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Dokumentenidentifikation DE69810734T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0911181
Titel Schreibgerät
Anmelder The Pilot Ink Co., Ltd., Nagoya, Aichi, JP
Erfinder Yokosuka, Takehiko, Nagoya-shi, Aichi, JP;
Inaba, Takao, Nagoya-shi, Aichi, JP;
Tanaka, Hideyuki, Nagoya-shi, Aichi, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69810734
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.10.1998
EP-Aktenzeichen 981193824
EP-Offenlegungsdatum 28.04.1999
EP date of grant 15.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse B43K 7/08

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät und insbesondere ein Schreibgerät, in welchem Tinte und ein Folger, welcher sich mit fortschreitendem Verbrauch der Tinte fortbewegt, direkt innerhalb eines Zylinders untergebracht sind, welcher an seinem vorderen Ende eine Schreibspitze aufweist.

2. Beschreibung des Standes der Technik

In einem solchen herkömmlichen Schreibgerät sind Tinte und ein Folger direkt in einem Zylinder untergebracht, und ein hinterer Stecker (entsprechend einem inneren hinteren Stecker in der vorliegenden Erfindung) mit einem Belüftungsmittel ist an der inneren Fläche eines Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders angebracht, wie beispielsweise in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung (kokai) Nr. Hei 6-115291 offenbart.

Insbesondere tendiert in einem solchen Schreibgerät, in welchem Tinte und ein Folger direkt in einem Zylinder untergebracht sind, während ein großes Volumen an Tinte aufbewahrt werden kann, dazu, durch das Eigengewicht des großen Volumens an Tinte zurückzufließen (d. h. sich nach unten zu bewegen), wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet ist. Daher ist in dem herkömmlichen Schreibgerät ein Rückflussventilsystem, bestehend aus einem Kugelventil, welches durch das Eigengewicht eines Kugelventils (allgemein einer metallischen Kugel) betätigt wird, in dem hinteren Stecker vorgesehen, um zu verhindern, dass die Tinte zurückfließt, wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet ist.

Bei dem herkömmlichen Schreibgerät tendiert jedoch, da eine Luftöffnung am hinteren Ende des hinteren Steckers ausgebildet ist, Schmutz oder Staub dazu, von außen in die Luftöffnung des hinteren Steckers einzutreten. Daher besteht die Befürchtung, dass die Ventilfunktion des Rückflussventilsystems sich verschlechtert. Wenn das Rückflussventilsystem nicht normal arbeiten kann, besteht die Befürchtung, dass Tinte durch die Luftöffnung direkt nach außen ausfließt. Wenn dabei das Schreibgerät in eine Tasche eines Kleidungsstücks hineingetan wird, wird die austretende Tinte die Kleidung beschmutzen. Das heißt, herkömmlicherweise hat ein solches Schreibgerät keine Sicherheitsmaßnahmen gegen einen Fehler im Betrieb des Rückflussventils. Daher besteht eine Befürchtung, dass der Unfall auftritt, dass Tinte vom hinteren Ende des Schreibgeräts her ausfließt.

US-A-2 871 824 offenbart eine Tintenröhre für einen Kugelschreiber, der an seinem vorderen Ende eine Schreibspitze und an seinem hinteren Ende eine Abschlusskappe hat. Ein Luftkanal ist zwischen der äußeren Fläche der Tintenröhre und der inneren Fläche der Abschlusskappe ausgebildet. Eine Lücke zwischen einem Schulterbereich der Tintenröhre und der Abschlusskappe dient als Luftöffnung. Diese Luftöffnung ist jedoch immer noch im hinteren Teil des Schreibgeräts ausgeformt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schreibgerät zu schaffen, in welchem ein großes Volumen an Tinte aufbewahrt werden kann, wobei ein Ausfließen der Tinte vom hinteren Ende des Schreibgeräts sicher verhindert werden kann, um so die Sicherheit gegen Tintenausfluß deutlich zu verbessern. In der vorliegenden Erfindung bedeutet "vorne" den Bereich der Schreibspitze, und "hinten" den Bereich des hinteren Steckers.

Ein Schreibgerät gemäß der vorliegenden Erfindung weist Folgendes auf: einen Zylinder, in dessen Innerem Tinte und ein Folger, der mit dem Verbrauch der Tinte fortschreitet, direkt untergebracht sind, wobei der Zylinder an seinem vorderen Ende eine Schreibspitze hat; und einen äußeren hinteren Stecker, der durch einen Zylinder mit geschlossenem Ende gebildet ist und an einer hinteren Außenfläche des Zylinders so angebracht ist, dass ein Luftverlauf zwischen der hinteren Außenfläche des Zylinders und einer Innenfläche des äußeren hinteren Steckers ausgeformt ist, um mit dem Inneren des Zylinders durch einen Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders zu kommunizieren; wobei zumindest eine Luftöffnung vor dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders vorgesehen ist, um eine Verbindung zwischen dem Luftverlauf und der Umgebungsluft herzustellen; wobei das Schreibgerät außerdem einen Griffbereich aufweist, der an der Außenfläche des Zylinders an einem Bereich vor dem äußeren hinteren Stecker vorgesehen ist, wobei die Luftöffnung hinter dem Griffbereich und in einem offenen Endbereich des äußeren hinteren Steckers vorgesehen ist.

In dem oben beschriebenen Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung ist es, da der äußere hintere Stecker nicht den gesamten Zylinder bedeckt, möglich, den Durchmesser des Zylinders groß zu machen, so dass das Volumen an aufbewahrter Tinte gesteigert werden kann. Da außerdem die Luftöffnung am hinteren Ende des Griffbereichs vorgesehen ist, ist es möglich zu verhindern, dass die Luftöffnung beim Schreiben durch einen Finger verschlossen wird, so dass keine Befürchtung besteht, dass die Belüftungsleistung des Luftkanals behindert wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den begleitenden Zeichnungen ist:

Fig. 1 eine Längsschnittansicht, die eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1;

Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie B-B in Fig. 1;

Fig. 4 ist eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie C-C in Fig. 1;

Fig. 5 ist eine Umrissansicht eines Hauptbereichs eines Zylinders in Fig. 1;

Fig. 6 ist eine Längsschnittansicht eines äußeren hinteren Steckers in Fig. 1;

Fig. 7 ist eine Längsschnittansicht, die eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

Fig. 8 ist eine Längsschnittansicht, welche eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; und

Fig. 9 ist eine Längsschnittansicht, welche eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Eine ausführliche Beschreibung der Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen erfolgen.

(1) Ein Schreibgerät 1 gemäß der vorliegenden Erfindung hat einen Zylinder 3, in welchem Tinte 11 und ein Folger 12, welches beim Verbrauch der Tinte 11 sich fortbewegt, direkt untergebracht. Der Zylinder 3 hat eine Schreibspitze 2 an seinem vorderen Ende. Das Schreibgerät hat auch einen äußeren hinteren Stecker 4, der durch einen Zylinder mit geschlossenem Ende gebildet wird und an einer hinteren äußeren Fläche des Zylinders 3 angebracht ist. Ein Luftkanal 6 ist zwischen der hinteren äußeren Fläche des Zylinders 3 und einer inneren Fläche des äußeren hinteren Steckers 4 ausgebildet, so dass er mit dem Inneren des Zylinders 3 durch einen Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 kommuniziert. Zumindest eine Luftöffnung 61 ist vor dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 vorgesehen, so dass der Luftverlauf mit der Außenluft kommunizieren kann (siehe Fig. 1, 7, 8 und 9). In der oben erwähnten Ausgestaltung (1) ist der äußere hintere Stecker 4 an der äußeren Fläche des hinteren Bereichs des Zylinders 3 angebracht, so dass er die äußere Umfangsfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders 3 bedeckt. Die Luftöffnung 61 befindet sich vor dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3. Demzufolge nimmt der Luftverlauf 6 einen Verlauf ringsum von dem Öffnungsbereich im hinteren Ende des Zylinders 3 bis zum vorderen Bereich des Einfügungsbereichs 33. Als Ergebnis wird sogar, wenn die Tinte 11 aus dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 herausfließt, verhindert, dass die Tinte 11 zumindest nach außen von dem hinteren Ende des Schreibgeräts 1 her fließt, weil der äußere hintere Stecker 4 seinen Bodenbereich (geschlossenen Wandbereich 42) hat und keine Öffnung am hinteren Ende des Schreibgeräts 1 vorgesehen ist. Demzufolge ist die Sicherheit gegen ein Auslaufen der Tinte verbessert.

Außerdem kommuniziert der Luftverlauf 6 nicht nur mit der Außenluft durch die Luftöffnungen 61, sondern auch mit dem Inneren des Zylinders 3 (d. h. mit einem Raum hinter dem Folger 12 in dem Zylinder 3) durch den Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3. Demzufolge herrscht im Inneren des Zylinders 3 stets atmosphärischer Druck, so dass sich die Tinte 11 und das Folger 12 mit dem Verbrauch der Tinte 11 beim Schreiben weiter bewegen können. Der äußere hintere Stecker 4 ist vorzugsweise ein Zylinder mit geschlossenem Ende mit einem Öffnungsendbereich 41 auf einer Seite und einem geschlossenen Wandbereich 42 auf der anderen Seite.

(2) Es ist bevorzugt, dass das Schreibgerät 1 gemäß der oben genannten Ausführung 1 einen Griffbereich 32 aufweist, der an der Außenfläche des Zylinders 3 in einem Bereich vor dem äußeren hinteren Stecker 4 vorgesehen ist, wobei die Luftöffnung 61 hinter dem Griffbereich 32 vorgesehen ist (siehe Fig. 1, 7, 8 und 9).

In der oben erwähnten Ausgestaltung 2 ist der äußere hintere Stecker 4 am hinteren Bereich des Zylinders 3 angebracht, wobei der Griffbereich 32 am vorderen Bereich des Zylinders 3 belassen wird. Es ist daher möglich, den Außendurchmesser des Griffbereichs 32 so zu wählen, dass er dick genug ist, um leicht in der Hand gehalten zu werden, und unabhängig von dem Außendurchmesser des äußeren hinteren Steckers 4. Da außerdem der äußere hintere Stecker 4 nicht den gesamten Zylinder 3 abdeckt, ist es möglich, den Durchmesser des Zylinders 3 groß zu machen, so dass das Volumen der aufbewahrten Tinte gesteigert werden kann. Wenn der Griffbereich 32 an der äußeren Umfangsfläche des äußeren hinteren Steckers 4 ausgeformt ist, bedeckt der äußere hintere Stecker 4 den vorderen Bereich des Zylinders 3, so dass der Durchmesser des Zylinders 3 klein wird und das Volumen der aufbewahrten Tinte reduziert wird.

Da außerdem die Luftöffnung 61 hinter dem Griffbereich 32 vorgesehen ist, ist es möglich zu verhindern, dass die Luftöffnung 61 durch einen Finger beim Schreiben bedeckt wird. Demzufolge besteht keine Befürchtung, dass die Belüftungsleistung des Luftverlaufs 6 behindert wird.

Der Griffbereich 32 ist normalerweise ein Bereich, der von dem Benutzer beim Schreiben mit seinem oder ihrem Zeigefinger und Daumen gehalten wird. Es wird insbesondere bevorzugt, einen rauen Bereich (beispielsweise einen ringförmigen Vorsprung, eine ringförmige Nut, einen spiralförmigen Vorsprung, eine spiralförmige Nut, einen gepunkteten Vorsprung, eine gepunktete Ausnehmung oder ähnliches) vorzusehen oder einen Antirutschbereich aus elastischem Material im vorderen Bereich des Zylinders 3, und zwar integral mit dem Zylinder 3 oder getrennt davon. Eine glatte Oberfläche kann jedoch auch verwendet werden, solange sie als Griffbereich dienen kann.

Außerdem wird beim Schreiben der Griffbereich 32 mit den Fingern gehalten, während die Außenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 normalerweise zwischen einem Zeigefinger und einem Daumen gestützt wird. Um eine geeignete Funktion sicherzustellen, um den äußeren hinteren Stecker 4 mit den Fingern zu stützen, ist der äußere hintere Stecker 4 vorzugsweise ein nicht-flexibler Zylinder aus beispielsweise einem Material wie Metall, Kunstharz etc.

(3) In dem Schreibgerät 1 gemäß der oben beschriebenen Ausgestaltung (1) oder (2) ist vorzugsweise der Luftverlauf 6 in einem Verbindungsbereich 5 zwischen der Außenfläche des Zylinders 3 und der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 angeordnet (siehe Fig. 1, 7, 8 und 9).

In der oben erwähnten Ausgestaltung 3 ist es möglich, den Druckanstieg innerhalb des äußeren hinteren Steckers 4 (d. h. in einem Raum hinter dem Folger 12 innerhalb des Zylinders 3) zu vermeiden, wenn der äußere hintere Stecker 4 an dem Zylinder 3 angebracht wird, so dass verhindert werden kann, dass Tinte aus der Schreibspitze 2 herausläuft.

Außerdem ist die Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 an der Außenfläche des hinteren Bereichs des Zylinders 3 angebracht. Bezüglich des bestimmten Aufbaus des Verbindungsbereichs 5 zwischen der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 und der Außenfläche des Zylinders 3 ist es möglich, beispielsweise Einpassen, Schrauben, Klebeverbinden, Schweißen, etc. zu verwenden. Dabei wird das Einpassen im Hinblick auf eine einfache Herstellung und eine einfache Montage bevorzugt. Das oben erwähnte "Einpassen" beinhaltet beispielsweise Presspassen, Überwindungspassen, etc.

Wenn außerdem der Verbindungsaufbau des Verbindungsbereichs 5 das Einpassen verwendet, ist es, um den Luftverlauf 6 in den Verbindungsbereich 5 zu schaffen, bevorzugt, dass ein Vorsprung für das Einpassen an der Außenfläche des Zylinders 3 oder der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 vorgesehen ist, und eine Luftnut daran vorgesehen ist.

(4) Bei dem Schreibgerät 1 gemäß der oben genannten Ausgestaltung (1), (2) oder (3) wird bevorzugt, eine solche Ausgestaltung zu schaffen, dass die Luftöffnung 61 in dem Öffnungsendbereich 41 des äußeren hinteren Steckers 4 vorgesehen ist, obwohl auch eine querverlaufende Öffnung als Luftöffnung 61 in der Außenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 ausgeformt sein kann (siehe Fig. 1, 7, 8 und 9).

Bei der oben erwähnten Ausgestaltung (4) kann die Luftöffnung 61 so weit wie möglich vor dem hinteren Ende des Schreibgeräts 1 vorgesehen sein. Demzufolge kann der Luftverlauf 6 (d. h. der Abstand in Längsrichtung zwischen dem hinteren Ende des Zylinders 3 und den Luftöffnungen 61) verlängert werden, so dass es nicht nur möglich ist, noch besser sicherzustellen, dass keine Tinte ausläuft, sondern so dass es auch unnötig wird, eine querverlaufende Öffnung in der Außenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 auszubilden, um die Luftöffnung 61 zu schaffen. Die Herstellung wird daher vereinfacht aufgrund eines einfachen Aufbaus.

(5) Außerdem wird bei dem Schreibgerät 1 gemäß der oben beschriebenen Ausgestaltung (1), (2), (3) oder (4) bevorzugt, dass mehrere Luftöffnungen 61 vorgesehen sind (siehe Fig. 1, 7, 8 und 9).

Dies ist deshalb vorgesehen, weil es für einen Benutzer schwierig ist, das Schreibgerät 1 mit seinem oder ihren Fingern zu halten und die zumindest zwei Luftöffnungen 61 gleichzeitig mit den Fingern zu schließen, wenn der Benutzer schreibt. Insbesondere ist es, wenn die Luftöffnungen 61 hinter dem Griffbereich 32 vorgesehen sind (die oben beschriebene Ausgestaltung 2), unmöglich, die zumindest zwei Luftöffnungen 61 gleichzeitig mit den Fingern zu schließen. Das heißt, sogar wenn eine der Luftöffnungen 61 durch einen Finger verschlossen ist, bleiben die anderen Luftöffnungen 61 offen. Daher besteht keine Befürchtung, dass alle Luftöffnungen 61 durch die Finger geschlossen werden, und es ist möglich, die Durchlüftungsleistung des Luftverlaufs 6 beim Schreiben aufrecht zu erhalten.

Der Folger 12 ist hinter der Tinte 11 angeordnet, so dass er in Kontakt damit steht. Der Folger 12 ist so ausgestaltet, dass es mit dem Verbrauch der Tinte 11 beim Schreiben fortschreitet, so dass verhindert wird, dass die Tinte 11 zurückfließt, sogar, wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet ist. Insbesondere können Beispiele des Folgers eine fettartige Substanz beinhalten (inklusive der, welche einen Gelatinierer beinhaltet, gemischt mit einem verflüchtigungsresistenten oder sich nicht verflüchtigenden Lösungsmittel, so dass er Viskosität oder Viskoelastizität zeigt); einen Kolben aus elastischem Material; einen Kolben, der zusammen mit der oben genannten fettartigen Substanz verwendet wird, oder eine Stange oder ein zylindrisches Formteil aus synthetischem Kunstharz, welche oder welches zusammen mit der oben beschriebenen fettartigen Substanz verwendet wird; und ähnliches.

(6) Insbesondere ist es bei dem Schreibgerät gemäß der oben genannten Ausgestaltung (1) bevorzugt, dass der Folger 12 wie Fett ist (siehe Fig. 1, 7, 8 und 9).

Der fettartige Folger 12 läuft durch den Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 leicht aus, verglichen mit einem Kolben. Es ist jedoch möglich, ein Auslaufen von Tinte vom hinteren Ende des Schreibgeräts 1 zu verhindern in Zusammenarbeit mit der Ausgestaltung (1) (d. h. mit der Ausgestaltung, bei welcher die innere Umfangsfläche des äußeren hinteren Steckers 4, der durch einen Zylinder mit geschlossenem Ende gebildet wird, an der äußeren Umfangsfläche des hinteren Bereichs des Zylinders 3 angebracht ist).

Wenn der Folger 12 fettartig ist, tendiert außerdem allgemein die fettartige Substanz dazu, an der äußeren Umfangsfläche am hinteren Ende des Zylinders 3 bei einem Herstellungsprozess anzuhaften. Herkömmlicherweise ist es daher notwendig, die fettartige Substanz auszuwischen. Durch die oben beschriebene Ausgestaltung 1 bedeckt jedoch der äußere hintere Stecker 4 die äußere Umfangsfläche des hinteren Endes des Zylinders 3, so dass es nicht notwendig ist, die fettartige Substanz auszuwischen. Als Ergebnis ist es nicht nur möglich, den Herstellungsprozess zu vereinfachen, sondern es besteht auch keine Befürchtung, dass, wenn ein dekorativer Aufdruck auf die äußere Umfangsfläche des Zylinders 3 aufgebracht wird, dieser dekorative Aufdruck beim Wischvorgang beschädigt wird.

(7) Außerdem ist es bei dem Schreibgerät 1 gemäß der oben beschriebenen Ausgestaltung (1) oder (6) bevorzugt, dass ein innerer hinterer Stecker 7 mit einer Luftöffnung 74, durch die das Innere des Zylinders 3 mit der Umgebung kommuniziert, in die Innenfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders 3 eingesetzt ist (siehe Fig. 1, 8 und 9).

Als Ergebnis kann, wenn die Tinte 11 oder die Tinte 11 und der fettartige Feiger 12 zurückfließen, zunächst ein Auslaufen von Tinte von dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 durch den inneren hinteren Stecker 7 begrenzt werden, so dass die Sicherheit gegen ein Auslaufen der Tinte noch stärker verbessert wird in Zusammenarbeit mit dem Effekt zur Verhinderung des Auslaufens von Tinte des äußeren hinteren Steckers 4.

(8) Bei dem Schreibgerät 1 gemäß der oben beschriebenen Ausgestaltung (1), (6) oder (7) ist außerdem bevorzugt, dass ein Rückflussventilsystem 9, welches beim Schreiben öffnet und beim Nichtschreiben schließt, innerhalb der Schreibspitze 2, in der Nähe der Schreibspitze 2 innerhalb des Zylinders 3 oder hinter dem Folger 12 innerhalb des Zylinders 3 vorgesehen ist (siehe Fig. 8 und 9).

Der Rückfluss der Tinte in dem Zylinder 3 wird durch das Rückflussventilsystem 9 in der oben erwähnten Ausgestaltung 8 beschränkt. Demzufolge wird die Sicherheit gegen das Auslaufen von Tinte in Zusammenarbeit mit dem Effekt des äußeren hinteren Steckers 4, ein Auslaufen der Tinte von dem hinteren Ende des Schreibgeräts her zu verhindern, noch stärker verbessert.

Insbesondere beinhalten Beispiele des Rückflussventilsystems 9 ein Ventilsystem, welches in der Schreibspitze 2 vorgesehen ist, in einer Tintenflussöffnung 82a eines Halters 8 oder in der Luftöffnung 74 des inneren hinteren Steckers 9, so dass es schließt, wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet ist, und öffnet, wenn die Schreibspitze nach unten gerichtet ist; ein Ventilsystem, bei welchem, wenn die Schreibspitze ein Kugelschreiber ist, eine Kugel (d. h. Kugelventil) der Schreibspitze nach vorne gezwungen wird durch eine Feder oder ähnliches, so dass das Kugelventil durch den Schreibdruck beim Schreiben öffnet; und ähnliches.

Beispielsweise zeigt Fig. 8 eine Ausgestaltung, bei welcher das Rückflussventilsystem 9 in dem Halter 8 vorgesehen ist, und Fig. 9 zeigt eine Ausgestaltung, bei welcher das Rückflussventilsystem 9 in dem inneren hinteren Stecker 7 vorgesehen ist.

Obwohl dies nicht dargestellt ist, kann das Rückflussventilsystem 9 außerdem sowohl in dem Halter 8 als auch in dem inneren hinteren Stecker 7 vorgesehen sein.

Tinte auf Wasserbasis, Öltinte, Tinte auf Wasserbasis oder Öltinte mit strukturviskosen Eigenschaften, etc. können geeignet als Tinte 11 in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

Beispiele der Schreibspitze 2 in der vorliegenden Erfindung beinhalten eine Kugelschreiberschreibspitze; einen mit Kunstharz abschließend bearbeiteten Körper eines Faserbündels; einen thermisch verbundenen Körper aus einem Faserbündel; einen mit Filz abschließend bearbeiteten Körper; einen kontinuierlichen porösen Körper aus Kunstharz; einen durch Extrusionsformen oder Spritzgießen gebildeten Körper aus Kunstharz mit einem axial vorgesehenen Tintenführungsweg; einen füllfederhalterartigen, plattenförmigen Stiftkörper; einen tubuliförmigen Stiftkörper; einen bürstenartigen Stiftkörper; und ähnliches. Die Schreibspitze kann am vorderen Ende des Zylinders 3 direkt angebracht sein oder indirekt durch ein anderes Element, wie beispielsweise einen Halter 8 angebracht sein.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.

Erste Ausführungsform

Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 beschrieben.

Ein Schreibgerät 1 in der ersten Ausführungsform ist ein Kugelschreiber, der aus einer Kugelschreiberspitze 2 besteht, aus einem Halter 8, der an seinem vorderen Ende mit der Kugelschreiberspitze versehen ist, aus einem Zylinder 3, an dessen vorderen Ende der Halter 8 angebracht ist und in welchem Tinte 11 und ein Folger 12 untergebracht sind, aus einem inneren hinteren Stecker 7, der an der Innenfläche eines Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders 3 angebracht ist, und aus einem äußeren hinteren Stecker 4, welcher an der hinteren Außenfläche des Zylinders 3 inklusive der Außenfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende angebracht ist.

Zylinder

Der Zylinder 3 ist ein zylindrischer Körper, der durch Spritzgießen von Kunstharz (beispielsweise Polypropylen) erhalten wird. In dem Zylinder 3 sind ein sich verjüngender Bereich 31, an welchem die Schreibspitze 2 angebracht ist, ein Griffbereich 32, der an der vorderen äußeren Umfangsfläche des Zylinders 3 hinter dem sich verjüngenden Bereich 31 vorgesehen ist, und ein Einfügungsbereich 33, dessen Durchmesser kleiner ist als der des Griffbereichs 32, integral mit einander ausgebildet. Übrigens ist es nicht immer notwendig, sie integral auszubilden.

Der Griffbereich 32 hat mehrere konvexe und konkave Streifen, die integral und in Umfangsrichtung an der vorderen äußeren Umfangsfläche des Zylinders 3 ausgeformt sind. Der Griffbereich 32 hat eine Antirutschfunktion.

Tinte 11 auf Wasserbasis mit strukturviskosen Eigenschaften ist in dem Zylinder 3 vorhanden, und ein fettartiges Folger 12 befindet sich in dem Zylinder 3 hinter der Tinte 11.

Ein Stufenbereich 34, der mit einem offenen Endbereich 41 des äußeren hinteren Steckers 4 in Kontakt steht, ist zwischen dem Griffbereich 32 und dem Einfügungsbereich 33 (d. h. am Basisende des Einfügungsbereichs 33) ausgeformt. Außerdem sind ausgenommene Bereiche 34a, die nach außen in radialer Richtung und nach hinten in axialer Richtung geöffnet sind, an zwei Stellen in dem Stufenbereich 34 in einem gleichmäßigen Abstand ausgeformt (siehe Fig. 2 und 5). Als Ergebnis stößt, wenn der äußere hintere Stecker 4 an einem hinteren Bereich des Zylinders 3 angebracht ist, nicht nur der offene Endbereich 41 des äußeren hinteren Steckers 4 gegen den Stufenbereich 34, sondern auch zwei Luftöffnungen 61 sind zwischen dem offenen Endbereich 41 und dem Stufenbereich 34 ausgeformt. Die Luftöffnungen 61 haben eine rechteckige Gestalt, welche in der Umfangsrichtung des äußeren hinteren Steckers 4 lang ist. Insbesondere kann die Höhe der Luftöffnungen 61 im Bereich zwischen 0,2 mm und 0,4 mm liegen, und die Breite kann im Bereich zwischen 1 mm und 3 mm liegen.

Außerdem sind an der äußeren Umfangsfläche des Zylinders 3 in der Nähe des Basisendes des Einfügungsbereichs 33 mehrere (hier vier) Passvorsprünge 51 zum Ausbilden eines Verbindungsbereichs 5 in zwei Reihen in einem Abstand in Umfangsrichtung an der äußeren Umfangsfläche in der Nähe des Basisendes des Einfügungsbereichs 33 des Zylinders 3 ausgeformt (siehe Fig. 3 und 5).

Äußerer hinterer Stecker

Der äußere hintere Stecker 4 ist ein zylindrischer Körper mit geschlossenem Ende, welcher den offenen Endbereich 41 an einem Ende und einen geschlossenen Wandbereich 42 am anderen Ende aufweist. Der äußere hintere Stecker 4 wird erhalten durch Spritzgießen von Kunstharz (beispielsweise Polypropylen). Der Einfügungsbereich 33 des Zylinders 3 ist in den äußeren hinteren Stecker 4 von dem offenen Endbereich 41 des äußeren hinteren Steckers 4 her eingefügt. Außerdem ist eine Dekoration an der äußeren Umfangsfläche des äußeren hinteren Steckers 4 durch Transferdruck aufgebracht.

Außerdem ist in der inneren Umfangsfläche des äußeren hinteren Steckers 4 in der Nähe des offenen Endbereichs 41 ein ringförmiger Passvorsprung 52, der den Verbindungsbereich 5 bildet, integral mit dem äußeren hinteren Stecker 4 ausgeformt (siehe Fig. 6).

Der Verbindungsbereich 5 zwischen dem äußeren hinteren Stecker 4 und dem Zylinder 3 befindet sich zwischen dem hinteren Öffnungsbereich des Zylinders 3 und den Luftöffnungen 61. Der Verbindungsbereich 5 hat die Funktion zu verhindern, dass der äußere hintere Stecker 4 von dem Zylinder 3 abgezogen wird. Der Verbindungsbereich 5 wird gebildet von mehreren Passvorsprüngen 51, die an zwei Stufen, vorne und hinten, an der äußeren Umfangsfläche des Zylinders 3 vorgesehen sind, und durch den ringförmigen Passvorsprung 52 an der inneren Umfangsfläche des äußeren hinteren Steckers 4. Wenn der äußere hintere Stecker 4 an der äußeren Fläche des Einfügungsbereichs 33 des Zylinders 3 angebracht ist, werden die mehreren Passvorsprünge 51 gegen die innere Umfangsfläche des äußeren hinteren Steckers 4 gepresst, während der ringförmige Passvorsprung 52 über die Gruppe von Passvorsprüngen 51 an der hinteren Stufe hinübergerät. Demzufolge ist es möglich, eine solche sichere Struktur zu realisieren, dass der äußere hintere Stecker 4 nicht leicht beim Schreiben von dem Zylinder 3 abgezogen werden kann.

Außerdem ist der innere Durchmesser des äußeren hinteren Steckers 4, abgesehen von dem Verbindungsbereich 5 und einem Stützbereich 43 so gewählt, dass er größer ist als der äußere Durchmesser des Einfügungsbereichs 33 des Zylinders 3, abgesehen von dem Verbindungsbereich 5, so dass ein zylindrischer Luftverlauf 6 zwischen der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 und der Außenfläche des Einfügungsbereichs 33 des Zylinders 3, abgesehen von dem Verbindungsbereich 5 und dem Stützbereich 53, ausgeformt ist. Insbesondere liegt der Innendurchmesser des äußeren hinteren Steckers 4 vorzugsweise im Bereich zwischen 7,6 mm und 8,3 mm, und der äußere Durchmesser des Einfügungsbereichs 33 des Zylinders 3 liegt vorzugsweise im Bereich von 7,4 mm bis 7,8 mm. Der Unterschied zwischen dem Innendurchmesser des äußeren hinteren Steckers 4 und dem Außendurchmesser des Einfügungsbereichs 33 liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 0,2 mm und 0,5 mm. Der Abstand zwischen der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 und der Außenfläche des Einfügungsbereichs 33 liegt dann im Bereich von 0,1 mm bis 0,25 mm.

Wenn die Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 an der Außenfläche des Einfügungsbereichs 33 des Zylinders 3 angebracht ist, steht außerdem der ringförmige Passvorsprung 52 an der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 nicht in Kontakt mit der äußeren Umfangsfläche des Zylinders 3. Demzufolge wird der Luftverlauf 6 zwischen der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 und der Außenfläche des Zylinders 3 durch Lücken zwischen den mehreren Passvorsprüngen 51 ausgeformt (siehe Fig. 3). Das heißt, der Luftverlauf 6, der sich von dem hinteren Öffnungsbereich des Zylinders 3 zu den Luftöffnungen 61 erstreckt, ist durch den Verbindungsbereich 5 hindurch vorgesehen.

Außerdem ist an der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers 4 in der Nähe des geschlossenen Wandbereichs 42 der Stützbereich 43, der durch mehrere (hier sechs) Rippen gebildet wird, die sich in axialer Richtung erstrecken, integral und in radialer Richtung einwärts vorgesehen (siehe Fig. 4 und 6). Der Stützbereich 43 ist an der äußeren Umfangsfläche des hinteren Endes des Zylinders 3 angebracht (d. h. des hinteren Endes des Einfügungsbereichs 33). Dann stützt der Stützbereich 43 radial die äußere Umfangsfläche des hinteren Endes des Zylinders 3, um eine Lockerheit zwischen dem äußeren hinteren Stecker 4 und dem Zylinder 3 beim Schreiben zu verhindern. Gleichzeitig bildet der Stützbereich 43 den Luftverlauf 6 durch Lücken zwischen seinen Rippen. Außerdem ist ein Bereich des Stützbereichs 43 hinter dem hinteren Ende des Zylinders 3 so ausgestaltet, dass er weiter einwärts in radialer Richtung hervorsteht, und positioniert in der Nähe des hinteren Endes des inneren hinteren Steckers 7 (d. h. in der Nähe der hinteren Endfläche eines Kragenbereichs 73), der an dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 angebracht ist. Als Ergebnis wird verhindert, dass der innere hintere Stecker 7 von dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 abgezogen wird.

Innerer hinterer Stecker

Der innere hintere Stecker 7 ist an der Innenfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders 3 angebracht. Der innere hintere Stecker 7 wird erhalten durch Spritzgießen von Kunstharz (beispielsweise Polypropylen). Der innere hintere Stecker 7 besteht aus einem Bereich 71 mit kleinem Durchmesser an seinem vorderen Ende, einem Bereich 72 mit großem Durchmesser, der kontinuierlich am hinteren Ende des Bereichs 71 mit kleinerem Durchmesser vorgesehen ist, und einem Kragenbereich 73, der kontinuierlich am hinteren Ende des Bereichs 72 mit großem Durchmesser vorgesehen ist. Ein ringförmiger Vorsprung 72a ist integral mit der äußeren Umfangsfläche des Bereichs 72 mit großem Durchmesser vorgesehen. Der ringförmige Vorsprung 72a wird gegen die innere Umfangsfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders 3 gepresst. Außerdem stößt die vordere Fläche des Kragenbereichs 73 gegen die hintere Endfläche des Zylinders 3 an.

Ein ringförmiger Raum 75 ist zwischen der äußeren Umfangsfläche des Bereichs 71 mit kleinem Durchmesser und der inneren Umfangsfläche des Zylinders 3 ausgeformt. Wenn die Tinte 11 und der fettartige Folger 12 sich nach unten bewegen, bewahrt der ringförmige Raum 75 die Tinte 11 und den fettartigen Folger 12 temporär auf, um zu verhindern, dass die Tinte 11 und der fettartige Folger 12 auslaufen. Außerdem ist eine Luftöffnung 74 durch die Mittelachse des inneren hinteren Steckers 7 hindurch vorgesehen. Insbesondere ist der Innendurchmesser der Luftöffnung 74 des Bereichs 71 mit kleinem Durchmesser am vorderen Ende des inneren hinteren Steckers 7 1,4 mm, was vergleichsweise klein ist/ um ein Auslaufen des fettartigen Folgers 12 zu verhindern.

Kugelschreiber-Schreibspitze

Die Kugelschreiber-Schreibspitze 2 ist röhrenartig, wobei eine Metallröhre (genauer gesagt rostfreier Stahl) von außen gepresst und umgeformt ist, um mehrere nach innen vorstehende Bereiche zu bilden, welche als Kugelsitz ausgestaltet sind. Vor dem Kugelsitz ist eine Kugel aus einer Superlegierung (mit einem Außendurchmesser von 0,5 mm) drehbar gehalten. Alternativ kann die Kugelschreiber-Schreibspitze 2 auch eine solche sein, bei welcher ein Kugelsitz durch Schneiden und Räumen von Metallmaterial ausgebildet ist.

Halter

Der Halter 8 ist durch Spritzgießen von Kunstharz ausgebildet (beispielsweise Polypropylen). Der Halter 8 besteht aus einem konischen Bereich 81 mit einer Passöffnung 81a, in welche die Kugelschreiber-Schreibspitze 2 hineingepresst und worin sie fixiert ist, und aus einem zylindrischen Bereich 82, der flüssigkeitsdicht an der Innenfläche der vorderen Endöffnung des sich verjüngenden Bereichs 31 des Zylinders 3 angebracht ist und in seinem Inneren eine Tintenflussöffnung 82a hat. Der konische Bereich 81 und der zylindrische Bereich 82 sind integral miteinander ausgebildet.

Zweite Ausführungsform

Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 7 dargestellt. Dieses Schreibgerät hat eine Ausgestaltung, bei welcher der innere hintere Stecker 7 aus der Ausgestaltung des Schreibgeräts 1 in der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 6) entfernt ist. Daher ist es möglich, eine einfache Konfiguration zu realisieren, bei welcher die Anzahl der Bauteile reduziert ist, verglichen mit der Ausgestaltung des Geräts 1 in der ersten Ausführungsform. Demzufolge kann ein Schreibgerät, bei welchem die Tinte 11 und der fettartige Folger 12 davon abgehalten werden, aus dem hinteren Ende des Schreibgeräts auszulaufen, zu einem geringen Preis vorgesehen werden. Die restliche Ausgestaltung, abgesehen von dem inneren hinteren Stecker 7, ist gleich wie in der ersten Ausführungsform.

Dritte Ausführungsform

Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 8 dargestellt. Dieses Schreibgerät hat eine Ausgestaltung, bei welcher ein Rückflussventilsystem 9 in der Tintenflussöffnung 82a des Halters 8 zusätzlich zu der Ausgestaltung des Schreibgeräts 1 in der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 6) vorgesehen ist. Die restliche Ausgestaltung, abgesehen von dem Rückflussventilsystem 9 ist gleich wie in der ersten Ausführungsform.

Das Rückflussventilsystem 9 wird gebildet durch ein Kugelventil 91, welches sich mit einem Spiel in Vorwärts- Rückwärts-Richtung innerhalb der Tintenflussöffnung 82a bewegen kann, aus einem Anschlagbereich 92, welcher das Kugelventil 91 lagert, so dass Tinte fließen kann, wenn die Schreibspitze nach unten gerichtet ist, und aus einem Ventilsitz 93, welcher durch das Kugelventil 91 geschlossen wird, welches fest in Kontakt damit steht, wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet ist.

Der Rückfluss der Tinte, der erzeugt wird, wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet ist, wird durch das Rückflussventilsystem 9 beschränkt. Sogar wenn die Tinte 11 zurückfließt aufgrund eines starken Stoßes, wie beispielsweise beim Fallenlassen, wird außerdem ein Auslaufen der Tinte aus dem hinteren Ende des Schreibgeräts 1 durch den äußeren hinteren Stecker 4 auf die gleiche Art und Weise wie in der ersten Ausführungsform sicher verhindert.

Vierte Ausführungsform

Eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 9 dargestellt. Dieses Schreibgerät hat eine Ausgestaltung, in welcher ein Rückflussventilsystem 9 in der Luftöffnung 74 des inneren hinteren Steckers 7 zusätzlich zu dem Schreibgerät 1 in der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 6) vorgesehen ist.

Das Rückflussventilsystem 9 besteht aus einem Kugelventil 91, welches sich mit Spiel in Vorwärts-Rückwärts-Richtung innerhalb der Luftöffnung 74 bewegen kann, aus einem Anschlagbereich 32, welcher das Kugelventil 91 lagert, so dass Tinte fließen kann, wenn die Schreibspitze nach unten gerichtet ist, und aus einem Ventilsitz 93, der mittels des Kugelventils 91, das fest damit in Kontakt steht, geschlossen wird, wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet wird, auf die gleiche Art und Weise wie bei der dritten Ausführungsform (Fig. 8).

Ein Auslaufen der Tinte 11 oder des fettartigen Folgers 12 von dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders 3 kann mittels des Rückflussventilsystems 9 selbst dann verhindert werden, wenn ein Rückfluss der Tinte auftritt, wenn die Schreibspitze nach oben gerichtet wird oder wenn ein starker Stoß, wie beispielsweise beim Fallenlassen, auftritt. Außerdem ermöglicht es die Anbringung des äußeren hinteren Steckers 4 zu verhindern, dass Staub oder Schmutz in die Luftöffnung 74 des inneren hinteren Steckers 7 eintritt, so dass eine korrekte Ventilfunktion aufrechterhalten werden kann. Gleichzeitig kann ein Auslaufen der Tinte vom hinteren Ende des Zylinders 3 sicher verhindert werden, sogar, wenn das Rückflussventilsystem 9 fehlerhaft ist.

Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein äußerer hinterer Stecker, der aus einem Zylinder mit geschlossenem Ende besteht, an der hinteren Außenfläche eines Zylinders angebracht, ein Luftverlauf, der mit dem Inneren des Zylinders durch einen Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders in Verbindung steht, ist zwischen der hinteren Außenfläche des Zylinders und der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers ausgebildet, und eine Luftöffnung, durch welche der Luftverlauf mit der Umgebungsluft kommuniziert, ist vor dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders vorgesehen. Mit dieser Ausgestaltung kann nicht nur ein großes Volumen an Tinte aufbewahrt werden, sondern es kann auch sicher verhindert werden, dass die Tinte vom hinteren Ende des Schreibgeräts ausläuft. Demzufolge wird die Sicherheit gegen Unfälle durch Auslaufen von Tinte deutlich verbessert.

Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Griffbereich an der Außenfläche des Zylinders vor dem äußeren hinteren Stecker vorgesehen, und die Luftöffnung ist hinter dem Griffbereich vorgesehen. Mit dieser Ausgestaltung ist es möglich, den Außendurchmesser des Griffbereichs so zu wählen, dass er dick genug ist, um leicht in der Hand gehalten werden zu können, und unabhängig von dem Außendurchmesser des äußeren hinteren Steckers. Da der äußere hintere Stecker nicht den gesamten Zylinder abdeckt, ist es außerdem möglich, den Durchmesser des Zylinders groß zu machen, so dass das Volumen von aufbewahrter Tinte gesteigert werden kann. Da die Luftöffnung hinter dem Griffbereich vorgesehen ist, ist es außerdem möglich zu verhindern, dass die Luftöffnung beim Schreiben durch einen Finger verschlossen wird, so dass keine Befürchtung besteht, dass die Durchlüftungsleistung des Luftverlaufs behindert wird.

Gemäß dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Luftverlauf in einem Verbindungsbereich zwischen der Außenfläche des Zylinders und der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers vorgesehen. Mit dieser Ausgestaltung ist es möglich, den Druckanstieg innerhalb des äußeren hinteren Steckers zu verhindern, der erzeugt wird, wenn der äußere hintere Stecker an dem Zylinder angebracht wird, so dass verhindert wird, dass Tinte aus einer Kugelschreiberschreibspitze ausläuft.

Gemäß dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Luftöffnung in einem offenen Endbereich des äußeren hinteren Steckers vorgesehen. Mit der Ausgestaltung kann die Luftöffnung vor dem hinteren Ende des Schreibgeräts so weit wie möglich vorgesehen sein. Demzufolge kann der Luftverlauf verlängert werden, so dass es möglich ist, sicherer zu verhindern, dass Tinte ausläuft. Außerdem wird die Herstellung einfach aufgrund eines einfachen Aufbaus.

Gemäß dem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung sind mehrere Luftöffnungen vorgesehen. Mit dieser Ausgestaltung besteht keine Befürchtung, dass alle Luftöffnungen durch Finger verschlossen werden, und es ist möglich, diese Lüftungsleistung des Luftverlaufs beim Schreiben beizubehalten.

Gemäß dem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Folger fettartig. Mit dieser Ausgestaltung ist es möglich zu verhindern, dass der fettartige Folger aus dem hinteren Ende des Schreibgeräts ausläuft, und zwar in Zusammenarbeit mit der in dem ersten Aspekt genannten Ausgestaltung. Außerdem ist es nicht nötig, die fettartige Substanz, die an der äußeren Umfangsfläche des hinteren Bereichs des Zylinders anhaftet, abzuwischen, so dass der Herstellungsprozess vereinfacht ist.

Gemäß einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein innerer hinterer Stecker mit einer Luftöffnung, durch die das Innere des Zylinders mit der Umgebung kommuniziert, in die Innenfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders eingesetzt. Mit dieser Ausgestaltung kann ein Auslaufen von Tinte vom Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders beschränkt werden durch den inneren hinteren Stecker, so dass die Sicherheit gegen ein Auslaufen von Tinte noch stärker verbessert wird in Zusammenarbeit mit dem Effekt des äußeren hinteren Steckers, das Auslaufen von Tinte zu verhindern.

Gemäß dem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Rückflussventilsystem innerhalb der Schreibspitze vorgesehen, in der Nähe der Schreibspitze innerhalb des Zylinders oder hinter dem Folger innerhalb des Zylinders. Mit dieser Ausgestaltung ist der Rückfluss von Tinte in dem Zylinder beschränkt, so dass die Sicherheit gegen das Auslaufen von Tinte noch stärker verbessert wird in Zusammenarbeit mit dem Effekt zum Verhindern des Auslaufens von Tinte des äußeren hinteren Steckers.


Anspruch[de]

1. Schreibgerät mit einem Zylinder, in dessen Innerem Tinte und ein Folger, der mit dem Verbrauch der Tinte fortschreitet, direkt untergebracht sind, wobei der Zylinder an seinem vorderen Ende eine Schreibspitze hat; und einem äußeren hinteren Stecker, der von einem Zylinder mit geschlossenem Ende gebildet ist und an einer hinteren Außenfläche des Zylinders so angebracht ist, dass ein Luftverlauf zwischen der hinteren Außenfläche des Zylinders und einer Innenfläche des äußeren hinteren Steckers ausgeformt ist, um mit dem Inneren des Zylinders durch einen Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders zu kommunizieren;

wobei zumindest eine Luftöffnung vor dem Öffnungsbereich am hinteren Ende des Zylinders vorgesehen ist, um eine Verbindung zwischen dem Luftverlauf und der Umgebungsluft herzustellen;

und wobei das Schreibgerät außerdem einen Griffbereich aufweist, der an der Außenfläche des Zylinders an einem Bereich vor dem äußeren hinteren Stecker vorgesehen ist, wobei die Luftöffnung hinter dem Griffbereich und in einem offenen Endbereich des äußeren hinteren Steckers vorgesehen ist.

2. Schreibgerät, nach Anspruch 1, wobei der Luftverlauf in einem Verbindungsbereich zwischen der Außenfläche des Zylinders und der Innenfläche des äußeren hinteren Steckers angeordnet ist.

3. Schreibgerät nach Anspruch 1, wobei mehrere Luftöffnungen vorgesehen sind.

4. Schreibgerät nach Anspruch 1, wobei der Folger in Form von Fett vorliegt.

5. Schreibgerät nach Anspruch 1, weiter mit einem inneren hinteren Stecker, der an einer Innenfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders angebracht ist, wobei der innere hintere Stecker eine Luftöffnung auf weist, durch die das Innere und das Äußere des Zylinders miteinander kommunizieren.

6. Schreibgerät nach Anspruch 4, weiter mit einem inneren hinteren Stecker, der an einer Innenfläche des Öffnungsbereichs am hinteren Ende des Zylinders angebracht ist, wobei der innere hintere Stecker eine Luftöffnung hat, durch die das Innere und das Äußere des Zylinders miteinander kommunizieren.

7. Schreibgerät nach Anspruch 1, weiter mit einem Rückflussventilsystem, welches im Inneren der Schreibspitze, in der Nähe der Schreibspitze innerhalb des Zylinders oder hinter dem Folger innerhalb des Zylinders vorgesehen ist.

8. Schreibgerät nach Anspruch 6, weiter mit einem Rückflussventilsystem, welches im Inneren der Schreibspitze, in der Nähe der Schreibspitze innerhalb des Zylinders oder hinter dem Folger innerhalb des Zylinders vorgesehen ist.

9. Schreibgerät nach Anspruch 3, wobei der Verbindungsbereich auf mehreren Vorsprüngen und einem ringförmigen Passvorsprung besteht.

10. Schreibgerät nach Anspruch 2, wobei mehrere Luftöffnungen vorgesehen sind.

11. Schreibgerät nach Anspruch 4, weiter mit einem Rückflussventilsystem, welches im Inneren der Schreibspitze, in der Nähe der Schreibspitze innerhalb des Zylinders oder hinter dem Folger innerhalb des Zylinders vorgesehen ist.







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