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Dokumentenidentifikation DE69904625T2 02.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1119240
Titel VORRICHTUNG UM MIT EINEM HUND BALL ZU SPIELEN
Anmelder Rocher, Norbert, Paris, FR
Erfinder Rocher, Norbert, 75014 Paris, FR
Vertreter Busse & Busse Patentanwälte, 49084 Osnabrück
DE-Aktenzeichen 69904625
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 14.10.1999
EP-Aktenzeichen 999475734
WO-Anmeldetag 14.10.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/FR99/02493
WO-Veröffentlichungsnummer 0000022920
WO-Veröffentlichungsdatum 27.04.2000
EP-Offenlegungsdatum 01.08.2001
EP date of grant 18.12.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.2003
IPC-Hauptklasse A01K 15/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft das Gebiet der Artikel für Hunde und insbesondere eine Vorrichtung, um mit einem Hund Ball oder dergleichen zu spielen, so wie bei Mannschaftssportarten geübt, der mit Druckluft aufzublasen und mit einem Aufblasventil mit automatischer Schließung versehen ist, oder Ball des bereits aufgeblasenen Typs, derart, daß ein Hund, unter anderem, ihn mit seiner Schnauze zurückholen kann, ohne ihn zum Zerplatzen zu bringen, in einer Ausführung, die zumindest von einem Griff gebildet ist, wobei der Griff für ein Erfaßtwerden von der Schnauze des Hundes eingerichtet ist und der Ball zumindest einen Mittenumfang von einer Größe von zumindest 90º Winkelausschnitt in Bezug auf den Ballmittelpunkt, frei von jedem über diese Oberfläche vorspringenden Griff, aufweist, damit der Ball in zumindest einer Richtung rollen kann.

Gegenwärtig gibt es keinen Ball für Hunde, obwohl es vielmehr Spaß macht, Ball mit einem Hund als nur Ball zu spielen. Alle gegenwärtigen Bälle (Fußball, Handball, Basketball, Volleyball ...) weisen keinen Griff auf, so daß der Hund versucht, sie mit seiner Schnauze einzuklemmen, um sie erfassen zu können, wobei sie sehr schnell zerplatzen. Beim Pferdeballsport gibt es jedoch ein Netz mit sechs Handgriffen, wobei durch dessen Maschen ein Ball ohne Luft eingeführt wird, um in diesem einmal aufgeblasen zu werden. Die sechs Griffe aus Leder, die groß und breit sind, umgeben den Ball vollständig und unterbinden jedes Rollen und Springen des letzteren, wie es die Praxis dieses Sports, den Reitern gemäß, verlangt. Diese großen und breiten Griffe, die für das Erfassen durch eine menschliche Hand konzipiert sind, erweisen sich als völlig ungeeignet und gefährlich für das Stoßen des Balles mit dem Fuß und für ein Erfaßtwerden von der Schnauze eines Hundes. Außerdem nimmt das Fehlen des Rollens und des Springens des Balls jedes Interesse, mit einem Hund Ball zu spielen. Bestimmte Bälle werden in einem Netz verkauft, das mit zwei feinen Handgriffen versehen ist, um sie leichter zu transportieren. Die Griffe haben keine Anordnung in radialer Ausrichtung, sie können sich nicht aufrichten, vorspringen oder deutlich über die Außenhülle des Balles überhängen. Im Gegenteil haben sie die Tendenz, sich an die Außenhülle des Balles anzulegen. Aus diesem Grunde kann der Hund sie nicht erfassen und versucht somit, den Ball mit seiner Schnauze einzuklemmen, um ihn zu ergreifen, womit er wiederum sehr schnell zerplatzt. Andererseits beschreibt ein amerikanisches Patent mit der Nummer US 5,265,559 ein Spiel für Hunde, das von einem flexiblen Griff gebildet ist, der an einen kreisbogenförmigen Griff angesetzt ist, welcher seinerseits an einem Bereich des Balles angebracht ist. Da diese beiden Griffe nicht länglich sind, nicht eine gewisse Steifigkeit aufweisen, keine fest an einem Bereich des Balles angebrachte Basis aufweisen, keine elastische Gelenkverbindung mit dem Ball mit einer radialen Gleichgewichtsstellung besitzen, sind diese Griffe nicht geeignet für einen mit Luft aufgeblasenen Ball. Da der Hund nicht leicht einen Zugriff finden kann, würde er versuchen, den Ball direkt mit seiner Außenhülle zu erfassen und ihn somit sehr schnell zum Platzen bringen. Außerdem bilden die Form dieser Griffe und ihre Stellung ein Hindernis für ein gutes Rollen und Springen eines mit Luft aufgeblasenen Balles. Im übrigen beschreibt ein amerikanisches Patent mit der Nummer US 4,321,888 eine Kugel für kleine Hunde, die von zwei halbkugeligen Teilen gebildet ist, zusammengehalten von einer feinen Schnur, die aus zwei einander diametral gegenüberliegenden Löchern austritt, um wiederholt zur Bildung eines der Griffe zusammengeknüpft zu werden. Die Schnur legt sich, da sie keine Steifigkeit hat, sobald sie aus der Kugel austritt, flach an deren Oberfläche an. Eine gleiche, an einem mit Luft aufgeblasenen Ball angebrachte Schnur könnte nicht leicht von der Schnauze eines Hundes erfaßt werden. Aufgrund dieses Umstands würde er versuchen, den mit Luft aufgeblasenen Ball an seiner Außenhülle zu erfassen und ihn dabei sehr leicht zum Platzen zu bringen.

Die vorliegende Erfindung bringt eine Lösung für diese Probleme.

Sie hat eine Vorrichtung der angegebenen Art zum Gegenstand, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Griff eine längliche Form entlang einer Längsachse darbietet, wie einen Zylinder, einen Kegel, einen Stab oder eine Stange, oder eine solche, die einem Gegenstand gleicht, wie z. B. einem Knochen, einem Würstchen oder einer Rolle, daß der dem Ballmittelpunkt nächstgelegene Bereich des Griffes steif oder halbstarr ist, damit er sich von selbst aufrecht halten kann, und daß die Griffbasis mit der an die Basis angrenzenden Zone des Balls eine Gelenkverbindung bildet, derart, daß sich die Griffbasis unter einer seitlich auf sie ausgeübten Kraft in einer solchen Stellung befindet, daß der Griff deutlich über die Zone des Balles vorspringt, wo er gelegen ist und übersteht, so daß er aufgrund dieser Tatsache stets leicht durch die Schnauze des Hundes zugänglich ist und ihn so davon abbringt, den Ball direkt mit seiner Außenhülle zu erfassen, was ein schnelles Zerplatzen des Balles nachsichziehen würde.

Sie hat außerdem die Verwendung einer solchen Vorrichtung als Spielball für Hunde zum Gegenstand.

Die Fig. 1 stellt einen Ball dar, der in einem widerstandsfähigem Netz 2 eingefaßt ist, an dem zwei einander gegenüberliegende Griffe 1 angebracht sind, von denen einer von der Schnauze eines Hundes erfaßt ist.

Die Fig. 2 stellt einen mittleren Schnitt eines Balles dar, dessen beide längliche Griffe 1 eine Verlängerung der Außenhülle 3 des Balles sind, mit der sie geformt worden sind. Diese Figur stellt auch schematisch die elastische Gelenkverbindung zwischen der Griffbasis 1b und der angrenzenden Zone des Balles dar, die den Griff stets in eine radiale Gleichgewichtsstellung zurückstellt.

Die Fig. 3 stellt einen mittleren Schnitt einer Außenhülle 3 eines Balles dar, in der eine Schnur 4 vollständig um die Innenblase 5 des Balles gewickelt ist. Die Schnur 4 ermöglich es, über zwei einander gegenüberliegende, in der Außenhülle 3 des Balles angebrachte Öffnungen dort zwei Griffrollen zu befestigen.

Die Vorrichtung, die es ermöglich, mit einem Hund Ball zu spielen, ist zumindest von einem Griff 1, zumindest einem Verbindungselement 2,4, der Außenhülle 3 und, bei bestimmten Herstellungsarten, von der Innenblase 5 eines Balles gebildet.

Das Ballspielen mit einem Hund ist nur interessant, wenn man den Ball schießen kann und dieser gut rollt und springt. Aus diesem Grunde ist der in Mannschaftssportarten eingesetzte Ball von kugeliger Gestalt, wie beim Fußball, Basketball, Volleyball und Handball, für diese Praxis sehr geeignet. Der Ball ist kugelförmig im Gegensatz zu ovalen Bällen, wie sie insbesondere beim Rugby und amerikanischen Football verwendet werden. Der Sprungball, auf den sich ein Kind setzt, um sich durch Sprünge vorzubewegen, ist für diese Praxis völlig ungeeignet, da er zu voluminös ist, um von einem Hund, selbst von großer Körperhöhe, gestoßen und zurückgebracht zu werden. Ein Ball, dessen Durchmesser zwischen 15 cm und 40 cm liegt, ist in jeder Hinsicht zufriedenstellend. Die Außenhülle 3 des Balles, der zum Spielen mit einem Hund verwendet wird, soll unausdehnbar sein, um den Ball zu versteifen, wenn er mit Luft aufgeblasen ist, damit der Hund davon abgebracht wird, ihn mit seiner Schnauze zu erfassen. Um dem Ball das Springen zu ermöglichen, was einen der Reize dieser Spielpraxis ausmacht, muß der Ball mit Druckluft aufgeblasen werden, um den Ball ein gutes Springen und Rollen zu ermöglichen. Da der Innenluftdruck sehr wichtig sein muß, um den Ball zu versteifen, wird dieses Ergebnis aufgrund eines Aufblasventils mit automatischer Schließung oder aufgrund eines Balles der bereits aufgeblasenen Art erreicht. Im Gegensatz dazu fehlt dem Strandball, der mit einem mit einer Kappe versehenen Mundaufblasventil ausgestattet ist, die Steifigkeit aufgrund eines unzureichenden Innenluftdrucks. Aufgrund dieser Tatsache kann ihn ein Hund mit seiner Schnauze erfassen und ihn somit sehr schnell zum Platzen bringen.

Um den Hund davon abzubringen, den Ball mit seiner Außenhülle zu erfassen, was die unmittelbare Folge hätte, daß er ihn zum Zerplatzen bringt, muß der Griff 1 stets für die Schnauze des Hundes leicht zugänglich sein. Damit dies geschieht, ist es zwingend, daß sich der Griff 1 aufrichtet, vorspringt und deutlich über die Zone des Balles vorspringt, wo er gelegen ist. Damit dies der Fall ist, muß der Griff 1, zumindest an seiner Basis 1b, d. h. an dem der Außenhülle 3 des Balles nächstgelegenen Teil des Griffes, stets mit einer radialen Achse in Bezug auf die Mitte des Balles stehen. Zu diesem Zweck muß zumindest die Griffbasis 1b steif sein, um sie daran zu hindern, sich zu krümmen, sich zu falten oder sich an die Außenfläche der Außenhülle 3 des Balles anzulegen. Dazu muß die Griffbasis 1b in Bezug auf den Ball fest, stark und stabil gehalten werden, mit der Tendenz, eine radiale Stellung in Bezug auf die Mitte des Balles zu bewahren, indem sie widerstandsfähig ist gegenüber äußeren Zwangskräften, die auf sie ausgeübt werden. Ist jedoch die Griffbasis 1b steif und fest in radialer Form in Bezug auf die Mitte des Balles angeordnet, so bremst sie die Fortbewegung des Balles (Überqueren von Hindernissen, Reibungskräften in der Luft ...). Aus diesem Grunde soll die Griffbasis 1b in Bezug auf den Ball gelenkig sein, so daß sie sich verbiegen kann, wenn sie beispielsweise gegen ein Hindernis stößt, und auch in der Luft, um die Reibungskräfte zu begrenzen ..., jedoch soll sich die Längsachse der Griffbasis 1b systematisch in eine radiale Achse in Bezug auf die Mitte des Balles zurückstellen, sobald die auf sie aus geübten äußeren Zwangskräfte aufhören, damit der Griff 1 stets für die Schnauze des Hundes zugänglich ist. Zu diesem Zweck besitzt der Ball, der mit Druckluft aufgeblasen ist, und insbesondere die in der Nähe des Griffes 1 gelegene Zone des Balles elastische Verformungseigenschaften. Beispielsweise kann der Griff von einem Schlauchstück aus Kautschuk hergestellt sein, dessen Basis durch Einführen einer Schraube versteift ist. Auch kann die Gesamtheit des Griffes 1 steif sein. Beispielsweise kann ein Griff 1 durch das Verflechten von vier Seilsträngen nach Art eines Zopfes gebildet sein. Gleichfalls kann der Griff 1 eine Rolle aus hartem Kunststoff sein. Im umgekehrten Fall würde sich ein von einer feinen Schnur gebildeter Griff 1, die durch eine Außenhülle 3 eines Balles durch eine Öffnung austritt, unter der Wirkung der Schwerkraft verformen, ohne sich eindeutig und dauerhaft über die Außenfläche der Außenhülle 3 des Balles zu erheben. In gleicher Weise würde ein Griff 1, der von einer Kette gebildet ist, das gleiche Ergebnis erfahren, da die Glieder der Kette gegeneinander beweglich sind.

Damit der Ball in zumindest einer Richtung rollen kann, was eines der Ziele dieser Spielpraxis ist, darf kein Griff 1 über die äußere Oberfläche der Außenhülle 3 des Balles in einer kreisförmigen Mittelzone von 360º Länge und 90º Breite vorspringen.

Die Form des Griffes 1 soll länglich sein und beispielsweise einen Zylinder, einen Knochen, ein Würstchen, eine Rolle oder einen Kegel darstellen. Dieser Griff von länglicher Form ist am ehesten für das Erfaßtwerden durch die Schnauze des Hundes geeignet. Der Griff 1 befindet sich nämlich in Querrichtung in der Schnauze des Hundes eingequetscht, hinter seinen Eckzähnen und zwischen seinen vorderen Backenzähnen. Der Ball hängt an der Seite der Schnauze des Hundes (was dem Hund ein gutes Sichtvermögen und ein freies Maul gibt). Der Griff soll etwa die Breite der Schnauze des Hundes messen, um gleichzeitig von den beiden vorderen Backenzähnen rechts und links eingeklemmt zu werden. Bei Zugkräften kann der Griff 1 nur in Querrichtung zwischen den Zähnen des Hundes gleiten, ohne sie zu beschädigen. Umgekehrt würde sich ein Griff in Form eines Ringes als gefährlich für die Zähne des Hundes erweisen. Der Ring würde nämlich hinter die Schneidezähne des Hundes greifen und Zugkräfte auf diesen Griff hätten die Tendenz, ihm seine Zähne und seinen Unterkiffer auszurenken. Außerdem wirkt ein länglicher Griff nur sehr wenig dem Rollen und dem Springen eines Balles entgegen. Tatsächlich besteht die optimale Ausführungsform dieser Vorrichtung darin, zwei längliche Griffe am Umfang eines Balles anzubringen, die einander diametral gegenüberliegend und in einer radialen Achse in Bezug auf die Mitte des Balles angeordnet sind, derart, daß sie sich auf einer Rotationsachse befinden. Aufgrund dieses Umstands ist der Ball bei seinen Fortbewegungen ausgewuchtet und beschreibt somit geradlinige Bahnen. Wenn im umgekehrten Fall die beiden Griffe nebeneinander angeordnet sind, wie bei einem Springball, oder wenn nur ein einziger Griff vorhanden ist, ist der Ball nicht ausgewuchtet und beschreibt eine gekrümmte Bahn. Die Folge hiervon ist, daß sich der Ball nicht sehr weit fortbewegt, der den Ball Schießende kein genaues Ziel erreichen kann und der Hund Schwierigkeiten hat, den Griff zu erfassen, wenn dieser in Kontakt mit dem Boden kommt. Auch ein sehr langer Griff 1 (über 10 cm) würde das Rollen und Springen des Balles beeinträchtigen, ohne sein Erfaßtwerden durch die Schnauze des Hundes zu verbessern. Aus den gleichen Gründen soll die Griffbasis 1b einen reduzierten und einheitlichen Querschnitt aufweisen. Ein Griff als Handgriff, der als solcher einen doppelten Querschnitt an seiner Basis hat, behindert die Bewegungen des Balles. Der ideale Griff 1 ist ein Zylinderstück von 8 bis 10 cm Länge und 2 cm Durchmesser. Im Gegensatz dazu ist ein Griff in Pyramidenform von 3 cm Höhe, dessen quadratische Basis (Bereich des Griffes, der der äußeren Oberfläche der Außenhülle des Balles am nächsten liegt) eine Seitenlänge von 5 cm hat, zu verwerfen. In gleicher Weise ist, da der Ball sowohl mit der Hand als auch mit dem Fuß gespielt werden kann, ein Griff in Form eines Handgriffs, wo der Fuß Gefahr liefe, sich zu verhaken, auszuschließen. Der Griff 1 soll eine ausreichende Größe haben, damit ein gutes Erfassen durch die Schnauze des Hundes ermöglicht wird, soll aber nicht zu mächtig sein, damit den Bewegungen des Balles nicht entgegengewirkt wird, und aus einem Material hergestellt sein, das das Gebiß des Hundes nicht verändert und gegenüber den Fangzähnen des Hundes widerstandsfähig ist. Beispielsweise können zwei Stücke eine Seils mit einem großen Durchmesser (8 mm) und einer Länge von etwa 40 cm zusammengeflochten werden, um einen grobzylindrischen Griff 1 zu bilden, dessen Ende durch Wärme aufgeschmolzen ist, um jegliches Ausfasern zu vermeiden. Nur zwei Griffe 1, die einander am Umfang eines Balles gegenüberliegen, sind ausreichend für ein schnelles Erfaßtwerden durch einen Hund und hindern die Beweglichkeit des Balles sehr wenig.

Die Griffbasis 1b kann entweder mit einem kompletten oder durchbrochenen Abdeckungs- oder Hüllelement 2, das um den Ball angeordnet ist, oder mit einem Innenelement 4, das zwischen der Außenhüllle 3 und der Innenblase 5 des Balles angeordnet ist, oder mit der Außenhülle 3 und/oder der Innenblase 5 eines Balles verbunden sein. Das Abdeckungs- oder Hüllelement 2, das beträchtlichen Zugbeanspruchungen und Losreisversuchen durch die Fangzähne des Hundes ausgesetzt ist, muß sehr widerstandsfähig sein. Aus diesem Grunde können die gegenwärtigen Netze, die zum Aufhängen der Bälle in den Kaufhäusern dienen, nicht verwendet werden, da sie sehr schnell zerreisen. Außerdem schmiegen sich diese Netze nicht vollständig der Kugelform des Balles an, so daß dieser nur mit Schwierigkeiten rollt und springt. Das Abdeckungs- oder Hüllelement 2, das den Ball ganz oder teilweise umhüllt, befindet sich somit in diese Hülle einbezogen, aus der der Ball entweder durch Luftablassen oder durch einen in der Hülle vorgesehenen Öffnungsmechanismus herausgenommen werden kann. Es kann sich dabei z. B. um einen Beutel halten, der die Form des Balles hat und mit einem Öffnungsmechanismus mit Blitzverschluß, Schnürband, Schnalle, Knopf ... versehen und an dessen Oberfläche zumindest ein Griff 1 als Würstchen angebracht ist. Es ist vorzuziehen, daß das Abdeckungs- oder Hüllelement 2 sehr reduziert ist, damit es den Ball nicht schwer macht, wenn er naß ist. Das Abdeckelement 2 kann ein Band sein. Dieses Band, dessen Form (gerundet, abgeflacht, ...), natürlicher Werkstoff (Baumwolle, Leder, ...) oder Synthetikwerkstoff ("Nylon" - registrierte Marke -, "Kevlar" - registrierte Marke -, ...), Ausbildung (geflochten oder nicht), Abmessungen (Querschnitt vorzugsweise größer als 0,5 mm²) und Farbe variabel sein können, kann insbesondere ein Seil, ein Fischgarn aus "Nylon" - registrierte Marke - oder eine Schnur aus "Kevlar" - registrierte Marke - sein. Beispielsweise kann ein Seil von 3 mm Durchmesser so um einen Ball gewickelt werden, das es drei Kreise beschreibt, die in drei zueinander senkrechten Ebenen liegen und untereinander durch Knoten an bestimmten Schnittpunkten, an denen ein Griff 1 angebracht ist, verfestigt werden.

Das zwischen der Außenhülle 3 und der Innenblase 5 des Balles angeordnete Innenelement 4 kann ein Gurt sein. Beispielsweise wird ein Gurt von geringer Dicke und geringer Breite (20 mm) in das Innere eines Balles zum Umwickeln um die Innenblasse 5 eingeführt, so daß seine beiden Enden gemeinsam aus einer gleichen Öffnung in der Außenhülle 3 des Balles austreten, während eine doppelte Dicke des Gurtes durch eine andere Öffnung gegenüber der ersten austritt.

Die Basis des Griffes 1 kann direkt mit der Außenhülle 3 des Balles verbunden sein. Das Material (Leder, Kunststoff, ...) die Abmessungen (Dicke und Durchmesser) und Farbe der Hülle können variabel sein. Beispielsweise können zwei Griffe 1 an die Außenhülle 3 aus Leder eines Balles angenäht sein.

Der Griff 1 ist entweder eine Verlängerung des Verbindungsmittels oder an letzterem angebracht. Im ersten Fall kann der Griff 1 mit der Außenhülle 3 des Balles geformt werden. Er kann auch eine Verlängerung der den Ball umgebenden Bänder und des Innenelements 4 zwischen der Außenhülle 3 und der Innenbla se 5 des Balles sein. Beispielsweise werden zwei lange Seile nach Art eines Zopfes zusammengeflochten, um einen ersten Griff 1 zu bilden. Dann umgeben sie einen Ball, um ein widerstandsfähiges Netz 2 zu bilden. Schließlich werden sie erneut zusammengeflochten, um einen zweiten Griff 1 zu bilden. Im zweiten Fall kann die Griffbasis 1b mit dem Abdeck- oder Hüllelement 2 oder dem Innenelement 4 zwischen der Außenhülle 3 und der Blase 5 des Balles durch einen robusten Knoten, durch Nähen, Kleben, ... verbunden sein. Die Griffbasis 1b kann mit der Außenhülle 3 des Balles durch Verschraubung, durch Einfügung, ... verbunden sein. Beispielsweise kann der Griff 1 auf eine Schraube aus Kunststoff mit großem Kopf, die aus der Außenhülle 3 eines Balles austritt, aufgeschraubt werden. Beispielsweise durchquert eine Schraube, deren flacher Kopf zwischen der Außenhülle 3 und einem Abdeckelement 2 angeordnet ist, das Abdeckelement 2 für eine Festlegung in der Griff basis 1b. Beispielsweise können sich zwei Metalldrähte unter der Schnittstelle zweier Maschen eines Netzes kreuzen, das um einen Ball angebracht ist, um über dieser Schnittstelle wieder hervorzutreten, bevor sie in einer Kunststoffrolle befestigt werden. Bei diesem Beispiel ist die Griffbasis 1b um einen Teil des Abdeckelements 2 angeordnet, im Gegensatz zu dem vorausgegangenen Beispiel, wo die Griffbasis 1b das Abdeckelement 2 durchquerte. In dem Fall, wo die Griffbasis 1b mit einer Zone der Außenhülle 3 des Balles verbunden ist, übt die Griffbasis 1b, wenn sie durch eine äußere Zwangskraft verlagert wird, einen Überdruck auf die Seite aus, wo sie sich schrägstellt, und eine Druckentlastung auf die gegenüberliegende Seite. Der Innenluftdruck des Balles widersetzt sich dieser Ver formung und stellt, sobald die äußere Zwangskraft aufhört, die Achse der Griffbasis 1b zurück auf eine radiale Achse in Bezug auf die Mitte des Balles.

Die Vorrichtung ermöglicht es einem Hund, den Ball, ohne ihn zum Zerplatzen zu bringen, wiederzuholen, ermöglicht es aber auch mehreren Hunden, sich gemeinsam zu vergnügen, indem sie an dem Ball mit jedem der Griffe ziehen.

Die Erfindung ist geeignet, die Fabrikanten von Artikeln für Hunde interessieren.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung, um mit einem Hund Ball o. dgl. zu spielen, so wie bei Mannschaftssportarten geübt, der mit Druckluft aufzublasen und mit einem Aufblasventil mit automatischer Schließung versehen ist, oder Ball des bereits aufgeblasenen Typs, derart, daß ein Hund, unter anderem, ihn mit seiner Schnauze zurückholen kann, ohne ihn zum Zerplatzen bringen, in einer Ausführung, die zumindest von einem Griff (1) gebildet ist, wobei der Griff (1) für ein Erfaßtwerden von der Schnauze des Hundes eingerichtet ist und der Ball zumindest einen Mittenumfang von einer Größe von zumindest 90º Winkelausschnitt in Bezug auf den Ballmittelpunkt, frei von jedem über diese Oberfläche vorspringenden Griff (1), aufweist, damit der Ball in zumindest einer Richtung rollen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) eine längliche Form entlang einer Längsachse darbietet, wie einen Zylinder, einen Kegel, einen Stab oder eine Stange, oder eine solche, die einem Gegenstand gleicht, wie zum Beispiel einem Knochen, einem Würstchen oder einer Rolle, daß der dem Ballmittelpunkt nächstgelegene Bereich des Griffes (1) steif oder halbstarr ist, damit er sich von selbst aufrecht halten kann, und daß die Griffbasis (1b) mit der an die Basis (1b) angrenzenden Zone des Balls eine Gelenkverbindung bildet, derart, daß sich die Griffbasis (1b) unter einer seitlich auf sie ausgeübten Kraft in einer solchen Stellung befindet, daß der Griff (1) deutlich über die Zone des Balles vorspringt, wo er gelegen ist und übersteht, so daß er auf Grund dieser Tatsache stets leicht durch die Schnauze des Hundes zugänglich ist und ihn so davon abbringt, den Ball direkt mit seiner Außenhülle (3) zu erfassen, was ein schnelles Zerplatzen des Balles nach sich ziehen würde.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung der Griffbasis (1b) eine elastische Gelenkverbindung ist, derart, daß die Griffbasis (1b) nach einer seitlich auf sie ausgeübten Kraft in eine Gleichgewichtslage zurückkehrt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß, in der Gleichgewichtslage, die Längsachse der Griffbasis (1b) im wesentlichen durch die Mitte des Balles verläuft.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) dauerhaft und fest mit einem Deck- oder Hüllelement (2), ganz oder durchbrochen, verbunden ist, das aus einem widerstandsfähigen Material hergestellt ist, wie Kunststoff, Synthetikband, Naturband, Seil, "Kevlar" - eingetragene Marke -, Synthetikgurt oder Naturgurt, dazu bestimmt, rund um einen Ball unter enger Anpassung an dessen Form zumindest zeitweilig während der Zeit seiner Benutzung mit einem Hund angeordnet zu werden, wobei die elastische Gelenkverbindung mit Gleichgewichtslage zwischen dem Deckelement (2) und der an die Griffbasis (1b) angrenzenden Zone des Balles dank der elastischen Verformung dieser Ballzone ausgebildet ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Deck- oder Hüllelement (2) ein Band oder Gurt ist, das/der um einen Ball derart gewickelt ist, daß zumindest drei Umfänge beschrieben werden, wie Kreise, die in zumindest drei voneinander verschiedenen Ebenen liegen und untereinander fest verbunden sind, um den Ball in einem widerstandsfähigen Netz einzufassen, aus dem der Ball unter Luftablassen herausgenommen und wieder eingesetzt werden kann.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) das Deck- oder Hüllelement (2) durchquert, so daß ein Bereich der Griffbasis (1b) zwischen dem Deck- oder Hüllelement (2) und der Außenhülle (3) des Balles zwischengeschaltet ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) um einen Bereich des Deck- oder Hüllelements (2) angeordnet ist, so daß ein Bereich der Griffbasis (1b) zwischen dem Deck- oder Hüllelement (2) und der Außenhülle (3) des Balles zwischengeschaltet ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) dauerhaft und fest direkt mit einer Zone der Außenhülle (3) eines Balles verbunden ist, zum Beispiel durch Kleben, Nähen oder durch Herstellung in einem Stück aus geformtem Kunststoff, wobei die elastische Gelenkverbindung mit einer Gleichgewichtslage sodann zwischen der Griffbasis (1b) und der an die Griffbasis (1b) angrenzenden Zone des Balles dank der elastischen Verformung dieser Ballzone ausgebilet ist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) dauerhaft und fest mit einem zwischengeschalteten Innenelement (4) verbunden ist, wie einer Scheibe, einem Band oder dem Kopf einer Schraube, zwischen der Innenblase (5) und der Außenhülle (3) eines Balles, von denen die letztere mit zumindest einer Öffnung versehen ist, um die Verbindung zwischen dem zwischengeschalteten Innenelement (4) und der Griffbasis (1b) zu ermöglichen, wobei die elastische Gelenkverbindung mit Gleichgewichtslage sodann zwischen dem zwischengeschalteten Innenelement (4) und der an das zwischengeschaltete Innenelement (4) angrenzenden Zone des Balles dank der elastischen Verformung dieser Ballzone ausgebildet ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) dauerhaft und fest mit einer Zone der Innenblase (5) eines Balles verbunden ist, von dem die Außenhülle (3) mit zumindest einer Öffnung versehen ist, um die Verbindung zwischen der Innenblase (5) und der Griffbasis (1b) zu ermöglichen, wobei die elastische Gelenkverbindung mit Gleichgewichtslage sodann zwischen der Griffbasis (1b) und der an die Griffbasis (1b) angrenzenden Zone des Balles dank der elastischen Verformung dieser Ballzone ausgebildet ist.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) dem Element zugeordnet ist, mit dem sie verbunden ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbasis (1b) eine Verlängerung des Elementes ist, mit dem sie verbunden ist.

13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff aus Kunststoff, Kautschuk, Band oder Textilmaterial gebildet ist, um ihm eine gute Widerstandsfähigkeit, ohne die Schnauze eines Hundes zu verletzten, zu vermitteln.

14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (1), wenn sie zumindest in der Zahl zwei vorhanden sind, in Bezug auf den Ball diametral einander gegenüber liegend angeordnet sind, um den Ball bei seinen Bewegungen nicht unwuchtig zu machen, damit er geradlinige Wege beschreibt.

15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) insgesamt steif ist.

16. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (1) eine Rolle aus hartem Kunststoff ist, die mit dem Deckelement (2) durch zumindest ein metallenes Verbindungselement verbunden ist.

17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball Kugelform hat.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball einen Durchmesser von 15 bis 40 cm hat.

19. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche als Spielball für Hunde.







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