PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10132852C2 09.10.2003
Titel Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetiksessel und Haarwaschstation mit Sitzauflagetisch
Anmelder Oohiro Works, Ltd., Osaka, JP
Erfinder Kawakami, Toshiaki, Ooita, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 06.07.2001
DE-Aktenzeichen 10132852
Offenlegungstag 21.03.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 09.10.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.10.2003
IPC-Hauptklasse A47C 1/11

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetiksessel, an dem ein Frisör- oder Kosmetiksessel befestigt ist, wie er hauptsächlich in einem Frisörladen oder Kosmetiksalon verwendet wird.

Hintergrund der Erfindung

Wenn herkömmlicherweise in einem Frisör- oder Kosmetiksessel Haare gewaschen werden, bittet eine Person, die die Haarwäsche durchführt, eine Person, die gewaschen werden soll, auf einem Sitz eines Frisör- oder Kosmetiksessels mit dem Rücken gegen eine Haarwaschstation Platz zu nehmen, neigt die Lehne des Frisör- oder Kosmetiksessels zurück und führt dann eine Haarwäsche bei der zu waschenden Person, deren Nacken an einem Nackenaufnahmeabschnitt der Haarwaschstation anliegt, durch. Wenn die zu waschende Person, die auf dem Frisör- oder Kosmetiksessel Platz nehmen soll, groß ist und die Rückenlehne mit der auf dem Sessel sitzenden Person, deren Haare zu waschen sind, geneigt wird, resultiert dies darin, dass der Nackenabschnitt der zu waschenden Person nicht korrekt durch den Nackenaufnahmeabschnitt aufgenommen ist. Außerdem fühlt sich die zu waschende Person aufgrund des Aufnahmewinkels unwohl. Als Maßnahme, die dieses Problem löst, gibt es einen Frisör- oder Kosmetiksessel mit einem Sitzabschnitt, der nach vorne verschoben werden kann. Bei diesem Frisör- oder Kosmetiksessel wird bei einer großen zu waschenden Person der Frisör- oder Kosmetiksessel so verschoben, dass die zu waschende Person sich nicht unwohl fühlt.

Wenn jedoch ein Frisör- oder Kosmetikstuhl aufgrund von Verschmutzung oder aufgrund einer Designänderung bei einer Neuausstattung des Geschäfts gegen einen neuen Stuhl ausgetauscht wird, besteht aufgrund der Konstruktion die Möglichkeit, dass der verschiebbare Sitz des Frisör- oder Kosmetikstuhles gegen einen herkömmlichen Sitz ohne Verschiebefunktion ausgetauscht wird. In diesem Fall kann der Frisör- oder Kosmetikstuhl nicht mehr verschoben werden.

Aus der Offenlegungsschrift DE 35 22 110 A1 ist ein Waschsessel für Friseure bekannt. Der Waschsessel dient zum Waschen der Kopfhaare. Durch Verschieben der Sitzfläche nach vorne und unten wird der Abschnitt zum Waschbecken und Sitzfläche viel größer. Dadurch ist man in der Lage, Menschen verschiedener Größen in diesem Sessel zu waschen. Der Waschsessel weist einen Sitzflächenträger auf, der dadurch gekennzeichnet ist, dass hintere Führungsbahnen für Sitzrollen schräg nach unten und vordere Führungsbahnen für die Sitzrollen schräg nach oben in Richtung nach vorn geneigt sind. Der Waschsessel weist somit einen Stuhl auf, welcher auf Rollen gelagert ist. Die Rollen laufen auf Führungsschienen eines Grundgestells. Bei Verschmutzung ist es nicht möglich die Sitzpolsterung einfach zu reinigen, oder die Polsterung einfach auszutauschen. Das gesamte Grundgestell bleibt ortsfest und ist unverschieblich. Die Verschiebung wird durch den Stuhl ermöglicht. Dies hat des weiteren den Nachteil, dass auszutauschende Stuhlbestandteile Führungsrollen zum angepassten Rollen auf den Führungsschienen aufweisen müssen.

Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Friseurstuhlvorrichtung so auszugestalten, dass ein Stuhl einfach ausgetauscht werden kann, ohne dass die Friseurstuhlvorrichtung im ganzen bewegt, oder zerlegt werden muss. Auch ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Stuhl derart einfach zu gestalten, dass keine beweglichen Teile, mit am Stuhl ausgewechselt werden müssen.

Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass das Grundgestell ein Verschiebeteil umfasst, dass gegenüber dem übrigen feststehenden Grundgestell verschiebbar ist, wobei der Stuhl auf dem Verschiebeteil durch Aufstecken lösbar befestigt ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die obigen Probleme zu lösen, und es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetiksalon sowie eine Haarwaschstation, die mit dem Sitzauflagetisch versehen ist, bereitzustellen, bei dem ein Frisör- oder Kosmetikstuhl selbst dann verschoben werden kann, wenn ein Sitz eines Frisör- oder Kosmetikstuhles ohne Verschiebefunktion verwendet wird.

Gemäß eines ersten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung ist ein Sitzauflagetisch vorgesehen, an dem ein Frisör- oder Kosmetikstuhl lösbar befestigbar ist, wobei der Sitzauflagetisch mit einem Verschiebeteil versehen ist, welches in Richtung einer Sitzrückfläche des zu befestigenden Frisör- oder Kosmetikstuhles nach vorne oder hinten gleitet, und wobei das Verschiebeteil mit einem Befestigungsteil zur Befestigung des Frisör- oder Kosmetikstuhles versehen ist.

Somit ist es möglich, einen Frisör- oder Kosmetikstuhl zu verschieben, selbst wenn der Frisör- oder Kosmetikstuhl selbst keine Verschiebefunktion aufweist.

Gemäß eines zweiten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung ist ein Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß Anspruch 1 vorgesehen, wobei der Verschiebeteil entlang einer Führungsschiene zur Führung eines Schlittens des Verschiebeteils in eine gewünschte Position verschoben wird und eine Verschiebekraftsteuereinrichtung zur Steuerung der zum Verschieben des Verschiebeteils benötigten Verschiebekraft vorgesehen ist.

Somit kann mit Hilfe der Verschiebekraftsteuereinrichtung die zum Verschieben des Frisör- oder Kosmetikstuhls benötigte Verschiebekraft eingestellt werden.

Gemäß eines dritten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung ist der Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl, wie er beim ersten oder zweiten Gesichtspunkt beschrieben ist, vorgesehen, wobei der Befestigungsteil zur Befestigung des Frisör- oder Kosmetikstuhls als ein Vorsprung ausgebildet ist, der in Eingriff mit einem an einer rückwärtigen Fläche des Frisör- oder Kosmetikstuhls vorgesehenen Eingriffsteil gelangt. Somit kann der Frisör- oder Kosmetikstuhl auf einfache Weise am Sitzauflagetisch für den Frisör- oder Kosmetikstuhl befestigt oder von diesem entfernt werden.

Gemäß eines vierten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung umfasst eine Haarwaschstation ein Kugelteil, der mit einem Nackenaufnahmeabschnitt zur Aufnahme eines Nackenabschnittes einer zu waschenden Person versehen ist, einen Beinabschnitt zum Abstützen des Kugelabschnittes und einen Stützarm für einen Sitzauflagetisch, wobei ein Ende des Stützarmes am Beinabschnitt befestigt ist, und das andere Ende mit einem Sitzauflagetisch versehen ist, an dem ein Frisör- oder Kosmetikstuhl lösbar befestigbar ist, wobei der Sitzauflagetisch mit einem Verschiebeteil versehen ist, der in Richtung einer Rückenlehne des zu befestigenden Frisör- oder Kosmetikstuhles vorwärts und rückwärts verschieblich ist, und wobei der Verschiebeteil mit einem Befestigungsteil zur Befestigung des Frisör- oder Kosmetikstuhles versehen ist.

Somit kann der Frisör- oder Kosmetikstuhl nach vorne und hinten verschoben werden, selbst wenn ein Frisör- oder Kosmetikstuhl ohne Verschiebefunktion verwendet wird. Außerdem fühlt sich die Person, deren Haare zu waschen sind, bezüglich ihres Nackens beim Schamponieren unabhängig von ihrer Größe weniger unwohl.

Gemäß eines fünften Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung ist eine Haarwaschstation mit dem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl vorgesehen, wie sie beim vierten Gesichtspunkt beschrieben ist, wobei das Verschiebeteil entlang einer Führungsschiene zur Führung eines Schlittens des Verschiebeteils in eine gewünschte Position verschoben wird und eine Verschiebekraftsteuereinrichtung zur Steuerung der zum Verschieben des Verschiebeteils benötigten Verschiebekraft umfasst.

Somit ist es möglich, eine Haarwaschstation mit einem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl bereitzustellen, bei der die zum Verschieben des Frisör- oder Kosmetikstuhls benötigte Verschiebekraft durch die Verschiebekraftsteuereinrichtung eingestellt werden kann.

Gemäß eines sechsten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung ist die Haarwaschstation mit einem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem vierten oder fünften Gesichtspunkt vorgesehen, wobei der Befestigungsabschnitt zur Befestigung des Frisör- oder Kosmetikstuhls als ein Vorsprung ausgebildet ist, der mit einem Eingriffsabschnitt, der an einer rückwärtigen Fläche des Frisör- oder Kosmetikstuhls ausgebildet ist, in Eingriff gelangt.

Auf diese Weise ist es möglich, eine Haarwaschstation mit einem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl bereitzustellen, bei der der Frisör- oder Kosmetikstuhl frei am Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl angebracht oder von diesem entfernt werden kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der die äußere Form einer Haarwaschstation mit einem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt ist.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der ein Zustand dargestellt ist, in dem ein Frisör- oder Kosmetikstuhl am Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung befestigt ist.

Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht, in der der Aufbau des Frisör- oder Kosmetikstuhls gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt ist.

Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der ein Bewegungszustand des Sitzauflagetisches für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt ist.

Eine genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele, insbesondere mit Ausführungsbeispiel 1 ist nachstehend geschildert.

Ein erstes Ausführungsbeispiel, wie es in den Ansprüchen 1 bis 6 beschrieben ist, wird im Folgenden mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 erläutert.

Zunächst wird der Aufbau einer Haarwaschstation mit einem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl sowie des Sitzauflagetisches für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl selbst gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der eine äußere Form einer Haarwaschstation mit einem Sitzauflagetisch bzw. einer Sitzauflageplattform für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt ist. Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der ein Zustand dargestellt ist, in dem ein Frisör- oder Kosmetikstuhl an einem Sitzauflagetisch 10 für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung angebracht ist. Fig. 3(a) zeigt eine Querschnittsansicht, in der der Aufbau des Sitzauflagetisches 10 von dem Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt ist. Fig. 3(b) zeigt eine Querschnittansicht entlang der Linie A-A', der in Fig. 3(a) dargestellten Ansicht.

In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Sockelabschnitt des Tisches, der auf einer Bodenfläche platziert und befestigt wird. Das Bezugszeichen 3 bezeichnet einen Kugelteil oder Beckenabschnitt, an dem eine die Haare waschende Person das Einschamponieren durchführt. Das Bezugszeichen 4 bezeichnet einen Nackenaufnahmeabschnitt, an dem eine Person, deren Haare zu waschen sind, ihren Nacken platziert, um einschamponiert zu werden. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet einen Beinabschnitt, der sich nach oben erstreckt, um den Kugelteil 3 abzustützen. Das Bezugszeichen 5 bezeichnet einen Verbindungsabschnitt zur Befestigung des Kugelabschnittes 3 am Beinabschnitt 2, der zwischen dem Beinabschnitt 2 und dem Kugelabschnitt 3 vorgesehen ist. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet einen Sitzauflagetisch, an dem ein Frisör- oder Kosmetikstuhl befestigt ist. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet einen Stützarm für den Sitzauflagetisch, dessen eines Ende mit dem Sitzauflagetisch 10 versehen ist und dessen anderes Ende am Beinabschnitt 2 befestigt ist. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist der Frisör- oder Kosmetikstuhl 20, auf dem die zu waschende Person sitzt, und dessen Rückenlehne frei neigbar ist, am Sitzauflagetisch 10 angebracht. Der Frisör- oder Kosmetikstuhl 20 ist mit einem Eingriffsabschnitt 21 versehen, der in Eingriff mit einem Befestigungsabschnitt 18 zu bringen ist. Der Eingriffsabschnitt 21 gelangt mit dem Befestigungsabschnitt 18 des Sitzauflagetisches 10 in Eingriff, wodurch der Frisör- oder Kosmetikstuhl 20 am Sitzauflagetisch 10 befestigt wird.

Mit Bezug auf die Fig. 3(a) und 3(b) wird der Aufbau des Sitzauflagetisches 10 genauer beschrieben.

Ein Verschiebeteil 11 umfasst den Befestigungsabschnitt 18 zur Befestigung des Frisör- oder Kosmetikstuhles 20, einen Verbindungsabschnitt 12 zur Verbindung von Rollkörpern 13 zum gegenseitigen Verschieben von Verschiebeplatte 17 und Verschiebeteil 11 gegeneinander und eine Verschiebekraftsteuereinrichtung zur Steuerung oder Einstellung der zum Verschieben des Verschiebeteils 11 benötigten Verschiebekraft, wenn das Verschiebeteil 11 entlang einer Führungsschiene 14 verschoben wird.

Die Führungsschiene 14 erstreckt sich im Wesentlichen des Weiteren senkrecht zu einer Sitzrückenfläche des am Sitzauflagetisch 10 befestigten Frisör- oder Kosmetikstuhles, um als Laufbahn zu dienen, wenn die Rollkörper 13 verschoben werden.

Des Weiteren besteht die Verschiebekraftsteuereinrichtung aus einem Verschiebekraftsteuerbolzen 15, einer Feder 30 und einem Schlitten 16. Der Verschiebekraftsteuerbolzen 15 bestimmt eine Lage eines oberen Endes der Feder 30, um den Schlitten 16 zur Verschiebeplatte 17, die am Sitzauflagetisch 10 aufsitzt, zu drücken, wodurch die zum Verschieben des Verschiebeteils 11 benötigte Verschiebekraft eingestellt wird.

Mit Bezug auf die Fig. 4 wird die Verschiebebewegung des Sitzauflagetisches für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl beschrieben, wie sie zur Durchführung einer Haarwäsche unter Verwendung einer Haarwaschstation mit dem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel durchgeführt wird.

Fig. 4(a) zeigt eine Ansicht, in der der Sitzauflagetisch 10 für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 verschoben dargestellt ist. Fig. 4(b) zeigt eine Ansicht, in der dargestellt ist, wie der Sitzauflagetisch 10 aus der in Fig. 4(a) dargestellten, verschobenen Position in die ursprüngliche Position verschoben ist. In Fig. 4 bezeichnen die gleichen Bezugszeichen und Buchstaben wie in Fig. 3 die gleichen oder entsprechenden Elemente. Folglich wird deren Beschreibung weggelassen.

Ursprünglich befindet sich die Haarwaschstation mit dem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in der in Fig. 4(b) dargestellten Lage.

Die Person, die eine Haarwäsche durchführt (nicht gezeigt), lässt eine zu waschende Person (nicht dargestellt) auf dem Frisör- oder Kosmetikstuhl 20, der am Befestigungsabschnitt 18 des Verschiebeteils 11 des Sitzauflagetisches 10 befestigt ist, Platz nehmen, und neigt die Rückenlehne des Frisör- oder Kosmetikstuhls 20 zurück, so dass die zu waschende Person sich mit ihren Nacken auf den Nackenaufnahmeabschnitt 4 des Kugelabschnittes 3 zurücklehnt.

Wenn die zu waschende Person groß ist, drückt die Person, die die Haarwäsche durchführt, die Rückenlehne des Frisör- oder Kosmetikstuhles 20 in entgegengesetzte Richtung in Richtung der Haarwaschstation. Wie in Fig. 4(a) dargestellt ist, wird die Schiebeplatte 11 des Sitzauflagetisches 10, an dem der Frisör- oder Kosmetikstuhl 20 befestigt ist, daraufhin in eine geeignete Lage verschoben, in der der Nacken der zu waschenden Person auf geeignete Weise von dem Nackenaufnahmeabschnitt 4 aufgenommen wird. Des Weiteren wird der Verschiebekraftsteuerbolzen 15 gelockert oder angezogen, wodurch die zum Verschieben des Frisör- oder Kosmetikstuhls 20 benötigte Kraft eingestellt wird.

Die Einstellung der Verschiebekraft kann wie folgt realisiert werden. Wenn der Verschiebekraftsteuerbolzen 15 gelockert wird, wird die Kraft, die den Schlitten 16 zur Verschiebeplatte 17 hindrückt, geringfügig verringert, wodurch die Reibkraft zwischen dem Schlitten 16 und der Verschiebeplatte 17 verringert wird. Wenn dagegen der Verschiebekraftsteuerbolzen 15 angezogen wird, wird die Reibkraft zwischen dem Schlitten 16 und der Verschiebeplatte 17 erhöht.

Wie oben beschrieben wurde, wird bei der Haarwaschstation mit dem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Frisör- oder Kosmetikstuhl 20 am Sitzauflagetisch 10, der nach vorne und hinten verschieblich ist und dadurch den Frisör- oder Kosmetikstuhl verschiebt, selbst wenn der Sitz des Frisör- oder Kosmetikstuhles keine Verschiebefunktion aufweist, befestigt. Daher können die Haare der zu waschenden Person unabhängig von der Größe der Person in einer bequemen Lage gewaschen werden.

Des Weiteren weist die Haarwaschstation mit dem Sitzauflagetisch für einen Frisör- oder Kosmetikstuhl gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel einen Aufbau auf, in dem der Eingriffsabschnitt 21 des Frisör- oder Kosmetikstuhles 20 durch Eingriff in den Befestigungsabschnitt 18 des Sitzauflagetisches 10 befestigt wird. Daher kann der Frisör- oder Kosmetikstuhl 20 entfernt werden, was eine erleichterte Handhabe bei Verschmutzung und Änderungen des Designs darstellt.


Anspruch[de]
  1. 1. Frisörstuhlvorrichtung, insbesondere Haarwaschstuhlvorrichtung mit einem Grundgestell, welches in einem vorgegebenen Abstand zu einem Haarwaschbecken angeordnet ist, und mit einem eine Sitzfläche und eine Rückenlehne aufweisenden Stuhl (20), wobei der Stuhl (20) gegenüber dem Grundgestell auf das Haarwaschbecken zu und von diesem weg verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundgestell ein Verschiebeteil (11) umfaßt, das gegenüber dem übrigen, fest stehenden Grundgestell verschiebbar ist, wobei der Stuhl (20) auf dem Verschiebeteil (11) durch Aufstecken lösbar befestigt ist.
  2. 2. Frisörstuhlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebeteil (11) einen Befestigungsabschnitt (18) aufweist, der mit einem Eingriffsabschnitt (21) formschlüssig verbindbar ist, wobei der Eingriffsabschnitt (21) mit dem Stuhl (20) verbunden ist.
  3. 3. Frisörstuhlvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (18) und der Eingriffsabschnitt (21) gegen Verdrehung zueinander gesichert sind.
  4. 4. Frisörstuhlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsabschnitt (21) einen Hohlraum aufweist, in den der Befestigungsabschnitt (18) paßt.
  5. 5. Frisörstuhlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschiebekraftsteuereinrichtung zum Steuern der zum Verschieben des Verschiebeteils (11) benötigten Kraft vorgesehen ist, wobei die benötigte Kraft bei unveränderter Stellung der Verschiebekraftsteuereinrichtung beim Verstellen des Verschiebeteils (11) in eine gewünschte Position, gleichbleibt.
  6. 6. Frisörstuhlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebekraftsteuereinrichtung einen Verschiebesteuerbolzen (15), eine Feder (30) und einen Schlitten (16) sowie eine gestellfeste Verschiebeplatte (17) umfaßt.
  7. 7. Frisörstuhlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebekraftsteuereinrichtung einen Verschiebesteuerbolzen (15) umfaßt, der bei Drehung um eine Längsachse eine Vorspannung einer Feder (30) ändert und die Feder (30) einen Schlitten (16) auf eine Verschiebeplatte (17) drückt.
  8. 8. Frisörstuhlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell Führungsschienen (14) aufweist, auf denen das Verschiebeteil (11) bewegbar ist.
  9. 9. Frisörstuhlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebeteil (11) zumindest vier Rollkörper (13) aufweist, die auf den Führungsschienen (14) bewegbar sind.
  10. 10. Frisörstuhlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Führungsschienen (14) parallel zueinander eine Bewegungsrichtung für jeweils zumindest zwei auf derselben Seite von einer Längsachse des Verschiebeteils (11) befindliche Rollkörper (13) vorgeben.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com