sind,

in einer zur Bekämpfung von Schaben wirksamen Menge an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Schaben erwünscht ist.

2. Verfahren zur Bekämpfung von Ameisen, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I)

worin R¹ und R² H, Methyl oder Ethyl sind,

in einer zur Bekämpfung von Ameisen wirksamen Menge an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Ameisen erwünscht ist.

3. Verfahren zur Bekämpfung von Flöhen, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I)

worin R¹ und R² H, Methyl oder Ethyl sind,

in einer zur Bekämpfung von Flöhen wirksamen Menge an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Flöhen erwünscht ist.

4. Verfahren zur Bekämpfung von Termiten, das das Zuführen einer Verbindung der Formel (I)

worin R¹ und R² H, Methyl oder Ethyl sind,

in einer zur Bekämpfung von Termiten wirksamen Menge an eine Stelle umfasst, wo eine Bekämpfung von Termiten erwünscht ist.

5. Verbindung der Formel (II)

worin R¹' und R²' H, Methyl oder Ethyl sind, mit der Maßgabe, dass mindestens einer der Reste R¹' und R²' Methyl oder Ethyl ist.

6. Pestizid-Zusammensetzung, die eine wirksame Menge einer Verbindung gemäß Anspruch 5 in Kombination mit einem Träger umfasst.

7. Schaben-Köder umfassend eine Verbindung gemäß Anspruch 5 in einem konventionellen Köder.

8. Ameisen-Köder umfassend eine Verbindung gemäß Anspruch 5 in Kombination mit einem konventionellen Köder.

9. Termiten-Köder umfassend eine Verbindung gemäß Anspruch 5 in Kombination mit einem konventionellen Köder.







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