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Dokumentenidentifikation DE69809144T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0893078
Titel Applikator für Flüssigkeit
Anmelder Synlatex Ltd., Gloucester, GB
Erfinder Dunkley, Graham William Miles Alway, Brookthorpe, Gloucestershire, GB
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69809144
Vertragsstaaten DE, FR, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 15.07.1998
EP-Aktenzeichen 983056169
EP-Offenlegungsdatum 27.01.1999
EP date of grant 06.11.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse A45D 40/28
IPC-Nebenklasse A47K 7/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Applikatoren für Lotionen und stellt einen Applikator bereit, der insbesondere, aber nicht ausschließlich, für das Auftragen von selbstbräunenden Lotionen auf die Haut geeignet ist.

Wie gut bekannt ist, kann eine künstliche Bräune dadurch auf die Haut einer Person aufgetragen werden, daß eine Lotion aufgetragen, die ein Pigment enthält, das im trockenen Zustand die Farbe von sonnengebräunter Haut nachahmt. Einige Lotionen tragen die Farbe unmittelbar auf die Haut auf, während andere eine Formel haben derart, daß sich die Farbe anschließend auf der Haut entwickelt.

Um eine realistische Wirkung zu gewährleisten, müssen solche Lotionen gleichmäßig über große Flächen des Körpers der Person aufgetragen werden. Bisher ist es die gebräuchliche Praxis gewesen, solche Lotionen mit den bloßen Händen aufzutragen. Jedoch hat ein solches Verfahren bestimmte Nachteile.

Erstens mag es nicht leicht sein, die Lotion gleichmäßig auf die Haut aufzutragen, wenn allein die Hände und Finger verwendet werden, mit dem Ergebnis, daß die Farbe dunklere oder hellere Flecken oder Streifen haben kann, was eine unrealistische visuelle Wirkung ergibt. Zweitens ist es unvermeidlich, das beträchtliche Reste der Lotion auf den Händen des Nutzers verbleiben werden, und da es der eigentliche Zweck der Lotion ist, jede Hautfläche zu färben, auf die sie aufgetragen wird, werden die Handflächen des Nutzers oft eine sehr dunkle und unrealistische Färbung annehmen. Diese ungewollte Farbe kann schwer zu entfernen sein, da es offenkundig ein wünschenswertes Merkmal solcher Lotionen ist, daß die Sonnenbräune-Wirkung, die sie gewähren, nicht leicht mit dem Waschen verschwinden sollte.

Die vorliegende Erfindung nimmt sich daher vor, einen Applikator bereitzustellen, geeignet zur Verwendung mit solchen Lotionen, der es ermöglicht, die Lotion sowohl schnell als auch gleichmäßig über große Flächen aufzutragen, während er zur gleichen Zeit verhindert, daß die Lotion während eines solchen Auftragens mit den Händen des Nutzers in Kontakt kommt.

Nach der Erfindung wird ein Applikator für Lotionen bereitgestellt, der zwei Schichten aus einem flexiblen Material umfaßt, die miteinander auf eine Weise verbunden sind, die das Einführen wenigstens eines Teils der Hand eines Nutzers zwischen die Schichten ermöglicht, wobei wenigstens eine der Schichten ein flexibles synthetisches Schaummaterial umfaßt, auf dessen Außenfläche eine Schicht aus einer Flockfaser aufgebracht wird.

Wie gut bekannt ist, umfaßt Flockfaser eine Fläche von enggepackten Fasern, wobei jede Faser an dem einen Ende an der Oberfläche der tragenden Schicht befestigt ist, so daß die Fasern allgemein parallel sind und von der tragenden Schicht abstehen, um die Wirkung eines Flors zu ergeben.

Bei der Anwendung steckt die Nutzerin ihre Hand (oder nur zwei oder mehr Finger, in Abhängigkeit von der Größe des Applikators) zwischen die zwei Schichten des Applikators und trägt die Lotion auf die flockfaserbekleidete Außenfläche der Schaumschicht auf, die sich angrenzend an die Handfläche befindet. Danach kann die Lotion auf die Haut aufgetragen werden, ohne daß die Hand der Nutzerin in Kontakt mit ihr kommt, und die Kombination des flexiblen Schaummaterials mit der Schicht aus einer Flockfaser macht es leicht die Lotion glatt und leicht über eine große Fläche aufzutragen.

Vorzugsweise umfassen die beiden Schichten des Applikators jeweils ein flexibles synthetisches. Schaummaterial, auf dessen Außenfläche eine Schicht aus einer Flockfaser aufgebracht wird. Dies ermöglicht, daß jede Seite des Applikators zum Auftragen der Lotion verwendet wird.

Die zwei Schichten können übereinstimmende Seitenkanten haben, die aneinander auf eine Weise befestigt werden, daß das Einführen der Hand des Nutzers zwischen die Schichten ermöglicht wird. Die zwei Schichten können wesentlich von gleicher Ausdehnung sein. In diesem Fall können die Schichten gleicher Ausdehnung um wesentlich drei Seiten derselben aneinander befestigt werden, wobei eine vierte Seite gelassen wird, in die wenigstens ein Teil der Hand des Nutzers eingeführt werden kann, wobei der Applikator dann allgemein die Form eines Fausthandschuhs hat.

Obwohl der Fausthandschuh so geformt sein kann, daß er einen Abschnitt hat, um den Daumen des Nutzers aufzunehmen, hat es sich gezeigt, daß der Applikator ohne einen solchen Abschnitt wirksamer sein kann, wobei die Finger und der Daumen alle in einem einzigen Bereich zwischen den Schichten aufgenommen werden. Als Alternative dazu kann der Applikator eine solche Größe haben, daß nur zwei, drei oder vier der Finger des Nutzers zwischen die Schichten eingeführt werden können.

Bei einer besonderen Form der Erfindung kann der Applikator eine offene Kante zum Einführen wenigstens eines Teils der Hand des Nutzers, an der die Schichten nicht miteinander verbunden sind, zwei verbundene Seitenkanten, die von jeweils gegenüberliegenden Enden der offenen Kante weg verlaufen, und eine konvex gewölbte verbundene Hinterkante umfassen, die zwischen den von der offenen Kante entfernten Enden der Seitenkanten verläuft.

Vorzugsweise ist die gewölbte Hinterkante teilkreisförmig, und die Seitenkanten sind tangential zur Hinterkante, um so glatte Verlängerungen derselben zu bilden. Vorzugsweise divergieren die Seitenkanten, wenn sie von der offenen Kante weg verlaufen.

Als Alternative dazu kann, statt daß die zwei Schichten wesentlich von gleicher Ausdehnung sind, die eine Schicht kleiner sein als die andere und sich nur über einen Abschnitt der anderen Schicht erstrecken. Zum Beispiel kann die eine Schicht die Form eines Bands oder einer Tasche haben und sich nur über einen Teil der anderen, größeren, Schicht erstrecken. Die Hand des Nutzers oder seine Finger werden dann unter dem Band oder in die Tasche eingeführt. In diesem Fall umfaßt die größere Schicht das flexible synthetische Schaummaterial, auf dessen Außenfläche eine Schicht aus einer Flockfaser aufgebracht wird.

Die Schichten können aneinander durch Heften, Klebstoff, Schweißen, wie beispielsweise Ultraschall-, Hochfrequenz- oder Hitzeschweißen, oder ein anderes geeignetes Mittel befestigt werden. Jede Kombination solcher Mittel kann eingesetzt werden.

Die Schaumschicht oder beide Schichten können aus einem flexiblen Polyurethan- /Polyesterschaum gebildet werden, und die Flockfaser kann durch einen geeigneten Klebstoff unmittelbar auf der Oberfläche des Schaums befestigt werden.

Die Flockfaser kann Reyon-/Viskosefasern umfassen, die jede geeignete Länge haben können. Zum Beispiel können die Fasern eine Länge im Bereich von 0,20 bis 1,00 mm haben. Eine bevorzugte Faserlänge ist etwa 0,5 mm.

Der Schaum kann jede geeignete Dicke haben. Zum Beispiel kann der Schaum eine Dicke im Bereich von 2 bis 6 mm haben. Eine bevorzugte Dicke ist etwa 4,3 mm.

Der Schaum kann von einer Art sein, die wesentlich undurchlässig für Flüssigkeit ist. Falls der Schaum von einer Art ist, die durchlässig oder halbdurchlässig für Flüssigkeit ist, wird auf den Schaum vorzugsweise eine Schicht aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material aufgebracht, um zu verhindern, daß eine Flüssigkeit von der Außenfläche des Applikators zum Innenbereich zwischen den Schichten nach innen wandert. Die flüssigkeitsundurchlässige Schicht kann auf jede Seite der Schaumschicht aufgebracht werden. Zum Beispiel kann die flüssigkeitsundurchlässige Schicht den Klebstoff, durch den die Flockfaser an den Schaum geklebt wird, oder eine zusätzliche Schicht zwischen einem solchen Klebstoff und dem Schaum umfassen. Vorzugsweise wird jedoch die Schicht aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material auf die Innenfläche des Schaums aufgebracht. Zum Beispiel kann sie als ein Überzug aus einer abbindenden Flüssigkeit aufgebracht werden, die den Schaum angrenzend an die Innenfläche desselben durchdringt.

Das folgende ist eine detailliertere Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung als Beispiel, wobei Bezug genommen wird auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:

Fig. 1 eine Draufsicht einer Applikatorform nach der Erfindung ist, und

Fig. 2 ein schematischer Schnitt durch einen Seitenkantenabschnitt des in Fig. 1 gezeigten Applikators ist, in einem vergrößerten Maßstab, längs der Linie 2-2 von Fig. 1.

Mit Bezugnahme auf die Zeichnungen hat der Applikator die Form eines Fausthandschuhs 10. Der Fausthandschuh hat eine offene Kante 11, durch die eine Hand eines Nutzers eingeführt werden kann, Seitenkanten 12, die leicht divergieren, wenn sie von der offenen Kante 11 weg verlaufen, und eine allgemein halbkreisförmige Hinterkante 13, zu der die Seitenkanten 12 tangential verlaufen, um so glatte Fortsetzungen derselben zu bilden.

Die Länge der offenen Kante 11 kann in der Größenordnung von 110 mm liegen, und die Länge des Fausthandschuhs von der offenen Kante 11 zum entferntesten Ende der gewölbten Kante 13 kann in der Größenordnung von 200 mm liegen. Die Breite des Fausthandschuhs kann, an seinem breitesten Punkt, in der Größenordnung von 125 mm liegen.

Mit Bezugnahme auf Fig. 2 wird zu sehen sein, daß der Fausthandschuh zwei Schichten eines Polyurethan-/Polyesterschaums 14 umfaßt, auf deren Außenfläche jeweils eine Schicht aus dicht gepackten Flockfasern 15 aufgebracht wird, am Schaum 14 durch eine Klebstoffschicht 16 befestigt. Eine Beschichtung aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material 17 wird auf die Innenfläche jeder Schaumschicht 14 aufgebracht.

Die Innenschicht 17 wird in Fig. 2 für die Zwecke der Illustration schematisch als eine unterschiedene Schicht gezeigt, aber in der Praxis kann die Schicht 17 in flüssiger Form auf die Innenfläche des Schaums 14 aufgebracht werden, so daß sie vor dem Abbinden die Zellen des Schaums durchdringt.

Mit Ausnahme der offenen Kante 11 werden die zwei Lagen 14 des Fausthandschuhs um ihren Umfang durch Ultraschallschweißen oder Hitzeschweißen aneinander befestigt, wie bei 18 in Fig. 2 gezeigt, wobei beide Techniken gut bekannt sind und nicht im Detail beschrieben werden. Als Alternative dazu könnten die Schichten durch Heften, durch einen Klebstoff oder durch ein anderes Mittel oder eine Kombination von Mitteln aneinander befestigt werden.

Der Fausthandschuh kann dadurch hergestellt werden, daß zuerst ein flächiges Material hergestellt wird, das in Kombination die Schaumschicht 14, die auf eine Fläche aufgebrachte Flockfaser 15 und die auf die andere Fläche aufgebrachte flüssigkeitsundurchlässige Beschichtung umfaßt. Zwei Schichten eines solchen flächigen Materials werden danach Rücken an Rücken gelegt, wobei sich die flüssigkeitsundurchlässigen Beschichtungen 17 in Kontakt miteinander befinden. Danach werden die zwei Schichten durch eine Abstanzmaschine geschickt, in der geeignet geformte Stempel die zwei Schichten in die in Fig. 1 gezeigte Form schneiden. Vorzugsweise wird die Abstanzmaschine dafür angeordnet, die Umfangskanten der geschnittenen Schichten zur gleichen Zeit zusammenzuschweißen, zu der sie geschnitten werden. Als Alternative dazu können die Schichten anschließend aneinander befestigt werden.

Jede Schaumschicht 14 kann eine Dicke von 4,3 mm haben, aber obwohl diese Dicke bevorzugt wird, können andere Schaumdicken eingesetzt werden, zum Beispiel im Bereich von 2 bis 6 mm. Der Polyurethan-/Polyesterschaum kann die folgenden Charakteristika haben:

Dichte (kg/m³): 24,0 bis 27,0

Zugfestigkeit (kPa): 160 bis 500

Bruchdehnung (%): 250 bis 600

50% Druckverformungsrest (%): 0 bis 10,0

Zellenanzahl (pro cm): 18 bis 26

40% CLD-Härte (kPa): 2,5 bis 4,5

Die Flockfaser kann Fasern aus Baumwolle, Reyon, Nylon, Acryl oder eine andere geeignete Faser umfassen, obwohl Reyon-/Viskosefaser bevorzugt wird. Die Klebstoffschicht kann ein modifiziertes Copolymer sein. Die Länge der Fasern beträgt vorzugsweise 0,5 mm, was sich als am besten geeignet zum Auftragen von selbstbräunenden Lotionen erwiesen hat. Jedoch können, wenn gewünscht, andere Faserlängen eingesetzt werden, zum Beispiel im Bereich von 0,2 bis 1,00 mm. Das Verfahren zum Aufbringen von Flockfaser auf die Oberfläche eines Basismaterials, wie beispielsweise der Schaumschichten 14, ist gut bekannt und wird daher nicht im Detail beschrieben. Die Flockfaser kann eine geeignete Farbe, wie beispielsweise pfirsichfarben, haben.

Die auf die Innenfläche der Schichten aufgebrachte flüssigkeitsundurchlässige Schicht kann das unter der Handelsmarke Tivoflex, Ref. 3560/l, verkaufte klare Lotionenrepellent sein. Die Beschichtung kann durch Walzen aufgebracht werden oder kann auf den Schaum gesprüht werden.

Die oben beschriebene Applikatorform dient nur als Beispiel, und an der spezifischen Gestaltung können viele Modifikationen vorgenommen werden, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel ist, obwohl der Fausthandschuh als doppelseitig gezeigt wird, dies nicht wesentlich, und es könnte nur eine Seite des Fausthandschuhs aus dem beflockten Schaum zum Auftragen der Lotion geformt werden. Die andere Seite des Fausthandschuhs könnte dann aus einem anderen Gewebe oder flexiblen flächigen Material bestehen. Ebenso schließt die Erfindung Anordnungen nicht aus, bei denen der Applikator nicht die Form eines abgeschlossenen Fausthandschuhs hat, sondern bei denen die Applikationsschicht durch eine kleinere Fläche oder einen Streifen aus einem Gewebe hinterlegt wird, der über den Handrücken des Nutzers läuft, um den Applikator an seinem Platz zu halten, wenn die Handfläche auf die Innenfläche der Applikationsschicht gelegt wird.

Der Applikator kann, in Abhängigkeit von der gewünschten Verwendung, jede geeignete Größe und Form haben. Obwohl das oben beschriebene Beispiel eine solche Größe hat, daß die ganze Hand des Nutzers darin eingeführt werden kann, sind kleinere Größen möglich, bei denen bei der Anwendung nur zwei, drei oder vier der Finger des Nutzers eingeführt werden. Zum Beispiel kann ein kleinerer Applikator, der auf nur zwei Finger paßt, geeigneter sein, um eine Lotion auf das Gesicht des Nutzers aufzutragen.


Anspruch[de]

1. Applikator für Lotionen, der zwei Schichten (14) aus einem flexiblen Material umfaßt, die miteinander auf eine Weise verbunden sind, die das Einführen wenigstens eines Teils der Hand eines Nutzers zwischen die Schichten ermöglicht, wobei wenigstens eines der Schichten ein flexibles synthetisches Schaummmaterial umfaßt, auf dessen Außenfläche eine Schicht aus einer Flockfaser (15) aufgebracht wird.

2. Applikator nach Anspruch 1, bei dem die beiden Schichten (14) des Applikators jeweils ein flexibles synthetisches Schaummaterial umfassen, auf dessen Außenfläche eine Schicht aus einer Flockfaser (15) aufgebracht wird.

3. Applikator nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem die zwei Schichten (14) wesentlich von gleicher Ausdehnung sind.

4. Applikator nach Anspruch 3, bei dem die Schichten (14) gleicher Ausdehnung um wesentlich drei Seiten derselben aneinander befestigt sind, wobei eine vierte Seite gelassen wird, in die wenigstens ein Teil der Hand des Nutzers eingeführt werden kann.

5. Applikator nach Anspruch 4, der eine offene Kante (11) zum Einführen wenigstens eines Teils der Hand des Nutzers, an der die Schichten (14) nicht miteinander verbunden sind, zwei verbundene Seitenkanten (12), die von jeweils gegenüberliegenden Enden der offenen Kante (11) weg verlaufen, und eine konvex gewölbte verbundene Hinterkante (13) hat, die zwischen den von der offenen Kante entfernten Enden der Seitenkanten verläuft.

6. Applikator nach Anspruch 5, bei dem die gewölbte Hinterkante (13) teilkreisförmig ist und die Seitenkanten (12) tangential zur Hinterkante sind, um so glatte Verlängerungen derselben zu bilden.

7. Applikator nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, bei dem die Seitenkanten (12) divergieren, wenn sie von der offenen Kante weg verlaufen.

8. Applikator nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem eine Schicht kleiner ist als die andere und sich nur über einen Abschnitt der anderen Schicht erstreckt, wobei die größere Schicht das flexible synthetische Schaummaterial umfaßt, auf dessen Außenfläche eine Schicht aus einer Flockfaser aufgebracht wird.

9. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Schichten (14) aneinander durch Heften, Klebstoff, Schweißen, wie beispielsweise Ultraschall-, Hochfrequenz- oder Hitzeschweißen, oder eine Kombination derselben befestigt werden.

10. Applikator nach einem der vorhergehenden Anspruche, bei dem die Schaumschicht (14) oder jede Schicht aus einem flexiblen Polyurethan-/Polyesterschaum gebildet wird und die Flockfaser (15) durch einen Klebstoff (16) unmittelbar auf der Oberfläche des Schaums befestigt wird.

11. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Flockfaser (15) Fasern mit einer Länge im Bereich von 0,20 bis 1,00 mm umfaßt.

12. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaum (14) eine Dicke im Bereich von 2 bis 6 mm hat.

13. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Schaum (14) wesentlich flüssigkeitsundurchlässig ist.

14. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, bei dem auf den Schaum (14) eine Schicht (17) aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material aufgebracht wird, um zu verhindern, daß eine Flüssigkeit von der Außenfläche des Applikators zum Innenbereich zwischen den Schichten nach innen wandert.

15. Applikator nach Anspruch 14, bei dem die flüssigkeitsundurchlässige Schicht den Klebstoff (16), durch den die Flockfaser (15) an den Schaum (14) geklebt wird, oder eine zusätzliche Schicht zwischen einem solchen Klebstoff und dem Schaum umfaßt.

16. Applikator nach Anspruch 14, bei dem die Schicht (17) aus einem flüssigkeitsundurchlässigen Material auf die Innenfläche des Schaums (14) als ein Überzug einer abbindenden Flüssigkeit aufgebracht wird, die den Schaum angrenzend an die Innenfläche desselben durchdringt.







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