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Dokumentenidentifikation DE69810748T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0938779
Titel VERFAHREN ZUM PHASENVERGLEICH UND PHASENKOMPARATOR
Anmelder Nokia Corp., Espoo, FI
Erfinder PIIRAINEN, Olli, FIN-90100 Oulu, FI
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69810748
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.08.1998
EP-Aktenzeichen 989396676
WO-Anmeldetag 18.08.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/FI98/00634
WO-Veröffentlichungsnummer 0099009654
WO-Veröffentlichungsdatum 25.02.1999
EP-Offenlegungsdatum 01.09.1999
EP date of grant 15.01.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse H03L 7/089

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung eines Phasenvergleichs, wobei zwei binäre Signale gemäß dem Verfahren mittels zweier asynchroner Zustandsmaschinen verglichen werden, und zwei Ausgangssignale durch die Zustandsmaschinen zur Steuerung einer Phase erzeugt werden.

Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Phasenkomparator (Phasenvergleicher), der zwei asynchrone Zustandsmaschinen auf weist, die zur Erzeugung von zwei Ausgangssignalen zur Steuerung einer Phase eingerichtet sind.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein digitaler Phasenkomparator ist bei dem Betrieb beispielsweise eines Phasenverriegelungskreises (PLL) erforderlich. Ein Phasenverriegelungskreis wird in Anwendungen verwendet, bei denen ein Taktsignal mit einem externen Signal synchronisiert wird. Eine typische Anwendung ist ein digitaler Funksystemempfänger, bei dem der Empfänger mit einem empfangenen Signal synchronisiert, um das Signal zu erfassen.

Es gibt verschiedene Lösungen für Phasenkomparatoren im Stand der Technik. Die am meisten verbreitet Lösung weist Logikschaltungen und eine Rückkopplung auf, die entweder synchron oder asynchron arbeiten. Das Patent EP 250 558 offenbart eine Lösung für eine Phasenvergleichsschaltung mit Logikgattern. Zur Vermeidung von Übergängen wird der Betrieb der Logikschaltungen unter Verwendung von Verzögerungseinrichtungen gesichert, die ebenfalls Logikgatter sind. Übergänge, die auftreten, wenn beide Eingangssignale sich gleichzeitig ändern, sind für einen zuverlässigen Betrieb des asynchronen Schaltungen höchst schädlich. Es ist jedoch nicht wünschenswert, Verzögerungseinrichtungen zu verwenden, wenn Übergänge zu vermeiden sind, da die Verwendung von Verzögerungseinrichtungen beispielsweise eine besonders umsichtige Schaltungsauslegung erfordert.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, ein Verfahren und eine das Verfahren implementierende Ausrüstung zu schaffen, um zu ermöglichen, dass die vorstehend beschriebenen Probleme gelöst werden und die Verwendung von Verzögerungseinrichtungen vermieden werden.

Dies wird durch ein Verfahren wie in dem Oberbegriff beschrieben gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei asynchrone, funktionell ähnliche Zustandsmaschinen in dem Verfahren verwendet werden, wodurch einer ersten Zustandsmaschine zugeführt werden: ein erstes zu vergleichendes Signal, ein Ausgangssignale einer zweiten Zustandsmaschine und ein Handshaking-Signal der zweiten Zustandsmaschine, und der zweiten Zustandsmaschine zugeführt werden: ein zweites zu vergleichendes Signal, ein Ausgangssignal der ersten Zustandsmaschine und ein Handshaking-Signal der ersten Zustandsmaschine, dass die erste Zustandsmaschine ihr Handshaking-Signal aktiviert, nachdem sie erfasst hat, dass das erste zu vergleichende Signal aktiviert ist, dass die zweite Zustandsmaschine ihr Handshaking-Signal aktiviert, nachdem sie erfasst hat, dass das zweite zu vergleichende Signal aktiviert ist, wobei das Handshaking-Signal die logische Operation des Verfahrens gewährleistet, und dass zur Aktivierung des Ausgangssignals, das eine Phasendifferenz in der ersten Zustandsmaschine erfasst und eine Phase der ersten Zustandsmaschine steuert, die nachfolgenden Schritte unternommen werden: Prüfen des Zustands des ersten zu vergleichenden Signals, des Zustands des Ausgangssignals der zweiten Zustandsmaschine und des Zustands des Handshaking-Signals der zweiten Zustandsmaschine, und dass zur Aktivierung des Ausgangssignals, das eine Phasendifferenz in der zweiten Zustandsmaschine erfasst und eine Phase der zweiten Zustandsmaschine steuert, die nachfolgenden Schritte unternommen werden: Prüfen des Zustands des zweiten zu vergleichenden Signals, des Zustands des Ausgangssignals der ersten Zustandsmaschine und des Zustands des Handshaking-Signals der ersten Zustandsmaschine.

Ein Phasenkomparator gemäß der Erfindung ist wiederum dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Zustandsmaschinen funktioneil ähnlich sind, wobei eine erste Zustandsmaschine als Eingangssignale ein erstes zu vergleichendes Signal, ein Ausgangssignal einer zweiten Zustandsmaschine und ein Handshaking-Signal der zweiten Zustandsmaschine aufweist, die zweite Zustandsmaschine als Eingangssignale ein zweites zu vergleichendes Signal, ein Ausgangssignal der ersten Zustandsmaschine und ein Handshaking-Signal der ersten Zustandsmaschine aufweist, dass die erste Zustandsmaschine eingerichtet ist, ihr Handshaking-Signal anhand einer aktiven Flanke des ersten zu vergleichenden Signals zu aktivieren, und die zweite Zustandsmaschine eingerichtet ist, ihr Handshaking-Signal anhand einer aktiven Flanke des zweiten zu vergleichenden Signals zu aktivieren, wobei die Handshaking-Signale die logische Operation des Phasenvergleichers durch Erfassung der aktiven Flanke jedes der zu vergleichenden Signale gewährleisten, und dass zur Aktivierung des Ausgangssignals, das eine Phasendifferenz in der ersten Zustandsmaschine erfasst, die erste Zustandsmaschine eingerichtet ist, den Zustand des ersten zu vergleichenden Signals, den Zustand des Ausgangssignals der zweiten Zustandsmaschine und den Zustand des Handshaking-Signals der zweiten Zustandsmaschine zu prüfen, und dass zur Aktivierung des Ausgangssignals, das eine Phasendifferenz in der zweiten Zustandsmaschine erfasst, die zweite Zustandsmaschine eingerichtet ist, den Zustand des zweiten zu vergleichenden Signals, den Zustand des Ausgangssignals der ersten Zustandsmaschine und den Zustand des Handshaking-Signals der ersten Zustandsmaschine zu prüfen.

Das Verfahren und der Phasenkomparator bieten verschiedene Vorteile. Die Lösung gemäß der Erfindung erlaubt die Anordnung separater Verzögerungseinrichtungen, und die Lösung ist gut für digitale ASIC-Schaltungen geeignet. Der Betrieb wird mittels eines Handshaking-Mechanismus gesichert. Zusätzlich ist der Aufbau symmetrisch, wobei ähnliche Zeitverläufe für jedes der Eingangssignale und jedes der Ausgangssignale bereitgestellt werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Erfindung ist nachstehend ausführlicher unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele und auf die beiliegende Zeichnung beschreiben. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild, das einen

Phasenverriegelungskreis (PLL) veranschaulicht,

Fig. 2 ein Blockschaltbild, das einen Phasenkomparator veranschaulicht,

Fig. 3 ein Flussdiagramm, dass eine erste Zustandsmaschine veranschaulicht,

Fig. 4 ein Flussdiagramm, das eine zweite Zustandsmaschine veranschaulicht,

Fig. 5 ein Zustandsdiagramm, das die erste Zustandsmaschine veranschaulicht,

Fig. 6 ein Zustandsdiagramm, das die zweite Zustandsmaschine veranschaulicht, und

Fig. 7 ein Beispiel für eine Implementierung einer Zustandsmaschine.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Eine Lösung gemäß der Erfindung ist zur praktischen Verwendung in einem Phasenverriegelungskreis (PLL) geeignet, ohne dass sie jedoch darauf beschränkt ist. Im breiteren Sinn ist die Lösung gemäß der Erfindung auf einen PLL-Empfänger eines digitalen Funksystems anwendbar.

Fig. 1 veranschaulicht einen Phasenverriegelungskreis mit einer Referenzfrequenzquelle 100, einem ersten Teiler 102, einem Phasenkomparator (Phasenvergleicher) 104, einer Ladungspumpe 106, einem Kreisfilter 108, einer Pufferstufe 110, einem spannungsgesteuerten Oszillator 112 und einem zweiten Teiler 114. Der erste Teiler 102, der Phasenkomparator 104, die Ladungspumpe 106 und der zweite Teiler 114 bilden eine Synthesizerschaltung 116. Der zweite Teiler 114 befindet sich in einer Rückkopplung von dem spannungsgesteuerten Oszillator 112 zu dem Phasenkomparator 104. Aus der Referenzfrequenzquelle 100, die beispielsweise ein Signal entsprechend einer Frequenz eines von einem Empfänger empfangenen Signals sein kann, schreitet das Signal zu dem Teiler 102 voran, bei dem die Signalfrequenz durch Anwendung eines geeigneten Koeffizienten M verringert wird. Zusätzlich zu einem ersten zu vergleichenden Signal, d. h. einem Referenzsignal A, wird ebenfalls ein zweites zu vergleichendes Signal B ebenfalls dem Phasenkomparator zugeführt, und die Frequenzphasen werden miteinander verglichen, wobei das Signal B eine Frequenz entsprechend der Frequenz eines Ausgangssignals aufweist. Sowohl das erste zu vergleichende Signal A als auch das zweite zu vergleichende Signal B ist binär. Der Vergleich erzeugt zwei Signale PA und PB, von denen PA die von der Ladungspumpe 106 erzeugte Spannung erhöht und PB die von der Ladungspumpe 106 erzeugte Spannung verringert. Ein aus der Ladungspumpe 106 gesendetes Signal wird in dem Kreisfilter 108 gefiltert, das Störungen aus dem Signal entfernt. Nach der Filterung schreitet das Signal zu der Pufferstufe 110 voran, die das Signal derart verstärkt, dass es für den Oszillator 112 geeignet ist. Je größer das zur Steuerung des Oszillators 112 verwendet Spannungssignal ist, je höher ist die Frequenz des Oszillators 112. Die Spannung, die der Puffer 110 an den spannungsgesteuerten Oszillator 112 anlegt, hängt von dem Spannungspegel der Ladungspumpe 106 ab, wobei der Spannungspegel wiederum von den Signalphasen in dem Phasenkomparator 104 abhängt. Somit ist die durch den spannungsgesteuerten Oszillator 112 bereitgestellte Frequenz eine Funktion der Referenzfrequenz.

Nachstehend ist ausführlicher der Phasenkomparator 104 gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Der Phasenkomparator 104 weist zwei in der Funktion ähnliche asynchrone Zustandsmaschinen (ASM) 200 und 202 auf. Die Zustandsmaschinen 200 und 202 weisen die zwei Steuerungssignale PA und PB als Ausgangssignale auf. Die Zustandsmaschine 200 empfängt das Referenzsignal A, das Ausgangssignal PB der Zustandsmaschine 202 und das Handshaking-Signal RB der Zustandsmaschine 202. Die Zustandsmaschine 202 empfängt wiederum das Rückkopplungssignal B, das Ausgangssignal der Zustandsmaschine 200 und das Handshaking-Signal RA der Zustandsmaschine 200. Das Handshaking-Signal RA ist aktiv, wenn die Zustandsmaschine 200 eine aktive Flanke in dem Referenzsignal A erfasst hat. In ähnlicher Weise ist das Handshaking-Signal RB aktiv, wenn eine aktive Flanke in dem Rückkopplungssignal B erfasst wird. Beispielsweise kann eine ansteigende Flanke als aktive Flanke agieren. Die erfinderische Lösung weist somit zwei symmetrische asynchrone Zustandsmaschinen 200 und 202 auf, die miteinander symmetrisch gekoppelt sind, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Der Handshaking-Mechanismus (die Signale RA und RB) erlauben die Gewährleistung des Betriebs der benachbarten Zustandsmaschine ohne Verzögerung der Signale.

Nachstehend ist ausführlicher der Betrieb des Phasenkomparators unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 beschrieben. Zunächst ist der Betrieb der ersten Zustandsmaschine 200 beschrieben. Die Zustandsmaschine steuert die Aktivierung des Referenzsignals A in Blöcken 300 und 302. Wenn in dem Block 302 das Referenzsignal aktiviert wird, überprüft der Prozess in einem Block 304, ob das Handshaking-Signal RB der zweiten Zustandsmaschine 202 aktiviert worden ist. Falls das Handshaking-Signal RB nicht aktiviert wurde, geht der Prozess zu einem Block 306 voran, in dem die Signale PA und PB aktiviert werden. Das Signal PA weist die Ladungspumpe 106 an, die Ausgangsspannung des Signals zu erhöhen, und das Handshaking-Signal RA informiert die Zustandsmaschine 202 darüber, dass eine aktive Flanke des Signals A erfasst worden ist.

Falls demgegenüber das Handshaking-Signal RB aktiv ist, geht der Prozess zu einem Block 316 über, in dem lediglich das Handshaking-Signal RA aktiviert wird, um anzugeben, dass eine aktive Flanke erfasst worden ist. Die beiden Ausgangssignale PA und PB werden somit nicht gleichzeitig aktiviert. Das Handshaking-Signal RA verbleibt aktiviert, bis in einem Block 318 erfasst wird, dass das Ausgangssignal PB der zweiten Zustandsmaschine 202 aktiviert ist. Von dem Block 318 schreitet der Prozess damit voran, auf eine Änderung des Zustands des Signals A zu warten.

Von dem Block 306 geht der Prozess zu dem Block 308 über, in dem das Handshaking-Signal RB der zweiten Zustandsmaschine 202 geprüft wird. Solange das Handshaking- Signal RB nicht aktiv ist, sind das Ausgangssignal PA und das Handshaking-Signal RA der ersten Zustandsmaschine aktiv. Je größer die Frequenzdifferenz zwischen den Signalen A und B ist, wie sie als Phasendifferenz in dem Phasenkomparator 104 veranschaulicht ist, desto länger verbleibt die ersten Zustandsmaschine 200 in den Blöcken 306 und 308 und desto länger kann das Ausgangssignal PA die Ladungspumpe 106 anweisen, die Spannung und die Frequenz des Oszillators 112 zu einer Frequenz entsprechend der Referenzfrequenz zu erhöhen. Wenn die Zustandsmaschine 200 in dem Block 308 erfasst, dass das Handshaking-Signal RB der zweiten Zustandsmaschine 202 aktiviert ist, bewegt sich die Zustandsmaschine 200 zu einem Block 310, in dem das Handshaking-Signal RA aktiv gehalten wird, so lange wie das Ausgangssignal aus der zweiten Zustandsmaschine 202 in Block 312 aktiv ist. Das Ausgangssignal PA wird jedoch als nicht aktiv eingestellt, wenn der Prozess zu dem Block 310 übergeht. Wenn das Ausgangssignal PB der zweiten Zustandsmaschine 202 deaktivert wird, verbleibt der Prozess in dem Block 314, um darauf zu warten, dass sich der Zustand des Referenzsignals A ebenfalls ändert. Fig. 4 zeigt ein Flussdiagramm, das den Betrieb der zweiten Zustandsmaschine 202 in Blöcken 400 bis 414 veranschaulicht, die den Blöcken 300 bis 314 der ersten Zustandsmaschine 200 entsprechen. Der Betrieb der zweiten Zustandsmaschine 202 ist ähnlich zu dem der ersten Zustandsmaschine 200, weshalb er an dieser Stelle nicht weiter ausführlich beschrieben ist. Die Zustandsmaschine 200 kann anstelle der Zustandsmaschine 202 arbeiten und umgekehrt.

Fig. 5 zeigt ein Zustandsdiagramm, das den Betrieb der Zustandsmaschine 200 etwas ausführlicher veranschaulicht. Ein nach oben zeigender Pfeil neben einem Signalsymbol gibt eine Aktivierung des Signals an, und ein nach unten zeigender Pfeil gibt eine Deaktivierung an. Jedes aktive Signal der ersten Zustandsmaschine 200 wird in einem Zustandsübergang deaktiviert, solange das fragliche Signal nicht in einem Zustand, der dem Zustandsübergang nachfolgt, erneut aktiviert wird. Jeder Zustand in dem Zustandsdiagramm kann durch drei Bit dargestellt werden, und die Zustände sind in vorteilhafter Weise derart kodiert, dass sie sich voneinander nur in einem Bit unterscheiden. Die Zustandsmaschine 200 behält ihren Anfangszustand 000 bei, bis das Referenzsignal A aktiviert wird. Wenn das Referenzsignal aktiviert wird, bewegt sich die Zustandsmaschine 200 zu einem Zustand 001, von dem ein direkter Übergang zu einem Zustand 011 oder 101 stattfindet, in Abhängigkeit davon, ob das Handshaking- Signal RB der zweiten 202 aktiv ist oder nicht. Falls das Handshaking-Signal RB nicht aktiv ist, schreitet der Prozess zu dem Zustand 110, wobei er dort verbleibt, solange RB nicht aktiv ist. Gleichzeitig werden das Handshaking-Signal RA und das Ausgangssignal PA der Zustandsmaschine 200 aktiv gehalten, solange der Prozess in Zustand 011 verbleibt. Wenn das Handshaking-Signal der zweiten Zustandsmaschine 202 aktiviert wird, geht der Prozess zu einem Zustand 111 über, und das Ausgangssignal PA der ersten Zustandsmaschine wird deaktiviert. Das Handshaking-Signal RA wird jedoch weiterhin aktiv gehalten. Der Prozess bewegt sich von dem Zustand 111 zu einem Zustand 110 weiter, wenn das Ausgangssignal PB deaktiviert wird. Der Zustand 110 wird ebenfalls von dem Zustand 101 erreicht, wohin der Prozess sich von dem Zustand 001 aus hinbewegt, falls das Handshaking-Signal RB der zweiten Zustandsmaschine 202 aktiv ist. Der Zustand 101 wird beibehalten, bis das Ausgangssignal der zweiten Zustandsmaschine 202 deaktiviert wird, wonach der Prozess sich zu dem Zustand 110 bewegt. Von dem Zustand 110 aus bewegt sich der Prozess direkt zu dem Zustand 100, um, falls notwendig, auf eine Deaktivierung des Referenzsignals der ersten Zustandsmaschine 200 zu warten. Fig. 6 veranschaulicht ein ähnliches Zustandsdiagramm der zweiten Zustandsmaschine 202, weshalb es an dieser Steile nicht ausführlicher beschrieben wird. Zustände 600 bis 612 der zweiten Zustandsmaschine 202 entsprechen den Zuständen 500 bis 512 der ersten Zustandsmaschine 200.

Fig. 7 zeigt ein Beispiel für ein Verfahren zur Implementierung der Zustandsmaschinen 200 und 202. Auf der Grundlage der in Fig. 5 und 6 gezeigten Zustandsdiagramme kann der Fachmann die Zustandsmaschinen 200 und 202 in verschiedenen Arten implementieren. Fig. 7 zeigt ein Beispiel, das Inverter 700 bis 704, UND-Gatter 706 bis 722, 736 und 738 sowie ODER-Gatter 724 bis 728 und 740 verwendet. Die Eingänge der Zustandsmaschine weisen einen Rücksetzeingang RESET auf, der zum Zurücksetzen der Zustandsmaschine auf Null verwendet wird, und die Signale RB/RA, A/B sowie PB/PA auf, in Abhängigkeit davon, ob die fragliche Maschine die erste Zustandsmaschine 200 oder die zweite Zustandsmaschine 202 ist. Die Ausgänge sind die Signale PA/PB und RA/RB.

Obwohl die Erfindung vorstehend unter Bezugnahme auf ein in der beiliegenden Zeichnung veranschaulichtes Beispiel beschrieben worden ist, ist es klar, dass die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, sondern dass die Erfindung in verschiedenen Arten innerhalb der in den beigefügten Ansprüchen offenbarten erfinderischen Idee modifiziert werden kann.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Phasenvergleich, wobei zwei binäre Signale (A und B) gemäß dem Verfahren mittels zweier asynchroner Zustandsmaschinen (200 und 202) verglichen werden, und zwei Ausgangssignale (PA und PB) durch die Zustandsmaschinen (200 und 202) zur Steuerung einer Phase erzeugt werden,

dadurch gekennzeichnet, dass zwei asynchrone, funktioneil ähnliche Zustandsmaschinen (200 und 202) in dem Verfahren verwendet werden, wodurch einer ersten Zustandsmaschine (200) zugeführt werden: ein erstes zu vergleichendes Signal (A), ein Ausgangssignale (PB) einer zweiten Zustandsmaschine (202) und ein Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202), und der zweiten Zustandsmaschine (202) zugeführt werden: ein zweites zu vergleichendes Signal (B), ein Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) und ein Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200),

dass die erste Zustandsmaschine (200) ihr Handshaking-Signal (RA) aktiviert, nachdem sie erfasst hat, dass das erste zu vergleichende Signal (A) aktiviert ist, dass die zweite Zustandsmaschine (202) ihr Handshaking-Signal (RB) aktiviert, nachdem sie erfasst hat, dass das zweite zu vergleichende Signal (B) aktiviert ist, wobei das Handshaking-Signal (RA und RB) die logische Operation des Verfahrens gewährleistet, und dass

zur Aktivierung des Ausgangssignals (PA), das eine Phasendifferenz in der ersten Zustandsmaschine erfasst und eine Phase der ersten Zustandsmaschine (200) steuert, die nachfolgenden Schritte unternommen werden:

Prüfen des Zustands des ersten zu vergleichenden Signals (A), des Zustands des Ausgangssignals (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202), und des Zustands des Handshaking-Signals (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202), und dass

zur Aktivierung des Ausgangssignals (PB), das eine Phasendifferenz in der zweiten Zustandsmaschine (202) erfasst und eine Phase der zweiten Zustandsmaschine (202) steuert, die nachfolgenden Schritte unternommen werden:

Prüfen des Zustands des zweiten zu vergleichenden Signals (A), des Zustands des Ausgangssignals (PA) der ersten Zustandsmaschine (200), und des Zustands des Handshaking-Signals (RA) der ersten Zustandsmaschine (200).

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

dass das Ausgangssignal (PA) und das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) für die Dauer von zumindest einem Zustand aktiviert werden, falls erfasst wird, dass nur das erste zu vergleichende Signal (A) sich in einem aktiven Zustand befindet, und andere von der ersten Zustandsmaschine (200) empfangene Signale nicht aktiv bleiben,

das Ausgangssignal (PB) und das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) für die Dauer eines Zustands aktiviert werden, falls erfasst wird, dass nur das zweite zu vergleichende Signal (B) sich in einem aktiven Zustand befindet, und andere von der zweiten Zustandsmaschine (202) empfangene Signale nicht aktiv bleiben.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass

bei aktiviertem Handshaking-Signal (RA) und aktiviertem Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) das Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) nicht aktiv eingestellt wird, nachdem das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) aktiviert worden ist,

bei aktiviertem Handshaking-Signal (RA) und aktiviertem Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) und aktiviertem Handshaking-Signal (RA) der zweiten Zustandsmaschine (202), das Handshaking- Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) so lange aktiv gehalten wird, so lange das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) aktiv ist,

bei aktiviertem Handshaking-Signal (RB) und aktiviertem Ausgangssignal (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202) das Ausgangssignal (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202) nicht aktiv eingestellt wird, nachdem das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) aktiviert worden ist, und

bei aktiviertem Handshaking-Signal (RB) und aktiviertem Ausgangssignal (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202) und aktiviertem Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) das Handshaking- Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) so lange aktiv gehalten wird, wie das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) aktiv ist.

4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass

das Ausgangssignal (PA) und das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) so lang aktiv gehalten werden, so lange das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) nicht aktiv ist, und

das Ausgangssignal (PB) und das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) so lang aktiv gehalten werden, so lange das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) nicht aktiv ist.

5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei aktiviertem ersten zu vergleichenden Signal (A) das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) für die Dauer von zumindest einem Zustand aktiviert wird, falls erfasst wird, dass das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) ebenfalls aktiv ist, und

bei aktiviertem zweiten zu vergleichenden Signal (B) das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) für die Dauer von zumindest einem Zustand aktiviert wird, falls erfasst wird, dass das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) ebenfalls aktiv ist.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,

dass das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) so lange aktiv gehalten wird, so lange das Ausgangssignal (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202) aktiv ist, und

das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) aktiv gehalten wird, so lange das Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) aktiv ist.

7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Zustände der Zustandsmaschinen (200 und 202) sich voneinander lediglich durch ein Bit unterscheiden.

8. Phasenkomparator (104) mit zwei asynchronen Zustandsmaschinen (200 und 202), die zur Erzeugung zweier Ausgangssignale (PA und PB) zur Steuerung einer Phase eingerichtet sind,

dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Zustandsmaschinen (200 und 202) funktionell ähnlich sind, wobei eine erste Zustandsmaschine (200) als Eingangssignale ein erstes zu vergleichendes Signal (A), ein Ausgangssignal (PB) einer zweiten Zustandsmaschine (202) und ein Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) auf weist,

eine zweite Zustandsmaschine (202) als Eingangssignal ein zweites zu vergleichendes Signal (B), ein Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) und ein Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) aufweist,

dass die erste Zustandsmaschine (200) eingerichtet ist, ihr Handshaking-Signal (RA) anhand einer aktiven Flanke des ersten zu vergleichenden Signals (A) zu aktivieren, und die zweite Zustandsmaschine (202) eingerichtet ist, ihr Handshaking-Signal (RB) anhand einer aktiven Flanke des zweiten zu vergleichenden Signals (B) zu aktivieren, wobei die Handshaking-Signale (RA und RB) die logische Operation des Phasenvergleichers (104) durch Erfassung der aktiven Flanke jedes der zu vergleichenden Signale (A und B) gewährleisten, und dass

zur Aktivierung des Ausgangssignals (PA), das eine Phasendifferenz in der ersten Zustandsmaschine (200) erfasst, die erste Zustandsmaschine (200) eingerichtet ist,

den Zustand des ersten zu vergleichenden Signals (A) , den Zustand des Ausgangssignals (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202), und den Zustand des Handshaking- Signals (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) zu prüfen, und dass

zur Aktivierung des Ausgangssignals (PB), das eine Phasendifferenz in der zweiten Zustandsmaschine (202) erfasst, die zweite Zustandsmaschine (202) eingerichtet ist,

den Zustand des zweiten zu vergleichenden Signals (A), den Zustand des Ausgangssignals (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) und den Zustand des Handshaking- Signals (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) zu prüfen.

9. Phasenkomparator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zustandsmaschine (200) eingerichtet ist, das Ausgangssignal (PA) und das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) für die Dauer von zumindest einem Zustand zu aktivieren, falls nur das erste zu vergleichende Signal (A) sich in einem aktiven Zustand befindet, und andere von der ersten Zustandsmaschine (200) empfangene Signale nicht aktiv sind,

die zweite Zustandsmaschine (202) eingerichtet ist, das Ausgangssignal (PB) und das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) für die Dauer eines Zustands zu aktivieren, falls nur das zweite zu vergleichende Signal (B) sich in einem aktiven Zustand befindet, und andere von der zweiten Zustandsmaschine (202) empfangene Signale nicht aktiv sind.

10. Phasenkomparator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass

bei aktiviertem Handshaking-Signal (RA) und aktiviertem Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) und bei aktiviertem Handshaking- Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202), die erste Zustandsmaschine (200) eingerichtet ist, das Handshaking- Signal (RA) so lange aktiv zu halten, so lange das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) aktiv ist,

bei aktiviertem Handshaking-Signal (RB) und aktiviertem Ausgangssignal (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202) und bei aktiviertem Handshaking- Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200), die zweite Zustandsmaschine (202) eingerichtet ist, das Handshaking- Signal (RB) so lange aktiv zu halten, so lange das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (202) aktiv ist.

11. Phasenkomparator (104) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Zustandsmaschine (200) eingerichtet ist, das Ausgangssignal (PA) und das Handshaking-Signal (RA) so lange aktiv zu halten, so lange das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) nicht aktiv ist, und

die zweite Zustandsmaschine (202) eingerichtet ist, das Ausgangssignal (PB) und das Handshaking-Signal (RB) so lange aktiv zu halten, so lange das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) nicht aktiv ist.

12. Phasenkomparator (104) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zustandsmaschine (200) eingerichtet ist, bei aktiviertem ersten zu vergleichendem Signal (A) das Handshaking-Signal (RA) für die Dauer von zumindest einem Zustand zu aktivieren, falls das Handshaking-Signal (RB) der zweiten Zustandsmaschine (202) ebenfalls aktiv ist, und

die zweite Zustandsmaschine (202) eingereichtet ist, bei aktiviertem zweiten zu vergleichendem Signal (B) das Handshaking-Signal (RB) für die Dauer von zumindest einem Zustand zu aktivieren, falls das Handshaking-Signal (RA) der ersten Zustandsmaschine (200) ebenfalls aktiv ist.

13. Phasenkomparator (104) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zustandsmaschine (200) eingerichtet ist, das Handshaking-Signal (RA) so lange aktiv zu halten, so lange das Ausgangssignal (PB) der zweiten Zustandsmaschine (202) aktiv ist, und

die zweite Zustandsmaschine (202) eingerichtet ist, das Handshaking-Signal (RB) so lange aktiv zu halten, so lange das Ausgangssignal (PA) der ersten Zustandsmaschine (200) aktiv ist.

14. Phasenkomparator (104) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Zustände der Zustandsmaschinen (200 und 202) sich voneinander lediglich durch ein Bit unterscheiden.







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