Warning: fopen(111data/log202005270604.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Pigmentzusammensetzungen - Dokument DE69721855T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69721855T2 09.10.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0786498
Titel Pigmentzusammensetzungen
Anmelder Ciba Speciality Chemicals Holding Inc., Basel, CH;
University of Strathclyde, Glasgow, Schottland/Scotland, GB
Erfinder MacPherson, Ian Alexander, Renfewshire, Scotland, GB;
Fraser, Iain Frank, Kilbirnie, Scotland, GB;
White, Peter Cyril, Glasgow, Scotland, GB;
Smith, William Ewen, Glasgow, Scotland, GB
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69721855
Vertragsstaaten BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.01.1997
EP-Aktenzeichen 973002942
EP-Offenlegungsdatum 30.07.1997
EP date of grant 14.05.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.10.2003
IPC-Hauptklasse C09B 67/22
IPC-Nebenklasse C09B 67/08   C09D 11/00   B42D 15/00   B41M 3/14   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Druckfarben, umfassend ein Pigment und eine Codierungsverbindung, insbesondere zur Verwendung auf Banknoten und anderen Sicherheitsgegenständen.

Sicherheitsbedruckte Gegenstände, wie Banknoten, Schecks, Ausweise, Lizenzen, Tickets und Markengegenstände müssen in einer Weise hergestellt werden, die es erlaubt, den echten Gegenstand zu authentifizieren. Verschiedene Maßnahmen wurden übernommen von leicht sichtbaren Merkmalen bis zu solchen, die nur durch eine Maschine verifiziert werden.

Die Anwendung von Raman- und Resonanzraman-Streuungsspektroskopie (RRS) zur Verwendung mit Polydiacetylen enthaltenden Druckfarben wurde in US 5324567 beschrieben. Die Aussetzung eines bedruckten Gegenstands, der die Druckfarbe trägt, einem Laserlicht erzeugt Ramanstreuung, die durch eine geeignete Vorrichtung nachgewiesen werden kann.

Polydiacetylene sind nicht lichtecht und deshalb vermindert sich die Empfindlichkeit des Nachweisverfahrens mit der Zeit.

GB-A-2 071 683 offenbart Tiefdruckfarben und Anstrichstoffzusammensetzungen, umfassend Pigmente, zu denen Pigmentderivate (ausgenommen das Phthalocyaninchromophor) zum Verbessern der nicht-Flockulierungs- und Kristallstabilitätseigenschaften gegeben werden. Pigmente werden mit Pigmentderivaten der gleichen oder ähnlichen Spektraleigenschaften kombiniert, wie in Beispiel 64, das eine Offsetdruckfarbe offenbart, die Pigment Red 57 und ein bläulich-rotes Chinacridonderivat im Verhältnis von 85 : 15 umfasst.

In Druckfarben für Sicherheitsgegenstände verwendete Pigmente sind gewöhnlich lichtecht. Wir haben nun ein Verfahren zum Modifizieren des Pigments selbst entwickelt, sodass es leicht unter Verwendung von RRS nachgewiesen werden kann. Diese Modifizierung erlaubt die Verwendung von mehr als einer Anregungswellenlänge für den Nachweis.

Folglich stellt die vorliegende Erfindung eine Druckfarbenzusammensetzung zum Tiefdruck, Offsetlithographiedruck, Hochdruck-, Matrix-, Typenrad- oder anschlagfreiem Druck, einen elektrophotographischen Toner, ein holographisches Etikett oder eine Heißprägefolie bereit, umfassend ein Pigment, auf dessen Oberfläche sich bis zu 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Pigmentzusammensetzung, einer Codierungsverbindung, adsorbiert oder als physikalisches Gemisch vorliegend, befinden, wobei die Codierungsverbindung

- eine Verbindung darstellt, die ein Azo-, Azomethin-, Isoindolinon-, Diketopyrrolopyrrol-, Schiffsche Base- Metallkomplex-, Eisen(III)cyanid- oder Malachitgrün- Chromophor enthält oder ein Phthalocyaninderivat darstellt und

- ein Absorptionsfrequenzmaximum bei oder innerhalb 70 nm eines Absorptionsminimums des Pigments oder außerhalb des Spektralbereichs des Pigments und ein Ramanspektrum, das sich von dem Pigment unterscheidet, aufweist.

Die Verbindung, die auf der Pigmentoberfläche adsorbiert wird oder als ein physikalisches Gemisch zugesetzt wird, ist nachstehend als die Codierungsverbindung bekannt.

Das Pigment kann jedes Pigment sein, das üblicherweise in Druckfarben verwendet wird, wie Arylamid, Diarylid, Azometallsalz oder Phthalocyaninpigment.

Die auf der Oberfläche des Pigments adsorbierte Codierungsverbindung ist vorzugsweise eine Verbindung, die normalerweise nicht in Druckfarben verwendet wird, wie ein Kupferphthalocyaninderivat.

Die Codierungsverbindung, die physikalisch mit dem Pigment vermischt ist, ist vorzugsweise ein Isoindolinon, Diketopyrrolopyrrol, Schiffsche Base-Metallkomplex, Eisen(III)cyanid oder eine Verbindung der Formel

worin

Pc einen Phthalocyaninkern darstellt,

M ein Metallatom, eine Chlormetallgruppe, eine Oxymetallgruppe oder Wasserstoff darstellt,

X Halogen darstellt,

R¹ einen organischen Rest. darstellt,

R² H oder einen gegebenenfalls substituierten Alkylrest darstellt,

a einen Mittelwert von 15 bis 1 aufweist,

b einen Mittelwert von 1 bis 15 aufweist und

a + b 4 bis 16 ist.

Die Codierungsverbindung sollte vorzugsweise ein Absorptionsfrequenzmaximum bei oder innerhalb 70 nm eines Absorptionsminimums des Pigments oder auch außerhalb des Spektralbereichs des Pigments aufweisen. Diese Trennung ergibt die Maximalempfindlichkeit zum Nachweis durch RRS.

Wenn die Wellenlänge des lichtgebenden bzw. weißen Lichts mit dem Absorptionsmaximum der Codierungsverbindung übereinstimmt, dann wird das erhaltene Ramanspektrum wesentlich verstärkt, wodurch viel größere Empfindlichkeiten erhalten werden können. Dies wiederum bedeutet, dass viel niedrigere Mengen an Codierungsverbindung zur Identifizierung erforderlich sind oder alternativ, dass niedrigere Strahlungsniveaus für das einfallende Licht angewendet werden können. Weiterhin kann die Farbe der Codierungsverbindung wirksamer maskiert werden, sodass sie effektiv unsichtbar ist.

Die Übereinstimmung der Wellenlängen der beleuchtenden Strahlung und des Absorptionsmaximums der Codierungsverbindung kann auf zwei Wegen erreicht werden. Zuerst kann die Laserwellenlänge zu einer beliebigen denkbaren Wellenlänge ausgewählt werden und kann deshalb verwendet werden, um das Ramanspektrum der Codierungsverbindung in Gegenwart von vielen verschiedenen Substanzen nachzuweisen. Alternativ kann die Codierungsverbindung so ausgewählt werden, dass sie ein Absorptionsmaximum bei oder nahe der verfügbaren Laserfrequenz besitzt. Dieser letztere Vorgang ermöglicht das niedrigste Kostensystem ohne Verlust an Wirksamkeit, da einstellbare Laser teuer sind.

Die Laserfrequenz kann sichtbar ultraviolett oder infrarot sein, wenn mit geeigneten absorbierenden Codierungsverbindungen zusammengepasst wird.

Somit kann durch Auswählen einer Codierungsverbindung mit einem Absorptionsmaximum bei oder nahe 518 nm und Einarbeiten dieses Materials in eine Druckfarbe, die dann auf ein Substrat gedruckt wird, durch ein Ramanspektrometer unter Verwendung von Laserstrahlung von 518 nm das Vorliegen oder die Abwesenheit der Codierungsverbindung leicht nachgewiesen werden.

Beispielsweise kann das Pigment ein Absorptionsmaximum bei 673 nm und die Codierungsverbindung ein Absorptionsmaximum bei 518 nm aufweisen.

Durch Anwenden von Laserstrahlung bei einer Frequenz von 518 nm, kann die Codierungsverbindung leicht nachgewiesen werden. Wenn zwei Frequenzen verwendet werden, beispielsweise 673 und 518 nm, kann das Verhältnis des Pigments und der Codierungsverbindung bestimmt werden. Dies ermöglicht die Authentifizierung sicherer zu gestalten.

Die Menge der Codierungsverbindung sollte nicht größer als 5 Gewichtsprozent sein, um Verändern der Pigmentfarbe zu vermeiden. Geringere Mengen können verwendet werden, vorausgesetzt dass sie nicht zu niedrig sind und dem Nachweis durch RRS entgehen.

Die Verwendung von RRS liefert dahingehend einen wesentlichen Vorteil gegenüber Fluoreszenzspektroskopie, dass die Verwendung von Pigmenten und Pigmentmaterialien als Codierungsverbindung erlaubt ist. Die durch die Codierungsverbindungen durch RRS erhaltene Auflösung ist stark der Fluoreszenzauflösung überlegen. Dies erlaubt die Verwendung von mehr als einer Codierungsverbindung, die eingearbeitet werden, während noch ein verwendbares Fingerabdruckspektrum zum Nachweis bereitgestellt wird.

Eine geeignete Kombination für das Pigment und das Codieren verglichen unter Gewinnung von Absorptionsmaxima bei 673 nm und 518 nm ist ein Calcium 4B Metallsalzpigment (Pigment Red 57 : 1) mit Kupferphthalocyaninsulfonsäure als der auf seiner Oberfläche adsorbierten Codierungsverbindung.

Um die gewünschte Codierungsverbindung auf dem Pigment zu adsorbieren, ist es für das vorstehende Beispiel nur notwendig, die Verbindungen in Wasser miteinander zu verrühren. Andere Verfahren schließen die Verwendung von geeigneten Lösungsmitteln oder Trockenmischen oder Verwendung von Dispersionsausrüstung ein, wenn die Codierungsverbindung mit dem Pigment physikalisch vermischt werden soll.

Anschließend wurde das Pigment mit der Codierungsverbindung behandelt, wobei die Zusammensetzung durch übliche Behandlungen, wie Verharzung mit einem natürlichen oder Syntheseharz, behandelt werden kann.

Die Druckfarbe der Erfindung kann zur Verwendung zur Lithographie, Hochdruck, Tiefdruck oder Siebdruck aufgebaut sein. Die Druckfarbe kann die Pigmentzusammensetzung in einer Menge von 0,1 bis 25%, vorzugsweise 1 bis 20 Gewichtsprozent enthalten. Die Druckfarbe kann andere Komponenten, wie Trockenmittel und andere Pigmente, enthalten.

Es ist vorgesehen, dass die erfindungsgemäßen Druckfarben hauptsächlich auf Sicherheitsdokumente und andere Gegenstände, die zum Authentifizieren benötigt werden, zu drucken sind. In diesem Zusammenhang sind die zum Drucken verwendeten Substrate im Allgemeinen Papier, einschließlich Hadernpapier, vorzugsweise Papier mit Zahlungsmittelqualität, Kunststoff beschichtetes oder laminiertes Papier und Kunststoffe, wie beispielsweise PVC mit Bankkartenqualität oder Kunststoffpapier, beispielsweise Vlieskunststoffpapier. Gegenstände, die Sicherheitsdruck tragen, schließen Banknoten, Banknotenfaden, Zahlungsmittel, Travellerschecks, Obligationen, Zertifikate, Briefmarken, Lotteriescheine, Eigenschaftsurkunden, Ausweise, Identitätskarten, Kreditkarten, Zahlungskarten, Zugangskarten, Smartcards, Markenauthentizitätsetiketten und Anhänger und fälschungssichere Etiketten ein.

Auf Sicherheitsdokumenten findet man normalerweise verschiedene Arten Druck, ausgewählt aus Tiefdruck, Offsetlithographie, Hochdruck und gegebenenfalls Gravurtiefdruck. Eine erfindungsgemäße Druckfarbe wird normalerweise zusätzlich zu oder neben sicherheitsbedruckten Flächen in einer Vielzahl von Farben verwendet. Regenbogendrucktechniken werden häufig in Sicherheitsdokumenten angewendet.

Die vorliegende Zusammensetzung von Pigment und Codierungsverbindung kann auch in elektrophotographische Toner, Matrix oder Typenraddruckfarben und anschlagfreien Druckverfahren eingeschlossen sein.

Die vorliegende Zusammensetzung von Pigment und. Codierungsverbindung kann auch in Papier eingeschlossen sein, nicht notwendigerweise als Druckfarbe, einschließlich Hadernpapiere und Kunststoffpapiere, Banknotenfäden, Kunststoffkarten und andere Sicherheitsdokumente oder Gegenstände, die authentifiziert werden müssen, falls erforderlich, gemischt mit einem Polymer und gebunden aneinander dank einer Druckfarbe. Die erfindungsgemäße Pigmentzusammensetzung kann auf einer einzelnen Fläche oder einer Reihe von Flächen, falls erforderlich oder erwünscht in einem gekühlten Muster abgeschieden sein.

Die vorliegende Zusammensetzung kann in Gegenstände eingearbeitet werden, die authentifiziert werden müssen, beispielsweise durch Einarbeiten derselben in ein Etikett, wie ein holographisches Etikett, das eine Bedruckung trägt, in eine Druckfarbe, die eine ramanaktive Verbindung enthält oder in eine Heißprägefolienkonstruktion eingearbeitet sein. Im Allgemeinen kann die vorliegende Pigmentzusammensetzung auf oder nahe der Oberfläche des zu authentifizierenden Gegenstands vorliegen.

Die Erfindung wird durch die nachstehenden Beispiele erläutert.

Pigmentgemische

Die nachstehenden Beispiele von gemischten Pigmenten werden hergestellt, die jeweils eine Hauptpigmentkomponente und eine geringere Pigmentkomponente enthalten, wobei die letztere sichtbar durch die Hauptkomponente verschleiert wird, jedoch durch Ramandetektion noch nachweisbar ist.

Beispiel 1

18 g eines Kupferphthalocyaninpigments, IRGALITE Blue GLG werden mit 2 g eines Pigments Red 57 : 1 IRGALITE Rubine L4BD pulververmischt, bis ein inniges Pulvergemisch erhalten wurde.

Beispiel 2

18 g Pigment Yellow 13, IRGALITE Yellow LBS werden mit 2 g eines Malachitgrün-Pigments pulververmischt, bis ein inniges Pulvergemisch erhalten wurde.

Beispiel 3

18 g eines Kupferphthalocyaninpigments, IRGALITE Blue GLG werden mit 2 g IRGAZIN Orange 5R pulververmischt, bis ein inniges Pulvergemisch erhalten wurde.

Beispiel 4

18 g eines Kupferphthalocyaninpigments, IRGALITE Blue GLG werden mit 2 g IRGAZIN Yellow 5GT pulververmischt, bis ein inniges Pulvergemisch erhalten wurde.

Beispiel 5

30 g eines Filterkuchens von Pigment Red 57 : 1, enthaltend 10 g Trockengewicht des Pigments, werden in Wasser erneut aufgeschlämmt und eine Lösung von 0,1 g Kupferphthalocyaninmonoschwefelsäure in Wasser wird zugegeben. Die Aufschlämmung wird 3 Stunden auf 95ºC erhitzt und dann gekühlt, filtriert, gewaschen und getrocknet. Das feste Pigment wird wiedergewonnen und dann fein gepulvert.

Beispiel 6

30 g eines Filterkuchens von Pigment Red 57 : 1, enthaltend 10 g Trockengewicht des Pigments, werden in Wasser erneut aufgeschlämmt und eine Lösung von 0,01 g Kupferphthalocyaninmonoschwefelsäure in Wasser wird zugegeben. Die Aufschlämmung wird 3 Stunden auf 95ºC erhitzt und dann gekühlt, filtriert, gewaschen und getrocknet. Das feste Pigment wird wiedergewonnen und dann fein gepulvert.

Beispiel 7

30 g eines Filterkuchens von Pigment Red 57 : 1, enthaltend 10 g Trockengewicht des Pigments, werden in Wasser erneut aufgeschlämmt und eine Lösung von 0,5 g Kupferphthalocyaninmonoschwefelsäure in Wasser wird zugegeben. Die Aufschlämmung wird 3 Stunden auf 95ºC erhitzt und dann gekühlt, filtriert, gewaschen und getrocknet. Das feste Pigment wird wiedergewonnen und dann fein gepulvert.

Druckfarbenformulierung und Zusammensetzung

Druckfarben, die Pigmentzusammensetzungen, welche in den vorstehenden Beispielen beschrieben wurden, enthalten, werden wie nachstehend hergestellt: 20 g der Pigmentzusammensetzungen werden mit 80 g eines Druckfarbenlacks, enthaltend 32 Teile Langölalkyd, 50 Teile modifiziertes Phenolharz, 18 Teile Druckfarbenöl handvermischt. Die Druckfarbe wird 2 Durchgänge durch eine Dreiwalzenmühle gegeben und auf 15% Pigmentanteil durch Zugabe von Druckfarbenlack vermindert.

Druckschritt

Die wie vorstehend von Beispiel 1 bis 7 beschrieben, hergestellten Druckfarben werden unter Verwendung eines Probedruckgeräts von Prüfbau auf eine Auswahl von Papiersubstraten gedruckt. Das Druckgewicht wird auf ungefähr 1,25 g Druckfarbe pro Quadratmeter bedruckte Fläche eingestellt.

Nachweis

Der Nachweis der geringen Komponente des Pigmentgemisches auf dem bedruckten Papier wird durch Verwendung eines Renishaw 2000 (Beispiele 1-5, 7 und 8) oder eines Anaspec modified Cary 81 Spectrometer (Beispiel 6) ausgeführt. Die Anregung erfolgt unter Verwendung von Argon-Ion-Laser. Der Renishaw wendet 20 mW 514,5 nm-Strahlung an und der Cary wendet 20 bis 50 nW einstellbarer Strahlung, bereitgestellt durch Argon-Ion-Laser als eine Pumpe und einen Spectra Physics 375 Dye-Laser mit DCM-Farbe unter Bereitstellung von einstellbarer Strahlung in dem Rotbereich an.

Beispiel 1

Die geringe Komponente des Pigmentgemisches (Pigment Red 57 : 1) zeigt sich deutlich in dem erhaltenen Detektionsspektrum bei Peaks von 1365 cm&supmin;¹, 1492 cm&supmin;¹, 1608 cm&supmin;¹ und ist deutlich verschieden von dem Kupferphthalocyaninspektrum.

Beispiel 2

In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 kann die geringe Komponente Malachitgrün deutlich von dem Spektrum, das von dem bedruckten Papier gewonnen wurde, unterschieden werden.

Beispiel 3

In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 kann das Spektrum von IRGALITE Orange 5R deutlich von dem Spektrum, das von dem bedruckten Papier mit Peaks bei 1531 cm&supmin;¹, 1484 cm&supmin;¹, 1391 cm&supmin;¹ und 1234 cm&supmin;¹ gewonnen wird, identifiziert werden.

Beispiel 4

In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 kann das Ramanspektrum von IRGALITE Yellow 5GT deutlich von dem Spektrum, das von dem Druckpapier gewonnen wird, identifiziert werden.

Beispiel 5

Das Kupferphthalocyanin-Ramansgektrum ist deutlich sichtbar in den Daten, die aus dem bedruckten Papier gewonnen werden, das Peaks bei 748 cm&supmin;¹, 680 cm&supmin;¹, 592 cm&supmin;¹ und 488 cm&supmin;¹ zeigt. In diesem Fall wurde der abstimmbare Farblaser mit den Anregungsstrahlungsfrequenzen, nahe der Absorptionsresonanz von Kupferphthalocyanin unter Erhöhung der Nachweisempfindlichkeit verwendet.

Beispiel 6

In der gleichen Weise wie in Beispiel 5 wird das Kupferphthalocyanin-Ramanspektrum deutlich sichtbar in den Daten, die aus dem bedruckten Papier gewonnen werden, welche Peaks von 748 cm&supmin;¹, 680 cm&supmin;¹, 592 cm&supmin;¹ und 488 cm&supmin;¹ zeigen.

Beispiel 7

In der gleichen Weise wie in Beispiel 5 ist das Kupferphthalocyanin-Ramanspektrum deutlich sichtbar in den Daten, die aus dem bedruckten Papier gewannen werden, welche Peaks von 748 cm&supmin;¹, 680 cm&supmin;¹, 592 cm&supmin;¹ und 488 cm&supmin;¹ zeigen.


Anspruch[de]

1. Druckfarbenzusammensetzung zum Tiefdruck, Offsetlithographiedruck, Hochdruck-, Matrix-, Typenrad- oder anschlagfreiem Druck, elektrophotographischer Toner, holographisches Etikett oder Heißprägefolie, umfassend ein Pigment, auf dessen Oberfläche sich bis zu 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Pigmentzusammensetzung, einer Codierungsverbindung, adsorbiert oder als physikalisches Gemisch vorliegend, befinden, wobei die Codierungsverbindung

- eine Verbindung darstellt, die ein Azo-, Azomethin-, Isoindolinon-, Diketopyrrolopyrrol-, Schiffsche Base-Metallkomplex-, Eisen(III)cyanid- oder Malachitgrün-Chromophor enthält oder ein Phthalocyaninderivat darstellt und

- ein Absorptionsfrequenzmaximum bei oder innerhalb 70 nm eines Absorptionsminimums des Pigments oder außerhalb des Spektralbereichs des Pigments und ein Ramanspektrum, das sich von dem Pigment unterscheidet, aufweist.

2. Druckfarbe, Toner, Etikett oder Folie nach Anspruch 1, worin das Pigment ein Arylamid-, Diarylamid-, Azometallsalz- oder Phthalocyanin-Pigment darstellt.

3. Druckfarbe, Toner, Etikett oder Folie nach Anspruch 1 oder 2, worin das Pigment ein Calcium 4B Metallsalzpigment (Pigment Red 57.1) darstellt und die Codierungsverbindung Kupferphthalocyaninmonosulfonsäure darstellt.

4. Druckfarbe, Toner, Etikett oder Folie nach Anspruch 1 oder 2, worin die Codierungsverbindung eine Verbindung der Formel

darstellt, worin

Pc einen Phthalocyaninkern darstellt,

M ein Metallatom, eine Chlormetallgruppe, eine Oxymetallgruppe oder Wasserstoff darstellt,

X Halogen darstellt,

R¹ einen organischen Rest darstellt,

R² H oder einen gegebenenfalls substituierten Alkylrest darstellt,

a einen Mittelwert von 15 bis 1 aufweist,

b einen Mittelwert von 1 bis 15 aufweist und

a + b 4 bis 16 ist.

5. Druckfarbe, Toner, Etikett oder Folie nach einem vorangehenden Anspruch, worin die Codierungsverbindung ein Absorptionsfrequenzmaximum außerhalb des Spektralbereichs des Pigments aufweist.

6. Druckfarbe, Toner, Etikett oder Folie nach einem vorangehenden Anspruch, worin die Menge der Codierungsverbindung nicht größer als 5 Gewichtsprozent ist.

7. Druckfarbe, Toner, Etikett oder Folie nach einem vorangehenden Anspruch, worin das Pigment ein Absorptionsmaximum bei 673 nm und die Codierungsverbindung ein Absorptionsmaximum bei 518 nm aufweist.

8. Druckfarbe, Toner, Etikett oder Folie nach Anspruch 7, worin das Pigment ein Calcium 4B Metallsalzpigment (Pigment Red 57 : 1) mit einer auf seiner Oberfläche adsorbierten Kupferphthalocyaninsulfonsäure als Codierungsverbindung darstellt.

9. Druckfarbe nach einem vorangehenden Anspruch, die die Pigmentzusammensetzung in einer Menge von 0,1 bis 25 Gewichtsprozent enthält.

10. Banknote, Banknotenfaden, Währung, Reisescheck, Wertpapier, Zertifikat, Briefmarke, Lotterieschein, Eigentumsurkunde, Ausweis, Identitätskarte, Kreditkarte, Zahlungskarte, Zugangskarte, Smartcard, Marken-Authentifizierungsetikett, Anhänger oder fälschungssicheres Etikett, bedruckt mit einer Druckfarbe nach Anspruch 9 oder umfassend einen elektrophotographischen Toner, holographisches Etikett oder Heißprägefolie nach einem Anspruch 1 bis 8.

11. Verwendung einer Druckfarbe nach Anspruch 9 zum Drucken eines Sicherheitsdokuments oder anderen Gegenstands, der eine Authentifizierung benötigt.

12. Verwendung nach Anspruch 11 zum Drucken einer Banknote, Banknotenfaden, Währung, Reisescheck, Wertpapier, Zertifikat, Briefmarke, Lotterieschein, Eigentumsurkunde, Ausweis, Identitätskarte, Kreditkarte, Zahlungskarte, Zugangskarte, Smartcard, Markenauthentifizierungsetikett oder Anhänger oder fälschungssicheres Etikett.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com